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29. Oktober 2010: Countdown-Newsletter von Deloitte Kanada zum Übergang auf
IFRS
29. Oktober 2010: Stab der SEC gibt
Fortschrittsbericht zum Arbeitsprogramm
für internationale Rechnungslegungsstandards heraus
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Die US-amerikanische Wertpapier- und Börsenaufsicht (Securities
and Exchange Commission, SEC) hat ihren ersten Fortschrittsbericht
zum Arbeitsprogramm in Bezug auf internationale Rechnungslegungsstandards herausgegeben.
Der Zweck des Arbeitsprogramms ist es, bestimmte Bereiche und
Faktoren zu untersuchen, die für die Entscheidung der SEC 2011
bestimmend sind, ob, wann und wie das gegenwärtige
Finanzberichtssystem für US-amerikanische Emittenten in ein System
übergeführt werden soll, von dem die IFRS ein Teil sind. Die SEC
beabsichtigt, 2011 weiter regelmäßig über den Stand der Abarbeitung
des Arbeitsprogramms zu berichten. Den englischsprachigen ersten
Fortschrittsbericht können Sie
hier einsehen (248 KB). |
29. Oktober 2010: Formale Korrekturen an den IFRS
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Der IASB hat auf seiner Internetseite einige formale Korrekturen
und Änderungen an seinen Verlautbarungen zur Verfügung gestellt.
Betroffen sind unter anderem der IFRS für KMU (herausgegeben im Juli
2009), IFRS 9 Finanzinstrumente (herausgegeben im November 2009),
das Bound Volume (rotes Buch) 2010, das Bound Volume (blaues Buch)
2010, Verbesserungen der IFRS im Rahmen des jährlichen
Verbesserungsprojekts (herausgegeben im Mai 2010) und IFRS 7
Finanzinstrumente: Angaben Übertragungen von finanziellen
Vermögenswerten (herausgegeben im Oktober 2010). Sie können die Korrekturen
hier einsehen. |
29. Oktober 2010: Vorschläge für ein
dreistufiges Berichtssystem im Vereinigten Königreich
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Der britische Standardsetzer Accounting Standards Board (ASB) hat
seine Vorschläge für die Zukunft der Finanzberichterstattung im
Vereinigten Königreich und in der Republik Irland herausgegeben. Im
Entwurf wird ein dreistufiges Berichtssystem vorgeschlagen, mit dem
die Bedürfnisse von Erstellern und Adressaten von Abschlüssen
ausbalanciert werden sollen. Der vorgeschlagene dreistufige Ansatz,
der in den letzten sechs Jahren entwickelt wurde und zu dem es einen
ausführlichen Konsultationsprozess gab, baut auf dem bestehenden
System auf:
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Stufe 1 Börsennotierte Unternehmen
erstatten weiter Bericht nach den IFRS, wie sie in der EU gelten.
Ebenfalls Stufe 1 zugeordnet wären Unternehmen,
die öffentlich rechenschaftspflichtig sind. Dies
würde gelten, wenn ihre Schuldtitel öffentlich
gehandelt werden, oder wenn sie Einlagen anderer
Leute verwalten. (Einige sehr kleine
Finanzinstitute wären ausgenommen.) |
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Stufe 2 Alle anderen Unternehmen im Vereinigten Königreich würden mit Ausnahme derer, die den Rechnungslegungsstandard für kleinere Unternehmen (Financial Reporting Standard for Smaller Entities, FRSSE) anwenden,
würden nach einem neuen Standard Bericht
erstatten, der auf dem
IFRS für KMU aufbaut und
der deutlich kürzer und weniger komplex ist als
die gegenwärtigen britischen
Rechnungslegungsstandards. Der FRSME, wie der
neuen Standard genannt würde, würde modifiziert,
um an britisches und EU-Recht angepasst zu
werden und um die Steuerberichterstattung zu
erleichtern. |
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Stufe 3 Die kleinsten Unternehmen
würden weiterhin den FRSSE anzuwenden, die
vereinfachte Form der britischen Rechnungslegungsstandards. |
Die Kommentierungsfrist endet am 30.
April 2011. Es wird vorgeschlagen, dass das neue
Rechnungslegungsrahmenkonzept mit dem 1. Juli 2013
in Kraft tritt. Das heute veröffentlichte Dokument
enthält auch eine Erläuterung der Vorschläge, eine
vorläufige Auswirkungsanalyse und zwei
vorgeschlagene neue Standards. Weiterführende
Informationen in englischer Sprache:
Unsere Länderseite für Großbritannien
finden Sie
hier. |
29. Oktober 2010: Vorgeschlagener internationaler Standard
zu Buchführungsleistungen
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Der International Auditing and Assurance Standards Board (IAASB) hat
eine neue vorgeschlagene Verlautbarung veröffentlicht einen
internationalen Standard zu prüfungsnahen Leistungen (International Standard on Related Services, ISRS)
zu Vereinbarungen über die Erbringung von Buchführungsleistungen:
ISRS 4410 Compilation Engagements. Der vorgeschlagene
Standard ist ein erster Schritt in der Arbeit des IAASB,
verlässliche Standards für Leistungen zu erarbeiten, die von
Unternehmen in Anspruch genommen werden können, die entweder nicht
prüfungspflichtig sind oder die sich im Rahmen ihrer
Berichterstattungsbedürfnisse gegen eine Prüfung entscheiden. Die
englischsprachige Presseerklärung des IAASB, die eine Verknüpfung
auf den vorgeschlagenen Standard enthält, finden Sie
hier. Stellungnahmen zum Entwurf müssen bis zum 31. März 2011
eingehen. |
28. Oktober 2010: IDW RS HFA 32 und 33 verabschiedet
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Der Hauptfachausschuss (HFA) des Instituts der
Wirtschaftsprüfer (IDW) hat zwei neue IDW Stellungnahmen zur Rechnungslegung verabschiedet:
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Anhangangaben nach §§ 285 Nr. 3, 314 Abs. 1 Nr. 2 HGB zu nicht in der Bilanz enthaltenen Geschäften (IDW RS HFA 32) sowie |
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Anhangangaben nach §§ 285 Nr. 21, 314 Abs. 1 Nr.
13 HGB zu Geschäften mit nahe stehenden
Unternehmen und Personen (IDW RS HFA 33). |
In den Papieren werden Hinweise gegeben, wie nach Auffassung des IDW Zweifelsfragen auszulegen sind bei der Anwendung der neuen, durch das BilMoG geschaffenen Anhangangabevorschriften zu sog. außerbilanziellen Geschäften sowie zu nicht zu marktüblichen Bedingungen zustande gekommenen Geschäften mit nahe stehenden Unternehmen und Personen.
Die beiden Verlautbarungen werden in Heft 11/2010 der IDW Fachnachrichten sowie im WPg Supplement 4/2010 veröffentlicht werden.
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28. Oktober 2010: Zusammenfassung der
Sitzung des PRC
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Der Ausschuss für Planung und Ressourcen (Planning and Resource Committee, PRC) der europäischen Beratungsgruppe für Finanzberichterstattung (European Financial Reporting Advisory Group, EFRAG)
hat am Montag, den 19. Oktober 2009 in den Räumen des britischen Standardsetzers ASB
getagt. Eine Zusammenfassung der Ergebnisse der Sitzung steht jetzt
auf der
Internetseite von EFRAG zur Verfügung (in englischer Sprache,
136 KB). |
28. Oktober 2010: IASB gibt Ergänzung zu
IFRS 9 in Bezug auf finanzielle Verbindlichkeiten heraus
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Der International Accounting Standards Board (IASB) hat heute
Vorschriften für die Bilanzierung von finanziellen Verbindlichkeiten
herausgegeben. Diese Vorschriften werden
IFRS 9 Finanzinstrumente
hinzugefügt und stellen den Abschluss der
Phase zu Klassifizierung
und Bewertung des IASB-Projekts zur Ersetzung von IAS 39 dar.
Sie ergänzen die Herausgabe von IFRS 9 im November 2009, in dem die
Klassifizierung und Bewertung von finanziellen Vermögenswerten
geregelt wurde.
Die neuen Vorschriften widmen sich dem Problem der
Volatilität in der Gewinn- und Verlustrechnung, die entsteht, wenn
ein Emittent sich entscheidet, seine eigenen Schulden zum
beizulegenden Zeitwert zu bewerten. Dies wird auch als das Problem
des eigenen Kreditrisikos bezeichnet. Der IASB hat entschieden, die
bestehende Bewertung zu fortgeführten Anschaffungskosten für die
meisten Schulden beizubehalten und die Änderungen auf diejenigen zu
beschränken, die dem Problem des eigenen Kreditrisikos gelten. Nach
den neuen Regelungen stellt ein Unternehmen, das sich entschließt,
eine Schuld zum beizulegenden Zeitwert zu bewerten, den Teil der
Veränderungen im beizulegenden Zeitwert, die sich aus Veränderungen
des eigenen Kreditrisikos des Unternehmens ergeben, im Abschnitt zum
sonstigen Gesamtergebnis in der Gesamtergebnisrechnung dar, nicht in
der Gewinn- und Verlustrechnung.
IFRS 9 tritt für Abschlüsse zu Berichtsperioden in
Kraft, die am oder nach dem 1. Januar 2013 beginnen. Unternehmen
können die Vorschriften auch vorzeitig anwenden, sie müssen
allerdings dann auch die Vorschriften in IFRS 9 vorzeitig anwenden,
die sich auf finanzielle Vermögenswerte beziehen. IFRS 9 ist noch
nicht für die Anwendung in Europa übernommen. Eine Entscheidung
darüber wurde vorläufig zurückgestellt.
Weiterführende Informationen:
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28. Oktober 2010: Tagesordnung für die
Sitzung des Interpretations Committee am 4. und 5. November 2010
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Das IFRS Interpretations Committee (vormals IFRIC) wird am Donnerstag und Freitag, den
4. und 5. November 2010 (am 5. November nur vormittags und nur, wenn
nicht alle Punkte am Vortag abgehandelt werden können)
in den Räumen des IASB in London tagen. Die Sitzung steht Beobachtern
offen und wird im Internet übertragen. Nachfolgend geben wir die
vorläufige Agenda der Sitzung wieder.
Agenda für
die Sitzung des Interpretations Committee Donnerstag und Freitag, 4. und
5. November 2010 |
Donnerstag, 4. November 2010 (10:00h-18:00h)
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Einführung/ administrativer Sitzungsteil |
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Präsentation zu IFRS 2
Der französische Standardsetzer ANC stellt die
Ergebnisse seiner Arbeiten zu IFRS 2 vor. |
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IFRS 2 Anteilsbasierte Vergütungen Ausübungs- und Nichtausübungsbedingungen |
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Überprüfung der vorläufigen Agendaentscheidungen, die in der
Septemberausgabe von IFRIC Update veröffentlicht wurden
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IAS 12 Ertragsteuern – Ansatz von latentem Steuervermögen für
nicht realisierte Verluste aus zur Veräußerung verfügbaren Schuldtiteln |
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IAS 19 Leistungen an Arbeitnehmer Bilanzierung von
satzungsgemäßen Gewinnbeteiligungsvereinbarungen |
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IFRS 2 Anteilsbasierte Vergütungen
– Anteilsbasierte Vergütungen, die
abzüglich Quellensteuer erfüllt werden |
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IAS 1 Darstellung des Abschlusses
– Klassifizierung als lang- oder
kurzfristig von kündbaren Darlehen |
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IAS 36 Wertminderung von Vermögenswerten
– Berechnung des Gebrauchswerts |
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IAS 32 Finanzinstrumente: Ausweis Put-Optionen auf nicht beherrschende Anteile |
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Jährliche Verbesserungen
2009 - 2011 Bericht von der Diskussion
bei der IASB-Sitzung im Oktober |
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Themen, die neu erörtert werden sollten
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IAS 36 Wertminderung von Vermögenswerten
– Angabe des erzielbaren Betrages |
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IAS 37 Rückstellungen, Eventualschulden und Eventualforderungen
Einbeziehung des eigenen
Kreditrisikos in den
Diskontierungssatz |
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Freitag, 5. November (09:00h-12:00h)
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Themen, die neu erörtert werden sollten (Fortsetzung vom Vortag falls benötigt)
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IAS 1 Darstellung des Abschlusses
Klassifizierung als lang- oder
kurzfristig von Schulden (Verlängerungsvereinbarungen) |
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IAS 41 Landwirtschaft
– Erlöse aus der Veräußerung landwirtschaftlicher Produkte |
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IFRS 3 Unternehmenszusammenschlüsse
Erfüllung vorher bestehender
Beziehungen |
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Administrativer Sitzungsteil Stand der Arbeiten
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28. Oktober 2010: Neuseeland entfernt sich vom IFRS für KMU
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Der Accounting Standard Review Board (ASRB) von Neuseeland hat eine aktualisierte Zusammenfassung seines Projekts zur 'Berichterstattung
durch gewinnorientierte Unternehmen' freigegeben, das darauf abzielt, einen aktualisierten abgestufen Rechnungslegungsrahmen für
neuseeländische Unternehmen einzuführen. Auf seiner Sitzung vom Juli 2010 verständigte sich der ASRB darauf, eine Arbeitsgruppe einzusetzen,
die den ASRB, die neuseeländischen Standardsetzer Financial Reporting Standards Board (FRSB) und die Börsenaufsicht von Neuseeland zu Erwägung
der wichtigsten Sachverhalte beinhalten würde.
Auf der Oktobersitzung 2010 erwog der ASRB die Empfehlungen der Arbeitsgruppe und stimmte ihnen zu, zu denen auch die Notwendigkeit
einer Operationalisierung der Definition der "öffentlichen Rechenschaftspflicht" des IASB im Kontext Neuseelands sowie der Nutzen,
einen einheitlichen Satz für die Ansatz- und Bewertungsvorschriften quer durch die Größenklassen zu haben, gehören. Das bedeutet, dass eine
Übernahme des IFRS für KMU in Neuseeland unwahrscheinlich ist und dass stattdessen die Ansatz- und Bewertungsvorschriften in den IFRS
für alle Unternehmen vorgeschrieben würden, wobei bestimmte Unternehmensklassen Erleichterungen bei den Angaben bekämen.
Neuseeland und Australien arbeiten an einer Harmonisierung ihrer Rechnungslegung, und diese Entwicklung mag einer der maßgeblichen
Bausteine bei der Erreichung einheitlicher Rechnungslegungsvorschriften beider Länder sein, da der 'abgestufe' Ansatz vor kurzem in Australien
verabschiedet wurde. Die Veröffentlichung eines Vorschlags in Richtung eines geänderten Regimes wird im Anschluss an weitere Erörterungen
zwischen Neuseeland und Australien für 2011 erwartet.
Weiterführende Informationen in englischer Sprache:
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28. Oktober 2010: Neuer IFRS Insights-Newsletter
28. Oktober 2010: Pleins feux sur les IFRS
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Das IFRS Centre of Excellence von Deloitte in Kanada veröffentlicht
französische Übersetzungen der IFRS in Focus-Newsletter unter dem Titel Pleins feux sur les IFRS.
Folgende Ausgaben stehen bisher zur Verfügung:
Wir archivieren alle diese Newsletter
für Sie auf unserer
Länderseite
Kanada. Die englischen Originale finden Sie
hier,
deutsche
Übersetzungen von ausgewählten Newslettern sowie
japanische Übersetzungen stehen Ihnen ebenfalls
zur Verfügung. |
27. Oktober 2010: Mitschrift von der Sondersitzung des IASB
27. Oktober 2010: Neue Ausgabe der Investor Perspectives erschienen
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Im April 2010 haben die Treuhänder der IFRS-Stiftung und der IASB ein
Programm ins Leben gerufen, mit dem Anleger stärker in die Entwicklung der International Financial Reporting Standards (IFRS) eingebunden werden sollen. Einer der Programmpunkte ist ein Newsletter für Anleger. Die Board-Mitglieder Stephen Cooper, Patrick Finnegan und Patricia McConnell veröffentlichen zeitnah Informationen zu Berichterstattungsfragen. Eine weitere Ausgabe der englischsprachigen Investor Perspectives steht nun auf der Internetseite des IASB zur Verfügung:
Der IASB archiviert auf seiner Internetseite
alle bisher erschienenen Ausgaben der Investor Perspectives.
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27. Oktober 2010: Internetsendung des IASB
zu seinem Entwurf zu Leasingverhältnissen
27. Oktober 2010: Öffentliche Konsultation zur länderspezifischen Berichterstattung
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Die EU-Kommission führt eine öffentliche
Konsultation durch, um die Meinungen von Beteiligten zur
länderspezifischen Berichterstattung von multinationalen Unternehmen
einzuholen. Bei der länderspezifischen Berichterstattung handelt es
sich um ein Konzept, dem zufolge multinationale Unternehmen in ihrem
Jahresabschluss Finanzinformationen über ihre Geschäfte in
Drittländern offen legen müssten.
Derzeit müssen Emittenten von Wertpapieren auf geregelten Märkten in der EU einen Jahresbericht veröffentlichen, der unter anderem einen Tätigkeitsbericht und den geprüften Jahresabschluss enthalten muss. Wenn der Emittent gehalten ist, einen konsolidierten Abschluss zu erstellen, muss der geprüfte Abschluss
den gemäß den Internationalen Rechnungslegungsstandards (IFRS) erstellten konsolidierten Abschluss enthalten. Derzeit fordern die gültigen Rechnungslegungsstandards von den Emittenten nicht, Finanzinformationen auf länderspezifischer Basis in ihrem konsolidierten Abschluss zu veröffentlichen. Dennoch müssen die Emittenten den Rechnungslegungsrichtlinien zufolge bereits Tochtergesellschaften, gemeinschaftlich geführte Unternehmen und assoziierte Unternehmen angeben.
Der IASB arbeitet derzeit an einer möglichen länderspezifischen Meldepflicht, die im Rahmen eines Ersatzstandards
für IFRS 6 Exploration und Evaluierung von mineralischen Ressourcen eingeführt werden könnte. In seiner endgültigen Fassung dürfte dieser Standard in der EU obligatorisch und im Rahmen des üblichen Übernahmeverfahrens gemäß der IFRS-Verordnung übernommen werden.
