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IFRS-Nachrichten – Januar 2010

Klicken Sie hier für die Nachrichten vom Monat:

31. Januar 2010: Japan schlägt 'Benennung' zusätzlicher IFRS vor

Die Finanzmarktaufsicht von Japan (Financial Services Agency, FSA) hat vorschlagen, die Liste der IFRS, die für die Anwendung durch Unternehmen, welche die IFRS in Japan freiwillig anwenden, benannt wurden, zu aktualisieren. Dieser Vorschlag ist eine Erweiterung der Verordnungen, welche die FSA am 11. Dezember 2009 verabschiedet hat (siehe dazu unsere Nachricht auf IAS PLUS vom gleichen Tag). Diese Verlautbarungen gestatten japanischen börsennotierten Unternehmen, die bestimmte Anforderungen erfüllen, freiwillig die durch den Kommissar der FSA durch öffentliche Bekanntmachung benannten IFRS für Geschäftsjahre, die am oder nach dem 31. März 2010 enden, anzuwenden. Am 11. Dezember 2009 hatte der Kommissar der FSA sämtliche IFRS einschließlich der IFRIC-Interpretationen, die vom IASB am oder vor dem 30. Juni 2009 herausgegeben worden waren, benannt. Dieser neue Vorschlag würde dem Kanon der 'benannten IFRS' die folgenden IFRS und IFRIC-Interpretationen hinzufügen, die zwischen dem 1. Juli und dem 31. Dezember 2009 herausgegeben wurden:

bullet IFRS 1 Erstmalige Anwendung der International Financial Reporting Standards (Änderung)
bullet IAS 32 Finanzinstrumente: Ausweis (Änderung)
bullet IAS 24 Angaben über Beziehungen zu nahe stehenden Unternehmen und Personen (Änderung)
bullet IFRS 9 Finanzinstrumente
bullet IFRIC 14 IAS 19 – Die Begrenzung eines leistungsorientierten Vermögenswertes, Mindestfinanzierungsvorschriften und ihre Wechselwirkung (Änderung)
bullet IFRIC 19 Tilgung finanzieller Verbindlichkeiten durch Eigenkapitalinstrumente

Die Presseerklärung der FSA in englischer Sprache können Sie hier einsehen. Stellungnahmen zu dem Vorschlag werden bis zum 22. Februar 2010 erbeten und sind an die FSA zu richten.

 

31. Januar 2010: Neue Leitlinien der SEC zu klimabezogenen Angaben

Die US-amerikanische Wertpapier- und Börsenaufsichtsbehörde (Securities and Exchange Commission, SEC) hat dafür gestimmt, öffentlichen Unternehmen Auslegungsleitlinien zu bestimmten bestehenden Angaberegeln zur Verfügung zu stellen, die vorsehen mögen, dass ein Unternehmen die Auswirkungen anzugeben hat, die unternehmens- oder rechtliche Entwicklungen in Bezug auf den Klimawandel auf dieses haben mögen. Die maßgeblichen Regeln decken die Risikofaktoren eines Unternehmen, eine Beschreibung des Unternehmens, Rechtsvorgänge sowie den Lagebericht ab. Die Auslegungsleitlinien der SEC stellen die folgenden Gebiete beispielhaft heraus, wo der Klimawandel Angabevorschriften auslösen mag:

bullet Auswirkung von Gesetzgebung und Regulierung
bullet Auswirkung internationaler Vereinbarungen
bullet Indirekte Auswirkungen der Regulierung oder Unternehmenstrends
bullet Physikalische Auswirkungen des Klimawandels

Die englischsprachige Presseerklärung der SEC können Sie hier einsehen. Die Auslegungsleitlinien der SEC werden in Kürze auf der Internetseite der SEC eingestellt werden.

 

31. Januar 2010: Neuer Standard im öffentlichen Sektor zu immateriellen Vermögenswerten
Der Rat für internationale Rechnungslegungsstandards für den öffentlichen Sektor (International Public Sector Accounting Standards Board, IPSASB) des internationalen Wirtschaftsprüferverbandes (International Federation of Accountants, IFAC) hat IPSAS 31 Immaterielle Vermögenswerte veröffentlicht. IPSAS 31 deckt die Bilanzierung von und Angaben zu immateriellen Vermögenswerten ab. Er beruht vorrangig auf IAS 38 Immaterielle Vermögenswerte. Er enthält zudem Auszüge aus SIC-32 Immaterielle Vermögenswerte – Kosten einer Website, unter Hinzufügung von Anwendungsleitlinien und Veranschaulichungen, die bislang nicht in den IAS übernommen wurden. Zu diesem Zeitpunkt befasst sich IPSAS 31 nicht mit Sachverhalten, die ausschließlich den öffentlichen Sektor betreffen, wie qua Gesetz, Verfassung oder vergleichbare Weise gewährte Macht und Rechte; der IPSASB wird die Anwendbarkeit des Standards auf diese Rechte im Zusammenhang mit seinem Projekt zum Rahmenkonzept neu erwägen, das derzeit in Arbeit ist. Der IPSASB hat ferner Verbesserungen an den IPSASs veröffentlicht, um den Einklang mit kleineren Änderungen an den IFRS herzustellen, die der IASB seit der ursprünglichen Herausgabe der entsprechenden IPSAS vorgenommen hat. Diese sind Teil einer Reihe jährlicher Verbesserungen, das nach dem erfolgreichen Programm jährlicher Aktualisierungen des IASB geschaffen wurde. Die englischsprachige Presseerklärung können Sie hier einsehen.

 

31. Januar 2010: Countdown-Newsletter von Deloitte Kanada zum Übergang auf IFRS

Unsere kanadischen Kollegen haben die Januarausgabe ihres Countdown-Newsletters zum Übergang auf IFRS freigegeben. Im Newsletter werden praktische Fragen erörtert, denen kanadische Unternehmen beim Übergang auf IFRS gegenüberstehen, und die jüngsten Ereignisse im Bereich der IFRS zusammengefasst. Zu den in dieser Ausgabe behandelten Themen gehören:

bullet IFRS-Voraussagen für 2010
bullet iGAAP: IFRSs for Canada – zweite Auflage jetzt verfügbar
bullet Der 'Hammer' – Ein Schwerpunkt in diesem Monat auf Fragen der doppelten Berichterstattung und ein Schattenbilanzierungskalender 2010
bullet Es ist offiziell – Die IFRS sind jetzt im Handbuch
bullet Aktueller Stand bei internationalen Standardsetzungsaktivitäten

Englische oder französische Fassung des Newsletters:

bullet Januarausgabe 2010 des Countdown-Newsletters in englischer Sprache (1.421 KB)
bullet Januarausgabe 2010 des Countdown-Newsletters in französischer Sprache (Compte à Rebours, 1.423 KB)

Weitere Informationen:

bullet IAS PLUS-Länderseite zu Kanada
bullet englischsprachige Seite unserer internationalen Kollegen mit Informationen für IFRS-Erstanwender

 

30. Januar 2010: IASB und Brasilien unterzeichnen Arbeitsabkommen

Am 28. Januar 2010 haben zwei Rechnungslegungsgremien i Brasilien ein Arbeitsabkommen (Memorandum of Understanding, MOU) mit dem IASB unterzeichnet, in dem Prinzipien für die künftige Zusammenarbeit festgelegt werden, die zum Ziel haben sollen, die Einführung der IFRS in Brasilien zu unterstützen und die Einbindung des brasilianischen Standardsetzers in den Prozess internationaler Standardsetzung zu fördern. Die beiden brasilianischen Gremien sind die folgenden:

bullet Conseho Federal de Contabilidade (CFC, brasilianischer Rat des Bundes zur Rechnungslegung) und
bullet Comitê de Pronunciamentos Contábieis (CPC, brasilianischer Ausschuss für Rechnungslegungsverlautbarungen – der Standardsetzer).

Der IASB-Vorsitzende Sir David Tweedie ist nach Brasilien zur Unterzeichnung gereist. Die vollen IFRS treten in Brasilien ab 2010 für börsennotierte Unternehmen und Finanzinstitute in Kraft. Der CPC wird die verbleibenden Unterschiede zwischen den brasilianischen Rechnungslegungsstandards und den IFRS bis Ende 2010 beseitigen. In Bezug auf kleine und mittelgroße Unternehmen heißt es im Arbeitsabkommen:

Der CPC wird Anstrengungen unternehmen, um alle relevanten Verlautbarungen des IASB oder der IASCF hinsichtlich KMU einschließlich der Lehrmaterialien in brasilianisches Portugiesisch übersetzen zu lassen. Der CPC wird auch größte Mühe in den Übernahmeprozess investieren ebenso wie in die allgemeine Verbreitung und die Unterstützung von Ausbildung mit dem Ziel, eine Übernahme des IFRS für KMU in Brasilien zu fördern.

Eine zweisprachige Fassung des Arbeitsabkommens können Sie hier herunterladen (2.429 KB).

 

 

29. Januar 2010: Sondersitzung des IASB am 2. Februar – Agendapapiere und Anmeldung
Für die Sondersitzung des IASB am 2. Februar 2010 stehen jetzt die Agendapapiere auf der Internetseite des IASB zur Verfügung. Eine Anmeldung als Beobachter ist dort jetzt ebenfalls möglich.

 

29. Januar 2010: IASB und IASCF schließen die ersten beiden Workshops zum IFRS für KMU ab
Der IASB und die IASC-Stiftung haben die ersten beiden ihrer dreitägigen Workshops zur "Ausbildung der Ausbilder" zum IFRS für KMU abgeschlossen. Die beiden Workshops wurden von der Vereinigung der Wirtschaftsprüfer im asiatisch-pazifischen Raum (Confederation of Asian and Pacific Accountants, CAPA) organisiert und zum Teil von der asiatischen Entwicklungsbank finanziert. Sie fanden am 20. bis 22. Januar 2010 in Kuala Lumpur und vom 25. bis 27. Januar 2010 in Hyderabad statt. Letzteres ist ein neues Ausbildungszentrum des Instituts der Wirtschaftsprüfer von Indien. Geleitet wurden die Workshops von Paul Pacter, dem IASB-Direktor für KMU-Standards, und Michael Wells, dem IASCF-Direktor für die IFRS-Ausbildung. Es gab 85 Teilnehmer aus 14 Rechtskreisen: Bangladesch, Hongkong, Indien, Indonesien, Kambodscha, Malaysia, Nepal, Nordkorea, Papua-Neuguinea, den Philippinen, Samoa, Singapur, Sri Lanka und Vietnam. Alle Teilnehmer haben sich verpflichtet, ähnliche Ausbildungsveranstaltungen zum IFRS für KMU in ihren eigenen Rechtskreisen anzubieten. Der IASB wird die Lehrmaterialien und Präsentationen für diese Veranstaltungen zu Verfügung stellen. Weitere Informationen erhalten Sie von Michael Wells unter mwells@iasb.org.

 

29. Januar 2010: Überarbeitete Leitlinien zu Bankenangaben in Europa

Der Ausschuss der europäischen Bankenaufsichtsbehörden (Committee of European Banking Supervisors, CEBS) hat überarbeitete Leitlinien für Bankenaufsichtsangaben herausgegeben. Das Rahmenkonzept für Bankenaufsichtsangaben von CEBS wird seit Anfang 2007 sowohl auf EU- als auch auf nationaler Ebene umgesetzt. Diese Überarbeitung ist das Ergebnis einer öffentlichen Konsultation vom September 2009.

bullet Überarbeitete CEBS-Leitlinien (in englischer Sprache, 283 KB)
bullet CEBS-Presseerklärung (in englischer Sprache)

 

28. Januar 2010: IASB ändert IFRS 1 zur Aufnahme einer Ausnahme von Angaben nach IFRS 7
Der International Accounting Standards Board (IASB) hat IFRS 1 Erstmalige Anwendung der International Financial Reporting Standards geändert, um Erstanwender von der Leistung zusätzlicher Angaben auszunehmen, die im März 2009 durch Verbesserte Angaben zu Finanzinstrumenten (Änderungen an IFRS 7) eingeführt worden waren. Mit der Änderung werden Erstanwendern die gleichen Übergangsvorschriften gewährt, die mit den Änderungen von IFRS 7 Erstellern gewährt wurden, die bereits die IFRS anwenden. Die Änderung tritt zum 1. Juli 2010 in Kraft; eine vorzeitige Anwendung ist zulässig. Die englischsprachige Presseerklärung des IASB finden Sie hier (98 KB).

 

28. Januar 2010: EU-Konsultationspapier zum IFRS für KMU
Die EU-Kommission hatte im November 2009 im Rahmen eines Konsultationsverfahrens zu Stellungnahmen in Bezug auf den International Financial Reporting Standard für kleine und mittelgroße Unternehmen (IFRS für KMU) gebeten. Aufgerufen zur Stellungnahme sind insbesondere kleine und mittelgroße Unternehmen sowie Nutzer der Abschlüsse dieser Unternehmen. Auch der DSR diskutiert derzeit die im Konsultationspapier aufgeworfenen Fragen und bittet um weitere Meinungen oder Anmerkungen zu den Fragen des Konsultationspapiers. Wenn direkt gegenüber der EU-Kommission Stellung genommen wird, würde es der DSR begrüßen, eine Kopie zu erhalten Weitere Informationen finden Sie in der Presseerklärung des DSR.

