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IFRS-Nachrichten – September 2010

Klicken Sie hier für die Nachrichten vom Monat:

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30. September 2010: Spanische Übersetzung des IFRS Insights-Newsletters zum geänderten Arbeitsprogramm von IASB und FASB

Unsere kolumbianischen Kollegen haben einen IFRS Insights-Newsletter ins Spanische übersetzt:

bullet Logrando la convergencia global (98 KB) ist die Übersetzung des englischen Newsletters vom Juli 2010 Achieving a global standard (397 KB)

Weitere Übersetzungen von Deloitte-Publikationen ins Spanische finden Sie hier: Recursos en Español.

 

30. September 2010: Countdown-Newsletter von Deloitte Kanada zum Übergang auf IFRS

Unsere kanadischen Kollegen haben die Septemberausgabe ihres Countdown-Newsletters zum Übergang auf IFRS freigegeben. Im Newsletter werden praktische Fragen erörtert, denen kanadische Unternehmen beim Übergang auf IFRS gegenüberstehen, und die jüngsten Ereignisse im Bereich der IFRS zusammengefasst. Zu den in dieser Ausgabe behandelten Themen gehören:

bullet Entwicklung einer Strategie für die letzten Schritte beim Übergang auf IFRS
bullet Geschäftssegmente
bullet Aktueller Stand bei internationalen Standardsetzungsaktivitäten und Aktivitäten in Kanada

Weiterführende Informationen:

bullet Septemberausgabe 2010 des Countdown-Newsletters in englischer Sprache (904 KB)
bullet Septemberausgabe 2010 des Countdown-Newsletters in französischer Sprache (Compte à Rebours) (756 KB)
bullet Unsere Länderseite Kanada

 

30. September 2010: FASB kündigt Gesprächsrunden zur Erlöserfassung an
Der US-amerikanische Standardsetzer FASB wird Gastgeber zweier öffentlicher Gesprächsrunden sein, bei denen der im Juni 2010 veröffentlichte Entwurf Erlöserfassung (Thema 605): Erlöse aus Verträgen mit Kunden erörtert wird. Das Projekt zur Erlöserfassung ist ein Konvergenzprojekt mit dem IASB, und dieser hat im Juni ebenfalls einen gleichlautenden Entwurf herausgegeben. Weitere Informationen zum Projekt und eine Zusammenfassung des Entwurfs finden Sie auf unserer IAS PLUS-Seite zur Erlöserfassung.

Weitere Informationen zu den Gesprächsrunden:

bullet Thema: Gemeinsame Gesprächsrunden von FASB und IASB zum gemeinsamen Entwurf zur Erlöserfassung
bullet Datum und Zeiten: Donnerstag, 4. November 2010; Sitzung 1: 9:00h – 12:00h, Sitzung 2: 13:00 h – 16:00h (amerikanischer Ostküstenzeit)
bullet Veranstaltungsort: Büroräume des FASB, 401 Merritt 7, Norwalk, Connecticut
bullet Weitere Informationen und Registrierung: hier
bullet Thema: Gemeinsame Gesprächsrunden von FASB und IASB zum gemeinsamen Entwurf zur Erlöserfassung
bullet Datum und Zeiten: Dienstag, 23. November 2010; Sitzung 1: 9:00h – 12:00h, Sitzung 2 (vorläufig): 13:00 h – 16:00h (amerikanischer Westküstenzeit)
bullet Veranstaltungsort: Stanford University, Schwab Residential Center, East Vidalakis Room, 680 Serra Street, Stanford, California
bullet Weitere Informationen und Registrierung: hier

 

30. September 2010: IVSC gibt Diskussionspapier zu Bewertungsunsicherheiten heraus
Der internationale Rat für Bewertungsstandards (International Valuation Standards Council, IVSC) hat ein Diskussionspapier zu Bewertungsunsicherheiten herausgegeben: Valuation Uncertainty (637 KB). In diesem Diskussionspapier werden die vorläufigen Ansichten des Rats zur Art von und zu den Gründen für Bewertungsunsicherheiten dargestellt sowie vorgeschlagen, wie dies den Adressaten von Bewertungen vermittelt werden kann. Der Rat wird die auf dieses Diskussionspapier eingehenden Stellungnahmen in Erwägung ziehen, wenn er entscheidet, ob Änderungen an dem vorgeschlagenen neuen internationalen Bewertungsstandard (International Valuation Standard) 1 notwendig sind und ob ein Projekt ins Leben gerufen werden soll, bei dem fachliche Leitlinien zu möglichen Methoden für die Schätzung eines quantitativen Maßes der Unsicherheit erörtert werden. Stellungnahmen werden bis zum 24. Dezember 2010 erbeten.

 

30. September 2010: Spanische Übersetzung des Heads Up-Newsletters zu Plänen mehrerer Arbeitgeber

Unsere kolumbianischen Kollegen haben einen Heads Up-Newsletter ins Spanische übersetzt:

bullet Revelación de su parte del pastel – FASB propone revelaciones sobre la participación que el empleador tiene en los planes de múltiples empleadores (26 KB) ist die Übersetzung des englischen Newsletters FASB Proposes Disclosures About an Employer’s Participation in Multiemployer Plans (92 KB)

Weitere Übersetzungen von Deloitte-Publikationen ins Spanische finden Sie hier: Recursos en Español.

 

30. September 2010: IASB schlägt Änderungen an IFRS 1 in Bezug auf ausgeprägte Hochinflation vor

Der International Accounting Standards Board (IASB) hat heute zwecks Einholung öffentlicher Stellungnahmen einen Entwurf zu ausgeprägter Hochinflation veröffentlicht, der Änderungen an IFRS 1 Erstmalige Anwendung der International Financial Reporting Standards beinhaltet. Darin wird vorgeschlagen, wie bei der Darstellung von IFRS-konformen Abschlüssen vorzugehen ist, wenn ein Unternehmen für einige Zeit die IFRS-Vorschriften nicht einhalten konnte, weil seine funktionale Währung ausgeprägter Hochinflation unterlag. Nach der vorgeschlagenen Änderung ist es einem Unternehmen, das einer ausgeprägten Hochinflation unterlag, gestattet, seine Vermögenswerte und Schulden zum beizulegenden Zeitwert zu bewerten und diese Werte als die angenommenen Anschaffungskosten dieser Vermögenswerte und Schulden in der Eröffnungsbilanz zu verwenden. Stellungnahmen zum Entwurf werden bis zum 30. November 2010 erbeten.

Weitere Informationen:

bullet Zugang zum Entwurf auf der Internetseite des IASB
bullet Presseerklärung des IASB (in englischer Sprache, 31 KB)
bullet Zusammenfassung der bisherigen Erörterungen zum Thema Hochinflation auf IAS PLUS

 

30. September 2010: Wir nehmen Stellung zum IASB-Entwurf zur Darstellung von Posten des sonstigen Gesamtergebnisses

Deloitte hat beim IASB eine Stellungnahme zu dessen Entwurf ED/2010/5: Darstellung von Posten des sonstigen Gesamtergebnisses eingereicht. In dem Entwurf wird vorgeschlagen, dass alle Unternehmen eine Gewinn- und Verlustrechnung und eine Darstellung des sonstigen Gesamtergebnisses in getrennten Abschnitten einer einzigen fortlaufenden Darstellung erstellen. Dies würde eine Änderung an IAS 1 darstellen, da Unternehmen derzeit gestattet ist, die Ergebnisse ihrer Geschäftstätigkeit entweder (a) in einer einzigen fortlaufenden Darstellung ähnlich der im Entwurf vorgeschlagenen darzustellen oder (b) zwei separate Darstellungen zu erstellen – eine Gewinn- und Verlustrechnung und eine Gesamtergebnisrechnung. Wir lehnen die im Entwurf vorgeschlagenen Änderungen nicht ab, wir sind jedoch der Meinung, dass einige grundlegende Prinzipien noch erörtert werden müssen. Die Übersetzung eines Auszuges aus unserer Stellungnahme finden Sie nachfolgend. Die gesamte Stellungnahme in englischer Sprache finden Sie hier (23 KB). All unserer früheren Stellungnahmen stehen Ihnen hier zur Verfügung.

Während wir die Vorschläge im Entwurf nicht ablehnen, möchten wir doch betonen, dass der Board sich bis jetzt noch nicht in Bezug auf die grundlegenden Prinzipien geeinigt hat, was Leistung darstellt, was das "sonstige Gesamtergebnis" darstellt und welche konzeptionelle Grundlage dafür gelten soll, ob Posten des sonstigen Gesamtergebnisses recycelt werden sollen. Der Board sollte sich weiter mit diesen Sachverhalten im Rahmen seines Projekts zur Darstellung des Abschlusses widmen und die Ergebnisse dieser Erörterungen nicht in irgendeiner Art und Weise vorwegnehmen. Obwohl sich der Board entschlossen hat, den Umfang des Entwurfs auf Darstellungsfragen im sonstigen Gesamtergebnis zu beschränken, wäre es unserer Ansicht nach vorzuziehen gewesen, die größeren Fragen in Bezug auf Leistung und das sonstige Gesamtergebnis und Recycling vor der Frage der Darstellung im sonstigen Gesamtergebnis zu erörtern.

 

30. September 2010: Arbeitsentwurf des demnächst erscheinenden IFRS zur Konsolidierung
Der IASB stellt auf seiner Internetseite einen Arbeitsentwurf des demnächst erscheinenden IFRS zur Konsolidierung zur Verfügung, der die vorläufigen Entscheidungen widerspiegelt, die vom Board bis dato gefällt wurden. Der Arbeitsentwurf wurde vom Stab des IASB im Rahmen des Projekts zur Ersetzung von IAS 27 Konzern- und separate Abschlüsse nach IFRS und SIC-12 Konsolidierung – Zweckgesellschaften durch einen einzigen Standard zur Konsolidierung erstellt. Der Arbeitsentwurf spiegelt die gesammelten vorläufigen Entscheidungen des Boards wieder, die bis einschließlich der Boardsitzung im Mai 2010 gefällt wurden. Die Erörterungen des Boards sind abgeschlossen, es muss nur noch das Datum des Inkrafttretens des demnächst erscheinenden IFRS festgelegt werden. Die vorläufig gefällten Entscheidungen jedoch können noch geändert werden, bevor der Board den endgültigen Standard zur Konsolidierung herausgibt.

Der US-amerikanische Standardsetzer FASB wird am 25. Oktober 2010 öffentliche Gesprächsrunden abhalten, um Meinungen seiner Anwender einzuholen, die dem FASB bei der Entscheidung helfen sollen, ob mit einem Entwurf fortgefahren werden soll, der mit den vom IASB veröffentlichten Vorschriften im Einklang stehet.

Weitere Informationen:

bullet Arbeitsentwurf des demnächst erscheinenden Standards zur Konsolidierung (in englischer Sprache, 1,08 MB)
bullet Zusammenfassung der Erörterungen zu diesem Projekt auf IAS PLUS

 

29. September 2010: PCAOB-Mitschrift von den Gesprächsrunden zu Prüfungsausschüssen
Im Nachgang zu unseren Meldungen vom 8. September und 16. September geben wir bekannt, dass die US-amerikanische Aufsichtsbehörde für Wirtschaftsprüfungsgesellschaften (Public Company Accounting Oversight Board, PCAOB) eine inoffizielle Mitschrift von ihren Gesprächen am Runden Tisch zur Kommunikation mit Prüfungsausschüssen herausgegeben hat. Die Gespräche, die am 21. September 2010 stattfanden, waren dem vorgeschlagenen Prüfungsstandard zur Kommunikation mit Prüfungsausschüssen gewidmet. Die entsprechende Mitschrift finden Sie hier (in englischer Sprache, 400 KB). Eine Aufzeichnung der gesamten Gesprächsrunde steht Ihnen ebenfalls auf der Internetseite der PCAOB zur Verfügung.

 

29. September 2010: PCAOB-Bericht zu Überprüfungsbeobachtungen während der Finanzmarktkrise

Die US-amerikanische Aufsichtsbehörde für Wirtschaftsprüfungsgesellschaften (Public Company Accounting Oversight Board, PCAOB) hat einen Bericht zu Sachverhalten veröffentlicht, die während ihrer Überprüfung von Prüfungen von Finanzinstituten und anderen Unternehmen während  der Finanzmarktkrise aufgekommen sind. Folgende Punkte sind bemerkenswert:

bullet Die PCAOB-Inspektoren stießen auf Fälle, in denen Prüfer die PCAOB-Standards nicht eingehalten zu haben scheinen; dies gilt insbesondere Bereiche, die von der Finanzmarktkrise stark betroffen waren: Bewertung zum beizulegenden Zeitwert, Wertminderung von Geschäfts- oder Firmenwerten, immaterielle Vermögenswerte mit unbestimmter Nutzungsdauer, andere langfristige Vermögenswerte, Wertberichtigungen für Kreditverluste, bilanzunwirksame Produkte, Erlöserfassung, Vorräte und Ertragsteuern.
bullet Prüfungsgesellschaften haben große Anstrengungen unternommen, um den Risiken entgegenzutreten, die aus der Finanzmarktkrise entstanden sind. Die Mängel, die von den Inspektoren bei ihrer Prüfung festgestellt worden sind, legen nahe, dass die Prüfer sich weiterhin darauf konzentrieren sollten, die Qualität ihrer Prüfungskontrollen zu verbessern.
bullet Die PCAOB wird sich künftig der Frage widmen, ob die Maßnahmen der Prüfungsgesellschaften in Bezug auf die Mängel bei der Qualitätskontrolle, die im Bericht festgehalten wurden, künftig tatsächlich zu einer Reduzierung oder Abschaffung künftiger Vorfälle dieser Art führen werden.
bullet Die Erkenntnisse aus dem Bericht werden künftige Maßnahmen der PCAOB in Zusammenhang mit bestimmten Inspektionen, Durchsetzungsfragen und Standardsetzungsfragen beeinflussen. Die PCAOB wird sich auch der Frage widmen, ob zusätzliche Leitlinien zu den bisher bestehenden Standards erforderlich sind.
bullet Die Inspektoren der PCAOB werden weiterhin einen Schwerpunkt auf die Prüfungs- und Qualitätskontrollsysteme der Prüfungsgesellschaften legen; dies gilt insbesondere hinsichtlich derer BEzug auf Prüfungsrisiken, die sich aus der noch andauernden Finanzmarktkrise und ähnlichen künftigen Ereignissen ergeben.

Folgende Dokumente stehen Ihnen in englischer Sprache zur Verfügung:

bullet Presseerklärung der PCAOB
bullet Inspektionsbericht der PCAOB (103 KB)

 

29. September 2010: Neuigkeiten beim DRSC

Das Deutsche Rechnungslegungs Standards Committe (DRSC) gibt heute folgende Neuigkeiten auf seiner Internetseite bekannt:

bullet Öffentliche Diskussion vom 27. September 2010 - Protokoll und Präsentationen
Das Protokoll und die Präsentationen der Öffentlichen Diskussion vom 27. September 2010 stehen zum Herunterladen bereit. Besprochen wurden der IASB-Entwurf zu Versicherungsverträgen und der Arbeitsentwurf des IASB-Stabs zur Darstellung des Abschlusses. Die DRSC-Dokumente finden Sie hier.
bullet 149. DSR-Sitzung - Sitzungspapiere
Der größte Teil der Sitzungspapiere für den öffentlichen Teil der 149. Sitzung des Deutschen Standardisierungsrates am 4. und 5. Oktober 2010 stehen zum Herunterladen bereit. Sie sind Ihnen hier zugänglich. Die noch fehlenden Papiere sollen in Kürze folgen.
bullet DSR verabschiedet Stellungnahme gegenüber dem IASB zum sonstigen Gesamtergebnis
Der Deutsche Standardisierungs Rat (DSR) hält den Vorschlag des IASB, den "Ansatz der zwei Darstellungen" zu streichen, für nicht sachgerecht. Nach Meinung des Rats wird nicht ausreichend begründet, warum dies eine Verbesserung gegenüber den gegenwärtigen Vorschriften darstellen soll. Des Weiteren ist man der Meinung, dass die Entwicklung von Rechnungslegungsstandards auf einer angemessenen konzeptionellen Basis erfolgen sollte. Auch dies sieht der DAR im vorliegenden Fall nicht gegeben. Die englischsprachige Stellungnahme des DSR steht Ihnen hier zu Verfügung (43 KB).
bullet Aktualisierter DRS 18 bei Genios veröffentlicht
Genios hat die Fassung des DRS 18 Latente Steuern veröffentlicht, die die Textziffern 32 und 33 entsprechend der vom BMJ bekanntgemachten Version enthält. (Verknüpfung auf die Verlagsseite)

 

29. September 2010: Neue EFRAG-Verlautbarungen und Ankündigungen

Die europäische Beratungsgruppe für Rechnungslegung (European Financial Reporting Advisory Group, EFRAG) stellt auf Ihrer Internetseite folgende neue Verlautbarungen und Ankündigungen zur Verfügung:

bullet EFRAG-Konsultation zu den proaktiven Aktivitäten in Europa
EFRAG erinnert daran, dass die Stellungnahmefrist zu der im Juni 2010 angestoßenen öffentlichen Konsultation zum vorgeschlagenen Arbeitsprogramm für die proaktiven Aktivitäten in Europa am 30. September 2010 abläuft.
bullet Stellungnahme gegenüber dem IASB zu dessen Entwurf zur Darstellung des sonstigen Gesamtergebnisses
Der IASB hat im Mai 2010 einen Entwurf herausgegeben, in dem vorgeschlagen wird, dass alle Unternehmen eine Gewinn- und Verlustrechnung und eine Darstellung des sonstigen Gesamtergebnisses in getrennten Abschnitten einer einzigen fortlaufenden Darstellung erstellen. EFRAG lehnt ein Fortfahren mit den Vorschlägen des IASB strikt ab, da diese noch nicht ausreichend erörtert worden seien. Die englischsprachige Presseerklärung von EFRAG, die eine Verknüpfung auf die Stellungnahme enthält, finden Sie hier.
bullet Stellungnahme gegenüber dem FASB zu dessen Entwurf zur Bilanzierung von Finanzinstrumenten
Der FASB hat im Mai 2010 einen Entwurf herausgegeben, mit dem die Bilanzierung von Finanzinstrumenten nach US-GAAP umfassend geändert werden soll. EFRAG lehnt die Vorschläge des FASB ab, da diese keine ausreichende Grundlage für einen hochwertigen Standard zur Bilanzierung von Finanzinstrumenten darstellten. EFRAG befürwortet stattdessen das IASB-Projekt zu Finanzinstrumenten. Die englischsprachige Presseerklärung von EFRAG, die eine Verknüpfung auf die Stellungnahme enthält, finden Sie hier.
bullet Entwurf einer Stellungnahme gegenüber dem IASB zu dessen Entwurf zur Bilanzierung von Leasingverhältnissen
Der IASB hat im August 2010 einen Entwurf herausgegeben, in dem ein Nutzungsrechtansatz für die Bilanzierung von Leasingverhältnissen vorgeschlagen wird. EFRAG hält den Vorschlag für verfolgenswert, ist aber der Meinung, dass der IASB eine solide und praktisch umsetzbare Unterscheidung zwischen Leasingverhältnissen und Dienstleistungsvereinbarungen entwickeln muss. Die englischsprachige Presseerklärung von EFRAG, die eine Verknüpfung auf die Stellungnahme enthält, finden Sie hier. Stellungnahmen zum Stellungnahmeentwurf müssen bis zum 26. November 2010 bei EFRAG eingehen.
bullet Nächste TEG-Sitzung
Die nächste Sitzung des Fachexpertenausschuss (Technical Experts Group, TEG) von EFRAG findet am 6. und 7. Oktober 2010 statt. Die entsprechende englischsprachige Presseerklärung mit einer Verknüpfung auf die Tagesordnung und einer Möglichkeit zur Anmeldung als Beobachter finden Sie hier.
bullet Nächste CFSS-Sitzung
Die nächste Sitzung des Beratungsforums der Standardsetzer (Consultative Forum of Standard-Setters, CFSS) von EFRAG findet am 5. Oktober 2010 statt. Die entsprechende englischsprachige Presseerklärung mit einer Möglichkeit zur Anmeldung als Beobachter finden Sie hier.
bullet Gemeinsame Veranstaltung von EFRAG und dem norwegischen Standardsetzer zur Darstellung des Abschlusses
EFRAG und der norwegische Standardsetzer Norsk RegnskabsStiftelse bieten am 19. November  2010 eine gemeinsame Veranstaltung zur Projekt zur Darstellung des Abschlusses in Oslo an. Weitere Informationen finden Sie hier.

