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IFRS-Nachrichten – Februar 2010

28. Februar 2010: Countdown-Newsletter von Deloitte Kanada zum Übergang auf IFRS

Unsere kanadischen Kollegen haben die Februarausgabe ihres Countdown-Newsletters zum Übergang auf IFRS freigegeben. Im Newsletter werden praktische Fragen erörtert, denen kanadische Unternehmen beim Übergang auf IFRS gegenüberstehen, und die jüngsten Ereignisse im Bereich der IFRS zusammengefasst. Zu den in dieser Ausgabe behandelten Themen gehören:

Aufzählung Unter Druck? Nicht nur IFRS wichtig nehmen!
Aufzählung Der 'Hammer' – der Schwerpunkt liegt in diesem Monat auf dem Lagebericht (Management Discussion and Analysis, MD&A)
Aufzählung Aufsichtsrechtliche Überprüfung der Angaben im Lagebericht zum Übergang auf IFRS
Aufzählung Aktueller Stand bei internationalen Standardsetzungsaktivitäten

Weiterführende Informationen:

Aufzählung Februarausgabe 2010 des Countdown-Newsletters in englischer Sprache (1.127 KB)
Aufzählung Februarausgabe 2010 des Countdown-Newsletters in französischer Sprache (Compte à Rebours) (680 KB)

Weitere Informationen:

Aufzählung IAS PLUS-Länderseite zu Kanada
Aufzählung englischsprachige Seite unserer internationalen Kollegen mit Informationen für IFRS-Erstanwender

 

28. Februar 2010: Anhörungen im EU-Parlament drehen sich um Bilanzierung
Der Sonderausschuss des Europäischen Parlaments zur Finanz-, Wirtschafts- und sozialen Krise hielt am 25. Februar 2010 eine Anhörung ab, um Finanzregulierung und Aufsicht in Europa zu untersuchen. Zu den erörterten Sachverhalten gehörten auch die Bilanzierungsstandards.
Aufzählung Der Gouverneur der Bank von Frankreich Christian Noyer betonte 'die Notwendigkeit, dass Bilanzierungsstandards die realen Risiken berücksichtigen müssen'.
Aufzählung Bettina Corves-Wunderer, Finanzvorstand der Allianz Italien, sagte, dass 'intransparente und nicht genügend harmonierte Bilanzierungsstandard ebenfalls zu prozyklischem Verhalten geführt hätten'.

Die Presseerklärung des Ausschusses können Sie hier herunterladen (in englischer Sprache, 126 KB).

 

28. Februar 2010: Erklärung der Treuhänder des FASB zum Arbeitsplan der SEC
Die Treuhänder der Financial Accounting Foundation (FAF), dem Aufsichtsorgan des US-amerikanischen Financial Accounting Standards Board, haben eine Erklärung herausgegeben, in der sie "die Führungsrolle der SEC hinsichtlich ihrer Erwägung globaler Bilanzierungsstandards, einschließlich ihrer fortwährenden Unterstützung für das Ziel eines einzigen Satzes qualitativ hochwertiger und weltweit akzeptierter Bilanzierungsstandards" anerkennen, wie dies jüngst in der Erklärung der Kommission zum Ausdruck kam. Die FAF sagte:
Sowohl die FAF als auch der FASB unterstützen die Sichtweise der SEC, dass ein einziger Satz qualitativ hochwertiger und weltweit akzeptierter Bilanzierungsstandards für US-amerikanische Anleger von Nutzen ist. Dieses Ziel steht im Einklang mit unserer Aufgabe, Anlegern und Kapitalmarktteilnehmern qualitativ hochwertige Standards zur Verfügung zu stellen, die helfen, faire, geordnete und effiziente Märkte sicherzustellen und bei der Kapitalbildung behilflich ist.

Der FASB verfolgt gemeinsam mit dem International Accounting Standards Board (IASB) weiterhin mit Nachdruck das Ziel eines einzigen Satzes qualitativ hochwertiger Bilanzierungsstandards, was die intensivierten Arbeitsbemühungen beider Boards bei den Konvergenzprojekten, die im Memorandum of Understanding (MoU) mit dem IASB festgelegt sind, bezeugen.

Die Presseerklärung der FAF können Sie hier einsehen (in englischer Sprache).

 

27. Februar 2010: Heads Up-Newsletter zum IFRS-Plan der SEC
Die jüngste Ausgabe des Heads Up-Newsletters unserer amerikanischen Kollegen ist der Erörterung der unlängst von der SEC freigegebenen Erklärung gewidmet, in welcher sie (a) deutlich ihre Unterstützung für die Entwicklung eines einzigen Satzes qualititativ hochwertiger und weltweit akzeptierter Bilanzierungsstandards zum Ausdruck bringt und (b) den Stab der SEC anweist, einen 'Arbeitsplan' auszuarbeiten. Der Arbeitsplan enthält einen detaillierten Satz sorgfältig durchzuführender Tätigkeiten, die der Stab der SEC unternehmen wird, um die Kommission mit den Informationen zu versorgen, die diese zur Festlegung benötigt, ob, wann und wie die IFRS Eingang in das US-amerikanische Rechnungslegungssystem finden sollen. Die aktuelle Ausgabe des Heads Up-Newsletters mit dem Titel Die Straße zu den IFRS befindet sich im Bau können Sie hier herunterladen (in englischer Sprache, 144 KB).

 

27. Februar 2010: Deloitte Dbriefs-Internetsendung zum IFRS-Plan der SEC

Die US-amerikanische Wertpapier- und Börsenaufsichtsbehörde (Securities and Exchange Commission, SEC) brachte unlängst ihre Unterstützung für globale Bilanzierungsstandards zum Ausdruck und kündigte einen Arbeitsplan für die weiteren Schritte im Hinblick auf die Anwendung der IFRS in den Vereinigten Staaten an. Was müssen Sie wissen, um Ihr Unternehmen zukünftig in eine bessere Position zu bringen? In dieser Internetsendung werden folgende Themen erörtert:

Aufzählung ein Überblick über die Erklärung der SEC und den Arbeitsplan einschließlich der von der SEC benannten Kerngebiete, bei denen hinsichtlich der Anwendung der IFRS durch US-Unternehmen Bedenken bestehen
Aufzählung ein möglicher Zeitplan für die IFRS-Anwendung in den Vereinigten Staaten
Aufzählung die Bedeutung der Konvergenzbemühungen von FASB und IASB und ihr aktueller Plan für einen Abschluss bis Juni 2011

Die Teilnahme ist kostenfrei, Sie müssen sich aber anmelden. Details:

Aufzählung Thema der Internetsendung: International Financial Reporting Standards: der Plan der SEC zum weiteren Vorgehen
Aufzählung Datum und Uhrzeit: Dienstag, 9. März 2010, 14:00 bis 15:30 US-amerikanische Ostküstenzeit
Aufzählung Weiterführende Informationen und Registrierung: hier

 

27. Februar 2010: IFRS Update-Internetsendung von Deloitte Kanada

Die IFRS sind nunmehr in das Handbuch des kanadischen Instituts der Wirtschaftsprüfer (Canadian Institute of Chartered Accountants, CICA) aufgenommen worden. Unsere kanadischen Kollegen bieten am 23. März 2010 eine Internetsendung an, in der die folgenden Themen erörtert werden:

Aufzählung Rückblick auf das Arbeitsprogramm des IASB und den Status bei den wichtigsten Projekten, die für kanadische Unternehmen von Interesse sind – darunter preisregulierte Tätigkeiten, Konsolidierung, Finanzinstrumente, Joint Ventures, Rückstellungen u.a.m.
Aufzählung Aktueller Stand beim Status von vorgeschlagenen Entwürfen der CSA und jüngste Stellungnahmen zu den Angaben im Lagebericht hinsichtlich der IFRS-Umstellung
Aufzählung Erhalten Sie einen Überblick über die Sachverhalte, die von der IFRS-Diskussionsgruppe des kanadischen Standardsetzers AcSB erörtert werden
Aufzählung Vorschläge zur Verbesserung ihrer Umstellungsmaßnahmen über das Jahr 2010
Aufzählung Thema der Internetsendung: Internetsendung zum aktuellen fachlichen Stand bei der IFRS im ersten Quartal 2010
Aufzählung Datum und Uhrzeit: Dienstag, 23. März 2010, 14:00 bis 15:00 Uhr Ostküstenzeit
Aufzählung Sprecher: Karen Higgins, FCA, National Director Accounting Services; Diana De Acetis, CA, Partner; Glen Mitchell, CA, Senior Manager
Aufzählung Weiterführende Informationen und Registrierung: hier

Die Internetsendung wird zudem am 7. April 2010 von 14:00 bis 15:00 Ostküstenzeit in französischer Sprache ausgestrahlt. Für diese Ausstrahlung können Sie sich hier registrieren.

 

27. Februar 2010: Deloitte Dbriefs-Internetsendung zu IFRS und Steuern

Viele US-amerikanische Unternehmen schätzen die Umstellung auf IFRS immer noch als ein weit entferntes Ereignis ein. Es gibt aber viele Arten und Weisen, auf die mit Steuerfragen befasste Führungskräfte heute die Grundlagen schaffen können, die einen Übergang morgen geräuschloser ablaufen lassen. Unsere US-amerikanischen Kollegen werden am 29. März 2010 eine Internetsendung abhalten, in der es um folgende Themen geht:

Aufzählung Aufsichtsrechtliche Entwicklungen bei der SEC, wie sie Ihren Zeitplan für die Umstellung beeinflussen sowie Schritte, die Sie zur Vorbereitung einleiten können
Aufzählung Steuerliche Implikationen einer IFRS-Umstellung in den USA und im Ausland, einschließlich weltweiter Steuer- und Finanzplanung
Aufzählung Steuerliche Prozesse einschließlich Aus- und Weiterbildung, Datenvorlagen und unterstützende Software
Aufzählung Weitergehende steuerliche Auswirkungen einer IFRS-Umstellung und wie die Steuerfunktion Werte und Finanzierungsmöglichkeiten für den Prozess treiben kann

Die Teilnahme ist kostenfrei, Sie müssen sich aber anmelden. Details:

Aufzählung Thema der Internetsendung: IFRS und Steuern – Wertbeeinflussung durch frühzeitige Vorbereitung
Aufzählung Datum und Uhrzeit: Montag, 29. März 2010 14:00 bis 15:00 US-amerikanische Ostküstenzeit
Aufzählung Moderatorin: Rita Benassi, Partnerin – Deloitte Tax LLP
Aufzählung Weiterführende Informationen und Registrierung: hier

 

26. Februar 2010: Stand des EU-Endorsements und Daten des Inkrafttretens von IASB-Verlautbarungen


Viele Bilanzierer fragen sich, welche Verlautbarungen des IASB in der laufenden Rechnungslegungsperiode zu berücksichtigen und welche als neu gemäß IAS 8 anzugeben sind. Wir haben uns deshalb entschlossen, Ihnen künftig eine Zusammenstellung zur Verfügung zu stellen, der Sie die jeweiligen Daten des Inkrafttretens neuer, geänderter und überarbeiteter Standards und Interpretationen des IASB entnehmen können. Es handelt sich dabei um eine Darstellung anhand einer Zeitschiene mit einem dreiseitigen Erläuterungsteil. Sie finden die Datei auf der Startseite von IAS PLUS in der linken Spalte unter der Rubrik Status des Übernahmeprozesses in Europa. Wir werden die Datei immer dann aktualisieren, wenn sich am Stand des Übernahmeprozesses oder dem Kanon der IASB-Verlautbarungen etwas ändert. Die EFRAG-Übersicht über die noch nicht für die Anwendung in Europa übernommenen Standards und Interpretationen können Sie direkt darunter abrufen.

 

26. Februar 2010: 141. DSR-Sitzung - Sitzungspapiere
Die Sitzungspapiere für den öffentlichen Teil der 141. Sitzung des Deutschen Standardisierungsrates am 5. März 2010 stehen auf der Internetseite des DRSC zum Herunterladen bereit.

 

26. Februar 2010: AICPA-Verlautbarung zum IFRS-Arbeitsprogramm des SEC
Das US-amerikanische Institut der Wirtschaftsprüfer (American Institut of Certified Public Accountants, AICPA) hat eine Verlautbarung herausgegeben (in englischer Sprache, 48 KB), die sich der Übernahme eines Arbeitsprogramm zur Einbindung der IFRS in das amerikanische Finanzberichterstattungssystem durch die US-amerikanische Wertpapier- und Börsenaufsicht (Securities and Exchange Commission, SEC) widmet. In der AICPA-Verlautbarung heißt es:
Das AICPA ist der Meinung, dass es von ausnehmender Bedeutung für die SEC ist, ein bestimmtes Datum für die Anwendung der IFRS in den Vereinigten Staaten festzulegen, und wir fordern die SEC auf, dass sie, während sie ihr Arbeitsprogramm 2011 abschließt, sicherstellt, dass das Anlegervertrauen gewährt bleibt und die wesentlichen Meilensteine erfolgreich zu weltweit gültigen Standards 2015 führen.

 

26. Februar 2010: Tagesordnungen für die gemeinsamen Sondersitzungen von IASB und FASB
Der IASB und der FASB werden am 3. und am 11. März 2010 im Vorfeld ihrer regulären gemeinsamen Sitzung vom 15. bis 19. März 2010 zwei gemeinsame Sondersitzungen abhalten. An beiden Tagen wird der IASB außerdem unabhängig vom FASB eigene Agendaprojekte erörtern. Alle Sitzungen finden in den Büroräumen des IASB in London statt. Die Sitzungen stehen Beobachtern offen und werden im Internet übertragen. Nachfolgend geben wir die vorläufigen Tagesordnungen für die Sitzungen wieder.

Tagesordnung für die IASB-Boardsitzungen
3. und 11. März 2010, London

Mittwoch, 3. März 2010

IASB-Sitzung (12:00 - 12:00 Uhr Londoner Zeit)

Aufzählung Ablösung von IAS 39: Bilanzierung von Sicherungsbeziehungen

Gemeinsame Sitzung mit dem FASB (13:15 - 14:45 Uhr Londoner Zeit)

Aufzählung Darstellung des Abschlusses – Übergangsbestimmungen und Datum des Inkrafttretens
Aufzählung Bewertung zum beizulegenden Zeitwert – Planungen hinsichtlich der Veröffentlichung von Lehrmaterialien als Beigabe zu einem Standard zur Bewertung zum beizulegenden Zeitwert

 

Donnerstag, 11. März 2010

Gemeinsame Sitzung mit dem FASB (14:00 - 17:15 Uhr Londoner Zeit)

Aufzählung Darstellung des Abschlusses – Restanten im Vorfeld der vorläufigen Abstimmungsvorlage
Aufzählung Finanzinstrumente mit Eigenschaften von Eigenkapital
Aufzählung Bewertung zum beizulegenden Zeitwert

IASB-Sitzung (17:15 - 18:15 Uhr Londoner Zeit)

Aufzählung Ablösung von IAS 39: Bilanzierung von Sicherungsbeziehungen (wenn nicht am 3. März abgeschlossen)

 

26. Februar 2010: Tagesordnung für die IFRIC-Sitzung am 4. und 5. März 2010
Das International Financial Reporting Interpretations Committee (IFRIC) wird am Donnerstag und Freitag, den 4. und 5. März 2010 in den Geschäftsräumen des IASB in London tagen (am 5. März nur morgens). Die Sitzung ist öffentlich und wird live im Internet übertragen. Nachfolgend geben wir die vorläufige Tagesordnung wieder.
Tagesordnung für die IFRIC-Sitzung
Donnerstag und Freitag, 4. und 5. März 2010

Donnerstag, 4. März 2010 (10:00 - 18:00 Uhr)

Aufzählung Einführung
Aufzählung IAS 16 Sachanlagen – Bilanzierung von Abraumkosten während der Produktionsphase in der Bergbaubranche
Aufzählung IFRS 2 Anteilsbasierte Vergütungen – Ausübungs- und Nichtausübungsbedingungen
Aufzählung Überprüfung der vorläufigen Agendaentscheidungen, die in der Januarausgabe von IFRIC Update veröffentlicht wurden
Aufzählung IAS 21 Die Auswirkungen von Änderungen der Wechselkurse – Bestimmung der funktionalen Währung einer Investmentholdinggesellschaft
Aufzählung IAS 32 Finanzinstrumente: Ausweis – Klassifizierung von Instrumenten als Eigen-/Fremdkapital, die eine Verpflichtung zur Lieferung von Barmitteln im Ermessen der Anteilseigner vorsehen
Aufzählung IAS 36 Wertminderung von Vermögenswerten – Übergangsvorschriften für die Änderung von IFRS 8
Aufzählung IAS 39 Finanzinstrumente: Ansatz und Bewertung – Bemessungseinheit bei Termingeschäften mit volumetrischer Optionalität
Aufzählung Jährliche Verbesserungen – Zyklus 2008-2010
Aufzählung Erörterung der eingegangenen Stellungnahmen für kleinere Sachverhalte
Aufzählung Änderungen der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Jahr der Anwendung (IFRS 1)
Aufzählung Klarstellung der Eigenkapitalveränderungsrechnung (IAS 1)
Aufzählung Übergangsvorschriften für Änderungen infolge von IAS 27(r) bei IAS 21, IAS 28 und IAS 31
Aufzählung Beizulegender Zeitwert einer Prämiengutschrift (IFRIC 13)
Aufzählung IFRS 3 Unternehmenszusammenschlüsse – Ungenutzte und freiwillig ersetze anteilsbasierte Vergütungsprämien (Auswertung der Stellungnahmen)
Aufzählung IFRS 3 Unternehmenszusammenschlüsse – Bemessung nicht beherrschender Anteile (Überprüfung der Beispiele)
Aufzählung IFRS 5 Zur Veräußerung gehaltene langfristige Vermögenswerte und aufgegebene Geschäftsbereiche – Verlust des bedeutenden Einflusses auf ein assoziiertes oder ein Gemeinschaftsunternehmen (Auswertung der Stellungnahmen)
Aufzählung IAS 8 Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden, Änderungen von Schätzungen und Fehler – Änderung der Terminologie bei qualitativen Merkmalen
Aufzählung IAS 40 Als Finanzinvestition gehaltene Immobilien – Wechsel vom Modell des beizulegenden Zeitwerts auf das Anschaffungskostenmodell
Aufzählung Empfehlungen des Stabs zu vorläufigen Agendaentscheidungen
Aufzählung IFRS 1 Erstmalige Anwendung der International Financial Reporting Standards – Bilanzierung von Kosten, die Teil selbsterstellter Vermögenswerte sind, beim Übergang
Aufzählung IFRS 5 Zur Veräußerung gehaltene langfristige Vermögenswerte und aufgegebene Geschäftsbereiche – Wertaufholung bei Wertberichtigungen in Bezug auf den Geschäfts- oder Firmenwert
Aufzählung IAS 12 Ertragsteuern – Steuereffekt von Ausschüttungen an die Eigenkapitalgeber
Aufzählung IAS 1 Darstellung des Abschlusses – Vergleichsinformationen

