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IFRS-Nachrichten – Mai 2009

Klicken Sie hier für die Nachrichten vom Monat:

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31. Mai 2009: Vollständige Konvergenz mit den IFRSs in Singapur bis 2012

Der singapurische Rat für Rechnungslegungsstandards (Singapore Accounting Standards Council, ASC) hat entschieden, die singapurischen Rechnungslegungsstandards bis 2012 vollständig mit den IFRS zu konvergieren. Die vollständig konvergierten Standards wären von allen an der singapurischen Börse notierten Unternehmen anzuwenden. Dieser Beschluss wurde in einer Rede von Tharman Shanmugaratnam, dem Finanzminister von Singapur, auf einer IFRS-Konferenz in Singapur am 27. Mai 2009 verkündet. Die vollständige Rede von Minister Shanmugaratnam in englischer Sprache finden Sie hier. Nachfolgend übersetzen wir einen Auszug für Sie:

Singapurs Fahrplan für die Konvergenz

Als internationales Geschäfts- und Finanzzentrum hat Singapur ein großes Interesse an der Entwicklung der IFRS als weltweit gültige Rechnungslegungsstandards. Wir haben uns seit langem für einen einzigen Satz weltweit gültiger Rechungslegungsstandards ausgesprochen, und seit 2002 verfolgt Singapur eine Strategie, in deren Rahmen wir die singapurischen Rechnungslegungsstandards (Singapore Financial Reporting Standards oder SFRS) eng an den IFRs ausrichten – wir weichen von den IFRS nur unter bestimmten und außergewöhnlichen Umständen ab, bei denen es starke Gründe gibt, die auf Argumenten basieren, die der Erhaltung des wirtschaftlichen und geschäftlichen Umfeldes gelten.

Die Unternehmen in Singapur sind generell seit einer Reihe von Jahren im wesentlichen 'IFRS-bereit' und 'IFRS-befolgend' gewesen. Mit unseren Erfahrungen der Umsetzung von IFRS sind wir in Singapur also in einer guten Position, eine aktive Rolle in der Entwicklung der IFRS als weltweit gültige Rechungslegungsstandards zu spielen. Der singapurische Rat für Rechnungslegungsstandards hat deshalb entschieden, einen wichtigen Schritt vorwärts in seiner strategischen Ausrichtung zu gehen und auf die vollständige Konvergenz der singapurischen Rechnungslegungsstandards mit den IFRS für singapurische Unternehmen, die an der Börse von Singapur notiert sind, bis 2012 hinzuarbeiten.

 

31. Mai 2009: Countdown-Newsletter von Deloitte Kanada zum Übergang auf IFRS

Unsere kanadischen Kollegen haben die Maiausgabe ihres Countdown-Newsletters zum Übergang auf IFRS freigegeben. Im Newsletter werden praktische Fragen erörtert, denen kanadische Unternehmen beim Übergang auf IFRS gegenüberstehen, und die jüngsten Ereignisse im Bereich der IFRS zusammengefasst. Zu den in dieser Ausgabe behandelten Themen gehören:

bullet Kostenmanagement beim Übergang auf IFRS
bullet Der 'Hammer' – die wirklichen Probleme und Lösungen beim Übergang auf IFRS in Bezug auf Wertminderungen
bullet Neu herausgegeben – Bekanntmachung des CSA-Stabs 52-324 Sachverhalte in Bezug auf den Übergang auf IFRS
bullet Deloitte-Veröffentlichungen und -Veranstaltungen und wie man an sie herankommt
bullet Ein aktueller Stand zu den gegenwärtigen Ereignissen rund um die IFRS – einschließlich verschiedener wichtiger Standardentwürfe und Diskussionspapiere

Englische oder französische Fassung des Newsletters:

bullet Maiausgabe 2009 des Countdown-Newsletters in englischer Sprache (1.994 KB)
bullet Maiausgabe 2009 des Countdown-Newsletters in französischer Sprache (Compte à Rebours, 1.743 KB)

Sie finden weitere Informationen zur Rechnungslegung in Kanada auf unserer IAS PLUS-Länderseite Kanada.

 

30. Mai 2009: Ergebnisse der 131. DSR-Sitzung
Der Deutsche Standardisierungsrat (DSR) hielt am 11. und 12. Mai 2009 seine 131. Sitzung in Berlin ab. Die Inhalte und Beschlüsse der DSR-Sitzung werden im neu gestalteten Ergebnisbericht wiedergegeben, den Sie von der Internetseite des DSRC herunterladen können (4 Seiten, 53 KB). Das aktuelle Arbeitsprogramm des DSR und des Rechnungslegungs Interpretations Committee (RIC) mit Stand vom Mai 2009 können Sie hier herunterladen (58 KB).

 

30. Mai 2009: Europäische Studie zum Informationsbedarf der Anwender

Die Europäische Beratungsgruppe für Rechnungslegung (European Financial Reporting Advisory Group, EFRAG) hat gemeinsam mit den französischen Standardsetzer (Conseil National de la Comptabilité, CNC) einen Bericht über eine jüngst durchgeführte Studie über den Informationsbedarf der Anwender von Abschlüssen veröffentlicht. 32 Anwenderorganisationen in 10 Ländern nahmen an der Studie teil. Die Anwender waren fast einhellig der Meinung, dass Abschlüsse und Lageberichte die nützlichsten Quellen für Finanzinformationen sind. Bei den Wünschen nach Verbesserungen gaben die Anwender unter anderem Folgendes an:

bullet mehr Stabilität in den Rechnungslegungsstandards,
bullet verbesserte Vergleichbarkeit,
bullet einfachere Darstellung bei der die wichtigsten Daten und Angaben hervorgehoben werden,
bullet bessere Angaben von Risikomanagementinformationen,
bullet mehr oder bessere zukunftsbezogene Informationen,
bullet mehr Hervorhebung von Wachstums- und Profitentwicklungstrends.

Den vollständigen Bericht in englischer Sprache können Sie hier herunterladen (1.665 KB).

 

29. Mai 2009: IASB-Webcast zum Ertragsteuerentwurf
Am 3. Juni 2009 bietet der IASB einen Webcast an, in dem der IASB-Entwurf zur Ertragsteuer erläutert wird, der am 31. März 2009 veröffentlicht worden war. Die Kommentierungsfrist des Entwurfs läuft noch bis zum 31. Juli 2009. Im Rahmen des Webcasts wird es den Zuhörern möglich sein, Fragen an die Vortragenden zu stellen. Die Sendung ist kostenfrei. Genauere Informationen:
bullet Thema des Webcasts: Entwurf des IASB zu Ertragsteuern
bullet Veranstalter: IASB
bullet Datum: Mittwoch, 3. Juni 2009
bullet Zeiten: 9:30h bis 10:30h und 15:30h bis 16:30h Londoner Zeit (um das Teilnehmen aus verschiedenen Zeitzonen zu ermöglichen, wird der Webcast wiederholt)
bullet Vortragende: Robert Garnett, Mitglied des IASB und Vorsitzender von IFRIC; Anne McGeachin, leitende Projektmanagerin
bullet weitere Informationen in englischer Sprache auf der Internetseite des IASB

 

29. Mai 2009: Zwölf Verlautbarungen warten auf Übernahme durch die EU
  EFRAG hat den Bericht, der den Status zum Übernahmeprozess jedes IFRS, einschließlich Standards, Interpretationen und Änderungen gemäß der europäischen Rechnungslegungsregulierung aufzeigt, aktualisiert. Laden Sie sich den Status des Übernahmeprozesses vom 28. Mai 2009 herunter (in englischer Sprache, 130 KB). Derzeit wurden die folgenden zwölf IASB-Verlautbarungen noch nicht für die Anwendung in Europa übernommen:

Standards

bullet IFRS 1 Erstmalige Anwendung der IFRS – neu strukturierter Standard (2008)
bullet IFRS 3 Unternehmenszusammenschlüsse (2008)

Interpretationen

bullet IFRIC 15 Vereinbarungen über die Errichtung von Immobilien
bullet IFRIC 16 Absicherungen einer Nettoinvestition in einen ausländischen Geschäftsbetrieb
bullet IFRIC 17 Sachausschüttungen an Eigentümer
bullet IFRIC 18 Übertragungen von Vermögenswerten von Kunden

