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30. Juni 2010: Newsletter zur Konvergenz von IASB und FASB
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Das IFRS Global Office von Deloitte hat eine neue Ausgabe des IFRS in Focus-Newsletters mit dem Titel
IASB und FASB modifizieren die Strategie zur Konvergenz
(in englischer Sprache, 78 KB). In diesem Newsletter werden die geänderte Strategie zur Konvergenz und der aktualisierte
Arbeitsplan von IASB und FASB dargestellt. IASB und FASB haben ihre Strategie zur Konvergenz als Reaktion auf Bedenken
hinsichtlich der Fähigkeit der Adressaten, Stellung zu einer großen Zahl an Vorschlägen zu nehmen, deren Veröffentlichung
im zweiten Quartal 2010 erwartet wurde, geändert. Alle zurückliegenden Ausgaben des IFRS in Focus-Newsletters
finden Sie hier. Über den aktuellen Stand des Arbeitsprogramms
informieren wir auf unserer Agendaseite zu den Projekten. |
30. Juni 2010: CEBS veröffentlicht zwei Folgeberichte zu seiner Beurteilung der Angaben von Banken
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Der Ausschuss der europäischen Bankenaufsichtsbehörden (Committee of European Banking Supervisors, CEBS) hat
die Beurteilung der Banktransparenz in deren geprüften Abschlüssen für das Jahr 2009 und die Folgeüberprüfung
der Banktransparenz in der deren Berichten nach Säule 3 für das Jahr 2009 veröffentlicht. In ihrer
Presseerklärung stellt CEBS fest, dass "diese Arbeiten CEBSs fortwährendes Interesse an den Bankangaben hinsichtlich
der Auswirkungen der Krise auf ihre Geschäftstätigkeit und finanzielle Situation" widerspiegeln.
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30. Juni 2010: Heads Up-Newsletter zu vorgeschlagenen Leitlinien des FASB zu Bemessung des beizulegenden Zeitwerts
und Angaben
30. Juni 2010: AFRAC-Stellungnahme zur Bilanzierung von
Finanzanlage- und Finanzumlaufvermögen
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Der österreichische Standardsetzer Austrian Financial Reporting and
Auditing Committee (AFRAC) hat eine neue Stellungnahme
"Grundsatzfragen der unternehmensrechtlichen Bilanzierung von Finanzanlage- und Finanzumlaufvermögen"
veröffentlicht (167 KB). Diese Stellungnahme übernimmt und ersetzt die Stellungnahme "Aktuelle Fragen der unternehmensrechtlichen Bewertung von Finanzanlage- und Finanzumlaufvermögen" vom Dezember 2008.
Im Vorfeld wurde im Dezember 2009 der Entwurf veröffentlicht, der auch das Thema "Derivate und Sicherungsinstrumente"
behandelte. Der besseren Übersicht halber wird dieser Themenbereich getrennt in einer eigenen AFRAC-Stellungnahme behandelt werden, deren Veröffentlichung für Ende September 2010 geplant ist. |
30. Juni 2010: PS 880 Prüfung von öffentlichen Kaufangeboten
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Der Kammervorstand der schweizerischen Treuhand-Kammer hat den neuen Prüfungsstandard PS 880 zur Prüfung von öffentlichen Kaufangeboten verabschiedet.
Alle Prüfungsstandards der Treuhand-Kammer finden Sie
hier. |
30. Juni 2010: EFRAG-Stellungnahme zum IASB-Entwurf zu
Finanzinstrumenten: Fortgeführte Anschaffungskosten und Wertminderung
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Die Europäischen Beratungsgruppe für Finanzberichterstattung (European
Financial Reporting Advisory Group, EFRAG) hat beim IASB eine Stellungnahme
dessen Entwurf zu
Finanzinstrumenten: Fortgeführte Anschaffungskosten und Wertminderung
eingereicht. EFRAG unterstützt die allgemeine Richtung der Überlegungen
des IASB, meldet aber einige größere Bedenken an. Eine Verknüpfung auf
die Stellungnahme finden Sie in der englischsprachigen
Presseerklärung
von EFRAG. |
30. Juni 2010: IDW EPS 570: Beurteilung von Embedded Value Berichten von Versicherungsunternehmen
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Im IDW EPS 570, den der Hauptfachausschuss (HFA) des Instituts
der Wirtschaftsprüfer (IDW) am 23. Juni 2010 als Entwurf verabschiedete, wird die Berufsauffassung dargelegt, wie Embedded Value Berichte von Versicherungsunternehmen nach Art des marktkonsistenten Embedded Value (MCEV) entsprechend den Prinzipien des CFO-Forums zu beurteilen sind, wenn eine Prüfung oder prüferische Durchsicht stattfindet.
Der Entwurf ist abrufbar in der
Rubrik Verlautbarungen, Download von Entwürfen
der Internetseite des IDW, und wird abgedruckt in Heft 07/2010 der IDW Fachnachrichten und im Supplement 3/2010 der Zeitschrift "Die Wirtschaftsprüfung". Eine Möglichkeit zur Stellungnahme besteht bis zum 31.
Dezember 2010.
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30. Juni 2010: Auswirkungen der Wirtschaftskrise auf Abschreibungen im Sachanlagevermögen
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Bei vielen Unternehmen gibt es konjunkturell bedingt eine deutlich geringere Auslastung der Produktionsanlagen. Vor diesem Hintergrund äußerte sich der
Hauptfachausschuss (HFA) des Instituts der Wirtschaftsprüfer (IDW) in seiner 220. Sitzung am 10./11.
Juni 2010 zu der Frage, inwieweit Anpassungen der planmäßigen Abschreibungen solcher Sachanlagen im handelsrechtlichen Jahresabschluss in Betracht kommen. Hintergründe und Ergebnisse der Diskussion finden Sie in
diesem
Dokument des IDW (29 KB).
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30. Juni 2010: Tagesordnung für die Sitzung des Interpretations Committee am 8. und 9. Juli 2010
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Das IFRS Interpretations Committee (vormals IFRIC) wird am Donnerstag und Freitag, den
8. und 9. Juli 2010 (am 9. Juli nur vormittags)
in den Räumen des IASB in London tagen. Die Sitzung steht Beobachtern
offen und wird im Internet übertragen. Nachfolgend geben wir die
vorläufige Agenda der Sitzung wieder.
Agenda für
die Sitzung des Interpretations Committee Donnerstag und Freitag, 8. und
9. Juli 2010 |
Donnerstag, 8. Juli 2010 (10:15h-18:00h)
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Einführung
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IAS 16 Sachanlagen Bilanzierung von Abraumkosten während der Produktionsphase in der Bergbaubranche
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IFRS 2 Anteilsbasierte Vergütungen Ausübungs- und Nichtausübungsbedingungen |
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IAS 27 Konzern- und separate Abschlüsse nach IFRS – Put-Optionen auf nicht beherrschende Anteile |
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Überprüfung der vorläufigen Agendaentscheidungen, die in der
Maiausgabe von IFRIC Update veröffentlicht wurden
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IAS 1 Darstellung des Abschlusses Angaben zur Annahme
der Unternehmensfortführung: Spezifizierung der Auswirkungen der
Unternehmensfortführung |
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IAS 12 Ertragsteuern – Ansatz von latentem Steuervermögen für
nicht realisierte Verluste aus zur Veräußerung verfügbaren Schuldtiteln |
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IAS 39 Finanzinstrumente: Ansatz und Bewertung
Wertminderung von finanziellen Vermögenswerten, die aus der Kategorie
Zur Veräußerung verfügbar in Kredite und Forderungen umklassifiziert
werden |
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Themen, die weiter erörtert werden sollten
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IFRS 1 Erstmalige Anwendung der International Financial Reporting Standards feste Zeitpunkte
in der Ausnahme für Ausbuchungen |
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IFRS 1 Erstmalige Anwendung der International Financial Reporting Standards
– Gewinne am Tag 1 |
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IAS 1 Darstellung des Abschlusses Vergleichsinformationen
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IAS 21 Auswirkungen von Änderungen der Wechselkurse Rückzahlungen einer Beteiligung/Währungsumrechnungsrücklage |
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IAS 29 Rechnungslegung in Hochinflationsländern
Berichterstattung nach IFRS nach einer Phase chronischer Hochinflation |
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IAS 40 Als Finanzinvestition gehaltene Immobilien
– Wechsel vom Modell des
beizulegenden Zeitwerts
auf das
Anschaffungskostenmodell |
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Freitag, 9. Juli (09:00h-12:30h)
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30. Juni 2010: Studie zu Chinas Übernahme von IFRS-basierten Standards
30. Juni 2010: Entwurf von Änderungen in begrenztem Umfang im Hinblick auf die Bewertung zum beizulegenden Zeitwert
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Der IASB hat gestern einen ergänzenden Entwurf zur Angabe einer Bewertungsunsicherheitsanalyse für Bewertungen zum beizulegenden Zeitwert herausgegeben
(ED/2010/7 Measurement Uncertainty Analysis Disclosure for Fair Value Measurements).
Darin werden relativ geringfügige Änderungen an den Vorschlägen aus
dem IASB-Entwurf vom Mai 2009
zur Bewertung zum beizulegenden Zeitwert vorgeschlagen.
Anstelle der bisher vorgesehenen Sensitivitätsanalyse soll nunmehr eine Analyse von Bewertungsunsicherheiten vorzunehmen und offenzulegen
sein. Konkret wird eine tabellarische Anhangangabe gefordert, die für alle zum
beizulegenden Zeitwert bilanzierten Vermögenswerte und Schulden eventuelle Fair-Value-Änderungen ausweist, die sich ergeben, würde man einbezogene nicht-beobachtbare Bewertungsfaktoren ändern. Diese Angabepflicht ist beschränkt auf
beizulegende Zeitwerte im Hierarchielevel 3. Bei dieser Wertangabe sind eventuelle Korrelationen zu berücksichtigen. Ist
also bei Änderung eines Bewertungsfaktor aufgrund eines engen Zusammenhangs auch eine Änderung eines anderen Bewertungsfaktors erforderlich, müssen beide Faktoränderungen im auszuweisenden Betrag eingeschlossen sein. Von dieser Angabepflicht
sind grundsätzlich keine Bilanzposten ausgenommen, es sei denn, ein individueller IFRS schließt spezifische Sachverhalte explizit aus.
Die Kommentierungsfrist endet am 7. September 2010. Folgende
Dokumente stehen Ihnen in englischer Sprache zur Verfügung:
Bereits im Mai 2009 hatte der IASB den Entwurf eines IFRS Bewertung zum beizulegenden Zeitwert zur Diskussion gestellt. Auf Basis der FASB-Vorschriften gemäß Topic 820 (vormals: SFAS 157) enthielt dieser Entwurf einige Abweichungen von den US-amerikanischen Vorschriften. Nach gemeinsamen Erörterungen haben IASB und FASB sich nun in allen Aspekten geeinigt und streben vollständig einheitliche Regelungen an. Im Vergleich zum IASB-Entwurf von Mai 2009 ergeben sich dabei auch Änderungen, die der IASB im gestern veröffentlichten ergänzenden Entwurf nicht zur Diskussion stellt.
Der FASB hat ebenfalls gestern einen Exposure Draft zu Änderungen der Vorschriften zur
Bewertung zum beizulegenden Zeitwert (Topic 820) publiziert. Dieser enthält alle Aspekte, also auch die, welche Abweichungen vom IASB-Entwurf von 2009 bedeuten. Auch dieser Entwurf kann bis 7. September 2010 kommentiert werden. Beide Boards werden die Stellungnahmen gemeinsam erörtern. Insofern kann auf diesem Wege indirekt auch zu den sonstigen, vom IASB nicht unmittelbar veröffentlichten Neuvorschlägen Stellung genommen werden.
Die entsprechende FASB-Pressemitteilung finden Sie
hier. |
29. Juni 2010: RIC veröffentlicht Entwurf der zweiten Fortsetzung des Anwendungshinweises
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Das DRSC gibt bekannt, dass der
Entwurf zur zweiten Fortsetzung des RIC-Anwendungshinweises IFRS (2009/02) Ausgewählte IFRS-Bilanzierungsfragen in
Zusammenhang mit der Finanz- und Wirtschaftskrise ab sofort von der Internetseite des DRSC heruntergeladen werden
kann. Stellungnahmen können bis zum 28. Juli 2010 beim RIC (per Post: DRSC e.V., Zimmerstr. 30, 10969 Berlin oder
per Mail: info@drsc.de oder per Fax: 030-20641215) eingereicht werden. |
29. Juni 2010: Reaktionen auf die Kündigung des Standardisierungsvertrags durch das DRSC
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Wie in unserer gestrigen Nachricht berichtet, hat das Deutsche Rechnungslegungs Standards Committee e.V. (DRSC)
beschlossen, den mit dem Bundesministerium der Justiz (BMJ) abgeschlossenen Standardisierungsvertrag mit Wirkung zum
31. Dezember 2010 zu kündigen. Diese Ankündigung hat für heftige Reaktionen in der Presse gesorgt. Mit einer Auflösung
des DRSC würden die Grundsätze der internationalen Rechnungslegung künftig ohne die Mitwirkung Deutschlands erarbeitet,
da das DRSC deutsche Interessen in den Anhörungen und Gremien des DRSC vertritt. Des Weiteren ist das DRSC proaktiv
unter anderem durch Abhaltung der Öffentlichen Diskussionen tätig. Ein Teil des Streits, der zu Kündigung des Vertrags
geführt hat, bezieht sich auf Fragen der Finanzierung. Nach Meinung der Presse dürften solche Fragen aber zweitrangig
gegenüber dem Verlust der deutschen Stimme und Einflussmöglichkeit bei der Entwicklung der IFRS sein. Entsprechende
Artikel finden Sie heute in der Frankfurter Allgemeine Zeitung (S. 10), im Handelsblatt (S. 21) und in der
Börsen-Zeitung (S. 7). |
29. Juni 2010: DSR verabschiedet Stellungnahme zum IASB-Entwurf ED/2009/12
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Der Deutsche Standardisierungsrat (DSR) hat seine
Stellungnahme zum Standardentwurf ED/2009/12 Finanzinstrumente: Fortgeführte Anschaffungskosten und Wertminderung
an den IASB übermittelt. Darin unterstützt der Standardisierungsrat den Vorschlag des IASB auf konzeptioneller Ebene, weil
er die Verbindung zwischen der Erfassung von Zinserträgen und späteren Wertberichtigungen sachgerechter abbildet als ein
Modell der eingetretenen Verluste. Allerdings hat der DSR starke Vorbehalte, was die praktische Umsetzbarkeit der
unterbreiteten Vorschläge angeht, und mahnt weitergehende Erleichterungen an. |
29. Juni 2010: Verabschiedung des IDW RS HFA 31
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Der Hauptfachausschuss (HFA) des Instituts der Wirtschaftsprüfer
(IDW) hat die IDW Stellungnahme zur Rechnungslegung:
Aktivierung von Herstellungskosten (IDW RS HFA 31) verabschiedet.
IDW RS HFA 31 ersetzt die IDW Stellungnahme des HFA 5/1991: Zur Aktivierung von Herstellungskosten.
IDW RS HFA 31 wird in Heft 7/2010 der IDW Fachnachrichten sowie im WPg Supplement 3/2010 abgedruckt werden.
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29. Juni 2010: EFRAG-Konsultation zu den proaktiven Aktivitäten
in Europa
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Die Europäischen Beratungsgruppe für Finanzberichterstattung
(European Financial Reporting Advisory Group, EFRAG) hat eine
öffentliche Konsultation zum vorgeschlagenen Arbeitsprogramm für die
proaktiven Aktivitäten in Europa angestoßen. Françoise Flores, die
Vorsitzende von EFRAG wird in der Presseerklärung von EFRAG wie
folgt zitiert: “Ratschläge und Hinweise zu unserer proaktiven Arbeit
von unseren europäischen Anwendern einzuholen, ist einer der
Hauptschritte bei der Sicherstellung, dass wir auf ihre Bedürfnisse
eingehen. Diese öffentliche Konsultation spiegelt auch das hohe Maß
an Transparenz dahingehend wider, wie EFRAG dem öffentlichen
Interesse Europas dient. Aus diesen Gründen wäre ich unseren
Anwendern dankbar, wenn sie uns ihre Ansichten zur Art und Weise und
zur Ausrichtung unserer proaktiven Aktivitäten mitteilen würden.” Die
proaktive Arbeit von EFRAG zielt darauf ab, die europäischen Adressaten einzubinden und zeitnah wirkungsvolle Eingaben zu Beginn der IASB-Arbeiten
zu leisten. Die Frist für die Einreichung von Stellungnahmen in
Bezug auf die Konsultation endet am 30. September 2010. Sie finden
eine Verknüpfung auf das Konsultationspapier in der
englischsprachigen
Presseerklärung von EFRAG. |
29. Juni 2010: Newsletter zum IASB-Entwurf Erlöserfassung
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Das IFRS Global Office von Deloitte hat einen
IFRS in Focus-Newsletter mit dem Titel IASB gibt
Entwurf zur Erlöserfassung heraus veröffentlicht (in englischer Sprache,
97 KB). [Bis Juni 2010 trugen diese Newsletter die Bezeichnung
IAS Plus Update.] In dem Newsletter werden die Vorschläge des IASB vom 24. Mai 2010
hinsichtlich eines neuen Standards erörtert, der gemeinsam mit dem
FASB entwickelt wurde und IAS 18 Erlöse, IAS 11 Fertigungsaufträge
und die zugehörigen Interpretationen ersetzen soll. Das Kernprinzip
des Standards ist, dass ein Unternehmen Erlöse aus Verträgen mit
Kunden dann erfassen soll, wenn es Dienstleistungen gegenüber dem
Kunden erbringt oder Güter an ihn überträgt. Der zu erfassende
Betrag entspricht der Gegenleistung, die das Unternehmen vom Kunden
erhält oder zu erhalten erwartet. Alle unsere zurückliegenden Ausgaben von IFRS in Focus
und IAS Plus Update finden Sie hier. Unsere Agendaseite zum
Projekt Erlöserfassung finden Sie hier.