 

Freitag, 5. März 2010 (09:00 - 12:30 Uhr)

Aufzählung Empfehlungen des Stabs zu vorläufigen Agendaentscheidungen (Fortsetzung vom Donnerstag, sofern benötigt)
Aufzählung Jährliche Verbesserungen – Zyklus 2009-2011
Aufzählung IFRS 1 Erstmalige Anwendung der International Financial Reporting Standards – feste Zeitpunkte
Aufzählung IFRS 3 Unternehmenszusammenschlüsse – Bedingte Gegenleistungen und erstmalige Anwendung
Aufzählung IFRS 8 Geschäftssegmente – Festlegung des Anwendungsbereichs
Aufzählung IAS 21 Auswirkungen von Änderungen der Wechselkurse – Rückzahlungen einer Beteiligung/Währungsumrechnungsrücklage
Aufzählung IAS 26 Bilanzierung und Berichterstattung von Altersversorgungsplänen – Bewertung von Planvermögen
Aufzählung IAS 34 Zwischenberichterstattung – Stetigkeit bei der Angabe des Bruttosegmentvermögens
Aufzählung Administrativer Sitzungsteil – Stand der Arbeiten

 

26. Februar 2010: IFRS e-Learning-Module in spanischer Sprache

Mehrere neue Module wurden der spanischsprachigen IFRS-Lernseite von Deloitte hinzugefügt. Gegenwärtig sind die folgenden Module in spanischer Sprache kostenfrei verfügbar:

Aufzählung Rahmenkonzept (Marco Conceptual para la Preparación y Presentación de Estados Financieros)
Aufzählung IAS (NIC) 1, 2, 7, 8, 10, 11, 16, 17, 18, 19, 21, 23, 24, 28, 29, 31, 38, 40, 41
Aufzählung IFRS (NIIF) 1, 5

Weitere Module in spanischer Sprache befinden sich in der Entwicklung und werden über die kommenden Monate auf der Seite eingestellt werden. Unsere spanischsprachigen Veröffentlichungen finden Sie hier. Dort wurde auch eine dauerhafte Verknüpfung angelegt.

 

26. Februar 2010: Deloittes IFRS-Arbeitsgemeinschaft der Universitäten
Zur Unterstützung von Lehrkräften im Bereich der Bilanzierung haben unsere US-amerikanischen Kollegen eine International Financial Reporting Standards (IFRS)-Arbeitsgemeinschaft der Universitäten eingerichtet. Auf der Internetseite der Arbeitsgemeinschaft www.deloitte.com/us/ifrs/consortium finden Sie eine Datenbank mit Ressourcen und vollständige, unmittelbar im Unterricht einsetzbare IFRS-Materialien, einschließlich Foliensätze, die von den Leitern der Themenbereiche bei Deloitte erstellt wurden, sowie eine Reihe an Fallstudien, die unlängst im Rahmen eines Bilanzierungskurses auf Graduiertenniveau verwendet wurden. Eine kurze Beschreibung finden Sie hier (in englischer Sprache, 185 KB).

 

25. Februar 2010: Neue Satzung der IASCF verfügbar

Die Treuhänder der IASC-Stiftung (International Accounting Standards Committee Foundation, IASCF), der Dachorganisation des IASB, haben am 15. Februar 2010 Verbesserungen an ihrer Führungsstruktur bekanntgegeben. Damit ist auch der zweite Teil der Überarbeitung der Satzung abgeschlossen. Auf der Internetseite des IASB stehen jetzt folgende Dokumente in englischer Sprache zur Verfügung:

Aufzählung derzeit gültige Satzung, die am 1. Februar 2009 in Kraft trat und den ersten Teil der Überarbeitung der Satzung beinhaltet (95 KB),
Aufzählung überarbeitete Satzung, die am 1. März 2010 in Kraft tritt und auch den zweiten Teil der Überarbeitung der Satzung beinhaltet (260 KB).

 

25. Februar 2010: Sierra Leone übernimmt den IFRS für KMU
Am 30. Dezember 2009 hat der Rat für Bilanzierungs-, Prüfungs- sowie Unternehmensführungsstandards (Council for Standards of Accounting, Auditing, Corporate and Institutional Governance, CSAAG) von Sierra Leone einstimmig eine Resolution verabschiedet, wonach der IFRS für KMU für gewinnorientierte Unternehmen, auf die die Bedingungen für die Anwendung der vollen IFRS nicht zutreffen, übernommen wird. Der IFRS für KMU ist freiwillig (d.h. zulässigerweise) für Berichtsperioden, die am 1. Januar 2010 beginnen, anwendbar und muss verpflichtend für Berichtsperioden angewendet werden, die am 1. Januar 2011 beginnen. Börsennotierte Unternehmen, Banken, Versicherungsunternehmen und andere von Rechtswegen anerkannten Finanzinstitutionen müssen die vollen IFRS in der vom IASB herausgegebenen Fassung anwenden.

 

25. Februar 2010: Sondersitzungen des IASB am 3. und 11. März 2010

IASB und FASB werden voraussichtlich an den folgenden Tagen gemeinsame Sondersitzungen in den Büroräumen des IASB in London abhalten (die Tagesordnungen und Zeiten werden noch bekanntgegeben):

Aufzählung Mittwoch, 3. März 2010
Aufzählung Donnerstag, 11. März 2010

Die vorläufig für Mittwoch, den 2. März 2010 angekündigte Sondersitzung des IASB wird nicht stattfinden.

 

25. Februar 2010: Audit Committee Brief – Prüfungsschwerpunkte der SEC

Unsere US-amerikanischen Kollegen haben eine neue Ausgabe ihres Audit Committee Brief-Newsletters zu Prüfungsschwerpunkten der SEC herausgegeben (in englischer Sprache, 116 KB). In dem Newsletter wird hervorgehoben, dass Mitglieder des Prüfungsausschuss sich der folgenden aktuellen Themen und Trends in Stellungnahmen der SEC und in der Öffentlichkeit getätigten Äußerungen von SEC-Stabsmitarbeitern bewusst sein sollten:

Aufzählung Lageberichterstattung (Management's Discussion & Analysis, MD&A)
Aufzählung Werthaltigkeitstest für den Geschäfts- oder Firmenwert
Aufzählung Wertberichtigungen auf latente Steuern und Rückführung ausländischer Ergebnisse
Aufzählung Beizulegender Zeitwert
Aufzählung Schulden
Aufzählung nicht nur vorübergehende Wertminderungen (other than temporary impairments, OTTI) von Beteiligungstiteln
Aufzählung Pensionen
Aufzählung Vergütung der Leitungsebene

 

25. Februar 2010: Erklärung der SEC zu IFRS in den Vereinigten Staaten
Die US-amerikanische Wertpapier- und Börsenaufsichtsbehörde (Securities and Exchange Commission, SEC) tagte am 24. Februar 2010, um Sachverhalte im Zusammenhang mit der Anwendung der IFRS durch börsennotierte Unternehmen in den Vereinigten Staaten zu erörtern. Die Kommission verabschiedete eine 71-seitige Erklärung (in englischer Sprache, 349 KB), in welcher ein Überblick über die Tätigkeit der Kommission auf dem Gebiet der IFRS gegeben, einige der öffentlich geäußerten Meinungen zum vorgeschlagenen IFRS-Fahrplan zusammengefasst und ein Ansatz zum weiteren Vorgehen umrissen wird. Die Kommission wiederholte ihre Unterstützung für einen einzigen Satz qualitativ hochwertiger, weltweit anwendbarer Bilanzierungsstandards und sagte, dass die IFRS dem Satz entsprächen, der für weltweit anwendbare Standards am besten in Frage komme. In der Erklärung der Kommission wird der Stab der SEC angewiesen, vor einer Entscheidung der SEC darüber, ob US-Emittenten der Übergang auf die IFRS vorgeschrieben werden soll, einen Arbeitsplan zu entwerfen. Der Erklärung der Kommission zufolge wird diese Entscheidung im Jahr 2011 fallen. Die Durchführung des Arbeitsplans, die mit dem Abschluss der Konvergenzbemühungen verbunden ist, würde die Kommission in die Lage versetzen, eine begründete Entscheidung hinsichtlich eines Mandats zu fällen. In der Erklärung der Kommission wird das Wahlrecht einer vorzeitigen Anwendung, das noch in dem vorgeschlagenen Fahrplan enthalten war, zurückgezogen. Gleichwohl wird angedeutet, dass eine frühzeitige Anwendung immer noch eine mögliche Option darstellt, sollte die SEC beschließen, die Anwendung der IFRS zu verlangen. In der Erklärung der Kommission gibt es keine Details zu möglichen Übergangszeitpunkten oder -ansätzen, aber der Stab der SEC stellte fest, dass auf Grundlage der eingegangenen Stellungnahmen zum vorgeschlagenen Fahrplan 2015 oder 2016 vernünftig erschienen (ein Übergang würde vier bis fünf Jahre erfordern).
Zu den wichtigsten Themenfeldern, bei denen Bedenken bestehen und denen sich der SEC-Stab im Rahmen seines Arbeitsplans annehmen soll, gehören die folgenden:
Aufzählung Ausreichende Entwicklung und Anwendung der IFRS in der Welt – Umfang der IFRS, Prüfbarkeit und Durchsetzbarkeit der IFRS sowie Vergleichbarkeit über Rechtskreise hinweg
Aufzählung Unabhängigkeit der Standardsetzung – Beaufsichtigung der IASCF, Zusammensetzung von Treuhändern und IASB, Finanzierung und Prozess der Standardsetzung
Aufzählung Übergangssachverhalte:
Aufzählung Verständnis auf Seiten der Anleger und Ausbildung – Ausbildung der Anleger
Aufzählung Auswirkung auf das regulatorische Umfeld – Branchenregulierung, Bundes- und Landessteuern sowie die Regulierung der Prüfung
Aufzählung Auswirkung auf die Emittenten – Bilanzierungssysteme, Kontrollen und Verfahrensweisen, vertragliche Vereinbarungen und Unternehmensverfassung
Aufzählung Verfügbarkeit von Humankapital – Aus- und Weiterbildung verschiedener am Prozess beteiligter Gruppen

In ihren einleitenden Bemerkungen zur Sitzung der Kommission fasste die Vorsitzende der SEC Mary L. Schapiro den Ansatz der SEC mit folgenden Worten zusammen (Original in englischer Sprache):

Mit der heutigen Erklärung der Kommission bekräftigen wir unsere Unterstützung für einen einzigen, weltweit akzeptierten Standard, legen die Sachverhalte dar, die einer weiteren Untersuchung bedürfen, und zeigen die Ereignisse auf, die von jetzt an bis 2011 geschehen müssen. Insbesondere müssen die Konvergenzprojekte, die der FASB und der International Accounting Standards Board gegenwärtig angehen, zunächst erfolgreich abgeschlossen sein. Und unser Stab muss Informationen zusammentragen, um die Kommission darin zu unterstützen, die Auswirkung einzuschätzen, die die Anwendung der IFRS durch US-amerikanische Unternehmen auf unsere Wertpapiermärkte haben würden. Diesbezüglich haben wir den Stab gebeten, einen Arbeitsplan zu entwickeln und auszuführen, auf den der Stab gleich ausführlicher eingehen wird.

Bei Abschluss der Faktensammlung und -auswertung, die in dem Arbeitsplan festgelegt sind – sowie in der Annahme, dass die Konvergenzprojekte abgeschlossen sind – wird die Kommission 2011 dann in der Lage sein, festzulegen, ob die IFRS Eingang in das Rechnungslegungssystem börsennotierter US-Unternehmen finden sollen. Bis dahin erwarten wir vom Stab, die Kommission regelmäßig öffentlich und in schriftlicher Form über den Fortschritt seiner Bemühungen zu unterrichten.

Die Kommission brachte ihre Unterstützung dafür zum Ausdruck, dass der FASB weiterhin eine Rolle bei den Tätigkeiten in der Standardsetzung weltweit spielen soll und bat den Stab, diese Möglichkeit als Teil von dessen Arbeitsplan weiter zu untersuchen. Der Stab der SEC wird seine regelmäßigen Fortschrittsberichte in öffentlicher Sitzung vorstellen und hat angedeutet, dass der erste spätestens im Oktober 2010 zur Verfügung gestellt werden wird.

 

24. Februar 2010: IFRS für KMU in Mauritius
Im Dezember berichteten wir über einen Vorschlag in Mauritius, die Bilanzierungsvorschriften zu ändern und den IFRS für KMU wahlweise für kleine Unternehmen im Staatsbesitz zuzulassen. Das Gesetz (Finanzgesetz 2009) wurde nun durch das Parlament in Kraft gesetzt. Damit sieht die Struktur der Bilanzierungsstandards in Mauritius nunmehr wie folgt aus:
  1. Börsennotierte Unternehmen wenden die vollen IFRS an.
  2. Unternehmen im Staatsbesitz mit einem Umsatz von mehr als 50 Millionen Rupien (ungefähr 1,15 Millionen Euro) wenden die vollen IFRS an.
  3. Einige Unternehmen im Staatsbesitz mit einem Umsatz von 50 Millionen Rupien oder weniger werden die Wahl zwischen den vollen IFRS und dem IFRS für KMU haben.
  4. Die restlichen Unternehmen im Staatsbesitz mit einem Umsatz von 50 Millionen Rupien oder weniger können sich zwischen dem IFRS für KMU und dem Rechnungslegungsrahmen und den Standards nach Abschnitt 72 des Rechnungslegungsgesetzes entscheiden. Die Standards werden vom Rechnungslegungsrat von Mauritius entwickelt (ein Vorschlag war im September 2009 veröffentlicht worden).
  5. Unternehmen in Mauritius, die nicht im Staatsbesitz sind und einen Umsatz von mehr als 50 Millionen Rupien haben, müssen die vollen IFRS anwenden.
  6. Unternehmen in Mauritius, die nicht im Staatsbesitz sind und einen Umsatz von 50 Millionen Rupien oder weniger haben, sind von der Aufstellung von Abschlüssen befreit, müssen aber eine Aufstellung mit Finanzinformationen bereitstellen (eine Bilanz und GuV in verkürzter Fassung ohne Angaben).

Darüber hinaus laufen derzeit Beratungen zu einem Vorschlag, das Wahlrecht zur Anwendung des IFRS für KMU auf alle Unternehmen, die nicht im Staatsbesitz stehen und einen Umsatz von mehr als 50, jedoch weniger als 200 Millionen Rupien haben, auszudehnen. Damit würde sich der Anwendungsbereich des IFRS für KMU auf die Mehrzahl der in Mauritius domizilierten Unternehmen erstrecken, die Abschlüsse aufstellen müssen.

 

24. Februar 2010: Beratendes Panel zu Wertminderungen wird tagen
Im November 2009 hatte der IASB bei der Herausgabe des Standardentwurfs zur Wertminderung finanzieller Vermögenswerte, die zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet werden bekanntgegeben, dass er infolge der erheblichen praktischen Herausforderungen beim Übergang auf ein Modell der erwarteten Verluste ein beratendes Expertenpanel einsetzen wird, das aus Experten auf dem Gebiet des Kreditrisikomanagements besteht und den Board beraten soll. Das beratende Panel wurde im Dezember 2009 gebildet und hielt dann auch seine erste Sitzung ab. Es wird seine zweite Sitzung am kommenden Donnerstag (25. Februar) von 10:30 bis 18:00 Uhr und am Freitag (26. Februar) von 9:00 bis 14:00 Uhr in den Büroräumen des IASB in London abhalten. Die Sitzung ist öffentlich und kann besucht werden. Unterlagen wurden bislang noch nicht eingestellt, auch ist eine Tagesordnung noch nicht frei verfügbar. Wenn Sie der Sitzung als Beobachter beiwohnen wollen, können Sie Ihre Teilnahme aber bereits hier anmelden (auf der Seite werden dann auch die Unterlagen eingestellt werden). Eine Liste der Mitglieder des beratenden Expertenpanels finden Sie hier (18 KB).

 

23. Februar 2010: 19. Mitgliederversammlung des DRSC
Am Montag, den 22. März 2010 treffen sich die Mitglieder des DRSC in Berlin in den Räumen der KPMG AG um 11.00 Uhr zu ihrer 19. Mitgliederversammlung. Auf der Tagesordnung stehen u.a. die Entlastung des Vorstands für das Geschäftsjahr 2009, die Wahl neuer Mitglieder in den Vorstand und den Vorstandsausschuss sowie die Berichte des Vorstandes des DRSC und der Präsidentin des Deutschen Standardisierungsrates über die im Jahr 2009 geleistete Arbeit und über die Aufgaben, die in 2010 anstehen.

 

23. Februar 2010: Internetpräsentation zur Bewertung von Schulden nach IAS 37
Am 3. März 2010 bietet der IASB eine live ausgestrahlte Internetpräsentation zum Projekt zur Ersetzung von IAS 37 an. Robert Garnett, Mitglied des IASB, und Joan Brown, Projektmanagerin, werden über die überarbeiteten Bewertungsvorschläge und ihr Zusammenwirken mit den anderen Vorschlägen sprechen, die im Arbeitsentwurf enthalten sind. Weitere Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie hier. Wir weisen in diesem Zusammenhang auch noch einmal darauf hin, dass der Entwurf ED/2010/1 Bewertung von Schulden in IAS 37 auch Gegenstand der öffentlichen Diskussion des DRSC am 8. März 2010 am Frankfurter Flughafen sein wird. Weitere Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung zur DRSC-Veranstaltung finden Sie hier.