Änderungen

bullet IAS 27 Konzern- und separate Einzelabschlüsse (2008)
bullet IAS 39 Finanzinstrumente: Ansatz und Bewertung– Risikopositionen, die für das Hedge Accounting qualifizieren
bullet IAS 39 Änderungen in Bezug auf die Umklassifizierung finanzieller Vermögenswerte
bullet IFRS 7 Finanzinstrumente: Angaben –Verbesserung der Angaben über Finanzinstrumente
bullet IFRIC 9 und IAS 39 – Änderung bezüglich eingebetteter Derivate
bullet Änderungen an verschiedenen IFRS, die sich aus dem jährlichen Verbesserungsprozess ergeben

 

29. Mai 2009: IFRS und die Berichterstattung nicht börsennotierter Unternehmen in den Vereinigten Staaten

Das Centre für Corporate Governance unserer US-amerikanischen Kollegen hat eine Publikation mit dem Titel International Financial Reporting Standards: Welche Bedeutung haben sie für die Berichterstattung nicht börsennotierter Unternehmen? herausgegeben. In dieser Veröffentlichung werden die Bewegung hin zu den IFRS und ihre Auswirkungen auf die Finanzberichterstattung nicht börsennotierter Unternehmen in den Vereinigten Staaten untersucht. Es werden außerdem einige Rechnungslegungsfragen erörtert, die möglicherweise nur für nicht börsennotierte Unternehmen (im Wesentlichen kleine und mittelgroße Unternehmen, KMU) von Belang sind, sowie die Bemühungen des IASB, einen Standard zu entwickeln, der auf eben diese Unternehmen zugeschnitten ist, den IFRS für KMU. Schließlich werden in der Publikation der mögliche Nutzen und die möglichen Herausforderungen einer Anwendung entweder der IFRS oder des IFRS für KMU erörtert. In diesem Zusammenhang wird einigen Schlüsselfragen und -überlegungen der Anwender und Ersteller von Abschlüssen von KMU nachgegangen. Die Veröffentlichung enthält außerdem einen Vergleich der Rechnungslegung nach dem vorgeschlagenen IFRS für KMU und nach US-GAAP in ausgewählten Bereichen. Weiterführende Informationen in englischer Sprache:

bullet vollständige Publikation: IFRS: What it Means for Private Company Reporting (725 KB)
bullet Internetseite des Centres für Corporate Governance

Nachfolgend finden Sie die Übersetzung eines Auszugs aus der Veröffentlichung:

Der Nutzen weltweit geltender Standards ist nicht auf börsennotierte Unternehmen beschränkt, da die Märkte sich auch für nicht börsennotierte Unternehmen öffnen, sowohl für kleine als auch für große. Immer mehr nicht börsennotierte Unternehmen suchen grenzüberschreitend nach Geschäftsmöglichkeiten und werden aus ausländischen Quellen finanziert. Reduzierte Komplexität, größere Transparenz, erhöhte Vergleichbarkeit und verbesserte Effizienz sind der mögliche Nutzen der IFRS und des IFRS für KMU. Sowohl die IFRS als auch der IFRS für KMU können die Last der Finanzberichterstattung für nicht börsennotierte Unternehmen verringern und damit die Kosten der Einhaltung senken.

Nicht nur nicht börsennotierte Unternehmen können von einem gemeinsamen Satz von Rechnungslegungsstandards profitieren, auch die Adressaten ihrer Abschlüsse, besonders diejenigen in anderen Rechtskreisen, würden vermutlich einen Nutzen daraus ziehen. Adressaten wie beispielsweise Kreditgeber, Verkäufer, Kunden, Wagniskapitalgeber und nicht in die Geschäftsführung eingebundene Eigentümer müssten nur einen Satz von Standards in ihren Beziehungen zu nicht börsennotierten Unternehmen in anderen Rechtskreisen verstehen...

Die IFRS oder der IFRS für KMU können eine willkommene Alternative zu US-GAAP für viele nicht börsennotierte Unternehmen sein. Die Faktoren jedoch, die die Wahl eines Rechnungslegungswerks beeinflussen, sind für jedes Unternehmensziel und jede Unternehmensstrategie anders. Bei einer Entscheidung werden nicht börsennotierte Unternehmen davon profitieren, die Möglichkeiten sorgfältig auszuloten und eine Kosten-Nutzung-Abwägung vorzunehmen.

 

29. Mai 2009: Bleiben Sie on-line am Ball – Neueste Informationen zu IFRS und UK-GAAP

Das IFRS Centre of Excellence von Deloitte in London sendet eine Serie von einstündigen, internetbasierten Informationssendungen zum neuesten Stand der Rechnungslegung mit dem Titel Stay Tuned Online IFRS and UK GAAP Update. Diese sollen an Finanzinformationen interessierten Gruppen helfen, bei IFRS und anderen Rechnungslegungssachverhalten auf dem neuesten Informationsstand zu bleiben. Jede Sendung dauert nicht länger als eine Stunde. Die Sitzungen werden dreimal im Jahr abgehalten – etwa jeweils Ende März, Juli und November. (Diesmal handelt es sich allerdings um eine zusätzliche Sendung, weil in jüngster Zeit viele Veröffentlichungen durch den IASB erfolgten.) Wir beabsichtigen, die Aufzeichnung jeder dieser Sitzungen auf IAS PLUS über einen Zeitraum von mindesten vier Monaten nach Ausstrahlungsdatum zur Verfügung zu stellen. Folgende Themen werden in der Sendung vom 28. Mai 2009 abgedeckt:

bullet Entwurf zu Ertragsteuern
bullet Entwurf zur Ausbuchung: Vorgeschlagene Änderungen an IAS 39 und IFRS 7
bullet Diskussionspapier zu vorläufigen Ansichten zur Erlöserfassung in Verträgen mit Kunden
bullet Diskussionspapier zu vorläufigen Ansichten zu Leasinggeschäften

Zur Aufzeichnung der Sendung gelangen Sie hier. Wir haben eine feste Verknüpfung auf alle verfügbaren Sendungen auf unserer Länderseite Großbritannien eingerichtet.

 

28. Mai 2009: "Rechnungslegung in Zeiten der Finanzmarktkrise – quo vadis, IASB?"
Der Deloitte-Partner Dr. Andreas Barckow ist vom Fachbereich Wirtschaftswissenschaften zum Honorarprofessor der Justus-Liebig-Universität Gießen berufen worden. Prof. Barckow ist Leiter des IFRS Centre of Excellence Frankfurt, IFRS-Leiter der Deloitte SE und Mitglied im Global IFRS Leadership Team (GILT) von Deloitte. Er ist außerdem Mitglied im Deutschen Standardisierungsrat (DSR) des Deutschen Rechnungslegungs Standards Committee (DRSC). In seiner Antrittsvorlesung Rechnungslegung in Zeiten der Finanzmarktkrise – quo vadis, IASB? setze sich Prof. Barckow mit der Finanzmarktkrise und ihren Ursachen sowie möglichen Erklärungsmustern auseinander und untersuchte die Reaktion des IASB auf die Herausforderungen. Mit freundlicher Genehmigung des Verfassers stellen wir jetzt auf IAS PLUS die Folien zur Vorlesung zur Verfügung (9.610 KB).

 

28. Mai 2009: Vier EFRAG-Übernahmeempfehlungen und Auswirkungsanalysen

Die Europäische Beratungsgruppe für Rechnungslegung (European Financial Reporting Advisory Group, EFRAG) hat den Konsultationsprozess zu vier IASB-Verlautbarungen abgeschlossen und Auswirkungsanalysen erstellt. EFRAG empfiehlt in allen Fällen eine Übernahme für die Anwendung in der EU. In den entsprechenden Presserklärungen von EFRAG finden Sie Verknüpfungen auf die Auswirkungsanalysen und die Empfehlungsschreiben.

bullet Presseerklärung zur Übernahmeempfehlung hinsichtlich der Änderungen an IFRS 7
bullet Presseerklärung zur Übernahmeempfehlung hinsichtlich der Änderungen an IFRIC 9 und IAS 39
bullet Presseerklärung zur Übernahmeempfehlung hinsichtlich IFRIC 17
bullet Presseerklärung zur Übernahmeempfehlung hinsichtlich IFRIC 18

 

28. Mai 2009: Äußerung des IDW zum Regierungsentwurf "Bad Bank"
Eine Stellungnahme des Instituts der Wirtschaftsprüfer (IDW) setzt sich mit dem Regierungsentwurf eines Gesetzes zur Fortentwicklung der Finanzmarktstabilisierung auseinander. Das IDW bezweifelt, dass die vorgeschlagenen Maßnahmen ausreichend sind, um die Bilanzen kurzfristig zu bereinigen und Planungssicherheit bei den Abschreibungen zu erreichen. Die Stellungnahme enthält außerdem Vorschläge, wie Bilanzierungsrisiken gemindert werden können. Die Stellungnahme, die sich gleichermaßen an die Bundesministerien für die Ressorts Justiz, Wirtschaft und Finanzen wendet, finden Sie hier (73 KB).