Im für die Konsultation entwickelten
Fragebogen werden unter anderem die folgenden Fragen
gestellt:
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Wäre es nützlich, über gemeinsame EU-Vorschriften auf dem Gebiet der Offenlegung von Finanzinformationen auf länderspezifischer Basis zu verfügen? |
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Wäre eine Offenlegung von Finanzinformationen auf länderspezifischer Basis seitens der multinationalen Unternehmen für die Anleger des betreffenden Unternehmens sinnvoll? |
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[...] |
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Wäre eine Offenlegung von Finanzinformationen
auf länderspezifischer Basis seitens der
multinationalen Unternehmen, die in der
Rohstoffwirtschaft (z. B. Mineral-, Erdöl- oder
Erdgassektor) tätig sind, nützlich, um die eigene Verantwortlichkeit und die
Governance natürlicher Ressourcen in reichen Drittländern zu verbessern? |
 |
[...] |
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Wenn eine länderspezifische Meldung für nützlich erachtet wird, welche Art von multinationalem Unternehmen stände dann zweckmäßigerweise im Mittelpunkt? |
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Bitte bringen Sie Informationen zu den Kosten bei, die Ihrer Einschätzung nach bei der Einführung länderspezifischer Offenlegungsanforderungen anfallen könnten. |
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Der Fragebogen steht Ihnen auf den
Seiten der EU-Kommission zur Verfügung:
Länderspezifische Berichterstattung von multinationalen Unternehmen. Ausgefüllte Fragebögen
müssen bis zum 22. Dezember 2010 eingehen.
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27. Oktober 2010: US-Publikation stellt globalen Nutzen einer IFRS-Einführung in den Mittelpunkt
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Unsere US-amerikanischen Kollegen haben eine Publikation mit dem
Titel Das IFRS Center of Excellence herausgegeben. Es wird
erwartet, dass die US-amerikanische Wertpapier- und Börsenaufsicht (Securities
and Exchange Commission, SEC) 2011 über eine Übernahme der IFRS in
den vereinigten Staaten entscheidet, was bedeutet, dass
amerikanische Unternehmen möglicherweise ab 2015 oder 2016 ihre
Abschlüsse nach IFRS erstellen werden müssen. In der Publikation
wird erläutert, wie ein gemeinsame IFRS-Berichterstattungsumfeld die
Standardisierung der Finanzberichterstattung voranbringen und Kosten
einsparen kann.
wir übersetzen Ihnen einen kurzen Auszug aus der Publikation:
Wie jede andere bedeutende
Änderung im Geschäftsumfeld wird auch der Übergang
von nationalen Rechnungslegungsstandards auf IFRS
Umstellungskosten mit sich bringen. Aber im
Gegensatz zu anderen aufsichtlichen Verordnungen
bietet der Übergang auf IFRS Unternehmen auch die
Chance, dauerhaft Kosten einzusparen. Warum? Weil
die Einführung der IFRS in Ländern, die früher
unterschiedlich Rechnungslegungsstandards
anwendeten, am Ende dazu führen kann, dass weltweit
tätige Unternehmen keine Rechnungslegungskapazitäten mit
Kenntnissen der lokalen Vorschriften in den
jeweiligen Ländern mehr vorhalten müssen. – Im Lauf der
Zeit können so die IFRS-Berichterstattungsprozesse
in einem einzigen "Center of Excellence"
zusammengefasst werden. |
Sie können sich die englischsprachige Publikation hier
kostenfrei herunterladen:
The IFRS Center of Excellence A shared environment for IFRS reporting can help drive financial reporting standardization and savings, too (1.486 KB)
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27. Oktober 2010: FASB-Podcast zu Daten des
Inkrafttretens und Übergangsvorschriften
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Der US-amerikanische Standardsetzer FASB hat einen Podcast zu
den kürzlich von FASB und IASB veröffentlichten Dokumenten
freigegeben, mit denen Meinungen dazu eingeholt werden sollen, wann neue Rechnungslegungsstandards, die im Wesentlichen aus der gemeinsamen Arbeit der beiden Standardsetzer zur Verbesserung und Harmonisierung der International Financial Reporting Standards (IFRS) und der US-amerikanischen Rechnungslegungsstandards (US-GAAP) entstehen, in Kraft treten sollen.
Die Fragen in den Dokumenten von IASB und FASB stimmen im
Wesentlichen überein, obwohl es einige Abweichungen gibt.
Weiterführende Informationen:
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26. Oktober 2010: Robert Bruce berichtet von den Gesprächsrunden zu den Leasingvorschlägen
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Die Diskussionen über den vorgeschlagenen Standard zu
Leasingverhältnissen reichen von der prosaischen Welt der
Fotokopierer bis hin zur Frage "Warum jetzt?" Robert Bruce, der dem internationalen Autorenteam unserer englischsprachigen Mutterseite als Kolumnist beigetreten ist,
berichtet über die neuesten Sichtweisen und Meinungen, die er bei
den Gesprächsrunden zu den Leasingvorschlägen eingesammelt hat:
Alle an
einem Tisch: Der Streit um die Leasingbilanzierung (in englischer Sprache). |
26. Oktober 2010: CESR sieht Verbesserungen bei den Angaben zu Finanzinstrumenten
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Im Oktober 2009 hat der Ausschuss der europäischen Wertpapierregulierungsbehörden (Committee of European Securities Regulators, CESR)
die Abschlüsse 2008 von 96 börsennotierten europäischen Banken und
Versicherungen analysiert, um zu prüfen, inwieweit die Angabevorschriften aus
IFRS 7 Finanzinstrumente: Angaben
eingehalten werden. Die Ergebnisse der Analyse machten deutlich,
dass die Einhaltung der Vorschriften in bestimmten Bereichen
verbessert werden könnte, um die Transparenz der Kommunikation von
Finanzinformationen an den Markt zu stärken.
CESR hat die Entwicklungen in Bezug auf die
Finanzberichterstattung einschließlich der Schritte der
verschiedenen Durchsetzungsorgane in der EU hinsichtlich der letztes
Jahr geprüften Abschlüsse weiterhin eng verfolgt. In einem heute
veröffentlichten nachfassenden Bericht hält CESR Verbesserungen in
allen überwachten Bereichen fest. Die bedeutendsten Verbesserungen
in Bezug auf die Einhaltung finden sich in den Bereichen
Bewertungsmethoden, eigenes Kreditrisiko, Kreditrisiko, Gewinne und
Verluste am Tag 1 und zweckgesellschaften. Eine gute Quote der
Einhaltung der neuen Vorschriften in Bezug auf die
Fair-Value-Hierarchie, die zum ersten Mal für Abschlüsse vom
Dezember 2009 gelten, wird im Bericht ebenfalls hervorgehoben.
Weitere Informationen in englischer
Sprache:
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26. Oktober 2010: Japanische Übersetzung
unseres IFRS in Focus-Newsletters zur Übertragung von finanziellen Vermögenswerten
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Das japanische IFRS Centre of Excellence von Deloitte hat eine japanische Übersetzung des folgenden IFRS in
Focus-Newsletters herausgebracht:
IASB ändert Angaben zur Übertragung von finanziellen Vermögenswerten (214 KB). Die englische Fassung finden Sie
hier
(139 KB); unsere Seite mit der Zusammenfassung des IASB-Projekts zu
Fragen der Ausbuchung steht Ihnen hier
zur Verfügung. Zu den Internetseiten zu IFRS des japanischen Centres of Excellence
gelangen Sie hier
(in japanischer Sprache). |
26. Oktober 2010: Spanischer Heads Up-Newsletter zu Versicherungsverträgen
25. Oktober 2010: Überprüfung des Interpretations Committee

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Der Ausschuss für die Überwachung des Konsultationsprozesses der
Treuhänder der IFRS-Stiftung führt eine Überprüfung des
Interpretations Committee (vormals IFRIC) durch, um die Wirksamkeit
dieses Organs zu prüfen. Die Überprüfung wird mit Hilfe eines
Fragebogens durchgeführt. Die IFRS-Stiftung ist an der Meinung aller
Interessengruppen interessiert und wird alle Fragebögen, die bis zum
31. Januar 2011 eingehen, in die Meinungsbildung mit einbeziehen.
Sobald die Treuhänder die Überprüfung des Interpretations Committee
abgeschlossen haben, werden sie einen Bericht zu ihren
Schlussfolgerungen veröffentlichen. Es wird davon ausgegangen, dass
dies in der ersten Jahreshälfte 2011 geschehen wird. Der
Bericht wird auf der Internetseite des IASB zur Verfügung gestellt
und allen Teilnehmern der Fragebogenaktion zugesendet. Weiterführende Informationen
in englischer Sprache:
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25. Oktober 2010: Wir nehmen Stellung den vorgeschlagenen Änderungen an IFRS 1
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Das IFRS Global Office von Deloitte hat gegenüber dem IASB Stellung zu dessen
Entwurf für die Streichung der festen Daten für erstmalige Anwender genommen.
Mit dem Vorschlag soll IFRS 1 dahingehend geändert werden, dass die Verweise auf das feste Übergangsdatum
'1. Januar 2004' durch den Ausdruck 'Datum des Übergangs auf die IFRS' ersetzt werden sollen.
Wir stimmen dem Vorschlag des Boards zu und können die Argumentation
nachvollziehen, die in der Grundlage für Schlussfolgerungen
dargestellt wird.
Weiterführende Informationen:
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25. Oktober 2010: CESR veröffentlicht
Entscheidungen zur Durchsetzung der IFRS
25. Oktober 2010: EFRAG-Stellungnahme und Stellungnahmeentwurf
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Die Europäische Beratungsgruppe für Finanzberichterstattung (European Financial Reporting Advisory Group, EFRAG)
hat beim IASB eine Stellungnahme zu dessen
Entwurf zur
Erlöserfassung eingereicht. EFRAG unterstützt das vom IASB
entwickelte Modell nicht, ist aber der Meinung, dass eine
Harmonisierung und Vereinfachung der bisherigen Leitlinien zur
Erlöserfasssung notwendig ist. Die englischsprachige
Presseerklärung, die eine Verknüpfung auf die Stellungnahme enthält,
finden Sie
hier.
Außerdem stellt EFRAG den Entwurf einer Stellungnahme
gegenüber dem IASB zu dessen
Entwurf in Bezug
auf ausgeprägte Hochinflation zur Verfügung. EFRAG äußert
Bedenken hinsichtlich des Umfangs und des Anwendungsbereichs der
Vorschläge. Stellungnahmen zum EFRAG-Entwurf werden bis zum
22. November 2010 erbeten. Die englischsprachige
Presseerklärung, die eine Verknüpfung auf den Stellungnahmeentwurf enthält,
finden Sie hier.
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25. Oktober 2010: IASB und FASB entschleunigen drei Projekte
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IASB und FASB haben im Rahmen ihrer gemeinsamen Sitzung in
London am 22. Oktober 2010 die Projekte zur
Berichtseinheit (Rahmenkonzept, Phase D),
zur Darstellung des Abschlusses
und zu Finanzinstrumenten mit Eigenschaften von Eigenkapital (Eigen- und Fremdkapital) aufgrund der Vielzahl parallel laufender Projekte und des aktuellen Zeitplans kritisch hinterfragt. Die Boards kamen zu dem Schluss, dass diese drei Projekte umfassendere Zuwendung erfordern als die aktuelle Situation es zulässt. Folglich ist nach Auffassung von IASB und FASB eine Verzögerung oder Verschiebung unvermeidlich. Konkrete Beschlüsse zur Änderung des Arbeitsplans wurden noch nicht gefasst.
Insbesondere die aus deutscher Sicht viel beobachtete Erarbeitung von Änderungsvorschlägen zur Eigenkapitalabgrenzungsfrage ist somit wohl vorerst vertagt. Folglich ist voraussichtlich bis Sommer 2011 weder mit den zuletzt geplanten, selektiven Änderungen zu IAS 32 (etwa bzgl. Klassifizierung kündbarer Instrumente, Behandlung wandelbarer Instrumente, Ausweis von Minderheitsanteilen) noch mit einem Vorschlag zur grundsätzlichen Neuabgrenzung des Kapitals zu rechnen.
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25. Oktober 2010: Finanzminister und Zentralbankpräsidenten der G-20 fordern globale Standards und Einheitlichkeit
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Im Nachgang der Sitzung der Finanzminister und Zentralbankpräsidenten
der G-20 in Gyeongju in Korea am 23. Oktober 2010 ist ein Kommuniqué
herausgegeben worden. Obwohl die wesentlichen Ergebnisse der Sitzung
die Reform des Internationalen Währungsfonds (IWF) und die
Vermeidung der sogenannten Währungskriege betrafen, wird in dem Kommuniqué
auch die einheitliche globale Einführung von Bilanzierungs-, Banken
und Aufsichtsstandards erörtert. Der Finanzstabilitätsrat (Financial Stability Board, FSB)
hatte zuvor am 20. Oktober 2010 getagt, um die wesentlichen Elemente
dieser Finanzreformen zu erörtern. Nachfolgend
übersetzen wir einen Auszug aus dem Kommuniqué für Sie:
Wir verpflichten uns, Schritte zu
unternehmen, um auf nationaler und
internationaler Ebene die Standards
zu verbessern, damit unsere
nationalen Behörden globale
Standards einheitlich und auf eine
Art und Weise umsetzen, die faire
Bedingungen für alle sicherstellen
und eine Aufsplitterung der Märkte,
Protektionismus und regulatorische
Arbitrage verhindern. Um ein
stärkeres globales Finanzsystem zu
errichten, haben wir uns geeinigt,
die folgenden Themen auf der
Tagesordnung für den Gipfel in Seoul
zu priorisieren:
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Positive Aufnahme und Verpflichtung auf eine Umsetzung
im vereinbarten Zeitrahmen des neuen Rahmenkonzepts zur
Kapitalausstattung und Liquidität der Banken, das vom Basler Ausschuss für Bankenaufsicht,
den Zentralbankpräsidenten und den Aufsichtsverantwortlichen
entwickelt wurde |
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[...] |
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Verpflichtung, alle Aspekte der Agenda für die
Finanzregulierung der G-20 auf eine international
einheitliche und nicht diskriminierende Art und Weise
umzusetzen einschließlich der Verpflichtungen zu nicht
börsengehandelten Derivaten, Vergütungspraxis,
Bilanzierungsstandards und Prinzipien des FSB zur
Reduzierung der Abhängigkeit von Kreditratingagenturen |
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In der FSB-Presseerklärung, in der die FSB-Sitzung
vom 20. Oktober 2010 zusammengefasst wird, heißt es in Bezug auf
die Harmonisierung der Rechungslegungsstandards:
Harmonisierung der Bilanzierung. Der FSB erkannte die
Fortschritte an, die in Bezug auf verbesserte, harmonisierte
Rechnungslegungsstandards in vier wesentlichen Bereichen
erzielt wurden: Wertminderung von finanziellen
Vermögenswerten, Ausbuchung, Adressierung der
Bewertungsunsicherheit in den Leitlinien zur Bewertung zum
beizulegenden Zeitwert und Saldierung/Verrechnung von
Finanzinstrumenten. Der FSB bestätigte seine Unterstützung
von Standards, mit denen die Verwendung des beizulegenden
Zeitwerts beim Ansatz von Kreditaktivitäten nicht
ausgeweitet wird, (diese Position wird in den Stellungnahmen
vieler Anleger und anderer Interessengruppen wiederholt) und
verlieh der Hoffnung Ausdruck, dass der FASB und der IASB
die Stellungnahmen der Interessengruppen zu den
vorgeschlagenen Standards so zur Kenntnis nehmen, dass es zu
verbesserten und harmonisierten Ansätzen kommt. Allgemein
ermutigt der FSB den IASB und den FASB ihre Bemühungen zur
Entwicklung verbesserter Rechnungslegungsstandards für
Finanzinstrumente bis Juni 2011 fortzusetzen.
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Der G-20-Gipfel in Seoul wird am 11. und 12. November
2010 stattfinden. Weiterführende Informationen in englischer
Sprache:
Unsere IAS PLUS-Seite zur Finanzmarktkrise finden Sie
hier.
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25. Oktober 2010: Heads Up-Newsletter
zur Sitzung des ständigen Beirats der PCAOB
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Unsere US-amerikanischen Kollegen haben einen Heads Up-Newsletter
herausgegeben, in dem die Sitzung des ständigen Beirats (Standing Advisory Group, SAG)
der US-amerikanischen Aufsichtsbehörde für Wirtschaftsprüfungsgesellschaften (Public Company Accounting Oversight Board, PCAOB)
zusammengefasst wird, die am 13. und 14. Oktober stattfand. Auf der
Sitzung wurden die folgenden Themen erörtert: Entwicklung und
Einführung eines Systems der Qualitätskontrolle in einer
Prüfungsgesellschaft, FASB-Projekte und ihre möglichen Auswirkungen
auf die Prüfung und potenzielle PCAOB-Regelungen in Bezug auf
Aufsichtsversagen. Darüber hinaus gab die PCAOB einen überblick über
jüngste PCAOB-Entwicklungen und -Standardsetzungsaktivitäten.
In dem Auszug des Newsletters, den wir ihnen
nachfolgend übersetzen, werden die Auswirkungen einer eher
prinzipienbasierten Rechnungslegung erörtert, die sich daraus
ergeben können, dass der FASB und der IASB an gemeinsamen Projekten
arbeiten und die Vereinigten Staaten eine Übernahme der IFRS
erwägen: Es gab
umfangreiche Debatten und Diskussionen hinsichtlich
der Zunahme der Ermessenentscheidungen, die von
Emittenten und Prüfern gefordert sein werden, weil
der FASB einen stärker prinzipienbasierten Ansatz
bei den Rechnungslegungsstandards verfolgt. Während
der Diskussion wurden unter anderem die folgenden
Meinungen vorgebracht:
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Zusätzliche Ermessenentscheidungen führen dazu, dass
ausführlicher dokumentiert werden muss, um diese
Ermessenentscheidungen zu begründen. Einige schlugen vor,
dass die SEC explizit eine solche Dokumentierung von den
Emittenten fordern solle. |
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Einige äußerten die Ansicht, dass die Emittenten ein
Rahmenkonzept für Ermessenentscheidungen benötigten, das
ihnen dabei helfen würde, Rechnungslegungsentscheidungen zu
fällen. Andere waren der Meinung, dass ein ähnliches
Rahmenkonzept für Ermessenentscheidungen auch für Prüfer
entwickelt werden solle. Bei diesem Punkt konnte jedoch
keine Einigung erzielt werden. |
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Einige warnten, dass Leitlinien für die Emittenten nicht
indirekt in den PCAOB-Standards enthalten sein sollten,
sondern von der SEC entwickelt und herausgegeben werden
sollten. |
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Das
Boardmitglied Charlie Niemeier erhob Bedenken hinsichtlich
eines Trends, der sich abzuzeichnen scheine, dass man auf
zusätzliche Angaben verlasse, um Bewertungsunsicherheiten
auszugleichen, obwohl Angaben subjektiv und schwer zu prüfen
seien. |
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Ein Mitglied wollte die Wichtigkeit einer grundlegenden
Skepsis auf Seiten des Prüfers betonen. |
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Weiterführende Informationen in englischer Sprache:
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25. Oktober 2010: Gemeinsame Konferenzen von ACCA und Deloitte zu
'IFRS im Vereinigten Königreich'
25. Oktober 2010: Spanischer IFRS in Focus-Newsletter zur
Übertragung von finanziellen Vermögenswerten
24. Oktober 2010: Wir nehmen Stellung zum
IASB-Entwurf zur Erlöserfassung
 |
Das IFRS Global Office von Deloitte hat gegenüber dem IASB Stellung zu dessen
Entwurf für die Berichterstattung über Erlöse aus Verträgen mit Kunden genommen.