 

29. September 2010: Aufhebung des IDW ERS HFA 27 zu latenten Steuern

Der Hauptfachausschuss (HFA) des Instituts der Wirtschaftsprüfer (IDW) hat beschlossen, den Entwurf einer IDW Stellungnahme zur Rechnungslegung: Einzelfragen zur Bilanzierung latenter Steuern nach den Vorschriften des HGB in der Fassung des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes (IDW ERS HFA 27) aufzuheben. Zur Begründung heißt es:

Am 03.09.2010 ist der Deutsche Rechnungslegungs Standard Nr. 18 (DRS 18) „Latente Steuern“ gemäß § 342 Abs. 2 HGB durch das Bundesministerium der Justiz im Bundesanzeiger (Nr. 133a) bekannt gemacht worden. Dieser Standard konkretisiert die Anforderungen des HGB an die Bilanzierung und Bewertung latenter Steuern und die zugehörigen Angaben im Konzernabschluss; die entsprechende Anwendung auf den Jahresabschluss wird empfohlen (DRS 18.7).

Die in DRS 18 enthaltenen Regelungen stimmen im Wesentlichen mit der im Entwurf einer IDW Stellungnahme zur Rechnungslegung: Einzelfragen zur Bilanzierung latenter Steuern nach den Vorschriften des HGB in der Fassung des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes (IDW ERS HFA 27) dargelegten Auffassung des HFA überein. Vor diesem Hintergrund hat der HFA in seiner 221. Sitzung am 09.09.2010 beschlossen, IDW ERS HFA 27 aufzuheben.

Weitere Informationen stehen Ihnen auf der Internetseite des IDW zur Verfügung (30 KB).

 

29. September 2010: IFRS-Newsletter zur Versicherungsbilanzierung in spanischer Übersetzung
Unsere kolumbianischen Kollegen haben eine spanische Übersetzung der Augustausgabe 2010 des englischsprachigen Newsletters zur Versicherungsbilanzierung erstellt (69 KB). Diese Ausgabe trägt den Titel El comienzo de una nueva era en contabilidad und vermittelt eine detaillierte Analyse der Kernvorschriften des Standardentwurfs, der vom IASB am 30. Juli herausgegeben wurde und mit dem IFRS 4 Versicherungsverträge erheblich geändert wird. Wir haben dauerhafte Verknüpfungen auf alle Ausgaben des Newsletters in englischer und deutscher Sprache auf unserer IAS PLUS-Seite zum Versicherungsprojekt angelegt. Weitere Übersetzungen von Deloitte-Publikationen ins Spanische finden Sie hier: Recursos en Español.

 

29. September 2010: AFRAC-Stellungnahme zur Bilanzierung von Derivaten und Sicherungsinstrumenten
Der österreichische Standardsetzer Austrian Financial Reporting and Auditing Committee (AFRAC) hat eine Stellungnahme Die unternehmensrechtliche Bilanzierung von Derivaten und Sicherungsinstrumenten herausgegeben. Im Vorfeld war im Dezember 2009 ein Entwurf veröffentlicht worden, der auch die unternehmensrechtliche Bilanzierung von Finanzanlage- und Finanzumlaufvermögen behandelte. Zur besseren Übersicht wurde dieser Themenbereich getrennt in einer eigenen AFRAC-Stellungnahme im Juni 2010 veröffentlicht. Die neue Stellungnahme zur Bilanzierung von Derivaten und Sicherungsinstrumenten finden Sie hier (167 KB). Sie tritt für Geschäftsjahre in Kraft, die am oder nach dem 1. Januar 2011 beginnen.

 

28. September 2010: FASB gibt neue ASU zur Pensionsbilanzierung heraus
Der US-amerikanische Standardsetzer Financial Accounting Standards Board (FASB) hat eine Aktualisierung der Rechnungslegungsstandards (Accounting Standards Update, ASU) Nr. 2010-25 Bilanzierung von Pensionsplänen– Leistungsorientierte Pläne (Thema 962): Berichterstattung über Kredite an die Teilnehmer eines beitragsorientierten Pensionsplans herausgegeben. Mit der ASU, die auf der Septembersitzung der Emerging Issues Task Force des FASB beschlossen wurde, wird klargestellt, wie Kredite an Teilnehmer von leistungsorientierten Plänen klassifiziert und bewertet werden müssen; ein Vergleich mit den entsprechenden IFRS-Vorschriften (IAS 26 Bilanzierung und Berichterstattung von Altersversorgungsplänen) ist enthalten. Die Änderungen, die aus dieser ASU resultieren, treten für Geschäftsjahre in Kraft, die nach dem 15. Dezember 2010 beginnen.

Weitere Informationen:

bullet Zugang zur neuen ASU auf der Internetseite des FASB
bullet Informationen zum IASB-Projekt zu Leistungen nach Beendigung des Arbeitsverhältnisses
bullet Übersicht über alle Themen, die auf der Septembersitzung 2010 von EITF besprochen wurden im EITF Snapshot (in englischer Sprache, 129 KB)

 

28. September 2010: IASB und FASB schließen Phase A des Projekts zum Rahmenkonzept ab
Der International Accounting Standards Board (IASB) und der US-amerikanische Standardsetzer Financial Accounting Standards Board (FASB) haben heute den Abschluss der ersten Phase ihres gemeinsamen Projekts zur Entwicklung eines verbesserten Rahmenkonzepts für die International Financial Reporting Standards (IFRS) und die amerikanischen Rechnungslegungsstandards US-GAAP verkündet. Das Ziel des Rahmenkonzeptprojekts ist, eine solide Grundlage zur Ableitung zukünftiger Rechnungslegungsstandards darzustellen, die prinzipienorientiert, miteinander konsistent und international konvergiert sind.

Die Arbeit am Rahmenkonzeptprojekt wird in Phasen vorgenommen. Bei Fertigstellung eines jeden Kapitals werden die entsprechenden Paragraphen im Rahmenkonzept für die Aufstellung und Darstellung von Abschlüssen, das 1989 veröffentlicht wurde, ersetzt. Heute wurden die Kapitel 1 Zielsetzung der Finanzberichterstattung und 3 Qualitative Merkmale entscheidungsnützlicher Finanzinformationen veröffentlicht. Kapitel 2 wird sich dem Konzept der Berichtseinheit widmen. Ein Entwurf dazu wurde im März 2010 herausgegeben, die Kommentierungsfrist endete am 16. Juli 2010.

Während der IASB Teile seines Rahmenkonzepts wie oben beschrieben überarbeitet hat, hat der FASB Konzeptverlautbarung 8 herausgegeben, mit der die Konzeptverlautbarungen 1 und 2 ersetzt werden. Das IASB-Dokument ist nur eIFRS-Abonnenten zugänglich, das FASB-Dokument jedoch, das ebenfalls die Kapitel Zielsetzung der Mehrzweckberichterstattung und Qualitative Merkmale entscheidungsnützlicher Finanzinformationen enthält, ist frei auf der Internetseite des FASB zugänglich.

Weitere Informationen:

bullet Presseerklärung des IASB (in englischer Sprache, 45 KB)
bullet Zugang zur Konzeptverlautbarung 8 auf der Internetseite des FASB
bullet Zusammenfassung der Entwicklung des Projekts zum Rahmenkonzept auf IAS PLUS
bullet Informationen zur IASB-Internetsendung und zum IASB-Podcast zum gleichen Thema

 

28. September 2010: Live ausgestrahlte IASB-Internetsendung zum Abschluss von Phase A des Rahmenkonzepts


Am Mittwoch, den 29. September 2010, werden Stabsmitarbeiter des IASB in einer live ausgestrahlten Internetsendung in die erste Phase des Rahmenkonzepts einführen. Diese Sendung folgt auf die für heute angekündigte Veröffentlichung des abschließenden Dokuments zur ersten Phase. Wie immer folgt eine Frage-und-Antwort-Runde auf die Internetsendung. Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei, Sie müssen sich aber registrieren. Sie können dies jetzt oder zu jeder beliebigen Zeit vor der Ausstrahlung tun. Wenn Sie sich jetzt registrieren, wird Sie der Anbieter automatisch an die Veranstaltung erinnern, je näher diese rückt. Sie können die Sendung über das Internet oder über das Telefon verfolgen. Um es den Teilnehmern in verschiedenen Zeitzonen bequemer zu machen, hat der IASB zwei Zeiträume für die Internetsendung angesetzt:

bullet Thema: Rahmenkonzept – Phase A: Zielsetzung und qualitative Merkmale
bullet Datum und Uhrzeit: Mittwoch, 29. September 2010, 11:00 / 17:00 Uhr (deutscher Zeit)
bullet Weiterführende Informationen zu der Internetsendung und Anmeldung:
bullet Sitzung am Morgen: hier
bullet Sitzung am Nachmittag: hier
bullet Weiterführende Informationen auf IAS PLUS: unsere Agendaseite zu Phase A des Rahmenkonzepts finden Sie hier.

Ferner hat der IASB einen Podcast zu diesem Thema eingestellt. Wirtschaftjournalist Robert Bruce interviewt darin IASB-Mitglied Philippe Danjou und IASB Technical Manager Li Li Lian zu den jüngsten Entwicklungen hinsichtlich der ersten Phase des Rahmenkonzepts. Sie finden den Podcast hier (Verknüpfung auf die Internetseite des IASB).

 

27. September 2010: IASB gibt Datumsänderung für Gesprächsrunde über Versicherungsverträge in Tokio bekannt
Am 16. September 2010 hatten IASB und FASB bekannt gegeben, dass sie eine öffentliche Gesprächsrunde zum Projekt Versicherungsverträge in Tokio abhalten wollten, und zwar am Dienstag, den 7. Dezember 2010. Der IASB hat nunmehr bekannt gegeben, dass diese Sitzung verlegt wurde und nunmehr am Donnerstag, den 9. Dezember 2010 stattfinden wird. Informationen zur Anmeldung werden in Kürze auf der Internetseite des IASB zur Verfügung stehen.

 

27. September 2010: Internationale Studie zur narrativen Berichterstattung


Die globale Vereinigung der Wirtschaftsprüfer (Association of Chartered Certified Accountants, ACCA) hat in Zusammenarbeit mit Deloitte eine Studie zu den Ansichten von Finanzvorständen führender börsennotierter Unternehmen und führender Unternehmen des öffentlichen Interesses in neun Märkten weltweit zu den Herausforderungen der narrativen Berichterstattung durchgeführt. Insbesondere ging es um die Berichterstattung in Jahresabschlüssen. Die Töne stimmen, aber erkennen Sie die Melodie? ist nun auf der Internetseite des ACCA zur Verfügung gestellt worden.

231 Finanzvorstände öffentlich rechenschaftspflichtiger Unternehmen in Australien, China, Kenia, Malaysia, der Schweiz, Singapur, den Vereinigten Arabischen Emiraten, dem Vereinigten Königreich und den Vereinigten Staaten wurden befragt. Ihre Ansichten stellen den Hauptteil des Berichts dar. Die wesentlichen Ergebnisse wurden dann mit sieben Finanzvorständen und verschiedenen Anlegervertretern erörtert, und eine Zusammenfassung eines jedes dieser Interviews ist ebenfalls im Bericht enthalten.

Zwei Ergebnisse der Studie fallen besonders ins Auge:

  1. Finanzvorstände stehen zwischen Baum und Borke. Sie sind darauf bedacht, mit den Anteilseignern zu sprechen, müssen aber gleichzeitig all die rechtlichen und sonstigen Vorschriften beachten, die man ihnen aufbürdet. Daher ist die häufigste Antwort (65%) darauf, was Finanzvorstände zukünftig sehen wollen, mehr Freiheit und weniger Regulierung. 19% bevorzugten mehr Regulierung.
  2. Die zweithäufigste Antwort darauf, was die Nützlichkeit der Angaben zur narrativen Berichterstattung verbessern würde, besteht in deren Einschätzung durch einen externen Prüfer. Dies unterstützten 58% der Finanzvorstände.

Weitere Informationen:

bullet Die Töne stimmen, aber erkennen Sie die Melodie? (in englischer Sprache, 1.184 KB)
bullet Gemeinsame Presseerklärung von ACCA und Deloitte (in englischer Sprache, Verknüpfung auf die Internetseite der britischen Firma)
bullet Unsere Zusammenfassung des IASB-Projekts zur Lageberichterstattung auf IAS PLUS

 

26. September 2010: Neuer Heads Up-Newsletter befasst sich mit SEC-Aktivitäten zum Window Dressing
Am 17. September 2010 hat die SEC einstimmig eine vorgeschlagene Regel mit dem Titel Angabe zu kurzfristigen Geldaufnahmen verabschiedet, um kurzfristige Rückgänge bei den kurzfristigen Ausleihungen – üblicherweise rund um den Bilanzstichtag – zu behandeln, die gemeinhin unter der Bezeichnung "Window Dressing" bekannt sind. Teilweise rühren die Maßnahmen in der vorgeschlagenen Regel aus (1) Liquiditätssachverhalten, die durch bestimmte Geschäftsvorfälle im Zusammenhang mit Pensionsgeschäften hervorgerufen werden und die als "Repo 105"-Geschäfte bekannt sind; (2) Untersuchungen der SEC zu Beginn des Jahres bei bei ihr registrierten Unternehmen, um die Arten, das Ausmaß ihrer Verwendung und die Bilanzierung von Rückkaufvereinbarungen und vergleichbaren Geschäftsvorfällen zu verstehen; sowie (3) der Schlussfolgerung der SEC, dass unzureichende Angaben im Hinblick auf diese Arten an Geschäftsvorfällen und sonstige, vergleichbare Vereinbarungen bestehen.

Die vorgeschlagene Regel würde registrierte Unternehmen verpflichten, mehr Informationen zu ihren kurzfristigen Geldaufnahmen anzugeben und damit Anleger helfen, die Finanzierung eines registrierten Unternehmen während eines Zeitraums sowie zum Stichtag besser zu verstehen. Die verbesserten Angaben sind darauf gerichtet, die Transparenz zu verbessern und Anlegern die Informationen zu geben, die sie benötigen, um zu verstehen, wie registrierte Unternehmen ihre Tätigkeit finanzieren.

Weiterführende Informationen in englischer Sprache:

bullet Vorgeschlagene SEC-Rule Angabe zu kurzfristigen Geldaufnahmen (Verknüpfung auf die Internetseite der SEC)
bullet Heads Up-Newsletter SEC öffnet den Vorhang bei “Window Dressing” (108 KB)

 

25. September 2010: 42. RIC-Sitzung – Tagesordnung und Sitzungspapiere
Das Deutsche Rechnungslegungs Standards Committee (DRSC) gibt bekannt, dass die Tagesordnung sowie der größte Teil der Sitzungspapiere für die 42. Sitzung des Rechnungslegungs Interpretations Committee (RIC) am 6. Oktober 2010 ab sofort heruntergeladen werden können. Die Agenda sowie die weiteren Informationen, darunter Verknüpfungen für die Anmeldung finden Sie auf der Internetseite des DRSC.

 

24. September 2010: Mitschrift von der Sondersitzung des IASB am 24. September 2010

Der IASB kam am 24. September 2010 in London zu einer Sondersitzung zusammen. Auf der Tagesordnung standen die beiden folgenden Themen:

bullet Angaben zur Ausbuchung
bullet Klassifizierung und Bewertung finanzieller Verbindlichkeiten – Fair-Value-Option für finanzielle Verbindlichkeiten

Wir haben Ihnen die Übersetzung der vorläufigen und inoffiziellen Mitschrift, die Beobachter von Deloitte bei der Sitzung angefertigt haben, wie immer auf einer eigenen Seite zur Verfügung gestellt. Für den 5. Oktober 2010 ist eine weitere Sondersitzung angesetzt.

 

24. September 2010: Spanische Übersetzung der IFRS-Taxonomie für 2010
Die IFRS-Stiftung hat heute die spanische Übersetzung der vollständigen Datenbank an Bezeichnungen der IFRS-Taxonomie für 2010 herausgegeben. Dabei handelt es sich um die erste geplante Übersetzung der IFRS-Taxonomie für 2010 in eine Reihe an wichtigen Sprachen, die über die kommenden Monate veröffentlicht werden sollen. Sie können die spanische Datenbank an Bezeichnungen nebst Begleitmaterial über die Internetseite des IASB aufrufen.

 

24. September 2010: Arbeitsgruppe zu Pensionen gibt Tagesordnung und Agendapapiere heraus
Wie wir Mitte August berichtet haben, wird die nächste Sitzung der IASB-Arbeitsgruppe zu Leistungen an Arbeitnehmer am Montag, den 27. September 2010 stattfinden. Auf dieser Sitzung werden der Stab des IASB und Boardmitgliedern mit der Arbeitsgruppe die Sachverhalte erörtern, die sich aus dem Entwurf Leistungsorientierte Pläne (vorgeschlagene Änderungen an IAS 19) und den Stellungnahmen darauf ergeben haben. Für die Sitzung stehen jetzt die Tagesordnung und die Agandapapiere auf der Internetseite des IASB zur Verfügung.

 

24. September 2010: Deloitte-Studie zeigt Unterstützung für die Harmonisierung islamischer Rechnungslegungsstandards mit den IFRS
Das Wissenszentrum für islamische Finanzgeschäfte von Deloitte (Islamic Finance Knowledge Center, IFKC) hat einen Bericht mit dem Titel Studie der Deloitte-Führer in Bezug auf islamische Finanzgeschäfte im Nahen Osten: Benchmarking-Praxis herausgegeben, in dem die ersten Ergebnisse einer auf halbjährliche Berichte angelegten Studienreihe dargestellt werden, die sich an Branchenteilnehmer und Leiter islamischer Finanzinstitute (IFI) im Nahen Osten richtet.

Dieser Bericht basiert auf einer Online-Umfrage, die an Unternehmensleiter, Praxisteilnehmer und und Entscheidungsträger versendet wurde. Persönliche Interviews wurden mit den Leitern der Prüfungs- und Rechnungslegungsorganisation für islamische Finanzinstitute (Accounting and Auditing Organisation for Islamic Financial Institutions, AAOIFI) und des internationalen islamischen Finanzmarkts (nternational Islamic Financial Market, IIFM) geführt, um den aktuellen Stand bei Bedenken seitens der Regulierer und Prüfer zu erfragen.

In Bezug auf Rechnungslegungsstandards für islamische Finanzgeschäfte ergab sich, dass 7% der befragten Branchenführer eine Konvergenzinitiative des AAOIFI in Bezug auf eine Harmonisierung mit den IFRS unterstützen; 7% unterstützen die Harmonisierung nicht. Im Bericht wird folgendes festgehalten:

Wir erkennen die Herausforderungen, die sich aus dem Anstoß einer Harmonisierungsdiskussion zwischen der AAOIFI mit seinen islamischen Rechnungslegungsstandards (Islamic Accounting Standards, IAS) und anderen internationalen Rechnungslegungsgremien wie IASB, FASB und dem britischen Accounting Standard Board (ASB) ergeben. In der Vergangenheit habe Interessengruppen in Bezug auf islamische Finanzgeschäfte Bedenken hinsichtlich einer mögliche Konvergenz geäußert. Die Auswirkungen der globalen Finanzmarktkrise auf den islamischen Finanzsektor und andere damit zusammenhängende Faktoren haben es notwendig gemacht, die Verpflichtung zur Verbesserung der Absprachen zwischen diesen Standardsetzern und der AAOIFI noch einmal zu überdenken. Es ist jedoch unabdingbar, dass eine jegliche Erörterung der Harmonisierung zwischen den IAS der AAOIFI und den IFRS sich der besonderen Unterschiede zwischen den Vorschriften islamischer Finanzgeschäfte in Bezug auf Finanzierung, Verträge, Gewinnverteilung und Eigenkapitalstrukturen widmet.

