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31. Dezember 2010: Einen guten Rutsch ins Neue Jahr!
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Wir wünschen allen Nutzern von IAS PLUS.de ein
frohes, gesundes und friedvolles Jahr 2011. |
31. Dezember 2010: Ken Wild zum Offizier des
Orders of the British Empire ernannt
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Die Ehrenliste für das Jahr 2011, die heute veröffentlicht
wurde und die Ehrungen für außerordentliche Verdienste und
Leistungen im Vereinigten Königreich umfasst, enthält auch Ken
Wild als neu ernannten Officer of the Order of the British Empire (OBE). Mit
der Verleihung des Titels werden seine Verdienste um die
Finanzberichterstattung gewürdigt.
Ken Wild war 26 Jahre lang Partner
bei Deloitte, bis er 2010 in den Ruhestand trat. Den
größten Teil dieser Zeit leitete er die
Fachabteilung unserer britischen Schwesterfirma, und
zuletzt leitete er das Global IFRS Leadership Team(GILT)
von Deloitte. Wild war außerdem von 1994 bis 2003
Mitglied des britischen Standardsetzers ASB und von
2003 bis 2009 Mitglied des IFRIC. Er war mit
verantwortlich für den Aufbau unserer
internationalen Mutterseite IAS Plus. Derzeit lehrt
er an der Judge Business School von Cambridge
Rechnungslegung in den Masterprogrammen der
Universität. |
30. Dezember 2010: Sitzung der gemeinsamen Arbeitsgruppe von IASB und FASB zu Leasingverhältnissen
30. Dezember 2010: Ein weites Spielfeld
Vorschläge zur Führung des IASB
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In diesem Winter ist es zu einer noch nie dagewesenen Flut von
Diskussionen und Konsultationen hinsichtlich der schon immer
schwierigen Frage der Führungsstruktur des IASB gekommen. Robert
Bruce, der dem internationalen Autorenteam unserer
englischsprachigen Mutterseite als Kolumnist beigetreten ist, fasst
zusammen, wer bei diesem Spiel mitspielt, wie der Spielstand ist und
was es überhaupt noch zu gewinnen gibt. Zur neuesten Ausgabe seiner
englischsprachigen Kolumne gelangen Sie
hier. |
30. Dezember 2010: Ergebnisbericht der 18. öffentlichen Sitzung
des DSR und beinahe endgültige Fassung des DRS 19
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Der Deutsche Standardisierungsrat (DSR) hat die beinahe
endgültige Fassung des deutschen Rechnungslegungsstandards (DRS) 19 Pflicht zur Konzernrechnungslegung
und Abgrenzung des Konsolidierungskreises veröffentlicht. Die
vorliegende Fassung wurde in der 18. öffentlichen Sitzung am
29. Dezember 2010 vom DSR verabschiedet und zum Zweck der gem. § 342
Abs. 2 HGB erforderlichen Bekanntmachung an das Bundesministerium
der Justiz weitergeleitet.
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30. Dezember 2010: Tagesordnung für die
Sitzung des Interpretations Committee am 6. und 7. Januar 2011
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Das IFRS Interpretations Committee (vormals IFRIC) wird am Donnerstag und Freitag, den
6. und 7. Januar 2011 (am 7. Januar nur vormittags)
in den Räumen des IASB in London tagen. Die Sitzung steht Beobachtern
offen und wird im Internet übertragen. Nachfolgend geben wir die
vorläufige Agenda der Sitzung wieder.
Agenda für
die Sitzung des Interpretations Committee Donnerstag und Freitag, 6.
und 7. Januar 2011 |
Donnerstag, 6. Januar (10:00h-17:30h)
Freitag, 7. Januar (09:00h-10:45h)
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Themen, die neu erörtert werden sollten (Fortsetzung vom Vortag)
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IAS 36 Wertminderung von Vermögenswerten und IAS 38 Immaterielle Vermögenswerte Bedingter Kaufpreis
von Sachanlagen und
immateriellen
Vermögenswerten |
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Administrativer Sitzungsteil Stand der Arbeiten
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30. Dezember 2010: Angabe von Vorjahreszahlen in handelsrechtlichen Abschlüssen
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Der Hauptfachausschuss (HFA) des Instituts der Wirtschaftsprüfer
(IDW) hat die Entwürfe von IDW Stellungnahmen zur Rechnungslegung: Vorjahreszahlen im handelsrechtlichen Jahresabschluss (IDW ERS HFA 39)
sowie Vorjahreszahlen im handelsrechtlichen Konzernabschluss und Konzernrechnungslegung bei Änderungen des Konsolidierungskreises (IDW ERS HFA 44)
verabschiedet. Diese Verlautbarungen sollen bei Verabschiedung als IDW Stellungnahmen zur Rechnungslegung die
IDW Stellungnahmen des Hauptfachausschusses 5/1988 i.d.F. 1998: Vergleichszahlen im Jahresabschluß und im
Konzernabschluß sowie ihre Prüfung und 3/1995: Konzernrechnungslegung bei Änderungen des Konsolidierungskreises ersetzen.
Die Entwürfe sind auf der Internetseite des IDW in der
Rubrik Verlautbarungen/Download von Entwürfen
abrufbar. Es besteht die Möglichkeit zur Stellungnahme bis zum 29. Juli 2011. |
29. Dezember 2010: Ergebnisse der 151. DSR-Sitzung und 17. Öffentlichen Sitzung
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Der Ergebnisbericht der Sitzung des Deutschen Standardisierungsrats
(DSR) vom 13. und 14. Dezember 2010 steht jetzt auf der
Internetseite des DRSC zum Herunterladen bereit (59 KB). Das
aktuelle Arbeitsprogramm mit Stand Dezember 2010 finden Sie
hier (68 KB). |
29. Dezember 2010: Berufung von Leslie Seidman wird positiv aufgenommen
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Wie berichtet
haben die Treuhänder der US-amerikanischen Stiftung für Rechnungslegung (US Financial Accounting Foundation, FAF),
unter der der US-amerikanische Standardsetzer Financial Accounting Standards Board (FASB)
arbeitet, Leslie F. Seidman mit sofortiger Wirkung zur Vorsitzenden
des FASB berufen. Die Berufung wurde allenthalben positiv aufgenommen.
Die US-amerikanische Wertpapier- und Börsenaufsicht (Securities and Exchange Commission, SEC)
begrüßt die Berufung: "Ihre Erfahrung wird Fortschritte bei den
wichtigen Projekten auf der Agenda des FASB ermöglichen, während man
daran arbeitet, die Qualität der Rechnungslegungsstandards
fortwährend zum Nutzen der Anleger zu verbessern." (vollständige
Presseerklärung der SEC in englischer Sprache)
Das amerikanische Institut der Wirtschaftsprüfer (American Institut of Certified Public Accountants,
AICPA)gratuliert Seidman durch sein Zentrum für Prüfungsqualität (Center for Audit Quality, CAQ):
"Der Berufsstand der Rechnungsleger, der börsennotierte Unternehmen
prüft, freut sich auf die Zusammenarbeit mit ihr, während sie die
Weiterentwicklung der US-amerikanischen Rechnungslegungsstandards
überwacht und die die Konvergenzbemühungen mit dem International Accounting Standards Board
koordiniert." (vollständige
Presseerklärung des CAQ in englischer
Sprache)
Das US-amerikanische Institut Financial Executives International (FEI)
heißt die Ernennung willkommen: "Wir sind der Meinung, dass Frau
Seidman seit Übernahme der kommissarischen Leitung im Herbst 2010
Beachtenswertes geleistet hat. Wir sind uns sicher, dass die
ausgezeichnet geeignet ist, den Rest der Boardmitglieder zu führen
und mit solchen Organisationen wie FEI zusammenzuarbeiten, um die
Entwicklung hochwertiger Rechnungslegungsstandards während dieser
wichtigen Zeit der internationalen Standardsetzung sicherzustellen."
(vollständige
Presseerklärung von FEI in englischer Sprache)
In einem Interview mit dem Journal of
Accountancy hatte der Vorgänger von Frau Seidman, Robert H. Herz,
seine Nachfolgerin als die richtige Besetzung in schwieriger Zeit
empfohlen: "Sie verfügt über ausgezeichnetes Fachwissen und ein
tiefgreifendes Verständnis der Herausforderungen, die auf
uns zukommen." (Zugang zum englischsprachigen Interview
auf der
Seite des Journal of
Accountancy)
Leslie Seidman selbst hatte auf den bedeutenden
Zeitpunkt ihrer Berufung hingewiesen: "Wir sind an einem wichtigen
Punkt in unseren Konvergenzprogramm angekommen, und die anderen
Boardmitglieder und ich arbeiten eng mit dem IASB zusammen, um die
Vergleichbarkeit von Finanzinformationen weltweit zu verbessern."
(vollständige
Presseerklärung der FAF in englischer Sprache)
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28. Dezember 2010: IFRS für Investmentfonds
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Das Deloitte-Netzwerk für Globale
Finanzdienstleistungen hat zwei Publikationen zu IFRS für
Investmentfonds mit dem Titel Harnessing the forces of change (etwa: Den Schwung der
Änderungen nutzen) veröffentlicht:
Harnessing the forces of change: IFRS for Investment Funds erläutert die wesentlichen
Unterschiede zwischen den IFRS und den US-amerikanischen
Rechnungslegungsgrundsätzen US-GAAP und hebt sie hervor. Da die
Akzeptanz der IFRS in den Vereinigten Staaten und weltweit immer
mehr zunimmt, bietet diese Publikation Managern von Investmentfonds
einen Überblick über die wichtigsten Sachverhalte, die sie
berücksichtigen sollten, wenn sie sich IFRS zuwenden.
Der begleitende Musterabschluss Harnessing the forces of change: Illustrative financial statements 2010
bietet erläuternde Beispiele. Er enthält eine Reihe von
branchentypischen Beispielangaben, um Managern von Investmentfonds
eine bessere Vorstellung davon zu geben, was ein Übergang auf IFRS
bedeuten würde.
Die englischsprachigen Dokumente können
Sie sich hier herunterladen:
Weitere branchenspezifische IFRS-Publikationen von Deloitte finden Sie
hier.
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28. Dezember 2010: 152. DSR-Sitzung Sitzungspapiere
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Der größte Teil der Sitzungspapiere für den öffentlichen Teil der 152. Sitzung des Deutschen Standardisierungsrates
(DSR) am 3. und 4. Januar 2011 stehen auf der
Internetseite des DRSC zum Herunterladen bereit. Die noch fehlenden Papiere
sollen in Kürze folgen. |
27. Dezember 2010: Bericht über die verantwortliche Unternehmensführung 2010
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Deloitte hat den Bericht über die verantwortliche
Unternehmensführung 2010 herausgegeben. Der Bericht wurde von der
Global Reporting Initiative (GRI), die Richtlinien für die
Erstellung von Nachhaltigkeitsberichten von Unternehmen, Regierungen
und Nichtregierungsorganisationen entwickelt, geprüft und dient auch
als Fortschrittsbericht 2009/2010 im Rahmen des Globalen Pakts der
Vereinten Nationen, der zwischen Unternehmen und der UNO geschlossen wird, um die Globalisierung sozialer und ökologischer zu gestalten.
Die Erfolgskennzahlen für gemeinnützige und Umweltprojekte und
-maßnahmen basieren auf allgemein anerkannten Leitlinien und bieten
ein Beispiel dafür, welche Erfolgskennzahlen und welche Daten in die
integrierte Berichterstattung einfließen können:
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Für die Berichterstattung über gemeinnützige
Projekte wurden Standards des Ausschusses zur Förderung unternehmerischer Philanthropie (Committee Encouraging
Corporate Philanthropy, CECP) und der London Benchmark Group (LBG) für die quantitative Erfassung der Aufwendungen
und Ergebnisse des gesellschaftlichen Unternehmensengagements angewendet:
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Der Geldwert gemeinnütziger
Tätigkeiten von Mitgliedern der
Deloitte-Gesellschaften wurde
vor dem Hintergrund der Art der
erbrachten Leistung geschätzt. |
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Die Bewertung freiwillig
gemeinnütziger Arbeit basiert
auf den Mitarbeiterkosten der
Gesellschaften. |
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Pro-bono-Leistungen, die als
Leistungen definiert werden, für
die die Gesellschaften ansonsten
Entgelt fordern könnten, die
aber ohne Gegenleistung oder mit
einem Nachlass, der die
Eigenkosten der Gesellschaft
nicht deckt, erbracht wurden,
wurden mit dem lokalen
Marktpreis dieser Leistungen
abzüglich eventueller
Gegenleistungen der
Organisationen bewertet. |
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Schätzungen von Kohlendioxydemissionen
wurden nach dem Treibhausgasprotokoll des
Weltressourceninstituts (World Resources
Institute, WRI) und des Weltwirtschaftsrats für
nachhaltige Entwicklung (World Business Council
for Sustainable Development, WBCSD) vorgenommen.
Die Deloitte-Gesellschaften haben die neuesten,
verbindlichen und lokal spezifischen
Kohlendioxydemissionsfaktoren angewendet, die
für die im Bericht enthaltenen Länder zur
Verfügung stehen. |
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Erfolgsdaten wurden aus den
Rechnungslegungssystemen, anderen internen
Berichten und von externen Quellen wie
Reisebüros, Versorgungsdienstleistern und
Vermögensverwaltern besorgt. |
Unser Bericht über die verantwortliche
Unternehmensführung 2010 steht Ihnen
hier
zur Verfügung. Wir pflegen auf IAS PLUS auch eine
eigene Seite
zur Nachhaltigkeitsberichterstattung.
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24. Dezember 2010: Frohe Weihnachten!
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Wir wünschen allen unseren Nutzern von IAS PLUS.de ein frohes und friedvolles Weihnachtsfest. |
23. Dezember 2010: Leslie Seidman zur FASB-Vorsitzenden berufen
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Die Treuhänder der US-amerikanischen Stiftung für Rechnungslegung (US Financial Accounting Foundation, FAF),
unter der der US-amerikanische Standardsetzer Financial Accounting Standards Board (FASB)
arbeitet, haben heute Leslie F. Seidman mit sofortiger Wirkung zur
Vorsitzenden des FASB berufen. Frau Seidman war seit dem Rücktritt
von Robert H. Herz am 30. September 2010 bereits kommissarische Vorsitzende
des FASB. Die englischsprachige Presseerklärung der FAF finden Sie
hier.
In der Presseerklärung wird außerdem darauf
hingewiesen, dass die Treuhänder der FAF dabei sind, die Bewerbungen
für die zwei zusätzlichen, derzeit noch vakanten Sitze im FASB
auszuwerten. Eine Entscheidung soll Anfang 2011 bekannt gegeben
werden.
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23. Dezember 2010: Übersetzungen von IASB-Verlautbarungen
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Die IFRS-Stiftung hat bekannt gegeben, dass der International Financial Reporting Standard für
kleine und mittelgroße Unternehmen (IFRS
für KMU) 2009 jetzt in einer Übersetzung in brasilianisches
Portugiesisch verfügbar ist. Die Übersetzung ist auf der
Internetseite des IASB zugänglich.
Das jordanische Institut der Wirtschaftsprüfer (Arab Society of Certified Accountants (ASCA) "Jordan")
hat eine genehmigte arabische Übersetzung der IFRS 2010
herausgegeben. Die entsprechende englischsprachige Presseerklärung
des ASCA finden Sie
hier.
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23. Dezember 2010: IDW-Stellungnahme zur länderspezifischen Berichterstattung multinationaler Unternehmen
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In einem Schreiben an die EU-Kommission nimmt das Institut der
Wirtschaftsprüfer (IDW) Stellung zu deren
Konsultation zur länderspezifischen Berichterstattung von multinationalen Unternehmen. In dem
EU-Papier wird die Frage diskutiert, ob multinationale Unternehmen in ihren Abschlüssen künftig zusätzlich Finanzinformationen über ihre Geschäfte in Drittländern offenlegen sollen. Das IDW lehnt die Vorschläge der Europäischen Kommission ab, da börsennotierte Konzerne bereits verpflichtet sind, entsprechende Angaben gemäß IFRS 8 Geschäftssegmente
zu leisten. Eine allgemeine Pflicht zur länderspezifischen Berichterstattung ohne Berücksichtigung von Wesentlichkeitsaspekten würde zu erheblichen Wettbewerbsnachteilen europäischer Unternehmen und zu unverhältnismäßig hohen Kosten der Abschlusserstellung führen.
Das englischsprachige Schreiben des IDW finden Sie
hier (56 KB). |
22. Dezember 2010: Publikationen unserer
Deloitte-Schwesterfirmen
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Unsere kanadischen Kollegen haben IFRSs in Your Pocket in französische Sprache übersetzt.
Dieser Leitfaden bietet Informationen zur Struktur des IASB und
enthält Zusammenfassungen jedes IASB-Standards und jeder
Interpretation.
Unsere Kollegen aus Singapur haben
einen Musterkonzernabschluss 2010 für Singapur
erstellt, der einen Abschluss für ein typisches
börsennotiertes Unternehmen in Singapur zeigt.
Auf die Veröffentlichung der
deutschsprachige Fassung des
IFRS-Musterkonzernabschlusses für die zum 31. Dezember 2010 endenden Geschäftsjahre
(124 Seiten, 1.567 KB) hatten wir bereits
hingewiesen. |
22. Dezember 2010: Sonderausgabe des IFRS in Focus-Newsletters zum Jahresende
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Das IFRS Global Office von Deloitte hat eine Sonderausgabe des IFRS in Focus-Newsletters zum Jahresende
herausgegeben:
Closing out 2010 (in
englischer Sprache, 119 KB). In dieser Sonderausgabe wird ein
Überblick über die neuen und überarbeiteten Standards, die vom IASB
herausgegeben wurden, und neue und überarbeitete Interpretationen,
die vom Interpretations Committee herausgegeben wurden, geboten.
