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IFRS-Nachrichten – Juli 2010

Klicken Sie hier für die Nachrichten vom Monat:

31. Juli 2010: EITF Snapshot für Juli 2010

Wir haben die Juliausgabe 2010 des EITF Snapshot-Newsletters eingestellt (in englischer Sprache, 130 KB), in welchem die Sitzung der Emerging Issues Task Force des FASB vom 29. Juli 2010 zusammengefasst ist. Der EITF Snapshot-Newsletter ermöglicht Lesern, die für sie relevanten Sachverhalte zu identifizieren und die Ergebnisse der Sitzung schnell zu verstehen. Zurückliegende Ausgaben können Sie hier herunterladen. In dieser Ausgabe des EITF Snapshot-Newsletters werden die folgenden Sachverhalte abgedeckt, die auf der EITF-Sitzung erörtert wurden:
bullet Sachverhalt 09-G Klarstellung der Definition abgegrenzter Erwerbskosten bei Versicherungsunternehmen – endgültige Beschlussfassung
bullet Sachverhalt 09-H Erlöserfassung durch Organisationen im Gesundheitswesen – keine Übereinkunft erzielt
bullet Sachverhalt 09-K Darstellung von Versicherungsansprüchen und damit im Zusammenhang stehenden Versicherungsrückdeckungen durch Organisationen im Gesundheitswesen – Beschlussfassung in Teilen erfolgt
bullet Sachverhalt 09-L Bewertung von caritativen Hilfsprogrammen für Angabezwecke durch Organisationen im Gesundheitswesen – endgültige Beschlussfassung
bullet Sachverhalt 10-A Wie der Buchwert einer Berichtseinheit berechnet werden sollte, wenn man den ersten Schritt im Werthaltigkeitstest für den Geschäfts- oder Firmenwert durchführt – keine Übereinkunft erzielt
bullet Sachverhalt 10-B Bilanzierung mehrfacher Wechselkurse für Fremdwährungen – keine Übereinkunft erzielt
bullet Sachverhalt 10-C Bilanzierung von Krediten des Teilnehmers im Abschluss eines leistungsorientierten Plans – Beschluss zur Veröffentlichung
bullet Sachverhalt 10-D Bilanzierung bestimmter Gebühren im Zusammenhang mit der unlängst in Kraft getretenen Gesetzgebung im Gesundheitswesen – Beschluss zur Veröffentlichung

Erstmalige Beschlussfassungen der EITF (sog. 'Beschlüsse zur Veröffentlichung') werden mit der Bitte um Stellungnahme für eine bestimmte Zeit nach Ratifizierung durch den FASB veröffentlicht. Auf der ersten planmäßigen Sitzung nach Ablauf der Kommentierungsfrist erwägt die EITF die eingegangenen Stellungnahmen und bestätigt, sofern gerechtfertigt, seine Beschlüsse zur Veröffentlichung als endgültige Beschlussfassungen. Diese Beschlussfassungen werden dann an den Board zur endgültigen Ratifizierung übermittelt.

 

31. Juli 2010: Mitschnitt der 147. DSR-Sitzung
Das DRSC gibt bekannt, dass die Mitschnitte der einzelnen Tagesordnungspunkte der 147. DSR-Sitzung jetzt archiviert sind und von dieser Seite abgerufen werden können.

 

30. Juli 2010: Einladung zur Öffentlichen Diskussion am 27. September 2010

Der DSR lädt alle Mitglieder des DRSC sowie alle anderen interessierten Personen und Organisationen am Montag, den 27. September 2010, 13.00 Uhr (voraussichtlich bis ca. 18.00 Uhr) ins Airport Conference Center, Frankfurt/Main, Raum K20 zu einem Diskussionsforum zu folgendem Papier des IASB ein:

bullet Entwurf ED/2010/8 Versicherungsverträge
bullet unsere Zusammenfassung zum Projekt Versicherungsverträge

Gleichzeitig nimmt das DRSC diese Gelegenheit wahr, um die Auswirkungen der Vorschläge des IASB-Stabsentwurfs IFRS X Financial Statement Presentation (Introduction) auf Versicherungsunternehmen zur Diskussion zu stellen. An der Veranstaltung wird auch ein Board-Mitglied des IASB teilnehmen. Ebenso ist geplant, dass ein EFRAG TEG-Mitglied vertreten sein wird.

Sollten sich in den nächsten Wochen noch Änderungen ergeben bzw. weitere Veröffentlichungen zur Diskussion stehen, behält sich das DRSC vor, die Tagesordnung zu ändern. Bitte melden Sie Ihre Teilnahme unter bahrmann@drsc.de bis zum 20. September 2010 an.

 

30. Juli 2010: Presseerklärung von Deloitte zu den IASB-Vorschlägen zu Versicherungsverträgen
Im Ergänzung unserer unmittelbar nachfolgenden Nachricht geben wir bekannt, dass Deloitte eine Presseerklärung zur Herausgabe des Entwurfs ED/2010/8 Versicherungsverträge veröffentlicht hat. Mit dem Entwurf werden fundamentale Änderungen an der Rechnungslegung von nach IFRS bilanzierenden Versicherungsunternehmen vorgeschlagen, mit dem Ziel, sie einheitlicher und transparenter als bisher zu gestalten. Nachfolgend geben wir einen Ausschnitt aus der Presseerklärung wieder:
Angesichts der zunehmenden Übernahme der IFRS weltweit ist es keine Übertreibung anzunehmen, dass dieser vorgeschlagene Bilanzierungsstandards eine globale Auswirkung hat und die Art und Weise, wie Versicherungsunternehmen ihre Versicherungsverträge bemessen, über sie berichten und ihre Erfolgskraft beurteilen, fundamental ändern kann", sagt Joel Osnoss, Global IFRS Leader für Mandanten und Märkte bei Deloitte Touche Tohmatsu.

Francesco Nagari, Global IFRS Leader für Versicherungen bei Deloitte, nahm wie folgt Stellung: "Die Veröffentlichung des Standardentwurfs ist ein einschneidendes Ereignis in dem 13 Jahre währenden Projekt des IASB zur Entwicklung eines einheitlichen Standards für die Bilanzierung von Versicherungen und wird eine bedeutende Auswirkung auf Versicherer rund um die Welt haben. Dem vorgeschlagenen IFRS zufolge würden alle Versicherungsverträge – dies schließt Lebens- wie Nichtlebensverträge ein – unter Verwendung derselben Bausteine bemessen werden, die auf abgezinsten, wahrscheinlichkeitsgewichteten besten Schätzungen für Zahlungsströme fußen."

Weiterführende Informationen:

bullet Presseerklärung Deloitte zur Veröffentlichung des IASB-Standardentwurfs für einen neuen International Financial Reporting Standard für Versicherungsverträge
bullet unsere Zusammenfassung zum Projekt Versicherungsverträge

 

30. Juli 2010: IASB veröffentlicht Standardentwurf für neuen IFRS – Versicherungsverträge
Der IASB hat einen Standardentwurf eines vorgeschlagenen IFRS für Versicherungsverträge mit der Bitte um Stellungnahme veröffentlicht. Im Entwurf ED/2010/8 Versicherungsverträge wird ein einziger IFRS vorgeschlagen, den alle Versicherer in allen Rechtskreisen auf alle Vertragsarten in einheitlicher Weise anwenden können. Der vorgeschlagene IFRS würde sowohl auf den Schreiber von Versicherungs- als auch Rückversicherungsverträgen Anwendung finden. Nachfolgend fassen wir die Kernvorschläge überblicksartig zusammen:
Anwendungsbereich und Ansatz

Der vorgeschlagene IFRS wäre auf alle Versicherungsverträge wie definiert anzuwenden. Ein Versicherungsvertrag würde zum frühen Zeitpunkt der beiden nachfolgenden angesetzt:

bullet dem Zeitpunkt, zu dem sich der Versicherer für die Gewährung der Deckung von versicherten Ereignissen gegenüber dem Policeninhaber ins Obligo begibt und
bullet der Unterzeichnung des Versicherungsvertrags.

Ein Versicherer würde eine Versicherungsschuld ausbuchen, wenn sie erlischt.

Bewertung

Die Bewertung des Versicherungsvertrags fußt auf einem einem 'Bausteinansatz', der sich durch eine aktuelle Beurteilung des Vertrags auszeichnet und folgende Elemente umfasst:

bullet ein unverzerrter, wahrscheinlichkeitsgewichteter Durchschnitt der Zahlungsströme, deren Entstehen in dem Maße erwartet wird, wie der Versicherer den Vertrag erfüllt (Erwartungswert);
bullet die Auswirkungen aus dem Zeitwert des Geldes; und
bullet eine Marge.

Die Bausteine würden verwendet, um die Kombination aus Rechte und Pflichten, die sich aus einem Versicherungsvertrag ergeben, zu bemessen, statt Rechte und Pflichten getrennt voneinander zu ermitteln. Die Kombination von Rechten und Pflichten würde auf Nettobasis dargestellt.

Angaben

Hinsichtlich Angaben wird im Entwurf vorgeschlagen, dass Unternehmen qualitative und quantitative Informationen über:

bullet die Beträge, die sie im Abschluss aus der Entstehung von Versicherungsverträgen ansetzen, und
bullet Art und Ausmaß von Risiken aus Versicherungsverträgen

vorlegen.

Zum Entwurf ED/2010/8 kann bis zum 30. November 2010 Stellung genommen werden. Weiterführende Informationen:

bullet Presseerklärung des IASB (in englischer Sprache, 36 KB)
bullet Zugang zum Standardentwurf (Verknüpfung auf die Internetseite des IASB)
bullet Unsere Zusammenfassung zum Projekt Versicherungsverträge

 

30. Juli 2010: Indien und Japan gründen gemeinsame Arbeitsgruppe zu IFRS

Verschiedene staatliche und mit der Rechnungslegung befasste Organisationen aus Indien und Japan haben die gemeinsame indisch-japanische Arbeitsgruppe als gemeinsame Plattform beider Länder ins Leben gerufen, um IFRS-bezogene Sachverhalte zu erörtern. Die erste Sitzung der gemeinsamen Arbeitsgruppe fand vom 26. bis 28. Juli 2010 in Tokio statt. Im Rahmen der Sitzung wurde eine Absichtserklärung unterzeichnet, bei der im Wesentlichen um Folgendes geht:

bullet eine Austausch von Sichtweisen zu rechtlichen, regulatorischen und anderweitigen Sachverhalten, die sich aus der Anwendung der oder der Konvergenz mit den IFRS ergeben, und Untersuchung der Möglichkeit einer gegenseitigen Unterstützung
bullet die Behandlung der kritischen Themen im Hinblick auf die Anwendung der oder der Konvergenz mit den IFRS und Erzielung einer Übereinkunft durch einen Beratungsprozess, auf den sich beide verständigt haben
bullet die Förderung eines starken und zusammenhängenden Berufsstands durch Führung bei aufkommenden Themen, der Koordinierung mit globalen, anderen regionalen und intra-regionalen Organisationen, Gremien und Verbänden zur Erzielung angemessener strategischer Ziele

Die nächste Sitzung der Gruppe wird 2011 in Indien stattfinden. Weiterführende Informationen:

bullet Presseerklärung des Accounting Standards Board of Japan (ASBJ) Beginn des indisch-japanischen Dialogs (in englischer Sprache, 41 KB)
bullet unsere Länderseite zu Indien

 

30. Juli 2010: Neue Veröffentlichungen von Deloitte Brasilien

Unsere brasilianischen Kollegen haben Ausgaben in portugiesischer Sprache von IFRS for SMEs in your Pocket und 2009 Model financial statements erstellt. Der IFRS für KMU ist in Brasilien v.a. nach der Unterzeichnung einer Absichtserklärung zwischen IASB, dem brasilianischen Bundesrat für Bilanzierung und dem brasilianischen Ausschuss für Bilanzierungsverlautbarungen während eines Besuchs des IASB-Vorsitzenden Sir David Tweedie in Brasilien im Januar 2010 von besonderer Bedeutung.

Im Dezember 2009 hatte der brasilianische Ausschuss für Bilanzierungsverlautbarungen eine portugiesische Fassung des IFRS for SMEs als Wahlrecht für KMU in Brasilien verabschiedet. Mit der Resolution 1255/2009 wurde der KMU-Standard des Gremiums durch den brasilianischen Bundesrat für Bilanzierung, das nationale berufsständische Gremium übernommen. Weiterführende Informationen:

bullet IFRS para PMEs ao seu alcance 2010 (IFRS for SMEs in your Pocket in portugiesischer Sprache, 84 Seiten, 360 KB)
bullet Normas Internacionais de Relatório Financeiro – Modelo de demonstrações financeiras para 2009 (2009 Model financial statements in portugiesischer Sprache, 124 Seiten, 1.270 KB)
bullet Unsere Länderseite für Brasilien
bullet Unsere Seite zum IFRS für KMU-Standard

 

29. Juli 2010: IFRS Insights-Newsletter – Aktueller Stand bei Konvergenz und Umstellung

Unsere US-amerikanischen Kollegen haben eine neue Ausgabe von IFRS Insights herausgegeben, einem Newsletter, der IFRS für US-amerikanische Unternehmen zum Gegenstand hat. In dieser Ausgabe geht es um mehrere wichtige Sachverhalte und Entwicklungen, darunter:

bullet das Neueste von den Konvergenzaktivitäten von FASB und IASB; dies schließt eine ausführliche Tabelle mit dem Zieldatum für jedes der Konvergenzprojekte ein
bullet Technologieerwägungen im Hinblick auf die Anforderungen der SEC der "zweifachen Berichterstattung"
bullet einen Überblick über das Projekt zur Darstellung des Abschlusses
bullet ein Branchenupdate für Unternehmen des Strom- und Energiesektors

Um den englischsprachigen IFRS Insights-Newsletter herunterzuladen, klicken Sie bitte hier (396 KB). Weitere Informationen bekommen Sie auf der US-amerikanischen Internetseite zu International Financial Reporting Standards Services.

 

29. Juli 2010: Bleiben Sie on-line am Ball – Neueste Informationen zu IFRS und UK-GAAP

Das IFRS Centre of Excellence von Deloitte in London sendet eine Serie von einstündigen, internetbasierten Informationssendungen zum neuesten Stand der Rechnungslegung mit dem Titel Stay Tuned Online IFRS and UK GAAP Update. Diese sollen an Finanzinformationen interessierten Gruppen helfen, bei IFRS und anderen Rechnungslegungssachverhalten auf dem neuesten Informationsstand zu bleiben. Jede Sendung dauert nicht länger als eine Stunde. Die Sitzungen werden dreimal im Jahr abgehalten – etwa jeweils Ende März, Juli und November. Wir beabsichtigen, die Aufzeichnung jeder dieser Sitzungen auf IAS PLUS über einen Zeitraum von mindesten vier Monaten nach Ausstrahlungsdatum zur Verfügung zu stellen. Folgende Themen werden in der Sendung vom Juli 2010 abgedeckt:

bullet neueste IFRS-Entwicklungen,
bullet IFRS 3 (2008) – jetzt in Kraft getreten,
bullet Entwurf ED/2010/6 Erlöse aus Verträgen mit Kunden,
bullet neuer britischer Kodex zur Unternehmensführung,
bullet andere Entwicklungen bei den britischen Rechnungslegungsstandards.

Zur Aufzeichnung der Sendung gelangen Sie hier (in englischer Sprache). Wir haben eine feste Verknüpfung auf alle verfügbaren Sendungen auf unserer Länderseite Großbritannien eingerichtet.

 

29. Juli 2010: Kanada schlägt Verschiebung der IFRS-Einführung bei preisregulierten Geschäftsvorfällen vor

Während seiner Boardsitzung im Juli 2010 hatte der IASB festgehalten, dass es unwahrscheinlich sei, dass der Board hinsichtlich der Bilanzierung von preisregulierten Geschäftsvorfällen eine Lösung finden könne, die rechtzeitig für die IFRS-Einführung in Kanada zur Verfügung stehen würde. Der IASB hatte vier Möglichkeiten erörtert, wie mit dem Projekt fortgefahren werden könne:

bullet ein Standard mit "beschleunigtem Konsultationsprozess",
bullet eine Übergangslösung für Rechtskreise, in denen die IFRS demnächst eingeführt werden, und spätere Entwicklung einer langfristigen Lösung,
bullet eine Änderung an IFRS 1 mit der Erstanwendern gestattet würde, in Bezug auf preisregulierte Geschäftsvorfälle vorher bestehende Rechnungslegungsgrundsätze weiter anzuwenden, oder
bullet Weiterführung des Projekts nach dem bestehenden Zeitplan.

Der IASB kam schließlich zu dem Schluss, dass das Projekt nach dem bestehenden Zeitplan weitergeführt werden und keine Änderung an IFRS 1 vorgenommen werden soll.

Der kanadische Standardsetzer (Canadian Accounting Standards Board, AcSB) hat nun auf die Situation reagiert, in dem er eine Verschiebung der IFRS-Einführung um zwei Jahre für in Frage kommende Unternehmen mit preisregulierten Geschäftsvorfällen vorschlägt, da "Abschlussersteller in Kanada, die derzeit regulatorische Vermögenswerte und Schulden ansetzen, Sicherheit dahingehend brauchen, wie sie die Auswirkungen der Maßnahmen ihres Preisregulierers bilanzieren sollen, wenn sie die IFRS das erste Mal anwenden". Das neue Datum des Übergangs wäre dann der 1. Januar 2013, wobei eine frühere Anwendung gestattet wäre.

Weitere Informationen:

bullet Entwurf des AcSB (in englischer Sprache, 91 KB)
bullet IAS PLUS-Projektseite zu preisregulierten Geschäftsvorfällen
bullet IAS PLUS-Länderseite für Kanada

 

29. Juli 2010: EFRAG-Stellungnahmeentwurf zum FASB-Entwurf zur Bilanzierung von Finanzinstrumenten
Die Europäische Beratungsgruppe für Rechnungslegung (European Financial Reporting Advisory Group, EFRAG) hat auf ihrer Internetseite den Entwurf einer Stellungnahme gegenüber dem FASB zu dessen Entwurf zur Bilanzierung von Finanzinstrumenten, von Überarbeitungen zur Bilanzierung von Derivaten und von Vorschlägen zu Sicherungsbeziehungen zur Verfügung gestellt.

Im Entwurf des FASB wird ein umfassender Ansatz zur Klassifizierung und Bewertung von Finanzinstrumenten, ihrer Wertminderung und der Sicherungsbilanzierung vorgestellt. Der Ansatz des FASB weicht in einer Reihe von Aspekten deutlich von den vom IASB gemachten Vorschlägen ab.

EFRAG nimmt aus zwei Gründen Stellung zu dem Entwurf. Zum einen hatte im Mai 2010 der IASB seine internationalen Anwender aufgefordert, zu dem FASB-Entwurf Stellung zu nehmen und diesem so zu ermöglichen, bei einem Projekt des Konvergenzprogramms Meinungen aus der internationalen Gemeinschaft zum vorgeschlagenen Modell zu berücksichtigen. Zum anderen möchte EFRAG zur Entwicklung hochwertiger Bilanzierungsstandards für Finanzinstrumente beitragen, die in den globalen Kapitalmärkten angewendet werden können.

Nach Ansicht von EFRAG bieten die Vorschläge des FASB keine Grundlage für einen hochwertigen Standard zur Bilanzierung von Finanzinstrumenten. EFRAG unterstützt vielmehr die allgemeine Richtung, die vom IASB in dessen Projekt zur Ersetzung von IAS 39 eingeschlagen wurde.

Im Stellungnahmeentwurf von EFRAG sind auch Empfehlungen enthalten, wie die Vorschläge des IASB weiter verbessert werden können, um als Grundlage eines hochwertigen Standards zur Bilanzierung von Finanzinstrumenten zu dienen. EFRAG bittet um Meinung der Anwender, ob sie die Bemühungen des IASB in der im Stellungnahmeentwurf vorgeschlagenen Richtung im Hinblick auf harmonisierte Vorschriften für eingebettete Derivate und die Klassifizierung von Finanzinstrumenten unterstützen würden.

Die Frist für Stellungnahmen zum Stellungnahmeentwurf endet am 13. September 2010. EFRAG ermutigt die Anwender weiterhin, auch direkt gegenüber dem FASB Stellung zu dessen Vorschlägen zu nehmen. Weitere Informationen:

bullet Stellungnahmeentwurf von EFRAG (in englischer Sprache, 288 KB)
bullet Informationen zum FASB-Entwurf auf IAS PLUS
bullet IAS PLUS-Seite zum IASB-Projekt zur Ersetzung von IAS 39

 

29. Juli 2010: FASB probt den Alleingang bei der Bilanzierung von Rückkaufvereinbarungen
Auf seiner gestrigen Sitzung gab der Vorsitzende des FASB, Bob Herz, bekannt, dass er dem Arbeitsprogramm des FASB ein eng umrissenes Projekt zur Verbesserung der Bilanzierung von Rückkaufvereinbarungen (Repurchase Agreements, kurz Repos) oder anderer Vereinbarungen, die den Übertragenden sowohl berechtigen als auch verpflichten, finanzielle Vermögenswerte vor ihrer Fälligkeit zurückzukaufen oder zurückzunehmen, hinzugefügt habe. Obgleich es sich dabei nicht um ein gemeinsames Projekt mit dem IASB handelt, beabsichtigt der FASB zu erwägen, inwiefern die vorgeschlagenen Verbesserungen den IFRS ähnlich sind oder von ihnen abweichen.

