|
30. September 2010: Spanische Übersetzung
des IFRS Insights-Newsletters zum geänderten Arbeitsprogramm von
IASB und FASB
 |
Unsere kolumbianischen Kollegen haben einen IFRS Insights-Newsletter
ins Spanische übersetzt:
Weitere Übersetzungen von
Deloitte-Publikationen ins Spanische finden Sie
hier:
Recursos en Español.
|
30. September 2010: Countdown-Newsletter von Deloitte Kanada zum Übergang auf IFRS
30. September 2010: FASB kündigt Gesprächsrunden zur Erlöserfassung an
 |
Der US-amerikanische Standardsetzer FASB wird Gastgeber zweier
öffentlicher Gesprächsrunden sein, bei denen der im Juni 2010
veröffentlichte Entwurf Erlöserfassung (Thema 605): Erlöse aus Verträgen mit Kunden erörtert wird.
Das Projekt zur Erlöserfassung ist ein Konvergenzprojekt mit dem IASB, und
dieser hat im Juni ebenfalls einen gleichlautenden Entwurf herausgegeben.
Weitere Informationen zum Projekt und eine Zusammenfassung des Entwurfs
finden Sie auf unserer IAS PLUS-Seite zur
Erlöserfassung.
Weitere Informationen zu den Gesprächsrunden:
 |
Thema: Gemeinsame Gesprächsrunden von FASB und IASB
zum gemeinsamen Entwurf zur Erlöserfassung |
 |
Datum und Zeiten: Donnerstag, 4. November 2010;
Sitzung 1: 9:00h – 12:00h, Sitzung 2: 13:00 h – 16:00h (amerikanischer Ostküstenzeit) |
 |
Veranstaltungsort: Büroräume des FASB, 401 Merritt 7, Norwalk, Connecticut |
 |
Weitere Informationen und Registrierung:
hier |
|
 |
Thema: Gemeinsame Gesprächsrunden von FASB und IASB
zum gemeinsamen Entwurf zur Erlöserfassung |
 |
Datum und Zeiten: Dienstag, 23. November 2010;
Sitzung 1: 9:00h – 12:00h, Sitzung 2 (vorläufig): 13:00 h – 16:00h (amerikanischer
Westküstenzeit) |
 |
Veranstaltungsort: Stanford University, Schwab Residential Center, East Vidalakis Room, 680 Serra Street, Stanford, California
|
 |
Weitere Informationen und Registrierung:
hier |
|
|
30. September 2010: IVSC gibt Diskussionspapier zu Bewertungsunsicherheiten heraus
 |
Der internationale Rat für Bewertungsstandards (International Valuation Standards Council, IVSC)
hat ein Diskussionspapier zu Bewertungsunsicherheiten herausgegeben:
Valuation Uncertainty (637 KB).
In diesem Diskussionspapier werden die vorläufigen Ansichten des
Rats zur Art von und zu den Gründen für Bewertungsunsicherheiten
dargestellt sowie vorgeschlagen, wie dies den Adressaten von
Bewertungen vermittelt werden kann. Der Rat wird die auf dieses
Diskussionspapier eingehenden Stellungnahmen in Erwägung ziehen,
wenn er entscheidet, ob Änderungen an dem vorgeschlagenen neuen
internationalen Bewertungsstandard (International Valuation Standard)
1 notwendig sind und ob ein Projekt ins Leben gerufen werden soll,
bei dem fachliche Leitlinien zu möglichen Methoden für die Schätzung
eines quantitativen Maßes der Unsicherheit erörtert werden.
Stellungnahmen werden bis zum 24. Dezember 2010 erbeten. |
30. September 2010: Spanische
Übersetzung des Heads Up-Newsletters zu Plänen mehrerer Arbeitgeber
 |
Unsere kolumbianischen Kollegen haben einen Heads Up-Newsletter
ins Spanische übersetzt:
Weitere Übersetzungen von
Deloitte-Publikationen ins Spanische finden Sie
hier:
Recursos en Español.
|
30. September 2010: IASB schlägt Änderungen an IFRS 1 in Bezug auf ausgeprägte Hochinflation vor
 |
Der International Accounting Standards Board (IASB) hat heute zwecks Einholung öffentlicher Stellungnahmen einen Entwurf
zu ausgeprägter Hochinflation veröffentlicht, der Änderungen an
IFRS 1 Erstmalige Anwendung der
International Financial Reporting Standards beinhaltet. Darin wird vorgeschlagen, wie bei der Darstellung von IFRS-konformen Abschlüssen
vorzugehen ist, wenn ein Unternehmen für einige Zeit die IFRS-Vorschriften nicht einhalten konnte, weil seine funktionale Währung ausgeprägter
Hochinflation unterlag. Nach der vorgeschlagenen Änderung ist es einem Unternehmen, das einer ausgeprägten Hochinflation unterlag, gestattet,
seine Vermögenswerte und Schulden zum beizulegenden Zeitwert zu bewerten und diese Werte als die angenommenen Anschaffungskosten dieser
Vermögenswerte und Schulden in der Eröffnungsbilanz zu verwenden. Stellungnahmen zum Entwurf werden bis zum 30. November 2010 erbeten.
Weitere Informationen:
|
30. September 2010: Wir nehmen Stellung zum IASB-Entwurf zur Darstellung von Posten des sonstigen Gesamtergebnisses
 |
Deloitte hat beim IASB eine Stellungnahme zu dessen
Entwurf
ED/2010/5: Darstellung von Posten des sonstigen Gesamtergebnisses
eingereicht. In dem Entwurf wird vorgeschlagen, dass alle
Unternehmen eine Gewinn- und Verlustrechnung und eine Darstellung
des sonstigen Gesamtergebnisses in getrennten Abschnitten einer
einzigen fortlaufenden Darstellung erstellen. Dies würde eine
Änderung an IAS 1
darstellen, da Unternehmen derzeit gestattet ist, die Ergebnisse
ihrer Geschäftstätigkeit entweder (a) in einer einzigen
fortlaufenden Darstellung ähnlich der im Entwurf vorgeschlagenen
darzustellen oder (b) zwei separate Darstellungen zu erstellen –
eine Gewinn- und Verlustrechnung und eine Gesamtergebnisrechnung.
Wir lehnen die im Entwurf vorgeschlagenen Änderungen nicht ab, wir
sind jedoch der Meinung, dass einige grundlegende Prinzipien noch
erörtert werden müssen. Die Übersetzung eines Auszuges aus unserer
Stellungnahme finden Sie nachfolgend. Die gesamte Stellungnahme in
englischer Sprache finden Sie
hier (23
KB). All unserer früheren Stellungnahmen stehen Ihnen
hier zur
Verfügung.
Während wir die Vorschläge
im Entwurf nicht ablehnen, möchten wir doch betonen,
dass der Board sich bis jetzt noch nicht in Bezug
auf die grundlegenden Prinzipien geeinigt hat, was
Leistung darstellt, was das "sonstige
Gesamtergebnis" darstellt und welche konzeptionelle
Grundlage dafür gelten soll, ob Posten des sonstigen
Gesamtergebnisses recycelt werden sollen. Der Board
sollte sich weiter mit diesen Sachverhalten im
Rahmen seines Projekts zur Darstellung des
Abschlusses widmen und die Ergebnisse dieser
Erörterungen nicht in irgendeiner Art und Weise
vorwegnehmen. Obwohl sich der Board entschlossen
hat, den Umfang des Entwurfs auf Darstellungsfragen
im sonstigen Gesamtergebnis zu beschränken, wäre es
unserer Ansicht nach vorzuziehen gewesen, die
größeren Fragen in Bezug auf Leistung und das
sonstige Gesamtergebnis und Recycling vor der Frage
der Darstellung im sonstigen Gesamtergebnis zu
erörtern. |
|
30. September 2010: Arbeitsentwurf des demnächst erscheinenden IFRS zur Konsolidierung
 |
Der IASB stellt auf seiner Internetseite einen Arbeitsentwurf
des demnächst erscheinenden IFRS zur Konsolidierung zur Verfügung,
der die vorläufigen Entscheidungen widerspiegelt, die vom Board bis
dato gefällt wurden. Der Arbeitsentwurf wurde vom Stab des IASB im
Rahmen des Projekts zur Ersetzung von
IAS 27 Konzern- und separate Abschlüsse nach IFRS
und SIC-12 Konsolidierung – Zweckgesellschaften durch einen
einzigen Standard zur Konsolidierung erstellt. Der Arbeitsentwurf
spiegelt die gesammelten vorläufigen Entscheidungen des Boards
wieder, die bis einschließlich der Boardsitzung im Mai 2010 gefällt
wurden. Die Erörterungen des Boards sind abgeschlossen, es muss nur
noch das Datum des Inkrafttretens des demnächst erscheinenden IFRS
festgelegt werden. Die vorläufig gefällten Entscheidungen jedoch
können noch geändert werden, bevor der Board den endgültigen
Standard zur Konsolidierung herausgibt.
Der US-amerikanische Standardsetzer FASB wird am
25. Oktober 2010 öffentliche Gesprächsrunden abhalten, um Meinungen
seiner Anwender einzuholen, die dem FASB bei der Entscheidung helfen
sollen, ob mit einem Entwurf fortgefahren werden soll, der mit den
vom IASB veröffentlichten Vorschriften im Einklang stehet.
Weitere Informationen:
|
29. September 2010: PCAOB-Mitschrift von den Gesprächsrunden zu Prüfungsausschüssen
 |
Im Nachgang zu unseren Meldungen vom 8. September
und 16. September geben wir bekannt, dass die
US-amerikanische Aufsichtsbehörde für Wirtschaftsprüfungsgesellschaften (Public Company Accounting Oversight
Board, PCAOB) eine inoffizielle Mitschrift von ihren Gesprächen am
Runden Tisch zur Kommunikation mit Prüfungsausschüssen herausgegeben
hat. Die Gespräche, die am 21. September 2010 stattfanden, waren dem
vorgeschlagenen Prüfungsstandard zur Kommunikation mit
Prüfungsausschüssen gewidmet. Die entsprechende Mitschrift finden
Sie
hier (in englischer Sprache, 400 KB). Eine Aufzeichnung der
gesamten Gesprächsrunde steht Ihnen ebenfalls auf der
Internetseite der PCAOB zur Verfügung. |
29. September 2010: PCAOB-Bericht zu Überprüfungsbeobachtungen
während der Finanzmarktkrise
 |
Die US-amerikanische Aufsichtsbehörde für Wirtschaftsprüfungsgesellschaften (Public Company Accounting Oversight Board, PCAOB)
hat einen Bericht zu Sachverhalten veröffentlicht, die während ihrer
Überprüfung von Prüfungen von Finanzinstituten und anderen
Unternehmen während der Finanzmarktkrise aufgekommen sind. Folgende Punkte sind bemerkenswert:
 |
Die PCAOB-Inspektoren stießen auf Fälle, in
denen Prüfer die PCAOB-Standards nicht
eingehalten zu haben scheinen; dies gilt
insbesondere Bereiche, die von der
Finanzmarktkrise stark betroffen waren:
Bewertung zum beizulegenden Zeitwert,
Wertminderung von Geschäfts- oder Firmenwerten,
immaterielle Vermögenswerte mit unbestimmter
Nutzungsdauer, andere langfristige
Vermögenswerte, Wertberichtigungen für
Kreditverluste, bilanzunwirksame Produkte,
Erlöserfassung, Vorräte und Ertragsteuern. |
 |
Prüfungsgesellschaften haben große
Anstrengungen unternommen, um den Risiken
entgegenzutreten, die aus der Finanzmarktkrise
entstanden sind. Die Mängel, die von den
Inspektoren bei ihrer Prüfung festgestellt
worden sind, legen nahe, dass die Prüfer sich
weiterhin darauf konzentrieren sollten, die
Qualität ihrer Prüfungskontrollen zu verbessern. |
 |
Die PCAOB wird sich künftig der Frage
widmen, ob die Maßnahmen der
Prüfungsgesellschaften in Bezug auf die Mängel
bei der Qualitätskontrolle, die im Bericht
festgehalten wurden, künftig tatsächlich zu
einer Reduzierung oder Abschaffung künftiger
Vorfälle dieser Art führen werden. |
 |
Die Erkenntnisse aus dem Bericht werden
künftige Maßnahmen der PCAOB in Zusammenhang mit
bestimmten Inspektionen, Durchsetzungsfragen und
Standardsetzungsfragen beeinflussen. Die PCAOB
wird sich auch der Frage widmen, ob zusätzliche
Leitlinien zu den bisher bestehenden Standards
erforderlich sind. |
 |
Die Inspektoren der
PCAOB werden weiterhin einen Schwerpunkt auf die Prüfungs- und
Qualitätskontrollsysteme der
Prüfungsgesellschaften legen; dies gilt
insbesondere hinsichtlich derer BEzug auf
Prüfungsrisiken, die sich aus der noch
andauernden Finanzmarktkrise und ähnlichen
künftigen Ereignissen ergeben. |
Folgende Dokumente stehen Ihnen in
englischer Sprache zur Verfügung:
|
29. September 2010: Neuigkeiten beim DRSC
29. September 2010: Neue EFRAG-Verlautbarungen
und Ankündigungen
 |
Die europäische Beratungsgruppe für Rechnungslegung (European Financial Reporting Advisory Group, EFRAG)
stellt auf Ihrer Internetseite folgende neue Verlautbarungen und
Ankündigungen zur
Verfügung:
 |
EFRAG-Konsultation zu den proaktiven Aktivitäten in Europa
EFRAG erinnert daran, dass die
Stellungnahmefrist zu der im
Juni 2010
angestoßenen öffentlichen Konsultation zum vorgeschlagenen Arbeitsprogramm für die proaktiven Aktivitäten in Europa am 30. September
2010 abläuft. |
 |
Stellungnahme gegenüber dem IASB zu
dessen Entwurf zur Darstellung des sonstigen
Gesamtergebnisses
Der IASB hat im
Mai 2010 einen Entwurf herausgegeben, in dem vorgeschlagen wird, dass alle Unternehmen eine Gewinn- und Verlustrechnung und eine Darstellung des sonstigen Gesamtergebnisses in getrennten Abschnitten einer einzigen fortlaufenden Darstellung erstellen. EFRAG lehnt
ein Fortfahren mit den Vorschlägen des IASB
strikt ab, da diese noch nicht ausreichend
erörtert worden seien.
Die englischsprachige Presseerklärung von EFRAG,
die eine Verknüpfung auf die Stellungnahme enthält, finden Sie
hier. |
 |
Stellungnahme gegenüber dem FASB zu
dessen Entwurf zur Bilanzierung von
Finanzinstrumenten
Der FASB hat im Mai 2010 einen Entwurf herausgegeben,
mit dem die Bilanzierung von Finanzinstrumenten
nach US-GAAP umfassend geändert werden soll. EFRAG lehnt
die Vorschläge des FASB ab, da diese keine
ausreichende Grundlage für einen hochwertigen
Standard zur Bilanzierung von Finanzinstrumenten
darstellten. EFRAG befürwortet stattdessen das
IASB-Projekt zu
Finanzinstrumenten.