Dabei geht es um diejenigen Standards und Interpretationen, die für
Jahresabschlüsse im Dezember 2010 und nachfolgende Berichtsperioden
gelten. Der Newsletter bietet neben kurzen Zusammenfassungen der
neuen oder überarbeiteten Standards und Interpretationen auch
Informationen zum aktuellen Stand von IASB-Projekten. Andere
Ausgaben von IFRS in Focus, die sich einzelnen Themen widmen,
finden Sie hier. |
22. Dezember 2010: Musterkonzernabschluss
2010 in deutscher Sprache
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Wir haben für Sie eine deutschsprachige Fassung des
IFRS-Musterkonzernabschlusses für die zum 31. Dezember 2010 endenden Geschäftsjahre erstellt (1.567 KB). Der Musterkonzernabschluss der International GAAP Holding Limited wurde konzipiert, um die Darstellungs- und Angabevorschriften nach den International Financial Reporting Standards (IFRS) zu veranschaulichen. Er enthält auch zusätzliche, als
beste ausgeübte Praxis geltende Angaben, insbesondere, wenn diese konkret in den erläuternden Beispielen eines Standards enthalten sind. In Kürze werden wir auch eine deutschsprachige Fassung der Checkliste zu Ausweis- und Angabevorschriften herausbringen. Wir haben für Sie einen Quicklink auf die Publikation links oben auf unserer Startseite eingerichtet. |
22. Dezember 2010: Ergebnisse der Befragung deutscher Unternehmen zum IFRS für KMU Studien veröffentlicht
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Das Deutsche Rechnungslegungs Standards Committee (DRSC) veröffentlicht die Ergebnisse zweier in Kooperation mit dem Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI), dem Lehrstuhl für Betriebswirtschaftslehre,
insbesondere Internationale Rechnungslegung und Wirtschaftsprüfung, an der Universität Bamberg und dem Lehrstuhl für Financial Accounting and Auditing an der Universität Regensburg durchgeführter Studien zur Einschätzung des
IFRS für KMU durch deutsche Unternehmen in der Internetversion.
Die erste Befragung richtete sich deutschlandweit an insgesamt 4.000 nicht-kapitalmarktorientierte Unternehmen mit der Zielsetzung, herauszufinden, inwieweit diese Unternehmen für sich einen Bedarf zur Anwendung des IFRS für
KMU sehen und wie sie die Inhalte des Standards im Vergleich zu den Regeln des BilMoG beurteilen. Diese Studie ist eine Folgestudie zu einer
im Jahr 2007 durchgeführten, ähnlich ausgerichteten Unternehmensbefragung.
Die zweite Befragung richtete sich an 342 "kleine" kapitalmarktorientierte Unternehmen, d.h. deren Jahresumsätze in Anlehnung an die Größenklassen des PublG 130 Mio. Euro nicht überschreiten. Gefragt wurde nach der Beurteilung des IFRS für
KMU grundsätzlich und im Vergleich zu den vollen IFRS sowie der Vorteilhaftigkeit einer potentiellen Anwendung des IFRS für
KMU für diese Unternehmen.
Druckversionen dieser Studien werden im Januar 2011 zur Verfügung stehen.
Die Internetversionen sind Ihnen hier zugänglich:
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22. Dezember 2010: Entwurf einer EFRAG-Stellungnahme zur
künftigen Strategie der IFRS-Stiftung
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Die Europäische Beratungsgruppe für Rechnungslegung (European Financial Reporting Advisory Group, EFRAG)
stellt auf ihrer Internetseite den Entwurf einer Stellungnahme
gegenüber der IFRS-Stiftung hinsichtlich deren
Konsultationsdokument, mit
dem Meinungsäußerungen zur Strategie der IFRS-Stiftung eingeholt
werden sollen, zur Verfügung. EFRAG ruft die Treuhänder insbesondere
dazu auf, mit dem Überwachungsgremium der IFRS-Stiftung (Monitoring
Board, MB) bei der Überprüfung der Führung der IFRS-Stiftung und
ihrer Gremien zusammenzuarbeiten (siehe unsere
frühere Nachricht des
heutigen Tages), da dies den Anwendern gestatten würde, bei den
Bereichen, in denen es zu Überschneidungen kommt, konsequent
Stellung zu beziehen. Die englischsprachige Presseerklärung von
EFRAG, die eine Verknüpfung auf den Stellungnahmeentwurf enthält,
finden Sie
hier. EFRAG bittet um Stellungnahmen bis zum 10. Februar 2011. |
22. Dezember 2010: IDW-Stellungnahme zu den Entwürfen der überarbeiteten ISA 315 und 610
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In einem Schreiben an den International Auditing und Assurance Standards Board (IAASB), das für Prüfungs- und Beratungsstandards
zuständige internationale Gremium, nimmt das Institut der
Wirtschaftsprüfer (IDW) Stellung zu den Entwürfen des internationalen Prüfungsstandards (International Standard on Auditing, ISA) 315 (überarbeitet)
"Verstehen des Unternehmens und seiner Umwelt und Bewertung der Risiken materieller bilanzieller Fehler" und
des ISA 610 (überarbeitet) "Verwendung der Ergebnisse interner Prüfer". Das IDW unterstützt die Überarbeitung der Standards zur Verwertung der Arbeit interner Prüfer, lehnt allerdings die Durchführung von Prüfungshandlungen der Innenrevision für den Abschlussprüfer ab. Das IDW hat diesbezüglich erhebliche Bedenken in Bezug auf die Unabhängigkeit des externen Abschlussprüfers und die Effektivität der Abschlussprüfung.
Das englischsprachige Schreiben des IDW finden Sie
hier (150 KB). |
22. Dezember 2010: CEBS-Empfehlung zur Übernahme der FINREP-Leitlinien
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Das Komitee der Europäischen Bankenaufsichtsbehörden (Committee of European Banking Supervisors, CEBS)
hatte am 15. Dezember 2009
überarbeitete Leitlinien für die Finanzberichterstattung
herausgegeben (FINREPrev2), wobei ein Übernahmedatum 1. Januar 2012
angestrebt worden war. FINREPrev2 beinhaltete
Änderungen an den IFRS, die im Oktober 2009 vereinbart worden waren,
und CEBS war davon ausgegangen, dass künftige Änderungen an den
IAS/IFRS rechtzeitig berücksichtigt werden könnten, bevor die
überarbeiteten FINREP-Leitlinien übernommen werden würden.
Insbesondere ging es um das IASB-Projekt zur Ersetzung von IAS 39
und die Vorschläge zu IAS 1, die 2010 verabschiedet werden sollten.
Diese sollte noch in die Leitlinien übernommen werden.
Bis jetzt hat der IASB bei der
Ersetzung von IAS 39 jedoch nur die Phase
abgeschlossen, die der Klassifizierung und Bewertung
von Finanzinstrumenten gilt (IFRS 9). Endgültige
Entscheidungen zur Wertminderung und
Sicherungsbilanzierung werden im ersten Halbjahr
2011 erwartet. Außerdem muss der endgültige IFRS 9
noch den europäischen Übernahmeprozess durchlaufen.
Vor dem Hintergrund dieser geänderten
Voraussetzungen schlägt CEBS vor, dass Länder, die
beabsichtigen die FINREP-Leitlinien vor dem
1. Januar 2013 zu übernehmen, die überarbeiteten
Leitlinien nach FINREPrev2 zwischenzeitlich
anwenden.
Die englischsprachige Presseerklärung
von CEBS finden Sie
hier.
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22. Dezember 2010: Ergebnisse von der
Sitzung der Arbeitsgruppe zur Überprüfung der Führung der IFRS-Stiftung
und ihrer Gremien
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Die vom Überwachungsgremium der IFRS-Stiftung (Monitoring Board, MB)
eingesetzte Arbeitsgruppe der Überprüfung der Führung der
IFRS-Stiftung und ihrer Gremien hat am 6. Dezember 2010 in Tokio
getagt, um ihre Erörterung eines Rahmenkonzepts für die Führung im
Zusammenhang mit dem MB und der IFRS-Stiftung fortzusetzen.
Die grundlegende Frage bei der Überprüfung der Führung
ist, ob die gegenwärtigen Führungsstrukturen das oberste Ziel des
IASB, hochwertige, weltweit gültige Rechnungslegungsstandards zu
entwickeln, fördern und die Erfüllung der Rechenschaftspflicht und
die Unabhängigkeit des IASB ermöglichen.
Das MB beabsichtigt, Anfang Februar 2011 ein
Konsultationsdokument zwecks Einholung öffentlicher Stellungnahmen
herauszugeben. Die Frist für die Einreichung von Stellungnahmen soll
zwei Monate betragen. Während der Kommentierungsfrist sollen
öffentliche gemeinsame Sitzungen mit Interessengruppen in Asien,
Europa und Amerika stattfinden.
Die Treuhänder der IFRS-Stiftung haben
am 5. November 2010 bereits ein erstes
Konsultationsdokument veröffentlicht, mit dem
Meinungsäußerungen zur Strategie der IFRS-Stiftung
eingeholt werden sollen. Die Kommentierungsfrist zu
diesem Dokument wurde zwischenzeitlich bis zum 24.
Februar 2011 verlängert.
Die englischsprachige Presseerklärung zu den Ergebnissen von der
Sitzung der Arbeitsgruppe zur Überprüfung der Führung der IFRS-Stiftung
und ihrer Gremien finden Sie
hier (29 KB).
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22. Dezember 2010: Formale Korrekturen an
den IFRS
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Der IASB hat auf seiner Internetseite einige formale Korrekturen
und Änderungen an seinen Verlautbarungen zur Verfügung gestellt.
Betroffen sind unter anderem das Bound Volume (rotes Buch) 2010, das Bound
Volume (blaues Buch) 2011, IFRS 7
Finanzinstrumente: Angaben – Übertragungen von finanziellen
Vermögenswerten (herausgegeben im Oktober 2010), IFRS 9 Finanzinstrumente
(herausgegeben im Oktober 2010) und das Rahmenkonzept für die
Finanzberichterstattung (herausgegeben im September 2010). Sie können die Korrekturen
hier einsehen.
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21. Dezember 2010: Wir nehmen Stellung zur
EU-Konsultation zur länderspezifischen Berichterstattung
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Wir haben bei der EU-Kommission eine Stellungnahme zu deren
öffentlicher Konsultation eingereicht, mit deren Hilfe die Meinungen
von Beteiligten zur länderspezifischen Berichterstattung von
multinationalen Unternehmen eingeholt werden sollen. Wir kommen zu
dem Schluss: "Zu diesem Zeitpunkt sind wir angesichts der
umfassenden Überprüfung nach der Einführung von IFRS 8, die der IASB
geplant hat, nicht der Meinung, dass eine Ausweitung der geforderten
länderspezifischen Angaben in IFRS-Abschlüssen nötig ist." Unsere englischsprachige Stellungnahme in voller Länge
finden Sie
hier
(72 KB).
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21. Dezember 2010: Jüngste Standardsetzungsaktivitäten in den Vereinigten
Staaten
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Der US-amerikanische Standardsetzer Financial Accounting Standards Board (FASB), die US-amerikanische Aufsichtsbehörde für Wirtschaftsprüfungsgesellschaften (Public Company Accounting Oversight Board, PCAOB)
und die US-amerikanische Wertpapier- und Börsenaufsicht (Securities and Exchange Commission, SEC)
haben in jüngster Zeit viele neue und vorgeschlagene Standards
veröffentlicht und andere Einbindungsaktivitäten durchgeführt. Die
folgende Aufzählung gibt einen Überblick über die neuesten
Entwicklungen in den Vereinigten Staaten. Publikationen, die zu
einzelnen Themen von unseren amerikanische Kollegen erstellt wurden,
haben wir den jeweiligen Entwicklungen zugeordnet.
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Jährliche
Konferenz des amerikanischen
Instituts der Wirtschaftsprüfer (American
Institut of Certified Public Accountants, AICPA)
hinsichtlich Entwicklungen bei der SEC und der
PCAOB zusammenfassender
Heads Up-Newsletter (in englischer Sprache, 461 KB) |
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Jahresrückblick 2010:
Accounting Roundup-Newsletter (in englischer Sprache,
1.793 KB) |
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Vorgeschlagene Aktualisierung der Rechnungslegungsstandards (Accounting Standards Update, ASU)
zum Thema 310 (Forderungen): Aufschub der Daten
des Inkrafttretens von Angaben zur
Restrukturierung von notleidenden Krediten
(Aktualisierung 2010-20)
Zugang zum Entwurf auf der Internetseite des
FASB; erläuternder
Heads Up-Newsletter (in englischer Sprache, 89 KB) |
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Vorgeschlagene Aktualisierung der Rechnungslegungsstandards (Accounting Standards Update, ASU)
zum Thema 954 (Organisationen im Gesundheitswesen):
Darstellung und Angabe von Nettoerlösen, Rückstellungen für faule Kredite und zweifelhafte Konten
Zugang zum Entwurf auf der Internetseite des
FASB; Dezemberausgabe des
EITF Snapshot-Newsletters (in englischer Sprache, 88 KB) |
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Aktualisierung der Rechnungslegungsstandards
(Accounting Standards Update, ASU) Nr. 2010-27
zum Thema 720 (Sonstiger Aufwand):
Gebühren, die von Unternehmen der Pharmaziebranche an die Bundesregierung gezahlt werden
Zugang zur ASU 2010-27 auf der Internetseite des
FASB |
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Aktualisierung der Rechnungslegungsstandards
(Accounting Standards Update, ASU) Nr. 2010-28
zum Thema 350 (Immaterielle Vermögenswerte Geschäfts- oder Firmenwert und sonstige):
Wann Schritt 2 des Werthaltigkeitstests für Berichtseinheiten mit einem Buchwert von null oder einem negativen Buchwert durchzuführen ist
Zugang zur ASU 2010-28 auf der Internetseite des
FASB |
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Aktualisierung der Rechnungslegungsstandards
(Accounting Standards Update, ASU) Nr. 2010-29
zum Thema 805 (Unternehmenszusammenschlüsse):
Ausweis ergänzender pro-forma-Informationen für Unternehmenszusammenschlüsse
Zugang zur ASU 2010-29 auf der Internetseite des
FASB |
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CFO Insights-Newsletter
IFRS: Ausgewählte Steuerüberlegungen (in englischer Sprache, 133 KB) |
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CFO Insights-Newsletter
IFRS: Die aufkommende Herausforderung der Konvergenz (in englischer Sprache, 87 KB) |
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21. Dezember 2010: Neue Publikationen vom IFRS Global Office von Deloitte
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Das IFRS Global Office von Deloitte hat einen IFRS in Focus Newsletter herausgegeben,
in dem das kürzlich vom IASB herausgegebene
IFRS-Leitliniendokument Lageberichterstattung
erläutert wird. Sie können sich den englischsprachigen
Newsletter mit dem Titel IASB issues Practice Statement on management commentary
hier herunterladen (91
KB). Des Weiteren ist ein IFRS in Focus Newsletter zum
IASB-Standardentwurf ED/2010/13
Sicherungsbilanzierung erschienen, in dem der Entwurf erläutert wird.
Sie können sich den englischsprachigen Newsletter
hier
herunterladen (86 KB).
Außerdem hat das Global Office drei seiner IASB-Projekteinblicke aktualisiert,
um den jeweils aktuellen Stand der betreffenden Projekte
widerzuspiegeln:
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Ertragsteuern:
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Gemeinsame
Vereinbarungen
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Konsolidierung
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Einen Überblick über alle verfügbaren IASB-Projekteinblicke finden Sie
hier. |
21. Dezember 2010: Zum Tod von Tommaso Padoa-Schioppa
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Der Tod von Tommaso Padoa-Schioppa im Alter von 70 Jahren hat
den IASB einer langen und fruchtvollen zukünftigen Zusammenarbeit
beraubt, die in den nächsten Jahren entstanden wäre. Erst im Juli
hatte Padoa-Schioppa den Vorsitz über die IFRS-Stiftung übernommen.
Und er hatte bereits erkennen lassen, was seine enormen Erfahrungen
im europäischen Finanz- und Aufsichtsumfeld bewirkt hätten. Robert Bruce,
der dem internationalen Autorenteam unserer englischsprachigen Mutterseite als Kolumnist beigetreten ist,
blickt auf die Interviews zurück, die er bis kurz vor seinem Tod mit
Tommaso Padoa-Schioppa geführt hat. Zum Nachruf in englischer
Sprache gelangen Sie
hier. |
21. Dezember 2010: EFRAG Update Dezember 2010 erschienen
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Die Europäische Beratungsgruppe für Rechnungslegung (European Financial Reporting Advisory Group, EFRAG)
hat die Dezemberausgabe 2010 des EFRAG Update-Newsletters veröffentlicht. Darin werden die jüngsten
Erörterungen des Fachexpertenausschusses (Technical Experts Group, TEG) zusammengefasst.
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21. Dezember 2010: IASB veröffentlicht kleinere Änderungen an IFRS 1 und Änderungen an IAS 12
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Der IASB hat zwei kleinere Änderungen an IFRS 1 Erstmalige Anwendung der International Financial Reporting Standards (IFRSs) veröffentlicht.
Die erste Änderung ersetzt die Verweise auf den festen Umstellungszeitpunkt "1. Januar 2004" durch
"Zeitpunkt des Übergangs auf IFRS". Diese Änderung war im
August 2010
vorgeschlagen worden. Die zweite Änderung gibt Anwendungsleitlinien, wie bei der Darstellung von IFRS-konformen Abschlüssen vorzugehen ist, wenn ein Unternehmen für einige Zeit die IFRS-Vorschriften nicht einhalten konnte, weil seine funktionale Währung starker Hochinflation unterlag.
