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IFRS-Nachrichten – Oktober 2010

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29. Oktober 2010: Countdown-Newsletter von Deloitte Kanada zum Übergang auf IFRS

Unsere kanadischen Kollegen haben die Oktoberausgabe ihres Countdown-Newsletters zum Übergang auf IFRS freigegeben. Im Newsletter werden praktische Fragen erörtert, denen kanadische Unternehmen beim Übergang auf IFRS gegenüberstehen, und die jüngsten Ereignisse im Bereich der IFRS zusammengefasst. Zu den in dieser Ausgabe behandelten Themen gehören:

bullet Prinzipienbasierte Rechnungslegung: Der Einsatz von Ermessensentscheidungen bei der Anwendung der IFRS-Prinzipien
bullet Ereignisse nach dem Bilanzstichtag
bullet Aktueller Stand bei internationalen Standardsetzungsaktivitäten und Aktivitäten in Kanada

Weiterführende Informationen:

bullet Oktoberausgabe 2010 des Countdown-Newsletters in englischer Sprache (808 KB)
bullet Oktoberausgabe 2010 des Countdown-Newsletters in französischer Sprache (Compte à Rebours) (694 KB)
bullet Unsere IAS PLUS-Länderseite Kanada

 

29. Oktober 2010: Stab der SEC gibt Fortschrittsbericht zum Arbeitsprogramm für internationale Rechnungslegungsstandards heraus
Die US-amerikanische Wertpapier- und Börsenaufsicht (Securities and Exchange Commission, SEC) hat ihren ersten Fortschrittsbericht zum Arbeitsprogramm in Bezug auf internationale Rechnungslegungsstandards herausgegeben. Der Zweck des Arbeitsprogramms ist es, bestimmte Bereiche und Faktoren zu untersuchen, die für die Entscheidung der SEC 2011 bestimmend sind, ob, wann und wie das gegenwärtige Finanzberichtssystem für US-amerikanische Emittenten in ein System übergeführt werden soll, von dem die IFRS ein Teil sind. Die SEC beabsichtigt, 2011 weiter regelmäßig über den Stand der Abarbeitung des Arbeitsprogramms zu berichten. Den englischsprachigen ersten Fortschrittsbericht können Sie hier einsehen (248 KB).

 

29. Oktober 2010: Formale Korrekturen an den IFRS
Der IASB hat auf seiner Internetseite einige formale Korrekturen und Änderungen an seinen Verlautbarungen zur Verfügung gestellt. Betroffen sind unter anderem der IFRS für KMU (herausgegeben im Juli 2009), IFRS 9 Finanzinstrumente (herausgegeben im November 2009), das Bound Volume (rotes Buch) 2010, das Bound Volume (blaues Buch) 2010, Verbesserungen der IFRS im Rahmen des jährlichen Verbesserungsprojekts (herausgegeben im Mai 2010) und IFRS 7 Finanzinstrumente: Angaben – Übertragungen von finanziellen Vermögenswerten (herausgegeben im Oktober 2010). Sie können die Korrekturen hier einsehen.

 

29. Oktober 2010: Vorschläge für ein dreistufiges Berichtssystem im Vereinigten Königreich

Der britische Standardsetzer Accounting Standards Board (ASB) hat seine Vorschläge für die Zukunft der Finanzberichterstattung im Vereinigten Königreich und in der Republik Irland herausgegeben. Im Entwurf wird ein dreistufiges Berichtssystem vorgeschlagen, mit dem die Bedürfnisse von Erstellern und Adressaten von Abschlüssen ausbalanciert werden sollen. Der vorgeschlagene dreistufige Ansatz, der in den letzten sechs Jahren entwickelt wurde und zu dem es einen ausführlichen Konsultationsprozess gab, baut auf dem bestehenden System auf:

bullet Stufe 1 – Börsennotierte Unternehmen erstatten weiter Bericht nach den IFRS, wie sie in der EU gelten. Ebenfalls Stufe 1 zugeordnet wären Unternehmen, die öffentlich rechenschaftspflichtig sind. Dies würde gelten, wenn ihre Schuldtitel öffentlich gehandelt werden, oder wenn sie Einlagen anderer Leute verwalten. (Einige sehr kleine Finanzinstitute wären ausgenommen.)
bullet Stufe 2 – Alle anderen Unternehmen im Vereinigten Königreich würden mit Ausnahme derer, die den Rechnungslegungsstandard für kleinere Unternehmen (Financial Reporting Standard for Smaller Entities, FRSSE) anwenden, würden nach einem neuen Standard Bericht erstatten, der auf dem IFRS für KMU aufbaut und der deutlich kürzer und weniger komplex ist als die gegenwärtigen britischen Rechnungslegungsstandards. Der FRSME, wie der neuen Standard genannt würde, würde modifiziert, um an britisches und EU-Recht angepasst zu werden und um die Steuerberichterstattung zu erleichtern.
bullet Stufe 3 – Die kleinsten Unternehmen würden weiterhin den FRSSE anzuwenden, die vereinfachte Form der britischen Rechnungslegungsstandards.

Die Kommentierungsfrist endet am 30. April 2011. Es wird vorgeschlagen, dass das neue Rechnungslegungsrahmenkonzept mit dem 1. Juli 2013 in Kraft tritt. Das heute veröffentlichte Dokument enthält auch eine Erläuterung der Vorschläge, eine vorläufige Auswirkungsanalyse und zwei vorgeschlagene neue Standards. Weiterführende Informationen in englischer Sprache:

bullet Presseerklärung des ASB
bullet Zukünftige Berichterstattung Teil 1: Erläuterungen (528 KB)
bullet Zukünftige Berichterstattung Teil 2: Entwurf der Rechnungslegungsstandards (1,14 MB)
bullet Zukünftige Berichterstattung: Anhänge (339 KB)
bullet vom ASB erstellte Zusammenfassung der wesentlichen Vorschläge (273 KB)

Unsere Länderseite für Großbritannien finden Sie hier.

 

29. Oktober 2010: Vorgeschlagener internationaler Standard zu Buchführungsleistungen
Der International Auditing and Assurance Standards Board (IAASB) hat eine neue vorgeschlagene Verlautbarung veröffentlicht – einen internationalen Standard zu prüfungsnahen Leistungen (International Standard on Related Services, ISRS) zu Vereinbarungen über die Erbringung von Buchführungsleistungen: ISRS 4410 Compilation Engagements. Der vorgeschlagene Standard ist ein erster Schritt in der Arbeit des IAASB, verlässliche Standards für Leistungen zu erarbeiten, die von Unternehmen in Anspruch genommen werden können, die entweder nicht prüfungspflichtig sind oder die sich im Rahmen ihrer Berichterstattungsbedürfnisse gegen eine Prüfung entscheiden. Die englischsprachige Presseerklärung des IAASB, die eine Verknüpfung auf den vorgeschlagenen Standard enthält, finden Sie hier. Stellungnahmen zum Entwurf müssen bis zum 31. März 2011 eingehen.

 

28. Oktober 2010: IDW RS HFA 32 und 33 verabschiedet

Der Hauptfachausschuss (HFA) des Instituts der Wirtschaftsprüfer (IDW) hat zwei neue IDW Stellungnahmen zur Rechnungslegung verabschiedet:

bullet Anhangangaben nach §§ 285 Nr. 3, 314 Abs. 1 Nr. 2 HGB zu nicht in der Bilanz enthaltenen Geschäften (IDW RS HFA 32) sowie
bullet Anhangangaben nach §§ 285 Nr. 21, 314 Abs. 1 Nr. 13 HGB zu Geschäften mit nahe stehenden Unternehmen und Personen (IDW RS HFA 33).

In den Papieren werden Hinweise gegeben, wie nach Auffassung des IDW Zweifelsfragen auszulegen sind bei der Anwendung der neuen, durch das BilMoG geschaffenen Anhangangabevorschriften zu sog. außerbilanziellen Geschäften sowie zu nicht zu marktüblichen Bedingungen zustande gekommenen Geschäften mit nahe stehenden Unternehmen und Personen. Die beiden Verlautbarungen werden in Heft 11/2010 der IDW Fachnachrichten sowie im WPg Supplement 4/2010 veröffentlicht werden.

 

28. Oktober 2010: Zusammenfassung der Sitzung des PRC
Der Ausschuss für Planung und Ressourcen (Planning and Resource Committee, PRC) der europäischen Beratungsgruppe für Finanzberichterstattung (European Financial Reporting Advisory Group, EFRAG) hat am Montag, den 19. Oktober 2009 in den Räumen des britischen Standardsetzers ASB getagt. Eine Zusammenfassung der Ergebnisse der Sitzung steht jetzt auf der Internetseite von EFRAG zur Verfügung (in englischer Sprache, 136 KB).

 

28. Oktober 2010: IASB gibt Ergänzung zu IFRS 9 in Bezug auf finanzielle Verbindlichkeiten heraus
Der International Accounting Standards Board (IASB) hat heute Vorschriften für die Bilanzierung von finanziellen Verbindlichkeiten herausgegeben. Diese Vorschriften werden IFRS 9 Finanzinstrumente hinzugefügt und stellen den Abschluss der Phase zu Klassifizierung und Bewertung des IASB-Projekts zur Ersetzung von IAS 39 dar. Sie ergänzen die Herausgabe von IFRS 9 im November 2009, in dem die Klassifizierung und Bewertung von finanziellen Vermögenswerten geregelt wurde.

Die neuen Vorschriften widmen sich dem Problem der Volatilität in der Gewinn- und Verlustrechnung, die entsteht, wenn ein Emittent sich entscheidet, seine eigenen Schulden zum beizulegenden Zeitwert zu bewerten. Dies wird auch als das Problem des eigenen Kreditrisikos bezeichnet. Der IASB hat entschieden, die bestehende Bewertung zu fortgeführten Anschaffungskosten für die meisten Schulden beizubehalten und die Änderungen auf diejenigen zu beschränken, die dem Problem des eigenen Kreditrisikos gelten. Nach den neuen Regelungen stellt ein Unternehmen, das sich entschließt, eine Schuld zum beizulegenden Zeitwert zu bewerten, den Teil der Veränderungen im beizulegenden Zeitwert, die sich aus Veränderungen des eigenen Kreditrisikos des Unternehmens ergeben, im Abschnitt zum sonstigen Gesamtergebnis in der Gesamtergebnisrechnung dar, nicht in der Gewinn- und Verlustrechnung.

IFRS 9 tritt für Abschlüsse zu Berichtsperioden in Kraft, die am oder nach dem 1. Januar 2013 beginnen. Unternehmen können die Vorschriften auch vorzeitig anwenden, sie müssen allerdings dann auch die Vorschriften in IFRS 9 vorzeitig anwenden, die sich auf finanzielle Vermögenswerte beziehen. IFRS 9 ist noch nicht für die Anwendung in Europa übernommen. Eine Entscheidung darüber wurde vorläufig zurückgestellt.

Weiterführende Informationen:

bullet Presseerklärung des IASB (in englischer Sprache, 33 KB)
bullet Projektzusammenfassung des IASB und Erläuterung, wie die Stellungnahmen berücksichtigt wurden (in englischer Sprache, 68 KB)
bullet Zusammenfassung von IFRS 9 auf IAS PLUS
bullet unsere Seite zur zweiten Phase des Projekts zur Ersetzung von IAS 39: Wertminderungen und Risikovorsorge
bullet unsere Seite zur dritten Phase des Projekts zur Ersetzung von IAS 39: Bilanzierung von Sicherungsbeziehungen

 

28. Oktober 2010: Tagesordnung für die Sitzung des Interpretations Committee am 4. und 5. November 2010
Das IFRS Interpretations Committee (vormals IFRIC) wird am Donnerstag und Freitag, den 4. und 5. November 2010 (am 5. November nur vormittags und nur, wenn nicht alle Punkte am Vortag abgehandelt werden können) in den Räumen des IASB in London tagen. Die Sitzung steht Beobachtern offen und wird im Internet übertragen. Nachfolgend geben wir die vorläufige Agenda der Sitzung wieder.
Agenda für die Sitzung des Interpretations Committee
Donnerstag und Freitag, 4. und 5. November 2010

Donnerstag, 4. November 2010 (10:00h-18:00h)
bullet Einführung/ administrativer Sitzungsteil
bullet Präsentation zu IFRS 2 – Der französische Standardsetzer ANC stellt die Ergebnisse seiner Arbeiten zu IFRS 2 vor.
bullet IFRS 2 Anteilsbasierte Vergütungen – Ausübungs- und Nichtausübungsbedingungen
bullet Überprüfung der vorläufigen Agendaentscheidungen, die in der Septemberausgabe von IFRIC Update veröffentlicht wurden
bullet IAS 12 Ertragsteuern – Ansatz von latentem Steuervermögen für nicht realisierte Verluste aus zur Veräußerung verfügbaren Schuldtiteln
bullet IAS 19 Leistungen an Arbeitnehmer – Bilanzierung von satzungsgemäßen Gewinnbeteiligungsvereinbarungen
bullet IFRS 2 Anteilsbasierte Vergütungen – Anteilsbasierte Vergütungen, die abzüglich Quellensteuer erfüllt werden
bullet IAS 1 Darstellung des Abschlusses – Klassifizierung als lang- oder kurzfristig von kündbaren Darlehen
bullet IAS 36 Wertminderung von Vermögenswerten – Berechnung des Gebrauchswerts
bullet IAS 32 Finanzinstrumente: Ausweis – Put-Optionen auf nicht beherrschende Anteile
bullet Jährliche Verbesserungen – 2009 - 2011 – Bericht von der Diskussion bei der IASB-Sitzung im Oktober
bullet Themen, die neu erörtert werden sollten
bullet IAS 36 Wertminderung von Vermögenswerten – Angabe des erzielbaren Betrages
bullet IAS 37 Rückstellungen, Eventualschulden und Eventualforderungen – Einbeziehung des eigenen Kreditrisikos in den Diskontierungssatz

Freitag, 5. November (09:00h-12:00h)
bullet Themen, die neu erörtert werden sollten (Fortsetzung vom Vortag falls benötigt)
bullet IAS 1 Darstellung des Abschlusses – Klassifizierung als lang- oder kurzfristig von Schulden (Verlängerungsvereinbarungen)
bullet IAS 41 Landwirtschaft – Erlöse aus der Veräußerung landwirtschaftlicher Produkte
bullet IFRS 3 Unternehmenszusammenschlüsse – Erfüllung vorher bestehender Beziehungen
bullet Administrativer Sitzungsteil – Stand der Arbeiten

 

28. Oktober 2010: Neuseeland entfernt sich vom IFRS für KMU
Der Accounting Standard Review Board (ASRB) von Neuseeland hat eine aktualisierte Zusammenfassung seines Projekts zur 'Berichterstattung durch gewinnorientierte Unternehmen' freigegeben, das darauf abzielt, einen aktualisierten abgestufen Rechnungslegungsrahmen für neuseeländische Unternehmen einzuführen. Auf seiner Sitzung vom Juli 2010 verständigte sich der ASRB darauf, eine Arbeitsgruppe einzusetzen, die den ASRB, die neuseeländischen Standardsetzer Financial Reporting Standards Board (FRSB) und die Börsenaufsicht von Neuseeland zu Erwägung der wichtigsten Sachverhalte beinhalten würde.

Auf der Oktobersitzung 2010 erwog der ASRB die Empfehlungen der Arbeitsgruppe und stimmte ihnen zu, zu denen auch die Notwendigkeit einer Operationalisierung der Definition der "öffentlichen Rechenschaftspflicht" des IASB im Kontext Neuseelands sowie der Nutzen, einen einheitlichen Satz für die Ansatz- und Bewertungsvorschriften quer durch die Größenklassen zu haben, gehören. Das bedeutet, dass eine Übernahme des IFRS für KMU in Neuseeland unwahrscheinlich ist und dass stattdessen die Ansatz- und Bewertungsvorschriften in den IFRS für alle Unternehmen vorgeschrieben würden, wobei bestimmte Unternehmensklassen Erleichterungen bei den Angaben bekämen.

Neuseeland und Australien arbeiten an einer Harmonisierung ihrer Rechnungslegung, und diese Entwicklung mag einer der maßgeblichen Bausteine bei der Erreichung einheitlicher Rechnungslegungsvorschriften beider Länder sein, da der 'abgestufe' Ansatz vor kurzem in Australien verabschiedet wurde. Die Veröffentlichung eines Vorschlags in Richtung eines geänderten Regimes wird im Anschluss an weitere Erörterungen zwischen Neuseeland und Australien für 2011 erwartet.

Weiterführende Informationen in englischer Sprache:

bullet Projektzusammenfassung des ASRB (Verknüpfung auf die Internetseite des ASRB)
bullet Länderseite zu Neuseeland

 

28. Oktober 2010: Neuer IFRS Insights-Newsletter

Wir haben die Ausgabe September-Oktober 2010 unseres IFRS Insights-Newsletters unserer US-amerikanischen Kollegen eingestellt (in englischer Sprache, 299 KB). IFRS Insights ist ein Newsletter zu IFRS, der auf US-amerikanische Unternehmen abzielt. Diese Ausgabe enthält folgende Themen:

bullet Kostenverringerung und Verbesserung der Transparenz mit einem 'IFRS Center of Excellence' (siehe dazu auch unsere Nachricht zu diesem Thema)
bullet Kommende Änderungen bei der Leasingbilanzierung
bullet Bilanzierung von Sachanlagen nach IFRS – was Unternehmen bei der Erreichnung einer erfolgreichen Umstellung in Erwägung ziehen sollen
bullet Aufbau eines internen IFRS-Schulungsprogramms

Sämtlich Ausgaben von IFRS Insights finden Sie hier.

 

28. Oktober 2010: Pleins feux sur les IFRS

Das IFRS Centre of Excellence von Deloitte in Kanada veröffentlicht französische Übersetzungen der IFRS in Focus-Newsletter unter dem Titel Pleins feux sur les IFRS. Folgende Ausgaben stehen bisher zur Verfügung:

bullet Octobre 2010: L’IASB termine la première phase du projet conjoint sur le cadre conceptuel de l’information financière (61 KB)
bullet Octobre 2010: L’IASB publie un exposé-sondage sur la première application des IFRS après une période d’hyperinflation grave (58 KB)
bullet Septembre 2010: L’IASB publie un exposé-sondage sur l’impôt différé: recouvrement des actifs sous-jacents (60 KB)
bullet Septembre 2010: L’IASB publie un exposé-sondage sur l’élimination des dates fixes pour les nouveaux adoptants (58 KB)
bullet Août 2010: L'IASB publie un exposé-sondage sur la comptabilisation des contrats de location (107 KB)
bullet Août 2010: Contrats d’assurance (137 KB)
bullet Juillet 2010: Publication d’un exposé-sondage de l’IASB sur l’évaluation de la juste valeur (55 KB)
bullet Juin 2010: L’IASB propose des modifications à la présentation du résultat et des autres éléments du résultat global dans IAS 1 (70 KB)
bullet Juin 2010: L’IASB et le FASB modifient leur stratégie de convergence(84 KB)
bullet Juin 2010: L’IASB publie un exposé-sondage sur la comptabilisation des revenus (108 KB)
bullet Mai: La fin du corridor: l’IASB propose des changements importants à la comptabilisation des régimes de retraite (83 KB)
bullet Mai: L'IASB publie des propositions concernant l’option de la juste valeur pour les passifs financiers (60 KB)
bullet Mai: Améliorations aux IFRS 2010 (65 KB)

Wir archivieren alle diese Newsletter für Sie auf unserer Länderseite Kanada. Die englischen Originale finden Sie hier, deutsche Übersetzungen von ausgewählten Newslettern sowie japanische Übersetzungen stehen Ihnen ebenfalls zur Verfügung.

 

27. Oktober 2010: Mitschrift von der Sondersitzung des IASB
Der IASB kam am 27. Oktober 2010 zu einer Sondersitzung zusammen, um das Thema Finanzinstrumente: Bilanzierung von Sicherungsbeziehungen zu erörtern. Die Übersetzung der vorläufigen und inoffiziellen Mitschrift von der Sitzung, die Beobachter von Deloitte angefertigt haben, steht Ihnen auf einer eigenen Seite zur Verfügung. Die nächste Sitzung des IASB wird eine dreitägige Sondersitzung zum Thema Finanzinstrumente: Wertminderungen vom 10. bis 12. November 2010 sein.

 

27. Oktober 2010: Neue Ausgabe der Investor Perspectives erschienen

Im April 2010 haben die Treuhänder der IFRS-Stiftung und der IASB ein Programm ins Leben gerufen, mit dem Anleger stärker in die Entwicklung der International Financial Reporting Standards (IFRS) eingebunden werden sollen. Einer der Programmpunkte ist ein Newsletter für Anleger. Die Board-Mitglieder Stephen Cooper, Patrick Finnegan und Patricia McConnell veröffentlichen zeitnah Informationen zu Berichterstattungsfragen. Eine weitere Ausgabe der englischsprachigen Investor Perspectives steht nun auf der Internetseite des IASB zur Verfügung:

bullet Elfte Ausgabe: Lessor accounting – what really are the lessor's assets? (Stephen Cooper, 26. Oktober 2010)

Der IASB archiviert auf seiner Internetseite alle bisher erschienenen Ausgaben der Investor Perspectives.

 

27. Oktober 2010: Internetsendung des IASB zu seinem Entwurf zu Leasingverhältnissen

Am Montag, den 1. November 2010 werden Stabsmitarbeiter des IASB in einer live ausgestrahlten Internetsendung in den im August veröffentlichten Entwurf zu Leasingverhältnissen einführen. Thema der Sendung werden Fragen sein, die den Stabsmitarbeitern häufig in Bezug auf die Leasingvorschläge gestellt werden. Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei, Sie müssen sich aber registrieren. Sie können dies jetzt oder zu jeder beliebigen Zeit vor der Ausstrahlung tun. Details zur Internetsendung entnehmen Sie bitte der folgenden Tabelle:

bullet Thema: Häufig gestellte Fragen in Bezug auf die Leasingvorschläge des IASB
bullet Datum und Uhrzeit: Montag, 1. November 2010, 11:00 Uhr deutscher Zeit und Wiederholung um 16:00 Uhr deutscher Zeit
bullet Weiterführende Informationen zu der Internetsendung und Anmeldung: hier
bullet Weiterführende Informationen auf IAS PLUS: unsere Agendaseite zum Leasingprojekt des IASB finden Sie hier.

 

27. Oktober 2010: Öffentliche Konsultation zur länderspezifischen Berichterstattung
Die EU-Kommission führt eine öffentliche Konsultation durch, um die Meinungen von Beteiligten zur länderspezifischen Berichterstattung von multinationalen Unternehmen einzuholen. Bei der länderspezifischen Berichterstattung handelt es sich um ein Konzept, dem zufolge multinationale Unternehmen in ihrem Jahresabschluss Finanzinformationen über ihre Geschäfte in Drittländern offen legen müssten.

Derzeit müssen Emittenten von Wertpapieren auf geregelten Märkten in der EU einen Jahresbericht veröffentlichen, der unter anderem einen Tätigkeitsbericht und den geprüften Jahresabschluss enthalten muss. Wenn der Emittent gehalten ist, einen konsolidierten Abschluss zu erstellen, muss der geprüfte Abschluss den gemäß den Internationalen Rechnungslegungsstandards (IFRS) erstellten konsolidierten Abschluss enthalten. Derzeit fordern die gültigen Rechnungslegungsstandards von den Emittenten nicht, Finanzinformationen auf länderspezifischer Basis in ihrem konsolidierten Abschluss zu veröffentlichen. Dennoch müssen die Emittenten den Rechnungslegungsrichtlinien zufolge bereits Tochtergesellschaften, gemeinschaftlich geführte Unternehmen und assoziierte Unternehmen angeben.