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29. Juni 2010: Oberster Gerichtshof urteilt über PCAOB
28. Juni 2010: Überarbeitung von IDW Stellungnahmen aufgrund des BilMoG
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Der Hauptfachausschuss (HFA) des Instituts der Wirtschaftsprüfer
(IDW) hat die überarbeiteten Fassungen zweier IDW Stellungnahmen zur Rechnungslegung: Zweifelsfragen zum Ansatz und zur Bewertung von Drohverlustrückstellungen (IDW RS HFA 4)
sowie Bilanzierung entgeltlich erworbener Software beim Anwender (IDW RS HFA 11) verabschiedet. Damit wurden die Verlautbarungen an das mit dem Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz (BilMoG)
geänderte HGB angepasst. Die Neufassungen der beiden IDW Stellungnahmen zur Rechnungslegung werden in Heft 7/2010 der IDW Fachnachrichten sowie im WPg Supplement 3/2010 abgedruckt.
Die Presseerklärung des IDW finden Sie
hier. |
28. Juni 2010: DRSC kündigt Standardisierungsvertrag mit dem BMJ
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Das Deutsche Rechnungslegungs Standards Committee e.V. (DRSC), Berlin, hat auf seiner heutigen außerordentlichen Mitgliederversammlung beschlossen, den am 3. September 1998 mit dem Bundesministerium der Justiz (BMJ) abgeschlossenen Standardisierungsvertrag mit Wirkung zum 31. Dezember 2010 zu kündigen. „Damit“, so Heinz-Joachim Neubürger, Vorstandsvorsitzender des DRSC, „wollen wir die Möglichkeit schaffen, die Meinungsbildung und Vertretung deutscher Interessen in Fragen der internationalen Rechnungslegung neu zu ordnen“. Dies sei vor dem Hintergrund der veränderten Rahmenbedingungen als Folge der Finanz- und Wirtschaftskrise und der anstehenden, mit politischen Dimensionen verbundenen Grundsatzfragen dringend erforderlich.
Die vollständige
Pressemitteilung des DRSC e.V.
finden Sie hier (21 KB). |
28. Juni 2010: Accounting Alert zur Reform der
Finanzberichterstattung in Australien
28. Juni 2010: Aktueller Stand bei der indischen Konvergenz mit den IFRS
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Das indische Ministerium für Unternehmensangelegenheiten hat
neue Presseerklärungen bezüglich seines Plans für einen phasenweisen Übergang auf 'benannte indische Standards, die mit den IFRS vereinheitlicht wurden' (benannte Standards) durch börsennotierte und große indische Unternehmen mit Ausnahme von Banken und Versicherungsunternehmen
herausgegeben. Es sind jetzt auch Daten für
Versicherungsunternehmen, Banken und andere Finanzinstitute bekannt
gegeben, und einige noch offene Fragen wurden geklärt. Eine
Zusammenfassung der wichtigsten Punkte (eine ausführlichere
Darstellung finden Sie auf unserer
Länderseite Indien):
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Versicherungsunternehmen
erstellen eine Eröffnungsbilanz zum
1. April 2012. |
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Für Banken gilt eine Einführung in Schritten, die mit einer
Eröffnungsbilanz für einige Banken zum 1. April 2013 beginnt; einige
Genossenschaftsbanken (abhängig vom Nettowert) und Banken mit nur regionaler
Bedeutung wären ausgenommen. |
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Für andere Finanzinstitute gilt eine Einführung in Phasen, die am 1.
April 2013 beginnt; einige nicht börsennotierte Finanzinstitute (abhängig
vom Nettowert) wären ausgenommen. |
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Für andere Unternehmen gilt eine Einführung in Phasen, die am 1. April
2011 beginnt; einige nicht börsennotierte Unternehmen (abhängig vom
Nettowert) und kleine und mittelgroße Unternehmen wären ausgenommen. |
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Ausgenommenen Unternehmen wäre es nicht vorgeschrieben, die 'benannten indische Standards, die mit den IFRS vereinheitlicht wurden'
anzuwenden, sie könnten dies aber freiwillig tun. |
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Eine vollständige Einhaltung von IFRS 1 wäre nicht vorgeschrieben, aber
es ist Unternehmen freigestellt, zusätzliche Spalten mit den
neudargestellten Informationen einzufügen. |
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Es sind spezifische als die Daten festgelegt worden, um den
Nettowert zu prüfen, der in den Berechnungen verwendet wird. |
Unternehmen, die die 'benannten indische Standards, die mit
den IFRS vereinheitlicht wurden' anwenden, können nicht automatisch in
Anspruch nehmen, die IFRS vollständig einzuhalten. |
28. Juni 2010: G-20 dringen auf harmonisierte
Rechnungslegungsstandards, nehmen neuen IASB-Arbeitsplan zur Kenntnis
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Die Gruppe der 20 (G-20) hat ihr
Abschlusskommuniqué zum Gipfel veröffentlicht, der am 26. und 27.
Juni 2010 in Toronto abgehalten wurde. Das Kommuniqué betont noch
einmal die Bedeutung eines einzigen Satzes hochwertiger verbesserter
weltweit gültiger Rechnungslegungsstandards und hat den geänderten
Zeitplan von IASB und FASB für den Abschluss der Hauptprojekte bis
Ende 2011 zur Kenntnis genommen. Nachfolgend übersetzen wir einen
Auszug aus dem Kommuniqué, das sie
hier vollständig in englischer Sprache finden.
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Rechungslegungsstandards
30. Wir betonen noch einmal die Bedeutung, die wir dem Erreichen eines
einzigen hochwertigen Satzes verbesserter weltweit gültiger
Rechnungslegungsstandards zumessen. Wir haben den International Accounting Standards Board
und den Financial Accounting Standards Board aufgefordert, ihre
Bemühungen zu verstärken, ihr Harmonisierungsprojekt bis Ende
2011 abzuschließen.
31. Wir haben den International Accounting Standards Board ermutigt,
Interessengruppen im Rahmen des Rahmenkonzepts für den
unabhängigen Standardsetzungsprozess noch stärker
einzubinden; das schließt die Einbindung der aufstrebenden
Märkte ein. |
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28. Juni 2010: Surinam plant die Übernahme des IFRS für KMU

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Die Regierung von Surinam erwägt ein neues
Rechnungslegungsgesetz, mit dem die Anwendung des IFRS für KMU (und
den vollen IFRS als Wahlmöglichkeit) für große und mittelgroße nicht
börsennotierte Unternehmen und andere nicht börsennotierte
Unternehmen, deren Abschlüsse geprüft werden, vorgeschrieben würde.
Die vollen IFRS würden für börsennotierte Unternehmen
vorgeschrieben. Das vorgeschlagene Gesetz wird von der Vereinigung
der Wirtschaftsprüfer in Surinam unterstützt. Derzeit besitzt Surinam keine Gesetze zu Bilanzierungsgrundsätzen oder Abschlüssen. Die lokale Börse schreibt ebenfalls keinen bestimmten Satz Rechnungslegungsprinzipien vor, der von ihren börsennotierten Unternehmen zu verwenden wäre. Daher sind die IFRS nicht verpflichtend durch inländische Unternehmen anzuwenden, gleich ob börsennotiert oder nicht. Ein Unternehmen kann aber freiwillig die IFRS zur Erstellung von Abschlüssen verwenden. |
28. Juni 2010: 146. DSR-Sitzung - Sitzungspapiere
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Die Sitzungspapiere für den öffentlichen Teil der 146. Sitzung des Deutschen Standardisierungsrates am 1.und 2. Juli 2010 stehen
auf der
Internetseite des DRSC zum Herunterladen bereit. |
27. Juni 2010: Chilenischer Regulator verschiebt IFRS-Einführung für Versicherer
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Die chilenische Wertpapier- und Versicherungsaufsicht (Superintendencia de Valores y Seguros, SVS) hat Versicherern
gestattet, die Einführung der International Financial Reporting Standards aufgrund der großen Auswirkungen und der
Arbeitsbelastung, die sich infolge des Erdbebens vom 27. Februar 2010 ergeben, bis 2012 zu verschieben. Ursprünglich
war geplant, dass die Versicherungsunternehmen die IFRS ab dem 1. Januar 2010 übernehmen sollten. Die SVS hat die
Übernahme bereits einmal auf 2011 verschoben. Sie hat nunmehr bekanntgegeben, dass sie im Verlauf des Jahres 2010
einen neuen Zeitplan für die Einführung der IFRS veröffentlichen wird. Die Presseerklärung der SVS in spanischer
Sprache können Sie hier herunterladen
(51 KB). |
26. Juni 2010: Nächste TEG-Sitzung und öffentliche Telefonkonferenz
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Der Fachexpertenausschuss (Technical Experts Group, TEG) der Europäischen Beratungsgruppe für Finanzberichterstattung (European Financial Reporting Advisory Group, EFRAG) wird das nächste Mal vom
13. bis 16. Juli 2010 tagen. Die Sitzung steht Beobachtern offen (Anmeldung
und Tagesordnung). Des Weiteren wird der Fachexpertenausschuss
am 8. Juli 2010 eine öffentliche Telefonkonferenz abhalten. Die EFRAG-Stellungnahme zu den Vorschlägen
von IASB und FASB zur Berichtseinheit wird erörtert. Interessierte Zuhörer haben die Möglichkeit, sich in die Telefonkonferenz einzuwählen – Details finden Sie auf der
Internetseite von EFRAG. |
26. Juni 2010: IFAC drängt G-20 zur Übernahme globaler Standards
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Der internationale Wirtschaftsprüfungsverband (International Federation of Accountants, IFAC) hat eine
Reihe an Empfehlungen an die
G-20 übermittelt (in englischer Sprache, 201 KB), die diese auf ihrer Sitzung am 26. und 27. Juni 2010 in Toronto
(Kanada) erwägen mögen. In den Empfehlungen werden die Notwendigkeit besserer Transparenz und Rechenschaft bei den
Finanzen des öffentlichen Sektors betont und die G-20 aufgefordert, die Übernahme der International Financial Reporting
Standards global zu unterstützen. Die Empfehlungen von IFAC sehen wie folgt aus:
- Die G-20 sollten alle Regierungen nachdrücklich auffordern, mehr Transparenz und Rechenschaft bei den
Finanzen im öffentlichen Sektor walten zu lassen.
- Die G-20 sollten alle Regierungen dazu auffordern, mehr Transparenz und mehr Rechenschaft im Hinblick
auf die Wirtschaftsförderungsprogramme und Rettungspläne, die zur Linderung der weltweiten Finanzmarktkrise
gedacht sind, walten zu lassen.
- Die G-20 sollten alle Nationen ermuntern, die Staatsverschuldung sowie die Schulden hinsichtlich ihrer
wahren wirtschaftlichen Auswirkungen zu überwachen.
- Um systemische Risiken aus der Staatsverschuldung und Schulden auf globaler Ebene besser beurteilen zu
können, sollten die G-20 auf Übernahme und Einführung der internationalen Bilanzierungsstandards für den
öffentlichen Sektor (International Public Sector Accounting Standards, IPSAS) in allen Ländern der Welt drängen.
- Die G-20 sollten alle Regierungen dazu auffordern, gemeinsame globale Standards nicht nur im Hinblick auf
den öffentlichen Sektor, sondern auch für die Bilanzierung, Prüfung und Unabhängigkeit des Prüfers zu übernehmen
und umzusetzen.
Im Hinblick auf der vorstehende fünfte Empfehlung heißt es im Schreiben der IFAC:
| Zur Verbesserung der Fähigkeit der Kapitalmärkte, global zu arbeiten, Investitionen effizienter über
Grenzen hinweg zu ermöglichen und Risiken und Unsicherheiten auf den Kapitalmärkten zu verringern, sollten die G-20
auf eine frühzeitige Übernahme und Einführung der International Financial Reporting Standards (IFRS), der internationalen
Prüfungsstandards (International Standards on Auditing, ISA) sowie der Vorschriften über die Unabhängigkeit des Prüfers,
wie sie im Verhaltenskodex für den Berufsstand niedergelegt sind, drängen. Dies wird den G-20 bei ihrem Ziel helfen,
Transparenz und Rechenschaft im Zusammenhang mit den Finanz- und Kapitalmärkten zu festigen und gleiche Spielregeln bei
der Auslegung und dem Austausch von Finanzinformationen zu schaffen. Einheitliche Finanzinformationen rund um die Welt
können viel dazu beitragen, grenzüberschreitende Tätigkeiten sowie wirtschaftliche und finanzielle Stabilität zu ermöglichen. |
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26. Juni 2010: IASB stellt geänderten Arbeitsplan ein
25. Juni 2010: Neuer IFAC-Leitfaden zur Führung kleinerer Kanzleien in der Praxis
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Der Ausschuss für kleine und mittelgroße Kanzleien (Small and Medium Practices, SMP) des internationalen
Wirtschaftsprüferverbands (International Federation of Accountants, IFAC) hat den Leitfaden für die Führung von kleinen
und mittelgroßen Kanzleien in der Praxis herausgegeben, um Leitlinien zur Verfügung zu stellten, wie dieser Sektor
sein Geschäft besser führen und letztlich in sicherer, profitabler und dem Berufsstand entsprechender Weise arbeiten kann.
Die 455 Seiten umfassende Publikation in englischer Sprache können Sie
hier kostenfrei
von der Internetseite von IFAC beziehen. |
25. Juni 2010: Accounting Roundup Sonderausgabe
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Unsere US-amerikanischen Kollegen haben eine Sonderausgabe von Accounting Roundup mit dem Titel
Die Flutwellen der Bilanzierung und Änderungen in der Rechnungslegung herausgegeben. Bei dieser Ausgabe handelt es
sich um eine Aktualisierung der Sonderausgabe, die im Mai 2010 mit dem Titel Die Flut an Änderungen auf dem Gebiet der
Bilanzierung und der Rechnungslegung erschienen war.
| Am 24. Juni 2010 hat der US-amerikanische Financial Accounting Standards Board (FASB) als Reaktion
auf Bedenken seiner Adressaten sein Arbeitsprogramm und den Zeitplan für den Abschluss (1) seiner gemeinsam mit dem
International Accounting Standards Board (IASB) verfolgten und (2) seiner eigenen Projekte geändert [siehe dazu die
Nachricht auf IAS PLUS vom gestrigen Tag]. Viele dieser geäußerten Bedenken konzentrierten sich auf den
Standardsetzungsprozess des FASB und die Frage, ob die Herausgabe so vieler vorgeschlagener Standards zum selben
Zeitpunkt nicht dazu führe, dass der Board diese Verfahrensweisen 'abkürze' oder seinen Adressaten genug Zeit gebe,
damit diese ihre Stellungnahmen an den FASB übermitteln können. Eingedenk dieser Bedenken haben FASB und IASB ihre
Arbeitsprogramme ausgedehnt und die Anzahl der gemeinsamen Projekte, die pro Kalenderquartal zur Diskussion gestellt
werden können, auf vier begrenzt.
Diese Aktualisierung der Sonderausgabe des Accounting Roundup-Newsletters spiegelt (1) die vom FASB
an dessen Arbeitsprogramm und Zeitplan durchgeführten Änderungen (dies wird in dem Abschnitt 'nächste Schritte'
der Beiträge dieser Ausgabe erörtert) und (2) die Entwicklungen wider, die sich bei den gemeinsamen und den allein
vom FASB verfolgten Projekten seit der ursprünglichen Herausgabe dieser Publikation ergeben haben, insbesondere die
Projekte zur Saldierung, zu Finanzinstrumenten mit Eigenschaften von Eigenkapital und Leasingverhältnissen.
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Weitere Informationen in englischer Sprache:
Sonderausgabe Juni 2010 des Accounting Roundup-Newsletter (163 KB). Sämtliche zurückliegenden Ausgaben finden
Sie hier.
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25. Juni 2010: Aktualisierter Bericht zum Status des
Übernahmeprozesses
25. Juni 2010: Fünfte Ausgabe der Investor Perspectives erschienen
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Im April 2010 haben die Treuhänder der IFRS-Stiftung und der IASB ein
Programm ins Leben gerufen,
mit dem Anleger stärker in die Entwicklung der International Financial Reporting Standards (IFRS)
eingebunden werden sollen. Einer der Programmpunkte ist ein Newsletter für Anleger. Die Board-Mitglieder Stephen Cooper, Patrick Finnegan und Patricia McConnell
veröffentlichen zeitnah Informationen zu Berichterstattungsfragen. Die
fünfte Ausgabe der englischsprachigen Investor Perspectives
steht nun auf der Internetseite des IASB zur Verfügung.