 

23. Februar 2010: EFRAG-Stellungnahmeentwurf zu fortgeführten Anschaffungskosten und Wertminderung bei Finanzinstrumenten
Im November 2009 hat der International Accounting Standards Board (IASB) einen Entwurf zur Bewertung von Finanzinstrumenten zu fortgeführten Anschaffungskosten und zu ihrer Wertminderung zwecks öffentlicher Stellungnahme veröffentlicht (weitere Informationen). Auf Grundlage erster Untersuchungen hat die Europäische Beratungsgruppe für Rechnungslegung (European Financial Reporting Advisory Group, EFRAG) den Entwurf einer Stellungnahme gegenüber dem IASB erarbeitet, in der sie vorsichtige Unterstützung für den Entwurf äußert, obwohl sie auch größere Bedenken hegt. Die praktischen Auswirkungen der Vorschläge hat EFRAG noch nicht untersucht. EFRAG bittet nun um Rückmeldungen europäischer Anwender, die in der abschließenden Stellungnahme berücksichtigt werden sollen. Den Stellungnahmeentwurf in englischer Sprache finden Sie hier (235 KB).

 

23. Februar 2010: Acht Verlautbarungen warten auf Übernahme durch die EU
EFRAG hat den Bericht, der den Status zum Übernahmeprozess jedes IFRS, einschließlich Standards, Interpretationen und Änderungen gemäß der europäischen Rechnungslegungsregulierung aufzeigt, aktualisiert. Laden Sie sich den Status des Übernahmeprozesses vom 22. Februar 2010 herunter (in englischer Sprache, 128 KB). Derzeit wurden die folgenden acht IASB-Verlautbarungen noch nicht für die Anwendung in Europa übernommen:

Standards

Aufzählung IFRS 9 Finanzinstrumente

Interpretationen

Aufzählung Änderungen an IFRIC 14 Vorauszahlungen im Rahmen einer Mindestfinanzierungsvorschrift
Aufzählung IFRIC 19 Tilgung finanzieller Verbindlichkeiten durch Eigenkapitalinstrumente

Änderungen

Aufzählung Änderungen an verschiedenen IFRS, die sich aus dem jährlichen Verbesserungsprozess ergeben
Aufzählung IFRS 2 Anteilsbasierte Vergütungen – Bilanzierung von in bar erfüllten anteilsbasierten Vergütungen im Konzern
Aufzählung IFRS 1 Erstmalige Anwendung der International Financial Reporting Standards – Änderungen bezüglich der rückwirkenden Anwendung der IFRS auf bestimmte Situationen
Aufzählung IAS 24 Angaben zu nahe stehenden Unternehmen und Personen
Aufzählung IFRS 1 Erstmalige Anwendung der International Financial Reporting Standards – Begrenzte Ausnahme von Vergleichsangaben nach IFRS 7

Sie können den jeweils aktuellen Stand des Übernahmeprozesses in Europa auch über unserer Verknüpfung Status des Übernahmeprozesses in Europa in der linken Spalte auf der IAS PLUS Startseite in der Rubrik Ressourcen abfragen.

 

22. Februar 2010: EFRAG-Stellungnahmeentwurf zur vorgeschlagenen Bewertung von Schulden nach IAS 37
Die Europäische Beratungsgruppe für Rechnungslegung (European Financial Reporting Advisory Group, EFRAG) hat auf ihrer Internetseite den Entwurf einer Stellungnahme gegenüber dem IASB hinsichtlich dessen Entwurfs eines Abschnitts des Ersatzes für IAS 37 Rückstellungen, Eventualschulden und Eventualforderungen auf seiner Internetseite veröffentlicht. Der Abschnitt enthält überarbeitete Vorschläge für Schulden, die in den Anwendungsbereich von IAS 37 fallen. EFRAG hegt bedeutende Bedenken hinsichtlich der Vorschläge im Entwurf und unterstützt des vorgeschlagene Bewertungsmodell nicht. Den Stellungnahmeentwurf in englischer Sprache finden Sie hier (165 KB).

 

22. Februar 2010: EFRAG-Übernahmeempfehlung und Auswirkungsanalyse zur Änderung von IFRS 1
Die Europäische Beratungsgruppe für Rechnungslegung (European Financial Reporting Advisory Group, EFRAG) hat den Konsultationsprozess zur Änderung IFRS 1 abgeschlossen und eine Auswirkungsanalyse erstellt. EFRAG empfiehlt eine Übernahme für die Anwendung in der EU. In der entsprechenden Presserklärung von EFRAG finden Sie Verknüpfungen auf die Auswirkungsanalyse und das Empfehlungsschreiben.

 

22. Februar 2010: Prinzipien für periodische Angaben börsennotierter Unternehmen von IOSCO

Der Fachausschuss der internationalen Vereinigung der Wertpapieraufsichtsbehörden (International Organization of Securities Commissions, IOSCO) hat einen Bericht mit dem Titel Prinzipien für periodische Angaben börsennotierter Unternehmen herausgegeben. Der Bericht enthält eine Reihe von Empfehlungen zu Angaben, die in den Periodenberichten (insbesondere in Jahresberichten) von Unternehmen geleistet werden können, deren Aktien an einem regulierten Markt gehandelt werden oder zum Handel zugelassen sind, an dem auch Einzelanleger teilnehmen. Die Angabeprinzipien decken auch andere Sachverhalte ab, die Bezug zu periodischen Angaben haben, beispielsweise die Aktualität von Angabe, Angabekriterien und Bereithaltung von Informationen. Die Prinzipien sind dafür gedacht, einen Rahmen für Wertpapierregulierer zu liefern, die ihr regulatorisches Angabesystem für Periodenberichte überprüfen oder überarbeiten.

In dem IOSCO-Bericht werden die folgenden Prinzipien als unabdingbar für jede Art eines periodischen Angabesystems identifiziert:

  1. Periodenberichte sollten relevante Informationen enthalten (im IOSCO-Bericht wird dieses Prinzip ausführlich erörtert).
  2. In denjenigen Periodenberichten, die einen Abschluss enthalten, sollten die für den erstellten Abschluss Verantwortlichen eindeutig identifiziert werden, und es sollte die Aussage enthalten sein, dass die genannten Finanzinformationen im Bericht korrekt dargestellt sind.
  3. Die interne Kontrolle des Emittenten über die Finanzberichterstattung sollte eingeschätzt oder geprüft werden.
  4. Die Informationen sollten der Öffentlichkeit zeitnah zur Verfügung stehen.
  5. Periodenberichte sollten beim entsprechenden Regulierer eingereicht werden.
  6. Die Informationen sollten gespeichert werden, um öffentlichen Zugang zu den Informationen zu erleichtern.
  7. Es gibt bestimmte Angabekriterien (unter anderem korrekte Darstellung, keine Irreführung, keine wesentlichen Auslassungen, klare und präzise Sprache).
  8. Es sollte gleichen Zugang zu den Angaben für alle Anleger zu gleicher Zeit geben.
  9. Es sollten die gleichen Angaben an allen Märkten zu Verfügung stehen, an denen das Unternehmen gehandelt wird.

Folgende Dokumente stehen Ihnen in englischer Sprache zur Verfügung:

Aufzählung IOSCO-Bericht Prinzipien für periodische Angaben börsennotierter Unternehmen (3,09 MB)
Aufzählung Presseerklärung von IOSCO (323 KB)

 

22. Februar 2010: SEC wird am Mittwoch die IFRS diskutieren
Am Mittwoch, den 24. Februar 2010 wird die US-amerikanische Wertpapier- und Börsenaufsicht (Securities and Exchange Commission, SEC) im Rahmen einer öffentlichen Sitzung erwägen, "ob eine Verlautbarung herausgegeben werden soll, die ihrer fortwährenden Unterstützung eines einzelnen Satzes hochwertiger weltweit gültiger Rechnungslegungsstandards sowie ihrer fortdauernden Erwägung der Übernahme der International Financial Reporting Standards in das Finanzberichterstattungssystem für US-amerikanischen Emittenten gilt". Es wird nicht erwartet, dass die Verlautbarung eine Entscheidung zur Einführung der IFRS in den Vereinigten Staaten beinhalten wird. Die englischsprachige Sitzungsankündigung der SEC finden Sie hier.

 

22. Februar 2010: PCAOB veröffentlicht Antwort zu einer Umsetzungsfrage bei der Auftragsqualität
Die US-amerikanische Aufsichtsbehörde für Wirtschaftsprüfungsgesellschaften (Public Company Accounting Oversight Board, PCAOB) hat eine Frage mit der entsprechen Antwort des Stabs zu Prüfungsstandard Nr. 7 Prüfung der Auftragsqualität herausgegeben (in englischer Sprache, 84 KB). Prüfungsstandard Nr. 7 gibt einen Rahmen für den Prüfer der Auftragsqualität vor, mit dessen Hilfe er die bedeutenden getroffenen Ermessensentscheidungen und die entsprechenden Schlussfolgerungen beurteilen kann, die das Prüfungsteam getroffen hat, sodass er zu einer abschließende Beurteilung des Auftrags gelangen kann. Wir hatten bereits früher über die Verabschiedung von Prüfungsstandard Nr. 7 berichtet.

 

22. Februar 2010: Zusammenfassung der IPSAS von Deloitte
Deloitte hat eine Broschüre veröffentlicht, in der die Vorschriften aller internationalen Rechnungslegungsstandards für den öffentlichen Sektor (International Public Sector Accounting Standards, IPSAS) zusammengefasst werden, die vom Rat für internationale Rechnungslegungsstandards für den öffentlichen Sektor (International Public Sector Accounting Standards Board, IPSASB) des internationalen Wirtschaftsprüferverbandes (International Federation of Accountants, IFAC) bis zum 1. Februar 2010 herausgegeben worden sind: IPSAS 1 bis 31. In der Broschüre wird außerdem ein Entwurf von IPSAS 32 zusammengefasst, der noch nicht vom IPSASB verabschiedet worden ist. Die Zusammenfassungen sollen der allgemeinen Information dienen und ersetzen eine Lektüre des gesamten Standards nicht. Sie können sich die englischsprachige Broschüre hier kostenfrei herunterladen (414 KB).

 

22. Februar 2010: Arbeitsentwurf des IFRS zu Schulden ist verfügbar
Der Stab beim IASB hat einen Arbeitsentwurf des IFRS zu Schulden freigegeben (dem geplanten Nachfolger von IAS 37 Rückstellungen, Eventualschulden und Eventualforderungen). Der Arbeitsentwurf fußt auf den Vorschlägen, die mit der Bitte um Stellungnahme im Juni 2005 veröffentlicht worden waren, und wurde um die Beschlüsse angepasst, die der IASB angesichts der eingegangenen Stellungnahmen getroffen hat. Der Board hat sich insbesondere entschlossen, mehr Leitlinien für die Anwendung der vorgeschlagenen Bewertungsvorschriften zur Verfügung zu stellen. Am 5. Januar 2010 hatte er den Standardentwurf zu den vorgeschlagenen Leitlinien erneut veröffentlicht. Stellungnahmen werden bis zum 12. April 2010 erbeten. Der Arbeitsentwurf des endgültigen IFRS kann von der entsprechenden Projektseite auf der Internetseite des IASB heruntergeladen werden.

 

22. Februar 2010: IPSASB schlägt Bilanzierung von Dienstleistungskonzessionen auf Seiten des Garantiegebers vor
Der Rat für internationale Rechnungslegungsstandards für den öffentlichen Sektor (International Public Sector Accounting Standards Board, IPSASB) des internationalen Wirtschaftsprüferverbandes (International Federation of Accountants, IFAC) bittet um Stellungnahme zu einem vorgeschlagenen Standards zur Bilanzierung von Dienstleistungskonzessionen auf Seiten des Garantiegebers. Dienstleistungskonzessionsvereinbarungen – oftmals als Private-Public Partnerships oder PPPs bezeichnet – bringen einen Betreiber ins Spiel, der Dienstleistungen für die Allgemeinheit für den Garantiegeber (üblicherweise eine Regierung oder eine andere Gebietskörperschaft) anbietet. Für viele Länder stellen derartige Vereinbarungen ein Mittel dar, um große Infrastrukturprojekte sicherzustellen, wie beispielsweise den Bau von Straßen und Flughäfen, die entwickelt der Allgemeinheit zur Nutzung zur Verfügung gestellt wird. In einigen Fällen werden sie aber nicht im Abschluss angesetzt, was de facto zu einer Verschleierung der Vermögenslage des Garantiegebers führt. Der IPSASB hat Leitlinien vorgeschlagen, wie Garantiegeber Vermögenswerte aus Dienstleistungskonzessionsvereinbarungen ansetzen, bilanzieren und angeben sollen. Gegenwärtig gibt es keinen internationalen Standard, der die Bilanzierung solcher Vereinbarungen aus Sicht des Garantiegebers adressiert. IFRIC 12 Dienstleistungskonzessionsvereinbarungen ist lediglich auf den Betreiber dieser Vereinbarungen anwendbar. Die englischsprachige Presseerklärung des IPSASB können Sie hier einsehen.

 

22. Februar 2010: Die Rechnungslegung einfacher und nützlicher gestalten
Die Global Accounting Alliance (GAA), eine Vereinigung von elf Wirtschaftsprüferinstituten aus Ländern mit bedeutenden Kapitalmärkten, hat einen Bericht mit dem Titel Die Rechnungslegung einfacher und nützlicher gestalten: der weitere Weg veröffentlicht (in englischer Sprache, 873 KB), welcher auf einer Reihe von Gesprächsrungen fußt, die 2009 in London, Peking und New York abgehalten wurden. In dem Bericht wird die Bandbreite der Diskussionen und der bei den Gesprächsrunden zum Ausdruck gebrachten Ansichten zusammengefasst, indem viele der aufgebrachten Gedanken, Ideen und vorgeschlagenen Maßnahmen untersucht werden. Zum Abschluss werden in dem Bericht Maßnahmen umrissen, die dazu führen sollen, dass die Rechnungslegung einfacher und nützlicher wird.

 

21. Februar 2010: Stellungnahmen zur vorgeschlagenen IFRS-XBRL-Taxonomie 2010 erbeten
Die IASC-Stiftung bittet um Stellungnahmen zur vorgeschlagenen IFRS-XBRL-Taxonomie für 2010. Die vorgeschlagene Taxonomie steht im Einklang mit den vollen IFRS sowie dem IFRS für kleine und mittelgroße Unternehmen. Es wird keine eigenständige Taxonomie für den IFRS für KMU geben. Die IFRS-Taxonomie 2010 ist eine Übersetzung der IFRS, die bis zum 1. Januar 2010 erschienen sind, in XBRL (eXtensible Business Reporting Language). Stellungnahmen zur vorgeschlagenen IFRS-Taxonomie 2010 werden bis zum 22. April 2010 erbeten. Die vorgeschlagene Taxonomie und zugehöriges Material können Sie hier einsehen. Die Herausgabe der endgültigen Fassung wird für Ende April 2010 erwartet.

 

20. Februar 2010: Mitschrift vom fünften und letzten Tag der IASB-Sitzung im Februar 2010
Der IASB hält seine reguläre monatliche Sitzung im Februar 2010 von Montag bis Freitag, den 15.-19. Februar 2010 in seinen Büroräumen in London ab. Die Übersetzung der vorläufigen und inoffiziellen Mitschrift des letzten Tages, die Beobachter von Deloitte bei der Sitzung angefertigt haben, finden Sie hier.

 

19. Februar 2010: Neue IFRIC-Mitglieder gesucht
Die IASC-Stiftung (International Accounting Standards Committee Foundation, IASCF), die Dachorganisation des IASB, sucht vier neue Mitglieder für das International Financial Reporting Interpretations Committee (IFRIC). Interpretationen der IAS und IFRS werden von IFRIC entwickelt. Das Gremium wurde geschaffen, um die strenge Anwendung und weltweite Vergleichbarkeit von Abschlüssen, die auf der Grundlage der internationalen Standards erstellt werden, zu verbessern, indem möglicherweise umstrittene Bilanzierungssachverhalte ausgelegt werden. Die entwickelten Interpretationen sind Teil der verbindlichen Verlautbarungen des IASB. Die Amtszeit der neu zu ernennenden IFRIC-Mitglieder soll am 30. Juni 2013 enden. Bewerbungen werden bis zum 12. März 2010 erbeten. Einzelheiten entnehmen Sie bitte der englischsprachigen Presseerklärung des IASB.

 

19. Februar 2010: Hochinflationsländer
Sowohl nach IFRS als auch nach US-GAAP ist vorgeschrieben, dass der Abschluss eines Unternehmens, das in der Währung eines Hochinflationslandes Bericht erstattet, in der Bewertungseinheit erstellt werden muss, die zum Bilanzstichtag gilt. Anders ausgedrückt, die Beträge in dem Abschluss müssen nach Maßgabe der Änderungen in der Kaufkraft der Berichtswährung neu dargestellt werden. Seit einer Reihe von Jahren hat die Arbeitsgruppe für Fragen internationaler Praxis des US-amerikanischen Instituts der Wirtschaftsprüfer (American Institut of Certified Public Accountants, AICPA) inoffizielle Leitlinien zum Inflationsstatus von Ländern herausgegeben, in denen anscheinend Hochinflation herrscht oder die diesem Status sehr nahe kommen. Das AICPA hat soeben (über sein Zentrum für Prüfungsqualität (Center for Audit Quality, CAQ)) den CAQ Alert Nr. 2010-11 Überwachung des Inflationsstatus bestimmter Länder herausgegeben. Darin wird die folgende Einschätzung der Arbeitsgruppe wiedergegeben:

Die Währungen der folgenden Länder sollten mit Stand vom 30. September 2009 weiterhin als hochinflationär angesehen werden:

Aufzählung Myanmar
Aufzählung Simbabwe

Die Währungen der folgenden Länder sollten für Perioden, die am oder nach dem 1. Dezember 2009 beginnen, als hochinflationär angesehen werden:

Aufzählung Venezuela

Die folgenden Länder stehen auf der Beobachtungsliste der Arbeitsgruppe:

Aufzählung Äthiopien
Aufzählung Guinea
Aufzählung Iran
Aufzählung Irak
Aufzählung Demokratische Republik Kongo
Aufzählung São Tomé und Príncipe
Aufzählung Seychellen

 

19. Februar 2010: Was Aufsichtsräte und Prüfungsausschüsse in Bezug auf die IFRS bedenken sollten

Die IFRS sind auch 2010 weiterhin ein Thema, auf das führende Finanzverantwortliche in den Vereinigten Staaten viel Aufmerksamkeit richten sollten. Die Bewegung hin zu den IFRS hat nicht nur amerikanische Regulierer dazu gebracht, gegenwärtige Berichterstattungsvorschriften und die Bedürfnisse von Anlegern neu zu überdenken, sie hat auch wichtige Fragen für amerikanische Unternehmensführungen dahingehend aufgeworfen, wie man mit den Änderungen umgehen soll, die mit den internationalen Bilanzierungsstandards im Zusammenhang stehen. Um Aufsichtsräten und Prüfungsausschüssen dabei zu helfen, auf dem aktuellen Stand hinsichtlich dieses wichtigen und sich stets weiter entwickelnden Themas zu bleiben, haben unsere US-amerikanischen Kollegen eine Veröffentlichung mit dem Titel IFRS: Was sollten Aufsichtsräte und Prüfungsausschüsse jetzt bedenken? herausgegeben. Darin werden die Hauptfragen angesprochen, und es finden sich auch einige praktische Hinweise und Informationen. Unter anderem sind die folgenden Abschnitte enthalten:

Aufzählung Vorwort von Jim Quigley, Gesamtvorsitzender von Deloitte Touche Tohmatsu
Aufzählung Wo stehen wir jetzt?
Aufzählung Was machen US-amerikanische Firmen heute?
Aufzählung Was sollten Aufsichtsräte und Prüfungsausschüsse jetzt bedenken?
Aufzählung Ein praxisbezogener "Problemkatalog", in dem einige mögliche Bilanzierungsunterschiede zwischen IFRS und US-GAAP dargestellt werden sowie Fragen aufgeführt werden, die der Aufsichtsrat und der Prüfungsausschuss mit der Unternehmensführung bedenken können.