 

28. Mai 2009: IASB-Entwurf zur Bewertung zum beizulegenden Zeitwert

Der IASB hat einen Entwurf vorgeschlagener Leitlinien dazu herausgegeben, wie der beizulegende Zeitwert zu bestimmen ist, wenn dies durch bestehende Standards gefordert wird. Mit dem Entwurf wird in keiner Weise gefordert, die Anwendung des beizulegenden Zeitwerts auszuweiten. Mit ihm würden zusätzliche Angaben dazu gefordert, wie der beizulegende Zeitwert bestimmt wurde. Bei einer Einführung der Vorschläge würden die Leitlinien zum beizulegenden Zeitwert in den einzelnen IFRS durch eine einzige, einheitliche Definition des beizulegenden Zeitwerts sowie durch weitere verpflichtende Leitlinien zur Anwendung des beizulegenden Zeitwerts in inaktiven Märkten ersetzt. Ausgangspunkt für die Entwicklung des Entwurfs war für den IASB der äquivalente US-amerikanische Standard SFAS 157 Bewertungen zum beizulegenden Zeitwert in seiner überarbeiteten Fassung. Die vorgeschlagene Definition des beizulegenden Zeitwerts ist identisch mit der in SFAS 157, und die unterstützenden Leitlinien entsprechen ebenfalls größtenteils den Leitlinien nach US-GAAP. Stellungnahmen werden bis zum 28. September 2009 erbeten. Die englischsprachige Presseerklärung des IASB, in der auch eine Verknüpfung auf den Entwurf enthalten ist, finden Sie hier.

Überblick über die Vorschläge im Entwurf Bewertung zum beizulegenden Zeitwert
bullet Definition des beizulegenden Zeitwerts. Der IASB schlägt eine Definition des beizulegenden Zeitwerts über den Abgangspreis vor: "der Preis, der zum Bewertungszeitpunkt in einer ordentlichen Transaktion zwischen Marktteilnehmern  bei Veräußerung eines Vermögenswerts erhalten oder für die Übertragung ein Schuld bezahlt würde".
bullet Vorteilhaftester Markt. Bei der Bestimmung des beizulegenden Zeitwerts eines Vermögenswerts oder einer Schuld wird eine Veräußerung oder eine Übertragung im vorteilhaftesten Markt für den Vermögenswert oder die Schuld angenommen, der dem Unternehmen zugänglich ist.
bullet Bewertungsannahmen. Bei der Bestimmung des beizulegenden Zeitwerts eines Vermögenswerts oder einer Schuld sind Annahmen zu verwenden, die Marktteilnehmer bei der Bewertung des Vermögenswerts oder der Schuld verwenden würden.
bullet Höchster und bester Nutzen eines Vermögenswerts. Bei der Bestimmung des beizulegenden Zeitwerts eines Vermögenswerts ist anzunehmen, dass der Vermögenswert an einen Marktteilnehmer veräußert wird, der ihn seiner höchsten und besten Nutzung zuführen will.
bullet Annahme der Übertragung einer Schuld. Bei der Bestimmung des beizulegenden Zeitwerts einer Schuld ist anzunehmen, dass die Schuld zum Bewertungszeitpunkt an einen Marktteilnehmer übertragen wird.
bullet Tag-1-Gewinne/-Verluste. In vier Fällen, die im Entwurf identifiziert werden, kann die Bewertung beim erstmaligen Ansatz vom Transaktionspreis abweichen. Ein Unternehmen würde jegliche daraus entstehenden Gewinne oder Verluste ansetzen, solange in dem entsprechenden IFRS für den Vermögenswert oder die Schuld nichts Anderes gefordert wird.
bullet Bewertungstechniken. In dem Entwurf werden Leitlinien zu Bewertungstechniken einschließlich spezifischer Leitlinien zu Märkten, die nicht länger aktiv sind, vorgeschlagen. Die Bewertungstechniken müssen mit dem 'Marktansatz', dem 'Einkommensansatz' oder dem 'Kostenansatz' im Einklang stehen. Ein Unternehmen hat die Bewertungstechnik zu wählen, die den Umständen am ehesten entspricht und für die ausreichend Daten für die Bestimmung des beizulegenden Zeitwerts vorliegen.
bullet Hierarchie der Eingaben in die Bewertung. Im Entwurf wird eine Fair-Value-Hierarchie vorgeschlagen, nach der die Eingaben in die Bewertungstechniken zur Bestimmung des beizulegenden Zeitwerts drei Ebenen zugeordnet werden:
bullet Eingaben der Ebene 1 sind Preisquotierungen (unangepasst) für identische Vermögenswerte oder Schulden in aktiven Märkten, die dem Unternehmen zum Bewertungszeitpunkt zugänglich sind.
bullet Eingaben der Ebene 2 sind Eingaben, die keine Preisquotierungen nach Ebene 1 sind und die für den Vermögenswert oder die Schuld direkt (als Preise) oder indirekt (abgeleitet von Preisen) beobachtbar sind.
bullet Eingaben der Ebene 3 sind Eingaben für den Vermögenswert oder die Schuld, die nicht auf beobachtbaren Marktdaten basieren (unbeobachtbare Eingaben).
bullet Angaben. In dem Entwurf werden verschiedene Angaben dazu gefordert, wie der beizulegende Zeitwert des Vermögenswerts oder der Schuld bestimmt wurde -- "Informationen, die den Adressaten von Abschlüssen in die Lage setzen, die Methoden und Eingaben einzuschätzen, die für die Entwicklung solcher Bewertungen verwendet wurden, und bei Bewertungen, für die bedeutende unbeobachtbare Eingaben verwendet wurden (Ebene 3), die Auswirkungen der Bewertungen auf die Gewinn- und Verlustrechnung oder das andere vollständige Einkommen für die Periode nachzuvollziehen".

 

28. Mai 2009: IASB schlägt Änderungen an IFRIC 14 vor
Der IASB hat einen Entwurf vorgeschlagener Änderungen an IFRIC 14 IAS 19 - Die Begrenzung eines leistungsorientierten Vermögenswertes, Mindestfinanzierungsvorschriften und ihre Wechselwirkung herausgegeben. Die vorgeschlagenen Änderungen zielen darauf ab, eine unbeabsichtigte Auswirkung von IFRIC 14 zu korrigieren, nach der Unternehmen unter bestimmten Umständen nicht gestattet ist, einige Vorauszahlungen im Rahmen von Mindestfinanzierungsbeiträgen als Vermögenswert anzusetzen. Mit dem Entwurf wird eine Korrektur des Problems vorgeschlagen. Stellungnahmen zum Entwurf werden bis zum 27. Juli 2009 erbeten. Die englischsprachige Presseerklärung des IASB, in der auch eine Verknüpfung auf den Entwurf enthalten ist, finden Sie hier.

 

28. Mai 2009: Geschäftsberichte des FRC, des FASB/der FAF, des IFAC und der SEC

Leser von IAS PLUS mögen an den folgenden kürzlich veröffentlichten Geschäftsberichten interessiert sein, aus denen wir hier kurze Auszüge übersetzen. Die Verknüpfungen führen jeweils auf die vollständigen Berichte im englischen Original.

bullet Geschäftsbericht des britischen Rats für Rechnungslegung (Financial Reporting Council, FRC) 2008-2009
Wir nehmen mit Besorgnis die jüngsten Verstärkungen des politischen Drucks sowohl auf den IASB als auch auf den FASB wahr. Obwohl wir der Suche nach möglichen Verbesserungen bei der Anwendung der Fair-Value-Bilanzierung offen gegenüberstehen, sind wir der Ansicht, dass in den begrenzten Bereichen, in denen sie angewendet wird, sie weitaus sachgerechter ist als jegliche Alternative, die bisher gefunden wurde...

