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IFRS-Nachrichten – Mai 2010

Klicken Sie hier für die Nachrichten vom Monat:

31. Mai 2010: Endgültige Ergebnisse der Konsultation zum IFRS für KMU
Vom November 2009  bis März 2010 hat die Europäische Kommission im Rahmen einer Überprüfung der Rechnungslegungs-Richtlinien zwecks weiterer Vereinfachung der Vorschriften für kleine und mittelgroße Unternehmen (KMU) eine Konsultation zum International Financial Reporting Standard für kleine und mittelgroße Unternehmen (IFRS für KMU) durchgeführt. Die Kommission stellt nun  die endgültige Zusammenfassung der Konsultation im Internet zur Verfügung (in englischer Sprache, 185 KB). Darin werden die Ergebnisse aus den über 200 eingegangenen Stellungnahmen zusammengefasst und in Grafiken und Tabellen veranschaulicht. Des Weiteren steht ein Protokoll des Treffens der interessierten Kreise zur Revision der Rechnungslegungs-Richtlinien und zum IFRS für KMU vom 25. Mai 2010 zur Verfügung (in englischer Sprache, 19 KB).

 

31. Mai 2010: Agenda für die Junisitzung des IFRS-Beirats

Der IFRS-Beirat (IFRS Advisory Council, vormals Standards Advisory Council oder SAC genannt) wird am Montag und Dienstag, den 21. und 22. Juni 2010 mit dem IASB im Renaissance Chancery Court Hotel in London zu einer gemeinsamen Sitzung zusammenkommen. Die Sitzung steht Beobachtern offen. .Der IASB hat jetzt die vorläufige Tagesordnung für die Sitzung herausgegeben, die wir nachfolgend für Sie zusammenfassen. Der SAC stellt ein Forum für den IASB dar, sich mit einer großen Bandbreite interessierter Kreise, die durch die Arbeit des IASB berührt werden, auszutauschen. Folgende Ziele werden damit bezweckt:

bullet Beratung des Boards bei Agendaentscheidungen und Prioritäten der Arbeit des Boards,
bullet Informierung des Boards hinsichtlich der Ansichten der Organisationen und Einzelpersonen, die im Beirat vertreten sind, in Bezug auf die großen Standardsetzungsprojekte und
bullet Lieferung anderer Ratschläge an den Board oder die Treuhänder.
Tagesordnung für die Sitzung des IFRS-Beirats
21.-22. Juni 2010, London

Montag, 21. Juni 2010 (10:00h-17:30h)

bullet Begrüßung und Einführung durch den Vorsitzenden
bullet Überblick über die letzten vier Monate – Bericht des Vorsitzenden des IFRS-Beirats und der stellvertretenden Vorsitzenden
bullet IASB-Aktivitäten
bullet Aktueller Stand bei den großen Projekten, der Abschluss bis Juni 2011 die größte Herausforderung darstellt:
bullet Finanzinstrumente
bullet Darstellung des Abschlusses
bullet Versicherungen
bullet Leasingverhältnisse
bullet Erlöserfassung
bullet Konsolidierung/Ausbuchung
bullet Andere Aktivitäten
bullet Aktivitäten der Mitglieder des Beirats
bullet Beratung des IASB hinsichtlich der Kriterien für seine Agendasetzung
bullet Arbeitsprogramm des IASB nach dem Juni 2011 – der Beirat wird gebeten werden, einen Bericht an den IASB zu verabschieden, in dem die Sichtweisen des Beirats zu den großen Sachverhalten dargestellt werden
bullet Empfehlungen an den IASB zum Prozess seiner öffentlichen Konsultation in Bezug auf seine fachliche Agenda nach dem Juni 2011
bullet Darstellung des Abschlusses

Dienstag, 22. Juni 2010 (11:15h-14:00h)

bullet Kriterien für den jährlichen Verbesserungsprozess
bullet Konsultationsprozess, wenn den Vorschlägen des IASB breiter Widerstand entgegengebracht wird

 

30. Mai 2010: IFRS Insights-Newsletter

Wir haben die Ausgabe Mai-Juni 2010 des IFRS Insights- Newsletter unserer US-amerikanischen Kollegen eingestellt (in englischer Sprache, 274 KB). IFRS Insights ist ein Newsletter zu IFRS, der sich an US-amerikanische Unternehmen wendet. Diese Ausgabe beinhaltet folgende Themen:

bullet einen Blick auf praktische Erfahrungen, die Unternehmen, die bereits auf IFRS umgestellt haben, gemacht haben
bullet IFRS und statutarische Berichterstattung
bullet den aktuellen Stand beim Projekt des IASB zu Finanzinstrumenten, speziell dem Abschnitt zur Bilanzierung von Sicherungsbeziehungen
bullet ein Branchenupdate für Unternehmen der Öl- und Gasbranche

 

30. Mai 2010: Kapitalmärkte – die Akteure und Maßnahmen
Die Mitarbeiter der Bibliothek des FASB haben eine Auflistung der Kapitalmärkte – die Akteure und Maßnahmen mit vielen Verknüpfungen auf die Internetseiten dieser 'Akteure' zusammengestellt. Die haben ihre Auflistung unlängst auf den aktuellen Stand gebracht und uns freundlicherweise die Genehmigung erteilt, diese auf IAS PLUS einzustellen. Laden Sie sich Kapitalmärkte – die Akteure und Maßnahmen per 21. Mai 2010 herunter (in englischer Sprache, 50 KB). Wir unterhalten auf IAS PLUS eine umfassende Chronologie zur 'Finanzmarktkrise' mit Verknüpfungen auf Quellendokumente.

 

29. Mai 2010: Heads Up-Newsletter zu den FASB-Vorschlägen zu Finanzinstrumenten

Am 26. Mai 2010 hatte der US-amerikanische FInancial Accounting Standards Board den Vorschlag für eine Aktualisierung der Bilanzierungsstandards (Accounting Standards Update, ASU) um ein umfassendes, neues Model für die Bilanzierung finanzieller Vermögenswerte und finanzieller Verbindlichkeiten unterbreitet, in welchem (1) Ansatz und Bewertung, (2) Wertminderungen und (3) die Bilanzierung von Sicherungsbeziehungen behandelt werden (siehe unsere Nachricht vom 27. Mai für eine knappe Übersicht). Unsere amerikanischen Kollegen haben eine 22 Seiten umfassende Ausgabe des Heads Up- Newsletters herausgegeben (in englischer Sprache, 216 KB), in welchem sie die Kernvorschriften des FASB-Vorschlags zu Finanzinstrumenten beleuchten. Der Newsletter beinhaltet einen Abschnitt zur internationalen Konvergenz und hat fünf Anhänge:

bullet In Anhang A werden Finanzinstrumente aufgeführt, die außerhalb des Anwendungsbereichs der vom FASB vorgeschlagenen ASU stehen
bullet Anhang B enthält einen Entscheidungsbaum, der das vorgeschlagene Klassifizierungs- und Bewertungsmodell veranschaulicht
bullet Anhang C enthält eine Tabelle, in der die Klassifizierungs- und Bewertungsvorschriften der vorgeschlagenen ASU mit den wesentlichen Vorschriften aus IFRS 9 und den bislang vorliegenden vorläufigen Entscheidungen des IASB zur Bilanzierung finanzieller Verbindlichkeiten enthält
bullet Anhang D enthält einen tabellarischen Vergleich des vom FASB vorgeschlagenen Wertminderungsmodells mit dem Standardentwurf des IASB zu Wertminderungen (im November 2009 herausgegeben).
bullet Anhang E gibt einen Überblick über den vom FASB vorgeschlagenen Ansatz zur Bilanzierung von Sicherungsbeziehungen

Wie heißt es im Newsletter: Auch wenn dies eine Menge Lesestoff ist, so ist doch alles relativ; es ist ein Kondensat des 214 Seiten umfassenden Entwurfs des FASB.

 

29. Mai 2010: Aktualisierter Bericht zum Status des Übernahmeprozesses

EFRAG hat den Bericht, der den Status zum Übernahmeprozess jedes IFRS, einschließlich Standards, Interpretationen und Änderungen gemäß der europäischen Rechnungslegungsregulierung aufzeigt, aktualisiert. Laden Sie sich den Status des Übernahmeprozesses vom 28. Mai 2010 herunter (in englischer Sprache, 58 KB). Derzeit wurden die folgenden sieben IASB-Verlautbarungen noch nicht für die Anwendung in Europa übernommen:

bullet IFRS 9 Finanzinstrumente
bullet Änderung an IFRIC 14 Vorauszahlungen im Rahmen einer Mindestfinanzierungsvorschrift
bullet IFRIC 19 Tilgung finanzieller Verbindlichkeiten durch Eigenkapitalinstrumente
bullet Änderungen an IFRS 1 Weitere Ausnahmen für erstmalige Anwender
bullet IAS 24 (überarbeitet) Angaben zu nahe stehenden Unternehmen und Personen
bullet Änderung an IFRS 1 Begrenzte Ausnahme für die Angabe von Vergleichszahlen unter IFRS 7 Finanzinstrumente: Angaben für Erstanwender
bullet Verbesserungen an den IFRS (Zyklus 2008 - 2010)

 

28. Mai 2010: Australischer Musterkonzernabschluss für 2010


Unserer australischen Kollegen haben ihren englischsprachigen Musterkonzernabschluss für Geschäftsjahre herausgegeben, die am 30. Juni 2010 enden. Australische Rechnungslegungsstandards sind mit den IFRS identisch. Die Hauptunterschiede im Vergleich zu 2009, die in dieser Publikation erläutert werden, sind die folgenden:

bullet AASB 3 Unternehmenszusammenschlüsse
bullet AASB 7 Finanzinstrumente
bullet AASB 8 Geschäftssegmente
bullet AASB 101 Darstellung des Abschlusses
bullet AASB 127 Konzern- und separate Abschlüsse
bullet AASB 1039 Kurzberichte

Der Musterjahresabschluss wird in vier Abschnitten herausgegeben; außerdem gibt es die wichtigsten Änderungen im Überblick in Key Changes at your Finger Tips:

bullet Key Changes at your Finger Tips (335 KB). Eine Zusammenfassung der wesentlichen Änderungen, die Auswirkungen auf die Angaben dieses Jahr haben.
bullet Abschnitt A – Was ist neu in der Finanzberichterstattung? (271 KB). Liefert eine Zusammenfassung der Änderungen an den Verlautbarungen sowie Verknüpfungen auf weitere Quellen mit nützlichen Informationen.
bullet Abschnitt B – Musterkonzernabschluss (1.440 KB).
bullet Abschnitt C – Musterkurzbericht für ein konsolidiertes Unternehmen (462 KB). Nach dem australischen Unternehmensgesetzbuch ist es einem Unternehmen gestattet, seiner jährlichen Berichtspflicht gegenüber seinen Anteilseignern in Form eines Kurzberichts zu genügen, der im Einklang mit den Rechnungslegungsstandards erstellt wird, die für diese Zwecke verabschiedet werden. Im Juni 2009 hat der australische Standardsetzer Australian Accounting Standards Board eine aktualisierte Fassung von AASB 1039 Kurzberichte herausgegeben (der Standard steht Ihnen hier zur Verfügung (61 KB)).
bullet Abschnitt D – Berichtspflichten (196 KB). Enthält nützliche Informationen zu den Vorschriften, Jahresberichte zu erstellen, zu prüfen und einzureichen, sowie über Berichtsfristen nach den australischen Gesetzen und Verordnungen und über das in Australien vorgeschlagene gestaffelte Berichtswesen.

 

28. Mai 2010: Heads Up-Newsletter zu den Vorschlägen des FASB zum Gesamtergebnis
Unsere US-amerikanischen Kollegen haben am 27. Mai 2010 eine Ausgabe des Heads Up- Newsletter herausgegeben (in englischer Sprache, 83 KB), in welchem der Standardentwurf des FASB zum Gesamtergebnis erläutert wird. Sowohl der IASB als auch der FASB haben Vorschläge unterbreitet, nach denen vorgesehen ist, alle Unternehmen zu verpflichten, den Jahresüberschuss/-fehlbetrag und das sonstige Gesamtergebnis in getrennten Abschnitten einer einzigen fortlaufenden Aufstellung über das Gesamtergebnis zu zeigen.

 

28. Mai 2010: IASB bittet um internationale Stellungnahmen zu den Vorschlägen des FASB bezüglich Finanzinstrumenten
Der IASB hat seine internationalen Adressaten aufgefordert, Stellung zu den Vorschlägen des FASB bezüglich Finanzinstrumenten zu nehmen.
Der IASB bittet seine Adressaten um Abgabe von Stellungnahmen zu dem Vorschlag des FASB. Die Rückmeldungen werden für den FASB von Nutzen sein, wenn dieser seine Vorschläge erneut erörtert und eine Vorschrift zum Abschluss bringt. Der IASB wird diese Rückmeldungen verwenden, wenn er erwägt, wie er etwaige Unterschiede zwischen den IFRS-Vorschriften und US-GAAP überbrückt. Da dieses Projekt Teil des weltweiten Konvergenzprojekts ist, ist es für den FASB wichtig, Stellungnahmen aus der internationalen Gemeinschaft zum vorgeschlagenen Modell zu erhalten.

Stellungnahmen sollten unmittelbar an den FASB gerichtet werden, und zwar bis zum 30. September 2010.

 

27. Mai 2010: IASB gibt Entwurf zur Gesamtergebnisrechnung heraus

Der IASB hat einen Entwurf zwecks Einholung öffentlicher Stellungnahmen herausgegeben, in dem vorgeschlagen wird, dass alle Unternehmen eine Gewinn- und Verlustrechnung und eine Darstellung des sonstigen Gesamtergebnisses in getrennten Abschnitten einer einzigen fortlaufenden Darstellung erstellen. Dies würde eine Änderung an IAS 1 darstellen, da Unternehmen derzeit gestattet ist, die Ergebnisse ihrer Geschäftstätigkeit entweder (a) in einer einzigen fortlaufenden Darstellung ähnlich der im Entwurf vorgeschlagenen darzustellen oder (b) zwei separate Darstellungen zu erstellen – eine Gewinn- und Verlustrechnung und eine Gesamtergebnisrechnung. Weitere Vorschläge im Entwurf lauten:

bullet Die Posten des sonstigen Gesamtergebnisses sollten auf der Grundlage gruppiert werden, ob sie im Endeffekt in den Abschnitt der Gewinn- und Verlustrechnung der Gesamtergebnisrechnung "recycled" (umklassifiziert) werden.
bullet Ertragsteuern auf Posten des sonstigen Gesamtergebnisses sollten zwischen Posten, die später "recycled" werden, und denen, die nicht "recycled" werden aufgeteilt werden, wenn die Posten des sonstigen Gesamtergebnisses vor Steuern dargestellt werden (was eine Möglichkeit ist).
bullet Die Überschrift der Gesamtergebnisrechnung würde in "Darstellung der Gewinne oder Verluste und sonstiges Gesamtergebnis" geändert, wenn in den IFRS darauf Bezug genommen wird, obwohl die Unternehmen selbst eine andere Überschrift wählen könnten (beispielsweise "Gesamtergebnisrechnung").

Die Vorschläge wurden gemeinsam mit dem US-amerikanischen Standardsetzer Financial Accounting Standards Board (FASB) entwickelt, der ebenfalls öffentliche Stellungnahmen hinsichtlich der Änderung der Darstellung des sonstigen Gesamtergebnisses erbittet (s. frühere Meldung des heutigen Tages). Die Kommentierungsfrist zum Entwurf ED/2010/5 Darstellung von Posten des sonstigen Gesamtergebnisses endet am 30. September 2010. Die Presseerklärung des IASB finden Sie hier (98 KB). Wir pflegen auf IAS PLUS eine eigene Projektseite zu diesem Thema.

 

27. Mai 2010: IDW nimmt Stellung zum IASB-Entwurf zur Berichtseinheit
Das Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) nimmt gegenüber dem IASB Stellung zu dessen Entwurf zur Berichtseinheit. Das IDW begrüßt die Weiterentwicklung des Rahmenkonzepts sowie die Mehrzahl der Einzelvorschläge. Allerdings weist das IDW darauf hin dass die letztendliche Zuständigkeit für die Abgrenzung der Berichtseinheit und die Aufstellungspflicht nicht beim IASB liegt. Nach Auffassung des IDW darf zwar bei der Abgrenzung der Berichtseinheit die rechtliche Struktur nicht allein ausschlaggebend sein, jedoch sollte jede rechtliche Einheit (als Berichtseinheit) IFRS-Abschlüsse aufstellen dürfen, selbst wenn sie keine bzw. nur geringe wirtschaftlicher Aktivitäten entfaltet oder wenn die Aktivitäten vermischt sind mit den Aktivitäten anderer Einheiten. Im Gegensatz zum IASB hält das IDW auch den Einzelabschluss eines Mutterunternehmens, der nicht gemeinsam mit dem Konzernabschluss veröffentlicht wird, für sinnvoll. Voraussetzung ist allerdings eine eindeutige Kennzeichnung als Einzelabschluss. Die englischsprachige Stellungnahme des IDW finden Sie hier (73 KB).