Der IASB arbeitet derzeit an einer möglichen länderspezifischen Meldepflicht, die im Rahmen eines Ersatzstandards für IFRS 6 Exploration und Evaluierung von mineralischen Ressourcen eingeführt werden könnte. In seiner endgültigen Fassung dürfte dieser Standard in der EU obligatorisch und im Rahmen des üblichen Übernahmeverfahrens gemäß der IFRS-Verordnung übernommen werden.

Im für die Konsultation entwickelten Fragebogen werden unter anderem die folgenden Fragen gestellt:

bullet Wäre es nützlich, über gemeinsame EU-Vorschriften auf dem Gebiet der Offenlegung von Finanzinformationen auf länderspezifischer Basis zu verfügen?
bullet Wäre eine Offenlegung von Finanzinformationen auf länderspezifischer Basis seitens der multinationalen Unternehmen für die Anleger des betreffenden Unternehmens sinnvoll?
bullet [...]
bullet Wäre eine Offenlegung von Finanzinformationen auf länderspezifischer Basis seitens der multinationalen Unternehmen, die in der Rohstoffwirtschaft (z. B. Mineral-, Erdöl- oder Erdgassektor) tätig sind, nützlich, um die eigene Verantwortlichkeit und die Governance natürlicher Ressourcen in reichen Drittländern zu verbessern?
bullet [...]
bullet Wenn eine länderspezifische Meldung für nützlich erachtet wird, welche Art von multinationalem Unternehmen stände dann zweckmäßigerweise im Mittelpunkt?
bullet Bitte bringen Sie Informationen zu den Kosten bei, die Ihrer Einschätzung nach bei der Einführung länderspezifischer Offenlegungsanforderungen anfallen könnten.

Der Fragebogen steht Ihnen auf den Seiten der EU-Kommission zur Verfügung: Länderspezifische Berichterstattung von multinationalen Unternehmen. Ausgefüllte Fragebögen müssen bis zum 22. Dezember 2010 eingehen.

 

27. Oktober 2010: US-Publikation stellt globalen Nutzen einer IFRS-Einführung in den Mittelpunkt
Unsere US-amerikanischen Kollegen haben eine Publikation mit dem Titel Das IFRS Center of Excellence herausgegeben. Es wird erwartet, dass die US-amerikanische Wertpapier- und Börsenaufsicht (Securities and Exchange Commission, SEC) 2011 über eine Übernahme der IFRS in den vereinigten Staaten entscheidet, was bedeutet, dass amerikanische Unternehmen möglicherweise ab 2015 oder 2016 ihre Abschlüsse nach IFRS erstellen werden müssen. In der Publikation wird erläutert, wie ein gemeinsame IFRS-Berichterstattungsumfeld die Standardisierung der Finanzberichterstattung voranbringen und Kosten einsparen kann.

wir übersetzen Ihnen einen kurzen Auszug aus der Publikation:

Wie jede andere bedeutende Änderung im Geschäftsumfeld wird auch der Übergang von nationalen Rechnungslegungsstandards auf IFRS Umstellungskosten mit sich bringen. Aber im Gegensatz zu anderen aufsichtlichen Verordnungen bietet der Übergang auf IFRS Unternehmen auch die Chance, dauerhaft Kosten einzusparen. Warum? Weil die Einführung der IFRS in Ländern, die früher unterschiedlich Rechnungslegungsstandards anwendeten, am Ende dazu führen kann, dass weltweit tätige Unternehmen keine Rechnungslegungskapazitäten mit Kenntnissen der lokalen Vorschriften in den jeweiligen Ländern mehr vorhalten müssen. – Im Lauf der Zeit können so die IFRS-Berichterstattungsprozesse in einem einzigen "Center of Excellence" zusammengefasst werden.

Sie können sich die englischsprachige Publikation hier kostenfrei herunterladen: The IFRS Center of Excellence – A shared environment for IFRS reporting can help drive financial reporting standardization and savings, too (1.486 KB)

 

27. Oktober 2010: FASB-Podcast zu Daten des Inkrafttretens und Übergangsvorschriften
Der US-amerikanische Standardsetzer FASB hat einen Podcast zu den kürzlich von FASB und IASB veröffentlichten Dokumenten freigegeben, mit denen Meinungen dazu eingeholt werden sollen, wann neue Rechnungslegungsstandards, die im Wesentlichen aus der gemeinsamen Arbeit der beiden Standardsetzer zur Verbesserung und Harmonisierung der International Financial Reporting Standards (IFRS) und der US-amerikanischen Rechnungslegungsstandards (US-GAAP) entstehen, in Kraft treten sollen. Die Fragen in den Dokumenten von IASB und FASB stimmen im Wesentlichen überein, obwohl es einige Abweichungen gibt.

Weiterführende Informationen:

bullet Zugang zum Podcast (auf der Internetseite des FASB)
bullet Heads Up-Newsletter unserer amerikanischen Kollegen zu den Daten des Inkrafttretens (in englischer Sprache, 98 KB)
bullet unsere frühere Nachricht zur Veröffentlichung der IASB- und FASB-Dokumente mit allen Verknüpfungen

 

26. Oktober 2010: Robert Bruce berichtet von den Gesprächsrunden zu den Leasingvorschlägen
Die Diskussionen über den vorgeschlagenen Standard zu Leasingverhältnissen reichen von der prosaischen Welt der Fotokopierer bis hin zur Frage "Warum jetzt?" Robert Bruce, der dem internationalen Autorenteam unserer englischsprachigen Mutterseite als Kolumnist beigetreten ist, berichtet über die neuesten Sichtweisen und Meinungen, die er bei den Gesprächsrunden zu den Leasingvorschlägen eingesammelt hat: Alle an einem Tisch: Der Streit um die Leasingbilanzierung (in englischer Sprache).

 

26. Oktober 2010: CESR sieht Verbesserungen bei den Angaben zu Finanzinstrumenten
Im Oktober 2009 hat der Ausschuss der europäischen Wertpapierregulierungsbehörden (Committee of European Securities Regulators, CESR) die Abschlüsse 2008 von 96 börsennotierten europäischen Banken und Versicherungen analysiert, um zu prüfen, inwieweit die Angabevorschriften aus IFRS 7 Finanzinstrumente: Angaben eingehalten werden. Die Ergebnisse der Analyse machten deutlich, dass die Einhaltung der Vorschriften in bestimmten Bereichen verbessert werden könnte, um die Transparenz der Kommunikation von Finanzinformationen an den Markt zu stärken.

CESR hat die Entwicklungen in Bezug auf die Finanzberichterstattung einschließlich der Schritte der verschiedenen Durchsetzungsorgane in der EU hinsichtlich der letztes Jahr geprüften Abschlüsse weiterhin eng verfolgt. In einem heute veröffentlichten nachfassenden Bericht hält CESR Verbesserungen in allen überwachten Bereichen fest. Die bedeutendsten Verbesserungen in Bezug auf die Einhaltung finden sich in den Bereichen Bewertungsmethoden, eigenes Kreditrisiko, Kreditrisiko, Gewinne und Verluste am Tag 1 und zweckgesellschaften. Eine gute Quote der Einhaltung der neuen Vorschriften in Bezug auf die Fair-Value-Hierarchie, die zum ersten Mal für Abschlüsse vom Dezember 2009 gelten, wird im Bericht ebenfalls hervorgehoben.

Weitere Informationen in englischer Sprache:

bullet Presseerklärung von CESR (121 KB)
bullet Nachfassender Bericht von CESR (283 KB)

 

26. Oktober 2010: Japanische Übersetzung unseres IFRS in Focus-Newsletters zur Übertragung von finanziellen Vermögenswerten
Das japanische IFRS Centre of Excellence von Deloitte hat eine japanische Übersetzung des folgenden IFRS in Focus-Newsletters herausgebracht: IASB ändert Angaben zur Übertragung von finanziellen Vermögenswerten (214 KB). Die englische Fassung finden Sie hier (139 KB); unsere Seite mit der Zusammenfassung des IASB-Projekts zu Fragen der Ausbuchung steht Ihnen hier zur Verfügung. Zu den Internetseiten zu IFRS des japanischen Centres of Excellence gelangen Sie hier (in japanischer Sprache).

 

26. Oktober 2010: Spanischer Heads Up-Newsletter zu Versicherungsverträgen
Unsere kolumbianischen Kollegen haben einen Heads Up-Newsletter in spanischer Sprache herausgegeben: Heads Up – Volumen 17 – No. 28 – Agosto 2010 – IASB emite borrador para discusión pública sobre contratos de seguro (59 KB). Das englischsprachige Original finden Sie hier (159 KB). Weitere Publikationen in spanischer Sprache stehen Ihnen hier zur Verfügung.

 

25. Oktober 2010: Überprüfung des Interpretations Committee
    

Der Ausschuss für die Überwachung des Konsultationsprozesses der Treuhänder der IFRS-Stiftung führt eine Überprüfung des Interpretations Committee (vormals IFRIC) durch, um die Wirksamkeit dieses Organs zu prüfen. Die Überprüfung wird mit Hilfe eines Fragebogens durchgeführt. Die IFRS-Stiftung ist an der Meinung aller Interessengruppen interessiert und wird alle Fragebögen, die bis zum 31. Januar 2011 eingehen, in die Meinungsbildung mit einbeziehen. Sobald die Treuhänder die Überprüfung des Interpretations Committee abgeschlossen haben, werden sie einen Bericht zu ihren Schlussfolgerungen veröffentlichen. Es wird davon ausgegangen, dass dies in der ersten Jahreshälfte 2011 geschehen wird.  Der Bericht wird auf der Internetseite des IASB zur Verfügung gestellt und allen Teilnehmern der Fragebogenaktion zugesendet.

Weiterführende Informationen in englischer Sprache:

bullet Fragebogen zur Überprüfung des Interpretations Committee (105 KB)
bullet Presseerklärung der IFRS-Stiftung

 

25. Oktober 2010: Wir nehmen Stellung den vorgeschlagenen Änderungen an IFRS 1
Das IFRS Global Office von Deloitte hat gegenüber dem IASB Stellung zu dessen Entwurf für die Streichung der festen Daten für erstmalige Anwender genommen. Mit dem Vorschlag soll IFRS 1 dahingehend geändert werden, dass die Verweise auf das feste Übergangsdatum '1. Januar 2004' durch den Ausdruck 'Datum des Übergangs auf die IFRS' ersetzt werden sollen. Wir stimmen dem Vorschlag des Boards zu und können die Argumentation nachvollziehen, die in der Grundlage für Schlussfolgerungen dargestellt wird.

Weiterführende Informationen:

bullet unsere vollständige Stellungnahme gegenüber dem IASB in englischer Sprache (10 KB)
bullet IAS PLUS-Seite zum Projekt zur Streichung der festen Daten
bullet Zusammenfassung des Entwurfs für die Streichung der festen Daten für erstmalige Anwender

 

25. Oktober 2010: CESR veröffentlicht Entscheidungen zur Durchsetzung der IFRS

Der Ausschuss der europäischen Wertpapierregulierungsbehörden (Committee of European Securities Regulators, CESR) hat den neunten Satz Auszüge aus seiner vertraulichen Datenbank von Durchsetzungsentscheidungen veröffentlicht, die von den nationalen europäischen Durchsetzungsorganen zu Finanzinformationen getroffen wurden. Von Zeit zu Zeit veröffentlicht CESR Auszüge ausgewählter Entscheidungen als eine Quelle von Informationen zur Stärkung einer sachgerechten und einheitlichen Anwendung der IFRS in der EU. Zu den im neunten Bündel von CESRs Auszügen behandelten Themen gehören die folgenden:

bullet Klassifizierung von finanziellen Verbindlichkeiten
bullet Finanzinstrumente – Sicherungsbilanzierung
bullet Erlöserfassung
bullet Immaterielle Vermögenswerte
bullet Wertminderung von nicht-finanziellen Vermögenswerten
bullet Konsolidierung
bullet Anteilsbasierte Vergütung
bullet Finanzinstrumenten – Angaben
bullet Wertminderung von nicht-finanziellen Vermögenswerten – Angaben

Diese und die früheren Zusammenfassungen können Sie über die folgenden Links herunterladen (alle in englischer Sprache):

bullet neunte Sammlung von Auszügen aus der CESR-Datenbank zu IFRS-Entscheidungen (137 KB) Oktober 2010
bullet achte Sammlung von Auszügen aus der CESR-Datenbank zu IFRS-Entscheidungen (162 KB) Juli 2010
bullet siebte Sammlung von Auszügen aus der CESR-Datenbank zu IFRS-Entscheidungen (278 KB) Dezember 2009
bullet sechste Sammlung von Auszügen aus der CESR-Datenbank zu IFRS-Entscheidungen (247 KB) August 2009
bullet fünfte Sammlung von Auszügen aus der CESR-Datenbank zu IFRS-Entscheidungen (221 KB) März 2009
bullet vierte Sammlung von Auszügen aus der CESR-Datenbank zu IFRS-Entscheidungen (216 KB) Dezember 2008
bullet dritte Sammlung von Auszügen aus der CESR-Datenbank zu IFRS-Entscheidungen (173 KB) Mai 2008
bullet zweite Sammlung von Auszügen aus der CESR-Datenbank zu IFRS-Entscheidungen (175 KB) Dezember 2007
bullet erste Sammlung von Auszügen aus der CESR-Datenbank zu IFRS-Entscheidungen (49 KB) April 2007

 

25. Oktober 2010: EFRAG-Stellungnahme und Stellungnahmeentwurf
Die Europäische Beratungsgruppe für Finanzberichterstattung (European Financial Reporting Advisory Group, EFRAG) hat beim IASB eine Stellungnahme zu dessen Entwurf zur Erlöserfassung eingereicht. EFRAG unterstützt das vom IASB entwickelte Modell nicht, ist aber der Meinung, dass eine Harmonisierung und Vereinfachung der bisherigen Leitlinien zur Erlöserfasssung notwendig ist. Die englischsprachige Presseerklärung, die eine Verknüpfung auf die Stellungnahme enthält, finden Sie hier.

Außerdem stellt EFRAG den Entwurf einer Stellungnahme gegenüber dem IASB zu dessen Entwurf in Bezug auf ausgeprägte Hochinflation zur Verfügung. EFRAG äußert Bedenken hinsichtlich des Umfangs und des Anwendungsbereichs der Vorschläge. Stellungnahmen zum EFRAG-Entwurf werden bis zum 22. November 2010 erbeten. Die englischsprachige Presseerklärung, die eine Verknüpfung auf den Stellungnahmeentwurf enthält, finden Sie hier.

 

25. Oktober 2010: IASB und FASB entschleunigen drei Projekte
IASB und FASB haben im Rahmen ihrer gemeinsamen Sitzung in London am 22. Oktober 2010 die Projekte zur Berichtseinheit (Rahmenkonzept, Phase D), zur Darstellung des Abschlusses und zu Finanzinstrumenten mit Eigenschaften von Eigenkapital (Eigen- und Fremdkapital) aufgrund der Vielzahl parallel laufender Projekte und des aktuellen Zeitplans kritisch hinterfragt. Die Boards kamen zu dem Schluss, dass diese drei Projekte umfassendere Zuwendung erfordern als die aktuelle Situation es zulässt. Folglich ist nach Auffassung von IASB und FASB eine Verzögerung oder Verschiebung unvermeidlich. Konkrete Beschlüsse zur Änderung des Arbeitsplans wurden noch nicht gefasst. Insbesondere die aus deutscher Sicht viel beobachtete Erarbeitung von Änderungsvorschlägen zur Eigenkapitalabgrenzungsfrage ist somit wohl vorerst vertagt. Folglich ist voraussichtlich bis Sommer 2011 weder mit den zuletzt geplanten, selektiven Änderungen zu IAS 32 (etwa bzgl. Klassifizierung kündbarer Instrumente, Behandlung wandelbarer Instrumente, Ausweis von Minderheitsanteilen) noch mit einem Vorschlag zur grundsätzlichen Neuabgrenzung des Kapitals zu rechnen.

 

25. Oktober 2010: Finanzminister und Zentralbankpräsidenten der G-20 fordern globale Standards und Einheitlichkeit
Im Nachgang der Sitzung der Finanzminister und Zentralbankpräsidenten der G-20 in Gyeongju in Korea am 23. Oktober 2010 ist ein Kommuniqué herausgegeben worden. Obwohl die wesentlichen Ergebnisse der Sitzung die Reform des Internationalen Währungsfonds (IWF) und die Vermeidung der sogenannten Währungskriege betrafen, wird in dem Kommuniqué auch die einheitliche globale Einführung von Bilanzierungs-, Banken und Aufsichtsstandards erörtert. Der Finanzstabilitätsrat (Financial Stability Board, FSB) hatte zuvor am 20. Oktober 2010 getagt, um die wesentlichen Elemente dieser Finanzreformen zu erörtern.

Nachfolgend übersetzen wir einen Auszug aus dem Kommuniqué für Sie:

Wir verpflichten uns, Schritte zu unternehmen, um auf nationaler und internationaler Ebene die Standards zu verbessern, damit unsere nationalen Behörden globale Standards einheitlich und auf eine Art und Weise umsetzen, die faire Bedingungen für alle sicherstellen und eine Aufsplitterung der Märkte, Protektionismus und regulatorische Arbitrage verhindern. Um ein stärkeres globales Finanzsystem zu errichten, haben wir uns geeinigt, die folgenden Themen auf der Tagesordnung für den Gipfel in Seoul zu priorisieren:

bullet Positive Aufnahme und Verpflichtung auf eine Umsetzung im vereinbarten Zeitrahmen des neuen Rahmenkonzepts zur Kapitalausstattung und Liquidität der Banken, das vom Basler Ausschuss für Bankenaufsicht, den Zentralbankpräsidenten und den Aufsichtsverantwortlichen entwickelt wurde
bullet [...]
bullet Verpflichtung, alle Aspekte der Agenda für die Finanzregulierung der G-20 auf eine international einheitliche und nicht diskriminierende Art und Weise umzusetzen einschließlich der Verpflichtungen zu nicht börsengehandelten Derivaten, Vergütungspraxis, Bilanzierungsstandards und Prinzipien des FSB zur Reduzierung der Abhängigkeit von Kreditratingagenturen

In der FSB-Presseerklärung, in der die FSB-Sitzung vom 20. Oktober 2010 zusammengefasst wird, heißt es in Bezug auf die Harmonisierung der Rechungslegungsstandards:

Harmonisierung der Bilanzierung. Der FSB erkannte die Fortschritte an, die in Bezug auf verbesserte, harmonisierte Rechnungslegungsstandards in vier wesentlichen Bereichen erzielt wurden: Wertminderung von finanziellen Vermögenswerten, Ausbuchung, Adressierung der Bewertungsunsicherheit in den Leitlinien zur Bewertung zum beizulegenden Zeitwert und Saldierung/Verrechnung von Finanzinstrumenten. Der FSB bestätigte seine Unterstützung von Standards, mit denen die Verwendung des beizulegenden Zeitwerts beim Ansatz von Kreditaktivitäten nicht ausgeweitet wird, (diese Position wird in den Stellungnahmen vieler Anleger und anderer Interessengruppen wiederholt) und verlieh der Hoffnung Ausdruck, dass der FASB und der IASB die Stellungnahmen der Interessengruppen zu den vorgeschlagenen Standards so zur Kenntnis nehmen, dass es zu verbesserten und harmonisierten Ansätzen kommt. Allgemein ermutigt der FSB den IASB und den FASB ihre Bemühungen zur Entwicklung verbesserter Rechnungslegungsstandards für Finanzinstrumente bis Juni 2011 fortzusetzen.

Der G-20-Gipfel in Seoul wird am 11. und 12. November 2010 stattfinden. Weiterführende Informationen in englischer Sprache:

bullet Kommuniqué zur Sitzung der Finanzminister und Zentralbankpräsidenten der G-20 in Gyeongju in Korea
bullet FSB-Presseerklärung zur FSB-Sitzung vom 20. Oktober 2010

Unsere IAS PLUS-Seite zur Finanzmarktkrise finden Sie hier.

 

25. Oktober 2010: Heads Up-Newsletter zur Sitzung des ständigen Beirats der PCAOB
Unsere US-amerikanischen Kollegen haben einen Heads Up-Newsletter herausgegeben, in dem die Sitzung des ständigen Beirats (Standing Advisory Group, SAG) der US-amerikanischen Aufsichtsbehörde für Wirtschaftsprüfungsgesellschaften (Public Company Accounting Oversight Board, PCAOB) zusammengefasst wird, die am 13. und 14. Oktober stattfand. Auf der Sitzung wurden die folgenden Themen erörtert: Entwicklung und Einführung eines Systems der Qualitätskontrolle in einer Prüfungsgesellschaft, FASB-Projekte und ihre möglichen Auswirkungen auf die Prüfung und potenzielle PCAOB-Regelungen in Bezug auf Aufsichtsversagen. Darüber hinaus gab die PCAOB einen überblick über jüngste PCAOB-Entwicklungen und -Standardsetzungsaktivitäten.

In dem Auszug des Newsletters, den wir ihnen nachfolgend übersetzen, werden die Auswirkungen einer eher prinzipienbasierten Rechnungslegung erörtert, die sich daraus ergeben können, dass der FASB und der IASB an gemeinsamen Projekten arbeiten und die Vereinigten Staaten eine Übernahme der IFRS erwägen:

Es gab umfangreiche Debatten und Diskussionen hinsichtlich der Zunahme der Ermessenentscheidungen, die von Emittenten und Prüfern gefordert sein werden, weil der FASB einen stärker prinzipienbasierten Ansatz bei den Rechnungslegungsstandards verfolgt. Während der Diskussion wurden unter anderem die folgenden Meinungen vorgebracht:

bullet Zusätzliche Ermessenentscheidungen führen dazu, dass ausführlicher dokumentiert werden muss, um diese Ermessenentscheidungen zu begründen. Einige schlugen vor, dass die SEC explizit eine solche Dokumentierung von den Emittenten fordern solle.
bullet Einige äußerten die Ansicht, dass die Emittenten ein Rahmenkonzept für Ermessenentscheidungen benötigten, das ihnen dabei helfen würde, Rechnungslegungsentscheidungen zu fällen. Andere waren der Meinung, dass ein ähnliches Rahmenkonzept für Ermessenentscheidungen auch für Prüfer entwickelt werden solle. Bei diesem Punkt konnte jedoch keine Einigung erzielt werden.
bullet Einige warnten, dass Leitlinien für die Emittenten nicht indirekt in den PCAOB-Standards enthalten sein sollten, sondern von der SEC entwickelt und herausgegeben werden sollten.
bullet Das Boardmitglied Charlie Niemeier erhob Bedenken hinsichtlich eines Trends, der sich abzuzeichnen scheine, dass man auf zusätzliche Angaben verlasse, um Bewertungsunsicherheiten auszugleichen, obwohl Angaben subjektiv und schwer zu prüfen seien.
bullet Ein Mitglied wollte die Wichtigkeit einer grundlegenden Skepsis auf Seiten des Prüfers betonen.