Sie können sich die englischsprachige Publikation IFRS: What Should Boards and Audit Committees be Considering Now? kostenfrei herunterladen (623 KB). Viele weitere Publikationen von Deloitte stehen Ihnen in deutscher und englischer Sprache zur Verfügung.

 

19. Februar 2010: FEI spricht Empfehlungen zu Konvergenz von IASB und FASB aus

Der Ausschuss für Unternehmensberichterstattung (Committee on Corporate Reporting, CCR) des US-amerikanischen Instituts Financial Executives International (FEI) hat zwei Schreiben sowohl an den Financial Accounting Standards Board (FASB) als auch an den International Accounting Standards Board (IASB) gesendet. Sie enthalten Empfehlungen zum Projekt der Boards zur Harmonisierung ihrer Standards:

Aufzählung In einem der Schreiben (in englischer Sprache, 111 KB) werden die Daten des Inkrafttretens und die Art des Übergangs bei den großen zu harmonisierenden Standards angesprochen. Der CCR äußert die Meinung, dass die gegenwärtig vorgeschlagenen Daten Herausforderungen hinsichtlich einer hochwertigen Umsetzung darstellen. Der CCR empfiehlt, dass die Boards die Daten des Inkrafttretens überdenken und den Übergang auf die großen Harmonisierungsstandards als Paket anbieten und nicht auf Einzelstandardgrundlage. Dies sei deshalb sinnvoll, da die Standards einen inneren Zusammenhang aufweisen und bedeutende Auswirkungen auf Unternehmen haben. Der CCR nennt die Darstellung des Abschlusses, Leasingverhältnisse, Pensionen und die Berichterstattung über Kapitalflüsse aus der operativen Tätigkeit nach der direkten Methode als die Aspekte, die die größten Auswirkungen auf die Bilanzierungsinformationssysteme haben werden. Der CCR empfiehlt,
Aufzählung ein gemeinsames Datum des Inkrafttretens für die endgültigen Harmonisierungsstandards einzurichten, das eine Umsetzungsfrist von drei Jahren gewährt, wobei einen vorzeitige Anwendung gestattet sein soll, und
Aufzählung den Erstellern soviel Flexibilität wie möglich dabei einzuräumen, die Art der erstmaligen Anwendung selbst zu bestimmen (rückwirkende Neudarstellung, Darstellung der kumulativen Auswirkungen oder prospektive Anwendung).
Aufzählung In dem anderen Schreiben (in englischer Sprache, 84 KB) bietet der CCR an, dem IASB und dem FASB bei den laufenden Projekten des Arbeitsabkommens zu helfen. Der CCR hält fest, dass diese Projekte eine "Vielzahl möglicher Herausforderungen" enthalten würden. Dazu zählten die Verlässlichkeit der geforderten Informationen, das Sammeln solcher Daten in einem global aufgestellten Unternehmen sowie die Umsetzung und die Kosten von Systemänderungen in disparaten Systemumfeldern, die in den meisten Unternehmen vorkommen würden. Der CCR schlägt vor, dass die Mitgliedorganisationen von FEI Vertreter aus dem Unternehmensbereich zur Verfügung stellen, die im Rahmen kleinerer Informationslieferungsgruppen mit den Projektmanagern von IASB und FASB zusammenarbeiten, während die Harmonisierungsprojekte weiter vorangetrieben werden.

Die englischsprachige Presseerklärung von FEI finden Sie hier.

 

19. Februar 2010: Mitschrift vom vierten Tag der IASB-Sitzung im Februar 2010
Der IASB hält seine reguläre monatliche Sitzung im Februar 2010 von Montag bis Freitag, den 15.-19. Februar 2010 in seinen Büroräumen in London ab. Die Übersetzung der vorläufigen und inoffiziellen Mitschrift des vierten Tages, die Beobachter von Deloitte bei der Sitzung angefertigt haben, finden Sie hier.

 

19. Februar 2010: EFRAG Update Januar 2010 erschienen

Die Europäische Beratungsgruppe für Rechnungslegung (European Financial Reporting Advisory Group, EFRAG) hat die Januarausgabe 2010 des EFRAG Update-Newsletters veröffentlicht. Darin werden die Erörterungen des Fachexpertenausschusses (Technical Experts Group, TEG) des letzten Monats zusammengefasst.

Aufzählung EFRAG Update-Newsletter vom Januar 2010 (in englischer Sprache, 339 KB)

 

18. Februar 2010: Bekanntmachung von DRÄS 4 und DRÄS 5
Im Bundesanzeiger Nr. 27 vom 18. Februar 2010 (Beilage 27a) sind der Deutsche Rechnungslegungs Änderungsstandard Nr. 4 (DRÄS 4) zu Anpassungen in den Standards nach dem Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz (BilMoG) und der Deutsche Rechnungslegungs Änderungsstandard Nr. 5 (DRÄS 5) zur Lageberichterstattung durch das Bundesministerium der Justiz gemäß § 342 Abs. 2 HGB bekannt gemacht worden.

 

18. Februar 2010: IVSC-Leitlinien zur Bewertung von als Finanzinvestitionen gehaltenen Immobilien
Der internationale Rat für Bewertungsstandards (International Valuation Standards Council, IVSC) hat einen neuen Leithinweis (Guidance Note, GN) Nr. 17 zur Bewertung von in der Erstellung befindlichen als Finanzinvestitionen gehaltenen Immobilien herausgegeben. Die Notwendigkeit von Leitlinien für die Schätzung des Marktwerts von in der Erstellung befindlichen als Finanzinvestitionen gehaltenen Immobilien wurde hervorgehoben, als der IASB IAS 40 Als Finanzinvestition gehaltene Immobilien änderte, um vorzuschreiben, dass der beizulegende Zeitwert von in der Erstellung befindlichen als Finanzinvestitionen gehaltenen Immobilien anzugeben ist. Die englischsprachige Presseerklärung des IVSC finden Sie hier; Sie können sich die Guidance Note 17 direkt von der Internetseite des IVSC herunterladen (in englischer Sprache, 1,54 MB).

 

18. Februar 2010: Veröffentlichung von Deloitte zu sogenannten 'Cap and Trade'-Programmen
Das Centre von Deloitte für Klimawandel- und Nachhaltigkeitsdienstleistungen hat eine Veröffentlichung zu Handelsprogrammen mit festgelegter Obergrenze und freiem Handel ('cap and trade') für Treibhausgase herausgegeben. Sorgen wegen möglicher Auswirkungen des Klimawandels bringt Regierungen dazu, Vorgehensweisen und Programme zu bedenken, die zu einer Reduzierung von Treibhausgasemissionen führen können. 'Cap and Trade'-Programme sind eine Möglichkeit, von der erwartet wird, dass sie durch Einrichtung eines finanziellen Anreizes dazu führen wird, Emissionen großer Verschmutzer im Industriebereich zu verringern. Der Zweck der Publikation ist es, die Hauptmerkmale des 'Cap and Trade'-Programms für Treibhausgase vorzustellen. Eine Kenntnis von 'Cap and Trade'-Programmen ist grundlegend für das Verständnis ihrer Auswirkungen auf die Geschäftstätigkeit einschließlich Emissionsverwaltung, -bilanzierung und steuerliche Auswirkungen.
Das IASB-Projekt zu Emissionshandelsprogrammen

Der IASB hat auf seiner Agenda ein Projekt zu Emissionshandelsprogrammen. Ziel des Projekts, das gemeinsam mit dem FASB durchgeführt wird, liegt darin, umfassende Leitlinien für die Bilanzierung von Emissionshandelsprogrammen zu entwickeln. Der Board hat vorläufig entschieden, dass ein Unternehmen wie folgt verfahren soll, wenn es Verschmutzungsrechte kostenfrei vom Staat erhält:

Aufzählung Das Unternehmen setzt die Verschmutzungsrechte als Vermögenswerte an und bewertet sie erstmalig zum beizulegenden Zeitwert.
Aufzählung Da das Unternehmen eine Verpflichtung eingeht, seine Emissionen unter die Marke abzusenken, die durch seine Verschmutzungsrechte vorgegeben ist (also die Obergrenze oder Cap), setzt das Unternehmen eine Schuld an, die seiner Zusage entspricht, die Verschmutzungsrechte über den Verpflichtungszeitraum hin zu zahlen. Die Schuld besteht unabhängig davon, ob das Unternehmen bereits Emissionen produziert hat.

Sie können sich die Veröffentlichung Cap and Trade Programs for Greenhouse Gas hier kostenfrei herunterladen (in englischer Sprache, 1.123KB).

 

18. Februar 2010: Mitschrift vom dritten Tag der IASB-Sitzung im Februar 2010
Der IASB hält seine reguläre monatliche Sitzung im Februar 2010 von Montag bis Freitag, den 15.-19. Februar 2010 in seinen Büroräumen in London ab. Die Übersetzung der vorläufigen und inoffiziellen Mitschrift des dritten Tages, die Beobachter von Deloitte bei der Sitzung angefertigt haben, finden Sie hier.

 

18. Februar 2010: Gesamtausgabe der IFRS wird im kommenden Monat erscheinen

Der IASB hat bekanntgegeben, dass die Gesamtausgabe der IFRS für 2010 (das 'rote Buch') im März als zweibändiges Werk erscheinen wird. Dabei handelt es sich um die herkömmliche Gesamtausgabe, die die jeweils aktuelle Fassung der IFRS und der sie unterstützenden Materialien (veranschaulichende Beispiele, Umsetzungsleitlinien, die Grundlage für Schlussfolgerungen sowie abweichende Meinungen) enthält, wie sie vom IASB bis zum 1. Januar 2010 herausgegeben worden sind. Das schließt jene Standards ein, die erst nach dem 1. Januar 2010 verpflichtend anzuwenden sind. Im Januar hatte der Board eine Fassung der Gesamtausgabe veröffentlicht (das 'blaue Buch'), die lediglich jene Verlautbarungen enthält, deren Anwendung zum 1. Januar 2010 verpflichtend ist. Die wesentlichen Änderungen im roten Buch betreffen die Einfügung

Aufzählung eines neues Standards: IFRS 9
Aufzählung eines überarbeiteten Standard: IAS 24 (die Fassung 2003 von IAS 24, die ersetzt wurde, hat man weggelassen – die ersetzte Fassung kann für 2009 und 2010 weiterhin angewendet werden)
Aufzählung Änderungen an den IFRS, die als eigenständige Dokumente erschienen sind
Aufzählung Änderungen an den IFRS, die im Rahmen des zweiten jährlichen Verbesserungsprojekt erschienen sind
Aufzählung Änderungen an anderen IFRS infolge der Änderung überarbeiteter oder geänderter Standards ('Folgeänderungen')
Aufzählung zwei neue Interpretationen: IFRIC 18 und 19

Aufgrund des zunehmenden Umfangs der Inhalte wird das rote Buch 2010 in zwei Bänden erscheinen:

Aufzählung Band A enthält die IFRS ohne Anhänge nebst Einführungen und erläuternden Überschriften.
Aufzählung Band B enthält die (unverbindlichen) Begleitmaterialien wie die Grundlage für Schlussfolgerungen, Umsetzungsleitlinien und veranschaulichende Beispiele.

Sie können das Werk auf der Internetseite des IASB vorbestellen. Sie werden dann benachrichtigt, wenn das rote Buch verfügbar ist.

 

18. Februar 2010: Neuer EU-Kommissar nimmt zur Bilanzierung Stellung
Michel Barnier, der letzte Woche das Amt des Europäischen Kommissars für Binnenmarkt und Dienstleistungen angetreten hatte, äußerte sich während eines Vortrags beim Ecofin-Rat (dem Rat der Wirtschafts- und Finanzminister der europäischen Mitgliedstaaten) kurz zu internationalen Bilanzierungsstandards. Der Vortrag von Herrn Barnier trug den Titel Ohne Verzögerung handeln, um die Finanzmärkte aufzuräumen. Hier ist ein Ausschnitt:
Einer der deutlichsten Beschlüsse der G-20 war die gemeinsame Verpflichtung, gemeinsam Reformen anzugehen und die Vereinheitlichung der Bilanzierungsstandards auf internationaler Ebene sicherzustellen. Diesbezüglich müssen wir die richtige Balance zwischen einer getreulichen Abbildung der finanziellen Situation eines Unternehmens und der Finanzstabilität als größerem Ganzen finden. Dieser Sachverhalt wird im Zentrum unserer Erörterungen über die kommenden Monate stehen.

Den Vortrag von Herrn Barnier können Sie hier herunterladen (in englischer Sprache, 28 KB).

 

17. Februar 2010: Vorsitzender der IASCF-Treuhänder stellt Position in Bezug auf die IFRS-Harmonisierung klar
In einem Schreiben an die Financial Times, äußert sich der Vorsitzende der IASCF-Treuhänder, Gerrit Zalm, zu Bedenken, dass die Betonung des Ziels der Übernahme der IFRS weltweit, die in der überarbeiteten Satzung festgeschrieben ist, eine Schwächung der Unterstützung der Treuhänder für das Konvergenzprojekt darstelle. In dem Schreiben heißt es unter anderem: "Die Treuhänder der IASC-Stiftung unterstützen das Arbeitsabkommen, das der IASB mit dem US-amerikanischen Financial Accounting Standards Board geschlossen hat und das die Unterschiede zwischen den IFRS und den amerikanischen Standards reduzieren und diese dadurch verbessern wird, ausdrücklich. Durch die Reduzierung der Unterschiede und die daraus folgende Reduzierung der Übergangskosten fördert und erleichtert die Harmonisierung eine mögliche Übernahme der IFRS. Der Abschluss des gegenwärtigen Konvergenzprogramms wird auch ein Ziel erfüllen, das die G-20 bei ihrem Gipfel in Pittsburgh gesetzt haben." Die englischsprachige Presserklärung des IASB, die auch das vollständige Schreiben und eine Verknüpfung auf den Artikel in der Financial Times enthält, finden Sie hier.

 

17. Februar 2010: Tagesordnung für die gemeinsame Sitzung von ARG und IASB

Am Mittwoch, den 24. Februar 2010 werden Vertreter des IASB mit der Gruppe der Analystenvertreter in den Sitzungsräumen des IASB zusammenkommen. Die Sitzung wird öffentlich sein. Die auf der Tagesordnung stehenden Punkte sind die folgenden:

Aufzählung IAS 19 Leistungen an Arbeitnehmer
Aufzählung IAS 37 Rückstellungen, Eventualschulden und Eventualforderungen
Aufzählung Wertminderung und Sicherungsbeziehungen bei Finanzinstrumenten
Aufzählung Rohstoffindustrien
Aufzählung Darstellung des Abschlusses

 

17. Februar 2010: 141. DSR-Sitzung
Die Tagesordnung für die 141. Sitzung des DSR am 5. März 2010 steht auf der Internetseite des DRSC zum Herunterladen bereit. Die Tagesordnung sowie weitere Informationen, u.a. die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie hier.

 

17. Februar 2010: DSR verabschiedet Stellungnahme zum EFRAG-Stellungnahmeentwurf zum Lagebericht
Der Deutsche Standardisierungsrat (DSR) hat seine Stellungnahme zum Stellungnahmeentwurf der europäischen Beratungsgruppe für Rechnungslegung (European Financial Reporting Advisory Group, EFRAG) zum IASB-Entwurf ED/2009/6 Lagebericht verabschiedet. Der DSR spricht sich gegen unverbindliche Leitlinien aus und drängt auf einen eigenen Standard zur Lageberichterstattung, dessen Einhaltung jedoch unabhängig von der allgemeinen Einhaltung der IFRS geprüft werden soll. Das vollständige Schreiben des DSR in englischer Sprache finden Sie hier (45 KB).

 

17. Februar 2010: Mitschrift vom zweiten Tag der IASB-Sitzung im Februar 2010
Der IASB hält seine reguläre monatliche Sitzung im Februar 2010 von Montag bis Freitag, den 15.-19. Februar 2010 in seinen Büroräumen in London ab. Die Übersetzung der vorläufigen und inoffiziellen Mitschrift des zweiten Tages, die Beobachter von Deloitte bei der Sitzung angefertigt haben, finden Sie hier.