Weitere Informationen:

bullet englischsprachige Studie The Deloitte Islamic Finance leaders survey in the Middle East - Benchmarking practices (1.928 KB)
bullet Deloittes Wissenszentrum für islamische Finanzgeschäfte (Islamic Finance Knowledge Center, IFKC)
bullet Unsere jüngste Nachricht zu Entwicklungen bei den islamischen Finanzgeschäften

 

23. September 2010: FASB kündigt Gespräche am Runden Tisch zum IASB-Arbeitsentwurf zu Konzernabschlüssen an

Der US-amerikanische Standardsetzer FASB wird zwei Gesprächsrunden zu dem IASB-Arbeitsentwurf zu Konzernabschlüssen abhalten, mit dem der IASB IAS 27 Konzern- und separate Abschlüsse nach IFRS und SIC-12 Konsolidierung – Zweckgesellschaften ersetzen will. Einen Überblick über die gesamte Entwicklung des Projekts finden Sie auf unserer Projektseite zu Konsolidierung. Die Details zu den Gesprächsrunden entnehmen Sie bitte der folgenden Tabelle:

bullet Thema: Gesprächsrunden zum IASB-Arbeitsentwurf zu Konzernabschlüssen
bullet Zeitpunkt: Montag, 25. Oktober 2010; erste Runde 9:00h – 12:00h EDT, zweite Runde 13:00h – 16:00h (amerikanische Ostküstenzeit)
bullet Veranstaltungsort: Büroräume des FASB, 401 Merritt 7, Norwalk, Connecticut
bullet Weitere Informationen und Anmeldung: hier

 

23. September 2010: Ergebnisse der 148. DSR-Sitzung
Der Ergebnisbericht der Sitzung des Standardisierungsrates am 2. und 3. September 2010 steht jetzt auf der Internetseite des DRSC zum Herunterladen bereit (56 KB). Das aktuelle Arbeitsprogramm des DSR mit Stand September 2010 finden Sie hier (64 KB).

 

23. September 2010: Tätigkeitsbericht von CESR über die IFRS-Durchsetzung 2009
Der Ausschuss der europäischen Wertpapierregulierungsbehörden (Committee of European Securities Regulators, CESR) hat seinen ersten jährlichen Tätigkeitsbericht zur Überwachung der Durchsetzung der International Financial Reporting Standards (IFRS) in Europa herausgegeben. Der Bericht zeigt sowohl eine Zunahme bei den Durchsetzungsaktivitäten der Regulierer als auch eine größere Einheitlichkeit bei den Tätigkeiten, die von den Durchsetzern unternommen wurden. Im Rahmen der Durchsetzungsaktivitäten in Bezug auf die IFRS 2009 haben die europäischen Regulierer auch eine allgemeine Verbesserung der Berichterstattung nach IFRS seit deren Einführung in Europa festgestellt. Dennoch zeigt der Bericht auch die Bereiche, bei denen die Regulierer festgestellt haben, dass die börsennotierten Unternehmen noch mehr Aufmerksamkeit aufwenden sollten, um sicherzustellen, dass die Informationen, die den Anlegern zur Verfügung gestellt werden, noch weiter verbessert werden.

Für den Bericht haben die europäischen Regulierungsbehörden eine vollständige Prüfung der Berichterstattung von 1.200 Unternehmen durchgeführt (sowohl zum Jahresende als auch für Zwischenberichtsperioden), so dass rund 18% Prozent der in Europa notierten Unternehmen geprüft wurden. In 900 Fällen wurde die Berichterstattung einer Teilprüfung unterzogen, so dass rund 15% der notierten Unternehmen geprüft wurden. Die Hauptthemen, die von den europäischen Regulierungsbehörden ausgewählt wurden waren die Wertminderung von Vermögenswerten, Angaben zu Finanzinstrumenten, Geschäftssegmente, die Annahme der Unternehmensfortführung und die Klassifizierung von Schulden als kurz- oder langfristig.

Der englischsprachige Bericht (249 KB) wird von einer entsprechenden Presseerklärung begleitet (167 KB).

 

23. September 2010: Ein Besuch in Rom von Robert Bruce
Beim halbjährlich stattfindenden Forum der nationalen Standardsetzer, das letztes Wochenende hinter geschlossenen Türen in Rom stattfand, war der Höhepunkt die einleitende Ansprache von Jim Kroeker, dem Hauptrechnungsleger der US-amerikanischen Wertpapier und Börsenaufsicht (Securities and Exchange Commission, SEC) und seines Stellvertreters Paul Beswick. Dieser seltene Auftritt der Rechnungslegungsexperten der SEC kurz bevor die SEC in wenigen Wochen vermutlichen einen Fortschrittsbericht zum Arbeitsprogramm herausgeben wird, mit dem der Boden für die Entscheidung bereitet werden soll, ob die Vereinigten Staaten die IFRS übernehmen werden, hat hohe Erwartungen geweckt. Und der Vortrag enttäuschte nicht. Beide Herren zeigten sich angemessen zurückhaltend aber ließen beim Publikum den Eindruck zurück, dass keine unüberwindbaren Hindernisse identifiziert worden seien.

Robert Bruce, der dem internationalen Autorenteam unserer englischsprachigen Mutterseite als Kolumnist beigetreten ist, hat einen Bericht über den Besuch in Rom verfasst (in englischer Sprache).

 

23. September 2010: Extracting Value-Newsletter unserer australischen Kollegen
Die Energie- und Ressourcenabteilung unserer australischen Kollegen hat die neunte Ausgabe ihres Extracting Value-Newsletters herausgegeben, in dem der Interpretationsentwurf DI/2010/1 Abraumkosten in der Produktionsphase einer über Tagebau erschlossenen Mine erläutert wird, zu dem noch bis zum 30. November 2010 Stellung genommen werden kann. In Australien ist der Ansatz anteiliger Abraumkosten für die Bilanzierung von bei Beseitigung von Abraum entstehenden Kosten während der Produktionsphase einer Mine weit verbreitet. In dem Newsletter werden die Sachverhalte dargestellt, die sich im australischen Umfeld aus den Vorschlägen in DI/2010/1 ergeben würden.

Weitere Informationen:

bullet Ausgabe neun des Extracting Value-Newsletters (in englischer Sprache, 266 KB); eine Online-Ausgabe ist ebenfalls verfügbar
bullet frühere Ausgaben des Extracting Value-Newsletters
bullet Zusammenfassung von DI/2010/1 Abraumkosten in der Produktionsphase einer über Tagebau erschlossenen Mine auf IAS PLUS
bullet IFRS in Fokus-Newsletter des IFRS Global Office von Deloitte, in dem der Interpretationsentwurf erläutert wird (in englischer Sprache, 74 KB)

 

 

22. September 2010: Newsletter zur Bilanzierung im Einzelhandelssektor
Das IFRS Global Office von Deloitte hat eine branchenspezifische Publikation herausgebracht: Bilanzierung im Einzelhandelssektor – Eine neue Sichtweise nimmt Form an (in englischer Sprache, 287 KB). In diesem Newsletter werden viele der Hauptvorschläge des kürzlich veröffentlichten Entwurfs zu Leasingverhältnissen beschrieben und Einblicke zur Verfügung gestellt, wie diese Vorschläge den Einzelhandelssektor betreffen könnten.

 

22. September 2010: Erinnerung an den Ablauf von Kommentierungsfristen – Entwurf zur Gesamtergebnisrechnung
Wir erinnern unsere Leser daran, dass Stellungnahmen zum Entwurf ED/2010/5 Darstellung von Posten des sonstigen Gesamtergebnisses bis Donnerstag, den 30. September 2010 beim IASB eingehen müssen. In dem Entwurf wird vorgeschlagen, dass alle Unternehmen eine Gewinn- und Verlustrechnung und eine Darstellung des sonstigen Gesamtergebnisses in getrennten Abschnitten einer einzigen fortlaufenden Darstellung erstellen. Dies würde eine Änderung an IAS 1 darstellen, da Unternehmen derzeit gestattet ist, die Ergebnisse ihrer Geschäftstätigkeit entweder (a) in einer einzigen fortlaufenden Darstellung ähnlich der im Entwurf vorgeschlagenen darzustellen oder (b) zwei separate Darstellungen zu erstellen – eine Gewinn- und Verlustrechnung und eine Gesamtergebnisrechnung.

 

22. September 2010: EFRAG-Stellungnahmeentwurf zu einer Agendaentscheidung des Interpretations Committee
Die Europäische Beratungsgruppe für Finanzberichterstattung (European Financial Reporting Advisory Group, EFRAG) hat den Entwurf einer Stellungnahme gegenüber dem IFRS Interpretations Committe (vormals IFRIC) herausgegeben, die sich auf die vorläufige Agendaentscheidung in Bezug auf die Bilanzierung von Put-Optionen auf nicht beherrschende Anteile bezieht. Das Committee war im September 2010 zu der vorläufigen Entscheidung gekommen, den Sachverhalt nicht auf seine Agenda zu nehmen sondern ihn an den Board zu verweisen, damit dieser ihn im Rahmen seines Projekts zu Finanzinstrumenten mit Eigenschaften von Eigenkapital erörtern könne. Der Board begann auf seiner Sitzung im September 2009 mit der Erörterung des Themas. EFRAG stimmt der Entscheidung des Interpretations Committee zu, ist jedoch der Meinung, dass in der Agendaentscheidung darauf verwiesen werden sollte, dass sich der entsprechende Sachverhalt aus einem Konflikt zwischen IAS 39 und IAS 27 ergibt. Die englischsprachige Presseerklärung von EFRAG, die eine Verknüpfung auf den Stellungnahmeentwurf enthält, finden Sie hier.

 

22. September 2010: Japanische Übersetzung des IFRIC Review-Newsletters vom September 2010

Unsere japanischen Kollegen haben eine japanische Übersetzung der Septemberausgabe des IFRIC Review-Newsletters angefertigt, in der die Ergebnisse der Sitzung des IFRS Interpreations Committee vom 2. und 3. September 2010 beleuchtet werden.

bullet japanische Übersetzung des Newsletters (234 KB)
bullet englisches Original des Newsletters (83 KB)
bullet alle früheren japanischen Übersetzungen von IFRIC Review
bullet Internetseiten zu IFRS des japanischen Centres of Excellence (in japanischer Sprache)

 

21. September 2010: Spanische Übersetzung des IFRS in Focus-Newsletters zu Versicherungsverträgen
Unsere kolumbianischen Kollegen haben eine spanische Übersetzung des IFRS in Focus-Newsletters zu Versicherungsverträgen angefertigt: Contratos de seguro (85 KB). Das englische Original finden Sie hier: Insurance Contracts (105 KB).

Weitere Informationen:

bullet Zusammenfassung des IASB-Projekts zu Versicherungsverträgen auf IAS PLUS
bullet Archiv aller IFRS in Focus-Newsletter in englischer Sprache
bullet Archiv aller IFRS in Focus-Newsletter in spanischer Sprache
bullet Alle spanischen Übersetzungen, die auf IAS PLUS zur Verfügung stehen

 

21. September 2010: Deutsche Übersetzung des IFRS in Focus-Newsletters zu Leasingverhältnissen
Vor einem Monat hat der IASB seine Vorschläge zur Neuordnung der Leasingbilanzierung veröffentlicht. Waren wesentliche Details für die Bilanzierung auf Seiten des Leasingnehmers bereits im vorangegangenen Diskussionspapier vorgestellt worden, so enthält der Standardentwurf nunmehr auch Bilanzierungsmodelle auf Seiten des Leasinggebers. Das IFRS Centre of Excellence hat die im Entwurf unterbreiteten Regelungen im Detail aufgearbeitet und in einem IFRS in Focus-Newsletter verarbeitet, den wir Ihnen jetzt in deutscher Übersetzung zur Verfügung stellen. Die Vorstellung der Vorschriften wird durch zahlreiche Praxishinweise sowie Zahlen- und Buchungsbeispiele ergänzt

Weitere Informationen:

bullet IFRS fokussiert – IASB gibt Standardentwurf zur Leasingbilanzierung heraus (488 KB)
bullet englisches Original des IFRS in Focus-Newsletter zu Leasingverhältnissen (111 KB)
bullet Archiv aller IFRS in Focus-Newsletter (in englischer Sprache)
bullet Zusammenfassung des IASB-Projekts zu Leasingverhältnissen auf IAS PLUS

 

21. September 2010: Australien erwägt Ausweitung der Konsolidierungsausnahmen
Der australische Standardsetzer Australian Accounting Standards Board (AASB) hat einen Entwurf herausgegeben, mit dem weiteren australischen Unternehmen gestattet wäre, die Konsolidierung nach AASB 127 Konzern- und separate Abschlüsse nach IFRS zu vermeiden, der dem gleichnamigen IAS 27 entspricht. Desgleichen wird die Ausweitung der Ausnahmen in den australischen Äquivalenten zu IAS 28 und IAS 31 vorgeschlagen. Nach den australischen Rechungslegungsstandards können einige Unternehmen, einschließlich gemeinnütziger Unternehmen und Unternehmen, die das gestaffelte Berichterstattungssystem des AASB anwenden, nicht in Anspruch nehmen, ihre Abschlüsse nach IFRS zu erstellen, da es bestimmte australische Vorschriften und Angabeausnahmen gibt. Die Vorschläge des AASB im Entwurf ED 205 Ausweitung der Konsolidierungserleichterungen, die Equity-Methode und die anteilsmäßige Konsolidierung würden Unternehmen, die ansonsten im Einklang mit den australischen Rechnungslegungsstandards Bericht erstatten, gestatten, die Ausnahmen in IAS 27, IAS 28 und IAS 31 in einigen Fällen zu nutzen.

Weitere Informationen in englischer Sprache:

bullet Presseerklärung des AASB
bullet Accounting Alert unserer australischen Kollegen, in dem das gestaffelte Berichterstattungssystem des AASB erläutert wird

 

21. September 2010: Aktualisiertes Arbeitsprogramm des japanischen Standardsetzers
Der japanische Standardsetzer Accounting Standards Board of Japan (ASBJ) hat ein aktualisiertes Arbeitsprogramm bis 2011 zur Verfügung gestellt. Der ASBJ wird die Entwicklungen bei den verschiedenen Projekten des IASB verfolgen und sich außerdem Unternehmenszusammenschlüssen, Geschäfts- und Firmenwerten, immateriellen Vermögenswerten, der Konsolidierung von Zweckgesellschaften, der Quartalsberichterstattung und Folgeereignissen annehmen.

Weitere Informationen:

bullet Presseerklärung des ASBJ (in englischer Sprache, 77 KB)
bullet Übersicht über das Arbeitsprogramm des IASB auf IAS PLUS

 

21. September 2010: Appell an die Vereinigten Staaten, den IFRS für KMU nicht zu verwerfen
Das Institut der Wirtschaftsprüfer von England und Wales (Institute of Chartered Accountants in England and Wales, ICAEW) hat eine Stellungnahme beim sog. "Blue Ribbon"-Panel der US-amerikanischen Organisationen AICPA, FAF und NASBA zur Standardsetzung für nicht börsennotierte Unternehmen (das Panel) eingereicht. Das Panel bittet derzeit um Eingaben zur Aufstellung von Abschlüssen nicht börsennotierter Unternehmen in den Vereinigten Staaten.

Wie wir letzte Woche berichtet haben scheint das Panel eine eigene Lösung der Übernahme des IFRS für KMU in den Vereinigten Staaten vorzuziehen. In der Stellungnahme des ICAEW wird empfohlen, dass das Panel die Ablehnung des IFRS für KMU noch einmal überdenkt. Wir übersetzen Ihnen einen Auszug:

Wir stellen fest [...], dass das Panel bereits entschieden hat, keine IFRS-basierten Ansätze in Erwägung zu ziehen und sich ausschließlich auf Möglichkeiten auf Grundlage der US-GAAP zu konzentrieren. Wir verstehen, dass der Grund dafür ist, dass selbst bei einer Übernahme der IFRS für US-amerikanische Firmen dies in der Realität frühestens in fünf Jahren der Fall sein wird. [...] Wir sind der Meinung, dass trotzdem Gründe dafür sprechen, den IFRS für KMU in Erwägung zu ziehen, selbst wenn die IFRS nicht in naher Zukunft für US-amerikanische börsennotierte Unternehmen übernommen werden. Wenn die IFRS tatsächlich übernommen werden, sei es in fünf Jahren oder später, würden die Erfahrungen die aus dem Umgang mit dem IFRS für KMU gewonnen wurden, den Übergangsprozess erleichtern. Das Panel könnte daher in Erwägung ziehen wollen, seinen Ausschluss aller Möglichkeiten, die auf IFRS basieren, und insbesondere des IFRS für KMU noch einmal überdenken wollen.

Weitere Informationen:

bullet Stellungnahme des ICAEW (in englischer Sprache)
bullet Unser früherer Bericht über den aktuellen Stand bei der US-Rechnungslegung von nicht börsennotierten Unternehmen (14. September 2010)
bullet Unser früherer Bericht über die Bitte des 'Blue Ribbon'-Panels um Eingaben zur Rechnungslegung nicht börsennotierter US-Unternehmen (6. August 2010)
bullet Zusammenfassung des IFRS für KMU auf IAS PLUS

 

20. September 2010: Vierte Jahreskonferenz von XBRL Canada


Die vierte Jahreskonferenz von XBRL Canada findet am Donnerstag und Freitag, den 6. und 7. Oktober 2010 im Toronto Convention Centre statt. Der Ablaufplan ist wie folgt vorgesehen:

bullet 6. Oktober vormittags
In den Sitzungen am Donnerstagvormittag werden Vertreter des IASB, der SEC und einiger Unternehmen auftreten, die Daten im XBRL-Format bei der SEC eingereicht haben. Der Schwerpunkt wird auf praktischen Fragen liegen.
bullet 6. Oktober nachmittags
Am Donnerstagnachmittag wird von 13:00h bis 16:00h eine Workshop zur IFRS-Taxonomie unter der Leitung von Eric Cohen, CPA, angeboten. In dem Workshop werden praktische Erfahrungen aus der Anwendung der XBRL-Taxonomie für IFRS vermittelt.
bullet 7. Oktober 8:30h bis 10:30
Seminar zum Verständnis von XBRL, bei dem eine gründliche Einführung in die Grundlagen von XBRL geboten wird: Was ist XBRL, wie funktioniert es, wie wird es angewendet, etc.?
bullet 7. Oktober 10:30h bis 16:30
Forschungsorientierter Workshop zu Qualität und Sicherheit unter der Leitung von Efrim Boritz, PhD, FCA, bei dem die Risiken untersucht werden, die bei der Vergabe von Etiketten unter XBRL auftreten können, und bei dem gezeigt wird, wie man ihnen begegnen kann.

Eine Registrierung für die Konferenz ist auf der Seite von XBRL Canada möglich.

 

20. September 2010: Diskussionspapier des FASB zu Versicherungsverträgen

Der US-amerikanische Standardsetzer FASB hat ein Diskussionspapier herausgegeben, mit dem umfassende Meinungen dazu eingeholt werden sollen, wie die Vorschriften für die Bilanzierung von Versicherungsverträgen verbessert, vereinfacht und harmonisiert werden können. Das Diskussionspapier ist Teil des gemeinsamen Projekts von IASB und FASB zu Versicherungsverträgen. Im Juli 2010 hat der IASB alleine einen Entwurf zur Bilanzierung von Versicherungsverträgen herausgegeben, nachdem klar wurde, dass die beiden Standardsetzer sich auf absehbare Zeit nicht in allen Punkten würden einigen können. Der vorgeschlagene IFRS würde sich auf Versicherungsverträge beziehen, die entweder von Versicherungsunternehmen oder von Nichtversicherungsunternehmen geschrieben werden. Das nun veröffentlichte Diskussionspapier des FASB stellt eine begleitende Einladung zur Stellungnahme zum Entwurf des IASB dar und bittet um Stellungnahme zu den folgenden Aspekten:

bullet Stellt der Vorschlag des IASB eine ausreichende Verbesserung der US-GAAP dar, um die Kosten der Umstellung zu rechtfertigen?
bullet Könnten die Ziele des Projekts, die Verbesserung, Harmonisierung und Vereinfachung sind, besser erreicht werden, wenn man gezielte Änderungen an US-GAAP vornimmt (anstelle umfassende neue Leitlinien zu veröffentlichen)?
bullet Meinungen zu bestimmten kritischen Bilanzierungsfragen, bei denen die vorläufigen Ansichten des FASB vom Entwurf des IASB abweichen.