Die englischsprachige Presseerklärung von EFRAG,
die eine Verknüpfung auf die Stellungnahme enthält, finden Sie
hier. |
 |
Entwurf einer Stellungnahme gegenüber dem IASB zu
dessen Entwurf zur Bilanzierung von
Leasingverhältnissen
Der IASB hat im
August 2010 einen Entwurf herausgegeben, in dem
ein Nutzungsrechtansatz für die Bilanzierung von
Leasingverhältnissen vorgeschlagen wird. EFRAG
hält den Vorschlag für verfolgenswert, ist aber
der Meinung, dass der IASB eine solide und praktisch umsetzbare Unterscheidung
zwischen Leasingverhältnissen und
Dienstleistungsvereinbarungen entwickeln muss. Die englischsprachige Presseerklärung von EFRAG,
die eine Verknüpfung auf die Stellungnahme enthält, finden Sie
hier.
Stellungnahmen zum Stellungnahmeentwurf müssen
bis zum 26. November 2010 bei EFRAG eingehen. |
 |
Nächste TEG-Sitzung Die nächste
Sitzung des Fachexpertenausschuss (Technical Experts Group, TEG)
von EFRAG findet am 6. und 7. Oktober 2010
statt. Die entsprechende englischsprachige
Presseerklärung mit einer Verknüpfung auf die
Tagesordnung und einer Möglichkeit zur Anmeldung
als Beobachter finden Sie
hier. |
 |
Nächste CFSS-Sitzung Die nächste
Sitzung des Beratungsforums der Standardsetzer (Consultative Forum of Standard-Setters, CFSS)
von EFRAG findet am 5. Oktober 2010
statt. Die entsprechende englischsprachige
Presseerklärung mit einer Möglichkeit zur Anmeldung
als Beobachter finden Sie
hier. |
 |
Gemeinsame Veranstaltung von EFRAG und
dem norwegischen Standardsetzer zur Darstellung
des Abschlusses EFRAG und der norwegische
Standardsetzer Norsk RegnskabsStiftelse bieten
am 19. November 2010 eine gemeinsame
Veranstaltung zur
Projekt zur
Darstellung des Abschlusses in Oslo an.
Weitere Informationen finden Sie
hier. |
|
29. September 2010: Aufhebung des IDW ERS HFA 27 zu latenten Steuern
 |
Der Hauptfachausschuss (HFA) des Instituts der Wirtschaftsprüfer
(IDW) hat beschlossen, den Entwurf einer IDW Stellungnahme
zur Rechnungslegung: Einzelfragen zur Bilanzierung latenter Steuern nach den Vorschriften des HGB
in der Fassung des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes (IDW ERS HFA 27) aufzuheben.
Zur Begründung heißt es:
Am 03.09.2010 ist der Deutsche Rechnungslegungs Standard Nr. 18 (DRS 18) „Latente
Steuern“ gemäß § 342 Abs. 2 HGB durch das Bundesministerium der Justiz im Bundesanzeiger
(Nr. 133a) bekannt gemacht worden. Dieser Standard konkretisiert die Anforderungen
des HGB an die Bilanzierung und Bewertung latenter Steuern und die zugehörigen Angaben
im Konzernabschluss; die entsprechende Anwendung auf den Jahresabschluss wird
empfohlen (DRS 18.7).
Die in DRS 18 enthaltenen Regelungen stimmen im Wesentlichen mit der im Entwurf einer IDW Stellungnahme
zur Rechnungslegung: Einzelfragen zur Bilanzierung latenter Steuern nach den Vorschriften des HGB
in der Fassung des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes (IDW ERS HFA 27) dargelegten Auffassung des HFA überein. Vor diesem Hintergrund hat
der HFA in seiner 221. Sitzung am 09.09.2010 beschlossen, IDW ERS HFA 27 aufzuheben.
|
Weitere Informationen stehen Ihnen auf der
Internetseite des IDW zur Verfügung (30 KB). |
29. September 2010: IFRS-Newsletter zur
Versicherungsbilanzierung in spanischer Übersetzung
29. September 2010: AFRAC-Stellungnahme zur Bilanzierung von Derivaten und Sicherungsinstrumenten
 |
Der österreichische Standardsetzer Austrian Financial Reporting and Auditing Committee
(AFRAC) hat eine Stellungnahme Die unternehmensrechtliche Bilanzierung von Derivaten und Sicherungsinstrumenten herausgegeben. Im Vorfeld
war im Dezember 2009 ein Entwurf veröffentlicht
worden, der auch die unternehmensrechtliche Bilanzierung von Finanzanlage- und Finanzumlaufvermögen
behandelte. Zur besseren Übersicht wurde dieser Themenbereich getrennt in einer eigenen AFRAC-Stellungnahme
im Juni 2010
veröffentlicht. Die neue Stellungnahme zur Bilanzierung von Derivaten und Sicherungsinstrumenten
finden Sie
hier (167 KB). Sie tritt für Geschäftsjahre in Kraft, die am
oder nach dem 1. Januar 2011 beginnen. |
28. September 2010: FASB gibt neue ASU zur Pensionsbilanzierung heraus
 |
Der US-amerikanische Standardsetzer Financial Accounting Standards
Board (FASB) hat eine Aktualisierung der Rechnungslegungsstandards (Accounting Standards Update, ASU) Nr. 2010-25 Bilanzierung von Pensionsplänen Leistungsorientierte Pläne (Thema 962): Berichterstattung über Kredite an die Teilnehmer eines beitragsorientierten Pensionsplans herausgegeben.
Mit der ASU, die auf der Septembersitzung der Emerging Issues Task
Force des FASB beschlossen wurde, wird klargestellt, wie Kredite an Teilnehmer von
leistungsorientierten Plänen klassifiziert und bewertet werden
müssen; ein Vergleich mit den entsprechenden IFRS-Vorschriften (IAS 26 Bilanzierung und Berichterstattung von Altersversorgungsplänen)
ist enthalten. Die Änderungen, die aus dieser ASU resultieren,
treten für Geschäftsjahre in Kraft, die nach dem 15. Dezember 2010
beginnen.
Weitere Informationen:
|
28. September 2010: IASB und FASB schließen
Phase A des Projekts zum Rahmenkonzept ab
 |
Der International Accounting Standards Board (IASB) und der
US-amerikanische Standardsetzer Financial Accounting Standards Board (FASB)
haben heute den Abschluss der ersten Phase ihres gemeinsamen
Projekts zur Entwicklung eines verbesserten Rahmenkonzepts für die International Financial Reporting Standards (IFRS)
und die amerikanischen Rechnungslegungsstandards US-GAAP verkündet.
Das Ziel des Rahmenkonzeptprojekts ist, eine solide Grundlage zur Ableitung zukünftiger Rechnungslegungsstandards darzustellen, die prinzipienorientiert, miteinander konsistent und international konvergiert sind.
Die Arbeit am Rahmenkonzeptprojekt wird in Phasen vorgenommen. Bei
Fertigstellung eines jeden Kapitals werden die entsprechenden
Paragraphen im Rahmenkonzept für die Aufstellung und Darstellung von Abschlüssen, das 1989
veröffentlicht wurde, ersetzt. Heute wurden die Kapitel 1 Zielsetzung der Finanzberichterstattung und 3
Qualitative Merkmale entscheidungsnützlicher Finanzinformationen veröffentlicht.
Kapitel 2 wird sich dem Konzept der Berichtseinheit widmen. Ein
Entwurf dazu wurde im März 2010 herausgegeben, die
Kommentierungsfrist endete am 16. Juli 2010.
Während der IASB Teile seines Rahmenkonzepts wie oben beschrieben
überarbeitet hat, hat der FASB Konzeptverlautbarung 8 herausgegeben,
mit der die Konzeptverlautbarungen 1 und 2 ersetzt werden. Das
IASB-Dokument ist nur eIFRS-Abonnenten zugänglich, das FASB-Dokument
jedoch, das ebenfalls die Kapitel Zielsetzung der Mehrzweckberichterstattung und Qualitative Merkmale entscheidungsnützlicher Finanzinformationen enthält,
ist frei auf der Internetseite des FASB zugänglich.
Weitere Informationen:
|
28. September 2010: Live ausgestrahlte IASB-Internetsendung zum Abschluss von Phase A des Rahmenkonzepts
27. September 2010: IASB gibt Datumsänderung für Gesprächsrunde über Versicherungsverträge in Tokio bekannt
 |
Am 16. September 2010 hatten IASB und FASB bekannt gegeben, dass sie eine öffentliche Gesprächsrunde zum Projekt
Versicherungsverträge in Tokio abhalten wollten, und zwar am Dienstag, den 7. Dezember 2010. Der IASB hat nunmehr bekannt
gegeben, dass diese Sitzung verlegt wurde und nunmehr am Donnerstag, den 9. Dezember 2010 stattfinden wird. Informationen zur
Anmeldung werden in Kürze auf der
Internetseite
des IASB zur Verfügung stehen. |
27. September 2010: Internationale Studie zur narrativen Berichterstattung

 |
Die globale Vereinigung der Wirtschaftsprüfer (Association of Chartered Certified Accountants, ACCA) hat in
Zusammenarbeit mit Deloitte eine Studie zu den Ansichten von Finanzvorständen führender börsennotierter Unternehmen
und führender Unternehmen des öffentlichen Interesses in neun Märkten weltweit zu den Herausforderungen der narrativen
Berichterstattung durchgeführt. Insbesondere ging es um die Berichterstattung in Jahresabschlüssen. Die Töne stimmen,
aber erkennen Sie die Melodie? ist nun auf der Internetseite des ACCA zur Verfügung gestellt worden.
231 Finanzvorstände öffentlich rechenschaftspflichtiger Unternehmen in Australien, China, Kenia, Malaysia,
der Schweiz, Singapur, den Vereinigten Arabischen Emiraten, dem Vereinigten Königreich und den Vereinigten Staaten wurden
befragt. Ihre Ansichten stellen den Hauptteil des Berichts dar. Die wesentlichen Ergebnisse wurden dann mit sieben
Finanzvorständen und verschiedenen Anlegervertretern erörtert, und eine Zusammenfassung eines jedes dieser Interviews ist
ebenfalls im Bericht enthalten.
Zwei Ergebnisse der Studie fallen besonders ins Auge:
- Finanzvorstände stehen zwischen Baum und Borke. Sie sind darauf bedacht, mit den Anteilseignern zu sprechen,
müssen aber gleichzeitig all die rechtlichen und sonstigen Vorschriften beachten, die man ihnen aufbürdet. Daher
ist die häufigste Antwort (65%) darauf, was Finanzvorstände zukünftig sehen wollen, mehr Freiheit und weniger
Regulierung. 19% bevorzugten mehr Regulierung.
- Die zweithäufigste Antwort darauf, was die Nützlichkeit der Angaben zur narrativen Berichterstattung verbessern
würde, besteht in deren Einschätzung durch einen externen Prüfer. Dies unterstützten 58% der Finanzvorstände.
Weitere Informationen:
|
26. September 2010: Neuer Heads Up-Newsletter befasst sich mit SEC-Aktivitäten zum Window Dressing
 |
Am 17. September 2010 hat die SEC einstimmig eine vorgeschlagene Regel mit dem Titel Angabe zu kurzfristigen Geldaufnahmen
verabschiedet, um kurzfristige Rückgänge bei den kurzfristigen Ausleihungen üblicherweise rund um den Bilanzstichtag
zu behandeln, die gemeinhin unter der Bezeichnung "Window Dressing" bekannt sind. Teilweise rühren die Maßnahmen in der
vorgeschlagenen Regel aus (1) Liquiditätssachverhalten, die durch bestimmte Geschäftsvorfälle im Zusammenhang mit Pensionsgeschäften
hervorgerufen werden und die als "Repo 105"-Geschäfte bekannt sind; (2) Untersuchungen der SEC zu Beginn des Jahres bei
bei ihr registrierten Unternehmen, um die Arten, das Ausmaß ihrer Verwendung und die Bilanzierung von Rückkaufvereinbarungen und
vergleichbaren Geschäftsvorfällen zu verstehen; sowie (3) der Schlussfolgerung der SEC, dass unzureichende Angaben im Hinblick
auf diese Arten an Geschäftsvorfällen und sonstige, vergleichbare Vereinbarungen bestehen.
Die vorgeschlagene Regel würde registrierte Unternehmen verpflichten, mehr Informationen zu ihren kurzfristigen
Geldaufnahmen anzugeben und damit Anleger helfen, die Finanzierung eines registrierten Unternehmen während eines Zeitraums sowie
zum Stichtag besser zu verstehen. Die verbesserten Angaben sind darauf gerichtet, die Transparenz zu verbessern und Anlegern die
Informationen zu geben, die sie benötigen, um zu verstehen, wie registrierte Unternehmen ihre Tätigkeit finanzieren.
Weiterführende Informationen in englischer Sprache:
|
25. September 2010: 42. RIC-Sitzung Tagesordnung und Sitzungspapiere
 |
Das Deutsche Rechnungslegungs Standards Committee (DRSC) gibt bekannt, dass die Tagesordnung sowie der größte Teil der
Sitzungspapiere für die 42. Sitzung des Rechnungslegungs Interpretations Committee (RIC) am 6. Oktober 2010 ab
sofort heruntergeladen werden können. Die Agenda sowie die weiteren Informationen, darunter Verknüpfungen für die Anmeldung
finden Sie auf der Internetseite
des DRSC. |
24. September 2010: Mitschrift von der Sondersitzung des IASB am 24. September 2010
 |
Der IASB kam am 24. September 2010 in London zu einer Sondersitzung zusammen. Auf der Tagesordnung standen die
beiden folgenden Themen:
Wir haben Ihnen die Übersetzung der vorläufigen und inoffiziellen Mitschrift, die Beobachter von Deloitte
bei der Sitzung angefertigt haben, wie immer auf einer eigenen Seite zur Verfügung
gestellt. Für den 5. Oktober 2010 ist eine weitere Sondersitzung angesetzt.
|
24. September 2010: Spanische Übersetzung der IFRS-Taxonomie für 2010
 |
Die IFRS-Stiftung hat heute die spanische Übersetzung der vollständigen Datenbank an Bezeichnungen der IFRS-Taxonomie für 2010
herausgegeben. Dabei handelt es sich um die erste geplante Übersetzung der IFRS-Taxonomie für 2010 in eine Reihe an wichtigen
Sprachen, die über die kommenden Monate veröffentlicht werden sollen. Sie können die spanische Datenbank an Bezeichnungen nebst
Begleitmaterial über die
Internetseite des IASB aufrufen. |
24. September 2010: Arbeitsgruppe zu Pensionen gibt Tagesordnung und Agendapapiere heraus
24. September 2010: Deloitte-Studie zeigt Unterstützung für die Harmonisierung
islamischer Rechnungslegungsstandards mit den IFRS
 |
Das Wissenszentrum für islamische Finanzgeschäfte von Deloitte (Islamic Finance Knowledge Center, IFKC) hat
einen Bericht mit dem Titel Studie der Deloitte-Führer in Bezug auf islamische Finanzgeschäfte im Nahen Osten: Benchmarking-Praxis herausgegeben,
in dem die ersten Ergebnisse einer auf halbjährliche Berichte
angelegten Studienreihe dargestellt werden, die sich an
Branchenteilnehmer und Leiter islamischer Finanzinstitute (IFI) im
Nahen Osten richtet. Dieser Bericht basiert auf einer
Online-Umfrage, die an Unternehmensleiter, Praxisteilnehmer und und
Entscheidungsträger versendet wurde. Persönliche Interviews wurden
mit den Leitern der Prüfungs- und Rechnungslegungsorganisation für islamische Finanzinstitute (Accounting and Auditing Organisation for Islamic Financial Institutions, AAOIFI)
und des internationalen islamischen Finanzmarkts (nternational Islamic Financial Market, IIFM)
geführt, um den aktuellen Stand bei Bedenken seitens der Regulierer
und Prüfer zu erfragen. In Bezug auf
Rechnungslegungsstandards für islamische
Finanzgeschäfte ergab sich, dass 7% der befragten
Branchenführer eine Konvergenzinitiative des AAOIFI
in Bezug auf eine Harmonisierung mit den IFRS
unterstützen; 7% unterstützen die Harmonisierung
nicht. Im Bericht wird folgendes festgehalten:
|
Wir erkennen die Herausforderungen, die sich aus
dem Anstoß einer Harmonisierungsdiskussion zwischen der AAOIFI
mit seinen islamischen Rechnungslegungsstandards (Islamic Accounting Standards, IAS)
und anderen internationalen Rechnungslegungsgremien wie IASB,
FASB und dem britischen Accounting Standard Board (ASB) ergeben.