 

17. Februar 2010: Irische Wirtschaftsprüfer unterstützen den IFRS für KMU anstelle der geltenden Rechnungslegungsstandards


Die irische Wirtschaftsprüfervereinigung Chartered Accountans Ireland (CAI) hat ihre Unterstützung für eine Änderung der Bilanzierungsrichtlinien ausgesprochen, die vom britischen Accounting Standards Board (ASB) vorgeschlagen wurde und nach der irische und britische Rechnungslegungsstandards durch einen dreigestuften Ansatz ersetzt werden sollen, bei dem Unternehmen eines der folgenden Rahmenkonzepte anwenden:

Aufzählung öffentlich rechenschaftspflichtige Unternehmen würden die IFRS anwenden, wie sie in der EU gelten,
Aufzählung nicht öffentlich rechenschaftspflichtige Unternehmen würden den IFRS für KMU anwenden,
Aufzählung kleine Unternehmen nach der Definition des Aktiengesetzes können sich dafür entscheiden, weiterhin den Rechnungslegungsstandard für kleinere Unternehmen (Financial Reporting Standard for Smaller Entities, FRSSE) anzuwenden.

Der Vorschlag ist in einem Konsultationspapier enthalten, das der ASB im August 2009 herausgegeben hat. Aidan Lambe, der fachliche Direktor der von CAI wird in der Presseerklärung, in der die Unterstützung für den IFRS für KMU zum Ausdruck gebracht wird, wie folgt zitiert: "Die Lage, bei der wir in Irland seit Einführung der IFRS verschiedene Rechnungslegungsrahmenkonzepte gleichzeitig anwenden, ist auf Lange Sicht absolut unhaltbar. Indem der IASB diesen Standard geschaffen hat, hat er dem ASB sehr dabei geholfen, dieses Problem zu lösen." Die vollständige Presseerklärung in englischer Sprache finden Sie hier.

 

16. Februar 2010: Öffentliche Telefonkonferenz des EFRAG-Fachexpertenausschusses
Der Fachexpertenausschuss (Technical Experts Group, TEG) der europäischen Beratungsgruppe für Rechnungslegung (European Financial Reporting Advisory Group, EFRAG) wird am 18. Februar 2010 eine öffentliche Telefonkonferenz abhalten. Erörtert wird der IASB-Entwurf zu Finanzinstrumenten: Fortgeführte Anschaffungskosten und Wertminderung. Interessierte Zuhörer haben die Möglichkeit, sich in die Telefonkonferenz einzuwählen – Details finden Sie auf der Internetseite von EFRAG.

 

16. Februar 2010: EFRAG-Aufsichtsrat gibt neue Besetzung von TEG bekannt
Ab dem 1. April 2010 wird Francoise Flores als neue Vorsitzende den Fachexpertenausschuss (Technical Experts Group, TEG) der Europäischen Beratungsgruppe für Finanzberichterstattung (European Financial Reporting Advisory Group, EFRAG) führen. Francoise Flores - bereits seit sechs Jahren TEG-Mitglied – tritt die Nachfolge von Stig Enevoldsen an. Deutsche Vertreter im TEG werden erneut Dr. Carsten Zielke, Société Générale sowie als neues Mitglied Dr. Gabi Ebbers, Allianz SE sein. Die englischsprachige Presseerklärung von EFRAG finden Sie hier (81 KB).

 

16. Februar 2010: Mitschrift vom ersten Tag der IASB-Sitzung im Februar 2010
Der IASB hält seine reguläre monatliche Sitzung im Februar 2010 von Montag bis Freitag, den 15.-19. Februar 2010 in seinen Büroräumen in London ab. Die Übersetzung der vorläufigen und inoffiziellen Mitschrift des ersten Tages, die Beobachter von Deloitte bei der Sitzung angefertigt haben, steht Ihnen auf einer eigenen Seite zur Verfügung.

 

15. Februar 2010: Ergebnisse der 140. DSR-Sitzung
Der Ergebnisbericht der Sitzung des Standardisierungsrates vom 1. und 2. Februar 2010 steht jetzt auf der Internetseite des DRSC zum Herunterladen bereit (68 KB). Das aktuelle Arbeitsprogramm mit Stand Februar 2010 finden Sie hier (70 KB).

 

15. Februar 2010: IASCF-Treuhänder verkünden weitere Verbesserung der Führung

Die Treuhänder der IASC-Stiftung (International Accounting Standards Committee Foundation, IASCF), der Dachorganisation des IASB, haben heute Verbesserungen an ihrer Führungsstruktur bekanntgegeben. Die Änderungen, die dazu dienen sollen, die Rechenschaftspflicht, die Einbindung der Interessengruppen und die Effizienz der Aktivitäten zu verbessern, schließen den zweiten Teil der alle fünf Jahre stattfindenden Überarbeitung der Satzung ab. Die Treuhänder fällten ihre Entscheidungen auf ihrer Sitzung in Brasilien am 26. und 27. Januar 2010. Nachfolgend bieten wir Ihnen eine inoffizielle Übersetzung der heute veröffentlichten Presseerklärung der IASCF. Das englische Original finden Sie hier (106 KB).

Nach mehr als einem Jahr globaler öffentlicher Konsultationen haben sich die Treuhänder auf die folgenden bedeutenden Änderungen an der Satzung geeinigt:

Aufzählung Einführung öffentlicher Konsultationen über die fachliche Agenda des IASB alle drei Jahre: Zusatzlich zur jährlichen Rücksprache mit den Treuhändern und seinen Beiräten hinsichtliche der bestehenden und der künftigen Agenda wird der IASB alle drei Jahre eine öffentliche Konsultation zu seiner künftigen fachlichen Agenda durchführen.
Aufzählung Legen eines Schwerpunkts auf die Übernahme der IFRS: In der Satzung wird betont werden, dass Harmonisierung eine Strategie ist, die darauf abzielt, die Übernahme der IFRS zu fördern und zu erleichtern; sie ist kein Ziel in sich.
Aufzählung Eine Verpflichtung auf einen prinzipienbasierten Ansatz: In der Satzung wird gefordert werden, dass die IFRS auf klar artikulierten Prinzipien gründen sollen.
Aufzählung Ausdrückliche Nennung von Anlegern: In der neuen Satzung werden Anleger ausdrücklich als Zielgruppe von Finanzinformationen genannt (zusätzlich zu anderen Teilnehmern an den Kapitalmärkten der Welt und anderen Nutzern von Finanzinformationen).
Aufzählung Forderung eines Konsultationsprozesses und die Einführung einer Notfallregelung: Die Satzung wird eine Genehmigung für einen beschleunigten Konsultationsprozess nur unter äußerst raren Umständen und nur unter Zustimmung durch mindestens 75% der Treuhänder enthalten.
Aufzählung Einrichtung von stellvertretenden Vorsitzenden sowohl für die Treuhänder als auch für den IASB: In der neuen Satzung werden die Möglichkeit für jeweils zwei stellvertretende Vorsitzende sowohl bei den Treuhändern als beim IASB eingeräumt. Dies wird einen Teil der Last vom jeweiligen Vorsitzenden nehmen und die Möglichkeit einräumen, eine größere geografische Streuung in der Führung zu gewähren.
Aufzählung Verbesserte Formulierungen für die Berücksichtigung einer umfassenden Gruppe von Interessengruppen sowohl in Bezug auf die Art als auch in Bezug auf den Ort: In der Satzung wird die Notwendigkeit festgehalten "eine Bandbreite von Größen und Arten von Unternehmen in unterschiedlichen wirtschaftlichen Umgebungen zu berücksichtigen, wenn dies sachgerecht ist".
Aufzählung Reduzierung der Dauer einer möglichen zweiten Amtszeit von IASB-Mitgliedern, um praktische Erfahrung sicherzustellen: Obwohl in der Satzung weiterhin die Möglichkeit einer zweiten Amtszeit von IASB-Mitgliedern festgehalten wird, haben die Treuhänder die zweite Amtszeit von fünf auf drei Jahre verkürzt, wenn die entsprechenden IASB-Mitglieder nicht Vorsitzender oder stellvertretender Vorsitzender des IASB sind.
Aufzählung Bezeichnungen innerhalb der Organisation werden angeglichen: Die Bezeichnungen, die innerhalb der Organisation verwendet werden, werden an die Bezeichnung der Standards angepasst. Die IASC-Stiftung wird zur IFRS-Stiftung, sobald die praktischen Voraussetzungen geschaffen sind. Das Interpretations Commitee und der Beirat werden unter den Namen IFRS Interpretations Committee und IFRS -Beirat geführt. Die Interessensgruppen sprachen sich dafür aus, den Namen des IASB beizubehalten, und die Treuhänder haben sich dem gebeugt.

Die neue Satzung wird am 1. März 2010 in Kraft treten. Die Treuhänder werden in Kürze einen Bericht veröffentlichen, in dem ihre Schlussfolgerungen erläutert werden und Rückmeldung an die über 100 Organisationen und Einzelpersonen gegeben wird, die an der Konsultation teilnahmen. (Eine Zusammenfassung der Änderungen an der Satzung, die der Stab erstellt hat, ist hier einzusehen (in englischer Sprache, 187 KB).)

Zusätzlich zu den Änderungen an der Satzung werden die Treuhänder als Reaktion auf die eingegangenen Stellungnahmen die folgenden Überprüfungen durchführen:

Aufzählung Überprüfung der Strategie: Da eine Reihe von Rechtskreisen dabei sind, die IFRS zu übernehmen, und der Abschluss des Konvergenzprogramms bevorsteht, werden die Treuhänder die Strategie dieses Jahres für die Periode nach Mitte 2011 überprüfen. Die Treuhänder haben zu erkennen gegeben, dass sie im Rahmen dieser Überprüfung externe Interessengruppen konsultieren möchten.
Aufzählung Überprüfung des IFRS-Beirats: Die Treuhänder werden bis Ende des Jahres eine Überprüfung des IFRS-Beirats durchführen und abschließen, um die jüngsten Reformen an seinen Struktur und seinen Aktivitäten zu beurteilen und festzustellen, ob weitere Reformen notwendig sind. Die Treuhänder werden mit den gegenwärtigen Beiratsmitgliedern bei dieser Überprüfung zusammenarbeiten.
Aufzählung Überprüfung der Wirksamkeit der Aufsicht durch die Treuhänder: Der Ausschuss für den Konsultationsprozess der Treuhänder wird dieses Jahr das Rahmenkonzept für die Aufsicht und die Erfüllung der Aufsichtsziele der Treuhänder überprüfen.

Die nächste Sitzung der Treuhänder wird am 30. und 31. März 2010 in London stattfinden.

 

15. Februar 2010: Neuer Entwurf einer AFRAC-Stellungnahme
Der österreichische Standardsetzer Austrian Financial Reporting and Auditing Committee (AFRAC) hat den Entwurf einer Stellungnahme veröffentlicht, die den Wertaufhellungszeitraum im Unternehmensrecht betrifft (65 KB). Die Stellungnahme befasst sich mit der Frage, bis zu welchem Zeitpunkt wertaufhellende Erkenntnisse im Jahresabschluss des abgelaufenen Geschäftsjahres zu berücksichtigen sind. Auf ertragsteuerliche Gesichtspunkte wird in dieser Stellungnahme nicht eingegangen. Stellungnahmen sind bis zum 10. März 2010 einzureichen.

 

14. Februar 2010: Kleinere Änderungen an der Tagesordnung für die IASB-Sitzung im Februar 2010

Der IASB wird seine reguläre monatliche Sitzung im Februar 2010 von Montag bis Freitag, den 15.-19. Februar 2010 in seinen Büroräumen in London abhalten. Der geplante Ablauf, über den wir Sie in unserer Nachricht vom 9. Februar informiert hatten, hat leichte Änderungen erfahren:

Aufzählung Die Sitzung am Dienstag beginnt eine Viertelstunde später als ursprünglich geplant (jetzt 12:15 Uhr)
Aufzählung Die Sitzung am Freitag beginnt eine Stunde früher als ursprünglich geplant (jetzt 10:30 Uhr). Zwei weitere Tagesordnungspunkte wurden hinzugefügt:
Aufzählung Bewertung zum beizulegenden Zeitwert (11:30 - 12:00 Uhr)
Aufzählung Restanten (sofern benötigt, 12:00 bis 12:30 Uhr)

Die Materialien, die vom IASB für die Beobachter bereitgestellt werden, sind nach Sitzungstagen geordnet auf der Website des IASB zu finden:

Aufzählung Montag
Aufzählung Dienstag
Aufzählung Mittwoch
Aufzählung Donnerstag
Aufzählung Freitag

 

13. Februar 2010: Japan auf dem Weg zu einer vollständigen IFRS-Übernahme

In unserer Nachricht vom 10. Februar hatten wir von einer Konferenz zu internationalen Entwicklungen in der Rechnungslegung und Prüfung berichtet, die von der Europäischen Kommission am 8. Februar 2010 in Brüssel abgehalten worden war. Einer der Vortragenden auf der Konferenz war Masamichi Kono, stellvertretender Generaldirektor des Aufsichtsrats der Finanzdienstleistungsbehörde von Japan. Er erläuterte den Fahrplan von Japan, nach dem Schritt für Schritt die vollen IFRS für börsennotierte Unternehmen bis 2015 oder 2016 übernommen werden sollen. Eine freiwillige vorzeitige Anwendung hat bereits ab 1. April 2009 begonnen. Sie können sich den Vortrag von Kono hier herunterladen (110 KB).

 

13. Februar 2010: Wir stimmen vorläufigen Agendaentscheidungen von IFRIC nicht zu

In Schreiben an das International Financial Reporting Interpretations Committee (IFRIC) lehnen wir die vorläufigen Entscheidungen von IFRIC aus dem Januar 2010 ab, die folgenden Punkte, bei denen um Klarstellung im Rahmen einer Interpretation gebeten worden war, nicht auf die Agenda zu nehmen:

Aufzählung IAS 21 Die Auswirkungen von Änderungen der Wechselkurse – Bestimmung der funktionalen Währung einer Investmentholdinggesellschaft (Schreiben in englischer Sprache, 30 KB)
Aufzählung IAS 32 Finanzinstrumente: Ausweis – Klassifizierung von Instrumenten als Eigen-/Fremdkapital, die eine Verpflichtung zur Lieferung von Barmitteln im Ermessen der Anteilseigner vorsehen (Schreiben in englischer Sprache, 28 KB)
Aufzählung IAS 39 Finanzinstrumente: Ansatz und Bewertung – Bemessungseinheit bei Termingeschäften mit volumetrischer Optionalität (Schreiben in englischer Sprache, 29 KB)

Wir stimmen der vorläufigen Entscheidung von IFRIC zu, den folgenden Sachverhalt nicht auf die Agenda zu nehmen: IFRS 8 Geschäftssegmente und IAS 36 Wertminderung von Vermögenswerten – Übergangsvorschriften für die Änderung von IFRS 8 (Schreiben in englischer Sprache, 27 KB).

 

12. Februar 2010: Checkliste zu Ausweis- und Angabevorschriften nach HKFRS
Das Deloitte IFRS Centre of Excellence für den asiatisch-pazifischen Raum in Hongkong hat eine Checkliste zu Ausweis- und Angabevorschriften nach den Rechnungslegungsstandards von Hongkong (Hong Kong Financial Reporting Standards, HKFRS)zum 31. Dezember 2009 herausgegeben. Die Checkliste zielt darauf ab, den Anwendern zu helfen, festzustellen, ob die Ausweis- und Angabevorschriften der HKFRS sowie der Verordnungen und Vorschriften für die Notierung Hongkonger Unternehmen an der Börse von Hongkong für Abschlüsse zum 31. Dezember 2009 erfüllt sind und alle geforderten Informationen zur Verfügung gestellt werden. Die Checkliste ergänzt den Musterkonzernabschluss 2009 nach HKFRS vom Januar 2010 (in englischer Sprache, 1.214 KB). Die Checkliste deckt die Ausweis- und Angabevorschriften ab, die für Abschlüsse zum 31. Dezember 2009 in Kraft getreten waren. Sie deckt auch die Ausweis- und Angabevorschriften bestimmter Standards und Interpretationen ab, die bis zum 15. November 2009 veröffentlicht waren aber noch nicht für Berichtsperioden in Kraft getreten sind, die mit dem 1. Januar 2009 beginnen. Eine vorzeitige Anwendung dieser Standards und Interpretationen, die noch nicht verpflichtend anzuwenden sind, ist generell gestattet. Die Checkliste widmet sich nicht den HKFRS-Anforderungen hinsichtlich Ansatz und Bewertung. Sie können sich die Checkliste zu Ausweis- und Angabevorschriften 2009 nach HKFRS kostenfrei herunterladen (in englischer Sprache, 2.393 KB)

 

12. Februar 2010: IFRS-Newsletter von Deloitte in spanischer Sprache
Unsere kolumbianischen Kollegen haben Boletín de Actualización IAS Plus – Exención limitada de las revelaciones comparativas del IFRS 7 para quienes adoptan por primera vez herausgegeben (18 KB) – die spanische Übersetzung des IAS Plus Update-Newsletters vom Februar 2010 zu den begrenzten Ausnahmen von den Angaben nach IFRS 7, die mit den Änderung von IFRS 1 gewährt wurden. Das englische Original finden Sie hier (75 KB). Weitere Materialien in spanischer Sprache stehen Ihnen hier zur Verfügung.

 

11. Februar 2010: Finanzierung der IASCF
Die IASC-Stiftung (International Accounting Standards Committee Foundation, IASCF), die Dachorganisation des IASB, hat heute den aktuellen Stand ihrer langfristigen Finanzierung veröffentlicht. Der Aufbau eines nachhaltigen, breit aufgestellten Finanzierungssystems ist Teil des Projekts zur Überarbeitung der Satzung. Die größten Einzelbeitragszahler sind Deutschland (EUR 1.320.000), die Vereinigten Staaten (US $3.000.000) und Japan (US $2.800.000) sowie die vier großen Prüfungsgesellschaften (US $2.000.000 je). Die Europäische Kommission hat für die Jahre 2011 bis 2013 einen Beitrag von EUR 4.000.000 vorgeschlagen. Einen Überblick über alle Beiträge und geplanten Beträge haben wir hier für Sie zusammengestellt. Einen Quicklink finden Sie auf der IAS PLUS-Startseite rechts oben.

 

11. Februar 2010: Mitschrift von der Sondersitzung des IASB am 10. Februar
Der IASB und der FASB hielten am 10. Februar eine gemeinsame Sondersitzung in den Räumen des IASB in London ab. Die Übersetzung der vorläufigen und inoffiziellen Mitschrift, die Beobachter von Deloitte bei dieser Sitzung angefertigt haben, finden Sie hier.