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25. Juni 2010: Australien stellt Angaben zur Einhaltung der IFRS klar
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Das australische Parlament hat einen Reform der
Finanzberichterstattung verabschiedet. Es wird nun eine
ausdrückliche Bestätigung der Einhaltung der IFRS in der Erklärung
gefordert, die vom Aufsichtsrat dem Abschluss eines Unternehmens
beizugeben ist. Diese Änderung soll einem Mangel an Bewusstsein
entgegentreten, dass die Abschlüsse von australischen Unternehmen
und anderen Berichtseinheiten in Übereinstimmung mit den IFRS
erstellt sind (Australiens Rechnungslegungsstandard für
gewinnorientierte Unternehmen entsprechen den IFRS). Die Änderung
tritt mit dem 30. Juni 2010 in Kraft. Mit der Reform wird auch die
frühere Vorschrift aufgehoben, dass sowohl Konzern- als auch
Einzelabschluss des Mutterunternehmens enthalten sein müssen;
außerdem sind einige weitere kleiner Änderungen enthalten. Weitere
Informationen finden Sie in der englischsprachigen
Presseerklärung der australischen Regierung. |
25. Juni 2010: Juniausgabe des Newsletters zum IFRS für KMU
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Der Stab des IASB hat die Juniausgabe seines Newsletters zum
IFRS für KMU herausgegeben. Darin fasst der Stab alle Nachrichten
zusammen, die den IFRS für kleine und mittelgroße Unternehmen
betreffen. Den englischsprachigen Newsletter können sie
hier von der Internetseite des IASB herunterladen. Dort finden
Sie auch alle früheren Ausgaben. |
25. Juni 2010: Internetsendung des FASB zum neuen Fortschrittsbericht
25. Juni 2010: Aktualisiertes Arbeitsprogramm von IASB und FASB
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Der International Accounting Standards Board (IASB)
und der US-amerikanische Standardsetzer Financial Accounting Standards Board (FASB)
haben gestern ein
Schreiben an
die G-20 gerichtet, in dem zum überarbeiteten Arbeitsprogramm
der beiden Standardsetzer und den Fortschritten bei der Harmonisierung
Stellung genommen wurde. Der zusammenfassende
Fortschrittsbericht (in englischer Sprache, 63 KB) benennt und
erläutert die Änderungen in Bezug auf den Ansatz und den Zeitplan
für eine Reihe von gemeinsamen Projekten der Boards. Die beiden
Standardsetzer hatten bereits am
3. Juni 2010 die Absicht
bekundet, diese Änderungen vorzunehmen, wobei folgende Ziele
verfolgt werden sollten:
 |
die größeren in der Absichtserklärung genannten Projekte
sollten einer Priorisierung unterzogen werden, um eine stärkere Fokussierung
auf Sachverhalte und Projekte zu gestatten, von denen anzunehmen
ist, dass sie zu einer bedeutenden Verbesserung und einer Annäherung
zwischen den IFRS und US-GAAP führen werden; |
 |
die Veröffentlichungen von Standardentwürfen und der damit einhergehenden Beratungen (wie beispielsweise Gesprächsrunden)
sollten gestaffelt werden, um eine breite und wirkungsvolle Beteiligung der Adressaten im Standardsetzungsprozess zu ermöglichen, welche von
entscheidender Bedeutung für die Qualität der aus ihnen erwachsenden Standards ist; die Zahl der pro Quartal
herausgegebenen bedeutenden oder komplexen Standardentwürfe
sollte auf vier begrenzt werden; und |
 |
ein eigenständiges Konsultationsdokument
sollte herausgegeben werden, in welchem Eingaben der Adressaten zu den Daten des Inkrafttretens
und den Verfahrensweisen beim Übergang erbeten werden. |
Einige der wesentlichen Änderungen haben wir unten für Sie zusammengefasst:
| Fortschrittsbericht und neuester IASB-Zeitplan |
 |
Konsolidierung. Fertigstellung des Standards, der
IAS 27 ersetzen soll im 2. Quartal 2011 geplant. Darüber hinaus
wird der IASB im 4. Quartal 2010 einen Entwurf vorgeschlagener
Änderungen an seinen Konsolidierungsvorschriften in Bezug auf
Investmentgesellschaften herausgeben, um diese an US-GAAP
anzupassen. Der IASB würde eine endgültige Änderung im Rahmen
des Konsolidierungsstandards vornehmen, der für das 2. Quartal
2011 geplant ist. |
 |
Ausbuchung von Finanzinstrumenten.
Im März 2009 hat der IASB
einen Entwurf herausgegeben, in dem ein vorgeschlagenes
Ausbuchungsmodell sowie ein alternatives Modell beschrieben
werden, das von einigen Boardmitgliedern vorgeschlagen wurde. In
den Stellungnahmen wurde das alternative Modell vorgezogen. Der
IASB hatte erwartet, im 3. Quartal 2010 einen überarbeiteten
Entwurf und im 1. Quartal 2011 einen endgültigen Standard
herausgeben zu können. Nach dem neuen Zeitplan soll das Projekt
in drei Teile unterteilt werden:
 |
Angaben. Der IASB wird neue Angabevorschriften für
Ausbuchungen bis zum 3. Quartal 2010 fertigstellen. |
 |
Verrechnung von Derivaten in der Bilanz.
Dies ist gewissermaßen eine Darstellungsalternative zu einer
vollständigen Ausbuchung. IASB und FASB werden gemeinsam einen
separaten Entwurf im 4. Quartal 2010 herausgeben, in dem
Änderungen vorgeschlagen werden, die den Unterschieden gelten,
die zwischen ihren Standards zur Verrechnung von derivativen
Verträgen und anderen Instrumenten in der Bilanz sowie bei den
zugehörigen Angaben bestehen. Diese Unterschiede können die
Finanzberichterstattung von Finanzinstituten wesentlich
beeinflussen. Endgültig harmonisierte Verrechnungsstandards
sollen im 2. Quartal 2011 herausgegeben werden.
|
 |
Umfassender Standard zur Ausbuchung. Zu einem
künftigen Zeitpunkt nach weiteren Untersuchungen des Stabs
werden der IASB und der FASB eine Entscheidung hinsichtlich der
Art und des Umfangs von weiteren Verbesserungen und
Harmonisierungsbemühungen fällen.
|
|
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Sicherungsbilanzierung. Im 3. Quartal 2010 wird der
IASB einen Entwurf zur Sicherungsbilanzierung veröffentlichen
(ursprünglich für das 2. Quartal 2010 geplant); ein endgültiger
Standard soll im 2. Quartal 2011 folgen. Währenddessen wird der
FASB öffentliche Gesprächsrunden zu seinen umfassenden
Vorschlägen in Bezug auf Finanzinstrumente vom
27. Mai 2010 abhalten,
die auch Sicherungsbilanzierung beinhalten. Der IASB wird an
diesen Gesprächsrunden teilnehmen. |
 |
Darstellung des Abschlusses.
Dieses Projekt ist im Wesentlichen in drei Teile aufgeteilt
worden:
 |
Darstellung des Gesamtergebnisses. Der IASB hat am
27. Mai 2010 einen
Vorschlag veröffentlicht, nach dem alle Unternehmen verpflichtet
wären, die Ergebnisse ihrer Geschäftstätigkeit in einer
einzigen, fortlaufenden Gesamtergebnisrechnung darzustellen
(eine zweigeteilte Darstellung wäre verboten). Der FASB hat
einen ähnlichen Vorschlag
herausgegeben. Die Boards beabsichtigen, einen endgültigen,
harmonisierten Standard im 4. Quartal 2010 herauszugeben.
|
 |
Umfassender Standard zur Darstellung des Abschlusses.
2008 haben die Boards ein
Diskussionspapier herausgegeben, in dem umfassende
Prinzipien für die Darstellung des Abschlusses vorgeschlagen
wurde. Diese Prinzipien waren unter anderem (a) eine
zusammenhängende Struktur für die Bilanz, die
Gesamtergebnisrechnung und die Kapitalflussrechnung, (b) eine
Zwischensumme für Gewinne und Verluste in der
Gesamtergebnisrechnung und (c) die Darstellung der Kapitalflüsse
aus operativer Tätigkeit nach der direkten Methode. Die Boards
haben nun entschieden, weitere Einbindungsaktivitäten im 4.
Quartal 2010 vorzunehmen, bevor ein Entwurf fertiggestellt und
veröffentlicht wird. Währenddessen werden sie im 3. Quartal 2010
auf ihren Internetseiten einen Stabentwurf der vorgeschlagenen
Standards zur Verfügung stellen, um die vorläufigen
Schlussfolgerungen der Boards bis dato widerzuspiegeln. Ein
Entwurf ist nun für das 1. Quartal 2011 geplant, ein endgültiger
Standard im 4. Quartal 2011. |
 |
Aufgegebene Geschäftsbereiche.
Dies ist ein Projekt von begrenztem Umfang, mit dem Unterschiede
zwischen den Definitionen von aufgegebenen Geschäftsbereichen
und den zugehörigen Angaben zwischen IFRS und US-GAAP beseitigt
werden sollen. Die Boards beabsichtigen, einen Entwurf im 1.
Quartal 2011 und einen harmonisierten endgültigen Standard im 4.
Quartal 2011 herauszugeben. |
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 |
Finanzinstrumente mit Merkmalen von Eigenkapital. Im Februar 2008
hat der IASB ein
Diskussionspapier herausgegeben, in dem zu Stellungnahmen zu
einem ähnlichen Diskussionsdokument des FASB vom November 2007
eingeladen wurde. Nachfolgend haben beide Boards entschieden,
einen Ansatz zu verfolgen, der von den Vorschlägen im
FASB-Papier abweicht. Ursprünglich waren ein Entwurf im Juni
2010 und ein endgültiger Standard im 2. Quartal 2011 vorgesehen.
Nach dem neuen Programm sind der Entwurf im 1. Quartal 2011 und
der endgültige Standard im 4. Quartal 2011 vorgesehen. |
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Leasingverhältnisse.
Da die Diskussion zwischen IASB und FASB zur Bilanzierung durch
den Leasinggeber länger dauern als erwartet, ist die
Veröffentlichung eines Entwurfs in das 3. Quartal 2010 geschoben
worden. Ein endgültiger harmonisierter Standard soll jedoch
weiterhin im 2. Quartal 2011 erscheinen. |
 |
Bewertung zum beizulegenden Zeitwert.
Der IASB hat entschieden, einen begrenzten Entwurf
herauszugeben, in dem relativ geringfügige Änderungen an den
Vorschlägen des Entwurfs vom
Mai 2009 zur Bewertung zum beizulegenden Zeitwert
vorgeschlagen werden. Die Änderungen beziehen sich auf die
vorgeschlagene Angabe einer Sensitivitätsanalyse für
Zeitwertbewertungen der dritten Ebene für alle Vermögenswerte
und Schulden, die zum beizulegenden Zeitwert bewertet werden.
Als Folge ist der endgültige Standard des IASB zur Bewertung zum
beizulegenden Zeitwert jetzt für das 1. Quartal 2011 angesetzt. |
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Erlöserfassung.
Am 24. Juni 2010 wurde ein
Entwurf herausgegeben, und der endgültige Standard soll im
2. Quartal 2011 erscheinen. |
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Leistungen nach Beendigung des Arbeitsverhältnisses.
Ein Entwurf wurde im
April 2010 herausgegeben. Ein endgültiger Standard soll im 1.
Quartal 2011 herauskommen. |
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Versicherungsverträge. Im
gemeinsamen Fortschrittsbericht wird eingestanden, dass der IASB
und der FASB zu unterschiedlichen Schlussfolgerungen bei
verschiedenen wichtigen Fachfragen in diesem Projekt gekommen
sind. Der IASB beabsichtigt, im Juli 2010 einen Entwurf
herauszugeben. Vor dem Hintergrund ihrer abweichenden Meinungen
beabsichtigt der FASB, im Juli über den besten Weg zu
entscheiden, wie Meinungen der Interessengruppen zu den
Vorschlägen des IASB eingeholt werden können (beispielsweise
durch Veröffentlichung der Vorschläge als eigenen Entwurf oder
auf eine andere Art und Weise). Im Fortschrittsbericht wird
keine zeitliche Planung für einen endgültigen Standard genannt. |
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Emissionshandelsprogramme. Im May 2010
sind die Boards übereingekommen, dass andere Projekte des
Arbeitsabkommens eine höhere Priorität aufweisen. Die Boards
planen nun einen gemeinsamen Entwurf im 2. Halbjahr 2011, ein
endgültiger harmonisierter Standard soll im Lauf von 2012
erscheinen. |
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24. Juni 2010: Gemeinsamer Entwurf von IASB und FASB zur
Erlöserfassung
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Der International Accounting Standards Board (IASB)
und der US-amerikanische Standardsetzer Financial Accounting Standards Board (FASB)
haben heute einen Entwurf zur Stellungnahme veröffentlicht,
mit dem die Berichterstattung über Erlöse aus Verträgen mit Kunden
und die zugehörigen Kosten verbessert und angeglichen werden soll.
Bei Übernahme würde aus dem Entwurf ein einziger Standard für die
Erlöserfassung nach den IFRS und nach US-GAAP entstehen, der über
verschiedenen Branchen und Kapitalmärkte hinweg anzuwenden wäre. Die
Veröffentlichung dieses gemeinsamen Entwurfs stellt einen
bedeutenden Schritt bei der weltweiten Harmonisierung in einem der
wichtigsten und am häufigsten auftretenden Bereiche der
Finanzberichterstattung dar. Der vorgeschlagene Standard würde IAS
18 Erlöse, IAS 11 Fertigungsaufträge und die
zugehörigen Interpretationen ersetzen. Unter US-GAAP würde er die
meisten Leitlinien zur Erlöserfassung in Topic 605 der
FASB-Kodifizierung ersetzen.
Die Presseerklärung des IASB finden Sie
hier (in
englischer Sprache, 114 KB). Der Entwurf selbst ist Ihnen
hier
zugänglich. In Kürze sollen ein Snapshot und eine live
ausgestrahlte Internetsendung zum Entwurf folgen. Die
Kommentierungsfrist endet am 22. Oktober 2010.
|
24. Juni 2010: IASB und FASB wenden sich an die G-20
|
IASB und FASB haben gemeinsam an den kanadischen Premierminister
geschrieben, der Gastgeber des G-20-Gipfels in Toronto an diesem
Wochenende sein wird. Die beiden Standardsetzer erläutern in ihrem
Schreiben, warum entgegen der auf dem G-20-Gipfel in
Pittsburgh gemachten Zusagen einige Projekte des
Konvergenzprogramms jetzt erst nach dem Juni 2011 abgeschlossen sein
werden. Nachfolgend finden Sie eine Übersetzung der relevanten
Passagen des Schreibens. Das vollständige Schreiben in englischer
Sprache steht Ihnen auf der
Internetseite des IASB zur Verfügung (52 KB).
Dieses Schreiben [der beiden Standardsetzer an die G-20] hob
unsere gemeinsame Verpflichtung zur Verbesserung der International Financial Reporting Standards (IFRS)
und der US-amerikanischen Rechungslegungsgrundsätze
(US-GAAP) sowie die von uns angestrebte Harmonisierung
hervor. Es strich außerdem heraus, dass wir uns der
Bedeutung bewusst sind, die das Ziel Juni 2011 für die
G-20-Mitglieder hat, die die IFRS 2011 oder 2012 einführen
wollen, sowie für andere Länder einschließlich Japan und die
Vereinigten Staaten, die die fortlaufende Verbesserung und
Harmonisierung im Hinblick auf eine Entscheidung beobachten,
welche Rolle die IFRS in ihren Kapitalmärkten spielen
sollen.
Wir haben auch festgestellt, dass viele Interessengruppen
Bedenken geäußert haben, dass sie keine hochwertige
Meinungsäußerungen zu den vielen bedeutenden Entwürfen
einreichen könnten, die für eine Veröffentlichung im zweiten
Quartal dieses Jahres vorgesehen waren. Aus diesem Grund
waren wir bereits zu dem Zeitpunkt, zu dem wir an die
G-20-Finanzminister schrieben, damit befasst, eine geänderte
Strategie zu entwickeln, bei der das Abschlussdatum Juni
2011 oder früher für die Projekte beibehalten wurde, bei
denen die Verbesserung der IFRS und US-GAAP am dringendsten
ist. Wir haben außerdem die Projekte identifiziert, bei
denen ein späteres Abschlussdatum sachgerecht wäre, weil sie
sich Sachverhalten widmen, die unserer Meinung nach eine
vergleichsweise niedrigere Dringlichkeit aufweisen oder bei
denen weitere Untersuchungen und Analysen notwendig sind. |
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24. Juni 2010: IDW EPS 700 zur Prüfung von Beihilfen verabschiedet
|
Der Hauptfachausschuss (HFA) des Instituts der Wirtschaftsprüfer
(IDW) hat den Entwurf des IDW Prüfungsstandards: Prüfung von Beihilfen nach Artikel 107 AEUV insb. zugunsten öffentlicher Unternehmen (IDW EPS 700) verabschiedet.
Der IDW EPS 700 steht in der Rubrik Verlautbarungen, Download von Entwürfen
der Internetseite des IDW zur Verfügung. Außerdem wird er in Heft 7/2010 der IDW Fachnachrichten veröffentlicht werden.
Einen Kurzüberblick finden Sie in der
Presseerklärung des IDW. Eine Möglichkeit zur Stellungnahme besteht bis zum 15.
Januar 2011.
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24. Juni 2010: Mitschrift von der Sondersitzung von IASB und FASB
am 23. Juni 2010
|
IASB und FASB haben eine weitere gemeinsame Sondersitzung am 23. Juni 2010
abgehalten. Einziger Tagesordnungspunkt der Sitzung, die von 14 bis
18 Uhr Londoner Zeit in den Geschäftsräumen des IASB in London
stattfand, war das
Projekt zu Versicherungen. Die Übersetzung der vorläufigen und
inoffiziellen Mitschrift, die Beobachter von Deloitte bei dieser
Sitzung angefertigt haben, finden Sie
hier. |
24. Juni 2010: Formale Korrekturen an den IFRS
|
Der IASB hat auf seiner Internetseite einige formale Korrekturen und Änderungen an seinen Verlautbarungen zur Verfügung gestellt. Betroffen sind unter anderem das Bound Volume 2010, IFRS 9
Finanzinstrumente (herausgegeben im November 2009)
und die begrenzte Ausnahme hinsichtlich Vergleichsangaben nach IFRS
für Erstanwender (herausgegeben im Januar 2010). Die Korrekturen
waren bereits im Mai 2010 zur Verfügung gestellt worden, wurden
jetzt aber noch einmal geändert. Sie können sie
hier einsehen. |
24. Juni 2010: Übernahme von Änderungen an IFRS 1 - Zusätzliche Ausnahmen für erstmalige Anwender
|
Die Europäische Union hat im Amtsblatt vom 24. Juni 2010 die
Verordnung (EG) Nr. 550/2010
(814 KB) der Kommission vom 23. Juni 2010 zur Änderung der Verordnung (EG) Nr. 1126/2008 betreffend die Übernahme bestimmter internationaler Rechnungslegungsstandards in Übereinstimmung mit der Verordnung (EG) Nr. 1606/2002 des Europäischen Parlaments und des Rates veröffentlicht.
