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IFRS-Nachrichten – Oktober 2009

Klicken Sie hier für die Nachrichten vom Monat:

31. Oktober 2009: Countdown-Newsletter von Deloitte Kanada zum Übergang auf IFRS

Unsere kanadischen Kollegen haben die Oktoberausgabe ihres Countdown-Newsletters zum Übergang auf IFRS freigegeben. Im Newsletter werden praktische Fragen erörtert, denen kanadische Unternehmen beim Übergang auf IFRS gegenüberstehen, und die jüngsten Ereignisse im Bereich der IFRS zusammengefasst. Zu den in dieser Ausgabe behandelten Themen gehören:

bullet Zeitkritische Erwägungen vor Ihrem Eröffnungsbilanzstichtag – der Zeitpunkt des Übergangs auf die IFRS
bullet Der 'Hammer' – nicht börsennotierte Unternehmen
bullet 3. Omnibus-Standardentwurf – Herausgabe bestehender IFRS für eine Aufahme in die kanadischen Rechnungslegungsvorschriften
bullet Bilanzierungshinweise der kanadischen Wertpapieradministratoren
bullet Deloitte-Veröffentlichungen und -Veranstaltungen
bullet Internationale Zusammenfassung

Englische oder französische Fassung des Newsletters:

bullet Oktoberausgabe 2009 des Countdown-Newsletters in englischer Sprache (1.354 KB)
bullet Oktoberausgabe 2009 des Countdown-Newsletters in französischer Sprache (Compte à Rebours, 1.345 KB)

Weiterführende Informationen zur Rechnungslegung in Kanada finden Sie auf unserer Länderseite Kanada.

 

31. Oktober 2009: Drei IFRS-Internetseminare von SAP und Deloitte

Unsere US-amerikanischen Kollegen und SAP haben sich zusammengetan und bieten eine Reihe an drei Internetseminaren an, die dazu gedacht sind,

bullet Unternehmen bei der Beurteilung zu helfen, inwieweit sie für die IFRS bereit sind
bullet die mögliche Auswirkung einer IFRS-Umstellung auf die Konsolidierung und die Rechnungslegung zu beurteilen
bullet typische Herausforderungen, denen sich Organisationen ausgesetzt sehen, wenn sie sich die IFRS anwenden, und Wege ihrer Bewältigung zu erkunden

Die Seminare sind kostenfrei, Sie müssen sich aber registrieren. Die Details:

Konsolidierungen und Rechnungslegung nach IFRS
bullet Datum und Uhrzeit: 4. November 2009, 8:00 Uhr pazifischer, 11:00 Uhr Ostküstenzeit
bullet Vortragende: Philip Mugglestone, Director of Solution Marketing, EPM, SAP; Ian Wright, Principal, Deloitte Consulting LLP; Deirdre Ryan, Principal, Deloitte Consulting LLP
bullet Registrierung: hier
Herausforderungen einer IFRS-Anwendung
bullet Datum und Uhrzeit: 11. November 2009, 8:00 Uhr pazifischer, 11:00 Uhr Ostküstenzeit
bullet Vortragende: Tom Yoder, National Practice Lead, IFRS/ERP General Ledger, SAP; Nick Difazio, National Leadership Partner - IFRS, Deloitte & Touche LLP; Ian Wright, Principal, Deloitte Consulting LLP
bullet Registrierung: hier
IFRS-Beurteilung
bullet Datum und Uhrzeit: 22. Oktober 2009, 8:00 Uhr pazifischer, 11:00 Uhr Ostküstenzeit (diese Aufzeichnung steht für 90 Tage nach der live-Ausstrahlung zur Verfügung)
bullet Vortragende: Pete Graham, Director, Solution Management, ERP Financials, SAP; Nick Difazio, National Leadership Partner - IFRS, Deloitte & Touche LLP; Glen Feinberg, Principal, Deloitte Consulting LLP
bullet Registrierung: hier

 

30. Oktober 2009: IASB und FASB werden monatlich zu Konvergenz tagen
Am Rande einer IFRS-Konferenz unter der Schirmherrschaft von IASC-Stiftung und dem US-amerikanischen Institut der Wirtschaftsprüfer (American Institute of Certified Public Accountants, AICPA), die in dieser Woche in New York abgehalten wird, haben der IASB-Vorsitzende Sir David Tweedie und der FASB-Vorsitzende Robert H. Herz bekanntgegeben, dass IASB und FASB sich darauf verständigt hätten, ab Januar 2010 für mindestens zwei Tage jeden Monat gemeinsam zu tagen, um das Ziel einer Vereinheitlichung von IFRS und US-GAAP im größtmöglichen Ausmaß bis Juni 2011 zu erreichen. Die gemeinsamen Sitzungen sollen abwechselnd per Videoschaltung in einem Monat und einer physischen Sitzung im folgenden Monat abgehalten werden.

 

29. Oktober 2009: Studie zur narrativen Berichterstattung in Großbritannien

Der britische Standardsetzer (Accounting Standards Board, ASB)hat Mit den Anforderungen wachsen, den Bericht zu seiner Studie der narrativen Berichterstattung von 50 börsennotierten britischen Unternehmen 2008 und 2009, herausgegeben. Folgende Schwerpunkte wurden in der Studie gesetzt:

bullet Befolgung der Angabevorschriften hinsichtlich verbesserter Inhalte von Geschäftsberichten aus dem Companies Act 2006 durch die Unternehmen;
bullet effektive Kommunikation und Darstellung der geforderten Inhalte; sowie
bullet Bereiche, bei denen es zu Informationsredundanz in der narrativen Berichtserstattung kommt.

Die Studie hat gezeigt, dass die meisten Unternehmen Informationen von gutem Standard liefer, wenn es um die die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage im Verhältnis zu den Zielen der Geschäftsleitung und deren Strategien zur Erreichung dieser Ziele und um die Zurverfügungstellung von Kennziffern zur finanziellen Leistung geht. Es bleibt jedoch viel Raum für Verbesserungen in der Berichterstattung über Hauptrisiken, Trends und Faktoren, vertragliche und andere Vereinbarungen und nicht finanzielle Kennziffern. Folgende Dokumente stehen Ihnen in englischer Sprache zur Verfügung:

bullet Studie zur narrativen Berichterstattung durch börsennotierte britischen Unternehmen: Hauptergebnisse (193 KB)
bullet Studie zur narrativen Berichterstattung durch börsennotierte britischen Unternehmen: vollständiger Bericht (424 KB)

 

29. Oktober 2009: Mitschrift vom dritten Tag der gemeinsamen Sitzung von IASB und FASB im Oktober
IASB und US-amerikanischer FASB kamen vom 26. bis 28. Oktober zu einer gemeinsamen Sitzung in den Geschäftsräumen des FASB in Norwalk, Connecticut (USA) zusammen. Die Übersetzung der vorläufigen und inoffiziellen Mitschrift, die Beobachter von Deloitte vom dritten Tag der Sitzung angefertigt haben, finden Sie hier.

 

29. Oktober 2009: IDW nimmt Stellung zu E-DRÄS 4 und E-DRÄS 5

Mit Schreiben vom 26. Oktober 2009 nimmt das Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) zu den Deutschen Rechnungslegungs Änderungsstandards Nr. 4 und Nr. 5 des DRSC Stellung. Das IDW unterstützt die Bemühungen des DSR, die Deutschen Rechnungslegungs Standards (DRS) an die Gesetzesänderungen durch das Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz (BilMoG) anzupassen, und unterbreitet konkrete Anmerkungen.

bullet IDW-Stellungnahme zu E-DRÄS 4 (62 KB)
bullet IDW-Stellungnahme zu E-DRÄS 5 (62 KB)

 

28. Oktober 2009: Mitschrift vom zweiten Tag der gemeinsamen Sitzung von IASB und FASB im Oktober
IASB und US-amerikanischer FASB kommen vom 26. bis 28. Oktober zu einer gemeinsamen Sitzung in den Geschäftsräumen des FASB in Norwalk, Connecticut (USA) zusammen. Die Übersetzung der vorläufigen und inoffiziellen Mitschrift, die Beobachter von Deloitte vom zweiten Tag der Sitzung angefertigt haben, finden Sie hier.

 

28. Oktober 2009: Anlageimmobilien im Bau

Unsere chinesischen Kollegen haben einen praxisorientierten Leitfaden zu Bilanzierung von im Bau befindlichen als Finanzinvestitionen gehaltenen Immobilien veröffentlicht (in englischer Sprache, 219 KB). In diesem 16 Seiten umfassenden Leitfaden werden die Änderungen erläutert, die sich im Mai 2008 im Rahmen des jährlichen Verbesserungsprozesses an IAS 40 ergeben haben und mit denen Anlagen im Bau, die künftig als Finanzinvestitionen gehalten werden sollen in den Anwendungsbereich von IAS 40 gebracht werden. Die Änderungen treten zum 1. Januar 2009 in Kraft. Der Leitfaden ist unter Verweis auf den Rechnungslegungsstandard Nr. 40 von Hongkong (HKFRS 40) geschrieben worden, dieser ist aber mit IFRS 40 identisch.

 

28. Oktober 2009: Kodex Rechnungslegung und Prüfung

Das Institut Österreichischer Wirtschaftsprüfer (iwp) hat gemeinsam mit dem Austrian Financial Reporting and Auditing Committee (AFRAC) und der Kammer der Wirtschaftstreuhänder (KWT) einen Kodex veröffentlicht, der die Stellungnahmen, Fachgutachten und Richtlinien dieser drei Organisationen sowie wesentliche Rechtsvorschriften (WTBG, A-QSG) beinhaltet. Weitere Informationen und die Möglichkeit zur Bestellung finden Sie hier.

 

28. Oktober 2009: EFRAG Update Oktober 2009 erschienen

Die Europäische Beratungsgruppe für Rechnungslegung (European Financial Reporting Advisory Group, EFRAG) hat die Oktoberausgabe 2009 des EFRAG Update-Newsletters veröffentlicht. Darin werden die Erörterungen des Fachexpertenausschusses (Technical Experts Group, TEG) dieses Monats zusammengefasst.

bullet EFRAG Update-Newsletter vom Oktober 2009 (in englischer Sprache, 367 KB)

 

28. Oktober 2009: 137. DSR-Sitzung - Sitzungspapiere
Der größte Teil der Sitzungspapiere für den öffentlichen Teil der 137. Sitzung des Deutschen Standardisierungsrates (DSR) vom 2. und 3. November 2009 stehen auf der Internetseite des DRSC zum Herunterladen bereit. Die noch fehlenden Papiere sollen in den nächsten Tagen folgen.

 

28. Oktober 2009: Heads Up-Newsletter zu Finanzinstrumenten
Unsere US-amerikanischen Kollegen haben einen Heads Up-Newsletter mit dem Titel Ein aktueller Stand zum gemeinsamen Projekt von FASB und IASB zu Finanzinstrumenten veröffentlicht. Dieser 20-seitige Newsletter vermittelt einen umfassenden Überblick über die Ansätze von FASB und IASB zur Änderungen der Bilanzierung von Finanzinstrumenten, wie sie sich bei der Diskussion auf der gemeinsamen Boardsitzung am 26. Oktober 2009 widerspiegelten. Beide Boards erwarten, ihre jeweiligen neuen Standards zur Bilanzierung von Finanzinstrumenten irgendwann im Jahr 2010 zu finalisieren. Sie können diese Ausgabe von Heads Up hier herunterladen (in englischer Sprache, 194 KB). Ein Ausschnitt aus dem Newsletter:
Die Änderungen, die von den beiden Boards ausgeführt wurden, lassen erahnen, dass Unternehmen sich bald auf radikale Änderungen hinsichtlich der Art und Weise vorbereiten müssen, wie sie für eine große Bandbreite an Finanzinstrumenten Rechnung legen; dazu zählen Anlagen in schuldrechtlichen und Beteiligungstiteln, Kredite, Forderungen und Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen, Anlagen in strukturierte Finanzverträge sowie vom Unternehmen emittierte eigene Schuldverschreibungen. Auch wenn die Änderungen bei Unternehmen, die Finanzinstrumente in großem Ausmaß verwenden, die größten Auswirkungen haben werden – Banken, Versicherungsunternehmen und sonstige Unternehmen im Finanzdienstleistungssektor –, wird praktisch keine Branche unangetastet bleiben. Die Änderungen betreffen den Ansatz, die Klassifizierung und die Bewertung finanzieller Vermögenswerte und finanzieller Verbindlichkeiten, die Art und Weise, wie Wertberichtigungen von Krediten, Forderungen und sonstigen Finanzinstrumenten erfasst und bemessen werden, sowie die Art und Weise, wie sie die Bilanzierung von Sicherungsbeziehungen auf ihre derivativen und Sicherungsmaßnahmen anwenden.

Derzeit unterscheiden sich die Ansätze der zwei Boards in wesentlichen Punkten. So sind im vom FASB vorgeschlagenen Ansatz beispielsweise mehr Bewertungen zum beizulegenden Zeitwert vorgesehen, als das nach den derzeitigen US-amerikanischen Rechnungslegungsgrundsätzen und den IFRS der Fall ist, wohingegen im vom IASB vorgeschlagenen Ansatz ein Modell gemischter Bewertungsmaßstäbe beibehalten wird, welches den derzeitigen Regelungen in US-GAAP und IFRS ähnlicher ist; allerdings werden andere Kriterien für eine Bewertung zu fortgeführten Anschaffungskosten vorgeschrieben. Zudem unterscheiden sich die Ansätze beider Boards hinsichtlich der Erfassung und Bemessung von Kreditverlusten.

 

28. Oktober 2009: Deloitte-Newsletter zu Bezugsrechten in spanischer Sprache

Unsere kolumbianischen Kollegen haben die spanische Übersetzung des nachfolgenden IAS Plus Update-Newsletters veröffentlicht:

bullet Boletín de Actualización IAS Plus – Clasificación de las emisiones de derechos (19 KB)
Spanische Fassung von: IAS Plus Update-Newsletter Oktober 2009 – Klassifizierung von Bezugsrechten (in englischer Sprache, 55 KB)

Unsere spanischsprachigen Veröffentlichungen finden Sie hier.

 

28. Oktober 2009: IFRS-Musterkonzernabschluss für 2009

Wir haben die endgültige Fassung des IFRS-Musterkonzernabschluss von Deloitte für Geschäftsjahre, die am 31. Dezember 2009 enden, eingestellt (Vor einigen Wochen hatten wir eine vorläufige, noch unformatierte Fassung eingestellt). In diesem Abschluss wird die Anwendung der Ausweis- und Angabevorschriften aus den IFRS durch ein Unternehmen, das die IFRS nicht zum ersten Mal anwendet, veranschaulicht. Der Abschluss enthält zusätzliche Angaben, die als best practice angesehen werden – v.a. auf Feldern, wo derartige Angaben in den veranschaulichenden Beispielen, die einem bestimmten Standard mitgegeben werden, enthalten sind. Den englischsprachigen Musterabschluss können Sie in zwei Fassungen herunterladen:

bullet IFRS-Musterkonzernabschluss für 2009 (PDF-Version, 613 KB).
bullet IFRS-Musterkonzernabschluss für 2009 (Word-Version, gezipped 684 KB).

Permanente Links für beide Publikationen finden Sie auf der Seite mit Musterkonzernabschlüssen auf iasplus.com. Wir sind ferner an der Erstellung einer deutschsprachigen Fassung der PDF-Version und hoffen, Ihnen diese Mitte November zur Verfügung stellen zu können.

 

28. Oktober 2009: Deloitte-Newsletter zum IFRS für KMU in spanischer Sprache

Unsere kolumbianischen Kollegen veröffentlichen eine Reihe spanischsprachiger Broschüren zum neuen IFRS für KMU. Die Merkblätter Nr. 1 bis 15 hatten wir bereits zuvor eingestellt – die Links finden Sie hier. Wir haben nun auch die Ausgabe Nr. 16 eingestellt:

bullet In Merkblatt Nr. 16 (27. Oktober 2009) geht es um Abschnitt 20 des IFRS für KMU, der der Bilanzierung von Leasingverhältnissen gewidmet ist. Laden Sie sich Bulletin Nr. 16 herunter (in spanischer Sprache, 168 KB).

Weitere Materialien in spanischer Sprache finden Sie hier.

 

28. Oktober 2009: Mitschrift vom ersten Tag der gemeinsamen Sitzung von IASB und FASB im Oktober
IASB und US-amerikanischer FASB kommen vom 26. bis 28. Oktober zu einer gemeinsamen Sitzung in den Geschäftsräumen des FASB in Norwalk, Connecticut (USA) zusammen. Die Übersetzung der vorläufigen und inoffiziellen Mitschrift, die Beobachter von Deloitte vom ersten Tag der Sitzung angefertigt haben, finden Sie hier.

 

28. Oktober 2009: Deloitte-Newsletter zum IAS 39-Nachfolger in spanischer Sprache

Unsere kolumbianischen Kollegen haben die folgende IFRS-Publikation veröffentlicht:

bullet Boletín de Actualización IAS Plus – IAS 39 La secuela: Tiempo para nuevas medidas (68 KB). Es handelt sich dabei um die Übersetzung einer Veröffentlichung unserer britischen Kollegen: IAS 39 – Der Nachfolger (in englischer Sprache, 241 KB).

Unsere spanischsprachigen Veröffentlichungen finden Sie hier.