 

11. Februar 2010: IFRS-Newsletter zur Versicherungsbilanzierung
Unsere britischen Kollegen haben die Februarausgabe 2010 des Newsletters zur Versicherungsbilanzierung veröffentlicht. Diese Ausgabe trägt den Titel Der Weg zur Harmonisierung und dreht sich um die Diskussionen, die auf der dreistündigen gemeinsamen Sitzung von IASB und FASB am 19. Januar 2010 und der nachfolgenden Sitzung des FASB am 27. Januar 2010 geführt wurden. Der lang erwartete Entwurf nimmt endlich Gestalt an, und obwohl ein paar Aspekte noch ungeklärt sind, ist der Weg zu einer Harmonisierung der Versicherungsbilanzierung in Sicht. Das erwartete Herausgabedatum des Entwurfs liegt im Mai 2010, und die Kommentierungsfrist soll bis September 2010 laufen. Ausgabe 11 des Newsletters zur Versicherungsbilanzierung können Sie hier herunterladen (in englischer Sprache, 105 KB). Wir haben dauerhafte Verknüpfungen auf alle Ausgaben des Newsletters auf unserer IAS PLUS-Seite zum Versicherungsprojekt angelegt.

 

11. Februar 2010: Risiken der Finanzberichterstattung mindern

Unsere US-amerikanischen Kollegen haben eine Publikation erstellt, in der deutlich gemacht wird, dass die Minderung von Risiken in der Finanzberichterstattung aus mehr besteht als daraus, bestimmte Kontrollen zu stärken: Reducing Financial Reporting Risk: It's More than Fixing Financial Controls. In der Publikation, die als Vorlage dienen kann, wird die Auswertung der Risiken in der Finanzberichterstattung auf drei Hauptkategorien heruntergebrochen:

Aufzählung Mitarbeiter und Fragen der Organisation
Aufzählung Prozesse und Fragen der Methodik
Aufzählung Systeme und Fragen der Information

Ein Finanzvorstand kann, wenn er geeignete Fragen an diejenigen stellt, die die Verantwortung für bestimmte Bereiche tragen, ein klareres Bild davon gewinnen, wie der gegenwärtige Stand bei den Risiken in der Finanzberichterstattung gegenwärtig ist, und kann Verbesserungen angehen, die sowohl darauf abzielen, die Berichterstattungsrisiken zu mindern, als auch darauf, die Wirksamkeit der Prozesse zu erhöhen. Sie können sich Reducing Financial Reporting Risk: It's More than Fixing Financial Controls hier herunterladen (in englischer Sprache 1.292 KB).

 

10. Februar 2010: Öffentliche Diskussion des DSR am 8. März 2010

Der DSR lädt alle Mitglieder des DRSC sowie alle anderen interessierten Personen und Organisationen am Montag, den 08. März 2010, 10.00 Uhr (voraus. bis ca. 13.00 Uhr) ins Airport Conference Center, Frankfurt/Main, Raum K05 zu einem Diskussionsforum zu folgenden Papieren des Deutschen Standardisierungsrates ein:

Aufzählung IASB ED/2009/6 Lageberichterstattung
Aufzählung IASB ED/2010/1 Bewertung von Schulden in IAS 37 – vorgeschlagene Änderungen an IAS 37

Bitte melden Sie Ihre Teilnahme unter bahrmann@drsc.de bis zum 01. März 2010 an. Weitere Informationen finden Sie hier.

 

10. Februar 2010: Aserbaidschan weitet Anwendung der IFRS aus
Der Präsident von Aserbaidschan hat ein Gesetz für Kreditinstitute, die keine Banken sind unterzeichnet, mit dem unter anderem vorgeschrieben wird, dass solche Institute ihre Abschlüsse nach den IFRS erstellen und Standards zur Unternehmensführung einführen müssen. Aserbaidschanische Bank und bedeutende staatseigene Unternehmen müssen bereits die IFRS anwenden.

 

10. Februar 2010: Europäische Konferenz zu Rechnungslegung und Abschlussprüfung

Die Europäische Kommission veranstaltete am 8. Februar 2010 eine eintägige Konferenz zu internationalen Entwicklungen in der Rechnungslegung und Abschlussprüfung. Die Vormittagssitzung konzentrierte sich auf Themen der Rechnungslegung; Am Nachmittag wurden Themen der Abschlussprüfung diskutiert. Das erste Diskussionsforum am Morgen befasste sich insbesondere mit nationalen Erfahrungen bei der Einführung von International Financial Reporting Standards (IFRS). Die zweite Diskussionsrunde befasste sich mit dem Fortschritt in Bezug auf die Übernahme der IFRS.

Aufzählung Übersicht über die erörterten Themen im Konferenzprogramm (in englischer Sprache, 239 KB)
Aufzählung Präsentationen und Videos auf der Internetseite der EU-Kommission

 

10. Februar 2010: Michel Barnier als EU-Binnenmarktkommissar bestätigt
Das Europäische Parlament hat per Abstimmung die neue EU-Kommission bestätigt, der ein Kommissar aus jedem der 27 Mitgliedstaaten angehört. Die neuen Kommissare nehmen ihre Arbeit am 10. Februar 2010 auf; ihre Amtszeiten enden am 31. Oktober 2014. Mit der Abstimmung wurde Michel Barnier als Kommissar für Binnenmarkt und Dienstleistungen bestätigt. Unter anderem gehören Rechnungslegungs- und Prüfungsfragen in seinen Verantwortlichkeitsbereich, darunter auch die Beziehungen zum International Accounting Standards Board (IASB) und zur IASC-Stiftung. Barnier ersetzt Charlie McCreevy. Der Lebenslauf von Barnier steht Ihnen hier zur Verfügung (74 KB).

 

9. Februar 2010: Trinidad und Tobago übernimmt den IFRS für KMU
Das Institut der Wirtschaftsprüfer von Trinidad und Tobago (Institute of Chartered Accountants of Trinidad and Tobago, ICATT) hat den IFRS für KMU wie vom IASB herausgegeben für die Anwendung für Abschlüsse für 2009 und frühere Perioden in Trinidad und Tobago übernommen. In der Verlautbarung des ICATT heißt es: "Die Einführung dieses Standards hat Auswirkungen auf die Mehrheit der Unternehmen in Trinidad und Tobago und würde die Bilanzierungs- und Prüfungsvorschriften für Unternehmen, die für eine Anwendung qualifizieren und sich für diese entscheiden, vereinfachen." Vor der Übernahme des IFRS für KMU mussten die entsprechenden Unternehmen in Trinidad und Tobago die vollen IFRS anwenden; nun haben sie die Wahl zwischen dem IFRS für KMU und den vollen IFRS. Die Ankündigung der Übernahme durch das ICATT finden Sie hier (in englischer Sprache, 327 KB).

 

9. Februar 2010: Tagesordnung für die IASB-Sitzung im Februar 2010
Der IASB wird seine reguläre monatliche Sitzung im Februar 2010 von Montag bis Freitag, den 15.-19. Februar 2010 in seinen Büroräumen in London abhalten. Die Sitzungsteile am Dienstag und am Mittwoch- und Donnerstagnachmittag finden gemeinsam mit dem FASB statt. Die Sitzung steht Beobachtern offen und wird im Internet übertragen. Nachfolgend geben wir die Tagesordnung für die Sitzung wieder. Der Standardbeirat wird am 22. und 23. Februar tagen. Die entsprechende Tagesordnung hatten wir Ihnen bereits zur Verfügung gestellt.

Tagesordnung für die IASB-Boardsitzung
15.-19. Februar 2010, London

Montag, 15. Februar 2010

IASB-Sitzung (15:00 - 17:00 Uhr Londoner Zeit)

Aufzählung Ausbuchung von Finanzinstrumenten

 

Dienstag, 16. Februar 2010

Gemeinsame Sitzung mit dem FASB (12:00 - 19:30 Uhr Londoner Zeit)

Aufzählung Unterrichtseinheit: Das Recht auf Verrechnung
Aufzählung Erlöserfassung
Aufzählung Darstellung des Abschlusses
Aufzählung Bewertung zum beizulegenden Zeitwert

 

Mittwoch, 17. Februar 2010

IASB-Sitzung (10:00 - 11:30 Uhr Londoner Zeit)

Aufzählung Konsolidierung
Aufzählung Preisregulierte Geschäfte

Gemeinsame Sitzung mit dem FASB (12:00 - 19:30 Uhr Londoner Zeit)

Aufzählung Ablösung von IAS 39: Bilanzierung von Sicherungsbeziehungen
Aufzählung Ablösung von IAS 39: Klassifizierung und Bewertung – finanzielle Verbindlichkeiten
Aufzählung Leasingverhältnisse
Aufzählung Konsolidierung

 

Donnerstag, 18. Februar 2010

IASB-Sitzung (09:45 - 11:15 Uhr Londoner Zeit)

Aufzählung Leistungen nach Beendigung des Beschäftigungsverhältnisses

Gemeinsame Sitzung mit dem FASB (12:00 - 19:00 Uhr Londoner Zeit)

Aufzählung Leasingverhältnisse
Aufzählung Finanzinstrumente mit Eigenschaften von Eigenkapital
Aufzählung Versicherungsverträge

 

Freitag, 19. Februar 2010

IASB-Sitzung (11:30 - 12:30 Uhr Londoner Zeit)

Aufzählung Joint Ventures

 

9. Februar 2010: IFRS-Newsletter von Deloitte in chinesischer Sprache
Unsere chinesischen Kollegen haben eine Übersetzung des IAS Plus Update-Newsletters zu den begrenzten Ausnahmen von den Vergleichsangaben nach IFRS 7 für Erstanwender angefertigt. Die chinesische Übersetzung finden Sie hier (127 KB); das englische Original steht Ihnen hier zur Verfügung (75 KB).

 

8. Februar 2010: RIC veröffentlicht Fortsetzung des Anwendungshinweises zu ausgewählten IFRS-Bilanzierungsfragen in Zusammenhang mit der Finanz- und Wirtschaftskrise
Die Fortsetzung des RIC Anwendungshinweises IFRS (2009/02) Ausgewählte IFRS-Bilanzierungsfragen in Zusammenhang mit der Finanz- und Wirtschaftskrise steht auf der Internetseite des DRSC zum Herunterladen bereit (232 KB). Der Anwendungshinweis wurde um die Hinweise 6 (zum Abzinsungssatz nach IAS 19.78 ff.) und 7 (zur Bilanzierung von sog. Halteprämien) erweitert.

 

8. Februar 2010: Checkliste zu Ausweis- und Angabevorschriften 2009
Wir haben für Sie eine deutschsprachige Übersetzung der IFRS-Checkliste zu Ausweis- und Angabevorschriften für die zum 31. Dezember 2009 endenden Geschäftsjahre erstellt (1.689 KB). Die Checklist ist so formatiert, dass die Prüfung des Abschlusses dokumentiert werden kann und Platz ist, ja/nein/nicht anwendbar für jeden Ausweis- und Angabeposten zu vermerken. Wir haben für Sie einen Quicklink auf die Publikation links oben auf unserer Startseite eingerichtet. Ziel der Checkliste ist es, den Nutzer bei der Erfüllung der nach den International Financial Reporting Standards (IFRS) vorgeschriebenen Darstellungs- und Angabepflichten zu unterstützen. Die Ansatz- und Bewertungsvorschriften der IFRS selbst sind nicht Gegenstand dieser Checkliste. Die Checkliste beinhaltet die Ausweis- und Angabevorschriften der zum 31. Dezember 2009 vom IASB veröffentlichten Standards und Interpretationen.

 

8. Februar 2010: AICPA/IASCF-Konferenz zu IFRS

Auf einer gemeinsam vom US-amerikanischen Institut der Wirtschaftsprüfer (American Institut of Certified Public Accountants, AICPA) und der IASC-Stiftung veranstalteten Konferenz zum Thema der IFRS in den Vereinigten Staaten wurde im Rahmen einer hochkarätig besetzten Podiumsdiskussion unter der Leitung von Thomas Jones, ehemals stellvertretender Vorsitzender des IASB, die Frage erörtert, welcher Nutzen und welche Herausforderungen darin liegen, dass die IFRS prinzipienbasiert sind, US-GAAP dagegen regelbasiert. Alle Teilnehmer des Podiums waren sich einig, dass die IFRS letztlich die maßgeblichen Bilanzierungsstandards fast überall in der Welt werden würden; sie warnten aber, dass gerade in Ländern mit regelbasierter Rechnungslegung ein radikales Umdenken und Umlernen erforderlich sein würde. James H. Quigley, Vorstandsvorsitzender von Deloitte Touche Tohmatsu, sagte:

Wir haben alle unsere Prüfer tausend und abertausend Seiten von Regeln lernen lassen, also wird ihre erste Frage immer sein: "Wo ist die Regel, die mir sagt, wie ich einen Geschäftsvorfall ansetze, berichte und bilanziere?" und nicht: "Welches Prinzip kann mir in diesem Fall weiterhelfen?" Meine Hoffnung ist, dass wir zu einem Regelungskonzept kommen, das einer Realität entspricht, die Ermessensspielräume vorsieht, und dass wir nicht länger einzelnen Regeln nachjagen sondern stattdessen unsere Urteilskraft in den Bereichen einsetzen, die nicht unbedingt eindeutig sind. Ich wünsche mir eine Kombination von Urteilskraft und Transparenz als eine Brücke zu neuen Standards, die auf grundlegendem Vertrauen aufbauen.

Ein kurzes Protokoll der Diskussion in englischer Sprache finden Sie auf der IFRS-Seite des AICPA.

 

8. Februar 2010: Fahrplan für den Übergang auf mit den IFRS vereinheitlichte indische Standards

Das indische Ministerium für Unternehmensangelegenheiten hat einen Plan für einen phasenweisen Übergang auf 'benannte indische Standards, die mit den IFRS vereinheitlicht wurden' (benannte Standards) durch börsennotierte und große indische Unternehmen mit Ausnahme von Banken und Versicherungsunternehmen verabschiedet. Die Presseerklärung des Ministeriums für Unternehmensangelegenheiten können Sie hier herunterladen (in englischer Sprache, 33 KB). Hier ist ein Überblick:

PhaseZeitpunktWelche Unternehmen?
Phase 1Eröffnungsbilanz zum 1. April 2011*
Aufzählung Unternehmen, die Teil des NSE-Indexes sind - Nifty 50
Aufzählung Unternehmen, die Teil des BSE Sensex sind - BSE 30
Aufzählung Unternehmen, deren Aktien und andere Wertpapiere an einer Wertpapierbörse außerhalb Indiens notiert sind
Aufzählung Unternehmen, gleich ob börsennotiert oder nicht, mit einem Nettovermögen** von mehr als Rs 1.000 Crore (1 Crore = 10 Millionen; Rs 1.000 Crore = EUR 155.497.000)
Phase 2Eröffnungsbilanz zum 1. April 2013* Unternehmen, die nicht durch Phase 1 abgedeckt sind und ein Nettovermögen** von mehr als Rs 500 Crore haben
Phase 3Eröffnungsbilanz zum 1. April 2014* Börsennotierte Unternehmen, die nicht durch die früheren Phasen abgedeckt sind (d.h. mit einem Nettovermögen** von Rs 500 Crore oder weniger)
* Falls das Geschäftsjahr eines Unternehmen an einem anderen Stichtag als dem 1. April beginnt, hat es seine Eröffnungsbilanz auf den Beginn des unmittelbar folgenden Geschäftsjahrs zu erstellen.
** das sich auf der Bilanz ergebende Nettovermögen nach indischen Rechnungslegungsprinzipien, nicht die Marktkapitalisierung

IFRS 1 erfordert mindestens ein Jahr von Vergleichsabschlüssen nach IFRS, wenn die IFRS erstmalig angewendet werden. Aus dem Bezug auf 'Eröffnungsbilanz' im Erlass des Ministeriums wird nicht klar, ob bspw. Unternehmen der Phase 1 von der Aufstellung von Vergleichsabschlüssen für Geschäftsjahre, die am 31. März 2011 enden, unter Anwendung der benannten Standards befreit sind. Unternehmen der folgenden Kategorien müssen die benannten Standards nicht anwenden (auch wenn sie sich freiwillig dafür entscheiden können), sondern müssen lediglich die 'benannten Bilanzierungsstandards, die nicht mit den IFRS vereinheitlicht wurden', anwenden:

Aufzählung Nicht börsennotierte Unternehmen mit einem Nettovermögen** von Rs 500 Crore oder weniger, deren Aktien oder sonstige Wertpapiere nicht an einer Wertpapierbörse außerhalb von Indien notiert sind
Aufzählung kleine und mittelgroße Unternehmen ('KMU').

Für Banken und Versicherungen wird die Veröffentlichung eines eigenständigen Fahrplans Ende Februar 2010 erwartet.

 

8. Februar 2010: Guyana übernimmt den IFRS für KMU
Das Institut der Wirtschaftsprüfer von Guyana hat den IFRS für kleine und mittelgroße Unternehmen in der Fassung der IASB für die Anwendung in Guyana für Abschlüsse, deren Berichtsperiode am oder nach dem 31. Dezember 2009 endet, übernommen. KMU können zwischen dem IFRS für KMU und den vollen IFRS wählen. Die Bekanntmachung der Übernahme finden Sie hier (in englischer Sprache, 462 KB).

 

7. Februar 2010: Mängel bei den Angaben zum Übergang auf IFRS in Kanada
Die Wertpapieraufsichtsbehörde von Ontario in Kanada hat die Ergebnisse ihrer Untersuchung der Angaben veröffentlicht, die von den 106 Wertpapieremittenten im Vorfeld deren Übergangs von kanadischen Rechnungslegungsgrundsätzen auf die IFRS zum 1. Januar 2011 geleistet wurden. Die Überprüfung lässt vermuten, dass die Emittenten ihre Arbeit bei der Angabe ihrer Fortschritte in Richtung Übergang einschließlich der möglichen Auswirkungen besser machen könnten, als dies im Lageberichtsabschnitt ihres Geschäftsberichts 2008 und der Zwischenberichte 2009 erfolge.
Im Lagebericht 2008 erwarteten wir, dass die Emittenten den Stand bei den wesentlichen Teilen und dem zeitlichen Ablauf dargelegt hätten [...].