 

27. Mai 2010: Bericht über die Wertminderung von finanziellen Vermögenswerten
Der IASB stellt auf seiner Internetseite eine Zusammenfassung der Erörterungen zur Verfügung, die bis zum heutigen Zeitpunkt vom Expertenbeirat (Expert Advisory Panel, EAP) zum Thema Wertminderung von finanziellen Vermögenswerten geführt wurden. Der EAP tagte am 24. und 25. Mai 2010, um die Herausforderungen bei der Umsetzung des erwarteten Kapitalflussmodells zu erörtern, das der IASB in seinem Entwurf vom November 2009 zu fortgeführten Anschaffungskosten und Wertminderung bei Finanzinstrumenten vorgeschlagen hat. Die Zusammenfassung der Erörterungen des EAP stehen Ihnen in englischer Sprache auf der Internetseite des IASB zur Verfügung.

 

27. Mai 2010: FASB-Vorschläge zu Finanzinstrumenten und zum Gesamtergebnis

Der US-amerikanische Standardsetzer Financial Accounting Standards Board (FASB) hat Entwürfe vorgeschlagener Rechnungslegungsstandards zu Finanzinstrumenten und zum Gesamtergebnis herausgegeben. Beide stehen im Zusammenhang mit gemeinsamen Projekten des IASB. Der IASB hat bereits drei Verlautbarungen herausgegeben:

bullet einen neuen Standard für finanzielle Vermögenswerte – IFRS 9,
bullet einen Entwurf zu finanziellen Verbindlichkeiten und
bullet einen Entwurf zur Wertminderung von finanziellen Verbindlichkeiten.

Der IASB arbeitet außerdem an Projekten zur Sicherungsbilanzierung und zur Gesamtergebnisrechnung (entsprechende Entwürfe werden in Kürze erwartet).

Überblick über die Vorschläge des FASB
Finanzinstrumente
bullet Die Bilanzierung würde auf den Merkmalen der Finanzinstrumente aufbauen und darauf, wie die Vermögenswerte und Schulden im Geschäftsbetrieb genutzt werden. Die Klassifizierung wird bei Erwerb oder bei Emission festgelegt; eine Umklassifizierung ist nicht gestattet.
bullet Finanzielle Vermögenswerte mit variablen Kapitalflüssen oder Finanzinstrumente, die regelmäßig gehandelt werden, wären zum beizulegenden Zeitwert zu bilanzieren; Wertänderungen würden im Gesamtergebnis erfasst (unabhängig von der Unternehmensstrategie). Dies würde alle Derivate einschließen.
bullet Des Weiteren würden Änderungen im beizulegenden Zeitwert von Eigenkapitaltiteln, bestimmten hybriden Instrumenten und Finanzinstrumenten, die vertraglich bedingt so vorausgezahlt werden können, dass der Halter nicht im Wesentlichen den Gesamtbetrag seiner Investition zurückerhalten würde, ebenfalls zu jedem Berichtszeitpunkt im Gesamtergebnis erfasst (unabhängig von der Unternehmensstrategie).
bullet Für finanzielle Vermögenswerte, die zur Eintreibung von Zahlungsmitteln gehalten werden, würde Folgendes gelten:
bullet Sowohl fortgeführte Anschaffungskosten als auch der beizulegende Zeitwert würde in der Bilanz aufgeführt.
bullet Änderungen im beizulegenden Zeitwert aus Zinszuwächsen, Wertminderungen von Krediten und deren Umkehrungen und realisierte Gewinne und Verluste würden im Gesamtergebnis erfasst.
bullet Andere Änderungen im beizulegenden Zeitwert würden im sonstigen Gesamtergebnis erfasst.
bullet Auf der Aktivseite der Bilanz könnten Kreditforderungen wie folgt dargestellt werden:
Kredite:
Fortgeführte AnschaffungskostenXXX
Vorsorge für Kreditverluste(XX)
Verbleibende Anpassung für den beizulegenden Zeitwert(XX)
Beizulegender ZeitwertXXX
bullet Eigenkapital könnte wie folgt dargestellt werden:
StammaktienXXX
GewinnrücklagenXXX
Akkumuliertes sonstiges Gesamtergebnis ohne Änderungen des beizulegenden ZeitwertsXXX
Eigenkapital ohne Änderungen des beizulegenden ZeitwertsYYY
Änderungen des beizulegenden Zeitwerts von Finanzinstrumenten(XX)
Summe des gesamten EigenkapitalsZZZ
bullet Finanzielle Verbindlichkeiten würden ähnlich wie finanzielle Vermögenswerte bilanziert, um widerzuspiegeln, wie finanzielle Vermögenswerte und Verbindlichkeiten gemeinsam geführt werden. Verbindlichkeiten aus Sichteinlagen von Banken würden jede Periode mit Hilfe einer Zeitwertmethode neubewertet, die den wirtschaftlichen Nutzen widerspiegelt, den ein Unternehmen aus dieser stabilen Finanzierungsquelle mit geringeren Kosten hat; einige können für eine Neubewertung über das sonstige Gesamtergebnis in Frage kommen. Einige finanzielle Verbindlichkeiten, die ansonsten zum beizulegenden Zeitwert zu bewerten wären, könnten für eine Option für fortgeführte Anschaffungskosten in Frage kommen, um Bilanzierungsanomalien zwischen den angesetzten Vermögenswerten und Schulden zu vermeiden.
bullet Kredite und andere Schuldinstrumente in der Kategorie der für Einziehung oder Zahlung gehaltenen Instrumente würden unter Verwendung eines einzigen Modells für die Schätzung von Kreditverlusten auf Wertminderung geprüft. Mit dem Vorschlag würde der bestehende Schwellenwert der Wahrscheinlichkeit für den Ansatz von Wertminderungen von Krediten gestrichen, sodass ein Modell der erwarteten Verluste entstehen würde.
bullet Die Kriterien für die Bilanzierung von Sicherungsbeziehungen würden vereinfacht:
bullet Ein Unternehmen könnte weiterhin bestimmte Risiken in finanziellen Positionen als die Risiken designieren, die in einer Sicherungsbeziehung abgesichert werden, wobei nur die Auswirkungen der abgesicherten Risiken in jeder Berichtsperiode im Gesamtergebnis widergespiegelt werden.
bullet Die "Shortcut-Methode" und der "Critical Terms Match" würden gestrichen.
bullet Ein Unternehmen könnte nicht länger die Sicherungsbeziehung einfach dadurch aufheben, dass die Sicherungsdesignierung gestrichen wird. Eine Sicherungsbeziehung würde nur aufgehoben, wenn die Kriterien für die Sicherungsbilanzierung nicht länger erfüllt sind oder wenn das Sicherungsinstrument ausläuft oder veräußert, beendet oder ausgeübt wird.
bullet Daten des Inkrafttretens und Übergangsbestimmungen:
bullet Gegenwärtig wird 2013 erwartet.
bullet Nicht börsennotierten Unternehmen mit einem konsolidierten Gesamtvermögen von weniger als einer Milliarde US-Dollar würde ein Aufschub von vier Jahren über das Datum des Inkrafttretens hinaus in Bezug auf bestimmte Vorschriften hinsichtlich Krediten und Sichteinlagen gewährt.
bullet Ein Unternehmen hätte die vorgeschlagenen Leitlinien in Form einer einzigen Anpassung im Hinblick auf die kumulierten Auswirkungen auf die Darstellung der Finanz- und Vermögenslage in der Berichtsperiode vorzunehmen, die dem Datum des Inkrafttretens unmittelbar vorausgeht. Eine frühere Anwendung wäre nicht zulässig.
Gesamtergebnis
bullet Der FASB schlägt vor, die Darstellung des Gesamtergebnisses und seiner Bestandteile in zwei Teilen zu fordern – Gesamtergebnis (als "Gewinn oder Verlust" in den IFRS bezeichnet) und sonstiges Gesamtergebnis. Dies würde in einer einzigen fortlaufenden Darstellung der Finanz- und Ertragslage erfolgen.
bullet Die Darstellung der Finanz- und Ertragslage in zwei getrennten Darstellungen wäre nicht zulässig.
bullet In Paragraph 220-10-45-10A des Vorschlags werden 11 Arten von Gewinnen und Verlusten identifiziert, die derzeit nach US-GAAP im sonstigen Gesamtergebnis dargestellt werden.
bullet Ein Unternehmen, das keine Positionen im sonstigen Gesamtergebnis hat, müsste kein Gesamtergebnis darstellen.
bullet Mit dem Vorschlag würden die Positionen, die im sonstigen Gesamtergebnis auszuweisen sind, nicht geändert. Es würde auch keine Änderungen dabei geben, wann ein Posten des sonstigen Gesamtergebnis in das Gesamtergebnis umklassifiziert werden muss.
bullet Der Vorschlag hätte keine Auswirkungen auf die Berechnung des Ergebnisses je Aktie.
bullet Bei Übernahme würde für den Vorschlag Folgendes gelten:
bullet Er träte zu gleichen Zeitpunkt in Kraft wie die Änderungen bei den Finanzinstrumenten.
bullet Er würde auf vollständiger rückwirkender Grundlage angewendet, um die Vergleichbarkeit zwischen Berichtsperioden zu verbessern. Eine vorzeitige Anwendung wäre zulässig, weil die Einhaltung der vorgeschlagenen Änderungen bereits gestattet ist.

Die Kommentierungsfrist zu beiden Entwürfen endet am 30. September 2010. Der FASB beabsichtigt, Gesprächsrunden am 12. und 21. Oktober 2010 anzubieten, um weitere Meinungen einzuholen. Die Entwürfe können kostenfrei von der Internetseite des FASB heruntergeladen werden. Anhang A des FASB-Entwurfs enthält einen detaillierten Vergleich der Vorschläge des FASB mit dem Finanzinstrumentemodell, das derzeit vom IASB entwickelt wird. Der FASB hat außerdem ein Einführungsdokument herausgegeben (in englischer Sprache, 1.309 KB), in dem der Vorschlag zu Finanzinstrumenten erläutert wird. Des Weiteren steht die Aufzeichnung einer Internetsendung mit einem ausführlichen Interview mit dem FASB-Vorsitzenden Robert Herz über Finanzinstrumente zur Verfügung. Der FASB wird außerdem am 30. Juni 2010 eine live ausgestrahlte Internetsendung zu seinem Vorschlag zu Finanzinstrumenten anbieten. Die englischsprachige Presseerklärung des FASB finden Sie hier.

 

26. Mai 2010: Ergebnisse der 144. DSR-Sitzung
Der Ergebnisbericht der 144. Sitzung des Deutschen Standardisierungsrates (DSR) vom 10. und 11. Mai 2010 steht jetzt auf der Internetseite des DRSC zum Herunterladen bereit (51 KB). Das aktuelle Arbeitsprogramm mit Stand Mai 2010 finden Sie hier (66 KB).

 

26. Mai 2010: Öffentliche Telefonkonferenz des EFRAG-Fachexpertenausschusses
Am 1. Juni 2010 wird der Fachexpertenausschuss (Technical Experts Group, TEG) der europäischen Beratungsgruppe für Rechnungslegung (European Financial Reporting Advisory Group, EFRAG) eine öffentliche Telefonkonferenz abhalten. Es sollen Stellungnahmen bzw. Stellungnahmeentwürfe zur Fair-Value-Option für finanzielle Verbindlichkeiten und zur Darstellung des Abschlusses besprochen werden. Interessierte Zuhörer haben die Möglichkeit, sich in die Telefonkonferenz einzuwählen – Details finden Sie auf der Internetseite von EFRAG.

 

26. Mai 2010: Zusammenfassender Bericht von der Tagung des EFRAG-Aufsichtsrats
Die Europäische Beratungsgruppe für Rechnungslegung (European Financial Reporting Advisory Group, EFRAG) stellt auf ihrer Internetseite einen zusammenfassenden Bericht von der Tagung des EFRAG-Aufsichtsrats (Supervisory Board, SB) am 19. Mai 2010 zur Verfügung. Sie finden eine Verknüpfung darauf in der englischsprachigen Presseerklärung von EFRAG.

 

26. Mai 2010: Tagesordnung für die gemeinsame Sondersitzung von IASB und FASB am 10. Juni 2010
Der IASB hat nun die Tagesordnung für die Sondersitzung am 10. Juni 2010 bekanntgegeben. Die Sitzung findet von 14:15h bis 16:15h in den Räumen des IASB in London statt. Sie steht Beobachtern offen und wird im Internet übertragen.

Tagesordnung für die gemeinsame Sondersitzung von IASB und FASB
10. Juni 2010, London

Donnerstag, 10. Juni 2010
Gemeinsame Sitzung mit dem FASB (14:15 - 16:15 Uhr Londoner Zeit)
bullet Versicherungsverträge

 

25. Mai 2010: Internetsendung des IASB zur Bilanzierung von Leasingverhältnissen
Stabmitarbeiter des IASB werden am Donnerstag, den 10. Juni 2010 eine live ausgestrahlte Internetpräsentation zum aktuellen Stand bei der Bilanzierung von Leasingverträgen moderieren. Es handelt sich dabei um eine Fortsetzung der Sendung vom 31. März 2010; Teilnehmer werden im Anschluss an die Präsentation die Möglichkeit haben, Fragen zu stellen:
bullet Thema der Internetsendung: Aktueller Stand bei der Bilanzierung von Leasingverträgen
bullet Datum und Uhrzeit: Donnerstag, 10. Juni 2010, 11:00 Uhr und Wiederholung um 16:00 Uhr deutscher Zeit
bullet Weiterführende Informationen und Anmeldung: hier

 

25. Mai 2010: Tagesordnung für die gemeinsame Sondersitzung von IASB und FASB am 1. Juni 2010
Der IASB hat nun die Tagesordnung für die Sondersitzung am 1. Juni 2010 bekanntgegeben. Die Sitzung findet von 13:00h bis 17:00h in den Räumen des IASB in London statt. Sie steht Beobachtern offen und wird im Internet übertragen.

Tagesordnung für die gemeinsame Sondersitzung von IASB und FASB
1. Juni 2010, London

Dienstag, 1. Juni 2010
Gemeinsame Sitzung mit dem FASB (13:00 - 16:15 Uhr Londoner Zeit)
bullet Versicherungsverträge
bullet Konsolidierung

IASB-Sitzung (16:15 - 17:00 Uhr Londoner Zeit)
bullet Konsolidierung
bullet Leasingverhältnisse

 

25. Mai 2010: EFRAG nimmt Stellung zum IASB-Entwurf zu leistungsorientierten Plänen
Der International Accounting Standards Board (IASB) hat am 29. April 2010 einen Entwurf vorgeschlagener Änderungen an IAS 19 Leistungen an Arbeitnehmer zwecks Einholung öffentlicher Stellungnahmen herausgegeben. Die Europäische Beratungsgruppe für Rechnungslegung (European Financial Reporting Advisory Group, EFRAG) nimmt jetzt zum Entwurf Stellung und unterstützt die darin enthaltenen Änderungsvorschläge. Sie weist allerdings darauf hin, dass die Unterstützung nur im Rahmen einer kurzfristigen Verbesserung von IAS 19 zu verstehen ist; eine grundlegende Überarbeitung von IAS 19 sei unabdingbar. Die englischsprachige Stellungnahme von EFRAG finden Sie hier (280 KB).

 

25. Mai 2010: Formale Korrekturen an den IFRS
Der IASB hat auf seiner Internetseite einige formale Korrekturen und Änderungen an seinen Verlautbarungen zur Verfügung gestellt. Betroffen sind unter anderem das Bound Volume 2010, IFRS 9 Finanzinstrumente (herausgegeben im November 2009) und die begrenzte Ausnahme hinsichtlich Vergleichsangaben nach IFRS für Erstanwender (herausgegeben im Januar 2010). Sie können die Korrekturen hier einsehen.

 

25. Mai 2010: Gemeinsame Sondersitzungen von IASB und FASB am 1. und 10. Juni

Der IASB und der FASB werden im Juni zwei gemeinsame Sondersitzungen in den Räumen des IASB in London abhalten. Die Sitzungen werden vor der regulären Junisitzung des IASB stattfinden und zwar an folgenden Terminen:

bullet Dienstag, 1. Juni 2010 und
bullet Donnerstag, 10. Juni 2010.