Wir hegen weiterhin starke Bedenken, dass die EU ihre eigene Version der IFRS einführen könnte und nicht die Standards wie sie vom IASB herausgegeben werden. Im November 2008 wurde ein vom ASB koordinierter Brief, der von britischen Anwender aus einer großen Bandbreite von Interessengebieten unterzeichnet wurde, in der Financial Times veröffentlicht; darin wurde betont, wie wichtig es ist, dass die EU nicht ihre eigene Version der IFRS einführt.
bullet Geschäftsbericht der US-amerikanischen Stiftung für Rechnungslegung (US Financial Accounting Foundation, FAF) 2008
Glücklicherweise ist die internationale Zusammenarbeit in der Rechnungslegungsstandardsetzung nichts Neues und gut etabliert. Wir arbeiten weiterhin aktiv mit dem International Accounting Standards Board (IASB) zusammen, um unser Vorgehen zu koordinieren und um unsere Standards in wesentlichen Bereichen zu verbessern und zu konvergieren – das bezieht sich auch auf diejenigen, die die Bilanzierung von Finanzinstrumenten betreffen. Unsere gemeinsamen Bemühungen bei der Standardsetzung haben von Rückmeldungen profitiert, die wir bei einer Reihe von Gesprächen am Runden Tisch erhielten, die wir im November und Dezember 2008 zu Rechnungslegungsfragen im Zusammenhang mit der Finanzmarktkrise abhielten, und von den laufenden Diskussionen unserer hochkarätig besetzten Beratungsgruppe zur Finanzmarktkrise.

Jenseits der Finanzmarktkrise arbeiten wir weiterhin mit dem IASB bei anderen Projekten zusammen, die darauf abzielen, einen gemeinsamen Satz hochwertiger und weltweit anwendbarer Rechnungslegungsstandards zu entwickeln. Im September veröffentlichten die Boards eine aktualisierte Fassung ihres Arbeitsabkommens von 2006 und legten künftige Meilensteine bei den wichtigsten gemeinsamen Projekten fest, die zur Entwicklung gemeinsamer hochwertiger Standards führen sollen. Im Oktober 2008 veröffentlichten die Boards ein Diskussionspapier mit unseren vorläufigen Ansichten zu bedeutenden Verbesserungen bei der Darstellung des Abschlusses und im Dezember veröffentlichten wir ein gemeinsames Diskussionsdokument zu dem sehr wichtigen Thema der Erlöserfassung.
bullet Geschäftsbericht des internationalen Wirtschaftsprüferverbands (International Federation of Accountants, IFAC) 2008
Ein wichtiges Merkmal des Berichts ist der Abschnitt zu erbrachten Leistungen, in dem die geplanten Leistungen des IFAC mit denen, die tatsächlich erbracht wurden, in fünf Bereichen gegenüber gestellt werden:
bullet Standards und Leitlinien
bullet Qualität der Förderung
bullet Internationale Zusammenarbeit
bullet Vertretung des Berufsverbands im öffentlichen Interesse
bullet Informationsleistungen
Dieser Abschnitt des Geschäftsberichts, in dem umfassend die Leistungen beschrieben werden, die vom IFAC 2008 erbracht wurden, ist von besonderer Bedeutung in der Erfüllung der Rechenschaftspflicht des IFAC gegenüber seinen Mitgliedern. Aus diesem Grund haben wir durch unabhängige Prüfer eine Bestätigung der Verlässlichkeit dieser Informationen gesucht und diese auch erhalten.
bullet Geschäftsbericht der US-amerikanischen Wertpapier- und Börsenaufsicht (Securities and Exchange Commission, SEC) 2008
Mitten in der globalen Finanzmarktkrise haben sich die starken internationalen Partnerschaften, die die SEC in den letzten Jahren aufgebaut hat, als unschätzbar erwiesen. Über die letzten Jahre hat die SEC Vereinbarungen über Informationsteilung für die Durchsetzung und aufsichtliche Zusammenarbeit mit Aufsichtsbehörden in der ganzen Welt unterzeichnet und umgesetzt. Dies schließt Aufsichtsvereinbarungen von 2007 in Bezug auf die Aufsicht über NYSE-Euronext und ISE Eurex sowie Vereinbarungen von 2008 über die Weitergabe bestimmten Informationen über nicht börsennotierten Emittenten in Bezug auf die Anwendung der International Financial Reporting Standards ein.

 

28. Mai 2009: Verkündung des BilMoG
Im Bundesgesetzblatt Teil I Nr. 28 vom 28. Mai 2009 (Seite 1102 ff.) wurde das Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz (BilMoG) als Gesetz vom 25. Mai 2009 verkündet (Verknüpfung auf Lesevariante des BilMoG im Bundesgesetzblatt).

 

28. Mai 2009: IPSASB bestätigt seine IFRS-Konvergenzstrategie

Auf seiner Sitzung in Washington vom 18. bis 21. Mai 2009 bestätigte der Rat für internationale Rechnungslegungsstandards für den öffentlichen Sektor (International Public Sector Accounting Standards Board, IPSASB), dass er sich weiterhin seinem globalen IFRS-Konvergenzprogramm und der Entwicklung von Standards zur Behandlung von Finanzinstrumenten verpflichtet fühlt. Der IPSASB bestätigte, dass er seinen gesamten Konsultationsprozess zu den drei Entwürfen zu Finanzinstrumenten fortsetzen wird, die er am 23. April 2009 herausgegeben hat, und diesen nicht aufschieben wird, um den Abschluss der gegenwärtigen Projekte zu Finanzinstrumenten des IASB abzuwarten. Die drei IPSASB-Entwürfe (die hier heruntergeladen werden können: www.ifac.org/EDs) sind die folgenden:

bullet Entwurf ED 37 Finanzinstrumente: Darstellung,
bullet Entwurf ED 38 Finanzinstrumente: Ansatz und Bewertung und
bullet Entwurf ED 39 Finanzinstrumente: Angaben.

Der IPSASB wird jegliche Änderungen, die schließlich vom IASB vorgenommen werden, zu einem späteren Zeitpunkt entsprechend berücksichtigen. Stellungnahmen zu den Entwürfen werden bis zum 31. Juli 2009 erbeten. Die englischsprachige Presseerklärung des IPSASB finden Sie hier (33 KB).

 

28. Mai 2009: Neuer Global IFRS and Offerings Services-Newsletter erschienen

Auf IAS Plus.com haben wir die Ausgabe März/April 2009 des Global IFRS and Offerings Services (GIOS)-Newsletters zum Herunterladen bereitgestellt (in englischer Sprache, 243 KB), in der die aktuellen Geschehnisse bis einschließlich 15. April zusammengefasst sind. Global IFRS and Offerings Services ist ein internationales Team von Deloitte-Praxisexperten, die nicht-amerikanischen Unternehmen und nicht-amerikanischen Beratungsteams bei der Anwendung US-amerikanischer und internationaler Rechnungslegungsstandards (d.h. US GAAP und IFRS) und bei der Befolgung der SEC-Berichtsanforderungen behilflich sind. Der GIOS-Newsletter ist eine Aktualisierung der relevanten Rechnungslegungsvorschriften, aufsichtsrechtlicher und anderer Themen, Webcasts und Publikationen mit Links zu den Quellen. Frühere Ausgaben finden Sie hier.