Diese Änderung war im
September 2010
vorgeschlagen worden. Beide Änderungen treten zum 1. Juli 2011 in Kraft. Eine vorzeitige Anwendung ist zulässig.
Die englischsprachige Presseerklärung des IASB finden Sie
hier (33 KB).
Daneben hat der IASB eine Änderung an IAS 12 Ertragsteuern veröffentlicht, die im
September 2010 herausgegeben worden
war.
Die Änderung bietet eine praktische Lösung für das Problem der
Abgrenzung der Frage, ob der Buchwert eines Vermögenswertes durch
Nutzung oder durch Veräußerung realisiert wird, durch die Einführung
einer widerlegbaren Vermutung, dass die Realisierung des Buchwerts
im Normalfall durch Veräußerung erfolgt.
Als Konsequenz der Änderung gilt SIC 21 Ertragsteuern – Realisierung von neubewerteten, nicht planmäßig
abzuschreibenden Vermögenswerten nicht mehr für zum
beizulegenden Zeitwert bewertete als Finanzinvestitionen gehaltene Immobilien. Die übrigen Leitlinien wurden in IAS 12 integriert und der SIC 21 demzufolge zurückgezogen.
Die englischsprachige Presseerklärung des IASB finden Sie
hier (33 KB). |
20. Dezember 2010: Geänderte Vorgehensweise zur Bestimmung des Abzinsungssatzes gem. IAS 19.78 ff.
 |
Das Rechnungslegungs Interpreations Committe (RIC) des DRSC hat sich im Rahmen einer Telefonkonferenz am 16. Dezember 2010 mit
einem Themenvorschlag zur Aufnahme in sein Arbeitsprogramm befasst.
Gefragt wurde, wie eine gegenüber dem Vorjahr geänderte Verfahrensweise des Bilanzierenden zur Bestimmung des Zinssatzes, der
gem. IAS 19.78 ff. zur Diskontierung der Verpflichtungen für die nach Beendigung des Arbeitsverhältnisses zu
erbringenden Leistungen heranzuziehen ist, nach IAS 8 einzustufen ist. Das RIC ist nach Diskussion des vorgelegten
Themenvorschlags und unter Beachtung der definierten Kriterien, anhand derer über die Annahme eines
Themenvorschlags zu entscheiden ist, zu dem Ergebnis gelangt, den Vorschlag nicht in sein Arbeitsprogramm aufzunehmen.
Weitere Informationen entnehmen Sie bitte der
Presseerklärung auf
der Internetseite des DRSC. |
20. Dezember 2010: DSR verabschiedet Stellungnahme zum IASB-Entwurf zu Leasingverhältnissen
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Der Deutsche Standardisierungsrat (DSR) hat seine Stellungnahme zum
Standardentwurf ED/2010/9
Leasingverhältnisse verabschiedet.
Generell unterstützt der DSR das im Entwurf vorgeschlagene
Nutzungsrechtmodell, ist aber der Meinung, dass sich insbesondere
aus der im Entwurf vorgeschlagenen Einführungsweise erheblich
Bewertungs- und andere praktische Probleme ergeben können. Die
englischsprachige Stellungnahme des DSR finden Sie
hier (144 KB). |
19. Dezember 2010: Tod des Vorsitzenden des Treuhändergremiums der IFRS-Stiftung, Tommaso Padoa-Schioppa
 |
Die Treuhänder und das Überwachungsgremium der IFRS-Stiftung haben Beileidsbekundungen anlässlich des plötzlichen Todes
von Tommaso Padoa-Schioppa herausgegeben, dem Vorsitzenden des Treuhändergremiums der IFRS-Stiftung.
Tommaso Padoa-Schioppa wurde mit dem Vorsitz des Treuhändergremiums im Juni 2010 betraut. Er war einer der
Präsidenten von Notre Europe und Vorsitzender von Promontory Europe, italienischer Wirtschafts- und
Finanzminister (2006-08) sowie Vorsitzender der Ministerausschusses des Internationalen Währungsfonds (2007-08). Er diente
von Januar 2006 bis zu seiner Ernennung als italienischer Wirtschafts- und Finanzminister als Vorsitzender der Treuhänder
der IASC-Stiftung (heute IFRS-Stiftung). Er war Mitglied im ersten Direktorium der Europäischen Zentralbank (1998-2005).
Zuvor war er Vorsitzender der nationalen Kommission der Börsengesellschaften (1997-98), stellvertretender
Generaldirektor der Bank von Italien (1984-97) und Generaldirektor für Wirtschafts- und Finanzfragen bei der Kommission der
Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft (1979-83). Er war gemeinsamer Vorsitzender des Delors-Ausschusses (1988-89), Vorsitzender
des beratenden Bankenausschusses der EG (1988-91), Vorsitzender des Baseler Ausschusses für Bankenaufsicht (1993-97) und
Vorsitzender des Ausschusses für Zahlungs- und Abrechnungssysteme (2000-05).
Padoa-Schioppa war ferner Autor vieler Bücher und Beiträge zu Wirtschafts- und Finanzthemen sowie zu europäischen
und internationalen Angelegenheiten. Er war Absolvent der Luigi Bocconi Universität und des Massachusetts Institute of Technology
(Master of Science).
Joel Osnoss, Global Managing Director IFRS Clients and Markets und Veronica Poole, Global Managing
Director IFRS Technical sagten:
"Wir sind tief betrübt über die plötzlichen Tod von Tommaso Padoa-Schioppa. Die überaus gewichtige Stellung,
die er auf den Berufsstand in der Welt und die Finanzwelt insgesamt hatte, kann nicht genug betont werden. Die Bedeutung
der Beiträge, die er im Verlauf seines Lebens geleistet hat, werden noch für kommende Generationen rund um die Welt zu
spüren sein. Unsere Gedanken sind bei seiner Familie, die den Verlust dieses großen Mannes betrauert."
Weiterführende Informationen in englischer Sprache:
|
17. Dezember 2010: Mitschrift vom fünften und letzten Tag der IASB-Sitzung im Dezember 2010
 |
Der IASB tagt diese Woche vom 13. bis 17.Dezember in seinen Räumen in London. Teile der Sitzung finden gemeinsam mit
dem US-amerikanischen Standardsetzer FASB statt. Am fünften Sitzungstag wurden die folgenden Themen erörtert:
Die Übersetzung der vorläufigen und inoffiziellen Mitschrift, die Beobachter von Deloitte bei diesen Sitzungsteilen
angefertigt haben, finden Sie hier.
|
17. Dezember 2010: EFRAG-Stellungnahme zum IASB-Entwurf zu Leasingverhältnissen
 |
Die Europäische Beratungsgruppe für Finanzberichterstattung (European Financial Reporting Advisory Group, EFRAG)
stellt auf ihrer Internetseite ihre Stellungnahme gegenüber dem IASB
zu dessen Standardentwurf ED/2010/9
Leasingverhältnisse zur Verfügung. EFRAG unterstützt
generell die Entwicklung eines neuen Standards zu
Leasingverhältnissen, äußert jedoch auch Bedenken. Insbesondere ist
EFRAG der Meinung, dass die Abgrenzung von Leasing- und
Dienstleistungsverträgen schwierig sei, und schlägt ein einziges
Modell der Teilausbuchung für Leasinggeber vor.
Die englischsprachige Presseerklärung
von EFRAG, die eine Verknüpfung auf die Stellungnahme enthält,
finden Sie
hier. |
17. Dezember 2010: Broschüre Swiss GAAP FER 2010/11 erschienen
 |
Die neue Broschüre Swiss GAAP FER 2010/11 Fachempfehlungen zur Rechnungslegung ist im Dezember 2010 beim Verlag SKV erschienen.
In der Ausgabe 2010/11 sind neu die FER 41 Rechnungslegung für Gebäudeversicherer und Krankenversicherer enthalten. Zusätzlich sind sämtliche Änderungen 2009 und 2010 in die Broschüre aufgenommen worden.
Zur Internetseite des SKV-Verlags gelangen Sie
hier. |
17. Dezember 2010: CIMA, AICPA und CICA legen Studie zur Bilanzierungspraxis in Bezug auf Nachhaltigkeit vor
 |
Das Institut der betrieblichen Rechnungsprüfer (Chartered Institute of Management Accountants, CIMA),
das US-amerikanische Institut der Wirtschaftsprüfer (American Institut of Certified Public Accountants, AICPA) und
das kanadische Institut der Wirtschaftsprüfer (Canadian Institute of Chartered Accountants, CICA)
haben gemeinsam eine Studie zur Einordnung des Stands der
Nachhaltigkeitsbilanzierung im Vereinigten Königreich und
Nordamerika herausgegeben: Entwicklung der Nachhaltigkeitspraxis
von Unternehmen Perspektiven im Vereinigten Königreich, den
Vereinigten Staaten und Kanada.
Obwohl die Ergebnisse schließen lassen
können, dass die freiwilligen Teilnehmern der Studie
ein größeres Interesse an Nachhaltigkeit haben
können als die Nichtteilnehmer (die Antworten
spiegeln daher keine angemessene Grundgesamtheit
wider), ist der Bericht doch von Interesse, da er
zeigt, dass die globale Finanzwelt immer stärker auf
eine integrierte Berichterstattung drängt. Zu den
bedeutendsten Ergebnissen der Studie gehören die
folgenden:
 |
Obwohl die Einhaltung aufsichtlicher
Vorschriften immer noch der größte
Treiber für wirtschaftliche
Nachhaltigkeit ist, sind auch
Profitabilität und andere
strategische Faktoren deutlich
bestimmend. |
 |
Große
Unternehmen haben bessere
Nachhaltigkeitsmöglichkeiten als
kleinere Unternehmen. |
 |
Beiträge aus dem Finanzbereich eines
Unternehmens zu
Nachhaltigkeitsprogrammen werden
hochgeschätzt, sind jedoch
entwicklungsbedürftig. |
 |
Britische Unternehmen scheinen bei
der Einführung nach
Nachhaltigkeitsprozessen und der
Einbindung des Finanzbereichs ihren
nordamerikanischen Kollegen voraus
zu sein. |
Die englischsprachige Presseerklärung zur
Veröffentlichung des Berichts finden Sie
hier; der Bericht selbst (ebenfalls in englischer Sprache) steht
Ihnen hier zur
Verfügung. Auf IAS PLUS pflegen wir eine eigene
Seite mit Nachrichten zur
Nachhaltigkeitsbilanzierung.
CIMA, AICPA und CICA sind Gründungsmitglieder des vom britischen Thronfolger ins Leben gerufenen Projekts zur Nachhaltigkeitsbilanzierung (The Prince’s Accounting for Sustainability Project, A4S),
das gerade in London tagt. Die vollständige Rede des Prinzen
von Wales, die er auf dieser Tagung gehalten hat, finde Sie
hier (in englischer Sprache). Nachfolgend übersetzen wir Ihnen
einen Auszug daraus.
Das neue integrierte
Berichtsmodell, bei dessen Entwicklung der internationale Ausschuss für integrierte Berichterstattung (International Integrated Reporting Committee, IIRC)
mithilft, wird sich jeder dieser Probleme annehmen des
Fehlens der Wertschätzung und Bewertung des
natürlichen Kapitals, der Beschränktheit und
Rückwärtsausrichtung der meisten Bilanzinformationen
und unseres verzerrten Fokus, die Kurzfristigkeit in
den Vordergrund stellt.
[...]
Der größte Erfolg meines A4S Projekts 2010 war, bei der
Gründung des IIRC mitzuhelfen. Und ich hoffe sehr, dass einer der
großen Erfolge 2011 sein wird, dass wir zu einem Schluss kommen, wie
natürliches Kapital besser wertgeschätzt und bewertet werden kann.
Sobald wie möglich müssen wir anfangen, einen Preis für den Beitrag
festzulegen, den die Natur für die globale Wirtschaft leistet. Das
Problem ist, dass die Zeit einfach nicht für uns spielt; aber die
Aufgabe ist nicht unmöglich. |
|
17. Dezember 2010: SEC schlägt neue Regeln
für Unternehmen der Rohstoffbranche nach dem Dodd-Frank-Act vor
 |
In unserer Nachricht vom 16. Juli 2010 hatten wir
über die Verabschiedung des Dodd-Frank Wall-Street-Reform- und Verbraucherschutzgesetzes berichtet.
Die US-amerikanische Wertpapier- und Börsenaufsicht (Securities and Exchange Commission, SEC)
hat nun neue Regelungen nach diesem Gesetz vorgeschlagen, nach denen
Emittenten der Rohstoffbranche Zahlungen offenlegen müssen, die sie
gegenüber der amerikanischen oder einer ausländischen Regierung
geleistet haben.
Die betroffenen Bergbau- und
Ölgesellschaften müssten Zahlungen angeben, die sie
zwecks wirtschaftlicher Erschließung von Öl, Gas
oder Mineralien geleistet haben. Dies beträfe etwa
Steuern, Abgaben, Gebühren,
Produktionsberechtigungen und Boni. Diese Arten von Zahlungen
entsprechen im Wesentlichen den 'Veröffentliche, was Du zahlst' ('Publish What You
Pay', PWYP)-Vorschlägen, die im
IASB-Diskussionspapier zu schürfenden
Tätigkeiten (DP/2010/1) enthalten sind.
Stellungnahmen werden bis zum 31. Januar 2011 erbeten.
Die englischsprachige Presseerklärung der SEC finden Sie
hier. Zur
Erläuterung des Dodd-Frank
Wall-Street-Reform- und Verbraucherschutzgesetzes haben unsere
amerikanischen Kollegen einen eigenen
Heads Up-Newsletter
herausgegeben (PDF 173k).
|
17. Dezember 2010: Ernennungen beim IAASB
 |
Das internationale Aufsichtsgremium im öffentlichen
Interesse (Public Interest Oversight Board, PIOB) hat eine Reihe von
neuen Ernennungen und Wiederberufungen für den International
Auditing und Assurance Standards Board (IAASB), das für Prüfungs-
und Beratungsstandards zuständige internationale Gremium, bekannt
gegeben. Unter anderem entwickelt der IAASB die internationalen
Prüfungsstandards (International Standards on Auditing, ISA).
 |
Neue Ernennungen: Jean Blascos (Frankreich), Jianshen Chen (China), Merran Kelsall (Australien) |
 |
Wiederberufungen: John Archambault (Vereinigte Staaten), Jon Grant (Vereinigtes Königreich), Caithlin McCabe (Australien) |
Darüber hinaus wurde Diana Hillier als stellvertretende
Vorsitzende wiederernannt. Die Berufungen erfolgten auf Empfehlung
des internationalen Wirtschaftsprüferverbands (International Federation of Accountants, IFAC)
und gelten zum 1. Januar 2011. Die entsprechende englischsprachige
Presseerklärung finden Sie auf der
Internetseite des IFAC.
|
16. Dezember 2010: Mitschrift vom vierten Tag der IASB-Sitzung im Dezember 2010
 |
Der IASB tagt diese Woche vom 13. bis 17.Dezember
in seinen Räumen in London. Teile der Sitzung finden gemeinsam mit
dem US-amerikanischen Standardsetzer FASB statt. Am vierten
Sitzungstag wurden die folgenden Themen erörtert:
Die Übersetzung der vorläufigen und inoffiziellen Mitschrift, die Beobachter von Deloitte bei diesen Sitzungsteilen
angefertigt haben, finden Sie hier.
|
16. Dezember 2010: 152. DSR-Sitzung
16. Dezember 2010: EFRAG richtet Beirat zur
Rolle des Geschäftsmodells in der Finanzberichterstattung ein
 |
Ein Projekt zur Rolle des Geschäftsmodells in der Finanzberichterstattung
ist im Rahmen der proaktiven Tätigkeiten der Europäischen
Beratungsgruppe für Finanzberichterstattung (European Financial
Reporting Advisory Group, EFRAG) ins Leben gerufen worden. Das Ziel
des Projekts ist, europäische Sichtweisen in die künftigen
Beratungen, Entwicklungen und Anwendungen in Bezug auf das
Geschäftsmodell in der Finanzberichterstattung einfließen zu lassen.
Das Projekt wird von EFRAG geleitet und von den Standardsetzern aus
Großbritannien (ASB) und Frankreich (ANC) unterstützt. Als Teil des
Projekts soll ein paneuropäisches beratendes Gremium eingerichtet
werden, das die Arbeiten beratend unterstützt, und EFRAG bittet um
Nominierungen für Mitglieder dieses Beirats. Im Rahmen
des Projekts soll die mögliche Rolle des Geschäftsmodells innerhalb
der Finanzberichterstattung untersucht werden. Diese Untersuchungen
werden eine Einschätzung der Auswirkungen des Geschäftsmodell auf
den Ansatz, die Bewertung, die Darstellung, die Angaben und die
Erfolgsberichterstattung beinhalten.
Nominierungen für die Mitgliedschaft im Beirat werden
bis zum 28. Januar 2011 entgegengenommen. Der Beirat soll 12
Mitglieder umfassen und etwa alle drei bis vier Monate in Brüssel
tagen. Weitere Informationen entnehmen Sie bitte der
englischsprachigen
Presseerklärung von EFRAG.
|
16. Dezember 2010: iGAAP 2011 Ein Leitfaden für die IFRS-Berichterstattung
 |
Die vierte Ausgabe dieses umfassenden Leitfadens
enthält detaillierte Leitlinien für Unternehmen, die nach IFRS
bilanzieren. Es wurde nicht nur in Bezug auf neue oder geänderte
Vorschriften aktualisiert, er spiegelt auch die erweiterten
praktischen Erfahrungen bei der Behandlung von IFRS-Fragen wider und
enthält viele weitere erläuternde Beispiele.
Dieses Handbuch behandelt diejenigen neuen Standards
umfassend, die für Geschäftsperioden anzuwenden sind, die am 31.