Die Tagesordnungen werden in Kürze bekannt gegeben. Die reguläre Junisitzung des IASB wird von Montag, den 14. Juni 2010 bis Freitag, den 18. Juni 2010 in London stattfinden. Außerdem wird der Board mit dem IFRS-Beirat Montag und Dienstag, 21. bis 22. Juni 2010 in London tagen.

 

25. Mai 2010: IFRS-Beispielfragen für die CPA-Prüfung
Die Maiausgabe 2010 des Journal of Accountancy, das vom US-amerikanischen Institut der Wirtschaftsprüfer (American Institut of Certified Public Accountants, AICPA) herausgegeben wird, enthält zehn IFRS-Beispielfragen für die CPA-Prüfung (mit Antworten). Fragen zu IFRS werden 2011 Bestandteil der amerikanischen CPA-Prüfungen unabhängig davon, ob die amerikanische Wertpapier- und Börsenaufsicht (Securities and Exchange Commission, SEC) Schritte unternimmt, um für amerikanische Emittenten die Anwendung der IFRS zuzulassen.

 

25. Mai 2010: Fragebogen zur Fair Value Option für Verbindlichkeiten
Der IASB hat einen Fragebogen veröffentlicht, um die Sichtweise von Abschlussnutzern zum unlängst herausgegebenen Standardentwurf zur Fair Value Option für finanzielle Verbindlichkeiten zu erfragen. Im Entwurf wird vorgeschlagen, alle Bewertungsergebnisse infolge von Änderungen des 'eigenen Kreditrisikos' für jene finanziellen Verbindlichkeiten, für die ein Unternehmen sich dazu entschlossen hat, diese freiwillig zum beizulegenden Zeitwert zu bewerten, als Komponente im 'sonstigen Gesamtergebnis' und nicht im Periodenergebnis zu zeigen. Weiterführende Informationen zum Fragebogen in englischer Sprache finden Sie auf der Internetseite des IASB.

 

24. Mai 2010: Aussage des PCAOB-Vorsitzenden Goelzer

Am 21. Mai 2010 sagte der kommissarische Vorsitzende der US-amerikanischen Aufsichtsbehörde für Wirtschaftsprüfungsgesellschaften (Public Company Accounting Oversight Board, PCAOB), Daniel L. Goelzer, unter Eid im Rahmen einer Anhörung zu Bilanzierungs- und Prüfungssachverhalten aus (in englischer Sprache, 134 KB), die von dem Finanzdienstleistungsunterausschuss des Repräsentantenhauses zu Kapitalmärkten, Versicherungen und von der Regierung unterstützten Unternehmen durchgeführt wurde. Die Aussagen des Vorsitzenden Goelzer deckten unter anderem folgende Themen ab:

bullet die Verantwortlichkeiten des PCAOB
bullet die jüngsten Tätigkeiten der PCAOB im Zusammenhang mit der Finanzmarktkrise
bullet Herausforderungen, vor denen die PCAOB steht

Im Abschnitt zu 'Herausforderungen' setzte sich der Vorsitzende Goelzer mit der Unfähigkeit der PCAOB auseinander, Untersuchungen nicht US-amerikanischer Prüfungsgesellschaften in der Europäischen Union, der Schweiz und China durchzuführen, obwohl diese Gesellschaften Unternehmen prüfen, die bei der SEC registriert sind; der Grund dafür liegt darin, dass der Sarbanes-Oxley Act, infolgedessen die PCAOB geschaffen wurde, der PCAOB verbietet, Informationen über Untersuchungen und Nachforschungen mit ausländischen Aufsichtsorganen über die Prüfungsgesellschaften zu teilen. Der Vorsitzende Goelzer meinte, dass gegenwärtig eine Änderung des Gesetzes durch den Kongress erwogen würde, der zufolge die PCAOB Informationen mit ihren ausländischen Gegenstücken austauschen dürfe. Der Vorsitzende Goelzer meinte ferner, dass ein Urteil des Obersten Gerichtshofs der USA bis zum 30. Juni 2010 in einem Fall erwartet würde, in welchem es um die Verfassungsmäßigkeit der Struktur der Behörde ginge. Hintergrundinformationen zu diesem Fall finden Sie hier.

 

23. Mai 2010: Beratungsgruppe zu Wertminderungen wird am 24. und 25. Mai 2010 tagen

Das gemeinsame beratende Expertenpanel von IASB und FASB zu Wertminderungen finanzieller Vermögenswerte wird am 24. und 25. Mai 2010 zu Sitzungen in den Büroräumen des FASB in Norwalk, Connecticut USA, zusammenkommen:

bullet Montag, 24. Mai: 14:00 - 18:00 Uhr (US-amerikanische Ostküstenzeit)
bullet Dienstag, 25. Mai: 08:00 - 14:45 Uhr (US-amerikanische Ostküstenzeit)

Die Boards haben das Panel eingerichtet, um sie hinsichtlich der bedeutenden praktischen Herausforderungen im Übergang auf ein Modell der erwarteten Verluste, wie es im Standardentwurf des IASB vom November 2009 vorgeschlagen wurde, zu beraten. Nach den im Entwurf unterbreiteten Vorschlägen werden erwartete Verluste auf Kredite (oder andere finanzielle Vermögenswerte, die zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet werden) über die Laufzeit des Kredits (oder anderen Vermögenswerts) erfasst und nicht nur, nachdem ein Verlustereignis festgestellt wurde. Weiterführende Informationen:

bullet Informationen zum Standardentwurf aus dem November 2009
bullet Weitere Informationen über das Panel

 

23. Mai 2010: FEI-Schreiben an FASB und IASB
Der Ausschuss für Unternehmensrechnung (Committee on Corporate Reporting, CCR) von Financial Executives International (FEI) hat sowohl an den IASB als auch an den US-amerikanischen FASB geschrieben, "um unsere bedeutenden Bedenken zum Ausdruck zu bringen, die aus einer bisher nie dagewesenen Menge und Komplexität vorgeschlagenener Standards resultiert, deren Herausgabe in den kommenden Monaten erwartet wird. Wir drängen die Boards, die negativen Auswirkungen zu bedenken, die die wahrscheinlich auf die Wirksamkeit des Standardsetzungsverfahrens beider Boards haben wird." Im Schreiben heißt es dazu:
Unsere Mitgliedsunternehmen sind über die mehr als zehn Standardentwürfe äußerst besorgt, die sich im Endstadium befinden und mit der Bitte um Stellungnahme über das dritte Quartal 2010 hinweg herausgegeben werden. Zu keiner Zeit in seiner 38-jährigen Geschichte hat der FASB mehr als drei oder vier bedeutende Standardentwürfe gleichzeitig zur Diskussion gestellt. Darüber hinaus ist es sachgerecht, die Mehrheit der bis dato herausgegebenen Standardentwürfe als evolutorische Vorschläge zu kennzeichnen im Gegensatz zu den eher fundamentalen Änderungen am den Bilanzierungs- und Rechnnungslegungsparadigmen, wie sie in den in Kürze erscheinenden Entwürfen erwartet werden. Zudem bestehen zahlreiche Wechselwirkungen zwischen den Standards, was die Analyse weiter erschwert.

Das Schreiben des FEI-Ausschusses an FASB und IASB können Sie hier herunterladen (in englischer Sprache, 233 KB).

 

22. Mai 2010: Accounting Roundup – Sonderausgabe
Unsere US-amerikanischen Kollegen haben eine Sonderausgabe von Accounting Roundup mit dem Titel Die Flut an Änderungen auf dem Gebiet der Bilanzierung und der Rechnungslegung. Auch wenn sich die Diskussionen in US-amerikanischen Zirkeln in jüngster Zeit vor allem darum drehte, wann und ob in den USA domizilierten Unternehmen gestattet oder vorgeschrieben werden sollte, die IFRS zu übernehmen, widmet sich diese Sonderausgabe einer Reihe von Projekten, die derzeit beim FASB anhängig sind und mit denen die US-GAAP geändert werden.
Es wird erwartet, dass die US-amerikanische Wertpapier- und Börsenaufsichtsbehörde (Securities and Exchange Commission, SEC) irgendwann im nächsten Jahr über die Anwendung der IFRS durch börsennotierte US-Unternehmen entscheiden wird. In der Zwischenzeit haben der Financial Accounting Standards Board (FASB) und der International Accounting Standards Board (IASB) sowohl unabhängig voneinander als auch gemeinsam an einer Reihe von Projekten gearbeitet, die, sofern sie zum Abschluss gebracht werden, zu einer bedeutenden Veränderung in der Bilanzierungs- und Rechnungslegungslandschaft führen würden, wie sie US-Unternehmen zuvor noch nie erfahren haben.

Unabhängig davon, ob die SEC in den USA domizilierten Unternehmen ein Datum für die Umstellung auf die IFRS setzt, werden alle US-Unternehmen von den Änderungen an den US-GAAP betroffen sein, die das Ergebnis der Tätigkeiten des FASB sind. Der Rest des Kalenderjahrs wird wahrscheinlich mit einer Reihe von Vorschlägen und endgültigen Standards gefüllt werden. Die Sonderausgabe Mai 2010 von Accounting Roundup können Sie hier herunterladen (in englischer Sprache, 184 KB). Zurückliegende Ausgaben finden Sie hier.

 

22. Mai 2010: IFRSs in your Pocket 2010

Wir haben die neunte Auflage unseres beliebten Leitfadens zu den IFRS herausgegeben – IFRSs In Your Pocket 2010 (in englischer Sprache, 571 KB). Dieser 132-seitige Leitfaden enthält Informationen über:

bullet die Struktur des IASB und Kontaktinformationen
bullet den Standardsetzungsprozess des IASB
bullet die Anwendung der IFRS weltweit einschließlich aktueller Informationen zu Europa, Asien, Kanada und den Vereinigten Staaten
bullet Zusammenfassung jedes IASB-Standards und jeder Interpretationen sowie des Rahmenkonzepts und des Vorworts zu den IFRS
bullet Hintergrund und aktueller Stand aller laufenden IASB-Projekte
bullet Geschichte von IASC und IASB
bullet Neueste Informationen zur Konvergenz von IFRS und US-GAAP
bullet Andere nützliche Informationen in Bezug auf den IASB

Wir geben Lehrkräften und Studenten im Bereich Rechnungslegung hiermit gerne das Recht, sich eine Fassung von IFRS in your Pocket zu Studienzwecken auszudrucken. Wenden Sie sich an Ihren lokalen Ansprechpartner von Deloitte, um ein gedrucktes Exemplar zu erhalten. Wir bieten Ihnen weitere Publikationen von Deloitte in deutscher und englischer Sprache.

 

22. Mai 2010: Newsletter zur Fair Value Option für Verbindlichkeiten
Das IFRS Global Office von Deloitte hat einen IAS Plus Update-Newsletter mit dem Titel IASB gibt Vorschläge zur Fair Value Option für finanzielle Verbindlichkeiten heraus (in englischer Sprache, 63 KB). Am 11. Mai 2010 hatte der IASB einen Standardentwurf herausgegeben, in welchem er Änderungen an der Art und Weise vorschlägt, wie die Fair Value Option in IAS 39 Finanzinstrumente: Ansatz und Bewertung auf finanzielle Verbindlichkeiten angewendet wird. Mit dem Entwurf wird vorgeschlagen, dass alle Bewertungsergebnisse aus Änderungen in der 'eigenen Kreditwürdigkeit' jener finanzieller Verbindlichkeiten, für die sich das Unternehmen freiwillig dazu entschieden hat, diese zum beizulegenden Zeitwert zu bewertetn, als Komponenten des 'sonstigen Gesamtergebnisses' angesetzt werden sollen und nicht im Periodenergebnis. Im Entwurf werden für finanzielle Verbindlichkeiten keine sonstigen Änderungen vorgeschlagen. Die Stellungnahmenfrist für den Standardentwurf ED/2010/4 Fair Value Option für finanzielle Verbindlichkeiten läuft am 16. Juli 2010 ab. Alle unsere zurückliegenden IAS Plus Newsletter finden Sie hier.

 

21. Mai 2010: EFRAG nimmt Stellung zu den IASB-Vorschlägen zu IAS 37
Die Europäische Beratungsgruppe für Rechnungslegung (European Financial Reporting Advisory Group, EFRAG) stellt auf ihrer Internetseite ihre Stellungnahme zum IASB-Entwurf zur Bewertung von Schulden nach IAS 37 zur Verfügung. EFRAG äußert Bedenken hinsichtlich der Vorschläge und unterstützt das im Entwurf vorgeschlagene Bewertungsmodell nicht. EFRAG gibt ebenfalls Bedenken hinsichtlich des Konsultationsprozesses Ausdruck und ist der Meinung, dass eine gründlichere Debatte der anderen Änderungen beim Ansatz nicht finanzieller Verbindlichkeiten notwendig ist, die nicht im Entwurf enthalten waren. Eine Verknüpfung auf die Stellungnahme finden Sie in der englischsprachigen Presseerklärung von EFRAG.

 

21. Mai 2010: 145. DSR-Sitzung, 16. öffentliche Sitzung des DSR und 40. RIC-Sitzung

Die Agenda für die 145. Sitzung des Deutschen Standardsierungsrats (DSR) am 7. und 8. Juni 2010 steht auf der Internetseite des DRSC zum Herunterladen bereit. Die Agenda sowie weitere Informationen und Verknüpfungen für die Anmeldung finden Sie hier. Gleichzeitig sind alle interessierten Personen im Auftrag der Präsidentin des Deutschen Standardisierungsrates zur 16. Öffentlichen Sitzung des DSR für Dienstag, den 8. Juni 2010, 08.30 Uhr (ca. ½ Std.), in die Geschäftsstelle des DRSC e. V. Zimmerstr. 30, 10969 Berlin, eingeladen. Eine Anmeldung ist spätestens bis Montag, den 1. Juni 2010 erforderlich. Eine Teilnahme ist auch per Webcast möglich. Es ist die folgende Tagesordnung vorgesehen:

  1. Genehmigung der Tagesordnung
  2. Feststellung der Voraussetzung für TOP 3 3
  3. Verabschiedung DRS 18 Latente Steuern - Erörterung der wesentlichen Einwendungen zu E-DRS 24 - Beschlussfassung

Des Weiteren teilt das DRSC mit, dass die Sitzungspapiere für den öffentlichen Teil der 40. RIC-Sitzung am 27. Mai 2010 jetzt zum Herunterladen bereit stehen.

 

21. Mai 2010: Mitschrift vom vierten Tag der IASB-Sitzung im Mai 2010
Der IASB hält derzeit seine reguläre monatliche Sitzung für den Mai 2010 von Montag bis Donnerstag, den 17.-20. Mai 2010 in seinen Büroräumen in London ab. Der Donnerstag war allein Erörterungen des IASB gewidmet. Die Übersetzung der vorläufigen und inoffiziellen Mitschrift, die Beobachter von Deloitte bei dieser Sitzung angefertigt haben, steht Ihnen auf einer eigenen Seite zur Verfügung.

 

21. Mai 2010: IFRS-Newsletter zur Versicherungsbilanzierung
Unsere britischen Kollegen haben die Maiausgabe 2010 des Newsletters zur Versicherungsbilanzierung herausgebracht. Diese Ausgabe trägt den Titel Sicherer, aber langsamer Fortschritt. Er hat die im April 2010 zwischen IASB und FASB abgehaltenen Sitzungen zur Erörterung des Projekts zu Versicherungsverträgen zum Gegenstand. In dem Newsletter werden die behandelten Sachverhalte, die getroffenen Entscheidungen und die verbleibenden unterschiedlichen Ansichten beider Boards zusammengefasst. Dabei wird folgende Aussage getroffen:
Nach einer weiteren langen Woche gemeinsamer Sitzungen im Monat April haben der International Accounting Standards Board (IASB) und der Financial Accounting Standards Board (FASB) die Grundlage für einen letzten Versuch gelegt, die großen zwischen ihnen bestehenden Uneinigkeiten aus dem Weg zu räumen. Dabei war die offizielle Verschiebung des Zeitpunkts der Veröffentlichung eines Standardentwurfs auf den Juni der Preis, den man für die unterschiedlichen Auffassungen beider Boards zahlen musste. Die Boards erzielten tatsächliche einige Fortschritte und trafen viele wichtige Entscheidungen. Allerdings sind wir der Ansicht, dass die Komplexität der verbleibenden Sachverhalte das Zieldatum Juni weiterhin recht optimistisch erscheinen lässt.

Ausgabe 14 des Newsletters zur Versicherungsbilanzierung können Sie hier herunterladen (in englischer Sprache, 113 KB). Wir haben dauerhafte Verknüpfungen auf alle Ausgaben des Newsletters auf unserer IAS PLUS Projektseite zum Versicherungsprojekt eingerichtet.