 

27. Oktober 2009: Europäische Stellungnahmen zum Arbeitsprogramm des IASB

Der Standardbeirat (Standards Advisory Council, SAC) wird mit dem IASB am Donnerstag und Freitag, den 12. und 13. November 2009 in London zu einer Sitzung zusammenkommen (s. unsere Nachricht vom 14. Oktober 2009). Der SAC stellt ein Forum für den IASB dar, sich mit einer großen Bandbreite interessierter Kreise, die durch die Arbeit des IASB berührt werden, auszutauschen. Unterem anderem ist das Ziel, den Board zu Agendaentscheidungen und Prioritäten bei der Arbeit des Boards zu beraten. EFRAG bittet nun gemeinsam mit der Gruppe europäischer Standardsetzern (Deutschland, Italien, Frankreich und Großbritannien) um Meinungsäußerungen europäischer Anwender in Bezug auf die Prioritäten des IASB insbesondere im Hinblick auf dessen strategische Ausrichtung nach dem Juni 2011. Meinungsäußerungen werden bis zum 9. November 2009 entgegengenommen. Weitere Informationen finden Sie in der Presseerklärung von EFRAG.

 

27. Oktober 2009: Zusätzliche TEG-Sitzungen

Der Fachexpertenausschuss (Technical Experts Group, TEG) der Europäischen Beratungsgruppe für Finanzberichterstattung (European Financial Reporting Advisory Group, EFRAG) wird am 30. Oktober und 6. November 2009 zusätzliche Sitzungen abhalten. Erörtert wird insbesondere das IASB-Projekt zur Ersetzung von IAS 39 – Sachverhalte in Bezug auf Klassifizierung und Bewertung. Details zu den Veranstaltungsorten und die Möglichkeit zur Anmeldung als Beobachter finden Sie in der Presseerklärung von EFRAG.

 

27. Oktober 2009: EFRAG-Übernahmeempfehlungen

Die Europäische Beratungsgruppe für Finanzberichterstattung (European Financial Reporting Advisory Group, EFRAG) ist im Rahmen des Übernahmeprozesses der IFRS für die Anwendung zu folgenden Ergebnissen gekommen:

bullet EFRAG bittet um Stellungnahmen in Bezug auf die Übernahme des IASB-Entwurfs zur Klassifizierung von Bezugsrechten für die Anwendung in Europa. Es wird sowohl um Stellungnahme zur Einschätzung des Entwurfs vor dem Hintergrund der Übernahmekriterien der EU als auch um Stellungnahme zur Einschätzung der Kosten und Nutzen gebeten, die sich aus der Übernahme des Entwurfs in der EU ergeben würden. EFRAG ist in beiden Fragen zu einem positiven Schluss gekommen und erwägt, die Übernahme für eine Anwendung in Europa zu empfehlen (Presseerklärung von EFRAG).
bullet EFRAG hat den Konsultationsprozess zu den Änderungen an IFRS 1 hinsichtlich zusätzlicher Ausnahmen für Erstanwender abgeschlossen und eine Auswirkungsanalyse erstellt. EFRAG empfiehlt eine Übernahme für die Anwendung in der EU (Presseerklärung von EFRAG).
bullet Der EFRAG-Aufsichtsrat hat entschieden, dass der Fachexpertenausschuss (Technical Experts Group, TEG) die Entwicklung der Übernahmeempfehlungen in Bezug auf den IFRS, der die Klassifizierungs- und Bewertungsvorschriften in IAS 39 ersetzen soll, einem beschleunigten Konsultationsprozess unterziehen darf. Dies sei notwendig, um der europäischen Forderung gerecht werden zu können, dass dieser Standard für die Abschlüsse 2009 zur Verfügung soll (Presseerklärung von EFRAG).

 

27. Oktober 2009: EFRAG-Stellungnahmen und Stellungnahmeentwürfe

Die Europäische Beratungsgruppe für Finanzberichterstattung (European Financial Reporting Advisory Group, EFRAG) hat im Oktober die folgenden Stellungnahmen und Stellungnahmeentwürfe veröffentlicht:

bullet Stellungnahme zu IFRIC D 25 Tilgung finanzieller Verbindlichkeiten durch Eigenkapitalinstrumente
bullet IAS PLUS-Seite zu IFRIC D 25
bullet englischsprachige Presseerklärung von EFRAG mit Verknüpfung auf die Stellungnahme
bullet Stellungnahme zur Änderung von IAS 19 hinsichtlich der Bestimmung des Diskontierungssatzes
bullet Erläuterung der Änderungen auf IAS PLUS
bullet englischsprachige Presseerklärung von EFRAG mit Verknüpfung auf die Stellungnahme
bullet Stellungnahme zum IASB-Entwurf zur Bewertung zum beizulegenden Zeitwert
bullet Erläuterung des IASB-Entwurfs auf IAS PLUS
bullet englischsprachige Presseerklärung von EFRAG mit Verknüpfung auf die Stellungnahme
bullet Stellungnahmeentwurf zum IASB-Entwurf zu preisregulierten Geschäftsvorfällen
bullet Erläuterung des IASB-Entwurfs auf IAS PLUS
bullet englischsprachige Presseerklärung von EFRAG mit Verknüpfung auf den Stellungnahmeentwurf; die Kommentierungsfrist des Stellungnahmeentwurfs endet am 24. November 2009
bullet Stellungnahmeentwurf zum zweiten Teil der Überarbeitung der Satzung
bullet IAS PLUS-Seite zur Überarbeitung der Satzung
bullet englischsprachige Presseerklärung von EFRAG mit Verknüpfung auf den Stellungnahmeentwurf; die Kommentierungsfrist des Stellungnahmeentwurfs endet am 19. November 2009

 

27. Oktober 2009: Österreichisches Rechnungslegungsrechts-Änderungsgesetz

Die österreichische Bundesregierung hat in ihrer Sitzung am 27. April 2006 beschlossen, die Verwaltungskosten für Unternehmen aus der Erfüllung bundesgesetzlicher Informationsverpflichtungen bis 2010 um 25 % zu reduzieren. Im Rahmen dieser Initiative wurden auch die Rechnungslegungsbestimmungen des Unternehmensgesetzbuches auf mögliche Vereinfachungen überprüft. Mit dem nun vorliegenden Gesetzesentwurf ist als Sofortmaßnahme in Abstimmung mit dem Bundesministerium für Finanzen zunächst die Anhebung des für die Rechnungslegungspflicht von Einzelunternehmen und Personengesellschaften maßgeblichen Schwellenwerts sowie die Beseitigung diverser Bewertungswahlrechte in Angleichung an die steuerlichen Gewinnermittlungsvorschriften vorgesehen. Einen Überblick über den Gesetzentwurf mit dem genauen Gesetzestext, erläuternden Bemerkungen, einer Textgegenüberstellung und einer Presserklärung finden Sie hier.

 

27. Oktober 2009: Überarbeitungen zu den Musterberichten zur Prüfung von Jahres- und Konzernabschlüssen

Das Institut Österreichischer Wirtschaftsprüfer (IWP) verabschiedete Überarbeitungen zu den Musterberichten zur Prüfung von Jahres- und Konzernabschlüssen. Bei den Überarbeitungen handelt es sich um geringfügige Änderungen, die sich aufgrund von Anregungen ergeben haben. Die Musterberichte stehen Ihnen als Word-Dateien auf der entsprechenden Seite des IWP zur Verfügung.

 

27. Oktober 2009: Neue IDW-Verlautbarungen verabschiedet

Der Fachausschuss Sanierung und Insolvenz (FAS) hat den IDW Standard: Anforderungen an die Erstellung von Sanierungskonzepten (IDW S 6) verabschiedet. IDW S 6 basiert auf den Ausführungen in der IDW Stellungnahme FAR 1/1991: Anforderungen an Sanierungskonzepte, die unter Beibehaltung der Grundkonzeption überarbeitet wurden. Der Fachausschuss für Unternehmensbewertung und Betriebswirtschaft (FAUB) verabschiedete den Entwurf einer Fortsetzung von IDW S 5: Grundsätze zur Bewertung immaterieller Werte (IDW S 5): Besonderheiten bei der Bewertung von kundenorientierten immateriellen Werten. Der Hauptfachausschuss (HFA) hat die aktualisierte Fassung des IDW Prüfungsstandards: Auswirkungen des Deutschen Corporate Governance Kodex auf die Abschlussprüfung (IDW PS 345) verabschiedet. Presseerklärungen des IDW mit weiteren Informationen:

bullet Presseerklärung zu IDW S 6
bullet Presseerklärung zu IDW S 5
bullet Presseerklärung zu IDW PS 345

Alle Verlautbarungen werden in den IDW Fachnachrichten Heft 11/2009 veröffentlicht.

 

27. Oktober 2009: Weitere Legislativvorschläge zur Stärkung der Finanzaufsicht

Um die Finanzaufsicht in Europa weiter zu stärken, hat die Europäische Kommission gestern ergänzende Legislativvorschläge angenommen. Nach dem am 23. September 2009 gebilligten Legislativpaket zur Stärkung der Finanzaufsicht in Europa, in dem u.a. die Schaffung eines Europäischen Finanzaufsichtssystems mit drei neuen Europäischen Finanzaufsichtsbehörden vorgesehen ist (s. unsere Nachricht vom 24. September 2009), schlägt die Kommission nun gezielte Änderungen an den bestehenden Finanzdienstleistungsrichtlinien vor, die eine reibungslose Funktionsweise dieser Behörden sicherstellen sollen. Mit den Vorschlägen sollen insbesondere die Befugnisse der Behörden genau festgelegt und diesen die Möglichkeit gegeben werden, Entwürfe technischer Standards zu erarbeiten, Meinungsverschiedenheiten zwischen nationalen Aufsichtsbehörden beizulegen und den Austausch der bei der Einzelaufsicht gewonnenen Informationen zu erleichtern und so ein stärker harmonisiertes Regelwerk zu gewährleisten. Weitere Informationen finden Sie in der deutschsprachigen Presseerklärung der Kommission (24 KB).

 

27. Oktober 2009: Ergebnisse der Konsultation von 2009 zur Überarbeitung der Rechnungslegungsrichtlinien

Die Europäische Kommission hat die Ergebnisse der Konsultation von 2009 zur Vereinfachung der 4. und 7. EG-Bilanzrichtlinien für kleine und mittelgroße Unternehmen (KMU) in einem zusammenfassenden Bericht zur Verfügung gestellt (in englischer Sprache, 302 KB). Die Konsultation diente der Aufbringung von Sachverhalten in Bezug auf die Modernisierung und Vereinfachung der Bilanzrichtlinien. Sie wurde von allen Stellungnehmenden ausdrücklich begrüßt. Die Art von Sachverhalten, zu denen Stellungnahmen erbeten wurden, beinhalteten:

bullet Struktur der Richtlinien
bullet Allgemeine Bilanzierungsprinzipien des Ansatzes und der Bewertung
bullet Größenkriterien für Kleinst-, kleine, mittelgroße und große Unternehmen
bullet welche Abschlussbestandteile für welches Unternehmen gefordert werden sollten
bullet Elektronische Einreichungen
bullet Aussehen der Abschlussbestandteile
bullet Anhang
bullet Bewertungssachverhalte
bullet Konsolidierungsvorschriften

 

27. Oktober 2009: DPR gibt Prüfungsschwerpunkte für 2010 bekannt

Die Deutsche Prüfstelle für Rechnungslegung (DPR) hat ihre Prüfungsschwerpunkte für 2010 bekannt gegeben. Folgende Themenschwerpunkte werden angeführt:

  1. Unternehmenserwerbe und damit verbundene Kaufpreisallokationen, Bewertungen und Anhangangaben
  2. Überprüfung der Werthaltigkeit von materiellen und immateriellen Vermögenswerten inkl. Goodwill im Hinblick auf die Konjunkturaussichten (einschließlich nachvollziehbarer Dokumentation, Anhangangaben)
  3. Bilanzierung und Bewertung von Finanzinstrumenten, Anhangangaben zu Bewertungsprämissen und -änderungen sowie IFRS 7-Angaben
  4. (Konzern-) Lagebericht einschließlich Risiko- und Prognoseberichterstattung (unter besonderer Berücksichtigung des DSR-Hinweises vom 27. März 2009)
  5. Segmentberichterstattung nach IFRS 8
  6. Anhangangaben zu Bewertungsprämissen bei geschätzten Werten in der Rechnungslegung und der damit verbundenen Unsicherheit im Abschluss, beispielsweise bei der Bewertung der Immobilien zum Fair Value (IAS 40.75d) und der Bewertung von Pensionsverpflichtungen (IAS 19.120 A)
  7. Darstellung und Erläuterung wesentlicher finanzieller Risiken im Zusammenhang mit Financial Covenants (§ 315 Abs. 1 HGB, DRS 15, DRS 5; IFRS 7.18 f. und IFRS 7.31)

 

27. Oktober 2009: Neue AFRAC-Stellungnahmen

Der österreichische Standardsetzer Austrian Financial Reporting and Auditing Committee (AFRAC) stellt auf seiner Internetseite zwei neue Stellungnahmen und einen Entwurf einer Stellungnahme zur Verfügung:

bullet Sonderfragen zur unternehmensrechtlichen Bilanzierung von Umweltschutzrückstellungen (Stellungnahme, 96 KB)
bullet Anhangangaben zu Geschäften mit nahe stehenden Unternehmen und Personen gemäß §§ 237 Z 8b und 266 Z 2b UGB (Stellungnahme, 72 KB)
bullet Die Angabe von Vorjahreszahlen gemäß § 223 Abs. 2 UGB (Stellungnahmeentwurf, 54 KB)

 

27. Oktober 2009: Gemeinsame Sitzung von ARG und GPF mit dem IASB

Am Dienstag, den 10. November 2009 werden Vertreter des IASB mit der Gruppe der Analystenvertreter und dem Globalen Forum der Ersteller in den Sitzungsräumen des IASB zusammenkommen. Die Sitzung wird öffentlich sein.

bullet Die Gruppe der Analystenvertreter (Analyst Representative Group, ARG) des IASB ist eine Gruppe professioneller Finanzanalysten, die sich dreimal im Jahr mit fünf Mitgliedern des IASB trifft, um die Sichtweisen der Investoren zu Sachverhalten der Rechnungslegung zu übermitteln
bullet Das Globale Forum der Ersteller (Global Preparers Forum, GPF) des IASB ist eine Gruppe von Vertretern aus Unternehmen, die die IFRS anwenden. Das GPF macht Eingaben zu Konzepten und Vorschlägen, die der IASB entwickelt, und gibt dem IASB Rat zu Praxisauswirkungen seiner beabsichtigten Vorschläge auf die Abschlussersteller.

 

26. Oktober 2009: Öffentliche Diskussion des DRSC am 10. November 2009 – geänderte Anfangszeit
Die am Dienstag, den 10. November 2009 im Airport Conference Center, Frankfurt/Main, Raum K20 stattfindende Diskussion wird erst um 11.00 Uhr (und nicht wie bisher avisiert um 09.30 Uhr) beginnen. Das Ende der Veranstaltung wird unverändert gegen ca. 16.00 Uhr sein. Tagesordnung und Anmeldefristen bleiben unverändert.

 

26. Oktober 2009: Öffentliche Diskussion des DRSC am 23. November 2009

Der Deutsche Standardisierungsrat (DSRR lädt alle Mitglieder des DRSC sowie alle anderen interessierten Personen und Organisationen am Montag, den 23. November 2009, um 09.00 Uhr (voraus. bis ca. 13.00 Uhr) ins Airport Conference Center, Frankfurt/Main, Raum K05 zu einem Diskussionsforum zu folgenden Papieren des Deutschen Standardisierungsrates ein:

bullet E-DRS 24 Latente Steuern (Entwurf folgt)
bullet E-DRÄS 4 Anpassungen nach BilMoG
bullet E-DRÄS 5 Änderungen an DRS 5 Risikoberichterstattung, DRS 5-10 Risikoberichterstattung von Kredit- und Finanzdienstleistungsinstituten, DRS 5-20 Risikoberichterstattung von Versicherungsunternehmen, DRS 15 Lageberichterstattung und DRS 15a Übernahmerechtliche Angaben und Erläuterungen im Konzernlagebericht
bullet E-DRÄS 6 Änderungen an DRS 17 Berichterstattung über die Vergütung der Organmitglieder - Leistungen für den Fall der Beendigung der Tätigkeit (Entwurf folgt)

Die Papiere stehen mit Ausnahme von E-DRS 24 und E-DRÄS 6 bereits auf der Internetseite des DRSC zum Download bereit. Sollten sich in den nächsten Wochen noch Änderungen ergeben bzw. weitere Veröffentlichungen zur Diskussion stehen, behält sich das DRSC vor, die Tagesordnung zu ändern. Bitte melden Sie Ihre Teilnahme bis zum 18. November 2009 per Email an. Weiterführende Informationen finden Sie hier.