Dezember 2010 enden, und deckt zudem jene weiteren Verlautbarungen
ab, die vom IASB bis zum 31. Juli 2010 herausgegeben wurden. Zu dem neuen Material in der Ausgabe 2010 gehören
folgende Inhalte:
 |
IFRIC 19 Tilgung finanzieller Verbindlichkeiten durch Eigenkapitalinstrumente, |
 |
überarbeitete Fassung von IAS 24 Angaben über Beziehungen zu nahe stehenden Unternehmen und Personen, |
 |
Änderungen des IASB an bestehenden Standards, |
 |
Überblick über den IFRS für KMU mit Identifizierung
der Hauptunterschiede zu den vollen IFRS, |
 |
IFRS 9 Finanzinstrumente. |
Die Publikation kann über www.lexisnexis.co.uk/deloitte bezogen werden.
|
16. Dezember 2010: Die Schweiz übernimmt klargestellte ISA
 |
Die Treuhand-Kammer, Schweizerische Kammer der Wirtschaftsprüfer
und Steuerexperten, hat sich für eine Einführung der klargestellten
internationalen Prüfungsstandards (International Standards on
Auditing, ISA) für Prüfungen in der Schweiz entschieden. Derzeit
basieren die Schweizer Prüfungsstandards (PS) auf den ISA Stand Juni
2003. Der International Auditing und Assurance Standards Board
(IAASB), das für Prüfungs- und Beratungsstandards zuständige
internationale Gremium, hat allerdings inzwischen ein
Klarstellungsprojekt durchgeführt (abgeschlossen 2009), in dessen
Rahmen 16 Standards komplett überarbeitet und neu gefasst, 19
Standards nur neu gefasst und ein neuer Standard wurde hinzugefügt
wurden. Die Treuhand-Kammer betrachtet eine erstmalige Anwendung der
klargestellten ISA in der Schweiz für die Prüfung von Abschlüssen
für das Geschäftsjahr 2013 (Prüfungsdurchführung im Jahre 2014) als
realistisch. Sie stellt auf ihrer Internetseite eine
Kurzinformation zum Thema zur Verfügung (196 KB). |
16. Dezember 2010: IPSASB bittet um Meinungsäußerungen zum Rahmenkonzept für den öffentlichen Sektor
 |
Der Rat für internationale Rechnungslegungsstandards für den öffentlichen Sektor (International Public Sector Accounting Standards Board, IPSASB)
hat einen Entwurf und zwei Konsultationspapiere im Zusammenhang mit
seinem Projekt zur Entwicklung eines Rahmenkonzepts für die
Finanzberichterstattung durch Unternehmen des öffentlichen Sektors
zwecks öffentlicher Stellungnahme herausgegeben:
 |
Im Entwurf zum Rahmenkonzept 1 (CF-ED1) Rahmenkonzept für die Erstellung
von Mehrzweckabschlüssen durch Unternehmen des öffentlichen
Sektors: Rolle, Befugnisse und Anwendungsbereich;
Zielsetzung und Adressaten; Berichtseinheit wird
vorgeschlagen, dass das Ziel der Finanzberichterstattung
sein solle, Informationen für die Rechenschaftspflicht und
für Entscheidungszwecke zur Verfügung zu stellen, und dass
der Umfang über herkömmliche Abschlüsse hinausgehen und
weitere umfassende Informationen zu finanziellen und
nicht-finanziellen Posten mit einschließen solle. |
 |
Im Konsultationspapier Elemente und Ansatz im Abschluss werden
alternative Ansätze auf der Basis von Vermögenswerten und
Schulden bzw. Aufwendungen und Erträgen für die
Abschlusserstellung identifiziert und die wesentlichen
Charakteristika von Vermögenswerten, Schulden, Aufwendungen
und Erträgen erörtert. |
 |
Im Konsultationspapier Bewertung von Vermögenswerten und Schulden im Abschluss
wird erörtert, welche Bewertungsgrundlagen für die Posten
angemessen sein können, die im Abschluss erfasst werden.
Unter anderem werden historische Anschaffungskosten,
Marktwert, Wiederbeschaffungskosten und Verschrottungswert
werden untersucht. |
Viele der internationalen Rechnungslegungsstandards für den öffentlichen Sektor (International Public Sector Accounting Standards, IPSAS),
die gegenwärtig gelten, basieren auf den IFRS, sofern diese von
Belang für den öffentlichen Sektor sind. Die Entwicklung des
Rahmenkonzepts des IPSASB ist jedoch kein IFRS-Konvergenzprojekt,
und der Zweck des Projekt des ISASB liegt auch nicht darin, eine
mögliche Anwendung des IASB-Rahmenkonzepts auf den öffentlichen
Sektor zu erreichen.
Die Entwicklung eines Rahmenkonzepts für die
Rechnungslegungsstandards für den öffentlichen Sektor ist ein
wichtiger Schritt hin zu ihrer weiteren Verbreitung in verschiedenen
Rechtskreisen und könnte dazu führen, dass weitere Länder auf
grundlegende Rechnungslegungsstandards für den öffentlichen Sektor
(und möglicher weise gemeinnützige) Organisationen in Form der IPSAS
übergehen (so erwägt beispielsweise Neuseeland gegenwärtig einen
Übergang auf die IPSAS (englischsprachige
Presserklärung des neuseeländischen Standardsetzers).
Stellungnahmen werden bis zum 15.
Juni 2011 erbeten. Die englischsprachige
Presseerklärung des IPSASB, die Verknüpfungen auf
die einzelnen Dokumente enthält, finden Sie
hier.
|
15. Dezember 2010: Mitschrift vom dritten Tag der IASB-Sitzung im Dezember 2010
 |
Der IASB tagt diese Woche vom 13. bis 17.Dezember
in seinen Räumen in London. Teile der Sitzung finden gemeinsam mit
dem US-amerikanischen Standardsetzer FASB statt. Am dritten
Sitzungstag wurden die folgenden Themen erörtert:
Die Übersetzung der
vorläufigen und inoffiziellen Mitschrift, die Beobachter von
Deloitte bei diesen Sitzungsteilen angefertigt haben, finden Sie
hier.
|
15. Dezember 2010: Wir nehmen Stellung zum IASB-Entwurf zu Leasinggeschäften
 |
Wir haben beim IASB eine Stellungnahme zu dessen
Standardentwurf ED/2010/9 Leasingverhältnisse
eingereicht. Die Vorschläge des Entwurfs würden zu einem einheitlichen Ansatz in Bezug auf die Leasingbilanzierung sowohl
für Leasingnehmer als auch für Leasinggeber führen – einen sogenannten Nutzungsrechtansatz.
Wir sind nicht der Meinung, dass dieser Nutzungsrechtansatz in allen
Fällen das angemessene Modell ist.
|
Wir stimmen dem vorgeschlagenen Nutzungsrecht
zu, wenn es auf sehr einfache Leasingverträge angewendet
wird, die eine feste Laufzeit mit festen Leasingzahlungen
aufweisen, da wir der Meinung sind, dass damit die
Transparenz der wirtschaftlichen Auswirkungen der
Leasingvereinbarungen für die Leser von Abschlüssen erhöht
wird. Wir hegen jedoch erhebliche Bedenken hinsichtlich der
Anwendung des Nutzungsrechtmodells, wenn die
Leasingvereinbarung andere Bedingungen wie beispielsweise
Optionen oder bedingte Zahlungen beinhaltet.
|
Unsere englischsprachige Stellungnahme in voller Länge
finden Sie
hier (146 KB). Alle unsere früheren Stellungnahmen gegenüber der
IFRS-Stiftung und ihren Organen stehen Ihnen
hier zur
Verfügung.
|
15. Dezember 2010: Internetsendung zum Leitliniendokument zur Lageberichterstattung
 |
Am Donnerstag, den 16. Dezember 2010 bietet der Stab
des IASB zwei Internetsendungen zum Leitliniendokument zur
Lageberichterstattung an, das letzte Woche veröffentlicht wurde.
|
15. Dezember 2010: Geänderte Tagesordnung für die morgige Sitzung von IASB und FASB
 |
Die Tagesordnung für die morgige gemeinsame Sitzung
von IASB und FASB hat sich geändert. Die Sitzung beginnt erst um
10:00h Londoner Zeit, die Erörterung des Tagesordnungspunkts
Finanzinstrumente: Wertminderungen
wurde auf eine Stunde Dauer gekürzt, dafür wird anschließend noch
eine halbe Stunde die Erörterung des Themas
Saldierung von Vermögenswerten und Schulden
fortgesetzt, die Dienstag nicht abgeschlossen werden konnte.
|
15. Dezember 2010: Protokoll und
Präsentation von der gemeinsamen Veranstaltung von DRSC und EFRAG zum
IASB-Arbeitsentwurf zur Darstellung des Abschlusses

 |
Am 30. November 2010 haben das DRSC und EFRAG ein gemeinsames Diskussionsforum zum
IASB-Arbeitsentwurf eines Standards zur Darstellung des Abschlusses
veranstaltet, um den IASB bei der Einholung der europäischen Ansichten bezüglich seiner vorläufigen Entscheidungen im Rahmen des Projekts zu unterstützen.
Das DRSC stellt jetzt das Protokoll und die Präsentation auf
seiner
Internetseite zur Verfügung (beide Dokumente in englischer
Sprache). |
15. Dezember 2010: 18. Öffentliche Sitzung des DSR
 |
Die nächste öffentliche Sitzung des Deutschen
Standardisierungsrats (DSR) findet am Mittwoch, den 29. Dezember 2010
in Berlin statt. Eine Teilnahme ist auch per telefonischer
Zuschaltung möglich. Hauptzweck der Sitzung ist die Verabschiedung von DRS 19
Pflicht zur Konzernrechnungslegung und Abgrenzung des Konsolidierungskreises nach
vorheriger Erörterung der zum Entwurf eingegangenen Stellungnahmen.
Weitere Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung als
Beobachter finden Sie in der
Presseerklärung des DRSC. |
15. Dezember 2010: Dänische Publikation zum IASB-Entwurf zu Versicherungen
 |
Unsere dänischen Kollegen haben eine Publikation zum
IASB-Entwurf ED/2010/8
Versicherungsverträge entwickelt. Der Entwurf des IASB
wurde im Rahmen des Projekts zur Entwicklung eines umfassenden IFRS
zur Bilanzierung von Versicherungsverträgen herausgegeben. Die
Bilanzierung von Versicherungsverträgen ist einer der Bereiche, bei
dem am wenigsten Einheitlichkeit besteht.
IFRS 4 wurde 2004 veröffentlicht, weil
der IASB neben begrenzten Verbesserungsmöglichkeiten bei Ansatz- und Bewertungsmethoden vor allem dringenden Bedarf für verbesserte Angabepflichten bei Versicherungsverträgen rechtzeitig zur erstmaligen Anwendung von IFRS durch börsennotierte Unternehmen in Europa und anderswo ab 2005 gesehen hat.
Dennoch war seinerzeit schon klar, dass die Bilanzierung von
Versicherungsverträgen einer umfassenden Klärung bedarf. Die
Publikation unserer dänischen Kollegen gibt neben einem Überblick
über den Entwurf auch Einblicke in die Frage, welche Auswirkungen
auf dänische Lebens- und Nichtlebensversicherungsunternehmen zu
erwarten sind, und erläutert den neuen Abschnitt der
Gesamtergebnisrechnung zu Versicherungsverträgen. Sie können die dänischsprachige Publikation
Nye IFRS-regler om forsikringskontrakter På vej mod en global standard
kostenfrei herunterladen (200 KB). |
15. Dezember 2010: EFRAG-Stellungnahme zum IASB-Entwurf zu Versicherungen
 |
Die Europäische Beratungsgruppe für Finanzberichterstattung (European Financial Reporting Advisory Group, EFRAG)
stellt auf ihrer Internetseite ihre Stellungnahme gegenüber dem IASB
zu dessen Standardentwurf ED/2010/8
Versicherungsverträge zur Verfügung. EFRAG unterstützt
viele Vorschläge im Entwurf, äußert jedoch auch Bedenken. Insbesondere
ist EFRAG der Meinung, dass der IASB das Zusammenwirken mit IFRS 9
nicht ausreichend bedacht hat. Die englischsprachige Presseerklärung
von EFRAG, die eine Verknüpfung auf die Stellungnahme enthält,
finden Sie
hier. |
15. Dezember 2010: Zusammenfassung von der Sitzung des EFRAG-Aufsichtsrats am 3. Dezember
 |
Der Aufsichtsrat der Europäischen Beratungsgruppe für Finanzberichterstattung (European Financial Reporting Advisory Group, EFRAG)
hat am Freitag, den 3. Dezember 2010 in Brüssel getagt. Ein wichtiger Punkt, der besprochen
wurde, waren die Finanzierung und das Budget von EFRAG. Auf der
Internetseite von EFRAG wird nun eine
Zusammenfassung der Erörterungen zur Verfügung gestellt (in
englischer Sprache, 98 KB). |
15. Dezember 2010: Mitschnitt der 151. DSR-Sitzung
 |
Die Mitschnitte der einzelnen Tagesordnungspunkte der 151. Sitzung des
Deutschen Standardisierungsrats (DSR) vom 13. und 14. Dezember 2010 sind jetzt archiviert und können
auf der
Internetseite des DRSC abgerufen werden. |
15. Dezember 2010: Mitschrift von den ersten beiden Tagen der IASB-Sitzung im Dezember 2010
 |
Der IASB tagt diese Woche vom 13. bis 17.Dezember
in seinen Räumen in London. Teile der Sitzung finden gemeinsam mit
dem US-amerikanischen Standardsetzer FASB statt. An den ersten
beiden Sitzungstagen wurden die folgenden Themen erörtert:
Die Übersetzung der
vorläufigen und inoffiziellen Mitschrift, die Beobachter von
Deloitte bei diesen Sitzungsteilen angefertigt haben, finden Sie
hier.
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14. Dezember 2010: ASB-Studie zu Angaben zum Kapitalmanagement
 |
Der britische Standardsetzer Accounting Standards Board (ASB) hat
auf Grundlage von veröffentlichten Jahresabschlüssen von 65
Unternehmen aus allen Branchen eine Studie zu Angaben zum
Kapitalmanagement durchgeführt. 25 Unternehmen schienen gar keine
Angaben zum Kapitalmanagement nach IAS 1 geleistet zu haben
(gefordert in IAS 1.134-135). Die Abschlüsse der verbleibenden
Unternehmen wurden genauer untersucht. Obwohl die Studie zu Tage
gefördert hat, dass in einigen Abschlüssen eine gute ausgeübte
Praxis in Bezug auf diese Angaben vorzufinden ist, ist das
Gesamtergebnis negativ:
Die Mehrheit der
Unternehmen machten entweder gar keine Angaben oder
lieferten Allgemeinplätze zum Finanzkapital, mit
denen nicht auf sinnvolle Art gezeigt werden kann,
wie ein Unternehmen seine Kapitalausstattung
einschätzt und wie es mittel- bis langfristig
gesteuert werden soll. Es gibt bedeutende
Möglichkeiten der Verbesserung in der
Berichterstattung über das Kapitalmanagement. |
Weiterführende Informationen:
|
14. Dezember 2010: Entwurf einer Neufassung des IDW EPS 970 n.F.
 |
Der Hauptfachausschuss (HFA) des Instituts der Wirtschaftsprüfer
(IDW) hat den Entwurf einer Neufassung des IDW Prüfungsstandards: Prüfungen nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz
(IDW EPS 970 n.F.) verabschiedet. Der Entwurf steht ab sofort auf der IDW-Internetseite in der
Rubrik
Verlautbarungen, Download von Entwürfen zur Verfügung. Zu dem Entwurf kann bis zum 15. Februar 2011 Stellung genommen werden.
|
14. Dezember 2010: OECD und GRI gehen
Partnerschaft zur Förderung der Nachhaltigkeitsberichterstattung ein
 |
Die Global Reporting Initiative (GRI), die Richtlinien für die Erstellung von Nachhaltigkeitsberichten
von Unternehmen, Regierungen und Nichtregierungsorganisationen entwickelt,
und die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und
Entwicklung (OECD) haben eine Arbeitsabkommen verkündet, in dessen
Rahmen eine Partnerschaft begründet wird, die darauf abzielt,
Unternehmen bessere Leitlinien und Unterstützung anzubieten,
wenn es um die Frage geht, wie sie ihre Tätigkeiten
verantwortungsbewusst ausführen und wie sie über ihre
Nachhaltigkeitsbemühungen Bericht erstatten können. Die
Partnerschaft ist darauf ausgelegt, eine stärkere Beachtung der
OECD-Leitlinien für multinationale Unternehmen sowie des
GRI-Rahmenkonzept für die Nachhaltigkeitsberichterstattung zu
fördern und damit eine verbesserte Einheitlichkeit und Kontinuität
bei Unternehmen im Hinblick auf verantwortungsbewusstes Handeln und
transparente Berichterstattung über Nachhaltigkeit zu erzielen.
Die OECD-Leitlinien für multinationale Unternehmen und
das GRI-Rahmenkonzept für die Nachhaltigkeitsberichterstattung
basieren auf den gleichen international vereinbarten Standards und
Prinzipien für verantwortliche Unternehmensführung einschließlich
sozialen und Menschenrechten und wirtschaftlichen und Umweltfragen,
die durch die Leitlinien und das Rahmenkonzept gefördert werden
sollen. Das GRI-Rahmenkonzept für die
Nachhaltigkeitsberichterstattung bietet Leitlinien zur Bewertung von
Nachhaltigkeitsleistungen, und die OECD-Leitlinien für
multinationale Unternehmen bieten Vergleichswerte für die
Einschätzung diesbezüglicher Leistungen.
Weiterführende Informationen:
|
14. Dezember 2010: Internetsendung zur Novembersitzung des IASB und rotes Buch 2010 in japanischer Sprache
 |
Unsere japanischen Kollegen haben eine Internetsendung zu den
wichtigsten Themen und Entscheidungen der IASB-Sitzung vom November
2010 in japanischer Sprache aufgezeichnet. Die Sendung mit einer
Länge von 33 Minuten kann bis 30. April 2011 abgerufen werden.