 

20. Mai 2010: Einbindung der Anleger in die Standardsetzung
Im Rahmen des Programms, mit dem Anleger stärker in die Entwicklung der International Financial Reporting Standards (IFRS) eingebunden werden sollen, stellt der IASB auf seiner Internetseite einen Artikel von Robert Bruce, dem führenden britischen Journalisten in Rechnungslegungs- und Finanzberichterstattungsfragen, zur Verfügung, in dem dieser der Frage nachgeht, wie Anleger überhaupt in den Standardsetzungsprozess eingebunden werden können. Den englischsprachigen Artikel Spotlight on investor outreach finden Sie hier (33 KB).

 

20. Mai 2010: Tagesordnung und Anmeldung als Beobachter für die nächste PRC-Sitzung
Die Europäische Beratungsgruppe für Rechnungslegung (European Financial Reporting Advisory Group, EFRAG) stellt auf ihrer Internetseite die Tagesordnung für die nächste Sitzung des Ausschusses für Planung und Ressourcen (Planning and Resource Committee, PRC) zur Verfügung, die am 1. Juni 2010 stattfinden wird. Weitere Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung als Beobachter finden sie in der englischsprachigen Presseerklärung von EFRAG.

 

20. Mai 2010: 40. RIC-Sitzung
Die Agenda für die 40. Sitzung des Rechnungslegungs Interpretations Committee (RIC) am 27. Mai 2010 ist auf der Internetseite des DRSC verfügbar. Die Agenda sowie weitere Informationen und Verknüpfungen für die Anmeldung finden Sie hier.

 

20. Mai 2010: Deloitte nimmt Stellung zu Schulden

Das IFRS Global Office von Deloitte hat beim IASB zwei Stellungnahmen zu verwandten Dokumenten eigenreicht:

bullet Stellungnahme zum Entwurf 2010/01 Bewertung von Schulden nach IAS 37 (in englischer Sprache, 43 KB)
bullet Stellungnahme zum Arbeitsentwurf des endgültigen Standards zu Schulden (in englischer Sprache, 50 KB)

In Bezug auf den Entwurf 2010/01 haben wir folgende wichtige kritische Anmerkung:

Wir widersprechen der Entscheidung des Boards, die erneute Veröffentlichung zur Stellungnahme des überarbeiteten Standards IAS 37 allein auf die überarbeiteten Bewertungsvorschläge zu begrenzen und den Anwendern keine Möglichkeit zu geben, zu dem gesamten Standardentwurf Stellung zu nehmen. Die Aspekte aus den Vorschlägen in dem Entwurf aus dem Jahr 2005, die wir (und viele andere Stellungnahmenden) strikt ablehnten waren nicht allein auf Bewertungsfragen begrenzt. Des Weiteren gilt, dass es von grundlegender Bedeutung ist, dass man den Anwendungsbereich sowie die Definitionen und Ansatzkriterien, auf die die Leitlinien angewendet werden sollen, versteht, wenn man eine Meinung zu den im Entwurf aus dem Jahr 2010 enthaltenen Bewertungsleitlinien fassen soll. Der Board hat den gesamten Standardentwurf am 19. Februar 2010 verfügbar gemacht aber den Anwendern keine offizielle Möglichkeit gegeben, zu anderen Aspekten des Entwurfs Stellung zu nehmen, die eine Auswirkung auf die Bewertungsleitlinien haben können, wenn sie wie vorgeschlagen übernommen werden. Mit dieser Entscheidung hat der Board unserer Meinung nach der Absicht hinter dem Konsultationsprozess nicht entsprochen.

In unserer Stellungnahme zum Arbeitsentwurf äußern wir uns ähnlich:

Wir fordern den IASB dringend auf, alle uneingeladenen Stellungnahmen zu den Abschnitten des Arbeitsentwurfs, die sich nicht auf Bewertung von Schulden beziehen, ebenfalls zu berücksichtigen. Wir sind der Meinung, dass die vorgeschlagenen Änderung der Ansatzkriterien so bedeutend und so unlösbar mit den Bewertungsleitlinien verknüpft ist, dass diese nicht für sich allein verstanden werden können, ohne dass man sie in den Kontext des gesamten Standards stellt.

Alle unsere früheren Stellungnahmen gegenüber dem IASB finden Sie hier.

 

20. Mai 2010: Mitschrift vom dritten Tag der IASB-Sitzung im Mai 2010
Der IASB hält derzeit seine reguläre monatliche Sitzung für den Mai 2010 von Montag bis Donnerstag, den 17.-20. Mai 2010 in seinen Büroräumen in London ab. Bis zum Mittwochmorgen fanden alle Sitzungsteile gemeinsam mit dem FASB statt. Die Übersetzung der vorläufigen und inoffiziellen Mitschrift, die Beobachter von Deloitte bei dieser Sitzung angefertigt haben, steht Ihnen auf einer eigenen Seite zur Verfügung.

 

19. Mai 2010: SEC-Vorsitzende bestätigt Verpflichtung auf internationale Standards

In einem Vortrag vor dem Institut der eingetragenen Finanzanalysten (Chartered Financial Analyst Institute, CFA Institute) bekräftigte die Vorsitzende der US-amerikanische Wertpapier- und Börsenaufsicht (Securities and Exchange Commission, SEC), Mary Schapiro, die Selbstverpflichtung der SEC, "einen einzigen Satz hochwertiger, weltweit akzeptierter Rechnungslegungsstandards zu entwickeln, der US-amerikanischen Anlegern und Anlegern weltweit nützen wird". In ihrem Vortrag demontierte sie verschiedenen "Mythen" über die SEC und IFRS. Der vollständige Vortrag in englischer Sprache steht Ihnen hier zur Verfügung, nachfolgend übersetzen wir einige Auszüge für Sie:

Mythos #1: Die Verpflichtung der SEC auf internationale Rechnungslegungsstandards ist nicht so stark wie sie sein sollte.

Lassen Sie uns das gleich überprüfen. Ich kann das tun, indem ich den offiziellen Text unserer Kommissionsverlautbarung zur Unterstützung der Harmonisierung und der globalen Rechnungslegungsstandards zitiere. Im Februar haben wir ganz eindeutig gesagt:

'Die SEC ist weiterhin der Meinung, dass ein einziger Satz hochwertiger weltweit akzeptierter Rechnungslegungsstandards den US-amerikanischen Anlegern nützen wird und dass dieses Ziel mit unserem Auftrag im Einklang steht, die Anleger zu schützen, faire, geordnete und effiziente Märkte zu gewährleisten und die Kapitalbildung zu erleichtern. Als einen Schritt hin zu diesem Ziel sprechen wir uns weiter für eine Harmonisierung von US-GAAP und IFRS aus und erwarten, dass die Unterschiede als Ergebnis des Konvergenzprojekts im Lauf der Zeit weniger und geringer werden.'

Das sollte also klar sein. Gehen wir zum nächsten Punkt.

Mythos #2: Die Vereinigten Staaten mögen sich ja verpflichtet fühlen, aber sie bummeln bei der Übernahme der IFRS.

Dies ist auch falsch. Um es klar zu sagen, während ich fest an unsere Selbstverpflichtung auf hochwertige Rechnungslegungsstandards glaube, glaube ich genauso stark, dass diese Verpflichtung nur der Anfang der Diskussion ist, nicht das Ende.

Der Harmonisierungsprozess ist von kritischer Bedeutung für die Einführung der IFRS in den amerikanischen Markt. Der IASB und der FASB müssen aufpassen, dass die Bedürfnisse der Anleger und ihr Schutz oberstes Gebot im Prozess bleiben.

Obwohl der FASB und der IASB eifrig daran gearbeitet haben, gemeinsame Lösungen bei schwierigen Bilanzierungsfragen zu erzielen, sind US-GAAP und IFRS in einer Reihe von Schlüsselbereichen noch nicht harmonisiert. Die Bereiche beinhalten die Bilanzierung von finanziellen Vermögenswerten (diese Art von Wertpapieren, die im Zentrum der Finanzmarktkrise stehen), Erlöserfassung, Konsolidierungsprinzipien und Leasinggeschäfte.

Obwohl eine Verdoppelung der Anstrengungen, das Ziele der Harmonisierung zeitnah zu erreichen, wichtig ist, dienen Konvergenzbemühungen, die den Konsultationsprozess der Standardsetzer nicht berücksichtigen, auf lange Sicht den Anlegern nicht.

Es ist wichtig, dass wir uns die Zeit nehmen, die Meinungen von Unternehmen, Anlegern und anderen Interessengruppen, erbitten, abwarten und analysieren, die schließlich die neuen Standards in der Praxis umsetzen und anwenden müssen.

Darüber hinaus sollten die Prozesse, die vom FASB und vom IASB eingerichtet wurden, um die Integrität der endgültigen Standards sicherzustellen, sowohl in ihren wörtlichen Formulierungen als auch in ihren Absichten respektiert werden. Mit dem Prozess und den Prüfungen kurzen Prozess zu machen, würde das Risiko schlechter Entscheidungen erhöhen. Wir haben uns der Harmonisierung verpflichtet. Aber über allem anderen sind wir auf eine Harmonisierung verpflichtet, die hochwertige Verbesserungen an den Rechnungslegungsstandards ergibt.

Und Tatsache ist, dass wir uns Vorwärts bewegen. Wir richten uns nach einem umfassenden Arbeitsplan, stellen umfangreiche Ressourcen zur Verfügung und erstatten darüber regelmäßig Bericht. Unser nächster Bericht wird im Oktober dieses Jahres erscheinen.

Dies führt jetzt logischerweise zu:

Mythos #3: Die Vereinigten Staaten sind prozessfixiert.

Ungenau. Die Vereinigten Staaten kennen die Bedeutung eines Prozesses für einen erfolgreichen Abschluss. Wir werden keine Abkürzungen akzeptieren, die unserer größeren Ziele unterminieren oder riskieren, dass das Erreichen von hochwertigen Rechnungslegungsstandards kompromittiert wird.

Ein wichtiger Teil des Standardsetzungsprozesses ist die Sicherstellung, dass IASB und FASB von unangebrachtem wirtschaftlichen und politischen Druck geschützt werden. Das gilt insbesondere jetzt, während sie daran arbeiten, eine Reihe ihrer laufenden gemeinsamen Projekte abzuschließen.

Wie der FASB hat auch der IASB strukturelle Schutzmechanismen eingerichtet, die darauf abzielen, wirtschaftliche, politische und andere Einflüsse abzuwehren, die das Ziel der hochwertigen neutralen Rechnungslegungsstandards verwässern könnten. Unter diesen Schutzmechanismen ist das Überwachungsgremium, das Kapitalmarktaufsichten umfasst und von dem ich ein stimmberechtigtes Mitglied bin.

Das Überwachungsgremium schafft eine Aufsichtsbeziehung zwischen dem Standardsetzer und den Regierungsbehörden. Es gestattet Regulierungsbehörden, sicherzustellen, dass der Auftrag, die Anleger, die Marktintegrität und die Kapitalbildung zu schützen, weiter ausgeführt werden kann, während die Harmonisierung fortschreitet. Damit wird die Glaubwürdigkeit weiter erhöht.

Obwohl sie den Prozess einer Vereinbarung von weltweit gültigen Standards komplizierter macht, ist die Existenz des Überwachungsgremiums — nebst anderen prozessimmanenten Schutzfunktionen — für das Erzielen der bestmöglichen Ergebnisse unabdingbar.

Mythos #4: Die Vereinigten schützen ihre eigenen Interessen.

Nein. Was wir schützen, sind die Interessen der Anleger in unsere Märkte; und das werden wir immer tun — das ist der Auftrag der SEC. Wenn Anleger — woher auch immer in der Welt — Teilnehmer in unseren Märkten werden, stehen sie unter dem Schutzschirm der SEC.

Aber selbst mit diesem Schutz können und müssen wir weiter über Grenzen hinweg zusammenarbeiten. Die globale Wirtschaft ist zu verflochten und zu sehr voneinander abhängig, um Eigeninteressen zu tolerieren. Unser Ziel ist es, einen neutralen Prozess zu gewährleisten, der zu Regeln führt, die Kapitalmarktteilnehmern überall Zugang zu Informationen über die wirtschaftliche Leistung und die Lage von Unternehmen geben, damit sie in der Lage sind, informierte wirtschaftliche Entscheidungen zu treffen. Rechnungslegungsstandards müssen Anlegern Transparenz gewähren und nicht die Wahrheit verschleiern, selbst wenn diese unangenehm ist.

 

19. Mai 2010: EFRAG-Übernahmeempfehlung und Auswirkungsanalyse zu den Änderungen im Rahmen des jährlichen Verbesserungsprojekts
Die Europäische Beratungsgruppe für Rechnungslegung (European Financial Reporting Advisory Group, EFRAG) bittet um Stellungnahmen in Bezug auf die Übernahme der Änderungen im Rahmen des jährlichen Verbesserungsprozesses, die am 6. Mai 2010 vom IASB herausgegeben wurden. Es wird sowohl um Stellungnahme zur Einschätzung der Änderungen vor dem Hintergrund der Übernahmekriterien der EU als auch um Stellungnahme zur Einschätzung der Kosten und Nutzen gebeten, die sich aus der Übernahme der Änderungen in der EU ergeben würden. EFRAG ist in beiden Fragen zu einem positiven Schluss gekommen und erwägt, die Übernahme für eine Anwendung in Europa zu empfehlen. In der entsprechenden Presserklärung von EFRAG finden Sie eine entsprechende Einladung zur Stellungnahme.

 

19. Mai 2010: Mitschrift vom zweiten Tag der IASB-Sitzung im Mai 2010
Der IASB hält derzeit seine reguläre monatliche Sitzung für den Mai 2010 von Montag bis Donnerstag, den 17.-20. Mai 2010 in seinen Büroräumen in London ab. Bis zum Mittwochmorgen finden alle Sitzungsteile gemeinsam mit dem FASB statt. Die Übersetzung der vorläufigen und inoffiziellen Mitschrift, die Beobachter von Deloitte bei dieser Sitzung angefertigt haben, steht Ihnen auf einer eigenen Seite zur Verfügung.

 

18. Mai 2010: Mitschrift vom ersten Tag der IASB-Sitzung im Mai 2010
Der IASB hält derzeit seine reguläre monatliche Sitzung für den Mai 2010 von Montag bis Donnerstag, den 17.-20. Mai 2010 in seinen Büroräumen in London ab. Bis zum Mittwochmorgen finden alle Sitzungsteile gemeinsam mit dem FASB statt. Die Übersetzung der vorläufigen und inoffiziellen Mitschrift, die Beobachter von Deloitte bei dieser Sitzung angefertigt haben, steht Ihnen auf einer eigenen Seite zur Verfügung.

 

18. Mai 2010: Erneute Änderung der Tagesordnung für die IASB-Sitzung im Mai 2010
Der IASB hat sich gestern entschieden, wieder zu der Tagesordnung zurückzukehren, die am 15. Mai 2010 veröffentlicht worden war. Abgehandelt wurden also bisher die Punkte Erlöserfassung und Rahmenkonzept Phase A: Qualitative Merkmale.

 

17. Mai 2010: Abermalige Änderung der Tagesordnung für die IASB-Sitzung im Mai 2010
Die Tagesordnung für die reguläre IASB-Sitzung im Mai 2010 wurde erneut umfassend umgestellt. Wir geben sie nachfolgend in der neusten, heutigen Fassung wieder. Der IASB weist allerdings darauf hin, dass es auch heute unterhalb des Tages noch zu Änderungen an der Reihenfolge der heutigen Tagesordnungspunkte kommen kann.