Als IASB und FASB im Juni 2010 beschlossen, ihren Arbeitsplan zur Konvergenz zu ändern, wurde das Ausbuchungsprojekt des IASB von der Liste aktueller Prioritäten entfernt; es soll irgendwann nach Juni 2011 erneut erwogen werden. Vor dieser Änderung am Arbeitsplan hatte der IASB den Standardentwurf ED/2009/3 Ausbuchung herausgegeben, der die Art und Weise, wie Repos zu bilanzieren sind, dahingehend geändert hätte, dass derartige Geschäfte als Veräußerungstransaktionen zu behandeln wären. Die Adressaten lehnten den im Entwurf vorgeschlagenen Ansatz mit überwältigender Mehrheit ab, indem sie ausführten, dass diese Geschäftsvorfälle so gut wie überall als Finanzierungsgeschäft wahrgenommen würden und ihre Behandlung als Veräußerungstransaktion zu erhöhter Volatilität in der Gewinn- und Verlustrechnung führte, die einer wirtschaftlichen Begründung entbehre. IASB und FASB hatten angesichts dieser Rückmeldungen durch die Adressaten ferner eine alternative Bilanzierungsweise für Repos erörtert, bevor sie das Projekt verschoben.

Weiterführende Informationen:

bullet Zusammenfassung von der Sitzung des FASB am 28. Juli 2010 (Verknüpfung auf die Internetseite des FASB, in englischer Sprache)
bullet Unsere Projektseite zum Thema Ausbuchung (Zusammenfassung der Erörterungen zu Repos und Ausbuchung im Allgemeinen)

 

29. Juli 2010: IAASB-Vorsitzender wiederernannt
Der Board des internationalen Wirtschaftsprüferverbands (International Federation of Accountants, IFAC) hat Prof. Arnold Schilder ein weiteres Mal zum Vorsitzenden des International Auditing and Assurance Standards Board (IAASB), des internationalen Standardsetzers für den Erlass der internationalen Prüfungsstandards (International Standards on Auditing, ISA), ernannt. Seine Amtszeit läuft von 2012 bis 2014. Die englischsprachige Presseerklärung von IFAC können Sie hier einsehen.

 

28. Juli 2010: Fragebogen zu Bewertungsunsicherheiten
Der IASB hat einen Fragebogen für Nutzer von Abschlüssen, der sich auf den im Juni herausgegebenen Entwurf zu Bewertungsunsicherheiten bezieht, herausgegeben. Der IASB bittet Analysten, diesen Fragebogen auszufüllen und damit ihre Ansichten zu den Vorschlägen im Entwurf in Bezug auf die Angabe einer Bewertungsunsicherheitsanalyse bei Bewertungen der dritten Ebene dem Board zur Kenntnis zu bringen. Die Frist für die Einreichung der beantworteten Fragebögen endet wie die Stellungnahmefrist zum Entwurf am 7. September 2010. Weitere Informationen finden Sie auf dieser Seite des IASB.

 

28. Juli 2010: Rat für Rechnungslegungs- und Prüfungsstandards in Bhutan
Das lhengye zhungtshog (Kabinett) von Bhutan hat am 26. Juli 2010 die Gründung eines bhutanischen Rats für Rechnungslegungs- und Prüfungsstandards (Accounting and Auditing Standards Board of Bhutan, AASBB) beschlossen. Der Rat soll bhutanische Rechnungslegungs- und Prüfungsstandards erlassen, die im Einklang mit internationalen Standards stehen. Bisher sind keine bhutanischen Rechnungslegungsstandards definiert. Die Vorschrift des bhutanischen Unternehmensgesetzes, dass börsennotierte Unternehmen ihre Abschlüsse im Einklang mit den Rechnungslegungsstandards zu erstellen haben, wird normalerweise so interpretiert, dass indische Standards gemeint sind. Der AASBB soll außerdem Pläne für die Gründung eines Wirtschaftsprüferinstituts und die Ausbildung von Wirtschaftsprüfern entwickeln und die Form der Finanzberichterstattung vereinheitlichen.

 

28. Juli 2010: DGRV-Studie über den IFRS für KMU

Der Deutsche Genossenschafts- und Raiffeisenverband (DGRV) hat eine Studie in Auftrag gegeben, die den Nutzen internationaler Rechnungslegungsregeln für den Mittelstand analysiert. Basis der Studie ist eine umfassende empirische Untersuchung von 1,1 Millionen Unternehmen aus 28 verschiedenen europäischen Staaten. Die Studie kommt zu folgenden Ergebnissen:

bullet Die KMU-Rechnungslegung ist sehr stark an den landesspezifischen Rahmenbedingungen ausgerichtet und deshalb europaweit sehr unterschiedlich geprägt. Eine weitere Zwangsvereinheitlichung auf Basis des IFRS für KMU ist deshalb nicht sinnvoll und für die mittelständischen Bilanzersteller mit erheblichen Nachteilen verbunden.
bullet Die Eignung des IASB ist in Frage zu stellen. Rechnungslegungsstandards für den Mittelstand sollten von einem demokratisch legitimierten, in Mittelstandsfragen kompetenten Gremium entwickelt werden

Weitere Informationen auf der Internetseite des DGVR:

bullet Presseerklärung mit Bestellmöglichkeit für die Studie
bullet Kurzzusammenfassung der Studie in deutscher Sprache

 

28. Juli 2010: EFRAG-Stellungnahmeentwurf zum IASB-Entwurf zu Erlöserfassung
Die Europäische Beratungsgruppe für Rechnungslegung (European Financial Reporting Advisory Group, EFRAG) hat auf ihrer Internetseite den Entwurf einer Stellungnahme gegenüber dem IASB zu dessen Entwurf zur Berichterstattung über Erlöse aus Verträgen mit Kunden zur Verfügung gestellt. EFRAG äußert Bedenken, dass der Entwurf ohne eine gründliche konzeptionelle Erörterung herausgegeben wurde, warum Erlöse eine wichtige Größe sind, was sie darstellen sollen und warum sie nützliche Informationen liefern. EFRAG lehnt auch das im Entwurf vorgeschlagene Beherrschungsmodell für die Erlöserfassung ab und ist der Meinung, dass der IASB nicht erklärt habe, wie die Vorschläge zu nützlichen Informationen führen sollen.  EFRAG unterstützt allerdings auch einige Aspekte des Entwurfs, unter anderem die Leitlinien zur Zusammenfassung und Aufspaltung von Verträgen, zu Vertragsänderungen und zur Abspaltung von Erfüllungspflichten. Eine Verknüpfung auf den Stellungnahmeentwurf, dessen Kommentierungsfrist am 22. September 2010 endet, finden Sie in der englischsprachigen Presseerklärung von EFRAG. Weitere Meinungen von Anwendern sollen in Kürze auch in Form eines Fragebogens eingeholt werden.

 

28. Juli 2010: IASB-Projekt Finanzinstrumente – alle Projektschritte im Überblick
Mit Veröffentlichung zahlreicher Entwürfe des IASB in diesem Sommer sind auch einige Themen rund um die Bilanzierung von Finanzinstrumenten vorangeschritten bzw. neu geplant worden. Für einen besseren Überblick über noch zu erwartende Projektschritte seitens des IASB hat das DRSC ein Schaubild zur Verfügung gestellt (165 KB). Dieses Schaubild zeigt wiederum auch einige der bereits früher veröffentlichten IASB-Dokumente rund um Finanzinstrumente, so dass ein vollständiges Bild über den Verlauf der Projektschritte und deren Zusammenhänge gezeichnet wird. Es ist zu berücksichtigen, dass die Darstellung auf dem heutigen Kenntnisstand basiert.

 

28. Juli 2010: Kanadischer Leitfaden zum Übergang auf IFRS
Das kanadische Institut der Wirtschaftsprüfer (Canadian Institute of Chartered Accountants, CICA) hat einen Leitfaden für Adressaten von Abschlüssen für den Übergang auf IFRS herausgegeben: The IFRS Changeover: A Guide for Users of Financial Reports. Der Leitfaden soll Adressaten von Abschlüssen, die im Rahmen der externen Rechnungslegung erstellt werden, dabei helfen, die möglichen Auswirkungen von Kanadas Übergang auf die International Financial Reporting Standards (IFRS) zu verstehen. Peter Chant, Partner unserer kanadischen Schwesterfirma, hat den Leitfaden mit erstellt. Der Leitfaden wurde vom Rat für kanadische Erfolgsberichterstattung (Canadian Performance Reporting Board) des CICA erstellt und steht Ihnen hier zur Verfügung. Weitere Informationen zu Rechnungslegung in Kanada finden Sie auf unserer Länderseite Kanada.

 

27. Juli 2010: Erläuternde Beispiele in XBRL für die IFRS-Taxonomie 2010
Die IFRS-Stiftung hat erläuternde Beispiele in der Unternehmensberichterstattungssprache eXtensible Business Reporting Language (XBRL) für die IFRS-Taxonomie 2010 herausgegeben. Der Zweck dieser Beispiele liegt darin, die Verwendung der IFRS-Taxonomie in Abschlüssen zu zeigen, so wie es im entsprechenden Leitfaden der IFRS-Stiftung vorgesehen ist: The IFRS Taxonomy Guide. Die Beispiele sind Ihnen hier zugänglich.

 

27. Juli 2010: 41. RIC-Sitzung - Tagesordnung und Sitzungspapiere
Die Tagesordnung sowie die ersten Sitzungspapiere für die 41. Sitzung des Rechnungslegungs Interpretations Committee (RIC) am 3. August 2010 stehen auf der Internetseite des DRSC zum Herunterladen bereit. Die noch fehlenden Papiere sollen in Kürze folgen. Die Tagesordnung sowie weitere Informationen, u.a. Verknüpfungen für die Anmeldung finden Sie hier.

 

27. Juli 2010: Konsultation zu Vorschlägen hinsichtlich einer Reform der britischen Finanzaufsicht

Der britische Finanzsekretär Mark Hoban hat die Pläne der britische Regierung für eine umfassende Reform der Finanzaufsicht und ein entsprechendes Konsultationsdokument vorgestellt. Die Absicht ist, die Finanzaufsicht neu zu ordnen, und der britischen Zentralbank eine Oberaufsicht über die Finanzaufsicht in Form eines neu einzurichtenden Ausschusses für Finanzpolitk (Financial Policy Committee, FPC) zu gewähren, um eine Wiederholung der Finanzmarktkrise zu vermeiden. Unter den möglichen Werkzeugen, die als Ergänzung des britischen Aufsichtsregelwerks vorgeschlagen werden, ist auch zukunftsorientierte Risikovorsorge. Das von Spanien während der Finanzmarktkrise praktizierte System der dynamischen Risikovorsorge wird als gutes Beispiel genannt. Dieses System verknüpft Risikovorsorge mit dem Kreditzyklus, so dass Banken gezwungen sind, bei erhöhter Kreditvergabe größere Rückstellungen zu bilden. Der IASB hatte im Nachgang der Finanzmarktkrise dynamische Risikovorsorge erörtert, sie aber zugunsten ihres Modells der erwarteten Verluste verworfen. Weitere Informationen:

bullet Konsultationsdokument der britischen Regierung (in englischer Sprache, 1,3 MB)
bullet englischsprachige Presseerklärung des britischen Finanzministeriums
bullet IAS PLUS-Seite zur Finanzmarktkrise
bullet IAS PLUS-Seite zur Ersetzung von IAS 39 in Bezug auf Wertminderung und Risikovorsorge

 

27. Juli 2010: Zusammenfassende Internetaufzeichnung zur IASB-Sitzung vom Juli 2010

Die IFRS-Stiftung stellte eine zusammenfassende Internetaufzeichnung der Diskussionen und Entscheidungen zur Verfügung, zu denen es während der IASB-Sitzung vom 19. bis 23. Juli 2010 gekommen ist. In der Zusammenfassung wird über Versicherungen, Leasingverhältnisse, preisregulierte Geschäftsvorfälle, Finanzinstrumente, Wertminderung und Ertragsteuern gesprochen. Sie steht Ihnen auf der Internetseite des IASB zur Verfügung.

 

27. Juli 2010: Breite Zustimmung zum Kapital- und Liquiditätsreformpaket des Basler Ausschusses

Die Gruppe der Gouverneure und Vorsitzenden der Aufsichtsbehörden, das Aufsichtsgremium des Basler Ausschusses, ist am 26. Juli 2010 zusammengekommen, um das Kapital- und Liquiditätsreformpaket des Basler Ausschusses zu prüfen, und gelangte zu breiter Zustimmung zur Gesamtanlage des Pakets.

Jean-Claude Trichet, Präsident der Europäischen Zentralbank und Vorsitzender der Gruppe der Gouverneure und Vorsitzenden der Aufsichtsbehörden, sagte, dass "die heute erreichte Zustimmung zu dem ein Meilenstein bei der Stärkung der Widerstandskraft des Bankensektors darstellen, der die wichtigsten Lehren widerspiegelt, die aus der Finanzmarktkrise gezogen werden konnten."

Die Vorschläge ändern die Behandlung verschiedener Salden, und in Bezug auf einige immaterielle Vermögenswerte wird den IFRS gegenüber lokalen Rechnungslegungsstandards der Vorrang gegeben. Einige IFRS-bezogene Vorschläge aus dem Paket übersetzen wir Ihnen nachfolgend.

Gestattung einer IFRS-Behandlung, wo diese von den nationalen Rechnungslegungsvorschriften abweicht (beispielsweise Software)

Chancengleichheit wird durch eine Wahlmöglichkeit gewährt, IFRS für die Bestimmung von immateriellen Vermögenswerten anzuwenden, wenn die nationalen Rechnungslegungsvorschriften dazu führen, dass mehr Vermögenswerte als immaterielle Vermögenswerte klassifiziert werden (beispielsweise bestimmte Software-Vermögenswerte).

Definition des Verschuldungsgrads

Für alle Derivate (einschließlich Kreditderivaten) ist eine Basel II-Aufrechnung zuzüglich einer einfachen Bewertung möglicher künftiger Risiken auf Grundlage der standardisierten Faktoren der gegenwärtigen Risikomethode zu verwenden. Dies stellt sicher, dass alle Derivate in einer einheitlichen Art in einen "Kreditäquivalenzbetrag" umgewandelt werden... [Dies] würde auch die Behandlung von Derivaten gegenüber der rein bilanzierungsorientierten Bewertung stärken (und würde eine einfache Möglichkeit darstellen, die Unterschiede zwischen den IFRS und den nationalen Rechnungslegungsvorschriften zu umgehen).

Zukunftsorientierte Risikovorsorge

Während das Kapital den Schwerpunkt auf unerwartete Verluste legt, hat der Ausschuss auch einen konkreten Vorschlag entwickelt, wie der Ansatz über erwartete Verluste in Bezug auf Risikovorsorge, der vom IASB entwickelt wurde, umgesetzt werden kann. Der Ausschuss hat am 30. Juni 2010 dem IASB ein Schreiben dazu gesendet, in dem der vorgeschlagene Ansatz dargestellt wird. Der Ausschuss ist in Bezug auf dieses Thema in engem Austausch mit dem IASB.

Der Ausschuss wird die regulatorischen Puffer vermutlich vor Ende des Jahres fertigstellen. Die Gruppe der Gouverneure und Vorsitzenden der Aufsichtsbehörden hat zugestimmt, die Kalibrierung und die Übergangsvereinbarungen auf ihrer Sitzung im September fertigzustellen. Weitere Informationen:

bullet Anhang, in dem die wichtigsten allgemeinen Schlüsse der Gruppe der Gouverneure und Vorsitzenden der Aufsichtsbehörden zusammengefasst werden (in englischer Sprache, 47 KB)
bullet englischsprachige Presseerklärung auf der Internetseite der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich
bullet IAS PLUS-Seite zur Finanzmarktkrise
bullet IAS PLUS-Seite zur Ersetzung von IAS 39 in Bezug auf Wertminderung und Risikovorsorge

 

27. Juli 2010: Heads Up zu den Bestätigungsvorschlägen der PCAOB

In unserer Meldung vom 13. Juli 2010 hatten wir berichtet, dass die US-amerikanische Aufsichtsbehörde für Wirtschaftsprüfungsgesellschaften (Public Company Accounting Oversight Board, PCAOB) einen vorgeschlagenen Prüfungsstandard zu Bestätigungen verabschiedet hat. Unsere amerikanischen Kollegen haben jetzt einen Heads Up-Newsletter herausgegeben, in dem die Vorschläge der PCAOB erläutert werden. Der neue Standard würde den derzeitigen PCAOB-Standard AU sec. 330 Der Bestätigungsprozess ersetzen, in dem Vorschriften und Leitlinien für den Bestätigungsprozess bei Prüfungen enthalten sind. Nachfolgend übersetzen wir einen Auszug aus dem Heads Up-Newsletter für Sie.

Es scheint wahrscheinlich, dass die Vorschriften in dem vorgeschlagenen Standard, die den Bestätigungsprozess ausweiten, nicht dazu führen werden, dass (1) insgesamt mehr Bitten um Bestätigung von den Prüfern ausgesendet und damit von den angeschriebenen Parteien bestätigt werden müssen oder dass (2) die bestätigenden Parteien um die Bestätigung von Daten oder Informationen gebeten werden, um die bisher nicht gebeten wurde.

Weitere Informationen in englischer Sprache:

bullet der neue Heads Up-Newsletter unserer amerikanischen Kollegen (128 KB)
bullet der Entwurf der PCAOB (295 KB)
bullet Archiv aller Heads Up-Newsletter

 

26. Juli 2010: Aktualisierter Bericht zum Status des Übernahmeprozesses

EFRAG hat den Bericht, der den Status zum Übernahmeprozess jedes IFRS, einschließlich Standards, Interpretationen und Änderungen gemäß der europäischen Rechnungslegungsregulierung aufzeigt, aktualisiert. Laden Sie sich den Status des Übernahmeprozesses vom 26. Juli 2010 herunter (in englischer Sprache, 121 KB). Derzeit wurden die folgenden zwei IASB-Verlautbarungen noch nicht für die Anwendung in Europa übernommen:

bullet IFRS 9 Finanzinstrumente
bullet Verbesserungen an den IFRS (Zyklus 2008 - 2010)

 

26. Juli 2010: IFRS-Newsletter zur Versicherungsbilanzierung in deutscher Übersetzung
Unsere Kollegen haben eine Übersetzung der Juliausgabe 2010 des englischsprachigen Newsletters zur Versicherungsbilanzierung erstellt (390 KB). Diese Ausgabe trägt den Titel Konvergenz in letzter Minute. Sie hat die drei Sondersitzungen und die reguläre Boardsitzung vom Juni 2010 von IASB und FASB zur Erörterung des Projekts zu Versicherungsverträgen zum Gegenstand, bei denen die Boards eine Reihe von lange bestehenden unterschiedlichen Auffassungen klären konnten. Die Veröffentlichung eines Entwurfs wird noch diese Woche erwartet. Wir haben dauerhafte Verknüpfungen auf alle Ausgaben des Newsletters auf unserer IAS PLUS-Seite zum Versicherungsprojekt angelegt.

 

26. Juli 2010: Aktualisierte Umsetzungsstudie der in der IAS-Verordnung eingeräumten Wahlrechte

Die im Juli 2002 verabschiedete IAS-Verordnung räumt vier Wahlrechte ein, über deren Gebrauch jeweils auf Ebene der Mitgliedstaaten entschieden wird. Die einzelnen Länder der EU haben folgende Möglichkeiten:

bullet IFRS für nicht börsennotierte Unternehmen zu fordern oder zuzulassen,
bullet IFRS im nicht konsolidierenden Abschluss eines Mutterunternehmens zu fordern oder zuzulassen,
bullet Unternehmen, deren einzige börsennotierte Titel Schuldtitel sind, die Aufschiebung der Anwendung der IFRS bis zum Jahr 2007 zu gestatten, und
bullet Unternehmen, die an außereuropäischen Börsen notiert sind und die derzeit ihre Abschlüsse nach nicht europäischen Rechnungslegungsgrundsätzen erstellen (in den meisten Fällen wären dies US-GAAP), die Aufschiebung der Anwendung der IFRS bis zum Jahr 2007 zu gestatten.

Die EU hat nun aktualisierte Informationen über die Entscheidungen der Mitgliedstaaten und assoziierten Länder betreffend des Gebrauchs der in der IAS-Verordnung eingeräumten Wahlrechte veröffentlicht (in englischer Sprache, 64 KB).