Außerdem teilt der IASB mit, dass die Gesamtausgabe der
IFRS für 2010 (das 'rote Buch') in japanischer Sprache ab sofort für
eIFRS-Abonnenten auf der Internetseite des IASB in elektronischer
Fassung zur Verfügung steht. Eine Druckfassung kann im Internetshop
des IASB erworben werden.
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13. Dezember 2010: Peru fordert IFRS für börsennotierte Unternehmen
 |
Am 14. Oktober 2010 hat die peruanische Börsenaufsicht (Comisión Nacional Supervisora de Empresas y Valores, CONASEV)
die Verordnung Nr. 102-2010-EF/94.01.1 herausgegeben (in spanischer
Sprache, 195 KB), nach der börsennotierte Unternehmen der nationalen
Börsen von Peru Abschlüsse erstellen müssen, die nach den IFRS wie
vom IASB herausgegeben erstellt sind.
Bis jetzt erstellen börsennotierte und nicht
börsennotierte Unternehmen in Peru Abschlüsse nach den peruanischen
Rechnungslegungsstandards, die auf den IFRS basieren und jeweils vom
peruanischen Standardsetzer Consejo Normativo de Contabilidad (CNC)
für die Anwendung in Peru übernommen werden müssen. Die letzte
Übernahme von IFRS für die Anwendung in Peru durch den CNC erfolgte
am 23. August 2010 und wird mit dem 1. Januar 2011 bindend. Nicht
börsennotierte Unternehmen werden weiterhin Abschlüsse nach den
peruanischen Rechnungslegungsstandards erstellen, während
börsennotierte Unternehmen IFRS 1 anwenden und Abschlüsse nach den
vollen IFRS wie vom IASB herausgegeben erstellen.
Die CONASEV hat verlauten lassen, dass die
börsennotierten Unternehmen ihre ersten IFRS-Abschlüsse zum 31.
Dezember 2011 aufstellen sollen; Investmentfonds und ähnliche
Unternehmen sollen ihre ersten IFRS-Abschlüsse zum 31. Dezember 2012
erstellen. Eine vorzeitige Anwendung der IFRS ist wahlweise möglich
und sollte der CONASEV mitgeteilt werden. Die Einführung der IFRS
hat eindeutig und unwiderruflich zu erfolgen. Zwischenabschlüsse
nach IFRS werden ab dem Jahr 2012 erstellt (bei freiwilliger
vorzeitiger Anwendung ab 2011).
Diese Verordnung der CONASEV ist ein
bedeutender Schritt in Richtung Transparenz und
hochwertiger Finanzinformationen am peruanischen
Kapitalmarkt.
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13. Dezember 2010: DRS 17 (geändert 2010) beinahe endgültige Fassung
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Der Deutsche Standardisierungsrat (DSR) stellt auf seiner
Internetseite den Deutschen Rechnungslegungsstandard (DRS) 17 (geändert 2010) Berichterstattung über die Vergütung
der Organmitglieder in beinahe endgültiger Fassung zur Verfügung. Die vorliegende Fassung wurde in der 17. Öffentlichen Sitzung am 13. Dezember 2010 vom DSR verabschiedet und zum Zweck der gem. § 342 Abs. 2 HGB erforderlichen Bekanntmachung an das Bundesministerium der Justiz weitergeleitet.
Sie können den Standard
hier einsehen (194 KB). |
13. Dezember 2010: 'Die IFRS an einer
entscheidenden Weggabelung'
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Der IASB stellt auf seiner Internetseite einen Auszug aus
einer programmatischen Rede zur Verfügung, die der Treuhänder der
IFRS-Stiftung Harvey Goldschmid bei einer Konferenz des US-amerikanischen Instituts Financial Executives International (FEI) gehalten hat.
Die Rede trug den Titel 'Die IFRS an einer
entscheidenden Weggabelung', und in ihr beschreibt Goldschmid zwei
grundlegende Szenarios, mit denen zu rechnen sein könnte, wenn sich
die US-amerikanische Wertpapier und Börsenaufsicht (Securities and Exchange Commission, SEC)
gegen eine Einführung der IFRS in den Vereinigten Staaten
entscheidet. Die Beschreibung der Szenarios haben wir Ihnen
nachfolgend übersetzt, den Redeauszug auf der Internetseite des IASB
finden Sie
hier.
Zum einen könnte die
Koalition der Länder auseinanderbrechen, die die
IFRS unterstützen. Und an Stelle von zwei Sätzen von
Rechnungslegungsvorschriften könnte es wieder zu
einer Zersplitterung wie vor dem Jahr 2000 kommen.
Viele nationale Rechnungslegungssysteme würden
entstehen. Die Kosten im Sinne von mangelnder
Transparenz und Vergleichbarkeit und höheren
Bilanzierungskosten etc. wären extrem hoch.
Das zweite Szenario ist
aus Sicht der Vereinigten Staaten
jedoch noch schlimmer. Die Koalition
der IFRS-Unterstützer würde Bestand
haben, und die Vereinigten Staaten
wären isoliert. Sie würden nicht
länger die bedeutende und
konstruktive Rolle spielen, die sie
jetzt bei der IFRS-Entwicklung und
-Aufsicht spielen. Ich bin der
Meinung, dass ohne aktive Teilnahme
der Vereinigten Staaten die
Gesamtqualität der internationalen
Rechnungslegungsstandards nachlassen
würde. Denken Sie daran, in manchen
anderen Teilen der Welt werden
Transparenz und Anlegerschutz sehr
viel weniger wichtig genommen.
[...]
2020 oder 2030 oder so
wären die Vereinigten Staaten eh
gezwungen, die internationalen
Rechnungslegungsstandards zu
übernehmen, aber es wären sehr viel
schwächere Standards als die
jetzigen, und die Vereinigten
Staaten bekämen (im Gegensatz zu
jetzt) einen sehr viel kleineren
Stuhl an den Tischen, an denen über
IFRS-Entwicklung und -Aufsicht
gesprochen wird. |
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13. Dezember 2010: Sechs Deloitte-Veröffentlichungen herausgegeben
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Das Asia-Pacific IFRS Centre of Excellence von Deloitte in Hong Kong
hat einen Musterkonzernabschluss nach HKFRS (im Prinzip identisch mit IFRS)
für Abschlüsse zum 31. Dezember 2010 herausgegeben. Unsere
US-amerikanischen Kollegen haben einen Heads Up-Newsletter
veröffentlicht, in dem die Stellungnahmen zum FASB-Entwurf zur
Erlösvereinnahmung und die Rückmeldungen von den entsprechenden
Gesprächsrunden zusammengefasst werden, sowie einen Heads Up-Newsletter
zur Verschiebung des Datums des Inkrafttretens für die neuen Angaben
zur Restrukturierung von notleidendenden Krediten herausgegeben.
Außerdem stellen wir die Dezemberausgabe des EITF Snapshot, die
Novemberausgabe des Accounting Roundup und die Dezemberausgabe des Australia Accounting Alert zur Verfügung.
Zugang zu den Publikationen (alle in englischer Sprache):
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13. Dezember 2010: IDW-Stellungnahme zum IASB-Entwurf zu Versicherungen
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In einem Schreiben an den IASB hat das Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) Stellung zum
IASB-Standardentwurf ED/2010/8 Versicherungsverträge genommen.
Das IDW begrüßt grundsätzlich, dass das im Diskussionspapier
vom Mai 2007 vorgeschlagene Transferpreis-Bewertungsmodell vom IASB nicht weiter verfolgt wird. Das IDW hält jedoch neben weiteren Kritikpunkten insbesondere die Folgebewertung, die in den Folgeperioden keine Anpassungen der zu Beginn des Versicherungsvertrags festgelegten sogenannten Restmarge zulässt, konzeptionell für nicht überzeugend. Das IDW sieht zudem die Gefahr einer drohenden Ergebnisvolatilität durch Ungleichbehandlungen auf der Aktiv- und Passivseite und regt hierzu Verbesserungen an. Auch wird ein Nachbesserungsbedarf bei den Übergangsregelungen zur Erstanwendung gesehen, da diese im Ergebnis dazu führen, dass zukünftige Gewinne aus dem bestehenden Versicherungsvertragsbestand bei der Umstellung eliminiert werden und somit der Einblick in die künftige Ertragslage und die Vergleichbarkeit eingeschränkt werden.
Das englischsprachige Schreiben des IDW in voller Länge
können Sie
hier einsehen (121 KB).
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13. Dezember 2010: "Blue Ribbon"-Panel entwickelt Pläne für einen Standardsetzer für nicht börsennotierte Unternehmen
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Während einer Sitzung, die am 10. Dezember 2010 stattfand, haben
die Mitglieder des sogenannten "Blue Ribbon"-Panel der US-amerikanischen Organisationen AICPA, FAF und NASBA
sich weiter der Frage gewidmet, wie die US-amerikanischen
Rechnungslegungsstandards am besten den Bedürfnissen der Adressaten
von Abschlüssen von nicht börsennotierten Unternehmen angepasst
werden können. Es wurde weiter erörtert, ob möglicherweise ein neuer
Standardsetzer für nicht börsennotierte Unternehmen geschaffen
werden solle, und die Übereinkunft vom Oktober 2010 wurde bestätigt,
dass ein eigenständiger Standardsetzer für nicht börsennotierte Unternehmen unter dem Dach der US-amerikanischen Stiftung für Rechnungslegung (US Financial Accounting Foundation, FAF)
geschaffen werden solle.
Das Panel widmete sich auch mit dieser Entscheidung verbundenen Fragen,
wie beispielsweise denjenigen, wie der neue Standardsetzer mit dem
FASB im Standardsetzungsprozess zusammenarbeiten solle, was der
Auftrag des neuen Gremiums sein solle und wie es möglicherweise
finanziert werden könne. Das Panel begann außerdem mit der
Entwicklung eines Berichtsentwurfs zu seinen Empfehlungen, und es
wird erwartet, das der Bericht den Treuhändern der FAF Anfang 2011
übergeben und dann der Öffentlichkeit vorgestellt wird.
Eine entsprechende Presseerklärung in
englischer Sprache steht Ihnen auf der
Internetseite der FAF zur Verfügung.
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13. Dezember 2010: Neuer Entwurf des IAESB
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Der International Accounting Education Standards Board (IAESB),
der unabhängige Standardsetzer unter dem Dach des internationalen Wirtschaftsprüferverbands (International Federation of Accountants, IFAC),
der Standards und Leitlinien zur Examensvorbereitung, Ausbildung und beständigen beruflichen Weiterentwicklung für alle Mitglieder des Wirtschaftsprüfungs- und Rechnungslegungsberufes
entwickelt, hat eine vorgeschlagene Überarbeitung seines internationalen Aus- und Weiterbildungsstandards (International Education Standard, IES) Nr. 7 Fortwährende
Aus- und Weiterbildung: Ein Programm für lebenslanges Lernen und
fortlaufende Weiterentwicklung beruflicher Kompetenz zwecks Einholung
öffentlicher Stellungnahmen herausgegeben. Die vorgeschlagene
Überarbeitung zielt darauf ab, die fortwährende Entwicklung
kontinuierlicher Berufsweiterbildungsprogramme und deren Befolgung
weltweit zu unterstützen. Die englischsprachige Presseerklärung des
IAESB finden Sie
hier. |
11. Dezember 2010: Neue Ausgabe der Investor Perspectives erschienen
 |
Im April 2010 haben die Treuhänder der IFRS-Stiftung und der IASB ein
Programm ins Leben gerufen, mit dem Anleger stärker in die Entwicklung der International Financial Reporting Standards (IFRS) eingebunden werden sollen. Einer der Programmpunkte ist ein Newsletter für Anleger. Die Board-Mitglieder Stephen Cooper, Patrick Finnegan und Patricia McConnell veröffentlichen zeitnah Informationen zu Berichterstattungsfragen.
Für die jüngste Ausgabe der englischsprachigen Investor Perspectives
wurde Paul Pacter, IASB-Mitglied und früherer Webmaster von
IAS PLUS.com, als Gastautor gewonnen:
Der IASB archiviert auf seiner Internetseite
alle bisher erschienenen Ausgaben der Investor Perspectives.
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10. Dezember 2010: Abermalige Änderung der Tagesordnung für die Boardsitzung
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Der IASB hat am späten Abend erneute Änderungen am Ablauf seiner Sitzung in der kommenden Woche bekanntgegeben. Die Sitzungsteile
für die Agendapunkte Finanzinstrumente: Wertminderungen am Dienstag und Saldierung von Vermögenswerten und Schulden am
Donnerstag wurden getauscht. Dadurch verkürzt sich die Sitzungszeit am Dienstag, wohingegen für Donnerstagmorgen nunmehr zwei volle
Stunden angesetzt sind. Die aktualisierte Tagesordnung können Sie hier einsehen. |
10. Dezember 2010: Erinnerung an den Ablauf
von Kommentierungsfristen Entwurf zu Leasingverhältnissen
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Wir erinnern unsere Leser daran, dass Stellungnahmen zum Entwurf
ED/2010/9 Leasingverhältnisse bis
Mittwoch, den 15. Dezember 2010 beim IASB eingehen müssen. Die Vorschläge
im Entwurf würden zu einem einheitlichen Ansatz in Bezug auf die Leasingbilanzierung sowohl für Leasingnehmer als auch für Leasinggeber führen einen sogenannten Nutzungsrechtansatz. |
10. Dezember 2010: IFRS für KMU in drei weiteren Ländern übernommen
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Drei Länder in Mittel- und Südamerika haben den
IFRS für KMU, den ersten Satz internationaler Bilanzierungsvorschriften, der speziell für kleine und mittelgroße Unternehmen (KMU) entwickelt wurde,
übernommen. |
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Chile. Die chilenische Regierung hat entschieden, den
IFRS für KMU für alle Unternehmen, die nicht öffentlich
rechenschaftspflichtig sind, verpflichtend ab dem Jahr 2013
einzuführen. Eine offizielle Ankündigung mit der Bekanntgabe
weiterer Details soll in Kürze erfolgen. |
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Guatemala. Das Wirtschaftsprüferinstitut von Guatemala (Instituto Guatemalteco de Contadores Públicos y Auditores)
hat die Einführung des IFRS für KMU für Geschäftsjahre beschlossen,
die am oder nach dem 1. Januar 2011 beginnen. |
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Venezuela. Die Vereinigung der Wirtschaftsprüfer von
Venezuela (Federacion de Colegios de Contadores Publicos de Venezuela)
hat die Einführung des IFRS für KMU für Geschäftsjahre beschlossen,
die am oder nach dem 1. Januar 2011 beginnen. Eine vorzeitige
Anwendung ist ab 2010 zulässig. Große nicht börsennotierte
Unternehmen, die seit 2008 die vollen IFRS anwenden müssen, können
entweder auf den IFRS für KMU übergehen oder bei den vollen IFRS
bleiben. |
10. Dezember 2010: EFRAG-Übernahmeempfehlung und Auswirkungsanalyse zu den Änderungen an IFRS 7 zur Verbesserung der Angaben bei Übertragungen von finanziellen Vermögenswerten
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Die Europäische Beratungsgruppe für Rechnungslegung (European Financial Reporting Advisory Group, EFRAG) bittet
um Stellungnahmen in Bezug auf die Übernahme der
Änderungen an IFRS 7 zur Verbesserung der Angaben bei Übertragungen von
finanziellen Vermögenswerten, die am
7. Oktober 2010 vom IASB herausgegeben wurden. Es wird sowohl um Stellungnahme zur Einschätzung der
Änderungen vor dem Hintergrund der Übernahmekriterien der EU als auch um Stellungnahme zur Einschätzung der Kosten
und Nutzen gebeten, die sich aus der Übernahme der Änderungen in der EU ergeben würden. EFRAG ist in beiden Fragen
zu einem positiven Schluss gekommen und erwägt, die Übernahme für eine Anwendung in Europa zu empfehlen. In der
englischsprachigen
Presserklärung von EFRAG finden Sie eine entsprechende Einladung zur Stellungnahme. |
10. Dezember 2010: Neue Stellungnahmen des IDW-Bankenfachausschusses
10. Dezember 2010: FINMA und SIX Exchange Regulation verstärken Rechnungslegungsaufsicht
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Die Eidgenössische Finanzmarktaufsicht FINMA und die SIX Exchange Regulation der Schweizer Börse
haben die Rechnungslegungsaufsicht verstärkt und eindeutig auf die
beiden Gremien verteilt.
Während sich die FINMA auf die Überprüfung und Durchsetzung der von ihr
erlassenen Rechnungslegungsvorschriften konzentriert, werden zukünftig alle anderen
bei Emittenten anerkannten Rechnungslegungsstandards (IFRS, US GAAP und Swiss GAAP FER)
von der SIX Exchange Regulation überwacht. Diese wird das vorhandene Wissen zu IFRS, US GAAP und Swiss GAAP FER um die für die Anwendung bei Banken, Effektenhändlern und Versicherungen notwendigen Spezialkenntnisse erweitern und rechnet dafür mit einer mehrjährigen Aufbauphase.
Die gemeinsame Presseerklärung von
FINMA und SIX Exchange Regulation finden Sie
hier (73 KB).
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9. Dezember 2010: Weitere Materialien zum
heute veröffentlichten Entwurf zur Sicherungsbilanzierung
9. Dezember 2010: Öffentlichen Diskussion des DSR zum IASB-Entwurf zur Sicherungsbilanzierung
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Der Deutsche Standardisierungsrat (DSR) lädt alle interessierten Personen und Organisationen am Dienstag, den 11. Januar 2011, 10.00 Uhr (voraussichtlich
bis circa 14.00 Uhr) ins Sheraton Airport Hotel, Frankfurt/Main zu einem Diskussionsforum zu folgenden
Konsultationspapieren ein:
An der Veranstaltung wird auch ein Mitglied des IASB teilnehmen.