Mit dieser Verordnung werden die Änderungen an IFRS 1 in Bezug auf zusätzliche Ausnahmen für erstmalige Anwender
für die Anwendung in Europa übernommen. |
23. Juni 2010: Europäische Prioritäten für den G-20-Gipfel
|
Herman Van Rompuy, der Präsident des Europäischen
Rates, und José Manuel Barroso, der Präsident der Europäischen
Kommission, haben sich gemeinsam an ihre G-20-Kollegen hinsichtlich
der europäischen Prioritäten beim G-20-Gipfel am 26. und 27. Juni
2010 in Toronto gewendet. In dem Brief werden die Mitglieder der
G-20 aufgefordert, ihre Selbstverpflichtung hinsichtlich einer
Reform der Finanzmärkte auf eine einheitliche und koordinierte Art
und Weise unter Einhaltung aller in Pittsburgh vereinbarten
Maßnahmen erneut zu bestätigen. In Bezug auf die
Finanzberichterstattung heißt es in dem Schreiben:
|
Hinsichtlich der Rechnungslegungsstandards erinnern wir an die
Notwendigkeit, eine globale Konvergenz auf einen Satz
hochwertiger Standards innerhalb der in Pittsburgh vereinbarten
Frist zu erzielen, und an die Notwendigkeit, die
Führungsstruktur des
International Accounting Standards Boards weiter zu verbessern. |
Das vollständige Schreiben in englischer Sprache können Sie
hier herunterladen (19 KB).
|
23. Juni 2010: Singapur schlägt Einführung des IFRS für KMU vor

 |
Der Rat für Rechnungslegungsstandards (Accounting Standards Council, ASC)
von Singapur hat eine Absichtserklärung veröffentlicht, in der die
Gründe dargelegt werden, warum der ASC beabsichtigt, den International Financial Reporting Standard
für kleine und mittelgroße Unternehmen (IFRS für KMU) des IASB als singapurischen Rechnungslegungsstandard
für kleine Unternehmen (Singapore Financial Reporting Standards for Small Entities, SFRS for Small Entities)
zu übernehmen. Der SFRS für kleine Unternehmen wäre eine Option bei
der Berichterstattung von Unternehmen in Singapur, die nicht
öffentlich rechenschaftspflichtig sind und bestimmte Kriterien
erfüllen.
|
"Der ASC ist der Meinung, dass die Einführung des IFRS für KMU
kleineren Unternehmen in Singapur nutzen würde, in dem eine
übermäßige Belastung bei der Berichterstattung, die aus der
beachtlichen Menge von Ansatz- und Bewertungsgrundlagen und
detaillierten Angabevorschriften entsteht, verringert wird."
|
Die Absichtserklärung des ASC können sie
hier herunterladen (in englischer Sprache, 258 KB).
Die Kommentierungsfrist endet am 18. August 2010.
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Singapurische Unternehmen, die für eine Anwendung des IFRS für KMU in Frage kommen:
Ein Unternehmen kommt für eine Anwendung des IFRS für KMU in
Frage, wenn folgendes gilt: (I) Es ist nicht öffentlich
rechenschaftspflichtig; und (II) es gilt als kleines
Unternehmen, weil es mindestens zwei der drei Größenkriterien
erfüllt, die vom ASC vorgeschrieben werden.
(I) Ein Unternehmen gilt als öffentlich rechenschaftspflichtig, wenn
mindestens einer der folgenden Punkte zutrifft:
- Seine Schuldtitel und Eigenkapitalinstrumente werden an
einem öffentlichen Markt gehandelt, oder das Unternehmen ist
dabei, solche Instrumente für einen Handel an einem öffentlichen
Markt zu emittieren (beispielsweise an einer in- oder
ausländischen Börse oder einem OTC-Markt, einschließlich lokaler
und regionaler Märkte).
- Es ist im Einlagengeschäft tätig
und/oder hält Vermögenswerte in treuhänderischer Eigenschaft für
eine große Gruppe von Außenstehenden als hauptsächlichen
Geschäftszweck. Dies ist typischerweise der Fall bei Banken,
Versicherungsunternehmen, Wertpapierbroker und -händler,
Investmentfonds und Investmentbanken.
- Es ist nach dem Aktiengesetz von Singapur ein
börsengehandeltes Unternehmen.
- Es ist ein
Wohltätigkeitsunternehmen nach dem Wohlfahrtsgesetz.
- Es ist
eine Kreditgesellschaft nach dem Genossenschaftsgesetz oder eine
Gesellschaft, die nach der Änderung des Genossenschaftsgesetzes
von 2008 als Kreditgesellschaft anzusehen ist.
(II) Ein Unternehmen gilt als kleines Unternehmen, wenn es mindestens zwei
der folgenden drei Kriterien erfüllt (auf konsolidierter Basis):
- Gesamtjahreseinkünfte von nicht mehr als 10 Millionen
singapurischen Dollar;
- Gesamtbruttovermögen von nicht mehr als 10 Millionen
singapurischen Dollar; oder
- nicht mehr als 50 Mitarbeiter.
|
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23. Juni 2010: Internetsendung zum Projekt zur Ersetzung von IAS 39
23. Juni 2010: IFRS-Newsletter zur Versicherungsbilanzierung
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Unsere britischen Kollegen haben die Juniausgabe 2010 des Newsletters zur Versicherungsbilanzierung herausgebracht. Diese Ausgabe trägt den Titel
Fast da.... Er hat die im Mai und Anfang Juni 2010 zwischen IASB und FASB abgehaltenen Sitzungen zur Erörterung des Projekts zu Versicherungsverträgen zum Gegenstand.
Die Veröffentlichung eines Entwurfs wird im Juli 2010 erwartet. Ausgabe 15 des Newsletters zur Versicherungsbilanzierung können Sie
hier herunterladen (in englischer Sprache, 113 KB). Wir haben dauerhafte Verknüpfungen auf alle Ausgaben des Newsletters auf unserer
IAS PLUS Projektseite zum Versicherungsprojekt eingerichtet.
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22. Juni 2010: Ergebnisse der 145. DSR-Sitzung
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Der Ergebnisbericht der 145. Sitzung des Deutschen Standardisierungsrates (DSR) vom 7. und 8. Juni 2010 kann
sofort von der
Internetseite des DRSC heruntergeladen werden. |
22. Juni 2010: IFRS-Newsletter zur Versicherungsbilanzierung in deutscher Übersetzung
21. Juni 2010: Treuhänder der IFRS-Stiftung werden am 6. und 7. Juli 2010 tagen
21. Juni 2010: Internetsendungen zum IFRS für KMU online abrufbar
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Die Weltbank hat auf ihrer Internetseite eine zweiteilige Internetpräsentation von Paul Pacter mit dem Titel
Ein Überblick über den IFRS für KMU zur Ansicht bereitgestellt. Jeder Teil dauert etwa eine Stunde. In der Präsentation
werden die Vorschriften jeder der 35 Abschnitte des IFRS für KMU beleuchtet und die Unterschiede zu den vollen IFRS
hervorgehoben. Um die englischsprachigen Internetpräsentationen anzusehen:
Diese Präsentationen sind zusammen eines der 20 Schulungsmodule in den Train-the-Trainer-Workshops des IASB
zum IFRS für KMU. Weitere Informationen zu den Workshops oder zum Herunterladen sämtlicher Präsentation finden Sie
hier.
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20. Juni 2010: Gemeinsame Sitzung zweier Beratungsgremien des IASB

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Die Gruppe der Analystenvertreter und das globale Erstellerforum des IASB werden am Freitag, den 25. Juni 2010 von
10 bis 15:30 Uhr Londoner Zeit mit Vertretern des IASB zu einer gemeinsamen Sitzung in den Büroräumen des IASB in London
zusammenkommen. Die Sitzung steht Beobachtern offen und wird im Internet übertragen. Nachfolgend geben wir die Tagesordnung
für die Sitzung wieder.
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Gruppe der Analystenvertreter (Analyst Representative Group, ARG): Die ARG ist eine Gruppe von 15
professionellen Finanzanalysten, die sich dreimal im Jahr mit fünf Mitgliedern des IASB trifft, um die Sichtweisen der
Investoren zu Sachverhalten der Rechnungslegung zu übermitteln. Die ARG wurde 2003 ins Leben gerufen. |
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Globales Forum der Ersteller (Global Preparers Forum, GPF): Das GPF ist eine Gruppe von Unternehmensvertretern,
die die IFRS anwenden und mit denen sich der IASB mehrere Male im Jahr trifft. Der Zweck des Globalen Forums der Ersteller
besteht darin, Input zu Konzepten und Vorschlägen, die der IASB entwickelt, zu geben und dem IASB Rat zu Praxisauswirkungen
seiner beabsichtigten Vorschläge auf die Abschlussersteller anzubieten. Die Sitzungen sind öffentlich. |
Tagesordnung für die Gemeinsame Sitzung Gruppe der Analystenvertreter und globales Erstellerforum
25. Juni 2010, London |
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Aktueller Stand beim Arbeitsprogramm |
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Darstellung des Abschlusses |
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Leasingverhältnisse |
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IASB-Arbeitsprogramm nach 2011 |
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20. Juni 2010: PCAOB Q&A zu Jahresberichten von Prüfungsgesellschaften
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Die US-amerikanische Aufsichtsbehörde für Wirtschaftsprüfungsgesellschaften (Public Company Accounting Oversight Board,
PCAOB) hat Leitlinien ihres Stabs in Form von Fragen und Antworten über die Vorschrift veröffentlicht, wonach bei ihr
registrierte Wirtschaftsprüfungsgesellschaften Jahresberichten bei der PCAOB auf Formular 2 einreichen müssen. Mit
Jahresbeginn 2010 müssen alle bei der PCAOB registrierten Unternehmen auf den 31. März eines bestimmten Jahres bis zum
30. Juni dieses Jahres einen Geschäftsbericht auf Formular 2 einreichen, das einen 12-Monats-Zeitraum abdeckt, der
am 31. März endet. Zu den jährlich zu berichtenden Informationen gehören u.a. Informationen über herausgegebene
Prüfungsberichte, die disziplinarische Chronik neuer Mitarbeiter und bestimmte Informationen über börsennotierten Mandanten
in Rechnung gestellte Gebühren für verschiedene Arten von Dienstleistungen. Die PCAOB-Regeln zur jährlichen Berichterstattung
traten zum 31. Dezember 2009 in Kraft; dementsprechend müssen alle bei der Behörde registrierten Unternehmen bis zum
30. Juni 2010 einen Jahresbericht auf Formular 2 einreichen. Die Frage-und-Antwort-Leitlinie des PCAOB-Stabs zu Formular 2
können Sie hier herunterladen
(in englischer Sprache, 191 KB). |
19. Juni 2010: Weitere Sondersitzung von IASB und FASB am 23. Juni 2010
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IASB und FASB haben eine weitere Sondersitzung für den 23. Juni 2010 anberaumt. Einziger Tagesordnungspunkt der
Sitzung, die von 14 bis 18 Uhr Londoner Zeit in den Geschäftsräumen des IASB in London stattfinden wird, ist das
Projekt zu Versicherungen. Wenn Sie an der Sitzung als Beobachter teilnehmen oder die Sitzung im Internet verfolgen
wollen, können Sie sich auf dieser Seite
anmelden. |
19. Juni 2010: Schreiben von Präsident Obama an die G-20
 |
In einem an die Staatsoberhäupter der anderen G-20-Staaten gerichteten Schreibens im Vorfeld ihrer kommenden Sitzung
in Toronto am 26. und 27. Juni 2010 hat US-Präsident Barack Obama fortgesetzte Bemühungen angemahnt, um die Erholung von
der globalen Finanzmarktkrise zu ermöglichen und das weltweite Finanzsystem zu reparieren. Auf dem Gebiet der
Rechnungslegung mahnte Präsident Obama erneute 'Bemühungen zur Verbesserung der Transparenz und mehr Angaben durch unsere
großen Finanzinstitute' an. Er sagte, dass mehr Transparenz und Angaben zu 'Förderung eines intakten Marktes und Verringerung
von Marktmanipulationen' führen. Das Schreiben von Präsident Obama an die G-20 können Sie
hier einsehen (in englischer Sprache). |
19. Juni 2010: Tommaso Padoa-Schioppa wird Vorsitzender der Treuhänder
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Das Überwachungsgremium der IFRS-Stiftung hat die Ernennung des früheren italienischen Ministers für Wirtschaft
und Finanzen, Tommaso Padoa-Schioppa, als Vorsitzenden der Treuhänder genehmigt. Er wird Nachfolger von Gerrit Zalm,
der gegenwärtig als Vorsitzender tätig ist und dessen Amtszeit in diesem Jahr nach der Sitzung der Treuhänder am
7. und 8. Juli 2010 abläuft. Padoa-Schioppa war schon einmal Vorsitzender der Treuhänder von Januar bis Mai 2006,
bis er gebeten wurde, den Posten des Wirtschafts- und Finanzministers von Italien zu übernehmen. Von 1998 bis 2005
war er Mitglied des ersten Exekutivrats der Europäischen Zentralbank. Er ist gegenwärtig Präsident von Notre Europe
und Vorsitzender von Promontory Europe. Die englischsprachige Bekanntmachung des Überwachungsgremiums können Sie
hier herunterladen (298 KB). |
19. Juni 2010: Erinnerung an Ablauf der Kommentierungsfrist Entwurf zu Wertminderungen
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Wir erinnern Sie daran, dass Stellungnahmen zum
Standardentwurf Finanzinstrumente: Fortgeführte Anschaffungskosten und Wertminderungen am 30. Juni 2010
fällig werden. Der Entwurf war am 5. November 2009 herausgegeben worden. In dem Entwurf wird vorgeschlagen, die Art
und Weise, wie Wertminderungen finanzieller Vermögenswerte, die zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet werden,
erfasst werden, zu modifizieren:
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Aktueller Standard: Nach IAS 39 werden Wertminderungen finanzieller Vermögenswerte unter Verwendung
eines 'Modells der eingetretenen Verluste' erfasst. Beim Modell der eingetretenen Verluste wird angenommen, dass
alle Kredite zurückgezahlt werden, bis Beweise für das Gegenteil bekannt werden (bekannt als Verlust- oder
auslösendes Ereignis). Erst zu diesem Zeitpunkt wird der wertgeminderte Kredit (oder ein Portfolio von Krediten)
auf den niedrigeren Wert abgeschrieben. |
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Vorgeschlagener Standard: Das im Entwurf vorgeschlagene Modell ist ein 'Modell der erwarteten Verluste'.
Nach diesem Modell werden erwartete Verluste über die Laufzeit eines Kredits bzw. eines anderen finanziellen
Vermögenswerts, der zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet wird, erfasst und nicht erst dann, wenn ein
Verlustereignis bekannt geworden ist. Beim Modell der erwarteten Verluste wird das vermieden, was viele als eine
Anomalie beim Modell der eingetretenen Verluste ansehen das vorzeitige Vereinnahmung von Zinserträgen
(was einen Betrag beinhaltet, der zur Deckung der vom Kreditgeber erwarteten Kreditverluste dient), während
der Wertminderungsverlust erst dann erfasst wird, nachdem ein Verlustereignis eingetreten ist. |
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19. Juni 2010: Spanischer Newsletter zu den IASB-Vorschlägen zu Pensionen
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Wir haben den folgenden spanischsprachigen Newsletter unserer kolumbianischen Kollegen eingestellt.
Sie finden sämtliche Ressourcen in spanischer Sprache hier.
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18. Juni 2010: Mitschrift vom dritten und letzten Tag der IASB-Sitzung im Juni 2010
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Der IASB hat seine reguläre monatliche Sitzung vom 15.-17. Juni 2010 in seinen Büroräumen in London abgehalten.
Teile der Sitzung wurden gemeinsam mit dem FASB abgehalten. Wir sind gegenwärtig bei der Übersetzung der vorläufigen
und inoffiziellen Mitschrift, die Beobachter von Deloitte bei dieser Sitzung angefertigt haben, finden Sie
hier. |
17. Juni 2010: IFRS-Stiftung gibt Jahresbericht 2009 heraus
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Die IFRS-Stiftung (vormals unter dem Namen IASC-Stiftung bekannt), unter der der IASB arbeitet, hat den Jahresbericht
für 2009 veröffentlicht. Dieser Bericht beinhaltet eine umfassende Darstellung der Tätigkeiten der Stiftung und des IASB
im Verlauf des Jahres 2009 sowie den geprüften Jahresabschluss und Einzelheiten zur Finanzierung der Organisation. Den
Bericht können Sie
hier
von der Internetseite des IASB herunterladen. |
17. Juni 2010: Mitschrift vom zweiten Tag der IASB-Sitzung im Juni 2010 und Änderung der Tagesordnung für den dritten Tag
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Der IASB hält derzeit seine reguläre monatliche Sitzung vom 15.-17. Juni 2010 in seinen Büroräumen
in London abhalten. Teile der Sitzung werden gemeinsam mit dem FASB
abgehalten. Die Übersetzung der vorläufigen und inoffiziellen
Mitschrift, die Beobachter von Deloitte bei dieser Sitzung
angefertigt haben, finden Sie hier. Des Weiteren wurde für heute, den dritten
Tag, der Tagesordnungspunkt Versicherungsverträge gestrichen. Die
zeitliche Planung aller anderen Tagesordnungspunkte verschiebt sich,
und die Sitzung endet bereits um 14:15h Londoner Zeit. Details
finden Sie in der
neu veröffentlichten Agenda (in englischer Sprache, 39 KB). |
16. Juni 2010: Mitschrift vom ersten Tag der IASB-Sitzung im Juni 2010
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Der IASB hält derzeit seine reguläre monatliche Sitzung vom 15.-17. Juni 2010 in seinen Büroräumen
in London abhalten. Teile der Sitzung werden gemeinsam mit dem FASB
abgehalten. Die Übersetzung der vorläufigen
und inoffiziellen Mitschrift, die Beobachter von Deloitte bei dieser
Sitzung angefertigt haben, finden Sie
hier. |
16. Juni 2010: EFRAG Update Juni 2010 erschienen
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Die Europäische Beratungsgruppe für Rechnungslegung (European Financial Reporting Advisory Group, EFRAG) hat die
Juniausgabe 2010 des EFRAG Update-Newsletters veröffentlicht. Darin werden die jüngsten Erörterungen des
Fachexpertenausschusses (Technical Experts Group, TEG) zusammengefasst.
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15. Juni 2010: IFRS-Newsletter von Deloitte in japanischer
Sprache
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Unsere japanischen Kollegen eine Übersetzung des IFRS in Focus-Newsletters mit dem Titel
IASB schlägt Änderungen am Ausweis von Gewinn oder Verlust und sonstigem Gesamtergebnis vor angefertigt.