Tagesordnung für die reguläre IASB-Boardsitzung
17.-20. Mai 2010, London

Montag, 17. Mai 2010
Gemeinsame Sitzung mit dem FASB (13:00 - 18:45 Uhr Londoner Zeit)
bullet Übergangsbestimmungen
bullet Versicherungsverträge
bullet Konsolidierung – Erörterung einer Reihe von Restanten im Hinblick auf Investmentgesellschaften, Leitlinien zu Prinzipal-Agenten-Verhältnissen sowie Übergangsvorschriften
bullet Ausbuchung – Behandlung von Fragen auf Seiten des FASB zu dem vorgeschlagenen Ausbuchungsmodell

Dienstag, 18. Mai 2010
Gemeinsame Sitzung mit dem FASB (08:30 - 18:15 Uhr Londoner Zeit)
bullet Leasingverhältnisse
bullet Erlöserfassung – Erörterung der Anwendung auf Pensionsgeschäfte und auf Geschäfte, die Bewertungserfolge aufweisen, die nichts mit der Leistung des Unternehmens zu tun haben
bullet Versicherungsverträge (Fortsetzung vom Montag)
bullet Rahmenkonzept Phase A: Qualitative Merkmale – Erörterung von Bedenken, die im Rahmen des Abstimmungsprozesses aufgekommen sind

Mittwoch, 19. Mai 2010
Gemeinsame Sitzung mit dem FASB (08:00 - 13:30 Uhr Londoner Zeit)
bullet Leasingverhältnisse (Fortsetzung vom Dienstag)
bullet Versicherungsverträge (Fortsetzung vom Dienstag)

IASB-Sitzung (14:00 - 17:30 Uhr Londoner Zeit)
bullet Aktueller Stand bei den Arbeiten des IFRS Interpretations Committee
bullet Jährliche Verbesserungen
bullet Ablösung von IAS 39: Bilanzierung von Sicherungsbeziehungen – Absicherung von aggregierten Grundgeschäften und Nettopositionen

Donnerstag, 20. Mai 2010
IASB-Sitzung (09:30 - 14:45 Uhr Londoner Zeit)
bullet Lageberichterstattung – Diskussion der eingegangen Stellungnahmen zum Entwurf
bullet Emissionshandelsschemata – Lehreinheit
bullet Konsolidierung – Erörterung einer erneuten Herausgabe eines Entwurfs der endgültigen Standards zu Konsolidierung und Angabepflichten nebst einer Reihe von Restanten zu Investmentgesellschaften
bullet Gemeinsame Vereinbarungen – Erörterung ausstehender Sachverhalte bei den Abschnitten zu Angaben und Übergangsvorschriften im endgültigen Standard sowie der Anwendung von IFRS 5 bei Verlust gemeinsamer Kontrolle
bullet Ablösung von IAS 39: Bilanzierung von Sicherungsbeziehungen – Absicherung von aggregierten Grundgeschäften und Nettopositionen (Fortsetzung vom Mittwoch)

 

17. Mai 2010: Überwachungsgremium bestätigt Vizevorsitzende der Treuhänder der IFRS-Stiftung
Auf ihrer Sitzung in Neu-Delhi am 15. und 16. Januar 2009 haben die Treuhänder der IFRS-Stiftung, der Dachorganisation des IASB, Änderungen an der Satzung des Gremiums beschlossen, die am 1. Februar 2009 in Kraft getreten sind. Dazu gehört auch die Einrichtung eines Überwachungsgremiums (Monitoring Board, MB). Unter anderem soll das Überwachungsgremium unter Einhaltung der Leitlinien der Satzung der IFRS-Stiftung am Nominierungsprozess für Treuhänder teilnehmen und die Ernennungen von Treuhändern bestätigen. Heute hat das Überwachungsgremium die Ernennungen von Robert Glauber (Vereinigte Staaten) und Tsuguoki Fujinuma (Japan) als stellvertretende Vorsitzende der Treuhänder der IFRS-Stiftung für die kommenden drei Jahre bestätigt. Beide sind bereits Treuhänder. Die Presseerklärung des IASB in englischer Sprache finden Sie hier.

 

17. Mai 2010: Newsletter zur Änderung bei der Bilanzierung von leistungsorientierten Plänen

Das IFRS Global Office von Deloitte hat einen IAS Plus Update-Newsletter mit dem Titel Den Korridor schließen – IASB schlägt bedeutende Änderungen bei der Pensionsbilanzierung vor herausgegeben (in englischer Sprache, 84 KB). Am 29. April 2010 hatte der IASB einen Entwurf vorgeschlagener Änderungen an IAS 19 Leistungen an Arbeitnehmer herausgegeben. Mit den Vorschlägen würde die Bilanzierung leistungsorientierter Pläne geändert, mit denen einige Arbeitgeber langfristige Leistungen an Arbeitnehmer wie beispielsweise Pensionen und Gesundheitsversorgung nach Beendigung des Arbeitsverhältnisses gewähren. Bei leistungsorientierten Plänen tragen die Arbeitgeber das Risiko von Kostensteigerungen und möglichen schlechten Anlageerträgen. Mit dem Entwurf werden Verbesserungen beim Ansatz, bei der Darstellung und bei den Angaben zu leistungsorientierten Plänen vorgeschlagen, die im Newsletter von Deloitte erläutert werden. Alle unsere zurückliegenden Ausgaben des IAS Plus Update-Newsletters finden Sie hier.

 

15. Mai 2010: Deutsche Fassung der IFRS-Gesamtausgabe 2009 erhältlich
Die IFRS-Stiftung gibt bekannt, dass die elektronische Fassung der deutschen Übersetzung der Gesamtausgabe 2009 der International Financial Reporting Standards für Abonnenten ab sofort zum Download verfügbar ist. Abonnenten mit einem Zugang über eIFRS können sich mit Ihrer Nutzerkennung und Ihrem Passwort anmelden und dann zu dem Latest Additions-Bereich navigieren: http://eifrs.iasb.org/eifrs/WhatsNewOnline. Die gedruckte Ausgabe wird in Kürze im Onlineshop käuflich zu erwerben sein.

 

15. Mai 2010: Abermalige Änderung der Tagesordnung für die IASB-Sitzung im Mai 2010
Der IASB wird seine reguläre monatliche Sitzung im Mai 2010 von Montag bis Donnerstag, den 17.-20. Mai 2010 in seinen Büroräumen in London abhalten. Bis zum Mittwochmorgen finden alle Sitzungsteile gemeinsam mit dem FASB statt. Die Sitzung steht Beobachtern offen und wird im Internet übertragen. Nachfolgend geben wir noch einmal die Tagesordnung für die Sitzung wieder, die erneut geändert wurde.

Tagesordnung für die reguläre IASB-Boardsitzung
17.-20. Mai 2010, London

Montag, 17. Mai 2010
Gemeinsame Sitzung mit dem FASB (13:00 - 15:00 Uhr Londoner Zeit)
bullet Erlöserfassung – Erörterung der Anwendung auf Pensionsgeschäfte und auf Geschäfte, die Bewertungserfolge aufweisen, die nichts mit der Leistung des Unternehmens zu tun haben
bullet Rahmenkonzept Phase A: Qualitative Merkmale – Erörterung von Bedenken, die im Rahmen des Abstimmungsprozesses aufgekommen sind

Dienstag, 18. Mai 2010
Gemeinsame Sitzung mit dem FASB (08:00 - 18:30 Uhr Londoner Zeit)
bullet Leasingverhältnisse
bullet Versicherungsverträge (Fortsetzung vom Montag)
bullet Konsolidierung – Erörterung einer Reihe von Restanten im Hinblick auf Investmentgesellschaften, Leitlinien zu Prinzipal-Agenten-Verhältnissen sowie Übergangsvorschriften

Mittwoch, 19. Mai 2010
Gemeinsame Sitzung mit dem FASB (08:00 - 13:15 Uhr Londoner Zeit)
bullet Leasingverhältnisse (Fortsetzung vom Dienstag)
bullet Versicherungsverträge (Fortsetzung vom Dienstag)
bullet Ausbuchung – Behandlung von Fragen auf Seiten des FASB zu dem vorgeschlagenen Ausbuchungsmodell

IASB-Sitzung (14:00 - 17:30 Uhr Londoner Zeit)
bullet Aktueller Stand bei den Arbeiten des IFRS Interpretations Committee
bullet Jährliche Verbesserungen
bullet Ablösung von IAS 39: Bilanzierung von Sicherungsbeziehungen – Absicherung von aggregierten Grundgeschäften und Nettopositionen

Donnerstag, 20. Mai 2010
IASB-Sitzung (09:30 - 14:45 Uhr Londoner Zeit)
bullet Lageberichterstattung – Diskussion der eingegangen Stellungnahmen zum Entwurf
bullet Emissionshandelsschemata – Lehreinheit
bullet Konsolidierung – Erörterung einer erneuten Herausgabe eines Entwurfs der endgültigen Standards zu Konsolidierung und Angabepflichten nebst einer Reihe von Restanten zu Investmentgesellschaften
bullet Gemeinsame Vereinbarungen – Erörterung ausstehender Sachverhalte bei den Abschnitten zu Angaben und Übergangsvorschriften im endgültigen Standard sowie der Anwendung von IFRS 5 bei Verlust gemeinsamer Kontrolle
bullet Ablösung von IAS 39: Bilanzierung von Sicherungsbeziehungen – Absicherung von aggregierten Grundgeschäften und Nettopositionen (Fortsetzung vom Mittwoch)

 

 

14. Mai 2010: Änderung der Agenda der Öffentlichen Diskussion vom 28. Mai 2010

Die Tagesordnung des am Freitag, den 28. Mai 2010, 10.00 Uhr (voraus. bis ca. 16.00 Uhr) ins Airport Conference Center, Frankfurt/Main, Raum K20 stattfindenden Diskussionsforums erhält mit dem

bullet Entwurf zur Änderung der Fair Value Option bei finanziellen Verbindlichkeiten

einen weiteren Tagesordnungspunkt. Bisher standen auf der Agenda

bullet Finanzinstrumente: Fortgeführte Anschaffungskosten und Wertminderung
bullet Rahmenkonzept: Die Berichtseinheit

Sollten der FASB-Entwurf zu Finanzinstrumenten und der IASB-Entwurf zu aufgegebenen Geschäftsbereichen (erneute Veröffentlichung zur Stellungnahme der vorgeschlagenen Änderungen an IFRS 5) rechtzeitig herausgegeben werden, soll auch darauf eingegangen werden. An der Veranstaltung wird auch ein Boardmitglied des IASB teilnehmen. Bitte melden Sie Ihre Teilnahme unter bahrmann@drsc.de bis zum 21. Mai 2010 an.

 

14. Mai 2010: IASB/IFRS-Stiftung schließen einen weiteren Workshop zum IFRS für KMU ab
IASB und IFRS-Stiftung haben den dritten dreitätigen Workshop zur 'Schulung der Schulenden' über den IFRS für kleine und mittelgroße Unternehmen (KMU) abgeschlossen. Der Workshop stand unter der Schirmherrschaft der Vereinigung der Bilanzierer in Ost-, Zentral- und Südafrika (Eastern, Central and Southern African Federation of Accountants, ECSAFA) und wurde im tansanischen Daressalam vom nationalen Board der Bilanzierer und Prüfer von Tansania ausgerichtet. Er wurde in Teilen mit Mitteln von der Weltbank finanziert. Die Dozenten waren Paul Pacter, der IASB-Direktor für Standards für KMU (und designiertes Boardmitglied), und Michael Wells, der IASB-Direktor des IFRS-Schulungsprogramms der IFRS-Stiftung. 100 Teilnehmer aus den zehn folgenden Ländern nahmen teil: Äthiopien, Demokratische Republik Kongo, Kenia, Malawi, Ruanda, Simbabwe, Südafrika, Swasiland, Tansania und Uganda. Alle Teilnehmer haben sich verpflichtet, vergleichbare Schulungsworkshops zum IFRS für KMU in ihren Heimatländern zu organisieren. Der IASB wird die Schulungsunterlagen und PowerPoint-Präsentationen für diese Workshops zur Verfügung stellen (für insgesamt 24 Ausbildungsstunden). Ähnliche Workshops von IASB und IFRS-Stiftung sind für Kairo (Juni 2010) und Panama (Oktober 2010) angesetzt. Für weiterführende Informationen nehmen Sie bitte Kontakt mit Michael Wells unter mwells@iasb.org auf.

 

13. Mai 2010: Deloitte moderiert 'Gesprächsrunde zu Finanzinstrumenten' mit IASB und FASB

Unsere US-amerikanischen Kollegen werden am Montag, den 7. Juni von 8:30 bis 13:00 Uhr (Ostküstenzeit) in New York eine Paneldiskussion zum gemeinsamen Finanzinstrumenteprojekt von Financial Accounting Standards Board und International Accounting Standards Board abhalten. Im Rahmen der Gesprächsrunde wird der aktuelle Stand zu den folgenden Projekten vermittelt:

bullet der erwartete Standardentwurf des FASB und die mit der Herausgabe des Entwurfs vorgeschlagenen Änderungen an der Bilanzierung von Finanzinstrumenten, einschließlich beizulegender Zeitwert, Wertminderungen und Bilanzierung von Sicherungsbeziehungen
bullet das IASB-Projekt zur Ablösung von IAS 39 einschließlich IFRS 9 Finanzinstrumente nebst den jüngsten Erörterungen zur Wertminderung finanzieller Vermögenswerte, Bilanzierung von Sicherungsbeziehungen und dem Standardentwurf zur Ausbuchung

Weiterführende Informationen in englischer Sprache sowie die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie hier.

 

13. Mai 2010: Kommende Schulung zu Öl & Gas nach IFRS

Unsere US-amerikanischen Kollegen werden am 16. und 17. Juni 2010 in Houston einen zweitätigen Workshop mit dem Titel Öl & Gas nach IFRS abhalten. Dieses Schulungsprogramm, das jederman offensteht, wird sich der Untersuchung möglicher Auswirkungen der IFRS auf die Öl- und Gasbranche widmen, darunter dem unlängst vom IASB herausgegebenen Diskussionspapier Schürfende Tätigkeiten. Hauptredner wird Glenn Brady sein, der Projektmanager des IASB zu dessen Projekt zu schürfenden Tätigkeiten. Details:

bullet Datum/Uhrzeit: Mittwoch und Donnerstag, 16.-17. Juni 2010, jeweils 8:30 bis 17:30 Uhr
bullet Ort: Omni Houston Hotel, Four Riverway, Houston, Texas 77056 USA, Telefon +1 (713) 871 8181
bullet Teilnahmegebühr: US$1.500 pro Person
bullet Informationen zur Anmeldung finden Sie hier

 

13. Mai 2010: Newsletter zu den Verbesserungen an den IFRS 2010

Das IFRS Global Office von Deloitte hat einen IAS Plus Update- Newsletter mit dem Titel Verbesserungen an den IFRS 2010 herausgegeben (in englischer Sprache, 77 KB). Am 6. Mai 2010 hatte der IASB im Rahmen seines Programms jährlicher Verbesserungen an seinen Standards Verbesserungen an den IFRS – eine Sammlung von Änderung an sieben IFRS herausgebracht. Einige der Änderungen treten für Geschäftsjahre in Kraft, die am oder nach dem 1. Januar 2011 beginnen, wohingegen andere für Geschäftsjahre ab dem 1. Juli 2010 in Kraft treten, wenngleich Unternehmen grundsätzlich berechtigt sind, die Änderungen vorzeitig anzuwenden. Der Newsletter enthält die folgenden Abschnitte:

bullet Änderungen gegenüber dem Standardentwurf
bullet Änderungen, die vermutlich eine erhebliche Änderung gegenüber der gegenwärtigen Praxis darstellen
bullet Details der Änderungen, einschließlich der Daten des Inkrafttretens und der Übergangsregelungen

Alle unsere zurückliegenden Ausgaben des IAS Plus Update-Newsletters finden Sie hier.

 

12. Mai 2010: Geänderte Tagesordnung für die IASB-Sitzung im Mai 2010
Der IASB wird seine reguläre monatliche Sitzung im Mai 2010 von Montag bis Donnerstag, den 17.-20. Mai 2010 in seinen Büroräumen in London abhalten. Bis zum Mittwochmorgen finden alle Sitzungsteile gemeinsam mit dem FASB statt. Die Sitzung steht Beobachtern offen und wird im Internet übertragen. Nachfolgend geben wir noch einmal die Tagesordnung für die Sitzung wieder, die sich heute leicht geändert hat (Verschiebungen von Tagesordnungspunkten am Montag und Dienstag).