In der Vergangenheit habe Interessengruppen in Bezug auf
islamische Finanzgeschäfte Bedenken hinsichtlich einer mögliche
Konvergenz geäußert. Die Auswirkungen der globalen
Finanzmarktkrise auf den islamischen Finanzsektor und andere
damit zusammenhängende Faktoren haben es notwendig gemacht, die
Verpflichtung zur Verbesserung der Absprachen zwischen diesen
Standardsetzern und der AAOIFI noch einmal zu überdenken. Es ist
jedoch unabdingbar, dass eine jegliche Erörterung der
Harmonisierung zwischen den IAS der AAOIFI und den IFRS sich der
besonderen Unterschiede zwischen den Vorschriften islamischer
Finanzgeschäfte in Bezug auf Finanzierung, Verträge,
Gewinnverteilung und Eigenkapitalstrukturen widmet. |
Weitere Informationen:
|
23. September 2010: FASB kündigt Gespräche am Runden Tisch
zum IASB-Arbeitsentwurf zu Konzernabschlüssen an
23. September 2010: Ergebnisse der 148. DSR-Sitzung
 |
Der Ergebnisbericht der Sitzung des Standardisierungsrates am 2. und 3. September 2010 steht jetzt auf der
Internetseite des DRSC zum Herunterladen bereit
(56 KB). Das aktuelle Arbeitsprogramm des DSR mit Stand September
2010 finden Sie
hier (64 KB). |
23. September 2010: Tätigkeitsbericht von CESR über die IFRS-Durchsetzung 2009
 |
Der Ausschuss der europäischen Wertpapierregulierungsbehörden (Committee of European Securities Regulators, CESR) hat seinen
ersten jährlichen Tätigkeitsbericht zur Überwachung der Durchsetzung
der International Financial Reporting Standards (IFRS) in Europa
herausgegeben. Der Bericht zeigt sowohl eine Zunahme bei den
Durchsetzungsaktivitäten der Regulierer als auch eine größere
Einheitlichkeit bei den Tätigkeiten, die von den Durchsetzern
unternommen wurden. Im Rahmen der Durchsetzungsaktivitäten in Bezug
auf die IFRS 2009 haben die europäischen Regulierer auch eine
allgemeine Verbesserung der Berichterstattung nach IFRS seit deren
Einführung in Europa festgestellt. Dennoch zeigt der Bericht auch
die Bereiche, bei denen die Regulierer festgestellt haben, dass die
börsennotierten Unternehmen noch mehr Aufmerksamkeit aufwenden
sollten, um sicherzustellen, dass die Informationen, die den
Anlegern zur Verfügung gestellt werden, noch weiter verbessert
werden. Für den Bericht haben die europäischen
Regulierungsbehörden eine vollständige Prüfung der Berichterstattung
von 1.200 Unternehmen durchgeführt (sowohl zum Jahresende als auch
für Zwischenberichtsperioden), so dass rund 18% Prozent der in
Europa notierten Unternehmen geprüft wurden. In 900 Fällen wurde die
Berichterstattung einer Teilprüfung unterzogen, so dass rund 15% der
notierten Unternehmen geprüft wurden. Die Hauptthemen, die von den
europäischen Regulierungsbehörden ausgewählt wurden waren die
Wertminderung von Vermögenswerten, Angaben zu Finanzinstrumenten,
Geschäftssegmente, die Annahme der Unternehmensfortführung und die
Klassifizierung von Schulden als kurz- oder langfristig.
Der englischsprachige
Bericht (249 KB) wird von einer entsprechenden
Presseerklärung begleitet (167 KB).
|
23. September 2010: Ein Besuch in Rom von Robert Bruce
 |
Beim halbjährlich stattfindenden Forum der nationalen
Standardsetzer, das letztes Wochenende hinter geschlossenen Türen in
Rom stattfand, war der Höhepunkt die einleitende Ansprache von Jim Kroeker,
dem Hauptrechnungsleger der US-amerikanischen Wertpapier und
Börsenaufsicht (Securities and Exchange Commission, SEC) und seines
Stellvertreters Paul Beswick. Dieser seltene Auftritt der
Rechnungslegungsexperten der SEC kurz bevor die SEC in wenigen
Wochen vermutlichen einen Fortschrittsbericht zum Arbeitsprogramm
herausgeben wird, mit dem der Boden für die Entscheidung bereitet
werden soll, ob die Vereinigten Staaten die IFRS übernehmen werden,
hat hohe Erwartungen geweckt. Und der Vortrag enttäuschte nicht.
Beide Herren zeigten sich angemessen zurückhaltend aber ließen beim
Publikum den Eindruck zurück, dass keine unüberwindbaren Hindernisse
identifiziert worden seien.
Robert Bruce, der dem internationalen Autorenteam unserer
englischsprachigen Mutterseite als Kolumnist beigetreten ist, hat einen
Bericht über den
Besuch in Rom verfasst (in englischer Sprache).
|
23. September 2010: Extracting Value-Newsletter unserer australischen Kollegen
 |
Die Energie- und Ressourcenabteilung unserer australischen
Kollegen hat die neunte Ausgabe ihres Extracting Value-Newsletters herausgegeben, in dem
der Interpretationsentwurf DI/2010/1 Abraumkosten in der Produktionsphase einer über Tagebau erschlossenen Mine erläutert wird,
zu dem noch bis zum 30. November 2010 Stellung genommen werden kann.
In Australien ist der Ansatz anteiliger Abraumkosten für die
Bilanzierung von bei Beseitigung von Abraum entstehenden Kosten
während der Produktionsphase einer Mine weit verbreitet. In dem
Newsletter werden die Sachverhalte dargestellt, die sich im
australischen Umfeld aus den Vorschlägen in DI/2010/1 ergeben würden.
Weitere Informationen:
|
22. September 2010: Newsletter zur
Bilanzierung im Einzelhandelssektor
22. September 2010: Erinnerung an den Ablauf von Kommentierungsfristen Entwurf zur Gesamtergebnisrechnung
 |
Wir erinnern unsere Leser daran, dass Stellungnahmen zum
Entwurf ED/2010/5 Darstellung von Posten
des sonstigen Gesamtergebnisses bis Donnerstag, den
30. September 2010 beim IASB eingehen müssen. In dem Entwurf wird
vorgeschlagen, dass alle Unternehmen eine Gewinn- und
Verlustrechnung und eine Darstellung des sonstigen Gesamtergebnisses
in getrennten Abschnitten einer einzigen fortlaufenden Darstellung
erstellen. Dies würde eine Änderung an IAS 1
darstellen, da Unternehmen derzeit gestattet ist, die Ergebnisse
ihrer Geschäftstätigkeit entweder (a) in einer einzigen
fortlaufenden Darstellung ähnlich der im Entwurf vorgeschlagenen
darzustellen oder (b) zwei separate Darstellungen zu erstellen –
eine Gewinn- und Verlustrechnung und eine Gesamtergebnisrechnung. |
22. September 2010: EFRAG-Stellungnahmeentwurf
zu einer Agendaentscheidung des Interpretations Committee
 |
Die Europäische Beratungsgruppe für Finanzberichterstattung (European Financial Reporting Advisory Group, EFRAG)
hat den Entwurf einer Stellungnahme gegenüber dem IFRS
Interpretations Committe (vormals IFRIC) herausgegeben, die sich auf
die vorläufige Agendaentscheidung in Bezug auf die
Bilanzierung von Put-Optionen auf nicht beherrschende Anteile
bezieht. Das Committee war im September 2010 zu der vorläufigen
Entscheidung gekommen, den Sachverhalt nicht auf seine Agenda zu
nehmen sondern ihn an den Board zu verweisen, damit dieser ihn im
Rahmen seines Projekts zu Finanzinstrumenten mit Eigenschaften von Eigenkapital
erörtern könne. Der Board begann auf seiner Sitzung im September
2009 mit der Erörterung des Themas.
EFRAG stimmt der Entscheidung des Interpretations Committee zu, ist
jedoch der Meinung, dass in der Agendaentscheidung darauf verwiesen
werden sollte, dass sich der entsprechende Sachverhalt aus einem
Konflikt zwischen IAS 39 und IAS 27 ergibt. Die englischsprachige
Presseerklärung von EFRAG, die eine Verknüpfung auf den
Stellungnahmeentwurf enthält, finden Sie
hier. |
22. September 2010: Japanische Übersetzung des IFRIC Review-Newsletters vom September 2010
 |
Unsere japanischen Kollegen haben eine japanische Übersetzung
der Septemberausgabe des IFRIC Review-Newsletters angefertigt,
in der die Ergebnisse der Sitzung des IFRS Interpreations Committee vom 2. und 3. September 2010
beleuchtet werden.
|
21. September 2010: Spanische Übersetzung des IFRS in Focus-Newsletters zu Versicherungsverträgen
 |
Unsere kolumbianischen Kollegen haben eine spanische Übersetzung
des IFRS in Focus-Newsletters zu Versicherungsverträgen
angefertigt:
Contratos de seguro (85 KB).
Das englische Original finden Sie hier:
Insurance Contracts (105 KB).
Weitere Informationen:
|
21. September 2010: Deutsche Übersetzung des IFRS in Focus-Newsletters zu Leasingverhältnissen
 |
Vor einem Monat hat der IASB seine
Vorschläge zur Neuordnung der Leasingbilanzierung veröffentlicht. Waren wesentliche Details für die Bilanzierung auf Seiten des Leasingnehmers bereits im vorangegangenen Diskussionspapier vorgestellt worden, so enthält der Standardentwurf nunmehr auch Bilanzierungsmodelle auf Seiten des Leasinggebers.
Das IFRS Centre of Excellence hat die im Entwurf unterbreiteten Regelungen im Detail aufgearbeitet und in einem IFRS in Focus-Newsletter verarbeitet,
den wir Ihnen jetzt in deutscher Übersetzung zur Verfügung stellen. Die Vorstellung der Vorschriften wird durch zahlreiche Praxishinweise sowie Zahlen- und Buchungsbeispiele ergänzt
Weitere Informationen:
|
21. September 2010: Australien erwägt Ausweitung der Konsolidierungsausnahmen
 |
Der australische Standardsetzer Australian Accounting Standards Board (AASB) hat
einen Entwurf herausgegeben, mit dem weiteren australischen
Unternehmen gestattet wäre, die Konsolidierung nach AASB 127 Konzern- und separate Abschlüsse nach IFRS zu vermeiden,
der dem gleichnamigen IAS 27 entspricht. Desgleichen wird die
Ausweitung der Ausnahmen in den australischen Äquivalenten zu IAS 28
und IAS 31 vorgeschlagen. Nach den australischen
Rechungslegungsstandards können einige Unternehmen, einschließlich
gemeinnütziger Unternehmen und Unternehmen, die das gestaffelte
Berichterstattungssystem des AASB anwenden, nicht in Anspruch
nehmen, ihre Abschlüsse nach IFRS zu erstellen, da es bestimmte
australische Vorschriften und Angabeausnahmen gibt. Die Vorschläge
des AASB im Entwurf ED 205 Ausweitung der Konsolidierungserleichterungen,
die Equity-Methode und die anteilsmäßige Konsolidierung würden
Unternehmen, die ansonsten im Einklang mit den australischen
Rechnungslegungsstandards Bericht erstatten, gestatten, die
Ausnahmen in IAS 27, IAS 28 und IAS 31 in einigen Fällen zu nutzen. Weitere Informationen in englischer Sprache:
|
21. September 2010: Aktualisiertes Arbeitsprogramm des japanischen Standardsetzers
 |
Der japanische Standardsetzer Accounting Standards Board of Japan (ASBJ) hat
ein aktualisiertes Arbeitsprogramm bis 2011 zur Verfügung gestellt.
Der ASBJ wird die Entwicklungen bei den verschiedenen Projekten des
IASB verfolgen und sich außerdem Unternehmenszusammenschlüssen,
Geschäfts- und Firmenwerten, immateriellen Vermögenswerten, der
Konsolidierung von Zweckgesellschaften, der
Quartalsberichterstattung und Folgeereignissen annehmen.