 

26. Oktober 2009: Tagesordnung für die IFRIC-Sitzung am 5. und 6. November 2009
Das International Financial Reporting Interpretations Committee (IFRIC) wird am Donnerstag und Freitag, den 5. und 6. November 2009 in den Geschäftsräumen des IASB in London tagen (am 6. November nur morgens). Die Sitzung ist öffentlich und wird live im Internet übertragen. Nachfolgend geben wir die vorläufige Tagesordnung wieder.
Tagesordnung für die IFRIC-Sitzung
Donnerstag und Freitag, 5. und 6. November 2009

Donnerstag, 5. November 2009 (10:00 - 17:30 Uhr)

bullet Einführung
bullet IAS 16 Sachanlagen – Bilanzierung von Abraumkosten während der Produktionsphase (wird auch am 6. November erörtert)
bullet IAS 32 – IFRIC D25 Tausch von Fremd- in Eigenkapital (Debt to Equity Swap) – Auswertung der eingegangenen Stellungnahmen (Agendapapier 3)
bullet Überprüfung der vorläufigen Agendaentscheidungen, die in der Juliausgabe von IFRIC Update veröffentlicht wurden
bullet IAS 23 Fremdkapitalkosten – Bedeutung von 'allgemeine Fremdmittelaufnahmen'
bullet IFRS 5 Zur Veräußerung gehaltene langfristige Vermögenswerte und aufgegebene Geschäftsbereiche– Abwertung einer Veräußerungsgruppe
bullet IFRS 3 Unternehmenszusammenschlüsse – Bewertung nicht-kontrollierender Anteile
bullet IFRS 3 Unternehmenszusammenschlüsse – Nicht ersetzte und freiwillig ersetzte anteilsbasierte Vergütungsprämien
bullet Empfehlungen des Stabs zu vorläufigen Agendaentscheidungen
bullet IAS 39 Finanzinstrumente: Ansatz und Bewertung – Bemessungseinheit bei Termingeschäften mit volumetrischer Optionalität
bullet IAS 38 Immaterielle Vermögenswerte – Abschreibungsmethode
bullet IFRS 2 Anteilsbasierte Vergütungen – wo die Art der Erfüllung von zukünftigen Ereignissen abhängt
bullet IFRS 2 Anteilsbasierte Vergütungen – Bewertung von vergütungsbasierten Geschäften mit Arbeitnehmern mit Baralternativen
bullet IAS 27 Konzern- und separate Abschlüsse – Darstellung von Vergleichszahlen bei Anwendung der Interessenzusammenführungsmethode
bullet IAS 27 Konzern- und separate Abschlüsse – Zusammengefasste Abschlüsse und neu abgegrenzte Berichtseinheiten
bullet IAS 18 Erlöse – Erhalt einer Dividende in Form eigener Anteile
bullet IFRS 4 Versicherungsverträge und IAS 32 Finanzinstrumente: Ausweis – Anwendungssachverhalt bei Anlagen in REITs

Freitag, 6. November 2009 (09:00 - 11:00 Uhr)

bullet IAS 16 Sachanlagen – Bilanzierung von Abraumkosten während der Produktionsphase (vorläufige Agendaentscheidung)
bullet Administrativer Sitzungsteil – Stand der Arbeiten

 

25. Oktober 2009: Heads Up-Newsletter zur Änderung der Erlöserfassungskriterien für Software
Unsere US-amerikanischen Kollegen haben eine neue Ausgabe ihres Heads Up-Newsletters mit dem Titel Neujustierung der Kriterien bei den Erlöserfassungsleitlinien für Software herausgegeben. In dieser Ausgabe geht es um die Aktualisierung an den US-amerikanischen Bilanzierungsstandards (Accounting Standards Update, ASU) Nr. 2009-14 Bestimmte Erlösvereinbarungen, die Softwareelemente enthalten – ein Beschluss der FASB Emerging Issues Task Force (vormals EITF-Sachverhalt Nr. 09-32). Infolge der immer größer werdenden Anzahl von Sachanlagen, die Computerteile und Software enthalten, zog die Art und Weise, in welchem Ausmaß Erlöse für diese erfasst werden, größere Aufmerksamkeit auf sich. So sind bspw. Fragen aufgetaucht, ob Unternehmen Verkäufe von Mobiltelefonen, PDAs, Kopierern und sonstigen vergleichbaren Produkten, die Software enthalten, als Verkäufe von Software oder Verkäufe von Sachanlagen behandelt werden sollen. Mit der Aktualisierung wird das Kodifizierungskapitel 985-605 geändert (vormals SOP 97-24) und bestimmte Sachanlagen, die Software enthalten und gemeinsam mit nicht Software-gestützten Produkten arbeiten, um die wesentliche Funktionalität der Sachanlage zu bewirken, von dessen Anwendungsbereich ausgeklammert. Auch wenn mit der Änderung keine neuen Methoden der Erlöserfassung eingeführt werden, kann sie zu erheblichen Verschiebungen im Periodenergebnis der betroffenen Unternehmen führen. Die Ausgabe von Heads Up können Sie hier herunterladen (in englischer Sprache, 144 KB).

 

24. Oktober 2009: Mitschrift vom fünften und letzten Tag der IASB-Sitzung im Oktober
Der IASB hält seine reguläre monatliche Sitzung von Montag bis Freitag, den 19. bis 23. Oktober 2009 in seinen Londoner Geschäftsräumen ab. Die Übersetzung der vorläufigen und inoffiziellen Mitschrift, die Beobachter von Deloitte vom fünften und letzten Tag der Sitzung angefertigt haben, finden Sie hier. IASB und US-amerikanischer FASB werden zudem vom 26. bis 28. Oktober zu einer gemeinsamen Sitzung in den Geschäftsräumen des FASB in Norwalk, Connecticut (USA) zusammenkommen.

 

23. Oktober 2009: BDI, DIHK und DRSC laden zur öffentlichen Diskussion zum IFRS für KMU ein
Der Bundesverband der Deutschen Industrie e.V., der Deutsche Industrie- und Handelskammertag e.V. sowie das Deutsche Rechnungslegungs Standards Committee e.V. laden alle interessierten Personen und Organisationen am Dienstag, den 01. Dezember 2009, 14.00 Uhr (voraus. bis ca. 17.00 Uhr) ins Airport Conference Center in Frankfurt/Main zu einem Diskussionsforum zum IFRS für KMU ein. In den Vorträgen und Diskussionen wird auf den Inhalt des endgültigen Standards im Vergleich zu den Regelungen des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes (BilMoG) und die mögliche Umsetzung in den Mitgliedstaaten der Europäischen Union eingegangen. Wenn Sie an der Veranstaltung teilnehmen wollen, senden Sie bitte bis zum 23. November eine Email an das DRSC.

 

23. Oktober 2009: Erste Stellungnahmen zum E-DRÄS 4 und E-DRÄS 5 gespeichert
Die ersten Stellungnahmen zu den vom DSR veröffentlichten Entwürfen E-DRÄS 4 (Anpassungen der DRS an BilMoG) und E-DRÄS 5 (Lageberichterstattung) können ab sofort von der Internetseite des DRSC heruntergeladen werden. Weitere, die Tage eingehende Stellungnahmen werden ebenfalls veröffentlicht.

 

23. Oktober 2009: Ergebnisse der 136. Sitzung des DSR
Der Deutsche Standardisierungsrat (DSR) hielt am 1. und 2. Oktober 2009 seine 136. Sitzung in Berlin ab. Die Inhalte und Beschlüsse der DSR-Sitzung werden im Ergebnisbericht wiedergegeben, den Sie von der Internetseite des DSRC herunterladen können (drei Seiten, 44 KB). Das aktuelle Arbeitsprogramm des DSR und des Rechnungslegungs Interpretations Committee (RIC) mit Stand vom Oktober 2009 können Sie hier herunterladen (68 KB).

 

23. Oktober 2009: IASB sucht Mitglieder für beratendes Panel

Der IASB hat am 22. Oktober 2009 bekanntgegeben, dass er Mitglieder für ein neues beratendes Expertenpanel sucht, die ihn in Fragen der Umsetzung bei der Anwendung des Ansatzes der erwarteten Zahlungsströme (Expected Cash Flow Approach, ECF Approach) beraten soll. Das beratende Expertenpanel soll:

bullet IASB und FASB hinsichtlich der operationellen Herausforderungen der Wertminderungsmodelle beider Boards beraten und Lösungsvorschläge unterbreiten, dabei insbesondere
  1. wie man am besten prozessgetriebene Umsetzungsfragen behandelt. Von dem Expertenpanel erwartet sich der IASB Untersuchungen und die Ausarbeitung praktikabler Lösungsansätze;
  2. welche Leitlinien die Boards sinnvollerweise bereitstellen sollen und auf welche Art dies am besten geschehen könnte (in Form von begleitendem Lehrmaterial oder als Teil der verbindlichen Verlautbarungen).
bullet den Board bei der Organisation und Durchführung von Feldtests jedweder von ihm ausgearbeiteter Vorschläge unterstützen.

Der Board bittet Kandidaten, auf die das vorstehende Anforderungsprofil zutrifft und die Mitglied des beratenden Expertenpanels werden möchten, um Kontaktaufnahme mit dem IASB per Email bis zum 5. November 2009. Den Wortlaut des Ausschreibungstexts in englischer Sprache können Sie hier herunterladen.

 

23. Oktober 2009: Mitschrift vom vierten Tag der IASB-Sitzung im Oktober
Der IASB hält seine reguläre monatliche Sitzung von Montag bis Freitag, den 19. bis 23. Oktober 2009 in seinen Londoner Geschäftsräumen ab. Die Übersetzung der vorläufigen und inoffiziellen Mitschrift, die Beobachter von Deloitte vom vierten Tag der Sitzung angefertigt haben, finden Sie hier. IASB und US-amerikanischer FASB werden zudem vom 26. bis 28. Oktober zu einer gemeinsamen Sitzung in den Geschäftsräumen des FASB in Norwalk, Connecticut (USA) zusammenkommen.

 

22. Oktober 2009: FASB gründet beratendes gemeinnütziges Panel
Der Financial Accounting Standards Board (FASB) hat heute die Einrichtung des beratenden gemeinnützigen Panels (Not-for-Profit Advisory Committee, NAC) bekanntgegeben. Das NAC soll dem FASB als ständiges Gremium zur Verfügung stehen, damit dieser Eingaben aus dem gemeinnützigen Sektor zu bestehenden Leitlinien, aktuellen und vorgeschlagenen fachlichen Agendaprojekten sowie längerfristigen Sachverhalten, die diese Organisationen beeinflussen können, erhält. Zunächst wird das NAC 12 bis 15 Mitglieder aus dem gemeinnützigen Sektor haben. Die erste Sitzung des NAC wird Mitte 2010 stattfinden. Die Presseklärung des FASB in englischer Sprache können Sie hier einsehen.

 

22. Oktober 2009: Mitschrift vom dritten Tag der IASB-Sitzung im Oktober
Der IASB hält seine reguläre monatliche Sitzung von Montag bis Freitag, den 19. bis 23. Oktober 2009 in seinen Londoner Geschäftsräumen ab. Die Übersetzung der vorläufigen und inoffiziellen Mitschrift, die Beobachter von Deloitte vom dritten Tag der Sitzung angefertigt haben, finden Sie hier. IASB und US-amerikanischer FASB werden zudem vom 26. bis 28. Oktober zu einer gemeinsamen Sitzung in den Geschäftsräumen des FASB in Norwalk, Connecticut (USA) zusammenkommen.

 

22. Oktober 2009: Heads Up-Newsletter zur Umsetzung von SFAS 167
Unsere US-amerikanischen Kollegen haben eine neue Ausgabe ihres Heads Up-Newsletters mit dem Titel Gott sei Dank, es sind ... Umsetzungsleitlinien zu 167 herausgegeben. In dieser Ausgabe werden die wesentlichen Umsetzungssachverhalte im Zusammenhang mit der Anwendung von FASB-Standard Nr. 167 Änderungen an der FASB-Interpretation Nr. 46(R) erläutert. Als Standard Nr. 167 gerade herauskam, hatten viele gehofft, dass deren qualitativer Ansatz zur Feststellung, welche Partei eine Zweckgesellschaft zu konsolidieren habe, die für die Einwertung erforderliche Untersuchung, ob ein Unternehmen konsolidiert werden müsse, erleichtern würde. Mit dem schnellen Näherkommen des Datums des Inkrafttretens von Standard Nr. 167 wird allerdings klar, dass die Untersuchung keineswegs eine leichte Aufgabe ist. Auf 20 Seiten setzen sich unsere Kollegen daher mit den Fragen der Umsetzung dieses Standards auseinander. Die Ausgabe können Sie hier herunterladen (in englischer Sprache, 184 KB).

 

21. Oktober 2009: Deloitte wird IFRS-Konferenz 2009/2010 sponsorn
Deloitte wird der Hauptsponsor bei IFRS 2009/2010 – Strategische Richtung und praktische Auslegung sein, einer Konferenz, die am Mittwoch, den 11. November 2009 in London stattfinden wird. Zu den Rednern auf der diesjährigen Konferenz gehören der IASB-Vorsitzende Sir David Tweedie (einleitender Hauptvortrag und offener Meinungsaustausch) sowie die britischen Deloitte-Partner Ken Wild, Veronica Poole und Andrew Spooner sowie Linda Riedel, Senior Managerin bei Deloitte. Die Tagesordnung beinhaltet Sichtweisen zur Rechnungslegung von Finanzanalysten, institutionellen Anlegern sowie Führungskräften aus dem Finanzbereich; globale Standards – wird es der IASB schaffen; Finanzinstrumente; sowie die IFRS und Regulierung. Für weiterführende Informationen in englischer Sprache sowie zur Ansicht des Programms verweisen wir Sie auf die Internetseite www.iflr.com/ifrs09.

 

21. Oktober 2009: Mitschrift vom zweiten Tag der IASB-Sitzung im Oktober
Der IASB hält seine reguläre monatliche Sitzung von Montag bis Freitag, den 19. bis 23. Oktober 2009 in seinen Londoner Geschäftsräumen ab. Die Übersetzung der vorläufigen und inoffiziellen Mitschrift, die Beobachter von Deloitte vom zweiten Tag der Sitzung angefertigt haben, finden Sie hier. IASB und US-amerikanischer FASB werden zudem vom 26. bis 28. Oktober zu einer gemeinsamen Sitzung in den Geschäftsräumen des FASB in Norwalk, Connecticut (USA) zusammenkommen.

 

21. Oktober 2009: Deloitte-Newsletter zum IFRS für KMU in spanischer Sprache

Unsere kolumbianischen Kollegen veröffentlichen eine Reihe spanischsprachiger Broschüren zum neuen IFRS für KMU. Die Merkblätter Nr. 1 bis 14 hatten wir bereits zuvor eingestellt – die Links finden Sie hier. Wir haben nun auch die Ausgabe Nr. 15 eingestellt:

bullet In Merkblatt Nr. 15 (20. Oktober 2009) werden die Abschnitte 18 und 19 des IFRS für KMU behandelt, die der Bilanzierung von Unternehmenszusammenschlüssen und immateriellen Vermögenswerten gewidmet ist. Laden Sie sich Bulletin Nr. 15 herunter (in spanischer Sprache, 168 KB).

Weitere Materialien in spanischer Sprache finden Sie hier.

 

20. Oktober 2009: Deloittes iGAAP 2010 IFRS-Berichterstattung in Vereinigten Königreich

Unsere britischen Kollegen haben iGAAP 2010 IFRS-Berichterstattung in Vereinigten Königreich veröffentlicht. Dieses Buch stellt einen umfassenden Leitfaden für britische Unternehmen dar, die nach IFRS bilanzieren. In dem Buch werden die IFRS-Vorschriften klar erläutert, einschließlich der Unterschiede zu den britischen Rechnungslegungsprinzipien; Auslegungen und Kommentierungen an den Stellen hinzugefügt, an denen in den IFRS nichts verlautbart ist oder sie unklar sind; damit in Bezug stehende speziell britische Vorschriften aufgezeigt; und viele veranschaulichende Beispiele gegeben. Dieses Handbuch behandelt diejenigen neuen Standards umfassend, die für 2009 beginnende Geschäftsperioden anzuwenden sind und deckt zudem jene weiteren Verlautbarungen ab, die vom IASB bis zum 30. Juni 2009 herausgegeben wurden und ab 2010 anzuwenden sind, wobei jene deutlich abgegrenzt werden, die noch nicht von der Europäischen Kommission übernommen worden sind. Zu dem neuen Material in der Ausgabe 2010 gehören folgende Inhalte:

bullet IFRS 6 Exploration und Evaluierung von mineralischen Ressourcen;
bullet die überarbeitete Fassung von IFRS 1 Erstmalige Anwendung der International Financial Reporting Standards (November 2008);
bullet die Änderung an IFRS 2 Konzerninterne und in bar erfüllte anteilsbasierte Vergütungstransaktionen (Juni 2009);
bullet die Änderung an IFRS 7 Verbesserte Angaben zu Finanzinstrumenten (März 2009);
bullet die Änderung an IAS 39 Zulässige Grundgeschäfte (Juli 2008);
bullet die Änderungen an IAS 39 und IFRS 7 Umklassifizierungen finanzieller Vermögenswerte (Oktober 2008);
bullet die Änderungen an IFRIC 9 und IAS 39 Eingebettete Derivate (März 2009);
bullet die im April 2009 herausgegebenen Verbesserungen an den IFRSs;
bullet IFRIC 17 Sachausschüttungen an Eigentümer;
bullet IFRIC 18 Übertragungen von Vermögenswerten von Kunden;
bullet Personengesellschaften;
bullet kleine und mittelgroße Unternehmen;
bullet ruhende, überseeische und Gesellschaften mit unbegrenzter Haftung sowie Gesellschaften mit begrenzter Haftung durch Garantiestellung;
bullet TECH 01/09 Leitlinie zur Feststellung des realisierten Ergebnisses im Zusammenhang mit Ausschüttung nach dem Companies Act 2006;
bullet ausgeweitete Leitlinien zur Unternehmensfortführung infolge der Veröffentlichung der Leitlinie auf diesen Gebiete durch den Rechnungslegungsrat (Financial Reporting Council, FRC); sowie
bullet zusätzliche Beispiele und Leitlinien zu in der Praxis aufkommenden Sachverhalten.

Bestellen können über www.lexisnexis.co.uk/deloitte oder telefonisch über +44 (0) 845 370 1234 aufgegeben werden. Eine beschreibende Broschüre sowie damit in Beziehung stehende iGAAP-Veröffentlichungen für 2010 können Sie hier herunterladen (in englischer Sprache, 248 KB).