Insgesamt fanden wir, dass Emittenten die Informationen bezüglich ihrer Bemühungen beim Übergang auf die IFRS nicht angemessen angeben. Eine Zusammenfassung unserer Ergebnisse ergibt sich wie folgt:

Aufzählung 40% der Emittenten erhielten ein Schreiben des Stabs, in welchem gefragt wurde, ob es überhaupt einen Plan gebe, weil dies aus dem Lesen der Angabe im Lagebericht nicht erkennbar sei. Angesichts der knappen Zeit, die bis zum Datum des Übergangs noch verbleibt, löst dies Bedenken aus, dass Emittenten womöglich nicht in Übereinstimmung mit den zukünftigen Anforderungen werden berichten können.
Aufzählung Von jenen 60% der Emittenten, die zu ihrem Übergangsplan auf die IFRS in ihrem Lagebericht für das Jahr 2008 Stellung genommen haben, haben ungefähr die Hälfte lediglich eine allgemeine Beschreibung des Plans geliefert ohne jede unmittelbare Anwendung auf ihre eigenen Verhältnisse. Die für Anleger wertvollste Informationen besteht in einer Angabe zum Übergang auf die IFRS, die genau auf den Emittenten zugeschnitten ist.
Aufzählung 80% der Emittenten, die den Übergangsplan auf die IFRS darlegten, haben wesentliche Meilensteine und erwartete Zeitverläufe im Zusammenhang mit jedem der wesentlichen Bestandteile des Plans nicht beschrieben. Es ist wichtig, dass Emittenten den Zeitverlauf im Zusammenhang mit jedem der Wesentlichen Bestandteile ausführen, so dass Anleger jederzeit beurteilen können, ob das Projekt entsprechend dem Übergangsplan voranschreitet.
Aufzählung 48% der Emittenten, die sich zum IFRS-Übergang in ihrem Lagebericht 2008 äußerten, haben keine quartalsweisen Aktualisierungen im Zwischenbericht für 2009 zum Fortschritt ihres Übergangsplans gegeben. Anleger benötigen den aktuellen Stand hinsichtlich des Fortschritts, um sie bei der Beurteilung der Wahrscheinlichkeit zu unterstützen, dass der Emittent in der Lage sein wird, seinen Übergang auf die IFRS zeitgerecht abzuschließen.

Die Studie mit dem Titel Überprüfung der Angaben zum Übergang auf die IFRS (Stabsmitteilung 52-718) können Sie hier herunterladen (in englischer Sprache, 442 KB).

 

6. Februar 2010: Tagesordnung für die gemeinsame Sitzung von JIG und FIAG
Am 12. Februar 2010 wird in den Räumen des FASB in Norwalk von 8 bis 15 Uhr US-amerikanischer Ostküstenzeit eine gemeinsame Sitzung der beiden FASB/IASB-Beratergremien Gemeinsame internationale Arbeitsgruppe (Joint International Group, JIG) zur Darstellung von Abschlüssen und Beratungsgruppe für Finanzinstitute (Financial Institutions Advisory Group, FIAG) stattfinden. Die JIG setzt sich aus Praktikern mit umfangreicher Erfahrung und Verantwortung in der Erstelllung von Abschlüsse, ihrer Analyse und Prüfung sowie der Regulierung zusammen. Die FIAG berät zu Darstellungsfragen aus der Sicht derjenigen, die Abschlüsse von Finanzinstituten analysieren und erstellen. Nachfolgend ist die Tagesordnung für die Sitzung wiedergegeben.
Tagesordnung für die gemeinsame Sitzung von JIG und FIAG
12. Februar 2010, Norwalk, CT USA
Aufzählung Begrüßung, Einleitung
Aufzählung Klassifizierung, Kohärenz, Definitionen
Aufzählung Disaggregationsprinzip (Art, Funktion, Vermögensaufstellung)
Aufzählung Direkte Methode: Aufstellung über die Zahlungsströme
Aufzählung Aufgliederung von Veränderungen der Posten in der Vermögensaufstellung
Aufzählung Neubewertungen
Aufzählung Übergangsvorschriften
Aufzählung Paket an Entscheidungen und Veranschaulichung
Aufzählung nach dem Standardentwurf: Befragungen, Feldtests, nächste Schritte

Die Papiere für die einzelnen Tagesordnungspunkte finden Sie hier.

 

6. Februar 2010: Heads Up-Newsletter zu Angaben zum Klimawandel

Unsere US-amerikanischen Kollegen haben eine Ausgabe des Heads Up-Newsletters mit dem Titel Ein Klima für Wandel? – SEC gibt Auslegungsleitlinien zu Angaben im Hinblick auf den Klimawandel heraus veröffentlicht (in englischer Sprache, 110 KB), in welchem der jüngst erschienene Auslegungserlass der SEC erläutert wird, in welchem diese ihre Sicht zu den bestehenden Angaberegeln zu klimawandelbezogenen Sachverhalten darlegt. Neben der Zusammenfassung der Angaberegeln und -vorschriften werden in dem Erlass Sachverhalte erörtert, die registrierte Unternehmen bei der Bestimmung, ob der Klimawandel und die damit verbundenen Konsequenzen ein Angabeerfordernis ausgelöst haben, in Erwägung zu ziehen haben. Hier sind:

Aufzählung die IAS PLUS-Nachricht zu den SEC-Leitlinien
Aufzählung der Auslegungserlass der SEC zu Angaben zum Klimawandel (in englischer Sprache, 136 KB)

 

5. Februar 2010: Tätigkeitsbericht 2009 der Deutschen Prüfstelle für Rechnungslegung

Die Deutsche Prüfstelle für Rechnungslegung (DPR) hat ihren Tätigkeitsbericht 2009 vorgelegt, der die folgenden Hauptaussagen enthält:

Aufzählung Die Anzahl fehlerhafter Rechnungslegungen hat sich reduziert mit einer Fehlerquote von rund 20% (Vorjahr rund 27%).
Aufzählung Der Umfang und die Komplexität der IFRS sowie die Finanz- und Wirtschaftskrise sind Haupttreiber für Fehler.
Aufzählung Erstmals fanden sich auch größere Unternehmen mit hoher Fehlerquote.
Aufzählung Fallbezogene Voranfragen an die DPR sind jetzt möglich.

Weitere Informationen finden Sie in der Presseerklärung der DPR (14 KB) und im Tätigkeitsbericht selbst (104 KB).

 

5. Februar 2010: Sondersitzung des IASB am 10. Februar – Agendapapiere verfügbar
Für die Sondersitzung des IASB am 10. Februar mit den Tagesordnungspunkten Versicherungsverträge, Ablösung von IAS 39 – Klassifizierung und Bewertung und Jährliche Verbesserungen an den IFRS (Entwurf vom August 2009) stehen nun die Agendapapiere zur Verfügung.

 

5. Februar 2010: IFRS Insights-Newsletter

Wir haben die Ausgabe Januar/Februar 2010 des IFRS Insights-Newsletters unserer amerikanischen Kollegen eingestellt (in englischer Sprache, 415 KB). In den IFRS Insights stellen wir die jüngsten Entwicklungen bei den IFRS vor, geben Praxishinweise für Unternehmen, die sich mit den IFRS befassen, Aktualisierungen des regulatorischen Umfelds und Quellenhinweise auf relevante Werkzeuge und Ressourcen. Diese Ausgabe enthält:

Aufzählung Den aktuellen Stand der Aktivitäten der SEC und bei den Harmonisierungsbemühungen von FASB und IASB,
Aufzählung einen Artikel über bedeutende Unterschiede und damit zusammenhänge Auswirkungen zwischen US-GAAP und IFRS in Bezug auf anteilsbasierte Vergütungen,
Aufzählung einen Überblich über IFRS 9 Finanzinstrumente und die Bilanzierungsunterschiede zu US-GAAP und
Aufzählung Ergebnisse einer Studie zur IFRS-Beurteilung durch Unternehmen und die daraus resultierenden Einschätzungen zu Marktaussichten.

Alle früheren Ausgaben der IFRS Insights finden Sie hier.

 

4. Februar 2010: Elke König neues IASB-Mitglied

Die Treuhänder der IASC-Stiftung haben heute zwei neue Boardmitglieder benannt: Dr. Elke König (Deutschland) und Darrel Scott (Südafrika). Deutschland ist damit nach drei Jahren wieder im IASB vertreten.

Aufzählung Elke König – ehemals Finanzvorstand der Hannover Rück. Dr. König ist in verschiedenen Führungspositionen in der Versicherungsindustrie tätig gewesen. Von 2002 bis 2009 war sie Finanzvorstand bei der Hannover Rück. Davor war sie zwölf Jahre Leiterin für Rechnungswesen und Controlling bei der Münchener-Rück-Gruppe. Derzeit arbeitet sie als nicht geschäftsführende Vorsitzende der Hannover Finanz GmbH und als Mitglied des Aufsichtsrats der Deutschen Hypothekenbank Actiengesellschaft. Dr. König war Mitglied des CFO-Forums der Europäischen Versicherer; in dieser Funktion war sie aktiv in das IASB-Projekt zu Versicherungsverträgen eingebunden.
Aufzählung Darrel Scott – Finanzvorstand der FirstRand Banking Group. Scott ist Finanzvorstand der FirstRand Banking Group, die eines der größte Finanzinstitute in Südafrika ist. Er ist sowohl für die gesetzliche Abschlusserstellung als auch die aufsichtliche Berichterstattung nach den Basel-II-Bestimmungen verantwortlich. Er ist Mitglied verschiedener Ausschüsse zur Unternehmensführung, zu Risiken, zur Geschäftsführung und zur Strategie der Gruppe. Scott ist außerdem Mitglied des International Financial Reporting Interpretations Committee (IFRIC) des IASB, eine Position, die er aufgeben wird, um IASB-Mitglied zu werden. Er ist außerdem ehemaliges Mitglied des Standardbeirats des IASB.

Die beiden neuen IASB-Mitglieder werden ihre Tätigkeit zum 1. Juli 2010 (Frau König) resp. 1. Oktober 2010 (Herr Scott) aufnehmen. Sie ersetzen die Boardmitglieder Gilbert Gélard und Bob Garnett, deren zweite Amtszeit zum 30. Juni 2010 ausläuft und die nicht erneut berufen werden können. Der Ersatz für das dritte zum 30. Juni 2010 ausscheidende Boardmitglied, Jim Leisenring, wird nach wie vor gesucht. Die englischsprachige Presseerklärung des IASB finden Sie hier (102 KB).

 

4. Februar 2010: Acht Verlautbarungen warten auf Übernahme durch die EU
EFRAG hat den Bericht, der den Status zum Übernahmeprozess jedes IFRS, einschließlich Standards, Interpretationen und Änderungen gemäß der europäischen Rechnungslegungsregulierung aufzeigt, aktualisiert. Laden Sie sich den Status des Übernahmeprozesses vom 4. Februar 2010 herunter (in englischer Sprache, 127 KB). Derzeit wurden die folgenden acht IASB-Verlautbarungen noch nicht für die Anwendung in Europa übernommen:

Standards

Aufzählung IFRS 9 Finanzinstrumente

Interpretationen

Aufzählung Änderungen an IFRIC 14 Vorauszahlungen im Rahmen einer Mindestfinanzierungsvorschrift
Aufzählung IFRIC 19 Tilgung finanzieller Verbindlichkeiten durch Eigenkapitalinstrumente

Änderungen

Aufzählung Änderungen an verschiedenen IFRS, die sich aus dem jährlichen Verbesserungsprozess ergeben
Aufzählung IFRS 2 Anteilsbasierte Vergütungen – Bilanzierung von in bar erfüllten anteilsbasierten Vergütungen im Konzern
Aufzählung IFRS 1 Erstmalige Anwendung der International Financial Reporting Standards – Änderungen bezüglich der rückwirkenden Anwendung der IFRS auf bestimmte Situationen
Aufzählung IAS 24 Angaben zu nahe stehenden Unternehmen und Personen
Aufzählung IFRS 1 Erstmalige Anwendung der International Financial Reporting Standards – Begrenzte Ausnahme von Vergleichsangaben nach IFRS 7

 

4. Februar 2010: Korrektur an EU-Verordnung 1126/2008
Die Europäische Union hat im Amtsblatt vom 2. Februar 2010 eine Berichtigung (695 KB) zur Verordnung (EG) Nr. 1126/2008 der Kommission vom 3. November 2008 zur Änderung der Verordnung (EG) Nr. 1126/2008 betreffend die Übernahme bestimmter internationaler Rechnungslegungsstandards in Übereinstimmung mit der Verordnung (EG) Nr. 1606/2002 des Europäischen Parlaments und des Rates veröffentlicht. Diese Berichtigung betrifft die deutsche Fassung von IFRS 5 Zur Veräußerung gehaltene langfristige Vermögenswerte und aufgegebene Geschäftsbereiche.

 

4. Februar 2010: Ergebnisse der 38. RIC-Sitzung
Das Rechnungslegungs Interpretations Committee (RIC) des DRSC hat am 15. Januar 2010 seine 38. Sitzung in Berlin abgehalten. Im RIC-Ergebnisbericht (170 KB) werden die wesentlichen Beschlüsse wiedergegeben, die im Rahmen dieser Sitzung getroffen wurden.

 

4. Februar 2010: Sondersitzung des IASB am 10. Februar – Agenda ergänzt
Für die Sondersitzung des IASB am 10. Februar wurde die Tagesordnungen ergänzt. Zu den Tagesordnungspunkten Versicherungsverträge und Ablösung von IAS 39 – Klassifizierung und Bewertung, die von 12:00h bis 14:00h gemeinsam von IASB und FASB erörtert werden, kommt nun noch der Punkt Jährliche Verbesserungen an den IFRS (Entwurf vom August 2009), der von 14:05h bis 15:05h allein vom IASB erörtert wird. Eine Registrierung als Beobachter ist inzwischen möglich; Agendapapiere stehen noch nicht zur Verfügung.

 

4. Februar 2010: Abschließende Übernahmeempfehlungen und Auswirkungsanalysen zu IAS 24, IFRIC 14 und IFRIC 19
Die Europäische Beratungsgruppe für Rechnungslegung (European Financial Reporting Advisory Group, EFRAG) hat den Konsultationsprozess hinsichtlich IAS 24, IFRIC 14 und IFRIC 19 abgeschlossen und der Europäischen Kommission die Übernahme aller drei Verlautbarungen für die Anwendung in Europa empfohlen. In der englischsprachigen Presseerklärung von EFRAG finden Sie Verknüpfungen auf alle Empfehlungsschreiben und Auswirkungsanalysen.

 

4. Februar 2010: IDW RS HFA 24 wird veröffentlicht
Der Hauptfachauschuss des Instituts der Wirtschaftsprüfer (IDW) verabschiedete die IDW Stellungnahme zur Rechnungslegung: Einzelfragen zu den Angabepflichten des IFRS 7 zu Finanzinstrumenten (IDW RS HFA 24). IFRS 7 Finanzinstrumente: Angaben enthält Angaben, die es möglich machen sollen, die Bedeutung von Finanzinstrumenten für die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage und deren Risiken einzuschätzen. IDW RS HFA 24 greift ausgewählte Probleme der Anwendung von IFRS 7 auf. Die IDW Stellungnahme wird veröffentlicht in Heft 1/2 der IDW Fachnachrichten 2010.

 

4. Februar 2010: Fortschritte der PCAOB bei der Überprüfung internationaler Prüfungsgesellschaften
Die US-amerikanische Aufsichtsbehörde für Wirtschaftsprüfungsgesellschaften (Public Company Accounting Oversight Board, PCAOB) hat Informationen zum Stand der Überprüfung von bei ihr registrierten nicht US-basierten Prüfungsgesellschaften herausgegeben. (Mit Stand 20. Januar 2010 waren bei der PCAOB 926 nicht US-basierte Prüfungsgesellschaften registriert.) Laut PCAOB wurden Überprüfungen von einer oder mehreren Prüfungsgesellschaften in 33 Rechtskreisen bis Dezember 2009 durchgeführt. Gleichzeitig verwies die PCAOB darauf, dass ihr Zugang zu für die Durchführung der Überprüfungen notwendigen Informationen in China, Deutschland, Finnland, Frankreich, Griecheland, Irland, den Niederlanden, Norwegen, Portugal, Schweden, der Schweizer und dem Vereinigten Königreich verwehrt wurde. Die Diskussionen mit den entsprechenden Behörden in diesen Rechtskreisen würden fortgesetzt, um ihre Einwände gegen die Überprüfungen durch die PCAOB zu überwinden. Die PCAOB hat die 28 Rechtskreise benannt, in denen sie 2010 plant, Überprüfungen durchzuführen - dies schließt all diejenigen ein, in denen ihr 2009 der Zugang verwehrt wurde. Die englischsprachige Presseerklärung der PCAOB enthält Verknüpfungen auf weiterführende Informationen.

 

4. Februar 2010: Forschungspapier zur Definition eines Vermögenswertes

Die Europäische Beratungsgruppe für Rechnungslegung (European Financial Reporting Advisory Group, EFRAG) und der französische Standardsetzer (Autorité des Normes Comptables, ANC) haben gemeinsam ein Forschungspapier des Stabs zu der vorgeschlagenen neuen Definition eines Vermögenswerts herausgegeben, auf die sich der IASB und der FASB vorläufig geeinigt haben. Das Papier Pro-active Paper on the Definition of an Asset (in englischer Sprache, 334 KB) soll als Eingabe an den IASB dienen und diesen bei seinen Erörterungen während der Entwicklung der Phase B des Rahmenkonzepts unterstützen.

Gegenwärtige Definition eines Vermögenswerts im Rahmenkonzept des IASB:
Eine Vermögenswert ist eine Ressource, die auf Grund von Ereignissen der Vergangenheit in der Verfügungsmacht des Unternehmens steht und von der erwartet, dass dem Unternehmen aus ihr künftiger wirtschaftlicher Nutzen zufließt.
Vorgeschlagene neue Definition:
Der Vermögenswert eines Unternehmens ist eine gegenwärtige wirtschaftliche Ressource, auf die das Unternehmen das Recht oder einen anderen Zugang hat, über den andere nicht verfügen.