Die Kommentierungsfrist des Diskussionspapiers endet am 15. Dezember 2010. Weitere Informationen:

bullet Presseerklärung des FASB (in englischer Sprache)
bullet Zugang zum Diskussionspapier auf der Internetseite des FASB
bullet Podcast des FASB zum Diskussionspapier
bullet Zusammenfassung der Vorschläge des IASB auf IAS PLUS
bullet Zugang zum Entwurf auf der Internetseite des IASB

 

20. September 2010: Zusammenfassung der jüngsten Internetsendung von Deloitte zur globalen Finanzberichterstattung

Am 8. September 2010 bot Deloitte eine Dbriefs-Internetsendung zur globalen Finanzberichterstattung mit dem Titel IFRS: Wichtige Entwicklungen im dritten Quartal an. Es ist nun einen Zusammenfassung in der Form von Fragen und Antworten veröffentlicht worden – die während der live ausgestrahlten Sendung von den Teilnehmern gestellten Fragen werden themenweise zusammengefasst und unseren vorgeschlagenen Antworten gegenübergestellt. Die besprochenen Themen umfassen die Vorschläge des IASB zur Darstellung des Abschlusses, zur Erlöserfassung und zu Leasingverträgen. Die nächste Dbriefs-Internetsendung von Deloitte zur globalen Finanzberichterstattung ist für das nächste Quartal vorgesehen. Folgende weitere Informationen stehen Ihnen in englischer Sprache zur Verfügung :

bullet Zusammenfassung der Internetsendung in Form von Fragen und Antworten (45 KB).
bullet Archivierte Aufzeichnung der Internetsendung (Registrierung erforderlich)
bullet Allgemeine Informationen zu unserem Dbriefs-Programm

 

20. September 2010: Neue EFRAG-Verlautbarungen

Die europäische Beratungsgruppe für Rechnungslegung (European Financial Reporting Advisory Group, EFRAG) stellt auf Ihrer Internetseite folgende neue Verlautbarungen zur Verfügung:

bullet Entwurf einer Stellungnahme gegenüber dem IASB zu dessen Entwurf zu Versicherungsverträgen
Der IASB hat im Juli 2010 einen Standardentwurf eines vorgeschlagenen IFRS für Versicherungsverträge mit der Bitte um Stellungnahme veröffentlicht. Im Entwurf ED/2010/8 Versicherungsverträge wird ein einziger IFRS vorgeschlagen, den alle Versicherer in allen Rechtskreisen auf alle Vertragsarten in einheitlicher Weise anwenden können. Der vorgeschlagene IFRS würde sowohl auf den Schreiber von Versicherungs- als auch Rückversicherungsverträgen Anwendung finden. EFRAG unterstützt die Vorschläge des IASB in großen Teilen, meldet jedoch auch Bedenken zu einzelnen Aspekten an. Die englischsprachige Presseerklärung von EFRAG, die eine Verknüpfung auf den Stellungnahmeentwurf enthält, finden Sie hier.
bullet Stellungnahme gegenüber dem IASB zu dessen Entwurf zur Angabe einer Bewertungsunsicherheitsanalyse für Bewertungen zum beizulegenden Zeitwert
Der IASB hat im Juni 2010 einen ergänzenden Entwurf zur Angabe einer Bewertungsunsicherheitsanalyse für Bewertungen zum beizulegenden Zeitwert herausgegeben (ED/2010/7). Darin werden relativ geringfügige Änderungen an den Vorschlägen aus dem IASB-Entwurf vom Mai 2009 zur Bewertung zum beizulegenden Zeitwert vorgeschlagen. Anstelle der bisher vorgesehenen Sensitivitätsanalyse soll nunmehr eine Analyse von Bewertungsunsicherheiten vorzunehmen und offenzulegen sein. EFRAG unterstützt die Vorschläge des IASB. Die englischsprachige Presseerklärung von EFRAG, die eine Verknüpfung auf die Stellungnahme enthält, finden Sie hier.
bullet Zusammenfassung der letzten EFRAG-Aufsichtsratssitzung
Der Aufsichtsrat von EFRAG (Supervisory Board, SB) hat am 14. September 2010 getagt. EFRAG stellt eine englischsprachige Zusammenfassung der Sitzung zur Verfügung (101 KB).
bullet EFRAG Update September 2010
EFRAG hat die Septemberausgabe 2010 des EFRAG Update-Newsletters veröffentlicht. Darin werden die jüngsten Erörterungen des Fachexpertenausschusses (Technical Experts Group, TEG) zusammengefasst. Den englischsprachigen Newsletter finden Sie hier (181 KB).

 

20. September 2010: Änderung des IDW RS HFA 28
Der Hauptfachausschuss (HFA) des Instituts der Wirtschaftsprüfer (IDW) hat eine Änderung der Textziffer 39 der IDW Stellungnahme zur Rechnungslegung: Übergangsregelungen des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes (IDW RS HFA 28) verabschiedet. Der Wortlaut der neuen Textziffer wird in Heft 10/2010 der IDW Fachnachrichten sowie im WPg Supplement 4/2010 abgedruckt werden. Die Presseerklärung des IDW finden Sie hier.

 

20. September 2010: Überarbeiteter AFRAC-Entwurf zum Wertaufhellungszeitraum im Unternehmensrecht
Im Februar 2010 hatte der österreichische Standardsetzer Austrian Financial Reporting and Auditing Committee (AFRAC) einen ersten Entwurf einer Stellungnahme mit dem Titel Der Wertaufhellungszeitraum im Unternehmensrecht herausgegeben. Aufgrund der öffentlichen Stellungnahmen wurde dieser Entwurf in wesentlichen Teilen überarbeitet. Er wird nunmehr mit dem Titel Wertaufhellung und Wertbegründung vor und nach Aufstellung von Jahres- und Konzernabschlüssen als überarbeiteter Entwurf einer AFRAC-Stellungnahme erneut veröffentlicht. Den neuen Entwurf finden Sie hier (112 KB). Die Kommentierungsfrist endet am 14. Oktober 2010. Weitere Informationen zur Rechungslegung in Österreich finden Sie auf unserer Länderseite Österreich.

 

19. September 2010: IASB-Sondersitzung am 24. September 2010
Der International Accounting Standards Board hat für kommenden Freitag, den 24. September 2010 eine zweistündige Sondersitzung angesetzt. Einziger Tagesordnungspunkt ist die Fair-Value-Option für finanzielle Verbindlichkeiten. Die Sitzung beginnt um 10.30 Uhr Londoner Zeit und ist öffentlich.

 

17. September 2010: EITF Snapshot für September 2010
Wir haben die Septemberausgabe 2010 des EITF Snapshot- Newsletters eingestellt (in englischer Sprache, 129 KB), in welchem die Sitzung der Emerging Issues Task Force des FASB vom 16. September 2010 zusammengefasst ist. Der EITF Snapshot-Newsletter ermöglicht Lesern, die für sie relevanten Sachverhalte zu identifizieren und die Ergebnisse der Sitzung schnell zu verstehen. Zurückliegende Ausgaben können Sie hier herunterladen. In dieser Ausgabe des EITF Snapshot-Newsletters werden die folgenden Sachverhalte abgedeckt, die auf der EITF-Sitzung erörtert wurden:
bullet Sachverhalt 09-G Bilanzierung von Kosten im Zusammenhang mit dem Erwerb oder der Erneuerung von Versicherungsverträgen – endgültige Beschlussfassung
bullet Sachverhalt 09-H Organisationen im Gesundheitswesen: Erlöserfassung – Beschluss der Veröffentlichung
bullet Sachverhalt 10-A Wie der Buchwert einer Berichtseinheit zu berechnen ist, wenn Stufe 1 des Werthaltigkeitstests für den Geschäfts- oder Firmenwert durchgeführt wird – Beschluss der Veröffentlichung
bullet Sachverhalt 10-B Bilanzierung mehrfacher Wechselkurse – keine Schlussfolgerung erzielt
bullet Sachverhalt 10-C Berichterstattung über Kredite an die Teilnehmer eines beitragsorientierten Pensionsplans – endgültige Beschlussfassung
bullet Sachverhalt 10-E Bilanzierung einer Endkonsolidierung eines Tochterunternehmens, das de facto Grundvermögen darstellt – keine Schlussfolgerung erzielt
bullet Sachverhalt 10-G Ausweis ergänzender pro-forma-Informationen für Unternehmenszusammenschlüsse – Beschluss der Veröffentlichung

Erstmalige Beschlussfassungen der EITF (sog. 'Beschlüsse zur Veröffentlichung') werden mit der Bitte um Stellungnahme für eine bestimmte Zeit nach Ratifizierung durch den FASB veröffentlicht. Auf der ersten planmäßigen Sitzung nach Ablauf der Kommentierungsfrist erwägt die EITF die eingegangenen Stellungnahmen und bestätigt, sofern gerechtfertigt, seine Beschlüsse zur Veröffentlichung als endgültige Beschlussfassungen. Diese Beschlussfassungen werden dann an den Board zur endgültigen Ratifizierung übermittelt.

 

17. September 2010: Russell Golden in den Financial Accounting Standards Board berufen
Die Treuhänder der US-amerikanischen Rechnungslegungsstiftung (Financial Accounting Foundation, FAF) haben die Berufung von Rusell G. Golden in den Financial Accounting Standards Board (FASB) mit Wirkung vom 1. Oktober 2010 bekanntgegeben. Goldens erste Amtszeit wird am 30. Juni 2012 auslaufen, da er die restliche Amtszeit des Vorsitzenden Herz füllen wird, der zum 1. Oktober 2010 zurücktreten wird. In der Presseerklärung heißt es hinsichtlich der verbleibenden zwei offenen Posten im FASB:
Wie von den Treuhändern der FAF am 24. August 2010 bekanntgegeben, wird der FASB zu einer Struktur mit sieben Mitgliedern zurückkehren. Das Treuhändergremium hat damit beginnen, Kandidaten für die zwei zusätzlichen Sitze sowie für eine Berufung als FASB-Vorsitzende(r) zu beurteilen. FASB-Mitglied Leslie F. Seidman wird die Rolle des Vorsitzenden zum 1. Oktober 2010 kommissarisch ausüben – wie bereits zuvor angekündigt.

Die Presseerklärung der FAF finden Sie hier (Verknüpfung auf die Internetseite der FAF).

 

17. September 2010: Mitschrift vom dritten und letzten Tag der IASB-Sitzung im September
Der IASB kam vom 14.-16. September in London zu seiner monatlichen Sitzung zusammen. Die Übersetzung der Mitschrift des dritten und letzten Tages, die Beobachter von Deloitte angefertigt haben, haben wir Ihnen wie immer auf einer eigenen Seite zusammengestellt.

 

17. September 2010: Japanische Übersetzung unseres IFRS in Focus-Newsletters zu Versicherungsverträgen
Das japanische IFRS Centre of Excellence von Deloitte hat eine japanische Übersetzung des folgenden IFRS in Focus-Newsletters herausgebracht: Versicherungsverträge (111 KB). Die englische Fassung finden Sie hier (105 KB). Die Internetseiten zu IFRS des japanischen Centres of Excellence finden Sie hier (in japanischer Sprache).

 

16. September 2010: Termine kommender Gesprächsrunden von IASB/FASB bekanntgegeben


Der International Accounting Standards Board (IASB) und der US-amerikanische Financial Accounting Standards Board (FASB) beabsichtigen, zwischen November 2010 und Januar 2011 und eine Reihe an öffentlichen Gesprächsrunden zu den Projekten Erlöserfassung, Versicherungsverträge und Leasingverhältnisse abzuhalten.

Erlöserfassung
bullet Donnerstag, 4. November in Norwalk (CT), USA
bullet Montag, 8. November in Kuala Lumpur
bullet Mittwoch, 10. November in London
bullet Dienstag, 23. November in Kalifornien

Versicherungsverträge
bullet Dienstag, 7. Dezember in Tokio
bullet Donnerstag, 16. Dezember in London
bullet Montag, 20. Dezember in Norwalk (CT), USA

Leasingverhältnisse
bullet Freitag, 17. Dezember in London
bullet Montag, 20. Dezember in Hongkong
bullet Mittwoch, 5. Januar in Chicago
bullet Donnerstag, 6. Januar in Norwalk (CT), USA

Die Anmeldung zu diesen Gesprächsrunden wird in Kürze möglich sein, und Einzelheiten dazu, wie man sich für eine Teilnahme anmeldet (einschließlich des Anmeldeschlusses), werden in Kürze auf der folgenden Projektseiten des IASB erhältlich sein:

bullet Erlöserfassung
bullet Versicherungsverträge
bullet Leasingverhältnisse

 

Zusätzlich zu den vorstehenden Gesprächsrunden weisen wir unsere Leser darauf hin, dass auch das Deutsche Rechnungslegungs Standards Committee (DRSC) regelmäßig Öffentliche Diskussionen unter Beteiligung mindestens eines IASB-Mitglieds abhält. Die nächsten beiden Gesprächsrunden finden am 27. September sowie am 1. Oktober statt (siehe dazu unsere Meldungen vom 26. August sowie vom 15. September).

 

16. September 2010: PCAOB gibt Teilnehmer für die Gesprächsrunden zur Kommunikation mit dem Prüfungsausschuss bekannt

Im Nachgang zu unserer Meldung vom 8. September hat die US-amerikanische Aufsichtsbehörde für Wirtschaftsprüfungsgesellschaften (Public Company Accounting Oversight Board, PCAOB) die Tagesordnung und die Teilnehmer für die öffentlichen Gesprächsrunden zu ihrem vorgeschlagenen Standard für Kommunikation des Prüfers mit dem Prüfungsausschuss bekannt gegeben, die am Dienstag, den 21. September 2010 stattfinden. Zu den Teilnehmern zählen Vertreter von Prüfungsausschüssen, Anleger, Wirtschaftsprüfer, Emittenten und Sonstige:
bullet Dennis R. Beresford, Ernst & Young Executive Professor of Accounting, Terry College of Business, The University of Georgia, und Director im Verwaltungsrat verschiedener börsennotierter Unternehmen
bullet Jeb Burns, Chief Investment Officer, Municipal Employees Retirement System of Michigan
bullet Roger Coffin, Associate Director Weinberg Center of Corporate Governance, Associate Professor of Practice, University of Delaware
bullet J. Michael Cook, Director im Verwaltungsrat verschiedener börsennotierter Unternehmen
bullet James D. Cox, Brainerd Currie Professor of Law, School of Law, Duke University
bullet Robert Dohrer, National Director of Assurance Services, McGladrey & Pullen, LLP
bullet Lisa Gaynor, Assistant Professor of Accounting, University of South Florida
bullet Linda L. Griggs, Partner, Morgan, Lewis & Bockius LLP
bullet Arnold C. Hanish, Vice President of Finance und Chief Accounting Officer, Eli Lilly & Company
bullet Patricia Ann K. Harvey, Vice President, Corporate Audit and Enterprise Risk Management, Delta Air Lines
bullet Judith Richards Hope, Distinguished Visitor from Practice und Professor, Georgetown University Law School, und Director im Verwaltungsrat verschiedener börsennotierter Unternehmen
bullet Gary Kabureck, Vice President and Chief Accounting Officer, Xerox Corporation
bullet Robert Kueppers, Deputy Chief Executive Officer, Deloitte LLP
bullet Alex J. Mandl, Non-Executive Chairman, Gemalto, N.V., und Director im Verwaltungsrat verschiedener börsennotierter Unternehmen
bullet Mary Hartman Morris, Investment Officer, Global Equity, California Public Employees' Retirement System
bullet George Munoz, Principal, Munoz Investment Banking Group, LLC, and Director im Verwaltungsrat verschiedener börsennotierter Unternehmen
bullet Donald T. Nicolaisen, Former Chief Accountant, Securities & Exchange Commission, and Director im Verwaltungsrat verschiedener börsennotierter Unternehmen
bullet Samuel Ranzilla, Audit Partner and National Managing Partner, Audit Quality and Professional Practice, KPMG LLP
bullet Lawrence Salva, Senior Vice President, Chief Accounting Officer and Controller, Comcast Corporation
bullet R. Harold Schroeder, Portfolio Manager-U.S. Financials, Carlson Capital
bullet Lynn E. Turner, Senior Advisor and Managing Director, LECG
bullet Joan Waggoner, Partner in Charge of Quality Assurance, Blackman Kallick LLP
bullet Karen Hastie Williams, Director im Verwaltungsrat verschiedener börsennotierter Unternehmen

Die Gesprächsrunden werden, wie gesagt, öffentlich sein und können auch per Internet und Podcast verfolgt werden. Informationen hierzu finden Sie auf der Internetseite der PCAOB.

 

16. September 2010: Zweite Ausgabe von 'IFRS auf der Spur bleiben' unserer indischen Kollegen mit Fokus auf erstmalige Anwendung erschienen
Unsere indischen Kollegen haben IFRS auf der Spur bleiben – Ausgabe 2 veröffentlicht. Das indische Institut der Wirtschaftsprüfer (Institute of Chartered Accountants of India, ICAI) hat eine Reihe an Entwürfen von vereinheitlichen Bilanzierungsstandards einschließlich des Entwurfs für den indischen Bilanzierungsstandard Nr. 41 Erstmalige Anwendung der indischen Bilanzierungsstandards ('ED Ind-AS 41') herausgegeben, der auf IFRS 1 Erstmalige Anwendung der International Financial Reporting Standards – wie im Jahr 2008 geändert und herausgegeben – fußt.

ED Ind-AS 41 wäre von Unternehmen zum Zeitpunkt des Übergangs auf die mit den IFRS vereinheitlichten indischen Bilanzierungsstandards anzuwenden. In dieser Ausgabe von Tracking IFRS wird der Entwurf mit dem vom IASB herausgegebenen IFRS 1 verglichen. Der wesentliche Unterschied zwischen IFRS 1 und dem Entwurf besteht in der Vorschrift zur Darstellung von Vergleichsinformationen. Im Entwurf werden erstmalige Anwender nicht zum Ausweis von Vergleichsinformationen zum Periodenergebnis verpflichtet; vielmehr haben Unternehmen ein Wahlrecht, derartige Informationen freiwillig darzustellen.

Weiterführende Informationen

bullet IFRS auf der Spur bleiben – Ausgabe 2 Erstmalige Anwendung: IFRS 1 vs. Indischer IFRS 1 – Konvergenz leicht gemacht (in englischer Sprache, 701 KB)
bullet Unsere Länderseite für Indien
bullet Unsere Seite zu IFRS 1

 

15. September 2010: Mitschrift vom zweiten Tag der IASB-Sitzung im September
Der IASB kommt vom 14.-16. September in London zu seiner monatlichen Sitzung zusammen. Die Übersetzung der Mitschrift des zweiten Tages, die Beobachter von Deloitte angefertigt haben, haben wir Ihnen wie immer auf einer eigenen Seite zusammengestellt.

 

15. September 2010: IASB beschließt, Projekt zur Ablösung von IAS 37 fortzusetzen
Auf der heutigen Sitzung entschied der IASB mit großer Mehrheit, weiter an der Entwicklung eines IFRS zur Ablösung von IAS 37 Rückstellungen, Eventualverbindlichkeiten und Eventualforderungen mit einem Bewertungsmodell, das auf Erwartungswerten beruht, zu arbeiten, jedoch Aspekte der Bewertungsvorschriften im Hinblick auf Verlässlichkeit und Kosten-Nutzen-Erwägungen erneut zu erwägen. Im Rahmen dieses Prozesses wird der IASB den Vorschlag erneut begutachten, wonach eine Risikoanpassung erforderlich ist, und/oder die Notwendigkeit weiterer Leitlinien dazu, wie die Risikoanpassung bemessen werden kann. Der IASB wird zudem erwägen, ob weitere Maßnahmen erforderlich sind, um Bedenken hinsichtlich der Schwierigkeiten und Risiken aus der Anwendung der Vorschläge auf das Rechtssystem in den USA erforderlich sind. Der IASB wird die Kernsachverhalte aus den eingegangenen Stellungnahmen weiter erörtern, vorbehaltlich des Drucks zum Abschluss der bestehenden MoU-Projekte und Hoffnungen zur Veröffentlichung eines Standards bis Juni 2011. Weitere Informationen zum Projekt finden Sie auf unserer Projektseite zu den Änderungen an IAS 37.