 

20. Oktober 2009: Erhebung zur narrativen Berichterstattung von Deloitte UK

Unsere britischen Kollegen haben Eine aufschlussreiche Ertragskraft – eine Erhebung narrativer Berichterstattung in Jahresabschlüssen (in englischer Sprache, 4.325 KB). In der Erhebung wird die narrative Berichterstattung von 130 börsennotierten britischen Unternehmen untersucht, die in zwei Kategorien aufgeteilt werden – Kapitalanlagegesellschaften und sonstige Unternehmen. Sie enthält eine Überprüfung

bullet dazu, wie die Befolgung der Angabevorschriften aus dem Companies Act 2006, den Regeln für ein Börsenlisting, den Angabe- und Transparenzvorschriften sowie dem vereinheitlichten Kodex variierten;
bullet des Ausmaßes, in welchem Unternehmen die im November 2008 vom Rechnungslegungsrat verabschiedete (Financial Reporting Council, FRC) Leitlinie zur Unternehmensfortführung angewendet haben. In dieser Hinsicht ist seine Veröffentlichung zeitgemäß, weil der FRC unlängst seine überarbeitete Leitlinie veröffentlicht hat, die für Geschäftsjahre, die am 31. Dezember 2009 enden, in Kraft tritt; sowie
bullet der Verwendung des ASB-Berichtsstandards Operative und finanzielle Rückschau.
Die Hauptergebnisse für Unternehmen, die keine Kapitalanlagegesellschaften sind, stellen sich wie folgt dar:
bullet die Länge des Abschlusses hat sich im Vergleich zu 2008 um 3% erhöht und um 41% im Vergleich zu 2005.
bullet 62% der Unternehmen, die Bericht erstattet haben, nachdem die FRC-Aktualisierung im November 2008 zu Unternehmensfortführung und Liquiditätsrisiko veröffentlicht worden war, übernahmen die darin enthaltenen Leitlinien eindeutig freiwillig.
bullet neun Unternehmen (2008: fünf) hatten eingeschränkte Prüfungsurteile erhalten, sieben (2008: vier) bezogen sich auf die Unternehmensfortführung im Konzern. Ein weiteres bezog sich auf ein Tochterunternehmen, das sich nach dem Jahresende in die Zwangsverwaltung begeben hatte;
bullet auf drei Gebieten gab es einen dramatischen Anstieg im Vergleich zu 2008:
bullet 83% (2008: 47%) erörterten ihre Kapitalstruktur und die Finanzierung
bullet 68% (2008: 48%) erörterten ihre Risikomanagementpolitik
bullet 47% (2008: 22%) erörterten ihre derzeitige und zukünftige Liquiditätslage
bullet 96% der Unternehmen (2008: 89%) beschrieben ihre wesentlichen Risiken und Unsicherheiten eindeutig. Im Durchschnitt gaben Unternehmen acht Risiken an, wobei ein im FTSE 350 gelistetes Unternehmen 30 nannte. Der Zustand der Volkswirtschaft war das am häufigsten genannten Risiko;
bullet 84% der Unternehmen (2008: 77%) stellten klar ihre Schlüsselerfolgsindikatoren dar.

 

20. Oktober 2009: Mitschrift vom ersten Tag der IASB-Sitzung im Oktober
Der IASB hält seine reguläre monatliche Sitzung von Montag bis Freitag, den 19. bis 23. Oktober 2009 in seinen Londoner Geschäftsräumen ab. Die Übersetzung der vorläufigen und inoffiziellen Mitschrift, die Beobachter von Deloitte vom ersten Tag der Sitzung angefertigt haben, finden Sie hier. IASB und US-amerikanischer FASB werden zudem vom 26. bis 28. Oktober zu einer gemeinsamen Sitzung in den Geschäftsräumen des FASB in Norwalk, Connecticut (USA) zusammenkommen.

 

20. Oktober 2009: Newsletter zur Klassifizierung von Bezugsrechten
Das IFRS Global Office von Deloitte hat einen IAS Plus Update-Newsletter mit dem Titel Klassifizierung von Bezugsrechten (in englischer Sprache, 52 KB), in welchem die Änderung des IASB an IAS 32 erläutert wird, welche am 8. Oktober 2009 verabschiedet worden war. In der Änderung geht es um die Bilanzierung von Bezugsrechten (Rechte, Optionen oder Optionsscheine), die auf eine andere Währung als die funktionale Währung des Emittenten lauten. Mit der Änderung wird vorgeschrieben, dass Rechte, Optionen oder Optionsrechte auf den Erwerb einer festen Anzahl eigener Eigenkapitalinstrumente eines Unternehmens gegen einen festen Geldbetrag jedweder Währung Eigenkapitalinstrumente sind – unabhängig von der Währung, auf die der Ausübungspreis lautet –, wenn das Unternehmen die Rechte, Optionen oder Optionsscheinen proportional allen seien bestehenden Eigentümern in derselben Klasse seiner eigenen nicht-derivativen Eigenkapitalinstrumente anbietet. Die Änderung tritt für Geschäftsjahre in Kraft, die am oder nach dem 1. Februar 2010 beginnen, wobei eine frühere Anwendung zulässig ist. Die Änderung ist rückwirkend anzuwenden.

 

18. Oktober 2009: Prüfung komplexer Finanzinstrumente
Der International Auditing and Assurance Standards Board (IAASB) hat ein Konsultationspapier veröffentlicht, mit welchem Sichtweisen zu möglichen neuen Leitlinien die Prüfung von beizulegenden Zeitwerten komplexer Finanzinstrumente betreffend erhoben werden sollen. Das Konsultationspapier mit dem Titel Prüfung komplexer Finanzinstrumente trägt der starken Nachfrage von Seiten der Prüfer und der Unternehmen nach weiteren Leitlinien zur Prüfung in Situationen illiquider Märkte Rechnung, die sie gegenwärtig vor größte Herausforderungen stellen. Die aktuelle IAASB-Leitlinie findet sich in International Auditing Practice Statement 1012 Prüfung derivativer Finanzinstrumente. In dem Konsultationspapier werden jüngste Arbeiten des britischen Rats für Prüfungspraxis (UK Auditing Practices Board, APB) zu der gleichen Thematik aufgegriffen und bestimmte Fragen gestellt, wie diese Leitlinien für eine Anwendung im internationalen Kontext angepasst oder ergänzt werden könnten. Das Konsultationspapier kann von der Internetseite des IAASB heruntergeladen werden (in englischer Sprache, 78 Seiten, 562 KB). Stellungnahmen werden bis zum 15. Januar 2010 erbeten.

 

18. Oktober 2009: Heads Up-Newsletter zu eingebetteten Kreditderivaten
Unsere US-amerikanischen Kollegen haben eine neue Ausgabe ihres Heads Up-Newsletters mit dem Titel FASB schlägt Leitlinien zu Ausnahme von Anwendungsbereich von ASC 815 in Bezug auf eingebettete Kreditderivate vor herausgegeben. In dieser Ausgabe geht es um eine vorgeschlagene Aktualisierung an den Bilanzierungsstandards (Accounting Standards Update, ASU), nämlich die Ausnahme von Anwendungsbereich in Bezug auf eingebettete Kreditderivate, die erneut für 30 Tage zur Kommentierung veröffentlicht wurde. Die Aktualisierung würde "alle Unternehmen betreffen, die Verträge eingehen, welche ein eingebettetes derivatives Merkmal enthielten und sich auf die Übertragung von Kreditrisiken bezögen, die nicht nur eine Art Nachrangigkeit von einem Finanzinstrument zum nächsten darstellten." Die Ausgabe können Sie hier herunterladen (in englischer Sprache, 84 KB).

 

17. Oktober 2009: Mitschrift von der IASB-Sitzung am 16. Oktober 2009
Der IASB hielt am Freitag, den 16. Oktober 2009 eine weitere außerordentliche Boardsitzung in London ab. Die Übersetzung der vorläufigen und inoffiziellen Mitschrift der Sitzung, die Beobachter von Deloitte angefertigt haben, finden Sie hier.

 

16. Oktober 2009: Mitschrift von der IASB-Sitzung am 15. Oktober 2009
Der IASB hielt am Donnerstag, den 15. Oktober 2009 eine außerordentliche Boardsitzung in London ab. Die Übersetzung der vorläufigen und inoffiziellen Mitschrift der Sitzung, die Beobachter von Deloitte angefertigt haben, finden Sie hier.

 

16. Oktober 2009: Standardsetzer aus Asien/Ozeanien werden tagen
Die erste Sitzung der Gruppe der Standardsetzer aus Asien/Ozeanien (Asian-Oceanian Standard-Setters Group, AOSSG) wird am 4. und 5. November 2009 in Kuala Lumpur auf Einladung des Accounting Standards Board von Malaysia stattfinden. Die Zielsetzung dieser ersten Sitzung im November besteht darin, eine Satzung für die AOSSG zu erarbeiten und sich auf diese zu verständigen sowie verschiedene der unlängst vom International Accounting Standards Board herausgegebenen Standardentwürf zu erörtern und Rückmeldung zu geben. Die Diskussionen werden Ansichten zu den Themen Bewertung zum beizulegenden Zeitwert, Darstellung des Abschlusses, Erlöserfassung und IAS 39 beinhalten. Standardsetzer aus mindestens 24 Staaten haben ihre Teilnahme an der AOSSG-Sitzung zugesagt und werden eine Absichtserklärung der AOSSG unterzeichnen. Dazu gehören Australien, China, Indien, Japan, Hongkong, Korea, Malaysia, Neuseeland, Pakistan, Saudi-Arabien und Singapur. Die Presseerklärung können Sie hier herunterladen (in englischer Sprache, 65 KB). Wir werden von den Tätigkeiten der AOSSG von Zeit zu Zeit auf IAS PLUS berichten und haben ein neue AOSSG-Seite auf IAS PLUS eingerichtet, auf wir unsere AOSSG-Nachrichten einstellen werden.

 

15. Oktober 2009: Newsletter zur Versicherungsbilanzierung in spanischer Sprache
Unsere kolumbianischen Kollegen haben Boletín Sobre la Contabilidad de Seguros No 7 (Español) – ¿Pidiendo el divorcio? veröffentlicht (54 KB). Dies ist die spanische Übersetzung des englischsprachigen Deloitte-Newsletters Newsletter zur Versicherungsbilanzierung Nr. 7 – die Scheidung einreichen? (173 KB). Diese Newsletter befassen sich mit den Projekt des IASB, einen umfassenden IFRS für Versicherungsverträge zu entwickeln. Unsere spanischsprachigen Veröffentlichungen finden Sie hier.

 

15. Oktober 2009: IFRS und das Bilanzierungsumfeld in Russland
Unsere Kollegen von Deloitte & Touche Regional Consulting Services Limited (Russland) haben die Publikation Geschäfte in Russland tätigen 2009 herausgebracht (in englischer Sprache, 80 Seiten, 2.330 KB). In einem Abschnitt dieses Berichts wird das Bilanzierungsumfeld in Russland untersucht. Aus historischen Gründen wurde die russische Rechnungslegung durch den Staat und nicht durch den Berufsstand festgelegt. Russische Bilanzierungsstandards sind im Großen und Ganzen eine zusammengefasste Version der IFRS, mit Änderungen und Wahlrechten, die eine Vereinheitlichung des Abschlusses mit den Steuergesetzen und -verordnungen ermöglichen. Geschäfte in Russland tätigen 2009 enthält Informationen darüber, welche Unternehmen geprüft werden müssen, wo die Abschlüsse einzureichen sind sowie jüngste Trends in Richtung einer freiwilligen Veröffentlichung von IFRS-Abschlüssen. Es werden einige Unterschiede zwischen den IFRS und den russischen Bilanzierungsstandards festgehalten – wie nachfolgend zusammengefasst. Unsere Länderseite zu Russland finden Sie hier.
Unterschiede zwischen den russischen Bilanzierungsstandards und den IFRS

Die Anwendung der russischen Bilanzierungsstandards führt in der Praxis zu einigen bedeutenden Unterschieden im Vergleich zu den IFRS, v.a. bei den folgenden Sachverhalten:

bullet Abschlüsse werden im Allgemeinen auf Grundlage von Anschaffungskosten aufgestellt, es gibt nur selten Neubewertungen
bullet Das Konzept des beizulegenden Zeitwerts wird nicht weithin angewendet, mit Ausnahme von Anlagen in marktgehandelten Wertpapieren
bullet Finanzierungsleasingverhältnisse können angesetzt werden, werden in der Regel aber nicht
bullet Vermögen wird normalerweise nicht auf Wertminderungen geprüft (mit Ausnahme immaterieller Vermögenswerte)
bullet Die Nutzungsdauern von Sachanlagen stimmen im Großen und Ganzen mit den Nutzungsdauern überein, die für steuerliche Zwecke vorgegeben sind
bullet Die Vermögenswerte und Schulden eines Unternehmens, das erworben wurde, werden zu Buchwerten zum Zeitpunkt des Erwerbs bemessen und beibehalten
bullet Derivative Geschäfts- oder Firmenwerte (positive wie negative) werden über den kürzeren Zeitraum von 20 Jahren oder das Leben des Erwerbers abgeschrieben und sind in aller Regel nicht Gegenstand eines jährlichen Werthaltigkeitstests
bullet Rückstellungen (wie für Forderungsausfälle) werden in der Regel nicht gebildet
bullet Erträge oder Aufwendungen werden in Übereinstimmung mit den steuerlichen Vorschriften erst dann angesetzt, wenn alle vorangehenden grundlegenden Dokumente, in denen der Geschäftsvorfall zum Ausdruck kommt, erhalten wurden
bullet Latente Steuern werden im Allgemeinen aus der Gewinn- und Verlustrechnung ermittelt, auch wenn sich die Methodik unterscheidet
bullet Es gibt keine unmittelbare Vorschrift, Konzernabschlüsse aufzustellen

 

15. Oktober 2009: Deloitte-Newsletter zu preisregulierten Geschäften in spanischer Sprache

Unsere kolumbianischen Kollegen haben die spanische Übersetzung des nachfolgenden IAS Plus Update- Newsletters unserer amerikanischen Kollegen veröffentlicht:

bullet Boletín de Actualización IAS Plus – IASB Propone Orientación Sobre las Actividades de Tarifa Regulada (21 KB)
Spanische Fassung von: IAS Plus Update-Newsletter August 2009 – IASB schlägt Leitlinien zu preisregulierten Geschäften vor (in englischer Sprache, 77 KB)

Unsere spanischsprachigen Veröffentlichungen finden Sie hier.

 

15. Oktober 2009: Deloitte-Newsletter zum IFRS für KMU in spanischer Sprache

Unsere kolumbianischen Kollegen veröffentlichen eine Reihe spanischsprachiger Broschüren zum neuen IFRS für KMU. Die Merkblätter Nr. 1 bis 13 hatten wir bereits zuvor eingestellt – die Links finden Sie hier. Wir haben nun auch die Ausgabe Nr. 14 eingestellt:

bullet In Merkblatt Nr. 14 (13. Oktober 2009) wird Abschnitt 18 des IFRS für KMU behandelt, der der Bilanzierung von immateriellen Vermögenswerten gewidmet ist. Laden Sie sich Bulletin Nr. 14 herunter (in spanischer Sprache, 162 KB).

Weitere Materialien in spanischer Sprache finden Sie hier.

 

14. Oktober 2009: Auswirkungen der IFRS auf die Transferbepreisung

In der Titelgeschichte der Ausgabe Oktober-November 2009 von Arm's Length Standard ('Standard marktüblicher Bedingungen', einem Newsletter zur weltweiten Transferbepreisung, der von den US-amerikanischen Steuerkollegen veröffentlicht wird) werden die Auswirkungen auf die Transferbepreisung US-amerikanischer Unternehmen untersucht, die von US-GAAP auf IFRS umstellen. In dem Newsletter werden die IFRS-Auswirkungen auf eine Reihe von Transferpreismethoden untersucht, darunter

bullet die Methode vergleichbarer, nicht kontrollierter Preise (comparable uncontrolled price, CUP)
bullet die Methode vergleichbarer, nicht kontrollierter Geschäftsvorfälle (comparable uncontrolled transaction, CUT)
bullet die Wiederverkaufspreismethode (resale price method, RPM)
bullet die Zuschlagskostenmethode
bullet die Methode vergleichbarer Gewinne (comparable profits method, CPM)

Den Arm's Length Standard-Newsletter können Sie hier herunterladen (in englischer Sprache, 339 KB).