 

28. Januar 2010: Zwei IFRS-Newsletter von Deloitte in chinesischer Sprache

Unsere chinesischen Kollegen haben chinesischsprachige Übersetzungen zweier IAS Plus Update-Newsletter veröffentlicht:

bullet Ausklang 2009 (292 KB)
Hier ist die englische Fassung (159 KB)
bullet IASB verfeinert Vorschläge für die Bewertung von Schulden in IAS 37 (165 KB)
Hier ist die englische Fassung (89 KB)

 

28. Januar 2010: Neuer PCAOB-Prüfungsstandard zur Auftragsqualität

Die US-amerikanische Aufsichtsbehörde für Wirtschaftsprüfungsgesellschaften (Public Company Accounting Oversight Board, PCAOB) hat den Prüfungsstandard Nr. 7 Prüfung der Auftragsqualität sowie eine entsprechende Änderung an den PCAOB-Interimsstandards zur Qualitätskontrolle (wie in den Statuten und Regeln des PCAOB niedergelegt) veröffentlicht, die von der US-amerikanischen Wertpapier- und Börsenaufsichtsbehörde (Securities and Exchange Commission, SEC) genehmigt worden waren. Über die Verabschiedung berichteten wir bereits in unserer Nachricht vom 16. Januar. Beide Verlautbarungen erlangen Geltungskraft für Prüfungen der Auftragsqualität bei Prüfungen und Zwischendurchsichten für Geschäftsjahre, die am oder nach dem 15. Dezember 2009 beginnen.

bullet Prüfungsstandard Nr. 7 (78 KB, in englischer Sprache)
bullet Statuten und Regeln des PCAOB einschließlich der entsprechenden Änderungen (1.655 KB, in englischer Sprache)

 

28. Januar 2010: Erste der zwei gebundenen Ausgaben der IFRS 2010 jetzt verfügbar
Der IASB hat die konsolidierte Fassung der IFRS ohne vorzeitige Anwendung veröffentlicht – die erste der zwei verschiedenen Versionen der gebundenen Ausgabe der IFRS (sogenanntes Bound Volume) 2010. Diese Version, die "Das blaue Buch" genannt wird, enthält alle offiziellen Verlautbarungen, die zum 1. Januar 2010 verpflichtend sind. Sie enthält keine IFRS, deren Datum des Inkrafttretens nach dem 1. Januar 2010 liegt. So ist beispielsweise IFRS 9 Finanzinstrumente nicht im blauen Buch enthalten, weil dieser das Datum des Inkrafttretens 1. Januar 2013 hat. Das blaue Buch weicht von der herkömmlichen gebundenen Ausgabe ab, die immer alle Verlautbarungen enthält, die bis zum Veröffentlichungsdatum herausgegeben sind, auch diejenigen, die erst zu einem späteren Zeitpunkt verpflichtend werden. Der IASB beabsichtigt, die herkömmliche gebundene Ausgabe ("Das rote Buch") in den nächsten zwei Monaten zu veröffentlichen (es wird aufgrund des Umfangs in zwei Bänden erscheinen). Das blaue Buch und das rote Buch können jeweils für £60 plus Versandkosten erworben werden (es gibt Nachlässe für Studenten, Lehrkräfte und Besteller aus Ländern mit geringem oder mittleren Einkommen sowie Mengenrabatt). Weitere Informationen und die Bestelldetails finden Sie in dieser Broschüre zur gebundenen Ausgabe 2010 (in englischer Sprache, 801 KB).

 

27. Januar 2010: Agendaseiten aktualisiert

Nach Abschluss der Übersetzung der Mitschrift der Beobachter von Deloitte von allen Sitzungstagen der IASB-Sitzung vom Januar 2010 haben wir die folgenden Seiten zu Sachverhalten auf der Agenda des International Accounting Standards Board (IASB) für Sie aktualisiert, um die Diskussionen und Entscheidungen der Sitzung widerzuspiegeln:

bullet Ablösung von IAS 39: Bilanzierung von Sicherungsbeziehungen
bullet Ablösung von IAS 39: Klassifizierung und Bewertung
bullet Änderung an IFRS 1 – Ausnahme von Vergleichsangaben nach IFRS 7
bullet Ausbuchung von Finanzinstrumenten
bullet Bewertung zum beizulegenden Zeitwert
bullet Darstellung des Abschlusses
bullet Erlöserfassung
bullet Finanzinstrumente mit Eigenschaften von Eigenkapital
bullet IFRS 5: Aufgegebene Geschäftsbereiche
bullet Konsolidierung
bullet Leasingverhältnisse
bullet Leistungen nach Beendigung des Beschäftigungsverhältnisses
bullet Versicherungsverträge

 

27. Januar 2010: Sondersitzungen des IASB

Für die Sondersitzungen des IASB im Februar wurden die Tagesordnungen bekanntgegeben. Im Vergleich zu unserer letzten Meldung hat sich lediglich die Reihenfolge der Tagesordnungspunkte Leasingverhältnisse und Finanzinstrumente mit Merkmalen von Eigenkapital am 2. Februar geändert:

bullet Am 2. Februar 2010 werden von 12:00h bis 15:30h Londoner Zeit die folgenden Themen besprochen:
bullet Gesamtergebnisrechnung
bullet Leasingverhältnisse
bullet Finanzinstrumente mit Merkmalen von Eigenkapital
bullet Ablösung von IAS 39 – Bilanzierung von Sicherungsbeziehungen
bullet Am 10. Februar 2010 werden von 12:00h bis 14:00h Londoner Zeit die folgenden Themen besprochen
bullet Versicherungsverträge
bullet Ablösung von IAS 39 – Klassifizierung und Bewertung

Agendapapiere stehen bisher noch nicht zur Verfügung.

 

27. Januar 2010: IFRS-Newsletter von Deloitte in spanischer Sprache
Unsere kolumbianischen Kollegen haben Boletín de Actualización IAS Plus – IASB refina las propuestas para la medición de pasivos contenida en el IAS 37 herausgegeben (29 KB) – die spanische Übersetzung des IAS Plus Update-Newsletters vom Januar 2010 zur vorgeschlagenen Bewertung von Schulden in IAS 37. Das englische Original finden Sie hier (89 KB). Weitere Materialien in spanischer Sprache stehen Ihnen hier zur Verfügung.

 

26. Januar 2010: Musterkonzernabschluss in dänischer Sprache
Unsere dänischen Kollegen haben IFRS Eksempelregnskab 2009 herausgegeben – die dänische Übersetzung des IFRS-Musterkonzernabschlusses 2009 (1.769 KB, 175 Seiten). Bei jeder Position des Abschlusses findet sich ein Verweis auf die einschlägigen Vorschriften in den IFRS. Einen Musterkonzernabschluss in deutscher Sprache finden Sie auf der IAS PLUS-Startseite links oben. Weitere Informationen zur Rechnungslegung in Dänemark haben wir auf unserer IAS PLUS-Länderseite Dänemark zusammengestellt.

 

25. Januar 2010: 140. DSR-Sitzung - Sitzungspapiere
Der größte Teil der Sitzungspapiere für den öffentlichen Teil der 140. Sitzung des Deutschen Standardisierungsrates vom 1. und 2. Februar 2010 stehen auf der Internetseite des DRSC zum Herunterladen bereit. Die noch fehlenden Papiere zu TOP 7 sollen in den nächsten Tagen folgen.

 

25. Januar 2010: Zwei Beratergremien von IASB und FASB tagen am 12. Februar
Am 12. Februar 2010 wird in den Räumen des FASB in Norwalk eine gemeinsame Sitzung der beiden FASB/IASB-Beratergremien Gemeinsame internationale Arbeitsgruppe (Joint International Group, JIG) zur Darstellung von Abschlüssen und Beratungsgruppe für Finanzinstitute (Financial Institutions Advisory Group, FIAG) stattfinden. Die JIG setzt sich aus Praktikern mit umfangreicher Erfahrung und Verantwortung in der Erstelllung von Abschlüsse, ihrer Analyse und Prüfung sowie der Regulierung zusammen. Die Boards gründeten die FIAG 2006, um ihnen dabei behilflich zu sein, Darstellungsfragen aus der Sicht derjenigen zu sehen, die Abschlüsse von Finanzinstituten analysieren und erstellen.

 

23. Januar 2010: Musterkonzernabschluss mit IFRS 9
Das IFRS Global Office von Deloitte hat eine Fassung unserer IFRS-Musterkonzernabschlusses 2009 erstellt, die eine vorzeitige Anwendung von IFRS 9 Finanzinstrumente widerspiegelt. IFRS 9 wurde im November 2009 herausgegeben und tritt zum 1. Januar 2013 in Kraft. Eine vorzeitige Anwendung ist bereits ab 2009 zulässig, jedoch wurde der Standard noch nicht für die Anwendung in Europa übernommen. Den Musterkonzernabschluss unter Berücksichtigung eine vorzeitigen Anwendung von IFRS 9 finden Sie hier (in englischer Sprache, 598 KB).

 

22. Januar 2010: Drei Publikationen von Deloitte Polen

Wir stellen Ihnen auf IAS PLUS drei Publikationen unserer polnischen Kollegen zur Verfügung:

bullet Praktyczny przewodnik po MSSF – IFRS in your Pocket in Polnisch

Praktyczny przewodnik po MSSF ist die polnische Fassung von IFRSs in Your Pocket 2009. Diese Publikation ist eine Übersetzung ins Polnische von IFRSs in your Pocket 2009 einschließlich der Änderungen in den Standards und Interpretationen bis 31. Oktober 2009 und enthält außerdem einen Vergleich zwischen den IFRS und dem polnischen Bilanzgesetz. Laden Sie sich Praktyczny przewodnik po MSSF herunter (746 KB).

bullet IFRS-Musterkonzernabschluss für 2009 in Polnisch

Wzór skonsolidowanego sprawozdania finansowego wg MSSF za rok zakonczony 31 grudnia 2009 ist die polnische Fassung des IFRS-Musterkonzernabschlusses 2009. Der Musterkonzernabschluss veranschaulicht die Darstellungs- und Angabevorschriften nach den International Financial Reporting Standards (IFRS), die in der Europäischen Union für Berichtszeiträume übernommen wurden, die am oder nach dem 1. Januar 2009 beginnen. Bitte beachten Sie, dass der Abschluss die IFRS widerspiegelt, die von der EU bis zum 31. Oktober 2009 übernommen wurden. Er spiegelt keine IFRS wider, die von der EU nach dem 31. Oktober 2009 übernommen wurden aber bereits verpflichtend sind. Laden Sie sich Wzór skonsolidowanego sprawozdania finansowego wg MSSF za rok zakonczony 31 grudnia 2009 herunter (2.808 KB).

bullet Checkliste zu Ausweis- und Angabevorschriften 2009 in Polnisch

Unsere Kollegen haben auch eine polnische Übersetzung der Checkliste zu den IFRS-Ausweis- und Angabevorschriften 2009 erstellt. Laden Sie sich die Checkliste zu den IFRS-Ausweis- und Angabevorschriften 2009 in polnischer Sprache herunter (2.060 KB).

 

22. Januar 2010: Brauchen Banken besondere Rechnungslegungsstandards?
In einer Rede vor dem Institut der Wirtschaftsprüfer von England und Wales (Institute of Chartered Accountants in England and Wales, ICAEW) widmete sich Adair Turner, Vorsitzender der britischen Finanzdienstleistungsbehörde (Financial Services Authority, FSA) der Frage Banken sind anders: Sollte das in der Bilanzierung widergespiegelt werden? Er argumentierte wie folgt:

Ob das der Fall sein sollte, wird derzeit intensiv erörtert; dabei gibt es zwei Sichtweisen:

bullet Unter den Bankenaufsichten und Zentralbanken herrscht die Meinung, dass die bestehenden Bankbilanzierungsstandards zu den Faktoren gehörten, die zur Krise beitrugen, einschließlich Prozyklizität in der Kreditvorsorge und der Bepreisung. Und es gibt die Forderung, dass die Standards für die Bilanzierung durch Banken die Bedenken der Bankenaufsichten widerspiegeln müssen. Es herrscht die Meinung, dass Banken anders sind und dass dem in den Rechnungslegungsstandards Rechnung getragen werden muss.
bullet Unter vielen Wertpapieranalysten und Anlegern jedoch und auch unter manchen Standardsetzern herrscht die Meinung, dass Abschlüsse für Anleger erstellt werden und nicht für die Aufsichten, dass sie die "Wahrheit" widerspiegeln müssen, die zu einem bestimmten Zeitpunkt gegeben ist und dass ein jeglicher Einfluss der Regulatoren auf Bankbilanzierungsstandards ein Trojanisches Pferd sein könnte, mit dem es zu einer größeren Politisierung kommt.

Diese Spannung herrscht selbst unter den Regulatoren. Am Tisch des Finanzstabilitätsrats (Financial Stability Board, FSB) sind die Regulatoren und die Zentralbanken am meisten überzeugt, dass Banken anders sind und dass die Standardsetzer auf uns hören müssen. Die reinen Wertpapieraufsichten jedoch tendieren eher der Philosophie zuzustimmen, dass Abschlüsse für Anleger erstellt werden. Und die Spannung herrscht auch unter den Standardsetzungsgremien und verkompliziert den Fortschritt hin zur Harmonisierung internationaler Rechnungslegungsstandards. Der International Accounting Standards Board (IASB) unter der Führung von David Tweedie hat sich der Idee gegenüber offen gezeigt, dass es einen engen Dialog mit den Regulatoren geben sollte. Der Financial Accounting Standards Board (FASB) sah sich mehr an die Philosophie gebunden, dass Abschlüsse nur für Anleger erstellt werden, sowie an die Philosophie, dass Banken bei der Bilanzierung nicht anderes behandelt werden sollten als alle Anderen auch.