 

15. September 2010: Öffentliche Diskussion des DSR am 1. Oktober 2010 – Erweiterte Tagesordnung

Das Deutsche Rechnungslegung Standards Committee (DRSC) gibt bekannt, dass die Tagesordnung des am Freitag, den 1. Oktober 2010, ab 10:00 Uhr in Frankfurt stattfindenden Diskussionsforums (Airport Conference Center, Raum K20) erweitert wurde. Neben den IASB-Standardentwürfen zu Leasingverhältnissen und zur Erlöserfassung sowie E-DRS 25 Berichterstattung über die Vergütung der Organmitglieder werden folgende Themen behandelt:

bullet IASB ED/2010/10 Vorgeschlagene Änderungen an IFRS 1 – Beseitigung fester Anwendungszeitpunkte für erstmalige Anwender
bullet IASB ED/2010/11 Latente Steuern: Rückgewinnung der zugrunde liegenden Vermögenswerte – Vorgeschlagene Änderungen an IAS 12
bullet IFRS-Stiftung – der Prozess jährlicher Verbesserungen: Vorschläge zur Änderung des Handbuchs über die Verfahrensweise für den IASB

Weitere Informationen finden Sie auf der Internetseite des DRSC.

 

15. September 2010: Tagesordnung für die 149. DSR-Sitzung
Das Deutsche Rechnungslegung Standards Committee (DRSC) gibt bekannt, dass die Tagesordnung für die 149. Sitzung des DSR am 4. und 5. Oktober 2010 ab sofort heruntergeladen werden kann. Die Agenda sowie weitere Informationen, u.a. Verknüpfungen für die Anmeldung finden Sie hier.

 

15. September 2010: DSR verabschiedet Stellungnahme zum FASB-Entwurf Finanzinstrumente
Der Deutsche Standardisierungsrat (DSR) hat seine Stellungnahme zum Standardentwurf des FASB Bilanzierung von Finanzinstrumenten und Änderungen an der Bilanzierung von derivativen Instrumenten und Sicherungsmaßnahmen verabschiedet. Die Stellungnahme können Sie hier von der Internetseite des DRSC herunterladen.

 

15. September 2010: Aktueller Stand bei den Einbindungsaktivitäten des IASB
Der IASB hält im Rahmen seiner Einbindungsaktivitäten regelmäßig eine Reihe an Diskussionsforen an verschiedenen Plätzen in der Welt ab. Diese Foren, bei denen üblicherweise ein nationaler Standardsetzer als Gastgeber auftritt, stellen für den IASB ein Weg dar, mit seinen Adressaten über seine Pläne zu sprechen und regionale Auswirkungen auf den betreffenden Rechtskreis zu verstehen. Dementsprechend bieten diese Foren Adressaten eine einmalige Gelegenheit, die Vorschläge des IASB nicht nur besser zu verstehen, sondern áuch ihre Bedenken vorzubringen und Vorschläge zu unterbreiten.

In der nachfolgenden Tabelle haben wir die über die kommenden Wochen geplanten Einbindungsaktivitäten zusammengestellt:

DatumOrt (Gastgeber)ThemenWeitere Informationen
28. September 2010Brüssel (EFRAG)Allgemeiner Stand, Finanzinstrumente, Erlöserfassung, Leasingverhältnisse Internetseite von EFRAG
4.-5. Oktober 2010Singapur (Accounting Standards Council)Allgemeines Update, Versicherungsverträge, Leasingverhältnisse, Erlöserfassung Internetseite des ASC
7.-8. Oktober 2010Kuala Lumpur (Malaysian Accounting Standards Board) Erlöserfassung, Leasingverhältnisse, Konsolidierung, Versicherungsverträge (Letzteres nur auf Einladung) Internetseite des MASB
11. Oktober 2010Paris (Autorité des Normes Comptables)werden noch abgestimmtwerden noch abgestimmt
13. Oktober 2010Oslo (Norsk RegnskabsStiftelse)Allgemeines Update, Erlöserfassung, Leasingverhältnisse Internetseite der NRS
14. Oktober 2010Kopenhagen (Foreningen af Statsautoriserede Revisorer)Allgemeines Update, Erlöserfassung, Leasingverhältnissewerden noch abgestimmt

Die IASB-Seite zu den Einbindungsaktivitäten erreichen Sie hier (Verknüpfung auf die Internetseite des IASB).

 

14. September 2010: Mitschrift vom ersten Tag der IASB-Sitzung im September
Der IASB kommt vom 14.-16. September in London zu seiner monatlichen Sitzung zusammen. Die Übersetzung der Mitschrift des ersten Tages, die Beobachter von Deloitte angefertigt haben, haben wir Ihnen wie immer auf einer eigenen Seite zusammengestellt.

 

14. September 2010: Aktueller Stand bei der US-Rechnungslegung von nicht börsennotierten Unternehmen
Der FASB hat eine Nachricht an die Medien verbreiten lassen, wonach er zwei Gesprächsrunden zur Erörterung von Sachverhalten im Hinblick auf die bestehenden Bilanzierungs- und Berichtsstandards, soweit diese nicht börsennotierte Unternehmen betreffen, abzuhalten gedenkt. Die Gesprächsrunden werden am 10. Oktober 2010 und 2. November 2010 stattfinden und eine Erörterung der Themen Konsolidierung (Kodifizierungsthema 810, ursprünglich als FASB-Interpretation 46(R) herausgegeben) und Ertragsteuern (Kodifizierungsthema 740, ursprünglich als FASB-Interpretation 48 herausgegeben) beinhalten.

Wie in unserer früheren Nachricht angekündigt, hat das sog. "Blue Rippon Panel" von AICPA/FAF/NASBA zur Standardsetzung nicht börsennotierter Unternehmen um Eingaben hinsichtlich der Erstellung von Abschlüssen nicht börsennotierter Unternehmen in den USA gebeten. Die Frist dafür läuft am 15. September 2010 ab.

Die Financial Accounting Foundation (FAF) hat zudem eine 'In Focus'-Publikation herausgegeben, in der ein Update zu den Tätigkeiten des Blus-Ribbon-Panels gegeben wird, darunter die Ergebnisse der jüngsten Sitzungen. Das Blue-Ribbon Panel scheint eine 'nationale' Alternative gegenüber der möglichen Übernahme des IFRS für KMU zu bevorzugen. Die nächste Sitzung des Panels ist für den 8. Oktober 2010 angesetzt. Nachfolgend geben wir einen Ausschnitt aus der 'In Focus'-Publikation wieder, in welchem die jüngste Sitzung des Panels zusammengefasst wird:

[...] Das Panel begann seine Erörterung alternativer Modelle und Strukturen der Standardsetzung. Die meisten Panelteilnehmer bevorzugten eines von drei Modellen:
bullet Beibehaltung der derzeitigen US-GAAP, aber Verbesserung des Systems um Erwägung möglicher Abweichungen für nicht börsennotierte Unternehmen
bullet Neuorganisation der US-GAAP als "Grundlage" für alle Unternehmen, mit eigenständigen Hinzufügungen für börsennotierte Unternehmen
bullet Schaffung getrennter, eigenständiger Rechnungslegungsgrundsätze für nicht börsennotierte Unternehmen auf Grundlage der aktuellen US-GAAP (ähnlich dem, was Kanada mit den kanadischen Rechnungslegungsgrundsätzen getan hat

Die Mitglieder des Panels deuteten zudem an, dass nicht börsennotierte Unternehmen nicht Vorreiter für die IFRS in den Vereinigten Staaten sein sollten.

Weitere Informationen in englischer Sprache

bullet FASB-Mitteilung über die Gesprächsrunden (Verknüpfung auf die Internetseite des FASB)
bullet 'In Focus'-Newsletter zu den Tätigkeiten des Blue-Ribbon-Panels (Verknüpfung auf die Internetseite von FAF/FASB)

 

14. September 2010: Kommende Internetsendungen unserer kanadischen Kollegen


Unsere kanadischen Kollegen werden im September zwei Internetsendungen der Reihe 'Deloitte aktuell' zu Rechnungslegungsthemen abhalten:
bullet Fachliches Update zu IFRS-Fachfragen – ein Überblick über die wesentlichen IFRS-Geschehnisse seit Juni 2010, darunter die Entwicklungen auf Ebene der internationalen Standardsetzer und jene speziell für Kanada
bullet Vorschläge zur Erlöserfassung – ein Überblick über den vorgeschlagenen Standard zur Erlöserfassung, Betonungen der möglichen Auswirkung auf die gegenwärtige Praxis und branchenspezifische Themen

Die live ausgestrahlten Internetsendungen sind kostenfrei, es ist jedoch eine Anmeldung erforderlich. Die Einzelheiten finden Sie nachfolgend:

bullet Thema: Fachliches Update zu IFRS-Fachfragen
bullet Datum und Uhrzeit: Dienstag, 21. September 2010, 14:00 15:30 kanadische Ostküstenzeit
bullet Weiterführende Informationen zur Internetsendung und Anmeldung: hier
bullet Thema: Internetsendung zum IASB/FASB-Projekt Erlöserfassung
bullet Datum und Uhrzeit: Montag, 27. September 2010, 14:00 15:30 kanadische Ostküstenzeit
bullet Weiterführende Informationen zur Internetsendung und Anmeldung: hier
bullet Weitere Informationen Erlöserfassungsprojekt des IASB auf IAS PLUS finden Sie hier

 

13. September 2010: Deloitte USA ist Gastgeber einer Gesprächsrunde zu Finanzinstrumenten


Unsere US-amerikanischen Kollegen werden am 28. September 2010 eine Gesprächsrunde zu Finanzinstrumenten mit Gastredner John Smith abhalten, Boardmitglied im IASB. Während der Gesprächsrunde werden mehrere Finanzinstrumentethemen angesprochen, darunter:

bullet Aktueller Stand beim Standardentwurf des FASB zur Bilanzierung von Finanzinstrumenten
bullet Jüngste Erörterungen zum Wertminderungsmodell der erwarteten Verluste auf Seiten des IASB sowie andere damit in Verbindung stehende Umsetzungssachverhalte
bullet Mögliche Änderungen von FASB und IASB in Bezug auf die Saldierung finanzieller Vermögenswerte und Verbindlichkeiten
bullet Auswirkungen des IASB/FASB-Entwurfs zu Leasingverhältnissen auf das Geschäft und das Berichtswesen

Detailinformationen zur Gesprächsrunde:

bullet Titel: Gesprächsrunde von IASB und FASB zu Finanzinstrumenten
bullet Datum und Uhrzeit: 28. September, 8:00 bis 12:30 Uhr US-amerikanischer Ostküstenzeit
bullet Ort: Harvard Club, 35 West 44th Street, New York, New York
bullet Weitere Informationen zur Gesprächsrunde und Anmeldung: hier

 

13. September 2010: IFRIC Review-Newsletter erschienen
Die Septemberausgabe 2010 von IFRIC Review ist erschienen. Im IFRIC Review-Newsletter werden die Sachverhalte beleuchtet, die das IFRS Interpretations Committee (vormals IFRIC) des IASB erörtert hat. In der Septemberausgabe werden die Ergebnisse der IFRIC-Sitzung vom 2. und 3. September 2010 beleuchtet (in englischer Sprache, 83 KB). Alle zurückliegenden Ausgaben von IFRIC Review finden Sie hier.

Das Interpretations Committee stellt einen Podcast über die Sitzung zur Verfügung, den Sie auf der Internetseite des IASB finden.

 

13. September 2010: IASB und ASBJ tagten, um Konvergenzthemen zu erörtern

Am 9. und 10. September kamen IASB und der Accounting Standards Board von Japan (ASBJ) zu ihrer zwölften Sitzung zusammen, um über die Konvergenz japanischer, allgemein akzeptierter Bilanzierungsprinzipien und IFRS zu sprechen und Vorbereitungen der beabsichtigten Einführung der IFRS in Japan zu erörtern. In einer vom IASB herausgegebenen Presseerklärung (in englischer Sprache, 48 KB) werden die Erörterungen beider Boards zu den folgenden Themen zusammengefasst:

bullet Finanzinstrumente (Klassifizierung und Bewertung von finanziellen Verbindlichkeiten, Wertminderungen und Bilanzierung von Sicherungsbeziehungen)
bullet Konsolidierung
bullet Leasingverhältnisse
bullet Erlöserfassung

 

13. September 2010: AICPA gibt FAQ zu Leasingvorschlägen heraus

Das US-amerikanische Institut der Wirtschaftsprüfer (American Institute of Certified Public Accountants, ACIPA) hat einen Dokument mit häufig gestellten Fragen (Frequently Asked Questions, FAQ) zu den jüngsten Vorschlägen von IASB und FASB zur Leasingbilanzierung herausgegeben. In diesem FAQ wird der Hintergrund des Projekts erläutert, seine Einschlägigkeit für verschiedene Branchen, das vorgeschlagene Leasingmodell sowie anderweitige Themen behandelt. Weiterführende Informationen:

bullet IASB ED/2010/9 Leasingverhältnisse (Verknüpfung auf die Internetseite des IASB)
bullet Vorgeschlagene Aktualisierung der Bilanzierungsstandards   Leasingverhältnisse (Thema 840) (Verknüpfung auf die Internetseite des FASB)
bullet Unsere Zusammenfassung zum Leasingprojekt

 

13. September 2010: Neuer quartalsweise erscheinender Accounting Alert unserer neuseeländischen Kollegen

Unsere neuseeländischen Kollegen haben eine Ausgabe des neuen, quartalsweise erscheinenden Accounting Alerts veröffentlicht (in englischer Sprache, 276 KB), in welchem einer grober Überblicks über neue und geänderte Rechnungslegungsvorschriften vermittelt wird, welche für Jahres- und Zwischenberichtsperioden zu berücksichtigen sind, die am 30. September 2010 enden. In dem Alert werden folgende Themen abgedeckt:

bullet das gesamte Bild zum September 2010 – die 'nächste Welle' an IFRS, die globale Finanzmarktkrise und Rechnungslegung sowie sonstige erwägenswerte Themen (einschließlich des Erdbebens in Christchurch)
bullet die neuen und geänderten Bilanzierungsvorschriften zum September 2010 – Standards, Änderungen und Interpretationen

Zurückliegende Ausgaben der Accounting Alerts von Neuseeland finden Sie hier.

 

11. September 2010: Neue Ausgabe der Investor Perspectives erschienen

Im April 2010 haben die Treuhänder der IFRS-Stiftung und der IASB ein Programm ins Leben gerufen, mit dem Anleger stärker in die Entwicklung der International Financial Reporting Standards (IFRS) eingebunden werden sollen. Einer der Programmpunkte ist ein Newsletter für Anleger. Die Board-Mitglieder Stephen Cooper, Patrick Finnegan und Patricia McConnell veröffentlichen zeitnah Informationen zu Berichterstattungsfragen. Eine weitere Ausgabe der englischsprachigen Investor Perspectives steht nun auf der Internetseite des IASB zur Verfügung:

bullet Neunte Ausgabe: Financial Statement Presentation - are the proposals in the staff draft an improvement over the discussion paper? (Patricia McConnell, 10. September 2010)

Der IASB archiviert auf seiner Internetseite alle bisher erschienenen Ausgaben der Investor Perspectives.

 

10. September 2010: FASB hält fünf öffentliche Gesprächsrunden zu seinem Entwurf zu Finanzinstrumenten ab
Der FASB hat eine Presseerklärung veröffentlicht, in der fünf verschiedene Gesprächsrunden an drei Tagen im Oktober 2010 angekündigt werden, bei denen Meinungen zu seiner vorgeschlagenen Aktualisierung der Rechnungslegungsstandards Bilanzierung von Finanzinstrumenten und Überarbeitung der Bilanzierung von derivativen Finanzinstrumenten und Sicherungsaktivitäten – Finanzinstrumente (Thema 825) und Derivate und Sicherungsbeziehungen (Thema 815) eingeholt werden sollen. Die Teilnehmer bei jeder Gesprächsrunde werden Ersteller, Prüfer und Abschlussadressaten umfassen. Das Finanzinstrumenteprojekt wird in Zusammenarbeit zwischen dem FASB und dem IASB durchgeführt.

Weitere Informationen:

bullet Zusammenfassung der Vorschläge des FASB
bullet englischsprachige Presseerklärung des FASB zu den Gesprächsrunden
bullet Zusammenfassung des Projekts zu Sicherungsbeziehungen auf IAS PLUS

 

10. September 2010: IASB schlägt Änderungen bei der Bilanzierung von latenten Steuern vor
Der International Accounting Standards Board (IASB) hat heute den Entwurf Latente Steuern: Rückgewinnung der zugrunde liegenden Vermögenswerte zwecks öffentlicher Stellungnahme herausgegeben. Mit dem Vorschlag würde ein Aspekt in IAS 12 Ertragsteuern glattgezogen. Nach IAS 12 hängt die Bewertung von latenten Steuerschulden und latentem Steuervermögen davon ab, ob das Unternehmen davon ausgeht, den Vermögenswert dadurch zurückzugewinnen, dass er genutzt wird, oder dadurch, dass er veräußert wird. In einigen Fällen ist es schwierig und subjektiv gefärbt, zu beurteilen, ob eine Rückgewinnung durch Veräußerung oder durch Nutzung erfolgen wird. Um einen pragmatischen Ansatz für solche Fälle zur Verfügung zu stellen, sieht die vorgeschlagene Änderung vor, eine widerlegbare Annahme einzuführen, dass der Vermögenswert allein durch Veräußerung zurückgewonnen wird, wenn dem Unternehmen nicht eindeutige Hinweise vorliegen, dass die Rückgewinnung auf eine andere Art und Weise erfolgt. Diese Annahme würde greifen, wenn Anlageimmobilien, Sachanlagen oder immaterielle Vermögenswerte zum beizulegenden Zeitwert neu bemessen oder neu bewertet werden.