 

14. Oktober 2009: Tagesordnung für die SAC-Sitzung im November 2009

Der Standardbeirat (Standards Advisory Council, SAC) wird mit dem IASB am Donnerstag und Freitag, den 12. und 13. November 2009 in London zu einer Sitzung zusammenkommen. Auf der Internetseite des IASB wurde eine vorläufige Tagesordnung eingestellt, die nachfolgend wiedergegeben ist. Der SAC stellt ein Forum für den IASB dar, sich mit einer großen Bandbreite interessierter Kreise, die durch die Arbeit des IASB berührt werden, auszutauschen, mit dem Ziel:

bullet den Board zu Agendaentscheidungen und Prioritäten bei der Arbeit des Boards zu beraten
bullet den Board über die Sichtweise der im Rat vertretenen Organisationen und Einzelpersonen zu größeren Projekten im Bereich der Standardsetzung zu informieren; und
bullet Board oder Treuhänder sonstige Ratschläge zu erteilen.
Tagesordnung für die Sitzung des Standardbeirats
12.-13. November 2009, London

Donnerstag, 12. November 2009 (10:00 - 17:45)

bullet Begrüßung und Vorschau durch den SAC-Vorsitzenden
bullet Überblick über die letzten vier Monate
bullet Aktivitäten des IASB
bullet Berichte des SAC-Vorsitzenden und des stellvertretenden Vorsitzenden
bullet Aktueller Stand bei den größeren Projekten, die die größte Herausforderung im Hinblick auf die Erreichung der Frist Juni 2011 darstellen
bullet Andere Tätigkeiten
bullet Projekt zu Finanzinstrumenten
bullet Tätigkeiten der SAC-Mitglieder – SAC-Mitglieder berichten über bedeutende Entwicklung in ihren Organsationen in Bezug auf die IFRS
bullet Prioritäten für das Arbeitsprogramm des IASB nach dem Juni 2011
bullet Themenvorschläge für das Arbeitsprogramm des IASB unter der Annahme, dass der Fristablauf Juni 2011 gehalten wird
bullet Arbeitsgruppensitzungen (Berichterstattung am Freitagmorgen)
bullet Angaben – Verringerung der Komplexität

Freitag, 13. November 2009 (9:15 - 12:00)

bullet Prioritäten für das Arbeitsprogramm des IASB nach dem Juni 2011 – Berichterstattung aus den Arbeitsgruppensitzungen vom Donnerstag
bullet Überprüfung der Satzung

 

14. Oktober 2009: EFRAG sucht Bewerber für den Vorsitz und Mitglieder
  Die Europäische Beratungsgruppe für Rechnungslegung (European Financial Reporting Advisory Group, (EFRAG) such einen auf Vollzeitbasis arbeitenden Vorsitzenden für die Organisation und seinen Fachexpertenausschuss (Technical Expert Group, TEG) sowie Bewerber für eine Mitgliedschaft in TEG. Die aktuelle Amtszeit des TEG-Vorsitzenden (Stig Enevoldsen) endet am 31. März 2010, und die Amszeiten von elf der zwölf TEG-Mtiglieder laufen ebenfalls zu diesem Zeitpunkt aus. Details finden Sie auf EFRAGs Internetseite.

 

13. Oktober 2009: Öffentliche Diskussion des DSR

Der DSR lädt alle Mitglieder des DRSC sowie alle anderen interessierten Personen und Organisationen am Dienstag, den 10. November 2009, 09.30 Uhr (voraus. bis ca. 16.00 Uhr) ins Airport Conference Center, Frankfurt/Main, Raum K20 zu einem Diskussionsforum zu den nachfolgenden Papieren ein:

bullet ED/2009/XX Finanzinstrumente: Wertminderungen
bullet ED Überprüfung der Satzung Teil 2: Vorschläge für eine verbesserte öffentliche Rechenschaftspflicht
bullet ED/2009/11 Verbesserungen an den IFRS
bullet ED/2009/8 Preisregulierte Geschäfte

Mit Ausnahme des Standardentwurfs zu Wertminderungen stehen die Papiere auch auf der Internetseite des DRSC zum Download bereit.

An der Diskussion zum Entwurf über Wertminderungen im Rahmen des umfassenden Projekts des IASB zur Ablösung von IAS 39 wird ein Boardmitglied des IASB teilnehmen.

Sollten sich in den nächsten Wochen noch Änderungen ergeben bzw. weitere Veröffentlichungen zur Diskussion stehen, behalten sich das DRSC vor, die Tagesordnung zu ändern. Für eine Teilnahme bittet das DRSC um eine Anmeldung per Email an bahrmann@drsc.de bis zum 4. November 2009.

 

12. Oktober 2009: Bericht der Regulatoren zu Zweckgesellschaften
Das Gemeinsame Forum hat seinen Bericht zu Zweckgesellschaften freigegeben. Dieses Papier dient zwei groben Zielen. Zum einen bietet es einen Hintergrund zu den verschiedenen Arten an Zweckgesellschaften (Special Purpose Entities, SPEs), die im Finanzsektor gefunden wurden, die Motivation der Marktteilnehmer für die Verwendung dieser Strukturen und Risikomanagementsachverhalte, die sich auf ihrer Verwendung ergeben. Zum anderen werden in ihm Auswirkungen auf die Politik und Sachverhalte zur Erwägung durch Marktteilnehmer und die Gemeinschaft der Aufsichtsbehörden ausgeführt. Hinsichtlich der Bilanzierung finden sich in dem Bericht drei Anmerkungen:
Die Fähigkeit, eine außerbilanzielle Behandlung zu erreichen, wird durch das Bilanzierungsregime beeinflusst, dem Originator oder Sponsor unterliegen. Im Allgemeinen ist eine außerbilanzielle Behandlung unter US-GAAP einfacher zu erreichen als unter IFRS. Allerdings werden die neuen Bilanzierungsregeln des US-amerikanischen FASB hinsichtlich SPEs, die 2010 in Kraft treten, die Fähigkeit von Institutionen bedeutend verringern, eine außerbilanzielle Behandlung zu erreichen. Als Folge dessen werden die US-amerikanischen Bilanzierungsänderungen die Motivation von Originatoren, SPEs zu verwenden, deutlich verändern. Diese Bilanzierungsänderungen werden auch die Fremdkapital- und risikobasierte Kapitalquoten beeinflussen und können eine wichtige Auswirkung auf das Management der Kapitaladäquanzvorschriften durch die Firmen haben.

Europäische Finanzunternehmen haben im Allgemeinen weniger Möglichkeiten, Vermögenswerte mittels SPEs aus ihrer Bilanz zu entfernen. Allerdings wird dies durch den Umstand ausgeglichen, dass risikobasierte Kapitalvorschriften in Europa nicht so eng mit der Bilanzierung verbunden sind. Demgegenüber können US-Unternehmen derzeit Vermögenswerte zwar leichter aus der Bilanz entfernen, die US-amerikanische Umsetzung von Basel I erfordert aber mehr Kapital für bestimmte Risikopositionen als in Europa.

Einige Beispiele (aber keineswegs eine vollständige Liste) dafür, wie SPEs möglicherweise die Vermögenslage eines Unternehmens durcheinander bringen oder verschleiern können:

bullet Eigenkapital- und Vermögensrenditen können übertrieben werden, wenn Ertragsströme aus den SPEs bezogen werden, die Vermögenswerte in diesen Vehikeln aber nicht in der Bilanz erfasst werden;
bullet Risikopositionen bestimmter Sektoren mögen gewollt oder ungewollt verschleiert werden, indem einige SPEs auf die Bilanz genommen werden und andere nicht;
bullet Fremdkapitalquoten mögen verschleiert werden.

In einem Anhang zu dem Bericht werden die derzeitigen Bilanzierungsvorschriften für SPEs nach IFRS und US-GAAP ausführlich untersucht. Weiterführende Informationen in englischer Sprache:

bullet Bericht zu Zweckgesellschaften (463 KB)
bullet Presseerklärung

Das Gemeinsame Forum ist ein Zusammenschluss aus dem Baseler Ausschuss für Bankenaufsicht, der internationalen Organisation der Wertpapieraufsichtsbehörden und der internationalen Vereinigung der Versicherungsaufsichten, der Sachverhalte von gemeinsamen Interesse für den Banken-, Wertpapier- und Versicherungssektor behandelt, einschließlich der Überwachung von Finanzkonglomeraten.

 

12. Oktober 2009: Mitschnitt der 136. DSR-Sitzung
Das DRSC gibt bekannt, dass die Mitschnitte der einzelnen Tagesordnungspunkte der 136. DSR-Sitzung jetzt archiviert sind und von der Internetseite des DRSC abgerufen werden können.

 

11. Oktober 2009: CEBS berät über Bankangaben

Der Ausschuss der europäischen Bankenaufsichtsbehörden (Committee of European Banking Supervisors, CEBS) hat ein Konsultationspapier veröffentlicht, mit dem Angabeleitlinien vorgeschlagen werden, die darauf abzielen, Finanzinstitutionen dabei zu helfen, ihre Risikoangabe als Folge der Finanzmarktkrise zu verbessern. Die Angabeleitlinien sind in drei verschiedene Teile untergliedert, in denen Folgendes abgehandelt wird:

bullet allgemeine Prinzipien, die auf qualitativ hochwertige Angaben Anwendung finden sollen
bullet Prinzipien, die den Inhalt der Angaben zu unter Stress stehenden Gebieten oder Tätigkeiten regeln, insbesondere Geschäftsmodelle, Auswirkungen auf Ergebnisse und Risikopositionen, Auswirkungen auf die Vermögenslage, das Risikomanagement und sensible Bilanzierungssachverhalte
bullet Leitlinien zu Ausweisaspekten von Angaben

Im Hinblick auf die sensiblen Bilanzierungssachverhalte wird in den vorgeschlagenen Angabeleitlinien ausgeführt:

11. Finanzinstitutionen sollten so spezifisch wie möglich im Hinblick auf sensible Bilanzierungssachverhalte. Die Angaben sollten Folgendes abdecken:
bullet eine angemessene Beschreibung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden, die für unter Stress stehende Gebiete oder Aktivitäten von besonderer Relevanz sind;
bullet Details der maßgeblichen Änderungen, sofern einschlägig; sowie
bullet detaillierte Informationen dazu, wo in erheblichem Maße Ermessen ausgeübt wurde.

Finanzinstitutionen werden ermuntert, die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden hervorzuheben, die von besonderer Bedeutung für unter Stress stehende Gebiete oder Aktivitäten sind. Solche Beschreibungen sind dann am wertvollsten, wenn sie auf die Besonderheiten der Situationen abstellen, denen die Institution ausgesetzt ist, statt nur allgemeine Beschreibungen zu wiederholen.

Vor allem in turbulenten Zeiten, wenn das Marktvertrauen ins Wanken gerät, sind klare Informationen zum Ermessen der Geschäftsleitung mit Auswirkungen auf die Bilanzzahlen von größter Bedeutung, weil diese die im Abschluss angesetzten Beträge erheblich beeinflussen können. Zum Beispiel ist Ermessen erforderlich bei beizulegenden Zeitwerten von Finanzinstrumenten (v.a. bei der Verwendung von Modellbewertungen), Wertminderungen von finanziellen und immateriellen Vermögenswerten sowie leistungsorientierten Pensionsplänen.

Stellungnahmen werden bis zum 15. Januar 2010 erbeten. CEBS beabsichtigt, im Januar 2010 eine öffentliche Anhörung in London abzuhalten, zu der die überwachten Institutionen und andere Marktteilnehmer eingeladen werden, um ihre Sichtweisen darzustellen. Weiterführende Informationen in englischer Sprache:

bullet Konsultationspapier von CEBS (110 KB)
bullet Presseerklärung von CEBS

 

11. Oktober 2009: Sondersitzungen des IASB am 15. und 16. Oktober

Der IASB hat damit begonnen, Agendapapiere für die Sondersitzungen am Donnerstag, den 15. Oktober 2009 (12 bis 14 Uhr) und Freitag, den 16. Oktober 2009 (12 bis 16 Uhr) einzustellen. Beide Sitzungen sind den Projekten hinsichtlich der Ablösung von IAS 39 gewidmet. Die bislang eingestellten Papiere lassen vermuten, dass die folgende Projekt an jedem der beiden Tage erörtert werden:

bullet Finanzinstrumente: Klassifizierung und Bewertung
bullet Finanzinstrumente: Wertminderungen

 

10. Oktober 2009: SEC bleibt globalen Standards verpflichtet
Die Vorsitzende der US-amerikanischen Wertpapier- und Börsenaufsicht, Mary L. Schapiro, sprach am 8. Oktober 2009 auf einer Konferenz, die von IOSCOs Fachausschuss in Basel ausgerichtet wurde, über die Reform des weltweiten Finanzsystems und den aufsichtsrechtlichen Rahmen, der dieses bestimmt. Sie stellte fest, dass während der gegenwärtigen weltweiten Finanzmarktkrise das 'Anlegervertrauen in die Transparenz der Märkte, die Zulänglichkeit und selbst die Verlässlichkeit der Informationen, die sie erhalten haben, bis ins Mark erschüttert worden sei.' Sie sagte, dass Finanzberichte, die in Übereinstimmung mit qualitativ hochwertigen, einheitlichen Bilanzierungsstandards eines der wirksamsten Werkzeuge für die Bereitstellung von Transparenz gegenüber den Märkten und Einflößung von Vertrauen in die Anleger sei. Gleichwohl habe die Finanzmarktkrise gezeigt, dass einige Standards verbessert werden müssten. Sie wiederholte das Bekenntnis der Kommission zu einem globalen Satz an Bilanzierungsstandards. Die Anmerkungen von Frau Schapiro können Sie hier einsehen (in englischer Sprache). Nachfolgend ein Ausschnitt:
Die Krise hat die Bedeutung einer Um- und Durchsetzung qualitativ hochwertiger und einheitlicher Bilanzierungsstandards rund um die Welt deutlich gemacht. Die SEC hat natürlich eine Führungsrolle bei der Unterstützung dieses Wunschbildes übernommen, und ich bleibe dem Ziel eines weltweiten Satzes qualitativ hochwertiger Bilanzierungsstandards verpflichtet. Ich denke zudem, dass es Themen gibt, die auf jeden Fall angegangen werden müssen, zumal wir bei der SEC die Eingaben erwägen, die wir auf den vorgeschlagenen Fahrplan zu der Rolle internationaler Standards in den USA erhalten haben. Auf Grundlage der soeben dargelegten Prinzipien und Ideen bleibe ich einer Fokussierung unserer Bemühungen in diesem Herbst verpflichtet, mit einem Arbeitsplan fortzufahren, der die Konzepte, die in dem Fahrplan vorgeschlagen wurden, weiter ausführt.

 

10. Oktober 2009: Leitfaden durch die IFRS 2009
Die IASC-Stiftung hat einen Leitfaden durch die International Financial Reporting Standards per Juli 2009 veröffentlicht. Dieser Leitfaden enthält die Gesamtausgabe der IFRS, aktualisiert auf den 1. Juli 2009, mit Querverweisen auf anderen hinzugefügten Anmerkungen. Die Querverweise verbinden den Text in einem IFRS mit den maßgeblichen IFRIC- und SIC-Interpretationen sowie den veranschaulichenden Beispielen und Umsetzungsleitlinien, die in den Anhängen zu den IFRS veröffentlicht werden. Der 3.008 Seiten umfassende Leitfaden kann für £90 zzgl. Versandkosten über die Internetseite des IASB bezogen werden. Es gibt Rabatte für Studenten und Lehrkräfte, bei Mehrfachbestellungen sowie für Entwicklungsländer.

 

10. Oktober 2009: Vorschlag zur Übernahme der IFRS in Argentinien

Die nationale Wertpapieraufsicht von Argentinien (Comisión Nacional de Valores, CNV, eine Behörde, die dem argentinischen Ministerium für Wirtschaft und öffentliche Finanzen untersteht) hat vorgeschlagen, die IFRS für alle Unternehmen, die öffentlich Beteiligungs- oder Schuldinstrumente zum Handel anbieten, mit Beginn der Abschlüsse für das Jahr, das am 31. Dezember 2011 endet, vorzuschreiben. Der Vorschlag trägt den Titel Adopción de Normas Contables Internacionales para la Preparación de Estados Contables (in spanischer Sprache, 503 KB). Es gibt ungefähr 130 öffentlich gehandelte Unternehmen in Argentinien, und diese haben rund 500 Tochter- und assoziierte Unternehmen, die ihre Abschlüsse ebenfalls nach den IFRS aufzustellen haben. Die von der CNV vorgeschlagene IFRS-Verordnung würde keine Anwendung auf die folgenden Unternehmen finden:

bullet Finanzinstitute (deren Rechnungslegung durch die argentinische Zentralbank vorgegeben wird, die jüngst ihre Absicht bekanntgegeben hat, IFRS voraussichtlich ab 2014 vorzuschreiben)
bullet Versicherungsunternehmen (die der Regulierung durch die argentinische Versicherungsaufsicht unterliegen)
bullet Gesellschaften bürgerlichen Rechts
bullet Genossenschaften
bullet Sonstige Unternehmen, die unter den CNV fallen (Treuhandvermögen, Fonds und kleine Unternehmen, die Schecks diskontieren).

Vor 2011 müssen die Unternehmen, die auf IFRS übergeben, den kommenden Wechsel in einer Anhangangabe zu ihrem Abschluss 2009 darlegen und im Abschluss 2010 eine Überleitung des Ergebnisses und des auf die Anteilseigner entfallenden Eigenkapitals von den gegenwärtig angewendeten argentinischen Rechnungslegungsgrundsätzen auf die IFRS beifügen. Mit der Verpflichtung der Unternehmen, deren Wertpapiere öffentlich gehandelt werden, auf die IFRS würde die CNV eine Verordnung umsetzen, die im März 2009 von der Federación Argentina de Consejos Profesionales de Ciencias Económicas (FACPCE) verabschiedet worden war, dem nationalen Standardsetzer für Bilanzierungsfragen in Argentinien. Die Verordnung der FACPCE – Resolución Técnica No 26: Adopción de las NIIF del IASB (in spanischer Sprache, 64 KB) – sieht vor, dass die vom IASB herausgegebenen IFRS in der offiziellen spanischen Übersetzung, die vom IASB herausgegeben wird, anzuwenden sind – ohne lokale Anpassungen. Mit der Verordnung Nr. 26 wird allen anderen nicht öffentlichen Unternehmen eine Anwendung der IFRS erlaubt, wenn auch nicht vorgeschrieben. Weitere Hintergrundinformationen halten wir für Sie auf unserer Länderseite Argentinien bereit.