Weitere Informationen:
bullet Manuskript der Rede von Turner (in englischer Sprache)
bullet Präsentation zur Rede von Turner (in englischer Sprache, 52 KB)
bullet IAS PLUS-Seite zur Finanzmarktkrise

 

22. Januar 2010: Mitschrift vom vierten Tag der IASB-Sitzung im Januar

Der IASB hielt seine reguläre monatliche Sitzung im Januar 2010 von Montag bis Donnerstag, den 18.-21. Januar 2010 in seinen Büroräumen in London ab. Wir haben Ihnen die Übersetzung der vorläufigen und inoffiziellen Mitschrift, die Mitarbeiter von Deloitte am vierten Tag der Sitzung angefertigt haben, wie immer auf einer eigenen Seite zur Verfügung gestellt. Unter anderem traf der Board folgende Entscheidungen:

bullet Eine Änderung von IFRS 1 hinsichtlich Vergleichsangaben nach IFRS 7 wurde verabschiedet.
bullet Die Änderungen an IFRS 5 werden erneut zu öffentlicher Stellungnahme gestellt.

 

22. Januar 2010: Wir drängen den britischen ASB, den IFRS für KMU rasch zu übernehmen


Unsere britischen Kollegen haben den britischer Standardsetzer (Accounting Standards Board, ASB) aufgefordert, den IFRS für KMU rasch für Ersteller zur Verfügung zu stellen, die ihn freiwillig als Alternative zu britischen Rechnungslegungsstandards anwenden wollen. Das Schreiben von Deloitte stellt eine Antwort auf das Konsultationspapier zur Zukunft britischer Rechnungslegung des ASB dar. Darin wird vorgeschlagen, britische Rechnungslegungsstandards ab 2013 durch den IFRS für KMU zu ersetzen. Unsere Ansicht ist, dass er schon früher für freiwillige Anwendung zur Verfügung stehen sollte. In unserem Schreiben führen wir aus, dass die britischen Rechnungslegungsstandards unhandlich und verwirrend geworden sind und dass schon zu lange Unsicherheit über ihre Zukunft herrscht. Sie finden unsere Stellungnahme hier (in englischer Sprache, 3.844 KB). Die vom ASB gesetzte Kommentierungsfrist endet am 1. Februar 2010.

 

22. Januar 2010: Sondersitzungen des IASB

Der IASB wird gemeinsam mit dem FASB zwei Sondersitzungen im Februar abhalten:

bullet Am 2. Februar 2010 werden von 12:00h bis 15:30h Londoner Zeit die folgenden Themen besprochen:
bullet Gesamtergebnisrechnung
bullet Finanzinstrumente mit Merkmalen von Eigenkapital
bullet Leasingverhältnisse und
bullet Ablösung von IAS 39 – Bilanzierung von Sicherungsbeziehungen
bullet Am 10. Februar 2010 werden von 12:00h bis 14:00h Londoner Zeit die folgenden Themen besprochen
bullet Versicherungsverträge
bullet Ablösung von IAS 39 – Klassifizierung und Bewertung

Für beide Sitzungen stehen bisher weder eine Agenda noch Agendapapiere zur Verfügung. Wir werden Sie informieren, wenn diese Informationen verfügbar sind. Eine Anmeldung als Beobachter ist allerdings jetzt schon möglich. Für beide Sitzungen lautet die Adresse meetings@iasb.org.

 

22. Januar 2010: Mitschnitt der 38. RIC-Sitzung
Die Mitschnitte der einzelnen Tagesordnungspunkte der 38. RIC-Sitzung sind jetzt archiviert und können hier abgerufen werden.

 

22. Januar 2010: Newsletter zu den Vorschlägen zur Bewertung von Schulden
Das IFRS Global Office von Deloitte hat einen IAS Plus Update-Newsletter herausgegeben, der den Titel trägt IASB verfeinert Vorschläge für die Bewertung von Schulden in IAS 37 (in englischer Sprache, 74 KB). Am 5. Januar 2010 hatte der IASB einen überarbeiteten Entwurf zur Bewertung von Schulden veröffentlicht, die in den Anwendungsbereich von IAS 37 fallen. IAS 37 ist auf Schulden anzuwenden, die nicht in den Anwendungsbereich von anderen Standards fallen - beispielsweise Verpflichtungen zur Stilllegung oder Entsorgung von Vermögenswerten, Verpflichtungen aus belastenden Verträgen oder Schulden, die aus Rechtsstreitigkeiten entstehen. Die Kommentierungsfrist endet am 12. April 2010. Der IASB beabsichtigt, IAS 37 im dritten Quartal 2010 zu ersetzen. In diesem IAS Plus-Newsletter werden die Vorschläge aus dem überarbeiteten Entwurf erläutert. Frühere Ausgaben des IAS Plus-Newsletters finden Sie hier.

 

21. Januar 2010: Musterkonzernabschluss 2009
Wir haben für Sie eine deutschsprachige Fassung des IFRS-Musterkonzernabschlusses für die zum 31. Dezember 2009 endenden Geschäftsjahre erstellt (2.756 KB). Der Musterkonzernabschluss der International GAAP Holding Limited wurde konzipiert, um die Darstellungs- und Angabevorschriften nach den International Financial Reporting Standards (IFRS) zu veranschaulichen. Er enthält auch zusätzliche, als „Best Practice“ geltende Angaben, insbesondere, wenn diese konkret in den erläuternden Beispielen eines Standards enthalten sind. In Kürze werden wir auch eine deutschsprachige Fassung der Checkliste zu Ausweis- und Angabevorschriften herausbringen. Wir haben für Sie einen Quicklink auf die Publikation links oben auf unserer Startseite eingerichtet.

 

21. Januar 2010: Tagung des EFRAG-Ausschusses für Planung und Ressourcen
Der Ausschuss für Planung und Ressourcen (Planning and Resource Committee, PRC) der Europäischen Beratungsgruppe für Finanzberichterstattung (European Financial Reporting Advisory Group, EFRAG) wird am 26. Januar 2010 in Brüssel tagen. Details zur Sitzung und die Möglichkeit zur Anmeldung als Beobachter finden Sie in der englischsprachigen Presseerklärung von EFRAG.

 

21. Januar 2010: Mitschrift vom dritten Tag der IASB-Sitzung im Januar
Der IASB hält seine reguläre monatliche Sitzung im Januar 2010 von Montag bis Donnerstag, den 18.-21. Januar 2010 in seinen Büroräumen in London ab. Die Sitzungsteile am Montag, Dienstag und Mittwochmorgen finden gemeinsam mit dem FASB statt. Die Übersetzung der vorläufigen und inoffiziellen Mitschrift, die Mitarbeiter von Deloitte am dritten Tag der Sitzung angefertigt haben, finden Sie hier.

 

21. Januar 2010: Heads Up-Newsletter zur Wertminderung von Finanzinstrumenten
Im neuesten Heads Up-Newsletter (in englischer Sprache, 105 KB) unserer amerikanischen Kollegen werden die Entscheidungen analysiert, die der FASB kürzlich hinsichtlich der Frage getroffen hat, wie Unternehmen Kreditwertminderungen und Zinserträge nach dem vorgeschlagenen neuen Modell für die Bilanzierung von Finanzinstrumenten ansetzen und bewerten sollen. Das vorgeschlagene neue Modell hätte Auswirkungen auf die Bilanzierung von Kreditverlusten im Zusammenhang mit Krediten und Schuldtiteln. Die Erwägungen des FASB sind Teil seiner gemeinsamen Anstrengungen mit dem IASB, die Bilanzierung von Finanzinstrumenten zu vereinfachen und zu verbessern. Wie im Heads Up vom 10. November 2009 (172 KB) berichtet hat der IASB einen Standardentwurf Finanzinstrumente: Fortgeführte Anschaffungskosten und Wertminderung herausgegeben, in dem grundlegende Änderungen an der Art und Weise vorgeschlagen werden, wie Unternehmen Kreditverluste ansetzen und bewerten. Nach den Vorschlägen des IASB würden Unternehmen einen Ansatz der "erwarteten Verluste" anwenden, der auf ihren Schätzungen der erwarteten Kapitalflüsse über die Laufzeit der finanziellen Vermögenswerte aufbauen würde. Der FASB erwägt weniger bedeutende Änderungen an den bestehenden Bilanzierungsvorschriften und beabsichtigt, sein vorgeschlagenes neue Modell Ende dieses Quartals zur Stellungnahme zu veröffentlichen.

 

21. Januar 2010: Kanadische Checklisten zu Compliance und Ausweis- und Angabevorschriften

Unsere kanadischen Kollegen haben kanadische Sonderversionen der Checkliste zu Ausweis- und Angabevorschriften 2009 und der Compliance-Checkliste 2009 erstellt. Diese Versionen weichen von der ursprünglichen Version ab, weil unserer Kollegen auch "zu erwägende Punkte" aufgenommen haben, die sich auf die Hauptunterschiede zwischen kanadischen Rechnungslegungsstandards und IFRS beziehen, die für kanadische Unternehmen hilfreich sein können, wenn sie einschätzen müssen, ob sie die Bedingungen eines bestimmten IFRS erfüllen. Die Erwägungen können auch als nützliche Bezugspunkte für kanadische Unternehmen dienen, die sich im Übergang von kanadischen Rechnungslegungsgrundsätzen auf IFRS befinden. Die englischsprachigen Versionen enthalten darüber hinaus einen Makrobefehl, mit dem Anwender Standards auswählen können, die für sie nicht einschlägig sind, und diese automatisch ausschließen lassen. Folgende Dokumente stehen Ihnen zur Verfügung:

bullet Checkliste zu IFRS-Ausweis- und Angabevorschriften 2009 (in englischer Sprache, 818 KB)
bullet Checkliste zu IFRS-Ausweis- und Angabevorschriften 2009 (in französischer Sprache, 3.627 KB)
bullet IFRS-Compliance-Checkliste 2009 (in englischer Sprache, 1.582 KB)
bullet IFRS-Compliance-Checkliste 2009 (in französischer Sprache, 1.538 KB)
bullet alle vier genannten Checklisten in einer Zip-Datei (4.203 KB)

 

20. Januar 2010: IASCF-Treuhänder tagen am 26. und 27. Januar
Die Treuhänder der IASC-Stiftung (International Accounting Standards Committee Foundation, IASCF), der Dachorganisation des IASB, werden am Dienstag und Mittwoch, 26.-27. Januar 2010, im Caesar Park Hotel, Avenida Vieira Souto 460, Ipanema, Rio de Janeiro, Brasilien zu einer Sitzung zusammen kommen. Der Teil der Sitzung am 26. Januar von 11:00h bis 15:30h steht Beobachtern offen. Die Tagesordnung ist wie folgt:
Tagesordnung der Sitzung der IASCF-Treuhänder - öffentlicher Teil
26. Januar 2010

bullet 11:00h-12:00h Zweiter Teil der Überarbeitung der Satzung
bullet 12:00h-12:45h Bericht des Aufsichtsausschusses über den Konsultationsprozess
bullet 13:45h-15:30h Bericht des IASB-Vorsitzenden

 

20. Januar 2010: IDW zur Prüfung komplexer Finanzinstrumente
Das Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) hat zu einem Konsultationspapier des International Auditing und Assurance Standards Boards (IAASB), des für Prüfungs- und Beratungsstandards zuständigen internationalen Gremiums, zur Prüfung komplexer Finanzinstrumente Stellung genommen. Das IDW unterstützt das Vorhaben des IAASB, die derzeitige Verlautbarung zu überarbeiten, merkt aber zugleich an, dass der Anwendungsbereich der neuen Verlautbarung nicht auf komplexe Finanzinstrumente beschränkt werden sollte. Das Konsultationspapier des IAASB vom Oktober 2009 trägt der starken Nachfrage von Seiten der Prüfer und der Unternehmen nach weiteren Leitlinien zur Prüfung in Situationen illiquider Märkte Rechnung. Die englischsprachige Stellungnahme des IDW finden Sie hier (90 KB).

 

20. Januar 2010: Mitschrift vom zweiten Tag der IASB-Sitzung im Januar
Der IASB hält seine reguläre monatliche Sitzung im Januar 2010 von Montag bis Donnerstag, den 18.-21. Januar 2010 in seinen Büroräumen in London ab. Die Sitzungsteile am Montag, Dienstag und Mittwochmorgen finden gemeinsam mit dem FASB statt. Die Übersetzung der vorläufigen und inoffiziellen Mitschrift, die Mitarbeiter von Deloitte am zweiten Tag der Sitzung angefertigt haben, finden Sie hier.

 

20. Januar 2010: Drei neue Finanzinstrumentestandards für den öffentlichen Sektor

Der Rat für internationale Rechnungslegungsstandards für den öffentlichen Sektor (International Public Sector Accounting Standards Board, IPSASB) hat drei neue Standards herausgegeben, die alle Aspekte der Bilanzierung von und der Leistung von Angaben zu Finanzinstrumenten abdecken:

bullet IPSAS 28 Finanzinstrumente: Darstellung
bullet IPSAS 29 Finanzinstrumente: Ansatz und Bewertung
bullet IPSAS 30 Finanzinstrumente: Angaben

Die neuen Standards schließen eine bedeutende Lücke in den IPSASB-Regelungen. Sie basieren hauptsächlich auf den IFRS aber widmen sich auch einer Reihe von Fragen, die den öffentlichen Sektor betreffen, einschließlich Finanzgarantieverträgen, die nominelle oder keine Gegenleistung vorsehen, und Sonderkrediten. Die Standards treten für Abschlüsse zu Perioden in Kraft, die am oder nach dem 1. Januar 2013 beginnen. IPSAS 28-30 können kostenfrei im IPSASB-Bereich der IFAC-Internetseite heruntergeladen werden (web.ifac.org/publications). Die englischsprachige Presseerklärung finden Sie hier.