In dem Papier werden ein Dutzend Szenarios gegen die zwei Definitionen getestet: Kassenbestand, Forderungen, eine angenommene Belegschaft, Geschäfts- oder Firmenwert, ein Lotterielos, ein Angebot künftiger Nachlässe an potenzielle Kunden, als Ergebnis von Forschungsaufwendungen erworbenes Wissen, verbesserte Marktsituation/neue Kundenbeziehungen als Ergebnis von Marketingmaßnahmen, Verträge, Lizenz zur Tätigkeit in einem beschränkten Markt, eine latente Steuerposition aus noch nicht genutzten steuerlichen Verlustvorträgen und ein geplanter Geschäftsvorfall. Die ersten sechs Szenarios wurden auch vom IASB/FASB-Stab getestet; die weiteren sechs wurden nur vom EFRAG/ANC-Projektstab ausgewählt und untersucht.

 

3. Februar 2010: Mitschnitt der 140. DSR-Sitzung
Die Mitschnitte der einzelnen Tagesordnungspunkte der 140. DSR-Sitzung sind jetzt archiviert und können auf der Internetseite des DRSC abgerufen werden.

 

3. Februar 2010: IASB-Sitzungen in naher Zukunft
Der IASB hat über die nächsten zwei Monate eine Reihe von Sitzungen angesetzt; unter anderem einige Extrasitzungen gemeinsam mit dem US-amerikanischen Standradsetzer FASB, die darauf abzielen, Fortschritte bei Agendaprojekten zu erzielen, die bis Mitte 2011 abgeschlossen sein sollen. Für interessierte IAS PLUS-Leser haben wir nachfolgend eine Übersicht erstellt. Alle Sitzungen stehen für Beobachter offen. Die Sitzungen des Boards und von IFRIC werden außerdem im Internet übertragen. Tagesordnungen und weitere Details finden Sie (sobald verfügbar) auch auf der Internetseite des IASB in der Rubrik Meetings diary.
Gemeinsame Sondersitzung von IASB und FASB
Aufzählung Datum: Mittwoch, 10. Februar 2010 (12:00h bis 14:00h)
Aufzählung Ort: Räume des IASB, London
Sitzung der gemeinsamen internationalen Arbeitsgruppe zur Darstellung von Abschlüssen und der Beratungsgruppe für Finanzinstitute
Aufzählung Datum: Freitag, 12. Februar 2010
Aufzählung Ort: Räume des FASB, Norwalk, Connecticut
Reguläre monatliche IASB-Boardsitzung Februar 2010
Aufzählung Datum: Montag - Freitag, 15. - 19. Februar 2010 (16. - 18. Februar gemeinsam mit dem FASB)
Aufzählung Ort: Räume des IASB, London
Sitzung des Standardbeirats
Aufzählung Datum: Montag - Dienstag, 22. - 23. Februar 2010
Aufzählung Ort: Renaissance Chancery Court Hotel, London
Sitzung von IASB-Vertretern mit der Gruppe der Analystenvertreter
Aufzählung Datum: Mittwoch, 24. Februar 2010
Aufzählung Ort: Räume des IASB, London
Expertenbeirat zur Wertminderung von finanziellen Vermögenswerten
Aufzählung Datum: Donnerstag - Freitag, 25. - 26. Februar 2010
Aufzählung Ort: Räume des IASB, London
Gemeinsame Sondersitzung von IASB und FASB (noch nicht bestätigt)
Aufzählung Datum: Mittwoch - Donnerstag, 2. - 3. März 2010
Aufzählung Ort: Räume des IASB, London
IFRIC-Sitzung
Aufzählung Datum: Donnerstag - Freitag, 4. - 5. März 2010
Aufzählung Ort: Räume des IASB, London
Gemeinsame Sondersitzung von IASB und FASB (noch nicht bestätigt)
Aufzählung Datum: Donnerstag, 11. März 2010
Aufzählung Ort: Räume des IASB, London
Reguläre monatliche IASB-Boardsitzung März 2010
Aufzählung Datum: Montag - Freitag, 15. - 19. März 2010 (15. - 17. März gemeinsam mit dem FASB)
Aufzählung Ort: Räume des IASB, London
Gemeinsame Sitzung von IASB und FASB
Aufzählung Datum: Montag - Mittwoch, 22. - 24. März 2010
Aufzählung Ort: Räume des IASB, London

 

3. Februar 2010: Deloittes iGAAP 2010 – Ein Leitfaden durch die IFRS-Berichterstattung

Deloitte hat iGAAP 2010 – Ein Leitfaden durch die IFRS-Berichterstattung herausgegeben. Dieses 2.918 Seiten umfassende Buch bietet umfassende Leitlinien für Unternehmen, die nach den IFRS Bericht erstatten. Der Leitfaden

Aufzählung legt einen Schwerpunkt auf praktische Fragen, denen sich die berichtenden Unternehmen gegenübersehen,
Aufzählung erläutert die Vorschriften der IFRS eindeutig,
Aufzählung bietet Interpretationen und Kommentare in Fällen, die in den IFRS nicht geregelt, uneindeutig oder unklar sind und
Aufzählung biete viele erläuternde Beispiele.

Der Leitfaden widmet sich umfassend den neuen Standards, die für Berichtsperioden gelten, die 2009 beginnen, und deckt auch diejenigen weiteren Verlautbarungen ab, die vom IASB bis zum 30. Juni 2009 herausgegeben wurden und ab 2010 gelten. Diese Ausgabe des Handbuchs enthält neue Materialien zu

Aufzählung IFRS 6 Exploration und Evaluierung von mineralischen Ressourcen
Aufzählung überarbeitete Fassung von IFRS 1 Erstmalige Anwendung der International Financial Reporting Standards (November 2008)
Aufzählung Änderung an IFRS 2 Anteilsbasierte Vergütungen (Juni 2009)
Aufzählung Änderung an IFRS 7 Verbesserung der Angaben über Finanzinstrumente (März 2009)
Aufzählung Änderung an IAS 39 Risikopositionen, die für das Hedge Accounting qualifizieren (Juli 2008)
Aufzählung Änderungen an IAS 39 und IFRS 7 Umklassifizierung finanzieller Vermögenswerte (Oktober 2008)
Aufzählung Änderungen an IFRC 9 und IAS 39 Beurteilung eingebetteter Derivate (März 2009)
Aufzählung Verbesserungen an den IFRS vom April 2009
Aufzählung IFRIC 17 Sachausschüttungen an Eigentümer
Aufzählung IFRIC 18 Übertragungen von Vermögenswerten von Kunden
Aufzählung zusätzliche Beispiele und Leitlinien zu in der Praxis auftretenden Sachverhalten

Bestellungen können im Internet unter www.lexisnexis.co.uk/deloitte oder telefonisch unter +44 (0) 845 370 1234 aufgegeben werden. Eine Informationsbroschüre über diese und ähnliche iGAAP-Veröffentlichungen für 2010 finden Sie hier (in englischer Sprache, 248 KB).

 

3. Februar 2010: Mitschrift von der Sondersitzung des IASB am 2. Februar 2010
Der IASB und der FASB hielten am Dienstag, den 2. Februar 2010 eine gemeinsame Sondersitzung in den Räumen des IASB in London ab. Die Übersetzung der vorläufigen und inoffiziellen Übersetzung der Mitschrift, die Beobachter von Deloitte bei dieser Sitzung angefertigt haben, finden Sie hier.

 

3. Februar 2010: Accounting Roundup – Ausgabe Januar 2010

Wir haben die Januarausgabe 2010 von Accounting Roundup eingestellt (in englischer Sprache, 283 KB), die von unseren amerikanischen Kollegen veröffentlicht wird. Der Newsletter ist nun nach Themen statt nach Standardsetzern organisiert. Die in dieser Ausgabe behandelten Themen umfassen:

Unternehmenszusammenschlüsse
Aufzählung FASB gibt Aktualisierung an den Bilanzierungsstandards zu gemeinnützigen Fusionen und Akquisitionen heraus
Konsolidierung
Aufzählung FASB stimmt für Finalisierung des Aufschubs von Statement 167 für bestimmte Investmentfonds
Aufzählung FASB stellt Anwendungsbereich der Vorsorge für einen Rückgang in der Inhaberschaft in ASC 810-10 klar
Aufzählung FASB gibt Aktualisierung an den Bilanzierungsstandards für Zweckgesellschaften heraus
Eventualverbindlichkeiten
Aufzählung IASB stellt Vorschläge zur Bewertung von Schulden in IAS37 erneut zur Stellungnahme
Ergebnis je Aktie
Aufzählung FASB gibt Leitlinien zur Bilanzierung von Ausschüttungen an Anteilseigner in Zusammensetzung aus Aktien und Barmitteln heraus
Bewertung zum beizulegenden Zeitwert und Angaben
Aufzählung FASB gibt Aktualisierung an den Bilanzierungsstandards zur Verbesserung der Angaben hinsichtlich Bewertungen zum beizulegenden Zeitwert heraus
Aufzählung AICPA veröffentlicht Entwurf eines Thesenpapiers zur Bewertung zum beizulegenden Zeitwert und Angaben hinsichtlich bestimmter Fragen in Bezug auf gemeinnützige Organisationen
Finanzinstrumente
Aufzählung FASB erörtert Ansatz für die Bilanzierung von Kreditverlusten und Zinserträgen
Ertragsteuern
Aufzählung Änderungen am französischen Unternehmenssteuerrecht
Aktienbasierte Vergütung
Aufzählung FASB gibt Aktualisierung an den Bilanzierungsstandards zu treuhänderisch verwalteten Vereinbarungen und zur Annahme der erfolgten Vergütung heraus
Übertragungen und Abwicklung
Aufzählung FASB gibt Aktualisierung an den Bilanzierungsstandards hinsichtlich der Übertragung von finanziellen Vermögenswerten heraus
Branchenspezifische Rechnungslegung
Aufzählung FASB aktualisiert Vorschriften zur Schätzung und entsprechenden Angaben von Öl- und Gasreserven
Sonstige Rechnungslegungsthemen
Aufzählung Rechnungslegungserwägungen in Bezug auf die venezolanische Wechselkurskontrolle und den Status der Hochinflation
Aufzählung FASB schlägt Änderungen an den Angabevorschriften zu Folgeereignissen vor
Aufzählung FASB veröffentlicht überarbeiteten Anwenderhinweis zur Kodifizierung
Aufzählung FASB veröffentlicht fachliche Korrekturen am SEC-Inhalt
Aufzählung AICPA veröffentlicht Fachpraxishilfen
SEC-Angelegenheiten
Aufzählung SEC verabschiedet Leitlinien zu "Klimawandel"-Angaben
Aufzählung SEC verabschiedet PCAOB-Prüfungsstandard 7
Aufzählung SEC veröffentlicht Einhaltungs- und Angabeinterpretationen zu nicht auf US-GAAP beruhenden Werten
Aufzählung SEC veröffentlicht abschließenden Regeln zur Abstimmung der Anteilseigener über Vorstandsgehälter ("Say-on-Pay") bei Unternehmen im TARP-Programm
Aufzählung SEC veröffentlicht Einhaltungs- und Angabeinterpretationen zur Verbesserung von Stellvertreterangaben
Sonstige Prüfungsthemen
Aufzählung PCAOB veröffentlicht Stableitlinien
Aufzählung ASB schlägt verschiedene Verlautbarungen zu Prüfungsstandards
Aufzählung AICPA veröffentlicht Leitlinien zu Aufträgen über Erstellung und Prüfung
Aufzählung GAQC des AICPA veröffentlicht Verlautbarung zu Einhaltungsprüfungen
GASB-Angelegenheiten
Aufzählung GASB veröffentlicht endgültige Verlautbarung zu OPEB-Bewertungen
Aufzählung GASB veröffentlicht endgültige Verlautbarung zu Kapitel 9 zu Konkursen
Sonstige internationale Themen
Aufzählung FCAG veröffentlicht Schreiben an die G-20 zu Fortschritten von IASB und FASB
Aufzählung IASB veröffentlicht Änderung an IFRS 1 zu begrenzten Ausnahmen

Zurückliegende Ausgaben von Accounting Roundup finden Sie hier.

 

2. Februar 2010: Newsletter zu den Änderungen an IFRS 1
Das IFRS Global Office von Deloitte hat einen IAS Plus Update-Newsletter zu den begrenzten Ausnahmen von den Vergleichsangaben nach IFRS 7 für Erstanwender herausgegeben: Limited Exemption from Comparative IFRS 7 Disclosures for First-time Adopters (in englischer Sprache, 75 KB). Der International Accounting Standards Board (IASB) hat am 28. Januar 2010 IFRS 1 Erstmalige Anwendung der International Financial Reporting Standards geändert, um Erstanwender von der Leistung zusätzlicher Angaben auszunehmen, die im März 2009 durch Verbesserte Angaben zu Finanzinstrumenten (Änderungen an IFRS 7) eingeführt worden waren. Mit der Änderung werden Erstanwendern die gleichen Übergangsvorschriften gewährt, die mit den Änderungen von IFRS 7 Erstellern gewährt wurden, die bereits die IFRS anwenden. Die Änderung tritt zum 1. Juli 2010 in Kraft; eine vorzeitige Anwendung ist zulässig. In diesem Newsletter werden die Änderungen erläutert. Frühere Ausgaben aller IAS Plus-Newsletter finden Sie hier.

 

1. Februar 2010: EFRAG-Übernahmeempfehlung und Auswirkungsanalyse zu den Änderungen an IFRS 1
Die Europäische Beratungsgruppe für Rechnungslegung (European Financial Reporting Advisory Group, EFRAG) bittet um Stellungnahmen in Bezug auf die Übernahme der Änderungen an IFRS 1 vom 28. Januar 2010. Es wird sowohl um Stellungnahme zur Einschätzung der Änderungen vor dem Hintergrund der Übernahmekriterien der EU als auch um Stellungnahme zur Einschätzung der Kosten und Nutzen gebeten, die sich aus der Übernahme der Änderungen in der EU ergeben würden. EFRAG ist in beiden Fragen zu einem positiven Schluss gekommen und erwägt, die Übernahme für eine Anwendung in Europa zu empfehlen. In der entsprechenden Presserklärung von EFRAG finden Sie eine Verknüpfung auf die Auswirkungsanalyse.

 

1. Februar 2010: Agenda für die Februarsitzung 2010 des Standardbeirats

Der Standardbeirat (Standards Advisory Council, SAC) wird sich am Montag und Dienstag, 22. und 23. Februar 2010 mit dem IASB im Renaissance Chancery Court Hotel, 252 High Holborn, London zu einer Sitzung treffen. Eine vorläufige Agenda wurde auf der Internetseite des IASB zur Verfügung gestellt; wir fassen sie nachfolgend zusammen. Der SAC stellt ein Forum für den IASB dar, sich mit einer großen Bandbreite interessierter Kreise, die durch die Arbeit des IASB berührt werden, auszutauschen. Folgende Aufträge soll der SAC erfülle:

Aufzählung Beratung des Boards bei Agendaentscheidungen und Prioritäten bei der Arbeit des Boards,
Aufzählung Inkenntnissetzung des Boards hinsichtlich der Sichtweisen der Organisationen und Einzelpersonen, die Mitglied des SAC sind, hinsichtlich der großen Standardsetzungsprojekte und
Aufzählung weitere Beratung des Boards und der Treuhänder.

Die Agenda:

Tagesordnung der Sitzung des Standardbeirats
22.-23. Februar 2010, London

Montag, 22. Februar 2010 (10:00h - 17:30h)

Aufzählung Begrüßung und Vorschau des Vorsitzenden
Aufzählung Überblick über die letzten vier Monate
Aufzählung IASB-Aktivitäten
Aufzählung Bericht des Vorsitzenden und der stellvertretenden Vorsitzenden
Aufzählung Aktueller Stand der großen Projekte, die hinsichtlich der Einhaltung der Frist vom Juni 2011 die größten Herausforderungen bieten
Aufzählung Andere Aktivitäten
Aufzählung NSS – Überblick über die Rolle, die die nationalen Standardsetzer (NSS) spielen, einschließlich der Projekte, die derzeit aktuell sind oder vorgeschlagen wurden
Aufzählung EFRAG – Überblick über die Rolle, die EFRAG spielt, einschließlich der Projekte, die derzeit aktuell sind oder vorgeschlagen wurden
Aufzählung SEC – Überblick über die jüngsten Entwicklungen bei der SEC und dem Fahrplan für die Übernahme der IFRS in den Vereinigten Staaten
Aufzählung Aktivitäten der SAC-Mitglieder
Aufzählung XBRL und die Zusammenwirkungen mit den Angabevorschriften
Aufzählung Arbeitsprogramm des IASB nach dem Juni 2011
Aufzählung Einzeldiskussionsgruppen (Arbeitsprogramm des IASB nach dem Juni 2011)

Dienstag, 23. Februar 2010 (9:15h - 12:30h)

Aufzählung Arbeitsprogramm des IASB nach dem Juni 2011 – Zusammenführung der Ergebnisse der Einzeldiskussionsgruppen
Aufzählung Auswirkungsanalyse – Was ist eine Auswirkungsanalyse?

 

1. Februar 2010: Aktualisierte Liste der von IFRIC nicht auf die Agenda genommenen Sachverhalte

Wir haben unsere Liste der von IFRIC nicht auf die Agenda genommenen Sachverhalte aktualisiert, um die Entscheidungen der IFRIC-Sitzung vom Januar 2010 widerzuspiegeln. Unsere nach Standards sortierte Liste umfasst jetzt über 175 Sachverhalte mit jeweils einer Beschreibung des Sachverhalts, dem Datum der endgültigen Agendaentscheidung und der Begründung. Folgende Sachverhalte sind neu dazugekommen:

Aufzählung IFRS 2: Geschäftsvorfälle, bei denen die Art der Erfüllung von künftigen Ereignissen abhängt
Aufzählung IFRS 4 und IAS 32: Frage des Anwendungsbereichs in Bezug auf REITs
Aufzählung IAS 18: Erhalt einer Dividende in Form von Eigenkapitalinstrumenten
Aufzählung IAS 27: Kombinierte Abschlüsse und Neudefinition der Berichtseinheit
Aufzählung IAS 27: Darstellung von Vergleichszahlen bei Anwendung der Pooling-of-Interests-Methode
Aufzählung IAS 32: Anwendung der "fest gegen fest"-Bedingung
Aufzählung IAS 38: Abschreibungsmethode für immaterielle Vermögenswerte

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