Das Kernprinzip des vorgeschlagenen Standards ist, dass ein
Unternehmen Erlöse aus Verträgen mit Kunden dann erfassen soll, wenn
es Dienstleistungen gegenüber dem Kunden erbringt oder Güter an ihn
überträgt. Der zu erfassende Betrag entspricht der Gegenleistung,
die das Unternehmen vom Kunden erhält oder zu erhalten erwartet.
Nachfolgend übersetzen wir einen Auszug aus unserem Schreiben für Sie:
Wir stimmen bestimmten
Aspekten des Entwurfs nicht zu, und in Bezug auf andere
Aspekte hegen wir bedeutende Bedenken. Dennoch
unterstützen wir die Boards bei ihrem übergeordneten
Ziel, einen gemeinsamen Standard zur Erlöserfassung zu
entwickeln, und wir sind der Meinung, dass die bisher
von den Boards geleistete Arbeit bei weiterer
Entwicklung und Modifizierung als Grundlage für einen
klaren und stabilen Standard zur Erlöserfassung dienen
kann.
Unsere Hauptbedenken in Bezug auf den
Entwurf gelten der Tatsache, dass die Punkte in Bezug
auf "Kontrolle" weder angemessen entwickelt noch klar
erläutert sind. So wie die Leitlinien jetzt entworfen
sind, können sie auf verschiedene Weise interpretiert
werden, was zu bedeutenden Abweichungen in der Praxis
führen kann. Wir weisen darauf hin, dass besonders
unklar ist, wie die vorgeschlagenen Leitlinien auf die
Erbringung vieler Dienstleistungen anzuwenden sind.
Wir glauben, dass die Vorschläge im
Entwurf, wie der Transaktionspreis auf die
Erfüllungspflichten aufzuteilen ist und wie
Vertragsänderungen zu bilanzieren sind, die als
voneinander abhängig zu beurteilen sind, geändert werden
sollten. So wie sie derzeit entworfen sind, werden sie
manchmal zu einer Bilanzierungsweise führen, die den
wirtschaftlichen Gehalt der zugrunde liegenden
Vereinbarungen nicht richtig widerspiegelt. |
Weiterführende Informationen:
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22. Oktober 2010: Mitschrift vom dritten und
vierten Tag der Boardsitzung im Oktober
 |
Der IASB traf sich am 21. und 22. Oktober 2010 in London zum
dritten und vierten Tag seiner regulären monatlichen Sitzung. Die Übersetzung der vorläufigen und inoffiziellen Mitschrift, die Beobachter von Deloitte an diesen Sitzungstagen angefertigt haben,
finden Sie hier: Donnerstag,
Freitag. |
22. Oktober 2010: DSR nimmt Stellung zum IASB-Entwurf zur Erlöserfassung
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Der Deutsche Standardisierungsrat hat gegenüber dem IASB
Stellung zu dessen
Entwurf für die Berichterstattung über Erlöse aus Verträgen mit Kunden
genommen. Der DSR lehnt nach wie vor einen Ansatz, der über
Erfüllungspflichten definiert ist, ab und empfiehlt eine fortlaufend
Erfassung von Erlösen. Abgesehen davon ist der DSR allerdings auch so
der Meinung, dass die Vorschläge im Entwurf keine Verbesserung gegenüber
den bestehenden Vorschriften darstellen, und spricht sich daher dafür
aus, IAS 11 und IAS 18 beizubehalten. Die vollständige Stellungnahme in
englischer Sprache können Sie
hier einsehen (162 KB).
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22. Oktober 2010: Einladung zur Öffentlichen Diskussion am 18. November 2010
 |
Der DSR lädt alle Mitglieder des DRSC sowie alle anderen interessierten Personen und Organisationen am Donnerstag, den 18. November 2010, 14.00 Uhr (voraus. bis ca. 16.00 Uhr) ins Steigenberger Airport Hotel, Frankfurt/Main, Unterschweinstiege 16 zu einem Diskussionsforum zu folgendem Entwurfspapier ein:
Sollten sich in den nächsten Wochen noch Änderungen ergeben bzw. weitere Veröffentlichungen zur Diskussion stehen,
behält der DSR sich vor, die Tagesordnung zu ändern.
Bitte melden Sie Ihre Teilnahme unter bahrmann@drsc.de bis zum 15. November 2010 an.
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22. Oktober 2010: Standardentwurf E-DRS 26
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Der Entwurf E-DRS 26 Pflicht zur Konzernrechnungslegung und Abgrenzung des Konsolidierungskreises steht
auf der
Internetseite des DRSC zum Herunterladen bereit. Stellungnahmen können bis zum 6. Dezember 2010 beim DRSC eingereicht werden.
Der Entwurf steht auch auf der Tagesordnung der für den 18. November 2010 geplanten
Öffentlichen Diskussion in Frankfurt.
Weiterführende Informationen:
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22. Oktober 2010: Zusätzliche Sitzung von
IASB und FASB im November
22. Oktober 2010: Spanischer IFRS in Focus-Newsletter zum Rahmenkonzept
21. Oktober 2010: Heads Up zu den Daten des Inkrafttretens
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Unsere US-amerikanischen Kollegen haben einen Heads Up-Newsletter herausgegeben, in
dem das kürzlich vom amerikanischen Standardsetzer FASB
veröffentlichte Diskussionspapier zu Daten des Inkrafttretens und
Übergangsmethoden erläutert wird.
Am 19. Oktober 2010 hatten sowohl der IASB als auch der FASB
Konsultationsdokumente veröffentlicht, mit denen Meinungen dazu
eingeholt werden sollen, wann neue Rechnungslegungsstandards, die im
Wesentlichen aus der gemeinsamen Arbeit der beiden Standardsetzer
zur Verbesserung und Harmonisierung von IFRS
und US-GAAP
entstehen, in Kraft treten sollen.
Mit dem Diskussionspapier des FASB
sollen dessen Anwender gefragt werden, (1) wie viel
Zeit und Mühe sie aufwenden müssen, um
mehrere neue und bedeutende Bilanzierungs- und
Berichterstattungsstandards zu übernehmen, und (2)
wann diese neuen Standards daher in Kraft treten
sollten oder könnten.
Weiterführende Informationen:
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21. Oktober 2010: Rechnungslegungsexperten treten IFRS-Mythen entgegen
 |
Auf CFO.com, der Internetseite des CFO Magazine, wurde
kürzlich ein Artikel zur Verfügung gestellt, der einige interessante
Sichtweisen in Bezug auf die IFRS ermöglicht. In dem Artikel werden
sieben Mythen vorgestellt, die in den Vereinigten Staaten in Bezug
auf die IFRS im Umfeld der Harmonisierung und der möglichen Übernahme
entstanden sind. Eine Gruppe von Rechnungslegungsexperten tritt
diesen Mythen entgegen, von denen einige sicher auch außerhalb der
USA für wahr angesehen werden:
- Die IFRS sind ein prinzipienbasierter Satz von
Standards, während US-GAAP regelbasiert ist.
- US-GAAP ist strenger als IFRS.
- Die IFRS können von der Unternehmensführung leicht
manipuliert werden.
- Harmonisierung ist das gleiche wie eine Übernahme der IFRS.
- Wenn die Vereinigten Staaten die IFRS nicht übernehmen,
können amerikanische Unternehmen wieder zu ihren alten
Rechnungslegungsgewohnheiten zurückkehren.
- Da der IASB ein ausländisches Gremium ist, sind die
Vereinigten Staaten nicht gut darin vertreten.
- Die Harmonisierung wird bis 2011 abgeschlossen sein.
Mit freundlicher Genehmigung von CFO.com verlinken wir auf den englischsprachigen Artikel:
Debunking IFRS Myths.
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21. Oktober 2010: Prüfungsschwerpunkte 2011
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Die Deutsche Prüfstelle für Rechnungslegung (DPR) hat heute die Prüfungsschwerpunkte für 2011 bekannt gegeben.
Folgende Themenschwerpunkte werden angeführt:
- Unternehmenserwerbe und damit verbundene Kaufpreisallokationen, Bewertungen
und Anhangangaben sowie die Behandlung bedingter Kaufpreiszahlungen
- Werthaltigkeit von Vermögenswerten inkl. Goodwill einschließlich Anhangangaben
und nachvollziehbarer Dokumentation (Plausibilität der Annahmen für
die Berechnung des erzielbaren Betrags einschließlich Kapitalkostensatz)
- Werthaltigkeit von zum Fair Value bilanzierten Finanzinstrumenten einschließlich
nachvollziehbarer Dokumentation (Plausibilität der wesentlichen Bewertungsprämissen)
- Werthaltigkeit von als Finanzinvestition gehaltenen und zum Fair Value
bilanzierten Immobilien einschließlich nachvollziehbarer Dokumentation
(Plausibilität der wesentlichen Bewertungsprämissen)
- Konzernlagebericht einschließlich Chancen- und Risikoberichterstattung (§ 315
Abs. 1 HGB, DRS 15, DRS 5)
- Abgrenzung von Eigenkapital zu Fremdkapital (IAS 32), insbesondere Behandlung
der Eigenkapital-Beschaffungskosten und der Ergebnisanteile von
Kommanditisten
- Darstellung wesentlicher zukunftsbezogener Annahmen und Schätzungsunsicherheiten
(IAS 1.125 ff.)
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21. Oktober 2010: Internetsendung des IASB
zu seinem Entwurf zu Versicherungsverträgen
21. Oktober 2010: Erinnerung an den Ablauf von Kommentierungsfristen – Entwürfe zu Erlöse
und zur Streichung der festen Daten
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Wir erinnern unsere Leser daran, dass Stellungnahmen zu den
Entwürfen ED/2010/6 Erlöse aus Verträgen mit Kunden und
ED/2010/10 Streichung der festen Daten für erstmalige Anwender bis
Freitag, den 22. Oktober 2010 bzw. bis Mittwoch, den
27. Oktober 2010 beim IASB eingehen müssen. Der Entwurf zu
Erlösen zielt darauf ab, die Berichterstattung über Erlöse aus Verträgen mit Kunden und zugehörige Kosten
zu verbessern. Bei Übernahme würde aus dem Entwurf ein einziger Standard für die Erlöserfassung nach den IFRS und nach US-GAAP entstehen, der über verschiedenen Branchen und Kapitalmärkte hinweg anzuwenden wäre.
Mit
dem Entwurf zur Streichung der festen Daten soll IFRS 1 dahingehend geändert werden, dass die Verweise auf das feste Übergangsdatum '1. Januar 2004' durch den Ausdruck 'Datum des Übergangs auf die IFRS' ersetzt werden sollen. Als Ergebnis würden Unternehmen, die die IFRS erstmalig anwenden, Ausbuchungstransaktionen, die vor dem Datum des Übergangs auf IFRS stattgefunden haben, nicht länger neu darstellen müssen. |
20. Oktober 2010: Mitschrift vom zweiten Tag der Boardsitzung im Oktober
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Der IASB traf sich am 20. Oktober 2010 in London zum zweiten Tag
seiner regulären monatlichen Sitzung. Die Übersetzung der
vorläufigen und inoffiziellen Mitschrift, die Beobachter von
Deloitte an diesem Sitzungstag angefertigt haben, finden Sie
hier. |
20. Oktober 2010: Internetseminar des FASB zu Versicherungsverträgen
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Der US-amerikanische Standardsetzer FASB hat eine aufgezeichnete Internetpräsentation (ein sogenanntes Internetseminar oder Webinar) zu
seinem kürzlich herausgegebenen Diskussionspapier Vorläufige Ansichten zu Versicherungsverträgen freigegeben.
Das Diskussionspapier ist Teil des gemeinsamen
Projekts von IASB und FASB zu
Versicherungsverträgen. Im Juli 2010 hat der IASB alleine einen
Entwurf zur Bilanzierung von Versicherungsverträgen
herausgegeben, nachdem klar wurde, dass die beiden
Standardsetzer sich auf absehbare Zeit nicht in
allen Punkten würden einigen können.
Das Diskussionspapier des FASB
vom September 2010 stellt eine begleitende Einladung zur Stellungnahme
zum Entwurf des IASB dar und bittet um Stellungnahme
zu verschiedenen Aspekten.
In dem Webinar wird erläutert, warum
der FASB den Weg des separaten Diskussionspapiers
gegangen ist und wie bestimmte darin angesprochene
Bilanzierungssachverhalte vom IASB-Entwurf zu
Versicherungsverträgen abweichen. Es ist Ihnen auf
der
Internetseite des FASB zugänglich. |
20. Oktober 2010: Überwachungsgremium und Treuhänder tagen gemeinsam
 |
Am Donnerstag, den 28. Oktober 2010 werden das
Überwachungsgremium der
IFRS-Stiftung und die Treuhänder gemeinsam in New York tagen.
Auf der Tagesordnung der Sitzung stehen Berichte über die jüngsten
Aktivitäten der beiden Gremien, das Budget für 2011 und die
Finanzstrategie sowie die Strategie des IASB für die Zeit nach
Abschluss der Projekte des Arbeitsabkommens im Jahr 2011. Die
Sitzung wird von 20:30h bis 22:00h deutscher Zeit stattfinden und
live im Internet übertragen. Weitere Informationen und die
Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie
hier. |
20. Oktober 2010: Ergebnisse der 149. DSR-Sitzung
 |
Der Ergebnisbericht der Sitzung des Deutschen Standardisierungsrates
(DSR) am 4. und 5. Oktober 2010 steht jetzt auf der
Internetseite des DRSC zum Herunterladen bereit (59 KB). Das aktuelle
Arbeitsprogramm des DSR mit Stand Oktober 2010 finden Sie
hier (66 KB). |
20. Oktober 2010: AICPA-Studie zur
IFRS-Bereitschaft Herbst 2010
 |
Das US-amerikanische Institut der Wirtschaftsprüfer (American
Institut of Certified Public Accountants, AICPA) hat seine
IFRS-Bereitschaftsstudie Herbst 2010 herausgegeben, in der deutlich
wird, dass die Bewegung hin zu den IFRS innerhalb des amerikanischen
Berufsstands der Wirtschaftsprüfer seit Mai 2010 zum Stillstand
gekommen ist.
Die IFRS-Bereitschaftsstudie wird zweimal im Jahr unter
den AICPA-Mitgliedern durchgeführt, um den Grad der IFRS-Wissens der
Mitglieder, ihre Bedürfnisse in Bezug auf Weiterbildung in dem
Bereich und den Fortschritt, den ihre Organisationen und
Gesellschaften in Bezug auf die Übernahme der IFRS erzielen, zu
überprüfen.
Laut Studie ist die grundlegende
Vertrautheit mit IFRS seit Mai 2010 unverändert (45%
der Mitglieder), und der Anteil der Unternehmen und
Gesellschaften, die sich aktiv auf eine Umstellung
vorbereiten oder bereits für diese bereit sind,
liegt weiterhin bei etwa 13,5%. 38% der Befragten
deuteten an, dass sie eine Übernahme bzw. die
Vorbereitung darauf aufschieben, bis die US-amerikanischen Wertpapier- und Börsenaufsicht
(Securities and Exchange Commission, SEC) klare Entscheidungen
trifft.
Der größte Anteil der Befragten
unterstützt eine Einführung der IFRS, und eine
Mehrheit der Mitglieder ist der Meinung, dass ein
Übergangsdatum 2015 oder 2016 genug Zeit für die
Übernahme lässt, wenn die SEC 2011 entscheiden
sollte, IFRS zu einem künftigen Zeitpunkt
vorzuschreiben. Die letzte Woche von AICPA an die
SEC gesendete
Stellungnahme zur IFRS-Einführung spiegelt diese
Ansichten wieder.
Auf der AICPA-Internetseite finden Sie
die englischsprachige
Presseerklärung zur Studie und
die IFRS-Bereitschaftsstudie
2010 (5,29 MB). |
20. Oktober 2010: Nächste TEG-Sitzung
 |
Der Fachexpertenausschuss (Technical Experts Group, TEG) der Europäischen Beratungsgruppe für Finanzberichterstattung (European Financial Reporting Advisory Group, EFRAG) wird das nächste Mal vom 8. bis 10.
November 2010 tagen. Die Sitzung steht Beobachtern offen (Anmeldung). Die Tagesordnung der Sitzung finden Sie
hier (in englischer Sprache,
61 KB). |
20. Oktober 2010: Mitschrift vom ersten Tag der Boardsitzung im Oktober
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Der IASB traf sich am 19. Oktober 2010 in London zum ersten Tag
seiner regulären monatlichen Sitzung. Die
Übersetzung der vorläufigen und inoffiziellen Mitschrift, die
Beobachter von Deloitte an diesem Sitzungstag angefertigt haben,
finden Sie hier. |
20. Oktober 2010: Britische Studie zur narrativen Berichterstattung
 |
Unsere britischen Kollegen haben eine neue Publikation mit dem
Titel In Worten schwimmen herausgegeben, die die neueste
jährliche Studie über narrative Berichterstattung im Vereinigten
Königreich ist.
In der Studie wird die narrative Berichterstattung von
130 börsennotierten Unternehmen untersucht, die in Zwei Kategorien
aufgeteilt wurden: Investmentgesellschaften und andere Unternehmen.