Die japanische Übersetzung finden Sie
hier (290 KB), das englische Original steht Ihnen
hier zur Verfügung (68 KB). |
15. Juni 2010: Ergebnisbericht von der Sitzung des EFRAG-Ausschusses für Planung und Ressourcen
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Der Ausschuss für Planung und Ressourcen (Planning and Resource Committee, PRC) der Europäischen Beratungsgruppe für Finanzberichterstattung (European Financial Reporting Advisory Group, EFRAG) kam am
1. Juni 2010 in Brüssel zu einer Sitzung zusammen. Eine Zusammenfassung der Ergebnisse dieser Sitzung steht nun auf der
Internetseite von EFRAG zur Verfügung (in englischer Sprache, 270 KB). |
15. Juni 2010: Öffentliche Telefonkonferenz des EFRAG-Fachexpertenausschusses
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Am 23. Juni 2010 wird der Fachexpertenausschuss (Technical Experts Group, TEG)
der europäischen Beratungsgruppe für Rechnungslegung (European Financial Reporting Advisory Group, EFRAG)
eine öffentliche Telefonkonferenz abhalten. Die EFRAG-Stellungnahme
zu den IASB-Vorschlägen zu fortgeführten Anschaffungskosten und
Wertminderungen bei Finanzinstrumenten soll abschließend besprochen werden. Interessierte Zuhörer haben die Möglichkeit, sich in die Telefonkonferenz einzuwählen – Details finden Sie auf der
Internetseite von EFRAG. |
15. Juni 2010: Bilanzierungs-/ Anwendungsfragen bei variablen Vergütungsvereinbarungen
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Als Reaktion auf die Finanzmarktkrise erließ der Gesetzgeber
im Juli 2009 das Gesetz zur Angemessenheit der Vorstandsvergütung (VorstAG),
das darauf abzielt, die Anreize in der Vergütungsstruktur für Vorstandsmitglieder
in Richtung einer nachhaltigen und auf Langfristigkeit ausgerichteten
Unternehmensführung zu stärken. Im Dezember 2009 veröffentlichte die
Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin)
ferner zwei Rundschreiben (22/2009 und 23/2009), die u.a.
Anforderungen an die Ausgestaltung von Vergütungssystemen von
Kredit- und Finanzdienstleistungsinstituten sowie von Unternehmen im
Versicherungsbereich enthalten. Ziel der Anforderungen ist es
ebenfalls, dass über die Gestaltung der Vergütungsstrukturen Anreize
geschaffen werden, zum nachhaltigen Unternehmenserfolg beizutragen
und darüber hinaus das Eingehen unangemessener Risiken zu vermeiden.
Vor diesem Hintergrund strukturieren die Unternehmen ihre Vergütungssysteme
insbesondere im Hinblick auf variable Vergütungsbestandteile um bzw.
haben dies bereits getan. An Bedeutung gewinnen in diesem Zusammenhang bspw.
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die verzögerte Auszahlung von Vergütungsbestandteilen und |
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die Verknüpfung der Vergütungen mit Bedingungen wie dem Erreichen bestimmter Erfolgsziele oder dem Verbleib im Unternehmen. |
Das Rechnungslegungs Interpretations Committee (RIC) des DRSC diskutiert derzeit, inwieweit diese neuen Anforderungen an Vergütungssysteme nach den geltenden IFRS adäquat abgebildet werden können. Die Erörterung soll in der nächsten Sitzung des RIC, am 3. August 2010, fortgesetzt werden.
In diesem Zusammenhang bittet das RIC die bilanzierenden Unternehmen um ihre Mitwirkung und konkret um die Mitteilung spezifischer Zweifelsfragen bei der Bilanzierung für neue Vorstandsvergütungs- bzw. variable Vergütungsvereinbarungen nach IFRS bis zum 9. Juli 2010. Die Fragen können formfrei beim DRSC eingereicht werden (info@drsc.de). Eingereichte Fragen werden im Rahmen von RIC-Sitzungen, die für die Öffentlichkeit zugänglich sind, erörtert. Wird eine anonyme Behandlung
gewünscht, bittet das DRSC um ausdrückliche Mitteilung. |
14. Juni 2010: Veranstaltung von EFRAG und IASB zur Einbindung
europäischer Anwender am 28. September
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Die Europäische Beratungsgruppe für Rechnungslegung (European Financial Reporting Advisory Group,
(EFRAG) wird Gastgeber einer der
Einbindungsaktivitäten des IASB sein, die dieser zusätzlich zu
seinem normalen Konsultationsprozess weltweit durchführt. Diese
Veranstaltung wird europäischen Interessengruppen dabei helfen, die
Vorschläge des IASB besser zu verstehen, und wird ihnen die
Möglichkeit geben, einer Abordnung von IASB-Mitgliedern und
Stabmitgliedern Fragen zu stellen und Anmerkungen zu unterbreiten.
Dies stellt eine wichtige Möglichkeit für europäische Anwender da,
Einfluss auf die IFRS zu nehmen, die vom IASB entwickelt werden.
Deshalb soll die
Agenda an die Bedürfnisse der europäischen Anwender angepasst
werden, und die Teilnehmer werden bei der Anmeldung gebeten, die
vorgeschlagenen Tagesordnungspunkte nach der für sie geltenden
Wichtigkeit zu ordnen. Vorgeschlagen sind bisher:
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Erlöserfassung |
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Leasingverhältnisse |
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Konsolidierung |
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Außerbilanzielle Angaben |
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Finanzinstrumente
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Klassifizierung und Bewertung |
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Wertminderung |
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Sicherungsbilanzierung |
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Ausbuchung |
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Darstellung des Abschlusses |
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Versicherungsverträge |
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Schulden |
Um die endgültige Agenda bis Mitte Juli festlegen zu
können, bittet EFRAG um Anmeldung bis zum 10. Juli 2010. Weitere
Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie in der
englischsprachigen
Presseerklärung von EFRAG. |
14. Juni 2010: Verlängerte Kommentierungsfrist
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Die Europäische Beratungsgruppe für Rechnungslegung (European Financial Reporting Advisory Group,
(EFRAG) hat die Frist für
Stellungnahmen zu ihrem Stellungnahmeentwurf zum IASB-Entwurf zur
Darstellung von Positionen des sonstigen Gesamtergebnisses bis zum
10. September 2010 ausgeweitet. |
14. Juni 2010: Neue Führung des IFRS Global Office von Deloitte
 Ken Wild
 Joel Osnoss
 Veronica Poole
 Randall Sogoloff
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Nachdem er zehn Jahre lang das IFRS Global Office von Deloitte in London
geführt hat, ist Ken Wild 31. Mai 2010 zurückgetreten, und ein
neues Team unter der Leitung von Joel Osnoss und Veronica Poole
hat am 1. Juni 2010 die Führung übernommen. Außerdem wurde Randall Sogoloff
zum globalen IFRS-Kommunikationsverantwortlichen ernannt. Wenn
man die immer weiter voranschreitende Übernahmeder IFRS als de-facto-Rechnungslegungssprache
weltweit betrachtet, ist ein hochwertiger, einheitlicher Zugangs
zu den IFRS nie von größerer Bedeutung gewesen.
|
Die Führer der Gruppe der 20, die die 19 größten
Wirtschaftsmächte der Welt und die EU repräsentieren, haben die
Welt dazu aufgerufen, sich um einen einzigen Satz von
Finanzberichterstattungsstandards bis Juni 2011 zu versammeln,
und die IFRS werden derzeit einer Reihe von Änderungen
unterworfen, um dieser einzige Satz von Standards zu werden.
Obwohl die Akzeptanz der IFRS weit verbreitet ist, ist sie bis
jetzt noch nicht umfassend. Der Trend setzt sich jedoch fort,
und weitere Länder wie beispielsweise Brasilien, Kanada und
Korea werden die IFRS in den nächsten Jahren übernehmen. Die
jüngsten und bemerkenswerten Schritte in dieser Richtung wurden
in den Vereinigten Staaten und Japan unternommen, in denen 40
Prozent der Global Fortune 500 Unternehmen ihren Sitz haben.
Japans Financial Services Authority entschied im Dezember 2009
die freiwillige Anwendung der IFRS zuzulassen, während die Securities and Exchange Commission in
den Vereinigten Staaten die Absicht verkündet hat, eine
Entscheidung über die Einführung der IFRS 2011 zu fällen. Vor
dem Hintergrund der sich ändernden IFRS-Landschaft werden unsere
Mandanten weltweit sowie unsere Mitarbeiter in allen Funktionen
und im Prinzip in allen Regionen in den nächsten Jahren mit IFRS
in Kontakt kommen. |
Das neue internationale IFRS-Führungsteam von Deloitte
hat sich die im Namen von Deloitte herausgegebenen
IFRS-Publikationen angesehen und Format und Inhalt verbessert,
um sie noch informativer und vielseitiger zu gestalten. Unter
den neuen Publikationen, die ins Leben gerufen werden, sind die
folgenden:
 |
IFRS in Focus: Dieser Newsletter deckt wichtige
Entwicklungen in der Rechnungslegung ab und biete Erklärungen,
um Rechnungslegern in der Praxis zu helfen, zu verstehen, wie
sie von den Entwicklungen betroffen sind. |
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IFRIC Review: Mit diesem neuen Kommunikationswerkzeug
werden Sachverhalte untersucht, die vom Interpretations
Committee des IASB erörtert werden. Die Publikation bietet
Einblicke zu Sachverhalten, die auf den Sitzungen des Committees
erörtert werden. |
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Branchenorientierte Publikationen: Im Zuge der
Entwicklungen im Zusammenhang mit den IFRS, werden die
Erkenntnisse der Branchenführer durch diese Publikationen
weitergegeben, in denen Sachverhalte und Möglichkeiten erörtert
werden, die sich auf bestimmte Branchen beziehen.
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14. Juni 2010: Aktualisiertes AFRAC-Arbeitsprogramm
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Der österreichische Standardsetzer Austrian Financial Reporting and Auditing Committee (AFRAC)
hat eine aktualisierte Fassung seines Arbeitsprogramms zur Verfügung
gestellt. Die aktuellen Schwerpunkte der Facharbeit stellen
die nationale und internationale Bilanzierung von Finanzinstrumenten dar.
Des Weiteren beschäftigt sich das AFRAC derzeit mit der Aktualisierung
der iwp-Richtlinie 4 zur unternehmensrechtlichen Darstellung des Eigenkapitals der GmbH
& Co KG, dem unternehmensrechtlichen Wertaufhellungszeitraum sowie mit der
Prüfung des Corporate Governance-Berichts gemäß § 243b UGB. Schließlich soll zu
ausgewählten Veröffentlichungen des IASB Stellung bezogen werden.
Einen Überblick über das aktuelle Arbeitsprogramm finden Sie
hier. |
14. Juni 2010: AFRAC nimmt gegenüber dem IASB Stellung zur
Bewertung von Schulden nach IAS 37
 |
Der österreichische Standardsetzer Austrian Financial Reporting and Auditing Committee (AFRAC)
seine Stellungnahme zum IASB-Entwurf ED/2010/1 zur Bewertung von
Schulden nach IAS 37 veröffentlicht. Grundsätzlich stimmt das AFRAC dem Ziel des IASB, einen allgemeinen Wertmaßstab für Rückstellungen festzulegen,
zu. Das AFRAC gibt aber zu bedenken, dass der Erwartungswert bei den
sogenannten singulären Ereignissen und somit bei subjektiven
Wahrscheinlichkeitsverteilungen durch Erfahrungen oftmals nicht die
entscheidungsnützlichste Information an die Bilanzadressaten
weitergibt. Des Weiteren spricht sich das AFRAC bei den subjektiven
Wahrscheinlichkeitsverteilungen durch Erfahrungen im Gegensatz zum
IASB weiterhin für den 50%igen Wahrscheinlichkeitsgrenzwert aus.
Letztlich hinterfragt das AFRAC das IASB-Vorhaben, jedenfalls auf
Marktpreise abzustellen und in Ausnahmefällen theoretische
Marktpreise in Gestalt der Kosten plus Gewinnaufschlag zuzulassen.
Die englischsprachige Stellungnahme des AFRAC finden Sie
hier (59 KB). |
14. Juni 2010: Deutsche Ausgabe der Single Market News
14. Juni 2010: Redaktionelle Überarbeitung des IDW RS VFA 3
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Der Versicherungsfachausschuss (VFA) des Instituts der Wirtschaftsprüfer (IDW) hat aufgrund
des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes (BilMoG) die
IDW Stellungnahme zur Rechnungslegung: Die Bewertung der Schadenrückstellung von
Schaden-/Unfallversicherungsunternehmen (IDW RS VFA 3) redaktionell überarbeitet.
Aus dem BilMoG ergeben sich keine Auswirkungen auf die Bewertung der
Schadenrückstellungen von Schaden-/Unfallversicherungsunternehmen.
Die geänderte Fassung wird veröffentlicht werden in Heft 7/2010 der IDW Fachnachrichten und im Supplement 3 der WPg.
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13. Juni 2010: IFRS-Stiftung bittet um Nominierungen für vier Treuhänder
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Die IFRS-Stiftung (ab dem 1. Juli 2010 ist das der neue Name der vormaligen IASC-Stiftung, der Dachorganisation
des IASB) sucht nach Kandidaten, um die freiwerdenden Plätze von vier Treuhändern wieder aufzufüllen. Die Amtszeiten
laufen vom 1. Januar 2011 bis zum 31. Dezember 2013. Alle Amtszeiten können einmal verlängert werden. Weitere Informationen
in englischer Sprache:
|
13. Juni 2010: FASB-Vorsitzender diskutiert über Konvergenz

Bob Herz |
Der Vorsitzende des US-amerikanischen Financial Accounting Standards Board, Robert H. Herz, sprach am 3. Juni 2010 auf
einer Konferenz in Kalifornien zu Konvergenz und Wandel. Nachfolgend geben wir zwei Ausschnitte wieder. Die
vollständige Rede von Herz können Sie
hier
herunterladen (in englischer Sprache, 122 KB).
Ausschnitt zur Konvergenz:
Die intensivierten Bemühungen von FASB und IASB stellen unseren Versuch dar, auf die Führer der G-20 zu antworten, die uns im
Nachgang zu ihrer Sitzung letzten Herbst in Pittsburgh dazu aufgefordert haben, unsere Bemühungen zu 'verdoppeln', um die
Konvergenz zu unserem geplanten Zieldatum 2011 abzuschließen. Mit 'Konvergenzprogramm abschließen' meinen wir den Abschluss
der größeren, in der Absichtserklärung aufgeführten Projekte, die wir zunächst 2006 veröffentlicht und seitdem regelmäßig
aktualisiert haben.
Auch wenn dies die US-amerikanischen Rechnungslegungsprinzipien (U.S. Generally Accepted Accounting Principles,
kurz GAAP) und die International Financial Reporting Standards (kurz IFRS) einander näher bringt und fast ebenso
wichtig die Standards auf einigen wichtigen Gebieten verbessern würde, bedeutet dies nicht, wie einige meinen, dass
US-GAAP und IFRS vollständig konvergiert sind. Viele Unterschiede würden bestehen bleiben. Stabsmitarbeiter der SEC haben
im Rahmen ihres kürzlich bekanntgegebenen Arbeitsplans bekannt gegeben, dass sie die Bedeutung dieser weiter bestehenden
Unterschiede aufnehmen und bewerten werden. Deren Beurteilung dieser verbleibenden Unterschiede wird gemeinsam mit vielen
anderen Erwägungen in die Entscheidung der Kommission eingehen, wie und wann die IFRS Teil des US-amerikanischen
Berichtssystems für börsennotierte Unternehmen werden.
Ausschnitt zu Änderungen am Zeitplan und den Projektplänen
Wir und der IASB sind dabei, eine Reihe von Änderungen an unserem in der Absichtserklärung aufgeführten Arbeitsplan
vorzunehmen, zu denen Änderungen im zeitlichen Ablauf sowie zum Gegenstandsbereich und zum Vorgehen bei bestimmten
gemeinsamen Projekten gehören. Die Ziele, die wir mit diesen Änderungen am Arbeitsplan verbinden, bestehen darin,
unsere Bemühungen zu priorisieren, um uns dabei zu helfen, die Kernprojekte so weit wie möglich abzuschließen und
gleichzeitig einen angemessenen Standardsetzungsprozess einzuhalten; dazu gehört, dass die Adressaten die Vorschläge
ausreichende prüfen, bewerten und Eingaben zu ihnen tätigen können. Dementsprechend werden wir die Herausgabe von
und die Stellungnahmefristen und Gesprächsrunden zu wesentlichen Standardentwürfen über das nächste Jahren verteilen
und die Anzahl bedeutender oder schwieriger Entwürfe, die wir in einem Quartal herausgeben, auf vier begrenzen. Das
unvermeidbare und notwenige Ergebnis ist, dass, obwohl wir weiterhin den Abschluss vieler Projekte bis zum
30. Juni 2011 anstreben, wir nicht alle von ihnen bis zu diesem Zeitpunkt abgeschlossen haben werden und einige der
Projekte nun für einen Abschluss gegen Ende 2011 vorgesehen sind. Wir erwarten, in Kürze eine gemeinsame Erklärung
mit dem IASB herauszugeben, in der der aktualisierte Arbeitsplan im Detail vorgestellt wird.