 

26. Juli 2010: EFRAG-Übernahmeempfehlung und Auswirkungsanalyse zu den jährlichen Verbesserungen
Die Europäische Beratungsgruppe für Rechnungslegung (European Financial Reporting Advisory Group, EFRAG) hat den Konsultationsprozess zu den im Mai 2010 vom IASB herausgegebenen jährlichen Verbesserungen abgeschlossen und eine Auswirkungsanalyse erstellt. EFRAG empfiehlt eine Übernahme für die Anwendung in der EU. In der entsprechenden Presserklärung von EFRAG finden Sie Verknüpfungen auf die Auswirkungsanalyse und das Empfehlungsschreiben.

 

26. Juli 2010: Leitfaden für US-amerikanische Unternehmen zu möglichen Änderungen in der irischen Rechnungslegung
Unsere US-amerikanischen Kollegen haben eine Publikation zu möglichen Änderungen in den irischen Rechnungslegungsvorschriften herausgegeben, die Auswirkungen auf US-amerikanische Unternehmen haben können: IFRS: Changes in the Irish Statutory Reporting Environment - Potential Implications for U.S. Companies (308 KB). In dieser Publikation werden die Vorbereitungen erläutert, die US-amerikanischen Unternehmen treffen sollten, um auf eine mögliche Ersetzung der irischen Rechnungslegungsvorschriften durch IFRS oder den IFRS für KMU reagieren zu können. Derzeit müssen die Konzernabschlüsse irischer börsennotierte Unternehmen wie überall in der EU nach IFRS erstellt werden. Nicht börsennotierte Unternehmen können zwischen den IFRS und irischen Rechnungslegungsstandards wählen – das trifft auch auf viele Tochterunternehmen US-amerikanischer Unternehmen zu. Ab 2012 können sich diese Vorschriften jedoch ändern, da derzeit vorgeschlagen wird, die Wahl für die bisher noch nicht nach IFRS berichtspflichtigen Unternehmen auf entweder die vollen IFRS oder den IFRS für KMU zu ändern. Diese Änderung erfordert eine sorgfältige Planung durch US-amerikanische Mutterunternehmen mit irischen Tochtergesellschaften, da sich Schwierigkeiten ergeben können, wenn ein irisches Tochterunternehmen einseitig Entscheidungen hinsichtlich der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden trifft, die später möglicherweise überdacht oder geändert werden müssen, falls es in den Vereinigten Staaten zu einer Umstellung auf IFRS kommt. Weitere Informationen zur Rechnungslegung in Irland finden Sie auf unserer IAS PLUS-Länderseite Irland.

 

26. Juli 2010: Übernahme von IFRIC 19 und der Änderung an IFRS 1 in europäisches Recht
Die Europäische Union hat im Amtsblatt vom 24. Juli 2010 die Verordnung (EG) Nr. 662/2010 zur Änderung der Verordnung (EG) Nr. 1126/2008 betreffend die Übernahme bestimmter internationaler Rechnungslegungsstandards in Übereinstimmung mit der Verordnung (EG) Nr. 1606/2002 des Europäischen Parlaments und des Rates veröffentlicht. Mit dieser Verordnung werden IFRIC 19 Tilgung finanzieller Verbindlichkeiten durch Eigenkapitalinstrumenten sowie die entsprechende Änderung an IFRS 1 Erstmalige Anwendung der IFRS für die Anwendung in Europa übernommen.

 

24. Juli 2010: Neuer Service für die Nutzer von IAS PLUS.de – RSS Feeds
Wir haben zum 1. Juli 2010 damit begonnen, unsere Nachrichten durchgehend zu markieren, um sie für RSS-Dienste nutzbar zu machen. Als neuen Service können wir Ihnen ab sofort den Deloitte: RSS-Feed von IAS PLUS.de anbieten. Sie können diesen Dienst nutzen, indem Sie in der linken Navigationsleiste auf das Symbol klicken. Dort können Sie wählen, wie Sie den Push-Service nutzen möchten – in Ihrem Internet-Browser oder mit einem eigenständigen Programm. wenn Sie den Dienst abonnieren, bekommen Sie automatisch eine Email, sobald auf IAS PLUS.de eine neue Nachricht eingestellt wurde. In der Email sehen Sie den Titel und den Einleitungssatz der Nachricht sowie einen Link auf den vollständigen Text.

 

23. Juli 2010: Mitschrift vom fünften und letzten Tag der IASB-Sitzung im Juli 2010
Der IASB und FASB halten vom 19. bis zum 23. Juli 2010 eine gemeinsame Sitzung in den Räumen des IASB in London ab. Die Übersetzung der inoffiziellen und vorläufigen Mitschrift, die Beobachter von Deloitte am fünften Tag der Sitzung angefertigt haben, finden Sie hier.

 

23. Juli 2010: CEBS veröffentlicht Ergebnisse seiner EU-weiten Stresstests für Banken 2010

Der Ausschuss der europäischen Bankenaufsichtsbehörden (Committee of European Banking Supervisors, CEBS) hat die Ergebnisse seiner 'Stresstests' von 91 europäischen Banken bekanntgegeben. CEBS hat die nachfolgenden Dokumente auf einer eigenen Internetseite veröffentlicht (alle Dokumente in englischer Sprache):

bullet Presseerklärung von CEBS
bullet Zusammenfassung der Ergebnisse
bullet Fragen und Antworten
bullet Gemeinsame Presseerklärung von CEBS, Europäischer Zentralbank und EU-Kommission
bullet Vollständige Darstellung der Ergebnisse (5 MB)

 

23. Juli 2010: Kanadische Wertpapierverwaltung veröffentlicht Überprüfung der Bemühungen beim Übergang auf die IFRS
Die kanadische Wertpapierverwaltung (Canadian Securities Administrators, CSA) hat ein Dokument mit dem Titel Überprüfung der Angaben zum Übergang auf die IFRS veröffentlicht, in welchem die Qualität der Angaben von Emittenten bei deren Übergang auf die IFRS erörtert wird. Die englischsprachige Presseerklärung können Sie hier einsehen.

Weiterführende Informationen zur Rechnungslegung in Kanada finden Sie auf unsere gleichnamigen Länderseite.

 

23. Juli 2010: IDW-Stellungnahme zum IASB-Entwurf zum sonstigen Gesamtergebnis
Das Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) hat eine Stellungnahme (in englischer Sprache, 83 KB) gegenüber dem IASB zu dessen Standardentwurf ED/2010/5 Darstellung von Posten des sonstigen Gesamtergebnisses veröffentlicht. Das IDW lehnt die im Entwurf enthaltenen Vorschläge aufgrund fehlender konzeptioneller Grundlage ab.

 

23. Juli 2010: Zwei neue Publikationsreihen von Deloitte
Das IFRS Global Office von Deloitte hat zwei neue Publikationsreihen aufgelegt, die sich IFRS-Sachverhalten und IFRS-Entwicklungen widmen:

IFRIC Review

IFRIC Review ist ein neuer Newsletter, in dem die Sachverhalte erörtert werden, die auf den Sitzungen des IFRS Interpretations Committee (vormals IFRIC) besprochen werden. Inhalt der Juliausgabe (in englischer Sprache, 84 KB) ist die Sitzung des Committees am 8. und 9. Juli 2010.

Unsere internationalen Kollegen haben ein Archiv für zurückliegende Ausgaben angelegt. Dort können Sie den Newsletter auch abonnieren.

IFRS Alert

Im IFRS Alert werden Sachverhalte und Fragen hervorgehoben, die sich aus der praktischen Anwendung der Vorschriften der International Financial Reporting Standards (IFRS) ergeben. In der Juliausgabe (in englischer Sprache, 67 KB) wird über den aktuellen Stand möglicher bilanzieller Auswirkungen der jüngsten Maßnahmen der venezolanischen Regierung hinsichtlich Fremdwährungsumtauschkontrollen berichtet.

Unsere internationalen Kollegen haben ein Archiv für zurückliegende Ausgaben angelegt. Dort können Sie den Newsletter auch abonnieren.

 

23. Juli 2010: Heads Up zur ASU des FASB zu Forderungen
Wie gestern berichtet hat der US-amerikanische Standardsetzer Financial Accounting Standards Board (FASB) eine Aktualisierung von Bilanzierungsstandards (Accounting Standards Update, ASU) zu Angaben zur Kreditqualität von Finanzierungsforderungen und Rückstellungen für Kreditverluste herausgegeben. Unsere amerikanischen Kollegen haben einen neuen Heads Up-Newsletter herausgegeben, in dem die neue ASU erläutert wird. In ihr werden verlässlichere und stärker untergliederte Angaben zur Kreditqualität der Finanzierungsforderungen eines Unternehmens und seiner Rückstellungen für Kreditverluste gefordert.

Das Ziel der Verbesserung dieser Angaben liegt darin, Adressaten von Abschlüssen ein besseres Verständnis der folgenden Punkte zu ermöglichen:

bullet Die Art der Kreditrisiken eines Unternehmens, die aus Finanzierungsforderungen entstehen, und
bullet wie sich die Einschätzung dieser Risiken durch das Unternehmen in der Bemessung seiner Rückstellungen für Kreditverluste widerspiegelt, wie sich die Rückstellungen ändern und welche Gründe es dafür gibt.

Die Angaben sind denen in IFRS 7 Finanzinstrumente: Angaben ähnlich, IFRS 7 hat jedoch einen größeren Anwendungsbereich. Weitere Informationen:

bullet Der Heads Up-Newsletter unserer amerikanischen Kollegen (in englischer Sprache, 132 KB)
bullet Archiv aller Heads Up-Newsletter
bullet Internetseminar (Webinar) des FASB zur neuen ASU (in englischer Sprache, Verknüpfung auf die Internetseite des FASB)
bullet Zusammenfassung von IFRS 7 auf IAS PLUS

 

23. Juli 2010: Kanadischer Leitfaden zur Zwischenberichterstattung
Unsere kanadischen Kollegen haben IAS 34 – Zwischenberichterstattung: Eine kanadische Perspektive herausgegeben. Dabei handelt es sich um einen umfassenden Leitfaden zur Zwischenberichterstattung für Abschlussersteller und Abschlussadressaten mit einem grundlegenden Verständnis der kanadischen Rechnungslegungsgrundsätze und Wertpapiervorschriften. Der Leitfaden steht in englischer und in französischer Sprache zur Verfügung.

Der Leitfaden enthält einen vorgeschlagenen Musterzwischenbericht für einen kanadischen Emittenten, der nach dem Übergang auf IFRS einen Zwischenbericht erstellen möchte. Dieser baut auf dem Musterzwischenbericht auf, den Deloitte für globale Zwecke erstellt hat, aber ist so zugeschnitten, dass er für den Anwender fast wie ein kanadischer Zwischenbericht aussieht, den er aus der Vergangenheit kennt. Es wurden jedoch alle verpflichtenden Bestandteile aus IAS 34 beibehalten. Weitere Informationen:

bullet IAS 34 – Interim financial reporting: A Canadian perspective (684 KB, Juli 2010, 95 Seiten)
bullet IAS 34 – Information financière intermédiaire: Le point de vue canadien (777 KB, Juli 2010, 100 Seiten)
bullet Interim Financial Reporting – A Guide to IAS 34 (Musterzwischenbericht globale Ausgabe, in englischer Sprache, 1.205 KB, März 2009, 76 Seiten)
bullet Zusammenfassung von IAS 34 auf IAS PLUS
bullet deutschsprachige IFRS-Publikationen von Deloitte
bullet Deloitte-Publikationen in englischer Sprache

 

22. Juli 2010: Mitschrift vom vierten Tag der IASB-Sitzung im Juli 2010
Der IASB und FASB halten vom 19. bis zum 23. Juli 2010 eine gemeinsame Sitzung in den Räumen des IASB in London ab. Die Übersetzung der vorläufigen und inoffiziellen Mitschrift, die Beobachter von Deloitte bei dieser Sitzung angefertigt haben, finden Sie hier.

 

22. Juli 2010: Indische Zentralbank widmet sich den IFRS im Bankensektor

Die indische Zentralbank hat eine Arbeitsgruppe eingerichtet, um sich "Einführungsfragen zu widmen und die Formulierung praxisbezogener Umsetzungsleitlinien im Zusammenhang mit der Harmonisierung mit den International Financial Reporting Standards (IFRS) im indischen Bankensektor zu ermöglichen". Die Arbeitsgruppe wird sich folgenden Themen widmen:

bullet Klassifizierung und Bewertung von finanziellen Vermögenswerten
bullet Klassifizierung und Bewertung von finanziellen Vermögenswerten und Sicherungsbilanzierung einschließlich Bilanzen von Genossenschaften und die Auswirkungen darauf
bullet Fortgeführte Anschaffungskosten und Wertminderung
bullet Bewertung zum beizulegenden Zeitwert
bullet Darstellung, Angaben und Aussehen der Bilanz
bullet Ausbuchung, Konsolidierung und weitere Themen

Die ersten Banken müssen in Indien eine Eröffnungsbilanz zum 1. April 2013 erstellen. Weitere Informationen zum Übergang auf IFRS in Indien finden Sie auf unserer Länderseite Indien. Die Presseerklärung der Zentralbank in englischer Sprache finden Sie hier.

 

22. Juli 2010: Zusammenfassung der Agendaentscheidungen des Interpretations Committee aktualisiert

Wir haben unsere Zusammenfassung der Sachverhalte, die das IFRS-Interpretations Committee nicht in sein Arbeitsprogramm aufgenommen hat, aktualisiert, um die endgültigen Entscheidungen widerzuspiegeln, die während der Sitzungen im Mai und Juli 2010 getroffen wurden. Unsere Zusammenfassung beinhaltet nunmehr 185 Sachverhalte:

bullet IFRS 1 Erstmalige Anwendung der International Financial Reporting Standards – Bilanzierung von Kosten, die Teil selbsterstellter Vermögenswerte sind, beim Übergang
bullet IFRS 5 Zur Veräußerung gehaltene Vermögenswerte und aufgegebene Geschäftsbereiche – Wertaufholung bei Wertberichtigungen in Bezug auf den Geschäfts- oder Firmenwert
bullet IAS 1 Darstellung des Abschlusses – Angaben zur Annahme der Unternehmensfortführung
bullet IAS 26 Bilanzierung und Berichterstattung von Altersversorgungsplänen – Bewertung von Planvermögen
bullet IAS 39 Finanzinstrumente: Ansatz und Bewertung – Wertminderung von finanziellen Vermögenswerten, die aus der Kategorie Zur Veräußerung verfügbar in Kredite und Forderungen umklassifiziert werden

 

22. Juli 2010: EFRAG Update Juli 2010 erschienen

Die Europäische Beratungsgruppe für Rechnungslegung (European Financial Reporting Advisory Group, EFRAG) hat die Juliausgabe 2010 des EFRAG Update-Newsletters veröffentlicht. Darin werden die jüngsten Erörterungen des Fachexpertenausschusses (Technical Experts Group, TEG) zusammengefasst.

bullet EFRAG Update-Newsletter vom Juli 2010 (in englischer Sprache, 384 KB)

 

22. Juli 2010: FASB gibt ASU zu Angaben zu Forderungen heraus und veranstaltet Internetseminar zu den neuen Vorschriften

Der US-amerikanische Standardsetzer Financial Accounting Standards Board (FASB) hat eine Aktualisierung von Bilanzierungsstandards (Accounting Standards Update, ASU) zu Angaben zur Kreditqualität von Finanzierungsforderungen und Rückstellungen für Kreditverluste herausgegeben: Receivables (Topic 310): Disclosures about the Credit Quality of Financing Receivables and the Allowance for Credit Losses. Nach diesen Vorschriften müssen Unternehmen zusätzliche Informationen über die Kreditqualität ihrer Finanzierungsforderungen im Anhang ihres Abschlusses angeben, beispielsweise zur Laufzeit und Hinweisen auf die Kreditqualität. Der FASN hat ein Internetseminar (ein sogenanntes Webinar) zu diesen Vorschriften erstellt, das bis Oktober 2010 zur Verfügung stehen wird.

Die Daten des Inkrafttretens der neuen Vorschriften weichen für börsennotierte und nicht börsennotierte Unternehmen voneinander ab:

bullet Für börsennotierte Unternehmen treten die Änderungen, die zum Ende einer Berichtsperiode in Kraft treten, für Berichtsperioden in Kraft, die am oder nach dem 15. Dezember 2010 enden. Die Änderungen, nach denen Angaben zu Aktivitäten gefordert werden, die innerhalb einer Berichtsperiode auftreten, treten für Berichtsperioden in Kraft, die am oder nach dem 15. Dezember 2010 beginnen.
bullet Für nicht börsennotierte Unternehmen treten die Änderungen für Berichtsperioden in Kraft, die am oder nach dem 15. Dezember 2011 enden.

Hinsichtlich der Harmonisierung mit den IFRS heißt es in der ASU:

Wie sind die Vorschriften mit den International Financial Reporting Standards (IFRS) zu vergleichen?

Die Angaben, die mit den Vorschriften in dieser ASU gefordert werden, sind denen in IFRS 7 Finanzinstrumente: Angaben ähnlich, sie sind jedoch nicht mit ihnen identisch. Der Anwendungsbereich von IFRS 7 schließt jedoch alle Finanzinstrumente ein, nicht nur Finanzierungsforderungen und Rückstellungen für Kreditverluste. Der FASB hat entschieden, den Anwendungsbereich dieser ASU zu begrenzen, da er die verbesserte Transparenz im Abschluss eines Unternehmens hinsichtlich der Rückstellungen für Kreditverluste und die Kreditqualität der Finanzierungsforderungen nicht zurückhalten wollte.

Der FASB und der International Accounting Standards Board (IASB) betreiben derzeit ein gemeinsames Projekt zur Bilanzierung von Finanzinstrumenten einschließlich der zugehörigen Angaben.

Weiterführende Informationen:

bullet ASU 2010-20, Receivables (Topic 310): Disclosures about the Credit Quality of Financing Receivables and the Allowance for Credit Losses (in englischer Sprache, Verknüpfung auf die Internetseite des FASB)
bullet Presseerklärung des FASB (in englischer Sprache, Verknüpfung auf die Internetseite des FASB)
bullet Internetseminar (Webinar) des FASB (in englischer Sprache, Verknüpfung auf die Internetseite des FASB)
bullet IAS PLUS-Seite zum Projekt zu Finanzinstrumenten
bullet Zusammenfassung von IFRS 7 auf IAS PLUS

 

22. Juli 2010: Zusätzliche FASB-Sitzung am heutigen Donnerstag
Der IASB und FASB halten vom 19. bis zum 23. Juli 2010 eine gemeinsame Sitzung in den Räumen des IASB in London ab. Nachdem IASB und FASB gestern das Thema Leasingverhältnisse unerwarteter Weise über vier Stunden erörterten, hat der FASB heute noch eine zusätzliche Boardsitzung um 7:00h amerikanischer Ostküstenzeit zu diesem Thema angesetzt, um sich auf die heute stattfindende gemeinsame Erörterung mit dem IASB vorzubereiten. Der FASB wird die Leitlinien dazu erörtern, wann welches Bilanzierungsmodell anzuwenden ist, sowie die Bilanzierung von Sale-und Leaseback-Geschäften. Wenn notwendig wird der FASB auch kleine Fragen in Bezug auf Fachprojekte, Verkündung von Agendaentscheidungen und Verwaltungsfragen erörtern. Die englischsprachige Presseankündigung des FASB finden Sie hier. Die Tagesordnung der gemeinsamen Sitzung von IASB und FASB wurde entsprechend umgestellt, um dem FASB Zeit für die Erörterungen zu geben.

 

22. Juli 2010: Mitschrift vom dritten Tag der IASB-Sitzung im Juli 2010
Der IASB und FASB halten vom 19. bis zum 23. Juli 2010 eine gemeinsame Sitzung in den Räumen des IASB in London ab. Die Übersetzung der vorläufigen und inoffiziellen Mitschrift, die Beobachter von Deloitte bei dieser Sitzung angefertigt haben, finden Sie hier.

 

22. Juli 2010: Tagesordnung für die IASB-Sitzung im Juli 2010 erneut geändert
Die Tagesordnung für die IASB-Sitzung im Juli 2010 hat sich erneut geändert. Wir haben die Änderungen auf unserer Seite mit dem Überblick über die nächsten Sitzungen der Gremien der IFRS-Stiftung für Sie nachvollzogen: Daten künftiger Sitzungen. Unter anderem wird die Bilanzierung von Sicherungsbeziehungen erst heute erörtert. Außerdem wird eine weitere kurze Erörterung des Punktes Preisregulierte Geschäftsvorfälle stattfinden. Es soll erörtert werden, wie mit dem Projekt fortgefahren wird. Am Dienstag war der IASB zu dem Schluss gekommen, dass es unwahrscheinlich sei, dass der Board zu einer Lösung gelange, bevor die IFRS in Kanada eingeführt werden.