Weiterführende Informationen in englischer Sprache:

bullet Heads Up-Newsletter zur Sitzung des ständigen Beirats der PCAOB (108 KB)
bullet Archiv aller Heads Up-Newsletter

 

25. Oktober 2010: Gemeinsame Konferenzen von ACCA und Deloitte zu 'IFRS im Vereinigten Königreich'
Die globale Vereinigung der Wirtschaftsprüfer (Association of Chartered Certified Accountants, ACCA) und Deloitte werden Veranstalter zweier Konferenzen zu IFRS für britische Unternehmen im November sein. Bei den Konferenzen mit dem Titel 'Wählen Sie Ihre Grundsätze der Rechnungslegung – IFRS für britische Unternehmen' werden das Ende 2009 veröffentlichte Konsultationsdokument des britischer Standardsetzers (Accounting Standards Board, ASB) in Bezug auf die Einführung des IFRS für KMU sowie der im November dazu erwartete Rechnungslegungsentwurf (Financial Reporting Exposure Draft, FRED) erörtert. Dieser neue Rechnungslegungsrahmen wird Auswirkungen auf zehntausende Unternehmen im Vereinigten Königreich haben.

Die Veranstaltungsorte und -tage sind die folgenden:

bullet Edinburgh – 16. November 2010; Vortragende werden sein: Jim Boyle (Deloitte Partner) und Andy Simmonds (Deloitte Partner und Mitglied des ASB) (weitere Informationen in englischer Sprache)
bullet Aberdeen – 24. November 2010; Vortragende werden sein: Graham Hollis (Deloitte Partner), Chris Hunter (Deloitte Audit Senior Manager) und Christine Couper (Deloitte Tax Managerin) (weitere Informationen in englischer Sprache)

 

25. Oktober 2010: Spanischer IFRS in Focus-Newsletter zur Übertragung von finanziellen Vermögenswerten
Unsere kolumbianischen Kollegen haben einen IFRS in Focus-Newsletter in spanischer Sprache herausgegeben: IFRS in Focus – Octubre 2010 – IASB enmienda las revelaciones sobre las transferencias de activos financieros (43 KB). Das englischsprachige Original finden Sie hier (138 KB). Weitere Publikationen in spanischer Sprache stehen Ihnen hier zur Verfügung.

 

24. Oktober 2010: Wir nehmen Stellung zum IASB-Entwurf zur Erlöserfassung
Das IFRS Global Office von Deloitte hat gegenüber dem IASB Stellung zu dessen Entwurf für die Berichterstattung über Erlöse aus Verträgen mit Kunden genommen. Das Kernprinzip des vorgeschlagenen Standards ist, dass ein Unternehmen Erlöse aus Verträgen mit Kunden dann erfassen soll, wenn es Dienstleistungen gegenüber dem Kunden erbringt oder Güter an ihn überträgt. Der zu erfassende Betrag entspricht der Gegenleistung, die das Unternehmen vom Kunden erhält oder zu erhalten erwartet.

Nachfolgend übersetzen wir einen Auszug aus unserem Schreiben für Sie:

Wir stimmen bestimmten Aspekten des Entwurfs nicht zu, und in Bezug auf andere Aspekte hegen wir bedeutende Bedenken. Dennoch unterstützen wir die Boards bei ihrem übergeordneten Ziel, einen gemeinsamen Standard zur Erlöserfassung zu entwickeln, und wir sind der Meinung, dass die bisher von den Boards geleistete Arbeit bei weiterer Entwicklung und Modifizierung als Grundlage für einen klaren und stabilen Standard zur Erlöserfassung dienen kann.

Unsere Hauptbedenken in Bezug auf den Entwurf gelten der Tatsache, dass die Punkte in Bezug auf "Kontrolle" weder angemessen entwickelt noch klar erläutert sind. So wie die Leitlinien jetzt entworfen sind, können sie auf verschiedene Weise interpretiert werden, was zu bedeutenden Abweichungen in der Praxis führen kann. Wir weisen darauf hin, dass besonders unklar ist, wie die vorgeschlagenen Leitlinien auf die Erbringung vieler Dienstleistungen anzuwenden sind.

Wir glauben, dass die Vorschläge im Entwurf, wie der Transaktionspreis auf die Erfüllungspflichten aufzuteilen ist und wie Vertragsänderungen zu bilanzieren sind, die als voneinander abhängig zu beurteilen sind, geändert werden sollten. So wie sie derzeit entworfen sind, werden sie manchmal zu einer Bilanzierungsweise führen, die den wirtschaftlichen Gehalt der zugrunde liegenden Vereinbarungen nicht richtig widerspiegelt.

Weiterführende Informationen:

bullet unsere vollständige Stellungnahme gegenüber dem IASB in englischer Sprache (94 KB)
bullet IAS PLUS-Seite zum Erlöserfassungsprojekt
bullet Zusammenfassung des Entwurfs für die Berichterstattung über Erlöse aus Verträgen mit Kunden

 

22. Oktober 2010: Mitschrift vom dritten und vierten Tag der Boardsitzung im Oktober
Der IASB traf sich am 21. und 22. Oktober 2010 in London zum dritten und vierten Tag seiner regulären monatlichen Sitzung. Die Übersetzung der vorläufigen und inoffiziellen Mitschrift, die Beobachter von Deloitte an diesen Sitzungstagen angefertigt haben, finden Sie hier: Donnerstag, Freitag.

 

22. Oktober 2010: DSR nimmt Stellung zum IASB-Entwurf zur Erlöserfassung

Der Deutsche Standardisierungsrat hat gegenüber dem IASB Stellung zu dessen Entwurf für die Berichterstattung über Erlöse aus Verträgen mit Kunden genommen. Der DSR lehnt nach wie vor einen Ansatz, der über Erfüllungspflichten definiert ist, ab und empfiehlt eine fortlaufend Erfassung von Erlösen. Abgesehen davon ist der DSR allerdings auch so der Meinung, dass die Vorschläge im Entwurf keine Verbesserung gegenüber den bestehenden Vorschriften darstellen, und spricht sich daher dafür aus, IAS 11 und IAS 18 beizubehalten. Die vollständige Stellungnahme in englischer Sprache können Sie hier einsehen (162 KB).

 

22. Oktober 2010: Einladung zur Öffentlichen Diskussion am 18. November 2010

Der DSR lädt alle Mitglieder des DRSC sowie alle anderen interessierten Personen und Organisationen am Donnerstag, den 18. November 2010, 14.00 Uhr (voraus. bis ca. 16.00 Uhr) ins Steigenberger Airport Hotel, Frankfurt/Main, Unterschweinstiege 16 zu einem Diskussionsforum zu folgendem Entwurfspapier ein:

bullet Entwurf E-DRS 26 Pflicht zur Konzernrechnungslegung und Abgrenzung des Konsolidierungskreises (150 KB)

Sollten sich in den nächsten Wochen noch Änderungen ergeben bzw. weitere Veröffentlichungen zur Diskussion stehen, behält der DSR sich vor, die Tagesordnung zu ändern. Bitte melden Sie Ihre Teilnahme unter bahrmann@drsc.de bis zum 15. November 2010 an.

 

22. Oktober 2010: Standardentwurf E-DRS 26
Der Entwurf E-DRS 26 Pflicht zur Konzernrechnungslegung und Abgrenzung des Konsolidierungskreises steht auf der Internetseite des DRSC zum Herunterladen bereit. Stellungnahmen können bis zum 6. Dezember 2010 beim DRSC eingereicht werden. Der Entwurf steht auch auf der Tagesordnung der für den 18. November 2010 geplanten Öffentlichen Diskussion in Frankfurt.

Weiterführende Informationen:

bullet Entwurf E-DRS 26 Pflicht zur Konzernrechnungslegung und Abgrenzung des Konsolidierungskreises (150 KB)
bullet Presseerklärung des DRSC (20 KB)

 

22. Oktober 2010: Zusätzliche Sitzung von IASB und FASB im November

Auf ihrer Sitzung gestern Nachmittag haben der IASB und der FASB beschlossen, im November eine zusätzliche dreitägige Sitzung zu Finanzinstrumenten: Wertminderung anzusetzen. Die Sitzungen werden jeweils nur nachmittags stattfinden; derzeit sind folgende Zeiten geplant (Angaben in Londoner Zeit):

bullet Mittwoch, 10. November 2010, 15:00h bis 18:00h
bullet Donnerstag, 11. November 2010, 14:00h bis 17:00h
bullet Freitag, 12. November 2010, 14:00h bis 17:00h

 

22. Oktober 2010: Spanischer IFRS in Focus-Newsletter zum Rahmenkonzept
Unsere kolumbianischen Kollegen haben einen IFRS in Focus-Newsletter in spanischer Sprache herausgegeben: IFRS in Focus – Octubre 2010 – IASB completa la primera fase del proyecto conjunto sobre la Estructura Conceptual para la Información Financiera (27 KB). Das englischsprachige Original finden Sie hier (67 KB). Weitere Publikationen in spanischer Sprache stehen Ihnen hier zur Verfügung.

 

21. Oktober 2010: Heads Up zu den Daten des Inkrafttretens
Unsere US-amerikanischen Kollegen haben einen Heads Up-Newsletter herausgegeben, in dem das kürzlich vom amerikanischen Standardsetzer FASB veröffentlichte Diskussionspapier zu Daten des Inkrafttretens und Übergangsmethoden erläutert wird.

Am 19. Oktober 2010 hatten sowohl der IASB als auch der FASB Konsultationsdokumente veröffentlicht, mit denen Meinungen dazu eingeholt werden sollen, wann neue Rechnungslegungsstandards, die im Wesentlichen aus der gemeinsamen Arbeit der beiden Standardsetzer zur Verbesserung und Harmonisierung von IFRS und US-GAAP entstehen, in Kraft treten sollen.

Mit dem Diskussionspapier des FASB sollen dessen Anwender gefragt werden, (1) wie viel Zeit und Mühe sie aufwenden müssen, um mehrere neue und bedeutende Bilanzierungs- und Berichterstattungsstandards zu übernehmen, und (2) wann diese neuen Standards daher in Kraft treten sollten oder könnten.

Weiterführende Informationen:

bullet der neue Heads Up-Newsletter unserer amerikanischen Kollegen (in englischer Sprache, 98 KB)
bullet Zugang zum Konsultationsdokument des FASB
bullet Konsultationsdokument des IASB (in englischer Sprache, 87 KB)

 

21. Oktober 2010: Rechnungslegungsexperten treten IFRS-Mythen entgegen

Auf CFO.com, der Internetseite des CFO Magazine, wurde kürzlich ein Artikel zur Verfügung gestellt, der einige interessante Sichtweisen in Bezug auf die IFRS ermöglicht. In dem Artikel werden sieben Mythen vorgestellt, die in den Vereinigten Staaten in Bezug auf die IFRS im Umfeld der Harmonisierung und der möglichen Übernahme entstanden sind. Eine Gruppe von Rechnungslegungsexperten tritt diesen Mythen entgegen, von denen einige sicher auch außerhalb der USA für wahr angesehen werden:

  1. Die IFRS sind ein prinzipienbasierter Satz von Standards, während US-GAAP regelbasiert ist.
  2. US-GAAP ist strenger als IFRS.
  3. Die IFRS können von der Unternehmensführung leicht manipuliert werden.
  4. Harmonisierung ist das gleiche wie eine Übernahme der IFRS.
  5. Wenn die Vereinigten Staaten die IFRS nicht übernehmen, können amerikanische Unternehmen wieder zu ihren alten Rechnungslegungsgewohnheiten zurückkehren.
  6. Da der IASB ein ausländisches Gremium ist, sind die Vereinigten Staaten nicht gut darin vertreten.
  7. Die Harmonisierung wird bis 2011 abgeschlossen sein.

Mit freundlicher Genehmigung von CFO.com verlinken wir auf den englischsprachigen Artikel: Debunking IFRS Myths.

 

21. Oktober 2010: Prüfungsschwerpunkte 2011

Die Deutsche Prüfstelle für Rechnungslegung (DPR) hat heute die Prüfungsschwerpunkte für 2011 bekannt gegeben. Folgende Themenschwerpunkte werden angeführt:

  1. Unternehmenserwerbe und damit verbundene Kaufpreisallokationen, Bewertungen und Anhangangaben sowie die Behandlung bedingter Kaufpreiszahlungen
  2. Werthaltigkeit von Vermögenswerten inkl. Goodwill einschließlich Anhangangaben und nachvollziehbarer Dokumentation (Plausibilität der Annahmen für die Berechnung des erzielbaren Betrags einschließlich Kapitalkostensatz)
  3. Werthaltigkeit von zum Fair Value bilanzierten Finanzinstrumenten einschließlich nachvollziehbarer Dokumentation (Plausibilität der wesentlichen Bewertungsprämissen)
  4. Werthaltigkeit von als Finanzinvestition gehaltenen und zum Fair Value bilanzierten Immobilien einschließlich nachvollziehbarer Dokumentation (Plausibilität der wesentlichen Bewertungsprämissen)
  5. Konzernlagebericht einschließlich Chancen- und Risikoberichterstattung (§ 315 Abs. 1 HGB, DRS 15, DRS 5)
  6. Abgrenzung von Eigenkapital zu Fremdkapital (IAS 32), insbesondere Behandlung der Eigenkapital-Beschaffungskosten und der Ergebnisanteile von Kommanditisten
  7. Darstellung wesentlicher zukunftsbezogener Annahmen und Schätzungsunsicherheiten (IAS 1.125 ff.)

 

21. Oktober 2010: Internetsendung des IASB zu seinem Entwurf zu Versicherungsverträgen

Am Montag, den 25. Oktober 2010 werden IASB-Mitglied Dr. Elke König und Stabsmitarbeiter des IASB in einer live ausgestrahlten Internetsendung in den im Juli veröffentlichten Entwurf zu Versicherungsverträgen einführen. Der Schwerpunkt der Sendung wird auf den Rückversicherungsaspekten des Entwurfs liegen. Vor ihrer Berufung in den IASB war Dr. König Finanzvorstand der Hannover Rück. Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei, Sie müssen sich aber registrieren. Sie können dies jetzt oder zu jeder beliebigen Zeit vor der Ausstrahlung tun. Details zur Internetsendung entnehmen Sie bitte der folgenden Tabelle:

bullet Thema: Rückversicherungsaspekten des Entwurfs zu Versicherungsverträgen
bullet Datum und Uhrzeit: Montag, 25. Oktober 2010, 11:00 Uhr deutscher Zeit und Wiederholung um 16:00 Uhr deutscher Zeit
bullet Weiterführende Informationen zu der Internetsendung und Anmeldung: hier
bullet Weiterführende Informationen auf IAS PLUS: unsere Agendaseite zum Versicherungsprojekt des IASB finden Sie hier.

 

21. Oktober 2010: Erinnerung an den Ablauf von Kommentierungsfristen – Entwürfe zu Erlöse und zur Streichung der festen Daten
Wir erinnern unsere Leser daran, dass Stellungnahmen zu den Entwürfen ED/2010/6 Erlöse aus Verträgen mit Kunden und ED/2010/10 Streichung der festen Daten für erstmalige Anwender bis Freitag, den 22. Oktober 2010 bzw. bis Mittwoch, den 27. Oktober 2010 beim IASB eingehen müssen.

Der Entwurf zu Erlösen zielt darauf ab, die Berichterstattung über Erlöse aus Verträgen mit Kunden und zugehörige Kosten zu verbessern. Bei Übernahme würde aus dem Entwurf ein einziger Standard für die Erlöserfassung nach den IFRS und nach US-GAAP entstehen, der über verschiedenen Branchen und Kapitalmärkte hinweg anzuwenden wäre.

Mit dem Entwurf zur Streichung der festen Daten soll IFRS 1 dahingehend geändert werden, dass die Verweise auf das feste Übergangsdatum '1. Januar 2004' durch den Ausdruck 'Datum des Übergangs auf die IFRS' ersetzt werden sollen. Als Ergebnis würden Unternehmen, die die IFRS erstmalig anwenden, Ausbuchungstransaktionen, die vor dem Datum des Übergangs auf IFRS stattgefunden haben, nicht länger neu darstellen müssen.

 

20. Oktober 2010: Mitschrift vom zweiten Tag der Boardsitzung im Oktober
Der IASB traf sich am 20. Oktober 2010 in London zum zweiten Tag seiner regulären monatlichen Sitzung. Die Übersetzung der vorläufigen und inoffiziellen Mitschrift, die Beobachter von Deloitte an diesem Sitzungstag angefertigt haben, finden Sie hier.

 

20. Oktober 2010: Internetseminar des FASB zu Versicherungsverträgen

Der US-amerikanische Standardsetzer FASB hat eine aufgezeichnete Internetpräsentation (ein sogenanntes Internetseminar oder Webinar) zu seinem kürzlich herausgegebenen Diskussionspapier Vorläufige Ansichten zu Versicherungsverträgen freigegeben.

Das Diskussionspapier ist Teil des gemeinsamen Projekts von IASB und FASB zu Versicherungsverträgen. Im Juli 2010 hat der IASB alleine einen Entwurf zur Bilanzierung von Versicherungsverträgen herausgegeben, nachdem klar wurde, dass die beiden Standardsetzer sich auf absehbare Zeit nicht in allen Punkten würden einigen können. Das Diskussionspapier des FASB vom September 2010 stellt eine begleitende Einladung zur Stellungnahme zum Entwurf des IASB dar und bittet um Stellungnahme zu verschiedenen Aspekten.

In dem Webinar wird erläutert, warum der FASB den Weg des separaten Diskussionspapiers gegangen ist und wie bestimmte darin angesprochene Bilanzierungssachverhalte vom IASB-Entwurf zu Versicherungsverträgen abweichen. Es ist Ihnen auf der Internetseite des FASB zugänglich.

 

20. Oktober 2010: Überwachungsgremium und Treuhänder tagen gemeinsam
Am Donnerstag, den 28. Oktober 2010 werden das Überwachungsgremium der IFRS-Stiftung und die Treuhänder gemeinsam in New York tagen. Auf der Tagesordnung der Sitzung stehen Berichte über die jüngsten Aktivitäten der beiden Gremien, das Budget für 2011 und die Finanzstrategie sowie die Strategie des IASB für die Zeit nach Abschluss der Projekte des Arbeitsabkommens im Jahr 2011. Die Sitzung wird von 20:30h bis 22:00h deutscher Zeit stattfinden und live im Internet übertragen. Weitere Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie hier.

 

20. Oktober 2010: Ergebnisse der 149. DSR-Sitzung
Der Ergebnisbericht der Sitzung des Deutschen Standardisierungsrates (DSR) am 4. und 5. Oktober 2010 steht jetzt auf der Internetseite des DRSC zum Herunterladen bereit (59 KB). Das aktuelle Arbeitsprogramm des DSR mit Stand Oktober 2010 finden Sie hier (66 KB).

 

20. Oktober 2010: AICPA-Studie zur IFRS-Bereitschaft Herbst 2010
Das US-amerikanische Institut der Wirtschaftsprüfer (American Institut of Certified Public Accountants, AICPA) hat seine IFRS-Bereitschaftsstudie Herbst 2010 herausgegeben, in der deutlich wird, dass die Bewegung hin zu den IFRS innerhalb des amerikanischen Berufsstands der Wirtschaftsprüfer seit Mai 2010 zum Stillstand gekommen ist.

Die IFRS-Bereitschaftsstudie wird zweimal im Jahr unter den AICPA-Mitgliedern durchgeführt, um den Grad der IFRS-Wissens der Mitglieder, ihre Bedürfnisse in Bezug auf Weiterbildung in dem Bereich und den Fortschritt, den ihre Organisationen und Gesellschaften in Bezug auf die Übernahme der IFRS erzielen, zu überprüfen.

Laut Studie ist die grundlegende Vertrautheit mit IFRS seit Mai 2010 unverändert (45% der Mitglieder), und der Anteil der Unternehmen und Gesellschaften, die sich aktiv auf eine Umstellung vorbereiten oder bereits für diese bereit sind, liegt weiterhin bei etwa 13,5%. 38% der Befragten deuteten an, dass sie eine Übernahme bzw. die Vorbereitung darauf aufschieben, bis die US-amerikanischen Wertpapier- und Börsenaufsicht (Securities and Exchange Commission, SEC) klare Entscheidungen trifft.

Der größte Anteil der Befragten unterstützt eine Einführung der IFRS, und eine Mehrheit der Mitglieder ist der Meinung, dass ein Übergangsdatum 2015 oder 2016 genug Zeit für die Übernahme lässt, wenn die SEC 2011 entscheiden sollte, IFRS zu einem künftigen Zeitpunkt vorzuschreiben. Die letzte Woche von AICPA an die SEC gesendete Stellungnahme zur IFRS-Einführung spiegelt diese Ansichten wieder.

Auf der AICPA-Internetseite finden Sie die englischsprachige Presseerklärung zur Studie und die IFRS-Bereitschaftsstudie 2010 (5,29 MB).

 

20. Oktober 2010: Nächste TEG-Sitzung
Der Fachexpertenausschuss (Technical Experts Group, TEG) der Europäischen Beratungsgruppe für Finanzberichterstattung (European Financial Reporting Advisory Group, EFRAG) wird das nächste Mal vom 8. bis 10. November 2010 tagen. Die Sitzung steht Beobachtern offen (Anmeldung). Die Tagesordnung der Sitzung finden Sie hier (in englischer Sprache, 61 KB).

 

20. Oktober 2010: Mitschrift vom ersten Tag der Boardsitzung im Oktober
Der IASB traf sich am 19. Oktober 2010 in London zum ersten Tag seiner regulären monatlichen Sitzung. Die Übersetzung der vorläufigen und inoffiziellen Mitschrift, die Beobachter von Deloitte an diesem Sitzungstag angefertigt haben, finden Sie hier.

 

20. Oktober 2010: Britische Studie zur narrativen Berichterstattung
Unsere britischen Kollegen haben eine neue Publikation mit dem Titel In Worten schwimmen herausgegeben, die die neueste jährliche Studie über narrative Berichterstattung im Vereinigten Königreich ist.

In der Studie wird die narrative Berichterstattung von 130 börsennotierten Unternehmen untersucht, die in Zwei Kategorien aufgeteilt wurden: Investmentgesellschaften und andere Unternehmen. Folgenden Themen wurde unter anderem nachgegangen:

bullet Wie variieren die Einhaltung der Angabevorschriften des britischen Unternehmensgesetzes von 2006, der Regeln für ein Börsenlisting, der Angabe- und Transparenzvorschriften sowie des vereinheitlichten Kodex?
bullet In welchem Ausmaß haben die Unternehmen die vom Rechnungslegungsrat (Financial Reporting Council, FRC) verabschiedete Leitlinie zur Unternehmensfortführung und Liquidität angewendet?
bullet wie wurde der ASB-Berichtsstandard Operative und finanzielle Rückschau angewendet?

Im August 2010 hat das britische Ministerium für Wirtschaft, Innovation und Berufliche Ausbildung (Department for Business, Innovation and Skills, BIS) ein Konsultationspapier zu Zukunft der narrativen Berichterstattung im Vereinigten Königreich herausgegeben. Die Kommentierungsfrist endete am 19. Oktober 2010, und Deloitte hat die Ergebnisse seiner Studie 2010 an BIS übermittelt.