Folgenden Themen wurde unter anderem nachgegangen:
 |
Wie variieren die Einhaltung der
Angabevorschriften des britischen
Unternehmensgesetzes von 2006, der Regeln
für ein Börsenlisting, der Angabe- und
Transparenzvorschriften sowie des
vereinheitlichten Kodex? |
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In welchem Ausmaß haben die Unternehmen die
vom Rechnungslegungsrat (Financial Reporting
Council, FRC) verabschiedete Leitlinie zur
Unternehmensfortführung und Liquidität angewendet? |
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wie wurde der ASB-Berichtsstandard Operative und finanzielle Rückschau angewendet? |
Im August 2010 hat das britische Ministerium für Wirtschaft, Innovation und Berufliche Ausbildung (Department for Business, Innovation
and Skills, BIS) ein Konsultationspapier zu Zukunft der
narrativen Berichterstattung im Vereinigten Königreich
herausgegeben. Die Kommentierungsfrist endete am
19. Oktober 2010, und Deloitte hat die Ergebnisse seiner
Studie 2010 an BIS übermittelt.
Sie können sich die vollständige Studie
hier
kostenfrei herunterladen (in englischer Sprache, 6.619 KB).
|
20. Oktober 2010: Internetsendung von
Deloitte Japan zu den IASB-Leasingvorschlägen

 |
Unsere japanischen Kollegen vom dortigen IFRS Centre of
Excellence haben eine
Internetsendung zum IASB-Standardentwurf ED/2010/9 Leasingverhältnisse
aufgezeichnet. Weiterführende Informationen:
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19. Oktober 2010: Internetsendung des FASB
zu seinem Entwurf zu Leasingvorschlägen
19. Oktober 2010: Geringfügige Änderungen
der aktuellen Tagesordnung der IASB-Sitzung und Ankündigung einer
Zusatzsitzung
 |
Der IASB hat heute geringfügige Änderungen an der Tagesordnung
der derzeit laufenden IASB-Sitzung bekanntgegeben und eine
zusätzliche Sitzung angekündigt. Zum einen wurde heute morgen in
einem fünfminütigen Sitzungsteil das Konsultationsdokument des IASB
zu den Daten des Inkrafttretens erörtert (s. direkt folgende
Nachricht). Zum anderen wurde der Unterpunkt
Finanzinstrumente: Bilanzierung von Sicherungsbeziehungen Sicherungsinstrumente
von der Tagesordnung genommen, der am Donnerstag, den 21. Oktober
erörtert werden sollte. Da gleichzeitig eine zusätzliche Sitzung zum
Thema Finanzinstrumente: Bilanzierung von Sicherungsbeziehungen am
27. Oktober 2010 angekündigt wurde, steht zu vermuten, dass dieser
Agendapunkt dort erörtert werden soll. |
19. Oktober 2010: IASB und FASB erbitten Stellungnahmen zu Daten des Inkrafttretens
für Standards des Harmonisierungsprozesses
 |
Der International Accounting Standards Board (IASB) und der US-amerikanische
Standardsetzer FASB haben heute Konsultationsdokumente
veröffentlicht, mit denen Meinungen dazu eingeholt werden sollen,
wann neue Rechnungslegungsstandards, die im Wesentlichen aus der
gemeinsamen Arbeit der beiden Standardsetzer zur Verbesserung und
Harmonisierung der International Financial Reporting Standards (IFRS)
und der US-amerikanischen Rechnungslegungsstandards (US-GAAP)
entstehen, in Kraft treten sollen.
Da eine Reihe von großen Projekten 2011 abgeschlossen
werden sollen, erbitten die Boards Stellungnahmen dazu, ob und wie
die Daten des Inkrafttretens gestaffelt werden sollen, um die
Belastung für die betroffenen Parteien zu reduzieren. Bei der
Entscheidung, wie weiter vorgegangen werden soll, wird der IASB
sowohl die Bedürfnisse der Rechtskreise berücksichtigen, die bereits
die IFRS anwenden, wie auch die Bedürfnisse der Rechtskreise, die
einen Übergang auf IFRS beabsichtigen. Die Rückmeldungen aus der
Konsultation werden den Boards dabei helfen, gemeinsam einen
Umsetzungsplan für die neuen Standards zu entwickeln, der den
Anwendern dabei helfen wird, Tempo und Kosten der notwendigen
Änderungen zu bewältigen.
Rückmeldungen werden bis zum 31. Januar 2011 erbeten.
Weiterführende Dokumente:
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19. Oktober 2010: Ergebnisse der 42. RIC-Sitzung
19. Oktober 2010: Newsletter zu den
Änderungen an IFRS 7
 |
Das IFRS Global Office von Deloitte hat einen IFRS in Focus-Newsletter
zu den Änderungen an IFRS 7 herausgegeben, die der IASB am
7. Oktober 2010 veröffentlicht hat. In diesem Newsletter werden diese
Änderungen erläutert, mit denen die Angabevorschriften in Bezug auf
Geschäftsvorfälle ausgeweitet werden, die eine Übertragung von
finanziellen Vermögenswerten beinhalten. Diese Änderungen sollen
größere Transparenz in Bezug auf Risiken von Geschäftsvorfällen
bewirken, bei denen ein finanzieller Vermögenswert übertragen wird
aber das übertragende Unternehmen weiterhin zu einem gewissen Grad
in dem Vermögenswert involviert bleibt. Weiterführende Informationen:
|
19. Oktober 2010: ISAR erörtert
Unternehmensberichterstattung, Berichterstattung über den Klimawandel
und Corporate Governance
 |
Vom 13. bis zum 15. Oktober 2010 fand in Genf die 27. Sitzung
der zwischenstaatlichen Arbeitsgruppe der Experten zu internationalen Bilanzierung- und Berichtsstandards (Intergovernmental Working Group of Experts on International Standards of Accounting and Reporting, ISAR)
statt. ISAR hilft Entwicklungs- und Schwellenländern bei der
Einführung von bester Unternehmenspraxis in Bezug auf Transparenz
und Rechnungslegung, um Investitionsströme und wirtschaftliche
Entwicklung zu fördern. An den jährlichen Sitzungen von ISAR nehmen
über 300 Delegierte aus mehr als 100 Ländern teil.
Man kam unter anderem zu folgenden wichtigen Ergebnissen:
 |
Konzept für den Kapazitätsausbau in Bezug auf hochwertige Unternehmensberichterstattung. Die Expertengruppe
unterstrich erneut die Voraussetzung hochwertiger
Unternehmensberichte, um die Mobilisierung
inländischer und internationaler Finanzressourcen zu
ermöglichen und das Anlegervertrauen zu stärken. In
dem auf der Sitzung erörterten
Papier (in englischer Sprache, 122 KB) werden
die IFRS (und der IFRS für KMU sowie die IPSAS) als
wesentliche Bausteine dieses Konzepts genannt. |
 |
Berichterstattung im Zusammenhang mit dem Klimawandel. Die Expertengruppe
erkannte, dass ein harmonisierter Ansatz in Bezug
auf Angaben zu Treibhausgasemissionen notwendig ist,
um eine hochwertige Berichterstattung gegenüber
politischen Entscheidungsträgern, Anlegern und
anderen Interessengruppen zu ermöglichen
und damit auch politische Entwicklungen hin zu
niedrigen Kohlendioxydemissionen zu ermöglichen wie
beispielsweise unter anderem 'Cap and Trade'-Programmen und Kohlendioxydsteuern. |
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Angaben zur Corporate Governance. Die Expertengruppe wiederholte
die Bedeutung von Angaben zur Corporate Governance,
um neue Investoren anzuziehen und ein nachhaltiges
und stabiles wirtschaftliches Wachstum zu fördern.
ISAR kam zu dem Schluss, dass hochwertige Angaben in
diesem Bereich einen zusätzlichen Wert für
politische Entscheidungsträger, Anteilseigner und
andere Interessengruppen darstellen (s. auch unsere
heutige Nachricht zur
IFAC/UNCTAD-Konferenz). |
Die vereinbarten Ergebnisse der Sitzung
finden Sie auf der
UNCTAD-Internetseite (in englischer Sprache, 46
KB).
|
19. Oktober 2010: ISO-Standard zur
Bewertung von Handelsmarken
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Die Internationale Organisation für Normung (ISO) hat den
Standard ISO 10668:2010 Markenbewertung Vorschriften für die
finanzielle Bewertung von Handelsmarken herausgegeben, in dem
Prozesse und Methoden für die finanzielle Bewertung von
Handelsmarken für viele verschiedene Zwecke beschrieben werden,
unter anderem für die Rechnungslegung.
In ISO 10668:2010 wird ein allgemeines Rahmenkonzept
für die Bewertung von Handelsmarken einschließlich Zielsetzung,
Bewertungsgrundlagen, Bewertungsansätzen, Bewertungsmethoden und
Erwerb von hochwertigen Daten und Annahmen spezifiziert. Außerdem
werden Methoden für die Berichterstattung über die Ergebnisse
solcher Bewertungen genannt. Da es sich um ein allgemeines Dokument
mit großer Anwendungsbandbreite handelt, finden sich nur generelle
Leitlinien. Das Dokument wird als im Wesentlichen im Einklang mit
der gegenwärtigen Bewertungspraxis stehend angesehen.
Der Standard kann in englischer oder
französischer Sprache auf der
ISO-Internetseite käuflich erworben werden.
|
19. Oktober 2010: Ergebnisse der
IFAC/UNCTAD-Konferenz zu Corporate Governance

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Am 12. Oktober 2010 haben der internationale
Wirtschaftsprüferverband (International Federation of Accountants,
IFAC) und die UN-Konferenz für Handel und Entwicklung (United Nations Conference on Trade and Development, UNCTAD)
eine Konferenz in Genf abgehalten, bei der die nächsten Schritte
einer Reform der globalen Corporate Governance im Licht der
internationalen Finanzmarktkrise erörtert wurden. Der IFAC hat jetzt
die Ergebnisse der Konferenz veröffentlicht.
Die Delegierten der Konferenz erkannten an, dass der
Berufsstand der Wirtschaftsprüfer eine Schlüsselrolle bei der
Stärkung der Corporate Governance und bei der Ermöglichung der
Integration von Governance und Nachhaltigkeit in die Strategie, die
Geschäftstätigkeit und die Berichterstattung zu spielen hat. Die
Delegierten wiesen auch auf den Bedarf hin, dass die
Unternehmensführung einen Schwerpunkt auf Fragen der Nachhaltigkeit,
des besseren Risikomanagements und der
Vorstandsvergütungsvereinbarungen legen müssen, und darauf, dass es
eines globalen Dialogs zwischen den polotischen
Entscheidungsträgern, dem Berufsstand der Wirtschaftsprüfer und der
Finanzbranche allgemein bedarf.
Weiterführende Informationen:
|
19. Oktober 2010: Aktualisierter
IFAC-Leitfaden zur Prüfung von KMU
 |
Der Ausschuss für kleine und mittlere Prüfungsgesellschaften (Small and
Medium Practices, SMP) des internationalen Wirtschaftsprüferverbands (International Federation of Accountants, IFAC)
hat die zweite Ausgabe seines Leitfadens zur Anwendung der
internationalen Prüfungsstandards (International Standards on Auditing, ISA)
bei der Prüfung kleiner und mittelgroßer Unternehmen (KMU)
herausgegeben. Der Umsetzungsleitfaden soll dazu dienen, bei
Verständnis und der sachgerechten Anwendung der neuen,
klargestellten ISA in der Praxis zu helfen, die für die Prüfungen
von Abschlüssen in Kraft treten, die Berichtsperioden betreffen, die
am oder nach dem 15. Dezember 2009 beginnen. Die englischsprachige
Presseerklärung des IFAC finden Sie
hier.
Den Leitfaden können Sie sich kostenfrei von der Internetseite des IFAC herunterladen. Er ist in zwei Bände aufgeteilt:
|
18. Oktober 2010: IASB und FASB kündigen öffentliche Gesprächsrunden zu ihren
Versicherungsvorschlägen an
18. Oktober 2010: IFRS für KMU weitere Schulungsunterlage
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Der IASB entwickelt derzeit Schulungsunterlagen für den International Financial Reporting Standard für kleine und mittelgroße Unternehmen (IFRS für KMU). Dieses Begleitmaterial ist für jeden der 35 Abschnitte des Standards geplant. Es soll die Unternehmen und Prüfer bei der Anwendung des IFRS für KMU unterstützen sowie beim Erlernen der Normen hilfreich sein. Jetzt wurde ein weiterer Abschnitt (Modul 29 Ertragsteuern) fertiggestellt; somit sind derzeit 22 Module verfügbar. Das Schulungsmaterial ist auf der
Internetseite des IASB kostenfrei abrufbar. Die noch verbleibenden Module sollen noch in diesem Jahr folgen. Unsere Zusammenfassung des IFRS für KMU auf IAS PLUS finden Sie
hier. |
18. Oktober 2010: IFRS-Übernahme erfordert fünf Jahre Vorlauf

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In einer Stellungnahme zur Bitte um Einschätzungen zu Aspekten eines möglichen Übergangs auf IFRS der US-amerikanischen Wertpapier- und Börsenaufsicht (Securities and Exchange Commission, SEC)
unterstützt das US-amerikanische Institut der Wirtschaftsprüfer (American Institut of Certified Public Accountants, AICPA)
das Ziel eines einzigen Satzes hochwertiger, umfassender
Rechnungslegungsstandards, die weltweit von börsennotierten
Unternehmen für die Erstellung von transparenten und vergleichbaren
Abschlüssen verwendet werden sollen. Das AICPA hält auch fest, dass die
Standards, die vom International Accounting Standards Board (IASB)
herausgegeben werden, sich in der besten Ausgangslage befänden,
diese Standards zu werden.
Das AICPA warnt jedoch, dass die Unternehmen fünf Jahre
Vorlaufzeit brauchen, wenn die SEC zwei Jahre
Vergleichsinformationen fordert. Wenn nur ein Jahr
Vergleichsinformationen gefordert werde, würde eine vierjährige
Übergangszeit ausreichen. Das AICPA würde eine SEC-Entscheidung, nur
ein Jahr Vergleichsinformationen zu fordern, unterstützen.
Sie können sich die englischsprachige
Stellungnahme
hier herunterladen (269 KB).
|
18. Oktober 2010: Erlöserfassung für Technologieunternehmen
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Im Juni 2010 haben der IASB und der FASB gemeinsam einen
Standardentwurf zu Erlösen aus Verträgen mit Kunden herausgegeben.
Bei Übernahme würde der vorgeschlagene Standard würde IAS 18 Erlöse, IAS 11 Fertigungsaufträge
und die zugehörigen Interpretationen ersetzen. Das Kernprinzip des
vorgeschlagenen Standards ist, dass ein Unternehmen Erlöse aus
Verträgen mit Kunden dann erfassen soll, wenn es Dienstleistungen
gegenüber dem Kunden erbringt oder Güter an ihn überträgt. Der zu
erfassende Betrag entspricht der Gegenleistung, die das Unternehmen
vom Kunden erhält oder zu erhalten erwartet.
Was den Entwurf noch bedeutender macht, ist die
Tatsache, dass derzeit die beiden Rechnungslegungssysteme in ihrem
Ansatz deutlich voneinander abweichen: Unter IFRS gibt es
vergleichsweise wenig Leitlinien im Vergleich zum Kanon
detaillierter Anwendungsregeln, die US-GAAP umfasst.
Unsere britischen Kollegen haben jetzt Erlöserfassung für Technologieunternehmen herausgegeben,
eine Publikation, die Beispiele dazu bietet, wie der
vorgeschlagenen Ansatz im Entwurf in Szenarien
anzuwenden sein wird, die in Technologieunternehmen
häufig vorkommen, die sowohl unter IFRS als auch
unter US-GAAP Bericht erstatten. Erlöserfassung für Technologieunternehmen
können Sie
hier
herunterladen (in englischer Sprache, 2.295 KB). Die
Kommentierungsfrist des Entwurfs endet am 22. Oktober 2010.
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18. Oktober 2010: 150. DSR-Sitzung
 |
Die Agenda für die 150. Sitzung des Deutschen Standardisierungs
Rats (DSR) am 8. und 9. November 2010 steht auf der Internetseite
des DRSC zum Herunterladen bereit. Die Agenda sowie weitere Informationen, unter
anderem Verknüpfungen für die Anmeldung finden Sie
hier.
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18. Oktober 2010: EFRAG begrüßt IASB-Ernennungen
 |
Die Europäische Beratungsgruppe für Rechnungslegung (European Financial Reporting Advisory Group, EFRAG)
begrüßt die Entscheidung der IFRS-Stiftung, Hans Hoogervorst zum
Nachfolger von David Tweedie als IASB-Vorsitzenden und Ian
Mackintosh als stellvertretenden Vorsitzenden des IASB zu ernennen. Hoogervorst
werde eine gute Balance zwischen der Rechenschaftspflicht und der
Unabhängigkeit des internationalen Standardsetzers bewirken, und mit Mackintosh
habe man seit vielen Jahren im Rahmen des Fachexpertenausschusses
(Technical Experts Group, TEG) ausgezeichnet zusammengearbeitet. Die
englischsprachige Presserklärung von EFRAG finden Sie hier
(26 KB); die Ernennungen waren europaweit begrüßt worden (s. unsere
Nachricht vom 13. Oktober 2010). |
18. Oktober 2010: EFRAG Update
Oktober 2010 erschienen
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Die Europäische Beratungsgruppe für Rechnungslegung (European Financial Reporting Advisory Group, EFRAG) hat die
Oktoberausgabe 2010 des EFRAG Update-Newsletters veröffentlicht. Darin werden die jüngsten Erörterungen des Fachexpertenausschusses
(Technical Experts Group, TEG) zusammengefasst.
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18. Oktober 2010: Kanadische
Wertpapieraufsichten ändern Öl- und Gasangaben
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Die kanadischen Wertpapieraufsichten haben Änderungen an der
Verlautbarung National Instrument 51-101 Angabestandards für Öl- und Gasaktivitäten und entsprechenden Formularen
bekanntgegeben, mit denen die Angaben zur Öl- und
Gasberichterstattung von entsprechenden Emittenten verbessert und
klargestellt werden sollen. Die vorgeschlagenen Änderungen lassen
sich in drei breite Kategorien zusammenfassen:
 |
Änderungen zwecks Klarstellung, |
 |
Änderungen zur Kodifizierung
bestehender Stableitlinien und bestehender Praxis, |
 |
zusätzliche Vorschriften, die
die Verlässlichkeit bestimmter
Angaben zu Reserven und anderen
Ressourcen verbessern sollen. |
Ein Aspekt der Änderungen besteht darin, Regelungen für
die Leitlinien zu erlassen, die schon zuvor für die Angaben zu
Reserven und ähnliche Ressourcen zur Verfügung gestellt worden
waren. Die Änderungen treten am 30. Dezember 2010 in Kanada in
Kraft.