In dieser Ausgabe des GIOS-Newsletters:

IFRS-Sachverhalte

bullet IASB ändert Angabevorschriften zu Finanzinstrumenten
bullet IASB veröffentlicht Änderungen, um die Bilanzierung eingebetteter Derivate klarzustellen
bullet IASB schlägt Änderungen der Ausbuchungsvorschriften für Finanzinstrumente vor
bullet FASB und IASB veröffentlichen Diskussionspapier zur Bilanzierung von Leasinggeschäften
bullet IASB schlägt Änderungen bei der Bilanzierung von Ertragsteuern vor
bullet Tipps zur Anwendung der IFRS
bullet IFRS-Werkzeuge

US GAAP-Sachverhalte

bullet FASB schlägt vor, Leitlinien zu nicht vorübergehenden Wertminderungen und Bewertungen zum beizulegenden Zeitwert in inaktiven Märkten und bei Notverkäufen zu ändern
bullet FASB veröffentlicht FSP zu im Rahmen eines Unternehmenszusammenschlusses erworbenen Vermögenswerten oder übernommenen Schulden, die Eventualvermögen oder -verbindlichkeiten sind
bullet EITF schlägt Sachverhalt 09-1 zur Bilanzierung von Wertpapierleihvereinbarungen über eigene Anteile in Erwartung der Emission einer Wandelanleihe vor
bullet EITF schlägt Sachverhalt 08-9 zur Meilensteinmethode für die Erlöserfassung vor
bullet FASB schlägt Verlautbarung zur GAAP-Hierarchie vor
bullet FASB schlägt Standard zu fachlichen Korrekturen vor
bullet Deloitte veröffentlicht Alert zu Bezugsprämien, die weit aus dem Geld sind
bullet Deloitte veröffentlicht Alert zur Prüfung ewig laufender Vorzüge auf nicht vorübergehende Wertminderung
bullet SEC veröffentlicht neue Interpretationen zu Einhaltungs- und Angabevorschriften
bullet SEC-Stab gibt Erkenntnisse aus der Prüfung bestimmter erster öffentlicher Zeichnungsangebote heraus

sonstige Sachverhalte

bullet andere SEC-Regelungen, die im ersten Quartal 2009 herausgegeben wurden
bullet AICPA schlägt SAS als Teil des Klarstellungs- und Konvergenzprojekts vor und gibt diese heraus
bullet IAASB veröffentlicht endgültige verdeutlichte ISA
bullet PCAOB schlägt Prüfungsstandard zur Prüfung der Prüfungsqualität erneut vor
bullet SEC-Abteilung zur Finanzierung von Aktiengesellschaften veröffentlicht aktualisiertes Rechnungslegungshandbuch
bullet SEC veröffentlicht Geschäftsbericht 2008
bullet SEC veröffentlicht Ergebnisse der Prüfung der Einhaltung von Section 404(a) durch Ersteinreicher

 

28. Mai 2009: IFRS-Newsletter zur Versicherungsbilanzierung

Unsere britischen Kollegen haben die dritte Ausgabe ihres neuen monatlich erscheinenden Newsletters herausgegeben, der sich dem gemeinsamen Projekt von IASB und FASB zur Entwicklung eines neuen weltweit gültigen Rechnungslegungsstandards zu Versicherungen widmet. In dieser Ausgabe werden die wichtigsten vorläufigen Entscheidungen, die der IASB auf seiner Sitzung am 22. April 2009 getroffen hat, detailliert erläutert. Es handelt sich um die folgenden:

bullet Versicherer sollen beim Abschluss neuer Geschäfte Erträge erfassen.
bullet Die Erträge aus dem Neugeschäft stellen zusammen mit den Kosten, die aufgewendet werden mussten, um die Geschäfte abzuschließen, die Bestandteile dar, auf denen die erstmalige Berechnung der verbleibenden Marge oder der Ansatz von Tag-1-Verlusten aufbaut.

Die dritte Ausgabe des englischsprachigen Newsletters können Sie hier herunterladen: Issue #3 of the Insurance Accounting Newsletter (240KB). Wir haben Verknüpfungen auf alle Ausgaben des Newsletters auf unserer Seite zum Versicherungsprojekt des IASB aufgenommen.

 

27. Mai 2009: Vorgehensplan für die Reform der US-Kapitalmärkte

Der Ausschuss für Kapitalmarktregulierung (Committee on Capital Markets Regulation) hat einen Vorgehensplan zur Regulierungsreform vor dem Hintergrund der Finanzmarktkrise veröffentlicht: The Global Financial Crisis: A Plan for Regulatory Reform. Der Ausschuss ist eine unabhängige und unparteiische Forschungseinrichtung, die der Verbesserung der Regulierung der US-amerikanischen Kapitalmärkte gewidmet ist. Dem Ausschuss gehören 25 Führungskräfte aus den Bereichen Investition, Unternehmertum, Finanzierung, Recht, Bilanzierung und Forschung an, unter ihnen zwei Treuhänder der IASC-Stiftung (Samuel A. DiPiazza, Jr. und Robert R. Glauber). Außerdem zählen zu den Mitgliedern William C. Freda, stellvertretender Vorsitzender und Geschäftsführender Partner von Deloitte USA, und William G. Parrett, früherer Vorstand von Deloitte weltweit. Der Bericht ist Ergebnis einer einjährigen Studie zur Finanzmarktkrise und den Hauptschwächen des Regulierungssystems. Wesentliche Punkte, die angesprochen werden, sind Kapitalanforderungen, Beschlussfassungsprozeduren, die Regulierung von Hedge Fonds und Private Equity, der Verbriefungsprozess, Credit Default Swaps und andere Derivate, Angabe- und Bilanzierungsstandards, die Praxis der Kredit-Ratingagenturen und die US-amerikanische Aufsichtsstruktur insgesamt. In dem Bericht werden 57 praxisbezogene und spezifische Empfehlungen für eine Regulierungsreform ausgesprochen, von denen einige auch Bezug auf den IASB und den FASB nehmen. In Kapital 4 Verbesserung der Rechnungslegungsstandards werden zwei Bilanzierungsthemen untersucht, die im Rahmen der Finanzmarktkrise aufgekommen sind: die Bilanzierung zum beizulegenden Zeitwert und die Konsolidierungsvorschriften. Folgende Dokumente stehen Ihnen in englischer Sprache zur Verfügung:

bullet Presseerklärung und Faktenübersicht (139 KB)
bullet vollständiger Bericht (7.172 KB)
bullet Kurzfassung des Berichts (356 KB)

Nachfolgend haben wir Ihnen die Zusammenfassung der vier bilanzierungsbezogenen Empfehlungen übersetzt.

Empfehlung 43. Es sollte untersucht werden, wie die Fair-Value-Bilanzierung verbessert werden kann.
Der Ausschuss ist der Meinung, dass die Bilanzierung zum beizulegenden Zeitwert eine problematische Anforderung in inaktiven Märkten oder in Märkten unter Druck ist, da sie die Konzepte des Marktwerts und des Kreditwerts verschmilzt und Anleger verwirren könnte. Wir sind nicht der Meinung, dass das Problem durch die jüngsten Leitlinien des FASB behoben wurde. Wir empfehlen, dass weiter untersucht wird, wie die Fair-Value-Bilanzierung verbessert werden kann. Wir empfehlen außerdem, dass dies gemeinsam von IASB und FASB durchgeführt wird, damit die beiden größten Standardsetzer einen gemeinsamen Ansatz verfolgen.

Empfehlung 44. Die Bilanzierung zum beizulegenden Zeitwert sollte um die Darstellung des Marktwerts und des Kreditwerts ergänzt werden.
Um die Fair-Value-Bilanzierung zu ergänzen, schlägt der Ausschuss vor, dass der FASB in der Bilanz eine zusätzliche und unabhängige Darstellung des Kreditwerts und des Marktwerts für Vermögenswerte der 2. und der 3. Ebene vorschreibt. Zusätzlich zu dieser doppelten Darstellung sollten die Unternehmen außerdem ihre zugrunde liegenden Bewertungsmethoden angeben. Im Falle des Kreditwerts beinhaltet dies auch Modellierungstechniken, Schätzungen, Annahmen und Risikofaktoren. Im Falle des Marktwerts sollten Angaben geleistet werden, welche Marktpreise tatsächlich verwendet wurden.

Empfehlung 45. Es sollte der Zentralbank gestattet werden, eine Methode anzuwenden, die nicht US-GAAP entspricht.
In Bezug auf die Bilanzierung der Regulierungsbehörden sollte nach Meinung des Ausschusses die Zentralbank nicht daran gebunden sein, US-GAAP zu befolgen. Stattdessen sollte es ihr möglich sein, eine andere Methode zu wählen (Kreditwert, Marktwert oder eine Kombination von beidem), die ihr sachgerecht erscheint.

Empfehlung 46. FIN46R sollte eingeführt werden.
Im Hinblick auf Konsolidierung stimmen wir dem Ansatz in FIN 46R zu, weil er sich der Frage der Kontrolle widmet. [FIN 46R ist der überarbeitete FASB-Standard zur Konsolidierung von Zweckgesellschaften.]