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12. Juni 2010: IFRS-Newsletter von Deloitte in chinesischer Sprache
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Unsere chinesischen Kollegen haben Übersetzungen der
folgenden IAS Plus Update-Newsletter erstellt:
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11. Juni 2010: Tagesordnung der 146. DSR-Sitzung
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Das DRSC gibt bekannt, dass die Tagesordnung für die 146. Sitzung des DSR am 01. und 02. Juli 2010 ab sofort
heruntergeladen werden kann. Die Agenda sowie weitere Informationen wie Links für die Anmeldung finden Sie
hier. |
11. Juni 2010: Mitschrift von der gemeinsamen Sondersitzung von IASB und FASB am 10. Juni 2010
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IASB und FASB kamen am Donnerstag, den 10. Juni 2010 zu einer gemeinsamen Sondersitzung in den Büroräumen des IASB in
London zusammen, um das Projekt zu Versicherungsverträgen zu erörtern. Im Anschluss an die gemeinsame Sitzung hielt der IASB
eine Sitzung ab, in der er das Projekt zu Joint Ventures behandelte. Die Übersetzung der vorläufigen und inoffiziellen
Mitschrift, die Beobachter von Deloitte angefertigt haben, haben wir Ihnen wie immer auf einer
eigenen Seite zur Verfügung gestellt. |
11. Juni 2010: EFRAG-Strategie zur 'Pro-Aktivität'
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Die Europäische Beratungsgruppe für Rechnungslegung (European Financial Reporting Advisory Group,
(EFRAG) hat ihre
Strategie für Europäische pro-aktive Rechnungslegungstätigkeiten veröffentlicht (in englischer Sprache, 1.970 KB). Die
Strategie ist darauf gerichtet, EFRAGs Rolle bei der Beeinflussung zukünftiger Entwicklungen in der Standardsetzung zu verbessern,
indem man die europäischen Adressaten einbindet und zeitnah wirkungsvolle Eingaben zu Beginn der IASB-Arbeiten leistet.
EFRAGs Strategie wird durch 'einen Satz an Zielsetzungen verdeutlicht, die dazu beitragen, EFRAGs übergeordnete Ziele zu
erreichen'. EFRAG bezeichnet seine vier strategischen Ziele wie folgt:
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Zielsetzung 1: Einbindung europäischer Adressaten, um sicherzustellen, dass wir ihre Sachverhalte verstehen
und verstehen, wie die Rechnungslegung sie tangiert; |
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Zielsetzung 2: Beeinflussung der Entwicklung globaler Rechnungslegungsstandards; |
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Zielsetzung 3: Ausfüllen einer Vorreiterrolle bei der Entwicklung der Prinzipien und Praktiken, die der
Rechnungslegung zugrundeliegen; und |
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Zielsetzung 4: Förderung von Lösungen, die die Qualität der Informationen verbessern, praktikabel sind sowie
Transparenz und Rechenschaft verbessern. |
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10. Juni 2010: 145. DSR-Sitzung und 40. RIC-Sitzung
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Die Mitschnitte der einzelnen Tagesordnungspunkte der 145. DSR-Sitzung
vom 7. und 8. Juni 2010 sind jetzt archiviert und können auf der
Internetseite des DRSC abgerufen werden.
Des Weiteren hat das RIC am 27. Mai 2010 seine 40. Sitzung in Berlin abgehalten. Im RIC-Ergebnisbericht
werden die wesentlichen Beschlüsse wiedergegeben, die im Rahmen dieser Sitzung
getroffen wurden. Im
Ergebnisbericht
(181 KB) wird im Besonderen
 |
darauf hingewiesen, dass beim IFRS Interpretations Committee
(IFRS IC) noch bis zum Montag, dem 14. Juni 2010
Stellungnahmen zu den vorläufigen
Agendaentscheidungen eingereicht werden können – hierbei kommt nach Auffassung des RIC vor allem der vorläufigen Entscheidung des IFRS IC zu IAS 39 eine herausgehobene Bedeutung zu (i.e. die bilanzielle Behandlung von Wertminderungen bei bestimmten, umgegliederten finanziellen Vermögenswerten); und |
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die Mitwirkung der interessierten Öffentlichkeit und namentlich der bilanzierenden Unternehmen in Zusammenhang mit dem möglichen Projekt „Vorstandsvergütungen bzw. variable Vergütungssysteme“ erbeten (hierzu wird in den nächsten Tagen auch ein separater Aufruf auf der
Internetseite des DRSC folgen). |
Darüber hinaus können – wie bereits im April des Jahres angekündigt – vorläufig vom RIC getroffene Beschlüsse von Seiten der interessierten Öffentlichkeit kommentiert werden; die diesbezügliche Kommentierungsfrist endet am 1. Juli 2010. |
10. Juni 2010: IFRS für KMU weitere Schulungsunterlagen
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Der IASB entwickelt derzeit Schulungsunterlagen für den International Financial Reporting
Standard für kleine und mittelgroße Unternehmen (IFRS für KMU). Dieses Begleitmaterial ist für
jeden der 35 Abschnitte des Standards geplant. Es soll die Unternehmen und Prüfer bei der
Anwendung des IFRS für KMU unterstützen sowie beim Erlernen der Normen hilfreich sein.
Jetzt wurden zwei weitere Abschnitte fertiggestellt; somit sind derzeit 19 Module verfügbar.
Das Schulungsmaterial ist auf der
Internetseite des IASB kostenfrei abrufbar. Die noch
verbleibenden Module sollen noch in diesem Jahr folgen.
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10. Juni 2010: Spanischer Newsletter zu den jährlichen Verbesserungen
10. Juni 2010: DRSC veröffentlicht nahezu endgültige Fassung von DRS 18
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Der Deutsche Standardisierungsrat (DSR) hat eine nahezu endgültige Fassung von DRS 18 Latente Steuern veröffentlicht.
Die vorliegende Fassung wurde in der 16. Öffentlichen Sitzung am 8. Juni 2010 vom DSR verabschiedet. Der Standard wird
zum Zwecke der gem. § 342 Abs. 2 HGB erforderlichen Bekanntmachung an das Bundesministerium der Justiz weitergeleitet. Das
Dokument können Sie
hier von der Internetseite des DRSC herunterladen. |
9. Juni 2010: Bericht über die Konvergenz zwischen den IFRS und den Rechnungslegungsgrundsätzen von Drittländern
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Seit dem 1. Januar 2005 müssen Unternehmen, die an einem geregelten Markt eines EU-Mitgliedstaats
notiert sind, ihre konsolidierten Abschlüsse nach den von der EU
übernommenen IFRS oder nach von der EU-Kommission den IFRS als
gleichwertig anerkannten Rechnungslegungsgrundsätzen erstellen. Im Dezember
2008 wurde entschieden, die Rechungslegungsgrundsätze der
Vereinigten Staaten und Japans als gleichwertig anzuerkennen.
Abschlüsse, die nach den Rechnungslegungsgrundsätzen Chinas, Kanadas, Indiens oder Südkoreas erstellt sind,
wurden für
begrenzte Zeit (bis zum 31. Dezember 2011) in der EU zugelassen.
Die Kommission hat nun einen Bericht über die
Anstrengungen veröffentlicht, die diese Länder (China, Kanada,
Indien und Südkorea) zur Umstellung auf IFRS unternehmen. In dem Bericht werden ferner die jüngsten Entwicklungen in Ländern vorgestellt, deren
Standards als gleichwertig anerkannt sind, und die
Entwicklungen in mehreren anderen großen Volkswirtschaften, wie Argentinien, Brasilien,
Mexiko, Russland und Taiwan, dargelegt. Sie finden den
deutschsprachigen Bericht der Kommission
hier (119 KB). |
9. Juni 2010: EFRAG-Stellungnahmeentwurf zur Fair-Value-Option für finanzielle Verbindlichkeiten
 |
Am 11. Mai 2010 hat der IASB einen
Standardentwurf
herausgegeben, in welchem er Änderungen an der Art und Weise vorschlägt, wie die Fair Value Option in IAS 39 Finanzinstrumente: Ansatz und Bewertung auf finanzielle Verbindlichkeiten angewendet wird. Die
Europäische Beratungsgruppe für Finanzberichterstattung (European
Financial Reporting Advisory Group, EFRAG) hat nun den Entwurf einer
Stellungnahme gegenüber dem IASB im Internet zur Verfügung gestellt.
Mit dem Entwurf erbittet EFRAG nicht nur Rückmeldungen zur
vorgeschlagenen Stellungnahme, sondern möchte auch die Meinung der
Anwender zu einigen übergreifenden Aspekten der neuen Vorschriften
für die Klassifizierung und Bewertung von Finanzinstrumenten
einholen. Weitere Informationen und eine Verknüpfung auf den
Stellungnahmeentwurf finden Sie in der englischsprachigen
Presseerklärung von EFRAG. |
9. Juni 2010: Vier IFRS-Publikationen in spanischer Sprache
 |
Wir haben die folgenden spanischsprachigen IFRS-Publikationen unserer kolumbianischen Kollegen eingestellt; sämtliche
Ressourcen in spanischer Sprache finden Sie hier.
|
8. Juni 2010: Newsletter zur Berichterstattung über das Gesamtergebnis
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Das IFRS Global Office von Deloitte hat einen
IFRS in Focus-Newsletter mit dem Titel IASB schlägt Änderungen am Ausweis von Gewinn oder Verlust und
sonstigem Gesamtergebnis vor (in englischer Sprache, 68 KB). [bis Juni 2010 trugen diese Newsletter die Bezeichnung
IAS Plus Update.] In dem Newsletter werden die Vorschläge des IASB vom 27. Mai 2010 hinsichtlich der Änderung
von IAS 1 Darstellung des Abschlusses erläutert, nach denen Folgendes vorgeschrieben ist:
 |
Ausweis von 'Gewinn oder Verlust' und 'sonstigem Gesamtergebnis' als eigenständige Komponenten eines einzigen
fortlaufenden Abschlussbestandteils; sowie |
 |
eigenständige Darstellung von Posten im sonstigen Gesamtergebnis, die in einer Folgeperiode in das Periodenergebnis
umgebucht wird ('recycelt'). |
Der FASB hat einen ähnlichen Vorschlag veröffentlicht. Alle unsere zurückliegenden Ausgaben von IFRS in Focus
und IAS Plus Update finden Sie hier. Unsere Agendaseite zum
Projekt Gesamtergebnisrechnung finden Sie
hier.
|
8. Juni 2010: Zusammenfassung von der gemeinsamen Sitzung von IPTF und SEC
 |
Die Projektgruppe für die internationale Anwendung von SEC-Regelungen und Vorschriften (International Practices Task Force, IPTF)
des Zentrums für Prüfungsqualität des US-amerikanischen Instituts der Wirtschaftsprüfer
tagt regelmäßig mit dem Stab der amerikanischen Wertpapier- und Börsenaufsicht (Securities and Exchange Commission, SEC),
um sich neu herauskristallisierende Rechnungslegungsthemen in Bezug
auf Vorschriften und Regelungen des SEC zu erörtern. Die IPTF hat
nun eine endgültige
Zusammenfassung der gemeinsamen Sitzung von IPTF und SEC-Stab am
24. November 2009 veröffentlicht (in englischer Sprache,
135 KB). Eine Reihe der erörterten Themen bezieht sich auf
IFRS-Fragen. Nachfolgend finden Sie alle Punkte aufgelistet:
 |
A. Themen in Bezug auf Venezuela |
 |
B. Inflationsüberwachung in bestimmten
Ländern |
 |
C. Auswirkungen auf die
SEC-Berichterstattung: Ein ausländischer nicht
börsennotierter Emittent, der US-GAAP anwendet,
und die Berichterstattung über Veränderungen,
die rückwirkende Anwendung erfordern |
 |
D. Auswirkungen auf die
SEC-Berichterstattung: Ein ausländischer nicht
börsennotierter Emittent veröffentlicht einen
vollständigen Abschluss erstellt nach den IFRS
wie vom IASB herausgegeben |
 |
E. Auswirkungen auf die
SEC-Berichterstattung: Neudarstellung eines
früher veröffentlichten Abschluss erstellt nach
den IFRS wie vom IASB herausgegeben zum Zweck
der Kaufpreisanpassungen nach dem überarbeiteten
IFRS 3 |
 |
F. Anwendung von ASC 855 Folgeereignisse auf Abschlüsse
bestimmter ausländischer nicht börsennotierter Emittenten
und bestimmte Abschlüsse, die nach S-X-Regelung
3-05 und S-X-Regelung 3-09 eingereicht werden |
 |
G. Einschlägigkeit des IFRS für KMU für
Abschlüsse ausländischer Geschäftsbetriebe, die
nach S-X-Regelung 3-05 und S-X-Regelung 3-09
eingereicht werden |
 |
H. Ausgewählte Finanzdaten für Emittenten,
die Abschlüsse nach IFRS wie vom IASB
herausgegeben erstellen |
 |
I. Anwendung der Anpassung des Kursniveaus
nach Punkt 17 auf hochinflationäre Wirtschaften
wie in den MFRS definiert |
 |
J. Ausländische nicht börsennotierte
Emittenten, die freiwillig inländische Formulare
einreichen |
 |
K. Kanadische registrierte Unternehmen und
die Einführung der IFRS |
|
7. Juni 2010: Podcasts der Sitzungen des Interpretations Committee
 |
Nach dem großen Erfolg der herunterladbaren Podcast-Zusammenfassungen der monatlichen IASB-Boardsitzungen
stellt auch das IFRS Interpretations Committee (vormals IFRIC)
versuchsweise diese Zusammenfassungen zu Verfügung. Die ersten
beiden Aufzeichnungen stehen jetzt auf der Internetseite des IASB
zur Verfügung. Die erste bietet einen kurze Einleitung und einen
Überblick über die Arbeit des Interpretations Committee; die zweite
enthält eine kurze Zusammenfassung der letzten Sitzung des
Interpretation Committees, die im Mai 2010 stattfand. Künftig soll
kurz nach jeder Sitzung eine Aufzeichnung erstellt werden, die eine
kurze (etwa 30-minütige) Zusammenfassung der wesentlichen erörterten
Themen und Projekte beinhaltet. Weitere Informationen finden Sie in
der englischsprachigen
Presseerklärung des IASB. |
7. Juni 2010: IDW-Stellungnahme zum PCAOB-Vorschlag zur Kommunikation mit dem Prüfungsausschuss
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Das Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) nimmt in einem englischsprachigen
Schreiben
(71,2 KB) Stellung gegenüber der US-amerikanischen Aufsichtsbehörde für Wirtschaftsprüfungsgesellschaften (Public Company Accounting Oversight Board, PCAOB) zum
Entwurf eines Prüfungsstandards zur Kommunikation des
Prüfers mit dem Prüfungsausschuss. Das IDW empfiehlt, die wechselseitige Kommunikation stärker zu betonen. Da sich der Standard auf den Inhalt und Umfang der Mitteilung des Prüfers und den Prüfungsausschuss konzentriere, trete dieser Aspekt leider in den Hintergrund.
|
7. Juni 2010: Nächste TEG-Sitzung
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Die Europäische Beratungsgruppe für Finanzberichterstattung (European Financial Reporting Advisory Group, EFRAG) hat angekündigt, dass die nächste Sitzung des
des Fachexpertenausschusses (Technical Experts Group, TEG) vom 9.
bis 11. Juni 2010 in Brüssel stattfinden wird. Weitere Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung als Beobachter finden
Sie in der englischsprachigen
Presseerklärung von EFRAG.
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7. Juni 2010: Studie zu 347 Bilanzbetrugsfällen in den USA
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Der Ausschuss zur Verbesserung der Finanzberichterstattung durch ethisches Handeln,
für wirksame interne Kontrollen und gute Unternehmensführung
(Committee of Sponsoring Organizations of the Treadway Commission, COSO) hat
eine Studie mit dem Titel Bilanzbetrug: 1998-2007 herausgegeben,
die der 347 angebliche Betrugsfälle untersucht werden, die von der US-amerikanischen Wertpapier- und Börsenaufsicht (Securities and Exchange Commission, SEC)
während dieses Zeitraums geprüft wurden. Die Studie bietet eine
tiefgreifende Analyse des Wesens, des Umfangs und der Merkmale die
Bilanzbetrugsfälle und liefert Einsichten zu den neuen und
fortbestehenden Sachverhalten, die adressiert werden müssen. Die
meisten der untersuchten Betrugsfälle traten auf, bevor der
Sarbanes-Oxley-Act in Kraft trat.
|
Einige der kritischeren Ergebnisse der Studie sind die folgenden:
 |
Finanzbetrugsfälle betreffen Unternehmen aller Größen, wobei
das durchschnittliche Unternehmen Vermögenswerte und Erträge von
knapp unter USD 100 Mio. aufweist. |
 |
Der durchschnittliche Betrag des Betrugs betrug USD 12,1
Mio. Mehr als 30 der Betrugsfälle betrafen jeweils
Falschdarstellungen/Falschzurechnungen von USD 500 Mio. oder
mehr. |
 |
Die SEC bezeichnete in 89% der Betrugsfälle den
Vorstandsvorsitzenden und/oder den Finanzvorstand als am Betrug
beteiligt. Innerhalb von zwei Jahren nach dem Abschluss der
Überprüfung der SEC wurden rund 20% der
Vorstandsvorsitzenden/Finanzvorstände angeklagt. Über 60% der
Angeklagten wurden verurteilt. Mehr als 80% der
Vorstandsvorsitzenden/Finanzvorstände verließen das Unternehmen
innerhalb von zwei Jahren. In 47% der Fälle schloss die SEC eine
oder mehrere Personen von einer weiteren Beschäftigung als
Vorstand oder Aufsichtsratsmitglied eines börsennotierten
Unternehmens aus. Zivilstrafen wurden in 65% der Fälle verhängt,
und in 43% der Fälle wurden die Beteiligten auf Rückzahlung verklagt. |
 |
Die durchschnittliche Betrugsdauer betrug 31,4 Monate
(median24 Monate). |
 |
Die beiden am häufigsten angewendeten Verfahren für eine
Fehldarstellung des Abschlusses in betrügerischer Absicht
betrafen nicht sachgerechte Erlöserfassung (61% der Fälle) und
zu hohe Angabe von Vermögenswerten im Wesentlichen durch
Überbewertung bestehender Vermögenswerte oder durch Aktivierung
von Aufwendungen (51% der Fälle). Eine zu niedrige Angabe von
Aufwendungen und Schulden erfolgte in 31% der Fälle. |
 |
Viele der allgemein zu beobachtenden Merkmale des
Aufsichtsrats und des Prüfungsausschusses wie Größe, Häufigkeit
der Sitzungen, Zusammensetzung und Erfahrung unterscheiden sich
nicht aussagekräftig zwischen betrügerischen und nicht
betrügerischen Unternehmen. Jüngste Bemühungen der
Corporate-Governance-Regulierung scheinen die Bandbreite der der
beobachtbaren Merkmale der aufsichtsbezogenen Führung reduziert
zu haben. |
 |
Im Grunde alle der betrügerischen Unternehmen erhielten
einen uneingeschränkten Prüfungsvermerk für ihren letzten
betrügerischen Abschluss. Der uneingeschränkte Prüfungsvermerk
betrügerischer Unternehmen erhielt jedoch mit größerer
Wahrscheinlichkeit (51%) zusätzliche erläuternde Angaben als der
nicht betrügerischer Unternehmen (36%). |
 |
26% der Firmen, die in Betrug verwickelt waren, wechselten
den Prüfer während der überprüften Periode; bei nicht
betrügerischen Firmen war dies in 12% der Fälle so. |
 |
Erstmalige Erwähnung des Betrugsverdachts in der Presse
führte in den zwei Tagen um die Verkündung einen ungewöhnlichen
Kursverlust von durchschnittlich 16,7% für das betroffene
Unternehmen. |
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Nachrichten über eine Untersuchung durch die SEC oder das
Justizministerium führte zu einem durchschnittlichen
ungewöhnlichen Kursverfall von 7,3%. |
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Unternehmen, die in Betrug verwickelt waren, mussten
deutlich öfter Konkurs anmelden, sich von der Börse zurückziehen
oder wesentliche Vermögenswerte veräußern als nicht
betrügerische Unternehmen. |
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Die Studie kann von der
Internetseite von COSO heruntergeladen werden
(in englischer Sprache, 5,91 MB). Die Presseerklärung von COSO finden
Sie
hier (in englischer Sprache, 135 KB). Die Studie wurde von vier
Rechnungslegungsprofessoren erstellt: Mark S. Beasley von der North Carolina State University, Joseph V. Carcello
von der University of Tennessee, Dana R. Hermanson von der Kennesaw
State University und Terry L. Neal von der University of Tennessee.