Tagesordnung für die reguläre IASB-Boardsitzung
17.-20. Mai 2010, London

Montag, 17. Mai 2010
Gemeinsame Sitzung mit dem FASB (13:00 - 18:15 Uhr Londoner Zeit)
bullet Übergang
bullet Versicherungsverträge
bullet Ausbuchung – Behandlung von Fragen auf Seiten des FASB zu dem vorgeschlagenen Ausbuchungsmodell

Dienstag, 18. Mai 2010
Gemeinsame Sitzung mit dem FASB (08:30 - 18:30 Uhr Londoner Zeit)
bullet Leasingverhältnisse
bullet Erlöserfassung – Erörterung der Anwendung auf Pensionsgeschäfte und auf Geschäfte, die Bewertungserfolge aufweisen, die nichts mit der Leistung des Unternehmens zu tun haben
bullet Versicherungsverträge (Fortsetzung vom Montag)
bullet Konsolidierung – Erörterung einer Reihe von Restanten im Hinblick auf Investmentgesellschaften, Leitlinien zu Prinzipal-Agenten-Verhältnissen sowie Übergangsvorschriften
bullet Rahmenkonzept Phase A: Qualitative Merkmale – Erörterung von Bedenken, die im Rahmen des Abstimmungsprozesses aufgekommen sind

Mittwoch, 19. Mai 2010
Gemeinsame Sitzung mit dem FASB (08:00 - 13:30 Uhr Londoner Zeit)
bullet Leasingverhältnisse (Fortsetzung vom Dienstag)
bullet Versicherungsverträge (Fortsetzung vom Dienstag)

IASB-Sitzung (14:00 - 17:30 Uhr Londoner Zeit)
bullet Aktueller Stand bei den Arbeiten des IFRS Interpretations Committee
bullet Jährliche Verbesserungen
bullet Ablösung von IAS 39: Bilanzierung von Sicherungsbeziehungen – Absicherung von aggregierten Grundgeschäften und Nettopositionen

Donnerstag, 20. Mai 2010
IASB-Sitzung (09:30 - 14:45 Uhr Londoner Zeit)
bullet Lageberichterstattung – Diskussion der eingegangen Stellungnahmen zum Entwurf
bullet Emissionshandelsschemata – Lehreinheit
bullet Konsolidierung – Erörterung einer erneuten Herausgabe eines Entwurfs der endgültigen Standards zu Konsolidierung und Angabepflichten nebst einer Reihe von Restanten zu Investmentgesellschaften
bullet Gemeinsame Vereinbarungen – Erörterung ausstehender Sachverhalte bei den Abschnitten zu Angaben und Übergangsvorschriften im endgültigen Standard sowie der Anwendung von IFRS 5 bei Verlust gemeinsamer Kontrolle
bullet Ablösung von IAS 39: Bilanzierung von Sicherungsbeziehungen – Absicherung von aggregierten Grundgeschäften und Nettopositionen (Fortsetzung vom Mittwoch)

 

 

12. Mai 2010: Mitschnitt der 144. DSR-Sitzung
Die Mitschnitte der einzelnen Tagesordnungspunkte der 144. DSR-Sitzung vom 10. und 11. Mai sind jetzt archiviert und können auf der Internetseite des DRSC abgerufen werden.

 

12. Mai 2010: Europa wird bei der Konvergenz "ungeduldig"
In seiner ersten Rede außerhalb Europas seit er Europakommissar für Binnenmarkt und Dienstleistungen wurde äußerte sich Michel Barnier gestern in Washington darüber, wie die Vereinigten Staaten und Europa gemeinsam ein neues Finanzrahmenkonzept aufbauen. Er meinte, dass Europa ungeduldig würde, was die Harmonisierung von IFRS und US-GAAP angeht:
Und lassen Sie mich auch kurz die Frage der Rechnungslegungsstandards ansprechen. Ich erkenne an, dass die amerikanischen Behörden Fortschritte im Hinblick auf die Harmonisierung gemacht haben. Aber in Europa werden wir langsam ungeduldig. Für den weiteren Weg vorwärts ist es unabdingbar, dass wir weiter konvergieren.
Die vollständige Rede von Barnier in englischer Sprache, aus der wir oben übersetzt haben, finden Sie hier (31 KB). Weitere EU-Nachrichten aus dem Jahr 2010 haben wir hier für Sie zusammengetragen.

 

12. Mai 2010: Ergebnisse der Konsultation zum IFRS für KMU
Vom November 2009  bis März 2010 hat die Europäische Kommission im Rahmen einer Überprüfung der Rechnungslegungs-Richtlinien zwecks weiterer Vereinfachung der Vorschriften für kleine und mittelgroße Unternehmen (KMU) eine Konsultation zum International Financial Reporting Standard für kleine und mittelgroße Unternehmen (IFRS für KMU) durchgeführt. Die Kommission stellt nun einen Entwurf der Zusammenfassung der Konsultation im Internet zur Verfügung (in englischer Sprache, 233 KB). Darin werden die Ergebnisse aus den über 200 eingegangenen Stellungnahmen zusammengefasst und in Grafiken und Tabellen veranschaulicht. Das Konsultationspapier in deutscher Sprache steht Ihnen hier noch einmal zur Verfügung (68 KB).

 

12. Mai 2010: Zweite Ausgabe der Investor Perspectives erschienen

Im April 2010 haben die Treuhänder der IFRS-Stiftung und der IASB ein Programm ins Leben gerufen, mit dem Anleger stärker in die Entwicklung der International Financial Reporting Standards (IFRS) eingebunden werden sollen. Einer der Programmpunkte ist ein Newsletter für Anleger. Die Board-Mitglieder Stephen Cooper, Patrick Finnegan und Patricia McConnell veröffentlichen zeitnah Informationen zu Berichterstattungsfragen. Die zweite Ausgabe der englischsprachigen Investor Perspectives steht nun auf der Internetseite des IASB zur Verfügung.

bullet Erste Ausgabe: Do you agree that investors will benefit from the IASB’s proposals to improve pension accounting? (Patricia McConnell, 29. April 2010)
bullet Zweite Ausgabe: Loan loss allowances – to smooth or not? (Stephen Cooper, 11. Mai 2010)

 

12. Mai 2010: EFRAG Update Mai 2010 erschienen

Die Europäische Beratungsgruppe für Rechnungslegung (European Financial Reporting Advisory Group, EFRAG) hat die Maiausgabe 2010 des EFRAG Update-Newsletters veröffentlicht. Darin werden die jüngsten Erörterungen des Fachexpertenausschusses (Technical Experts Group, TEG) zusammengefasst.

bullet EFRAG Update-Newsletter vom Mai 2010 (in englischer Sprache, 184 KB)

 

12. Mai 2010: IFRS-Navigation – zweitägiges Trainingsprogramm für Führungskräfte

Unsere US-amerikanischen Kollegen bieten zwei zweitägige Trainingsprogramme für Führungskräfte an, in denen die wesentlichen Bilanzierungsprinzipien der IFRS und Praxiserwägungen in Bezug auf die Einführung der IFRS erläutert werden. IFRS-Experten von Deloitte werden Schulungseinheiten anbieten, die wichtige fachliche Bilanzierungsänderungen, Steuererwägungen und Technologie- und Systemfragen umfassen. Veranstaltungsdaten und -orte sind die folgenden:

bullet Chicago: 22.-23. Juni 2010, in den Räumen von Deloitte, 111 S. Wacker Drive
bullet Houston: 15.-16. September 2010, in den Räumen von Deloitte, 1111 Bagby Street

Die Broschüre mit dem genauen Programm und Informationen zur Anmeldung steht Ihnen hier zur Verfügung (in englischer Sprache, 303 KB).

 

11. Mai 2010: Ablauf von Kommentierungsfristen – Entwurf zur Bewertung von Schulden
Wir erinnern unsere Leser daran, dass Stellungnahmen zum Entwurf zur Bewertung von Schulden nach IAS 37 bis zum 19. Mai eingereicht werden müssen. Der Entwurf war am 5. Januar 2010 herausgegeben worden. Nach IAS 37 ist derzeit vorgeschrieben, dass eine Verpflichtung nur dann als Schuld anzusetzen ist, wenn es wahrscheinlich ist (Wahrscheinlichkeit größer als 50%), dass die Verpflichtung zu einem Abfluss von Barmitteln oder anderen Ressourcen aus dem Unternehmen führt. Im Entwurf wird vorgeschlagen, das Kriterium der Wahrscheinlichkeit eines Ressourcenabflusses zu streichen. Stattdessen würde ein Unternehmen die Unsicherheit über den Betrag und den Zeitpunkt des Abflusses über eine Bewertung in die Bilanzierung einbeziehen, die den erwarteten Wert widerspiegelt, also den wahrscheinlichkeitsgewichteten Durchschnitt der Abflüsse aller möglichen Ergebnisse. Daher würden also Schulden im Anwendungsbereich von IAS 37 mit dem Betrag bewertet, den ein Unternehmen vernünftigerweise zahlen würde, um die Schuld zum Bewertungszeitpunkt auf eine dritte Partei übertragen zu können. Normalerweise ist dies eine Schätzung des Barwerts der Ressourcen, die erforderlich wären, um die Schuld zu begleichen, wobei der erwartete Abfluss von Ressourcen, der Zeitwert des Geldes und das Risiko, dass der tatsächliche Abfluss eventuell im Endeffekt vom erwarteten Abfluss abweicht, berücksichtigt werden.

 

11. Mai 2010: IASB gibt Entwurf zur Änderung der Fair Value Option bei finanziellen Verbindlichkeiten heraus

Als IFRS 9 im November 2009 herausgegeben wurde, hatte der IASB die Bewertung der Passivseite auf Drängen verschiedener Gruppen vorläufig herausgenommen, weil der Sachverhalt der Verbuchung von Wertänderungen aus Schwankungen des eigenen Kreditrisikos nicht befriedigend gelöst werden konnte. Der IASB schlägt in dem heute erscheinenden Standardentwurf nunmehr vor, bei Nutzung der Fair Value Option (FVO) den Anteil an den Wertänderungen einer Schuld, die auf Veränderungen des eigenen Kreditrisikos entfallen, durch eine Gegenbuchung im Sonstigen Gesamtergebnis zu neutralisieren. Damit würde zunächst die gesamte FV-Änderung erfolgswirksam erfasst, anschließend aber teilweise neutralisiert. Die Separierung dieser Wertänderungen ist für Angabezwecke bereits in IFRS 7 vorgeschrieben, so dass der IASB davon ausgeht, dass die Komponenten für die Aufspaltung der Bewertungsänderungen vorliegen. Entscheidend ist, dass diese Separierung allein für finanzielle Verbindlichkeiten gelten soll, für die die FVO ausgeübt wurde; sie ist nicht anwendbar, wenn Schulden mit Handelsabsicht belegt sind (Leerverkäufe, derivative Finanzinstrumente mit negativem Marktwert). Der Rest der Bewertung folgt den gegenwärtig in IAS 39 abgefassten Regelungen. D.h., dass die durch IFRS 9 eingeführte Bewertungskonzeption auf finanzielle Vermögenswerte beschränkt bleibt. Die Frist zur Abgabe von Stellungnahmen läuft am 16. Juli 2010 ab. Weiterführende Informationen in englischer Sprache:

bullet Entwurf ED/2010/4 Fair Value Option bei finanziellen Verbindlichkeiten (225 KB)
bullet Snapshot (123 KB)
bullet Häufig gestellte Fragen (24 KB)
bullet Presseerklärung (99 KB)

 

11. Mai 2010: Treuhänder veröffentlichen Bericht zum zweiten Teil der Überarbeitung des Satzung
Die Treuhänder der IFRS-Stiftung haben heute einen Bericht zu den Änderungen veröffentlicht, die an der Satzung der Stiftung als Ergebnis des zweiten Teils der Überarbeitung der Satzung von 2008 bis 2010 vorgenommen worden sind. In dem Bericht wird auch beschrieben, wie die während der Konsultation eingegangenen Stellungnahmen berücksichtigt worden sind. Den Bericht der Treuhänder in englischer Sprache steht Ihnen hier zur Verfügung (563 KB). In der Presseerklärung des IASB finden Sie außerdem eine Verknüpfung auf einen Podcast, in dem einer der Treuhänder, Sir Bryan Nicholson, die Änderungen erläutert. Auf IAS PLUS pflegen wir eine eigene Seite zur Überarbeitung der Satzung.

 

11. Mai 2010: Nächste CFSS-Sitzung
Die europäische Beratungsgruppe für Finanzberichterstattung (European Financial Reporting Advisory Group, EFRAG) hat angekündigt, dass die nächste Sitzung des Beratungsforums der Standardsetzer (Consultative Forum of Standard-Setters, CFSS), bei der EFRAG gemeinsam mit den europäischen Standardsetzern tagt, am 8. Juni 2010 in Brüssel stattfinden wird. Weitere Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung als Beobachter finden sie in der englischsprachigen Presseerklärung von EFRAG.

 

10. Mai 2010: Darstellung der Einbindungsaktivitäten von EFRAG bei Entwicklung der Stellungnahme zu fortgeführten Anschaffungskosten und Wertminderung bei Finanzinstrumenten
In einer englischsprachigen Presseerklärung legt die die Europäische Beratungsgruppe für Rechnungslegung (European Financial Reporting Advisory Group, EFRAG) Rechenschaft darüber ab, wie die Ergebnisse der verschiedenen Einbindungsaktivitäten, die im Zusammenhang mit der Entwicklung einer Stellungnahme zum IASB-Entwurf zu fortgeführten Anschaffungskosten und Wertminderung bei Finanzinstrumenten unternommen wurden, bisher in die Entwicklung der endgültigen Stellungnahme eingeflossen sind.

 

10. Mai 2010: IDW-Stellungnahme zur IPSASB-Konsultation zur Nachhaltigkeit öffentlicher Finanzen
Im November 2009 hatte der Rat für internationale Rechnungslegungsstandards für den öffentlichen Sektor (International Public Sector Accounting Standards Board, IPSASB) des internationalen Wirtschaftsprüferverbandes (International Federation of Accountants, IFAC) ein Konsultationspapier zur Berichterstattung über langfristige fiskalische Nachhaltigkeit öffentlicher Finanzen veröffentlicht. Damit sollten Meinungen eingeholt werden, wie Informationen über die langfristige Nachhaltigkeit von Regierungsprogrammen die Informationen ergänzen können, die in traditionellen Abschlüssen zur Verfügung gestellt werden, und wie dadurch die Transparenz erhöht und die Rechenschaftspflicht und die Entscheidungsfindung verbessert werden können.Das Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) hat nun seine Stellungnahme zum Konsultationspapier veröffentlicht (in englischer Sprache, 74 KB) und drückt darin seine Unterstützung für die Initiative des IPSASB aus. Das IDW merkt an, dass es im Rahmen des laufenden Projekts zur Entwicklung eines "Conceptual Framework" für den öffentlichen Sektor noch Punkte gibt, die noch nicht abschließend erörtert sind, die aber einen direkten Einfluss auf diesen Bereich haben.

 

9. Mai 2010: Tagesordnung für die IASB-Sitzung im Mai 2010
Der IASB wird seine reguläre monatliche Sitzung im Mai 2010 von Montag bis Donnerstag, den 17.-20. Mai 2010 in seinen Büroräumen in London abhalten. Bis zum Mittwochmorgen finden alle Sitzungsteile gemeinsam mit dem FASB statt. Die Sitzung steht Beobachtern offen und wird im Internet übertragen. Nachfolgend geben wir die Tagesordnung für die Sitzung wieder.

Tagesordnung für die reguläre IASB-Boardsitzung
17.-20. Mai 2010, London

Montag, 17. Mai 2010

Gemeinsame Sitzung mit dem FASB (13:00 - 18:45 Uhr Londoner Zeit)

bullet Übergang
bullet Versicherungsverträge
bullet Konsolidierung – Erörterung einer Reihe von Restanten im Hinblick auf Investmentgesellschaften, Leitlinien zu Prinzipal-Agenten-Verhältnissen sowie Übergangsvorschriften
bullet Ausbuchung – Behandlung von Fragen auf Seiten des FASB zu dem vorgeschlagenen Ausbuchungsmodell

 

Dienstag, 18. Mai 2010

Gemeinsame Sitzung mit dem FASB (08:30 - 18:15 Uhr Londoner Zeit)

bullet Leasingverhältnisse
bullet Erlöserfassung – Erörterung der Anwendung auf Pensionsgeschäfte und auf Geschäfte, die Bewertungserfolge aufweisen, die nichts mit der Leistung des Unternehmens zu tun haben
bullet Versicherungsverträge (Fortsetzung vom Montag)
bullet Rahmenkonzept Phase A: Qualitative Merkmale – Erörterung von Bedenken, die im Rahmen des Abstimmungsprozesses aufgekommen sind

 

Mittwoch, 19. Mai 2010

Gemeinsame Sitzung mit dem FASB (08:00 - 13:30 Uhr Londoner Zeit)

bullet Leasingverhältnisse (Fortsetzung vom Dienstag)
bullet Versicherungsverträge (Fortsetzung vom Dienstag)

IASB-Sitzung (14:00 - 17:30 Uhr Londoner Zeit)

bullet Aktueller Stand bei den Arbeiten des IFRS Interpretations Committee
bullet Jährliche Verbesserungen
bullet Ablösung von IAS 39: Bilanzierung von Sicherungsbeziehungen – Absicherung von aggregierten Grundgeschäften und Nettopositionen

 

Donnerstag, 20. Mai 2010

IASB-Sitzung (09:30 - 14:45 Uhr Londoner Zeit)

bullet Lageberichterstattung – Diskussion der eingegangen Stellungnahmen zum Entwurf
bullet Emissionshandelsschemata – Lehreinheit
bullet Konsolidierung – Erörterung einer erneuten Herausgabe eines Entwurfs der endgültigen Standards zu Konsolidierung und Angabepflichten nebst einer Reihe von Restanten zu Investmentgesellschaften
bullet Gemeinsame Vereinbarungen – Erörterung ausstehender Sachverhalte bei den Abschnitten zu Angaben und Übergangsvorschriften im endgültigen Standard sowie der Anwendung von IFRS 5 bei Verlust gemeinsamer Kontrolle
bullet Ablösung von IAS 39: Bilanzierung von Sicherungsbeziehungen – Absicherung von aggregierten Grundgeschäften und Nettopositionen (Fortsetzung vom Mittwoch)

 

 

8. Mai 2010: Auswirkungen des Übergangs auf die IFRS in Brasilien für US-Unternehmen
 

Mit Beginn des Jahres 2010 verlangen die Wertpapier- und Bankaufsichtsbehörden in Brasilien von allen börsennotierten Unternehmen sowie allen Banken (unabhängig von einer Börsennotierung) die Anwendung der IFRS im Konzernabschluss. Die Änderung im statutarischen Berichtsumfeld wird auch brasilianische Tochterunternehmen US-amerikanischer Unternehmen betreffen. In den meisten Fällen sind Vergleichszahlen für 2009 erforderlich. Um unseren Mandanten behilflich zu sein, die Herausforderungen, Kosten, steuerlichen Auswirkungen sowie den langfristigen Nutzen der Änderung zu verstehen und zu planen, hat Deloitte eine Besprechungsunterlage mit dem Titel IFRS: Änderungen im statutarischen Berichtsumfeld in Brasilien herausgegeben (in englischer Sprache, 352 KB). In dieser Besprechungsunterlage werden die Kernthemen im Zusammenhang mit dem Übergang auf die IFRS in Brasilien zusammengefasst, darunter:

bullet Überblick über die Änderungen an dem bestehenden statutarischen Berichtsumfeld in Brasilien
bullet Auswirkungen auf brasilianische Tochterunternehmen US-amerikanischer Unternehmen
bullet Zeitliche Erwägungen für diese Änderung
bullet Schritte, die US-Unternehmen angesichts dieser Entwicklungen unternehmen sollten

 

8. Mai 2010: Mitschrift von der Sitzung des IFRS Interpretations Committee im Mai 2010
Das IFRS Interpretations Committee (vormals International Financial Reporting Interpretation Committee, IFRIC) kam in den Büroräumen des IASB am Donnerstag und Freitag, den 6. und 7. Mai 2010 zu einer Sitzung zusammen. Wir haben Ihnen die Übersetzung der vorläufigen und inoffiziellen Mitschrift, die Beobachter von Deloitte bei der Sitzung angefertigt haben, wie immer auf einer eigenen Seite zur Verfügung gestellt.