Im April dieses Jahres hat der IASB ein
Diskussionspapier zu
Rohstoffindustrien herausgegeben, in dem ebenfalls die Angabe
von Informationen zu Reserven und Ressourcen vorgeschlagen werden.
In unserer Stellungnahme zum
Diskussionspapier haben wir auf die Bedeutung hingewiesen, die
die Anwendung der gleichen Ressourcen- und Reservendefinitionen und
Angaben durch den IASB und die Regulatoren hat, damit verschiedene
und kostenintensive Berechnungen von Reserven und Ressourcen unter
verschiedenen Rahmenkonzepten vermieden werden.
Die englischsprachige Presseerklärung der kanadischen
Wertpapieraufsichten finden Sie
hier. Weitere Informationen zur Rechnungslegung in Kanada haben
wir hier für Sie zusammengefasst.
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18. Oktober 2010: Japanische Übersetzung
unseres IFRS in Focus-Newsletters zum Rahmenkonzept
16. Oktober 2010: IASB-Sitzung im Oktober 2010 geänderte Tagesordnung
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Die Tagesordnung und die Reihenfolge der einzelnen
Tagesordnungspunkte haben sich für jeden Tag der IASB-Sitzung im
Oktober 2010 geändert. Die aktualisierte Agenda können Sie
hier einsehen. |
15. Oktober 2010: Neuer Accounting Alert von Deloitte Kanada
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Unsere kanadischen Kollegen haben einen Accounting Alert-Newsletter herausgegeben, in dem die Änderungen
der Wertpapierregelungen der kanadischen Wertpapieraufsichten (Canadian Securities Adminstrators,
CSA) im Rahmen des Übergangs auf IFRS zusammengefasst werden. Der
Newsletter steht Ihnen in beiden Landessprachen zur Verfügung:
In
Kanada müssen alle profitorientierten öffentlich
rechenschaftspflichtigen Unternehmen ab 2011 IFRS anwenden.
Ausnahmen werden jedoch für Investmentgesellschaften und für preisregulierte Geschäftsvorfälle erwogen, um dem IASB Zeit zu geben, seine diesbezüglichen Projekte abzuschließen.
Weitere Informationen finden Sie auf unserer
Länderseite Kanada. |
15. Oktober 2010: IFRS-Podcast von Deloitte zur
Sicherungsbilanzierung von Finanzinstrumenten
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Andrew Spooner, verantwortlicher Partner für die Bilanzierung
von Finanzinstrumenten nach IFRS, und Bob Uhl, Leiter des IFRS
Centre of Excellence für die Region Amerika, erörtern die Vorschläge
von IASB und FASB hinsichtlich der Sicherungsbilanzierung von
Finanzinstrumenten. Sie erläutern die Vorschläge des FASB, die in
seinem Entwurf zu Finanzinstrumenten enthalten sind, und vergleichen
sie mit den vorläufigen Schlussfolgerungen, zu denen der IASB im
Rahmen seines Projekts zur Sicherungsbilanzierung gekommen ist. (Eine Zusammenfassung der
bisherigen Erörterungen des IASB finden Sie
hier, eine
Zusammenfassung der Vorschläge des FASB
hier.) Die Diskussion wird von dem britischen
Finanzjournalisten Robert Bruce geleitet. Der Podcast in englischer Sprache kann entweder
hier heruntergeladen werden (28:28 min,
22 MB) oder steht über
iTunes
zur Verfügung; er ist der dritte Teil einer Serie, die wir Ihnen auf
IAS PLUS zur Verfügung stellen werden. Eine Übersicht über alle
Teile der Serie finden Sie
hier. |
15. Oktober 2010: Konferenz der Europäischen Kommission zu Rechnungslegung und Wirtschaftsprüfung
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Am 9. und 10. Februar 2011 beabsichtigt die Europäische Kommission eine hochrangige Konferenz zu Fragen der Rechnungslegung und Abschlussprüfung abzuhalten.
Der erste Tag wird sich mit Themen der Rechnungslegung befassen. Die Referenten werden sich zu Fragen der Kontrolle der Standardsetzung im internationalen Kontext äußern und über die generellen Ziele der Finanzberichterstattung diskutieren. Es werden auch Fragen im Zusammenhang mit der Anwendung der IFRS als weltweit anerkannte Rechnungslegungsstandards wie Konvergenz und die praktischen Herausforderungen der konsistenten Anwendung auf globaler Ebene besprochen werden.
Der zweite Tag wird Fragen bezüglich des Marktes für Abschlußprüfungen gewidmet sein. Gespräche mit einer Vielzahl von Beteiligten werden die Notwendigkeit für weitere Verbesserung des europäischen Marktes für Abschlußprüfungen erörtern und der Frage nachgehen, inwiefern Verbesserungen möglich sind. Die Konferenz bietet einen ersten Einblick in die Rückmeldungen zum Grünbuch, das am
13. Oktober 2010 veröffentlicht worden ist.
Weitere Informationen zur Konferenz finden Sie auf der
Internetseite der EU-Kommission.
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15. Oktober 2010: IASB hält an der Veröffentlichung eines endgültigen Standards zur Konsolidierung Ende 2010 fest
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Am 11. Oktober 2010 hat der US-amerikanische Standardsetzer FASB
angekündigt, dass seine beiden Gesprächsrunden, bei denen Meinungen
von Interessengruppen zum IASB-Arbeitsentwurf des demnächst erscheinenden IFRS zur Konsolidierung
eingeholt werden sollen, vom Montag, den 25. Oktober auf Montag, den
22. November 2010 verschoben worden sind.
Der IASB nimmt an den Gesprächsrunden teil und hat nun
eine englischsprachige
Erklärung herausgegeben, dass er, zu diesem Zeitpunkt, daran
festhält, den endgültigen Standard zur Konsolidierung Ende 2010
herauszugeben, obwohl die Gesprächsrunden verschoben worden sind. Er
wird jedoch den Zeitplan für die Finalisierung des endgültigen
Standards zur Konsolidierung nach den Gesprächsrunden überprüfen.
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15. Oktober 2010: IDW-Stellungnahme zur Erlöserfassung
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Das Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) hat Stellung zu dem vom IASB im Juni 2010 veröffentlichten Standardentwurf
ED/2010/6: Erlöse aus Verträgen mit Kunden
genommen. Der Entwurf ist Teil des Konvergenzprojektes mit dem FASB. Der für 2011 geplante finale Standard soll
IAS 18
Erlöse und IAS 11 Fertigungsaufträge ablösen und zu einer einheitlichen, prinzipienbasierten Umsatzrealisierung aus Kundenverträgen führen.
Gemäß dem Grundprinzip des Standardentwurfs sind Umsatzerlöse aus Kundenverträgen künftig erst dann
zu realisieren, wenn das Unternehmen seine Leistungsverpflichtung durch Übertragung der versprochenen
Güter oder Dienstleistungen an den Kunden erfüllt hat. Entscheidend für den Zeitpunkt der Umsatzrealisierung
ist der Kontrollübergang auf den Kunden.
Das IDW bezweifelt, dass die Einführung eines neuen Standards zur Umsatzrealisierung überhaupt notwendig ist. Die aktuellen Regelungen zur Umsatzrealisierung hätten sich in der Praxis weitestgehend bewährt, wohingegen das vorgeschlagene neue Konzept des IASB weder für alle Vertragstypen sachgerecht
sei noch wesentlich entscheidungsnützlichere Informationen den Abschlussadressaten biete. Nach Meinung des IDW wäre eine gezielte Verbesserung von IAS 18 und IAS 11 die sinnvollere und effizientere Maßnahme.
Die englischsprachige Stellungnahme finden Sie
hier (111 KB). |
15. Oktober 2010: EFRAG finalisiert Stellungnahme zu einer vorläufigen Entscheidung des Interpretations Committee
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Die Europäische Beratungsgruppe für Finanzberichterstattung (European Financial Reporting Advisory Group, EFRAG)
hat eine Stellungnahme gegenüber dem IFRS Interpretations Committe (vormals IFRIC) herausgegeben, die sich auf
die vorläufige Agendaentscheidung in Bezug auf die
Bilanzierung von Put-Optionen auf nicht beherrschende Anteile
bezieht. EFRAG stimmt der Entscheidung des Interpretations Committee
zu, hält jedoch die Formulierung und Begründung der Entscheidung für
nicht sachgerecht. Die englischsprachige Presseerklärung, die eine
Verknüpfung auf die Stellungnahme enthält, finden Sie
hier. |
15. Oktober 2010: IASB und FASB kündigen öffentliche Gesprächsrunden zu ihren Leasingvorschlägen an
14. Oktober 2010: FASB gibt neue ASU zu Versicherungsverträgen heraus
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Der US-amerikanische Standardsetzer Financial Accounting Standards
Board (FASB) hat eine Aktualisierung der Rechnungslegungsstandards (Accounting
Standards Update, ASU) Nr. 2010-26 Finanzdienstleistungen
Versicherungen (Thema 944): Bilanzierung von Kosten im Zusammenhang mit dem Erwerb oder der Erneuerung von Versicherungsverträgen
herausgegeben. Mit der ASU, die auf der Septembersitzung der
Emerging Issues Task Force des FASB beschlossen wurde, wird
klargestellt, welche Kosten im Zusammenhang mit dem Erwerb oder der Erneuerung von Versicherungsverträgen
aktiviert werden sollten. Nach IFRS gibt es keine Leitlinien, nach
denen die Abgrenzung von Erwerbskosten verboten oder vorgeschrieben
ist. Weitere Informationen:
IASB und FASB arbeiten derzeit an einem
gemeinsamen Projekt zu
Versicherungsverträgen. Ein endgültiger Standard wird im
zweiten Quartal 2011 erwartet.
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14. Oktober 2010: IFRS-Studie 2010: Genauere Betrachtung der Rechnungslegung in der Schweiz
14. Oktober 2010: Europäische Union erwägt Prüfungsreform
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Die Europäische Kommission hat ein Konsultationspapier zur Rolle der gesetzlichen Abschlussprüfung sowie zum Umfeld ihrer Durchführung herausgegeben. Dazu wurde ein Grünbuch
mit dem Titel Weiteres Vorgehen im Bereich der Abschlussprüfung: Lehren aus der Krise erstellt, mit dem eine Diskussion zu folgenden Themen
angestoßen werden soll: Rolle des Abschlussprüfers, Kontrolle und Unabhängigkeit von Prüfungsgesellschaften, Beaufsichtigung von Abschlussprüfern, Konstellation des Markts für Abschlussprüfungen, Schaffung eines Binnenmarkts für Prüfungsleistungen, Vereinfachung der Bestimmungen für kleine und mittelgroße Unternehmen (KMU) und kleine und mittelgroße Prüfungsgesellschaften (KMP) und internationale Zusammenarbeit bei der Beaufsichtigung weltweit tätiger Prüfungsnetze.
In dem Grünbuch werden unter anderem die folgende wichtigen Fragen
und Themen erörtert:
 |
Sollte eine regelmäßige Rotation der Prüfungsgesellschaften nicht
nur der Prüfungspartner ins Auge gefasst werden? |
 |
Sollte die Bestellung, Vergütung und die Dauer des
Prüfungsauftrags von einem Dritten, vielleicht einer Regulierungsbehörde und nicht dem
Unternehmen selbst wahrgenommen werden? |
 |
Gibt es mehr Bedarf an gemeinsamen Prüfungen / Audit-Konsortien? |
 |
Würden die gesetzlichen Bestimmungen stärker harmonisiert und ein
"Europäischer Pass" für
Abschlussprüfer eingeführt, der es diesen ermöglichen würde, ihre Dienste EU-weit
anzubieten, könnte es einen echten Binnenmarkt für Abschlussprüfungen geben. |
 |
Ist eine umfassende Debatte darüber
erforderlich, was getan werden muss, um zu gewährleisten, dass sowohl Abschlussprüfungen
als auch Vermerke der Abschlussprüfer ihren Zweck erfüllen, d.h.
"fit for purpose" sind? |
 |
Sollten besondere
Anstrengungen unternommen werden, um für die Prüfung von KMU ein ihnen angepasstes Umfeld zu
schaffen (also "begrenzte
Prüfungen")? |
 |
Wann und wie sollten die International Standards on Auditing (ISA) in der EU
eingeführt werden? |
Am 10. Februar 2011 wird die Kommission eine Konferenz auf hohem Niveau zu diesem
Thema anberaumen. Auf dieser Konferenz sollen dieses Grünbuch sowie die
Haupterkenntnisse dieser Konsultation mit sämtlichen Interessengruppen erörtert und nach
weiteren Lösungsansätzen gesucht werden. Nach Abschluss dieser Konsultationsphase wird
die Kommission 2011 etwaige Folgemaßnahmen und weitere Vorschläge ankündigen.
Weiterführende Informationen:
|
14. Oktober 2010: Vorgeschlagener internationaler Prüfungsstandard zur Prüfung komplexer Finanzinstrumente
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Der International Auditing and Assurance Standards Board (IAASB) hat eine neu vorgeschlagene Verlautbarung herausgegeben
eine Verlautbarung zu internationaler Prüfungspraxis (International Auditing Practice Statement, IAPS)
mit dem Titel Besondere Erwägungen bei der Prüfung komplexer
Finanzinstrumente. In der vorgeschlagenen IAPS werden praktische
Erwägungen für Prüfer hervorgehoben, die mit komplexen
Finanzinstrumenten zu tun haben. Besondere Betonung liegt auf
Prüfungserwägungen im Hinblick auf Bewertungs- und Angabefragen für
Abschlussposten, die zum beizulegenden Zeitwert bewertet werden.
Gleichzeitig mit der vorgeschlagenen IAPS 1000 stellt der IAASB das
gegenwärtige Vorwort zu den internationalen Standards zur
Qualitätskontrolle, Prüfung, Review und sonstigen prüfungsnahen
Leistungen öffentlich zur Stellungnahme, in dem die
Verbindlichkeit dieser und künftiger IAPS erläutert werden. Die
englischsprachige Presseerklärung des IAASB, die eine Verknüpfung
auf den Vorschlag enthält, finden Sie
hier. Stellungnahmen werden bis zum 11. Februar 2011 erbeten. |
14. Oktober 2010: Japanische Übersetzung
unseres IFRS in Focus-Newsletters zu ausgeprägter Hochinflation
13. Oktober 2010: Ernennung von Hans Hoogervorst zum IASB-Vorsitzenden erste Reaktionen
 Hoogervorst
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Nach der gestrigen
Ankündigung, dass Hans Hoogervorst Sir David Tweedie nach dem
Ende von dessen Amtszeit Ende Juni 2011 als Vorsitzender des IASB
nachfolgen wird und dass Ian Mackintosh stellvertretender
Vorsitzender wird, sind erste Reaktionen bekannt geworden.
Michel Barnier, EU-Kommissar für Binnenmarkt und
Dienstleistungen, begrüßt die Ernennung von Hans Hoogervorst zum
künftigen Vorsitzende des IASB:
"Hans Hintergrund und Erfahrungen als Minister und als Regulierer machen
ihn gut geeignet für die Aufgabe und geben ihm ein gutes Verständnis
für den größeren internationalen Zusammenhang, in dem der IASB
agiert."
(vollständige
Verlautbarung in englischer Sprache)
George Möller, Vorsitzender des Aufsichtsrats
der niederländischen Finanzmarktaufsicht AFM, nennt Hoogervorsts
Schritt "äußerst bedauerlich für die AFM, aber ein großes Glück
für ihn selbst, für die Niederlande und für den IASB."
(vollständige
Verlautbarung in niederländischer Sprache)
Hans Hoogervorst, neu ernannter IASB-Vorsitzender,
freut sich auf die Aufgaben beim IASB: "Die Standards sind ein
Motor der finanziellen Modernisierung, besonders in den
aufstrebenden Märkten."
Dennoch verlässt er die AFM "einem Schmerz im
Herzen". (vollständige
Verlautbarung in niederländischer Sprache)
Michael Izza, Vorstandsvorsitzender des Instituts
der Wirtschaftsprüfer von England und Wales (ICAEW), beneidet
Hoogervorst nicht um die Aufgaben, die ihn erwarten: "Er und sein
künftiger Stellvertreter Ian Mackintosh müssen auf den unglaublichen
Fortschritten aufsetzen, die David Tweedie beim Erreichen eines
einzigen Satzes weltweit gültiger Rechnungslegungsstandards erzielt
hat, und auf eine positive Entscheidung hinsichtlich der Übernahme
der International Financial Reporting Standards (IFRS) in den
Vereinigten Staaten hinarbeiten. Gleichzeitig müssen sie den
Übergang hin zu einer neuen und ganz anderen Phase der
internationalen Rechnungslegung anstoßen, in der die Qualität der
bestehenden und neuen Standards oberste Priorität für den Board
haben. Sie haben eine Aufgabenliste, um die sie keiner
beneidet."
(vollständige
Verlautbarung in englischer Sprache)
Baronin Hogg, Vorsitzende des britischen Rats für Rechnungslegung (FRC),
begrüßt die Ernennung von Ian Mackintosh zum stellvertretenden
Vorsitzenden: "Dies ist eine schwierig Zeit in der Entwicklung
eines einzigen Satzes hochwertiger weltweit gültiger
Rechnungslegungsstandards, und ich weiß dass Ians Schatz
internationaler Erfahrungen von großem Wert für den IASB sein wird."