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7. Juni 2010: Schlussfolgerungen von EFRAG in Bezug auf den IFRS für KMU

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Die Europäische Beratungsgruppe zur Rechnungslegung (EFRAG) hat
der Europäischen Kommission ihre Analyse hinsichtlich der
Vereinbarkeit des IFRS für KMU mit den europäischen
Bilanzrichtlinien übermittelt. EFRAG hat folgende Dokumente
erstellt:
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Ein Schreiben an die Europäische Kommission,
in dem die Vorschriften des IFRS für KMU
zusammengefasst werden, bei dem EFRAG zu dem
Schluss gekommen ist, dass sie nicht mit den
EU-Bilanzrechtlinien vereinbar sind. Dieses
Schreiben enthält außerdem eine Beschreibung des
Umfangs und der Beschränkungen der vorgenommenen
Analyse. |
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Ein Rechenschaftsbericht, in dem die Gründe
von EFRAG dargelegt werden, warum
Vorschriften, die im Anwenderkreis von EFRAG als
nicht vereinbar mit den EU-Richtlinien
identifiziert wurden, nicht berücksichtigt
wurden. |
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Ein Arbeitspapier, in dem die Einschätzung
aller Vorschriften des IFRS für KMU enthalten
ist. In diesem Arbeitspapier von 256 Seiten wird
der 230 Seiten umfassende IFRS für KMU Abschnitt für
Abschnitt analysiert, und es werden sechs
Vorschriften identifiziert, die nach Meinung von
EFRAG mit den Richtlinien nicht vereinbar sind
(s. folgenden Kasten). |
EFRAG kommt zu dem Schluss, dass die folgenden Vorschriften des IFRS für KMU nicht mit den EU-Bilanzrichtlinien vereinbar sind:
- Das Verbot, einen Posten der Gewinn- und Verlustrechnung als 'außerordentlich' in
der Gesamtergebnisrechnung (oder in einer separaten Gewinn- und
Verlustrechnung, wenn eine erstellt wird) oder im Anhang
darzustellen oder zu beschreiben (IFRS für KMU Abschnitt 5.10).
-
Die Vorschrift, Finanzinstrumente, die in den Anwendungsbereich
von Abschnitt 12 des IFRS für KMU fallen (nicht grundlegende
Finanzinstrumente) zum beizulegenden Zeitwert zu bewerten (IFRS
für KMU Abschnitte 12.7 und 12.8) (s. Anhang Abschnitte 8 - 18). (Abschnitt 11.2
des IFRS für SMEs beinhaltet ein Wahlrecht für ein Unternehmen
zur vollumfänglichen Anwendung der Ansatz- und
Bewertungsvorschriften aus IAS 39 Finanzinstrumente: Ansatz und Bewertung.
Da sich das Wahlrecht nicht auf eine bestimmte Fassung von IAS
39 bezieht, war EFRAG nicht in der Lage, einzuschätzen, ob
dieses Wahlrecht mit den EU-Bilanzierungsregeln vereinbar ist.
Daher hat EFRAG das Wahlrecht bei der Einschätzung der
Vereinbarkeit der Vorschriften des IFRS für KMU mit den
EU-Bilanzierungsregeln in Bezug auf Finanzinstrumente außer Acht
gelassen.)
- Die Vorschrift, die Nutzungsdauer eines Geschäfts- oder
Firmenwerts mit zehn Jahren anzusetzen, wenn ein Unternehmen
nicht in der Lage ist, eine verlässliche Schätzung der
Nutzungsdauer vorzunehmen (IFRS für KMU Abschnitt 19.23).
- Die
Vorschrift, jeglichen negativen Geschäfts- oder Firmenwert
sofort erfolgswirksam zu erfassen (IFRS für KMU Abschnitt 19.24).
-
Die Vorschrift, den ausstehenden Betrag aus der Ausgabe von
Eigenkapitalinstrumenten, bevor die Zahlungsmittel oder andere
Ressourcen geliefert wurden, als Abzugsposten vom Eigenkapital
und nicht als Vermögenswert anzusetzen (IFRS für KMU Abschnitt 22.7(a)).
-
Das Verbot, eine für einen Geschäfts- oder Firmenwert erfasste
Wertberichtigung rückgängig zu machen (IFRS für KMU Abschnitt 27.28).
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Folgende Dokumente stehen Ihnen in englischer Sprache zur Verfügung:
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6. Juni 2010: G-20 bestärken Verpflichtung zu globalen Bilanzierungsstandards
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In einer Erklärung der Finanzminister und Zentralbankgouverneure der G-20, die diese im Anschluss an ihre Tagung vom 4. und 5. Juni 2010
in Pusan, Korea, herausgegeben haben, bestärken diese ihre Unterstützung für einen einzigen Satz globaler Bilanzierungsstandards. In der
Erklärung heißt es:
| [Wir bringen] die Wichtigkeit [zum Ausdruck], die wir in die Erreichung eines einzigen Satzes qualitativ
hochwertiger, globaler Bilanzierungsstandards setzen, und drängen den International Accounting Standards Board und den Financial Accounting
Standards Board, ihre Bemühungen diesbezüglich zu verdoppeln. Wir ermutigen den International Accounting Standards Board, die Beteiligung
der Adressaten weiter zu verbessern. |
Die G-20 wurden 1999 in den Nachwehen der Finanzkrise in Asien von 1997 eingerichtet, um die fortschrittlicheren und aufstrebenden
Volkswirtschaften zusammenzubringen, um die Finanzmärkte weltweit zu stabilisieren. Seit ihrer Gründung haben die G-20 jährlich Treffen der
Finanzminister und Zentralbankgouverneure abgehalten und Maßnahmen zur Förderung der Finanzstabilität in der Welt und die Erreichung dauerhaften
wirtschaftlichen Wachstums und Entwicklung erörtert. Weiterführende Informationen in englischer Sprache:
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5. Juni 2010: Tagesordnung für die IASB-Sitzung im Juni 2010
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Der IASB wird seine reguläre monatliche Sitzung im Juni 2010 von Dienstag bis Donnerstag, den 15.-17. Juni 2010 in seinen Büroräumen
in London abhalten (am Montag und Freitag finden keine öffentlichen Sitzungen statt). Teile der Sitzung werden gemeinsam mit dem FASB
abgehalten. Die Sitzung steht Beobachtern offen und wird im Internet übertragen. Nachfolgend geben wir die Tagesordnung für die Sitzung wieder.
Tagesordnung für die reguläre IASB-Boardsitzung 15.-17. Juni 2010, London |
Dienstag, 15. Juni 2010
IASB-Sitzung (11:35 - 15:10 Uhr Londoner Zeit)
Gemeinsame Sitzung mit dem FASB (14:45 - 18:30 Uhr Londoner Zeit)
Mittwoch, 16. Juni 2010
Gemeinsame Sitzung mit dem FASB (08:30 - 17:45 Uhr Londoner Zeit)
Donnerstag, 17. Juni 2010
Gemeinsame Sitzung mit dem FASB (08:30 - 15:15 Uhr Londoner Zeit)
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4. Juni 2010: Wieder in der Bilanz Konsolidierung von Zweckgesellschaften
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Unsere US-amerikanischen Kollegen haben ein Papier mit dem Titel Wieder in der Bilanz: Beobachtungen zur Einführung von FAS 167
herausgegeben. In dem Papier werden die Auswirkungen eines neuen
FASB-Standards erläutert, mit dem die Regeln für die Konsolidierung
von Zweckgesellschaften nach amerikanischen Recht (genannt 'variable interest entities' (VIE),
ähnlich den 'special purpose entity' (SPE) aus
SIC-12) geändert
wurden. Nach FAS 167 hat ein Anleger eine VIE zu konsolidieren wenn
er (a) sowohl die Macht hat, die Aktivitäten zu bestimmen, die die
bedeutendsten Auswirkungen auf die wirtschaftliche Lage der VIE
haben, und (b) das Recht auf den Nutzen aus der VIE hat, aber auf
die Verpflichtung, Verluste aufzufangen. Viele der börsennotierten
Unternehmen in den Vereinigten Staaten haben die Einführung des
neuen Konsolidierungsstandards im ersten Quartal 2010 abgeschlossen.
In dem Papier unserer Kollegen werden die Herausforderungen und
Sachverhalte untersucht, denen sich diese ersten Anwender gegenüber
sahen; des Weiteren gibt es eine Untersuchung über die Auswirkungen,
die die Konsolidierung auf die jeweiligen Konzernabschlüsse gehabt
haben kann. Die Frage der Konsolidierung von Zweckgesellschaften
wird im Rahmen des gemeinsamen Projekts von IAS und FASB zu
Konsolidierung untersucht. Ein endgültiger Standard zur Ersetzung
von IAS 27 wird im vierten Quartal 2010 erwartet. Sie können sich
das englischsprachige Papier Back on-balance sheet: Observations from the adoption of FAS 167
hier
herunterladen (259 KB). |
4. Juni 2010: EFRAG-Geschäftsbericht 2009
 |
Die Europäische Beratungsgruppe zur Rechnungslegung (EFRAG) hat ihren
Geschäftsbericht für das Jahr 2009 vorgelegt. In der
englischsprachigen
Presseerklärung, die auch eine Verknüpfung auf den
Geschäftsbericht enthält, heißt es dazu:
| 2009 hat sich als sehr herausforderndes
Jahr sowohl aus politischer als auch aus
fachlicher Rechnungslegungsperspektive
herausgestellt und wurde in weiten Teilen von
der Finanz- und Wirtschaftskrise und den sich
daraus ergebenden Konsequenzen für die
Finanzberichterstattung bestimmt. Die
Finanzberichterstattung blieb immer an
herausgehobener Stell auf der Tagesordnung der
Politiker; eine Situation, die die Finanzwelt
bisher selten, wenn überhaupt, erlebt hat.
EFRAG hat die Anzahl der
paneuropäischen Eingaben an den IASB nicht nur
in Form von Stellungnahmen zu Verlautbarungen
des IASB erhöht, sondern auch durch zunehmende
proaktive Tätigkeiten, die darauf abzielen, die
Agenda des IASB frühzeitig aus europäischer
Perspektive zu beeinflussen, teilweise sogar
bevor der IASB Sachverhalte auf die Agenda
nimmt. 2009 trat die Verbesserung der
Führungsstruktur von EFRAG mit der Wahl eines
neuen Aufsichtsrats unter dem Vorsitz Pedro Solbes,
früherer Kommissar und Finanzminister von
Spanien, und mit der Einrichtung eines Ausschusses für Planung und Ressourcen
in Kraft, in dem EFRAG und die bedeutenden
nationalen Standardsetzer über die Agenda für
die proaktive Arbeit in Europa und die Zuweisung
von Ressourcen entscheiden.
Diese Entwicklungen haben EFRAG zu
einem noch bedeutenderen Spieler in der
internationalen Szene der
Finanzberichterstattung gemacht. 2009 war das
letzte volle Jahr unter dem Vorsitz von Stig Enevoldsen,
dem ab dem 1. April 2010 Françoise Flores
nachgefolgt ist. |
|
4. Juni 2010: EFRAG-Stellungnahme zum IASB-Entwurf zur Gesamtergebnisrechnung
 |
Der IASB hat am 27. Mai 2010 einen
Entwurf herausgegeben, in dem vorgeschlagen wird,
dass alle Unternehmen eine Gewinn- und Verlustrechnung und eine Darstellung des sonstigen
Gesamtergebnisses in getrennten Abschnitten einer einzigen fortlaufenden Darstellung erstellen.
Des Weiteren wird vorgeschlagen, die Posten des sonstigen Gesamtergebnisses auf der Grundlage zu gruppieren,
ob sie im Endeffekt in den Abschnitt der Gewinn- und Verlustrechnung der
Gesamtergebnisrechnung "recycled" (umklassifiziert) werden.
Die Europäische Beratungsgruppe zur Rechnungslegung (EFRAG) hat nun ihre
englischsprachige
Stellungnahme zu dem Entwurf vorgelegt (69 KB). Sie lehnt den
Vorschlag ab, dass die Gesamtergebnisrechnung nur noch in einer
einzigen fortlaufenden Darstellung erfolgen darf, da dies die
Rechnungslegung weder ändere noch verbessere. Die neue Gruppierung
der Posten des sonstigen Gesamtergebnisses wird von EFRAG
unterstützt, man ist allerdings der Meinung, dass dies im Rahmen des
jährlichen Verbesserungsprojekts eingeführt werden solle. |
4. Juni 2010: IDW RS HFA 36 zur Angabe der Abschlussprüferhonorare im Anhang
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In seiner 219. Sitzung hat der HFA die IDW Stellungnahme zur Rechnungslegung: Anhangangaben nach
§§ 285 Nr. 17, 314 Abs. 1 Nr. 9 HGB über das Abschlussprüferhonorar (IDW RS HFA 36) verabschiedet.
Gegenüber deren Entwurf vom September 2009 wurden im Zuge der Finalisierung der Verlautbarung noch einige,
zumeist klarstellende bzw. konkretisierende Änderungen vorgenommen. IDW RS HFA 36 ersetzt den
IDW Rechnungslegungshinweis: Anhangangaben nach § 285 Satz 1 Nr. 17 HGB bzw. § 314 Abs. 1 Nr. 9 HGB
über das Abschlussprüferhonorar (IDW RH HFA 1.006). Die neue Verlautbarung wird in Heft
6/2010 der IDW Fachnachrichten sowie im WPg Supplement 2/2010 abgedruckt werden.
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4. Juni 2010: Accounting Roundup Ausgabe Mai 2010
4. Juni 2010: Schreiben von FASB und IASB an die Finanzminister der G-20
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Die Vorsitzenden von IASB und FASB haben an die Finanzminister der G-20 geschrieben, um die Gründe dafür zu erläutern, dass sie planen,
die zeitliche Planung einiger weniger Konvergenzprojekte über Juni 2011 hinaus zu überarbeiten (siehe die nachstehenden Nachrichten). Die
Finanzminister der G-20 kommen am 4. und 5. Juni 2010 in Pusan (Korea) zu einer Sitzung zusammen. Im September 2009
drängten die G-20 IASB und FASB, 'ihre Bemühungen zu verdoppeln, um einen einzigen
Satz qualitativ hochwertiger, weltweit anwendbarer Bilanzierungsstandards im Rahmen ihres unabhängigen Standardsetzungsprozesses zu erarbeiten
und ihr Konvergenzprojekt bis Juni 2011 abzuschließen.' Das Schreiben an die Finanzminister in englischer Sprache können Sie
hier herunterladen (50 KB). |
3. Juni 2010: SEC-Erklärung zu den Änderungen im Zeitplan von FASB und IASB
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Die Vorsitzende der US-amerikanischen Wertpapier- und Börsenaufsichtsbehörde (Securities and Exchange Commission, SEC), Mary L. Schapiro,
hat eine Erklärung abgegeben, in der sie ihre Zuversicht zum Ausdruck bringt, dass die von FASB und IASB geplanten Änderungen am Zeitplan für
die Projekte (siehe dazu die nachfolgende Nachricht) keine negativen Auswirkungen auf den Arbeitsplan der Behörde haben wird, der
im Februar 2010 bekanntgegeben wurde und demzufolge 2011 erwogen werden soll, ob und wir die
IFRS in das US-amerikanische Finanzsystem einfließen können. Die Vorsitzende Schapiro äußerte sich wie folgt:
| Ich bin zuversichtlich, dass wir für eine Entscheidung seitens der Behörde im Jahr 2011 dahingehend, ob wir die
IFRS in das Rechnungslegungssystem für US-amerikanische Emittenten einfließen lassen, weiterhin im Zeitplan liegen. |
Die vollständige Erklärung der Vorsitzenden Schapiro können Sie
hier einsehen (in englischer Sprache).