 

21. Juli 2010: Prüfungsgesellschaften aus 87 Ländern sind bei der PCAOB registriert
Die US-amerikanische Aufsichtsbehörde für Wirtschaftsprüfungsgesellschaften (Public Company Accounting Oversight Board, PCAOB) hat ihren Geschäftsbericht 2009 vorgelegt (in englischer Sprache, 935 KB). Darin wird unter anderem dargelegt, dass 930 ausländische Prüfungsgesellschaften aus 87 Ländern bis Jahresende 2009 bei der PCAOB registriert waren. Im Lauf des Jahres 2009 hat die PCAOB 82 Überprüfungen ausländischer Gesellschaften in 26 Ländern durchgeführt.

 

21. Juli 2010: Zukünftige Rechnungslegung im Vereinigten Königreich
Der UK Accounting Standards Board (ASB) hatte im August 2009 ein Konsultationspapier mit dem Titel Politischer Vorschlag: die Zukunft der britischen Rechnungslegungsgrundsätze herausgegeben, in welchem er seine Vorschläge für die künftigen Berichtsanforderungen an britische und irische Unternehmen darlegte. Die Kommentierungsfrist für die Vorschläge endete am 1. Februar 2010. Die nächsten Schritte des ASB beinhalten nun die Entwicklung und Formulierung eines Rechnungslegungsentwurfs (Financial Reporting Exposure Draft, FRED), der zur Stellungnahme veröffentlicht werden soll. Der FRED wird unter anderem eine Auswirkungsanalyse für die Rechnungslegung durch britische und irische Unternehmen enthalten. Der ASB hat nun eine Bitte um Stellungnahmen herausgegeben, mit deren Hilfe diese Auswirkungsanalyse erstellt werden soll. Die Stellungnahme mit dem Titel Einschätzung der Auswirkungen der Vorschläge des Accounting Standards Boards auf die Zukunft der Finanzberichterstattung im Vereinigten Königreich und in Irland kann hier heruntergeladen werden (in englischer Sprache, 75 KB). Die Frist für die Einreichung von Stellungnahmen endet am 20. August 2010.

 

21. Juli 2010: Heads Up zum FASB-Vorschlag zu Drohverlusten
Wie in unserer gestrigen Nachricht berichtet hat der FASB eine vorgeschlagene Aktualisierung von Bilanzierungsstandards (Accounting Standards Update, ASU) zu Angaben zu bestimmten Drohverlusten herausgegeben. Unsere US-amerikanischen Kollegen haben einen Heads Up-Newsletter herausgegeben, in dem die Vorschläge zusammengefasst werden. Zur Konvergenz mit den IFRS heißt es im Newsletter:
Die vorgeschlagene ASU ist nicht Teil der gegenwärtigen Bemühungen von FASB und IASB. US-GAAP und IFRS wie im Arbeitsabkommen vereinbart zu harmonisieren. Die Angaben jedoch, die nach der vorgeschlagene ASU gefordert würden, gleichen denen, die in IAS 37 gefordert sind. Der IASB erwägt derzeit Änderungen an IAS 37, mit denen unter anderem die Leitlinien für die Identifizierung, den Ansatz und die Bewertung von Schulden verbessert würden. Obwohl diese Änderungen die Unterschiede zwischen IAS 37 und US-GAAP verringern würden, sind sie im Anwendungsbereich sehr viel weiter gefasst als die in der ASU vorgeschlagenen.

Weitere Informationen:

bullet Der Heads Up-Newsletter unserer amerikanischen Kollegen (in englischer Sprache, 156 KB)
bullet Archiv aller Heads Up-Newsletter
bullet IAS Plus Update-Newsletter zu den Vorschlägen des IASB in Bezug auf Schulden (in englischer Sprache, 88KB)
bullet Unsere IAS PLUS-Projektseite zu Schulden

 

20. Juli 2010: Mitschrift vom zweiten Tag der IASB-Sitzung im Juli 2010
Der IASB und FASB halten vom 19. bis zum 23. Juli 2010 eine gemeinsame Sitzung in den Räumen des IASB in London ab. Die Übersetzung der vorläufigen und inoffiziellen Mitschrift, die Beobachter von Deloitte bei dieser Sitzung angefertigt haben, finden Sie hier.

 

20. Juli 2010: FASB veröffentlicht vorgeschlagene ASU zu Drohverlusten
Der US-amerikanische Standardsetzer Financial Accounting Standards Board (FASB) hat eine vorgeschlagene Aktualisierung von Bilanzierungsstandards (Accounting Standards Update, ASU) zu Angaben zu bestimmten Drohverlusten herausgegeben: Contingencies (Topic 450): Disclosure of Certain Loss Contingencies (Verknüpfung auf die Internetseite des FASB). Das Angabeziel sieht vor, Adressaten von Abschlüssen über die Art von Drohverlusten, ihre mögliche Höhe und den möglichen Zeitpunkt ihrer Inanspruchnahme in Kenntnis zu setzen. In den Paragraphen BC47 und BC48 werden Ähnlichkeiten und Unterschiede zu den IFRS (IAS 37) erläutert. Stellungnahmen können bis zum 20. August 2010 beim FASB eingereicht werden.

 

20. Juli 2010: IVSC bittet um Stellungnahmen zu zwei Dokumenten

Der internationale Rat für die Ausbildung von Bewertungsspezialisten (International Valuation Professional Board, IVPB) des internationalen Rats für Bewertungsstandards (International Valuation Standards Council, IVSC) bittet um Stellungnahme zu zwei Dokumenten:

bullet Der Berufskodex für Bewertungsspezialisten baut auf dem früheren Verhaltenskodex des IVSC und weiteren Leitlinien anderer Standardsetzer in ähnlichen Bereichen auf und ist inhaltlich um die Begriffe Integrität, Objektivität, Kompetenz, Sorgfalt, Vertraulichkeit und professionelles Verhalten gruppiert. Den Entwurf in englischer Sprache finden Sie hier (510 KB).
bullet Die Definition eines professionellen Bewertungsspezialisten baut auf einem Rahmenkonzept von Kernkompetenzen, erforderlichen Fähigkeiten, einer möglichen Spezialisierung einzelner Bewertungspezialisten sowie Leistungsnachweisen, Aus- und Weiterbildungsanforderungen auf. Den Entwurf in englischer Sprache finden Sie hier (530 KB).

Die Kommentierungsfrist zu beiden Entwürfen endet am 30. September 2010.

 

20. Juli 2010: Virtuelles Symposium von Deloitte – Tiefer in die IFRS eintauchen

Am 23. Juli 2010 von 13:00h bis 15:00h amerikanischer Ostküstenzeit wird im Rahmen des IFRS University Consortiums von Deloitte eine Internetsendung für Professoren und Lehrbeauftragte an Universitäten ausgestrahlt. Die folgenden Themen werden besprochen werden:

bullet Leistungen an Arbeitnehmer
bullet Anteilsbasierte Vergütung
bullet Rückstellungen
bullet Ertragsteuern

Die Internetsendung steht Akademikern offen, die Mitglied des Consortiums sind. Die Anmeldung ist bis zum 22. Juli 2010 möglich. Weitere Informationen über das IFRS University Consortium von Deloitte in englischer Sprache finden Sie hier.

 

20. Juli 2010: Zusätzliche Boardsitzungen am 3. und 24. August 2010

Der IASB wird im August zwei zusätzliche Boardsitzungen abhalten. Erörtert werden soll jeweils das Projekt zu Finanzinstrumenten. Als vorläufig geplante Sitzungsdaten wurden die folgenden Termine genannt:

bullet Dienstag, 3. August 2010, 11:00h bis 14:00h Londoner Zeit
bullet Dienstag, 24. August 2010, 11:00h bis 15:00h Londoner Zeit

 

20. Juli 2010: Tagesordnung für die IASB-Sitzung im Juli 2010 geändert

Die Tagesordnung für die IASB-Sitzung im Juli 2010 hat sich geändert. Es gab Änderungen in Bezug auf die Tagesordnungspunkte und die Reihenfolge am 21. Juli (Mittwoch) und 22. Juli (Donnerstag).

bullet Am Mittwoch wurde eine weitere Sitzung zu Leasingverhältnissen aufgenommen.
bullet Der Sitzungsteil zu Versicherungen am Donnerstag wurde gestrichen.
bullet Der Sitzungsteil zu IAS 29 wurde auf Donnerstag verschoben.
bullet Die Sitzungsteile am Donnerstagnachmittag werden vorgezogen, falls der Sitzungsteil zu Leasingverhältnissen entfällt.
bullet Ein Tagesordnungspunkt "Bericht des IFRS-Beirats" wurde am Mittwoch zusätzlich aufgenommen.

Wir haben die Tagesordnung auf unserer Seite mit dem Überblick über die nächsten Sitzungen der Gremien der IFRS-Stiftung entsprechend angepasst: Daten künftiger Sitzungen.

 

20. Juli 2010: Mitschrift vom ersten Tag der IASB-Sitzung im Juli 2010
Der IASB und FASB halten vom 19. bis zum 23. Juli 2010 eine gemeinsame Sitzung in den Räumen des IASB in London ab. Die Übersetzung der vorläufigen und inoffiziellen Mitschrift, die Beobachter von Deloitte bei dieser Sitzung angefertigt haben, finden Sie hier.

 

20. Juli 2010: Aktualisierter Bericht zum Status des Übernahmeprozesses

EFRAG hat den Bericht, der den Status zum Übernahmeprozess jedes IFRS, einschließlich Standards, Interpretationen und Änderungen gemäß der europäischen Rechnungslegungsregulierung aufzeigt, aktualisiert. Laden Sie sich den Status des Übernahmeprozesses vom 20. Juli 2010 herunter (in englischer Sprache, 124 KB). Derzeit wurden die folgenden drei IASB-Verlautbarungen noch nicht für die Anwendung in Europa übernommen:

bullet IFRS 9 Finanzinstrumente
bullet IFRIC 19 Tilgung finanzieller Verbindlichkeiten durch Eigenkapitalinstrumente
bullet Verbesserungen an den IFRS (Zyklus 2008 - 2010)

 

20. Juli 2010: Übernahme der Änderungen an IAS 24, IFRS 8 und IFRIC 14 in europäisches Recht
Die Europäische Union hat im Amtsblatt vom 20. Juli 2010 die Verordnung (EG) Nr. 632/2010 und die Verordnung (EG) Nr. 633/2010 der Kommission vom 19. Juli 2010 zur Änderung der Verordnung (EG) Nr. 1126/2008 betreffend die Übernahme bestimmter internationaler Rechnungslegungsstandards in Übereinstimmung mit der Verordnung (EG) Nr. 1606/2002 des Europäischen Parlaments und des Rates veröffentlicht. Mit diesen Verordnungen werden einerseits die überarbeitete Fassung von IAS 24 Angaben über Beziehungen zu nahestehenden Unternehmen und Personen und die Änderung an IFRS 8 Geschäftssegmente sowie Änderungen an IFRIC 14 Vorauszahlungen im Rahmen von Mindestdotierungsverpflichtungen für die Anwendung in Europa übernommen.

 

20. Juli 2010: 18. Weltkongress der Rechnungsleger vom 8. bis 11. November 2010
Der 18. Weltkongress der Rechnungsleger wird vom 8. bis 11. November 2010 in Kuala Lumpur in Malaysia stattfinden. Der Weltkongress ist das Hauptereignis des internationalen Wirtschaftsprüferverbandes (International Federation of Accountants, IFAC), und es wird erwartet, dass an der Veranstaltung 2010 mehr als 6.000 Vertreter von 157 Mitgliedern und assoziierten Gesellschaften des IFAC aus 123 Ländern und Rechtskreisen teilnehmen werden, die stellvertretend für 2,5 Millionen Rechnungsleger stehen. Seit 1904 hat der Weltkongress alle fünf Jahre stattgefunden, seit 2002 wurde der Rhythmus auf alle vier Jahre verkürzt.

Das Thema des Kongresses 2010 ist "Erhalt von Wertschöpfungen". Unter den Vortragenden werden Vertreter internationaler und nationaler Standardsetzer, Rechnungslegungsorganisationen, Prüfungsgesellschaften, Regulierern, Handels- und anderen Organisationen sein. Unter den besprochenen Themen werden die folgenden sein:

bullet Rechnungsleger – Erhalt von Wertschöpfungen in einer zunehmend grenzenlosen Wirtschaft
bullet IFRS-Konvergenz: Der Weg vorwärts
bullet Konvergenz: Ansichten der Regulierer
bullet Rolle der nationalen Standardsetzer in einem internationalen Umfeld – ein Bedeutungsverlust?
bullet IFRS für KMU: Auf dem Weg zu einem der ganz großen Spieler
bullet Bilanzierung zum beizulegenden Zeitwert – Bewertungsspezialisten in der Kette der Unternehmensberichterstattung
bullet Die Auswirkungen von Prinzipien der Scharia auf die Bilanzierungsmethoden islamischer Banken
bullet Die Agenda des International Auditing und Assurance Standards Board (IAASB), des für Prüfungs- und Beratungsstandards zuständigen internationalen Gremiums
bullet Bilanzierung im öffentlichen Sektor: den Herausforderungen und Sachverhalten gerecht werden
bullet Internationaler Rat für die Verabschiedung von Standards zur Berufsethik für Wirtschaftsprüfer (International Ethics Standards Board for Accountants, IESBA) – Einführung des neuen Kodex zu Berufsethik
bullet Unternehmensberichterstattungssprache XBRL (eXtensible Business Reporting Language)

Weitere Informationen einschließlich des vollständigen Programms finden Sie auf der Internetseite des World Congress of Accountants 2010.

 

19. Juli 2010: Zwei EFRAG-Stellungnahmen

Die Europäische Beratungsgruppe für Finanzberichterstattung (European Financial Reporting Advisory Group, EFRAG) stellt auf ihrer Internetseite zwei neue Stellungnahme gegenüber dem IASB zur Verfügung:

bullet Stellungnahme zur Fair Value Option für finanzielle Verbindlichkeiten: EFRAG unterstützt die Vorschläge mit einer gewissen Zurückhaltung und ist der Meinung, dass das Thema grundlegender erörtert werden sollte. Details und eine Verknüpfung auf die Stellungnahme finden Sie in der englischsprachigen Presseerklärung von EFRAG.
bullet Diskussionspapier zu Rohstoffindustrien: EFRAG ist ebenso wie der IASB der Meinung, dass angesichts der Bandbreite von Bilanzierungsmodellen in der Praxis allgemeingültige Richtlinien entwickelt werden sollten. Dennoch ist EFRAG der Meinung, dass in dem Diskussionspapier die wichtigsten Bilanzierungsfragen der Branche nicht erörtert werden und äußert deshalb schwerwiegende Bedenken im Hinblick auf die Vorschläge im Diskussionspapier. Eine Verknüpfung auf die Stellungnahem finden Sie in der englischsprachigen Presseerklärung von EFRAG.

 

19. Juli 2010: 147. DSR-Sitzung – Sitzungspapiere
Der größte Teil der Sitzungspapiere für den öffentlichen Teil der 147. Sitzung des Deutschen Standardisierungsrates (DSR) am 26. Juli 2010 stehen auf der Internetseite des DRSC zum Herunterladen bereit. Die noch fehlenden Papiere zu TOP 4 IASB-Entwurf zu Versicherungen sollen in Kürze folgen.

 

17. Juli 2010: Wir nehmen Stellung zur Fair Value Option für finanzielle Verbindlichkeiten
Wir haben unsere Stellungnahme zum Standardentwurf ED/2010/4 Fair Value Option für finanzielle Verbindlichkeiten an den IASB übermittelt (in englischer Sprache, 45 KB). Nachfolgend geben wir einen Ausschnitt wieder.
Wir stimmen dem Board in seiner Zielsetzung zu, den Sachverhalt des eigenen Kreditrisikos bei der Bewertung finanzieller Verbindlichkeiten zu behandeln. Wir stimmen zudem der Entscheidung des Boards zu, das grundlegende Modell, das in IAS 39 Finanzinstrumente: Ansatz und Bewertung für die Klassifizierung und Bewertung finanzieller Verbindlichkeiten enthalten ist, beizubehalten. Allerdings stimmen wir der Schlussfolgerung des Boards, wonach das Kreditrisiko durch Befolgung des Ansatzes, der in IFRS 7 Finanzinstrumente: Angaben enthalten ist, ermittelt werden kann, nicht zu. Der Board muss das Prinzip, das dem Prozess der Ermittlung des Kreditrisikos zugrundeliegt, klar artikulieren, und wir denken, dass es lediglich jene Veränderungen des beizulegenden Zeitwerts sind, die auf Veränderungen des eigenen Kreditrisikos sind, welche getrennt ermittelt und im sonstigen Gesamtergebnis gezeigt werden sollten. Unseres Erachtens stellt das eigene Kreditrisiko das Risiko dar, dass eine Berichtseinheit seine finanziellen Verpflichtungen aus einem Vertrag nicht bedienen wird.

Alle unsere zurückliegenden Stellungnahmen an den IASB finden Sie hier.

 

17. Juli 2010: CESR-Mitglieder wählen neuen Vorsitzenden und stellvertretenden Vorsitzenden
Am 16. Juli 2010 wählten die Mitglieder des Ausschusses der europäischen Wertpapierregulierungsbehörden (Committee of European Securities Regulators, CESR) Carlos Tavares, Vorsitzender der portugiesischen Wertpapierbörsenaufsicht (Comissão do Mercado de Valores Mobiliários, CMVM), zum Vorsitzenden und Jean Guill, Generaldirektor der französischen Aufsicht über den Finanzsektor (Commission de Surveillance du Secteur Financier, CSSF), zum stellvertretenden Vorsitzenden von CESR. Die englischsprachige Presseerklärung von CESR können Sie hier einsehen (137 KB).

 

17. Juli 2010: Kanadische Wertpapierregulatoren veröffentlichen Ergebnisse des fortwährenden Programms zur Überprüfung der Angaben

Am 7. Juli 2010 haben die kanadischen Wertpapierregulatoren (Canadian Securities Administrators, CSA) die CSA-Stabsmitteilung Nr. 51-3324 Maßnahmen im fortwährenden Programm zur Überprüfung der Angaben für das am 31. März 2010 endende Geschäftsjahr (in englischer Sprache, 137 KB) veröffentlicht. In der Mitteilung werden die Ergebnisse der fortwährenden Überprüfung zusammengefasst, zu welcher die folgenden sachverhaltsbezogenen Überprüfungen gehörten:

bullet Zertifizierung
bullet Angaben zum Übergang auf die IFRS
bullet Vergütung der Führungskräfte
bullet Fachliche Angaben zum Bergbau
bullet Fachliche Angaben zu Öl und Gas
bullet Unternehmensfortführung
bullet Wertminderung von Vermögen
bullet Zukunftsgerichtete Informationen
bullet Presseerklärungen
bullet Leistungsorientierte Pensionspläne
bullet Beschwerden

Weitere Informationen zur Rechnungslegung in Kanada finden Sie auf unserer Länderseite Kanada.

 

16. Juli 2010: Wir nehmen Stellung zum Rahmenkonzept für die Rechnungslegung
Wir haben unsere Stellungnahme zum Standardentwurf ED/2010/2 Rahmenkonzept zur Rechnungslegung – Phase D: Die Berichtseinheit an den IASB übermittelt (in englischer Sprache, 51 KB). Nachfolgend geben wir einen Ausschnitt aus dem Schreiben wieder.
Wir stimmen den Vorschlägen im Grundsatz zu. Insbesondere stimmen wir der vorgeschlagenen Definition einer Berichtseinheit und der Vorschrift zu, wonach ein Mutterunternehmen Konzernabschlüsse vorzulegen hat, wenn es ein anderes Unternehmen beherrscht. Allerdings glaube wir nicht, dass es sachgerecht ist, das Konzept der Beherrschung in diesem Abschnitt des Rahmenkonzepts zu definieren.

Wir stimmen der Schlussfolgerung zu, dass der Einzelabschluss des Mutterunternehmens nützliche Informationen vermitteln kann. Allerdings sind wir nicht der Ansicht, dass das Rahmenkonzept den Zeitpunkt und die Art und Weise festlegen sollte, in der Einzelabschlüsse von Mutterunternehmen in Hinblick auf die Konzernabschlüsse vorgelegt werden sollten.

Alle unsere zurückliegenden Stellungnahmen an den IASB finden Sie hier.

 

16. Juli 2010: US-Reformgesetz führt zu neuen Angaben zu Bergbau und setzt IASB unter Druck bei Angaben zu PWYP

Der US-amerikanische Senat hat das Dodd-Frank Wall-Street-Reform- und Verbraucherschutzgesetz verabschiedet. Mit dem Gesetz werden – vorbehaltlich der Zustimmung des Präsidenten – eine Menge Reformen am US-amerikanischen Finanzsystem bei der Regulierung, dem Anleger- und Verbraucherschutz, der Unternehmensverfassung sowie der Rechnungslegung eingeführt. Mit dem Gesetz werden auch neue Angaben im Hinblick auf schürfende Tätigkeiten zu den Beträgen, die an Regierungen gezahlt werden, eingeführt. Nach dem Gesetz ist Folgendes vorgeschrieben:

bullet Öffentliche Angaben. Vorgeschrieben sind öffentliche Angaben gegenüber der US-amerikanischen Börsen- und Wertpapieraufsicht (Securities and Exchange Commission, SEC) zu Zahlungen, die an US- und ausländische Regierungen im Hinblick auf die kommerzielle Entwicklung von Öl, Erdgas und Mineralien geleistet wurden.
bullet Angaben zu Einreichungen bei der SEC. Die SEC muss jene Unternehmen, die zu kommerziell bei der Entwicklung von Öl, Erdgas und Mineralien betätigen, verpflichten, Informationen zu Zahlungen, die sie oder ihre Tochterunternehmen, Partner oder Verbundenen an die US- oder ausländische Regierungen für solche Entwicklungen geleistet haben, in ihren Jahresabschluss aufzunehmen und diese Informationen in das Internet einzustellen.