 

20. Januar 2010: IFRS-Newsletter zur Versicherungsbilanzierung
Unsere britischen Kollegen haben die Januarausgabe 2010 des Newsletters zur Versicherungsbilanzierung veröffentlicht. Diese Ausgabe trägt den Titel Eine globale Versicherungsbilanzierung entsteht und dreht sich um die Entscheidungen im Projekt zur Versicherungsbilanzierung, die auf den gemeinsamen Sitzungen von IASB und FASB im Dezember 2009 und Januar 2010 getroffen wurden. In einem Anhang werden die Hauptentscheidungen zusammen gefasst, die bis dato gefällt wurden. Ausgabe 10 des Newsletters zur Versicherungsbilanzierung können Sie hier herunterladen (in englischer Sprache, 118 KB). Wir haben dauerhafte Verknüpfungen auf alle Ausgaben des Newsletters auf unserer IAS PLUS-Seite zum Versicherungsprojekt angelegt.

 

19. Januar 2010: Öffentliche Telefonkonferenz des EFRAG-Fachexpertenausschusses
Am 21. Januar 2010 wird der Fachexpertenausschuss (Technical Experts Group, TEG) der europäischen Beratungsgruppe für Rechnungslegung (European Financial Reporting Advisory Group, EFRAG) eine öffentliche Telefonkonferenz abhalten. Die Übernahmeempfehlungen und Auswirkungsanalysen zu IAS 24 und IFRIC 19 sollen abschließend besprochen werden. Interessierte Zuhörer haben die Möglichkeit, sich in die Telefonkonferenz einzuwählen – Details finden Sie auf der Internetseite von EFRAG.

 

19. Januar 2010: Eigenes Kreditrisiko bei der Bewertung von finanziellen Verbindlichkeiten – Erhebung des IASB
Als Teil seiner umfassenden Überarbeitung der Bilanzierung von Finanzinstrumenten führt der IASB eine kurze Erhebung durch, um Meinungen der Anwender hinsichtlich des eigenen Kreditrisikos bei der Bewertung von finanziellen Verbindlichkeiten einzuholen. Interessierte Parteien können sich an folgende Adresse wenden, um an der Erhebung teilzunehmen: owncreditsurvey@iasb.org. Frist für die Einreichung von Daten ist der 28. Januar 2010.

 

19. Januar 2010: 139. und 140. DSR-Sitzung
Der Ergebnisbericht (46 KB) der Sitzung des Standardisierungsrates vom 4. und 5. Januar steht auf der Internetseite des DRSC zum Herunterladen bereit. Das aktuelle Arbeitsprogramm mit Stand Januar 2010 finden sie hier (72 KB). Außerdem hat das DRSC die Agenda für die 140. Sitzung des DSR am 1. und 2. Februar 2010 zur Verfügung gestellt. Die Agenda sowie weitere Informationen, u.a. Verknüpfungen für die Anmeldung finden Sie hier.

 

19. Januar 2010: Mitschrift vom ersten Tag der IASB-Sitzung im Januar
Der IASB hält seine reguläre monatliche Sitzung im Januar 2010 von Montag bis Donnerstag, den 18.-21. Januar 2010 in seinen Büroräumen in London ab. Die Sitzungsteile am Montag, Dienstag und Mittwochmorgen finden gemeinsam mit dem FASB statt. Die Übersetzung der vorläufigen und inoffiziellen Mitschrift, die Mitarbeiter von Deloitte am ersten Tag der Sitzung angefertigt haben, finden Sie hier.

 

19. Januar 2010: Lehrmaterialien zum IFRS für KMU veröffentlicht
Die IASC-Stiftung (International Accounting Standards Committee Foundation, IASCF), die Dachorganisation des IASB, hat die ersten zwölf Module seines umfassenden Angebots an Lehrmaterialien zum IFRS für KMU veröffentlicht. Es wird ein Übungsmodul für jeden der 35 Abschnitte des IFRS für KMU geben; die verbleibenden 23 Module sollen in den nächsten Monaten herausgegeben werden. Jedes Modul steht im pdf-Format zur Verfügung und kann kostenfrei von der Internetseite der IASCF heruntergeladen werden.
Jedes Modul besteht aus den folgenden Bestandteilen:
bullet Einführung - ein Überblick über das Modul einschließlich der folgenden Punkte:
bullet Lernziele - eine Beschreibung der Kenntnisse und Fähigkeiten, die der Leser erwirbt, wenn er des modul erfolgreich abschließt.
bullet Der IFRS für KMU und die Materialien, die ihm beigegeben sind aber nicht Bestandteil des IFRS sind.
bullet Ein Überblick über die Vorschriften des Abschnitts, d.h. eine kurze fachliche Zusammenfassung.
bullet Vorschriften - der vollständige Text des Abschnitts des IFRS für KMU mit zusätzlichen Erklärungen und Arbeitsbeispielen. Die Erklärungen und Beispiele sind darauf ausgelegt, die Vorschriften zu verdeutlichen und zu illustrieren.
bullet Bedeutende Schätzungen und andere Ermessensentscheidungen - eine Erörterung der bedeutenden Schätzungen und anderen Ermessenentscheidungen, die bei der Bilanzierung von Geschäftsvorfällen und Ereignissen im Einklang mit diesem Abschnitt des IFRS für KMU erforderlich sein können.
bullet Vergleich mit den vollen IFRS - eine Zusammenfassung der Hauptunterschiede zwischen diesem Abschnitt des IFRS für KMU und den entsprechenden vollen IFRS.
bullet Testen Sie Ihr Wissen - eine Sammlung von Multiple-Choice-Fragen (mit Antworten), die darauf zielen, die Kenntnisse der Vorschriften dieses Abschnitts des IFRS für KMU zu testen, die der Leser erworben hat.
bullet Wenden Sie Ihr Wissen an - eine Sammlung von Fallstudien (mit Lösungen), die darauf zielen, die Fähigkeiten und Kenntnisse des Lesers hinsichtlich der Bilanzierung von Geschäftsvorfällen und Ereignissen im Einklang mit diesem Abschnitt des IFRS für KMU auszubauen.
Sie können die Lehrmaterialien direkt von der Internetseite der IASCF herunterladen. Bisher sind Module zu den Abschnitten 1, 3, 4, 5, 8, 10, 13, 16, 17, 24, 25 und 32 des IFRS für KMU verfügbar. Die englischsprachige Presseerklärung finden Sie hier (101 KB).

 

18. Januar 2010: Unternehmensführungskodex für britische Prüfungsgesellschaften

Eine unabhängige Arbeitsgruppe, die gemeinsam vom britischen Rat für Rechnungslegung (Financial Reporting Council, FRC) und dem Institut der Wirtschaftsprüfer von England und Wales (Institute of Chartered Accountants in England and Wales, ICAEW) eingesetzt wurde, hat einen Unternehmensführungskodex für die acht größten Wirtschaftsprüfungsgesellschaften im Vereinigten Königreich entwickelt. Diese acht Gesellschaften prüfen zusammengenommen 95% der Unternehmen, die am Hauptsegment der Londoner Börse notiert sind. Der neue sogenannte Audit Firm Governance Code gleicht Unternehmensführungsvorschriften, die für börsennotierte Unternehmen gelten. Unter anderem wird durch den Kodex den acht Prüfungsgesellschaften vorgeschrieben, unabhängige, nicht geschäftsführende Direktoren zu ernennen. Der Kodex tritt im Juni 2010 in Kraft. Folgende Dokumente stehen Ihnen in englischer Sprache zur Verfügung:

bullet Audit Firm Governance Code (143 KB)
bullet Presseerklärung (50 KB)

 

17. Januar 2010: SEC-Leitlinien zu nicht auf GAAP basierenden Kennzahlen
Der Stab der US-amerikanischen Wertpapier- und Börsenaufsichtsbehörde (Securities and Exchange Commission, SEC) hat Auslegungen zu Befolgung und Angaben (Compliance and Disclosure Interpretations, C&DIs) zu Angaben von Kennzahlen, die nicht auf den allgemein akzeptierten Rechnungslegungsgrundsätzen beruhen, herausgegeben. Unter anderem wird mit den neuen Leitlinien klargestellt, dass die SEC bei ihr registrierte Unternehmen nicht von der Angabe von Kennzahlen, die nicht auf den allgemein akzeptierten Rechnungslegungsgrundsätzen beruhen, in den bei ihr eingereichten Unterlagen abhält. Zum Beispiel wird in einer der neuen Fragen und Antworten klargestellt, dass es kein Verbot der Angabe von Kennzahlen, die nicht auf den allgemein akzeptierten Rechnungslegungsgrundsätzen beruhen, gibt, die die Geschäftsleitung für die Führung ihres Unternehmens nicht verwendet. Die Leitlinien der SEC können Sie hier einsehen (in englischer Sprache).

 

16. Januar 2010: IFACs Befragung von Führungskräften in der Welt 2009
Mehr als 100 Präsidenten und Vorstandsvorsitzende von IFAC-Mitgliedsorganisationen nahmen an den Dritten jährlichen Führungskräftebefragung in der Welt von IFAC teil. Die wesentlichen Ergebnisse erstrecken sich auf eine große Bandbreite von Themen, darunter die Notwendigkeit, kleinen und mittelgroßen Unternehmen im gegenwärtigen Umfeld zu helfen, sowie die zunehmende Bedeutung der Anwendung internationaler Standards. Nachfolgend ein Ausschnitt hinsichtlich der internationalen Standards:
Vertrauen in internationale Standards. Die Befragten sind der Ansicht, dass es für IFAC sehr wichtig ist, Anlegern und sonstigen Konsumenten von Finanzinformationen dabei zu helfen, die Standards und die vom Berufsstand angewendeten Verfahrensweisen besser zu verstehen. Dazu gehört insbesondere die Schaffung von Vertrauen in internationale Standards sowie die Entwicklung und Förderung der Anwendung qualitativ hochwertiger Standards auf den Gebieten der Prüfung und der Beratung, der Rechnungslegung im öffentlichen Sektor, den ethischen Grundsätzen sowie der Ausbildung auf dem Gebiet der Bilanzierung. Über die Hälfte der Befragten war zuversichtlich, dass internationale Standards über die nächsten drei Jahre an Bedeutung gewinnen würden– und eine ähnlich große Anzahl ist der Ansicht, dass die vom internationalen Wirtschaftsprüferverband (International Federation of Accountants, IFAC) veröffentlichten Prüfungs- und Rechnungslegungsstandards (die internationalen Prüfungsstandards – International Standards on Auditing, ISA, – sowie die internationalen Bilanzierungsstandards für den öffentlichen Sektor – International Public Sector Accounting Standards, IPSAS) zusammen mit den International Financial Reporting Standards (IFRS) und dem IFRS für KMU an Bedeutung gewinnen werden.

Den Bericht können Sie kostenfrei von der Internetseite der IFAC herunterladen (in englischer Sprache, 695 KB).

 

16. Januar 2010: Neuer Standard zur Prüfung der Auftragsqualität

Die US-amerikanische Wertpapier- und Börsenaufsichtsbehörde (Securities and Exchange Commission, SEC) hat den Prüfungsstandard Nr. 7 Prüfung der Auftragsqualität (Engagement Quality Review, EQR) verabschiedet, der von der US-amerikanischen Aufsichtsbehörde für Wirtschaftsprüfungsgesellschaften (Public Company Accounting Oversight Board, PCAOB) herausgegeben worden war. Der Standard erlangt Geltungskraft für Prüfungen der Auftragsqualität bei Prüfungen und Durchsichten für Geschäftsjahre, die am oder nach dem 15. Dezember 2009 begannen. Dementsprechend ist der EQR-Standard bei Durchsichten bei börsennotierten Unternehmen, die ein kalendergleiches Geschäftsjahr haben, mit Beginn des Quartals einschlägig, das am 31. März 2010 endet. Weiterführende Informationen:

bullet Presseerklärung (in englischer Sprache)
bullet Sämtliche PCAOB-Standards finden Sie auf der Internetseite des PCAOB

 

16. Januar 2010: Präsident der BaFin zu Risikovorsorge und Konvergenz
Jochen Sanio, Präsident der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin), äußerte sich beim Neujahrspresseempfang der BaFin zu Risikovorsorge und Konvergenz. In seiner Rede sprach sich Sanio dafür aus, neue Bilanzierungsregeln für die Risikovorsorge von Banken einzuführen. Er empfahl den Ansatz über erwartete Verluste, denn dann "würden Wertberichtigungen nicht wie bisher erst beim Eintritt von Verlusten angesetzt, sondern Jahr für Jahr kontinuierlich und in dem Maße, wie sie sich den Erwartungen zufolge entwickeln". Wichtiger ist Sanio allerdings noch die Harmonisierung der internationalen Rechnungslegungsvorschriften:
Noch wichtiger ist, dass weltweit einheitliche Regeln angewendet werden, damit endlich ein „level playing field“ entsteht. Hier nun liegt der Hase im Pfeffer, denn US-amerikanische Banken dürfen derzeit noch nicht die International Financial Reporting Standards (IFRS) des IASB anwenden, sondern sie sind den nationalen Bilanzierungsregeln des US-amerikanischen Financial Accounting Standards Board (FASB) unterworfen. Die schlechte Nachricht ist, dass die Unterschiede zwischen den Ansätzen des IASB und denen des FASB noch zu groß sind. Das muss sich ändern. Wir brauchen ein harmonisiertes Bilanzregime, auf das der Weltstandard Basel II aufsetzen kann.

 

16. Januar 2010: Nächste TEG-Sitzung
Der Fachexpertenausschuss (Technical Experts Group, TEG) der Europäischen Beratungsgruppe für Finanzberichterstattung (European Financial Reporting Advisory Group, EFRAG) wird das nächste Mal vom 27. bis 29. Januar 2010 tagen. Die Sitzung steht Beobachtern offen (Anmeldung). Die Tagesordnung der Sitzung finden Sie hier (in englischer Sprache, 62 KB).