 

27. Mai 2009: IFRS-Musterkonzernabschluss in polnischer Sprache
Unsere polnischen Kollegen haben die Publikation Wzorcowe Skonsolidowane Sprawozdanie Finansowe 2009 według MSSF veröffentlicht – einen IFRS-Musterkonzernabschluss 2009 in polnischer Sprache. Dieser Musterkonzernabschluss zeigt die Bilanzierungs- und Angabevorschriften nach den IFRS wie für die Anwendung in Europa übernommen für Berichtsperioden, die am oder nach dem 1. Januar 2009 beginnen. Sie können sich den Musterkonzernabschluss für ein Berichtsjahr mit Bilanzstichtag 31. Dezember 2009 hier herunterladen: Wzorcowe Skonsolidowane Sprawozdanie Finansowe 2009 według MSSF (3.697 KB, 120 Seiten). Bitte beachten Sie, dass dieser Abschluss diejenigen IFRS widerspiegelt, die bis zum 5. März 2009 für die Anwendung in Europa übernommen wurden. IFRS, die für 2009 in Kraft treten aber bis zum 5. März 2009 noch nicht für die Anwendung in Europa übernommen worden waren, werden nicht widergespiegelt.

 

26. Mai 2009: Zusätzliche Boardsitzung am 1. Juni 2009

Auf seiner Sitzung im April entschied der IASB, gegebenenfalls künftig zusätzliche Boardsitzungen abhalten zu wollen, um die Arbeit am Projekt zur Ersetzung der bestehenden Vorschriften für Finanzinstrumente voranzutreiben. Eine erste zusätzliche Sitzung fand bereits am 5. Mai 2009 statt; zwei weitere sind für den 1. und 5. Juni 2009 angesetzt.

bullet Sondersitzung am 1. Juni 2009: Beginn 16:30h Londoner Zeit, Dauer ca. 1,5 Stunden
bullet Sondersitzung am 5. Juni 2009: Beginn 13:00h Londoner Zeit, Dauer ca. 2 - 2,5 Stunden

Bei beiden Sitzungen können sich noch kurzfristig Änderungen ergeben. Registrierte Beobachter werden über aller Änderungen informiert.

 

26. Mai 2009: Aktualisierte Liste der von IFRIC nicht auf die Agenda genommenen Sachverhalte

Wir haben unsere Liste der von IFRIC nicht auf die Agenda genommenen Sachverhalte aktualisiert, um die Entscheidungen der IFRIC-Sitzung vom Mai 2009 widerzuspiegeln. Unsere nach Standards sortierte Liste umfasst jetzt über 150 Sachverhalte mit jeweils einer Beschreibung des Sachverhalts, dem Datum der endgültigen Agendaentscheidung und der Begründung. Folgende Sachverhalte sind neu dazugekommen:

bullet IAS 12: Klassifizierung von Tonnagesteuern durch Reedereien
bullet IAS 16: Angabe von ungenutzten Vermögenswerten und aufgeschobener Fertigstellung von in Erstellung befindlichen Vermögenswerten
bullet IAS 38: Bilanzierung von Verkaufskosten während des Erstellungsprozesses durch eine Immobiliengesellschaft
bullet IAS 39: Partizipationsrechte und Berechnung des Effektivzinssatzes
bullet IAS 39: Klassifizierung nicht geglückter Kreditsyndizierungen
bullet IAS 41: Diskontierungssatz bei der Berechnung des beizulegenden Zeitwerts
bullet IFRIC 14: Freiwillige Vorauszahlungen

 

26. Mai 2009: EFRAG-Stellungnahme zur Darstellung des Abschlusses

Die europäische Beratungsgruppe für Finanzberichterstattung (European Financial Reporting Advisory Group, EFRAG) hat beim IASB eine Stellungnahme zu dessen Diskussionspapier zur Darstellung des Abschlusses eingereicht. EFRAG unterstützt viele Vorschläge im Diskussionspapier, äußert aber auch einige größere Bedenken:

bullet EFRAG unterstützt das Prinzip des inneren Zusammenhangs, ist jedoch der Meinung, dass dies nicht unbedingt dadurch erreicht wird, dass man eine Regelung vorgibt, nach der "alles in der gleichen Reihenfolge und im gleichen Maß untergliedert" dargestellt werden muss.
bullet EFRAG befürchtet, dass der vorgeschlagene Grad der Untergliedrung durch die Menge der erforderlichen Ausweiszeilen dazu führen kann, dass die Kernaussagen des Abschlusses verschleiert werden.
bullet EFRAG ist nicht überzeugt, dass bei der Darstellung der Kapitalströme die direkte Methode entscheidungsnützlichere Informationen bietet als die indirekte und daher die höheren Kosten, die entstehen würden, rechtfertigt.
bullet EFRAG hält die Idee einer Überleitungsrechnung für interessant, ist jedoch der Ansicht, dass viele der dargestellten Zahlen von zu geringem Informationsgehalt sind, um die Erstellungskosten zu rechtfertigen.

Die vollständige Stellungnahme von EFRAG in englischer Sprache können Sie hier herunterladen (374 KB).

 

26. Mai 2009: IFRS E-Learning en Español

Die spanische Version des E-Learning-Programms steht jetzt im Internet zur Verfügung: www.deloitteifrslearning.com/spanish/registration_es.asp. Derzeit sind 20 der 37 Module aus dem Englischen übersetzt und kostenfrei zugänglich. Folgende Module stehen zur Verfügung:

bullet Rahmenkonzept (Marco Conceptual para la Preparación y Presentación de Estados Financieros)
bullet IAS (NIC) 1, 2, 7, 8, 10, 16, 17, 18, 19, 21, 23, 24, 28, 31, 38, 40, 41
bullet IFRS (NIIF) 1, 5

Weitere Module in spanischer Sprache befinden sich in der Entwicklung und werden im Lauf der Fertigstellung der Übersetzungen hinzugefügt. Unsere internationalen Kollegen haben eine eigene Seite mit Materialien in spanischer Sprache eingerichtet: Pagina de Recursos en Español.

 

25. Mai 2009: CFSS-Sitzung am 3. Juni 2009
Die europäische Beratungsgruppe für Finanzberichterstattung (European Financial Reporting Advisory Group, EFRAG) hat angekündigt, dass die nächste Sitzung des Beratungsforums der Standardsetzer (Consultative Forum of Standard-Setters, CFSS), bei der EFRAG gemeinsam mit den europäischen Standardsetzern tagt, am 3. Juni 2009 in Brüssel stattfinden wird. Gefolgt wird die Sitzung von einer Sitzung des Fachexpertenausschusses (Technical Experts Group, TEG) vom 3. bis 5. Juni 2009. Weitere Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung als Beobachter finden sie in der englischsprachigen Presseerklärung von EFRAG.

 

23. Mai 2009: IFAC-Überwachungsgremium gibt verabschiedet Satzung

Das Überwachungsgremium, das die Standardsetzungstätigkeiten der internationalen Vereinigung der Wirtschaftsprüfer (International Federation of Accountants, IFAC) in den Bereichen Prüfungs, Beratung, Ethik und Ausbildung überwacht – einschließlich IFACs internationalem Aufsichtsgremium im öffentlichen Interesse (Public Interest Oversight Board, PIOB) –, hat eine neue formelle Satzung verabschiedet. Das Überwachungsgremium umfasst die internationale Organisation der Wertpapieraufsichtsbehörden (International Organization of Securities Commissions, IOSCO), den Baseler Ausschuss für Bankenaufsicht (Basel Committee on Banking Supervision, BCBS), die Europäische Kommission, die internationale Vereinigung der Versicherungsaufsichten (International Association of Insurance Supervisors, IAIS), die Weltbank, den Finanzstabilitätsboard (Financial Stability Board, FSB) und das internationale Forum unabhängiger Prüfungsaufsichten. Die Rolle des Überwachungsgremiums ist im Hinblick auf IFACs Tätigkeiten im öffentlichen Interesse ähnlich jener des Überwachungsgremiums der IASC-Stiftung. Hans Hoogervorst, Vorsitzender der niederländischen Finanzmarktaufsicht, steht sowohl dem IFAC-Überwachungsgremium wie jenem der IASC-Stiftung vor. Weitere Informationen in englischer Sprache:

bullet Satzung des Überwachungsgremiums (2.366 KB).
bullet Presseerklärung (15 KB).

 

23. Mai 2009: SEC-Seminar zu Einreichungen mittels XBRL
Die US-amerikanische Wertpapier- und Börsenaufsicht (Securities and Exchange Commission, SEC) wird am 10. Juni 2009 von 12 bis 15 Uhr ein öffentliches Seminar abhalten, um Unternehmen dabei zu helfen, die neuen Einreichungsvorschriften mittelts XBRL zu befolgen. Mitarbeiter der SEC werden Informationen über die technologischen Anforderungen für die Befolgung der Regelungen vorstellen und ferner einen Überblick über die Werkzeuge und Informationen vermitteln, die die Aufsicht für die Befolgung unterstützend bereithält. Das Seminar wird am Hauptquartier der SEC in Washington DC stattfinden und auch per Internetsendung über die Website der SEC zugänglich sein. Die Ankündigung der SEC können Sie hier einsehen (in englischer Sprache).