Mit dieser Reform werden de facto die 'Veröffentliche, was Du zahlst' ('Publish What You Pay', PWYP)-Vorschläge, die derzeit im Rahmen des IASB-Projekts zu schürfenden Tätigkeiten erwogen werden, bereits eingeführt. Es hat bereits Rufe gegeben, dass der IASB die entsprechenden Vorschriften im Diskussionspapier so schnell wie möglich übernehmen möge. Jedwede Antwort durch den IASB wäre durch dessen Vorschriften zum Standardsetzungsprozess beschränkt, einschließlich einer ersten Entscheidung des IASB, das Projekt zu schürfenden Tätigkeiten in sein aktuelles Arbeitsprogramm aufzunehmen.
Diese Entwicklung kann dazu führen, dass Antworten zum IASB-Diskussionspapier durch die Adressaten nun noch wichtiger werden. Das Diskussionspapier des IASB DP/2010/1 Schürfende Tätigkeiten kann bis zum 30. Juli 2010 kommentiert werden. Weiterführende Information finden Sie auf unserer Projektseite zu Rohstoffindustrien.

 

16. Juli 2010: Geänderte Richtlinien des iwp
Das Institut Österreichischer Wirtschaftsprüfer (iwp) hat mehrere Richtlinien inhaltlich oder redaktionell bearbeitet und weitere Richtlinien zurückgezogen. Weitere Informationen finden Sie in der Rubrik Aktuelle Meldungen der Internetseite des iwp.

 

16. Juli 2010: EFRAG-Stellungnahme zur Berichtseinheit
Die Europäische Beratungsgruppe für Finanzberichterstattung (European Financial Reporting Advisory Group, EFRAG) stellt auf ihrer Internetseite ihre Stellungnahme gegenüber dem IASB bezüglich dessen Standardentwurf ED/2010/2: Rahmenkonzept – Die Berichtseinheit zur Verfügung. EFRAG unterstützt die Entwicklung des Konzepts einer Berichtseinheit, das im bisherigen im Rahmenkonzept nicht enthalten war, äußert jedoch bedeutende Bedenken hinsichtlich der Erörterung der Definition von "Beherrschung", die diesem Konzept zugrunde liegt. Die englischsprachige Presseerklärung von EFRAG beinhaltet eine Verknüpfung auf die Stellungnahme.

 

16. Juli 2010: Entwurf zur Änderung des IDW PS 400
Der Hauptfachausschuss (HFA) des Instituts der Wirtschaftsprüfer (IDW) hat den Entwurf zur Änderung des IDW Prüfungsstandards: Grundsätze für die ordnungsmäßige Erteilung von Bestätigungsvermerken bei Abschlussprüfungen (IDW PS 400) verabschiedet. Die vorgesehenen Änderungen beziehen sich auf Prüfungen von Abschlüssen für am oder nach dem 15. Dezember 2010 beginnende Geschäftsjahre. Der Entwurf ist abrufbar in der Rubrik Verlautbarungen, Download von Entwürfen der Internetseite des IDW und wird abgedruckt in Heft 08/2010 der IDW Fachnachrichten und im Supplement 3/2010 der Zeitschrift "Die Wirtschaftsprüfung". Eine Möglichkeit zur Stellungnahme besteht bis zum 1. November 2010.

 

16. Juli 2010: IDW-Stellungnahme zur Fair-Value-Option für finanzielle Verbindlichkeiten
Das Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) hat gegenüber dem IASB zu dessen Standardentwurf ED/2010/4: Fair-Value-Option für finanzielle Verbindlichkeiten Stellung genommen. Darin wird der Vorschlag des IASB abgelehnt, Änderungen des Kreditrisikos des Bilanzierenden in die Bewertung zum beizulegenden Zeitwert einzubeziehen und die daraus resultierenden Auswirkungen auf das Ergebnis im sonstigen Gesamtergebnis zu erfassen. Statt dessen schlägt das IDW vor, Änderungen des eigenen Kreditrisikos bei der Bewertung nicht zu berücksichtigen. Die Stellungnahme in englischer Sprache finden Sie hier (85 KB).

 

15. Juli 2010: Vorgeschlagener Prüfungsstandard zur Verwendung der Ergebnisse interner Prüfer
Der International Auditing und Assurance Standards Board (IAASB), das für Prüfungs- und Beratungsstandards zuständige internationale Gremium, hat einen überarbeiteten internationalen Prüfungsstandard (International Standard on Auditing, ISA) vorgeschlagen, der die Verantwortlichkeiten des externen Prüfers bei der Verwendung der Ergebnisse eines internen Prüfers bei der Prüfung betrifft. Bei dem vorgeschlagenen Standard IAS 610 Verwendung der Ergebnisse interner Prüfer liegt das Ziel darin, die Leistung des externen Prüfers zu verbessern, indem ihm eine besseres Rahmenkonzept für die Bewertung und Verwendung der Ergebnisse und Leistungen der internen Prüfer eines Unternehmens zur Verfügung gestellt wird. Die englischsprachige Presseerklärung des IAASB finden Sie hier. Sie enthält eine Verknüpfung auf den vorgeschlagenen Standard. Die Kommentierungsfrist endet am 15. November 2010.

 

15. Juli 2010: IFRS-Newsletter zur Versicherungsbilanzierung
Unsere britischen Kollegen haben die Juliausgabe 2010 des Newsletters zur Versicherungsbilanzierung herausgebracht. Diese Ausgabe trägt den Titel Konvergenz in letzter Minute. Er hat die drei Sondersitzungen und die reguläre Boardsitzung vom Juni 2010 von IASB und FASB zur Erörterung des Projekts zu Versicherungsverträgen zum Gegenstand, bei denen die Boards eine Reihe von lange bestehenden bedeutenden unterschiedlichen Auffassungen klären konnten. Die Veröffentlichung eines Entwurfs ist für Juli 2010 vorgesehen, und es wird dass noch weitere öffentliche Boardsitzungen stattfinden, bevor die Boards über den Entwurf abstimmen. Ausgabe 16 des Newsletters zur Versicherungsbilanzierung können Sie hier herunterladen (in englischer Sprache, 125 KB). Wir haben dauerhafte Verknüpfungen auf alle Ausgaben des Newsletters auf unserer IAS PLUS Projektseite zum Versicherungsprojekt eingerichtet.

 

14. Juli 2010: Podcast der Julisitzung 2010 des IFRS Interpretations Committee
Das IFRS Interpretations Committee (vormals International Financial Reporting Interpretation Committee, IFRIC) kam in den Büroräumen des IASB am Donnerstag und Freitag, den 8. und 9. Juli 2010 zu einer Sitzung zusammen. Die IFRS-Stiftung stellt jetzt einen Podcast auf ihrer Internetseite zur Verfügung, in dem die wichtigsten und Projekte zusammengefasst werden, die auf der Sitzung erörtert wurden (Aufzeichnung in englischer Sprache).

 

14. Juli 2010: Ehemaliger Deloitte-Partner wird die Standardüberprüfungen beim FASB leiten
Die US-amerikanische Stiftung für Rechnungslegung (US Financial Accounting Foundation, FAF) hat bekannt gegeben, dass Mark Schroeder, ein vor kurzem in den Ruhestand gegangener geschäftsführender Partner unserer amerikanischen Schwesterfirma, zum Leiter der Überprüfungen nach Herausgabe der Standards des US-amerikanischen Stadardsetzers Financial Accounting Standards Board (FASB) und des US-amerikanischen Rats für staatliche Rechnungslegung (Governmental Accounting Standards Board, GASB) berufen worden ist. Die englischsprachige Presseerklärung des FASB finden Sie hier.

 

14. Juli 2010: Spanische Übersetzungen zweier IFRS-Publikationen von Deloitte

Unsere kolumbianischen Kollegen haben spanische Übersetzungen der folgenden IFRS-Publikationen von Deloitte erstellt (das englischsprachige Original finden Sie jeweils darunter):

bullet IFRS in Focus (edición en español), Junio 2010: IASB propone cambios a la presentación de la utilidad o pérdida y a los otros ingresos comprensivos en el IAS 1 (37 KB)
IFRS in Focus-Newsletter, Juni 2010: IASB proposes changes to the presentation of profit or loss and other comprehensive income in IAS 1 (68 KB)
bullet IFRS in Focus (edición en español), Junio 2010: IASB y FASB modifican la estrategia de la convergencia (68 KB)
IFRS in Focus-Newsletter, Juni 2010: IASB and FASB modify convergence strategy (78 KB)

Unsere internationalen Kollegen haben eine eigene Seite mit Materialien in spanischer Sprache eingerichtet: Pagina de Recursos en Español.

 

14. Juli 2010: DSR verabschiedet Stellungnahme zur Berichtseinheit
Der Deutsche Standardisierungsrat (DSR) hat seine Stellungnahme gegenüber dem IASB bezüglich dessen Standardentwurf ED/2010/2: Rahmenkonzept – Die Berichtseinheit verabschiedet. Der DSR unterstützt die Entwicklung des Konzepts einer Berichtseinheit, das im bisherigen im Rahmenkonzept nicht enthalten war. Er ist jedoch der Meinung, dass der Nutzen eines solchen Konzepts unklar bleibt. Zusätzliche Informationen zu den Gründen, die der Entwicklung eines solchen Konzepts zugrunde liegen, könnten zeigen, wie das Konzept in der Entwicklung von Standards genutzt werden kann, sodass dessen Bedeutung deutlich wird. Insgesamt ist der DSR außerdem besorgt, dass der IASB Schlussfolgerungen zu Sachverhalten zieht, die allein in den Zuständigkeitsbereich des nationalen Gesetzgebers oder der Regulierungsbehörden fallen. Nach Ansicht des DSR sollte es alleinige Entscheidung des nationalen Gesetzgebers oder der Regulierungsbehörden bleiben, wer einen Abschluss zu erstellen hat und welcher Art dieser sein sollte (Konzernabschluss oder separater Abschluss). Weitere und detailliertere Anmerkungen finden Sie in der Stellungnahme des DSR (in englischer Sprache, 58 KB).

 

14. Juli 2010: Ergebnisse der 146. DSR-Sitzung
Der Ergebnisbericht der Sitzung des Deutschen Standardisierungsrates (DSR) vom 1. und 2. Juli 2010 steht jetzt auf der Internetseite des DRSC zum Herunterladen bereit (44 KB). Das aktuelle Arbeitsprogramm mit Stand Juli 2010 finden Sie hier (65 KB).

 

14. Juli 2010: Internetsendungen zum IFRS für KMU

Die Weltbank stellt auf ihrer Internetseite eine zweiteilige Internetsendung des IASB-Mitglieds Paul Pacter mit dem Titel Ein Überblick über den IFRS für KMU zur Verfügung. Die Sendung basiert auf dem ersten der 20 Ausbildungsmodule, die vom IASB bei seiner "Ausbildung der Ausbilder" für den IFRS für kleine und mittelgroße Unternehmen ( IFRS für KMU) verwendet wurden. Im ersten Modul werden die Vorschriften in jedem der 35 Abschnitte des IFRS für KMU vorgestellt und die Unterschiede zu den vollen IFRS hervorgehoben. Jeder Teil der Internetsendung dauert rund eine Stunde. Weiterführende Verknüpfungen:

bullet Internetsendung über das erste Ausbildungsmodul (in englischer Sprache, Verknüpfung auf die Internetseite der Weltbank)
bullet Alle Ausbildungsmodule, die vom IASB bei seiner "Ausbildung der Ausbilder" für den IFRS für KMU verwendet wurden (in englischer Sprache, Verknüpfung auf die Internetseite des IASB)

 

14. Juli 2010: Tagesordnung für die IASB-Sitzung im Juli 2010 geändert
Die Tagesordnung für die IASB-Sitzung im Juli 2010 hat sich geändert. Es gab Änderungen in Bezug auf die Tagesordnungspunkte und die Reihenfolge am 22. Juli (Donnerstag) und 23. Juli (Freitag). Der Tagesordnungspunkt Konsolidierung wird nun alleine vom IASB abgehandelt. Wir haben die Tagesordnung auf unserer Seite mit dem Überblick über die nächsten Sitzungen der Gremien der IFRS-Stiftung entsprechend angepasst: Daten künftiger Sitzungen.

 

14. Juli 2010: Vergleich zwischen IFRS und luxemburgischen Rechnungslegungsgrundsätzen
 

Unsere luxemburgischen Kollegen haben einen Vergleich zwischen den Vorschriften der IFRS und den Rechnungslegungsgrundsätzen in Luxemburg erstellt. In der Veröffentlichung werden die beiden Rahmenkonzepte für die Bilanzierung mit dem Ziel verglichen, einen klaren und praktischen Überblick der bestehenden Unterschiede zu vermitteln. Weiterführende Informationen:

bullet IFRS versus luxemburgische Rechnungslegungsgrundsätze – ein umfassender Vergleich (in englischer Sprache, 1.085 KB)
bullet Unsere Länderseite für Luxemburg
bullet Vergleiche IFRS – nationale Bilanzierungsregeln

 

13. Juli 2010: PCAOB schlägt neuen Prüfungshinweis zu Bestätigungen vor
Auf ihrer Sitzung am 13. Juli 2010 hat die US-amerikanische Aufsichtsbehörde für Wirtschaftsprüfungsgesellschaften (Public Company Accounting Oversight Board, PCAOB) einen vorgeschlagenen Prüfungsstandard zu Bestätigungen zu öffentlicher Stellungnahme verabschiedet. Bei endgültiger Verabschiedung wird der neue Standard den derzeitigen PCAOB-Standard AU sec. 330 Der Bestätigungsprozess ersetzen. Sie können sich den englischsprachigen Entwurf hier herunterladen (295 KB). Die Kommentierungsfrist endet am 13. September 2010.

 

13. Juli 2010: CESR veröffentlicht Entscheidungen zur Durchsetzung der IFRS

Der Ausschuss der europäischen Wertpapierregulierungsbehörden (Committee of European Securities Regulators, CESR) hat den achten Satz Auszüge aus seiner vertraulichen Datenbank von Durchsetzungsentscheidungen veröffentlicht, die von den nationalen europäischen Durchsetzungsorganen zu Finanzinformationen getroffen wurden. Von Zeit zu Zeit veröffentlicht CESR Auszüge ausgewählter Entscheidungen als eine Quelle von Informationen zur Stärkung einer sachgerechten und einheitlichen Anwendung der IFRS in der EU. Zu den im achten Bündel von CESRs Auszügen behandelten Themen gehören die folgenden:

bullet Beizulegender Zeitwert von Finanzinstrumenten
bullet Angaben zu Finanzinstrumenten
bullet Klassifizierung von Vermögenswerten und Schulden
bullet Wertminderungsprüfung von immateriellen Vermögenswerten
bullet Wertminderung von immateriellen Vermögenswerten
bullet Immaterielle Vermögenswerte
bullet Erlöserfassung
bullet Wertminderungen von Forderungen aus Warenlieferungen
bullet Angaben zu Finanzinstrumenten – Liquiditätsrisiko
bullet Ergebnis je Aktie
bullet Angaben zu nahe stehenden Unternehmen und Personen
bullet Darstellung der Gewinn- und Verlustrechnung
bullet Wertminderung von Vermögenswerten

Diese und die früheren Zusammenfassungen können Sie über die folgenden Links herunterladen (alle in englischer Sprache):

bullet achte Sammlung von Auszügen aus der CESR-Datenbank zu IFRS-Entscheidungen (162 KB) Juli 2010
bullet siebte Sammlung von Auszügen aus der CESR-Datenbank zu IFRS-Entscheidungen (278 KB) Dezember 2009
bullet sechste Sammlung von Auszügen aus der CESR-Datenbank zu IFRS-Entscheidungen (247 KB) August 2009
bullet fünfte Sammlung von Auszügen aus der CESR-Datenbank zu IFRS-Entscheidungen (221 KB) März 2009
bullet vierte Sammlung von Auszügen aus der CESR-Datenbank zu IFRS-Entscheidungen (216 KB) Dezember 2008
bullet dritte Sammlung von Auszügen aus der CESR-Datenbank zu IFRS-Entscheidungen (173 KB) Mai 2008
bullet zweite Sammlung von Auszügen aus der CESR-Datenbank zu IFRS-Entscheidungen (175 KB) Dezember 2007
bullet erste Sammlung von Auszügen aus der CESR-Datenbank zu IFRS-Entscheidungen (49 KB) April 2007

 

13. Juli 2010: TEEB-Studie fordert Aufnahme von Umweltmanagementinformationen in Jahresabschlüsse

Die unter der Schirmherrschaft des Umweltprogramms der Vereinten Nationen durchgeführte und von der Europäischen Kommission und dem Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) unterstützte Studie Die Ökonomie von Ökosystemen und der Biodiversität (The Economics of Ecosystems and Biodiversity, TEEB) ist eine internationale Initiative, die die Aufmerksamkeit auf den globalen wirtschaftlichen Nutzen von Biodiversität lenken, die wachsenden Kosten des Verlusts von Biodiversität und des Verfalls des Ökosystems hervorheben und Expertise aus den Bereichen Wissenschaft, Wirtschaft und Politik zusammenführen soll, um Maßnahmen in der Praxis durchsetzen zu können. Der TEEB Bericht für die Wirtschaft, in dem dazu aufgerufen wird, in Jahresabschlüsse mehr Informationen zur Auswirkung von Biodiversitäts und Ökosystemdienstleistungen (Biodiversity and ecosystem services, BES) aufzunehmen, ist zur Veröffentlichung freigegeben worden. In Kapitel 3 des Berichts werden neueste Initiativen beschrieben, die Unternehmen in die Lage setzen sollen, ihre Auswirkungen auf und Abhängigkeiten von Biodiversitäts und Ökosystemdienstleistungen zu messen, zu bewerten und darüber zu berichten. Außerdem werden weitere notwendige Maßnahmen in diesem Bereich aufgezeigt. Es wird darauf hingewiesen, dass die bestehenden Ansatzvorschriften des IASB von der Biodiversitätsberichterstattung "abgekoppelt" sind. Außerdem wird gefordert, mehr Informationen zu Biodiversität in Jahresabschlüsse aufzunehmen. Den vollständigen Bericht in englischer Sprache finden Sie hier. Nachfolgend übersetzen wir einen Auszug für Sie:

Finanzberichterstattungsstandards und BES

Rechnungslegung und Finanzberichterstattung weichen von Lebenszyklusbilanzierung, Umweltleistungsbewertung und anderen Arten von Managementbilanzierung dahingehend ab, dass sie sich primär an externe Adressaten und nicht an interne Nutzer wenden.

Die Zwecke der Finanzberichterstattung anhand der Bedürfnisse einer eng umrissenen Klasse von Interessengruppen – also Anlegern und Kreditgebern – zu definieren, bestimmt das Maß in dem eine solche Berichterstattung solche Sachverhalte wie BES beinhalten kann. Dies liegt daran, dass die Kriterien, die entwickelt wurden, um eine relevante und verlässliche Finanzberichterstattung für die oben genannten Zwecke sicherzustellen, beinah unausweichlich konzeptionell so angelegt sind, dass sogenannte "immaterielle" Sachverhalte wie BES-Auswirkungen oder-Abhängigkeiten ausgeschlossen werden.

Im Zentrum dieser Entkoppelung liegt das bilanzielle Konzept des "Ansatzes". [...] Der weitaus überwiegende Anteil der Ökosystemdienstleistungen und der Biodiversität fallen aus dem Rahmen dieser Ansatzkriterien und werden deshalb weder intern durch die Unternehmen und Organisationen (in privaten und öffentlichen Sektor) bilanziert noch wird über sie (oder ihr Management) extern in den herkömmlichen Abschlüssen berichtet.

Integrierte Berichterstattung

Viele Interessengruppen untersuchen zunehmend, wie finanzielle und nicht finanzielle Informationen in einem einzigen integrierten Bericht dargestellt werden können, der eine ausgewogene und sinnvolle Beschreibung des Unternehmens liefert.

Neben ersten bahnbrechenden Bemühungen einzelner Unternehmen untersuchen auch andere Netzwerke und Standardsetzer, wie eine integrierte Berichterstattung gefördert werden kann. In Bezug auf BES liegt die Herausforderung darin, wie die Informationen innerhalb eines Unternehmens verfolgt und verwaltet werden können und wie sichergestellt werden kann, dass die wirtschaftlichen Bewertungen der BES sachgerecht und in einem Grad von Detail widergespiegelt werden kann, der die Unternehmensfinanzanalyse beeinflussen kann.