 

7. Mai 2010: Musterkonzernabschluss 2009 in russischer Sprache
Unsere russischen Kollegen haben herausgegeben – den IFRS-Musterkonzernabschluss 2009 in russischer Sprache. Dieser Abschluss ist eine Übersetzung der englischen Fassung. Sie können sich den Musterabschluss hier kostenfrei herunterladen (2.699 KB). Weitere Informationen zur Rechnungslegung in Russland finden Sie hier. Deutschsprachige Publikationen von Deloitte stehen Ihnen hier zur Verfügung.

 

7. Mai 2010: Neues IPSASB-Handbuch für den öffentlichen Sektor
Der Rat für internationale Rechnungslegungsstandards für den öffentlichen Sektor (International Public Sector Accounting Standards Board, IPSASB) des internationalen Wirtschaftsprüferverbandes (International Federation of Accountants, IFAC) hat sein Handbuch internationaler Verlautbarungen für die Bilanzierung im öffentlichen Sektor 2010 veröffentlicht. Auf zwei Bände verteilt enthält das Handbuch alle derzeit gültigen Verlautbarungen des IPSASB, einschließlich 31 auf dem Prinzip der Periodenabgrenzung fußender Standards und den IPSASB-Standard zur Einnahmen- und Ausgabenrechnung. Fünf von diesen Standards wurden vom IPSASB 2009 verabschiedet, einschließlich der Vorschriften und Leitlinien zu allen Aspekten der Bilanzierung von Finanzinstrumenten sowie zu immateriellen Vermögenswerten und Landwirtschaft. Die englischsprachige Presseerklärung können Sie hier einsehen (40 KB). Das Handbuch selbst können Sie hier von der Internetseite des IPSASB heruntergeladen werden kann.

 

6. Mai 2010: IFRS-Newsletter zur Versicherungsbilanzierung in deutscher Übersetzung
Unsere Kollegen haben eine Übersetzung der Aprilausgabe 2010 des englischsprachigen Newsletters zur Versicherungsbilanzierung erstellt (368 KB). Diese Ausgabe trägt den Titel Stunde der Wahrheit für die Standardsetzung und widmet sich schwerpunktmäßig den gemeinsamen Diskussion von IASB und FASB auf den Sitzungen im März 2010. Als Kernergebnis lässt sich festhalten, dass die Veröffentlichung eines Entwurfs im Mai 2010 nunmehr eher unwahrscheinlich ist. Wir haben dauerhafte Verknüpfungen auf alle Ausgaben des Newsletters auf unserer IAS PLUS-Seite zum Versicherungsprojekt angelegt.

 

6. Mai 2010: IASB schließt Arbeiten an Verbesserung der IFRS – Zyklus 2008 bis 2010 ab
Der International Accounting Standards Board (IASB) hat heute die Verbesserungen an den IFRS – eine Sammlung vorgenommener Änderungen an sieben International Financial Reporting Standards (IFRS) – als jüngsten Satz jährlicher Verbesserungen herausgegeben.

Der IASB verwendet den Prozess jährlicher Verbesserungen, um notwendige, aber nicht dringliche Änderungen an den IFRS vorzunehmen, die nicht Teil eines größeren Projekts sind. Die Änderungen in der heute herausgegebenen Veröffentlichung spiegeln Sachverhalte wider, die im Entwurf vorgeschlagener Änderungen an den IFRS vom August 2009 enthalten waren. Daneben beinhalten sie eine Änderung an IFRS 1 Erstmalige Anwendung der International Financial Reporting Standards, die Unternehmen betrifft, deren Geschäftstätigkeit einer Preisregulierung unterliegt. Diese Änderung war Teil des Standardentwurfs Preisregulierte Tätigkeiten, der im Juli 2009 veröffentlicht worden war. Durch Darstellung der Änderungen in einem einzigen Dokument statt einer Reihe von Kleinständerungen hofft der IASB, die Hürde für alle, die von den Änderungen betroffen sind, zu senken.

Soweit nicht anders angegeben, treten die Änderungen für Geschäftsjahre, die am oder nach dem 1. Januar 2011 beginnen, in Kraft. Eine frühere Anwendung ist zulässig, für in der EU domizilierte Unternehmen bedarf dies jedoch der Übernahme der Änderungen durch die Kommission und der Veröffentlichung im Amtsblatt der Europäischen Union.

IFRSThema der Änderung
IFRS 1 Erstmalige Anwendung der IFRSÄnderungen der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Jahr der Anwendung

Neubewertungsbasis als angenommene Anschaffungskosten

Verwendung angenommener Anschaffungskosten für Geschäftstätigkeiten, die der Preisregulierung unterliegen

IFRS 3 UnternehmenszusammenschlüsseÜbergangsvorschriften für bedingte Gegenleistungen aus einem Unternehmenszusammenschluss, der vor dem Daten des Inkrafttretens des überarbeiteten IFRS stattfand

Bewertung der nicht beherrschenden Anteile

Nicht ersetzte und freiwillig ersetzte anteilsbasierte Vergütungsleistungen

IFRS 7 Finanzinstrumente: AngabenKlarstellung von Angaben
IAS 1 Darstellung des AbschlussesKlarstellung der Aufstellung über die Änderungen im Eigenkapital
IAS 27 Konzern- und separate AbschlüsseÜbergangsvorschriften für Änderungen als Folge von IAS 27
IAS 34 ZwischenberichterstattungBedeutende Ereignisse und Geschäftsvorfälle
IFRIC 13 KundenbindungsprogrammeBeizulegender Zeitwert der Prämiengutschriften

 

5. Mai 2010: Benachrichtigung per E-mail bei neuen Informationen zum Leasingprojekt
Der IASB bietet neuerdings einen Benachrichtigungsdienst per E-mail bei Neuerungen bei seinem Projekt zu Leasingverhältnissen an. Eine Eintragung in den Verteiler ist hier möglich; ggf. ist vorher eine Registrierung notwendig. Wir pflegen auf IAS Plus.de eine eigene Projektseite zum Projekt zu Leasingverhältnissen.

 

5. Mai 2010: Hongkong führt modifizierten IFRS für KMU ein

Am 30. April 2010 hat das Hongkonger Institut der Wirtschaftsprüfer (Hong Kong Institute of Certified Public Accountants, HKICPA) den Rechnungslegungsstandards von Hongkong (Hong Kong Financial Reporting Standards, HKFRS) für nicht börsennotierte Unternehmen herausgegeben. Dieser neue Standard stimmt bis auf eine Änderung in Bezug auf die Ertragsteuervorschriften mit dem IFRS für KMU überein. Das HKICPA hat die Ansatz und Bewertungsvorschriften in Abschnitt 29 Ertragsteuern durch diejenigen aus IAS 12 Ertragsteuern ersetzt, allerdings die entsprechenden Angaben aus dem IFRS für KMU beibehalten. Darüber hinaus hat das HKICPA den Betrag latenter Steuern, die in Bezug auf einen Neubewertungsgewinn für zu Anlagezwecken gehaltene Immobilien angesetzt werden, auf den Betrag beschränkt, der bei Veräußerung der Immobilie an einen unabhängigen Marktteilnehmer zum beizulegenden Zeitwert am Ende der Berichtsperiode zu zahlen wäre. Der HKFRS für nicht börsennotierte Unternehmen tritt sofort als Wahlmöglichkeit für KMU in Hongkong in Kraft. In Frage kommende Unternehmen dürfen den Standard bei der Erstellung der Abschlüsse zu früheren Perioden anwenden, bei denen die entsprechenden Abschlüsse noch nicht abgeschlossen und bestätigt sind. Die Presseerklärung des HKICPA finden Sie hier (in englischer Sprache, 27 KB).

 

5. Mai 2010: Robert Garnett bleibt Vorsitzender des Interpretations Committee
Robert Garnett wird weiterhin Vorsitzender des IFRS Interpretations Committee (vormals IFRIC) bleiben. Die neue zweijährige Amtszeit beginnt am 1. Juli 2010. Garnetts Amtszeit als IASB-Mitglied endet am 30. Juni 2010, aber mit der Fortsetzung seiner Tätigkeit als nicht stimmberechtigter Vorsitzender des Interpretations Committee soll Kontinuität gewährleistet werden. Die Treuhänder der IFRS-Stiftung haben außerdem drei gegenwärtige Mitglieder des Interpretations Committee, deren Amtszeit am 30. Juni 2010 endet, für drei weitere Jahre ab dem 1. Juli 2010 wiederernannt: Guido Fladt (PwC), Bernd Hacker (ehemals Siemens) und Andrew Vials (KPMG). Darüber hinaus wurde Feilong Li, Controller bei CNOOC, der chinesischen Erdölgesellschaft für drei Jahre in das Interpretations Committee berufen. Er ersetzt Darell Scott (FirstRand Banking), der zum Oktober 2010 als IASB-Mitglied berufen wurde. Die Presseerklärung des IASB finden Sie hier (in englischer Sprache, 97 KB). Eine Liste aller Mitglieder des Interpretations Committee steht Ihnen hier zur Verfügung.

 

5. Mai 2010: Mitschrift von der Sondersitzung von IASB und FASB am 4. Mai 2010
Der IASB und der FASB haben am Dienstag, den 4. Mai 2010 eine gemeinsame Sondersitzung in den Räumen des IASB in London abgehalten. Die Übersetzung der vorläufigen und inoffiziellen Mitschrift, die Beobachter von Deloitte bei dieser Sitzung angefertigt haben, finden Sie hier.

 

5. Mai 2010: Accounting Roundup – Ausgabe April 2010

Wir haben die Aprilausgabe 2010 von Accounting Roundup eingestellt (in englischer Sprache, 302 KB), die von unseren amerikanischen Kollegen veröffentlicht wird. Der Newsletter ist nun nach Themen statt nach Standardsetzern organisiert. Die in dieser Ausgabe behandelten Themen umfassen:

Kapitalflüsse

bullet Auswirkungen der Aktualisierungen an den Bilanzierungsstandards 2009-16 und 2009-17 zur Darstellung der Finanzierungsvereinbarungen zu Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in der Kapitalflussrechnung

Konsolidierung

bullet Zentrum für Prüfungsqualität gibt Hinweis zu Vorschriften hinsichtlich interner Kontrollen über die Finanzberichterstattung für Unternehmen, die nach Statement 167 (kodifiziert in ASC 810) neu konsolidiert werden, heraus
bullet Zentrum für Prüfungsqualität gibt Hinweis zu Praxisfragen in Statement 167 (kodifiziert in ASC 810) heraus

Unterscheidung zwischen Fremd- und Eigenkapital

bullet Aktueller Stand beim gemeinsamen Projekt von FASB und IASB zu Finanzinstrumenten mit Merkmalen von Eigenkapital, Bewertungen zum beizulegenden Zeitwert und Angaben
bullet Arbeitsgruppe zur Informationslieferung bezüglich Bewertungen erörtert vier Sachverhalte auf der Sitzung am 12. April
bullet Finanzberichterstattungsüberlegungen in Bezug auf die Einführung der Angaben zum beizulegenden Zeitwert, die in der Aktualisierung an den Bilanzierungsstandards 2010-06 gefordert werden

Ertragsteuern

bullet Verlautbarung der SEC-Stabs zur Bilanzierung von unterschiedlichen Daten des Inkrafttretens des Gesundheitsreformgesetzes und Überleitungswerte
bullet Bedeutende Änderungen beim Gesetz zu Beschränkungen nach dem HIRE-Gesetz

Forderungen

bullet FASB gibt Aktualisierung an den Bilanzierungsstandards zu den Auswirkung einer Änderung eines Kredits heraus, wenn der Kredit Teil eines Pools ist, der als einzelner Vermögenswert bilanziert wird

Pensionsleistungen

bullet IASB veröffentlicht Entwurf zu Verbesserungen bei der Bilanzierung von leistungsorientierten Plänen
bullet Gesundheitsreform – Auswirkungen auf die Bilanzierung von Leistungen an Arbeitnehmer

Erlöserfassung

bullet FASB gibt Aktualisierung an den Bilanzierungsstandards zur Meilensteinmethode bei der Erlöserfassung heraus

Aktienvergütung

bullet FASB gibt Aktualisierung an den Bilanzierungsstandards zur Auswirkung einer Denominierung des Ausübungspreises einer aktienbasierten Vergütungsprämie in der Währung des Marktes, auf dem der zugrunde liegende Beteiligungstitel vorrangig gehandelt wird, heraus

Übertragung und Bedienung

bullet Vorsitzender des FASB schreibt Brief an den Finanzdienstleistungsausschuss des Repräsentantenhauses, in dem die Bilanzierungsleitlinien erläutert werden, die für die Bilanzierungspraxis bei Lehman bedeutend sind

Rechnungslegung einzelner Branchen

bullet FASB gibt Aktualisierung an den Bilanzierungsstandards zur Veröffentlichung zu Basis-Jackpot-Schulden von Casinos heraus
bullet FASB gibt Aktualisierung an den Bilanzierungsstandards dazu heraus, wie Beteiligungen, die in separaten Konten gehalten werden die Konsolidierungsprüfung solcher Beteiligungen durch einen Versicherer beeinflussen
bullet FASB gibt Aktualisierung an den Bilanzierungsstandards zur Änderung des SEC-Inhalts bei den Leitlinien zu Öl und Gas heraus
bullet FASB gibt Entwurf zu Angaben zur Bewertung von kostenloser Gesundheitsfürsorge für Bedürftige heraus
bullet FASB gibt Entwurf zur Darstellung von Versicherungsansprüchen und damit in Verbindung stehenden eingetriebenen Versicherungsleistungen heraus
bullet IASB gibt Diskussionspapier zu schürfenden Tätigkeiten heraus

Sonstige Rechnungslegungsthemen

bullet Zusammenfassung der Auswirkungen der Gesundheitsreform auf die Rechnungslegung und die Angaben
bullet FAF/FASB und amerikanische XBRL-Entwickler verkünden Forschungsinitiative
bullet FAF benennt Louis Matherne als FASB-Vorsitzenden der Taxonomieentwicklung

SEC-Angelegenheiten

bullet SEC gibt vorgeschlagene Regelung zum Berichterstattungssystem großer Händler heraus
bullet SEC gibt vorgeschlagene Regelung zu Zugang zu Handelsplattformen für gelistete Optionen heraus
bullet SEC gibt vorgeschlagene Regelung zu Asset Backed Securities heraus
bullet SEC gibt endgültige Regelung zur Einführung des aktualisierten Handbuchs für EDGAR-Einreicher heraus
bullet Regelungsausschuss der SEC veröffentlicht Bericht über die Sitzung im September 2009

Sonstige Prüfungsthemen

bullet Zusammenfassung der Sitzung vom 7. und 8. April des ständigen Beirats der PCAOB
bullet PCAOB veröffentlicht Prüfungshinweis des Stabs zu bedeutenden ungewöhnlichen Geschäftsvorfällen
bullet PCAOB veröffentlicht vorgeschlagenen Prüfungsstandrad zur Kommunikation mit Prüfungsausschüssen
bullet AICPA gibt Standard zur Berichterstattung über Kontrollen bei Dienstleistungsorganisationen heraus

FASAB-Angelegenheiten

bullet FASAB gibt Standard zur Rechnungslegung für Sozialversicherungsprogramme heraus
bullet FASAB gibt Standard zur Bilanzierung staatlicher Öl- und Gasreserven heraus

Sonstige internationale Themen

bullet IFRS-Stiftung veröffentlicht IFRS-Taxonomie für 2010
bullet Paul Pacter in den IASB berufen
bullet IASB und FASB geben vierteljährlichen Fortschrittsbericht zu den Verpflichtungen aus dem Arbeitsabkommen heraus

Zurückliegende Ausgaben von Accounting Roundup finden Sie hier.