 

16. Januar 2010: Tagesordnung für die IASB-Sitzung im Januar 2010 geändert

Der IASB wird seine reguläre monatliche Sitzung im Januar 2010 von Montag bis Donnerstag, den 18.-21. Januar 2010 in seinen Büroräumen in London abhalten. Die Sitzungsteile am Montag, Dienstag und Mittwochmorgen finden gemeinsam mit dem FASB statt. Die Agenda wurde gestern wie folgt geändert:

bullet Dienstag: Tausch der Tagesordnungspunkte Konsolidierung und Darstellung des Abschlusses; zusätzliche weitere Erörterung von Konsolidierung am Ende des Tages;
bullet Donnerstag: zusätzliche Erörterung von Ablösung von IAS 39: Bilanzierung von Sicherungsbeziehungen allein durch den IASB;
bullet Montag und Mittwoch: etwaige verbleibende Zeit am Ende der Sitzungen zu Erlöserfassung und Leasingverhältnissen soll für eine Fortsetzung der Erörterung von Bewertung zum beizulegenden Zeitwert genutzt werden.

Tagesordnung für die IASB-Boardsitzung
18.-21. Januar 2010, London

Montag, 18. Januar 2010 – Gemeinsame Sitzung mit dem FASB (13:00 - 19:00 Uhr Londoner Zeit)

bullet Bewertung zum beizulegenden Zeitwert
bullet Erlöserfassung
bullet (ggf. Bewertung zum beizulegenden Zeitwert)
bullet Finanzinstrumente mit Eigenschaften von Eigenkapital

Dienstag, 19. Januar 2010 – Gemeinsame Sitzung mit dem FASB (08:00 - 18:45 Uhr Londoner Zeit)

bullet Versicherungsverträge
bullet Konsolidierung
bullet Darstellung des Abschlusses
bullet Ablösung von IAS 39: Bilanzierung von Sicherungsbeziehungen
bullet Konsolidierung

Mittwoch, 20. Januar 2010 – Gemeinsame Sitzung mit dem FASB bis 12:45 Uhr (08:00 - 16:30 Uhr Londoner Zeit)

bullet Leasingverhältnisse
bullet (ggf. Bewertung zum beizulegenden Zeitwert)
bullet Ablösung von IAS 39: Klassifizierung und Bewertung – finanzielle Verbindlichkeiten
bullet Darstellung des Abschlusses
bullet Ausbuchung von Finanzinstrumenten
bullet Leasingverhältnisse

Donnerstag, 21. Januar 2010 (08:30 - 14:15 Uhr Londoner Zeit)

bullet IFRIC: Aktueller Stand
bullet Änderung an IFRS 1 – Ausnahme von Vergleichsangaben nach IFRS 7
bullet IFRS 5: Aufgegebene Geschäftsbereiche
bullet Leistungen nach Beendigung des Beschäftigungsverhältnisses
bullet Ablösung von IAS 39: Bilanzierung von Sicherungsbeziehungen

 

15. Januar 2010: Vergleich malaiischer Rechnungslegungsstandards mit den IFRS
Unsere malaiischen Kollegen haben eine Publikation veröffentlicht, die einen Vergleich zwischen malaiischen Rechnungslegungsstandards und IFRS bietet: Malaysian FRSs and IFRSs: A Comparison (in englischer Sprache, 1.004 KB). Die Publikation ist ein Nachschlagewerk für die vom malaiischen Standardsetzer Malaysian Accounting Standards Board herausgegebenen Rechnungslegungsstandards (die von allen Unternehmen mit Ausnahme der nicht börsennotierten Unternehmen anzuwenden sind) und die IFRS mit Stand vom 15. November 2009.

 

15. Januar 2010: Weitere Informationen zur Anhörung von Michel Barnier

Zwei Ausschüsse des Europäischen Parlaments, der Ausschuss für Binnenmarkt und Verbraucherschutz (IMCO) und der Ausschuss für Wirtschaft und Währung (ECON), haben gemeinsam die Anhörung von Michel Barnier als designierten EU-Kommissar für Binnenmarkt und Dienstleistungen durchgeführt. Folgende Informationen stehen Ihnen jetzt auf den Seiten des EU-Parlaments zur Verfügung:

bullet Zusammenfassung der Anhörung (in englischer Sprache, 116 KB)
bullet Barniers Rede vor dem Ausschuss für Binnenmarkt und Verbraucherschutz (in englischer Sprache, 28 KB)
bullet Barniers Rede vor dem Ausschuss für Wirtschaft und Währung (in englischer Sprache, 38 KB)
bullet Barniers Schlussbemerkungen (in englischer Sprache, 25 KB)
bullet Videoaufzeichnung der Anhörung (in deutscher Simultanübersetzung)

 

15. Januar 2010: IDW äußert sich zum IASB-Entwurf "Management Commentary"
Das Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) hat zu dem Entwurf des IASB zum Thema „Management Commentary“ (vergleichbar dem Lagebericht) Stellung genommen. Dieser Entwurf soll lediglich als unverbindliche Leitlinie umgesetzt werden, nicht als Standard (IFRS). Das IDW lehnt dies ab. Informationen im Lagebericht seien für den Abschlussleser von hoher Bedeutung. Die englischsprachige Stellungnahme finden Sie hier (72 KB).

 

15. Januar 2010: Fragebogen zur Befolgung der IFRS 2009 in spanischer Sprache

Unsere kolumbianischen Kollegen haben den Cuestionario de Cumplimiento IFRS 2009 herausgegeben – die spanische Übersetzung unseres Fragebogen zur Einhaltung der IFRS 2009. In dem 384-seitigen Fragebogen werden die zum 30. Juni 2009 gültigen Ansatz- und Bewertungsvorschriften zusammengefasst, um bei der Erwägung der Befolgung dieser Verlautbarungen behilflich zu sein. Er ersetzt nicht Ihre Auseinandersetzung mit den Verlautbarungen und den Einsatz Ihrer Urteilskraft.. Die Sachverhalte in diesem Fragebogen enthalten Verweise auf die anzuwendenden Abschnitt in den IFRS. Die folgenden Publikationen in spanischer Sprache stehen Ihnen zur Verfügung:

bullet Estándares Internacionales de Información Financiera Cuestionario de cumplimiento 2009 (Word-Version, 858 KB)
bullet Estándares Internacionales de Información Financiera Cuestionario de cumplimiento 2009 (pdf-Version, 5.592 KB)

Die englischsprachige Originalversion steht Ihnen hier zur Verfügung. Unsere internationalen Kollegen pflegen eine eigene Seite mit spanischsprachigen Veröffentlichungen.

 

14. Januar 2010: Studie des Gemeinsamen Forums zu Finanzregulierung
Das Gemeinsame Forum der Finanzaufsichten hat eine Studie zu unterschiedlicher Art und unterschiedlichem Umfang von Finanzregulierung: Schlüsselaspekte und Empfehlungen herausgegeben. In dieser Studie werden die Schlüsselaspekte untersucht, die sich aus der unterschiedlichen Art der Finanzregulierung in der internationalen Banken-, Versicherungs- und Wertpapierbranche ergeben. Es werden auch Lücken aufgezeigt, die sich aus dem Umfang der Finanzregulierung in Bezug auf verschiedene Finanzaktivitäten ergeben, wobei ein besonderer Schwerpunkt auf bestimmte nicht regulierte oder wenig regulierte Unternehmen oder Tätigkeiten gelegt wird. Das Gemeinsame Forum hat diese Studie auf Bitte der G-20 erstellt, um dabei zu helfen, mögliche Bereiche zu identifizieren, in denen die Systemrisiken nicht vollständig im gegenwärtigen Aufsichtsrahmen erfasst werden, und um Empfehlungen hinsichtlich notwendiger Verbesserungen zur Stärkung der Regulierung des Finanzsystems auszusprechen.
In Anlage 2 der Studie (Grundlegende Analyse der Ziele der Finanzregulierung) heißt es:
Das Ziel des Kunden- oder Interessentenschutzes ist nicht gleichzusetzen mit dem Ziel, Systemrisiken zu reduzieren. Auf der einen Seite mag der Kundenschutz dabei helfen, Systemrisiken durch beispielsweise den Erhalt der Marktliquidität zu reduzieren, auf der anderen Seite kann dies die Systemrisiken erhöhen, indem die Marktdisziplin untergraben wird. Um die Finanzaufsichten dazu zu bewegen, größere Betonung auf das Ziel der Reduzierung von Systemrisiken zu legen, empfiehlt die G-20 in ihrem Bericht aus dem Jahr 2009 zur Stabilen Regulierung und Stärkung der Transparenz , dass "in Ergänzung ihrer Kernaufgabe die Aufträge aller nationalen Finanzregulierer, der Zentralbanken und der Aufsichtsbehörden sowie aller internationalen Finanzgremien und Standardsetzer (IASB, BCBS, IAIS und IOSCO) die Stabilität des Finanzsystems mit einbeziehen sollten".
Das Gemeinsame Forum ist ein Zusammenschluss aus dem Baseler Ausschuss für Bankenaufsicht, der internationalen Organisation der Wertpapieraufsichtsbehörden und der internationalen Vereinigung der Versicherungsaufsichten, der Sachverhalte von gemeinsamen Interesse für den Banken-, Wertpapier- und Versicherungssektor behandelt, einschließlich der Überwachung von Finanzkonglomeraten. Die Studie des Gemeinsamen Forums mitsamt den Empfehlungen finden Sie hier (in englischer Sprache, 512 KB).

 

14. Januar 2010: Verbreitete Rechnungslegungsfragen bei kleineren Unternehmen
2009 hielt die US-amerikanische Aufsichtsbehörde für Wirtschaftsprüfungsgesellschaften (Public Company Accounting Oversight Board, PCAOB) eine Reihe von Foren zur Prüfung bei kleineren Unternehmen ab. Teilnehmer waren Prüfer von registrierten Prüfungsgesellschaften, die kleinere börsennotierte Unternehmen prüfen. Bei diesen Foren ging der Stab der Abteilung Finanzierung von Aktiengesellschaften der US-amerikanischen Wertpapier- und Börsenaufsicht (Division of Corporation Finance der Securities and Exchange Commission, SEC) auf verbreitete Rechnungslegungsfragen von kleineren Emittenten ein, die ihm bei der Prüfung von Einreichungen von kleineren börsennotierten Unternehmen aufgefallen sind. Sie können sich die Präsentation des SEC-Stabs, in der einige der Sachverhalte zusammengefasst werden, hier herunterladen (in englischer Sprache, 528 KB). Für weitere SEC-Informationen für kleinere Unternehmen hat die SEC eine eigene Seite eingerichtet.

 

13. Januar 2010: Papier des FEE zu Risikovorsorge und Reservenbildung bei Banken

Der Europäische Wirtschaftsprüferverband (Fédération des Experts Comptables Européens, FEE) hat ein Papier mit dem Titel Risikovorsorge und Reservenbildung bei Banken: Ein Vergleich von Alternativen veröffentlicht. Ziel des Papiers soll sein, die Bedeutung bestimmter Begriffe klarzustellen, die von Politikern, Banken, Aufsichten, Rechnungslegern und anderen in Bezug auf die Risikovorsorge und Reservenbildung bei Banken verwendet werden, "da es bis dato kein gemeinsames Verständnis hinsichtlich der Bedeutung dieser Begriffe gibt". Das Papier soll auch den Lesern des kürzlich gemeinsam von EFRAG und FEE veröffentlichten Papiers zur Wertminderung von finanziellen Vermögenswerten helfen, indem Hintergrundinformationen und eine kurze Darstellung der wesentlichen Bestandteile der verschiedenen Ansätze und Modelle, die derzeit erörtert werden, zur Verfügung gestellt werden. In der Presseerklärung des FEE heißt es außerdem, dass das Papier "möglicherweise auch dabei helfen kann, die derzeitigen Erörterungen zur Wertminderung in Bezug auf die Vorschläge des International Accounting Standards Board (IASB) hinsichtlich der Wertminderung von finanziellen Vermögenswerten zu verstehen". Folgende Informationen stehen Ihnen in englischer Sprache zur Verfügung:

bullet FEE-Papier zur Risikovorsorge und Reservenbildung bei Banken (1,45 MB)
bullet Presseerklärung des FEE (34 KB)

 

13. Januar 2010: Anhörung des designierten Kommissionsmitglieds Michel Barnier
Zwei Ausschüsse des Europäischen Parlaments, der Ausschuss für Binnenmarkt und Verbraucherschutz (IMCO) und der Ausschuss für Wirtschaft und Währung (ECON), werden gemeinsam die Anhörung von Michel Barnier als designierten EU-Kommissar für Binnenmarkt und Dienstleistungen durchführen. Barnier hat schriftliche Antworten (160 KB) auf die Fragen ausgearbeitet, die die Ausschüsse im Vorfeld veröffentlicht hatten. Zur Rechnungslegung äußert er sich wie folgt:
Im Bereich Finanzberichterstattung wird eine meiner Prioritäten darin bestehen, dass all unsere Partner, insbesondere die Vereinigten Staaten, den Empfehlungen der G-20 folgend globale Rechnungslegungsstandards hoher Qualität anwenden. Auch die Führungs- und Entscheidungsstrukturen des IASB möchte ich deutlich verbessern. Für kleine und mittlere Unternehmen möchte ich einen ehrgeizigen Entwurf zur Modernisierung der Rechnungslegungsvorschriften vorlegen. Bei der gesetzlichen Abschlussprüfung schließlich werden meine Prioritäten die Weiterentwicklung der internationalen Zusammenarbeit, die es ermöglicht, zur gegenseitigen Anerkennung der Systeme für die Beaufsichtigung von Abschlussprüfern zu gelangen, und die mögliche Übernahme der internationalen Standards für die Abschlussprüfung (ISA) sein.
Die EU hat eine eigene Seite zu den Anhörungen eingerichtet. Kurzportraits von Barnier und den anderen designierten Kommissaren finden sie hier. Der Lebenslauf von Barnier steht Ihnen hier zur Verfügung (74 KB).