(vollständige Verlautbarung in englischer Sprache)
In seiner neuesten Kolumne gibt
außerdem Robert Bruce, der dem internationalen
Autorenteam unserer englischsprachigen Mutterseite
als Kolumnist beigetreten ist, Hans Hoogervorsts
Denkweise und interviewt Ian Macintosh. Die
englischsprachige Kolumne finden Sie
hier. |
13. Oktober 2010: EFRAG-Stellungnahmeentwurf
zu einer vorläufigen Agendaentscheidung
 |
Die Europäische Beratungsgruppe für Rechnungslegung (European
Financial Reporting Advisory Group, EFRAG) stellt auf ihrer
Internetseite den Entwurf einer Stellungnahme gegenüber dem IFRS
Interpretations Committee zu dessen vorläufiger Agendaentscheidung
in Bezug auf IAS 36 Wertminderung von Vermögenswerten
Berechnung des Gebrauchswerts
zur Verfügung. EFRAG unterstützt die Entscheidung, den Sachverhalt
nicht auf die Agenda zu nehmen, äußert aber Bedenken hinsichtlich
der Formulierung der Begründung. Stellungnahmen an EFRAG werden bis
zum 27. Oktober 2010 erbeten. Die englischsprachige Presseerklärung
von EFRAG, die eine Verknüpfung auf den Stellungnahmeentwurf
enthält, finden Sie
hier. |
13. Oktober 2010: ITA-Projektteam gibt Globales Einreicherhandbuch für XBRL heraus
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Das Projektteam für die Interoperabilität von Taxonomiearchitekturen (Interoperable Taxonomy Architecture, ITA)
hat den ersten Satz vereinheitlichter XBRL-Einreicherregeln für die
globale Anwendung in Form eines Globalen Einreicherhandbuchs herausgegeben.
Das Handbuch enthält einen Satz von Regeln, die Leitlinien zur
Erstellung, Einreichung und Verifizierung von Datensätzen enthält,
die in Form der Unternehmensberichtserstattungssprache XBRL (eXtensible Business Reporting Language) verfasst sind.
Diese können mit Hilfe der IFRS-Taxonomie, der EDINET-Taxonomie oder
der US-GAAP-Taxonomie erstellt worden sein. Das ITA-Projekt zielt
auf die Harmonisierung dieser XBRL-Architekturen ab. Die zugrunde
liegende Hoffnung ist, dass diese Harmonisierung die Analyse und den
Vergleich von Finanzdaten im XBRL-Format unterstützen wird, indem
Softwareherstellern die Entwicklung von Anwendungen für IFRS,
japanische Rechnungslegungsstandards und US-GAAP auf Basis einer
einzigen XBRL-Architektur ermöglicht wird.
Weiterführende Informationen:
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13. Oktober 2010: FASB schlägt ASU zur Berichterstattung über die Restrukturierung notleidender Kredite vor
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Der US-amerikanische Standardsetzer FASB hat eine Aktualisierung
der Rechnungslegungsstandards (Accounting Standards Update, ASU) zu Forderungen vorgeschlagen:
Klarstellung der Bilanzierung von Restrukturierungen notleidender
Kredite durch Kreditgeber. Die vorgeschlagene ASU bietet zusätzliche
Leitlinien, mit denen Kreditgebern geholfen werden soll, zu
bestimmen, ob die Restrukturierung einer Forderung die Kriterien für
eine Restrukturierung notleidender Kredite erfüllt. Bei Übernahme
würden diese Leitlinien dabei helfen, die Einheitlichkeit der
Anwendung von US-GAAP in Bezug auf Restrukturierungen zu verbessern.
Entsprechende Uneinheitlichkeiten treten unter IFRS nicht auf, da
die IFRS keine Leitlinien zur Restrukturierung notleidender Kredite
enthalten. Die vorgeschlagene ASU steht Ihnen auf der
Internetseite des FASB zur Verfügung. Stellungnahmen werden bis
zum 13. Dezember 2010 erbeten. Unsere US-amerikanischen
Kollegen haben einen Heads Up-Newsletter erstellt, in dem die
vorgeschlagene ASU erläutert wird:
FASB widmet sich Problemen bei der Restrukturierung (in
englischer Sprache, 106 KB). |
13. Oktober 2010: Aktualisierter Bericht zum
Status des Übernahmeprozesses
13. Oktober 2010: "Blue Ribbon"-Panel zieht
'GAAP mit Ausnahmen' dem IFRS für KMU vor
 |
Die US-amerikanische Stiftung für Rechnungslegung (US Financial Accounting Foundation, FAF) hat
eine Presseerklärung herausgegeben, in der von der Mehrheit der
Mitglieder des sogenannten "Blue Ribbon"-Panel der US-amerikanischen
Organisationen AICPA, FAF und NASBA favorisierte Lösung hinsichtlich
der Finanzberichterstattung von nicht börsennotierten Unternehmen in
den Vereinigten Staaten dargestellt wird. Eine Mehrheit der
Mitglieder ist der Meinung, dass es eines neuen
Standardsetzungsmodells bedarf, das an die US-GAAP angelehnt ist,
wobei Ausnahmen für nicht börsennotierte Unternehmen geschaffen
werden sollen. Darüber hinaus zieht die Mehrheit der Mitglieder
einen eigenen Standardsetzer für nicht börsennotierte Unternehmen
unter dem Dach der FAF vor. Diese Ergebnisse stehen im Einklang mit
den früher von uns berichteten Entwicklungen und scheinen zu
bestätigen, dass der IFRS für KMU in näherer Zukunft nicht in den
Vereinigten Staaten übernommen werden wird. Die Empfehlungen des
Panels sollen auf einer abschließenden Sitzung im Dezember
finalisiert werden; ein offizieller Bericht wird im Januar 2011
erscheinen. Danach wird die FAF die Empfehlungen erwägen und
wahrscheinlich weitere Meinungen der Anwender einholen.
Die englischsprachige
Presserklärung steht Ihnen auf der Internetseite der FAF zur
Verfügung.
In diesen Nachrichten hatten wir bereits über
Entwicklungen beim "Blue Ribbon"-Panel berichtet:
|
12. Oktober 2010: Treuhänder ernennen Hans
Hoogervorst zum Nachfolger von Sir David Tweedie
 Hoogervorst
 |
Die IFRS-Stiftung (International Financial Reporting Standards Foundation),
unter der der IASB arbeitet, hat heute die Ernennung von Hans Hoogervorst als
Vorsitzenden und Ian Mackintosh als stellvertretenden Vorsitzende
des IASB bekanntgegeben.
Hans Hoogervorst wird Sir David Tweedie,
dessen Amtszeit Ende Juni 2011 endet, nachfolgen. Er ist gegenwärtig
Vorsitzender der der niederländischen Finanzmarktaufsicht (Autoriteit Financiële Markten, AFM),
Vorsitzender des Fachausschusses der internationalen Vereinigung der Wertpapieraufsichtsbehörden (International Organization of Securities Commissions, IOSCO)
und Ko-Vorsitzender der Beratungsgruppe zur Finanzmarktkrise (Financial Crisis Advisory Group, FCAG),
ein unabhängiges Gremium, das sich aus führenden Experten
zusammensetzt und die Rechnungslegungsstandardsetzer in ihren
Reaktionen auf die Finanzmarktkrise berät. Er wird all diese Ämter
aufgeben, wenn er Mitglied des IASB wird.
Ian Mackintosh, früherer Leiter der Abteilung
Rechnungslegung der australischen Wertpapieraufsicht (Australian Securities and Investment Commission)
verfügt über mehr als 30 Jahre Erfahrung in nationaler und
internationaler Standardsetzung. Er ist gegenwärtig Vorsitzender der
britischen Standardsetzers Accounting Standards Board (ASB) und
Vorsitzender der Gruppe der nationalen Standardsetzer, eines
Gremiums, in dem mehr als 20 nationale und regionale
Standardsetzungsorgane versammelt sind.
Der neue Vorsitzende verfügt über ein starkes
Verständnis der Herausforderungen, die dem IASB auf seinem Weg zum
globalen Übernahme der IFRS gegenüberstehen, und wird Wege finden,
diese zu meistern. Die bedeutende Erfahrung der stellvertretenden
Vorsitzenden im Bereich der Standardsetzung werden dem IASB dabei
helfen, die IFRS als globale Rechnungslegungsstandards zu
etablieren.
Die Lebensläufe von Hoogervorst und Mackintosh sowie
ihre Erklärungen hinsichtlich ihrer ausdrücklichen Verpflichtung in
Bezug auf die Wahrung der Unabhängigkeit des
Standardsetzungsprozesses und das Handeln im Interesse der Anleger
und anderer Interessengruppen finden Sie in der
Presseerklärung des IASB (in englischer Sprache, 33 KB).
|
12. Oktober 2010: Duck-Koo Chung zum Treuhänder der IFRS-Stiftung berufen
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Die IFRS-Stiftung (International Financial Reporting Standards Foundation),
hat heute die Berufung von Duck-Koo Chung als Treuhänder der
IFRS-Stiftung bestätigt. Er wurde für eine dreijährige Amtszeit
berufen, die am 1. Januar 2011 beginnt.
Duck-Koo Chung ist ehemaliger Minister für
Wirtschaft, Industrie und Energie von Südkorea. Er ist Gastprofessor
für internationale Finanzen der Korea University und der Renmin University in
Peking und Gründungsmitglied der Forschungsstiftung für Nordostasien
(North East Asian Research (NEAR) Foundation), einer
Forschungsgruppe, die aus chinesischen, japanischen und koreanischen
Experten in internationalen Finanzen besteht.
Jeffrey Lucy (Australien) und Pedro Malan (Brasilien)
wurden jeweils für eine weitere Amtszeit als
Treuhänder der IFRS-Stiftung berufen. Weitere
Informationen stehen Ihnen in der
Presseerklärung des IASB zur Verfügung (in
englischer Sprache, 34 KB).
|
12. Oktober 2010: Ergebnisse der zweiten Sitzung der AOSSG
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Die Gruppe der Standardsetzer aus Asien/Ozeanien (Asian-Oceanian Standard-Setters Group, AOSSG)
hat nach ihrer zweiten Sitzung in Tokio am 29. und 30. September 2010 ein abschließendes Kommuniqué
herausgegeben. Folgende Themen wurden erörtert:
 |
Bedeutung der AOSSG. Es wurde festgehalten,
dass eine bessere Koordination der
Standardsetzer im asiatisch-pazifischen Raum bei
der Entwicklung der IFRS wichtig sei. Sir David Tweedie,
der Vorsitzende des IASB, erkannte an, dass den
Meinungsäußerungen aus der Region vor dem
Hintergrund des starken wirtschaftlichen
Wachstums mehr Gewicht beigemessen werden
sollte. |
 |
Administratives. Ikuo Nishikawa (vom japanischen Standardsetzer Accounting Standards Board of Japan)
und Kevin Stevenson (vom australischen
Standardsetzer Australian Accounting Standards Board)
wurden zum Vorsitzenden bzw. stellvertretenden
Vorsitzenden gewählt. Ein Beirat für den
Vorsitzenden soll außerdem eingerichtet werden.
|
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Emissionshandel. Die Gruppe wird dem
IASB nahelegen, den Abschluss dieses Projekts zu
beschleunigen und es auszuweiten, um andere
Programme mit aufzunehmen. |
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Islamische Finanzgeschäfte. Die
Gruppe hat eine Reihe von Sachverhalten in Bezug
auf die Bilanzierung von islamischen
Finanzgeschäften und ihre möglichen Auswirkungen
auf eine vollständige Übernahme der IFRS durch
einzelne Länder identifiziert. |
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IASB-Projekte. Die Gruppe erörterte
die IASB-Projekte zu Konsolidierung,
Finanzinstrumenten, Darstellung des Abschlusses,
Versicherungen, Bewertung zum beizulegenden
Zeitwert, Leasingverhältnissen und
Erlöserfassung. |
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Arbeitsgruppen. Die Gruppe entscheid,
eine Arbeitsgruppe zu IAS 41 Landwirtschaft einzurichten. |
Das englischsprachige abschließende Kommuniqué
steht Ihnen
hier zur Verfügung (40 KB). Die nächste Sitzung soll 2011 in
Australien stattfinden, wo der australische Standardsetzer Australian Accounting
Standards Board Gastgeber sein wird.
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12. Oktober 2010: Kanadische Publikation zur Verbesserung der Qualität von IFRS-Abschlüssen
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Unsere kanadischen Kollegen haben eine Publikation zur
Verbesserung der Qualität von IFRS-Abschlüssen herausgegeben. Darin
werden zehn einfache Möglichkeiten dargestellt, wie die Qualität von
IFRS-Abschlüssen verbessert werden kann. Dazu zählen die Darstellung
der Informationen, der Grad der Untergliederung und die Verweise
innerhalb des Anhangs. Auch übergreifende Erwägungen wie die
Verwendung einer einfachen Sprache und die Angabe klar formulierter
Erklärungen werden genannt. Weiterführende
Informationen:
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11. Oktober 2010: Deloitte-Stellungnahmen zu vorläufigen Agendaentscheidungen
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Das IFRS Global Office von Deloitte hat
Stellungnahmen zu fünf vorläufigen Agendaentscheidungen des IFRS Interpretations Committee
eingereicht:
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Stellungnahme zu einer vorläufigen
Agendaentscheidung: IAS 1 Darstellung des Abschlusses
Klassifizierung als lang- oder
kurzfristig
von
kündbaren
Darlehen
(in englischer Sprache, 27 KB) Wir stimmen der Entscheidung, den Sachverhalt nicht auf die Agenda zu nehmen, zu. |
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Stellungnahme zu einer vorläufigen
Agendaentscheidung: IAS 19 Leistungen an Arbeitnehmer Bilanzierung von
satzungsgemäßen Gewinnbeteiligungsvereinbarungen
(in englischer Sprache, 27 KB) Wir stimmen der Entscheidung, den Sachverhalt nicht auf die Agenda zu nehmen, zu. |
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Stellungnahme zu einer vorläufigen
Agendaentscheidung: IAS 32 Finanzinstrumente: Darstellung Put-Optionen auf nicht beherrschende Anteile
(in englischer Sprache, 33 KB) Wir stimmen der Entscheidung, den Sachverhalt nicht auf die Agenda zu nehmen, zu,
lehnen jedoch die vorgeschlagene Formulierung
der Entscheidung ab. |
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Stellungnahme zu einer vorläufigen
Agendaentscheidung: IAS 36 Wertminderung von Vermögenswerten
Berechnung des Gebrauchswerts
(in englischer Sprache, 27 KB) Wir stimmen der Entscheidung, den Sachverhalt nicht auf die Agenda zu nehmen, zu. |
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Stellungnahme zu einer vorläufigen
Agendaentscheidung: IFRS 2 Anteilsbasierte Vergütungen
Anteilsbasierte Vergütungen, die
abzüglich Quellensteuer erfüllt werden
(in englischer Sprache, 33 KB) – Wir stimmen der
Entscheidung, den Sachverhalt nicht auf die
Agenda zu nehmen, zu, lehnen jedoch die
vorgeschlagene Begründung für die Entscheidung
ab. |
All unsere früheren Stellungnahmen
gegenüber IFRS-Stiftung, IASB und Interpretations
Committee finden Sie
hier.
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11. Oktober 2010: Änderungen bei den FASB-Gesprächsrunden zum IASB-Arbeitsentwurf zu Konzernabschlüssen
11. Oktober 2010: Newsletter zu den
IASB-Vorschlägen zum Rahmenkonzept
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Das IFRS Global Office von Deloitte hat einen IFRS in Focus-Newsletter
zum Abschluss der ersten Phase des gemeinsamen Projekts zum
Rahmenkonzept herausgegeben. In diesem Newsletter werden die vom
IASB im September veröffentlichten
neuen Kapital des
Rahmenkonzepts erläutert. Das Ziel des
Rahmenkonzeptprojekts
ist, eine solide Grundlage zur Ableitung zukünftiger
Rechnungslegungsstandards darzustellen, die prinzipienorientiert,
miteinander konsistent und international konvergiert sind. Das
Projekt wurde in einzelne Phasen aufgeteilt, deren erste (Phase
A)nun abgeschlossen ist. Die Phasen B bis H sind noch abzuarbeiten. Weiterführende Informationen:
|
11. Oktober 2010: Newsletter zu den
IASB-Vorschlägen zu ausgeprägter Hochinflation
 |
Das IFRS Global Office von Deloitte hat einen IFRS in Focus-Newsletter zu den Vorschlägen des IASB in Bezug auf die erstmalige Anwendung
der IFRS nach einer Phase ausgeprägter Hochinflation herausgegeben.
In diesem Newsletter wird der
Entwurf des IASB
vom September 2010 erläutert. Nach der vorgeschlagenen Änderung ist
es einem Unternehmen, dessen Datum der erstmaligen Anwendung der
IFRS auf oder nach das Datum der Normalisierung der funktionalen
Währung fällt, gestattet, seine Vermögenswerte und Schulden zum
Datum des Übergangs zum beizulegenden Zeitwert zu bewerten und diese
Werte als die angenommenen Anschaffungskosten dieser Vermögenswerte
und Schulden in der Eröffnungsbilanz zu verwenden. Stellungnahmen
zum Entwurf müssen bis zum 30. November 2010 beim IASB eingehen.
Weiterführende Informationen:
|
11. Oktober 2010: Kanadische Wertpapieraufsichten schieben IFRS-Anwendung für Investmentgesellschaften um ein
Jahr auf
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Die kanadischen Wertpapieraufsichten (Canadian Securities Administrators, CSA)
haben einen Hinweis zu ihren Absichten in Bezug auf die Übernahme
der IFRS durch kanadische Investmentgesellschaften veröffentlicht.
Im Oktober 2009 hatten die CAS eine Verlautbarung veröffentlicht,
nach der Investmentfonds zum 1. Januar 2011 auf IFRS überzugehen
hätten. Der kanadische Standardsetzer Canadian Accounting Standards
Board (AcSB) hat jedoch kürzlich entschieden, das verpflichtende
Datum des Übergangs auf IFRS für Investmentgesellschaften
aufzuschieben, um dem International Accounting Standards Board (IASB)
Zeit zu geben, die vorgeschlagenen Ausnahme für
Investmentgesellschaften zu implementieren, nach der diese
Gesellschaften Investments, die sie kontrollieren, nicht
konsolidieren müssen. Die CSA sehen es als vorzuziehen an, dass die
Ausnahme eingerichtet ist, bevor verlangt wird, dass die
Investmentgesellschaften auf IFRS übergehen; das neue anvisierte
Datum des Übergangs von Investmentgesellschaften auf IFRS ist jetzt
der 1. Januar 2012.