Die Kommentierungsfrist des Entwurfs ED/2010/11 Latente Steuern: Rückgewinnung der zugrunde liegenden Vermögenswerte endet am 9. November 2010. Weitere Informationen:

bullet Presseerklärung des IASB (in englischer Sprache, 36 KB)
bullet Zugang zum Entwurf auf der Internetseite des IASB
bullet Zusammenfassung der Entscheidungen, die zur Veröffentlichung des Entwurfs geführt haben

 

10. September 2010: Zusammenfassung der Agendaentscheidungen des Interpretations Committee aktualisiert

Wir haben unsere Zusammenfassung der Sachverhalte, die das IFRS-Interpretations Committee nicht in sein Arbeitsprogramm aufgenommen hat, aktualisiert, um die endgültigen Entscheidungen widerzuspiegeln, die während der Sitzung im September 2010 getroffen wurden. Unsere Zusammenfassung beinhaltet nunmehr 187 Sachverhalte:

bullet IFRS 1 Erstmalige Anwendung der International Financial Reporting Standards – Wiederholte Anwendung
bullet IAS 21 Auswirkungen von Änderungen der Wechselkurse – Rückzahlungen einer Beteiligung/Währungsumrechnungsrücklage

 

10. September 2010: Gemeinsames Internetseminar von IASB und FASB zur Darstellung des Abschlusses

Der IASB und der FASB haben eine aufgezeichnete Internetpräsentation (ein sogenanntes Internetseminar oder Webinar) zu ihrem Projekt zur Darstellung des Abschlusses herausgegeben. Insbesondere geht es darin um die Entscheidungen der Boards zur Darstellung der Kapitalflussrechnung wie im Arbeitsentwurf des Entwurfs zum Projekt vom Juli 2010 widergespiegelt. Im Webinar werden die Entscheidungsgründe der Boards bei der Entwicklung der Vorschläge, Abweichungen vom Diskussionspapier vom Oktober 2008 und Veränderungen im Vergleich zur derzeit gängigen Praxis erläutert. Die aufgezeichnete Internetsendung wird von Patricia McConnell (IASB) und Marc Siegel (FASB) moderiert. Sie ist kostenfrei zugänglich (eine Registrierung ist erforderlich) und steht bis zum 9. Dezember 2010 zur Verfügung. Folgen sie den untenstehenden Verknüpfungen für

bullet Zugang zum englischsprachigen Internetseminar auf der Seite des IASB
bullet unsere IAS PLUS-Projektseite zur Darstellung des Abschlusses

 

9. September 2010: EFRAG-Einbindungsaktivitäten zum IASB-Projekt zur Darstellung des Abschlusses

Am 1. Juli 2010 hat der IASB auf seiner Internetseite einen Arbeitsentwurf zum IASB-Projekt zur Darstellung des Abschlusses zur Verfügung gestellt, um Meinungen und Anregungen der Anwender vor der Veröffentlichung des eigentlichen Entwurfs einzuholen. Um den IASB bei seinen Bemühungen, Meinungen der europäischen Anwender einzuholen, zu unterstützen und um sich selbst eine Meinung zu bilden, ob und in welchem Grad die vorläufigen Ansichten der europäischen Beratungsgruppe für Rechnungslegung (European Financial Reporting Advisory Group, EFRAG) stellvertretend für allgemeine europäische Ansichten stehen, hat EFRAG entschieden, von September bis November 2010 gemeinsam mit den nationalen europäischen Standardsetzern Einbindungsveranstaltungen im gesamten europäischen Raum anzubieten. Um Doppelungen der Bemühungen zu vermeiden, hat EFRAG Mitglieder des IASB eingeladen, an diesen Einbindungsaktivitäten teilzunehmen. Die Veranstaltungen sollen folgen Zwecken dienen:

bullet den Anwendern die vorläufigen Schlussfolgerungen des IASB vorzustellen;
bullet den Anwendern die vorläufigen Ansichten von EFRAG vorzustellen und die Gründe für die Unterstützung bestimmter Punkte und die Ablehnung anderer darzulegen;
bullet die Ansichten der Anwender in Europa zu den Vorschlägen einzuholen; und
bullet die Ansichten der Anwender in Europa hinsichtlich möglicher Verbesserungen der Vorschläge des IASB zu erfragen.

Die vorläufigen Orte und Daten der Veranstaltungen sind wie folgt angegeben:

bullet Amsterdam: Dienstag, 26. Oktober 2010
bullet Helsinki: Montag, 15. November 2010
bullet Oslo: Freitag, 19. November 2010
bullet Stockholm: Montag, 22. November 2010
bullet Madrid: Dienstag, 23. November 2010
bullet Warschau: Freitag, 26. November 2010
bullet Italien: Zeit und Ort werden noch bekannt gegeben
bullet Vereinigtes Königreich: Zeit und Ort werden noch bekannt gegeben

Weitere Informationen zu den Einbindungsaktivitäten finden Sie in der englischsprachigen Presseerklärung von EFRAG.

 

9. September 2010: IFRS-Newsletter von Deloitte zum Abraumkosten in japanischer Sprache
Das japanische IFRS Centre of Excellence von Deloitte hat eine japanische Übersetzung des folgenden IFRS in Focus- Newsletters herausgegeben: IFRS Interpretations Committee gibt Interpretationsentwurf zu Abraumkosten während der Produktionsphase im Tagebau heraus (54 KB). Hier ist die englische Fassung (74 KB).

Die Internetseite des japanischen IFRS Centers of Excellence finden Sie hier (in japanischer Sprache).

 

9. September 2010: Gemeinsame Internetsendung von IASB und FASB zu den Auswirkungen der Vorschläge rund um die Erlöserfassung für die Baubranche
Am kommenden Montag, den 13. September 2010 werden IASB und FASB eine gemeinsame Internetsendung abhalten, um die Vorschläge im Standardentwurf Erlöse aus Verträgen mit Kunden und deren mögliche Auswirkungen auf die Baubranche zu erörtern. Diese live ausgestrahlte Internetsendung ist kostenfrei. Zuschauer werden die Möglichkeit haben, während der Veranstaltung Fragen per Email zu stellen.
bullet Thema: Projekt zur Erlöserfassung – Mögliche Auswirkungen auf die Baubranche
bullet Datum und Uhrzeit: Montag, 13. September 2010, 17:00–18:15 deutscher Zeit
bullet Weitere Informationen zur Internetsendung und Anmeldung: auf der Seite des FASB, auf der Seite des IASB
bullet Weitere Informationen zum Projekt zur Erlöserfassung auf IAS PLUS: hier

 

8. September 2010: Stellungnahme von Deloitte zu den vom IASB vorgeschlagenen Änderungen an der Bemessung zum beizulegenden Zeitwert
Das IFRS Global Office von Deloitte hat gegenüber dem eine Stellungnahme zum Standardentwurf ED/2010/7 Angabe einer Bewertungsunsicherheitsanalyse für Bewertungen zum beizulegenden Zeitwert, der im Juni 2010 veröffentlicht worden war, abgegeben. Im Standardentwurf wurden kleinere Änderungen am Entwurf aus dem Mai 2009 zu Bewertung zum beizulegenden Zeitwert vorgeschlagen. In jenem Standardentwurf wurde eine dreistufige Hierarchie des beizulegenden Zeitwerts vorgeschlagen, bei der zwischen beobachtbaren und nicht beobachtbaren Marktdaten unterschieden wird, die in die Bemessung des beizulegenden Zeitwerts eingehen. Dieser Hierarchie zufolge gelten Inputfaktoren der Stufe 3 als 'nicht beobachtbare Inputfaktoren', die bei den Bewertung zum beizulegenden Zeitwert jener Vermögenswerte und Schulden Anwendung finden, für die keine Marktdaten erhältlich sind. Zu den vorgeschriebenen Angaben gehören eine ein 'Analyse der Bewertungsunsicherheiten' (zuweilen als 'Sensitivitätsanalyse' bezeichnet). Mit dem Entwurf vom Juni 2010 würde der ursprüngliche Vorschlag dahingehend erweitert, dass die Angabe einer Bewertungsunsicherheitsanalyse vorgeschrieben wird, um die Wechselwirkungen zwischen nicht beobachtbaren Inputfaktoren, die Eingang in die Bemessung des beizulegenden Zeitwerts auf der Stufe 3 finden, widerzuspiegeln.

Nachfolgend finden Sie einen Ausschnitt aus der Stellungnahme:

Wir unterstützen die Bemühungen des Boards hinsichtlich der Verbesserung der Angaben zur Bemessung des beizulegenden Zeitwerts, bei denen innerhalb der Stufe 3 der Hierarchie zum beizulegenden Zeitwert unterschieden wird, und dem Konzept einer Angabe zur Analyse der Bewertungsunsicherheit für Bemessungen des beizulegenden Zeitwerts auf Stufe 3. Wir haben aber Bedenken, ob die im Standardentwurf vorgeschlagene Angabe zur Bewertungsunsicherheit operationabel ist. Unternehmen werden wahrscheinlich Umsetzungsschwierigkeiten bei der Anwendung der vorgeschlagenen Leitlinien haben, weil hinsichtlich der folgenden Punkte Unklarheiten bestehen:
  1. der Schwelle für die Identifizierung alternativer Inputfaktoren;
  2. die zu verwendenden Inputfaktoren, wenn es eine Reihe sachgerechter Inputfaktoren gibt, und die Frage, welche Methodik verwendet werden soll, wenn es mehrere Methoden gibt (jeder mit einer Bandbreite); sowie
  3. die Zielsetzung bei der Beurteilung der Korrelation.

Weiterführende Informationen:

bullet vollständiges Schreiben an den IASB (in englischer Sprache, 40 KB)
bullet unsere Projektseite zur Bewertung zum beizulegenden Zeitwert
bullet Zusammenfassung des Standardentwurfs ED/2010/7
bullet IFRS in Focus-Newsletter IASB gibt Standardentwurf zu Angaben der Bewertung zum beizulegenden Zeitwert heraus (in englischer Sprache, 60 KB)

 

8. September 2010: CEBS veröffentlicht Verlautbarung zu Angaben über Staatsverschuldung im Zusammenhang mit dem EU-Stresstests für Banken
Im Nachgang zur Veröffentlichung der Ergebnisse der Stresstests, die der Ausschuss der europäischen Bankenaufsichtsbehörden (Committee of European Banking Supervisors, CEBS) dieses Jahr durchgeführt hat, hat CEBS eine Verlautbarung herausgegeben, in der die Details der Schlüsselkriterien dargestellt werden, die bei den Angaben von Risiken der Banken aus Staatsverschuldungen verwendet wurden. Die englischsprachige Verlautbarung finden Sie hier (24 KB).

 

8. September 2010: PCAOB bietet Gespräche am Runden Tisch zur Kommunikation mit dem Prüfungsausschuss an, stellt Vorschläge erneut zur Stellung
Die US-amerikanische Aufsichtsbehörde für Wirtschaftsprüfungsgesellschaften (Public Company Accounting Oversight Board, PCAOB) bietet am 21. September 2010 Gespräche am Runden Tisch zu ihrem vorgeschlagenen Standard zur Kommunikation mit Prüfungsausschüssen an. An der Gesprächsrunde werden Mitglieder von Prüfungsausschüssen, Anleger, Prüfer, Emittenten und weitere Personen teilnehmen. Im Zusammenhang mit den Gesprächen am Runden Tisch hat sich die PCAOB entschlossen, die Vorschläge noch einmal bis zum 21. Oktober 2010 zur Stellungnahme zur Verfügung zu stellen.

Folgende Informationen stehen Ihnen in englischer Sprache zur Verfügung:

bullet Ankündigung der Gesprächsrunde
bullet Presseerklärung vom März 2010 zur Veröffentlichung der Vorschläge
bullet Vorschläge der PCAOB hinsichtlich der Kommunikation mit Prüfungsausschüssen (185 KB)

 

8. September 2010: Tagesordnung für die IASB-Sitzung im September 2010
Der IASB wird seine reguläre monatliche Sitzung im September 2010 von Dienstag bis Donnerstag, den 14.-16. September 2010 in seinen Büroräumen in London abhalten. Teile der Sitzung werden gemeinsam mit dem FASB abgehalten. Die Sitzung steht Beobachtern offen und wird im Internet übertragen. Nachfolgend geben wir die Tagesordnung für die Sitzung wieder.
Tagesordnung für die reguläre IASB-Boardsitzung
14.-16. September 2010, London

Dienstag, 14. September 2010

IASB-Sitzung (10:45 - 17:15 Uhr Londoner Zeit)

bullet Jährliche Verbesserungen – 2009 - 2011
bullet Lageberichterstattung
bullet IAS 27 – geschriebene Optionen auf nicht beherrschende Anteile (Bericht über den aktuellen Stand der Diskussion beim IFRS Interpretations Committee)
bullet Finanzinstrumente mit Eigenschaften von Eigenkapital
bullet Klassifizierung und Bewertung finanzieller Verbindlichkeiten – Fair Value Option für finanzielle Verbindlichkeiten
bullet Finanzinstrumente: Wertberichtigungen

Mittwoch, 15. September 2010

IASB-Sitzung (10:00 - 11:30 Uhr Londoner Zeit)

bullet Schulden: Änderungen an IAS 37

Gemeinsame Sitzung von IASB und FASB (12:00 - 19:00 Uhr Londoner Zeit)

bullet Saldierung von Vermögenswerten und Schulden
bullet Leitlinien zur Bewertung zum beizulegenden Zeitwert
bullet Emissionshandelsschemata
bullet Finanzinstrumente: Wertberichtigungen und Risikovorsorge – Lehreinheit

Donnerstag, 16. September 2010

IASB-Sitzung (09:30 - 18:00 Uhr Londoner Zeit)

bullet Leistungen an Arbeitnehmer
bullet Aktueller Stand bei den Arbeiten des IFRS Interpretations Committee
bullet Preisregulierte Geschäfte
bullet Bilanzierung von Sicherungsbeziehungen

 

8. September 2010: Aufsichtsrat von EFRAG tagt am 14. September
Der Aufsichtsrat der europäischen Beratungsgruppe für Rechnungslegung (European Financial Reporting Advisory Group, EFRAG) wird am Dienstag, den 14. September 2010 in Brüssel tagen. Die Tagesordnung für die Sitzung, die Beobachtern offen steht, sowie die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie in der englischsprachigen Presseerklärung von EFRAG.

 

8. September 2010: AFRAC veröffentlicht eine Stellungnahme zum IASB-Entwurf ED/2010/7
Der österreichische Standardsetzer Austrian Financial Reporting and Auditing Committee (AFRAC) hat eine Stellungnahme zum IASB-Standardentwurf ED/2010/7 Angabe einer Bewertungsunsicherheitsanalyse bei Bewertungen zum beizulegenden Zeitwert veröffentlicht. AFRAC nimmt eine kritische Stellung ein. Die Stellungnahme in englischer Sprache finden Sie hier (36 KB). Weitere Informationen zur Rechnungslegung in Österreich steht Ihnen hier zur Verfügung.

 

8. September 2010: DSR verabschiedet Stellungnahme zum IASB-Entwurf ED/2010/3
Der Deutsche Standardisierungsrat (DSR) hat seine Stellungnahme an den IASB zum Standardentwurf ED/2010/3 Leistungsorientierte Pläne verabschiedet. Der DSR unterstütz die Streichung der Korridormethode, meldet sonst aber viele Bedenken an. Die englischsprachige Stellungnahme finden Sie hier (100 KB).

 

8. September 2010: DSR verabschiedet Stellungnahme zum IASB-Entwurf ED/2010/7

Der Deutsche Standardisierungsrat (DSR) hat seine Stellungnahme zum IASB-Standardentwurf ED/2010/7 Angabe einer Bewertungsunsicherheitsanalyse bei Bewertungen zum beizulegenden Zeitwert sowie seine Stellungnahme zum FASB-Änderungsentwurf Vorgeschlagene Aktualisierung der Rechnungslegungsstandards – Bewertung zum beizulegenden Zeitwert und Angaben verabschiedet. Beide Stellungnahmen wurden jeweils an beide Boards adressiert, da es sich um ein gemeinsames Projekt handelt, bei dem es jedoch zu zeitlich und inhaltlich nicht abgestimmten Veröffentlichungen von Entwürfen kam.

bullet Stellungnahme zum IASB-Entwurf (in englischer Sprache, 93 KB)
bullet Stellungnahme zum FASB-Entwurf (in englischer Sprache, 237 KB)

 

8. September 2010: IFRS Insights-Newsletter

Wir haben die Augustausgabe 2010 des IFRS Insights-Newsletters unserer US-amerikanischen Kollegen eingestellt (in englischer Sprache, 600 KB). IFRS Insights ist ein Newsletter zu IFRS, der sich an US-amerikanische Unternehmen wendet. Diese Ausgabe beinhaltet folgende Themen:

bullet Erörterung, warum es wichtig ist, ein Program Management Office (PMO) einzusetzen, um die IFRS-Einführung zu koordinieren,
bullet Erläuterung, warum Unternehmen möglicherweise überlegen sollten, ob eine Änderung ihrer Übernahmepreissetzung notwendig ist oder sein wird,
bullet Überblick über die Entwürfe von IASB und FASB zur Erlöserfassung,
bullet ein branchenorientierter Beitrag für Öl- und Gasfirmen.

Ein Archiv aller früheren Ausgaben des IFRS Insights-Newsletters finden Sie hier.

 

8. September 2010: IFRS-Fahrplan für Nigeria

Im August 2010 hatten wir berichtet, dass der nigerianische Bundesexekutivrat den 1. Januar 2012 als das Datum des Inkrafttretens für die Konvergenz der Bilanzierungsstandards in Nigeria mit den International Financial Reporting Standards (IFRS) festgelegt hat. Nun sind weitere Details zum Übergang auf IFRS in Nigeria bekannt gegeben worden. Der nigerianische Accounting Standards Board (NASB) hat eine in Phasen stattfinde Übernahme der IFRS angekündigt:

bullet Börsennotierte Unternehmen und bedeutende Unternehmen des öffentlichen Interesses sollen die IFRS zum 1. Januar 2012 übernehmen.
bullet Andere Unternehmen des öffentlichen Interesses sollen die IFRS zum 1. Januar 2013 übernehmen.
bullet Kleine und mittelgroße Unternehmen sollen die IFRS zum 1. Januar 2014 übernehmen.

Der NASB ist außerdem von der nigerianischen Regierung angewiesen worden, unverzüglich ein Centre of Excellence einzurichten, um Regulierungsbehörden, Prüfer und anderen berufsständische Rechnungslegern in ihrem Wissenserwerb in Bezug auf die IFRS zu unterstützen. Folgende weiterführende Informationen stehen Ihnen zur Verfügung:

bullet Presseerklärung des NASB (in englischer Sprache)
bullet Unsere Länderseite zur Rechnungslegung in Nigeria
bullet Übersicht über die Übernahme der IFRS weltweit

 

7. September 2010: Newsletter zu Abraumkosten in der Produktionsphase einer Mine

Das IFRS Global Office von Deloitte hat einen IFRS in Focus-Newsletter veröffentlicht, der den Interpretationsentwurf des IFRS Interpretations Committee zu Abraumkosten in der Produktionsphase einer Mine behandelt. In dem Newsletter wird der Entwurf DI/2010/1 zusammengefasst und erläutert, der am 26. August 2010 veröffentlicht worden war. Der Interpretationsentwurf wurde als Reaktion auf eine Bitte um Leitlinien für die Bilanzierung von Abraumkosten, die in der Produktionsphase einer über Tagebau entschlossenen Mine entstehen, entwickelt worden und widmet sich den folgenden Fragestellungen:

bullet Ist die Definition eines Vermögenswerts erfüllt?
bullet Wann sollte eine Komponente einer Abraumtätigkeit angesetzt werden?
bullet Wie sollte eine Komponente einer Abraumtätigkeit erstmalig und in der Folgebewertet werden?

Die Kommentierungsfrist des Interpretationsentwurfs endet am 30. November 2010. Folgende weiterführende Informationen stehen Ihnen zur Verfügung:

bullet IFRS in Focus-Newsletter zu Abraumkosten in der Produktionsphase einer Mine (in englischer Sprache, 74 KB)
bullet Zusammenfassung des Interpretationsentwurfs DI/2010/1 auf IAS PLUS
bullet Geschichte der Entwicklung des Interpretationsentwurfs auf IAS PLUS
bullet Übersicht über weitere Themen auf der Agenda des IFRS Interpretations Committee
bullet Zurückliegende Ausgaben des IFRS in Focus-Newsletters

 

7. September 2010: Internetbibliothek aller IASB-Snapshots

Auf der Internetseite der IFRS-Stiftung sind jetzt alle bisher erschienenen Snapshots des IASB auf einer einzelnen Seite zusammengefasst. Snapshots werden vom IASB und von der IFRS-Stiftung im Zusammenhang mit Dokumenten des Konsultationsprozesses herausgegeben. Sie bieten überblicksartige Zusammenfassungen der Vorschläge und können kostenfrei aus dem Internet heruntergeladen werden. Bisher stehen zu folgenden IASB-Projekten Snapshots zur Verfügung (Verknüpfungen führen auf die IAS PLUS-Projektseiten):

bullet Ausbuchung
bullet Leitlinien zur Bewertung zum beizulegenden Zeitwert
bullet Darstellung des Abschlusses
bullet Finanzinstrumente: Umfassendes Projekt
bullet Versicherungsverträge
bullet Leasingverhältnisse
bullet Schulden
bullet Leistungen nach Beendigung des Arbeitsverhältnisses
bullet Preisregulierte Geschäftsvorfälle
bullet Erlöserfassung
bullet XBRL

 

7. September 2010: Neuer Finanzaufsichtsrahmen für Europa
Am Donnerstag, den 2. September 2010 haben das EU-Parlament, der Europäische Rat und die EU-Kommission einen gemeinsamen Beschluss zur Einrichtung eines neuen Finanzaufsichtsrahmens für Europa erzielt.