Weitere Informationen:
|
21. September 2010: Appell an die Vereinigten Staaten, den IFRS für KMU nicht zu verwerfen
 |
Das Institut der Wirtschaftsprüfer von England und Wales (Institute of Chartered Accountants in England and Wales, ICAEW)
hat eine Stellungnahme beim sog. "Blue Ribbon"-Panel der US-amerikanischen Organisationen AICPA, FAF und NASBA zur Standardsetzung für nicht börsennotierte Unternehmen (das Panel)
eingereicht. Das Panel bittet derzeit um Eingaben zur Aufstellung
von Abschlüssen nicht börsennotierter Unternehmen in den Vereinigten
Staaten. Wie wir letzte Woche berichtet haben
scheint das Panel eine eigene Lösung der Übernahme des IFRS für KMU
in den Vereinigten Staaten vorzuziehen. In der Stellungnahme des
ICAEW wird empfohlen, dass das Panel die Ablehnung des IFRS für KMU
noch einmal überdenkt. Wir übersetzen Ihnen einen Auszug:
Wir stellen fest [...],
dass das Panel bereits entschieden hat, keine
IFRS-basierten Ansätze in Erwägung zu ziehen und
sich ausschließlich auf Möglichkeiten auf Grundlage
der US-GAAP zu konzentrieren. Wir verstehen, dass
der Grund dafür ist, dass selbst bei einer Übernahme
der IFRS für US-amerikanische Firmen dies in der
Realität frühestens in fünf Jahren der Fall sein
wird. [...] Wir sind der Meinung, dass trotzdem
Gründe dafür sprechen, den IFRS für KMU in Erwägung
zu ziehen, selbst wenn die IFRS nicht in naher
Zukunft für US-amerikanische börsennotierte
Unternehmen übernommen werden. Wenn die IFRS
tatsächlich übernommen werden, sei es in fünf Jahren
oder später, würden die Erfahrungen die aus dem
Umgang mit dem IFRS für KMU gewonnen wurden, den
Übergangsprozess erleichtern. Das Panel könnte daher
in Erwägung ziehen wollen, seinen Ausschluss aller
Möglichkeiten, die auf IFRS basieren, und
insbesondere des IFRS für KMU noch einmal überdenken
wollen. |
Weitere Informationen:
|
20. September 2010: Vierte Jahreskonferenz von XBRL
Canada

 |
Die vierte Jahreskonferenz von XBRL Canada findet
am Donnerstag und Freitag, den 6. und 7. Oktober 2010 im Toronto Convention Centre statt. Der
Ablaufplan ist wie folgt vorgesehen:
 |
6. Oktober vormittags
In den Sitzungen am Donnerstagvormittag werden Vertreter des IASB, der
SEC und einiger Unternehmen auftreten, die Daten
im XBRL-Format bei der SEC eingereicht haben.
Der Schwerpunkt wird auf praktischen Fragen
liegen. |
 |
6. Oktober nachmittags Am Donnerstagnachmittag
wird von 13:00h bis 16:00h eine Workshop zur
IFRS-Taxonomie unter der Leitung von Eric Cohen, CPA,
angeboten. In dem Workshop werden praktische
Erfahrungen aus der Anwendung der XBRL-Taxonomie
für IFRS vermittelt. |
 |
7. Oktober 8:30h bis 10:30 Seminar zum Verständnis von XBRL,
bei dem eine gründliche Einführung in die
Grundlagen von XBRL geboten wird: Was ist XBRL,
wie funktioniert es, wie wird es angewendet,
etc.? |
 |
7. Oktober 10:30h bis 16:30 Forschungsorientierter Workshop zu Qualität und
Sicherheit unter der Leitung von Efrim Boritz, PhD, FCA,
bei dem die Risiken untersucht werden, die bei
der Vergabe von Etiketten unter XBRL auftreten
können, und bei dem gezeigt wird, wie man ihnen
begegnen kann. |
Eine Registrierung für die Konferenz ist auf der Seite von
XBRL Canada möglich.
|
20. September 2010: Diskussionspapier des FASB zu Versicherungsverträgen
 |
Der US-amerikanische Standardsetzer FASB hat ein
Diskussionspapier herausgegeben, mit dem umfassende Meinungen dazu
eingeholt werden sollen, wie die Vorschriften für die Bilanzierung
von Versicherungsverträgen verbessert, vereinfacht und harmonisiert
werden können. Das Diskussionspapier ist Teil des gemeinsamen
Projekts von IASB und FASB zu
Versicherungsverträgen. Im Juli 2010 hat der IASB alleine einen
Entwurf zur Bilanzierung von Versicherungsverträgen herausgegeben,
nachdem klar wurde, dass die beiden Standardsetzer sich auf
absehbare Zeit nicht in allen Punkten würden einigen können. Der
vorgeschlagene IFRS würde sich auf Versicherungsverträge beziehen,
die entweder von Versicherungsunternehmen oder von
Nichtversicherungsunternehmen geschrieben werden. Das nun
veröffentlichte Diskussionspapier des FASB stellt eine begleitende
Einladung zur Stellungnahme zum Entwurf des IASB dar und bittet um
Stellungnahme zu den folgenden Aspekten:
 |
Stellt der Vorschlag des IASB eine
ausreichende Verbesserung der US-GAAP dar, um
die Kosten der Umstellung zu rechtfertigen? |
 |
Könnten die Ziele des Projekts, die
Verbesserung, Harmonisierung und Vereinfachung
sind, besser erreicht werden, wenn man gezielte
Änderungen an US-GAAP vornimmt (anstelle
umfassende neue Leitlinien zu veröffentlichen)? |
 |
Meinungen zu bestimmten kritischen
Bilanzierungsfragen, bei denen die vorläufigen
Ansichten des FASB vom Entwurf des IASB
abweichen. |
Die Kommentierungsfrist des Diskussionspapiers endet am 15. Dezember 2010. Weitere Informationen:
|
20. September 2010: Zusammenfassung der jüngsten Internetsendung von Deloitte zur globalen Finanzberichterstattung
 |
Am 8. September 2010 bot Deloitte eine Dbriefs-Internetsendung zur globalen
Finanzberichterstattung mit dem Titel IFRS: Wichtige Entwicklungen im dritten Quartal an.
Es ist nun einen Zusammenfassung in der Form von Fragen und
Antworten veröffentlicht worden die während der live
ausgestrahlten Sendung von den Teilnehmern gestellten Fragen werden themenweise zusammengefasst
und unseren vorgeschlagenen Antworten gegenübergestellt. Die
besprochenen Themen umfassen die Vorschläge des IASB zur Darstellung
des Abschlusses, zur Erlöserfassung und zu Leasingverträgen. Die
nächste Dbriefs-Internetsendung von Deloitte zur globalen Finanzberichterstattung
ist für das nächste Quartal vorgesehen. Folgende weitere
Informationen stehen Ihnen in englischer Sprache zur Verfügung :
|
20. September 2010: Neue EFRAG-Verlautbarungen
20. September 2010: Änderung des IDW RS HFA 28
 |
Der Hauptfachausschuss (HFA) des Instituts der Wirtschaftsprüfer
(IDW) hat eine Änderung der Textziffer 39 der IDW Stellungnahme zur Rechnungslegung: Übergangsregelungen des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes (IDW RS HFA 28)
verabschiedet.
Der Wortlaut der neuen Textziffer wird in Heft 10/2010 der IDW Fachnachrichten sowie im WPg Supplement 4/2010 abgedruckt werden.
Die Presseerklärung des IDW finden Sie
hier. |
20. September 2010: Überarbeiteter AFRAC-Entwurf zum Wertaufhellungszeitraum im Unternehmensrecht
 |
Im Februar 2010 hatte der österreichische Standardsetzer
Austrian Financial Reporting and Auditing Committee (AFRAC) einen ersten Entwurf einer Stellungnahme mit dem Titel Der Wertaufhellungszeitraum im Unternehmensrecht herausgegeben. Aufgrund der öffentlichen Stellungnahmen wurde dieser Entwurf in wesentlichen Teilen überarbeitet.
Er wird nunmehr mit dem Titel Wertaufhellung und Wertbegründung vor und nach Aufstellung von Jahres- und Konzernabschlüssen als überarbeiteter Entwurf einer AFRAC-Stellungnahme erneut veröffentlicht.
Den neuen Entwurf finden Sie
hier
(112 KB). Die Kommentierungsfrist endet am 14. Oktober 2010. Weitere
Informationen zur Rechungslegung in Österreich finden Sie auf
unserer Länderseite Österreich. |
19. September 2010: IASB-Sondersitzung am 24. September 2010
 |
Der International Accounting Standards Board hat für kommenden Freitag, den 24. September 2010 eine zweistündige Sondersitzung
angesetzt. Einziger Tagesordnungspunkt ist die
Fair-Value-Option für finanzielle Verbindlichkeiten.
Die Sitzung beginnt um 10.30 Uhr Londoner Zeit und ist öffentlich. |
17. September 2010: EITF Snapshot für September 2010
17. September 2010: Russell Golden in den Financial Accounting Standards Board berufen
 |
Die Treuhänder der US-amerikanischen Rechnungslegungsstiftung (Financial Accounting Foundation, FAF) haben die Berufung
von Rusell G. Golden in den Financial Accounting Standards Board (FASB) mit Wirkung vom 1. Oktober 2010 bekanntgegeben.
Goldens erste Amtszeit wird am 30. Juni 2012 auslaufen, da er die restliche Amtszeit des Vorsitzenden Herz füllen wird, der
zum 1. Oktober 2010 zurücktreten wird. In der Presseerklärung heißt es hinsichtlich der verbleibenden zwei offenen Posten
im FASB:
| Wie von den Treuhändern der FAF am 24. August 2010 bekanntgegeben, wird der FASB zu einer
Struktur mit sieben Mitgliedern zurückkehren. Das Treuhändergremium hat damit beginnen, Kandidaten für die zwei
zusätzlichen Sitze sowie für eine Berufung als FASB-Vorsitzende(r) zu beurteilen. FASB-Mitglied Leslie F. Seidman
wird die Rolle des Vorsitzenden zum 1. Oktober 2010 kommissarisch ausüben wie bereits zuvor angekündigt. |
Die Presseerklärung der FAF finden Sie
hier (Verknüpfung auf die Internetseite der FAF).
|
17. September 2010: Mitschrift vom dritten und letzten Tag der IASB-Sitzung im September
 |
Der IASB kam vom 14.-16. September in London zu seiner monatlichen Sitzung zusammen. Die Übersetzung der
Mitschrift des dritten und letzten Tages, die Beobachter von Deloitte angefertigt haben, haben wir Ihnen wie immer auf einer
eigenen Seite zusammengestellt. |
17. September 2010: Japanische Übersetzung unseres IFRS in Focus-Newsletters zu
Versicherungsverträgen
 |
Das japanische IFRS Centre of Excellence von Deloitte hat eine japanische Übersetzung des folgenden IFRS in
Focus-Newsletters herausgebracht:
Versicherungsverträge (111 KB). Die englische Fassung finden Sie
hier (105 KB). Die Internetseiten zu IFRS des japanischen
Centres of Excellence finden Sie hier
(in japanischer Sprache). |
16. September 2010: Termine kommender Gesprächsrunden von IASB/FASB bekanntgegeben

 |
Der International Accounting Standards Board (IASB) und der US-amerikanische Financial Accounting Standards Board (FASB)
beabsichtigen, zwischen November 2010 und Januar 2011 und eine Reihe an öffentlichen Gesprächsrunden zu den Projekten
Erlöserfassung, Versicherungsverträge und Leasingverhältnisse abzuhalten.
Erlöserfassung
 |
Donnerstag, 4. November in Norwalk (CT), USA |
 |
Montag, 8. November in Kuala Lumpur |
 |
Mittwoch, 10. November in London |
 |
Dienstag, 23. November in Kalifornien |
Versicherungsverträge
 |
Dienstag, 7. Dezember in Tokio |
 |
Donnerstag, 16. Dezember in London |
 |
Montag, 20. Dezember in Norwalk (CT), USA |
Leasingverhältnisse
 |
Freitag, 17. Dezember in London |
 |
Montag, 20. Dezember in Hongkong |
 |
Mittwoch, 5. Januar in Chicago |
 |
Donnerstag, 6. Januar in Norwalk (CT), USA |
Die Anmeldung zu diesen Gesprächsrunden wird in Kürze möglich sein, und Einzelheiten dazu, wie man sich für
eine Teilnahme anmeldet (einschließlich des Anmeldeschlusses), werden in Kürze auf der folgenden Projektseiten des IASB
erhältlich sein:
Zusätzlich zu den vorstehenden Gesprächsrunden weisen wir unsere Leser darauf hin, dass auch das
Deutsche Rechnungslegungs Standards Committee (DRSC)
regelmäßig Öffentliche Diskussionen unter Beteiligung mindestens
eines IASB-Mitglieds abhält. Die nächsten beiden Gesprächsrunden
finden am 27. September sowie am 1. Oktober statt (siehe dazu unsere Meldungen vom
26. August sowie vom
15. September).
|
16. September 2010: PCAOB gibt Teilnehmer für die Gesprächsrunden zur Kommunikation mit dem
Prüfungsausschuss bekannt
 |
Im Nachgang zu unserer Meldung vom 8. September hat die
US-amerikanische Aufsichtsbehörde für Wirtschaftsprüfungsgesellschaften (Public Company Accounting Oversight Board,
PCAOB) die Tagesordnung und die Teilnehmer
für die öffentlichen Gesprächsrunden zu ihrem vorgeschlagenen Standard für Kommunikation des Prüfers mit dem
Prüfungsausschuss bekannt gegeben, die am Dienstag, den 21. September 2010 stattfinden. Zu den Teilnehmern zählen
Vertreter von Prüfungsausschüssen, Anleger, Wirtschaftsprüfer, Emittenten und Sonstige:
 |
Dennis R. Beresford, Ernst & Young Executive Professor of Accounting, Terry College of Business, The
University of Georgia, und Director im Verwaltungsrat verschiedener börsennotierter Unternehmen |
 |
Jeb Burns, Chief Investment Officer, Municipal Employees Retirement System of Michigan |
 |
Roger Coffin, Associate Director Weinberg Center of Corporate Governance, Associate Professor of Practice,
University of Delaware |
 |
J. Michael Cook, Director im Verwaltungsrat verschiedener börsennotierter Unternehmen |
 |
James D. Cox, Brainerd Currie Professor of Law, School of Law, Duke University |
 |
Robert Dohrer, National Director of Assurance Services, McGladrey & Pullen, LLP |
 |
Lisa Gaynor, Assistant Professor of Accounting, University of South Florida |
 |
Linda L. Griggs, Partner, Morgan, Lewis & Bockius LLP |
 |
Arnold C. Hanish, Vice President of Finance und Chief Accounting Officer, Eli Lilly & Company |
 |
Patricia Ann K. Harvey, Vice President, Corporate Audit and Enterprise Risk Management, Delta Air Lines |
 |
Judith Richards Hope, Distinguished Visitor from Practice und Professor, Georgetown University Law School,
und Director im Verwaltungsrat verschiedener börsennotierter Unternehmen |
 |
Gary Kabureck, Vice President and Chief Accounting Officer, Xerox Corporation |
 |
Robert Kueppers, Deputy Chief Executive Officer, Deloitte LLP |
 |
Alex J. Mandl, Non-Executive Chairman, Gemalto, N.V., und Director im Verwaltungsrat verschiedener
börsennotierter Unternehmen |
 |
Mary Hartman Morris, Investment Officer, Global Equity, California Public Employees' Retirement System |
 |
George Munoz, Principal, Munoz Investment Banking Group, LLC, and Director im Verwaltungsrat verschiedener
börsennotierter Unternehmen |
 |
Donald T. Nicolaisen, Former Chief Accountant, Securities & Exchange Commission, and Director im Verwaltungsrat
verschiedener börsennotierter Unternehmen |
 |
Samuel Ranzilla, Audit Partner and National Managing Partner, Audit Quality and Professional Practice,
KPMG LLP |
 |
Lawrence Salva, Senior Vice President, Chief Accounting Officer and Controller, Comcast Corporation |
 |
R. Harold Schroeder, Portfolio Manager-U.S. Financials, Carlson Capital |
 |
Lynn E. Turner, Senior Advisor and Managing Director, LECG |
 |
Joan Waggoner, Partner in Charge of Quality Assurance, Blackman Kallick LLP |
 |
Karen Hastie Williams, Director im Verwaltungsrat verschiedener börsennotierter Unternehmen |
Die Gesprächsrunden werden, wie gesagt, öffentlich sein und können auch per Internet und Podcast verfolgt
werden. Informationen hierzu finden Sie auf der Internetseite der PCAOB.
|
16. September 2010: Zweite Ausgabe von 'IFRS auf der Spur bleiben' unserer indischen Kollegen mit Fokus auf
erstmalige Anwendung erschienen
 |
Unsere indischen Kollegen haben IFRS auf der Spur bleiben Ausgabe 2 veröffentlicht. Das indische
Institut der Wirtschaftsprüfer (Institute of Chartered Accountants of India, ICAI) hat eine Reihe an Entwürfen von
vereinheitlichen Bilanzierungsstandards einschließlich des Entwurfs für den indischen Bilanzierungsstandard Nr. 41
Erstmalige Anwendung der indischen Bilanzierungsstandards ('ED Ind-AS 41') herausgegeben, der auf IFRS 1
Erstmalige Anwendung der International Financial Reporting Standards wie im Jahr 2008 geändert und
herausgegeben fußt.