Sollten sich in den nächsten Wochen noch Änderungen ergeben bzw. weitere Veröffentlichungen zur Diskussion stehen, behält
der DSR sich vor, die Tagesordnung zu ändern.
Bitte melden Sie Ihre Teilnahme unter bahrmann@drsc.de bis zum 4. Januar 2011 an.
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9. Dezember 2010: IFRS-Podcast von Deloitte
zum IASB-Entwurf zur
Sicherungsbilanzierung
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Andrew Spooner, verantwortlicher Partner für die Bilanzierung
von Finanzinstrumenten nach IFRS, und Kush Patel, Senior Manager von
Deloitte und bis vor Kurzem Mitarbeiter des IASB, erörtern den
IASB-Entwurf zur Sicherungsbilanzierung von
Finanzinstrumenten. Sie erläutern die wesentlichen Änderungen, die
vorgeschlagen werden, und bieten Einblicke in die Frage, welche
Auswirkungen diese Vorschläge vermutlich in der Praxis haben werden. Die Diskussion wird von dem britischen
Finanzjournalisten Robert Bruce geleitet. Der Podcast in englischer Sprache kann entweder
hier heruntergeladen werden (35:18 min,
33 MB) oder steht über
iTunes
zur Verfügung; er ist Teil einer Serie, die wir Ihnen auf
IAS PLUS zur Verfügung stellen. Eine Übersicht über alle
Teile der Serie finden Sie
hier. |
9. Dezember 2010: IASB gibt Entwurf zur
Sicherungsbilanzierung heraus
 |
Der International Accounting Standards Board (IASB) hat einen
Entwurf zur Bilanzierung von Sicherungsbeziehungen herausgegeben. In
dem Entwurf werden Vorschriften vorgeschlagen, die darauf abzielen,
Unternehmen zu ermöglichen, ihr Risikomanagement in ihren
Abschlüssen besser zu zeigen und damit den Anlegern zu helfen, die
Auswirkungen dieser Maßnahmen auf künftige Kapitalflüsse zu
verstehen. Das vorgeschlagene Modell ist
prinzipienbasiert und darauf ausgerichtet, die
Sicherungsbilanzierung besser mit dem Risikomanagement eines
Unternehmens, das der Absicherung seiner finanziellen und nicht
finanziellen Risiken dient, besser übereinzubringen.
|
Zusammenfassung der Vorschläge im Entwurf
 |
Ein neues Modell der Sicherungsbilanzierung, bei dem die
Sichtweise der Unternehmensführung, die darauf abzielt, die
gewonnenen Informationen intern für das Risikomanagement zu
verwenden, und eine rechnungslegerische Sichtweise
kombiniert werden, bei der die Risikomanagementfrage in Bezug
auf den Ansatzzeitpunkt der Gewinne und Verluste adressiert
werden soll |
 |
Es wird nur danach geschaut, ob eine
Risikokomponente identifiziert und bewertet werden kann,
nicht danach, was Art der einzelnen Position abgesichert
werden kann (finanziell oder nicht finanziell) |
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Die Qualifikation für Sicherungsbilanzierung basiert
darauf, wie Unternehmen Sicherungsbeziehungen für
Risikomanagementzwecke anlegen, und erlaubt die Anpassung
von Sicherungsbeziehungen, ohne dass die
Sicherungsbilanzierung notwendigerweise aufgegeben und neu
begonnen werden muss |
 |
Die Zeitwertprämie einer gekauften
Option wird als Sicherungsaufwand behandelt, der im
sonstigen Gesamtergebnis erfasst wird |
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Die Anwendung von
Sicherungsbilanzierung wird auf Nettopositionen ausgeweitet
(um die Beziehung zum Risikomanagement zu stärken) |
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Ein
umfassender neuer Satz von vorgeschriebenen Angaben, die den
Schwerpunkt auf die abgesicherten Risiken, das Steuern
dieser Risiken und die Auswirkung der Absicherung dieser
Risiken auf den eigentlichen Abschluss legen |
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Der Entwurf ist Teil des übergreifenden Projekts des
IASB zur Ersetzung von IAS 39 Finanzinstrumente: Ansatz und Bewertung;
bei Finalisierung würde er Teil von
IFRS 9 Finanzinstrumente werden.
Der Entwurf enthält keine Erwägungen zur
Makrosicherungsbilanzierung; dieses Thema wird vom IASB noch weiter
erörtert.
Zum Standardentwurf ED/2010/13 Sicherungsbilanzierung kann
bis zum 9. März 2011 Stellung genommen werden. Der
IASB beabsichtigt, die Vorschläge in der ersten
Jahreshälfte 2011 zu finalisieren und als
endgültigen Standard herauszugeben.
Weiterführende Informationen:
|
9. Dezember 2010: Erwägen die USA ein gemischtes Modell der IFRS-Einführung?
 |
Paul A. Beswick, stellvertretender Leiter der Abteilung
Rechnungslegung der US-amerikanischen Wertpapier- und Börsenaufsicht
(Securities and Exchange Commission, SEC) hat über einen möglichen
gemischten Ansatz bei der Einführung der IFRS in den Vereinigten
Staaten gesprochen. Bei der jährlichen Konferenz des amerikanischen
Instituts der Wirtschaftsprüfer (American Institut of Certified Public Accountants, AICPA)
zu Entwicklungen bei der SEC und der US-amerikanischen Aufsichtsbehörde für Wirtschaftsprüfungsgesellschaften (Public Company Accounting Oversight
Board, PCAOB) legte Beswick seine persönlichen Ansichten dar und
verwendete den Ausdruck "Übernahmisierung", um einen möglichen
gemischten Ansatz bei der Einführung der IFRS in den Vereinigten
Staaten zu bezeichnen. Nachfolgend übersetzen wir Ihnen einen Auszug
aus seiner Rede, die Ihnen
hier
vollständig in englischer Sprache zur Verfügung steht:
|
Obwohl ich die Idee generell unterstütze, dass es
einen einzigen Satz hochwertiger Rechnungslegungsstandards geben
sollte, bin ich noch zu keinem Schluss gekommen, ob und wie die
amerikanischen Kapitalmärkte auf die IFRS übergehen sollten.
Was wäre also ein sachgerechter Ansatz für die
Vereinigten Staaten? In unserem Fortschrittsbericht vom Oktober
hatten wir hervorgehoben, dass in den meisten Rechtskreisen
entweder ein Ansatz über Übernahme oder über Harmonisierung
gewählt wurde. Meiner Meinung nach läge, wenn die Vereinigten
Staaten auf IFRS übergehen sollten, der richtige Ansatz irgendwo
in der Mitte. Ich möchte es einen "Übernahmisierungsansatz"
nennen.
Wie würde also dieser Ansatz aussehen? Nun, anfangs
würden die US-GAAP-Vorschriften weiter bestehen. Der IASB und
der FASB würden die wesentlichen Projekte ihres Arbeitsabkommens
abschließen. Der FASB würde keine großen neuen Projekte auf
seinem üblichen Weg beginnen. Stattdessen würde ein neuer Satz
von Prioritäten festgelegt, unter denen der FASB über eine
bestimmte Zeit daran arbeiten würde, bestehende
US-GAAP-Vorschriften mit den IFRS bei den Standards zu
harmonisieren, die derzeit nicht auf der Agenda des IASB stehen.
Gleichzeitig gäbe es einen Prozess, in dessen
Rahmen der FASB neue Standards, die vom IASB herausgegeben werden, im
Hinblick auf eine Übernahme in US-GAAP erwägen und in die
US-GAAP-Kodifizierung integrieren würde.
Idealerweise würden diese Standards ohne Änderung wie vom IASB
herausgegeben übernommen. Es müssten jedoch Kriterien für die
Prüfung der Übernahme und Integrierung durch den FASB entwickelt
werden.
Lassen Sie mich jedoch noch einmal wiederholen: Ich
habe hier nur eine Idee vorgestellt. |
Beswick erörterte außerdem die Kosten einer Übernahme
eines neuen Rechnungslegungsregelwerks (wie beispielsweise IFRS) auf
einmal, die Auswirkungen auf verschiedene Kategorien von Unternehmen
und die Notwendigkeit, dass IASB und FASB sich darauf konzentrieren,
hochwertige Rechnungslegungsstandards zu entwickeln, anstatt sich
auf die Einhaltung von Fristen zu versteifen.
Weitere Reden von der
AICPA-Jahreskonferenz hatten wir Ihnen bereits am
7. Dezember und am
8.
Dezember
zur Verfügung gestellt.
|
8. Dezember 2010: Mitschrift von der Sondersitzung des IASB am 8. Dezember
 |
Der IASB kam am 8. Dezember 2010 in London zu einer Sondersitzung mit dem FASB zusammen. Erörtert wurde das Thema
Wertminderung von Finanzinstrumenten: Ansatz von Wertberichtigungen auf Forderungen.
Die Übersetzung der vorläufigen und inoffiziellen Mitschrift, die Beobachter von Deloitte bei der Sitzung angefertigt haben,
haben wir für Sie wie immer auf einer eigenen Seite zur Verfügung gestellt. Die nächste
Sitzung des IASB findet vom 13. bis 17. Dezember in London statt. Die vorgesehene Agenda für die Sitzung können Sie
hier einsehen. |
8. Dezember 2010: Äußerungen der PCAOB bei der jährlichen AICPA-Konferenz

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Wir hatten
gestern über die Redebeiträge der US-amerikanischen Wertpapier- und Börsenaufsicht (Securities and Exchange Commission, SEC) bei der jährlichen Konferenz des amerikanischen Instituts der Wirtschaftsprüfer (American Institut of Certified Public Accountants, AICPA) hinsichtlich Entwicklungen bei der SEC und der US-amerikanischen Aufsichtsbehörde für Wirtschaftsprüfungsgesellschaften (Public Company Accounting Oversight Board, PCAOB) berichtet. Heute hat die PCAOB die Redebeiträge ihrer
Mitarbeiter zur Verfügung gestellt.
Martin Baumann, Leiter der Prüfungsabteilung, sprach
über das gegenwärtige Prüfungsumfeld, Standardsetzungsaktivitäten
und die Auswirkungen des Harmonisierungsprojekts von IASB und FASB.
Nachfolgend übersetzen wir Ihnen einen Auszug aus seiner Rede, die
Ihnen
hier
vollständig in englischer Sprache zur Verfügung steht:
|
Mein Stab hat die Konvergenzprojekte von FASB und
IASB genau verfolgt und in vielen Fällen Gespräche mit dem FASB
und der SEC geführt. Wir haben auch auf den letzten zwei
Sitzungen unseres Standardbeirats ausführliche Diskussionen
hinsichtlich des Tempos, des Umfangs und der Art der Änderungen
geführt, die in Bezug auf das US-amerikanische Bilanzregelwerk
vorgeschlagen werden. In den Diskussionen des Standardbeirats
wurden Bedenken hinsichtlich des Tempos, des Umfangs und der Art
der Änderungen an der Bilanzierung und der möglicherweise daraus
entstehenden Auswirkungen auf die Prüfung geäußert.
Unser Standardbeirat hat uns empfohlen, neue
Prüfungsstandards zu bedenken, die vor dem Hintergrund der
Änderungen des Rechnungslegungsregelwerks notwendig werden
könnten, damit wir kein Nachlassen in der Prüfungsqualität und
damit auch in der Verlässlichkeit von Abschlüssen in Kauf nehmen
müssen.
Ich möchte die Bemühungen von IASB/FASB und SEC in
der Verfolgung des Ziels eines einzigen Satzes hochwertiger
Standards ausdrücklich anerkennen. Aber wir alle, die wir Teil
der Standardsetzung sind, befinden uns an einer Weggabelung, und
der Weg, den wir jeweils einschlagen, wird große Bedeutung für
die Zukunft haben.
|
Daniel L. Goelzer, amtierender Vorsitzender, sprach
über jüngste Erfolge der PCAOB und über bestimmte Aspekte der Agenda
der PCAOB für 2011. Unter anderem ging es dabei um Broker-Dealer-Prüfungen,
Überprüfungen ausländischer Prüfungsgesellschaften und das
Berichterstattungsmodell für Prüfer. Seine Rede in englischer
Sprache finden Sie
hier. |
8. Dezember 2010: Stellungnahmen zum E-DRS 26 gespeichert
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Das Deutsche Rechnungslegungs Standards Committee (DRSC) stellt
auf seiner Internetseite die Stellungnahmen zur Verfügung, die
zum vom Deutschen Standardisierungsrat (DSR) veröffentlichten Entwurf E-DRS 26 'Pflicht zur Konzernrechnungslegung und Abgrenzung des Konsolidierungskreises'
eingegangen sind. Sie können
hier heruntergeladen werden. |
8. Dezember 2010: IASB gibt Leitliniendokument zur Lageberichterstellung heraus
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Der International Accounting Standards Board (IASB) hat heute
ein International Financial Reporting Standard (IFRS)
Leitliniendokument Lageberichterstattung herausgegeben. Dabei
handelt es sich um ein allgemeines, nicht verpflichtendes
Rahmenkonzept für die Erstellung und Darstellung eines den IFRS-Abschluss erläuternden und ergänzenden Berichts.
Der Lagebericht ist ein erläuternden
Bericht, der dem Abschluss beigefügt wird, aber
nicht Teil desselben ist, und in dem die
Geschäftsleitung die finanzielle Situation des
Unternehmens, Veränderungen derselben, die
Ergebnisse des Geschäfts und Gründe für die
Veränderung wesentlicher Posten erörtert. Viele
Unternehmen sehen den Lagebericht als einen
wichtigen Bestandteil ihrer Kommunikation mit den
Kapitalmärkten an, der den Abschluss des
Unternehmens ergänzt und unterstützt.
Das Leitliniendokument stellt keinen IFRS dar. Daher müssen
Unternehmen, die die IFRS anwenden, das Leitliniendokument nicht
verpflichtend anwenden, wenn dies nicht ausdrücklich in ihrem
Rechtskreis vorgeschrieben wird. Ein Unternehmen muss nicht einen im Einklang mit dem
Leitliniendokument stehenden Managementbericht erstellen, um einen IFRS konformen Abschluss vorzuweisen,
wenn dies ansonsten der Fall ist. Unternehmen können das
Leitliniendokument für die Erstellung von
Lageberichten verwenden, die nach dem 8. Dezember
2010 erstellt werden.
In Deutschland besteht mit dem Lagebericht bereits ein vergleichbares nationales Berichtsinstrument. Die Anforderungen des
IFRS-Leitliniendokuments stehen gemeinhin nicht im Widerspruch mit den handelsrechtlichen Vorschriften. In Hinblick auf eine Berichterstattung über Managementziele und Strategien enthält das
Leitliniendokument allerdings einen über die HGB-Vorschriften hinausgehenden Berichtsinhalt.
Weiterführende Informationen:
|
8. Dezember 2010: IDW RH IFA 1.001 zu Besonderheiten latenter Steuern bei Wohnungsunternehmen
 |
Der Hauptfachausschuss (HFA) des Instituts der Wirtschaftsprüfer
(IDW) hat den vom Immobilienwirtschaftlichen Fachausschuss (IFA) verabschiedeten IDW Rechnungslegungshinweis:
Besonderheiten der handelsrechtlichen Bilanzierung latenter Steuern bei Wohnungsunternehmen (IDW RH IFA 1.001) billigend zur
Kenntnis genommen. Der Rechnungslegungshinweis ersetzt die IDW Stellungnahme des Wohnungswirtschaftlichen
Fachausschusses 1/1992: Zur Bilanzierung latenter Steuern bei ehemals gemeinnützigen Wohnungsunternehmen (IDW St/WFA 1/1992).
Er wird in Heft 12/2010 der IDW Fachnachrichten sowie im WPg Supplement 4/2010 veröffentlicht werden.
Die Presseerklärung des IDW finden Sie
hier. |
8. Dezember 2010: Blaues Buch 2011 jetzt verfügbar
 |
Wie in unserer Nachricht vom 22. November
angekündigt ist jetzt die konsolidierte Fassung der IFRS ohne
vorzeitige Anwendung veröffentlicht worden. Diese Version, die "Das
blaue Buch" genannt wird, enthält alle offiziellen Verlautbarungen,
die zum 1. Januar 2011 verpflichtend sind. Sie enthält keine IFRS,
deren Datum des Inkrafttretens nach dem 1. Januar 2011 liegt. Das
blaue Buch kann für £60 plus Versandkosten im
Internetshop des IASB erworben werden (es gibt Nachlässe für
Studenten, Lehrkräfte und Besteller aus Ländern mit geringem oder
mittleren Einkommen sowie Mengenrabatt). Außerdem steht es ab sofort
für eIFRS-Abonnenten zum Herunterladen zur Verfügung. |
8. Dezember 2010: Stiftung für Rechnungslegung überträgt FASB-Sitzungen live im Internet
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Die US-amerikanische Stiftung für Rechnungslegung (US Financial Accounting Foundation, FAF),
unter der der amerikanische Standardsetzer FASB arbeitet, hat eine
neue Dienstleistung angekündigt die Übertragung von Sitzungen
im Internet. Die beiden ersten Sitzungen, die übertragen werden,
sind zwei FASB-Sitzungen, die heute, am 8 Dezember stattfinden:
 |
die gemeinsame Sitzung von IASB und FASB
zum Thema Wertminderung von
Finanzinstrumenten, die heute um 8:00h
amerikanischer Ostküstenzeit beginnt, und |
 |
die allgemeine wöchentliche Sitzung des
FASB, die ca. um 10:15h amerikanischer
Ostküstenzeit beginnt. |
Zugang zu den Internetsendungen
erhalten Sie
hier. |
7. Dezember 2010: Äußerungen der SEC bei der jährlichen AICPA-Konferenz

 |
Die US-amerikanische Wertpapier- und Börsenaufsicht (Securities and Exchange Commission, SEC)
stellt auf ihrer Internetseite die Texte der Reden zur Verfügung,
die von ihren Mitarbeitern bei der jährlichen Konferenz des amerikanischen Instituts der Wirtschaftsprüfer (American Institut of Certified Public Accountants, AICPA) hinsichtlich Entwicklungen bei der SEC und dem US-amerikanischen Public Company Accounting Oversight Board (PCAOB)
gehalten wurden.