 

10. Oktober 2009: Zwei Publikationen von Deloitte Portugal

Wir haben zwei unlängst erschienene Veröffentlichungen unserer portugiesischen Kollegen veröffentlicht. Beide Publikationen (in portugiesischer Sprache) beziehen sich auf den neuen Rechnungslegungsrahmen in Portugal, der zum 1. Januar 2010 in Kraft tritt, bekannt als Sistema de Normalização Contabilística, kurz SNC:

bullet Leitfaden zum SNC: Auf den richtigen Pfad gelangen (873 KB). In dieser 72 Seiten umfassenden Veröffentlichung werden die Bilanzierungsvorschriften des SNC erläutert; ferner ist ein Vergleich zu den IFRS enthalten
bullet Leitfaden zum SNC: Wichtige Nachrichten zu Steuern (479 KB). In dieser 28-seitigen Publikation werden die wesentlichen Steuerauswirkungen aus der Anwendung der SNC hervorgehoben

 

9. Oktober 2009: Neun Verlautbarungen warten auf Übernahme durch die EU
  EFRAG hat den Bericht, der den Status zum Übernahmeprozess jedes IFRS, einschließlich Standards, Interpretationen und Änderungen gemäß der europäischen Rechnungslegungsregulierung aufzeigt, vor dem Hintergrund der jüngst erfolgten Übernahmen von Änderungen an den IFRS für die Anwendung in Europa aktualisiert. Laden Sie sich den Status des Übernahmeprozesses vom 9. Oktober 2009 herunter (in englischer Sprache, 125 KB). Derzeit wurden die folgenden neun IASB-Verlautbarungen noch nicht für die Anwendung in Europa übernommen:

Standards

bullet IFRS 1 Erstmalige Anwendung der IFRS – neu strukturierter Standard (2008)

Interpretationen

bullet IFRIC 17 Sachausschüttungen an Eigentümer
bullet IFRIC 18 Übertragungen von Vermögenswerten von Kunden

Änderungen

bullet IFRS 7 Finanzinstrumente: Angaben –Verbesserung der Angaben über Finanzinstrumente
bullet IFRIC 9 und IAS 39 – Änderung bezüglich eingebetteter Derivate
bullet Änderungen an verschiedenen IFRS, die sich aus dem jährlichen Verbesserungsprozess ergeben
bullet IFRS 2 Anteilsbasierte Vergütungen – Bilanzierung von in bar erfüllten anteilsbasierten Vergütungen im Konzern
bullet IFRS 1 Erstmalige Anwendung der International Financial Reporting Standards – Änderungen bezüglich der rückwirkenden Anwendung der IFRS auf bestimmte Situationen
bullet IAS 32 Klassifizierung von Bezugsrechten

 

9. Oktober 2009: Tagesordnung für die Oktobersitzung 2009 des IASB
Der IASB wird seine reguläre monatliche Sitzung in seinen Sitzungsräumen in London von Montag bis Freitag, 19. bis 23. Oktober 2009 abhalten. Die Sitzung ist öffentlich und wird live im Internet übertragen. Nachfolgend geben wir die Tagesordnung für die Sitzung wieder. Der Board wird zudem eine Sondersitzung am 15. Oktober 2009 sowie eine weitere Sondersitzung am 16. Oktober 2009 abhalten, um sein umfassendes Projekt zur Ablösung von IAS 39 zu erörtern. Schließlich wird der Board zu einer gemeinsamen Sitzung mit dem US-amerikanischen Financial Accounting Standards Board in Norwalk, Connecticut USA vom 26.-28. Oktober 2009 zusammenkommen.

Tagesordnung für die IASB-Boardsitzung
19.-23. Oktober 2009, London

Montag, 19. Oktober 2009 (Sitzungsbeginn mittags)

bullet Sitzung mit Vertretern des IASB und Vertretern von EFRAG (12 bis 13:45 Uhr Londoner Zeit)
bullet Finanzinstrumente – Ablösung von IAS 39 (Beginn um 15:00 Uhr Londoner Zeit)

Dienstag, 20. Oktober 2009

bullet Bewertung zum beizulegenden Zeitwert
bullet Konsolidierung
bullet Darstellung des Abschlusses
bullet Versicherungsverträge

Mittwoch, 21. Oktober 2009

bullet Kreditrisiko bei der Bewertung von Schulden
bullet Schulden – Änderungen an IAS 37
bullet Finanzinstrumente – Ablösung von IAS 39

Donnerstag, 22. Oktober 2009

bullet Leistungen nach Beendigung des Arbeitsverhältnisses – Abzinsungssatz
bullet Leistungen nach Beendigung des Arbeitsverhältnisses: IFRIC 14 – Die Begrenzung eines leistungsorientierten Vermögenswertes, Mindestfinanzierungsvorschriften und ihre Wechselwirkung
bullet Darstellung des Abschlusses – Sonstiges Gesamtergebnis [vorläufiger Tagesordnungspunkt]
bullet Finanzinstrumente – Ablösung von IAS 39

Freitag, 23. Oktober 2009

bullet Konsolidierung
bullet Ausbuchung von Finanzinstrumenten
bullet Finanzinstrumente – Ablösung von IAS 39

 

9. Oktober 2009: Weitere IASB-Boardsitzung am 15. Oktober 2009

Der IASB hat bekanntgegeben, dass der Board eine weitere Sitzung am Donnerstag, den 15. Oktober 2009 abhalten wird, um sein Projekt zur Ablösung von IAS 39 zu erörtern. Die Sitzung wird von 12 bis 14 Uhr stattfinden. Sie ist öffentlich und wird über das Internet übertragen. Die genauen Tagesordnungspunkte wurden noch nicht bekanntgegeben, werden aber einen oder mehrere der folgenden Themen beinhalten:

bullet Finanzinstrumente: Klassifizierung und Bewertung
bullet Wertminderung und Risikovorsorge
bullet Bilanzierung von Sicherungsbeziehungen
bullet Ausbuchung

Diese Sitzung findet zusätzlich zu der bereits zuvor angekündigten Sondersitzung am Freitag, den 16. Oktober statt – und zusätzlich zu der regulären Boardsitzung vom 19.-23. Oktober 2009.

 

9. Oktober 2009: Prüfung von Fair-Value-Bewertungen
Der Ständige Beratende Ausschuss der US-amerikanischen Aufsichtsbehörde für Wirtschaftsprüfungsgesellschaften (Public Company Accounting Oversight Board, PCAOB) wird am 14. und 15. Oktober 2009 in Washington tagen. Die PCAOB hat eine Unterlage zur Vorbereitung mit dem Titel Prüfung von Fair-Value-Bewertungen und die Verwendung von Arbeiten eines Spezialisten freigegeben (in englischer Sprache, 108 KB). In diesem Papier werden Prüfungssachverhalte in Bezug auf Fair-Value-Maße und Angaben des beizulegenden Zeitwerts untersucht, einschließlich derer, die nach IFRS 7 Finanzinstrumente: Angaben gefordert werden.

 

9. Oktober 2009: Strategischer Plan der US-amerikanischen SEC für 2010-2015

Die US-amerikanische Wertpapier- und Börsenaufsichtsbehörde (Securities and Exchange Commission, SEC) hat den Entwurf ihres strategischen Plans für die Geschäftsjahre 2010 bis 2015 mit der Bitte um Stellungnahme veröffentlicht. Das Dokument enthält Entwürfe des Auftrags der SEC, ihrer Absichten, strategischer Ziele, Kerninitiativen sowie Leistungsmaße für die Geschäftsjahre 2010 bis 2015. In dem Entwurf werden über 70 Initiativen dargestellt, die dazu dienen, die wesentlichen strategischen Ziele der Kommission zu unterstützen. Im Hinblick auf die Bilanzierung gehören zu den Ziele die Unterstützung eines einzigen Satzes globaler Bilanzierungsstandards und eine Unterstützung der laufenden Arbeiten von FASB und IASB zur Konvergenz. Die Übernahme der IFRS für eine Anwendung durch inländische, bei der SEC registrierte Unternehmen ist kein spezielles Ziel. Den strategischen Plan der SEC für 2010 bis 2015 können Sie hier herunterladen (in englischer Sprache, 441 KB). Stellungnahmen werden bis zum 16. November 2009 über strategicplan@sec.gov erbeten.

Hier ist die von der SEC vorgeschlagene Zielsetzung in Bezug auf die Bilanzierung:

Infolge des zunehmend globalen Wesens der Kapitalmärkte wird die Aufsichtsbehörde eine qualitativ hochwertige Rechnungslegung weltweit fördern, indem sie u.a. einen einzigen Satz qualitativ hochwertiger globaler Bilanzierungsstandards unterstützt und die anhaltenden Konvergenzbemühungen von FASB und International Accounting Standards Board fördert.

 

9. Oktober 2009: IASB schließt Änderung an IAS 32 bezüglich 'Bezugsrechten' ab
Der International Accounting Standards Board hat eine Änderung an IAS 32 Finanzinstrumente: Ausweis abgeschlossen. Mit der Änderung wird die Bilanzierung von Bezugsrechten geregelt (Rechte, Optionen oder Optionsscheinen), die in einer anderen als der funktionalen Währung des Emittenten denominiert sind. Zuvor wurden solche Rechte als derivative Verbindlichkeiten bilanziert. Gleichwohl wird mit der Änderung gefordert, dass Rechte, Optionen oder Optionsscheine auf den Erwerb einer festen Anzahl eigener Eigenkapitalinstrumente eines Unternehmens gegen einen festen Geldbetrag jedweder Währung Eigenkapitalinstrumente darstellen – unabhängig von der Währung, auf die der Ausübungspreis lautet –, falls das Unternehmen die Rechte, Optionen oder Optionsscheine allen seinen bestehenden Anteilseignern in derselben Klasse nicht-derivativer Eigenkapitalinstrumente proportional zu deren Beteiligungsquote anbietet. Die Änderung tritt für Geschäftsjahre in Kraft, die am oder nach dem 1. Februar 2010 beginnen, wobei eine frühere Anwendung zulässig ist. Die Presseerklärung des IASB können Sie hier herunterladen (in englischer Sprache, 98 KB).

 

8. Oktober 2009: Zusätzliche IASB-Boardsitzung am 16. Oktober

Der IASB hat bekanntgegeben, dass der Board am Freitag, den 16. Oktober 2009 eine zusätzliche Sitzung abhalten wird, um sein Projekt zur Ablösung von IAS 39 zu erörtern. Die Sitzung wird von 12 bis 16 Uhr stattfinden; sie ist öffentlich und wird live im Internet übertragen. Die genauen Tagesordnungspunkte wurden noch nicht bekanntgegeben, werden aber einen oder mehrere der folgenden Themen beinhalten:

bullet Finanzinstrumente: Klassifizierung und Bewertung
bullet Wertminderung und Risikovorsorge
bullet Bilanzierung von Sicherungsbeziehungen
bullet Ausbuchung

 

8. Oktober 2009: DRSC-Quartalsbericht Q3/2009
Der Bericht des DRSC zum 3. Quartal 2009, der in strukturierter Form über aktuelle Aktivitäten von IASB und IFRIC, anderer Organisationen wie insbesondere EFRAG sowie des DRSC (DSR/RIC) informiert, kann ab sofort von der Internetseite des DRSC heruntergeladen werden.

 

7. Oktober 2009: Mitschrift von der IASB-Sitzung am 6. Oktober 2009
Der IASB hielt am Dienstag, den 6. Oktober 2009 eine außerordentliche Boardsitzung in London ab. Die Übersetzung der vorläufigen und inoffiziellen Mitschrift der Sitzung, die Beobachter von Deloitte angefertigt haben, finden Sie hier.

 

7. Oktober 2009: Accounting Roundup – drittes Quartal 2009 im Rückblick

Wir haben den Newsletter Accounting Roundup: Drittes Quartal 2009 im Rückblick, der von der Accounting Standards and Communications Group unserer amerikanischen Kollegen erstellt wird, eingestellt (36 Seiten, 384 KB). Dieser Newsletter enthält knappe Beschreibungen der Verlautbarungen, die die Bilanzierung, die Finanzberichterstattung und die Corporate Governance beeinflussen und im dritten Quartal 2009 von Standardsetzern und Regulatoren wie dem FASB, der EITF, der ACIPA, der SEC, dem FASAB, dem PCAOB, dem GASB, dem IASB, IFRIC und dem IAASB herausgegeben wurden. Diese vierteljährliche Rückschau enthält Beitrag, die erforderlichenfalls angepasst wurden, aus den Ausgaben von Accounting Roundup, die im Juli und August 2009 veröffentlicht wurden, sowie neue Beiträge für den Monat September. Ferner gibt es Informationen zu kommenden Dbriefs-Internetsendungen. Zurückliegende Ausgaben finden Sie hier. Nachrichten mit internationalen und IFRS-bezogenen Entwicklungen, die in dieser Ausgabe von Accounting Roundup behandelt werden, beinhalten:

bullet IASB schlägt Verbesserungen bei der Bilanzierung von Finanzinstrumenten vor
bullet IASB schlägt Leitlinien zur Klassifizierung von Bezugsrechten vor
bullet IFRIC schlägt Interpretation zur Tilgung finanzieller Verbindlichkeiten durch Eigenkapitalinstrumente vor
bullet IASB gibt IFRS für kleine und mittelgroße Unternehmen heraus
bullet IASB ändert die rückwirkende Anwendung des IFRS für erstmalige Anwender
bullet IASB schlägt Leitlinien zu preisregulierten Geschäften vor
bullet IASB schlägt Änderungen im Rahmen seines Projekts jährlicher Verbesserungen vor
bullet Treuhänder der IASC-Stiftung veröffentlichen Vorschläge für eine verbesserte Rechenschaft und Einbindung der Adressaten
bullet CAQ veröffentlicht Leitfaden zu den IFRS

 

7. Oktober 2009: IFRS Insights-Newsletter

Wir haben die Ausgabe Juli/August 2009 des IFRS Insights-Newsletters unserer amerikanischen Kollegen eingestellt (in englischer Sprache, 135 KB). In den IFRS Insights stellen wir die jüngsten Entwicklungen bei den IFRS vor, geben Praxishinweise für Unternehmen, die sich mit den IFRS befassen, Aktualisierungen des regulatorischen Umfelds und Quellenhinweise auf relevante Werkzeuge und Ressourcen. In dieser Ausgabe geht es um:

bullet einen Überblick über den unlängst vom IASB herausgegebenen IFRS für kleine und mittelgroße Unternehmen
bullet einen Beitrag über IFRS für Versicherungsunternehmen und einen Blick auf die Bilanzierungslandschaft dieser Branche
bullet einen kurzen Überblick über International Accounting Standard 19 Leistungen an Arbeitnehmer
bullet Ergebnisse einer IFRS-Umfrage zu nicht börsennotierten Unternehmen

 

7. Oktober 2009: Deloitte-Newsletter zum IFRS für KMU in spanischer Sprache

Unsere kolumbianischen Kollegen veröffentlichen eine Reihe spanischsprachiger Broschüren zum neuen IFRS für KMU. Die Merkblätter Nr. 1 bis 12 hatten wir bereits zuvor eingestellt – die Links finden Sie hier. Wir haben nun auch die Ausgabe Nr. 13 eingestellt:

bullet In Merkblatt Nr. 13 (6. Oktober 2009) wird Abschnitt 17 des IFRS für KMU behandelt, der der Bilanzierung von Sachanlagen gewidmet ist. Laden Sie sich Bulletin Nr. 13 herunter (in spanischer Sprache, 215 KB).

Weitere Materialien in spanischer Sprache finden Sie hier.

 

7. Oktober 2009: Fragebogen zur Befolgung der IFRS für 2009

Das IFRS Global Office von Deloitte hat den Fragebogen zur Befolgung der IFRS für 2009 veröffentlicht. In diesem 347 Seiten umfassenden Fragebogen werden die Ansatz- und Bewertungsvorschriften in den IFRS, die bis zum 30. Juni 2009 herausgegeben worden sind, zusammengefasst. Er kann verwendet werden, um bei der Erwägung der Befolgung dieser Verlautbarungen behilflich zu sein. Er stellt aber keinen Ersatz für Ihr Verständnis dieser Verlautbarungen und den Gebrauch Ihres Ermessens dar. Es wird unterstellt, dass die Nutzer dieses Fragebogens ein eingehendes Verständnis der Vorschriften besitzen und sich an den Text halten – soweit erforderlich –, um bestimmte Posten in diesem Fragebogen zu erwägen. Die Posten in diesem Fragebogen enthalten Querverweise auf die entsprechenden Abschnitte in den IFRS. Folgende Fassungen in englischer Sprache können Sie herunterladen:

bullet Fragebogen zur Befolgung der IFRS 2009 – Word-Fassung (730 KB).
bullet Fragebogen zur Befolgung der IFRS 2009 – PDF-Fassung (2.184 KB).

Es besteht ein ständiger Link auf der Seite mit Musterabschlüssen auf IAS Plus.com.

Mit diesem Fragebogen werden die Ausweis- und Angabevorschriften in den IFRS nicht behandelt – wir verweisen Sie hierfür auf die eigenständige IFRS-Checkliste der Ausweis- und Angabevorschriften für 2009.

Dieser Fragebogen ist für die Verwendung bei der Beurteilung von Ansatz und Bewertung in Abschlüssen geeignet, die in Übereinstimmung mit den IFRS für Geschäftsperioden erstellt wurden, die am 1. Januar 2009 beginnen. Er ist grundsätzlich nicht sachgerecht für eine Anwendung auf frühere Rechnungslegungsperioden – diesbezüglich verweisen wir sie auf frühere Fassungen dieses Fragebogens, die sie auf der entsprechenden Seite mit Musterabschlüssen auf IAS Plus.com finden.