 

13. Januar 2010: Zwei gebundene IFRS-Ausgaben im Jahr 2010

Der IASB beabsichtigt, 2010 zwei verschiedenen Versionen der gebundenen Ausgabe der IFRS (sogenanntes Bound Volume) zu veröffentlichen:

bullet Eine Version wird die herkömmliche sein mit allen Verlautbarungen, die bis zum Veröffentlichungszeitpunkt herausgegeben wurden, einschließlich derer, die 2010 noch nicht verpflichtend anzuwenden sind (die Version soll einen roten Umschlag haben und wird daher das "rote Buch" genannt).
bullet Die andere Version wird nur die Verlautbarungen enthalten, deren Anwendung mit dem 1. Januar 2010 verpflichtend wird (diese Version soll einen blauen Umschlag haben und wird daher das "blaue Buch" genannt).

Der IASB geht davon aus, das blaue Buch mit dem Untertitel "Konsolidierte Fassung ohne vorzeitige Anwendung" um den 20. Januar 2010 herum veröffentlichen zu können. In Kürze soll eine Möglichkeit auf der Internetseite des IASB zur Verfügung stehen, um das blaue Buch vorzubestellen.

 

13. Januar 2010: Die wichtigsten Entwicklungen in der Finanzberichterstattung 2009 in den Vereinigten Staaten
Unsere US-amerikanischen Kollegen bieten eine Reihe von Publikationen zu den wichtigsten Entwicklungen in der Finanzberichterstattung 2009 an. Unter anderem geht es um Prüfungsstandards, Finanzberichterstattung, das regulatorische Umfeld und Fachtrends. Einen Überblick über die englischsprachigen Publikationen und die entsprechenden Verknüpfungen darauf finden Sie auf dieser Seite.

 

13. Januar 2010: 38. RIC-Sitzung - Sitzungspapiere
Die gestern gemeldeten technischen Probleme auf der Internetseite des DRSC sind behoben. Der größte Teil der Sitzungspapiere für den öffentlichen Teil der 38. RIC-Sitzung am 15. Januar 2010 stehen jetzt zum Herunterladen bereit. Die noch fehlenden Papiere sollen in den nächsten Tagen folgen.

 

12. Januar 2010: Mitschnitt der 139. DSR-Sitzung
Die Mitschnitte der einzelnen Tagesordnungspunkte der 139. DSR-Sitzung sind jetzt archiviert und können auf der Internetseite des DRSC abgerufen werden.

 

12. Januar 2010: Sitzungen des RIC werden öffentlich
Beginnend mit seiner 38. Sitzung am 15. Januar 2010 wird das Rechnungslegungs Interpretations Committee (RIC) seine Sitzungen unter Herstellung der Öffentlichkeit abhalten. Für Interessenten besteht dann die Möglichkeit, direkt vor Ort in Berlin oder per Live-Audio-Übertragung die Diskussionen der RIC-Sitzungen zu verfolgen. Damit will das RIC seine Meinungsbildung und seine Entscheidungen zu aktuellen Fragen der Rechnungslegung transparenter machen. Zu den Sitzungen werden im Vorfeld Sitzungsunterlagen bereitgestellt. Weitere Informationen, u.a. die Agenda und eine Möglichkeit zur Anmeldung, finden Sie hier. Wegen technischer Probleme stehen die Sitzungspapiere zur Zeit noch nicht zur Verfügung. Dies soll bis zum 15. Januar behoben sein.

 

11. Januar 2010: IDW nimmt Stellung zu E-DRS 24 "Latente Steuern"
Das IDW hat mit Schreiben vom 7. Januar 2010 (75 KB) an das DRSC bzw. den DSR Stellung genommen zu dem Entwurf eines Deutschen Rechnungslegungs Standards Nr. 24 "Latente Steuern" (E-DRS 24), der anlässlich der Änderungen der §§ 274, 306 HGB durch das BilMoG zur Ersetzung des DRS 10 "Latente Steuern im Konzernabschluss" führen soll. In der Stellungnahme werden speziell die in E-DRS 24 vorgesehenen Regelungen adressiert, die nicht in Einklang mit den jeweiligen Aussagen in dem im Juni 2009 veröffentlichen IDW ERS HFA 27 stehen. Dies betrifft vor allem die Berücksichtigung auch solcher steuerlicher Verlustvorträge, deren Verrechenbarkeit erst nach Ablauf von fünf Jahren zu erwarten ist, im Falle eines Überhangs passivischer Latenzen sowie das Erfordernis zur Aufstellung einer Überleitungsrechnung vom ausgewiesenen zum erwarteten Steueraufwand.

 

11. Januar 2010: IDW gegen Änderung der Abschreibungsregeln zur Lösung von Kreditproblemen
Mit Schreiben vom 7. Januar 2010 (59 KB) hat sich das Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) gegenüber der Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft gegen die Veränderungen von Abschreibungsregeln mit dem Ziel der Verhinderung von Insolvenzen geäußert.

 

11. Januar 2010: IDW ERS KHFA 1 n.F. veröffentlicht
Seit der Verabschiedung der IDW Stellungnahme zur Rechnungslegung: Einzelfragen zur Rechnungslegung von Krankenhäusern (IDW RS KHFA 1) durch den Krankenhausfachausschuss (KHFA) am 29.11.2004 haben sich mehrere Gesetzesänderungen im Gesundheitsbereich ergeben, die sich auf die Finanzierung und die Rechnungslegung von Krankenhäusern auswirken. Insbesondere vor dem Hintergrund der Verabschiedung des Gesetzes zum ordnungspolitischen Rahmen der Krankenhausfinanzierung ab dem Jahre 2009 (Krankenhausfinanzierungsreformgesetz – KHRG) hat der KHFA eine Neufassung dieser Verlautbarung erarbeitet und am 05.11.2009 den Entwurf einer Neufassung der IDW Stellungnahme zur Rechnungslegung: Rechnungslegung von Krankenhäusern (IDW ERS KHFA 1 n.F.) verabschiedet. Die billigende Kenntnisnahme durch den Hauptfachausschuss (HFA) erfolgte am 26.11.2009. Der Entwurf berücksichtigt nunmehr die aktuelle Gesetzeslage und wurde dementsprechend u.a. um Ausführungen zur Investitionsförderung mittels der sog. Baupauschale (§ 18 Abs. 1 Nr. 1 KHGG NRW) ergänzt. Der Entwurf steht auf der Internetseite des IDW zum Herunterladen zur Verfügung. Er wird außerdem in Heft 3/2010 der IDW Fachnachrichten veröffentlicht werden.

 

11. Januar 2010: DRSC-Quartalsbericht Q4/2009
Der Bericht des DRSC zum 4. Quartal 2009, der in strukturierter Form über aktuelle Aktivitäten des IASB/IFRIC, anderer Organisationen wie insbesondere EFRAG sowie des DRSC (DSR/RIC) informiert, steht auf der Internetseite des DRSC zum Herunterladen bereit (42 Seiten, 1.054 KB). Im Vorwort zum Quartalsbericht gibt die Präsidentin des DSR Liesel Knorr folgende Einschätzung der Lage in Europa nach Aufschiebung der Entscheidung in Bezug auf die Übernahme von IFRS 9:
Positiv auf EU- Ebene ist zu konstatieren, dass – von der Nicht-Indossierung von IFRS 9 abgesehen – der Tisch in Sachen sonstiger Indossierungen ziemlich aufgeräumt erscheint. Die Kommission hat im abgelaufenen Quartal insgesamt sechs Indossierungen vorgenommen und damit lediglich sieben offen. Im Vergleich zum Status per 31.12.2008 ist dies eine gute Bilanz. Doch auch hier sei warnend erwähnt, dass in Anbetracht der gemäß dem IASB-Arbeitsplan vom November 2009 anstehenden Veröffentlichung von elf neuen oder geänderten IFRS in 2010 (ohne Interpretationen) keine Zeit bleiben wird, sich auf dem Erreichten auszuruhen. Unter anderem die Neukonstituierung der Europäischen Kommission, die ihre Arbeit nicht vor Februar 2010 aufnehmen wird, stellt eine unbekannte Größe und damit eine Unsicherheit im Hinblick auf künftige Indossierungen dar.

 

10. Januar 2010: Finanzstabilitätsboard begrüßt Fortschritte des IASB
Der Finanzstabilitätsboard (Financial Stability Board, FSB) tagte am 9. Januar 2010 in Basel, um seine Agenda einer Reform des aufsichtsrechtlichen Rahmens voranzutreiben und den Zeitplan für die Entwicklung und Umsetzung der Politik im Jahr 2010 zu bekräftigen. Auf der Sitzung verständigte man sich auch auf einen Rahmen für die Stärkung der Einhaltung internationaler Standards und überprüfte die gegenwärtigen Bedingungen und Anpassungen im Finanzsystem. Im Hinblick auf die IFRS wird in der Pressemitteilung zu der Sitzung Folgendes ausgeführt (in englischer Sprache, 42 KB):
Stärkung der Bilanzierungsstandards. Wie von den Führern der G-20 erbeten, beobachtet der FSB weiterhin den Fortschritt bei der Umsetzung den Empfehlungen von G-20 und FSB hinsichtlich verbesserter und vereinheitlichter Bilanzierungsstandards. Die Mitglieder des FSB begrüßen den Plan des IASB, seinen erweiterten fachlichen Dialog mit den Aufsichtsbehörden und Marktregulatoren zu Rechnungslegungssachverhalten von Finanzinstitutionen fortzusetzen und seine volle Überprüfung des Standards zu Finanzinstrumenten bis zum Ende dieses Jahres abzuschließen.

 

9. Januar 2010: Mitschrift von der IFRIC-Sitzung im Januar 2010
Das International Financial Reporting Interpretations Committee (IFRIC) kam am Donnerstag und Freitag, den 7. und 8. Januar 2010 in den Geschäftsräumen des IASB in London zu einer Sitzung zusammen. Die Übersetzung der vorläufigen und inoffiziellen Mitschrift, die Beobachter von Deloitte angefertigt haben, stellen wir Ihnen wie immer auf einer eigenen Seite zur Verfügung.

 

9. Januar 2010: IFRS-Newsletter von Deloitte in spanischer Sprache

Unsere kolumbianischen Kollegen haben weitere spanische Übersetzungen angefertigt, und zwar von den folgenden Publikationen:

bullet Boletín de Actualización IAS Plus – IASB emite enmiendas al IAS 24 (32 KB)
Spanische Fassung des IAS Plus Update-Newsletters vom November 2009 – IASB gibt Änderungen an IAS 24 heraus (68 KB)
bullet Boletín de Actualización IAS Plus – IFRIC aclara la contabilidad de la deuda por swaps de patrimonio (28 KB)
Spanische Fassung des IAS Plus Update-Newsletters vom Dezember 2009 – IFRIC stellt Bilanzierung für Debt-to-Equity-Swaps klar (IFRIC 19) (79 KB)
bullet Boletín de Actualización IAS Plus – IASB enmienda la IFRIC 14 (31 KB)
Spanische Fassung des IAS Plus Update-Newsletters vom Dezember 2009 – IASB ändert IFRIC 14 (60 KB)

Sie finden alle unsere Ressourcen in spanischer Sprache hier.

 

8. Januar 2010: Heads Up zu neuen Angaben im Öl- und Gasbereich
Unsere US-amerikanischen Kollegen haben einen Heads Up-Newsletter mit dem Titel FASB aktualisiert die Schätzung von Öl- und Gasvorkommen sowie die Angabevorschriften herausgebracht. In dem Newsletter wird die Aktualisierung der Bilanzierungsstandards (Accounting Standards Update, ASU) Nr. 2010-03 erläutert, die der FASB am 6. Januar 2010 herausgegeben hat, um die Schätzung von Öl- und Gasvorkommen sowie die Angabevorschriften des FASB in ASC 932* mit neuen Vorschriften der SEC in Einklang zu bringen, die zum 31. Dezember 2009 in Kraft getreten sind. Den Newsletter können Sie hier herunterladen (in englischer Sprache, 132 KB).
*Abschnitt 932 der Kodifizierung der Bilanzierungsstandards (Accounting Standards Codification, ASC) umfasst Leitlinien, die zuvor in den FASB-Standards Nr. 19 und 69, den Interpretationen Nr. 33 und 36 sowie in FSP FAS 19-1 enthalten waren.

 

8. Januar 2010: IFRS-Musterkonzernabschluss 2009 in chinesischer Sprache

Unsere chinesischen Kollegen haben die chinesischsprachige Übersetzung unsere IFRS-Musterkonzernabschlusses für das Jahr, das am 31. Dezember 2009 endete, veröffentlicht. In diesem Musterkonzernabschluss wird die Anwendung der Ausweis- und Angabevorschriften in den IFRS durch ein Unternehmen veranschaulicht, das kein erstmaliger IFRS-Anwender ist. Er enthält zudem weitere Angaben, die als beste Praxis angesehen werden, v.a. dort, wo solche Angaben in den veranschaulichenden Beispielen eines bestimmten Standards gegeben werden. Sie können sich den IFRS-Musterkonzernabschluss 2009 in chinesischer Sprache hier herunterladen (2.420 KB).