Die wesentlichen Ergebnisse der Studie:

bullet Der durchschnittliche Umfang eines Abschlusses eines britischen börsennotierten Unternehmens ist erstmals auf über 100 Seiten gestiegen (101 Seiten); dies ist eine Verdoppelung gegenüber dem durchschnittlichen Umfang von 44 Seiten aus dem Jahr 1996, als die Studie erstmals durchgeführt wurde.
bullet 93%, 94% und 90% der Unternehmen stellten die vorgeschriebenen Informationen zu Umwelt, Arbeitnehmern bzw. Sozialfragen zur Verfügung. Diese Prozentsätze stellen eine deutliche Verbesserung gegenüber den Zahlen von 2009 mit 87%, 89% bzw. 70% dar.
bullet 90% der Unternehmen stellten klar ihre Schlüsselerfolgsindikatoren dar; 2009 waren es 84%. Die durchschnittlich Anzahl der dargestellten Schlüsselerfolgsindikatoren betrug sieben.
bullet 4% der Unternehmen (2009: 7%) hatten eingeschränkte Prüfungsurteile in Bezug auf die Unternehmensfortführung im Konzern erhalten. Obwohl positiv zu werten ist, dass diese Zahl gesunken ist, hat eine größere Anzahl der Unternehmen den Zustand der Volkswirtschaft als wesentliches Risiko angegeben. 2010 taten dies dreiviertel der Unternehmen, während es 2009 63% waren.
bullet 35% (2009: 32%) der Unternehmen hielten den britischen vereinheitlichten Kodex zur Corporate Governance vollständig ein.

Sie können sich die vollständige Studie hier kostenfrei herunterladen (in englischer Sprache, 6.619 KB).

 

20. Oktober 2010: Internetsendung von Deloitte Japan zu den IASB-Leasingvorschlägen


Unsere japanischen Kollegen vom dortigen IFRS Centre of Excellence haben eine Internetsendung zum IASB-Standardentwurf ED/2010/9 Leasingverhältnisse aufgezeichnet. Weiterführende Informationen:

bullet Zugang zur Internetsendung (in japanischer Sprache)
bullet IFRS-Seiten des japanischen Centres of Excellence (in japanischer Sprache).
bullet Unsere IAS PLUS-Seite zum Leasingprojekt des IASB in deutscher Sprache finden Sie hier.

 

19. Oktober 2010: Internetsendung des FASB zu seinem Entwurf zu Leasingvorschlägen


Am Donnerstag, den 28. Oktober 2010 werden Stabsmitarbeiter des FASB in einer live ausgestrahlten Internetsendung in den im August gemeinsam von FASB und IASB veröffentlichten Entwurf zu Leasingverhältnissen einführen. Unter anderem wird ein Überblick über die Änderungen geboten, die bei Übernahme aus den Vorschlägen von IASB und FASB resultieren würden. Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei, Sie müssen sich aber registrieren. Sie können dies jetzt oder zu jeder beliebigen Zeit vor der Ausstrahlung tun. Details zur Internetsendung entnehmen Sie bitte der folgenden Tabelle:

bullet Thema: Vorgeschlagene Änderungen an der Leasingbilanzierung
bullet Datum und Uhrzeit: Donnerstag, 28. Oktober 2010, 17:00 Uhr deutscher Zeit
bullet Weiterführende Informationen zu der Internetsendung und Anmeldung: hier
bullet Weiterführende Informationen auf IAS PLUS: unsere Agendaseite zum Leasingprojekt des IASB finden Sie hier.

 

19. Oktober 2010: Geringfügige Änderungen der aktuellen Tagesordnung der IASB-Sitzung und Ankündigung einer Zusatzsitzung
Der IASB hat heute geringfügige Änderungen an der Tagesordnung der derzeit laufenden IASB-Sitzung bekanntgegeben und eine zusätzliche Sitzung angekündigt. Zum einen wurde heute morgen in einem fünfminütigen Sitzungsteil das Konsultationsdokument des IASB zu den Daten des Inkrafttretens erörtert (s. direkt folgende Nachricht). Zum anderen wurde der Unterpunkt Finanzinstrumente: Bilanzierung von Sicherungsbeziehungen – Sicherungsinstrumente von der Tagesordnung genommen, der am Donnerstag, den 21. Oktober erörtert werden sollte. Da gleichzeitig eine zusätzliche Sitzung zum Thema Finanzinstrumente: Bilanzierung von Sicherungsbeziehungen am 27. Oktober 2010 angekündigt wurde, steht zu vermuten, dass dieser Agendapunkt dort erörtert werden soll.

 

19. Oktober 2010: IASB und FASB erbitten Stellungnahmen zu Daten des Inkrafttretens für Standards des Harmonisierungsprozesses
Der International Accounting Standards Board (IASB) und der US-amerikanische Standardsetzer FASB haben heute Konsultationsdokumente veröffentlicht, mit denen Meinungen dazu eingeholt werden sollen, wann neue Rechnungslegungsstandards, die im Wesentlichen aus der gemeinsamen Arbeit der beiden Standardsetzer zur Verbesserung und Harmonisierung der International Financial Reporting Standards (IFRS) und der US-amerikanischen Rechnungslegungsstandards (US-GAAP) entstehen, in Kraft treten sollen.

Da eine Reihe von großen Projekten 2011 abgeschlossen werden sollen, erbitten die Boards Stellungnahmen dazu, ob und wie die Daten des Inkrafttretens gestaffelt werden sollen, um die Belastung für die betroffenen Parteien zu reduzieren. Bei der Entscheidung, wie weiter vorgegangen werden soll, wird der IASB sowohl die Bedürfnisse der Rechtskreise berücksichtigen, die bereits die IFRS anwenden, wie auch die Bedürfnisse der Rechtskreise, die einen Übergang auf IFRS beabsichtigen. Die Rückmeldungen aus der Konsultation werden den Boards dabei helfen, gemeinsam einen Umsetzungsplan für die neuen Standards zu entwickeln, der den Anwendern dabei helfen wird, Tempo und Kosten der notwendigen Änderungen zu bewältigen.

Rückmeldungen werden bis zum 31. Januar 2011 erbeten. Weiterführende Dokumente:

bullet Presseerklärung des IASB (in englischer Sprache, 34 KB)
bullet Konsultationsdokument des IASB (in englischer Sprache, 87 KB)
bullet Presseerklärung des FASB (in englischer Sprache)
bullet Zugang zum Konsultationsdokument des FASB
bullet Podcast des FASB zu den Daten des Inkrafttretens (in englischer Sprache)

 

19. Oktober 2010: Ergebnisse der 42. RIC-Sitzung
Das Rechnungslegungs Interpretations Committee (RIC) hat am 6. Oktober 2010 seine 42. Sitzung in Berlin abgehalten. Im RIC-Ergebnisbericht (185 KB) werden die wesentlichen Beschlüsse wiedergegeben, die im Rahmen dieser Sitzung getroffen wurden. Besonders hingewiesen sei auf die zwei vorläufigen Agendaentscheidungen des RIC, zu denen Stellungnahmen bis zum 9. November 2010 beim DRSC (per Post: Zimmerstr. 30, 10969 Berlin oder per Mail: info@drsc.de oder per Fax: 030-20641215) eingereicht werden können.

Die beiden vorläufigen Agendaentscheidungen beziehen sich auf:

bullet die Bilanzierung mittel- und langfristiger variabler Vergütungsbestandteile nach IAS 19 Leistungen an Arbeitnehmer, und
bullet ausgewählte Anhangangaben gem. § 315a Abs. 1 HGB in einem IFRS-Konzernabschluss.

 

19. Oktober 2010: Newsletter zu den Änderungen an IFRS 7
Das IFRS Global Office von Deloitte hat einen IFRS in Focus-Newsletter zu den Änderungen an IFRS 7 herausgegeben, die der IASB am 7. Oktober 2010 veröffentlicht hat. In diesem Newsletter werden diese Änderungen erläutert, mit denen die Angabevorschriften in Bezug auf Geschäftsvorfälle ausgeweitet werden, die eine Übertragung von finanziellen Vermögenswerten beinhalten. Diese Änderungen sollen größere Transparenz in Bezug auf Risiken von Geschäftsvorfällen bewirken, bei denen ein finanzieller Vermögenswert übertragen wird aber das übertragende Unternehmen weiterhin zu einem gewissen Grad in dem Vermögenswert involviert bleibt.

Weiterführende Informationen:

bullet IFRS in Focus-Newsletter – IASB ändert Angaben in Bezug auf die Übertragung finanzieller Vermögenswerte (in englischer Sprache, 139 KB)
bullet Frühere Ausgaben von IFRS in Focus
bullet Zusammenfassung von IFRS 7 auf IAS PLUS, die wir um die Änderungen aktualisiert haben

 

19. Oktober 2010: ISAR erörtert Unternehmensberichterstattung, Berichterstattung über den Klimawandel und Corporate Governance
Vom 13. bis zum 15. Oktober 2010 fand in Genf die 27. Sitzung der zwischenstaatlichen Arbeitsgruppe der Experten zu internationalen Bilanzierung- und Berichtsstandards (Intergovernmental Working Group of Experts on International Standards of Accounting and Reporting, ISAR) statt. ISAR hilft Entwicklungs- und Schwellenländern bei der Einführung von bester Unternehmenspraxis in Bezug auf Transparenz und Rechnungslegung, um Investitionsströme und wirtschaftliche Entwicklung zu fördern. An den jährlichen Sitzungen von ISAR nehmen über 300 Delegierte aus mehr als 100 Ländern teil.

Man kam unter anderem zu folgenden wichtigen Ergebnissen:

bullet Konzept für den Kapazitätsausbau in Bezug auf hochwertige Unternehmensberichterstattung. Die Expertengruppe unterstrich erneut die Voraussetzung hochwertiger Unternehmensberichte, um die Mobilisierung inländischer und internationaler Finanzressourcen zu ermöglichen und das Anlegervertrauen zu stärken. In dem auf der Sitzung erörterten Papier (in englischer Sprache, 122 KB) werden die IFRS (und der IFRS für KMU sowie die IPSAS) als wesentliche Bausteine dieses Konzepts genannt.
bullet Berichterstattung im Zusammenhang mit dem Klimawandel. Die Expertengruppe erkannte, dass ein harmonisierter Ansatz in Bezug auf Angaben zu Treibhausgasemissionen notwendig ist, um eine hochwertige Berichterstattung gegenüber politischen Entscheidungsträgern, Anlegern und anderen Interessengruppen zu ermöglichen und damit auch politische Entwicklungen hin zu niedrigen Kohlendioxydemissionen zu ermöglichen wie beispielsweise unter anderem 'Cap and Trade'-Programmen und Kohlendioxydsteuern.
bullet Angaben zur Corporate Governance. Die Expertengruppe wiederholte die Bedeutung von Angaben zur Corporate Governance, um neue Investoren anzuziehen und ein nachhaltiges und stabiles wirtschaftliches Wachstum zu fördern. ISAR kam zu dem Schluss, dass hochwertige Angaben in diesem Bereich einen zusätzlichen Wert für politische Entscheidungsträger, Anteilseigner und andere Interessengruppen darstellen (s. auch unsere heutige Nachricht zur IFAC/UNCTAD-Konferenz).

Die vereinbarten Ergebnisse der Sitzung finden Sie auf der UNCTAD-Internetseite (in englischer Sprache, 46 KB).

 

19. Oktober 2010: ISO-Standard zur Bewertung von Handelsmarken
  Die Internationale Organisation für Normung (ISO) hat den Standard ISO 10668:2010 Markenbewertung – Vorschriften für die finanzielle Bewertung von Handelsmarken herausgegeben, in dem Prozesse und Methoden für die finanzielle Bewertung von Handelsmarken für viele verschiedene Zwecke beschrieben werden, unter anderem für die Rechnungslegung.

In ISO 10668:2010 wird ein allgemeines Rahmenkonzept für die Bewertung von Handelsmarken einschließlich Zielsetzung, Bewertungsgrundlagen, Bewertungsansätzen, Bewertungsmethoden und Erwerb von hochwertigen Daten und Annahmen spezifiziert. Außerdem werden Methoden für die Berichterstattung über die Ergebnisse solcher Bewertungen genannt. Da es sich um ein allgemeines Dokument mit großer Anwendungsbandbreite handelt, finden sich nur generelle Leitlinien. Das Dokument wird als im Wesentlichen im Einklang mit der gegenwärtigen Bewertungspraxis stehend angesehen.

Der Standard kann in englischer oder französischer Sprache auf der ISO-Internetseite käuflich erworben werden.

 

19. Oktober 2010: Ergebnisse der IFAC/UNCTAD-Konferenz zu Corporate Governance


Am 12. Oktober 2010 haben der internationale Wirtschaftsprüferverband (International Federation of Accountants, IFAC) und die UN-Konferenz für Handel und Entwicklung (United Nations Conference on Trade and Development, UNCTAD) eine Konferenz in Genf abgehalten, bei der die nächsten Schritte einer Reform der globalen Corporate Governance im Licht der internationalen Finanzmarktkrise erörtert wurden. Der IFAC hat jetzt die Ergebnisse der Konferenz veröffentlicht.

Die Delegierten der Konferenz erkannten an, dass der Berufsstand der Wirtschaftsprüfer eine Schlüsselrolle bei der Stärkung der Corporate Governance und bei der Ermöglichung der Integration von Governance und Nachhaltigkeit in die Strategie, die Geschäftstätigkeit und die Berichterstattung zu spielen hat. Die Delegierten wiesen auch auf den Bedarf hin, dass die Unternehmensführung einen Schwerpunkt auf Fragen der Nachhaltigkeit, des besseren Risikomanagements und der Vorstandsvergütungsvereinbarungen legen müssen, und darauf, dass es eines globalen Dialogs zwischen den polotischen Entscheidungsträgern, dem Berufsstand der Wirtschaftsprüfer und der Finanzbranche allgemein bedarf.

Weiterführende Informationen:

bullet englischsprachige Presseerklärung des IFAC
bullet weitere Informationen zur Konferenz auf der Seite von der UNCTAD (wahlweise in englischer, französischer oder spanischer Sprache)
bullet unsere IAS PLUS-Seite zur Finanzmarktkrise

 

19. Oktober 2010: Aktualisierter IFAC-Leitfaden zur Prüfung von KMU
Der Ausschuss für kleine und mittlere Prüfungsgesellschaften (Small and Medium Practices, SMP) des internationalen Wirtschaftsprüferverbands (International Federation of Accountants, IFAC) hat die zweite Ausgabe seines Leitfadens zur Anwendung der internationalen Prüfungsstandards (International Standards on Auditing, ISA) bei der Prüfung kleiner und mittelgroßer Unternehmen (KMU) herausgegeben. Der Umsetzungsleitfaden soll dazu dienen, bei Verständnis und der sachgerechten Anwendung der neuen, klargestellten ISA in der Praxis zu helfen, die für die Prüfungen von Abschlüssen in Kraft treten, die Berichtsperioden betreffen, die am oder nach dem 15. Dezember 2009 beginnen. Die englischsprachige Presseerklärung des IFAC finden Sie hier.

Den Leitfaden können Sie sich kostenfrei von der Internetseite des IFAC herunterladen. Er ist in zwei Bände aufgeteilt:

bullet Leitfaden zur Anwendung der ISA bei der Prüfung von KMU: Band 1 – Kernkonzepte (in englischer Sprache, 3,82 MB)
bullet Leitfaden zur Anwendung der ISA bei der Prüfung von KMU: Band 2 – Hinweise zur praktischen Anwendung (in englischer Sprache, 7,19 MB)

 

18. Oktober 2010: IASB und FASB kündigen öffentliche Gesprächsrunden zu ihren Versicherungsvorschlägen an
Der IASB und der FASB beabsichtigen, mehrere öffentliche Gesprächsrunden zu ihrem gemeinsamen Projekt zu Versicherungsverträgen im Dezember 2010 abzuhalten. Der Zweck dieser Gesprächsrunden soll sein, die Meinungen und Ansichten der verschiedenen Interessensgruppen zum IASB/FASB-Entwurf zu Versicherungsverträgen einzuholen.

Veranstaltungsorte und -tage sind wie folgt (genaue Zeiten und Orte werden noch bekanntgegeben):

bullet Tokio – Donnerstag, 9. Dezember 2010
bullet London – Donnerstag, 16. Dezember 2010
bullet Norwalk – Montag, 20. Dezember 2011

Wer an den Gesprächsrunden in London und Tokio teilnehmen möchte, muss sich bis zum 1. November 2010 anmelden. Anmeldungen für die Veranstaltung in Norwalk sind bis zum 15. November 2010 möglich. Die Presseerklärung des IASB mit Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie hier; für die Gesprächsrunde in Nordamerika können Sie sich auch auf der Internetseite des FASB anmelden.

 

18. Oktober 2010: IFRS für KMU – weitere Schulungsunterlage
Der IASB entwickelt derzeit Schulungsunterlagen für den International Financial Reporting Standard für kleine und mittelgroße Unternehmen (IFRS für KMU). Dieses Begleitmaterial ist für jeden der 35 Abschnitte des Standards geplant. Es soll die Unternehmen und Prüfer bei der Anwendung des IFRS für KMU unterstützen sowie beim Erlernen der Normen hilfreich sein. Jetzt wurde ein weiterer Abschnitt (Modul 29 Ertragsteuern) fertiggestellt; somit sind derzeit 22 Module verfügbar. Das Schulungsmaterial ist auf der Internetseite des IASB kostenfrei abrufbar. Die noch verbleibenden Module sollen noch in diesem Jahr folgen. Unsere Zusammenfassung des IFRS für KMU auf IAS PLUS finden Sie hier.

 

18. Oktober 2010: IFRS-Übernahme erfordert fünf Jahre Vorlauf


In einer Stellungnahme zur Bitte um Einschätzungen zu Aspekten eines möglichen Übergangs auf IFRS der US-amerikanischen Wertpapier- und Börsenaufsicht (Securities and Exchange Commission, SEC) unterstützt das US-amerikanische Institut der Wirtschaftsprüfer (American Institut of Certified Public Accountants, AICPA) das Ziel eines einzigen Satzes hochwertiger, umfassender Rechnungslegungsstandards, die weltweit von börsennotierten Unternehmen für die Erstellung von transparenten und vergleichbaren Abschlüssen verwendet werden sollen. Das AICPA hält auch fest, dass die Standards, die vom International Accounting Standards Board (IASB) herausgegeben werden, sich in der besten Ausgangslage befänden, diese Standards zu werden.

Das AICPA warnt jedoch, dass die Unternehmen fünf Jahre Vorlaufzeit brauchen, wenn die SEC zwei Jahre Vergleichsinformationen fordert. Wenn nur ein Jahr Vergleichsinformationen gefordert werde, würde eine vierjährige Übergangszeit ausreichen. Das AICPA würde eine SEC-Entscheidung, nur ein Jahr Vergleichsinformationen zu fordern, unterstützen.

Sie können sich die englischsprachige Stellungnahme hier herunterladen (269 KB).

 

18. Oktober 2010: Erlöserfassung für Technologieunternehmen
Im Juni 2010 haben der IASB und der FASB gemeinsam einen Standardentwurf zu Erlösen aus Verträgen mit Kunden herausgegeben. Bei Übernahme würde der vorgeschlagene Standard würde IAS 18 Erlöse, IAS 11 Fertigungsaufträge und die zugehörigen Interpretationen ersetzen. Das Kernprinzip des vorgeschlagenen Standards ist, dass ein Unternehmen Erlöse aus Verträgen mit Kunden dann erfassen soll, wenn es Dienstleistungen gegenüber dem Kunden erbringt oder Güter an ihn überträgt. Der zu erfassende Betrag entspricht der Gegenleistung, die das Unternehmen vom Kunden erhält oder zu erhalten erwartet.

Was den Entwurf noch bedeutender macht, ist die Tatsache, dass derzeit die beiden Rechnungslegungssysteme in ihrem Ansatz deutlich voneinander abweichen: Unter IFRS gibt es vergleichsweise wenig Leitlinien im Vergleich zum Kanon detaillierter Anwendungsregeln, die US-GAAP umfasst.

Unsere britischen Kollegen haben jetzt Erlöserfassung für Technologieunternehmen herausgegeben, eine Publikation, die Beispiele dazu bietet, wie der vorgeschlagenen Ansatz im Entwurf in Szenarien anzuwenden sein wird, die in Technologieunternehmen häufig vorkommen, die sowohl unter IFRS als auch unter US-GAAP Bericht erstatten.

Erlöserfassung für Technologieunternehmen können Sie hier herunterladen (in englischer Sprache, 2.295 KB). Die Kommentierungsfrist des Entwurfs endet am 22. Oktober 2010.

 

18. Oktober 2010: 150. DSR-Sitzung
Die Agenda für die 150. Sitzung des Deutschen Standardisierungs Rats (DSR) am 8. und 9. November 2010 steht auf der Internetseite des DRSC zum Herunterladen bereit. Die Agenda sowie weitere Informationen, unter anderem Verknüpfungen für die Anmeldung finden Sie hier.

 

18. Oktober 2010: EFRAG begrüßt IASB-Ernennungen
Die Europäische Beratungsgruppe für Rechnungslegung (European Financial Reporting Advisory Group, EFRAG) begrüßt die Entscheidung der IFRS-Stiftung, Hans Hoogervorst zum Nachfolger von David Tweedie als IASB-Vorsitzenden und Ian Mackintosh als stellvertretenden Vorsitzenden des IASB zu ernennen. Hoogervorst werde eine gute Balance zwischen der Rechenschaftspflicht und der Unabhängigkeit des internationalen Standardsetzers bewirken, und mit Mackintosh habe man seit vielen Jahren im Rahmen des Fachexpertenausschusses (Technical Experts Group, TEG) ausgezeichnet zusammengearbeitet. Die englischsprachige Presserklärung von EFRAG finden Sie hier (26 KB); die Ernennungen waren europaweit begrüßt worden (s. unsere Nachricht vom 13. Oktober 2010).

 

18. Oktober 2010: EFRAG Update Oktober 2010 erschienen

Die Europäische Beratungsgruppe für Rechnungslegung (European Financial Reporting Advisory Group, EFRAG) hat die Oktoberausgabe 2010 des EFRAG Update-Newsletters veröffentlicht. Darin werden die jüngsten Erörterungen des Fachexpertenausschusses (Technical Experts Group, TEG) zusammengefasst.

bullet EFRAG Update-Newsletter vom Oktober 2010 (in englischer Sprache, 450 KB)

 

18. Oktober 2010: Kanadische Wertpapieraufsichten ändern Öl- und Gasangaben

Die kanadischen Wertpapieraufsichten haben Änderungen an der Verlautbarung National Instrument 51-101 Angabestandards für Öl- und Gasaktivitäten und entsprechenden Formularen bekanntgegeben, mit denen die Angaben zur Öl- und Gasberichterstattung von entsprechenden Emittenten verbessert und klargestellt werden sollen. Die vorgeschlagenen Änderungen lassen sich in drei breite Kategorien zusammenfassen:

bullet Änderungen zwecks Klarstellung,
bullet Änderungen zur Kodifizierung bestehender Stableitlinien und bestehender Praxis,
bullet zusätzliche Vorschriften, die die Verlässlichkeit bestimmter Angaben zu Reserven und anderen Ressourcen verbessern sollen.

Ein Aspekt der Änderungen besteht darin, Regelungen für die Leitlinien zu erlassen, die schon zuvor für die Angaben zu Reserven und ähnliche Ressourcen zur Verfügung gestellt worden waren. Die Änderungen treten am 30. Dezember 2010 in Kanada in Kraft.