 

12. Juli 2010: Prüfungshinweis zur Verwendung der Ergebnisse anderer Prüfer

Der Stab der US-amerikanischen Aufsichtsbehörde für Wirtschaftsprüfungsgesellschaften (Public Company Accounting Oversight Board, PCAOB) hat einen Warnhinweis zur Prüfungspraxis (Audit Praxis Alert) herausgegeben, der auf Beobachtungen während PCAOB- Überprüfungen beruht, dass "einige Prüfungsgesellschaften möglicherweise Prüfungsberichte erstellen, die auf den Ergebnissen anderer Prüfungsgesellschaften oder auf der Arbeit externer Mitarbeiter beruhen, ohne dass einschlägige PCAOB-Standards eingehalten werden." Der Audit Practice Alert Nr. 6 Prüfungserwägungen im Hinblick auf die Verwendung der Ergebnisse anderer Gesellschaften oder die Zuarbeit externer Mitarbeiter ohne Einhaltung einschlägiger PCAOB-Standards gibt die Anmerkungen der PCAOB in zwei Kategorien wieder:

bullet Verwendung der Ergebnisse anderer Prüfungsgesellschaften
bullet Beauftragung externer Mitarbeiter

Den englischsprachigen Audit Practice Alert Nr. 6 finden Sie hier (133 KB).

 

12. Juli 2010: Neue Ausgabe der Investor Perspectives erschienen

Im April 2010 haben die Treuhänder der IFRS-Stiftung und der IASB ein Programm ins Leben gerufen, mit dem Anleger stärker in die Entwicklung der International Financial Reporting Standards (IFRS) eingebunden werden sollen. Einer der Programmpunkte ist ein Newsletter für Anleger. Die Board-Mitglieder Stephen Cooper, Patrick Finnegan und Patricia McConnell veröffentlichen zeitnah Informationen zu Berichterstattungsfragen. Eine weitere Ausgabe der englischsprachigen Investor Perspectives steht nun auf der Internetseite des IASB zur Verfügung. Im Juli 2010 sind bisher erschienen:

bullet Sechste Ausgabe: What would Shakespeare say about Financial Statement Presentation? (Patrick Finnegan, 8. Juli 2010)
bullet Siebte Ausgabe:  Is our proposal the best fix for the own credit problem under the fair value option? (Patricia McConnell, 12. Juli 2010)

Der IASB archiviert auf seiner Internetseite alle bisher erschienenen Ausgaben der Investor Perspectives.

 

12. Juli 2010: Erinnerung an den Ablauf von Kommentierungsfristen
Wir erinnern unsere Leser daran, dass Stellungnahmen zu den Entwürfen ED/2010/2: Rahmenkonzept – Die Berichtseinheit und ED/2010/4: Fair-Value-Option für finanzielle Verbindlichkeiten bis Freitag, den 16. Juli 2010 beim IASB eingehen müssen. Der Entwurf zur Berichtseinheit wurde am 11. März 2010 herausgegeben und enthält Vorschläge dazu, was eine Berichtseinheit ist und wann eine Berichtseinheit ein anderes Unternehmen beherrscht. Der Entwurf zur Fair-Value-Option für finanzielle Verbindlichkeiten wurde am 11. Mai 2010 herausgegeben. In ihm wird vorgeschlagen, die Art und Weise zu ändern, wie die Fair-Value Option aus IAS 39 Finanzinstrumente: Ansatz und Bewertung auf finanzielle Verbindlichkeiten angewendet wird. Am gleichen Tag endet auch die Einreichungsfrist für ausgefüllte Fragebogen zur Fair-Value-Option für finanzielle Verbindlichkeiten.

 

12. Juli 2010: Zusammenfassung der Diskussionen des EAP

Im November 2009 hat der IASB kurz nach der Veröffentlichung des Entwurfs zur Bewertung von Finanzinstrumenten zu fortgeführten Anschaffungskosten und zu ihrer Wertminderung einen Expertenbeirat (Expert Advisory Panel, EAP) aus Experten im Bereich Kreditrisikomanagement eingerichtet, da er sich der bedeutenden praktischen Herausforderungen bewusst war, die der Übergang auf ein Modell der erwarteten Verluste mit sich bringt. Der EAP hielt während der achtmonatigen Kommentierungsfrist des Entwurfs sechs öffentliche Sitzungen ab. Der Stab des IASB hat nun eine Zusammenfassung der Diskussionen des EAP zur Verfügung gestellt (in englischer Sprache, 74 KB). In dem Dokument werden die wesentlichen Sachverhalte zusammengefasst, die die teilnehmenden IASB-Board- und -Stabmitglieder während dieser Diskussionen in Erfahrung gebracht haben. Es ist wie folgt aufgebaut:

bullet Teil I – Zielsetzung des Beirats und Würdigung der Beiträge seiner Mitglieder; und
bullet Teil II – Zusammenfassung der wesentlichen Sachverhalte, die der IASB während dieser Diskussionen vom EAP gehört und gelernt hat.

Auf seiner nächsten Sitzung wird der IASB die Erkenntnisse und Ratschläge des EAP erörtern.

 

12. Juli 2010: Tagesordnung für die 147. DSR-Sitzung
Der Deutsche Standardisierungsrat (DSR) hat die Tagesordnung für seine 147. Sitzung am 26. Juli 2010 bekannt gegeben. Die Tagesordnung sowie weitere Informationen, u.a. Verknüpfungen für die Anmeldung, finden Sie hier.

 

12. Juli 2010: DSR verabschiedet Stellungnahme zur Fair-Value-Option für finanzielle Verbindlichkeiten
Der Deutsche Standardisierungsrat (DSR) hat seine Stellungnahme gegenüber dem IASB bezüglich dessen Entwurf zur Fair-Value-Option für finanzielle Verbindlichkeiten (ED/2010/4) verabschiedet. Der DSR zeigt sich besorgt hinsichtlich der Entscheidung des IASB, die meisten Vorschriften für die Bilanzierung von finanziellen Verbindlichkeiten aus IAS 39 beizubehalten. Vor dem Hintergrund des übergreifenden Ziels, die Bilanzierung von Finanzinstrumenten umfassend zu prüfen und IAS 39 durch einen neuen Standard zu ersetzen, sei dieses Vorgehen aus konzeptioneller Sicht nicht überzeugend. Nach Meinung des DSR wäre es vorzuziehen gewesen, die Vorschriften für finanzielle Verbindlichkeiten an die Hauptprinzipien und -kriterien in IFRS 9 anzugleichen. Weitere und detailliertere Anmerkungen finden Sie in der Stellungnahme des DSR (in englischer Sprache, 81 KB).

 

12. Juli 2010: Vergleich zwischen IFRS für KMU und luxemburgischen Rechnungslegungsgrundsätzen
 

Unsere luxemburgischen Kollegen haben einen Vergleich zwischen den Vorschriften des IFRS für kleine und mittelgroße Unternehmen (IFRS für KMU) und den Rechnungslegungsgrundsätzen in Luxemburg erstellt. In der Veröffentlichung werden die beiden Rahmenkonzepte für die Bilanzierung verglichen und die allgemein möglichen Veränderungen mit dem Ziel hervorgehoben, einen klaren und praktischen Überblick der bestehenden Unterschiede zu vermitteln. Heutzutage ist der IFRS für KMU weder Teil der europäischen Regelungen zur Rechnungslegung noch des aktuellen luxemburgischen Handelsrechts. Folglich kann er nicht für statutarische Zwecke angewendet werden. Dessen ungeachtet könnte es Unternehmen in Luxemburg geben, die ihn für Zwecke der Konzernbilanzierung anwenden, weil der IFRS für KMU bereits in mehreren Rechtskreisen übernommen worden ist. Weiterführende Informationen:

bullet IFRS für KMU versus luxemburgische Rechnungslegungsgrundsätze – ein umfassender Vergleich (in englischer Sprache, 455 KB)
bullet Unsere Länderseite für Luxemburg
bullet Unsere Seite zum IFRS für KMU auf IAS PLUS

 

11. Juli 2010: Agendaseiten aktualisiert


Nach Abschluss der Übersetzungen von Mitschriften, die Beobachter von Deloitte von den Sitzungen des IASB einschließlich aller Sondersitzungen in den Monaten April bis Juni angefertigt haben, haben wir die nachfolgenden Seiten zu Sachverhalten, die auf der Agenda des International Accounting Standards Board (IASB) stehen, für Sie aktualisiert, um die Diskussionen und Entscheidungen der Sitzungen widerzuspiegeln:

bullet Abfindungsleistungen
bullet Ablösung von IAS 39: Bilanzierung von Sicherungsbeziehungen
bullet Ablösung von IAS 39: Klassifizierung und Bewertung
bullet Aufrechnung in der Bilanz
bullet Ausbuchung
bullet Bewertung zum beizulegenden Zeitwert
bullet Darstellung des Abschlusses
bullet Emissionshandelsschemata
bullet Erlöserfassung
bullet Gemeinsame Vereinbarungen
bullet Gesamtergebnisrechnung
bullet Jährliche Verbesserungen
bullet Konsolidierung
bullet Lageberichterstattung
bullet Leasingverhältnisse
bullet Rahmenkonzept Phase A: Qualitative Merkmale
bullet Rahmenkonzept Phase A: Bewertung
bullet Schulden – IAS 37
bullet Versicherungsverträge

 

11. Juli 2010: Vorsitzender von CESR-FIN spricht über Beziehung zwischen Bilanzierung und aufsichtsrechtlicher Regulierung
Am 23. Juni 2010 hielt Fernando Restoy, Vorsitzender des ständigen Ausschusses zur Unternehmensberichterstattung des Ausschuss der europäischen Wertpapierregulierungsbehörden (Committee of European Securities Regulators, CESR) und stellvertretender Vorsitzender der spanischen Wertpapieraufsicht (Comision Nacional del Mercado de Valores, CNMV), auf einer Konferenz unter der Schirmherrschaft der IFRS Foundation in London. In seinen Ausführungen ging Restoy auf die Konvergenz, die Governancestruktur des IASB sowie die Verbindung der Zielsetzung der Bilanzierung und der anderer Regelwerke, namentlich des Aufsichtsrechts ein. Der überwiegende Teil seiner Rede war dem dritten Thema gewidmet, vor allem der Berichterstattung von Änderungen des beizulegenden Zeitwerts. Im Unterschied zur jüngsten Diskussion meinte Restoy, dass der Sachverhalt weniger darin bestünde, ob etwas zum beizulegenden Zeitwert angesetzt werden sollte oder nicht, sondern vielmehr, wo die Änderungen des beizulegenden Zeitwerts ausgewiesen werden sollten: in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im sonstigen Gesamtergebnis. Seiner Ansicht nach ging ein Großteil des Drucks, den Regulatoren während der Finanzmarktkrise auf die Standardsetzer auf dem Gebiet der Bilanzierung ausübten, darauf zurück, dass sie nicht akzeptierten, dass einige Veränderungen des beizulegenden Zeitwerts ergebniswirksam ausgewiesen wurden. Um zukünftige derartige Einflussnahmen zu verhindern, sprach er sich dafür aus, dass der IASB sich in Richtung einer Gesamtergebnisrechnung bewegen sollte, ohne Untergliederungen vorzuschreiben. Dadurch würde der IASB vermeiden, die einzelnen Bereiche definieren zu müssen, vorzugeben, welche Änderungen im beizulegenden Zeitwert in welchem Bereich auszuweisen wären und ob ein Recycling sachgerecht wäre oder nicht. Hier ist ein Ausschnitt:
Ein Gedanke, den man verfolgen sollte, bestünde darin, sich stetig in Richtung einer Abschaffung der gegenwärtigen scharfen Dichotomie innerhalb des Gesamtergebnisses zwischen dem Periodenergebnis und dem sonstigen Gesamtergebnis zu bewegen. Vielmehr sollten die Standards eine vollständige Aufgliederung der Einkommensquellen einschließlich realisierter und nicht realisierter Bewertungsergebnisse von finanziellen und nicht-finanziellen Vermögenswerten, sortiert entsprechend der Bewertungshierarchie einführen, jedoch ohne eine Gruppierung in zwei willkürlichen Kategorien vorzusehen, wie das heute der Fall ist. Im Einklang mit diesem Ansatz läge die Verantwortung für die Definition des Konzepts eines Ergebnisses je Aktie auch nicht beim Standardsetzer für die Bilanzierung.

Den vollständigen Vortrag können Sie hier herunterladen (in englischer Sprache, 84 KB).

Der IASB hat kürzlich einen Vorschlag unterbreitet, dem zufolge ein Unternehmen nicht länger zwei getrennte Darstellungen der Ertragslage ausweisen dürfte, sondern sie zu einer einzigen Aufstellung über den Gewinn oder Verlust und das sonstige Gesamtergebnis zusammenzufassen hätte. Die entsprechende Nachricht finden Sie hier, unseren IFRS in Focus- Newsletter zu dem Thema finden Sie hier. Weitere Hintergrundinformationen zum IASB-Projekt über das Gesamtergebnis finden Sie auf unserer IAS PLUS-Projektseite.

 

11. Juli 2010: EFRAG-Stellungnahmeentwurf zu Angaben zu Bewertungsunsicherheiten
Der IASB hat am 29. Juni 2010 einen ergänzenden Entwurf zur Angabe einer Bewertungsunsicherheitsanalyse für Bewertungen zum beizulegenden Zeitwert herausgegeben (ED/2010/7). Darin werden relativ geringfügige Änderungen an den Vorschlägen aus dem IASB-Entwurf vom Mai 2009 zur Bewertung zum beizulegenden Zeitwert vorgeschlagen. Anstelle der bisher vorgesehenen Sensitivitätsanalyse soll nunmehr eine Analyse von Bewertungsunsicherheiten vorzunehmen und offenzulegen sein. Die Europäische Beratungsgruppe zur Rechnungslegung (EFRAG) stellt nun auf ihrer Internetseite den Entwurf einer Stellungnahme gegenüber dem IASB zur Verfügung, in der sie die Vorschläge unterstützt. Stellungnahmen zum Stellungnahmeentwurf von EFRAG werden bis zum 27. August 2010 erbeten; Sie finden eine Verknüpfung darauf in der englischsprachigen Presseerklärung von EFRAG.

 

9. Juli 2010: Mitschrift von der Sitzung des IFRS Interpretations Committee im Juli 2010
Das IFRS Interpretations Committee (vormals International Financial Reporting Interpretation Committee, IFRIC) kam in den Büroräumen des IASB am Donnerstag und Freitag, den 8. und 9. Juli 2010 zu einer Sitzung zusammen. Wir haben Ihnen die Übersetzung der vorläufigen und inoffiziellen Mitschrift, die Beobachter von Deloitte bei der Sitzung angefertigt haben, wie immer auf einer eigenen Seite zur Verfügung gestellt.

 

9. Juli 2010: Bilanzierung in der Telekommunikationsbranche
Das IFRS Global Office von Deloitte hat eine englischsprachige Untersuchung dazu veröffentlicht, wie Erlöserfassung in der Telekommunikationsbranche demnächst aussehen kann: Accounting in the Telecommunications industry: A new view of revenue emerges (255 KB). In dieser Publikation werden viele der wichtigsten Vorschläge aus dem kürzlich veröffentlichten Entwurf von IASB und FASB zur Erlöserfassung hervorgehoben und zehn Bereiche untersucht, in denen die Vorschläge zu einer Änderung der Bilanzierungspraxis in der Telekommunikationsbranche führen können.

 

9. Juli 2010: Öffentliche Diskussion des DRSC vom 5. Juli 2010 – Präsentationen und Protokoll
Die Präsentationen (jeweils in deutscher und in englischer Fassung) und das Protokoll öffentlichen Diskussion des DRSC vom 5. Juli 2010 stehen jetzt auf der Internetseite des DRSC zur Verfügung.

 

9. Juli 2010: DRSC-Quartalsbericht für das zweite Quartal 2010 mit Gastbeitrag zur Zukunft des DRSC
Der Bericht des Deutschen Rechnungslegungs Standards Committee (DRSC) zum 2. Quartal 2010, der in strukturierter Form über aktuelle Aktivitäten des IASB/IFRIC, anderer Organisationen wie insbesondere EFRAG sowie des DRSC (DSR/RIC) informiert, steht auf der Internetseite des DRSC zum Herunterladen bereit (1,08 MB). Der darin enthaltene Mitgliederkommentar Quo Vadis, DRSC? ist der Zukunft des DRSC nach dem Beschluss der außerordentlichen Mitgliederversammlung des DRSC vom 28. Juni 2010, den Standardisierungsvertrag mit dem Bundesministerium der Justiz zum 31. Dezember 2010 zu kündigen, gewidmet.

 

9. Juli 2010: Neuer IFRS-Newsletter von Deloitte in japanischer Sprache

Unsere japanischen Kollegen haben eine Übersetzung des folgenden IFRS in Focus-Newsletters angefertigt:

bullet IASB gibt Entwurf zu Angaben bei der Bewertung zum beizulegenden Zeitwert heraus
bullet japanische Übersetzung (297 KB)
bullet englisches Original (60 KB)

 

9. Juli 2010: Heads Up-Newsletter zum Arbeitsentwurf zur Darstellung des Abschlusses
Im Juni 2010 haben IASB und FASB jeweils auf ihren Internetseiten einen Arbeitsentwurf des vorgeschlagenen Standards zur Darstellung des Abschlusses zur Verfügung gestellt. Unsere US-amerikanischen Kollegen haben einen Heads Up- Newsletter herausgegeben (in englischer Sprache, 106 KB), in dem die wesentlichen Vorschriften des Arbeitsentwurfs untersucht werden.

 

8. Juli 2010: PCAOB erwägt Prüfungsstandard zu Bestätigungen
Die US-amerikanische Aufsichtsbehörde für Wirtschaftsprüfungsgesellschaften (Public Company Accounting Oversight Board, PCAOB) hat für Dienstag, den 13. Juli 2010, 9:30h amerikanischer Ostküstenzeit eine öffentliche Sitzung angesetzt, um einen vorgeschlagenen Prüfungsstandard zu Bestätigungen zu erörtern, der den gegenwärtigen Standard AU sec. 330 Der Bestätigungsprozess ersetzen würde.

 

8. Juli 2010: Tagesordnung für die IASB-Sitzung im Juli 2010
Der IASB wird seine reguläre monatliche Sitzung im Juli 2010 von Montag bis Freitag, den 19.-23. Juli 2010 in seinen Büroräumen in London abhalten. Teile der Sitzung werden gemeinsam mit dem FASB abgehalten. Die Sitzung steht Beobachtern offen und wird im Internet übertragen. Nachfolgend geben wir die Tagesordnung für die Sitzung wieder.