ED Ind-AS 41 wäre von Unternehmen zum Zeitpunkt des Übergangs auf die mit den IFRS vereinheitlichten indischen
Bilanzierungsstandards anzuwenden. In dieser Ausgabe von Tracking IFRS wird der Entwurf mit dem vom IASB herausgegebenen
IFRS 1 verglichen. Der wesentliche Unterschied zwischen IFRS 1 und dem Entwurf besteht in der Vorschrift zur Darstellung von
Vergleichsinformationen. Im Entwurf werden erstmalige Anwender nicht zum Ausweis von Vergleichsinformationen zum Periodenergebnis
verpflichtet; vielmehr haben Unternehmen ein Wahlrecht, derartige Informationen freiwillig darzustellen.
Weiterführende Informationen
|
15. September 2010: Mitschrift vom zweiten Tag der IASB-Sitzung im September
 |
Der IASB kommt vom 14.-16. September in London zu seiner monatlichen Sitzung zusammen. Die Übersetzung der
Mitschrift des zweiten Tages, die Beobachter von Deloitte angefertigt haben, haben wir Ihnen wie immer auf einer
eigenen Seite zusammengestellt. |
15. September 2010: IASB beschließt, Projekt zur Ablösung von IAS 37 fortzusetzen
 |
Auf der heutigen Sitzung entschied der IASB mit großer Mehrheit, weiter an der Entwicklung eines IFRS zur Ablösung
von IAS 37 Rückstellungen, Eventualverbindlichkeiten und Eventualforderungen mit einem Bewertungsmodell, das auf
Erwartungswerten beruht, zu arbeiten, jedoch Aspekte der Bewertungsvorschriften im Hinblick auf Verlässlichkeit und
Kosten-Nutzen-Erwägungen erneut zu erwägen. Im Rahmen dieses Prozesses wird der IASB den Vorschlag erneut begutachten,
wonach eine Risikoanpassung erforderlich ist, und/oder die Notwendigkeit weiterer Leitlinien dazu, wie die Risikoanpassung
bemessen werden kann. Der IASB wird zudem erwägen, ob weitere Maßnahmen erforderlich sind, um Bedenken hinsichtlich der
Schwierigkeiten und Risiken aus der Anwendung der Vorschläge auf das Rechtssystem in den USA erforderlich sind. Der IASB wird
die Kernsachverhalte aus den eingegangenen Stellungnahmen weiter erörtern, vorbehaltlich des Drucks zum Abschluss der
bestehenden MoU-Projekte und Hoffnungen zur Veröffentlichung eines Standards bis Juni 2011. Weitere Informationen zum
Projekt finden Sie auf unserer
Projektseite zu den Änderungen an IAS 37. |
15. September 2010: Öffentliche Diskussion des DSR am 1. Oktober 2010 Erweiterte Tagesordnung
15. September 2010: Tagesordnung für die 149. DSR-Sitzung
 |
Das Deutsche Rechnungslegung Standards Committee (DRSC) gibt bekannt, dass die Tagesordnung für die 149. Sitzung
des DSR am 4. und 5. Oktober 2010 ab sofort heruntergeladen werden kann. Die Agenda sowie weitere Informationen, u.a.
Verknüpfungen für die Anmeldung finden Sie
hier. |
15. September 2010: DSR verabschiedet Stellungnahme zum FASB-Entwurf Finanzinstrumente
 |
Der Deutsche Standardisierungsrat (DSR) hat seine Stellungnahme zum Standardentwurf des FASB Bilanzierung von
Finanzinstrumenten und Änderungen an der Bilanzierung von derivativen Instrumenten und Sicherungsmaßnahmen verabschiedet.
Die Stellungnahme können Sie
hier von der
Internetseite des DRSC herunterladen. |
15. September 2010: Aktueller Stand bei den Einbindungsaktivitäten des IASB
 |
Der IASB hält im Rahmen seiner Einbindungsaktivitäten regelmäßig eine Reihe an Diskussionsforen an verschiedenen
Plätzen in der Welt ab. Diese Foren, bei denen üblicherweise ein nationaler Standardsetzer als Gastgeber auftritt,
stellen für den IASB ein Weg dar, mit seinen Adressaten über seine Pläne zu sprechen und regionale Auswirkungen auf den
betreffenden Rechtskreis zu verstehen. Dementsprechend bieten diese Foren Adressaten eine einmalige Gelegenheit, die
Vorschläge des IASB nicht nur besser zu verstehen, sondern áuch ihre Bedenken vorzubringen und Vorschläge zu unterbreiten.
In der nachfolgenden Tabelle haben wir die über die kommenden Wochen geplanten Einbindungsaktivitäten
zusammengestellt:
| Datum | Ort (Gastgeber) | Themen | Weitere Informationen |
| 28. September 2010 | Brüssel (EFRAG) | Allgemeiner Stand,
Finanzinstrumente,
Erlöserfassung,
Leasingverhältnisse |
Internetseite von EFRAG |
| 4.-5. Oktober 2010 | Singapur (Accounting Standards Council) | Allgemeines Update,
Versicherungsverträge,
Leasingverhältnisse,
Erlöserfassung |
Internetseite des ASC |
| 7.-8. Oktober 2010 | Kuala Lumpur (Malaysian Accounting Standards Board) |
Erlöserfassung,
Leasingverhältnisse,
Konsolidierung,
Versicherungsverträge (Letzteres
nur auf Einladung) |
Internetseite des MASB |
| 11. Oktober 2010 | Paris (Autorité des Normes Comptables) | werden noch abgestimmt | werden noch abgestimmt |
| 13. Oktober 2010 | Oslo (Norsk RegnskabsStiftelse) | Allgemeines Update,
Erlöserfassung,
Leasingverhältnisse |
Internetseite der NRS |
| 14. Oktober 2010 | Kopenhagen (Foreningen af Statsautoriserede Revisorer) | Allgemeines Update,
Erlöserfassung,
Leasingverhältnisse | werden noch abgestimmt |
Die IASB-Seite zu den Einbindungsaktivitäten erreichen Sie
hier (Verknüpfung auf die Internetseite des IASB).
|
14. September 2010: Mitschrift vom ersten Tag der IASB-Sitzung im September
 |
Der IASB kommt vom 14.-16. September in London zu seiner monatlichen Sitzung zusammen. Die Übersetzung der
Mitschrift des ersten Tages, die Beobachter von Deloitte angefertigt haben, haben wir Ihnen wie immer auf einer
eigenen Seite zusammengestellt. |
14. September 2010: Aktueller Stand bei der US-Rechnungslegung von nicht börsennotierten
Unternehmen
 |
Der FASB hat eine Nachricht an die Medien verbreiten lassen, wonach er zwei Gesprächsrunden zur Erörterung von
Sachverhalten im Hinblick auf die bestehenden Bilanzierungs- und Berichtsstandards, soweit diese nicht börsennotierte
Unternehmen betreffen, abzuhalten gedenkt. Die Gesprächsrunden werden am 10. Oktober 2010 und 2. November 2010
stattfinden und eine Erörterung der Themen Konsolidierung (Kodifizierungsthema 810, ursprünglich als FASB-Interpretation
46(R) herausgegeben) und Ertragsteuern (Kodifizierungsthema 740, ursprünglich als FASB-Interpretation 48 herausgegeben)
beinhalten.
Wie in unserer früheren Nachricht angekündigt, hat das sog.
"Blue Rippon Panel" von AICPA/FAF/NASBA zur Standardsetzung nicht börsennotierter Unternehmen um Eingaben
hinsichtlich der Erstellung von Abschlüssen nicht börsennotierter Unternehmen in den USA gebeten. Die Frist dafür läuft
am 15. September 2010 ab.
Die Financial Accounting Foundation (FAF) hat zudem eine 'In Focus'-Publikation herausgegeben, in der ein
Update zu den Tätigkeiten des Blus-Ribbon-Panels gegeben wird, darunter die Ergebnisse der jüngsten Sitzungen. Das
Blue-Ribbon Panel scheint eine 'nationale' Alternative gegenüber der möglichen Übernahme des IFRS für KMU zu bevorzugen.
Die nächste Sitzung des Panels ist für den 8. Oktober 2010 angesetzt. Nachfolgend geben wir einen Ausschnitt aus der
'In Focus'-Publikation wieder, in welchem die jüngste Sitzung des Panels zusammengefasst wird:
Weitere Informationen in englischer Sprache
|
14. September 2010: Kommende Internetsendungen unserer kanadischen Kollegen
13. September 2010: Deloitte USA ist Gastgeber einer Gesprächsrunde zu Finanzinstrumenten
13. September 2010: IFRIC Review-Newsletter erschienen
 |
Die Septemberausgabe 2010 von IFRIC Review ist erschienen. Im IFRIC Review-Newsletter werden die Sachverhalte
beleuchtet, die das IFRS Interpretations Committee (vormals IFRIC) des IASB erörtert hat. In der
Septemberausgabe werden die Ergebnisse der IFRIC-Sitzung
vom 2. und 3. September 2010 beleuchtet (in englischer Sprache, 83 KB). Alle zurückliegenden Ausgaben von IFRIC Review
finden Sie hier. Das Interpretations Committee
stellt einen Podcast über die Sitzung zur Verfügung, den Sie auf der
Internetseite
des IASB finden. |
13. September 2010: IASB und ASBJ tagten, um Konvergenzthemen zu erörtern
13. September 2010: AICPA gibt FAQ zu Leasingvorschlägen heraus
13. September 2010: Neuer quartalsweise erscheinender Accounting Alert unserer neuseeländischen
Kollegen
 |
Unsere neuseeländischen Kollegen haben eine Ausgabe des neuen, quartalsweise erscheinenden
Accounting Alerts veröffentlicht (in englischer Sprache,
276 KB), in welchem einer grober Überblicks über neue und geänderte Rechnungslegungsvorschriften vermittelt wird, welche
für Jahres- und Zwischenberichtsperioden zu berücksichtigen sind, die am 30. September 2010 enden. In dem Alert werden
folgende Themen abgedeckt:
 |
das gesamte Bild zum September 2010 die 'nächste Welle' an IFRS, die globale Finanzmarktkrise und
Rechnungslegung sowie sonstige erwägenswerte Themen (einschließlich des Erdbebens in Christchurch) |
 |
die neuen und geänderten Bilanzierungsvorschriften zum September 2010 Standards, Änderungen und
Interpretationen |
Zurückliegende Ausgaben der Accounting Alerts von Neuseeland finden Sie
hier.
|
11. September 2010: Neue Ausgabe der Investor Perspectives erschienen
 |
Im April 2010 haben die Treuhänder der IFRS-Stiftung und der IASB ein
Programm ins Leben gerufen, mit dem Anleger stärker in die Entwicklung der International Financial Reporting Standards (IFRS) eingebunden werden sollen. Einer der Programmpunkte ist ein Newsletter für Anleger. Die Board-Mitglieder Stephen Cooper, Patrick Finnegan und Patricia McConnell veröffentlichen zeitnah Informationen zu Berichterstattungsfragen. Eine weitere Ausgabe der englischsprachigen Investor Perspectives steht nun auf der Internetseite des IASB zur Verfügung:
Der IASB archiviert auf seiner Internetseite
alle bisher erschienenen Ausgaben der Investor Perspectives.
|
10. September 2010: FASB hält fünf
öffentliche Gesprächsrunden zu seinem Entwurf zu Finanzinstrumenten ab
 |
Der FASB hat eine Presseerklärung veröffentlicht, in der fünf
verschiedene Gesprächsrunden an drei Tagen im Oktober 2010
angekündigt werden, bei denen Meinungen zu seiner vorgeschlagenen
Aktualisierung der Rechnungslegungsstandards Bilanzierung von Finanzinstrumenten und Überarbeitung der Bilanzierung von derivativen Finanzinstrumenten
und Sicherungsaktivitäten Finanzinstrumente (Thema 825) und Derivate und Sicherungsbeziehungen (Thema 815)
eingeholt werden sollen. Die Teilnehmer bei jeder Gesprächsrunde
werden Ersteller, Prüfer und Abschlussadressaten umfassen. Das
Finanzinstrumenteprojekt wird in Zusammenarbeit zwischen dem FASB
und dem IASB durchgeführt. Weitere Informationen:
|
10. September 2010: IASB schlägt Änderungen
bei der Bilanzierung von latenten Steuern vor
 |
Der International Accounting Standards Board (IASB) hat heute
den Entwurf Latente Steuern: Rückgewinnung der zugrunde liegenden Vermögenswerte
zwecks öffentlicher Stellungnahme herausgegeben. Mit dem Vorschlag
würde ein Aspekt in IAS 12 Ertragsteuern
glattgezogen. Nach IAS 12 hängt die Bewertung von latenten
Steuerschulden und latentem Steuervermögen davon ab, ob das
Unternehmen davon ausgeht, den Vermögenswert dadurch
zurückzugewinnen, dass er genutzt wird, oder dadurch, dass er
veräußert wird. In einigen Fällen ist es schwierig und subjektiv
gefärbt, zu beurteilen, ob eine Rückgewinnung durch Veräußerung oder
durch Nutzung erfolgen wird. Um einen pragmatischen Ansatz für
solche Fälle zur Verfügung zu stellen, sieht die vorgeschlagene
Änderung vor, eine widerlegbare Annahme einzuführen, dass der
Vermögenswert allein durch Veräußerung zurückgewonnen wird, wenn dem
Unternehmen nicht eindeutige Hinweise vorliegen, dass die
Rückgewinnung auf eine andere Art und Weise erfolgt. Diese Annahme
würde greifen, wenn Anlageimmobilien, Sachanlagen oder immaterielle
Vermögenswerte zum beizulegenden Zeitwert neu bemessen oder neu
bewertet werden. Die Kommentierungsfrist des Entwurfs ED/2010/11 Latente Steuern: Rückgewinnung der zugrunde liegenden Vermögenswerte
endet
am 9. November 2010. Weitere Informationen:
|
10. September 2010: Zusammenfassung der Agendaentscheidungen des Interpretations Committee aktualisiert
10. September 2010: Gemeinsames Internetseminar von IASB und FASB zur Darstellung des Abschlusses
 |
Der IASB und der FASB haben eine aufgezeichnete
Internetpräsentation (ein sogenanntes Internetseminar oder Webinar)
zu ihrem Projekt zur Darstellung des Abschlusses herausgegeben.