 

8. Januar 2010: Musterkonzernabschluss 2009 nach HKFRS
Das asiatisch-pazifische IFRS Centre of Excellence von Deloitte in Hongkong hat einen veranschaulichenden Abschluss für das Jahr, das am 31. Dezember 2009 endete, veröffentlicht. In diesem Musterkonzernabschluss wird die Anwendung der Rechnungslegungsstandards von Hongkong (Hong Kong Financial Reporting Standards, HKFRS) sowie die Vorschriften des Unternehmensrechts von Hongkong sowie die Regeln für die Börsennotierung und den Markt für Wachstumsunternehmen an der Wertpapierbörse von Hongkong veranschaulicht. Der Abschluss spiegelt die vorzeitige Anwendung von HKFRS 3 Unternehmenszusammenschlüsse (überarbeitet 2008) und HKAS 27 Konzern- und separate Abschlüsse (überarbeitet 2008) vor ihrem Datum des Inkrafttretens wider. Weil die HKFRS mit den IFRS übereinstimmen, wird mit diesem Abschluss auch die Befolgung der IFRS für Jahre, die am 31. Dezember 2009 endeten, veranschaulicht. Den Musterjahresabschluss 2009 nach den Rechnungslegungsstandards von Hongkong können Sie hier herunterladen (in englischer Sprache, 1.214 KB).

 

8. Januar 2010: Internetsendung von Deloitte zur Berichterstattung am Jahresende

Am 13. Januar 2010 werden unsere US-amerikanischen Kollegen eine 90-minütige Dbriefs-Internetsendung zu Rechnungslegungssachverhalten zum Jahresende abhalten, in der auch einige IFRS-Themen abgedeckt werden. Zu den Themen gehören insbesondere folgende:

bullet Themen und Höhepunkte von der SEC/AICPA-Konferenz im Dezember 2009
bullet Jüngste Entwicklungen hinsichtlich der Anwendung der IFRS durch börsennotierte US-Unternehmen
bullet Die regulatorische Sichtweise zu Angaben bezüglich Wertminderungen des Geschäfts- oder Firmenwerts sowie non-GAAP-Kennzahlen
bullet Umfassende Updates rund um die jüngsten Entwicklungen in der Rechnungslegung

Details zur Internetsendung:

bullet Titel: Rechnungslegungssachverhalte zum Jahresende: Aktueller Stand bei derzeitigen Themen und Posten, die sich am Horizont abzeichnen
bullet Datum und Uhrzeit: 13. Januar 2010, 14:00 - 15:30 US-amerikanische Ostküstenzeit (MEZ + 6 Stunden)
bullet Weiterführende Informationen und Registrierung

 

8. Januar 2010: Tagesordnung für die IASB-Sitzung im Januar 2010
Der IASB wird seine reguläre monatliche Sitzung im Januar 2010 von Montag bis Donnerstag, den 18.-21. Januar 2010 in seinen Büroräumen in London abhalten. Die Sitzungsteile am Montag, Dienstag und Mittwochmorgen finden gemeinsam mit dem FASB statt. Am Freitag wird der Board nicht tagen. Die Sitzung steht Beobachtern offen und wird im Internet übertragen. Nachfolgend geben wir die Tagesordnung für die Sitzung wieder.

Tagesordnung für die IASB-Boardsitzung
18.-21. Januar 2010, London

Montag, 18. Januar 2010 – Gemeinsame Sitzung mit dem FASB (13:00 - 19:00 Uhr Londoner Zeit)

bullet Bewertung zum beizulegenden Zeitwert
bullet Erlöserfassung
bullet Finanzinstrumente mit Eigenschaften von Eigenkapital

Dienstag, 19. Januar 2010 – Gemeinsame Sitzung mit dem FASB (08:00 - 18:45 Uhr Londoner Zeit)

bullet Versicherungsverträge
bullet Darstellung des Abschlusses
bullet Konsolidierung
bullet Ablösung von IAS 39: Bilanzierung von Sicherungsbeziehungen

Mittwoch, 20. Januar 2010 – Gemeinsame Sitzung mit dem FASB bis 12:45 Uhr (08:00 - 16:30 Uhr Londoner Zeit)

Gemeinsame Sitzung:
Aufzählung Leasingverhältnisse
Aufzählung Ablösung von IAS 39: Klassifizierung und Bewertung – finanzielle Verbindlichkeiten
IASB-Sitzung:
Aufzählung Darstellung des Abschlusses
Aufzählung Ausbuchung von Finanzinstrumenten
Aufzählung Leasingverhältnisse

Donnerstag, 21. Januar 2010 (08:30 - 14:15 Uhr Londoner Zeit)

bullet IFRIC: Aktueller Stand
bullet Änderung an IFRS 1 – Ausnahme von Vergleichsangaben nach IFRS 7
bullet IFRS 5: Aufgegebene Geschäftsbereiche
bullet Leistungen nach Beendigung des Beschäftigungsverhältnisses

 

8. Januar 2010: IFRS-Newsletter von Deloitte in spanischer Sprache

Unsere kolumbianischen Kollegen haben die spanische Übersetzung der folgenden IFRS-Publikation veröffentlicht:

bullet Boletín de Actualización IAS Plus – IFRS 9 Instrumentos financieros (43 KB)
Spanische Fassung von: IAS Plus Update Oktober 2009 – IFRS 9 Finanzinstrumente (226 KB)

Sie finden alle unsere Ressourcen in spanischer Sprache hier.

 

7. Januar 2010: Sieben Verlautbarungen warten auf Übernahme durch die EU
EFRAG hat den Bericht, der den Status zum Übernahmeprozess jedes IFRS, einschließlich Standards, Interpretationen und Änderungen gemäß der europäischen Rechnungslegungsregulierung aufzeigt, aktualisiert. Laden Sie sich den Status des Übernahmeprozesses vom 7. Januar 2010 herunter (in englischer Sprache, 127 KB). Derzeit wurden die folgenden sieben IASB-Verlautbarungen noch nicht für die Anwendung in Europa übernommen:

Standards

bullet IFRS 9 Finanzinstrumente

Interpretationen

bullet Änderungen an IFRIC 14 Vorauszahlungen im Rahmen einer Mindestfinanzierungsvorschrift
bullet IFRIC 19 Tilgung finanzieller Verbindlichkeiten durch Eigenkapitalinstrumente

Änderungen

bullet Änderungen an verschiedenen IFRS, die sich aus dem jährlichen Verbesserungsprozess ergeben
bullet IFRS 2 Anteilsbasierte Vergütungen – Bilanzierung von in bar erfüllten anteilsbasierten Vergütungen im Konzern
bullet IFRS 1 Erstmalige Anwendung der International Financial Reporting Standards – Änderungen bezüglich der rückwirkenden Anwendung der IFRS auf bestimmte Situationen
bullet IAS 24 Angaben zu nahe stehenden Unternehmen und Personen

 

7. Januar 2010: IASB-Vorsitzender wird Präsident des ICAS werden
Der Vorsitzende des International Accounting Standards Boards, Sir David Tweedie, wurde als stellvertretender Präsident des Instituts der Wirtschaftsprüfer von Schottland (Institute of Chartered Accountants of Scotland, ICAS) nominiert. Der Bekanntmachung von ICAS zufolge erfolgt die Ernennung "in Anerkennung des herausragenden Beitrags von Sir David zum Berufsstand der Wirtschaftsprüfer und zum ICAS und erfolgt im Hinblick darauf, dass er im Jahr 2012 Präsident des Instituts wird. Sir David wird sein Amt beim IASB zum 30. Juni 2011 aufgeben." (in englischer Sprache, 47 KB). Die Rolle des stellvertretenden Präsidenten wird nicht vergütet und wird nicht im Konflikt mit den Aufgaben von Sir David beim IASB stehen.

 

7. Januar 2010: Bedenken hinsichtlich der Umsetzung von IFRS 3
Der Rat für Rechnungslegung (Financial Reporting Council, FRC) des Vereinigten Königreichs hat eine Studie mit dem Titel Bilanzierung von Erwerben herausgegeben (in englischer Sprache, 223 KB), in welcher er die Qualität der Bilanzierung und der Berichterstattung über Erwerbe nach IFRS 3 Unternehmenszusammenschlüsse untersucht. Unternehmen teilten dem FRC mit, dass die Bilanzierung von Erwerben kostenträchtig und schwierig ist; gleichzeitig sagten Anleger, dass die entsprechenden Informationen nicht nützlich seien.
Der FRC fand heraus, dass IFRS 3 "von Unternehmen infolge mangelnder Vertrautheit mit dessen Vorschriften und der Komplexität bei der Bewertung immaterieller Vermögenswerte wie Markenzeichen und Kundenbeziehungen schlecht angewendet wird". Die Studie ergab, dass Unternehmen "ungenügende und uneinheitliche Informationen über wesentliche Erwerbe in ihren geprüften Abschlüssen zur Verfügung gestellt haben, wenn man dies mit dem Kalkül für diese Erwerbe und den unterstützenden Informationen, die sie in ihrem Lagebericht geben, vergleicht."

Der FRC beabsichtigt, über die kommenden 18 Monate eine Folgeuntersuchung zu dieser Studie erstellen und dem IASB Rückmeldung zu geben. Der FRC ist der unabhängige Regulator des Vereinigten Königreichs, der für die Förderung des Vertrauens in die Berichterstattung und die Governance von Unternehmen verantwortlich zeichnet.

 

7. Januar 2010: Aktienbasierte Vergütungen – IFRS vs. US-GAAP

Unsere US-amerikanischen Kollegen haben die Publikation Ein eingehenderer Blick auf aktienbasierte Vergütungspläne und IFRS: Bilanzierungsunterschiede von Bedeutung (in englischer Sprache, 908 KB) veröffentlicht. Unterschiede zwischen den IFRS und US-GAAP – selbst auf Gebieten, auf denen eine weitgehende Vereinheitlichung besteht – können zu Änderungen führen, die letzten Endes eine Auswirkung auf den Abschluss eines Unternehmens und dessen Ertragsteuerposition haben können. Ein eingehenderer Blick darauf, inwiefern US-GAAP und IFRS bei aktienbasierten Vergütungsplänen voneinander abweichen kann wichtige Sachverhalte zutage fördern, auf die sich Unternehmen konzentrieren sollten, wenn sie eine Strategie für den Übergang auf IFRS ausarbeiten. Themengebiete, bei denen Unterschiede festgestellt wurden und die in dieser Publikation behandelt werden, umfassen:
bullet Klassifizierung aktienbasierter Vergütungen
bullet Bewertung und Ansatz
bullet Effektiver Steuersatz
bullet Informationssysteme

 

6. Januar 2010: Agendaseiten aktualisiert

Wir haben die folgenden Seiten auf IAS PLUS.de aktualisiert, um die Erörterungen und Entscheidungen widerzuspiegeln, die der IASB auf seiner regulären Sitzung im Dezember 2009 und auf der gestrigen Sondersitzung getroffen hat:

bullet Rahmenkonzept: Phase C – Bewertung
bullet Konsolidierung
bullet Ausbuchung
bullet Aufgegebene Geschäftsbereiche
bullet Emissionshandelsschemata
bullet Leitlinien zur Bewertung zum beizulegenden Zeitwert
bullet Finanzinstrumente mit Eigenschaften von Eigenkapital
bullet Finanzinstrumente: Bilanzierung von Sicherungsbeziehungen
bullet Finanzinstrumente: Klassifizierung und Bewertung
bullet Darstellung des Abschlusses
bullet IAS 37 – Bewertung
bullet Versicherungsverträge
bullet Gemeinsame Vereinbarungen
bullet Leasingverhältnisse
bullet Leistungen nach Beendigung des Arbeitsverhältnisses
bullet Erlöserfassung

 

6. Januar 2010: Mitschrift von der Sondersitzung von IASB und FASB am 5. Januar 2010
Der International Accounting Standards Board hielt am 5. Januar 2010 gemeinsam mit dem Financial Accounting Standards Boards eine Sondersitzung ab, auf der jene Agendapapiere erörtert wurden, die aus Zeitgründen auf der regulären Sitzung im Dezember 2009 nicht diskutiert werden konnten. Die Übersetzung der vorläufigen und inoffiziellen Mitschrift, die Beobachter von Deloitte angefertigt haben, stellen wir Ihnen wie immer auf einer eigenen Seite zur Verfügung.