Tagesordnung für die reguläre IASB-Boardsitzung
19.-23. Juli 2010, London

Montag, 19. Juli 2010

Gemeinsame Sitzung mit dem FASB (13:00 - 19:00 Uhr Londoner Zeit)

bullet Leasingverhältnisse
bullet Versicherungsverträge

 

Dienstag, 20. Juli 2010

IASB-Sitzung (10:450 - 16:45 Uhr Londoner Zeit)

bullet Ausbuchung – Angaben
bullet Preisregulierte Geschäftsvorfälle
bullet Ertragsteuern

 

Mittwoch, 21. Juli 2010

IASB-Sitzung (9:15 - 16:45 Uhr Londoner Zeit)

bullet Aktueller Stand bei den Arbeiten des IFRS Interpretations Committee
bullet IFRS 1 Erstmalige Anwendung der International Financial Reporting Standards – feste Zeitpunkte in der Ausnahme für Ausbuchungen
bullet IAS 29 Rechnungslegung in Hochinflationsländern – Berichterstattung nach IFRS nach einer Phase chronischer Hochinflation
bullet Jährliche Verbesserungen an den IFRS – 2009-2011
bullet Rahmenkonzept Phase C: Bewertung
bullet Finanzinstrumente mit Eigenschaften von Eigenkapital
bullet Bilanzierung von Sicherungsbeziehungen

 

Donnerstag, 22. Juli 2010

IASB-Sitzung (10:00 - 11:30 Uhr Londoner Zeit)

bullet Wertminderungen von Finanzinstrumenten

 

Gemeinsame Sitzung mit dem FASB (12:00 - 17:15 Uhr Londoner Zeit)

bullet Leasingverhältnisse (Fortsetzung vom Montag)
bullet Versicherungsverträge – (Fortsetzung vom Montag)
bullet Konsolidierung – Angaben

 

Freitag, 23. Juli 2010

IASB-Sitzung (9:00 - 13:15 Uhr Londoner Zeit)

bullet Bilanzierung von Sicherungsbeziehungen
bullet Fair Value Option bei finanziellen Verbindlichkeiten

 

8. Juli 2010: Sechste Ausgabe der Investor Perspectives erschienen

Im April 2010 haben die Treuhänder der IFRS-Stiftung und der IASB ein Programm ins Leben gerufen, mit dem Anleger stärker in die Entwicklung der International Financial Reporting Standards (IFRS) eingebunden werden sollen. Einer der Programmpunkte ist ein Newsletter für Anleger. Die Board-Mitglieder Stephen Cooper, Patrick Finnegan und Patricia McConnell veröffentlichen zeitnah Informationen zu Berichterstattungsfragen. Die sechste Ausgabe der englischsprachigen Investor Perspectives steht nun auf der Internetseite des IASB zur Verfügung.

bullet Erste Ausgabe: Do you agree that investors will benefit from the IASB’s proposals to improve pension accounting? (Patricia McConnell, 29. April 2010)
bullet Zweite Ausgabe: Loan loss allowances – to smooth or not? (Stephen Cooper, 11. Mai 2010)
bullet Dritte Ausgabe: Improving the picture of performance for investors (Patrick Finnegan, 4. Juni 2010)
bullet Vierte Ausgabe: Revenue recognition and your mobile phone (Stephen Cooper, 11. Juni 2010)
bullet Fünfte Ausgabe: Will the elimination of operating lease accounting improve financial reporting by lessees? (Patricia McConnell, 24. Juni 2010)
bullet Sechste Ausgabe: What would Shakespeare say about Financial Statement Presentation? (Patrick Finnegan, 8. Juli 2010)

 

8. Juli 2010: Australien und Neuseeland wollen ihre Standards harmonisieren, sie enger an die IFRS anpassen
  

Der australischer Standardsetzer (Australian Accounting Standards Board, AASB) und der neuseeländische Standardsetzer Financial Reporting Standards Board (FRSB) haben gemeinsame Entwürfe von Vorschlägen zur Harmonisierung ihrer jeweiligen Standards hinsichtlich der Anwendung der IFRS wie in Australien und Neuseeland übernommen herausgegeben. In den Entwürfen wird vorgeschlagen, viele der IFRS-bezogenen Unterschiede zwischen den beiden Ländern in Bezug auf gewinnorientierte Unternehmen abzuschaffen, und sie stellen die erste Phase eines längerfristigen Projekts zur Harmonisierung der Bilanzierungsvorschriften in Australien und Neuseeland dar. Gewinnorientierte Unternehmen, die die australischen Rechnungslegungsstandards oder die neuseeländischen IFRS anwenden, können in Anspruch nehmen, die IFRS wie vom IASB herausgegeben einzuhalten. Diese Aussage wird durch die neuen Vorschläge nicht gefährdet. In den Entwürfen heißt es:

Sowohl Australien als auch Neuseeland haben Rechnungslegungsvorschriften auf Grundlage der IFRS eingeführt. Beim Übergang auf die Standards wurden in jedem Rechtskreis jedoch wegen rechtskreisspezifischer Gründe Änderungen an den IFRS vorgenommen. Bestimmte Aspekte der IFRS wie in Australien übernommen weichen von den IFRS wie in Neuseeland übernommen ab. Zum Teil aufgrund direkter Initiativen des AASB und des FRSB und zum Teil als Ergebnis der gemeinsamen Absichtserklärung der Premierminister und der Vorschläge zu einem gemeinsamen Wirtschaftsmarkt vom August 2009, haben die Boards dieses Projekt ins Leben gerufen, das darauf abzielt, harmonisierte Standards für gewinnorientierte Unternehmen zu entwickeln, die die vollen australischen oder neuseeländischen Standards anwenden.

Folgende Dokumente stehen Ihnen in englischer Sprache zur Verfügung:

bullet Presseerklärung des neuseeländischen FSRB
bullet Presseerklärung des australischen AASB
bullet Accounting Alert unserer australischen Kollegen zum Thema

Unsere Übersicht über die Anwendung der IFRS weltweit finden Sie hier.

 

8. Juli 2010: EFRAG lädt Anwender zu einer gemeinsamen Erörterung neuesten Entwicklungen der Bilanzierung von Finanzinstrumenten ein
Die Europäischen Beratungsgruppe für Finanzberichterstattung (European Financial Reporting Advisory Group, EFRAG) lädt als Teil ihrer fortlaufenden Beiträge zum Konsultationsprozess des IASB Analysten, Anleger und Regulatoren zu einer gemeinsamen Sitzung am Mittwoch, den 15. September 2010 von 13:00h bis 17:00h nach Brüssel ein. EFRAG möchte die Meinungen der Anwender hinsichtlich der kürzlich vorgeschlagenen Änderungen in der Bilanzierung für Finanzinstrumente einholen, da EFRAG der Meinung ist, dass die Bedürfnisse der Anwender bei der Verbesserung der Finanzberichterstattung vorherrschen sollte. Eine Einladung mit detaillierterem Programm und einem Anmeldeformular können Sie von der EFRAG-Internetseite herunterladen (in englischer Sprache, 492 KB).

 

8. Juli 2010: IDW nimmt Stellung zum Entwurf des IESBA-Arbeitsplans
In einem Schreiben an den internationalen Rat für die Verabschiedung von Standards zur Berufsethik für Wirtschaftsprüfer (International Ethics Standards Board for Accountants, IESBA) hat das Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) zum Entwurf der vorgeschlagenen Strategie und des Arbeitsprogramms des IESBA für die Jahre 2010-2012 Stellung genommen. Das IDW unterstützt das avisierte Moratorium, wonach in den nächsten zwei Jahren die Unabhängigkeitsanforderungen des 2009 überarbeiteten Ethikkodexes unangetastet bleiben soll. Begrüßt wird ferner die Absicht des Boards, Unterstützung bei der Implementierung des Kodex zu gewähren und die bereits begonnenen Projekte "Interessenkonflikte" und "Reaktion auf Betrugsverdacht oder Verdacht illegaler Tätigkeiten" abzuschließen. Keinen Bedarf sieht das IDW hingegen für zusätzliche Unabhängigkeitsanforderungen in Bezug auf sogenannte kollektive Investitionsunternehmen. Das Schreiben in englischer Sprache finden Sie hier (71 KB).

 

7. Juli 2010: Newsletter zur Angabe einer Analyse von Bewertungsunsicherheiten

Das IFRS Global Office von Deloitte hat einen IFRS in Focus-Newsletter mit dem Titel IASB gibt Entwurf zu Angaben bei der Bewertung zum beizulegenden Zeitwert heraus verfasst. Am 29. Juni 2010 hatte der IASB den Entwurf ED/2010/7 zur Angabe einer Unsicherheitsanalyse bei der Bestimmung von beizulegenden Zeitwerten herausgegeben. Dieser Entwurf von Änderungen im begrenzten Umfang ist Teil des umfassenderen Projekts des IASB zur Bestimmung von beizulegenden Zeitwerten, wenn deren Verwendung in den IFRS vorgeschrieben oder gestattet ist. Weitere Informationen:

bullet IFRS in Focus-Newsletter – IASB gibt Entwurf zu Angaben bei der Bewertung zum beizulegenden Zeitwert heraus (in englischer Sprache, 60 KB)
bullet Frühere Ausgaben von IFRS in Focus
bullet IAS PLUS-Projektseite zur Bewertung zum beizulegenden Zeitwert

 

7. Juli 2010: Podcasts zur Sicherungsbilanzierung und zu Leasingmodellen

Der Stab des IASB hat verschiedene kurze Podcasts zum Leasingprojekt und zur Sicherungsbilanzierung, die im Rahmen des Projekts zur Ersetzung von IAS 39 erörtert wird, erstellt. Diese Podcasts sind die ersten einer Reihe, die den Modellen gewidmet ist, die vom IASB entwickelt werden.

bullet Die ersten Podcasts zur Sicherungsbilanzierung bieten einen Überblick über den in Phase III des Projekts zur Ersetzung von IAS 39 gewählten Ansatz, die Qualifizierung von Derivaten als Grundgeschäfte und Hintergrundinformationen zu Nettopositionen in einer Sicherungsbeziehung.
bullet Die beiden ersten Podcasts zu Leasingfragen bieten einen Überblick über den vorgeschlagenen Bilanzierungsansatz für Leasingverhältnisse sowie weitere Details zur vorgeschlagenen Bilanzierung durch den Leasingnehmer.

Die Podcasts sind Ihnen kostenfrei auf der Internetseite des IASB zugänglich. Auf IAS PLUS.de bieten wir Ihnen weitere Informationen zum IASB-Projekt zur Bilanzierung von Sicherungsbeziehungen und zum dessen Projekt zur Bilanzierung von Leasingverhältnissen.

 

7. Juli 2010: Zwei IFRS-Newsletter von Deloitte in japanischer Sprache

Unsere japanischen Kollegen haben Übersetzungen der folgenden IFRS in Focus-Newsletter angefertigt:

bullet IASB gibt Entwurf zur Erlöserfassung heraus
bullet japanische Übersetzung (479 KB)
bullet englisches Original (97 KB)
bullet IASB und FASB ändern ihre Konvergenzstrategie
bullet japanische Übersetzung (609 KB)
bullet englisches Original (78 KB)

 

7. Juli 2010: Mitschnitt der 146. DSR-Sitzung
Die Mitschnitte der einzelnen Tagesordnungspunkte der 146. DSR-Sitzung vom 1. und 2. Juli 2010 sind jetzt archiviert und können auf der Internetseite des DRSC abgerufen werden.

 

7. Juli 2010: Accounting Roundup – das zweite Quartal 2010 im Rückblick

Wir haben Accounting Roundup – das zweite Quartal 2010 im Rückblick eingestellt (in englischer Sprache, 46 Seiten, 1.582 KB), die von der Abteilung Bilanzierungsstandards und Kommunikation der amerikanischen Mitgliedsfirma von Deloitte erstellt wird. Dieser Newsletter enthält eine knappe Beschreibung jener Verlautbarungen, die die Themen Bilanzierung, Rechnungslegung und Unternehmensverfassung betreffen und von Standardsetzern und Regulatoren im zweiten Quartal 2010 herausgegeben wurden. Dazu gehören der FASB, die EITF, die AICPA, die SEC, der FASAB, der PCAOB, der GASB, der IASB, IFRIC und der IAASB. Dieser quartalsweise erscheinende Rückblick besteht aus Beiträgen der Ausgaben von Accounting Roundup, die im April und Mai 2010 veröffentlicht und, soweit erforderlich, angepasst wurden, sowie aus neuen Beiträgen für den Monat Juni. Ferner enthält er Informationen zu kommenden Debriefs-Internetsendungen. Zurückliegende Ausgaben finden Sie hier. Zu den internationalen Themen und jenen mit IFRS-Bezug, die in dieser Ausgabe von Accounting Roundup abgedeckt werden, gehören die folgenden:

bullet Aktueller Stand beim gemeinsamen Projekt von FASB und IASB zu Finanzinstrumenten mit Merkmalen von Eigenkapital
bullet IASB gibt Standardentwurf zur Fair Value Option für finanzielle Verbindlichkeiten heraus
bullet IASB veröffentlicht Entwurf zu Verbesserungen bei der Bilanzierung von leistungsorientierten Plänen
bullet IASB gibt Diskussionspapier zu schürfenden Tätigkeiten heraus
bullet FASB und IASB überarbeiten Arbeitsprogramm für die Harmonisierung
bullet IVSC veröffentlicht Entwurf neuer internationaler Bewertungsstandards
bullet IFRS-Stiftung veröffentlicht Jahresbericht 2009
bullet IASB gibt jährliche Verbesserungen an den IFRS heraus
bullet IFRS-Stiftung gibt Berufungen in das IFRS Interpretations Committee bekannt
bullet IFRS-Stiftung veröffentlicht IFRS-Taxonomie für 2010
bullet Paul Pacter in den IASB berufen

 

6. Juli 2010: Stellungnahme von Deloitte zu Finanzinstrumenten

Deloitte hat beim IASB seine Stellungnahmen zum Entwurf ED 2009/12 Finanzinstrumente: Fortgeführte Anschaffungskosten und Wertminderung eingereicht (in englischer Sprache, 47 KB). Der Entwurf, der am 5. November 2009 herausgegeben wurde, enthält Vorschläge dazu, wie Erwartungen im Hinblick auf Kreditverluste in die Berechnung der fortgeführten Anschaffungskosten von Vermögenswerten aufgenommen werden können. Wir bringen in unserer Stellungnahme Bedenken hinsichtlich des im Entwurf vorgeschlagenen Modells an:

Wir stimmen dem Ziel des Boards in dieser Phase des Projekts zur Ablösung von IAS 39 Finanzinstrumente: Ansatz und Bewertung zu, sich Schwächen des Modells der eingetretenen Verluste in IAS 39 anzunehmen, die während der globalen Finanzmarktkrise deutlich wurden. Ein Wertminderungsmodell, bei dem der Schwerpunkt auf die Einschätzung wieder einbringlicher Kapitalflüsse gelegt wird und in dem alle gegenwärtigen Informationen in Bezug auf die Fähigkeit des Kreditnehmers, Rückzahlungen zu leisten widergespiegelt werden, würde eine Verbesserung gegenüber dem gegenwärtigen Ansatz in IAS 39 darstellen, bei dem man sich auf die Identifizierung von auslösenden Ereignissen verlässt und das oft zu einer Verzögerung der Verlusterfassung führt. Wir haben jedoch Bedenken hinsichtlich der spezifischen Vorschriften, die vom IASB vorgeschlagen werden. Dies gilt insbesondere für diejenigen in Bezug auf die Bestimmung und Zuweisung der erstmaligen Schätzung der erwarteten Kreditverluste für einen finanziellen Vermögenswert sowie für die Verwendung eines Ansatzes über wahrscheinlichkeitsgewichtete Ergebnisse. Wir sind der Meinung, dass dieser Ansatz in vielen Fällen unnötig kompliziert sein wird. Des Weiteren wäre die Aufnahme möglicher künftiger wirtschaftlicher Szenarien in die Schätzung der einbringlichen Kapitalflüsse sehr komplex, kostenträchtig und belastend für die Ersteller. Die Vorschrift im Entwurf, künftige wirtschaftliche Szenarien und Ereignisse vorherzusagen, ohne ausreichend Leitlinien in Bezug auf den Grad der Objektivität, der Überprüfbarkeit oder der Grundlage für diese Eingaben zur Verfügung zu stellen, stellt eine bedeutende Herausforderung für interne und externe Prüfer und Regulatoren dar. Insgesamt sind wir der Meinung, dass das Bewertungsprinzip nicht praktisch umsetzbar wäre, wenn der Board den Entwurf in seiner gegenwärtigen Form übernehmen würde.

Alle unseren früheren Stellungnahmen gegenüber Gremien der IFRS-Stiftung finden Sie hier. Auf IAS PLUS bieten wir Ihnen eine eigene Seite zu Wertminderungen und Risikovorsorge bei Finanzinstrumenten.

 

6. Juli 2010: Öffentliche Diskussion des DRSC zu Versicherungen
Wie gestern berichtet plant das Deutsche Rechnungslegungs Standards Committee (DRSC) eine öffentliche Diskussion zum Thema Versicherungen. Diese öffentliche Diskussion wurde verlegt auf den 27. September 2010, 14:00h - 17:00h in Frankfurt, da am zuerst anvisierten 28. September 2010 eine öffentliche EFRAG-Veranstaltung stattfindet und eventuell für den IASB eine Zusatzsitzung angesetzt werden wird.

 

6. Juli 2010: Aktualisierter Vergleich von IFRS und kanadischen Rechnungslegungsgrundsätzen

Der kanadische Standardsetzer (Accounting Standards Board of Canada, AcSB) verfolgt eine Strategie, die kanadischen Standards durch die International Financial Reporting Standards für öffentlich rechenschaftspflichtige Unternehmen zum 1. Januar 2011 zu ersetzen. Andere Unternehmen können sich freiwillig für die Anwendung der IFRS entscheiden. Um denen, die von dieser Strategie betroffen sind, dabei behilflich zu sein, sich mit den Unterschieden zwischen kanadischen Standards und IFRS vertraut zu machen, hat der Stab des AcSB einen inoffiziellen Vergleich zwischen den bedeutenderen Aspekten von IFRS und kanadischen Standards per 31. Dezember 2009 angefertigt. In dem Vergleich werden zudem die derzeit von IASB, FASB und AcSB aktiv verfolgten Projekte dargestellt und in dem Maße kommentiert, wie diese in Arbeit befindlichen Projekte vermutlich zu einer Beseitigung der bestehenden Unterschiede beitragen werden:

bullet Ausführlicher Vergleich zwischen den IFRS und kanadischen Rechnungslegungsgrundsätzen in englischer Sprache (130 Seiten, 840 KB)
bullet Ausführlicher Vergleich zwischen den IFRS und kanadischen Rechnungslegungsgrundsätzen in französischer Sprache (131 Seiten, 1.099 KB)
bullet Weitere Informationen zum Übergang auf die IFRS in Kanada

 

6. Juli 2010: IDW ERS HFA 45 zu Finanzinstrumenten veröffentlicht
Der Hauptfachausschuss (HFA) des Instituts der Wirtschaftsprüfer (IDW) hat den Entwurf einer IDW Stellungnahme zur Rechnungslegung: Einzelfragen zur Darstellung von Finanzinstrumenten nach IAS 32 (IDW ERS HFA 45) veröffentlicht. Nachdem der IASB die IFRS-Regelungen zu Finanzinstrumenten umfassend überarbeitet hat, soll IDW RS HFA 9 schrittweise aufgehoben werden. An seine Stelle treten künftig mehrere Verlautbarungen, die sich jeweils auf einen einzelnen IFRS beziehen. ERS HFA 45 ersetzt den Abschnitt in IDW RS HFA 9, der sich mit der Abgrenzung von Eigenkapital und Fremdkapital nach IAS 32 befasst. Der Entwurf steht auf der Internetseite des IDW in der Rubrik Verlautbarungen, Download von Entwürfen zur Verfügung. In Heft 8/2010 der IDW Fachnachrichten und im Supplement 3/2010 der Zeitschrift „Die Wirtschaftsprüfung“ erfolgt der Abdruck.

 

6. Juli 2010: Zusammengefasste Fragen und Antworten aus der jüngsten Deloitte Dbriefs-Internetsendung

Am 17. Juni 2010 hielt Deloitte eine Dbriefs-Internetsendung zur globalen Finanzberichterstattung mit dem Titel IFRS: Welche Auswirkungen können die Entwicklungen beim IASB auf Sie haben? ab. Es ist jetzt eine Zusammenstellung von Fragen und Antworten veröffentlicht worden, in der die Fragen zusammengefasst werden, die während der Sendung gestellt wurden, zu denen unsere vorgeschlagenen Antworten angegeben werden. Die angesprochenen Themen schließen die IASB-Vorschläge zu Abfindungsleistungen, finanziellen Verbindlichkeiten und der Gesamtergebnisrechnung sowie die Auswirkungen der Änderungen auf das Anlegerverhalten ein. Die nächste Dbriefs-Internetsendung zur globalen Finanzberichterstattung soll im nächsten Quartal ausgestrahlt werden. Folgende Informationen stehen Ihnen in englischer Sprache zur Verfügung:

bullet Zusammenstellung von Fragen und Antworten (80 KB)
bullet Archivierte Aufzeichnung der Internetsendung (Registrierung erforderlich)
bullet Programminformation zu den Internetsendungen

 

6. Juli 2010: Countdown-Newsletter von Deloitte Kanada zum Übergang auf IFRS

Unsere kanadischen Kollegen haben die Juniausgabe ihres Countdown-Newsletters zum Übergang auf IFRS freigegeben. Im Newsletter werden praktische Fragen erörtert, denen kanadische Unternehmen beim Übergang auf IFRS gegenüberstehen, und die jüngsten Ereignisse im Bereich der IFRS zusammengefasst. Zu den in dieser Ausgabe behandelten Themen gehören:

bullet Kontrollen über die Erstellung und die Berichterstattung von IFRS-Finanzinformationen
bullet Der 'Hammer' – Der Fokus liegt dieses Mal auf der Erlöserfassung
bullet Aktueller Stand bei internationalen Standardsetzungsaktivitäten
bullet Fortschrittsbericht hinsichtlich der gemeinsamen Projekte von IASB und FASB
bullet Aktualisierter Arbeitsplan des IASB (einschließlich der Projekte, die vom IASB allein betrieben werden)
bullet Entwurf zu Erlösen aus Verträgen mit Kunden

Weiterführende Informationen:

bullet Juniausgabe 2010 des Countdown-Newsletters in englischer Sprache (1.213 KB)
bullet Juniausgabe 2010 des Countdown-Newsletters in französischer Sprache (Compte à Rebours) (1.632 KB)

Weitere Informationen:

bullet IAS PLUS-Länderseite zu Kanada
bullet englischsprachige Seite unserer internationalen Kollegen mit Informationen für IFRS-Erstanwender

 

5. Juli 2010: IFRS-Newsletter zur Versicherungsbilanzierung in deutscher Übersetzung
Unsere Kollegen haben eine Übersetzung der Juniausgabe 2010 des englischsprachigen Newsletters zur Versicherungsbilanzierung erstellt (395 KB). Diese Ausgabe trägt den Titel "Fast da...". Er hat die im Mai und Anfang Juni 2010 zwischen IASB und FASB abgehaltenen Sitzungen zur Erörterung des Projekts zu Versicherungsverträgen zum Gegenstand. Die Veröffentlichung eines Entwurfs wird im Juli 2010 erwartet. Wir haben dauerhafte Verknüpfungen auf alle Ausgaben des Newsletters auf unserer IAS PLUS-Seite zum Versicherungsprojekt angelegt.