Insbesondere geht es darin um die Entscheidungen der Boards zur
Darstellung der Kapitalflussrechnung wie im
Arbeitsentwurf des Entwurfs zum
Projekt vom Juli 2010 widergespiegelt. Im Webinar werden die
Entscheidungsgründe der Boards bei der Entwicklung der Vorschläge,
Abweichungen vom Diskussionspapier
vom Oktober 2008 und Veränderungen im Vergleich zur derzeit
gängigen Praxis erläutert. Die aufgezeichnete Internetsendung wird
von Patricia McConnell (IASB) und Marc Siegel (FASB) moderiert. Sie
ist kostenfrei zugänglich (eine Registrierung ist erforderlich) und
steht bis zum 9. Dezember 2010 zur Verfügung. Folgen sie den
untenstehenden Verknüpfungen für
|
9. September 2010: EFRAG-Einbindungsaktivitäten zum IASB-Projekt zur Darstellung des Abschlusses
 |
Am 1. Juli 2010 hat der IASB auf seiner
Internetseite einen Arbeitsentwurf zum
IASB-Projekt zur
Darstellung des Abschlusses zur Verfügung gestellt, um Meinungen und
Anregungen der Anwender vor der Veröffentlichung des eigentlichen
Entwurfs einzuholen. Um den IASB bei seinen Bemühungen, Meinungen
der europäischen Anwender einzuholen, zu unterstützen und um sich
selbst eine Meinung zu bilden, ob und in welchem Grad die
vorläufigen Ansichten der europäischen Beratungsgruppe für
Rechnungslegung (European Financial Reporting Advisory Group, EFRAG)
stellvertretend für allgemeine europäische Ansichten stehen, hat
EFRAG entschieden, von September bis November 2010 gemeinsam mit den
nationalen europäischen Standardsetzern Einbindungsveranstaltungen
im gesamten europäischen Raum anzubieten. Um Doppelungen der
Bemühungen zu vermeiden, hat EFRAG Mitglieder des IASB eingeladen,
an diesen Einbindungsaktivitäten teilzunehmen. Die Veranstaltungen
sollen folgen Zwecken dienen:
 |
den Anwendern die vorläufigen Schlussfolgerungen des IASB vorzustellen; |
 |
den Anwendern die vorläufigen Ansichten
von EFRAG vorzustellen und die Gründe für die
Unterstützung bestimmter Punkte und die
Ablehnung anderer darzulegen; |
 |
die Ansichten der Anwender in Europa zu den Vorschlägen einzuholen; und |
 |
die Ansichten der Anwender in Europa hinsichtlich möglicher Verbesserungen der Vorschläge des IASB zu erfragen. |
Die vorläufigen Orte und Daten der Veranstaltungen sind wie folgt angegeben:
 |
Amsterdam: Dienstag, 26. Oktober 2010 |
 |
Helsinki: Montag, 15. November 2010 |
 |
Oslo: Freitag, 19. November 2010 |
 |
Stockholm: Montag, 22. November 2010 |
 |
Madrid: Dienstag, 23. November 2010 |
 |
Warschau: Freitag, 26. November 2010 |
 |
Italien: Zeit und Ort werden noch
bekannt gegeben |
 |
Vereinigtes Königreich: Zeit und Ort
werden noch bekannt gegeben |
Weitere Informationen zu den
Einbindungsaktivitäten finden Sie in der
englischsprachigen
Presseerklärung von EFRAG.
|
9. September 2010: IFRS-Newsletter von Deloitte zum Abraumkosten in japanischer Sprache
9. September 2010: Gemeinsame Internetsendung von IASB und FASB zu den Auswirkungen der Vorschläge
rund um die Erlöserfassung für die Baubranche
 |
Am kommenden Montag, den 13. September 2010 werden IASB und FASB eine gemeinsame Internetsendung abhalten, um die Vorschläge
im Standardentwurf Erlöse aus Verträgen mit Kunden und deren mögliche Auswirkungen auf die Baubranche zu erörtern. Diese
live ausgestrahlte Internetsendung ist kostenfrei. Zuschauer werden die Möglichkeit haben, während der Veranstaltung Fragen per
Email zu stellen.
 |
Thema: Projekt zur Erlöserfassung Mögliche Auswirkungen auf die Baubranche |
 |
Datum und Uhrzeit: Montag, 13. September 2010, 17:0018:15 deutscher Zeit |
 |
Weitere Informationen zur Internetsendung und Anmeldung:
auf der Seite des FASB,
auf der Seite des IASB |
 |
Weitere Informationen zum Projekt zur Erlöserfassung auf IAS PLUS:
hier |
|
|
8. September 2010: Stellungnahme von Deloitte zu den vom IASB vorgeschlagenen Änderungen an
der Bemessung zum beizulegenden Zeitwert
 |
Das IFRS Global Office von Deloitte hat gegenüber dem eine Stellungnahme zum Standardentwurf
ED/2010/7 Angabe einer Bewertungsunsicherheitsanalyse für Bewertungen zum
beizulegenden Zeitwert, der im Juni 2010 veröffentlicht worden war, abgegeben. Im Standardentwurf wurden kleinere
Änderungen am Entwurf aus dem Mai 2009 zu Bewertung zum beizulegenden Zeitwert
vorgeschlagen. In jenem Standardentwurf wurde eine dreistufige Hierarchie des beizulegenden Zeitwerts vorgeschlagen,
bei der zwischen beobachtbaren und nicht beobachtbaren Marktdaten unterschieden wird, die in die Bemessung des beizulegenden
Zeitwerts eingehen. Dieser Hierarchie zufolge gelten Inputfaktoren der Stufe 3 als 'nicht beobachtbare Inputfaktoren',
die bei den Bewertung zum beizulegenden Zeitwert jener Vermögenswerte und Schulden Anwendung finden, für die keine
Marktdaten erhältlich sind. Zu den vorgeschriebenen Angaben gehören eine ein 'Analyse der Bewertungsunsicherheiten'
(zuweilen als 'Sensitivitätsanalyse' bezeichnet). Mit dem Entwurf vom Juni 2010 würde der ursprüngliche Vorschlag
dahingehend erweitert, dass die Angabe einer Bewertungsunsicherheitsanalyse vorgeschrieben wird, um die
Wechselwirkungen zwischen nicht beobachtbaren Inputfaktoren, die Eingang in die Bemessung des beizulegenden Zeitwerts
auf der Stufe 3 finden, widerzuspiegeln.
Nachfolgend finden Sie einen Ausschnitt aus der Stellungnahme:
Wir unterstützen die Bemühungen des Boards hinsichtlich der Verbesserung der Angaben zur
Bemessung des beizulegenden Zeitwerts, bei denen innerhalb der Stufe 3 der Hierarchie zum beizulegenden Zeitwert
unterschieden wird, und dem Konzept einer Angabe zur Analyse der Bewertungsunsicherheit für Bemessungen des
beizulegenden Zeitwerts auf Stufe 3. Wir haben aber Bedenken, ob die im Standardentwurf vorgeschlagene Angabe zur
Bewertungsunsicherheit operationabel ist. Unternehmen werden wahrscheinlich Umsetzungsschwierigkeiten bei der
Anwendung der vorgeschlagenen Leitlinien haben, weil hinsichtlich der folgenden Punkte Unklarheiten bestehen:
- der Schwelle für die Identifizierung alternativer Inputfaktoren;
- die zu verwendenden Inputfaktoren, wenn es eine Reihe sachgerechter Inputfaktoren gibt, und die Frage,
welche Methodik verwendet werden soll, wenn es mehrere Methoden gibt (jeder mit einer Bandbreite); sowie
- die Zielsetzung bei der Beurteilung der Korrelation.
|
Weiterführende Informationen:
|
8. September 2010: CEBS veröffentlicht
Verlautbarung zu Angaben über Staatsverschuldung im Zusammenhang mit dem
EU-Stresstests für Banken
 |
Im Nachgang zur Veröffentlichung der Ergebnisse der Stresstests,
die der Ausschuss der europäischen Bankenaufsichtsbehörden (Committee of European Banking Supervisors, CEBS) dieses Jahr durchgeführt hat,
hat CEBS eine Verlautbarung herausgegeben, in der die Details der
Schlüsselkriterien dargestellt werden, die bei den Angaben von
Risiken der Banken aus Staatsverschuldungen verwendet wurden. Die
englischsprachige Verlautbarung finden Sie
hier (24 KB). |
8. September 2010: PCAOB bietet Gespräche am Runden Tisch zur Kommunikation mit dem Prüfungsausschuss an, stellt Vorschläge erneut zur Stellung
 |
Die US-amerikanische Aufsichtsbehörde für Wirtschaftsprüfungsgesellschaften (Public Company Accounting Oversight Board, PCAOB) bietet
am 21. September 2010 Gespräche am Runden Tisch zu ihrem
vorgeschlagenen Standard zur Kommunikation mit Prüfungsausschüssen
an. An der Gesprächsrunde werden Mitglieder von Prüfungsausschüssen,
Anleger, Prüfer, Emittenten und weitere Personen teilnehmen. Im
Zusammenhang mit den Gesprächen am Runden Tisch hat sich die PCAOB
entschlossen, die Vorschläge noch einmal bis zum 21. Oktober 2010
zur Stellungnahme zur Verfügung zu stellen.
Folgende Informationen stehen Ihnen in englischer Sprache zur Verfügung:
|
8. September 2010: Tagesordnung für die IASB-Sitzung im September 2010
 |
Der IASB wird seine reguläre monatliche Sitzung im September 2010 von Dienstag bis Donnerstag, den 14.-16. September
2010 in seinen Büroräumen in London abhalten. Teile der Sitzung werden gemeinsam mit dem FASB abgehalten. Die Sitzung steht
Beobachtern offen und wird im Internet übertragen. Nachfolgend geben wir die Tagesordnung für die Sitzung wieder.
Tagesordnung für die reguläre IASB-Boardsitzung 14.-16. September 2010, London |
Dienstag, 14. September 2010
IASB-Sitzung (10:45 - 17:15 Uhr Londoner Zeit)
Mittwoch, 15. September 2010
IASB-Sitzung (10:00 - 11:30 Uhr Londoner Zeit)
Gemeinsame Sitzung von IASB und FASB (12:00 - 19:00 Uhr Londoner Zeit)
Donnerstag, 16. September 2010
IASB-Sitzung (09:30 - 18:00 Uhr Londoner Zeit)
|
|
8. September 2010: Aufsichtsrat von EFRAG tagt am 14. September
 |
Der Aufsichtsrat der europäischen Beratungsgruppe für
Rechnungslegung (European Financial Reporting Advisory Group, EFRAG)
wird am Dienstag, den 14. September 2010 in Brüssel tagen. Die
Tagesordnung für die Sitzung, die Beobachtern offen steht, sowie die
Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie in der englischsprachigen
Presseerklärung von EFRAG. |
8. September 2010: AFRAC veröffentlicht eine Stellungnahme zum IASB-Entwurf ED/2010/7
8. September 2010: DSR verabschiedet Stellungnahme zum IASB-Entwurf ED/2010/3
 |
Der Deutsche Standardisierungsrat (DSR) hat seine Stellungnahme an den IASB zum
Standardentwurf ED/2010/3 Leistungsorientierte Pläne verabschiedet.
Der DSR unterstütz die Streichung der Korridormethode, meldet sonst
aber viele Bedenken an. Die englischsprachige Stellungnahme finden
Sie
hier (100 KB). |
8. September 2010: DSR verabschiedet Stellungnahme zum IASB-Entwurf ED/2010/7
8. September 2010: IFRS Insights-Newsletter
 |
Wir haben die
Augustausgabe 2010 des IFRS Insights-Newsletters unserer US-amerikanischen Kollegen eingestellt (in englischer Sprache,
600 KB). IFRS Insights ist ein Newsletter zu IFRS, der sich an US-amerikanische Unternehmen wendet. Diese Ausgabe beinhaltet folgende Themen:
 |
Erörterung, warum es wichtig ist, ein Program
Management Office (PMO) einzusetzen, um die
IFRS-Einführung zu koordinieren, |
 |
Erläuterung, warum Unternehmen möglicherweise
überlegen sollten, ob eine Änderung ihrer
Übernahmepreissetzung notwendig ist oder sein wird, |
 |
Überblick über die Entwürfe von IASB und FASB
zur Erlöserfassung, |
 |
ein branchenorientierter Beitrag für Öl- und Gasfirmen. |
Ein Archiv aller früheren Ausgaben des IFRS Insights-Newsletters
finden Sie
hier.
|
8. September 2010: IFRS-Fahrplan für Nigeria
7. September 2010: Newsletter zu Abraumkosten in der Produktionsphase einer Mine
7. September 2010: Internetbibliothek aller IASB-Snapshots
 |
Auf der Internetseite der IFRS-Stiftung sind jetzt
alle bisher erschienenen Snapshots des IASB auf einer einzelnen Seite zusammengefasst. Snapshots
werden vom IASB und von der IFRS-Stiftung im Zusammenhang mit
Dokumenten des Konsultationsprozesses herausgegeben. Sie bieten
überblicksartige Zusammenfassungen der Vorschläge und können
kostenfrei aus dem Internet heruntergeladen werden. Bisher stehen zu
folgenden IASB-Projekten Snapshots zur Verfügung
(Verknüpfungen führen auf die IAS PLUS-Projektseiten):
|
7. September 2010: Neuer Finanzaufsichtsrahmen für Europa
 |
Am Donnerstag, den 2. September 2010 haben das EU-Parlament, der
Europäische Rat und die EU-Kommission einen gemeinsamen Beschluss
zur Einrichtung eines neuen Finanzaufsichtsrahmens für Europa
erzielt.
Der Finanzdienstleistungssektor wird zurzeit in Europa auf EU-Ebene von drei koordinierenden Ausschüssen überwacht, die lediglich beratende Funktion haben:
 |
Ausschuss der europäischen Bankenaufsichtsbehörden (CEBS) |
 |
Ausschuss der europäischen Aufsichtsbehörden für das Versicherungswesen und die betriebliche Altersversorgung (CEIOPS) |
 |
Ausschuss der europäischen Wertpapierregulierungsbehörden (CESR) |
Diese sollen nun durch die folgenden
Regulierungsbehörden ersetzt werden, die direkte
EU-Regulierung von systemrelevanten Finanzinstituten
bieten werden:
 |
Europäische Bankaufsichtsbehörde (EBA) |
 |
Europäische Aufsichtsbehörde für das
Versicherungswesen und die betriebliche
Altersversorgung (EIOPA) |
 |
Europäische Wertpapierbehörde (ESMA) |
EBA, EIOPA und ESMA werden mit der
Befugnis ausgestattet, aufsichtliche Finanzstandards
zu erlassen, die von der Kommission rechtlich binden
gemacht (und später in Gesetze der Mitgliedstaaten
überführt) werden. Die Behörden könnten nationale
Entscheidungen überstimmen, die nicht im Einklang
mit der EU-Regulierung stehen. Darüber hinaus soll
ein Europäischer Ausschuss für Systemrisiken (ESRB)
eingerichtet werden, der mögliche Bedrohungen der
Finanzstabilität überwachen und beurteilen soll, die
aus makroökonomischen Entwicklungen und
Entwicklungen im Finanzsystem als Ganzem entstehen.