 

7. Oktober 2009: Internetsendungen des IASB zu Finanzinstrumenten
Der IASB wird Internetsendungen zum seinem Projekt zur Ablösung von IAS 39 Finanzinstrumente: Ansatz und Bewertung am 8. Oktober 2009 zweimal abhalten. Beiden Präsentationen schließt sich eine kurze Frage-und-Antwort-Runde an, bei der registrierte Teilnehmer Fragen über die Online-Werkzeuge einreichen können:
bullet Thema der Internetsendung: Finanzinstrumente - Ablösung von IAS 39
bullet Datum und Uhrzeit: Donnerstag, 8. Oktober 2009, 11:00 Uhr und erneut um 15:00 Uhr
bullet Redner: Mitarbeiter des IASB-Stabs
bullet weiterführende Hinweise und Registrierung (Link auf die Internetseite des IASB)
bullet Projektseiten auf IAS PLUS:
bullet Finanzinstrumente: Klassifizierung und Bewertung
bullet Wertminderung und Risikovorsorge
bullet Bilanzierung von Sicherungsbeziehungen
bullet Ausbuchung

 

6. Oktober 2009: SEC verschiebt Berichte über interne Kontrollen für kleine Unternehmen
Die US-amerikanischen Wertpapier- und Börsenaufsichtsbehörde (Securities and Exchange Commission, SEC) hat nicht am beschleunigten Verfahren teilzunehmenden, bei ihr registrierten Unternehmen (kleine börsennotierte Unternehmen mit einem Streubesitz unter 75 Millionen US-Dollar) einen weiteren Aufschub für die Befolgung der Vorschriften im Abschnitts 404(b) des Sarbanes-Oxley Act von 2002 gewährt. In Abschnitt 404 werden börsennotierte Unternehmen und deren unabhängige Prüfer verpflichtet, der Öffentlichkeit gegenüber Bericht über die Wirksamkeit der internen Kontrollen eines Unternehmens zu erstatten. Mit dem Aufschub müssen nicht am beschleunigten Verfahren teilnehmende Unternehmen nunmehr eine Prüfungsbescheinigung in ihrem Abschluss erst für Geschäftsjahre beibringen, die am oder nach dem 15. Juni 2010 enden. Das Datum des Inkrafttretens war zuvor auf Geschäftsjahre festgelegt worden, die am oder nach dem 15. Dezember 2009 enden. Die Presseerklärung der SEC können Sie hier einsehen (in englischer Sprache).

 

6. Oktober 2009: Deloitte-Newsletter zum beizulegenden Zeitwert in spanischer Sprache

Unsere kolumbianischen Kollegen haben die spanische Übersetzung des nachfolgenden Heads Up- Newsletters unserer amerikanischen Kollegen veröffentlicht:

bullet Boletín Heads Up Volumen 16, No. 30, Septiembre 2009: FASB propone mejoramiento de las revelaciones sobre las mediciones hechas a valor razonable (163 KB)
Spanische Fassung von Heads Up 16. Jahrgang, 30. Ausgabe, September 2009: FASB schlägt verbesserte Angaben über die Bewertung zum beizulegenden Zeitwert vor (in englischer Sprache, 96 KB)

Unsere spanischsprachigen Veröffentlichungen finden Sie hier.

 

6. Oktober 2009: CPA-Prüfung wird ab 2011 auch IFRS beinhalten
Ab dem .1 Januar 2011 werden in der zentralen Wirtschaftsprüferprüfung in den Vereinigten Staaten auch IFRS-Kenntnisse abgeprüft. Nach den neuen englischsprachigen Inhalts- und Kenntnisbeschreibungen für die zentrale CPA-Prüfung (262 KB) wird von den Kandidaten verlangt 'die Unterschiede zwischen Abschlüssen, die nach US-GAAP erstellt sind, und Abschlüssen, die nach den IFRS erstellt sind, identifizieren und verstehen zu können'. Die Kandidaten werden auch beweisen müssen, dass sie Probleme, die sich bei der erstmaligen Anwendung der IFRS ergeben können, lösen können.

 

6. Oktober 2009: Wir nehmen Stellung zu IFRIC D25

Wir haben unsere Stellungnahme zum Interpretationsentwurf D25 Tilgung finanzieller Verbindlichkeiten mit Eigenkapitalinstrumenten an IFIRC übermittelt. Der Entwurf war am 6. August 2009 veröffentlicht worden. In dem Entwurf geht es um die sachgerechte Bilanzierung nach IFRS, wenn ein Gläubiger sich bereiterklärt, Aktien oder andere Eigenkapitalinstrumente eines Unternehmen im Gegenzug für eine vollständige oder teilweise Tilgung einer finanziellen Verbindlichkeit anzunehmen. In IFRIC D25 wird vorgeschlagen – und wir stimmen dem in unserer Stellungnahme zu –, dass

bullet Eigenkapitalinstrumente eines Unternehmen Teil jedweder "gezahlten Gegenleistung" zur Tilgung einer finanziellen Verbindlichkeit sind;
bullet die Eigenkapitalinstrumente entweder mit ihrem beizulegenden Zeitwert zu bemessen sind oder mit dem beizulegenden Zeitwert der getilgten finanziellen Verbindlichkeit, welche auch immer verlässlicher zu ermitteln ist;
bullet jedweder Unterschiedsbetrag zwischen dem Buchwert der getilgten finanziellen Verbindlichkeit und der Erstbewertung dieser Eigenkapitalinstrumente im Periodenergebnis des Unternehmens zu erfassen ist.

Unsere Stellungnahme zu IFRIC D25 Tilgung finanzieller Verbindlichkeiten mit Eigenkapitalinstrumenten können Sie hier herunterladen (in englischer Sprache, 22 KB). Alle zurückliegenden Stellungnahmen finden Sie hier.

 

6. Oktober 2009: IAASB-Leitlinien zur Einführung der ISA
Der International Auditing and Assurance Standards Board (IAASB) hat eine Reihe an ISA-Modulen freigegeben, in denen es um einige der neuen und umfassender überarbeiteten Internationalen Prüfungsstandards International Standards on Auditing, ISA) geht. Jedes Modul verbindet ein kurzes Video mit einem Foliensatz sowie unterstützenden Angaben, in denen der Kern der Prinzipien und wesentliche Änderungen in den einzelnen ISA erläutert werden; die schließt Auswirkungen für die Prüfung kleiner und mittelgroßer Unternehmen ein. Die Presseerklärung von IFAC, in der Links auf die Leitlinienmodule enthalten sind, finden Sie hier.

 

5. Oktober 2009: IFRS-Checkliste zu Ausweis- und Angabevorschriften 2009 in englischer Sprache

Wir die englischsprachige Fassung von Deloittes IFRS-Checkliste zu Ausweis- und Angabevorschriften 2009 sowohl als Word- als auch als PDF-File eingestellt. Die Checkliste ist so formatiert, dass sie ein Festhalten der Durchsicht eines Abschlusses ermöglicht, mit Platzhaltern zur von ja/nein/nicht anwendbar für jeden Ausweis- und Angabeposten. Laden Sie sich die englischsprachigen Dokumente herunter:

bullet IFRS-Checkliste zu Ausweis- und Angabevorschriften 2009 (Word-Version) (gezipptes Word-File, 431 KB).
bullet IFIFRS-Checkliste zu Ausweis- und Angabevorschriften 2009 (PDF-Version) (596 KB)

Eine vollständige Auflistung der IFRS-Musterkonzernabschlüsse und damit verbundener Checklisten finden Sie hier.

 

5. Oktober 2009: Ergebnisse der 36. RIC-Sitzung
Das Rechnungslegungs Interpretations Committee (RIC) des Deutschen Rechnungslegungs Standards Committee (DRSC) hat am 17. September 2009 seine 36. Sitzung in Berlin abgehalten. Im RIC-Ergebnisbericht werden die wesentlichen Beschlüsse wiedergegeben, die im Rahmen dieser Sitzung getroffen wurden.

 

4. Oktober 2009: Schwerpunkte betreffend Durchsicht der Jahresabschlüsse 2009 der Schweizer Börse

Die SIX Swiss Exchange hat die Mitteilung Nr. 5/2009 herausgegeben, die die Schwerpunkte betreffend Durchsicht der Jahresabschlüsse 2009 beinhaltet. Die SIX Exchange Regulation beabsichtigt, bei der Durchsicht der Jahresabschlüsse für das Geschäftsjahr 2009 insbesondere die Einhaltung der folgenden IFRS-Bestimmungen zu überwachen:

bullet A. Bewertung und Offenlegung von Finanzinstrumenten (IAS 39/IFRS 7)
bullet B. Ausweis der Geschäftssegmente (IFRS 8/IAS 36)

Die Zulassungsstelle der SIX Swiss Exchange hat ferner ihr Rundschreiben Nr. 2 aktualisiert, in welchem IFRS-Sachverhalte aufgeführt werden, die in der Vergangenheit zu Diskussionen oder Maßnahmen gegen Emittenten geführt haben.

 

4. Oktober 2009: IFRS-Musterabschluss für 2009

Wir haben den IFRS-Musterabschluss für 2009 von Deloitte eingestellt (in englischer Sprache, 702 KB). Diese Einstellung ist eine Vorabversion des Musterkonzernabschlusses, was bedeutet, dass er noch nicht das endgültige Aussehen oder Umschläge hat. Wir erwarten, die endgültige Fassung Ende Oktober 2009 einstellen zu können.

IFRS-Musterabschluss für 2009 – was ist neu

In diesem Musterkonzernabschluss 2009 haben wir die Auswirkungen der Anwendung einer Reihe neuer und geänderter Standards und Interpretation veranschaulicht:

bullet IAS 1 (wie 2007 überarbeitet) Darstellung des Abschlusses
bullet IFRS 8 Geschäftssegmente
bullet Verbesserung der Angaben zu Finanzinstrumenten (Änderungen an IFRS 7 Finanzinstrumente: Angaben)
bullet Änderungen an IFRS 5 Zur Veräußerung gehaltene langfristige Vermögenswerte und aufgegebene Geschäftsbereiche (vor dem Datum des Inkrafttretens 1. Januar 2010 vorzeitig angewendet)
bullet Änderungen an IAS 7 Aufstellung der Zahlungsströme (vor dem Datum des Inkrafttretens 1. Januar 2010 vorzeitig angewendet)
bullet IFRS 3 (wie 2008 überarbeitet) Unternehmenszusammenschlüsse
bullet IAS 27 (wie 2008 überarbeitet) Konzern- und separate Abschlüsse
bullet IAS 28 (wie 2008 überarbeitet) Beteiligungen an assoziierten Unternehmen
bullet IFRIC 13 Kundenbindungsprogramme
bullet Änderungen an IAS 38 Immaterielle Vermögenswerte (Teil der 'Verbesserungen an den IFRS 2008')
bullet Änderungen an IAS 40 Als Finanzinvestition gehaltene Immobilien (Teil der 'Verbesserungen an den IFRS 2008')
bullet Änderungen an IAS 20 Bilanzierung und Darstellung von Zuwendungen der öffentlichen Hand (Teil der 'Verbesserungen an den IFRS 2008')
bullet Änderungen an IAS 39 Finanzinstrumente: Ansatz und Bewertung und IFRS 7 Finanzinstrumente: Angaben hinsichtlich Umklassifizierungen finanzieller Vermögenswerte

Die folgenden neuen und geänderten Standards und Interpretationen wurden in diesem Musterabschluss ebenfalls übernommen. Allerdings hatte ihre Anwendung keine bedeutende Auswirkung auf die dargestellten Beträge, könne aber die Bilanzierung zukünftiger Geschäftsvorfälle oder Vereinbarungen beeinflussen:

bullet Änderungen an IFRS 1 Erstmalige Anwendung der International Financial Reporting Standards und IAS 27 Konzern- und separate Abschlüsse – Abschaffungskosten einer Beteiligung an einem Tochter-, gemeinschaftlich kontrollierten oder assoziierten Unternehmen
bullet Änderungen an IFRS 2 Anteilsbasierte Vergütungen – Ausübungsbedingungen und Annullierungen
bullet IAS 23 (wie 2007 geändert) Fremdkapitalkosten
bullet Änderungen an IAS 32 Finanzinstrumente: Darstellung und IAS 1 Darstellung des Abschlusses - Kündbare Finanzinstrumente und bei Liquidation entstehende Verpflichtungen
bullet Änderungen an IAS 39 Finanzinstrumente: Ansatz und Bewertung – zulässige Grundgeschäfte
bullet IFRIC 15 Vereinbarungen über die Errichtung von Immobilien
bullet IFRIC 16 Absicherungen einer Nettoinvestition in einen ausländischen Geschäftsbetrieb
bullet IFRIC 17 Sachausschüttungen an Eigentümer (vor dem Datum des Inkrafttretens 1. Juli 2009 vorzeitig angewendet)
bullet IFRIC 18 Übertragungen von Vermögenswerten von Kunden (vor dem Datum des Inkrafttretens 1. Juli 2009 vorzeitig angewendet)
bullet Verschiedene Verbesserungen an den IFRS (2008)
bullet Verschiedene Verbesserungen an den IFRS (2009)

Eine vollständige Auflistung der IFRS-Musterkonzernabschlüsse und damit verbundener Checklisten finden Sie hier.

 

4. Oktober 2009: Neuer Global IFRS and Offerings Services-Newsletter erschienen

Auf IAS Plus.com haben wir die Ausgabe Juni-August 2009 des Global IFRS and Offerings Services (GIOS)-Newsletters zum Herunterladen bereitgestellt (in englischer Sprache, 182 KB), in der die aktuellen Geschehnisse bis einschließlich 15. August zusammengefasst sind. Global IFRS and Offerings Services ist ein internationales Team von Deloitte-Praxisexperten, die nicht-amerikanischen Unternehmen und nicht-amerikanischen Beratungsteams bei der Anwendung US-amerikanischer und internationaler Rechnungslegungsstandards (d.h. US GAAP und IFRS) und bei der Befolgung der SEC-Berichtsanforderungen behilflich sind. Der GIOS-Newsletter ist eine Aktualisierung der relevanten Rechnungslegungsvorschriften, aufsichtsrechtlicher und anderer Themen, Internetsendungen und Publikationen mit Links zu den Quellen. Frühere Ausgaben finden Sie hier (in englischer Sprache).

In dieser Ausgabe des GIOS-Newsletters:

IFRS-Sachverhalte

bullet IASB gibt Standardentwurf zur Bewertung zum beizulegenden Zeitwert heraus
bullet IASB gibt IFRS für kleine und mittelgroße Unternehmen heraus
bullet IASB ersucht Rückmeldungen zum Wertminderungsmodell
bullet IASB veröffentlicht Diskussionspapier zur Bilanzierung des Kreditrisikos bei der Bewertung von Schulden
bullet IASB ändert Bilanzierung für anteilsbasierte Vergütungen
bullet IASB schlägt Leitlinien zur Lageberichterstattung vor
bullet IASB gibt Standardentwurf heraus und FASB beginnt mit Beratungen zu den neuen Klassifizierungs- und Bewertungsvorschriften für finanzielle Vermögenswerte und Verbindlichkeiten
bullet IASB schlägt Leitlinien für preisregulierte Tätigkeiten vor
bullet IASB ändert die rückwirkende Anwendung beim IFRS für erstmalige Anwender
bullet Tipps zur Anwendung der IFRS
bullet IFRS-Werkzeuge

US GAAP-Sachverhalte

bullet FASB gibt Standardentwurf zur Angaben bezüglich der Risikovorsorge für Kreditverluste heraus
bullet Aktualisierter Fahrplan zur Bilanzierung von Unternehmenszusammenschlüssen freigegeben
bullet Anwendungssachverhalte bei Standard Nr. 167 – Einblicke für die Branche der Asset Manager
bullet EITF verabschiedet Leitlinien zu Wertpapierleihen mit eigenen Anteilen in Erwartung einer Emission von Wandelschuldverschreibungen
bullet EITF gibt Beschlüsse zur Veröffentlichung zu Erlösvereinbarungen mit mehreren durchzuführenden Arbeiten und Erlöserfassung bei Software heraus
bullet Sachverhalte D-110 bekanntgegeben
bullet Abteilung Unternehmensfinanzierung der SEC aktualisiert Rechnungslegungshandbuch
bullet Neuer Fahrplan zur SEC-Rechnungslegung für Unternehmenszusammenschlüsse und damit in Beziehung stehende Themen freigegeben
bullet FASB führt Erörterungen zu Finanzinstrumenten fort und fällt Beschlüsse zur Darstellung
bullet Höhepunkte der Aprilsitzung 2009 des Regulierungsausschusses der SEC freigegeben
bullet Höhepunkte der Junisitzung 2009 des Regulierungsausschusses der SEC freigegeben

Sonstige Sachverhalte

bullet PCAOB verabschiedet neuen Standard zur Überprüfung der Auftragsqualität
bullet SEC schlägt Regel zu Angaben bei kommunalen Wertpapieren vor
bullet SEC gibt endgültige Regel hinsichtlich Verabschiedung des aktualisierten Handbuchs für EDGAR-Einreicher heraus
bullet SEC schlägt Angaberegeln zu Mitbestimmung bei der Vergütung und zu Stimmrechtsvollmachten vor und genehmigt Regelung zu im Ermessen von Brokern stehenden Stimmrechtsausübungen
bullet AICPA gibt Entwurf zu Qualitätskontrollstandards heraus
bullet Beratungsgruppe zur Finanzmarktkrise gibt Abschlussbericht heraus
bullet Beratender Anlegerausschuss der SEC legt sein Arbeitsprogramm fest
bullet FASB antwortet auf Empfehlungen des CIFiR
bullet Abteilung für Unternehmensfinanzierung der SEC gibt Auslegungen zu Befolgung und Angaben heraus

 

2. Oktober 2009: Rechnungslegung kleiner und mittelgroßer Unternehmen in der Schweiz
Die Schweizer Stiftung für Fachempfehlungen zur Rechnungslegung (FER) hat in Zusammenarbeit mit dem Institut für Rechnungswesen und Controlling der Universität Zürich eine Studie durchgeführt, in der mit einer umfassenden Erhebung den Stand der Rechnungslegung kleiner und mittelgroßer Unternehmen in der Schweiz ermittelt wird. 4.848 kleine und mittelgroße Unternehmen ohne Kotierung (Börsennotierung) wurden angeschrieben. Davon haben 849 an der Befragung teilgenommen (17.5%). Ergänzt wurde die Erhebung um 55 Unternehmen mit Kotierung am Domestic Standard SIX Swiss Exchange oder an der BX Berne eXchange. Die Rücklaufquote betrug 36.4%. Einige Ergebnisse der Studie:

Rechnungslegung und Informationsstand

bullet 71% der befragten Unternehmen orientieren ihre Rechnungslegung ausschließlich an den gesetzlichen Bestimmungen.
bullet Mit zunehmender Unternehmensgröße erhöht sich der Anteil der Anwender eines anerkannten Rechnungslegungsstandards (Swiss GAAP FER, IFRS oder US GAAP). So basieren 16% der Unternehmen mit 50 bis 249 Mitarbeitenden, 31% der Unternehmen mit 250 bis 500 Mitarbeitenden und 38% der Unternehmen mit mehr als 500 Mitarbeitenden ihr Accounting auf den Swiss GAAP FER.
bullet Unternehmen mit Kotierung wenden Swiss GAAP FER (85%) und IFRS (15%) an.
bullet 67% der Unternehmen ohne Kotierung verzichten auf eine aktive Informationsbeschaffung bezüglich der Entwicklung der Rechnungslegung.
bullet 90% der mittelgroßen Unternehmen mit Kotierung bestätigen, dass sie aktiv Informationen zur Rechnungslegung beschaffen.