Im April dieses Jahres hat der IASB ein Diskussionspapier zu Rohstoffindustrien herausgegeben, in dem ebenfalls die Angabe von Informationen zu Reserven und Ressourcen vorgeschlagen werden. In unserer Stellungnahme zum Diskussionspapier haben wir auf die Bedeutung hingewiesen, die die Anwendung der gleichen Ressourcen- und Reservendefinitionen und Angaben durch den IASB und die Regulatoren hat, damit verschiedene und kostenintensive Berechnungen von Reserven und Ressourcen unter verschiedenen Rahmenkonzepten vermieden werden.

Die englischsprachige Presseerklärung der kanadischen Wertpapieraufsichten finden Sie hier. Weitere Informationen zur Rechnungslegung in Kanada haben wir hier für Sie zusammengefasst.

 

18. Oktober 2010: Japanische Übersetzung unseres IFRS in Focus-Newsletters zum Rahmenkonzept
Das japanische IFRS Centre of Excellence von Deloitte hat eine japanische Übersetzung des folgenden IFRS in Focus-Newsletters herausgebracht: IASB schließt erste Phase des gemeinsamen Projekts zum Rahmenkonzept für die Finanzberichterstattung ab (197 KB). Die englische Fassung finden Sie hier (67 KB); unsere Seite mit der Zusammenfassung des IASB-Projekts zum Rahmenkonzept steht Ihnen hier zur Verfügung. Zu den Internetseiten zu IFRS des japanischen Centres of Excellence gelangen Sie hier (in japanischer Sprache).

 

16. Oktober 2010: IASB-Sitzung im Oktober 2010 – geänderte Tagesordnung
Die Tagesordnung und die Reihenfolge der einzelnen Tagesordnungspunkte haben sich für jeden Tag der IASB-Sitzung im Oktober 2010 geändert. Die aktualisierte Agenda können Sie hier einsehen.

 

15. Oktober 2010: Neuer Accounting Alert von Deloitte Kanada

Unsere kanadischen Kollegen haben einen Accounting Alert-Newsletter herausgegeben, in dem die Änderungen der Wertpapierregelungen der kanadischen Wertpapieraufsichten (Canadian Securities Adminstrators, CSA) im Rahmen des Übergangs auf IFRS zusammengefasst werden. Der Newsletter steht Ihnen in beiden Landessprachen zur Verfügung:

bullet Accounting Alert: Changes to CSA securities rules for IFRS changeover (91 KB)
bullet Alerte comptable: Modifications relatives aux IFRS apportées aux règlements sur les valeurs mobilières (96 KB)

In Kanada müssen alle profitorientierten öffentlich rechenschaftspflichtigen Unternehmen ab 2011 IFRS anwenden. Ausnahmen werden jedoch für Investmentgesellschaften und für preisregulierte Geschäftsvorfälle erwogen, um dem IASB Zeit zu geben, seine diesbezüglichen Projekte abzuschließen. Weitere Informationen finden Sie auf unserer Länderseite Kanada.

 

15. Oktober 2010: IFRS-Podcast von Deloitte zur Sicherungsbilanzierung von Finanzinstrumenten
Andrew Spooner, verantwortlicher Partner für die Bilanzierung von Finanzinstrumenten nach IFRS, und Bob Uhl, Leiter des IFRS Centre of Excellence für die Region Amerika, erörtern die Vorschläge von IASB und FASB hinsichtlich der Sicherungsbilanzierung von Finanzinstrumenten. Sie erläutern die Vorschläge des FASB, die in seinem Entwurf zu Finanzinstrumenten enthalten sind, und vergleichen sie mit den vorläufigen Schlussfolgerungen, zu denen der IASB im Rahmen seines Projekts zur Sicherungsbilanzierung gekommen ist. (Eine Zusammenfassung der bisherigen Erörterungen des IASB finden Sie hier, eine Zusammenfassung der Vorschläge des FASB hier.) Die Diskussion wird von dem britischen Finanzjournalisten Robert Bruce geleitet. Der Podcast in englischer Sprache kann entweder hier heruntergeladen werden (28:28 min, 22 MB) oder steht über iTunes zur Verfügung; er ist der dritte Teil einer Serie, die wir Ihnen auf IAS PLUS zur Verfügung stellen werden. Eine Übersicht über alle Teile der Serie finden Sie hier.

 

15. Oktober 2010: Konferenz der Europäischen Kommission zu Rechnungslegung und Wirtschaftsprüfung
Am 9. und 10. Februar 2011 beabsichtigt die Europäische Kommission eine hochrangige Konferenz zu Fragen der Rechnungslegung und Abschlussprüfung abzuhalten.

Der erste Tag wird sich mit Themen der Rechnungslegung befassen. Die Referenten werden sich zu Fragen der Kontrolle der Standardsetzung im internationalen Kontext äußern und über die generellen Ziele der Finanzberichterstattung diskutieren. Es werden auch Fragen im Zusammenhang mit der Anwendung der IFRS als weltweit anerkannte Rechnungslegungsstandards wie Konvergenz und die praktischen Herausforderungen der konsistenten Anwendung auf globaler Ebene besprochen werden.

Der zweite Tag wird Fragen bezüglich des Marktes für Abschlußprüfungen gewidmet sein. Gespräche mit einer Vielzahl von Beteiligten werden die Notwendigkeit für weitere Verbesserung des europäischen Marktes für Abschlußprüfungen erörtern und der Frage nachgehen, inwiefern Verbesserungen möglich sind. Die Konferenz bietet einen ersten Einblick in die Rückmeldungen zum Grünbuch, das am 13. Oktober 2010 veröffentlicht worden ist.

Weitere Informationen zur Konferenz finden Sie auf der Internetseite der EU-Kommission.

 

15. Oktober 2010: IASB hält an der Veröffentlichung eines endgültigen Standards zur Konsolidierung Ende 2010 fest
Am 11. Oktober 2010 hat der US-amerikanische Standardsetzer FASB angekündigt, dass seine beiden Gesprächsrunden, bei denen Meinungen von Interessengruppen zum IASB-Arbeitsentwurf des demnächst erscheinenden IFRS zur Konsolidierung eingeholt werden sollen, vom Montag, den 25. Oktober auf Montag, den 22. November 2010 verschoben worden sind.

Der IASB nimmt an den Gesprächsrunden teil und hat nun eine englischsprachige Erklärung herausgegeben, dass er, zu diesem Zeitpunkt, daran festhält, den endgültigen Standard zur Konsolidierung Ende 2010 herauszugeben, obwohl die Gesprächsrunden verschoben worden sind. Er wird jedoch den Zeitplan für die Finalisierung des endgültigen Standards zur Konsolidierung nach den Gesprächsrunden überprüfen.

 

15. Oktober 2010: IDW-Stellungnahme zur Erlöserfassung
Das Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) hat Stellung zu dem vom IASB im Juni 2010 veröffentlichten Standardentwurf ED/2010/6: Erlöse aus Verträgen mit Kunden genommen. Der Entwurf ist Teil des Konvergenzprojektes mit dem FASB. Der für 2011 geplante finale Standard soll IAS 18 Erlöse und IAS 11 Fertigungsaufträge ablösen und zu einer einheitlichen, prinzipienbasierten Umsatzrealisierung aus Kundenverträgen führen.

Gemäß dem Grundprinzip des Standardentwurfs sind Umsatzerlöse aus Kundenverträgen künftig erst dann zu realisieren, wenn das Unternehmen seine Leistungsverpflichtung durch Übertragung der versprochenen Güter oder Dienstleistungen an den Kunden erfüllt hat. Entscheidend für den Zeitpunkt der Umsatzrealisierung ist der Kontrollübergang auf den Kunden.

Das IDW bezweifelt, dass die Einführung eines neuen Standards zur Umsatzrealisierung überhaupt notwendig ist. Die aktuellen Regelungen zur Umsatzrealisierung hätten sich in der Praxis weitestgehend bewährt, wohingegen das vorgeschlagene neue Konzept des IASB weder für alle Vertragstypen sachgerecht sei noch wesentlich entscheidungsnützlichere Informationen den Abschlussadressaten biete. Nach Meinung des IDW wäre eine gezielte Verbesserung von IAS 18 und IAS 11 die sinnvollere und effizientere Maßnahme. Die englischsprachige Stellungnahme finden Sie hier (111 KB).

 

15. Oktober 2010: EFRAG finalisiert Stellungnahme zu einer vorläufigen Entscheidung des Interpretations Committee
Die Europäische Beratungsgruppe für Finanzberichterstattung (European Financial Reporting Advisory Group, EFRAG) hat eine Stellungnahme gegenüber dem IFRS Interpretations Committe (vormals IFRIC) herausgegeben, die sich auf die vorläufige Agendaentscheidung in Bezug auf die Bilanzierung von Put-Optionen auf nicht beherrschende Anteile bezieht. EFRAG stimmt der Entscheidung des Interpretations Committee zu, hält jedoch die Formulierung und Begründung der Entscheidung für nicht sachgerecht. Die englischsprachige Presseerklärung, die eine Verknüpfung auf die Stellungnahme enthält, finden Sie hier.

 

15. Oktober 2010: IASB und FASB kündigen öffentliche Gesprächsrunden zu ihren Leasingvorschlägen an
Der IASB und der FASB beabsichtigen, mehrere öffentliche Gesprächsrunden zu ihrem gemeinsamen Projekt zu Leasingverhältnissen im Dezember 2010 und im Januar 2011 abzuhalten. Der Zweck dieser Gesprächsrunden soll sein, die Meinungen und Ansichten der verschiedenen Interessensgruppen zum IASB/FASB-Entwurf zu Leasingverhältnissen einzuholen.

Veranstaltungsorte und -tage sind wie folgt (genaue Zeiten und Orte werden noch bekanntgegeben):

bullet London – Freitag, 17. Dezember 2010
bullet Hongkong – Montag, 20. Dezember 2010
bullet Chicago – Mittwoch, 5. Januar 2011
bullet Norwalk – Donnerstag, 6. Januar 2011

Wer an diesen Gesprächsrunden teilnehmen möchte, muss sich bis zum 1. November 2010 anmelden. Die Presseerklärung des IASB mit Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie hier; für die Gesprächsrunden in Nordamerika können Sie sich auch auf der Internetseite des FASB anmelden.

 

14. Oktober 2010: FASB gibt neue ASU zu Versicherungsverträgen heraus
Der US-amerikanische Standardsetzer Financial Accounting Standards Board (FASB) hat eine Aktualisierung der Rechnungslegungsstandards (Accounting Standards Update, ASU) Nr. 2010-26 Finanzdienstleistungen – Versicherungen (Thema 944): Bilanzierung von Kosten im Zusammenhang mit dem Erwerb oder der Erneuerung von Versicherungsverträgen herausgegeben. Mit der ASU, die auf der Septembersitzung der Emerging Issues Task Force des FASB beschlossen wurde, wird klargestellt, welche Kosten im Zusammenhang mit dem Erwerb oder der Erneuerung von Versicherungsverträgen aktiviert werden sollten. Nach IFRS gibt es keine Leitlinien, nach denen die Abgrenzung von Erwerbskosten verboten oder vorgeschrieben ist.

Weitere Informationen:

bullet Zugang zur neuen ASU auf der Internetseite des FASB
bullet Übersicht über alle Themen, die auf der Septembersitzung 2010 von EITF besprochen wurden im EITF Snapshot (in englischer Sprache, 129 KB)

IASB und FASB arbeiten derzeit an einem gemeinsamen Projekt zu Versicherungsverträgen. Ein endgültiger Standard wird im zweiten Quartal 2011 erwartet.

 

14. Oktober 2010: IFRS-Studie 2010: Genauere Betrachtung der Rechnungslegung in der Schweiz
Unsere Schweizer Kollegen haben eine erste Studie zur Anwendung der IFRS-Rechnungslegungsstandards durch schweizerische börsennotierte Unternehmen abgeschlossen. Die Studie beruht auf Jahresabschlüssen für 2009 von 30 Schweizer Unternehmen mit einer Gesamtmarktkapitalisierung von 572 Billionen Franken, was 62% der Gesamtmarktkapitalisierung der Schweizer Börse entspricht. Bei der Auswahl der Stichprobe lag das Ziel darin, nicht nur die größten börsennotierten Unternehmen auszuwählen, sondern auch sicherzustellen, dass die gewählten Unternehmen sowohl in Bezug auf das Geschäftsfeld als auch in ihrer geografischen Ansiedlung möglichst unterschiedlich sind. Zehn der Unternehmen gehören dem SMI-Index an.

Das Hauptziel der Studie lag darin, die folgenden Sachverhalte zu untersuchen:

bullet der Grad der Abweichung in der Darstellung des Hauptteils der Bilanz in den Abschlüssen der börsennotierten Unternehmen;
bullet welche ausschlaggebenden Ermessensentscheidungen und wesentlichen Schätzungen die Unternehmensführung für die bedeutendsten halt, wenn der Abschluss erstellt wird;
bullet wie die Einhaltung der Angabevorschriften und die Wahl der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden unter IFRS abweichen;
bullet die Auswirkung der Änderungen an den Bilanzierungsstandards, die 2009 das erste Mal in Kraft treten; und
bullet wie die Unternehmen die Angabevorschriften einhalten, die speziell für Schweizer börsennotierte Unternehmen gelten.

Weiterführende Informationen:

bullet Studie zur Anwendung der IFRS durch schweizerische börsennotierte Unternehmen (in englischer Sprache, 2.507 KB)
bullet weitere IFRS-Publikationen von Deloitte in englischer Sprache
bullet weitere IFRS-Publikationen von Deloitte in deutscher Sprache
bullet unsere Länderseite Schweiz

 

14. Oktober 2010: Europäische Union erwägt Prüfungsreform
Die Europäische Kommission hat ein Konsultationspapier zur Rolle der gesetzlichen Abschlussprüfung sowie zum Umfeld ihrer Durchführung herausgegeben. Dazu wurde ein Grünbuch mit dem Titel Weiteres Vorgehen im Bereich der Abschlussprüfung: Lehren aus der Krise erstellt, mit dem eine Diskussion zu folgenden Themen angestoßen werden soll: Rolle des Abschlussprüfers, Kontrolle und Unabhängigkeit von Prüfungsgesellschaften, Beaufsichtigung von Abschlussprüfern, Konstellation des Markts für Abschlussprüfungen, Schaffung eines Binnenmarkts für Prüfungsleistungen, Vereinfachung der Bestimmungen für kleine und mittelgroße Unternehmen (KMU) und kleine und mittelgroße Prüfungsgesellschaften (KMP) und internationale Zusammenarbeit bei der Beaufsichtigung weltweit tätiger Prüfungsnetze.

In dem Grünbuch werden unter anderem die folgende wichtigen Fragen und Themen erörtert:

bullet Sollte eine regelmäßige Rotation der Prüfungsgesellschaften – nicht nur der Prüfungspartner – ins Auge gefasst werden?
bullet Sollte die Bestellung, Vergütung und die Dauer des Prüfungsauftrags von einem Dritten, vielleicht einer Regulierungsbehörde und nicht dem Unternehmen selbst wahrgenommen werden?
bullet Gibt es mehr Bedarf an gemeinsamen Prüfungen / Audit-Konsortien?
bullet Würden die gesetzlichen Bestimmungen stärker harmonisiert und ein "Europäischer Pass" für Abschlussprüfer eingeführt, der es diesen ermöglichen würde, ihre Dienste EU-weit anzubieten, könnte es einen echten Binnenmarkt für Abschlussprüfungen geben.
bullet Ist eine umfassende Debatte darüber erforderlich, was getan werden muss, um zu gewährleisten, dass sowohl Abschlussprüfungen als auch Vermerke der Abschlussprüfer ihren Zweck erfüllen, d.h. "fit for purpose" sind?
bullet Sollten besondere Anstrengungen unternommen werden, um für die Prüfung von KMU ein ihnen angepasstes Umfeld zu schaffen (also "begrenzte Prüfungen")?
bullet Wann und wie sollten die International Standards on Auditing (ISA) in der EU eingeführt werden?

Am 10. Februar 2011 wird die Kommission eine Konferenz auf hohem Niveau zu diesem Thema anberaumen. Auf dieser Konferenz sollen dieses Grünbuch sowie die Haupterkenntnisse dieser Konsultation mit sämtlichen Interessengruppen erörtert und nach weiteren Lösungsansätzen gesucht werden. Nach Abschluss dieser Konsultationsphase wird die Kommission 2011 etwaige Folgemaßnahmen und weitere Vorschläge ankündigen.

Weiterführende Informationen:

bullet Presserklärung der EU-Kommission
bullet Erklärung von Kommissar Barnier (23:13 min in französischer Sprache)
bullet Grünbuch (105 KB)
bullet Presseerklärung von Deloitte zu den Vorschlägen (in englischer Sprache)

 

14. Oktober 2010: Vorgeschlagener internationaler Prüfungsstandard zur Prüfung komplexer Finanzinstrumente
Der International Auditing and Assurance Standards Board (IAASB) hat eine neu vorgeschlagene Verlautbarung herausgegeben – eine Verlautbarung zu internationaler Prüfungspraxis (International Auditing Practice Statement, IAPS) mit dem Titel Besondere Erwägungen bei der Prüfung komplexer Finanzinstrumente. In der vorgeschlagenen IAPS werden praktische Erwägungen für Prüfer hervorgehoben, die mit komplexen Finanzinstrumenten zu tun haben. Besondere Betonung liegt auf Prüfungserwägungen im Hinblick auf Bewertungs- und Angabefragen für Abschlussposten, die zum beizulegenden Zeitwert bewertet werden. Gleichzeitig mit der vorgeschlagenen IAPS 1000 stellt der IAASB das gegenwärtige Vorwort zu den internationalen Standards zur Qualitätskontrolle, Prüfung, Review und sonstigen prüfungsnahen Leistungen öffentlich zur Stellungnahme, in dem die Verbindlichkeit dieser und künftiger IAPS erläutert werden. Die englischsprachige Presseerklärung des IAASB, die eine Verknüpfung auf den Vorschlag enthält, finden Sie hier. Stellungnahmen werden bis zum 11. Februar 2011 erbeten.

 

14. Oktober 2010: Japanische Übersetzung unseres IFRS in Focus-Newsletters zu ausgeprägter Hochinflation
Das japanische IFRS Centre of Excellence von Deloitte hat eine japanische Übersetzung des folgenden IFRS in Focus-Newsletters herausgebracht: IASB gibt Entwurf zur erstmaligen IFRS-Anwendung nach einer Phase ausgeprägter Hochinflation heraus (185 KB). Die englische Fassung finden Sie hier (65 KB). Die Internetseiten zu IFRS des japanischen Centres of Excellence finden Sie hier (in japanischer Sprache).

 

13. Oktober 2010: Ernennung von Hans Hoogervorst zum IASB-Vorsitzenden – erste Reaktionen

Hoogervorst
Nach der gestrigen Ankündigung, dass Hans Hoogervorst Sir David Tweedie nach dem Ende von dessen Amtszeit Ende Juni 2011 als Vorsitzender des IASB nachfolgen wird und dass Ian Mackintosh stellvertretender Vorsitzender wird, sind erste Reaktionen bekannt geworden.

Michel Barnier, EU-Kommissar für Binnenmarkt und Dienstleistungen, begrüßt die Ernennung von Hans Hoogervorst zum künftigen Vorsitzende des IASB: "Hans Hintergrund und Erfahrungen als Minister und als Regulierer machen ihn gut geeignet für die Aufgabe und geben ihm ein gutes Verständnis für den größeren internationalen Zusammenhang, in dem der IASB agiert." (vollständige Verlautbarung in englischer Sprache)

George Möller, Vorsitzender des Aufsichtsrats der niederländischen Finanzmarktaufsicht AFM, nennt Hoogervorsts Schritt "äußerst bedauerlich für die AFM, aber ein großes Glück für ihn selbst, für die Niederlande und für den IASB." (vollständige Verlautbarung in niederländischer Sprache)

Hans Hoogervorst, neu ernannter IASB-Vorsitzender, freut sich auf die Aufgaben beim IASB: "Die Standards sind ein Motor der finanziellen Modernisierung, besonders in den aufstrebenden Märkten." Dennoch verlässt er die AFM "einem Schmerz im Herzen". (vollständige Verlautbarung in niederländischer Sprache)

Michael Izza, Vorstandsvorsitzender des Instituts der Wirtschaftsprüfer von England und Wales (ICAEW), beneidet Hoogervorst nicht um die Aufgaben, die ihn erwarten: "Er und sein künftiger Stellvertreter Ian Mackintosh müssen auf den unglaublichen Fortschritten aufsetzen, die David Tweedie beim Erreichen eines einzigen Satzes weltweit gültiger Rechnungslegungsstandards erzielt hat, und auf eine positive Entscheidung hinsichtlich der Übernahme der International Financial Reporting Standards (IFRS) in den Vereinigten Staaten hinarbeiten. Gleichzeitig müssen sie den Übergang hin zu einer neuen und ganz anderen Phase der internationalen Rechnungslegung anstoßen, in der die Qualität der bestehenden und neuen Standards oberste Priorität für den Board haben. Sie haben eine Aufgabenliste, um die sie keiner beneidet." (vollständige Verlautbarung in englischer Sprache)

Baronin Hogg, Vorsitzende des britischen Rats für Rechnungslegung (FRC), begrüßt die Ernennung von Ian Mackintosh zum stellvertretenden Vorsitzenden: "Dies ist eine schwierig Zeit in der Entwicklung eines einzigen Satzes hochwertiger weltweit gültiger Rechnungslegungsstandards, und ich weiß dass Ians Schatz internationaler Erfahrungen von großem Wert für den IASB sein wird." (vollständige Verlautbarung in englischer Sprache)

In seiner neuesten Kolumne gibt außerdem Robert Bruce, der dem internationalen Autorenteam unserer englischsprachigen Mutterseite als Kolumnist beigetreten ist, Hans Hoogervorsts Denkweise und interviewt Ian Macintosh. Die englischsprachige Kolumne finden Sie hier.

 

13. Oktober 2010: EFRAG-Stellungnahmeentwurf zu einer vorläufigen Agendaentscheidung
Die Europäische Beratungsgruppe für Rechnungslegung (European Financial Reporting Advisory Group, EFRAG) stellt auf ihrer Internetseite den Entwurf einer Stellungnahme gegenüber dem IFRS Interpretations Committee zu dessen vorläufiger Agendaentscheidung in Bezug auf IAS 36 Wertminderung von Vermögenswerten – Berechnung des Gebrauchswerts zur Verfügung. EFRAG unterstützt die Entscheidung, den Sachverhalt nicht auf die Agenda zu nehmen, äußert aber Bedenken hinsichtlich der Formulierung der Begründung. Stellungnahmen an EFRAG werden bis zum 27. Oktober 2010 erbeten. Die englischsprachige Presseerklärung von EFRAG, die eine Verknüpfung auf den Stellungnahmeentwurf enthält, finden Sie hier.