Mary L. Schapiro, die Vorsitzende der SEC legte den
Schwerpunkt ihrer Ausführungen auf die Rolle, die Rechnungsleger bei
der Wiederherstellung des Vertrauens in die Kapitalmärkte spielen
müssten, und schloss Bemerkungen zur Konvergenz der
Rechnungslegungs- und Prüfungsstandards an. Beobachter von Deloitte
berichten, dass Frau Schapiro in der Fragerunde nach ihrer Rede
angedeutet habe, dass die SEC den Juni 2011 nicht als
verpflichtendes Datum ansehe, um eine Entscheidung zu treffen, ob
die IFRS in den Vereinigten Staaten übernommen werden sollten.
Vielmehr würde dies irgendwann im Jahr 2011 erwartet. Frau Shapiro
deutete weiter an, dass in den Stellungnahmen der amerikanischen
Anwender zwar keine allgemeine Unterstützung für die IFRS
ausgesprochen worden seien, dass aber nahezu einstimmig gefordert
worden sei, den US-Unternehmen genügend Zeit zu geben, falls eine
IFRS-Einführung beschlossen werden sollte. Frau Schapiro gab an,
dass es wahrscheinlich eine mindestens vierjährige
Vorbereitungsphase geben werde, dies sei aber von der SEC noch nicht
entschieden. Nachfolgend übersetzen wir Ihnen einen Auszug aus ihrer
Rede, die Ihnen
hier
vollständig in englischer Sprache zur Verfügung steht:
Wir konzentrieren uns auf
Rechnungslegungsstandards und Konvergenz. Weil die
Anleger in der Lage sein sollen, genaue Vergleiche
und Beurteilungen ausführen zu können, ohne die
Branche, die Eigentumsverhältnisse oder den Sitz
eines Unternehmens berücksichtigen zu müssen.
Daher
beobachtet die SEC
weiter die
Fortschritte, die
vom FASB und dem
IASB bei der
Konvergenz der
internationalen
Rechnungslegungsstandards
gemacht werden. Wie
erwartet hat sich
der Weg zu
Konvergenz als steil
und verwickelt
erwiesen. Aber beide
Boards haben sich
den
Herausforderungen
gestellt...
Ich bin
mit den
Fortschritten bisher
zufrieden und bin
weiterhin
optimistisch, dass
eine Konvergenz
erzielt werden kann,
die den Anlegern in
den Vereinten
Staaten und weltweit
nutzen wird. |
Brian T. Croteau, der stellvertretende Leiter der Abteilung
Rechnungslegung der SEC, sprach über die internationale Konvergenz von
Prüfungsstandards. Nachfolgend übersetzen wir Ihnen einen Auszug aus
seiner Rede, die Ihnen
hier
vollständig in englischer Sprache zur Verfügung steht:
Ich glaube wir können und
sollten über die Konvergenz von Prüfungsstandards anders
denken als über die Konvergenz von
Rechnungslegungsstandards, weil zusätzliche
Anforderungen, die von einem Standardsetzer gestellt
werden, nicht notwendigerweise verhindern, dass andere
Standards sachgerecht angewendet werden, und nicht
notwendigerweise zu der Schlussfolgerung führen müssen,
dass, wenn sie nicht auf gleiche Art und Weise
harmonisiert sind, dies bedeutet, dass die
Rechnungslegungsstandards nicht konvergiert sind. So
kann beispielsweise ein Prüfer zusätzliche Prozesse in
Bezug auf eine Gruppe von Standards einführen, ohne dass
die Möglichkeit eingeschränkt wird, die Standards eines
anderen Standardsetzers gleichzeitig zu erfüllen... Wenn
jedoch andererseits die Rechnungslegungsstandards nicht
harmonisiert sind und die Anwendung zu Unterschieden bei
der Bewertung oder beim Ansatz führen, kann es einfach
außerhalb jeder Möglichkeit liegen, zwei Sätze von
Standards gleichzeitig zu erfüllen, und die Adressaten
erhalten am Ende unterschiedliche Finanzinformationen. |
Lisa D. Watson (Professional Accounting Fellow bei der SEC)
sprach über die Bilanzierung von zwangsversteigerten Immobilien mit der
Durchleitung von Krediten und die Ausbuchung bei Übertragungen von
Geschäftstätigkeiten, die nicht in Form einer juristischen Person
ausgeübt werden. Ihre Rede in englischer Sprache finden Sie
hier.
|
7. Dezember 2010: Geänderte Tagesordnung für die reguläre IASB-Sitzung im Dezember
 |
Die Tagesordnung für die Sitzung des IASB von Montag bis Freitag, den 13.-17. Dezember 2010
hat sich geändert. Da die Änderungen sehr umfassend sind, geben wir
die Tagesordnung hier noch einmal vollständig neu wider (Zeitangaben in Londoner Zeit).
Tagesordnung für die IASB-Boardsitzung 13.-17. Dezember 2010, London |
Montag, 13. Dezember 2010
IASB-Sitzung (15:00 - 18:15 Uhr)
Dienstag, 14. Dezember 2010
Gemeinsame Sitzung von IASB und FASB (12:15 - 17:30 Uhr)
Mittwoch, 15. Dezember 2010
IASB-Sitzung (08:00 - 08:45 Uhr)
Gemeinsame Sitzung von IASB und FASB (09:00 - 12:45 Uhr)
Donnerstag, 16. Dezember 2010
Gemeinsame Sitzung von IASB und FASB (08:00 -
09:00 Uhr)
Freitag, 17. Dezember 2010
IASB-Sitzung (08:00 - 10:15 Uhr)
|
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7. Dezember 2010: Neue IAS PLUS-Seite zur Nachhaltigkeitsberichterstattung
 |
Aufsichtsräte, Vorstände und andere führungsverantwortliche Mitarbeiter in Unternehmen investieren zunehmend mehr Zeit und Ressourcen in Nachhaltigkeitsaspekte wie beispielsweise Treibhausgasemissionen, energieeffiziente Technologien, Wasserverbrauch, saubere Technologien oder Artenschutz, um nur ein paar zu nennen. Ein wichtiger Aspekt bei dieser weltweit zu beobachtenden Bewegung hin zu Nachhaltigkeit ist die Frage, wie man Nachhaltigkeit bilanzieren und wie man darüber Bericht erstatten kann.
Wir haben auf IAS PLUS jetzt eine eigene Seite eingerichtet, auf der wir einen Überblick über
jüngste Entwicklungen in der
Nachhaltigkeitsberichterstattung und der jeweils besten
ausgeübten Praxis geben:
Nachrichten und Materialien zur Nachhaltigkeitsberichterstattung. Eine direkte Verknüpfung auf
unsere neue Seite finden Sie in der linken Spalte der Startseite unter der Rubrik
Ressourcen. |
7. Dezember 2010: EFRAG-Stellungnahme zu den
Kriterien für den jährlichen Verbesserungsprozess
 |
Die Europäische Beratungsgruppe für Finanzberichterstattung
(European Financial Reporting Advisory Group, EFRAG) hat bei der
IFRS-Stiftung ihre endgültige Stellungnahme zu deren
Konsultationsdokument zum Jährlichen Verbesserungsprozess:
Vorschläge zur Änderung des Handbuchs für den Konsultationsprozess
des IASB eingereicht. In der Stellungnahme erhebt EFRAG auch
Bedenken, weil der jährliche Verbesserungsprozess eine zunehmende
Nutzung erfährt. Dies werfe Fragen hinsichtlich der Stabilität und
Qualität der zugrunde liegenden Standards auf. Der IASB müsse
sicherstellen, dass endgültig verabschiedete Standards wirklich
hochwertig seien und dass der Bedarf an Nachbesserungen durch
jährliche Verbesserungen oder Interpretationen auf ein Minimum
beschränkt bleibe. Dies könne beispielsweise durch ausreichende
Feldversuche, Auswirkungsanalysen oder andere zusätzliche Studien
während des Standardsetzungsprozesses erreicht werden. Die
englischsprachige Presseerklärung von EFRAG, die eine Verknüpfung
auf die Stellungnahme enthält, finden Sie
hier. |
7. Dezember 2010: Neues vom IDW
7. Dezember 2010: Gemeinschaftsseite von
IFAC und A4S zur Nachhaltigkeitsberichterstattung
 |
Der internationale Wirtschaftsprüferverband (International Federation of Accountants, IFAC)
und das vom britischen Thronfolger ins Leben gerufene Projekt zur
Nachhaltigkeitsbilanzierung (The Prince’s Accounting for Sustainability Project, A4S)
haben eine Gemeinschaftsseite zur Nachhaltigkeitsberichterstattung
eingerichtet. Das Ziel dieser Internetseite liegt darin,
Unternehmensführer, Finanzverantwortlichen, Mitgliedern von
Forschung und Lehre, Rechnungslegungsgremien und anderen
interessierten Parteien die Möglichkeit zu bieten, Ideen
auszutauschen und auf praktische Umsetzungsmöglichkeiten hinzuweisen,
wie Umwelt- und soziale Leistungen besser mit der
Unternehmensstrategie und dem finanziellen Erfolg verknüpft und in
die täglichen Geschäftsführungs- und Entscheidungsprozesse
eingebunden werden können.
Eine der Funktionen der Seite ist ein Diskussionsforum
zu verschiedenen Themen. Derzeit wird im Forum das Thema "Rechnungsleger und
die integrierte Berichterstattung Ein Blick auf die Herausforderungen"
diskutiert. Diese on-line geführte Diskussion dreht sich um
Erkenntnisse vom Weltkongress der Rechnungsleger, der im November
2010 in Kuala Lumpur stattfand, und sucht eine Lösung zu der Frage
"Integrierte Berichterstattung hat unterschiedliche Bedeutungen für
unterschiedliche Menschen Wie sollte integrierte Berichterstattung Ihrer Meinung nach aussehen?"
Die Ergebnisse der Diskussion sollen an den internationalen
Ausschuss für integrierte Berichterstattung (International Integrated Reporting Committee, IIRC)
weitergeleitet werden, damit dieser sie bei seinen Maßnahmen und
Empfehlungen zur integrierten Berichterstattung 2011 berücksichtigen
kann.
Bilden Sie sich selbst eine Meinung über die neue Gemeinschaftsseite zur
Nachhaltigkeitsberichterstattung von IFAC und A4S. Wir werden
über Fragen in diesem Zusammenhang weiter auf IAS PLUS berichten.
|
6. Dezember 2010: Internetseminar zum Standardentwurf
zur Sicherungsbilanzierung
6. Dezember 2010: IASB-Sondersitzung zu Wertminderungen um eine Stunde vorgezogen
 |
Der IASB hat bekannt gegeben, dass seine Sondersitzung am kommenden Mittwoch, den 8. Dezember nunmehr von 14 bis
16 Uhr deutscher Zeit stattfinden wird (eine Stunde früher als bislang angegeben). Beim Thema hat es keine Änderung
gegeben, besprochen wird das Teilprojekt Wertminderungen im Projekt zur
Ablösung von IAS 39. Die Papiere für die Sitzung werden Sie
hier abrufen können. |
6. Dezember 2010: 151. DSR-Sitzung Sitzungspapiere
 |
Der größte Teil der Sitzungspapiere für den öffentlichen Teil der 151. Sitzung des Deutschen Standardisierungsrates
(DSR) am 13. und 14. Dezember 2010 stehen auf der
Internetseite des DRSC zum Herunterladen bereit. Die noch fehlenden Papiere sollen in Kürze folgen. |
6. Dezember 2010: IFRS-Musterkonzernabschluss mit vorzeitiger Anwendung von IFRS 9
| Wir haben den IFRS-Musterkonzernabschluss 2010 einschließlich
vorzeitiger Anwendung von IFRS 9 von Deloitte eingestellt (in englischer Sprache, ZIP eines Wordfiles, 461 KB). In diesem
Musterabschluss für Geschäftsjahre, die am 31. Dezember 2010 enden, veranschaulichen wir die Vorschriften zu Ausweis und Angaben
in den International Financial Reporting Standards (IFRS) durch ein Unternehmen, das die IFRS erstmals anwendet. Darin stellen
wir auch die Auswirkungen der Anwendung einer Reihe neuer und überarbeiteter Standards und Interpretationen vor, darunter
IFRS 9 Finanzinstrumente (wie im November 2009 herausgegeben und im Oktober 2010 geändert).
Eine PDF-Fassung dieses Musterkonzernabschluss wird in Kürze verfügbar und zusammen mit den verschiedenen anderen Musterabschlüssen
und entsprechenden Checklisten einschließlich übersetzter Fassungen auf der entsprechenden
Internetseite unserer internationalen Kollegen abrufbar sein.
Das deutsche IFRS Centre of Excellence bereitet die Veröffentlichung des Musterkonzernabschlusses (ohne vorzeitige
Anwendung von IFRS 9) sowie der Checkliste zu Ausweis- und Angabevorschriften in deutscher Sprache vor, beide Publikationen werden
in Kürze verfügbar sein.
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5. Dezember 2010: DSR verabschiedet Stellungnahme zum IASB-Entwurf zu Versicherungsverträgen
 |
Der Deutsche Standardisierungsrat hat seine Stellungnahme zum IASB-Entwurf ED/2010/8 Versicherungsverträge verabschiedet.
In seiner Stellungnahme äußert sich der DSR grundsätzlich positiv dazu, dass der IASB einen Standard zur Bilanzierung von
Versicherungsverträgen erarbeitet, der auf dem Grundsatz der Erfüllung durch das Versicherungsunternehmen fußt. Allerdings merkt der
Rat kritisch an, dass der Entwurf in verschiedenen Punkten noch nicht ausgereift scheint; dies sei vor allem auf den Gebieten der
Folgebewertung, der Darstellung und der Übergangsvorschriften der Fall. Die vollständige Stellungnahme können Sie
hier von der Internetseite
des DRSC herunterladen. |
4. Dezember 2010: Internetsendung zum Standardentwurf Bilanzierung von Sicherungsbeziehungen
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Am Montag, den 13. Dezember 2010 bietet der Stab des IASB zwei Internetsendungen zum Standardentwurf zur Bilanzierung
von Sicherungsbeziehungen (Hedge Accounting) an, mit dessen Veröffentlichung nächste Woche gerechnet wird.
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4. Dezember 2010: drei Deloitte-Veröffentlichungen herausgegeben
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Das Deloitte-Büro in Singapur hat die Publikation Änderungen an der Rechnungslegung in Singapur herausgebracht, in
welcher der aktuelle Stand bei den jüngsten Änderungen im Rechnungslegungsrahmen von Singapur dargestellt wird; in Die "Top 10
"-Sachverhalte, mit denen sich Bergbauunternehmen im nächsten Jahr konfrontiert werden sehen scheuen Deloitte-Experten auf
das Jahr 2011 und erwägen die Trends, die eine Auswirkung auf die Bergbaubranche haben werden. Schließlich hat das IFRS Global Office
Einsichten in IFRS-Projekte – Ertragsteuern herausgegeben, in der der aktuelle Stand beim Projekt Ertragsteuern
wiedergegeben wird. Weiterführende Informationen in englischer Sprache:
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3. Dezember 2010: Tagesordnung für die IASB-Sitzung im Dezember 2010
 |
Der IASB wird von Montag bis Freitag, den 13.-17. Dezember 2010 eine Sitzung in seinen Büroräumen in London abhalten. Dienstag
und Mittwoch wird es gemeinsame Sitzungsteile mit dem FASB geben. Am Donnerstag wird wegen der Gesprächsrunden zu
Versicherungsverträgen keine Sitzung stattfinden. Die Sitzung steht Beobachtern offen und wird im Internet übertragen.
Nachfolgend geben wir die Tagesordnung für die Sitzung wieder (Angaben in Londoner Zeit).
Tagesordnung für die IASB-Boardsitzung 13.-17. Dezember 2010, London |
Montag, 13. Dezember 2010
IASB-Sitzung (14:45 - 18:00 Uhr)
Dienstag, 14. Dezember 2010
IASB-Sitzung (10:00 - 10:45 Uhr)
Gemeinsame Sitzung von IASB und FASB (11:00 - 17:15 Uhr)
Mittwoch, 15. Dezember 2010
Gemeinsame Sitzung von IASB und FASB (09:00 - 12:45 Uhr)
Donnerstag, 16. Dezember 2010
keine Sitzung Gesprächsrunden zum Projekt Versicherungsverträge
Freitag, 17. Dezember 2010
IASB-Sitzung (08:00 - 10:15 Uhr)
|
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3. Dezember 2010: Mitschrift von der IASB-Sondersitzung am 3. Dezember 2010
 |
Am 3. Dezember 2010 kam der IASB in London zu einer Sondersitzung zusammen. Das erörterte Thema bestand in folgendem:
Die Übersetzung der
vorläufigen und inoffiziellen Mitschrift, die Beobachter von
Deloitte bei der Sitzung angefertigt haben, finden Sie
hier. Die nächste Sitzung
wird eine gemeinsame
Sondersitzung von IASB und FASB am 8. Dezember zum Thema
Finanzinstrumente: Fortgeführte Anschaffungskosten und Wertminderungen
sein.