 

22. Mai 2009: Fünfte Sitzung der Beratungsgruppe zu Finanzmarktkrise
Die Beratungsgruppe zur Finanzmarktkrise (Financial Crisis Advisory Group, FCAG) wurde von IASB und FASB als Reaktion auf die jüngste Finanzmarktkrise eingerichtet. Ihr Zweck besteht darin, die Boards zur Rolle der Bilanzierung während der Krise und zu möglichen Änderungen zu beraten. Die FCAG hielt ihre fünfte Sitzung am 22. Mai 2009 in London ab. Wir sind derzeit bei der Übersetzung der vorläufigen und inoffiziellen Mitschrift, die Beobachter von Deloitte bei der Sitzung gemacht haben, und werden sie Ihnen in Kürze zur Verfügung stellen. Für weitere Informationen verweisen wir Sie auf unsere Seite zur Finanzmarktkrise.

 

22. Mai 2009: Wertminderung von zur Veräußerung verfügbaren Eigenkapitalinstrumenten
Mit der Freigabe der Maiausgabe 2009 des IFRIC Update-Newsletters hat das International Financial Reporting Interpretations Committee den ungewöhnlichen Schritt unternommen, auf seine vorläufige Agendaentscheidung in Bezug auf Wertminderungen von zur Veräußerung verfügbaren Eigenkapitalinstrumenten hinzuweisen, weil dies von besonderer Bedeutung im gegenwärtigen Marktumfeld ist. IFRIC wurde gebeten, die Bedeutung und Auslegung der Formulierung 'bedeutend oder anhaltend' klarzustellen, die in IAS 39.61 verwendet wird und nach der ein Unternehmen zur Erfassung einer Wertberichtigung verpflichtet ist, wenn der Rückgang des Werts 'bedeutend oder anhaltend' ist. Obwohl IFRIC vorläufig entschieden hat, den Sachverhalt seinem Arbeitsprogramm nicht hinzuzufügen, weil der IASB beschleunigt an einem Projekt zur Ersetzung von IAS 39 arbeitet, hatte IFRIC Bedenken, dass einige Anwendungen der Wertminderungsanforderungen in der Praxis nicht mit dem Standard vereinbar sind. Dementsprechend werden in der vorläufigen Agendaentscheidung einige Inkonsistenzen angeführt und IFRICs Schlussfolgerungen zu diesen genannt. IFRIC hat um Stellungnahmen zu seiner vorläufigen Agendaentscheidung gebeten, die es auf seiner Sitzung am 9./10. Juli 2009 zu finalisieren gedenkt. Die Maiausgabe von IFRIC Update können Sie hier herunterladen.

 

22. Mai 2009: IFRS-e-Learning-Module aktualisiert

Die IFRS-e-Learning-Module von Deloitte werden in dem Maße auf den neuen Stand gebracht, wie der IASB neue und geänderte Verlautbarungen herausgibt. Die folgenden Module sind kürzlich zur Fassung 9.0 aktualisiert worden:

bullet IAS 12 Ertragsteuern
bullet IAS 18 Erlöse
bullet IAS 19 Leistungen an Arbeitnehmer
bullet IAS 29 Rechnungslegung in hyperinflationären Volkswirtschaften
bullet IAS 32/39 Bilanzierung von Finanzinstrumenten
bullet IAS 32/39 Bilanzierung von Sicherungsbeziehungen
bullet IAS 32/39 Ausbuchung von Finanzinstrumenten
bullet IAS 36 Wertminderung von Vermögenswerten
bullet IAS 38 Immaterielle Vermögenswerte
bullet IAS 40 Als Finanzinvestition gehaltene Vermögenswerte

Wir erwarten, die aktualisierten Fassungen der verbleibenden Module in der Fassung 8.x bis zum 30. Juni 2009 freizugeben. Deloittes e-Learning wurde im Januar 2004 aufgesetzt und ist vollkommen kostenfrei. Bislang wurden die Module mehrere Millionen Male heruntergeladen – Sie können die Module aufrufen, indem Sie auf die Glühbirne auf der Leitseite klicken. 37 Module sind nunmehr verfügbar.

 

22. Mai 2009: Mitschrift vom dritten Tag der IASB-Sitzung im Mai
Der International Accounting Standards Board kommt von Dienstag, den 19. Mai bis Donnerstag, den 21. Mai 2009 zu seiner monatlichen Sitzung in London zusammen. Die Übersetzung der vorläufigen und inoffiziellen Mitschrift, die Beobachter von Deloitte bei dieser Sitzung angefertigt haben, haben wir für Sie auf einer eigenen Seite zusammengefasst.

 

22. Mai 2009: Heads Up-Newsletter zur Kodifizierung des FASB

Unsere amerikanischen Kollegen haben einen Heads Up-Newsletter mit dem Titel Was Unternehmen über die Kodifizierung des FASB wissen müssen veröffentlicht. Am 1. Juli 2009 wird die Kodifizierung der Bilanzierungsstandards des FASB die einzige Quelle verbindlicher, allgemein akzeptierter Bilanzierungsprinzipien (Generally Accepted Accounting Principles, GAAP) in den Vereinigten Staaten sein. Die aktuelle GAAP-Hierarchie besteht aus vier Ebenen verbindlicher Bilanzierungs- und Rechnungslegungsleitlinien (Ebenen A bis D), einschließlich der ursprünglichen Verlautbarungen des FASB, der EITF-Entscheidungen und anderweitiger Bilanzierungsliteratur. Mit der Kodifizierung wird diese Hierarchie aufgehoben und die aktuellen GAAP durch lediglich zwei Ebenen an Literatur (mit Ausnahme der Regelungen und Auslegungserlasse der SEC) ersetzt: verbindlicher und nicht verbindlicher. Einmal in Kraft getreten wird die Kodifizierung die Art und Weise, wie Nutzer auf die GAAP referenzieren und Bilanzierungssachverhalte ergründen, deutlich ändern. Neben der Veröffentlichung dieses Heads Up-Newsletters werden die amerikanischen Kollegen in ihrer quartalsweise ausgestrahlten Accounting Roundup-Internetsendung am 8. Juni 2009 auch auf die Kodifizierung und deren Auswirkung für die Ersteller von Abschlüssen eingehen. Weitere Informationen in englischer Sprache:

bullet Heads Up-Newsletter zur Kodifizierung (173 KB)
bullet Weitere Informationen zur Internetsendung

 

21. Mai 2009: Broschüre Swiss GAAP FER 2009 erschienen
Die Broschüre Swiss GAAP FER 2009 ist erschienen und in vier Sprachen (deutsch, französisch, italienisch und englisch) über den Verlag SKV erhältlich. Die Ausgabe 2009 enthält den Entwurf zu „Swiss GAAP FER 14 (überarbeitet) – Rechnungslegung für Versicherungsorganisationen“ unter Berücksichtigung der Ergebnisse aus der Vernehmlassung. Ansonsten erfolgten vorwiegend formelle Anpassungen. Auf der Seite der Stiftung für Fachempfehlungen zur Rechnungslegung (FER) steht Ihnen ein Dokument zur Verfügung, mit dessen Hilfe Sie die Änderungen im Einzelnen nachvollziehen können (24 KB).

 

21. Mai 2009: Mitschrift vom zweiten Tag der IASB-Sitzung im Mai
Der International Accounting Standards Board kommt von Dienstag, den 19. Mai bis Donnerstag, den 21. Mai 2009 zu seiner monatlichen Sitzung in London zusammen. Die Übersetzung der vorläufigen und inoffiziellen Mitschrift, die Beobachter von Deloitte bei dieser Sitzung angefertigt haben, haben wir für Sie auf einer eigenen Seite zusammengefasst.