 

13. Oktober 2010: ITA-Projektteam gibt Globales Einreicherhandbuch für XBRL heraus
Das Projektteam für die Interoperabilität von Taxonomiearchitekturen (Interoperable Taxonomy Architecture, ITA) hat den ersten Satz vereinheitlichter XBRL-Einreicherregeln für die globale Anwendung in Form eines Globalen Einreicherhandbuchs herausgegeben. Das Handbuch enthält einen Satz von Regeln, die Leitlinien zur Erstellung, Einreichung und Verifizierung von Datensätzen enthält, die in Form der Unternehmensberichtserstattungssprache XBRL (eXtensible Business Reporting Language) verfasst sind. Diese können mit Hilfe der IFRS-Taxonomie, der EDINET-Taxonomie oder der US-GAAP-Taxonomie erstellt worden sein. Das ITA-Projekt zielt auf die Harmonisierung dieser XBRL-Architekturen ab. Die zugrunde liegende Hoffnung ist, dass diese Harmonisierung die Analyse und den Vergleich von Finanzdaten im XBRL-Format unterstützen wird, indem Softwareherstellern die Entwicklung von Anwendungen für IFRS, japanische Rechnungslegungsstandards und US-GAAP auf Basis einer einzigen XBRL-Architektur ermöglicht wird.

Weiterführende Informationen:

bullet englischsprachige Presseerklärung der IFRS Stiftung
bullet Zugang zum Globalen Einreicherhandbuch

 

13. Oktober 2010: FASB schlägt ASU zur Berichterstattung über die Restrukturierung notleidender Kredite vor
Der US-amerikanische Standardsetzer FASB hat eine Aktualisierung der Rechnungslegungsstandards (Accounting Standards Update, ASU) zu Forderungen vorgeschlagen: Klarstellung der Bilanzierung von Restrukturierungen notleidender Kredite durch Kreditgeber. Die vorgeschlagene ASU bietet zusätzliche Leitlinien, mit denen Kreditgebern geholfen werden soll, zu bestimmen, ob die Restrukturierung einer Forderung die Kriterien für eine Restrukturierung notleidender Kredite erfüllt. Bei Übernahme würden diese Leitlinien dabei helfen, die Einheitlichkeit der Anwendung von US-GAAP in Bezug auf Restrukturierungen zu verbessern. Entsprechende Uneinheitlichkeiten treten unter IFRS nicht auf, da die IFRS keine Leitlinien zur Restrukturierung notleidender Kredite enthalten. Die vorgeschlagene ASU steht Ihnen auf der Internetseite des FASB zur Verfügung. Stellungnahmen werden bis zum 13. Dezember 2010 erbeten. Unsere US-amerikanischen Kollegen haben einen Heads Up-Newsletter erstellt, in dem die vorgeschlagene ASU erläutert wird: FASB widmet sich Problemen bei der Restrukturierung (in englischer Sprache, 106 KB).

 

13. Oktober 2010: Aktualisierter Bericht zum Status des Übernahmeprozesses

EFRAG hat den Bericht, der den Status zum Übernahmeprozess jedes IFRS, einschließlich Standards, Interpretationen und Änderungen gemäß der europäischen Rechnungslegungsregulierung aufzeigt, aktualisiert. Laden Sie sich den Status des Übernahmeprozesses vom 13. Oktober 2010 herunter (in englischer Sprache, 56 KB). Derzeit wurden die folgenden drei IASB-Verlautbarungen noch nicht für die Anwendung in Europa übernommen:

bullet IFRS 9 Finanzinstrumente
bullet Änderungen an IFRS 7 Finanzinstrumente: Angaben
bullet Verbesserungen an den IFRS (Zyklus 2008 - 2010)

 

13. Oktober 2010: "Blue Ribbon"-Panel zieht 'GAAP mit Ausnahmen' dem IFRS für KMU vor
Die US-amerikanische Stiftung für Rechnungslegung (US Financial Accounting Foundation, FAF) hat eine Presseerklärung herausgegeben, in der von der Mehrheit der Mitglieder des sogenannten "Blue Ribbon"-Panel der US-amerikanischen Organisationen AICPA, FAF und NASBA favorisierte Lösung hinsichtlich der Finanzberichterstattung von nicht börsennotierten Unternehmen in den Vereinigten Staaten dargestellt wird. Eine Mehrheit der Mitglieder ist der Meinung, dass es eines neuen Standardsetzungsmodells bedarf, das an die US-GAAP angelehnt ist, wobei Ausnahmen für nicht börsennotierte Unternehmen geschaffen werden sollen. Darüber hinaus zieht die Mehrheit der Mitglieder einen eigenen Standardsetzer für nicht börsennotierte Unternehmen unter dem Dach der FAF vor. Diese Ergebnisse stehen im Einklang mit den früher von uns berichteten Entwicklungen und scheinen zu bestätigen, dass der IFRS für KMU in näherer Zukunft nicht in den Vereinigten Staaten übernommen werden wird. Die Empfehlungen des Panels sollen auf einer abschließenden Sitzung im Dezember finalisiert werden; ein offizieller Bericht wird im Januar 2011 erscheinen. Danach wird die FAF die Empfehlungen erwägen und wahrscheinlich weitere Meinungen der Anwender einholen.

Die englischsprachige Presserklärung steht Ihnen auf der Internetseite der FAF zur Verfügung.

In diesen Nachrichten hatten wir bereits über Entwicklungen beim "Blue Ribbon"-Panel berichtet:

bullet 5. Oktober 2010: AICPA fordert neuen Rat für nicht börsennotierte Unternehmen
bullet 21. September 2010: Appell an die Vereinigten Staaten, den IFRS für KMU nicht zu verwerfen
bullet 14. September 2010: Aktueller Stand bei der US-Rechnungslegung von nicht börsennotierten Unternehmen
bullet 6. August 2010: 'Blue Ribbon'-Panel bittet um Eingaben zur Rechnungslegung nicht börsennotierter US-Unternehmen

 

12. Oktober 2010: Treuhänder ernennen Hans Hoogervorst zum Nachfolger von Sir David Tweedie

Hoogervorst
Die IFRS-Stiftung (International Financial Reporting Standards Foundation), unter der der IASB arbeitet, hat heute die Ernennung von Hans Hoogervorst als Vorsitzenden und Ian Mackintosh als stellvertretenden Vorsitzende des IASB bekanntgegeben.

Hans Hoogervorst wird Sir David Tweedie, dessen Amtszeit Ende Juni 2011 endet, nachfolgen. Er ist gegenwärtig Vorsitzender der der niederländischen Finanzmarktaufsicht (Autoriteit Financiële Markten, AFM), Vorsitzender des Fachausschusses der internationalen Vereinigung der Wertpapieraufsichtsbehörden (International Organization of Securities Commissions, IOSCO) und Ko-Vorsitzender der Beratungsgruppe zur Finanzmarktkrise (Financial Crisis Advisory Group, FCAG), ein unabhängiges Gremium, das sich aus führenden Experten zusammensetzt und die Rechnungslegungsstandardsetzer in ihren Reaktionen auf die Finanzmarktkrise berät. Er wird all diese Ämter aufgeben, wenn er Mitglied des IASB wird.

Ian Mackintosh, früherer Leiter der Abteilung Rechnungslegung der australischen Wertpapieraufsicht (Australian Securities and Investment Commission) verfügt über mehr als 30 Jahre Erfahrung in nationaler und internationaler Standardsetzung. Er ist gegenwärtig Vorsitzender der britischen Standardsetzers Accounting Standards Board (ASB) und Vorsitzender der Gruppe der nationalen Standardsetzer, eines Gremiums, in dem mehr als 20 nationale und regionale Standardsetzungsorgane versammelt sind.

Der neue Vorsitzende verfügt über ein starkes Verständnis der Herausforderungen, die dem IASB auf seinem Weg zum globalen Übernahme der IFRS gegenüberstehen, und wird Wege finden, diese zu meistern. Die bedeutende Erfahrung der stellvertretenden Vorsitzenden im Bereich der Standardsetzung werden dem IASB dabei helfen, die IFRS als globale Rechnungslegungsstandards zu etablieren.

Die Lebensläufe von Hoogervorst und Mackintosh sowie ihre Erklärungen hinsichtlich ihrer ausdrücklichen Verpflichtung in Bezug auf die Wahrung der Unabhängigkeit des Standardsetzungsprozesses und das Handeln im Interesse der Anleger und anderer Interessengruppen finden Sie in der Presseerklärung des IASB (in englischer Sprache, 33 KB).

 

12. Oktober 2010: Duck-Koo Chung zum Treuhänder der IFRS-Stiftung berufen
Die IFRS-Stiftung (International Financial Reporting Standards Foundation), hat heute die Berufung von Duck-Koo Chung als Treuhänder der IFRS-Stiftung bestätigt. Er wurde für eine dreijährige Amtszeit berufen, die am 1. Januar 2011 beginnt.

Duck-Koo Chung ist ehemaliger Minister für Wirtschaft, Industrie und Energie von Südkorea. Er ist Gastprofessor für internationale Finanzen der Korea University und der Renmin University in Peking und Gründungsmitglied der Forschungsstiftung für Nordostasien (North East Asian Research (NEAR) Foundation), einer Forschungsgruppe, die aus chinesischen, japanischen und koreanischen Experten in internationalen Finanzen besteht.

Jeffrey Lucy (Australien) und Pedro Malan (Brasilien) wurden jeweils für eine weitere Amtszeit als Treuhänder der IFRS-Stiftung berufen. Weitere Informationen stehen Ihnen in der Presseerklärung des IASB zur Verfügung (in englischer Sprache, 34 KB).

 

12. Oktober 2010: Ergebnisse der zweiten Sitzung der AOSSG
Die Gruppe der Standardsetzer aus Asien/Ozeanien (Asian-Oceanian Standard-Setters Group, AOSSG) hat nach ihrer zweiten Sitzung in Tokio am 29. und 30. September 2010 ein abschließendes Kommuniqué herausgegeben.

Folgende Themen wurden erörtert:

bullet Bedeutung der AOSSG. Es wurde festgehalten, dass eine bessere Koordination der Standardsetzer im asiatisch-pazifischen Raum bei der Entwicklung der IFRS wichtig sei. Sir David Tweedie, der Vorsitzende des IASB, erkannte an, dass den Meinungsäußerungen aus der Region vor dem Hintergrund des starken wirtschaftlichen Wachstums mehr Gewicht beigemessen werden sollte.
bullet Administratives. Ikuo Nishikawa (vom japanischen Standardsetzer Accounting Standards Board of Japan) und Kevin Stevenson (vom australischen Standardsetzer Australian Accounting Standards Board) wurden zum Vorsitzenden bzw. stellvertretenden Vorsitzenden gewählt. Ein Beirat für den Vorsitzenden soll außerdem eingerichtet werden.
bullet Emissionshandel. Die Gruppe wird dem IASB nahelegen, den Abschluss dieses Projekts zu beschleunigen und es auszuweiten, um andere Programme mit aufzunehmen.
bullet Islamische Finanzgeschäfte. Die Gruppe hat eine Reihe von Sachverhalten in Bezug auf die Bilanzierung von islamischen Finanzgeschäften und ihre möglichen Auswirkungen auf eine vollständige Übernahme der IFRS durch einzelne Länder identifiziert.
bullet IASB-Projekte. Die Gruppe erörterte die IASB-Projekte zu Konsolidierung, Finanzinstrumenten, Darstellung des Abschlusses, Versicherungen, Bewertung zum beizulegenden Zeitwert, Leasingverhältnissen und Erlöserfassung.
bullet Arbeitsgruppen. Die Gruppe entscheid, eine Arbeitsgruppe zu IAS 41 Landwirtschaft einzurichten.

Das englischsprachige abschließende Kommuniqué steht Ihnen hier zur Verfügung (40 KB). Die nächste Sitzung soll 2011 in Australien stattfinden, wo der australische Standardsetzer Australian Accounting Standards Board Gastgeber sein wird.

 

12. Oktober 2010: Kanadische Publikation zur Verbesserung der Qualität von IFRS-Abschlüssen
Unsere kanadischen Kollegen haben eine Publikation zur Verbesserung der Qualität von IFRS-Abschlüssen herausgegeben. Darin werden zehn einfache Möglichkeiten dargestellt, wie die Qualität von IFRS-Abschlüssen verbessert werden kann. Dazu zählen die Darstellung der Informationen, der Grad der Untergliederung und die Verweise innerhalb des Anhangs. Auch übergreifende Erwägungen wie die Verwendung einer einfachen Sprache und die Angabe klar formulierter Erklärungen werden genannt.

Weiterführende Informationen:

bullet Publikation Verbesserung der Qualität von IFRS-Abschlüssen (in englischer Sprache, 153 KB)
bullet Unsere Länderseite Kanada

 

11. Oktober 2010: Deloitte-Stellungnahmen zu vorläufigen Agendaentscheidungen

Das IFRS Global Office von Deloitte hat Stellungnahmen zu fünf vorläufigen Agendaentscheidungen des IFRS Interpretations Committee eingereicht:

bullet Stellungnahme zu einer vorläufigen Agendaentscheidung: IAS 1 Darstellung des Abschlusses – Klassifizierung als lang- oder kurzfristig von kündbaren Darlehen (in englischer Sprache, 27 KB) – Wir stimmen der Entscheidung, den Sachverhalt nicht auf die Agenda zu nehmen, zu.
bullet Stellungnahme zu einer vorläufigen Agendaentscheidung: IAS 19 Leistungen an Arbeitnehmer – Bilanzierung von satzungsgemäßen Gewinnbeteiligungsvereinbarungen (in englischer Sprache, 27 KB) – Wir stimmen der Entscheidung, den Sachverhalt nicht auf die Agenda zu nehmen, zu.
bullet Stellungnahme zu einer vorläufigen Agendaentscheidung: IAS 32 Finanzinstrumente: Darstellung – Put-Optionen auf nicht beherrschende Anteile (in englischer Sprache, 33 KB) – Wir stimmen der Entscheidung, den Sachverhalt nicht auf die Agenda zu nehmen, zu, lehnen jedoch die vorgeschlagene Formulierung der Entscheidung ab.
bullet Stellungnahme zu einer vorläufigen Agendaentscheidung: IAS 36 Wertminderung von Vermögenswerten – Berechnung des Gebrauchswerts (in englischer Sprache, 27 KB) – Wir stimmen der Entscheidung, den Sachverhalt nicht auf die Agenda zu nehmen, zu.
bullet Stellungnahme zu einer vorläufigen Agendaentscheidung: IFRS 2 Anteilsbasierte Vergütungen – Anteilsbasierte Vergütungen, die abzüglich Quellensteuer erfüllt werden (in englischer Sprache, 33 KB) – Wir stimmen der Entscheidung, den Sachverhalt nicht auf die Agenda zu nehmen, zu, lehnen jedoch die vorgeschlagene Begründung für die Entscheidung ab.

All unsere früheren Stellungnahmen gegenüber IFRS-Stiftung, IASB und Interpretations Committee finden Sie hier.

 

11. Oktober 2010: Änderungen bei den FASB-Gesprächsrunden zum IASB-Arbeitsentwurf zu Konzernabschlüssen

Der FASB hat die von uns angekündigten Gesprächsrunden zu dem IASB-Arbeitsentwurf zu Konzernabschlüssen vom 25. Oktober 2010 auf den 22. November 2010 verschoben. Auch bei den Zeiten haben sich Änderungen ergeben. Die neuen Details zu den Gesprächsrunden entnehmen Sie bitte der folgenden Tabelle. Einen Überblick über die gesamte Entwicklung des Projekts finden Sie auf unserer Projektseite zu Konsolidierung.

bullet Thema: Gesprächsrunden zum IASB-Arbeitsentwurf zu Konzernabschlüssen
bullet Zeitpunkt: Montag, 22. November 2010; erste Runde 8:00h – 11:00h EDT, zweite Runde 12:00h – 15:00h (amerikanische Ostküstenzeit)
bullet Veranstaltungsort: Büroräume des FASB, 401 Merritt 7, Norwalk, Connecticut
bullet Weitere Informationen und Anmeldung: hier

 

11. Oktober 2010: Newsletter zu den IASB-Vorschlägen zum Rahmenkonzept
Das IFRS Global Office von Deloitte hat einen IFRS in Focus-Newsletter zum Abschluss der ersten Phase des gemeinsamen Projekts zum Rahmenkonzept herausgegeben. In diesem Newsletter werden die vom IASB im September veröffentlichten neuen Kapital des Rahmenkonzepts erläutert. Das Ziel des Rahmenkonzeptprojekts ist, eine solide Grundlage zur Ableitung zukünftiger Rechnungslegungsstandards darzustellen, die prinzipienorientiert, miteinander konsistent und international konvergiert sind. Das Projekt wurde in einzelne Phasen aufgeteilt, deren erste (Phase A)nun abgeschlossen ist. Die Phasen B bis H sind noch abzuarbeiten.

Weiterführende Informationen:

bullet IFRS in Focus-Newsletter – IASB schließt erste Phase des gemeinsamen Projekts zum Rahmenkonzept für die Finanzberichterstattung ab (in englischer Sprache, 67 KB)
bullet Frühere Ausgaben von IFRS in Focus

 

11. Oktober 2010: Newsletter zu den IASB-Vorschlägen zu ausgeprägter Hochinflation
Das IFRS Global Office von Deloitte hat einen IFRS in Focus-Newsletter zu den Vorschlägen des IASB in Bezug auf die erstmalige Anwendung der IFRS nach einer Phase ausgeprägter Hochinflation herausgegeben. In diesem Newsletter wird der Entwurf des IASB vom September 2010 erläutert. Nach der vorgeschlagenen Änderung ist es einem Unternehmen, dessen Datum der erstmaligen Anwendung der IFRS auf oder nach das Datum der Normalisierung der funktionalen Währung fällt, gestattet, seine Vermögenswerte und Schulden zum Datum des Übergangs zum beizulegenden Zeitwert zu bewerten und diese Werte als die angenommenen Anschaffungskosten dieser Vermögenswerte und Schulden in der Eröffnungsbilanz zu verwenden. Stellungnahmen zum Entwurf müssen bis zum 30. November 2010 beim IASB eingehen.

Weiterführende Informationen:

bullet IFRS in Focus-Newsletter – IASB gibt Entwurf zur erstmaligen Anwendung der IFRS nach einer Phase ausgeprägter Hochinflation heraus (in englischer Sprache, 65 KB)
bullet Frühere Ausgaben von IFRS in Focus

 

11. Oktober 2010: Kanadische Wertpapieraufsichten schieben IFRS-Anwendung für Investmentgesellschaften um ein Jahr auf
Die kanadischen Wertpapieraufsichten (Canadian Securities Administrators, CSA) haben einen Hinweis zu ihren Absichten in Bezug auf die Übernahme der IFRS durch kanadische Investmentgesellschaften veröffentlicht. Im Oktober 2009 hatten die CAS eine Verlautbarung veröffentlicht, nach der Investmentfonds zum 1. Januar 2011 auf IFRS überzugehen hätten. Der kanadische Standardsetzer Canadian Accounting Standards Board (AcSB) hat jedoch kürzlich entschieden, das verpflichtende Datum des Übergangs auf IFRS für Investmentgesellschaften aufzuschieben, um dem International Accounting Standards Board (IASB) Zeit zu geben, die vorgeschlagenen Ausnahme für Investmentgesellschaften zu implementieren, nach der diese Gesellschaften Investments, die sie kontrollieren, nicht konsolidieren müssen. Die CSA sehen es als vorzuziehen an, dass die Ausnahme eingerichtet ist, bevor verlangt wird, dass die Investmentgesellschaften auf IFRS übergehen; das neue anvisierte Datum des Übergangs von Investmentgesellschaften auf IFRS ist jetzt der 1. Januar 2012.

Weiterführende Informationen:

bullet Zusammenfassung der Entscheidungen des AcSB von dessen Sitzung im September 2010 (in englischer Sprache auf der Internetseite des kanadischen Instituts der Wirtschaftsprüfer)
bullet Hinweis der CSA zur Übernahme der IFRS durch Investmentgesellschaften (in englischer Sprache auf der Internetseite der Wertpapieraufsicht von British Columbia)
bullet Unsere Zusammenfassung des IASB-Projekts zu Konsolidierung
bullet Unsere Länderseite Kanada

Der AcSB hat außerdem vorgeschlagen, die Übernahme der IFRS für preisregulierte Geschäftsvorfälle um zwei Jahre aufzuschieben.

 

11. Oktober 2010: Japanische Übersetzung unseres IFRS in Focus-Newsletters zu den IASB-Vorschlägen in Bezug auf latente Steuern
Das japanische IFRS Centre of Excellence von Deloitte hat eine japanische Übersetzung des folgenden IFRS in Focus-Newsletters herausgebracht: Entwurf zu latenten Steuern: Rückgewinnung der zugrunde liegenden Vermögenswerte (193 KB). Die englische Fassung finden Sie hier (67 KB). Die Internetseiten zu IFRS des japanischen Centres of Excellence finden Sie hier (in japanischer Sprache).

 

11. Oktober 2010: Dritte Ausgabe von 'IFRS auf der Spur bleiben' unserer indischen Kollegen mit Fokus auf Leasingverhältnissen erschienen
Unsere indischen Kollegen haben IFRS auf der Spur bleiben – Ausgabe 3 veröffentlicht. In dieser Ausgabe wird der gemeinsam von IASB und FASB veröffentlichte Entwurf zu Leasingverhältnissen erörtert, die Hauptvorschläge beschrieben und die Abweichungen von gegenwärtigen indischen Rechnungslegungsstandards dargestellt.

Weiterführende Informationen:

bullet IFRS auf der Spur bleiben – Ausgabe 3 Der Entwurf zu Leasingverhältnissen (in englischer Sprache, 1.384 KB)
bullet Unsere Länderseite zur Rechnungslegung in Indien
bullet Unsere Seite zum IASB-Projekt zu Leasingverhältnissen

 

8. Oktober 2010: Neuer Heads Up-Newsletter zum Versicherungsverträgen
Unsere US-amerikanischen Kollegen haben einen Heads Up-Newsletter herausgegeben, in dem das kürzlich vom FASB veröffentlichte Diskussionspapier zu vorläufigen Ansichten zu Versicherungsverträgen erläutert wird. Das Diskussionspapier gibt Anwendern die Möglichkeit, Stellung zum Modell für die Versicherungsbilanzierung zu nehmen, das vom IASB vorgeschlagen wurde und das bei Übernahme in den vereinigten Staaten bedeutende Änderungen am bestehenden amerikanischen Modell bewirken würde. Darüber hinaus werden in dem Diskussionspapier die wesentlichen Vorschläge des Entwurfs zusammengefasst, die vorläufigen Ansichten des FASB angedeutet und im Anhang eine Tabelle geboten, in der die gegenwärtigen US-amerikanischen Vorschriften mit dem im Entwurf vorgeschlagenen Modell und mit den vorläufigen Ansichten des FASB verglichen werden.