Der Finanzdienstleistungssektor wird zurzeit in Europa auf EU-Ebene von drei koordinierenden Ausschüssen überwacht, die lediglich beratende Funktion haben:

bullet Ausschuss der europäischen Bankenaufsichtsbehörden (CEBS)
bullet Ausschuss der europäischen Aufsichtsbehörden für das Versicherungswesen und die betriebliche Altersversorgung (CEIOPS)
bullet Ausschuss der europäischen Wertpapierregulierungsbehörden (CESR)

Diese sollen nun durch die folgenden Regulierungsbehörden ersetzt werden, die direkte EU-Regulierung von systemrelevanten Finanzinstituten bieten werden:

bullet Europäische Bankaufsichtsbehörde (EBA)
bullet Europäische Aufsichtsbehörde für das Versicherungswesen und die betriebliche Altersversorgung (EIOPA)
bullet Europäische Wertpapierbehörde (ESMA)

EBA, EIOPA und ESMA werden mit der Befugnis ausgestattet, aufsichtliche Finanzstandards zu erlassen, die von der Kommission rechtlich binden gemacht (und später in Gesetze der Mitgliedstaaten überführt) werden. Die Behörden könnten nationale Entscheidungen überstimmen, die nicht im Einklang mit der EU-Regulierung stehen. Darüber hinaus soll ein Europäischer Ausschuss für Systemrisiken (ESRB) eingerichtet werden, der mögliche Bedrohungen der Finanzstabilität überwachen und beurteilen soll, die aus makroökonomischen Entwicklungen und Entwicklungen im Finanzsystem als Ganzem entstehen.

Es wird erwartet, dass das Entscheidungspaket am 21. September 2010 vom Plenum des EU-Parlaments verabschiedet wird. Die neuen Aufsichten könnten dann möglicherweise schon am 1. Januar 2010 ihre Arbeit aufnehmen. Weitere Informationen zu den neuen Organen finden Sie auf der Internetseite der EU-Kommission zu Finanzaufsicht.

 

7. September 2010: Weitere TEG-Sitzung, neue TEG-Telefonkonferenz
Der Fachexpertenausschuss (Technical Experts Group, TEG) der europäischen Beratungsgruppe für Rechnungslegung (European Financial Reporting Advisory Group, EFRAG) wird am 22. September 2010 eine zusätzliche Sitzung in Brüssel abhalten. Erörtert werden die FASB-Vorschläge zu Finanzinstrumenten und die IASB-Vorschläge zum sonstigen Gesamtergebnis. Die Tagesordnung für die Sitzung steht Ihnen in der englischsprachigen Presseerklärung von EFRAG zur Verfügung. Außerdem findet am 20. September 2010 eine öffentliche Telefonkonferenz des TEG statt, bei der die IASB-Vorschläge zur Bilanzierung von Abraumkosten und zur erstmalige Anwendung der IFRS erörtert werden sollen. Die Tagesordnung für die Sitzung steht Ihnen in der dieser englischsprachigen Presseerklärung von EFRAG zur Verfügung.

 

7. September 2010: IFRS-Newsletter von Deloitte in japanischer Sprache
Das IFRS Centre of Excellence von Deloitte in Japan hat eine japanischsprachige Übersetzung des folgenden IFRS in Focus-Newsletters angefertigt: IASB gibt Entwurf zur Streichung der festen Daten für Erstanwender heraus. Die japanische Übersetzung finden Sie hier (85 KB); das englische Original steht Ihnen hier zur Verfügung (63 KB). Das Angebot des japanischen IFRS Centre of Excellence finden Sie hier (in japanischer Sprache).

 

6. September 2010: Stellungnahme von Deloitte zu den vom IASB vorgeschlagenen Änderungen bei der Bilanzierung von leistungsorientierten Plänen

Das IFRS Global Office von Deloitte hat beim IASB eine Stellungnahme zu dessen Entwurf ED/2010/3 Leistungsorientierte Pläne eingereicht, der im April 2010 veröffentlicht worden war. Mit den Vorschlägen würde die Bilanzierung leistungsorientierter Pläne geändert, mit denen einige Arbeitgeber langfristige Leistungen an Arbeitnehmer wie beispielsweise Pensionen und Gesundheitsversorgung nach Beendigung des Arbeitsverhältnisses gewähren. Die Kernvorschläge beinhalten die Streichung des sogenannten "Korridor-Ansatzes" bei der Pensionsbilanzierung, die Aufteilung von Gewinnen und Verlusten aus leistungsorientierten Plänen (und anderen langfristigen Leistungen an Arbeitnehmer) in drei Komponenten, bei denen Neubewertungen in sonstigen Gesamtergebnis erfasst werden, und neue Angaben. Nachfolgend übersetzen wir Ihnen einen Auszug aus unserer Stellungnahme:

Wir unterstützen den Vorschlag des Board, die Option zu streichen, den Ansatz von Änderungen in den leistungsorientierten Vermögenswerten und Schulden aufzuschieben, weil der gegenwärtige aufgeschobene Ansatz einen Glättungsmechanismus darstellt, der oft relevante Informationen zum Status des leistungsorientierten Plans nicht einfängt und darstellt. Des Weiteren steht der aufgeschobene Ansatz nicht im Einklang mit den Definitionen und Ansatzkriterien, die in Bezug auf Vermögenswerte und Schulden im Rahmenkonzept vorgegeben sind, und er ist eine Quelle unnötiger Komplexität in IAS 19.

Wir unterstützen die Einführung der anderen vorgeschlagenen Änderungen jedoch nicht, die eine neue Darstellungsmethode, die Streichung der erwarteten Rendite aus Planvermögen und Änderungen in den Definitionen von Leistungen an Arbeitnehmer im Rahmen diese kurzfristigen Projekts vorsehen. Wir sind der Meinung, dass diese Sachverhalte im Rahmen der grundlegenden erneuten Erörterung der Bilanzierung von Leistungen an Arbeitnehmer vorgenommen werden sollten, die der Board durchzuführen gedenkt, und dass dies zeitlich mit dem Projekt der Darstellung des Abschlusses zusammenfallen sollte, bei dem wir erwarten, dass geklärt wird, was finanzielle Leistung ist, was sonstiges Gesamtergebnis ist und warum, wann und wie im sonstigen Gesamtergebnis erfasste Beträge in der Gewinn- und Verlustrechnung recycelt werden. Daher unterstützen wir bis zum Abschluss dieser Projekte den Status quo in Bezug auf viele der in diesem Entwurf genannten Sachverhalte.

Folgende weitere Informationen stehen Ihnen zur Verfügung:

bullet Unsere vollständige Stellungnahme gegenüber dem IASB in englischer Sprache (61 KB)
bullet Unsere Projektseite zu Leistungen an Arbeitnehmer
bullet Zusammenfassung des IASB-Entwurfs ED/2010/3 Leistungsorientierte Pläne
bullet IAS Plus Update-Newsletter zum IASB-Entwurf (Mai 2010, in englischer Sprache, 85 KB)

 

6. September 2010: IFRS-Beirat zum Arbeitsprogramm des IASB nach 2011

Der IFRS-Beirat (IFRS Advisory Council) hat die Ergebnisse seiner Sitzung im Juni 2010 in einem Schreiben an den IASB zusammengefasst. Neben anderen Themen erörterte der Beirat auch das Arbeitsprogramm des IASB für die Zeit nach Juni 2011. Kurz gefasst sind die Vorschläge die folgenden:

bullet Fokus auf IFRS-Anwender und Rechtskreise, die IFRS übernehmen wollen; Konvergenz ist kein vorrangiges Ziel mehr
bullet Zielgruppe bleiben börsennotierte profitorientierte Unternehmen
bullet stabile Plattform für eine gewisse Zeit nach 2011
bullet Ressourcen auf die einheitliche Anwendung und Interpretation der IFRS verwenden
bullet Projekt zum Rahmenkonzept so rasch wie möglich abschließen
bullet Trends und Entwicklungen beobachten, die Auswirkungen auf die künftige Finanzberichterstattung haben können
bullet Beziehung zwischen den vollen IFRS und dem IFRS für KMU klarstellen
bullet weitere Einbindungsaktivitäten insbesondere im Hinblick auf sich entwickelnde Märkte

Das Schreiben des Beirats an den IASB in englischer Sprache finden Sie hier (34 KB).

 

6. September 2010: Lehrmaterialien zum IFRS für KMU in spanischer Sprache

Die IFRS-Stiftung (International Financial Reporting Standards Foundation, IFRSF), die Dachorganisation des IASB, hat die ersten neun Module seines umfassenden Angebots an Lehrmaterialien zum IFRS für KMU in spanischer Übersetzung veröffentlicht. In englischer Sprache stehen bereits 21 Module zur Verfügung. Es wird ein Übungsmodul für jeden der 35 Abschnitte des IFRS für KMU geben. Jedes Modul steht im pdf-Format zur Verfügung und kann kostenfrei von der Internetseite der IASCF heruntergeladen werden.

bullet Presseerklärung des IASB (in englischer Sprache, 36 KB)
bullet Zugang zu den Trainingsmodulen in spanischer Sprache
bullet Zugang zu den Trainingsmodulen in englischer Sprache

 

6. September 2010: Standard Setting in Deutschland: Quo Vadis?
Aus aktuellem Anlass lädt die Wissenschaftliche Kommission Rechnungswesen des Verbands der Hochschullehrer für Betriebswirtschaft e.V. (VHB) alle Interessierten zu einer Diskussionsveranstaltung zur Zukunft des Standard Setting in Deutschland ein. Dabei sollen aus internationaler und nationaler Perspektive die Möglichkeiten und Grenzen privater und staatlicher Standardsetzung erörtert werden. Die Veranstaltung findet am 4. Oktober 2010 um 14 Uhr (bis gegen 18.30 Uhr) an der Humboldt-Universität zu Berlin, in der Heilig-Geist-Kapelle, Spandauer Straße 1 statt. Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos, es wird aber um Anmeldung gebeten. Weitere Informationen (u.a. zu den Referenten) und das Anmeldeformular finden Sie hier (137 KB).

 

6. September 2010: Mitschnitt der 148. DSR-Sitzung
Die Mitschnitte der einzelnen Tagesordnungspunkte der 148. DSR-Sitzung sind jetzt archiviert und können auf der Internetseite des DRSC abgerufen werden.

 

6. September 2010: Neuer Accounting Alert von Deloitte Australien

Unsere australischen Kollegen haben einen Accounting Alert herausgegeben, in dem die Septembersitzung des australischen Standardsetzers Australian Accounting Standards Board (AASB) vom 1. und 2. September 2010 zusammengefasst wird. Unter anderem wird in dem Alert auf australische Konsequenzen, die sich aus dem IASB-Entwurf ED/2010/3 Leistungsorientierte Pläne – Vorgeschlagene Änderungen an IAS 19 ergeben, insbesondere in Bezug auf Schulden, die sich aus der australischen gesetzlichen Vorschrift ergeben, in Frage kommenden Mitarbeitern Freistellungen für langjährige Mitarbeit zu gewähren. Die Bewertungskomponente von Änderungen in diesen Schulden würde nach dem Entwurf im sonstigen Gesamtergebnis erfasst, was unter den australischen Anwendern für erhebliche Bedenken sorgt. Im Action Alert, der vom AASB selber als Zusammenfassung der Sitzung herausgegeben wurde, wird folgendes festgehalten:

Der Board erörterte die Stellungnahmen, die von den Anwendern eingereicht wurden, [...] und entschied, dass seine Stellungnahme gegenüber dem IASB [...] eine Ablehnung [...] der vorgeschlagenen Behandlung für Verpflichtungen aus Freistellungen für langjährige Mitarbeit und andere ähnliche Leistungen für langjährige Mitarbeiter enthalten solle, da die Änderungen in Ermangelung eines allgemein anerkannten Prinzips, welche Posten im sonstigen Gesamtergebnis erfasst werden sollen, nicht ausreichend begründet seien.

Die Kommentierungsfrist zum IASB-Entwurf endet heute (6. September 2010). Weiterführende Informationen:

bullet Accounting Alert 2010/11 (in englischer Sprache, Verknüpfung auf die Seite von Deloitte Australien)
bullet Action Alert des AASB (in englischer Sprache, 69 KB, Verknüpfung auf die Seite des AASB)
bullet Zusammenfassung des IASB-Entwurfs ED 2010/3
bullet IAS Plus Update-Newsletter zum IASB-Entwurf (in englischer Sprache, 85 KB)

 

5. September 2010: Mitschrift von der gemeinsamen Sitzung von IASB und EFRAG am 26. August 2010


Der IASB und die Europäische Beratungsgruppe für Finanzberichterstattung (European Financial Reporting Advisory Group, EFRAG) hielten am 26. August 2010 ein informelles Treffen ab. Diese Sitzungen finden zweimal im Jahr statt und dienen dazu, europäische Vorstellungen und Meinungen in die Projekte auf der Agenda des IASB einfließen zu lassen. Neben Vertretern von EFRAG waren vier europäische Standardsetzer vertreten: Deutschland, Frankreich, Italien und das Vereinigte Königreich.

Die folgenden Themen wurden erörtert:

bullet Projekte, die vom IASB allein betrieben werden (Verknüpfung auf den entsprechenden Abschnitt der Mitschrift)
bullet IAS 37
bullet Ertragsteuern
bullet Preisregulierte Geschäftsvorfälle
bullet Große Projekte (Verknüpfung auf den entsprechenden Abschnitt der Mitschrift)
bullet Leasingverhältnisse
bullet Erlöserfassung
bullet Finanzinstrumente
bullet Andere Projekte (Verknüpfung auf den entsprechenden Abschnitt der Mitschrift)
bullet Darstellung des Abschlusses (einschließlich Gesamtergebnisrechnung)
bullet Konsolidierung

Die Übersetzung der ganzen Mitschrift von der Sitzung steht Ihnen auf einer eigenen Seite zur Verfügung. 

 

4. September 2010: Vergleich von IFRS und niederländischen Rechnungslegungsgrundsätzen
Unsere niederländischen Kollegen haben die dritte Ausgabe von IFRS und niederländische Rechnungslegungsgrundsätze: Ein handlicher Vergleich herausgegeben. Diese 31-seitige Broschüre nennt einige der Kernunterschiede zwischen den IFRS und den holländischen Rechnungslegungsgrundsätzen für Geschäftsjahre, die am oder nach dem 1. Januar 2010 beginnen. Sie enthält zudem die neuen und geänderten IFRS, die vor dem 31. Juli 2010 herausgegeben worden und noch nicht für Geschäftsjahre in Kraft sind, die am oder nach dem 1. Januar 2010 beginnen. Die Broschüre können Sie hier herunterladen (in englischer Sprache, 875 KB). Links zu unseren Vergleichen zwischen den IFRS und verschiedenen regionalen Rechnungslegungsgrundsätzen finden Sie hier.

 

3. September 2010: Mitschrift von der Sitzung des IFRS Interpretations Committees vom September 2010
Das IFRS Interpretations Committee (vormals IFRIC) kam am Donnerstag und Freitag, den 2. und 3. September 2010 zu einer Sitzung in den Büroräumen des IASB zusammen. Die Übersetzung der vorläufigen und inoffiziellen Mitschrift, die Beobachter von Deloitte bei der Sitzung angefertigt haben, finden Sie hier.

Das Interpretations Committee stellt einen Podcast über die Sitzung zur Verfügung, den Sie auf der Internetseite des IASB finden.

 

3. September 2010: Newsletter zur Abschaffung fester Zeitpunkte für erstmalige Anwender

Das IFRS Global Office von Deloitte hat eine neue Ausgabe des IFRS in Focus-Newsletters mit dem Titel IASB gibt Standardentwurf zur Abschaffung fester Zeitpunkte für erstmalige Anwender heraus veröffentlicht (in englischer Sprache, 63 KB). In diesem Newsletter wird der kürzlich herausgegebene Vorschlag des IASB zur Änderung von IFRS 1 Erstmalige Anwendung der International Financial Reporting Standards dargestellt. In dem Entwurf wird vorgeschlagen, erstmaligen Anwendern der IFRS Erleichterungen einzuräumen, indem IFRS 1 wie folgt geändert wird:

bullet Der Zeitpunkt der prospektiven Anwendung der Ausbuchung finanzieller Vermögenswerte und Verbindlichkeiten wird vom '1. Januar 2004' in 'den Zeitpunkt des Übergangs auf die IFRS' geändert, so dass erstmalige Anwender der IFRS die Ausbuchungsvorschriften in IAS 39 nicht retrospektiv anwenden müssen; und
bullet der Zeitpunkt der prospektiven Anwendung der Vorschrift, finanzielle Vermögenswerte und Verbindlichkeiten zum beizulegenden Zeitwert zu bemessen, die 'am oder nach dem Zeitpunkt des Übergangs auf die IFRS' eingegangen wurden, was erstmalige Anwender davon befreien würde, Unterschiede am 'Tag 1' beim Erstansatz jener Geschäftsvorfälle, die vor dem Zeitpunkt des Übergangs auf die IFRS aufgetreten sind, neu zu berechnen.

Die Frist zur Abgabe von Stellungnahmen zum Standardentwurf läuft am 27. Oktober 2010 ab. Weitere Informationen:

bullet Zurückliegende Ausgabe des IFRS in Focus-Newsletters
bullet Unsere Projektseite zu den Änderungen an IFRS 1

 

3. September 2010: Accounting Roundup – August 2010
Unsere US-amerikanischen Kollegen haben die Augustausgabe 2010 des Accounting Roundup-Newsletters eingestellt (in englischer Sprache, 350 KB). In diesem Newsletter decken wir US-amerikanische und internationale Rechnungslegungs- und Prüfungsthemen ab, darunter die Konvergenzbemühungen von IASB und FASB. Zu den Themen dieser Ausgabe gehören die folgenden:

Vergütung – Anteilsbasierte Vergütung

bullet Bilanzierungserwägungen im Zusammenhang mit den neuen Regeln, die vom Special Master für TARP Executive Compensation vorgeschlagen wurden

Erfolgsunsicherheiten

bullet Stellungnahmefrist für die vorgeschlagene ASU zu bestimmten Unsicherheiten über Kreditverluste verlängert

Bemessung zum beizulegenden Zeitwert und Angaben

bullet IASB gibt Stabsentwurf zur Bemessung des beizulegenden Zeitwerts heraus

Versicherungsverträge

bullet IASB gibt Standardentwurf zu Versicherungsverträgen heraus

Leasingverhältnisse

bullet FASB und IASB geben Vorschlag für Leitlinien zur Bilanzierung von Leasingverhältnissen heraus

Darstellung des Abschlusses

bullet IASB gibt vorgeschlagene Änderungen an IFRS 1 heraus

Branchenspezifische Bilanzierung

bullet IFRS Interpretations Committee gibt vorgeschlagene Leitlinie zum Tagebau heraus

Sonstige Bilanzierungsthemen

bullet FASB-Vorsitzender Herz wird zurücktreten; FAF erweitert Umfang des FASB
bullet FASB gibt ASU zu Bilanzierung fachlicher Änderungen an verschiedene SEC-Regeln und Aufstellung heraus
bullet FASB gibt ASU zur Bilanzierung fachlicher Korrekturen an SEC-Paragrafen heraus
bullet FASB gibt verschiedene ASUs und vorgeschlagene ASUs im Hinblick auf Sachverhalte heraus, die auf der Julisitzung der EITF erörtert wurden
bullet FAF gibt Taxonomie der US-amerikanischen Rechnungslegungsprinzipien zwecks Überprüfung und Stellungnahme heraus
bullet IFRS-Stiftung ernennt Mitglieder der Umsetzungsgruppe für den IFRS für KMU
bullet IFRS-Taxonomie um Verbesserungen an den IFRS aktualisiert
bullet Ergänzung des OMB-Rundschreibens A-133 zur Befolgung für das Jahr 2010 herausgegeben

Sonstige SEC-Sachverhalte

bullet SEC erbittet Stellungnahmen zur Einbeziehung der IFRS in das Rechnungslegungssystem US-amerikanischer Emittenten
bullet SEC gibt Aktualisierung der Auslegung zu Befolgung und Angaben heraus
bullet SEC gibt Regelung zum Zugang von Aktionären heraus

Sonstige Prüfungsthemen

bullet PCAOB gibt Verlautbarung zu den Verantwortlichkeiten der bei ihr registrierten Wirtschaftsprüfungsgesellschaften und Aufsichtspersonal heraus
bullet PCAOB verabschiedet Prüfungsstandards im Hinblick auf die Risikobeurteilung des Prüfers und dessen Maßnahmen darauf
bullet PCAOB-Stab soll Vorschlag entwickeln, disziplinarische Anhörungen und das damit in Zusammenhang stehende Vorgehen öffentlich zu machen
bullet eine Zusammenfassung der Sitzung der ständigen Beratungsgruppe des PCAOB vom 15. Juli

Zurückliegende Ausgaben von Accounting Roundup finden Sie hier.