Weiterführende Informationen:
Der AcSB hat außerdem vorgeschlagen,
die Übernahme der IFRS für preisregulierte Geschäftsvorfälle um zwei Jahre aufzuschieben. |
11. Oktober 2010: Japanische Übersetzung unseres IFRS in Focus-Newsletters zu
den IASB-Vorschlägen in Bezug auf latente Steuern
11. Oktober 2010: Dritte Ausgabe von 'IFRS auf der Spur bleiben' unserer indischen Kollegen mit Fokus auf
Leasingverhältnissen erschienen
 |
Unsere indischen Kollegen haben IFRS auf der Spur bleiben – Ausgabe 3 veröffentlicht.
In dieser Ausgabe wird der gemeinsam von IASB und FASB
veröffentlichte Entwurf zu Leasingverhältnissen erörtert, die
Hauptvorschläge beschrieben und die Abweichungen von gegenwärtigen
indischen Rechnungslegungsstandards dargestellt. Weiterführende Informationen:
|
8. Oktober 2010: Neuer Heads Up-Newsletter zum Versicherungsverträgen
 |
Unsere US-amerikanischen Kollegen haben einen Heads Up-Newsletter
herausgegeben, in dem das kürzlich vom FASB veröffentlichte
Diskussionspapier zu vorläufigen Ansichten zu Versicherungsverträgen
erläutert wird. Das Diskussionspapier gibt Anwendern die
Möglichkeit, Stellung zum Modell für die Versicherungsbilanzierung
zu nehmen, das vom IASB vorgeschlagen wurde und das bei Übernahme in
den vereinigten Staaten bedeutende Änderungen am bestehenden
amerikanischen Modell bewirken würde. Darüber hinaus werden in dem
Diskussionspapier die wesentlichen Vorschläge des Entwurfs
zusammengefasst, die vorläufigen Ansichten des FASB angedeutet und
im Anhang eine Tabelle geboten, in der die gegenwärtigen
US-amerikanischen Vorschriften mit dem im Entwurf vorgeschlagenen
Modell und mit den vorläufigen Ansichten des FASB verglichen werden.
Weitere Informationen:
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8. Oktober 2010: IFRS-Podcast von Deloitte zur Wertminderung von Finanzinstrumenten
 |
Andrew Spooner, verantwortlicher Partner für die Bilanzierung von Finanzinstrumenten nach IFRS, und Bob Uhl, Leiter des IFRS Centre
of Excellence für die Region Amerika, erörtern die Vorschläge von IASB und FASB hinsichtlich der
Wertminderung von
Finanzinstrumenten. Sie erläutern die Gründe für die vorgeschlagenen
Änderungen am Modell der eingetretenen Verluste und erörtern die
Ähnlichkeiten und Unterschiede der neuen Wertberichtigungsmodell,
die von beiden Boards vorgeschlagen wurden. (Eine Zusammenfassung der Vorschläge des IASB finden Sie
hier, eine
Zusammenfassung der Vorschläge des FASB
hier.) Die Diskussion wird von dem britischen
Finanzjournalisten Robert Bruce geleitet. Der Podcast in englischer Sprache kann entweder
hier heruntergeladen werden (28:19 min,
33 MB) oder steht über
iTunes
zur Verfügung; er ist der zweite Teil einer Serie, die wir Ihnen auf
IAS PLUS zur Verfügung stellen werden. Teil 1 der Reihe, der der
Klassifizierung und Bewertung gewidmet ist, hatten wir am
1.Oktober 2010
eingestellt. |
8. Oktober 2010: IFRS-Newsletter zur Versicherungsbilanzierung in
spanischer Übersetzung
8. Oktober 2010: Robert Bruce schreibt über einen wahrhaft internationalen Berufsstand
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Das phänomenale Tempo, mit dem die IFRS weltweit angenommen
worden sind, hat zu einem unerwarteten Nebenprodukt geführt: Ein
wahrhaft internationaler Berufsstand ist entstanden. Menschen, die
einst nur in ihrem eigenen Land Experten waren, sind nun Experten in
beinahe jedem Land. Robert Bruce, der dem internationalen Autorenteam unserer englischsprachigen Mutterseite als Kolumnist beigetreten ist,
erzählt von einem Vortrag vor einem Auditorium von Studenten aus
aller Herren Länder:
Die
Vorlesung am King's College in London (in englischer Sprache). |
8. Oktober 2010: EFRAG-Stellungnahmeentwurf zu latenten Steuern
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Der IASB hat am 10. September 2010 den
Entwurf Latente Steuern: Rückgewinnung der zugrunde liegenden Vermögenswerte zwecks öffentlicher Stellungnahme herausgegeben. Mit dem Vorschlag würde ein Aspekt in
IAS 12 Ertragsteuern glattgezogen. Die Europäische Beratungsgruppe für Rechnungslegung (European Financial Reporting Advisory Group, EFRAG)
stellt jetzt auf ihrer Internetseite den Entwurf einer Stellungnahme
gegenüber dem IASB zur Verfügung, in dem zwar die Tatsache
unterstützt wird, dass sich der IASB des Themas annimmt, jedoch der
Meinung Ausdruck verliehen wird, dass das Problem besser durch die
Entwicklung von Anwendungsleitlinien als durch die Einrichtung einer
Ausnahme gelöst werden sollte. Stellungnahmen an EFRAG werden bis
zum 6. November 2010 erbeten. Die englischsprachige Presseerklärung,
die eine Verknüpfung auf den Stellungnahmeentwurf enthält, finden
Sie hier. |
8. Oktober 2010: Änderung von zehn IDW Prüfungsstandards
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Der Hauptfachausschuss (HFA) des Instituts der Wirtschaftsprüfer
(IDW) hat Änderungen von zehn IDW Prüfungsstandards zur Anpassung an die im Rahmen des
Klarheitsprojekts des International Auditing and Assurance Standards Board (IAASB), des für Prüfungs- und Beratungsstandards zuständigen internationalen Gremiums, überarbeiteten
internationalen Prüfungsstandards (International Standards on Auditing, ISA) verabschiedet. Die Änderungen beziehen sich auf Prüfungen von Abschlüssen für am oder nach dem 15. Dezember 2009 beginnende Geschäftsjahre. Die zusammenfassende Darstellung der verabschiedeten Änderungen wird in den FN-IDW 10/2010, sowie im WPg
Supplement 4/2010 veröffentlicht. |
8. Oktober 2010: IDW-Stellungnahme zum vorgeschlagenen Standard zu Beratungsaufträgen im Hinblick auf Pro-Forma-Informationen
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Das Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) nimmt Stellung zu dem vom IAASB
im April 2010 veröffentlichten Entwurf eines neuen internationalen Standard zu Beratungsaufträgen (International Standard on Assurance Engagements, ISAE). Dieser Standard behandelt Prüfungsaufträge in Bezug auf den Erstellungsprozess zu den in Emissionsprospekten enthaltenen Pro-Forma-Finanzinformationen.
Insbesondere begrüßt das IDW die Tatsache, dass der Prüfungsansatz im Standard den Ansatz einiger größerer Länder einschließlich Deutschland
– widerspiegelt, wonach solche Aufträge nach der 2004 EU Verordnung zur Umsetzung der Prospektrichtlinie abgewickelt werden. Dieser Ansatz hat sich mittlerweile durchgesetzt und bewährt und Akzeptanz bei Aufsichtsorganen, Banken und anderen in den entsprechenden Rechtsräumen erlangt.
Die englischsprachige Stellungnahme des IDW finden Sie
hier
(77 KB). |
8. Oktober 2010: Tagesordnung für die
IASB-Sitzung im Oktober 2010
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Der IASB wird seine reguläre monatliche Sitzung im Oktober 2010 von Dienstag bis
Freitag, den 19.-22. Oktober
2010 in seinen Büroräumen in London abhalten. Teile der Sitzung werden gemeinsam mit dem FASB abgehalten. Die Sitzung steht
Beobachtern offen und wird im Internet übertragen. Nachfolgend geben wir die Tagesordnung für die Sitzung wieder.
Tagesordnung für die reguläre IASB-Boardsitzung 19.-22.
Oktober 2010, London |
Dienstag, 19. Oktober 2010
IASB-Sitzung (09:00 - 18:15 Uhr Londoner Zeit)
Mittwoch, 20. Oktober 2010
IASB-Sitzung (10:00 - 17:30 Uhr Londoner Zeit)
Donnerstag, 21. Oktober 2010
Gemeinsame Sitzung von IASB und FASB (10:00 - 17:45 Uhr Londoner Zeit)
Freitag, 22. Oktober 2010
Gemeinsame Sitzung von IASB und FASB (08:30 - 12:05 Uhr Londoner Zeit)
IASB-Sitzung (13:00 - 14:00 Uhr Londoner Zeit)
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Restanten (falls notwendig)
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8. Oktober 2010: Neue Ausgabe der Investor Perspectives erschienen
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Im April 2010 haben die Treuhänder der IFRS-Stiftung und der IASB ein
Programm ins Leben gerufen, mit dem Anleger stärker in die Entwicklung der International Financial Reporting Standards (IFRS) eingebunden werden sollen. Einer der Programmpunkte ist ein Newsletter für Anleger. Die Board-Mitglieder Stephen Cooper, Patrick Finnegan und Patricia McConnell veröffentlichen zeitnah Informationen zu Berichterstattungsfragen. Eine weitere Ausgabe der englischsprachigen Investor Perspectives steht nun auf der Internetseite des IASB zur Verfügung:
Der IASB archiviert auf seiner Internetseite
alle bisher erschienenen Ausgaben der Investor Perspectives.
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7. Oktober 2010: FASB gibt drei Entwürfe heraus
7. Oktober 2010: Arbeitspapier und
Präsentationsvorlagen für die Sitzung des ständigen Beirats der PCAOB
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Für die am 13. und 14. Oktober 2010 stattfindende
Sitzung des ständigen Beirats (Standing Advisory Group, SAG) der
US-amerikanischen Aufsichtsbehörde für Wirtschaftsprüfungsgesellschaften (Public Company Accounting Oversight Board, PCAOB)
stehen jetzt ein Arbeitspapier und Präsentationsvorlagen auf der
Internetseite der PCAOB zur Verfügung:
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7. Oktober 2010: PCAOB veröffentlicht Erklärung zur Berücksichtigung von
Registrierungsanfragen
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Die US-amerikanische Aufsichtsbehörde für Wirtschaftsprüfungsgesellschaften (Public Company Accounting Oversight Board, PCAOB)
hat eine Erklärung zur Berücksichtigung von Registrierungsanfragen
von Prüfern börsennotierter Unternehmen aus ausländischen
Rechtskreisen, in denen die Überprüfung von bei der PCAOB
registrierten Gesellschaften aufgrund von bestehenden rechtlichen
Beschränkungen oder Ablehnung nationaler Behörden nicht möglich ist,
veröffentlicht. Die PCAOB sieht sich aufgrund mangelnder
Fortschritte nicht mehr dazu in der Lage, grundsätzlich davon
auszugehen, dass die bestehenden Beschränkungen in absehbarer Zeit
aufgehoben werden. Die englischsprachige Erklärung der PCAOB finden
Sie
hier (35 KB). |
7. Oktober 2010: Live ausgestrahlte
IASB-Internetsendung zu den Änderungen an IFRS 7
7. Oktober 2010: IASB veröffentlicht erweiterte Regelungen zu Angaben bei Ausbuchungen
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Der International Accounting Standards Board (IASB) hat heute im
Rahmen seiner umfassenden Überprüfung bilanzunwirksamer
Geschäftsvorfälle Änderungen an IFRS 7 Finanzinstrumente: Angaben veröffentlicht.
Diese Änderungen ermöglichen Nutzern von
Finanzberichten einen besseren Einblick in Transaktionen zum Zwecke
der Übertragung von Vermögenswerten (etwa Verbriefungen)
einschließlich eines Einblicks in mögliche Auswirkungen der noch
beim abgebenden Unternehmen verbliebenen Risiken. Mit den Änderungen
werden auch zusätzliche Angaben gefordert, wenn ein
unverhältnismäßig großer Anteil von Übertragungen rund um das Ende
einer Berichtsperiode auftreten. Der
IASB hat diese Änderungen vorgesehen, da er sein Projekt zur
Neuregelung der Ausbuchung von Finanzinstrumenten, das
gemeinschaftlich mit dem FASB geführt wurde, aufgrund kurzfristig
nicht überwindbarer Schwierigkeiten im Frühjahr auf Eis gelegt hat.
Mit den heute veröffentlichten Änderungen werden die
korrespondierenden Angabepflichten nach den IFRS und den US-GAAP im
Wesentlichen vereinheitlicht. Unternehmen haben die Änderungen für Geschäftsjahre, die am oder nach dem 1. Juli 2011 beginnen, verpflichtend anzuwenden. Im ersten Jahr der Anwendung sind Vergleichsangaben entbehrlich.
Weitere Informationen:
|
7. Oktober 2010: Mitschnitt der 42. RIC-Sitzung
 |
Die Mitschnitte der einzelnen Tagesordnungspunkte der 42. RIC-Sitzung
vom 6. Oktober 2010 sind jetzt archiviert und können auf der
Internetseite des DRSC abgerufen werden. |
7. Oktober 2010: Öffentliche Diskussion vom 1. Oktober 2010 Protokoll und Präsentationen
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Das Protokoll und die Präsentationen der Öffentlichen Diskussion des DRSC vom 1. Oktober 2010 sind auf der
Internetseite des DRSC veröffentlicht
worden. Erörtert wurden die folgenden Entwürfe:
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6. Oktober 2010: EFRAG-Papier zum IASB-Entwurf zur Darstellung des Abschlusses
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Die europäische Beratungsgruppe für Rechnungslegung (European Financial Reporting Advisory Group, EFRAG) hat heute ein Dokument
publiziert, das die vorläufige Meinung von ERFAG hinsichtlich des im Juli 2010 herausgebrachten
IASB-Arbeitsentwurfs zur Darstellung des Abschlusses widerspiegelt. Das Ziel der Publikation ist die Initiierung einer Diskussion auf der europäischen Ebene. Hierzu soll das Meinungsbild zu den durch den IASB geplanten Änderungen in der Darstellung des Abschlusses zusammengetragen werden. Zu diesem Zweck werden von EFRAG in Zusammenarbeit mit den nationalen Standardsetzern die sogenannte
Einbindungsaktivitäten organisiert. Einen Überblick über alle
europäischen Termine finden Sie in dieser
Presseerklärung von EFRAG. Die Veranstaltung in Deutschland
findet am 30. November 2010 statt; die Anmeldefrist endet, wie
gestern berichtet, am 5. November 2010.
Das EFRAG-Dokument zur Darstellung des Abschlusses finden Sie
hier (in englischer Sprache, 173 KB). |
6. Oktober 2010: IDW RS HFA 30 zu Pensionsrückstellungen
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Der Hauptfachausschuss (HFA) des Instituts der Wirtschaftsprüfer (IDW) hat die
IDW Stellungnahme zur Rechnungslegung: Handelsrechtliche Bilanzierung von Altersversorgungsverpflichtungen (IDW RS HFA 30) verabschiedet. Die Verlautbarung geht u.a. darauf ein, dass Verpflichtungen aus Pensionszusagen unter Berücksichtigung künftiger Lohn-, Gehalts- und Rentenentwicklungen sowie der Verwendung eines realitätsnahen Diskontierungszinssatzes zu bewerten sind.
IDW RS HFA 30 wird in Heft 10/2010 der IDW Fachnachrichten sowie im WPg Supplement 4/2010 veröffentlicht werden. Die
Presseerklärung des IDW finden Sie
hier. |
6. Oktober 2010: Mitschnitt der 149. DSR-Sitzung
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Die Mitschnitte der einzelnen Tagesordnungspunkte der 149. DSR-Sitzung vom
4. und 5. Oktober sind jetzt archiviert und können auf der
Internetseite des DRSC abgerufen werden.