Weitere Informationen:

bullet der neue Heads Up-Newsletter unserer amerikanischen Kollegen (in englischer Sprache, 129 KB)
bullet Zugang zum Diskussionspapier auf der Internetseite des FASB
bullet Zusammenfassung der Vorschläge des IASB auf IAS PLUS
bullet Zugang zum Entwurf auf der Internetseite des IASB

 

8. Oktober 2010: IFRS-Podcast von Deloitte zur Wertminderung von Finanzinstrumenten
Andrew Spooner, verantwortlicher Partner für die Bilanzierung von Finanzinstrumenten nach IFRS, und Bob Uhl, Leiter des IFRS Centre of Excellence für die Region Amerika, erörtern die Vorschläge von IASB und FASB hinsichtlich der Wertminderung von Finanzinstrumenten. Sie erläutern die Gründe für die vorgeschlagenen Änderungen am Modell der eingetretenen Verluste und erörtern die Ähnlichkeiten und Unterschiede der neuen Wertberichtigungsmodell, die von beiden Boards vorgeschlagen wurden. (Eine Zusammenfassung der Vorschläge des IASB finden Sie hier, eine Zusammenfassung der Vorschläge des FASB hier.) Die Diskussion wird von dem britischen Finanzjournalisten Robert Bruce geleitet. Der Podcast in englischer Sprache kann entweder hier heruntergeladen werden (28:19 min, 33 MB) oder steht über iTunes zur Verfügung; er ist der zweite Teil einer Serie, die wir Ihnen auf IAS PLUS zur Verfügung stellen werden. Teil 1 der Reihe, der der Klassifizierung und Bewertung gewidmet ist, hatten wir am 1.Oktober 2010 eingestellt.

 

8. Oktober 2010: IFRS-Newsletter zur Versicherungsbilanzierung in spanischer Übersetzung
Unsere kolumbianischen Kollegen haben eine spanische Übersetzung der Juliausgabe 2010 des englischsprachigen Newsletters zur Versicherungsbilanzierung erstellt (52 KB). Diese Ausgabe trägt den Titel Convergencia en el último minuto. Sie hat die drei Sondersitzungen und die reguläre Boardsitzung vom Juni 2010 von IASB und FASB zur Erörterung des Projekts zu Versicherungsverträgen zum Gegenstand, bei denen die Boards eine Reihe von lange bestehenden unterschiedlichen Auffassungen klären konnten. Wir haben dauerhafte Verknüpfungen auf alle Ausgaben des Newsletters in englischer und deutscher Sprache auf unserer IAS PLUS-Seite zum Versicherungsprojekt angelegt. Weitere Publikationen in spanischer Sprache finden Sie hier.

 

8. Oktober 2010: Robert Bruce schreibt über einen wahrhaft internationalen Berufsstand
Das phänomenale Tempo, mit dem die IFRS weltweit angenommen worden sind, hat zu einem unerwarteten Nebenprodukt geführt: Ein wahrhaft internationaler Berufsstand ist entstanden. Menschen, die einst nur in ihrem eigenen Land Experten waren, sind nun Experten in beinahe jedem Land. Robert Bruce, der dem internationalen Autorenteam unserer englischsprachigen Mutterseite als Kolumnist beigetreten ist, erzählt von einem Vortrag vor einem Auditorium von Studenten aus aller Herren Länder: Die Vorlesung am King's College in London (in englischer Sprache).

 

8. Oktober 2010: EFRAG-Stellungnahmeentwurf zu latenten Steuern
Der IASB hat am 10. September 2010 den Entwurf Latente Steuern: Rückgewinnung der zugrunde liegenden Vermögenswerte zwecks öffentlicher Stellungnahme herausgegeben. Mit dem Vorschlag würde ein Aspekt in IAS 12 Ertragsteuern glattgezogen. Die Europäische Beratungsgruppe für Rechnungslegung (European Financial Reporting Advisory Group, EFRAG) stellt jetzt auf ihrer Internetseite den Entwurf einer Stellungnahme gegenüber dem IASB zur Verfügung, in dem zwar die Tatsache unterstützt wird, dass sich der IASB des Themas annimmt, jedoch der Meinung Ausdruck verliehen wird, dass das Problem besser durch die Entwicklung von Anwendungsleitlinien als durch die Einrichtung einer Ausnahme gelöst werden sollte. Stellungnahmen an EFRAG werden bis zum 6. November 2010 erbeten. Die englischsprachige Presseerklärung, die eine Verknüpfung auf den Stellungnahmeentwurf enthält, finden Sie hier.

 

8. Oktober 2010: Änderung von zehn IDW Prüfungsstandards
Der Hauptfachausschuss (HFA) des Instituts der Wirtschaftsprüfer (IDW) hat Änderungen von zehn IDW Prüfungsstandards zur Anpassung an die im Rahmen des Klarheitsprojekts des International Auditing and Assurance Standards Board (IAASB), des für Prüfungs- und Beratungsstandards zuständigen internationalen Gremiums, überarbeiteten internationalen Prüfungsstandards (International Standards on Auditing, ISA) verabschiedet. Die Änderungen beziehen sich auf Prüfungen von Abschlüssen für am oder nach dem 15. Dezember 2009 beginnende Geschäftsjahre. Die zusammenfassende Darstellung der verabschiedeten Änderungen wird in den FN-IDW 10/2010, sowie im WPg Supplement 4/2010 veröffentlicht.

 

8. Oktober 2010: IDW-Stellungnahme zum vorgeschlagenen Standard zu Beratungsaufträgen im Hinblick auf Pro-Forma-Informationen
Das Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) nimmt Stellung zu dem vom IAASB im April 2010 veröffentlichten Entwurf eines neuen internationalen Standard zu Beratungsaufträgen (International Standard on Assurance Engagements, ISAE). Dieser Standard behandelt Prüfungsaufträge in Bezug auf den Erstellungsprozess zu den in Emissionsprospekten enthaltenen Pro-Forma-Finanzinformationen. Insbesondere begrüßt das IDW die Tatsache, dass der Prüfungsansatz im Standard den Ansatz einiger größerer Länder – einschließlich Deutschland – widerspiegelt, wonach solche Aufträge nach der 2004 EU Verordnung zur Umsetzung der Prospektrichtlinie abgewickelt werden. Dieser Ansatz hat sich mittlerweile durchgesetzt und bewährt und Akzeptanz bei Aufsichtsorganen, Banken und anderen in den entsprechenden Rechtsräumen erlangt. Die englischsprachige Stellungnahme des IDW finden Sie hier (77 KB).

 

8. Oktober 2010: Tagesordnung für die IASB-Sitzung im Oktober 2010
Der IASB wird seine reguläre monatliche Sitzung im Oktober 2010 von Dienstag bis Freitag, den 19.-22. Oktober 2010 in seinen Büroräumen in London abhalten. Teile der Sitzung werden gemeinsam mit dem FASB abgehalten. Die Sitzung steht Beobachtern offen und wird im Internet übertragen. Nachfolgend geben wir die Tagesordnung für die Sitzung wieder.
Tagesordnung für die reguläre IASB-Boardsitzung
19.-22. Oktober 2010, London

Dienstag, 19. Oktober 2010

IASB-Sitzung (09:00 - 18:15 Uhr Londoner Zeit)

bullet Rohstoffindustrien – Erörterung der auf das Diskussionspapier eingegangenen Stellungnahmen
bullet Jährliche Verbesserungen – 2009 - 2011
bullet Sonstiges Gesamtergebnis – Zusammenfassung der Stellungnahmen
bullet Finanzinstrumente: Bilanzierung von Sicherungsbeziehungen
bullet Sicherungsinstrumente
bullet Grundgeschäfte: Risikokomponenten
bullet Aufgabe einer Sicherungsbeziehung
bullet Zusammenwirken von Sicherungsbilanzierung und der Ausnahme für eigene Nutzung
bullet Sicherung von Nettopositionen: Erläuternde Beispiele
bullet Angaben

Mittwoch, 20. Oktober 2010

IASB-Sitzung (10:00 - 17:30 Uhr Londoner Zeit)

bullet Leistungen an Arbeitnehmer
bullet Finanzinstrumente: Wertberichtigungen
bullet Finanzinstrumente: Bilanzierung von Sicherungsbeziehungen (Fortsetzung von Dienstag)

Donnerstag, 21. Oktober 2010

Gemeinsame Sitzung von IASB und FASB (10:00 - 17:45 Uhr Londoner Zeit)

bullet Leitlinien zur Bewertung zum beizulegenden Zeitwert
bullet Emissionshandelsschemata
bullet Finanzinstrumente: Wertberichtigungen
bullet Saldierung von Vermögenswerten und Schulden (vorläufig)

Freitag, 22. Oktober 2010

Gemeinsame Sitzung von IASB und FASB (08:30 - 12:05 Uhr Londoner Zeit)

bullet Rahmenkonzept Phase D: Berichtseinheit – Zusammenfassung der auf den Entwurf eingegangenen Stellungnahmen
bullet Finanzinstrumente mit Eigenschaften von Eigenkapital – Die Boards werden erörtern, wie bei diesem Projekt fortgefahren werden soll.
bullet Sonstiges Gesamtergebnis – Erörterung der eingegangenen Stellungnahmen
bullet Darstellung des Abschlusses – aktueller Stand bei den Einbindungsaktivitäten
bullet Leasingverhältnisse – aktueller Stand bei den Einbindungsaktivitäten

IASB-Sitzung (13:00 - 14:00 Uhr Londoner Zeit)

bullet Restanten (falls notwendig)

 

8. Oktober 2010: Neue Ausgabe der Investor Perspectives erschienen

Im April 2010 haben die Treuhänder der IFRS-Stiftung und der IASB ein Programm ins Leben gerufen, mit dem Anleger stärker in die Entwicklung der International Financial Reporting Standards (IFRS) eingebunden werden sollen. Einer der Programmpunkte ist ein Newsletter für Anleger. Die Board-Mitglieder Stephen Cooper, Patrick Finnegan und Patricia McConnell veröffentlichen zeitnah Informationen zu Berichterstattungsfragen. Eine weitere Ausgabe der englischsprachigen Investor Perspectives steht nun auf der Internetseite des IASB zur Verfügung:

bullet Zehnte Ausgabe: Making sense of Insurance contracts (Patrick Finnegan, 7. Oktober 2010)

Der IASB archiviert auf seiner Internetseite alle bisher erschienenen Ausgaben der Investor Perspectives.

 

7. Oktober 2010: FASB gibt drei Entwürfe heraus

Der US-amerikanische Standardsetzer FASB hat drei Aktualisierungen der Rechnungslegungsstandards (Accounting Standards Update, ASU) veröffentlicht:

bullet Vorgeschlagene Aktualisierung der Rechnungslegungsstandards zum Thema Organisationen des Gesundheitswesens: Angaben zu Nettoerlösen und Rückstellungen für zweifelhafte Konten. Entsprechende Angaben sind nach IFRS nicht erforderlich; allgemeine IASB-Vorschläge zur Erlöserfassung gibt es allerdings. Die englischsprachige ASU finden sie hier.
bullet Vorgeschlagene Aktualisierung der Rechnungslegungsstandards zum Thema immaterielle Vermögenswerte: Wie der Buchwert einer Berichtseinheit zu berechnen ist, wenn Stufe 1 des Werthaltigkeitstests für den Geschäfts- oder Firmenwert durchgeführt wird. Nach IFRS ist ein den US-GAAP nicht entsprechendes, einstufiges Wertminderungsmodell anzuwenden (IAS 38). Die englischsprachige ASU finden sie hier.
bullet Vorgeschlagene Aktualisierung der Rechnungslegungsstandards zum Thema Unternehmenszusammenschlüsse: Ausweis ergänzender pro-forma-Informationen für Unternehmenszusammenschlüsse. Nach IFRS sind diese Angaben gestattet aber nicht erforderlich (IFRS 3). Die englischsprachige ASU finden sie hier.

Die Stellungnahmefrist für alle oben genannten ASU endet am 5. November 2010.

 

7. Oktober 2010: Arbeitspapier und Präsentationsvorlagen für die Sitzung des ständigen Beirats der PCAOB

Für die am 13. und 14. Oktober 2010 stattfindende Sitzung des ständigen Beirats (Standing Advisory Group, SAG) der US-amerikanischen Aufsichtsbehörde für Wirtschaftsprüfungsgesellschaften (Public Company Accounting Oversight Board, PCAOB) stehen jetzt ein Arbeitspapier und Präsentationsvorlagen auf der Internetseite der PCAOB zur Verfügung:

bullet Arbeitspapier (in englischer Sprache, 188 KB)
bullet Präsentationsvorlagen (in englischer Sprache, 52 KB)

 

7. Oktober 2010: PCAOB veröffentlicht Erklärung zur Berücksichtigung von Registrierungsanfragen
Die US-amerikanische Aufsichtsbehörde für Wirtschaftsprüfungsgesellschaften (Public Company Accounting Oversight Board, PCAOB) hat eine Erklärung zur Berücksichtigung von Registrierungsanfragen von Prüfern börsennotierter Unternehmen aus ausländischen Rechtskreisen, in denen die Überprüfung von bei der PCAOB registrierten Gesellschaften aufgrund von bestehenden rechtlichen Beschränkungen oder Ablehnung nationaler Behörden nicht möglich ist, veröffentlicht. Die PCAOB sieht sich aufgrund mangelnder Fortschritte nicht mehr dazu in der Lage, grundsätzlich davon auszugehen, dass die bestehenden Beschränkungen in absehbarer Zeit aufgehoben werden. Die englischsprachige Erklärung der PCAOB finden Sie hier (35 KB).

 

7. Oktober 2010: Live ausgestrahlte IASB-Internetsendung zu den Änderungen an IFRS 7


Am Montag, den 11. Oktober 2010 werden Stabsmitarbeiter des IASB in einer live ausgestrahlten Internetsendung in die heute veröffentlichten Änderungen an IFRS 7 Finanzinstrumente: Angaben einführen. Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei, Sie müssen sich aber registrieren. Sie können dies jetzt oder zu jeder beliebigen Zeit vor der Ausstrahlung tun. Wenn Sie sich jetzt registrieren, wird Sie der Anbieter automatisch an die Veranstaltung erinnern, je näher diese rückt. Sie können die Sendung über das Internet oder über das Telefon verfolgen. Um es den Teilnehmern in verschiedenen Zeitzonen bequemer zu machen, hat der IASB zwei Zeiträume für die Internetsendung angesetzt:

bullet Thema: IFRS 7 Finanzinstrumente: Angaben
bullet Datum und Uhrzeit: Montag, 11. Oktober 2010, 11:30 / 17:00 Uhr (deutscher Zeit)
bullet Weiterführende Informationen zu der Internetsendung und Anmeldung: hier
bullet Weiterführende Informationen auf IAS PLUS: unsere Agendaseite zum Ausbuchungsprojekt des IASB finden Sie hier.

 

7. Oktober 2010: IASB veröffentlicht erweiterte Regelungen zu Angaben bei Ausbuchungen
Der International Accounting Standards Board (IASB) hat heute im Rahmen seiner umfassenden Überprüfung bilanzunwirksamer Geschäftsvorfälle Änderungen an IFRS 7 Finanzinstrumente: Angaben veröffentlicht.

Diese Änderungen ermöglichen Nutzern von Finanzberichten einen besseren Einblick in Transaktionen zum Zwecke der Übertragung von Vermögenswerten (etwa Verbriefungen) einschließlich eines Einblicks in mögliche Auswirkungen der noch beim abgebenden Unternehmen verbliebenen Risiken. Mit den Änderungen werden auch zusätzliche Angaben gefordert, wenn ein unverhältnismäßig großer Anteil von Übertragungen rund um das Ende einer Berichtsperiode auftreten. Der IASB hat diese Änderungen vorgesehen, da er sein Projekt zur Neuregelung der Ausbuchung von Finanzinstrumenten, das gemeinschaftlich mit dem FASB geführt wurde, aufgrund kurzfristig nicht überwindbarer Schwierigkeiten im Frühjahr auf Eis gelegt hat.

Mit den heute veröffentlichten Änderungen werden die korrespondierenden Angabepflichten nach den IFRS und den US-GAAP im Wesentlichen vereinheitlicht. Unternehmen haben die Änderungen für Geschäftsjahre, die am oder nach dem 1. Juli 2011 beginnen, verpflichtend anzuwenden. Im ersten Jahr der Anwendung sind Vergleichsangaben entbehrlich.

Weitere Informationen:

bullet Presseerklärung des IASB (in englischer Sprache, 36 KB)
bullet Rechenschaftsbericht über eingegangene Stellungnahmen und deren Berücksichtigung (in englischer Sprache, 67 KB)
bullet Zusammenfassung des IASB-Projekts zu Ausbuchungen auf IAS PLUS

 

7. Oktober 2010: Mitschnitt der 42. RIC-Sitzung
Die Mitschnitte der einzelnen Tagesordnungspunkte der 42. RIC-Sitzung vom 6. Oktober 2010 sind jetzt archiviert und können auf der Internetseite des DRSC abgerufen werden.

 

7. Oktober 2010: Öffentliche Diskussion vom 1. Oktober 2010 – Protokoll und Präsentationen

Das Protokoll und die Präsentationen der Öffentlichen Diskussion des DRSC vom 1. Oktober 2010 sind auf der Internetseite des DRSC veröffentlicht worden. Erörtert wurden die folgenden Entwürfe:

bullet IASB-Standardentwurf ED/2010/6: Erlöse aus Verträgen mit Kunden
bullet IASB-Standardentwurf ED/2010/9: Leasingverhältnisse
bullet IASB-Standardentwurf ED/2010/10: Streichung der festen Daten für erstmalige Anwender
bullet IASB-Standardentwurf ED/2010/11: Latente Steuern: Rückgewinnung der zugrunde liegenden Vermögenswerte
bullet IASB-Standardentwurf ED/2010/12: Ausgeprägte Hochinflation – Änderungen an IFRS 1
bullet Jährlicher Verbesserungsprozess: Vorschläge zur Änderung des Handbuchs für den Konsultationsprozess des IASB
bullet E-DRS 25 Berichterstattung über die Vergütung der Organmitglieder

 

6. Oktober 2010: EFRAG-Papier zum IASB-Entwurf zur Darstellung des Abschlusses
Die europäische Beratungsgruppe für Rechnungslegung (European Financial Reporting Advisory Group, EFRAG) hat heute ein Dokument publiziert, das die vorläufige Meinung von ERFAG hinsichtlich des im Juli 2010 herausgebrachten IASB-Arbeitsentwurfs zur Darstellung des Abschlusses widerspiegelt. Das Ziel der Publikation ist die Initiierung einer Diskussion auf der europäischen Ebene. Hierzu soll das Meinungsbild zu den durch den IASB geplanten Änderungen in der Darstellung des Abschlusses zusammengetragen werden. Zu diesem Zweck werden von EFRAG in Zusammenarbeit mit den nationalen Standardsetzern die sogenannte Einbindungsaktivitäten organisiert. Einen Überblick über alle europäischen Termine finden Sie in dieser Presseerklärung von EFRAG. Die Veranstaltung in Deutschland findet am 30. November 2010 statt; die Anmeldefrist endet, wie gestern berichtet, am 5. November 2010.

Das EFRAG-Dokument zur Darstellung des Abschlusses finden Sie hier (in englischer Sprache, 173 KB).

 

6. Oktober 2010: IDW RS HFA 30 zu Pensionsrückstellungen
Der Hauptfachausschuss (HFA) des Instituts der Wirtschaftsprüfer (IDW) hat die IDW Stellungnahme zur Rechnungslegung: Handelsrechtliche Bilanzierung von Altersversorgungsverpflichtungen (IDW RS HFA 30) verabschiedet. Die Verlautbarung geht u.a. darauf ein, dass Verpflichtungen aus Pensionszusagen unter Berücksichtigung künftiger Lohn-, Gehalts- und Rentenentwicklungen sowie der Verwendung eines realitätsnahen Diskontierungszinssatzes zu bewerten sind. IDW RS HFA 30 wird in Heft 10/2010 der IDW Fachnachrichten sowie im WPg Supplement 4/2010 veröffentlicht werden. Die Presseerklärung des IDW finden Sie hier.

 

6. Oktober 2010: Mitschnitt der 149. DSR-Sitzung
Die Mitschnitte der einzelnen Tagesordnungspunkte der 149. DSR-Sitzung vom 4. und 5. Oktober sind jetzt archiviert und können auf der Internetseite des DRSC abgerufen werden.

 

6. Oktober 2010: DRSC-Quartalsbericht Q3/2010
Der Bericht des DRSC zum 3. Quartal 2010, der in strukturierter Form über aktuelle Aktivitäten des IASB/IFRIC, anderer Organisationen wie insbesondere EFRAG sowie des DRSC (DSR/RIC) informiert, steht auf der Internetseite des DRSC zum Herunterladen bereit (1,03 MB).

 

6. Oktober 2010: Mitschrift von der Sondersitzung des IASB am 5. Oktober 2010

Der IASB kam am 5. Oktober 2010 in London zu einer Sondersitzung zusammen. Auf der Tagesordnung standen die folgenden Themen:

bullet Finanzinstrumente: Bilanzierung von Sicherungsbeziehungen
bullet Klassifizierung und Bewertung finanzieller Verbindlichkeiten – Fair-Value-Option für finanzielle Verbindlichkeiten
bullet Angaben zur Ausbuchung
bullet Finanzinstrumente: Fortgeführte Anschaffungskosten und Wertminderungen

Die Übersetzung der vorläufigen und inoffiziellen Mitschrift, die Beobachter von Deloitte bei der Sitzung angefertigt haben, haben wir Ihnen wie immer auf einer eigenen Seite zur Verfügung gestellt. Die nächste Sitzung des IASB ist die reguläre Sitzung für den Monat Oktober und wird vom 18. bis 22. Oktober 2010 in London abgehalten.

 

6. Oktober 2010: Überblick über die vorläufigen Entscheidungen in Bezug auf Sicherungsbilanzierung verfügbar
Um denjenigen seiner Anwender, die die Entwicklungen in Bezug auf Sicherungsbilanzierung beim Projekt zur Ersetzung von IAS 39 verfolgen, eine bessere Orientierung zu verschaffen, hat der IASB auf seiner Projektseite einen Überblick über die bis dato getroffenen vorläufigen Entscheidungen zur Verfügung gestellt. Dabei wird auch auf relevante Boardsitzungen und Agendapapiere verwiesen, damit Interessierte sich weiter in das Thema einlesen können. Die Zusammenfassung der bisher getroffenen vorläufigen Entscheidungen finden Sie hier (in englischer Sprache, 234 KB).

 

5. Oktober 2010: Accounting Roundup – das dritte Quartal 2010 im Rückblick

Wir haben Accounting Roundup – das dritte Quartal 2010 im Rückblick eingestellt (in englischer Sprache, 44 Seiten, 1.552 KB), die vierteljährliche Zusammenfassung, die von der Abteilung Bilanzierungsstandards und Kommunikation der amerikanischen Mitgliedsfirma von Deloitte erstellt wird. Dieser Newsletter enthält eine knappe Beschreibung jener Verlautbarungen, die die Themen Bilanzierung, Rechnungslegung und Unternehmensverfassung betreffen und von Standardsetzern und Regulatoren im dritten Quartal 2010 herausgegeben wurden. Dazu gehören der FASB, die EITF, die AICPA, die SEC, der FASAB, der PCAOB, der GASB, der IASB, IFRIC und der IAASB. Dieser quartalsweise erscheinende Rückblick besteht aus Beiträgen der Ausgaben von Accounting Roundup, die im Juli und August 2010 veröffentlicht und, soweit erforderlich, angepasst wurden, sowie aus neuen Beiträgen für den Monat September. Zurückliegende Ausgaben finden Sie hier. Zu den internationalen Themen und jenen mit IFRS-Bezug, die in dieser Ausgabe von Accounting Roundup abgedeckt werden, gehören die folgenden:

bullet Konsolidierung: FASB-Gesprächsrunden zur Einholung von Rückmeldungen zum IASB-Arbeitsentwurf zu Konzernabschlüssen
bullet Rohstoffindustrien: IFRS Interpretations Committee gibt vorgeschlagene Leitlinie zum Tagebau heraus
bullet Bemessung zum beizulegenden Zeitwert und Angaben: IASB gibt Arbeitsentwurf heraus
bullet Versicherungsverträge: IASB gibt Standardentwurf zu Versicherungsverträgen heraus
bullet Ertragsteuern: Vorgeschlagene Änderungen an IAS 12
bullet Leasingverhältnisse: FASB und IASB geben Vorschlag für Leitlinien zur Bilanzierung von Leasingverhältnissen heraus
bullet Darstellung des Abschlusses: FASB und IASB schlagen umfassende Änderungen an der Darstellung des Abschlusses vor
bullet Arbeitsgruppe zur Umsetzung des IFRS für KMU: IFRS-Stiftung ernennt Mitglieder
bullet XBRL: IFRS-Taxonomie um Verbesserungen an den IFRS aktualisiert

 

5. Oktober 2010: Arbeitsgruppe zu Pensionen erörtert Entwurf Leistungsorientierte Pläne
Auf der Sitzung der IASB-Arbeitsgruppe zu Leistungen an Arbeitnehmer am Montag, den 27. September 2010 haben der Stab des IASB und Boardmitglieder mit der Arbeitsgruppe die Sachverhalte erörtern, die sich aus dem Entwurf Leistungsorientierte Pläne (vorgeschlagene Änderungen an IAS 19) und den Stellungnahmen darauf ergeben haben. Die vorläufige und inoffizielle Mitschrift, die Beobachter von Deloitte bei dieser Sitzung angefertigt haben finden Sie hier.