Es wird erwartet, dass das
Entscheidungspaket am 21. September 2010 vom Plenum
des EU-Parlaments verabschiedet wird. Die neuen
Aufsichten könnten dann möglicherweise schon am
1. Januar 2010 ihre Arbeit aufnehmen. Weitere
Informationen zu den neuen Organen finden Sie auf
der
Internetseite der EU-Kommission zu Finanzaufsicht.
|
7. September 2010: Weitere TEG-Sitzung, neue
TEG-Telefonkonferenz
7. September 2010: IFRS-Newsletter von Deloitte in japanischer Sprache
 |
Das IFRS Centre of Excellence von Deloitte in Japan hat eine japanischsprachige
Übersetzung des folgenden IFRS in Focus-Newsletters angefertigt: IASB
gibt Entwurf zur Streichung der festen Daten für Erstanwender
heraus. Die japanische Übersetzung finden Sie
hier (85 KB); das
englische Original steht Ihnen
hier zur Verfügung
(63 KB). Das Angebot des japanischen IFRS Centre of Excellence
finden Sie
hier (in japanischer Sprache). |
6. September 2010: Stellungnahme von Deloitte zu den vom IASB vorgeschlagenen Änderungen bei der Bilanzierung von leistungsorientierten Plänen
 |
Das IFRS Global Office von Deloitte hat beim IASB
eine Stellungnahme zu dessen Entwurf ED/2010/3
Leistungsorientierte Pläne eingereicht, der im April 2010
veröffentlicht worden war. Mit den Vorschlägen
würde die Bilanzierung leistungsorientierter Pläne geändert, mit denen einige
Arbeitgeber langfristige Leistungen an Arbeitnehmer wie beispielsweise Pensionen
und Gesundheitsversorgung nach Beendigung des Arbeitsverhältnisses gewähren.
Die Kernvorschläge beinhalten die Streichung des sogenannten
"Korridor-Ansatzes" bei der Pensionsbilanzierung, die Aufteilung von
Gewinnen und Verlusten aus leistungsorientierten Plänen (und anderen
langfristigen Leistungen an Arbeitnehmer) in drei Komponenten, bei
denen Neubewertungen in sonstigen Gesamtergebnis erfasst werden, und
neue Angaben. Nachfolgend übersetzen wir Ihnen einen Auszug aus unserer Stellungnahme:
Wir unterstützen den Vorschlag
des Board, die Option zu streichen, den Ansatz von
Änderungen in den leistungsorientierten
Vermögenswerten und Schulden aufzuschieben, weil der
gegenwärtige aufgeschobene Ansatz einen
Glättungsmechanismus darstellt, der oft relevante
Informationen zum Status des leistungsorientierten
Plans nicht einfängt und darstellt. Des Weiteren
steht der aufgeschobene Ansatz nicht im Einklang mit
den Definitionen und Ansatzkriterien, die in Bezug
auf Vermögenswerte und Schulden im Rahmenkonzept
vorgegeben sind, und er ist eine Quelle unnötiger
Komplexität in IAS 19.
Wir
unterstützen die
Einführung der
anderen
vorgeschlagenen
Änderungen jedoch
nicht, die eine neue
Darstellungsmethode,
die Streichung der
erwarteten Rendite
aus Planvermögen und
Änderungen in den
Definitionen von
Leistungen an
Arbeitnehmer im
Rahmen diese
kurzfristigen
Projekts vorsehen.
Wir sind der
Meinung, dass diese
Sachverhalte im
Rahmen der
grundlegenden
erneuten Erörterung
der Bilanzierung von
Leistungen an
Arbeitnehmer
vorgenommen werden
sollten, die der
Board durchzuführen
gedenkt, und dass
dies zeitlich mit
dem Projekt der
Darstellung des
Abschlusses
zusammenfallen
sollte, bei dem wir
erwarten, dass
geklärt wird, was
finanzielle Leistung
ist, was sonstiges
Gesamtergebnis ist
und warum, wann und
wie im sonstigen
Gesamtergebnis
erfasste Beträge in
der Gewinn- und
Verlustrechnung
recycelt werden.
Daher unterstützen
wir bis zum
Abschluss dieser
Projekte den Status
quo in Bezug auf
viele der in diesem
Entwurf genannten
Sachverhalte. |
Folgende weitere Informationen stehen Ihnen zur Verfügung:
|
6. September 2010: IFRS-Beirat zum
Arbeitsprogramm des IASB nach 2011
6. September 2010: Lehrmaterialien zum IFRS für KMU in spanischer Sprache
 |
Die IFRS-Stiftung (International Financial Reporting Standards Foundation,
IFRSF), die Dachorganisation des IASB, hat die ersten neun Module seines umfassenden Angebots an Lehrmaterialien zum
IFRS für KMU
in spanischer Übersetzung veröffentlicht. In englischer Sprache
stehen bereits 21 Module zur Verfügung. Es wird ein Übungsmodul für jeden der
35 Abschnitte des IFRS für KMU geben. Jedes Modul steht im pdf-Format
zur Verfügung und kann kostenfrei von der Internetseite der IASCF heruntergeladen werden.
|
6. September 2010: Standard Setting in Deutschland: Quo Vadis?
 |
Aus aktuellem Anlass lädt die Wissenschaftliche Kommission Rechnungswesen des Verbands der Hochschullehrer für Betriebswirtschaft e.V. (VHB) alle Interessierten zu einer Diskussionsveranstaltung zur Zukunft des Standard Setting in Deutschland ein. Dabei sollen aus internationaler und nationaler Perspektive die Möglichkeiten und Grenzen privater und staatlicher Standardsetzung erörtert werden.
Die Veranstaltung findet am 4. Oktober 2010 um 14 Uhr (bis gegen 18.30 Uhr) an der Humboldt-Universität zu Berlin, in der Heilig-Geist-Kapelle, Spandauer Straße 1 statt. Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos, es wird aber um Anmeldung gebeten. Weitere Informationen (u.a. zu den Referenten) und das Anmeldeformular finden Sie
hier
(137 KB). |
6. September 2010: Mitschnitt der 148. DSR-Sitzung
 |
Die Mitschnitte der einzelnen Tagesordnungspunkte der 148. DSR-Sitzung sind jetzt archiviert und können
auf der
Internetseite des DRSC abgerufen werden. |
6. September 2010: Neuer Accounting Alert von Deloitte Australien
 |
Unsere australischen Kollegen haben einen Accounting Alert
herausgegeben, in dem die Septembersitzung des australischen
Standardsetzers Australian Accounting Standards Board (AASB) vom 1.
und 2. September 2010 zusammengefasst wird. Unter anderem wird in
dem Alert auf australische Konsequenzen, die sich aus dem
IASB-Entwurf ED/2010/3 Leistungsorientierte Pläne Vorgeschlagene Änderungen
an IAS 19 ergeben, insbesondere in Bezug auf Schulden, die sich
aus der australischen gesetzlichen Vorschrift ergeben, in Frage
kommenden Mitarbeitern Freistellungen für langjährige Mitarbeit zu
gewähren. Die Bewertungskomponente von Änderungen in diesen Schulden
würde nach dem Entwurf im sonstigen Gesamtergebnis erfasst, was
unter den australischen Anwendern für erhebliche Bedenken sorgt. Im
Action Alert, der vom AASB selber als Zusammenfassung der
Sitzung herausgegeben wurde, wird folgendes festgehalten:
Der Board erörterte die Stellungnahmen, die von den
Anwendern eingereicht wurden, [...] und entschied,
dass seine Stellungnahme gegenüber dem IASB [...]
eine Ablehnung [...] der vorgeschlagenen Behandlung
für Verpflichtungen aus Freistellungen für
langjährige Mitarbeit und andere ähnliche Leistungen
für langjährige Mitarbeiter enthalten solle, da die
Änderungen in Ermangelung eines allgemein
anerkannten Prinzips, welche Posten im sonstigen
Gesamtergebnis erfasst werden sollen, nicht
ausreichend begründet seien. |
Die Kommentierungsfrist zum IASB-Entwurf endet heute (6. September 2010). Weiterführende Informationen:
|
5. September 2010: Mitschrift von der gemeinsamen Sitzung von IASB und EFRAG am 26. August 2010

 |
Der IASB und die Europäische Beratungsgruppe für Finanzberichterstattung (European Financial Reporting Advisory Group, EFRAG) hielten am 26. August
2010 ein informelles Treffen ab.
Diese Sitzungen finden zweimal im Jahr statt und dienen dazu,
europäische Vorstellungen und Meinungen in die Projekte auf der
Agenda des IASB einfließen zu lassen. Neben Vertretern von EFRAG waren vier europäische Standardsetzer vertreten: Deutschland, Frankreich, Italien und das Vereinigte Königreich.
Die folgenden Themen wurden erörtert:
Die Übersetzung der ganzen Mitschrift
von der Sitzung steht Ihnen auf einer
eigenen Seite zur
Verfügung.
|
4. September 2010: Vergleich von IFRS und niederländischen Rechnungslegungsgrundsätzen
 |
Unsere niederländischen Kollegen haben die dritte Ausgabe von IFRS und niederländische Rechnungslegungsgrundsätze:
Ein handlicher
Vergleich herausgegeben. Diese 31-seitige Broschüre nennt einige der Kernunterschiede zwischen den IFRS und den holländischen
Rechnungslegungsgrundsätzen für Geschäftsjahre, die am oder nach dem 1. Januar 2010 beginnen. Sie enthält zudem die neuen und geänderten
IFRS, die vor dem 31. Juli 2010 herausgegeben worden und noch nicht für Geschäftsjahre in Kraft sind, die am oder nach dem 1. Januar 2010
beginnen. Die Broschüre können Sie hier herunterladen (in
englischer Sprache, 875 KB). Links zu unseren Vergleichen zwischen den IFRS und verschiedenen regionalen Rechnungslegungsgrundsätzen finden
Sie hier. |
3. September 2010: Mitschrift von der Sitzung des IFRS Interpretations Committees vom September 2010
 |
Das IFRS Interpretations Committee (vormals IFRIC) kam am Donnerstag und Freitag, den 2. und 3. September 2010 zu einer Sitzung in
den Büroräumen des IASB zusammen. Die Übersetzung der vorläufigen
und inoffiziellen Mitschrift, die Beobachter von Deloitte bei der
Sitzung angefertigt haben, finden Sie
hier. Das Interpretations Committee
stellt einen Podcast über die Sitzung zur Verfügung, den Sie auf der
Internetseite
des IASB finden. |
3. September 2010: Newsletter zur Abschaffung fester Zeitpunkte für erstmalige Anwender
 |
Das IFRS Global Office von Deloitte hat eine neue Ausgabe des IFRS in Focus-Newsletters mit dem Titel
IASB gibt Standardentwurf zur Abschaffung fester Zeitpunkte für erstmalige
Anwender heraus veröffentlicht (in englischer Sprache, 63 KB). In diesem Newsletter wird der kürzlich herausgegebene Vorschlag des IASB
zur Änderung von IFRS 1 Erstmalige Anwendung der International Financial Reporting Standards dargestellt. In dem Entwurf wird
vorgeschlagen, erstmaligen Anwendern der IFRS Erleichterungen einzuräumen, indem IFRS 1 wie folgt geändert wird:
 |
Der Zeitpunkt der prospektiven Anwendung der Ausbuchung finanzieller Vermögenswerte und Verbindlichkeiten wird vom '1. Januar 2004'
in 'den Zeitpunkt des Übergangs auf die IFRS' geändert, so dass erstmalige Anwender der IFRS die Ausbuchungsvorschriften in IAS 39
nicht retrospektiv anwenden müssen; und |
 |
der Zeitpunkt der prospektiven Anwendung der Vorschrift, finanzielle Vermögenswerte und Verbindlichkeiten zum beizulegenden Zeitwert
zu bemessen, die 'am oder nach dem Zeitpunkt des Übergangs auf die IFRS' eingegangen wurden, was erstmalige Anwender davon befreien
würde, Unterschiede am 'Tag 1' beim Erstansatz jener Geschäftsvorfälle, die vor dem Zeitpunkt des Übergangs auf die IFRS aufgetreten
sind, neu zu berechnen. |
Die Frist zur Abgabe von Stellungnahmen zum Standardentwurf läuft am 27. Oktober 2010 ab. Weitere Informationen:
|
3. September 2010: Accounting Roundup August 2010
3. September 2010: Stellungnahme von Deloitte zur vom FASB vorgeschlagenen Bilanzierung von Finanzinstrumenten
 |
Das IFRS Global Office von Deloitte hat dem IASB
eine Kopie einer Stellungnahme zukommen lassen, die an den
US-amerikanischen Standardsetzer FASB zu dessen im Mai 2010
vorgeschlagener Aktualisierung der Rechnungslegungsstandards (ASU) Bilanzierung von Finanzinstrumenten und
Überarbeitungen der Bilanzierung von derivativen Instrumenten
und Sicherungsbeziehungen gesendet wurde. Angesichts der
Tatsache, dass die beiden Boards danach streben, einen
harmonisierten Standard zu entwickeln, wurde dem IASB die
Stellungnahme zwecks Information und möglicher Erwägung zugesendet.
Nachfolgend übersetzen wir einen Auszug für Sie:
|
Wir begrüßen die Bemühungen der Boards, die
Bilanzierung von Finanzinstrumenten zu verbessern. Wir
unterstützen das Ziel der Boards, Adressaten von
Abschlüssen zeitnähere und repräsentativere
Informationen zu den Finanzinstrumenten zur Verfügung zu
stellen, in die ein Unternehmen involviert ist, und wir
teilen den Wunsch der Boards, unnötige Komplexität in
der Bilanzierung von Finanzinstrumenten zu reduzieren.
Darüber hinaus unterstützen wir die Schritte der Boards,
die dem Erreichen des Ziels eines einzigen Satzes
hochwertiger weltweit gültiger Rechnungslegungsstandards
in diesem wichtigen Bereich gelten. Unserer Meinung nach
jedoch erreicht die vorgeschlagene ASU dieses Ziel
nicht, und daher unterstützen wir die Veröffentlichung
dieser vorgeschlagenen ASU als endgültigen Standard
nicht.