 

5. Juli 2010: Neuer Arbeitsplan des IASB
Der IASB stellt auf seiner Internetseite einen neuen Arbeitsplan mit Stand 2. Juli 2010 zur Verfügung. Die einzige Änderung gegenüber der vorherigen Version besteht darin, dass der Entwurf von Konsolidierungsvorschriften für Investmentgesellschaften jetzt erst im vierten Quartal 2010 erwartet wird. Der endgültige Standard ist immer noch für das erste Quartal 2011 vorgesehen. Ein Stabentwurf des Standards, der IAS 27 ersetzen soll, wird vermutlich im dritten Quartal 2010 auf der Internetseite des IASB zur Verfügung stehen. Endgültige Standards im Hinblick auf die Ersetzung von IAS 27 und Angabenvorschriften in Bezug auf nicht konsolidierte Zweckgesellschaften werden im vierten Quartal 2010 erwartet. Wir haben unsere IAS PLUS-Seite zu den Projekten des IASB entsprechend angepasst.

 

5. Juli 2010: Öffentliche Diskussionen des DRSC

Es sind zwei weitere Termine für öffentliche Diskussionen des Deutschen Rechnungslegungs Standards Committee (DRSC) bekannt gegeben worden:

bullet Öffentliche Diskussion am 28. September 2010 voraussichtlich in München – Thema: Versicherungen
bullet Öffentliche Diskussion am 1. Oktober in Frankfurt – Themen: Leasingverhältnisse, Erlöserfassung, geänderter DRS 17

Sobald Details zu den Veranstaltungen bekannt gegeben werden, werden wir Sie auf IAS PLUS informieren.

 

3. Juli 2010: Internetsendung von IASB und FASB zur Erlöserfassung

Am 8. Juli 2010 bieten der IASB und der FASB gemeinsam eine Internetsendung an, in der der Entwurf zur Erfassung von Erlösen aus Verträgen mit Kunden vorgestellt werden soll, den am 24. Juni 2010 herausgegeben worden ist. Die Kommentierungsfrist des Entwurfs endet am 22. Oktober 2010. Im Anschluss an die Präsentation besteht die Möglichkeit, Fragen zu stellen. Die Teilnahme an der Internetsendung ist kostenfrei, aber eine Registrierung ist erforderlich.

bullet Thema der Internetsendung: Entwurf zur Erfassung von Erlösen aus Verträgen mit Kunden
bullet Datum und Uhrzeit: Donnerstag, 8. Juli 2010; 10:30h und Wiederholung um 18:00h
bullet Weitere Informationen und Anmeldung: hier
bullet Weitere Informationen auf IAS PLUS: Newsletter zum IASB-Entwurf Erlöserfassung (in englischer Sprache, 97 KB), IAS PLUS- Projektseite zur Erlöserfassung

 

2. Juli 2010: Umfassende Zusammenfassung des IASB-Projekts zum beizulegenden Zeitwert
Eine umfassende Projektzusammenfassung, die vom IASB-Stab erstellt wurde, wird jetzt auf der Projektseite des IASB zur Bewertung zum beizulegenden Zeitwert zur Verfügung gestellt. Die Zusammenfassung (in englischer Sprache, 951 KB) bietet Hintergrundinformationen zum IASB-Projekt zur Bewertung zum beizulegenden Zeitwert und stellt dar, wie der IASB beabsichtigt, einen IFRS zur Bewertung zum beizulegenden Zeitwert abzuschließen. Die Zusammenfassung enthält außerdem einen Vergleich der bisher erzielten Entscheidungen mit den Vorschlägen des IASB-Entwurfs zur Bewertung zum beizulegenden Zeitwert vom Mai 2009 und dem FASB-Entwurf vom Juni 2010.

 

2. Juli 2010: iGAAP-Newsletter Ausgabe Juni 2010
Unsere britischen Kollegen haben die Juniausgabe 2010 ihres vierteljährlich erscheinenden iGAAP-Newsletters herausgegeben. In diesem Newsletter werden alle Aktivitäten des IASB und des britischen ASB abgedeckt. Jede Ausgabe enthält den neuesten Stand bei den Aktivitäten von IASB und ASB, aktuelle Projektzeitpläne für beide Boards, Verknüpfungen auf neuen Publikationen von Deloitte, ein Interview mit einem IFRS-Experten und eine Übersicht über herausgegebene aber noch nicht in Kraft getretene oder noch nicht für Europa übernommene IFRS. In der Juniausgabe 2010 wird Ken Wild interviewt, der bis Ende letzten Monats der Global IFRS Leader von Deloitte war. Sie können sich den englischsprachigen Newsletter hier herunterladen (157 KB). Alle früheren Ausgaben haben wir auf unserer Länderseite für Großbritannien für Sie archiviert.

 

2. Juli 2010: Australien übergeht IFRS für KMU zugunsten seiner eigenen reduzierten Angaben

Der australische Standardsetzer (Australian Accounting Standards Board, AASB) hat Änderungen an den australischen Rechungslegungsstandards herausgegeben, mit denen ein "zweitrangiges" Berichtsrahmenwerk eingerichtet wird, das auf dem australischen System der reduzierten Angaben (Reduced Disclosure Regime, RDR) aufbaut. Diese Entscheidung bedeutet, dass der IFRS für KMU in Australien vorläufig nicht übernommen wird. Nach dem RDR ist es gemeinnützigen Unternehmen ohne öffentliche Rechenschaftspflicht gestattet, die Ansatz- und Bewertungsvorschriften der australischen Rechungslegungsstandards (die den IFRS für gewinnorientierte Unternehmen entsprechen) anzuwenden und gleichzeitig viele der Angaben zu vermeiden, die in den entsprechenden Standards für Mehrzweckabschlüsse gefordert werden. Gemeinnützige Unternehmen und bestimmte Unternehmen des öffentlichen Sektors kommen auch für eine Anwendung des RDR infrage.

Unternehmen, die das RDR anwenden, werden nicht in der Lage sein, eine Einhaltung der IFRS für sich in Anspruch zu nehmen. Die RDR-Vorschriften gelten für Berichtsperioden, die am oder nach dem 1. Juli 2013 beginnen, aber sie können vorzeitig auf Perioden angewendet werden, die am oder nach dem 1. Juli 2009 beginnen. Ein zweiter Schritt des AASB wird darin bestehen, zu erwägen, ob die Vorschriften dieses zweitrangigen Berichtssystems auf die nicht berichtspflichtigen Unternehmen des gestuften australischen Berichtssystems anzuwenden sein sollen (diese Unternehmen erstellen begrenzte Abschlüsse und können nicht in Anspruch nehmen, die IFRS einzuhalten). Unsere australischen Kollegen haben eine Reihe von Alerts herausgegeben, in denen der Fortschritt des AASB-Projekts dokumentiert wird.

Nachfolgend übersetzen wir Ihnen zwei Auszüge aus der Grundlage für Schlussfolgerungen der Änderungen des AASAB:

Der Board ist zu dem Schluss gekommen, dass derzeit der IFRS für KMU keinen passenden Satz von Vorschriften für Unternehmen der zweiten Reihe in Australien darstellt. Der Board hat jedoch entschieden, dass er die Entwicklungen des IFRS für KMU weiter beobachten und zu ihnen beitragen wird und dass er einer Übernahme des IFRS für KMU in Zukunft offen gegenüber stehen wird, wenn Änderungen dieses Standards dazu führen sollten, ihn für eine Berichterstattung im Segment der gemeinnützigen Unternehmen sachgerecht erscheinen zu lassen.

Der Board hat entschieden, dass die Vorschriften für die Unternehmen der zweiten Reihe fortwährend aktualisiert werden sollen. Es sei nicht sinnvoll auf Aktualisierungen des IFRS für KMU durch den IASB zu warten, die nur alle paar Jahre vorgenommen werden sollen, wenn eine Reihe von möglichen Änderungen angefallen sind. Der AASB beabsichtigt, dass jeder künftige Entwurf oder jede künftige Einladung zu Stellungnahme in Bezug auf Unternehmen der ersten Reihe, in denen es um Angaben geht, auch eine Bitte um Stellungnahme daraufhin sein soll, ob sie auch für Unternehmen der zweiten Reihe in Frage kommen und in das RDR aufgenommen werden sollen.

Folgende Dokumente stehen Ihnen zu Verfügung:

bullet Alle Alerts unserer australischen Kollegen: http://www.deloitte.com/au/accountingalerts (in englischer Sprache)
bullet Presseerklärung des AASB (in englischer Sprache)
bullet IAS PLUS-Zusammenfassung des IFRS für KMU

 

2. Juli 2010: Neuseeland erörtert Bilanzierung von Ertragsteuern nach IFRS

Eine jüngst verabschiedete Änderung des Steuerrechts hat in Neuseeland zu einer heftigen Debatte darüber geführt wie der (zu IAS 12 äquivalente) Standard zu Ertragsteuern anzuwenden sei und welche Auswirkungen er auf berichtete Gewinne hat. Die neuseeländische Regierung hat kürzlich die Steuergesetzgebung geändert und Steuerabzüge für bestimmte Gebäude verboten. In Neuseeland gibt es keine Kapitalertragsteuer, was dazu führt, dass die betroffenen Gebäude ganz aus dem Rahmen der Steuergesetze fallen. Die Änderung des Steuergesetzes führt also dazu, dass viele neuseeländische Unternehmen latente Steuerschulden in Bezug auf bestehende Gebäude ansetzen, die bedeutende Auswirkungen auf die Gewinne haben. Der Prüfungsrat für Rechnungslegungsstandards (Accounting Standards Review Board, ASRB) und der neuseeländische Standardsetzer Financial Reporting Standards Board (FRSB) haben nun gemeinsam ein Kommuniqué herausgegeben, in dem die Änderungen erläutert werden; und unsere neuseeländischen Kollegen haben einen Alert veröffentlicht, in dem die Änderungen und ihre Auswirkungen auf die Bilanzierung erörtert werden.

Der IASB hat derzeit ein begrenztes Projekt zu IAS 12 auf seiner Agenda und hat vorläufig entscheiden, einen verwandten Sachverhalt hinsichtlich der Behandlung von neubewerteten Gebäuden zu erwägen.

Folgende Dokumente stehen Ihnen zur Verfügung:

bullet Alert von Deloitte Neuseeland (in englischer Sprache, 131 KB). Frühere Ausgaben stehen Ihnen auf der internationalen Seite von IAS Plus zur Verfügung.
bullet Kommuniqué von ARSB und FRSB (in englischer Sprache, 58 KB)
bullet Zusammenfassung des IASB-Projekts zu IAS 12

 

2. Juli 2010: PCAOB erörtert Auswirkungen der IASB/FASB-Projekte auf Prüfungen
Die US-amerikanische Aufsichtsbehörde für Wirtschaftsprüfungsgesellschaften (Public Company Accounting Oversight Board, PCAOB) hat angekündigt, dass am Donnerstag, den 15. Juli 2010 eine Sitzung ihres ständigen Beirats (Standing Advisory Group, SAG) stattfinden wird. Auf dieser Sitzung wird auch eine Präsentation zu den Projekten des IASB und des FASB und möglicherweise bedeutenden Bilanzierungsänderungen bei den IFRS und bei US-GAAP gezeigt werden. Die Erörterungen des SAG werden sich dann schwerpunktmäßig auf die möglichen Auswirkungen dieser Änderungen für Prüfer börsennotierter Unternehmen beziehen. Die englischsprachige Tagesordnung für die Sitzung finden Sie hier.

 

1. Juli 2010: Internetsendung zur Harmonisierung und den FASB-Vorschlägen zu Finanzinstrumenten

Am 16. Juli 2010 bieten unsere US-amerikanischen Kollegen eine live ausgestrahlte Internetsendung zur Harmonisierung von IASB und FASB und zu den Vorschlägen des FASB hinsichtlich der Bilanzierung von Finanzinstrumenten an. Unter anderem werden die folgenden Themen erörtert:

bullet Projekte im Arbeitsabkommen von IASB und FASB
bullet Vorgeschlagene Änderungen der Bilanzierung von Krediten, Schuld- und Eigenkapitaltiteln und anderen finanziellen Vermögenswerten sowie finanziellen Schulden
bullet Verschiedene Entwürfe des FASB

Der IASB bittet seine Anwender, zu den Vorschlägen des FASB im Hinblick auf Finanzinstrumente Stellung zu nehmen, und wird diese Rückmeldungen berücksichtigen, wenn er erwägt, wie die Unterschiede zwischen den IFRS-Vorschriften und US-GAAP ausgeglichen werden können. Die Teilnahme an der Internetsendung ist kostenfrei, aber eine Registrierung ist erforderlich.

bullet Thema der Internetsendung: Harmonisierung von IASB und FASB und Vorschläge des FASB hinsichtlich der Bilanzierung von Finanzinstrumenten
bullet Datum und Uhrzeit: Freitag, 16. Juli 2010; 14:00h bis 15:30h amerikanischer Ostküstenzeit
bullet Weitere Informationen und Anmeldung: hier
bullet Weitere Informationen auf IAS PLUS: Überblick über Projekte des Zeitplan IASB, Informationen über das umfassende Finanzinstrumenteprojekt des IASB

 

1. Juli 2010: Deloitte-Ratgeber: IFRS für Finanzinstrumente
Unsere britischen Kollegen haben das englischsprachige Werk iGAAP 2010 Finanzinstrumente: IAS 32, IAS 39, IFRS 7 und IFRS 9 erläutert (sechste Auflage) ausgearbeitet, das bei LexisNexis verlegt wurde. Die Veröffentlichung ist der maßgebliche Leitfaden für die Bilanzierung von Finanzinstrumenten nach IFRS. Die Ausgabe 2010 enthält weiterhin viele praktische Beispiele, Vergleiche mit US-GAAP, eine Angabencheckliste für IFRS 7 und Musterangaben. Die neue Ausgabe beinhaltet außerdem Auslegungen zum neuen Standard des IASB zu Finanzinstrumenten, IFRS 9 Finanzinstrumente, sowie Interpretationen und relevante Aktivitäten beim IASB bis einschließlich 31. März 2010. iGAAP 2010 Finanzinstrumente: IAS 32, IAS 39, IFRS 7 und IFRS 9 erläutert (sechste Auflage) (Juni 2010) kann online über www.lexisnexis.co.uk/deloitte käuflich erworben werden.

 

1. Juli 2010: Arbeitsentwurf des vorgeschlagenen Standards zur Darstellung des Abschlusses
IASB und FASB stellen auf ihren Internetseiten als Ergebnis ihres gemeinsamen Projekts einen Arbeitsentwurf des vorgeschlagenen Standards zur Darstellung des Abschlusses zur Verfügung. Der Entwurf spiegelt die gesammelten vorläufigen Entscheidungen wider, die von den Boards bis zu ihrer gemeinsamen Sitzung im April 2010 gefällt wurden. Die Arbeit im Projekt wird jedoch fortgesetzt, und die Vorschläge können sich noch ändern, bevor die Boards entscheiden, einen Entwurf zur Stellungnahme veröffentlichen. Vor Fertigstellung und Veröffentlichung des Entwurfs wird der Board noch weitere Untersuchungen vornehmen und weitere Einbindungsaktivitäten durchführen. Dabei wird es hauptsächlich um zwei Sachverhalte gehen: (1) die erwarteten Kosten und Nutzen der Vorschläge und (2) die Auswirkungen der Vorschläge auf die Berichterstattung durch Finanzinstitute. Die Boards laden nicht explizit zur Stellungnahme zum Arbeitsentwurf ein, sie nehmen aber Beiträge interessierter Parteien gerne entgegen. Die Boards gehen davon aus, einen endgültigen Entwurf Anfang 2011 zur Stellungnahme veröffentlichen zu können. Unsere IAS PLUS-Projektseite zur Darstellung des Abschlusses finden Sie hier.

 

1. Juli 2010: Aktualisierter Bericht zum Status des Übernahmeprozesses

EFRAG hat den Bericht, der den Status zum Übernahmeprozess jedes IFRS, einschließlich Standards, Interpretationen und Änderungen gemäß der europäischen Rechnungslegungsregulierung aufzeigt, aktualisiert. Laden Sie sich den Status des Übernahmeprozesses vom 1. Juli 2010 herunter (in englischer Sprache, 126 KB). Derzeit wurden die folgenden fünf IASB-Verlautbarungen noch nicht für die Anwendung in Europa übernommen:

bullet IFRS 9 Finanzinstrumente
bullet Änderung an IFRIC 14 Vorauszahlungen im Rahmen einer Mindestfinanzierungsvorschrift
bullet IFRIC 19 Tilgung finanzieller Verbindlichkeiten durch Eigenkapitalinstrumente
bullet IAS 24 (überarbeitet) Angaben zu nahe stehenden Unternehmen und Personen
bullet Verbesserungen an den IFRS (Zyklus 2008 - 2010)

 

1. Juli 2010: IDW ERS HFA 38 veröffentlicht
Der Hauptfachausschuss (HFA) des Instituts der Wirtschaftsprüfer (IDW) hat den Entwurf einer IDW Stellungnahme zur Rechnungslegung: Ansatz- und Bewertungsstetigkeit im handelsrechtlichen Jahresabschluss (IDW ERS HFA 38) verabschiedet. Die Verlautbarung soll die IDW Stellungnahme des HFA 3/1997: Zum Grundsatz der Bewertungsstetigkeit (St/HFA 3/1997) ersetzen. Der Entwurf ist in der Rubrik Verlautbarungen, Download von Entwürfen der Internetseite des IDW abrufbar. Außerdem wird er veröffentlicht werden in Heft 8/2010 der IDW Fachnachrichten und im Supplement 3/2010 der Zeitschrift „Die Wirtschaftsprüfung“. Eine Möglichkeit zur Stellungnahme besteht bis zum 28. Januar 2011. Weitere Informationen finden Sie in der Presseerklärung des IDW.

 

1. Juli 2010: AFRAC nimmt gegenüber dem IASB Stellung

Der österreichische Standardsetzer Austrian Financial Reporting and Auditing Committee (AFRAC) stellt auf seiner Internetseite zwei Stellungnahmen gegenüber dem IASB zur Verfügung (beide Dokumente in englischer Sprache):

bullet Stellungnahme zum Standardentwurf ED/2009/12 Wertminderung von Finanzinstrumenten (69 KB)
bullet Stellungnahme zum Standardentwurf ED/2010/4 Fair-Value-Option für finanzielle Verbindlichkeiten (38 KB)

Das AFRAC nimmt insbesondere zum Entwurf ED/2009/12 eine kritische Stellung ein.

 

1. Juli 2010: Neuer Name und neue Internetadresse für die IASC-Stiftung
Die IASC-Stiftung (International Accounting Standards Committee Foundation, IASCF), die Dachorganisation des IASB, hat zum 1. Juli 2010 offiziell ihren Namen in International Financial Reporting Standards Foundation (IFRS-Stiftung) geändert. Diese Änderung stellt einen weiteren Schritt in dem Prozess dar, die Namensgebung innerhalb der Organisation zu vereinfachen, wie in der Überarbeitung der Satzung 2010 gefordert worden war. Das International Financial Reporting Interpretations Committee (IFRIC) und der Standards Advisory Council (SAC) sind bereits in IFRS Interpretations Committee und IFRS Advisory Council (IFRS-Beirat) umbenannt worden. Der Name des International Accounting Standards Board (IASB) wird unverändert bleiben. Die Internetseite des IASB hat eine neue Adresse erhalten, um die neue Namensgebung widerzuspiegeln, und lautet jetzt www.ifrs.org. Darüber hinaus werden die E-mailadressen von IFRS-Stiftung und IASB künftig in '@ifrs.org' enden. Wir sind dabei, die Adressen auf unseren Seiten zu ändern, bis auf Weiteres werden aber Seitenabfragen und E-mails mit den alten Endungen auf die neuen Adressen weitergeleitet. Die englischsprachige Presseerklärung des IASB finden sie hier.

 

1. Juli 2010: Übernahme von Änderungen an IFRS 1 und IFRS 7
Die Europäische Union hat im Amtsblatt vom 1. Juli 2010 die Verordnung (EG) Nr. 574/2010 (814 KB) der Kommission vom 30. Juni 2010 zur Änderung der Verordnung (EG) Nr. 1126/2008 betreffend die Übernahme bestimmter internationaler Rechnungslegungsstandards in Übereinstimmung mit der Verordnung (EG) Nr. 1606/2002 des Europäischen Parlaments und des Rates veröffentlicht. Mit dieser Verordnung werden Änderung an IFRS 1 Begrenzte Befreiung erstmaliger Anwender von Vergleichsangaben nach IFRS 7 und Änderung an IFRS 7 Finanzinstrumente: Angaben für die Anwendung in Europa übernommen.

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