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3. Dezember 2010: Internetsendung zum demnächst erwarteten Leitliniendokument zur Lageberichterstattung
3. Dezember 2010: Zwei neue EFRAG-Stellungnahmen
 |
Die Europäische Beratungsgruppe für Finanzberichterstattung
(European Financial Reporting Advisory Group, EFRAG) stellt auf
ihrer Internetseite zwei neue Stellungnahmen zur Verfügung:
|
2. Dezember 2010: IFRS auf den Punkt gebracht Ausgabe November 2010
 |
Das IFRS Global Office von Deloitte hat die Novemberausgabe von IFRS auf den Punkt gebracht
veröffentlicht,
eine Publikation, in der die wichtigsten Entwicklungen in der
Rechnungslegung des jeweiligen Monats zusammengefasst werden. IFRS auf den Punkt gebracht
erscheint monatlich und bietet eine gute Möglichkeit, sich über die
wichtigsten IFRS-bezogenen Nachrichten des Monats zu informieren.
Die neue Ausgabe der englischsprachigen Publikation finden Sie
hier
(73 KB); ein Archiv bauen unsere internationalen Kollegen auf
dieser
Seite auf. |
2. Dezember 2010: US-amerikanische Publikation zur Einrichtung eines IFRS Centre of Excellence
 |
Unsere US-amerikanischen Kollegen haben eine Sonderausgabe ihres
Newsletters für Finanzvorstände zum Thema 'Nutzen der Einrichtung eines IFRS Centre of Excellence'
herausgegeben:
CFO Insights: Cut costs and drive value with an IFRS Center of Excellence (in
englischer Sprache, 89 KB). Während Unternehmen in der ganzen Welt
sich darauf vorbereiten, von ihren lokalen Rechnungslegungsstandards
auf IFRS überzugehen, bietet sich eine gute Chance, die Effizienz
der Erstellung, die Einheitlichkeit und die Verlässlichkeit ihrer
Abschlüsse zu verbessern, indem ein IFRS Centre of Excellence
eingerichtet wird. Unsere Kollegen hatten bereits im Oktober eine
etwas ausführlichere
Publikation zum gleichen Thema herausgegeben - diese neue
Publikation fasst die Informationen für Finanzvorstände knapp
zusammen. |
2. Dezember 2010: Wir nehmen Stellung zum
IASB-Entwurf zu Versicherungsverträgen
 |
Deloitte hat beim IASB eine Stellungnahme zu dessen
Einladung zur Stellungnahme zu Vorschlägen
Standardentwurf ED/2010/8 Versicherungsverträge
eingereicht. In dem Entwurf wird ein einziger IFRS vorgeschlagen, den alle Versicherer in allen Rechtskreisen auf alle Vertragsarten in einheitlicher Weise anwenden können. Der vorgeschlagene IFRS würde sowohl auf den Schreiber von Versicherungs- als auch Rückversicherungsverträgen Anwendung finden.
Wir begrüßen das Modell, das im Entwurf vorgeschlagen
wird, da es eine Verbesserung gegenüber der gegenwärtigen
Bilanzierungspraxis für Versicherungsverträge nach IFRS darstellt.
Der Entwurf enthält jedoch auch eine Reihe von Vorschlägen, die in
eine andere Richtung weisen als das Kernprinzip des Standards, und
wir empfehlen, dass der Board andere Lösungen für diese
Problembereiche erwägt, um die Einheitlichkeit mit den
Kernprinzipien des Entwurfs zu gewähren.
Die gesamte Stellungnahme in englischer
Sprache finden Sie
hier (125 KB). Alle unseren früheren
Stellungnahmen stehen Ihnen hier zur Verfügung.
|
2. Dezember 2010: Bericht über die
Rückmeldungen zur EFRAG-Konsultation zu den proaktiven Aktivitäten in Europa
 |
Die Europäische Beratungsgruppe für Finanzberichterstattung (European Financial Reporting Advisory Group, EFRAG) hat einen Bericht über die
Rückmeldungen zu ihrer öffentlichen Konsultation zum vorgeschlagenen Arbeitsprogramm für die proaktiven Aktivitäten in Europa
herausgegeben. Der Bericht bietet eine Zusammenfassung der
eingegangenen Stellungnahmen sowie die Reaktionen und
vorgeschlagenen Maßnahmen von EFRAG.
Françoise Flores, die Vorsitzende von EFRAG wird in der Presseerklärung von EFRAG wie folgt zitiert:
"Wir waren von den Rückmeldungen sehr ermutigt und haben die
Botschaft klar und deutlich herausgehört, dass wir sicherstellen
müssen, dass unsere proaktiven Aktivitäten fokussiert und
praxisorientiert sind und dass wir ein größtmögliches Publikum
erreichen. Unser Ziel bleibt weiterhin, dass Europa an der Spitze
der Entwicklungen in der Finanzberichterstattung bleibt."
Sie finden eine Verknüpfung auf den Bericht in der englischsprachigen
Presseerklärung von EFRAG. |
2. Dezember 2010: Österreichischer Preis für Nachhaltigkeitsberichterstattung
 |
Ende November wurden neunzehn österreichische Unternehmen mit dem
österreichischen Preis für Nachhaltigkeitsberichterstattung Austrian Sustainability Reporting Award (ASRA) ausgezeichnet.
Der Preis wird für ausgewogene und angemessene Darstellung von Nachhaltigkeitsleistungen
verliehen. Ziel des ASRA ist es, den Trend zu einer Nachhaltigkeitsberichterstattung in
Österreich auf internationalem Niveau zu fördern und auf innovative Berichte aufmerksam zu
machen.
Nachhaltigkeitsberichterstattung trägt der Tatsache
Rechnung, dass die herkömmliche Ausrichtung auf historische und kurzfristige Finanzkennzahlen dazu
führt, dass die Finanzberichterstattung wichtige nichtfinanzielle Aspekte, die erheblichen Einfluss auf
den Ruf und damit den Unternehmenswert haben, nicht abbildet.
Die Presseerklärung zur Preisverleihung finden Sie auf
der Internetseite der Kammer der Wirtschaftstreuhänder
(45 KB). |
2. Dezember 2010: AFRAC veröffentlicht eine Stellungnahme zum IASB-Entwurf
ED/2010/8 Versicherungsverträge
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Der österreichische Standardsetzer Austrian Financial Reporting and Auditing Committee (AFRAC)
hat eine Stellungnahme zum IASB-Standardentwurf ED/2010/8 Versicherungsverträge
veröffentlicht.
AFRAC nimmt eine kritische Stellung ein. Die Stellungnahme in englischer
Sprache können Sie von der
Internetseite des AFRAC herunterladen (67 KB). Unsere Länderseite zur Rechnungslegung in
Österreich
finden Sie hier.
|
2. Dezember 2010: Singapur gibt SFRS für kleine Unternehmen heraus
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Der Rat für Rechnungslegungsstandards (Accounting Standards Council, ASC) von Singapur
hat den Singapore Financial Reporting Standard for Small Entities (SFRS for Small Entities)
herausgegeben, einen Rechnungslegungsstandard für kleine Unternehmen.
Der SFRS für kleine Unternehmen basiert auf dem IFRS für KMU. Die
wesentlichen Unterschiede sind die Verweise auf die singapurischen
Rechnungslegungsstandards (Singapore Financial Reporting Standards, SFRS)
anstelle der vollen IFRS sowie die Beschreibung des
Anwendungsbereichs und der Anwendung des SFRS für kleine Unternehmen.
Der ASC weist in seiner beigefügten Erklärung zur Anwendbarkeit
darauf hin, dass diese Änderungen keine Abweichung vom IFRS für KMU
darstellen.
Ein Unternehmen kommt für die Anwendung des SFRS für
kleine Unternehmen für kleine Unternehmen in Frage, wenn es nicht
öffentlich rechenschaftspflichtig ist, einen Mehrzweckabschluss für
externe Adressaten erstellt und die Definition eines kleinen
Unternehmens gegenwärtig erfüllt und in dem vorangegangenen zwei
Berichtsperioden erfüllt hat (es gelten abweichende
Anwendungsvorschriften für neu gegründete Unternehmen). Ein
Unternehmen gilt als kleines Unternehmen, wenn es mindestens zwei
der folgenden drei Kriterien erfüllt:
 |
Gesamtjahreseinkünfte von nicht mehr als 10 Millionen singapurischen Dollar; |
 |
Gesamtbruttovermögen von nicht mehr als 10 Millionen singapurischen Dollar; oder |
 |
nicht mehr als 50 Mitarbeiter. |
Das Wahlrecht, den Standard als Alternative zu den
vollen singapurischen Rechnungslegungsstandards für die Erstellung
von Mehrzweckabschlüssen anzuwenden, besteht ab Berichtsperioden,
die am oder nach dem 1. Januar 2011 beginnen. Sie können die
englischsprachige Presseerklärung des ASC auf der Internetseite des
ASC einsehen. Unsere Länderseite zur Rechnungslegung in Singapur
finden Sie hier.
|
1. Dezember 2010: Mitschrift von der IASB-Sondersitzung am 1. Dezember 2010
 |
Am 1. Dezember 2010 kamen IASB und FASB in London zu einer Sondersitzung zusammen. Mitarbeiter des FASB nahmen an der Sitzung
per Videokonferenz teil. Das erörterte Thema bestand in folgendem:
Die Übersetzung der vorläufigen und inoffiziellen Mitschrift, die Beobachter von Deloitte bei der Sitzung angefertigt haben,
haben wir für Sie wie immer auf einer eigenen Seite zur Verfügung gestellt. Die nächste Sondersitzung
des IASB wird bereits morgen stattfinden und ist dem Thema Ertragsteuern gewidmet.
|
1. Dezember 2010: Islamische Finanzgeschäfte: Stärkung des globalen Finanzmarkts
 |
Beim 18. Weltkongress der Rechnungsleger (World Congress of Accountants, WCOA),
der im November 2010 in Kuala Lumpur stattfand, hielt Dr. Zeti Akhtar Aziz, Gouverneurin
der Zentralbank von Malaysia, eine programmatische Rede mit dem
Titel 'Islamische Finanzgeschäfte: Stärkung des globalen Finanzmarkts'.
Auf dem Kongress wurden die Herausforderungen für die Branche im
Nachgang der Finanzmarktkrise erörtert. Der Schari'a-Rat in
islamischen Finanzinstituten bietet eine zusätzliche Aufsichtsebene,
und islamische Finanzgeschäfte haben ihren globalen Erfolgskurs
während der Finanzmarktkrise fortgesetzt und nehmen derzeit
durchschnittlich um 20% pro Jahr zu. Damit stellen sie eines der am
schnellsten wachsenden Segmente der Finanzindustrie dar.
Im Hinblick auf die
Finanzberichterstattung hielt Dr. Zeti fest, dass
die Anwendung der bestehenden Rechnungslegungsrahmen
und -gepflogenheiten auf islamische Finanzinstitute
eine größere Herausforderung darstellen könnte, wenn
man die besonderen Merkmale von islamischen
Finanzgeschäften wie beispielsweise der
eigenkapitalbasierten Gewinnbeteiligungen bedenkt.
Dr. Zeti lobte die Bemühungen, die die Prüfungs- und Rechnungslegungsorganisation für islamische Finanzinstitute (Accounting and Auditing Organisation for Islamic Financial Institutions, AAOIFI)
zur Verbesserung der grenzüberschreitenden
Vergleichbarkeit von islamischen Finanzgeschäften
unternimmt, und forderte den International Accounting Standards Board (IASB)
auf, sich an dem Prozess zu beteiligen. Beim
gleichen Kongress hatte der IASB-Vorsitzende Sir David Tweedie
islamische Finanzgeschäfte als ein mögliches Thema
für die Agenda des IASB nach 2011 genannt.
Laden Sie sich
Dr. Zetis Rede (in englischer Sprache, 68 KB)
und
Sir David Tweedies
Präsentationsfolien (in englischer Sprache,
1,5 MB) von der Internetseite des WCOA herunter.
|
1. Dezember 2010: Änderungen in IDW PS 400 verabschiedet
 |
Der Hauptfachausschuss (HFA) des Instituts der Wirtschaftsprüfer
(IDW) hat eine Änderung des IDW Prüfungsstandards: Grundsätze für die ordnungsmäßige Erteilung von
Bestätigungsvermerken bei Abschlussprüfungen (IDW PS 400) verabschiedet. Eine neue Formulierungsempfehlung
nebst erläuternden Textziffern wurde aufgenommen. Dabei geht es um den Fall eines uneingeschränkten Bestätigungsvermerks
über die gesetzliche Abschlussprüfung eines nach § 315a HGB / IFRS aufgestellten Konzernabschlusses und des zugehörigen
Konzernlageberichts, die unter ergänzender Beachtung der International Standards on Auditing (ISA) durchgeführt wurde.
Die Änderungen gelten für die Prüfung von Abschlüssen für am oder nach dem 15. Dezember 2010 beginnende Geschäftsjahre; sie können freiwillig auf frühere Geschäftsjahre angewandt werden.
IDW PS 400 wird abgedruckt in Heft 12/2010 der IDW Fachnachrichten und im Supplement 4/2010 der Zeitschrift
"Die Wirtschaftsprüfung".
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1. Dezember 2010: Neue Publikationen unserer britischen Kollegen
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Unsere britischen Kollegen haben zwei aktualisierte
Ausgaben ihrer beliebten umfassenden Leitfäden zur
Finanzberichterstattung veröffentlicht.
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iGAAP 2011 IFRS-Berichterstattung im Vereinigten Königreich
Die vierte Ausgabe dieses umfassenden Leitfadens
enthält umfassende Leitlinien für britische Unternehmen, die nach
IFRS bilanzieren. Es wurde nicht nur in Bezug auf neue oder
geänderte Vorschriften aktualisiert, er spiegelt auch die
erweiterten praktischen Erfahrungen bei der Behandlung von
IFRS-Fragen wider und enthält viele weitere erläuternde Beispiele.
In dem Buch werden die Unterschiede zu den britischen
Rechnungslegungsprinzipien dargestellt und die für das Vereinigte
Königreich spezifischen Vorschriften identifiziert, die weiterhin
von britischen Unternehmen anzuwenden sind, die IFRS-Abschlüsse
erstellen.
Dieses Handbuch behandelt diejenigen neuen Standards
umfassend, die für Geschäftsperioden anzuwenden sind, die am 31.
Dezember 2010 enden, und deckt zudem jene weiteren Verlautbarungen
ab, die vom IASB bis zum 31. Juli 2010 herausgegeben wurden aber
noch nicht verpflichtend anzuwenden sind, wobei jene deutlich
abgegrenzt werden, die noch nicht von der Europäischen Kommission
übernommen wurden. Zu dem neuen Material in der Ausgabe 2010 gehören
folgende Inhalte:
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IFRIC 19 Tilgung finanzieller Verbindlichkeiten durch Eigenkapitalinstrumente, |
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überarbeitete Fassung von IAS 24 Angaben über Beziehungen zu nahe stehenden Unternehmen und Personen, |
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Änderungen des IASB an bestehenden Standards, |
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Überblick über den IFRS für KMU mit Identifizierung
der Hauptunterschiede zu den vollen IFRS, |
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IFRS 9 Finanzinstrumente. |
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iGAAP 2011 Abschlüsse für börsennotierte Unternehmen im Vereinigten Königreich
Die neueste Ausgabe dieser Publikation verdeutlich
Angaben, die für Abschlüsse vorgeschrieben sind, die für jährliche
Berichtsperioden erstellt werden, die am oder nach dem 31. Dezember
2010 enden. Die Angabevorschriften des überarbeiteten IFRS 3 Unternehmenszusammenschlüsse
und die zugehörigen Änderungen an IAS 27 Konzern- und separate Abschlüsse nach IFRS
werden ebenso dargestellt wie die freiwilligen Angaben aus den vom
britischen Ministerium für Umwelt, Ernährung und Landwirtschaft
erlassenen Leitlinien zur Berichterstattung über
Kohlendioxydemissionen und die von der britischen Kommission für Gleichstellung und Menschenrechte vorgeschlagenen
Angaben zum Verdienstgefälle in Bezug auf Geschlecht, die im
Gleichstellungsgesetz von 2010 genannt werden. Angaben zur
Vorstandsvergütung für Unternehmen des Alternativen Anlagenmarkts (Alternative Investment Market, AIM) der Londoner Börse,
die 2010 eingeführt wurden, sind in einem neuen Anhang beigefügt.
Beide Publikationen können über www.lexisnexis.co.uk/deloitte bezogen werden.
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1. Dezember 2010: IPSASB gibt jährliche
Verbesserungen heraus
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Der Rat für internationale Rechnungslegungsstandards für den öffentlichen Sektor (International Public Sector Accounting Standards Board, IPSASB) des internationalen Wirtschaftsprüferverbandes (International Federation of Accountants, IFAC) hat
sein Verbesserungsprojekt des Jahres 2010 mit der Veröffentlichung
von Verbesserungen an den IPSAS 2010 abgeschlossen.
Mit den Verbesserungen 2010 werden bestehende internationale Rechnungslegungsstandards für den öffentlichen Sektor (International Public Sector Accounting Standards, IPSAS)
geändert. Die Änderungen bestehen aus zwei Teilen:
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Teil 1: Änderungen, die aus den
jährlichen Verbesserungen des IASB abgeleitet
sind, die dieser im April 2009 herausgegeben
hat, |
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Teil 2: Änderungen, die sich auf
uneinheitliche Verweise auf Standards,
Terminologie und Struktur beziehen, die im
Rahmen der generellen Überprüfung bestehender
IPSAS durch den IPSASB identifiziert wurden. |
Die Änderungen treten allgemein für
Berichtsperioden in Kraft, die am oder nach dem 1. Januar 2012
beginnen und können vorzeitig angewendet werden. Die
englischsprachige Presseerklärung des IPSASB, die eine
Verknüpfung auf die Verbesserungen 2010 enthält, finden Sie
hier.
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