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3. Juni 2010: IASB wird einige Projekte bis in die zweite Jahreshälfte 2011 verschieben
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IASB und FASB haben ihre Absicht bekanntgegeben, die wesentlichen Konvergenzprojekte einer Priorisierung zu unterziehen, 'um einen
eine stärkere Fokussierung auf Sachverhalte und Projekte zu gestatten, von denen sie annehmen, dass sie zu einer bedeutenden Verbesserung
und einer Annäherung zwischen den IFRS und US-GAAP führen werden'. Die Boards stellten fest, dass ihre Adressaten Bedenken über ihre Fähigkeit
zum Ausdruck gebracht haben, qualitativ hochwertige Eingaben zu der großen Zahl an größeren Standardentwürfen zu übermitteln, deren
Veröffentlichung für das zweite Quartal 2010 erwartet wurde. Das Zieldatum für den Abschluss einiger weniger Projekte wurde nunmehr auf die
zweite Jahreshälfte 2011 verschoben. Die beiden Boards erwarten, in Kürze einen neuen Arbeitsplan freizugeben, in denen diese Projekte und
deren neue Abschlusszeitpunkte benannt werden.
| Gemeinsame Erklärung von IASB und FASB zu ihren Konvergenzbemühungen
In unserer Gemeinsamen Erklärung aus dem November 2009 haben wir, der International
Accounting Standards Board (IASB) und der US-amerikanische Financial Accounting Standards Board (FASB), erneut unseren Willen zur
Verbesserung der International Financial Reporting Standards (IFRS) und der US-amerikanischen Generally Accepted Accounting Principles (GAAP)
und die Erreichung ihrer Konvergenz bestärkt. In dieser Erklärung haben wir das Zieldatum Juni 2011 für den Abschluss der in der
Absichtserklärung 2006 genannten größeren Projekte, wie
2008 aktualisiert, bestätigt, die projektspezifischen Meilensteinziele beschrieben und die Notwendigkeit eingestanden, unsere Bemühungen
in Bezug auf die Standardsetzung zu intensivieren, um diese Ziele zu erreichen.
Wir haben uns in Bezug auf diese Pläne zu Transparenz und Rechenschaft verpflichtet, indem wir regelmäßig über unsere Fortschritte
berichten. In unserem ersten Bericht vom 31. März 2010 beschrieben wir den Fortschritt, den wir bis dahin erreicht hatten, erläuterten einige
der Herausforderungen, denen wir uns bei der Verbesserung und Angleichung unserer Standards auf bestimmten Gebieten ausgesetzt sehen, und
berichteten über erfolgte Änderungen an bestimmten projektspezifischen Meilensteinzielen.
Wie wir in unserem Fortschrittsbericht vom März 2010 berichteten, nehmen wir die Herausforderungen, die sich infolge des
Strebens nach wirkungsvoller Beteiligung der Adressaten in der Welt bei einer großen Anzahl von Projekten ergeben, Ernst. Seit der
Veröffentlichung des Fortschrittsberichts vom März haben Adressaten Bedenken über ihre Fähigkeit geäußert, qualitativ hochwertige Eingaben
zu der großen Zahl großer Standardentwürfe zu tätigen, deren Veröffentlichung für das zweite Quartal dieses Jahres vorgesehen war.
IASB und FASB sind dabei, eine geänderte Strategie zu entwickeln, um diesen Bedenken Rechnung zu tragen. Nach dieser Strategie
 |
würden die größeren in der Absichtserklärung genannten Projekte einer Priorisierung unterzogen, um eine stärkere Fokussierung
auf Sachverhalte und Projekte zu gestatten, von denen wir annehmen, dass sie zu einer bedeutenden Verbesserung und einer Annäherung
zwischen den IFRS und US-GAAP führen werden; |
 |
würde die Veröffentlichungen von Standardentwürfen und der damit einhergehenden Beratungen (wie beispielsweise Gesprächsrunden)
gestaffelt, um eine breite und wirkungsvolle Beteiligung der Adressaten im Standardsetzungsprozess zu ermöglichen, welche von
entscheidender Bedeutung für die Qualität der aus ihnen erwachsenden Standards ist. Wir begrenzen die Zahl der pro Quartal
herausgegebenen bedeutenden oder komplexen Standardentwürfe auf vier; und |
 |
würde ein eigenständiges Konsultationsdokument herausgegeben, in welchem Eingaben der Adressaten zu den Daten des Inkrafttretens
und den Verfahrensweisen beim Übergang erbeten werden. |
In der angepassten Strategie wird das Zieldatum Juni 2011 für viele der Projekte, die in der ursprünglichen Absichtserklärung
benannt wurden, aufrechterhalten; darunter sind jene Projekte sowie andere, nicht in der Absichtserklärung enthaltene Sachverhalte, wo
dringend eine konvergierte Lösung erforderlich ist. Das Zieldatum für die Abschluss einiger weniger Projekte wurde in die zweite Jahreshälfte
2011 verschoben. Die Art der Stellungnahmen, die wir auf die Standardentwürfe erhalten, wird dann ausschlaggebend für das Ausmaß der
erforderlichen erneuten Erörterungen und den benötigten Zeitrahmen sein, um zu qualitativ hochwertigen und vereinheitlichen Standards zu
kommen.
IASB und FASB haben damit begonnen, diese vorgeschlagene Strategie mit ihren jeweiligen Aufsichtsorganen sowie den Regulatoren
zu erörtern, darunter Mitglieder des Aufsichtsorgans der IFRS-Stiftung.
Wir gehen davon aus, dass diese Maßnahme von FASB und IASB keinen negativen Einfluss auf den Arbeitsplan der US-amerikanischen
Wertpapier- und Börsenaufsichtsbehörde (Securities and Exchange Commission, SEC) entfalten wird, der im Februar bekanntgegeben wurde und
demzufolge 2011 erwogen werden soll, ob und wie man die IFRS in das US-amerikanischen Finanzsystem einfließen lassen kann.
Der Boards erwarten, in Kürze einen Fortschrittsbericht zu veröffentlichen, welcher einer überarbeiteten Arbeitsplan beinhaltet.
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Die Gemeinsame Erklärung von IASB und FASB können Sie
hier herunterladen (in
englischer Sprache, 20 KB).
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3. Juni 2010: IVSC schlägt größere Änderungen an Bewertungsstandards vor
 |
Der Rat für internationale Bewertungsstandards (International Valuation Standards Council, IVSC) hat einen Entwurf vorgeschlagener
neuer internationaler Bewertungsstandards (International Valuation Standards, IVS) herausgegeben. Der Entwurf entspräche der neunten
Auflage der Gesamtausgabe der IVS, wobei es erhebliche Änderungen gegenüber den vorangegangenen Auflagen gäbe (siehe dazu die nachfolgende
Aufstellung). Diese Standards decken die Bewertung für die meisten Arten an Vermögenswerten ab, darunter zum ersten Mal einen vorgeschlagenen
Standard für Finanzinstrumente. Die Standards spiegeln zudem die jüngsten Entwicklungen bei den IFRS wider. Hier geben wir einen Überblick
über einige der bedeutendsten Änderungen an den IVS, die im Entwurf unterbreitet werden:
| Bestehender IVS | Vorgeschlagene Neuausgabe |
| Grundlegende Konzepte für Allgemein anerkannte Bewertungsprinzipien (Generally Accepted Valuation Principles, GAVP) |
Die allgemeinen Bewertungsprinzipien wurden in den vorgeschlagenen IVS 101 überführt. Anderes Material, in welchem Marktwerte sowie
Grundvermögen erörtert wird, wurden in IVS 103 und IVS 103.01 zusammengeführt. |
| Verhaltenskodex | abgeschafft. |
| Arten von Vermögen | nicht unmittelbar übernommen. Einige Bausteine sind in Standards zu einzelnen Vermögenswerten enthalten. |
| Einführung zu IVS 1,2,3 | nicht unmittelbar übernommen. Bausteine in IVS 101,103 und 105 enthalten. |
| IVS 1 Marktwert und IVS 2 Andere Wertmaßstäbe | zu einem neuen IVS 103 zusammengeführt. |
| IVS 3 Berichterstattung über die Bewertung | Prinzipien in IVS 105 überführt. |
| IVA 1 Bewertungen in der Rechnungslegung | nunmehr in IVS 201.01 bis 201.04 enthalten. Material wurde aktualisiert
und ausgeweitet, um die Entwicklungen in den IFRS widerzuspiegeln. |
| IVA 2 Bewertungen bei besicherten Darlehen | nunmehr auf Sachvermögen zugeschnitten und das meiste Material in
IVS 202.01 überführt. |
| IVA 3 Bewertung von Vermögen im öffentlichen Sektor für Zwecke der Rechnungslegung | Titel geändert, um Inhalt
widerzuspiegeln; überführt in IVS 201.05. |
| GN1 Bewertung von Realvermögen und GN2 Miet- und Pachtverträge | Bausteine in IVS 303.01 überführt und
zusammengeführt. |
| GN3 Bewertung von Fabriken und Maschinen | aktualisiert und in IVS 302.01 überführt. |
| GN4 Bewertung immaterieller Vermögenswerte | dies wurde durch die geänderte und erweiterte GN4 ersetzt, die im
Februar 2010 herausgegeben wurde. Diese enthält umfassende Leitlinien zu immateriellen Vermögenswerten. Der vorgeschlagene neue Standard
IVS 301.02 fußt auf der geänderten GN4, wobei allerdings die ausführlicheren Leitlinien ausgespart wurden. Diese werden Teil eines
zukünftigen Fachinformationspapiers. |
| GN5 Bewertung von Privateigentum | Es wird vorgeschlagen, diese in der neuen Auflage nicht weiterzuführen. Die
Abgrenzung von Privatvermögen in den bestehenden Standards ist sehr weit und deckt viele Vermögensarten ab, die nunmehr Gegenstand
speziellerer Standards sind. |
| GN6 Unternehmensbewertung | Aktualisierte Standards für die Unternehmensbewertung finden sich in IVS 301.01. |
| GN7 Beurteilung gefährlicher und giftiger Materialien | Dies ist kein Bewertungsstandard, und das Thema ist eines
von vielen, das eine Einfluss auf den Wert hat. In den bestehenden IVS werden keine anderen hervorgehoben. Nicht weitergeführt. |
| GN8 Kostenansatz und GN9 Abgezinste Zahlungsströme | Hierbei handelt es sich um Erörterungen von
Bewertungsmethoden und damit um etwas, das die Kriterien für eine Aufnahme in den Standards erfüllt. Der IVSC hat Arbeitsgruppen,
die sich mit diesen Themen befassen, von denen einige wenige aktualisierte Fachinformationspapiere herausgeben. |
| GN10 Bewertung von Agrarvermögen | nicht fortgeführt, weil sich die Bewertungsschritte nicht von anderen Arten
an Liegenschaften unterscheiden. Es wird ein neues Projekt zu biologischen Vermögenswerten vorgeschlagen, das zu einem neuen Standard
führen mag. |
| GN11 Überprüfung von Bewertungen | Der Anwendungsbereich und die Beschränkungen eines jedweden Bewertungsauftrags
werden nun in allgemeiner Form durch IVS 104 abgedeckt. Nicht weitgeführt. |
| GN12 Bewertung von handelsbezogenem Vermögen | aktualisiert und als IVS 303.04 weitergeführt. |
| GN13 Massenschätzung für Zwecke der Vermögensbesteuerung | nicht fortgeführt, weil sie keine Bewertungsschritte
enthält, die von den Allgemeinen Standards abweichen. |
| GN14 Bewertungen von Vermögen in Rohstoffbranchen | nicht fortgeführt. Ein umfassendes Projekt zu Bewertungen in
der Rohstoffbranche ist kurz vor dem Start und wird wahrscheinlich zu einem neuen Standard führen. |
| GN15 Bewertung historischen Vermögens | als IVS 303.02 weitergeführt. |
Weiterführende Informationen in englischer Sprache:
Die Frist zur Abgabe von Stellungnahmen läuft am 3. September 2010 ab.
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3. Juni 2010: Mitschrift von der gemeinsamen Sondersitzung von IASB und FASB am 1. Juni 2010
 |
Der IASB und der FASB tagten am 1. Juni 2010 im Rahmen einer Sondersitzung in den Räumen des IASB in London. Nach der gemeinsamen
Sitzung tagte der IASB noch allein. Die Übersetzung der vorläufigen und inoffiziellen Mitschrift, die Beobachter von Deloitte bei der
Sitzung angefertigt haben, finden Sie hier. |
3. Juni 2010: Expertenbeirat für Wertminderungen wird am 21. und 22. Juni 2010 tagen
 |
Der gemeinsam vom IASB und vom FASB gegründete Expertenbeirat (Expert Advisory Panel, EAP) zur Wertminderung von finanziellen
Vermögenswerten wird am 21. und 22. Juni tagen.
|
Ort: Räume der Industrie- und Handelsbank von China (Industrial and Commercial Bank of China, ICBC),
55 Fuxingmennei Avenue, Xicheng District, Peking, China
Datum und Uhrzeit:
 |
Montag, 21. Juni: 14:00 - 18:00 Uhr (Pekinger Zeit) |
 |
Dienstag, 22. Juni: 8:00 - 14:45 Uhr (Pekinger Zeit) |
|
Die Boards haben das Panel eingerichtet, um sie hinsichtlich der bedeutenden praktischen Herausforderungen im Übergang auf
ein Modell der erwarteten Verluste, wie es im Standardentwurf des IASB vom November 2009 vorgeschlagen wurde, zu beraten. Nach den im
Entwurf unterbreiteten Vorschlägen werden erwartete Verluste auf Kredite (oder andere finanzielle Vermögenswerte, die zu fortgeführten
Anschaffungskosten bewertet werden) über die Laufzeit des Kredits (oder anderen Vermögenswerts) erfasst und nicht nur, nachdem ein
Verlustereignis festgestellt wurde. Am 26. Mai 2010 hat der IASB auf seiner Internetseite eine Zusammenfassung der bisher geführten
Erörterungen des EAP zur Verfügung gestellt.
|
2. Juni 2010: Sitzungspapiere, Präsentationen, Mitschnitte
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Das Deutsche Rechnungslegungs Standards Committee (DRSC) stellt auf seiner Internetseite folgende Unterlagen zur Verfügung:
|
2. Juni 2010: Überarbeitung des IDW PH 9.200.1
 |
Der Hauptfachausschuss (HFA) des Instituts der Wirtschaftsprüfer
(IDW) hat eine überarbeitete Fassung des IDW Prüfungshinweises: Pflichten
des Abschlussprüfers des Tochterunternehmens und des Konzernabschlussprüfers
im Zusammenhang mit § 264 Abs. 3 HGB (IDW PH 9.200.1) verabschiedet.
Der Prüfungshinweis befasst sich mit der Frage, wie der Abschlussprüfer damit
umzugehen hat, dass er zum Zeitpunkt der Erteilung des Bestätigungsvermerks
regelmäßig noch nicht abschließend beurteilen kann, ob die Voraussetzungen
für die zulässige Inanspruchnahme der Erleichterungen des § 264 Abs. 3 HGB erfüllt sind.
Der überarbeitete IDW PH 9.200.1 wird in Heft 6/2010 der IDW
Fachnachrichten sowie im WPg Supplement 2/2010 abgedruckt werden.
Die Presseerklärung des IDW finden Sie
hier. |
2. Juni 2010: PCAOB-Leitlinie zur Registrierung von nicht-amerikanischen Prüfungsgesellschaften
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Die US-amerikanischen Aufsichtsbehörde für Wirtschaftsprüfungsgesellschaften (Public Company Accounting Oversight Board, PCAOB) hat die
Aktualisierung einer Leitlinie Ihres Stabs in Bezug auf den Registrierungsprozess für Antragsteller aus nicht-amerikanischen Rechtskreisen
herausgegeben, in denen die PCAOB die Untersuchung von bei ihr registrierten Gesellschaften verwehrt ist. Die betroffenen Rechtskreise
umfassen derzeit die 30 europäischen Länder des Europäischen Wirtschaftsraums, China, Hongkong sowie die Schweiz. Mit der Leitlinie werden
Antragsteller aus den betroffenen Rechtskreisen darauf hingewiesen, dass der Stab der PCAOB beabsichtigt, bestimmte weitere Informationen zu
erbitten, bevor er etwas in Sachen dieser Anträge unternimmt; dabei erläutert er, was ein Antragsteller tun kann, um Verzögerungen zu vermeiden,
indem er die Informationen bereits dann beifügt, wenn er den Antrag zum ersten Mal einreicht. Die Leitlinie wurde im Wege einer Aktualisierung der
Häufig gestellten Fragen in Bezug auf Sachverhalte
hinsichtlich nicht-amerikanischer Prüfungsgesellschaften (in englischer Sprache, 42 KB). |
2. Juni 2010: Internetsendung von Deloitte zur internationalen Finanzberichterstattung
1. Juni 2010: Öffentliche Diskussion des DSR am 5. Juli 2010 in Frankfurt
 |
Der DSR lädt alle Mitglieder des DRSC sowie alle anderen interessierten Personen und Organisationen für
Montag, den 5. Juli 2010 von 10:00 bis voraussichtlich 17:00 Uhr in das
Airport Conference Center,
Frankfurt/Main, Raum K20 zu einem Diskussionsforum zu folgenden Papieren des IASB bzw. FASB ein:
An der Veranstaltung wird voraussichtlich auch ein Board-Mitglied des IASB teilnehmen. Sollten sich in den
nächsten Wochen noch Änderungen ergeben bzw. weitere Veröffentlichungen zur Diskussion stehen, behält
das DRSC sich vor, die
Tagesordnung zu ändern. Das DRSC bittet Interessenten darum, ihre Teilnahme unter
bahrmann@drsc.de bis zum 28. Juni 2010 anzumelden.
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1. Juni 2010: Countdown-Newsletter von Deloitte Kanada zum Übergang auf IFRS
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Unsere kanadischen Kollegen haben die Maiausgabe ihres Countdown-Newsletters zum Übergang auf IFRS freigegeben. Im
Newsletter werden praktische Fragen erörtert, denen kanadische Unternehmen beim Übergang auf IFRS gegenüberstehen, und die jüngsten
Ereignisse im Bereich der IFRS zusammengefasst. Zu den in dieser Ausgabe behandelten Themen gehören:
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Die Spielregeln Bringen Sie Ihre Meinung in die Fortentwicklung der IFRS ein |
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Der 'Hammer' Der Fokus liegt dieses Mal auf den Angaben zu nahe stehenden Unternehmen und Personen |
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Aktueller Stand bei internationalen Standardsetzungsaktivitäten |
Weiterführende Informationen:
Weitere Informationen:
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