 

5. Oktober 2010: AICPA fordert neuen Rat für nicht börsennotierte Unternehmen
In einer Erklärung von Barry Melancon, dem Präsidenten und Vorstandsvorsitzenden des US-amerikanischen Instituts der Wirtschaftsprüfer (American Institut of Certified Public Accountants, AICPA), die am Montag veröffentlicht wurde, wird die US-amerikanische Stiftung für Rechnungslegung (Financial Accounting Foundation, FAF) aufgefordert, ein eigenes Gremium für die Bilanzierung durch nicht börsennotierte Unternehmen zu gründen.

Unter der FAF arbeiten derzeit der Financial Accounting Standards Board (FASB), der Standards für nichtstaatliche Unternehmen wie beispielsweise börsennotierte und nicht börsennotierte Unternehmen entwickelt, und der Governmental Accounting Standards Board (GASB), von dem die Standards für die Rechnungslegung und Finanzberichterstattung von staatlichen und kommunalen Unternehmen entwickelt werden. Da jedoch ein Großteil der Arbeit des FASB auf die Bedürfnisse von börsennotierten Unternehmen und ihren Prüfern verwendet wird, äußert sich Malcom wie folgt (unsere Übersetzung, das englische Original finden Sie hier):

Das "Blue Ribbon"-Panel zur Standardsetzung für nicht börsennotierte Unternehmen wird am 8. Oktober zu einer Sitzung in den Räumen der AICPA in New York zusammenkommen, und wir gehen auf Grundlage der vorläufigen Schlussfolgerungen früherer Sitzungen davon aus, dass es dafür stimmen wird, ein neues Modell der Finanzberichterstattung zu empfehlen, mit dem wirklich differenzierte Standards für nicht börsennotierte Unternehmen geschaffen werden können. Unabdingbar für die wirkungsvolle Umsetzung dieser Empfehlung wird die Einrichtung eines eigenständigen Standardsetzungsrats unter der Financial Accounting Foundation sein, um eine umfassende Lösung für die Bilanzierung nicht börsennotierte Unternehmen zu erzielen. Dies ist seit langer Zeit fällig, und ich bin der Meinung, dass mehr Gründe als jemals für einen eigenständigen Standardsetzers für nicht börsennotierte Unternehmen unter der Aufsicht der FAF sprechen.

Der IASB hat den IFRS für KMU entwickelt, der von nicht börsennotierten Unternehmen angewendet werden kann. Obwohl es jedoch Apelle gab, den IFRS für KMU als mögliche Lösung der Probleme nicht zu verwerfen (siehe unsere frühere Nachricht), scheint eine eigene Lösung der Übernahme des IFRS für KMU in den Vereinigten Staaten vorgezogen zu werden, da die US-amerikanische Wertpapier- und Börsenaufsicht (Securities and Exchange Commission, SEC) die Anwendung der IFRS durch börsennotierte Unternehmen noch nicht gestattet hat.

 

5. Oktober 2010: Einrichtung eines Panels zu separaten Abschlüssen
Der japanische Standardsetzer Accounting Standards Board of Japan (ASBJ) hat die Einrichtung eines Panels zu separaten Abschlüssen sowie dessen Mitglieder und Beobachter bekanntgegeben. Das Panel wurde eingerichtet, um grundlegende Meinungen dazu einzuholen, wie die Konvergenz separater Abschlüsse erreicht werden kann, und gemeinsam Empfehlungen an den ASBJ auszusprechen. Im August 2007 hatten der ASBJ und der IASB eine Vereinbarung geschlossen, nach der japanische Rechnungslegungsgrundsätze und IFRS konvergiert werden sollen. Weitere Informationen zur Einrichtung des neuen Panels und zu seiner Besetzung finden Sie in der Presseerklärung des ASBJ (in englischer Sprache, 17 KB).

 

5. Oktober 2010: Gemeinsames Diskussionsforum von DRSC und EFRAG - Anmeldefrist verkürzt


Die Anmeldefrist für das am Dienstag, den 30. November 2010 in Frankfurt stattfindende Diskussionsforum der Europäische Beratungsgruppe zur Rechnungslegung (EFRAG) und des Deutsche Rechnungslegungs Standards Committee (DRSC) zum

bullet IASB-Arbeitsentwurf zur Darstellung des Abschlusses

endet bereits am 5. November 2010. EFRAG beabsichtigt, allen Teilnehmern vorab einen Fragebogen zuzusenden und benötigt auch für die Auswertung der Rückmeldungen etwas Zeit. Bitte melden Sie Ihre Teilnahme unter bahrmann@drsc.de an. Die gemeinsame Einladung von EFRAG und DRSC in englischer Sprache finden Sie hier (29 KB).

 

5. Oktober 2010: Deutsche Ausgabe der Single Market News
Die Generaldirektion Binnenmarkt und Dienstleistungen der Europäischen Kommission hat auf ihrer Internetseite die deutsche Fassung der 58. Ausgabe der Single Market News (Inhaltsverzeichnis mit Verknüpfungen auf einzelne Beiträge) eingestellt. Unter anderem findet sich darin ein Artikel zur Reform der Corporate Governance bei Finanzinstituten.

 

4. Oktober 2010: Heads Up zur ersten Phasen des Projekts zum Rahmenkonzept
Unsere US-amerikanischen Kollegen haben einen Heads Up-Newsletter herausgegeben, in dem die ersten beiden Kapitel des neuen Rahmenkonzepts zusammengefasst werden, die von FASB und IASB im Rahmen ihres achtphasigen Projekts zur gemeinsamen Entwicklung eines verbesserten und harmonisierten Rahmenkonzepts für die Rechnungslegung und Finanzberichterstattung herausgegeben wurden. Dieses gemeinsame Rahmenkonzept wird als Grundlage für die Entwicklung von Rechnungslegungs- und Finanzberichterstattungsleitlinien dienen, die auf einheitlichen Prinzipien basieren. Die vom FASB als Konzeptverlautbarung 8 herausgegebenen neuen Kapital sind kein Bestandteil der FASB-Kodifizierung, d.h. sie stellen keine verbindliche Quelle für US-GAAP dar.

Weitere Informationen:

bullet Der neue Heads Up-Newsletter zu den ersten Kapiteln des Rahmenkonzepts (in englischer Sprache, 116 KB)
bullet Zugang zur Konzeptverlautbarung 8 auf der Internetseite des FASB
bullet Zusammenfassung der Entwicklung des Projekts zum Rahmenkonzept auf IAS PLUS

 

4. Oktober 2010: Zusätzlicher Agendapunkt für die morgige Boardsitzung
Auf die Tagesordnung für die morgige Sondersitzung wurde ein weiterer Tagesordnungspunkt aufgenommen. In einem zehnminütigen Sitzungsteil soll über Änderungen an IFRS 7 Finanzinstrumente: Angaben: Übergangsvorschriften – Änderung an IFRS 1 gesprochen werden. Die aktualisierte Tagesordnung finden Sie hier.

 

4. Oktober 2010: Stellungnahmeentwurf des EFRAG-Aufsichtsrats zu den vorgeschlagenen Kriterien für den jährlichen Verbesserungsprozess
Im August 2010 hat die IFRS-Stiftung, unter der der International Accounting Standards Board (IASB) arbeitet, vorgeschlagene Verbesserungen an den Kriterien für den jährlichen Verbesserungsprozess des IASB zwecks öffentlicher Stellungnahme herausgegeben. Eine Beschreibung der Vorschläge finden Sie in unserer Nachricht vom 31. August 2010. Der Aufsichtsrat der europäische Beratungsgruppe für Rechnungslegung (European Financial Reporting Advisory Group, EFRAG) erkennt die Bemühungen, die die Treuhänder hinsichtlich der Verbesserung des Konsultationsprozesses bereits unternommen haben an und begrüßt die Vorschläge der Treuhänder. Er fordert allerdings auch, Kriterien für den Konsultationsprozess zu entwickeln, die sich auf Agendaentscheidungen beziehen, die zu anderen Änderungen von Standards führen. Die englischsprachige Presseerklärung, die eine Verknüpfung auf den Stellungnahmeentwurf enthält, finden Sie hier. Stellungnahmen an EFRAG werden bis zum 15. November 2010 erbeten.

 

4. Oktober 2010: Entwurf einer Fortsetzung von IDW S 5: Besonderheiten bei der Bewertung von Technologien
Der Fachausschuss für Unternehmensbewertung und Betriebswirtschaft (FAUB) des Instituts der Wirtschaftsprüfer (IDW) hat eine weitere Fortsetzung von IDW S 5 als Entwurf verabschiedet. Gegenstand dieses Entwurfs sind Besonderheiten der Bewertung von Technologien. Der Entwurf steht ab sofort auf der Internetseite des IDW in der Rubrik Verlautbarungen, Download von Entwürfen zur Verfügung. Zu dem Entwurf kann bis zum 31. März 2011 Stellung genommen werden.

 

3. Oktober 2010: Offizielle deutsche Übersetzungen der IFRS
Der International Accounting Standards Board (IASB) hat eine eigene Seite in seinem Bereich für Abonnenten angelegt, auf der alle Verlautbarungen in deutscher Sprache enthalten sind, die nach der Herausgabe des Bound Volume 2009 erschienen sind. Zur Verfügung stehen dort (in Klammern das jeweilige Veröffentlichungsdatum der Verlautbarung):

Neue Standards

bullet IFRS 9 Finanzinstrumente (November 2009)
bullet IFRS 9 Finanzinstrumente – Grundlage für Schlussfolgerungen (November 2009)
bullet IFRS 9 Finanzinstrumente – Änderungen anderer IFRS und Leitlinien (November 2009)

Änderungen an Standards

bullet Zusätzliche Befreiungen für erstmalige Anwender – Änderungen an IFRS 1 (Juli 2009)
bullet Konzerninterne anteilsbasierte Vergütungen mit Barausgleich – Änderungen an IFRS 2 (Juni 2009)
bullet Verbesserte Angaben zu Finanzinstrumenten – Änderungen an IFRS 7 Finanzinstrumente: Angaben (März 2009)
bullet Verbesserungen der IFRS (April 2009)
bullet IAS 24 Angaben über Beziehungen zu nahestehenden Unternehmen und Personen (November 2009)
bullet Klassifizierung von Bezugsrechten – Änderung an IAS 32 (Oktober 2009)

Neue Interpretationen

bullet IFRIC 18 Übertragungen von Vermögenswerten durch Kunden (Januar 2009)
bullet IFRIC 19 Tilgung finanzieller Verbindlichkeiten durch Eigenkapitalinstrumente (November 2009)

Änderungen an Interpretationen

bullet Eingebettete Derivate – Änderungen an IFRIC 9 und IAS 39 (März 2009)
bullet Vorauszahlungen auf eine Mindestdotierungsverpflichtung – Änderungen an IFRIC 14 (November 2009)

Der Pfad im Abonnentenbereich lautet IFRSs (All Languages)/PDF (All Languages)/German/New and revised standards.

 

3. Oktober 2010: Kanadische Wertpapieraufsichten veröffentlichen IFRS-bezogene Änderungen
Die kanadischen Wertpapieraufsichten (Canadian Securities Administrators, CSA) haben IFRS-bezogene Änderungen an einer Reihe von nationalen Vorschriften vorgenommen, um den Übergang auf die International Financial Reporting Standards (IFRS) widerzuspiegeln und allgemein die Bilanzierungsbedingungen zu aktualisieren. Im Wesentlichen geht es um fortwährende Angabepflichten, Prospektangaben, Zertifizierungsregeln, Registrierungsformulare und kleinere Änderungen an verschiedenen Dokumenten. Unter der Voraussetzung, dass alle erforderlichen Ratifizierungen durch die Regierungen erfolgen, treten die Änderungen zum 1. Januar 2011 in Kraft.

Weitere Informationen:

bullet Presseerklärung der CSA (in englischer Sprache)
bullet IFRS-bezogene Änderungen an den verschiedenen Wertpapiervorschriften (in englischer Sprache, 992 KB)
bullet Unsere Länderseite Kanada

 

2. Oktober 2010: Große Erwartungen im Oktober von Robert Bruce
Oktober ist der Monat, in dem die US-amerikanische Wertpapier- und Börsenaufsicht (Securities and Exchange Commission, SEC) versprochen hat, einen Fortschrittsbericht dazu vorzulegen, zu welchen Ansichten sie bisher bei der Frage gekommen ist, ob es US-amerikanischen Firmen gestattet sein soll, ebenso wie der Rest der Welt IFRS anzuwenden. Robert Bruce, der dem internationalen Autorenteam unserer englischsprachigen Mutterseite als Kolumnist beigetreten ist, führt noch einmal vor Augen, welchen Weg die SEC bisher bereits zurückgelegt hat: Große Erwartungen im Oktober (in englischer Sprache).

 

1. Oktober 2010: Spanische Übersetzung des IFRS in Focus-Newsletters zur Leasingbilanzierung
Unsere kolumbianischen Kollegen haben eine spanische Übersetzung des IFRS in Focus-Newsletters zur Leasingbilanzierung angefertigt: IASB emite borrador para discusión pública sobre la contabilidad del arrendamiento (82 KB). Das englische Original finden Sie hier: IASB issues Exposure Draft on Lease Accounting (128 KB).

Weitere Informationen:

bullet Zusammenfassung des IASB-Projekts zur Leasingbilanzierung auf IAS PLUS
bullet Archiv aller IFRS in Focus-Newsletter in englischer Sprache
bullet Archiv aller IFRS in Focus-Newsletter in spanischer Sprache
bullet Alle spanischen Übersetzungen, die auf IAS PLUS zur Verfügung stehen

 

1. Oktober 2010: PCAOB kündigt Sitzung des ständigen Beirats an

Die US-amerikanische Aufsichtsbehörde für Wirtschaftsprüfungsgesellschaften (Public Company Accounting Oversight Board, PCAOB) hat angekündigt, dass am 13. und 14. Oktober 2010 eine Sitzung ihres ständigen Beirats (Standing Advisory Group, SAG) stattfinden wird. Erörtert werden Entwicklungen, die Auswirkungen auf die PCAOB haben; auf der Tagesordnung stehen die folgenden Punkte:

bullet Überblick und Kernvorschriften von Standards zur Risikoeinschätzung
bullet Prüfungsergebnisse aus Überprüfungen während der Finanzmarktkrise (siehe hierzu auch unsere frühere IAS PLUS-Nachricht)
bullet Entwicklung und Einführung eines Qualitätskontrollsystems
bullet FASB/IASB-Projekte und mögliche Herausforderungen, die sich aus ihnen für die Prüfung ergeben
bullet Aufsichtsversagen – mögliche Regelsetzungen

Die PCAOB stellt folgende Dokumente in englischer Sprache zur Verfügung:

bullet Presseerklärung mit Ankündigung der SAG-Sitzung
bullet Details zur Veranstaltung und Arbeitspapiere

 

1. Oktober 2010: Newsletter zum IASB-Entwurf zu latenten Steuern
Das IFRS Global Office von Deloitte hat einen IFRS in Focus-Newsletter zum IASB-Entwurf zur Rückgewinnung zugrunde liegender Vermögenswerte herausgegeben. In diesem Newsletter wird der jüngste Vorschlag des IASB zur Änderung von IAS 12 Ertragsteuern beschrieben. Der Entwurf war als Reaktion auf Bedenken aus einigen Rechtskreisen entwickelt worden, in denen die Anwendung des Prinzips schwierig oder subjektiv sein kann. Der Entwurf sieht nun eine Ausnahme von IAS 12 vor, bei der die Bewertung von latenten Steuerschulden und latentem Steuervermögen auf Grundlage der widerlegbaren Annahme erfolgt, dass die Rückgewinnung des Buchwerts des zugrundeliegenden Vermögenswerts oder der Schuld allein durch Veräußerung zurückgewonnen wird. Die Ausnahme würde auf Vermögenswerte, die nach dem Modell des beizulegenden Zeitwerts nach IAS 40 oder dem Neubewertungsmodell nach IAS 16 oder IAS 38 bewertet werden, anwendbar sein. Die Kommentierungsfrist des Entwurfs ED/2010/11 Latente Steuern: Rückgewinnung der zugrunde liegenden Vermögenswerte endet am 9. November 2010.

Weitere Informationen in englischer Sprache:

bullet Der neue IFRS in Focus-Newsletter unserer internationalen Kollegen (67 KB)
bullet Alle früheren Ausgaben von IFRS in Focus

 

1. Oktober 2010: Gesprächsrunden zur Erlöserfassung – Anmeldefristen verlängert

Die Anmeldefristen für den Besuch der Gesprächsrunden von IASB und FASB zur Erlöserfassung im November 2010 als Teilnehmer oder als Beobachter sind bis zum 8. Oktober 2010 verlängert worden. Termine und Orte sind wie folgt:

bullet Donnerstag, 4. November in Norwalk, Connecticut
bullet Montag, 8. November in Kuala Lumpur
bullet Mittwoch, 10. November in London
bullet Dienstag, 23. November in Stanford, Kalifornien

Weitere Informationen zu den Veranstaltungen finden Sie im Kalender des IASB.

 

1. Oktober 2010: Agenda für die zusätzliche IASB-Sitzung am 5. Oktober 2010

Der IASB wird am 5. Oktober 2010 eine zusätzliche Sitzung zu Finanzinstrumenten in seinen Büroräumen abhalten. Die Sitzung steht Beobachtern offen und wird im Internet übertragen. Nachfolgend geben wir die Tagesordnung für die Sitzung wieder; die Zeitangaben entsprechen Londoner Zeit.

Agenda für die IASB-Sitzung
5. Oktober 2010, London

IASB-Sitzung (14:30h-19:45h)

bullet Klassifizierung und Bewertung finanzieller Verbindlichkeiten – Fair-Value-Option für finanzielle Verbindlichkeiten
bullet Finanzinstrumente: Bilanzierung von Sicherungsbeziehungen
bullet Finanzinstrumente: Wertberichtigungen

 

1. Oktober 2010: EFRAG-Zusammenfassung von der gemeinsamen Sitzung mit dem IASB im August
Die europäische Beratungsgruppe für Rechnungslegung (European Financial Reporting Advisory Group, EFRAG) stellt auf ihrer Internetseite eine Zusammenfassung der wichtigsten Ergebnisse von der gemeinsamen Sitzung mit dem IASB am 26. August 2010 zur Verfügung (in englischer Sprache, 105 KB). Wir hatten Ihnen bereits eine Übersetzung der Mitschrift der Beobachter von Deloitte bei dieser Sitzung angefertigt.

 

1. Oktober 2010: EFRAG-Einbindungsaktivitäten zur Darstellung des Abschlusses
Die europäische Beratungsgruppe für Rechnungslegung (European Financial Reporting Advisory Group, EFRAG) organisiert die Einbindungsaktivitäten zum IASB-Projekt zur Darstellung des Abschlusses mit europäischen Standardsettern. Auf die in Deutschland stattfindende Veranstaltung haben wir bereits hingewiesen. Die Veranstaltung in Spanien wurde um einen Tag nach hinten verlegt (Presseerklärung von EFRAG), für die Veranstaltung in Italien wurden jetzt Zeitpunkt und Veranstaltungsort bekannt gegeben (Presseerklärung von EFRAG).

 

1. Oktober 2010: IFRS-Podcast von Deloitte zur Klassifizierung und Bewertung von Finanzinstrumenten
Andrew Spooner, verantwortlicher Partner für die Bilanzierung von Finanzinstrumenten nach IFRS, und Bob Uhl, Leiter des IFRS Centre of Excellence für die Region Amerika, erörtern die Vorschläge von IASB und FASB hinsichtlich der Klassifizierung und Bewertung von Finanzinstrumenten. Sie erläutern die Ähnlichkeiten und die Abweichungen bei den Klassifizierungsmodellen, die von beiden Boards vorgeschlagen wurden. (Eine Zusammenfassung der Vorschläge des IASB finden Sie hier, eine Zusammenfassung der Vorschläge des FASB hier.) Die Diskussion wird von dem britischen Finanzjournalisten Robert Bruce geleitet. Der Podcast in englischer Sprache kann entweder hier heruntergeladen werden (19:30 min, 23 MB) oder steht über iTunes zur Verfügung; er ist der erste Teil einer Serie, die wir Ihnen auf IAS PLUS zur Verfügung stellen werden.

 

1. Oktober 2010: Gemeinsames Diskussionsforum von DRSC und EFRAG


Die Europäische Beratungsgruppe zur Rechnungslegung (EFRAG) und das Deutsche Rechnungslegungs Standards Committee (DRSC) laden alle Mitglieder des DRSC sowie alle anderen interessierten Personen und Organisationen am Dienstag, den 30. November 2010, 09.30 Uhr (voraussichtlich bis ca. 13.00 Uhr) ins Sheraton Frankfurt Airport Hotel, Hugo-Eickner-Ring 15, Frankfurt/Main, Raum 2021-2022 zu einem Diskussionsforum zum

bullet IASB-Arbeitsentwurf zur Darstellung des Abschlusses

ein. Neben Vertretern von EFRAG, dem Deutschen Standardisierungsrat und dem DRSC wird an der Veranstaltung auch ein Mitglied des IASB teilnehmen. Bitte melden Sie Ihre Teilnahme unter bahrmann@drsc.de bis zum 23. November 2010 an. EFRAG organisiert die Einbindungsaktivitäten zum IASB-Projekt zur Darstellung des Abschlusses mit europäischen Standardsettern, um die Sichtweisen der europäischen Interessengruppen zu diesem wichtigen Projekt, dessen Vorschläge die aktuellen Standards beeinflussen, zu bündeln, Diese Veranstaltungen sind eine Chance für Ersteller, Wirtschaftsprüfer und Investoren sich einerseits zu informieren, aber andererseits auch ihre Ansichten darzulegen. Die gemeinsame Einladung von EFRAG und DRSC in englischer Sprache finden Sie hier (29 KB).

 

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