 

4. Mai 2010: Neuer Global IFRS and Offerings Services-Newsletter erschienen
Auf IAS Plus.com haben wir die Ausgabe März 2010 des Global IFRS and Offerings Services (GIOS)-Newsletters zum Herunterladen bereitgestellt (in englischer Sprache, 294 KB), in der die aktuellen Geschehnisse bis einschließlich 15. März zusammengefasst sind. Global IFRS and Offerings Services ist ein internationales Team von Deloitte-Praxisexperten, die nicht-amerikanischen Unternehmen und nicht-amerikanischen Beratungsteams bei der Anwendung US-amerikanischer und internationaler Rechnungslegungsstandards (d.h. US-GAAP und IFRS) und bei der Befolgung der SEC-Berichtsanforderungen behilflich sind. Der GIOS-Newsletter ist eine Aktualisierung der relevanten Rechnungslegungsvorschriften, aufsichtsrechtlicher und anderer Themen, Internetsendungen und Publikationen mit Links zu den Quellen. Frühere Ausgaben finden Sie hier (in englischer Sprache).
In dieser Ausgabe des GIOS-Newsletters:

IFRS-Sachverhalte

bullet IASB veröffentlicht Vorschläge für die Bewertung von Schulden nach IAS 37 erneut zur Stellungnahme
bullet IASB gibt Änderung bezüglich einer begrenzten Ausnahme von IFRS 1 heraus
bullet IFRS-Stiftung schlägt IFRS-Taxonomie 2010 vor
bullet Interpretations Committee stellt Bilanzierung eines Tauschs von Schuld- in Eigenkapitaltitel klar
bullet IASB ändert IFRIC 14
bullet Neue Mitglieder des IASB ernannt
bullet SEC veröffentlicht Arbeitsplan zu weiteren Schritten zur Zulassung von IFRS für US-Emittenten
bullet IASB erörtert begrenztes Projekt zu Ertragssteuern
bullet IFRS-Werkzeuge

US-GAAP-Sachverhalte

bullet FASB gibt Leitlinien zu Ausnahme von Anwendungsbereich von ASC 815 in Bezug auf eingebettete Kreditderivate heraus
bullet FASB trifft Entscheidung über die Bilanzierung von Finanzinstrumenten
bullet FASB und IASB veröffentlichen Entwurf zum Konzept der Berichtseinheit im Rahmenkonzept
bullet FASB und IASB treffen weitere Entscheidungen zu Finanzinstrumenten mit Merkmalen von Eigenkapital
bullet FASB gibt Aktualisierung der Bilanzierungsstandards (Accounting Standards Update, ASU) hinsichtlich Verschiebung von Standard 167 für bestimmten Investmentgesellschaften heraus
bullet FASB finalisiert ASU zu Folgeereignissen
bullet FASB gibt ASU mit fachlichen Korrekturen an verschiedenen Kodifizierungssachverhalten heraus
bullet FASB stellt Anwendungsbereich der Vorsorge für einen Rückgang in der Inhaberschaft in ASC 810-10 klar
bullet FASB gibt ASU zu Zweckgesellschaften heraus
bullet FASB gibt Leitlinien zur Bilanzierung von Ausschüttungen an Anteilseigner in Zusammensetzung aus Aktien und Barmitteln heraus
bullet FASB erörtert Ansatz für die Bilanzierung von Kreditverlusten und Zinserträgen
bullet FASB gibt ASU zu treuhänderisch verwalteten Vereinbarungen und zur Annahme der erfolgten Vergütung heraus
bullet FASB gibt ASU hinsichtlich der Übertragung von finanziellen Vermögenswerten heraus
bullet FASB aktualisiert Vorschriften zur Schätzung und entsprechenden Angaben von Öl- und Gasreserven
bullet Rechnungslegungserwägungen des SEC-Stabs in Bezug auf die venezolanische Wechselkurskontrolle und den Status der Hochinflation
bullet FASB veröffentlicht überarbeiteten Anwenderhinweis zur Kodifizierung
bullet FASB veröffentlicht fachliche Korrekturen am SEC-Inhalt
bullet AICPA veröffentlicht Fachpraxishilfen
bullet FASB ratifiziert Beschluss zur Veröffentlichung hinsichtlich Auswirkung einer Denominierung des Ausübungspreises einer aktienbasierten Vergütungsprämie in der Währung des Marktes, auf dem der zugrunde liegende Beteiligungstitel vorrangig gehandelt wird
bullet FASB ratifiziert Beschluss zur Veröffentlichung hinsichtlich Auswirkung einer Änderung eines Kredits, wenn der Kredit Teil eines Pools ist, der als einzelner Vermögenswert bilanziert wird
bullet FASB ratifiziert Beschluss zur Veröffentlichung zu Basis-Jackpot-Schulden von Casinos
bullet FASB ratifiziert Beschluss zur Veröffentlichung zu Erwägungen zu Bilanzierung von mehrheitskontrollierten Beteiligungen, wenn die Eigentümerschaft über ein separates Konto erfolgt
bullet EITF schlägt Klarstellung der Definition abgegrenzter Erwerbskosten bei Versicherungsunternehmen vor
bullet FASB ratifiziert Beschluss zur Veröffentlichung zur Meilensteinmethode bei der Erlöserfassung
bullet FASB gibt ASU zur Verbesserung der Angaben hinsichtlich Bewertungen zum beizulegenden Zeitwert heraus

Sonstige Sachverhalte
bullet IRS schlägt vor, dass bestimmte Steuerzahler unsichere Steuerpositionen berichten sollen
bullet Mitglieder des "Blue-Ribbon Panel" werden sich Standards für nicht börsennotierte Unternehmen widmen
bullet FAF ernennt neuen Board-Treuhänder
bullet FAF behält XBRL-Taxonomie für US-GAAP bei
bullet SEC veröffentlichet endgültige Regelungen IC-29132 und 33-9108
bullet SEC veröffentlicht Einhaltungs- und Angabeinterpretationen (Compliance and Disclosure Interpretations, C&DIs) zu Verordnung S-K und Formular 8-K
bullet Der Auditing Standards Board des AICPA veröffentlicht verschiedene Verlautbarungen zu Prüfungsstandards
bullet Der Auditing Standards Board des AICPA schlägt verschiedene Verlautbarungen zu Prüfungsstandards vor
bullet SEC verabschiedet PCAOB-Prüfungsstandard 7
bullet SEC verabschiedet Leitlinien zu "Klimawandel"-Angaben
bullet SEC veröffentlicht Einhaltungs- und Angabeinterpretationen zu nicht auf US-GAAP beruhenden Werten
bullet SEC veröffentlicht abschließenden Regeln zur Abstimmung der Anteilseigener über Vorstandsgehälter ("Say-on-Pay") bei Unternehmen im TARP-Programm
bullet AICPA veröffentlicht Leitlinien zu Aufträgen über Erstellung und Prüfung
bullet SEC Kommunikationen verfügbar
bullet PCAOB schlägt sieben Prüfungsstandards zur Risikobewertung neu vor

 

3. Mai 2010: Tansania klärt Anwendung des IFRS für KMU

Seit 2004 müssen alle Unternehmen in Tansania mit Ausnahme von staatlichen Unternehmen IFRS anwenden. Staatliche Unternehmen wenden die internationalen Rechnungslegungsstandards für den öffentlichen Sektor (International Public Sector Accounting Standards, IPSAS) an. Der nationale Board der Rechnungsleger und Prüfer von Tansania hat nun klargestellt, welche Unternehmen den IFRS für KMU anwenden dürfen. Folgendes gilt:

bullet Öffentlich rechenschaftspflichtige Unternehmen wenden die vollen IFRS an. Zu diesen Unternehmen gehören:
bullet Unternehmen, deren Anteile öffentlich gehandelt werden;
bullet Finanzinstitute wie Banken, Versicherungen, Pensionsfonds, Investmentfonds, Wertpapierhändler;
bullet Unternehmen, die einen grundlegenden öffentlichen Auftrag haben oder eine grundlegende Öffentliche Leistung erbringen wie beispielsweise Versorgungsunternehmen;
bullet alle Unternehmen einschließlich staatlicher Unternehmen mit mehr als 100 Arbeitnehmern oder mit Kapitalanlagen in langfristigen Vermögenswerten von mehr als 800.000.000 Tansania-Schilling (etwa 425.000 Euro).
bullet Unternehmen ohne öffentliche Rechenschaftspflicht dürfen den IFRS für KMU anwenden. Zu diesen Unternehmen gehören nicht börsennotierte Unternehmen oder staatliche Unternehmen mit weniger als 100 Arbeitnehmern oder mit Kapitalanlagen in langfristigen Vermögenswerten von weniger als 800.000.000 Tansania-Schilling (etwa 425.000 Euro). Diese Unternehmen dürfen alternativ auch die vollen IFRS anwenden.
bullet Unternehmen des öffentlichen Sektors dürfen auch die IPSAS anwenden, solange sie nicht als öffentlich rechenschaftpflichtig (s.o.) anzusehen sind.

Unternehmen, die die IFRS oder den IFRS für KMU anwenden, müssen diese Anwendung wie vom IASB herausgegeben vollständig und ohne Änderungen anwenden. Die entsprechend Verordnung des nationalen Boards der Rechnungsleger und Prüfer von Tansania finden Sie hier (in englischer Sprache, 194 KB).

 

3. Mai 2010: Strategiematrix für Verrechnungspreise
Die Strategiematrix für die Bildung von Verrechnungspreisen von Deloitte ist weiterhin der maßgebliche und umfassendste Leitfaden seiner Art. Die Ausgabe 2010 bietet wesentliche Informationen zu Verrechnungspreissystemen in 51 Rechtskreisen weltweit und bei der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD). Die Broschüre enthält Leitlinien zur Planung von Methoden zur Verrechnungspreisbildung, zur Dokumentation, zu Strafen und anderen Fragen. Sie können sich den Verrechnungspreisleitfaden 2010 kostenfrei herunterladen (76 Seiten in englischer Sprache, 594 KB).

 

3. Mai 2010: 144. DSR-Sitzung - Sitzungspapiere
Der größte Teil der Sitzungspapiere für den öffentlichen Teil der 144. Sitzung des Deutschen Standardisierungsrates (DSR) vom 10. und 11. Mai 2010 steht auf der Internetseite des DRSC zum Herunterladen bereit. Die noch fehlenden Papiere sollen in Kürze folgen.

 

2. Mai 2010: Countdown-Newsletter von Deloitte Kanada zum Übergang auf IFRS

Unsere kanadischen Kollegen haben die Aprilausgabe ihres Countdown-Newsletters zum Übergang auf IFRS freigegeben. Im Newsletter werden praktische Fragen erörtert, denen kanadische Unternehmen beim Übergang auf IFRS gegenüberstehen, und die jüngsten Ereignisse im Bereich der IFRS zusammengefasst. Zu den in dieser Ausgabe behandelten Themen gehören:

bullet Der erste Akt – unsere Sichtweise auf die Eröffnungsbilanz nach IFRS
bullet Der 'Hammer' – Praktische Anwendungshinweise und Beispiele von LightYear zur Eröffnungsbilanz nach IFRS
bullet Aktueller Stand bei internationalen Standardsetzungsaktivitäten

Weiterführende Informationen:

bullet Aprilausgabe 2010 des Countdown-Newsletters in englischer Sprache (2.008 KB)
bullet Aprilausgabe 2010 des Countdown-Newsletters in französischer Sprache (Compte à Rebours) (1.787 KB)

Weitere Informationen:

bullet IAS PLUS-Länderseite zu Kanada
bullet englischsprachige Seite unserer internationalen Kollegen mit Informationen für IFRS-Erstanwender

 

2. Mai 2010: Internetsendungen des IASB zu Pensionen und schürfenden Tätigkeiten
Stabsmitarbeiter des IASB werden getrennte und live ausgestrahlte Internetpräsentationen moderieren, in welchen sie in den jüngst veröffentlichten Standardsentwurf zu leistungsorientierten Plänen und das Diskussionspapier zu schürfenden Tätigkeiten einführen. Beide Präsentationen werden Teilnehmern die Möglichkeit einräumen, Fragen zu stellen:
bullet Thema der Internetsendung: Standardentwurf des IASB zu leistungsorientierten Plänen
bullet Datum und Uhrzeit: Donnerstag, 6. Mai 2010, 11:00 Uhr und Wiederholung um 17:00 Uhr deutscher Zeit
bullet Weiterführende Informationen und Anmeldung: hier

bullet Thema der Internetsendung: Diskussionspapier des IASB zu schürfenden Tätigkeiten
bullet Datum und Uhrzeit: Freitag, 7. Mai 2010, 16:00 Uhr deutscher Zeit
bullet Weiterführende Informationen und Anmeldung: hier

 

1. Mai 2010: IFRS XBRL-Taxonomie für 2010 ist erhältlich
Die IFRS-Stiftung hat die IFRS XBRL-Taxonomie 2010 freigegeben. Die Taxonomie 2010 steht im Einklang mit den IFRS und dem IFRS für kleine und mittelgroße Unternehmen (KMU) und hat zum ersten mal beide Regelwerke in eine einzige Taxonomie überführt. Die IFRS-Taxonomie 2010 ist eine Übertragung der IFRSs per 1. Januar 2010 in das XBRL-Format (eXtensible Business Reporting Language). XBRL ermöglicht eine leichtere und schnellere elektronische Einreichung von Finanzinformationen und den Vergleich von IFRS-Finanzdaten durch Unternehmen, Aufsichtsbehörden, Anleger, Analysten und anderweitige Nutzer von Finanzinformationen. Die Dateien für die IFRS-Taxonomie nebst Begleitmaterial können Sie hier von der Internetseite der Stiftung herunterladen.

 

1. Mai 2010: Internetsendung von Deloitte zu IFRS in den USA

Am 11. Mai 2010 werden unsere amerikanischen Kollegen eine kostenfrei und live ausgestrahlte DBriefs-Internetsendung mit dem Titel International Financial Reporting Standards: Entscheidende Schritte, die Unternehmen jetzt zu nehmen erwägen sollten aus (in englischer Sprache). Angesichts der jüngsten Erklärung der SEC hinsichtlich der Unterstützung eines Übergangs auf die IFRS sowie vorgeschlagener Änderungen an den statutarischen Berichtsanforderungen für US-amerikanische Unternehmen mit internationalen Tochtergesellschaften fragen sich viele Unternehmen, welche Schritte man wann in der Praxis einleiten kann, um sich auf die IFRS vorzubereiten. In der Internetsendung werden folgende Punkte angesprochen:

bullet Identifizierung zeitkritischer IFRS-Tätigkeiten
bullet Wege, mögliche prozessuale und Systemauswirkungen der IFRS zu behandeln
bullet Mögliche Auswirkungen auf die Steuerzahlungen und die Steuerplanung weltweit
bullet Statutarische IFRS-Anforderungen in internationalen Rechtskreisen wie dem Vereinigten Königreich oder Brasilien
bullet Thema der Internetsendung: IFRS: Entscheidende Schritte, die Unternehmen jetzt zu nehmen erwägen sollten
bullet Datum und Uhrzeit: Dienstag, 11. Mai 2010, 15:00-16:00 US-amerikanische Ostküstenzeit
bullet Moderator: Rich Rorem, Principal - Deloitte Consulting LLP
bullet Weiterführende Informationen und Anmeldung: hier

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