Um wohlfunktionierende globale Kapitalmärkte
zu unterstützen, sollte ein einziges harmonisiertes
Bilanzierungsmodell für Finanzinstrumente zum Nutzen der
Adressaten von Abschlüssen eine der höchsten Prioritäten
sein. Wir sind daher besorgt, dass der IASB und der FASB
auseinander driftende Modelle dafür zu entwickeln
scheinen, wie Finanzinstrumente bilanziert werden. Das
in der ASU vorgeschlagene Modell weicht deutlich vom
Klassifizierungs- und Bewertungsmodell für finanzielle
Vermögenswerte in IFRS 9 und vom vorgeschlagenen Modell
für finanzielle Verbindlichkeiten im IASB-Entwurf ED/2010/4
ab. Darüberhinaus weichen die Wertminderungsmodelle für
Kreditverluste, die von den beiden Boards vorgeschlagen
werden, in wichtigen Bereichen voneinander ab. Des
Weiteren erörtert der IASB derzeit einen Ansatz im
Hinblick auf die Bilanzierung von Sicherungsbeziehungen,
der von dem in der vorgeschlagenen ASU enthaltenen
abweicht. Wenn die Entwicklung eines gemeinsamen Satzes
von hochwertigen globalen Rechnungslegungsstandards
erreicht werden soll, muss die Bilanzierung von
Finanzinstrumenten eines der Hauptaugenmerke sein. Daher
fordern wir die beiden Boards nachdrücklich auf,
zusammenzuarbeiten und das gemeinsame Ziel, Konvergenz
in diesem wichtigen Bereich zu erzielen, dadurch zu
erreichen, dass man sich auf einen einzigen
harmonisierten hochwertigen Standard für
Finanzinstrumente einigt. |
Weiterführende Informationen:
|
3. September 2010: Bekanntmachung von DRS 18
 |
Im Bundesanzeiger Nr. 133 vom 3. September 2010 (Beilage 133a) ist der Deutsche Rechnungslegungs Standard Nr. 18 (DRS 18) Latente Steuern durch das Bundesministerium der Justiz gemäß § 342 Abs. 2 HGB bekannt gemacht worden.
Die bekanntgemachte Version enthält in den Tz. 32 und 33 Änderungen gegenüber der bisher im Schäffer-Poeschel-Verlag veröffentlichten Fassung des DRS 18.
Die geänderten Textziffern können Sie in der
Presseerklärung des DRSC einsehen. |
3. September 2010: Die Aufgabe der Rechnungsleger
in der Geschäftstätigkeit verstehen
 |
Das Komitee der aktiven professionellen Rechnungsleger (Professional Accountants in Business Committee, PAIB Committee) des
internationalen Wirtschaftsprüferverbands (International Federation of Accountants, IFAC) hat ein Konsultationspapier
zum Zweck öffentlicher Stellungnahme veröffentlicht, in dem
hervorgehoben wird, wie sich die Erwartungen von Arbeitgebern von
professionellen Rechnungslegern angesichts globaler Trends und der
sich ändernden Bedürfnisse der Unternehmen vermutlich ändern werden.
In dem Papier werden die erwarteten Veränderungen in Bezug auf acht
bestimmende Faktoren von nachhaltigem wirtschaftlichen Erfolg
dargestellt und daraus ein Rahmenkonzept der wichtigsten Tätigkeiten
aufgezeigt, die von einem professionellen Rechnungsleger vermutlich
erwartet werden. Die bestimmenden Faktoren wurden anhand einer
Analyse von drei langfristigen Trends identifiziert, die Auswirkungen
auf Unternehmen haben: Globalisierung, Komplexität und technischer
Fortschritt. In dem Konsultationspapier wird gefragt, ob die
Mitgliedorganisationen von IFAC und die assoziierten Unternehmen es
nützlich finden würden, wenn ein internationales Kompetenzkonzept
entwickelt würde, in dem die Rolle und Aufgaben der professionellen
Rechnungsleger in der Geschäftstätigkeit abgedeckt würden.
Nachfolgend übersetzen wir Ihnen zwei Auszüge aus dem
Konsultationspapier:
Globalisierung
Zwei bedeutende globale Themen werden Auswirkungen auf Unternehmen und Märkte
und daher die Rolle der professionellen Rechnungsleger haben. Das erste ist die
Diffusion von wirtschaftlicher Macht in der globalen Weltwirtschaft über einen
größeren Kreis von Regionen und Ländern. Dies wird von der Entwicklung der
Informationstechnologie, der größeren wirtschaftlichen Öffnung und der
zunehmenden Größe und Reichweite multinationaler Unternehmen unterstützt. Der
zweite Sachverhalt ist nachhaltige Entwicklung und insbesondere der Klimawandel,
der ein bestimmender Sachverhalt unserer Zeit geworden ist. Mit dieser erhöhten
Aufmerksamkeit ist eine erhöhte Nachfrage nach
verlässlichen entscheidungsnützlichen Informationen entstanden. Komplexität
Regulierer und Standardsetzers müssen auch Verantwortung im Kampf gegen
die Komplexität übernehmen. Ein Übergang von mehr auf bessere
und evidenzbasierte Regulierung und Aufsicht würde Unternehmen
helfen, wirksamer und schneller Nutzen für die Aktionäre zu
schaffen und sachgerecht zu zeigen, wie sie dies erreichen.
Darüber hinaus könnten die globale Harmonisierung von Standards
und Regulierung sowie die weltweite Koordinierung von Aufsicht
auch dabei helfen, die Komplexität für und den Aufwand von den
Unternehmen zu verringern. |
Stellungnahmen zum Konsultationspapier
müssen bis zum 30. November 2010 beim IFAC eingehen.
Eine Verknüpfung auf das Dokument finden Sie in der
englischsprachigen
Presseerklärung des IFAC.
|
2. September 2010: IASB und FASB veröffentlichen Fragebögen für Leasingnehmer und Leasinggeber
 |
Der IASB und der US-amerikanische Standardsetzer FASB haben im
Rahmen ihrer Einbindungsaktivitäten im Zusammenhang mit dem Projekt
zu Leasingverhältnissen Fragebögen für Leasingnehmer und
Leasinggeber veröffentlicht. Mit den Fragebögen möchten die Boards
den Einsatz und die Bilanzierung von Leasingverträgen in Unternehmen
erfragen. Das Ausfüllen der Fragebögen setzt keine Kenntnis der
Vorschläge der Boards, die diese am 17. August 2010 in Form des
Standardentwurfs ED/2010/9 Leasingverhältnisse veröffentlicht
haben, voraus. Weitere Informationen finden Sie in der
englischsprachigen
Presseerklärung des IASB. Die Frist zur Ausfüllung der
Fragebögen endet am 30. September 2010. |
2. September 2010: Heads Up zum FASB-Entwurf zu Plänen mehrerer Arbeitgeber
 |
Unsere US-amerikanischen Kollegen haben einen Heads Up-Newsletter zu der am
1. September 2010
vom amerikanischen Standardsetzer FASB veröffentlichten vorgeschlagenen Aktualisierung
der Rechungslegungsstandards (Accounting Standards Update, ASU)
herausgegeben. In dem Heads Up werden bestimmte Aspekte des
FASB-Entwurfs zu Angaben durch einen an einem Plan mehrerer Arbeitgeber
beteiligten Arbeitgeber erläutert. Die vom FASB vorgeschlagenen Angaben
ähneln denen, die der IASB in seinem Entwurf
ED/2010/3 Leistungsorientierte Pläne
im April 2010 vorgeschlagen hat. Weiterführende Informationen:
|
2. September 2010: IDW-Stellungnahme zum IASB-Entwurf zu leistungsorientierten Plänen
 |
Mit einem Schreiben an den IASB hat das Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) Stellung zum
Standardentwurf ED/2010/3 Leistungsorientierte Pläne genommen. Das IDW begrüßt die in dem Entwurf vorgeschlagene Abschaffung der Korridormethode sowie die vollständige Erfassung von Änderungen des Barwerts leistungsorientierter Versorgungsverpflichtungen und Fair-Value-Änderungen des Planvermögens
sind in der Periode ihrer Entstehung. Den Ausweis von Dienstzeitaufwand
und Nettozinsaufwand im Jahresergebnis und Bewertungsänderungen im sonstigen
Gesamtergebnis auf Basis der Prognosetauglichkeit sieht das IDW teilweise kritisch, da innerhalb der IFRS weiterhin kein einheitliches Konzept für die Unterscheidung von Sachverhalten, die Jahresergebnis bzw. im sonstigen
Gesamtergebnis erfasst werden, existiert. Das Schreiben des IDW in
englischer Sprache finden Sie
hier (94 KB). |
2. September 2010: Börse von Singapur ermutigt zur Nachhaltigkeitsberichterstattung
 |
Die Börse von Singapur (Singapore Exchange, SGX) hat eine
vorgeschlagene "Grundsatzerklärung zur Nachhaltigkeitsberichterstattung"
sowie zugehörige Leitlinien veröffentlicht, die von an der SGX notierten
Unternehmen bei der Erstellung ihrer Nachhaltigkeitsberichte verwendet
werden können. Die vorgeschlagene Nachhaltigkeitsberichterstattung ist
freiwillig. Bei der SGX ist man der Ansicht, dass der natürliche nächste
Schritt sein wird, Leitlinien, Standards und verbindliche Regelungen zu
erlassen, wenn zunehmend mehr Unternehmen sich davon überzeugen lassen,
eine Nachhaltigkeitsberichterstattung einzuführen. Nachfolgend
übersetzen wir Ihnen einen Auszug aus den vorgeschlagenen Leitlinien:
Die Börse ermutigt zur
Übernahme international anerkannter
Berichtserstattungskonzepte wie beispielsweise das
Rahmenkonzept der Global Reporting Initiative (GRI) für
die Berichterstattung über die Nachhaltigkeitsbemühungen
eines Emittenten. Das GRI-Rahmenkonzept gilt weltweit
für alle Arten von Organisationen und bietet allgemeine
Prinzipien und Indikatoren, die Emittenten verwenden
können, um ihre wirtschaftlichen, umweltbezogenen und
sozialen Leistungen Reporting Framework zu bewerten und
darzustellen. |
Die Kommentierungsfrist zur Grundsatzerklärung endet am
29.Oktober 2010. Weitere Informationen
|
2. September 2010: Neue IFRS-Publikation von Deloitte Indien
 |
Unsere indischen Kollegen haben
IFRS auf der Spur bleiben herausgegeben.
Diese Publikation bietet eine Zusammenfassung des IASB-Entwurfs ED/2010/6 Erlöse aus Verträgen mit Kunden
und vorläufige Beobachtungen hinsichtlich möglicher Auswirkungen des
Entwurfs auf die gegenwärtige Praxis in Indien. Unternehmen in Indien
werden ab 2012 auf mit den IFRS konvergierte indische
Rechnungslegungsstandards übergehen. Weitere Informationen:
|
1. September 2010: FASB veröffentlicht ASU zu Plänen mehrerer Arbeitgeber
1. September 2010: Formale Korrekturen an den IFRS
 |
Der IASB hat auf seiner Internetseite einige formale Korrekturen und Änderungen an seinen Verlautbarungen zur Verfügung gestellt. Betroffen sind unter anderem
der IFRS für KMU (herausgegeben im Juli 2009), IFRS 9 Finanzinstrumente
(herausgegeben im November 2009), Verbesserungen der IFRS im Rahmen des
jährlichen Verbesserungsprojekts (herausgegeben im Mai 2010), das Bound
Volume (rotes Buch) 2010 und das Bound Volume (blaues Buch) 2010. Sie können die Korrekturen
hier einsehen. |
1. September 2010: Heads Up zur Sitzung des Beirats der PCAOB im Juli 2010
 |
Unsere US-amerikanischen Kollegen haben einen neuen Heads Up-Newsletter herausgegeben, in dem
die Sitzung des ständigen Beirats (Standing Advisory Group, SAG) der US-amerikanische Aufsichtsbehörde für Wirtschaftsprüfungsgesellschaften (Public Company Accounting Oversight Board, PCAOB)
vom 15. Juli 2010 zusammengefasst wird. Der SAG erörterte die folgenden
Themen: Prüfungserwägungen für Broker-Händler, Projekte des FASB und
ihre mögliche Auswirkung auf Prüfer und die Berücksichtigung
nachfolgender Ereignisse durch Prüfer. Darüber hinaus fasste der Stab
der PCAOB die Stellungnahmen zusammen, die zum vorgeschlagenen Standard
zur Kommunikation mit dem Prüfungsausschuss eingegangen sind, und
berichtete über den aktuellen Stand hinsichtlich der Pläne, ein Projekt
zum Berichtserstattungsmodell für Prüfer aufzunehmen. Hinsichtlich der
Auswirkungen des gegenwärtigen IASB/FASB-Harmonisierungsprozesses und
die Bewegung hin zu mehr prinzipienbasierten Standards wird im Heads Up
folgendes festgehalten:
Es gab erhebliche Debatten und
Diskussionen hinsichtlich des vorgeschlagenen Zeitplans
für den Abschluss laufender und ausstehender Projekte
des FASB, wobei viele den Bedenken Ausdruck verliehen,
dass das strikte Einhalten des gegenwärtigen Zeitplans
möglicherweise zu qualitativen Beeinträchtigungen der
Standards führen könnte. Darüber hinaus drückten viele
SAG-Mitglieder Bedenken hinsichtlich der (1) Ressourcen
und der Möglichkeit, in geringem Zeitrahmen zu
reagieren, und (2) der Kapazitätsbeschränkungen, die zu
Diskrepanzen mit den Bedürfnissen der Berichterstattung
führen und so möglicherweise die Qualität der
Finanzberichterstattung vermindern könnten, aus.
Die SAG-Mitglieder erörterten außerdem den
zusätzlichen Einsatz von Ermessensentscheidungen, der
notwendig wird, wenn der FASB auf mehr
prinzipienbasierte Rechnungslegungsstandards übergeht.
Die Mitglieder ermutigten außerdem die PCAOB und die
SEC, die Verbesserungsvorschläge des Beitrags der SEC
zur Verbesserung der Finanzberichterstattung umzusetzen
und ein Rahmenkonzept für Ermessenentscheidungen sowohl
für Emittenten als auch für Prüfer zu entwickeln, um
diesen dabei zu helfen, zu gut begründeten
Entscheidungen zu gelangen. |
Weitere Dokumente in englischer Sprache:
|
1. September 2010: Entwurf einer XBRL-Taxonomie für US-GAAP zur Kommentierung gestellt

 |
Die US-amerikanische Stiftung für Rechnungslegung (US Financial Accounting Foundation, FAF)
weist darauf hin, dass die vorgeschlagene
Finanzberichterstattungstaxonomie 2011 für US-GAAP öffentlich eingesehen
und kommentiert werden kann. Die aktualisierte Taxonomie enthält
Anpassungsänderungen in Bezug auf Rechnungslegungsstandards und andere
vorgeschlagene Verbesserungen der offiziellen Taxonomie, die derzeit von
den das EDGAR-System der US-amerikanischen Wertpapier- und Börsenaufsicht (Securities and Exchange Commission, SEC) nutzenden Einreichern
verwendet wird. Stellungnahmen zur neuen Taxonomie müssen bis zum
30. Oktober 2010 eingehen. Weitere Informationen in englischer Sprache:
|
|