 

3. September 2010: Stellungnahme von Deloitte zur vom FASB vorgeschlagenen Bilanzierung von Finanzinstrumenten

Das IFRS Global Office von Deloitte hat dem IASB eine Kopie einer Stellungnahme zukommen lassen, die an den US-amerikanischen Standardsetzer FASB zu dessen im Mai 2010 vorgeschlagener Aktualisierung der Rechnungslegungsstandards (ASU) Bilanzierung von Finanzinstrumenten und Überarbeitungen der Bilanzierung von derivativen Instrumenten und Sicherungsbeziehungen gesendet wurde. Angesichts der Tatsache, dass die beiden Boards danach streben, einen harmonisierten Standard zu entwickeln, wurde dem IASB die Stellungnahme zwecks Information und möglicher Erwägung zugesendet. Nachfolgend übersetzen wir einen Auszug für Sie:

Wir begrüßen die Bemühungen der Boards, die Bilanzierung von Finanzinstrumenten zu verbessern. Wir unterstützen das Ziel der Boards, Adressaten von Abschlüssen zeitnähere und repräsentativere Informationen zu den Finanzinstrumenten zur Verfügung zu stellen, in die ein Unternehmen involviert ist, und wir teilen den Wunsch der Boards, unnötige Komplexität in der Bilanzierung von Finanzinstrumenten zu reduzieren. Darüber hinaus unterstützen wir die Schritte der Boards, die dem Erreichen des Ziels eines einzigen Satzes hochwertiger weltweit gültiger Rechnungslegungsstandards in diesem wichtigen Bereich gelten. Unserer Meinung nach jedoch erreicht die vorgeschlagene ASU dieses Ziel nicht, und daher unterstützen wir die Veröffentlichung dieser vorgeschlagenen ASU als endgültigen Standard nicht.

Um wohlfunktionierende globale Kapitalmärkte zu unterstützen, sollte ein einziges harmonisiertes Bilanzierungsmodell für Finanzinstrumente zum Nutzen der Adressaten von Abschlüssen eine der höchsten Prioritäten sein. Wir sind daher besorgt, dass der IASB und der FASB auseinander driftende Modelle dafür zu entwickeln scheinen, wie Finanzinstrumente bilanziert werden. Das in der ASU vorgeschlagene Modell weicht deutlich vom Klassifizierungs- und Bewertungsmodell für finanzielle Vermögenswerte in IFRS 9 und vom vorgeschlagenen Modell für finanzielle Verbindlichkeiten im IASB-Entwurf ED/2010/4 ab. Darüberhinaus weichen die Wertminderungsmodelle für Kreditverluste, die von den beiden Boards vorgeschlagen werden, in wichtigen Bereichen voneinander ab. Des Weiteren erörtert der IASB derzeit einen Ansatz im Hinblick auf die Bilanzierung von Sicherungsbeziehungen, der von dem in der vorgeschlagenen ASU enthaltenen abweicht. Wenn die Entwicklung eines gemeinsamen Satzes von hochwertigen globalen Rechnungslegungsstandards erreicht werden soll, muss die Bilanzierung von Finanzinstrumenten eines der Hauptaugenmerke sein. Daher fordern wir die beiden Boards nachdrücklich auf, zusammenzuarbeiten und das gemeinsame Ziel, Konvergenz in diesem wichtigen Bereich zu erzielen, dadurch zu erreichen, dass man sich auf einen einzigen harmonisierten hochwertigen Standard für Finanzinstrumente einigt.

Weiterführende Informationen:

bullet Vollständige Stellungnahme gegenüber dem FASB mit Begleitschreiben an den IASB (in englischer Sprache, 377 KB)
bullet IAS PLUS-Seite zum umfassenden Projekt zu Finanzinstrumenten
bullet Zusammenfassung von IFRS 9 auf IAS PLUS
bullet Zusammenfassung des ED/2010/4 auf IAS PLUS

 

3. September 2010: Bekanntmachung von DRS 18
Im Bundesanzeiger Nr. 133 vom 3. September 2010 (Beilage 133a) ist der Deutsche Rechnungslegungs Standard Nr. 18 (DRS 18) Latente Steuern durch das Bundesministerium der Justiz gemäß § 342 Abs. 2 HGB bekannt gemacht worden. Die bekanntgemachte Version enthält in den Tz. 32 und 33 Änderungen gegenüber der bisher im Schäffer-Poeschel-Verlag veröffentlichten Fassung des DRS 18. Die geänderten Textziffern können Sie in der Presseerklärung des DRSC einsehen.

 

3. September 2010: Die Aufgabe der Rechnungsleger in der Geschäftstätigkeit verstehen

Das Komitee der aktiven professionellen Rechnungsleger (Professional Accountants in Business Committee, PAIB Committee) des internationalen Wirtschaftsprüferverbands (International Federation of Accountants, IFAC) hat ein Konsultationspapier zum Zweck öffentlicher Stellungnahme veröffentlicht, in dem hervorgehoben wird, wie sich die Erwartungen von Arbeitgebern von professionellen Rechnungslegern angesichts globaler Trends und der sich ändernden Bedürfnisse der Unternehmen vermutlich ändern werden. In dem Papier werden die erwarteten Veränderungen in Bezug auf acht bestimmende Faktoren von nachhaltigem wirtschaftlichen Erfolg dargestellt und daraus ein Rahmenkonzept der wichtigsten Tätigkeiten aufgezeigt, die von einem professionellen Rechnungsleger vermutlich erwartet werden. Die bestimmenden Faktoren wurden anhand einer Analyse von drei langfristigen Trends identifiziert, die Auswirkungen auf Unternehmen haben: Globalisierung, Komplexität und technischer Fortschritt. In dem Konsultationspapier wird gefragt, ob die Mitgliedorganisationen von IFAC und die assoziierten Unternehmen es nützlich finden würden, wenn ein internationales Kompetenzkonzept entwickelt würde, in dem die Rolle und Aufgaben der professionellen Rechnungsleger in der Geschäftstätigkeit abgedeckt würden. Nachfolgend übersetzen wir Ihnen zwei Auszüge aus dem Konsultationspapier:

Globalisierung

Zwei bedeutende globale Themen werden Auswirkungen auf Unternehmen und Märkte und daher die Rolle der professionellen Rechnungsleger haben. Das erste ist die Diffusion von wirtschaftlicher Macht in der globalen Weltwirtschaft über einen größeren Kreis von Regionen und Ländern. Dies wird von der Entwicklung der Informationstechnologie, der größeren wirtschaftlichen Öffnung und der zunehmenden Größe und Reichweite multinationaler Unternehmen unterstützt. Der zweite Sachverhalt ist nachhaltige Entwicklung und insbesondere der Klimawandel, der ein bestimmender Sachverhalt unserer Zeit geworden ist. Mit dieser erhöhten Aufmerksamkeit ist eine erhöhte Nachfrage nach verlässlichen entscheidungsnützlichen Informationen entstanden.

Komplexität

Regulierer und Standardsetzers müssen auch Verantwortung im Kampf gegen die Komplexität übernehmen. Ein Übergang von mehr auf bessere und evidenzbasierte Regulierung und Aufsicht würde Unternehmen helfen, wirksamer und schneller Nutzen für die Aktionäre zu schaffen und sachgerecht zu zeigen, wie sie dies erreichen. Darüber hinaus könnten die globale Harmonisierung von Standards und Regulierung sowie die weltweite Koordinierung von Aufsicht auch dabei helfen, die Komplexität für und den Aufwand von den Unternehmen zu verringern.

Stellungnahmen zum Konsultationspapier müssen bis zum 30. November 2010 beim IFAC eingehen. Eine Verknüpfung auf das Dokument finden Sie in der englischsprachigen Presseerklärung des IFAC.

 

2. September 2010: IASB und FASB veröffentlichen Fragebögen für Leasingnehmer und Leasinggeber
Der IASB und der US-amerikanische Standardsetzer FASB haben im Rahmen ihrer Einbindungsaktivitäten im Zusammenhang mit dem Projekt zu Leasingverhältnissen Fragebögen für Leasingnehmer und Leasinggeber veröffentlicht. Mit den Fragebögen möchten die Boards den Einsatz und die Bilanzierung von Leasingverträgen in Unternehmen erfragen. Das Ausfüllen der Fragebögen setzt keine Kenntnis der Vorschläge der Boards, die diese am 17. August 2010 in Form des Standardentwurfs ED/2010/9 Leasingverhältnisse veröffentlicht haben, voraus. Weitere Informationen finden Sie in der englischsprachigen Presseerklärung des IASB. Die Frist zur Ausfüllung der Fragebögen endet am 30. September 2010.

 

2. September 2010: Heads Up zum FASB-Entwurf zu Plänen mehrerer Arbeitgeber

Unsere US-amerikanischen Kollegen haben einen Heads Up-Newsletter zu der am 1. September 2010 vom amerikanischen Standardsetzer FASB veröffentlichten vorgeschlagenen Aktualisierung der Rechungslegungsstandards (Accounting Standards Update, ASU) herausgegeben. In dem Heads Up werden bestimmte Aspekte des FASB-Entwurfs zu Angaben durch einen an einem Plan mehrerer Arbeitgeber beteiligten Arbeitgeber erläutert. Die vom FASB vorgeschlagenen Angaben ähneln denen, die der IASB in seinem Entwurf ED/2010/3 Leistungsorientierte Pläne im April 2010 vorgeschlagen hat. Weiterführende Informationen:

bullet Heads Up-Newsletter zum FASB-Entwurfs zu Plänen mehrerer Arbeitgeber (in englischer Sprache, 92 KB)
bullet Archiv aller Heads Up-Newsletter
bullet unsere Projektseite zu Leistungen an Arbeitnehmer

 

2. September 2010: IDW-Stellungnahme zum IASB-Entwurf zu leistungsorientierten Plänen
Mit einem Schreiben an den IASB hat das Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) Stellung zum Standardentwurf ED/2010/3 Leistungsorientierte Pläne genommen. Das IDW begrüßt die in dem Entwurf vorgeschlagene Abschaffung der Korridormethode sowie die vollständige Erfassung von Änderungen des Barwerts leistungsorientierter Versorgungsverpflichtungen und Fair-Value-Änderungen des Planvermögens sind in der Periode ihrer Entstehung. Den Ausweis von Dienstzeitaufwand und Nettozinsaufwand im Jahresergebnis und Bewertungsänderungen im sonstigen Gesamtergebnis auf Basis der Prognosetauglichkeit sieht das IDW teilweise kritisch, da innerhalb der IFRS weiterhin kein einheitliches Konzept für die Unterscheidung von Sachverhalten, die Jahresergebnis bzw. im sonstigen Gesamtergebnis erfasst werden, existiert. Das Schreiben des IDW in englischer Sprache finden Sie hier (94 KB).

 

2. September 2010: Börse von Singapur ermutigt zur Nachhaltigkeitsberichterstattung

Die Börse von Singapur (Singapore Exchange, SGX) hat eine vorgeschlagene "Grundsatzerklärung zur Nachhaltigkeitsberichterstattung" sowie zugehörige Leitlinien veröffentlicht, die von an der SGX notierten Unternehmen bei der Erstellung ihrer Nachhaltigkeitsberichte verwendet werden können. Die vorgeschlagene Nachhaltigkeitsberichterstattung ist freiwillig. Bei der SGX ist man der Ansicht, dass der natürliche nächste Schritt sein wird, Leitlinien, Standards und verbindliche Regelungen zu erlassen, wenn zunehmend mehr Unternehmen sich davon überzeugen lassen, eine Nachhaltigkeitsberichterstattung einzuführen. Nachfolgend übersetzen wir Ihnen einen Auszug aus den vorgeschlagenen Leitlinien:

Die Börse ermutigt zur Übernahme international anerkannter Berichtserstattungskonzepte wie beispielsweise das Rahmenkonzept der Global Reporting Initiative (GRI) für die Berichterstattung über die Nachhaltigkeitsbemühungen eines Emittenten. Das GRI-Rahmenkonzept gilt weltweit für alle Arten von Organisationen und bietet allgemeine Prinzipien und Indikatoren, die Emittenten verwenden können, um ihre wirtschaftlichen, umweltbezogenen und sozialen Leistungen Reporting Framework zu bewerten und darzustellen.

Die Kommentierungsfrist zur Grundsatzerklärung endet am 29.Oktober 2010. Weitere Informationen

bullet Presseerklärung der SGX (in englischer Sprache)
bullet Zugang zur Grundsatzerklärung auf der Internetseite der SGX (in englischer Sprache)
bullet unsere Länderseite Singapur

 

2. September 2010: Neue IFRS-Publikation von Deloitte Indien
Unsere indischen Kollegen haben IFRS auf der Spur bleiben herausgegeben. Diese Publikation bietet eine Zusammenfassung des IASB-Entwurfs ED/2010/6 Erlöse aus Verträgen mit Kunden und vorläufige Beobachtungen hinsichtlich möglicher Auswirkungen des Entwurfs auf die gegenwärtige Praxis in Indien. Unternehmen in Indien werden ab 2012 auf mit den IFRS konvergierte indische Rechnungslegungsstandards übergehen.

Weitere Informationen:

bullet IFRS-Publikation unserer indischen Kollegen zur Erlöserfassung (in englischer Sprache, 485 KB)
bullet IFRS in Focus-Newsletter zur Erlöserfassung (in englischer Sprache, 485 KB)
bullet unsere Länderseite Indien
bullet unsere Projektseite zur Erlöserfassung

 

1. September 2010: FASB veröffentlicht ASU zu Plänen mehrerer Arbeitgeber
Der US-amerikanische Standardsetzer FASB hat eine vorgeschlagene Aktualisierung der Rechungslegungsstandards (Accounting Standards Update, ASU) zum Unterthema 715-80 Vergütung – Pensionspläne – Pläne mehrerer Arbeitgeber herausgegeben.

In der ASU werden zusätzliche quantitative und qualitative Angaben für Arbeitgeber vorgeschlagen; unter anderem sind die folgenden Angaben vorgeschlagen:

bullet eine Beschreibung der Pläne, an denen eine Arbeitgeber beteiligt ist,
bullet die vertraglichen Verpflichtungen des Arbeitgebers aus dem Plan,
bullet die erwarteten Auswirkungen der Teilnahme an den Plänen auf die künftigen Kapitalflüsse des Arbeitgebers (einschließlich der möglichen Auswirkungen von Strafen für das Ausscheiden aus einem Plan).

Bei Annahme würde mit der ASU von einem börsennotierten Unternehmen gefordert, die verbesserten Angaben für Berichtsjahre zur Verfügung zu stellen, die nach dem 15. Dezember 2010 beginnen. Die Kommentierungsfrist zum Entwurf endet am 1. November 2010. Pläne mehrerer Arbeitgeber werden auch im Rahmen des IASB-Projekts zu Leistungen an Arbeitnehmer besprochen. Weitere Informationen in englischer Sprache:

bullet Presseerklärung des FASB
bullet Zugang zum ASU-Entwurf auf der Internetseite des FASB

 

1. September 2010: Formale Korrekturen an den IFRS
Der IASB hat auf seiner Internetseite einige formale Korrekturen und Änderungen an seinen Verlautbarungen zur Verfügung gestellt. Betroffen sind unter anderem der IFRS für KMU (herausgegeben im Juli 2009), IFRS 9 Finanzinstrumente (herausgegeben im November 2009), Verbesserungen der IFRS im Rahmen des jährlichen Verbesserungsprojekts (herausgegeben im Mai 2010), das Bound Volume (rotes Buch) 2010 und das Bound Volume (blaues Buch) 2010. Sie können die Korrekturen hier einsehen.

 

1. September 2010: Heads Up zur Sitzung des Beirats der PCAOB im Juli 2010

Unsere US-amerikanischen Kollegen haben einen neuen Heads Up-Newsletter herausgegeben, in dem die Sitzung des ständigen Beirats (Standing Advisory Group, SAG) der US-amerikanische Aufsichtsbehörde für Wirtschaftsprüfungsgesellschaften (Public Company Accounting Oversight Board, PCAOB) vom 15. Juli 2010 zusammengefasst wird. Der SAG erörterte die folgenden Themen: Prüfungserwägungen für Broker-Händler, Projekte des FASB und ihre mögliche Auswirkung auf Prüfer und die Berücksichtigung nachfolgender Ereignisse durch Prüfer. Darüber hinaus fasste der Stab der PCAOB die Stellungnahmen zusammen, die zum vorgeschlagenen Standard zur Kommunikation mit dem Prüfungsausschuss eingegangen sind, und berichtete über den aktuellen Stand hinsichtlich der Pläne, ein Projekt zum Berichtserstattungsmodell für Prüfer aufzunehmen. Hinsichtlich der Auswirkungen des gegenwärtigen IASB/FASB-Harmonisierungsprozesses und die Bewegung hin zu mehr prinzipienbasierten Standards wird im Heads Up folgendes festgehalten:

Es gab erhebliche Debatten und Diskussionen hinsichtlich des vorgeschlagenen Zeitplans für den Abschluss laufender und ausstehender Projekte des FASB, wobei viele den Bedenken Ausdruck verliehen, dass das strikte Einhalten des gegenwärtigen Zeitplans möglicherweise zu qualitativen Beeinträchtigungen der Standards führen könnte. Darüber hinaus drückten viele SAG-Mitglieder Bedenken hinsichtlich der (1) Ressourcen und der Möglichkeit, in geringem Zeitrahmen zu reagieren, und (2) der Kapazitätsbeschränkungen, die zu Diskrepanzen mit den Bedürfnissen der Berichterstattung führen und so möglicherweise die Qualität der Finanzberichterstattung vermindern könnten, aus.

Die SAG-Mitglieder erörterten außerdem den zusätzlichen Einsatz von Ermessensentscheidungen, der notwendig wird, wenn der FASB auf mehr prinzipienbasierte Rechnungslegungsstandards übergeht. Die Mitglieder ermutigten außerdem die PCAOB und die SEC, die Verbesserungsvorschläge des Beitrags der SEC zur Verbesserung der Finanzberichterstattung umzusetzen und ein Rahmenkonzept für Ermessenentscheidungen sowohl für Emittenten als auch für Prüfer zu entwickeln, um diesen dabei zu helfen, zu gut begründeten Entscheidungen zu gelangen.

Weitere Dokumente in englischer Sprache:

bullet Heads Up-Newsletter, in dem die Sitzung des SAG vom 15. Juli 2010 zusammengefasst wird (120 KB)
bullet Archiv aller Heads Up-Newsletter

 

1. September 2010: Entwurf einer XBRL-Taxonomie für US-GAAP zur Kommentierung gestellt


Die US-amerikanische Stiftung für Rechnungslegung (US Financial Accounting Foundation, FAF) weist darauf hin, dass die vorgeschlagene Finanzberichterstattungstaxonomie 2011 für US-GAAP öffentlich eingesehen und kommentiert werden kann. Die aktualisierte Taxonomie enthält Anpassungsänderungen in Bezug auf Rechnungslegungsstandards und andere vorgeschlagene Verbesserungen der offiziellen Taxonomie, die derzeit von den das EDGAR-System der US-amerikanischen Wertpapier- und Börsenaufsicht (Securities and Exchange Commission, SEC) nutzenden Einreichern verwendet wird. Stellungnahmen zur neuen Taxonomie müssen bis zum 30. Oktober 2010 eingehen. Weitere Informationen in englischer Sprache:

bullet Presseerklärung der FAF
bullet Zugang zur neuen Taxonomie auf der Internetseite der FAF

 

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