Zukünftige Entwicklungen

bullet Über die Bestrebungen zur Neuregelung der gesetzlichen Bestimmungen zur Rechnungslegung sind 70% der Unternehmen ohne Kotierung orientiert.
bullet Nur 31% der Unternehmen, die ausschließlich die gesetzlichen Bestimmungen anwenden, begrüßen diese Entwicklung.
bullet Grundsätzlich sprechen sich 73% der befragten Unternehmen ohne Kotierung für einen Rechnungslegungsstandard aus, der sich an ihren Bedürfnissen ausrichtet.
bullet Mit dem neuen IFRS für KMU haben sich 10% der Unternehmen ohne Kotierung befasst, jedoch nur 9% der Swiss GAAP FER-Anwender befürworten den IFRS für KMU als eine Alternative zu Swiss GAAP FER.
bullet Die Vorteile von Swiss GAAP FER werden in der geringeren Komplexität (72%), im begrenzteren Umfang (69%) und im niedrigeren Umsetzungsaufwand (65%) gesehen.
Die vollständige Studie steht kostenfrei auf der Internetseite der FER zur Verfügung (1.648 KB). Die Presseerklärung zur Studie finden Sie hier (15 KB). Weitere Informationen zur Rechnungslegung in der Schweiz finden Sie auf unserer IAS PLUS-Länderseite Schweiz.

 

2. Oktober 2009: Vernehmlassung zu E-PS 880 und PS-Neuausgabe

Die Schweizer Treuhand-Kammer hat die öffentliche Vernehmlassung zu zwei Verlautbarungen eröffnet. Zweck des neu erarbeiteten E-PS 880 ist die Aufstellung von Grundsätzen und Erläuterungen für die Prüfstelle bei einem Auftrag zur Prüfung von öffentlichen Kaufangeboten sowie zu Form und Inhalt der Berichte, die die Prüfstelle im Zusammenhang mit solchen Aufträgen erstattet. Des Weiteren haben die Neuregelung der Revision sowie das Revisionsaufsichtsgesetz eine Überarbeitung diverser Schweizer Prüfungsstandards (PS) notwendig gemacht. Angepasst wurden die schweizerischen Besonderheiten in PS 120, PS 200, PS 210, PS 220, PS 240, PS 250, PS 290, PS 560, PS 570, PS 580, PS 620 sowie PS 800, die ansonsten den internationalen Prüfungsstandards mit Stand 30. Juni 2003 entsprechen. Umfassend revidiert wurden hingegen PS 260 sowie PS 700, um die gesetzgeberischen Vorgaben in Bezug auf den umfassenden Bericht an den Verwaltungsrat sowie den zusammenfassenden Bericht an die Generalversammlung angemessen und praxisgerecht zu berücksichtigen. Vernehmlassungsfrist ist jeweils der 13. November 2009.

bullet E-PS 880
bullet Entwurf zur Vernehmlassung (230 KB)
bullet Begleitschreiben zur Vernehmlassung (211 KB)
bullet PS-Neuausgabe
bullet Entwurf zur Vernehmlassung (1,43 MB)
bullet Begleitschreiben zur Vernehmlassung (207 KB)

 

2. Oktober 2009: Entwurf einer Stellungnahme zu den Unabhängigkeitsvorschriften
Das Institut Österreichischer Wirtschaftsprüfer (IWP) verabschiedete einen Entwurf zu einer Stellungnahme "Einzelfragen zu den Unabhängigkeitsvorschriften nach dem Unternehmensgesetzbuch (UGB) idF Unternehmensrechts-Änderungsgesetz 2008 (URÄG 2008)" (116 KB). Mit der Stellungnahme wird auf ausgewählte Fragestellungen und Fallbeispiele eingegangen, die im Zusammenhang mit der Beurteilung der Unabhängigkeit des Abschlussprüfers von praktischer Bedeutung sind.

 

2. Oktober 2009: EFRAG Update September 2009 erschienen

Die Europäische Beratungsgruppe für Rechnungslegung (European Financial Reporting Advisory Group, EFRAG) hat die Septemberausgabe 2009 des EFRAG Update-Newsletters veröffentlicht. Darin werden die Erörterungen des Fachexpertenausschusses (Technical Experts Group, TEG) des letzten Monats zusammengefasst.

bullet EFRAG Update-Newsletter vom September 2009 (in englischer Sprache, 384 KB)

 

2. Oktober 2009: Wichtige Änderung bei der Erlöserfassung in den USA
Unsere US-amerikanischen Kollegen haben einen Heads Up-Newsletter herausgegeben (in englischer Sprache, 187 KB), in dem der kürzlich veröffentlichte Sachverhalt 08-1 Erlösvereinbarungen mit mehreren durchzuführenden Arbeiten der Emerging Issues Task Force (EITF) des FASB erläutert wird, der die Bilanzierung der Erlöserfassung von Vereinbarungen mit mehreren durchzuführenden Arbeiten erheblich verändern wird. Unternehmen werden in der Lage sein, einzeln durchzuführende Arbeiten bei vielen weiteren Erlösvereinbarungen separat zu bilanzieren. Durch Streichung der Vorschrift, dass die Unternehmen objektive und verlässliche Hinweise auf den beizulegenden Zeitwert bei der separaten Bilanzierung der zu erbringenden Arbeiten verwenden müssen, erwartet die EITF, dass die Erlöserfassung sich mehr der wirtschaftlichen Realität bestimmter Erlösvereinbarungen anpasst.
Sachverhalt 08-1 ersetzt alle Verweise auf den 'beizulegenden Zeitwert' in ASC 605-25 (FASB-Kodifizierungsabschnitt, der sich auf mehrere durchzuführende Arbeiten bezieht) durch Verweise auf den 'Veräußerungspreis', um klarzustellen dass der Veräußerungspreisbetrag in Sachverhalt 08-1 kein Marktteilnehmerbetrag ist wie in ASC 820 (vormals bekannt als SFAS 157) vorgeschrieben. Der Veräußerungspreis eines Postens ist ein unternehmensspezifischer Wert, der den Betrag widerspiegelt, zu dem das Unternehmen einem Kunden in einem eigenständigen Geschäftsvorfall diesen Posten verkaufen würde.
Sachverhalt 08-1 ist prospektiv auf alle Erlösvereinbarungen anzuwenden, die in Geschäftsjahren, die am oder nach dem 15. Juni 2010 beginnen, eingegangen oder wesentlich verändert werden, aber der Verkäufer kann entscheiden, ihn rückwirkend anzuwenden. Die IFRS enthalten Leitlinien zu mehreren durchzuführenden Arbeiten nicht in der Art wie in Sachverhalt 08-1, aber der IASB und der FASB arbeiten derzeit an einem gemeinsamen Projekt zur Erlöserfassung. Ein Diskussionspapier ist im Dezember 2008 herausgegeben worden.

 

2. Oktober 2009: NIIF para PYMES impreso en español se publica
Die gedruckte Version der spanischen Übersetzung des IFRS für KMU ist jetzt verfügbar. Norma Internacional de Información Financiera para Pequeñas y Medianas Entidades (NIIF para las PYMES) 2009 kann für £20 plus Versandkosten bestellt werden. Es gibt deutliche Nachlässe für Studenten, Vollzeitlehrkräfte und wissenschaftliche Institutionen, Besteller aus Ländern mit geringem oder mittleren Einkommen sowie Mengenrabatt. Weitere Informationen und die Möglichkeit zur Bestellung finden Sie auf der Internetseite des IASB.

 

2. Oktober 2009: Erinnerung an den Ablauf von Kommentierungsfristen – IFRIC D25

Wir erinnern daran, dass die Kommentierungsfrist zum Interpretationsentwurf IFRIC D25 Tilgung finanzieller Verbindlichkeiten durch Eigenkapitalinstrumente am 5. Oktober 2009 endet. Der Entwurf war am 6. August 2009 veröffentlicht worden. Er widmet sich der sachgerechten Bilanzierung nach den IFRS, wenn ein Kreditgeber bereit ist, Aktien des Unternehmens oder andere Eigenkapitalinstrumente zur vollständigen oder partiellen Tilgung der finanziellen Verbindlichkeit zu akzeptieren. In IFRIC D25 werden die folgenden Vorschläge unterbreitet:

bullet Die Eigenkapitalinstrumente des Unternehmens sind Teil der zur Tilgung der Verbindlichkeit geleisteten Gegenleistungen.
bullet Die Eigenkapitalinstrumente werden entweder zu ihrem beizulegenden Zeitwert oder mit dem beizulegenden Zeitwert der getilgten Verbindlichkeit bewertet, je nachdem, was verlässlicher ermittelt werden kann.
bullet Jegliche Differenz zwischen dem Buchwert der der getilgten finanziellen Verbindlichkeit und dem erstmaligen Bewertungsbetrag dieser Eigenkapitalinstrumente wird in der Gewinn- und Verlustrechnung der Periode erfasst.

 

1. Oktober 2009: Heads Up zur Sitzung der VRG am 22. September
Unsere US-amerikanischen Kollegen haben einen Heads Up-Newsletter herausgegeben (in englischer Sprache, 104 KB), in dem die Sitzung der Arbeitsgruppe zur Informationslieferung bezüglich Bewertungen (Valuation Resource Group, VRG) des FASB vom 22. September 2009 zusammengefasst wird. Die erörterten Themen beinhalteten den Entwurf des IASB zur Bewertung zum beizulegenden Zeitwert, die Bewertung von Sichteinlagen, der beizulegende Zeitwert von Schulden im Vergleich zum Nennwert von Schulden bei der Schätzung des beizulegenden Zeitwerts des Eigenkapitals eines Unternehmens und die vom FASB vorgeschlagene Aktualisierung eines Bilanzierungsstandards zur Verbesserung der Angaben über Bewertungen zum beizulegenden Zeitwert.

 

1. Oktober 2009: PCAOB schiebt die Berichterstattung durch Prüfungsgesellschaften auf
Die US-amerikanische Aufsichtsbehörde für Wirtschaftsprüfungsgesellschaften (Public Company Accounting Oversight Board, PCAOB) hat das Datum des Inkrafttretens der neuen Regeln und Vorschriften aufgeschoben, mit denen registrierten Prüfungsgesellschaften Berichterstattungspflichten auferlegt werden. Die Regeln und Vorschriften waren von der amerikanischen Wertpapier- und Börsenaufsicht SEC am 13. August 2009 verabschiedet worden und sollten ursprünglich zum 12. Oktober 2009 in Kraft treten. Weitere Informationen finden Sie in unserer Nachricht vom 15. August 2009. Die PCAOB schiebt das Datum des Inkrafttretens nun bis zum 31. Dezember 2009 auf, um technische Fragen zu klären, die sich im Zusammenhang mit dem Einsatz des neuen internetbasierten Systems der PCAOB für die Bearbeitung und Veröffentlichung der Einreichungen auf den neuen Formularen ergeben haben. Die Verschiebung hat keine zeitlichen Auswirkungen für die ersten Jahresberichte, die von den registrierten Unternehmen weiterhin zum 30. Juni 2010 für den 12-Monats-Zeitraum verlangt werden, der am 31. März 2010 endet. Die Presseerklärung der PCAOB in englischer Sprache finden Sie hier.

 

1. Oktober 2009: Wir nehmen Stellung zum Entwurf zum Pensionsabzinsungssatz
Deloitte hat beim IASB eine Stellungnahme zu dessen Entwurf ED 2009/10 Abzinsungssatz für Leistungen an Arbeitnehmer eingereicht, der am 20. August 2009 veröffentlicht worden war. In IAS 19 Leistungen an Arbeitnehmer ist vorgeschrieben, dass der Diskontierungssatz, den ein Unternehmen für die Bewertungen von Leistungen an Arbeitnehmer verwendet, in Anlehnung an Renditen für erstrangige, festverzinsliche Industrieanleihen zu bestimmen ist. Wenn es jedoch keinen liquiden Markt für erstrangige, festverzinsliche Industrieanleihen gibt, hat ein Unternehmen Marktrenditen für Regierungsanleihen zu verwenden. Die globale Finanzmarktkrise hat jedoch zu einer sich vergrößernden Spannweite zwischen Renditen aus Industrieanleihen und Renditen aus Regierungsanleihen geführt. Daher berichten Unternehmen mit ähnlichen Leistungsverpflichtungen gegenüber Arbeitnehmern diese zum Teil zu sehr unterschiedlichen Beträgen. Der IASB schlägt vor, die Vorschrift der Verwendung von Renditen aus Regierungsanleihe zu streichen. Stattdessen würden Unternehmen die Renditen aus erstrangigen, festverzinslichen Industrieanleihen schätzen. Vor dem Hintergrund der Dringlichkeit des Sachverhalts und dem begrenzten Umfang der vorgeschlagenen Änderungen hat der IASB eine verkürzte Kommentierungsfrist für den Entwurf vereinbart. Der IASB beabsichtigt, Unternehmen zu gestatten, die Änderungen aus diesem Entwurf für ihre Abschlüsse zum Dezember 2009 zu übernehmen. Weitere Informationen zum Entwurf finden Sie hier.

Übersetzung eines Auszugs aus unserer Stellungnahme zum Entwurf:

Wir glauben, dass es sachgerecht ist, dass der Board mit der vorgeschlagenen Änderung in Bezug auf die Bestimmung des Abzinsungssatzes für Verpflichtungen aus Leistungen an Arbeitnehmer fortfährt, während im Moment das allgemeine Prinzip für die Bestimmung dieses Abzinsungssatzes in Anlehnung an Marktrenditen hochwertiger Industrieanleihen bestehen bleibt. Die Dringlichkeit einer Maßnahme in diesem Fall wird durch die sich bedeutend vergrößernde Spannweite zwischen Renditen aus Industrieanleihen und Renditen aus Regierungsanleihen als Ergebnis der Finanzmarktkrise gerechtfertigt. Wie jedoch in unseren detaillierten Anmerkungen dargestellt wird, sind wir der Meinung, dass weitere Klarstellungen erforderlich sind, um sicherzustellen, dass die Änderung von den einzelnen Unternehmen einheitlich angewendet wird. Insbesondere sind wir der Meinung, dass der Board die Zielsetzung einer Schätzung des Abzinsungssatzes in Abwesenheit eines liquiden Markts für erstrangige Industrieanleihen eindeutig festlegen sollte.
Die vollständige Stellungnahme in englischer Sprache können Sie sich hier herunterladen (38 KB). Unsere früheren Stellungnahmen finden Sie hier.

 

1. Oktober 2009: Countdown-Newsletter von Deloitte Kanada zum Übergang auf IFRS

Unsere kanadischen Kollegen haben die Septemberausgabe ihres Countdown-Newsletters zum Übergang auf IFRS freigegeben. Im Newsletter werden praktische Fragen erörtert, denen kanadische Unternehmen beim Übergang auf IFRS gegenüberstehen, und die jüngsten Ereignisse im Bereich der IFRS zusammengefasst. Zu den in dieser Ausgabe behandelten Themen gehören:

bullet IFRS-Übergang – Wo stehen wir?
bullet Der 'Hammer' – reale Probleme und Lösungen für den Übergang auf IFRS beim ersten Zwischenabschluss
bullet SEC überdenkt Schwerpunkte beim IFRS-Fahrplan
bullet Deloitte-Veröffentlichungen und -Veranstaltungen und wie man an sie herankommt
bullet Ein aktueller Stand zu den gegenwärtigen Ereignissen rund um die IFRS – einschließlich verschiedener wichtiger Standardentwürfe und Diskussionspapiere

Englische oder französische Fassung des Newsletters:

bullet Septemberausgabe 2009 des Countdown-Newsletters in englischer Sprache (1.815 KB)
bullet Septemberausgabe 2009 des Countdown-Newsletters in französischer Sprache (Compte à Rebours, 1.860 KB)

Weitere Informationen zur Rechnungslegung in Kanada finden Sie auf unserer IAS PLUS-Länderseite Kanada.

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