 

5. Januar 2010: IASB veröffentlicht Teile der vorgeschlagenen Änderungen an IAS 37 erneut zur Stellungnahme
Der International Accounting Standards Board (IASB) hat heute den Entwurf eines Abschnitts des Ersatzes für IAS 37 Rückstellungen, Eventualschulden und Eventualforderungen zwecks öffentlicher Stellungnahme auf seiner Internetseite veröffentlicht. Der Abschnitt enthält überarbeitete Vorschläge für Schulden, die in den Anwendungsbereich von IAS 37 fallen. IAS 37 ist auf Schulden anzuwenden, die nicht in den Anwendungsbereich von anderen Standards fallen - beispielsweise Verpflichtungen zur Stilllegung oder Entsorgung von Vermögenswerten oder Schulden, die aus Rechtsstreitigkeiten entstehen. Der IASB hatte bereits 2005 Vorschläge zur Änderung von IAS 37 einschließlich überarbeiteter Bewertungsvorschriften veröffentlicht. Vor dem Hintergrund der eingegangenen Stellungnahmen war jedoch deutlich geworden, dass weitere Leitlinien zu einem Teil dieser Vorschläge notwendig sind: der Bewertung dieser Schulden. Der wesentliche Bewertungsgrundsatz ist dabei der folgende:
Die Bewertung dieser Schulden erfolgt mit dem Betrag, den das Unternehmen vernünftigerweise zahlen würde, um zum Bewertungszeitpunkt von der Schuld entbunden zu sein.
Um eine Einordnung des vorgeschlagenen Abschnitts zu Bewertungen in den gesamten vorgeschlagenen Standard zu ermöglichen, erarbeitet der IASB derzeit einen Arbeitsentwurf, der im Februar 2010 auf der Internetseite des IASB zur Verfügung gestellt werden soll. Die Kommentierungsfrist für den heute veröffentlichten Entwurf endet am 12. April 2010; der endgültige Gesamtstandard soll noch 2010 veröffentlicht werden. Folgende Informationen in englischer Sprache stehen Ihnen zur Verfügung:
bullet Presseerklärung des IASB (97 KB)
bullet Snapshot des Stabs des IASB, in dem die Vorschläge allgemein erläutert werden (33 KB)
bullet Entwurf Bewertung von Schulden in IAS 37 (243 KB)

 

5. Januar 2010: Bedenken hinsichtlich der Umsetzung von IFRS 8

Der britische Prüfungsausschuss zur Finanzberichterstattung (Financial Reporting Review Panel, FRRP) hat eine Presserklärung mit dem Titel FRRP hebt die Herausforderungen bei der Umsetzung der neuen Vorschriften bei der Berichterstattung über Geschäftssegmente hervor herausgegeben (FRRP Highlights the Challenge of Implementing New Segmental Reporting Requirements). Darin werden Bedenken hinsichtlich der Art und Weise ausgedrückt, wie Unternehmen Bericht über die Erfolge von Hauptteilen ihres Geschäftsbetriebs vor dem Hintergrund der Einführung von IFRS 8 Geschäftssegmente Bericht erstatten. Mit IFRS 8 wird von Unternehmen gefordert, eine Analyse der Gewinne, Vermögenswerte und Schulden zur Verfügung zu stellen, anhand derer Anleger die Erfolge der Hauptteile des Geschäftsbetriebs, der sogenannten Segmente, beurteilen können. Der FRRP prüfte eine Stichprobe von Zwischenberichten aus dem Jahr 2009 und Abschlussberichten aus dem Jahr 2008 und stellte eine Reihe von Fragen zur Umsetzung von IFRS 8. Dies war besonders in den Fällen der Fall, in denen

bullet nur über ein Geschäftssegment Bericht erstattet wurde aber der Konzern gemischt aufgestellt zu sein scheint mit verschiedenen Geschäftszweigen oder geschäftlicher Tätigkeit in verschiedenen Ländern,
bullet die im narrativen Bericht ausgeführte Analyse von den Geschäftssegmenten abweicht, die im Abschluss gezeigt werden,
bullet die Titel und die Verantwortlichkeiten der Vorstände oder der Geschäftsführung auf eine organisatorische Struktur hinweisen, die nicht in den Geschäftssegmenten widergespiegelt ist oder
bullet die narrative Berichterstattung sich auf nicht IFRS-bezogene Werte bezieht während die Segmentangaben auf IFRS-Beträgen beruhen.

In seiner Verlautbarung ermutigt der Prüfungsausschuss die Unternehmensleitungen, ihre ursprünglichen Schlussfolgerungen über ihre Segmentberichterstattung zu überprüfen, indem sie sich die folgenden Fragen stellen:

  1. Was sind die Hauptentscheidungen in Bezug auf die Geschäftstätigkeit, die im Rahmen der Führung des Unternehmens gefällt werden?
  2. Wer trifft diese Hauptentscheidungen in Bezug auf die Geschäftstätigkeit?
  3. Wer stellt jeweils das Segmentmanagement (wie im Standard definiert) dar, und an wen erstatten diese Leute Bericht?
  4. Wie werden die Aktivitäten des Segmentmangements in den Informationen dargestellt, die von der Unternehmensführung verwendet werden, um die Erfolge zu bewerten und den einzelnen Segmenten Ressourcen zuzuweisen?
  5. Werden die Zusammenfassungen von Geschäftssegmenten in ein berichtspflichtiges Segment von den Aggregationskriterien des Standards unterstützt und stehen sie im Einklang mit dem Kernprinzip?
  6. Basieren die Informationen über die berichtspflichtigen Segmente auf IFRS-Werten oder auf einer anderen Grundlage?
  7. Sind die berichteten Segmentbeträge auf die zusammengefassten IFRS-Beträge übergeleitet worden?
  8. Zeigen die Berichte die Faktoren, die angewendet wurden, um die berichtspflichtigen Segmente zu identifizieren, einschließlich der Grundlage, auf der das Unternehmen organisiert ist?

 

5. Januar 2010: FCAG wendet sich an die G-20

In einem Schreiben an den koreanischen Premierminister Chung Un-Chan in seiner Funktion als Vorsitzender der G-20 erstattet die Beratungsgruppe zur Finanzmarktkrise (Financial Crisis Advisory Group, FCAG) Bericht über ihre Schlussfolgerungen ihrer Tagung vom 15. Dezember 2009. (Die Übersetzung der vorläufigen und inoffiziellen Mitschrift, die Beobachter von Deloitte bei dieser Sitzung angefertigt haben, finden Sie hier.) In ihrem Schreiben lobt die FCAG die Fortschritte, die von IASB und FASB bei der Abarbeitung der Empfehlungen der FCAG erzielt worden sind, ermutig zu weiteren Anstrengungen zur Erreichung eines einzigen Satzes hochwertiger, weltweit harmonisierter Rechnungslegungsstandards, mahnt weiterhin Unabhängigkeit und Rechenschaftspflicht an und fordert alle interessierten Parteien auf, sich in den Prozess einzubringen. Folgende Dokumente stehen Ihnen in englischer Sprache zur Verfügung:

bullet Schreiben der FCAG an den koreanischen Premierminister (26 KB)
bullet Übersicht über die derzeitige Besetzung der FCAG (20 KB)
bullet Tabellarische Zusammenfassung der Einschätzungen der FCAG, inwieweit die Standardsetzer den Empfehlungen bisher entsprochen haben (155 KB)
bullet Gemeinsame Ziele, Werte und Prinzipien von IASB und FASB, wie sie von der FCAG ausdrücklich unterstützt werden (26 KB)

 

5. Januar 2010: Aktualisierte Agenda für die IFRIC-Sitzung am 7. und 8. Januar
Das International Financial Reporting Interpretations Committee (IFRIC) wird am Donnerstag und Freitag, den 7. und 8. Januar 2010 in den Geschäftsräumen des IASB in London tagen (am 8. Januar nur morgens). IFRIC hat geringfügige Änderungen an der geplanten Tagesordnung vorgenommen; wir haben unsere Meldung vom 2. Januar entsprechend aktualisiert.

 

4. Januar 2010: Vielen Dank für Ihre Treue!

Auch 2009 war wieder ein erfolgreiches Jahr für IAS PLUS.de. Wir zählten 402.102 Besucher, die insgesamt 697.876 mal IAS PLUS.de aufriefen. Das sind im Vergleich zum Vorjahr 20,65% mehr Besucher und 25,74% mehr Seitenzugriffe. Im Durchschnitt ruft jeder Besucher 1,74 Seiten unserer Internetpräsenz auf. Hier ein paar weitere Informationen zum Besucherverhalten:

bullet Am häufigsten aufgerufen wird unsere Startseite, gefolgt von der Überblickseite über die Standards und der Suchfunktion. Bei den Standards werden am häufigsten IAS 39, IFRS 7 und IFRS 3 abgefragt.
bullet Die meisten Verweise auf IAS PLUS.de stammen aus Google. Aus google.de, google.at, google.com und google.ch erfolgen 83,49% der indirekten Seitenzugriffe - legen Sie sich doch eine Verknüpfung in Ihre Taskleiste, dann müssen Sie uns nicht suchen.
bullet Die meisten Leser von IAS PLUS.de stammen aus Deutschland (79,8%), gefolgt von Österreich (8,7%) und der Schweiz (8,2%). Wir haben aber auch Leser in zwölf weiteren europäischen Ländern und werden sogar aus Russland, den Vereinigten Staaten und Singapur aufgerufen.
bullet Innerhalb Deutschlands wird IAS PLUS.de am häufigsten aus dem Postleitbereich Saarbrücken aufgerufen - allein an der Universität des Saarlandes finden sich 0,5% unserer Leser. Gefolgt wird Saarbrücken von Frankfurt, Hamburg, Düsseldorf und München.

 

4. Januar 2010: Argentinien verlangt IFRS ab 2012
Die nationale Wertpapieraufsicht von Argentinien (Comisión Nacional de Valores, CNV), eine Behörde des argentinischen Ministeriums für Wirtschaft und öffentliche Finanzen, hat eine Vorschrift verabschiedet, der zufolge alle Unternehmen, die öffentlich Beteiligungs- oder schuldrechtliche Instrumente anbieten, ihre Abschlüsse unter Verwendung der IFRS aufstellen müssen. Die Vorschrift gilt für Abschlüsse des Jahres, das am 31. Dezember 2012 endet, Unternehmen können ihren Abschluss freiwillig ab Januar 2011 nach IFRS aufstellen. Argentinische Unternehmen, die derzeit IFRS-Abschlüsse ergänzend aufstellen, können die IFRS ab 2010 verwenden. Die neuen Vorschriften wurden mit der Resolución General No. 562 übernommen (in spanischer Sprache). Weiterführende Information zur Rechnungslegung in Argentinien stellen wir Ihnen auf IAS PLUS.de auf der Länderseite Argentinien zur Verfügung.

 

2. Januar 2010: Tagesordnung für die IFRIC-Sitzung am 7. und 8. Januar 2010
Das International Financial Reporting Interpretations Committee (IFRIC) wird am Donnerstag und Freitag, den 7. und 8. Januar 2010 in den Geschäftsräumen des IASB in London tagen (am 8. Januar nur morgens). Die Sitzung ist öffentlich und wird live im Internet übertragen. Nachfolgend geben wir die vorläufige Tagesordnung wieder.
Tagesordnung für die IFRIC-Sitzung
Donnerstag und Freitag, 7. und 8. Januar 2010
aktualisiert

Donnerstag, 7. Januar 2010 (10:00 - 18:30 Uhr)

bullet Einführung
bullet IAS 16 Sachanlagen – Bilanzierung von Abraumkosten während der Produktionsphase in der Bergbaubranche
bullet IFRS 2 Anteilsbasierte Vergütungen – Ausübungs- und Nichtausübungsbedingungen
bullet Überprüfung der vorläufigen Agendaentscheidungen, die in der Novemberausgabe von IFRIC Update veröffentlicht wurden
bullet IAS 38 Immaterielle Vermögenswerte – Abschreibungsmethode
bullet IFRS 2 Anteilsbasierte Vergütung – wo die Art der Erfüllung von zukünftigen Ereignissen abhängt
bullet IAS 27 Konzern- und separate Abschlüsse – Darstellung von Vergleichszahlen bei Anwendung der Interessenzusammenführungsmethode
bullet IAS 27 Konzern- und separate Abschlüsse – Zusammengefasste Abschlüsse und neu abgegrenzte Berichtseinheiten
bullet IAS 18 Erlöse – Erhalt einer Dividende in Form eigener Anteile
bullet IFRS 4 Versicherungsverträge und IAS 32 Finanzinstrumente: Ausweis – Anwendungssachverhalt bei Anlagen in REITs
bullet IAS 32 Finanzinstrumente: Ausweis – 'fest gegen fest'-Bedingung
bullet Jährliche Verbesserungen – Erörterung der eingegangenen Stellungnahmen
bullet IFRS 1 – Neubewertungsgrundlage für angenommene Anschaffungskosten
bullet IAS 27 – Wertminderung von Anteilen an Tochter-, Gemeinschafts- und assoziierten Unternehmen im Einzelabschluss des Investors
bullet IFRS 3 – Bemessung nicht beherrschender Anteile
bullet IFRS 3 – Übergangsvorschriften für bedingte Gegenleistungen aus einem Unternehmenszusammenschluss, der vor dem Zeitpunkt des Inkrafttretens des überarbeiteten IFRS 3 geschah
bullet IFRS 7 – Angaben zur Art und zum Ausmaß der Risiken aus Finanzinstrumenten
bullet IAS 28 – Partielle Anwendung der Fair Value Option für die Bewertung von Anteilen an assoziierten Unternehmen

Freitag, 8. Januar 2010 (09:00 - 12:30 Uhr)

bullet Empfehlungen des Stabs zu vorläufigen Agendaentscheidungen
bullet IFRS 8 Geschäftssegmente und IAS 36 Wertminderung von Vermögenswerten – Übergangsvorschriften für die Änderung von IFRS 8
bullet IAS 21 Die Auswirkungen von Änderungen der Wechselkurse – Bestimmung der funktionalen Währung einer Investmentholdinggesellschaft
bullet IAS 32 Finanzinstrumente: Ausweis – Klassifizierung von Instrumenten als Eigen-/Fremdkapital, die eine Verpflichtung zur Lieferung von Barmitteln im Ermessen der Anteilseigner vorsehen
bullet IFRS 1 Erstmalige Anwendung der International Financial Reporting Standards – Bilanzierung von Herstellungskosten, die Teil selbst erstellten Vermögens sind, zum Zeitpunkt des Übergangs
bullet IAS 39 Finanzinstrumente: Ansatz und Bewertung – Bemessungseinheit bei Termingeschäften mit volumetrischer Optionalität
bullet Administrativer Sitzungsteil – Stand der Arbeiten

Falls IFRIC bei seinen Tagesordnungspunkten schneller als erwartet vorankommt, werden einige oder alle der folgenden Erörterungen zum Projekt Jährlicher Verbesserungen jeweils am Ende der Sitzungstage diskutiert werden:

bullet Jährliche Verbesserungen – Erörterung der eingegangenen Stellungnahmen
bullet IAS 39 – Abspaltung eines eingebetteten Fremdwährungsderivats
bullet IAS 39 – Anwendung der Fair Value Option
bullet IAS 34 – Bedeutende Ereignisse und Geschäftsvorfälle

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