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6. Oktober 2010: DRSC-Quartalsbericht Q3/2010
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Der Bericht des DRSC zum 3. Quartal 2010, der in strukturierter Form
über aktuelle Aktivitäten des IASB/IFRIC, anderer Organisationen wie
insbesondere EFRAG sowie des DRSC (DSR/RIC) informiert, steht auf
der
Internetseite des DRSC zum Herunterladen bereit (1,03 MB). |
6. Oktober 2010: Mitschrift von der Sondersitzung des IASB am 5. Oktober 2010
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Der IASB kam am 5. Oktober 2010 in London zu einer Sondersitzung zusammen. Auf der Tagesordnung standen die
folgenden Themen:
Die Übersetzung der vorläufigen und inoffiziellen Mitschrift, die Beobachter von Deloitte
bei der Sitzung angefertigt haben, haben wir Ihnen wie immer auf einer eigenen Seite zur
Verfügung gestellt. Die nächste Sitzung des IASB ist die reguläre Sitzung für den Monat Oktober und wird vom 18. bis
22. Oktober 2010 in London abgehalten.
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6. Oktober 2010: Überblick über die vorläufigen Entscheidungen in Bezug auf Sicherungsbilanzierung verfügbar
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Um denjenigen seiner Anwender, die die Entwicklungen in Bezug
auf Sicherungsbilanzierung beim Projekt zur Ersetzung von IAS 39
verfolgen, eine bessere Orientierung zu verschaffen, hat der IASB
auf seiner Projektseite einen Überblick über die bis dato
getroffenen vorläufigen Entscheidungen zur Verfügung gestellt. Dabei
wird auch auf relevante Boardsitzungen und Agendapapiere verwiesen,
damit Interessierte sich weiter in das Thema einlesen können. Die
Zusammenfassung der bisher getroffenen vorläufigen Entscheidungen
finden Sie
hier (in englischer Sprache, 234 KB). |
5. Oktober 2010: Accounting Roundup das dritte Quartal 2010 im Rückblick
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Wir haben
Accounting Roundup das dritte Quartal 2010
im Rückblick eingestellt (in englischer Sprache, 44 Seiten, 1.552 KB), die
vierteljährliche Zusammenfassung, die von der Abteilung Bilanzierungsstandards und Kommunikation
der amerikanischen Mitgliedsfirma von Deloitte erstellt wird. Dieser Newsletter enthält eine knappe Beschreibung jener Verlautbarungen,
die die Themen Bilanzierung, Rechnungslegung und Unternehmensverfassung betreffen und von Standardsetzern und Regulatoren im
dritten
Quartal 2010 herausgegeben wurden. Dazu gehören der FASB, die EITF, die AICPA, die SEC, der FASAB, der PCAOB, der GASB, der IASB, IFRIC
und der IAASB. Dieser quartalsweise erscheinende Rückblick besteht aus Beiträgen der Ausgaben von Accounting Roundup, die im
Juli
und August 2010 veröffentlicht und, soweit erforderlich, angepasst wurden, sowie aus neuen Beiträgen für den Monat
September. Zurückliegende Ausgaben finden Sie
hier. Zu den internationalen Themen und jenen mit IFRS-Bezug, die in dieser
Ausgabe von Accounting Roundup abgedeckt werden, gehören die folgenden:
 |
Konsolidierung: FASB-Gesprächsrunden zur
Einholung von Rückmeldungen zum
IASB-Arbeitsentwurf zu Konzernabschlüssen |
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Rohstoffindustrien: IFRS Interpretations Committee gibt vorgeschlagene Leitlinie zum Tagebau heraus |
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Bemessung zum beizulegenden Zeitwert und Angaben: IASB gibt Arbeitsentwurf heraus |
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Versicherungsverträge: IASB gibt Standardentwurf zu Versicherungsverträgen heraus |
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Ertragsteuern: Vorgeschlagene
Änderungen an IAS 12 |
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Leasingverhältnisse: FASB und IASB geben Vorschlag für Leitlinien zur Bilanzierung von Leasingverhältnissen heraus |
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Darstellung des Abschlusses: FASB und IASB schlagen umfassende Änderungen an der Darstellung des Abschlusses vor |
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Arbeitsgruppe zur Umsetzung des
IFRS für KMU: IFRS-Stiftung ernennt
Mitglieder |
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XBRL: IFRS-Taxonomie um Verbesserungen an den IFRS aktualisiert |
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5. Oktober 2010: Arbeitsgruppe zu Pensionen erörtert Entwurf Leistungsorientierte Pläne
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Auf der Sitzung der IASB-Arbeitsgruppe zu Leistungen an Arbeitnehmer
am Montag, den 27. September 2010 haben der Stab des IASB und Boardmitglieder mit der
Arbeitsgruppe die Sachverhalte erörtern, die sich aus dem
Entwurf Leistungsorientierte Pläne (vorgeschlagene Änderungen an IAS 19)
und den Stellungnahmen darauf ergeben haben. Die vorläufige und
inoffizielle Mitschrift, die Beobachter von Deloitte bei dieser
Sitzung angefertigt haben finden Sie
hier. |
5. Oktober 2010: AICPA fordert neuen Rat für nicht börsennotierte Unternehmen
 |
In einer Erklärung von Barry Melancon, dem Präsidenten und
Vorstandsvorsitzenden des US-amerikanischen Instituts der Wirtschaftsprüfer (American Institut of Certified Public Accountants, AICPA),
die am Montag veröffentlicht wurde, wird die US-amerikanische Stiftung für Rechnungslegung (Financial Accounting Foundation, FAF) aufgefordert,
ein eigenes Gremium für die Bilanzierung durch nicht börsennotierte
Unternehmen zu gründen.
Unter der FAF arbeiten derzeit der Financial Accounting Standards Board (FASB),
der Standards für nichtstaatliche Unternehmen wie beispielsweise
börsennotierte und nicht börsennotierte Unternehmen entwickelt, und
der Governmental Accounting Standards Board (GASB), von dem die
Standards für die Rechnungslegung und Finanzberichterstattung von
staatlichen und kommunalen Unternehmen entwickelt werden. Da jedoch
ein Großteil der Arbeit des FASB auf die Bedürfnisse von
börsennotierten Unternehmen und ihren Prüfern verwendet wird, äußert
sich Malcom wie folgt (unsere Übersetzung, das englische Original
finden Sie
hier):
Das "Blue Ribbon"-Panel zur Standardsetzung für nicht börsennotierte Unternehmen
wird am 8. Oktober zu einer Sitzung in den Räumen
der AICPA in New York zusammenkommen, und wir gehen
auf Grundlage der vorläufigen Schlussfolgerungen
früherer Sitzungen davon aus, dass es dafür stimmen
wird, ein neues Modell der Finanzberichterstattung
zu empfehlen, mit dem wirklich differenzierte
Standards für nicht börsennotierte Unternehmen
geschaffen werden können. Unabdingbar für die
wirkungsvolle Umsetzung dieser Empfehlung wird die
Einrichtung eines eigenständigen
Standardsetzungsrats unter der Financial Accounting Foundation
sein, um eine umfassende Lösung für die Bilanzierung
nicht börsennotierte Unternehmen zu erzielen. Dies
ist seit langer Zeit fällig, und ich bin der
Meinung, dass mehr Gründe als jemals für einen
eigenständigen Standardsetzers für nicht
börsennotierte Unternehmen unter der Aufsicht der
FAF sprechen. |
Der IASB hat den
IFRS für KMU
entwickelt, der von nicht börsennotierten
Unternehmen angewendet werden kann. Obwohl es jedoch
Apelle gab, den IFRS für KMU als mögliche Lösung der
Probleme nicht zu verwerfen (siehe unsere frühere
Nachricht), scheint eine eigene Lösung der Übernahme des IFRS für KMU in den Vereinigten Staaten vorgezogen
zu werden, da die US-amerikanische Wertpapier- und Börsenaufsicht (Securities and Exchange Commission, SEC)
die Anwendung der IFRS durch börsennotierte
Unternehmen noch nicht gestattet hat. |
5. Oktober 2010: Einrichtung eines Panels zu separaten Abschlüssen
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Der japanische Standardsetzer Accounting Standards Board of Japan (ASBJ)
hat die Einrichtung eines Panels zu separaten Abschlüssen sowie
dessen Mitglieder und Beobachter bekanntgegeben. Das Panel wurde
eingerichtet, um grundlegende Meinungen dazu einzuholen, wie die
Konvergenz separater Abschlüsse erreicht werden kann, und
gemeinsam Empfehlungen an den ASBJ auszusprechen. Im August 2007 hatten der ASBJ und der IASB
eine Vereinbarung geschlossen, nach der japanische Rechnungslegungsgrundsätze und IFRS konvergiert werden sollen.
Weitere Informationen zur Einrichtung des neuen Panels und zu seiner
Besetzung finden Sie in der
Presseerklärung des ASBJ (in englischer Sprache, 17 KB). |
5. Oktober 2010: Gemeinsames Diskussionsforum von DRSC und EFRAG - Anmeldefrist verkürzt

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Die Anmeldefrist für das am Dienstag, den 30. November
2010 in Frankfurt stattfindende Diskussionsforum der Europäische Beratungsgruppe zur Rechnungslegung (EFRAG) und des Deutsche Rechnungslegungs Standards Committee
(DRSC) zum
endet bereits am 5. November 2010. EFRAG beabsichtigt, allen Teilnehmern vorab einen Fragebogen zuzusenden und benötigt
auch für die Auswertung der Rückmeldungen etwas Zeit. Bitte melden Sie Ihre Teilnahme unter bahrmann@drsc.de
an. Die gemeinsame Einladung von EFRAG und DRSC in englischer Sprache finden Sie
hier (29 KB).
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5. Oktober 2010: Deutsche Ausgabe der Single Market News
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Die Generaldirektion Binnenmarkt und Dienstleistungen der Europäischen Kommission hat auf ihrer Internetseite die
deutsche Fassung der
58. Ausgabe der Single Market News (Inhaltsverzeichnis mit Verknüpfungen auf einzelne Beiträge) eingestellt. Unter anderem findet sich darin ein
Artikel zur Reform der Corporate Governance bei Finanzinstituten. |
4. Oktober 2010: Heads Up zur ersten Phasen des Projekts zum Rahmenkonzept
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Unsere US-amerikanischen Kollegen haben einen Heads Up-Newsletter
herausgegeben, in dem die ersten beiden Kapitel des neuen
Rahmenkonzepts zusammengefasst werden, die von FASB und IASB im
Rahmen ihres achtphasigen Projekts zur gemeinsamen Entwicklung eines
verbesserten und harmonisierten Rahmenkonzepts für die
Rechnungslegung und Finanzberichterstattung herausgegeben wurden.
Dieses gemeinsame Rahmenkonzept wird als Grundlage für die
Entwicklung von Rechnungslegungs- und
Finanzberichterstattungsleitlinien dienen, die auf einheitlichen
Prinzipien basieren. Die vom FASB als Konzeptverlautbarung 8
herausgegebenen neuen Kapital sind kein Bestandteil der
FASB-Kodifizierung, d.h. sie stellen keine verbindliche Quelle für
US-GAAP dar.
Weitere Informationen:
|
4. Oktober 2010: Zusätzlicher Agendapunkt für die morgige Boardsitzung
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Auf die Tagesordnung für die morgige Sondersitzung wurde ein
weiterer Tagesordnungspunkt aufgenommen. In einem zehnminütigen
Sitzungsteil soll über Änderungen an IFRS 7 Finanzinstrumente: Angaben:
Übergangsvorschriften – Änderung an IFRS 1
gesprochen werden. Die aktualisierte Tagesordnung finden Sie
hier. |
4. Oktober 2010: Stellungnahmeentwurf des
EFRAG-Aufsichtsrats
zu den vorgeschlagenen Kriterien für den jährlichen Verbesserungsprozess
 |
Im August 2010 hat die IFRS-Stiftung, unter der der International Accounting Standards Board (IASB) arbeitet, vorgeschlagene Verbesserungen an den Kriterien für den jährlichen Verbesserungsprozess des IASB zwecks öffentlicher Stellungnahme herausgegeben.
Eine Beschreibung der Vorschläge finden Sie in unserer
Nachricht vom 31. August 2010. Der
Aufsichtsrat der europäische Beratungsgruppe für Rechnungslegung
(European Financial Reporting Advisory Group, EFRAG) erkennt die
Bemühungen, die die Treuhänder hinsichtlich der Verbesserung des
Konsultationsprozesses bereits unternommen haben an und begrüßt die
Vorschläge der Treuhänder. Er fordert allerdings auch, Kriterien für
den Konsultationsprozess zu entwickeln, die sich auf
Agendaentscheidungen beziehen, die zu anderen Änderungen von
Standards führen. Die englischsprachige Presseerklärung, die eine
Verknüpfung auf den Stellungnahmeentwurf enthält, finden Sie
hier.
Stellungnahmen an EFRAG werden bis zum 15. November 2010 erbeten. |
4. Oktober 2010: Entwurf einer Fortsetzung von IDW S 5: Besonderheiten bei der Bewertung von Technologien
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Der Fachausschuss für Unternehmensbewertung und Betriebswirtschaft (FAUB)
des Instituts der Wirtschaftsprüfer (IDW) hat eine weitere Fortsetzung von IDW S 5 als Entwurf verabschiedet. Gegenstand dieses Entwurfs sind Besonderheiten der Bewertung von Technologien.
Der Entwurf steht ab sofort auf der Internetseite des IDW in der
Rubrik Verlautbarungen, Download von Entwürfen zur Verfügung. Zu dem Entwurf kann bis zum 31. März 2011 Stellung genommen werden.
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3. Oktober 2010: Offizielle deutsche
Übersetzungen der IFRS
3. Oktober 2010: Kanadische Wertpapieraufsichten veröffentlichen IFRS-bezogene Änderungen
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Die kanadischen Wertpapieraufsichten (Canadian Securities Administrators, CSA) haben
IFRS-bezogene Änderungen an einer Reihe von nationalen Vorschriften
vorgenommen, um den Übergang auf die International Financial
Reporting Standards (IFRS) widerzuspiegeln und allgemein die
Bilanzierungsbedingungen zu aktualisieren. Im Wesentlichen geht es
um fortwährende Angabepflichten, Prospektangaben,
Zertifizierungsregeln, Registrierungsformulare und kleinere
Änderungen an verschiedenen Dokumenten. Unter der Voraussetzung,
dass alle erforderlichen Ratifizierungen durch die Regierungen
erfolgen, treten die Änderungen zum 1. Januar 2011 in Kraft.
Weitere Informationen:
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2. Oktober 2010: Große Erwartungen im Oktober von Robert Bruce
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Oktober ist der Monat, in dem die US-amerikanische Wertpapier- und Börsenaufsicht (Securities and Exchange Commission, SEC)
versprochen hat, einen Fortschrittsbericht dazu vorzulegen, zu welchen Ansichten sie bisher bei der Frage gekommen ist, ob es
US-amerikanischen Firmen gestattet sein soll, ebenso wie der Rest der Welt IFRS anzuwenden. Robert Bruce, der dem internationalen
Autorenteam unserer englischsprachigen Mutterseite als Kolumnist beigetreten ist, führt noch einmal vor Augen, welchen Weg die
SEC bisher bereits zurückgelegt hat: Große Erwartungen im Oktober
(in englischer Sprache). |
1. Oktober 2010: Spanische Übersetzung des IFRS in Focus-Newsletters zur
Leasingbilanzierung
1. Oktober 2010: PCAOB kündigt Sitzung des ständigen Beirats an
1. Oktober 2010: Newsletter zum IASB-Entwurf zu latenten Steuern
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Das IFRS Global Office von Deloitte hat einen IFRS in Focus-Newsletter zum IASB-Entwurf zur Rückgewinnung zugrunde liegender
Vermögenswerte herausgegeben. In diesem Newsletter wird der jüngste Vorschlag des IASB zur Änderung von
IAS 12 Ertragsteuern beschrieben. Der Entwurf war als Reaktion auf Bedenken aus einigen
Rechtskreisen entwickelt worden, in denen die Anwendung des Prinzips schwierig oder subjektiv sein kann. Der Entwurf sieht nun eine
Ausnahme von IAS 12 vor, bei der die Bewertung von latenten Steuerschulden und latentem Steuervermögen auf Grundlage der
widerlegbaren Annahme erfolgt, dass die Rückgewinnung des Buchwerts des zugrundeliegenden Vermögenswerts oder der Schuld allein durch
Veräußerung zurückgewonnen wird. Die Ausnahme würde auf Vermögenswerte, die nach dem Modell des beizulegenden Zeitwerts nach IAS 40
oder dem Neubewertungsmodell nach IAS 16 oder IAS 38 bewertet werden, anwendbar sein. Die Kommentierungsfrist des Entwurfs
ED/2010/11 Latente Steuern: Rückgewinnung der zugrunde liegenden Vermögenswerte
endet am 9. November 2010.
Weitere Informationen in englischer Sprache:
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1. Oktober 2010: Gesprächsrunden zur Erlöserfassung Anmeldefristen verlängert
1. Oktober 2010: Agenda für die zusätzliche IASB-Sitzung am 5. Oktober 2010
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Der IASB wird am 5. Oktober 2010 eine zusätzliche Sitzung zu Finanzinstrumenten in seinen Büroräumen abhalten. Die Sitzung steht
Beobachtern offen und wird im Internet übertragen. Nachfolgend geben wir die Tagesordnung für die Sitzung wieder; die Zeitangaben entsprechen
Londoner Zeit.
Agenda für die IASB-Sitzung 5. Oktober 2010, London |
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IASB-Sitzung (14:30h-19:45h)
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1. Oktober 2010: EFRAG-Zusammenfassung von der gemeinsamen Sitzung mit dem IASB im August
1. Oktober 2010: EFRAG-Einbindungsaktivitäten zur Darstellung des Abschlusses
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Die europäische Beratungsgruppe für Rechnungslegung (European Financial Reporting Advisory Group, EFRAG) organisiert die
Einbindungsaktivitäten zum IASB-Projekt zur Darstellung des Abschlusses mit europäischen Standardsettern. Auf die in
Deutschland stattfindende Veranstaltung haben wir bereits hingewiesen. Die Veranstaltung in Spanien wurde um einen Tag nach hinten
verlegt (Presseerklärung von EFRAG), für die Veranstaltung in Italien wurden
jetzt Zeitpunkt und Veranstaltungsort bekannt gegeben (Presseerklärung von EFRAG). |
1. Oktober 2010: IFRS-Podcast von Deloitte zur Klassifizierung und Bewertung von Finanzinstrumenten
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Andrew Spooner, verantwortlicher Partner für die Bilanzierung von Finanzinstrumenten nach IFRS, und Bob Uhl, Leiter des IFRS Centre
of Excellence für die Region Amerika, erörtern die Vorschläge von IASB und FASB hinsichtlich der Klassifizierung und Bewertung von
Finanzinstrumenten. Sie erläutern die Ähnlichkeiten und die Abweichungen bei den Klassifizierungsmodellen, die von beiden Boards
vorgeschlagen wurden. (Eine Zusammenfassung der Vorschläge des IASB finden Sie
hier, eine
Zusammenfassung der Vorschläge des FASB
hier.) Die Diskussion wird von dem britischen
Finanzjournalisten Robert Bruce geleitet. Der Podcast in englischer Sprache kann entweder
hier heruntergeladen werden (19:30 min, 23 MB) oder steht über
iTunes zur Verfügung; er ist der erste Teil einer Serie, die
wir Ihnen auf IAS PLUS zur Verfügung stellen werden. |
1. Oktober 2010: Gemeinsames Diskussionsforum von DRSC und EFRAG

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Die Europäische Beratungsgruppe zur Rechnungslegung (EFRAG) und das Deutsche Rechnungslegungs Standards Committee (DRSC) laden
alle Mitglieder des DRSC sowie alle anderen interessierten Personen und Organisationen am Dienstag, den 30. November 2010, 09.30 Uhr
(voraussichtlich bis ca. 13.00 Uhr) ins Sheraton Frankfurt Airport Hotel, Hugo-Eickner-Ring 15, Frankfurt/Main, Raum 2021-2022 zu einem
Diskussionsforum zum
ein. Neben Vertretern von EFRAG, dem Deutschen Standardisierungsrat und dem DRSC wird an der Veranstaltung auch ein Mitglied
des IASB teilnehmen. Bitte melden Sie Ihre Teilnahme unter bahrmann@drsc.de bis zum 23. November 2010
an. EFRAG organisiert die Einbindungsaktivitäten zum IASB-Projekt zur Darstellung des Abschlusses mit europäischen Standardsettern, um die
Sichtweisen der europäischen Interessengruppen zu diesem wichtigen Projekt, dessen Vorschläge die aktuellen Standards beeinflussen, zu
bündeln, Diese Veranstaltungen sind eine Chance für Ersteller, Wirtschaftsprüfer und Investoren sich einerseits zu informieren, aber
andererseits auch ihre Ansichten darzulegen. Die gemeinsame Einladung von EFRAG und DRSC in englischer Sprache finden Sie
hier (29 KB).
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