 

21. Mai 2009: IASB-Internetsendungen zum Standardentwurf zu Ausbuchung

Am 27. Mai 2009 wird der IASB zwei live ausgestrahlte Internetsendungen anbieten, in denen der Standardentwurf ED/2009/3 Ausbuchung (Vorgeschlagene Änderungen an IAS 39 und IFRS 7) vorgestellt wird. Der Standardentwurf wurde am 31. März 2009 veröffentlicht, Stellungnahmen können bis zum 31. Juli 2009 abgegeben werden. Im Standardentwurf wird eine Verbesserung der Vorschriften zur Ausbuchung von Finanzinstrumenten vorgeschlagen, die derzeit in IAS 39 enthalten sind. Unter Ausbuchung wird die Entfernung eines Finanzinstruments aus dem Abschluss eines Unternehmens verstanden. Dies passiert dann, wenn ein Unternehmen einen finanziellen Vermögenswert nicht länger kontrolliert oder keine Verpflichtung zur Begleichung einer finanziellen Verbindlichkeit mehr besitzt. Der IASB schlägt zudem vor, die Angaben zu verbessern, die derzeit durch IFRS 7 gefordert werden, v.a. in Situationen, in denen ein Unternehmen weiterhin ein anhaltenden Engagement in einen finanziellen Vermögenswert besitzt, der nach den Vorschlägen ausgebucht würde. Die Liveausstrahlung im Internet wird auch einen interaktiven Sitzungsteil für Fragen und Antworten beinhalten. Fragen können online während des Vortrags eingereicht werden. Zu Beginn der Präsentation wird es dazu eine Einführung geben. Details:

bullet Thema der Internetsendung: Standardentwurf des IASB zur Ausbuchung
bullet Datum: Mittwoch, 27. Ma. 2009
bullet Zeiten: 10:30 und noch einmal um 14:00 (MESZ)
bullet Vortragende: Stephen Cooper, Mitglied des IASB, und Michael Mueller, Practice Fellow
bullet weitere Informationen und Registrierung
bullet Download des Standardentwurfs: 'Open to Comment'-Abschnitt der IASB-Website

 

21. Mai 2009: Zwei US-amerikanische Analysten zu IASB-Mitglieder ernannt

Patrick Finnegan

Patricia McConnell

Die Treuhänder der International Accounting Standards Committee Foundation (IASC-Stiftung) haben zwei führende Anlageanalysten in den International Accounting Standards Board (IASB) berufen:

bullet Patrick Finnegan, Direktor der Gruppe für Rechnungslegungsmethoden beim Zentrum für Finanzmarktintegrität des CFA-Instituts. Finnegan leitet derzeit beim CFA-Institut ein Team, das für die Übermittlung der Anwendersichweise an den IASB, den FASB und die großen Aufsichtsbehörden verantwortlich ist.
bullet Patricia McConnell, frühere leitende geschäftsführende Direktorin im Aktienresearch und Analystin für Rechnungslegungs- und Steuermethoden bei Bear Stearns & Co. In ihrer 32-jährigen Laufbahn in der Gruppe für Aktienresearch bei Bear Stearns etablierte sich McConnell als eine der führenden Analysten in Bezug auf Bilanzierungsfragen in den Vereinigten Staaten. Sie war Mitglied des Standardbeirats des IASB und des International Accounting Standards Committee (des Vorgängergremiums des IASB).

Beide werden dem IASB für fünf Jahre ab dem 1. Juli 2009 als Vollzeitmitglieder angehören und ihren jeweiligen Wohnsitz nach London verlegen. Die englischsprachige Presseerklärung der IASCF finden Sie hier (105 KB).

 

21. Mai 2009: Mitschrift vom ersten Tag der IASB-Sitzung im Mai
Der International Accounting Standards Board kommt von Dienstag, den 19. Mai bis Donnerstag, den 21. Mai 2009 zu seiner monatlichen Sitzung in London zusammen. Die Übersetzung der vorläufigen und inoffiziellen Mitschrift, die Beobachter von Deloitte bei dieser Sitzung angefertigt haben, haben wir für Sie auf einer eigenen Seite zusammengefasst.

 

20. Mai 2009: Nahezu endgültiger Entwurf des IFRS für KMU
Auf dem nur für Abonnenten zugänglichen Bereich der Internetseite des IASB wurde der nahezu endgültige Entwurf des in Kürze erscheinenden IFRS für KMU eingestellt. Der Entwurf stellt einen vereinfachten und unabhängigen Satz von Rechnungslegungsprinzipien für KMU dar und basiert auf den vollständigen IFRS, die für öffentliche Kapitalmärkte entwickelt wurden. Modifikationen wurden bezüglich der Erfordernisse von Nutzern und unter Kosten-Nutzen Abwägungen vorgenommen. Der KMU-IFRS ermöglicht Investoren, Kreditgebern sowie anderen die Finanz- und Ertragslage und Zahlungsströme von KMU zu vergleichen, während gleichzeitig die Kosten der Aufstellung eines Abschlusses für KMU reduziert werden.

 

20. Mai 2009: 132. DSR-Sitzung
Die Agenda für die 132. Sitzung des Deutschen Standardisierungsrats (DSR) am 8. und 8. Juni 2009 ist bekannt gegeben worden. Seit Januar 2009 tagt der DSR öffentlich. Dies umfasst einerseits die Möglichkeit für eine begrenzte Anzahl von Teilnehmern, persönlich an den Sitzungen des DSR teilzunehmen, und andererseits die Möglichkeit, die Sitzungen im Rahmen einer Live-Audio-Übertragung zu verfolgen. Die Tagesordnung der nächsten Sitzung, weitere Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie hier.

 

20. Mai 2009: Neubesetzung der Prüfgruppe für Standardübernahmen
Die europäische Binnenmarktkommission hat die drei neuen Mitglieder der Prüfgruppe für Standardübernahmeempfehlungen (Standards Advice Review Group, SARG) bekannt gegeben. SARG berät die Kommission im Hinblick auf die Übernahme von IFRS und IFRIC für die Anwendung in Europa. Des Weiteren bewertet SARG, ob die EFRAG-Stellungnahmen zu den IFRS und den IFRIC objektiv und ausgewogen sind. Die Gruppe setzt sich aus höchstens sieben Mitgliedern zusammen, die von der Kommission aus Reihen unabhängiger Sachverständiger auf dem Gebiet der Rechnungslegung und aus Reihen hochrangiger Vertreter der nationalen Normungseinrichtungen bestellt werden. Am 15. Mai 2009 wurden Rien van Hoepen, Bernard Raffournier und Mari Paananen als neue Mitglieder ernannt.

 

20. Mai 2009: Mitschnitt der 131. DSR-Sitzung
Die Mitschnitte der einzelnen Tagesordnungspunkte der 131. Sitzung des Deutschen Standardisierungsrats (DSR) vom 11. und 12. Mai 2009 sind jetzt archiviert und können auf der Internetseite des DRSC abgerufen werden.

 

19. Mai 2009: Spanische Übersetzungen von IFRS-Publikationen von Deloitte

Unsere kolumbianischen Kollegen haben spanische Übersetzungen zweier Deloitte-Publikationen angefertigt (die englischen Originale finden Sie jeweils darunter):

bullet Boletín Actualización IAS Plus Abril 2009 – Mejoramientos 2009 a los IFRS (33 KB)
bullet IAS Plus Update vom April 2009 zu den jährlichen Verbesserungen an den IFRS 2009 (95 KB)

und

bullet Estándares internacionales de información financiera: Consideraciones para la industria de productos de consumo (332 KB)
bullet Leitfaden der US-amerikanischen Kollegen zum Übergang auf IFRS in der Konsumgüterbranche (298 KB)

Unsere internationalen Kollegen haben eine eigene Seite mit Materialien in spanischer Sprache eingerichtet: Pagina de Recursos en Español.

 

19. Mai 2009: Überarbeitung der FASB-Leitlinien zu Ausbuchung und Konsolidierung abgeschlossen

Der US-amerikanische Standardsetzer FASB hat gestern die Erörterungen zur Überarbeitung seiner Leitlinien zu Ausbuchung und Konsolidierung abgeschlossen, mit der die Ausnahme von der Konsolidierung für qualifizierte Zweckgesellschaften (qualifying special purpose entities, QSPE) abgeschafft wird. Diese werden nun im Abschluss des Trägers konsolidiert. Nach dem Verfall der Kreditmärkte weltweit waren die Bilanzierungs- und Angabevorschriften in SFAS 140 und FIN 46(R) durch die US-amerikanische Börsenaufsicht (Securities. and Exchange Commission, SEC), den Kongress und Abschlussadressaten kritisch hinterfragt worden. Von Seiten des FASB hieß es, dass das QSPE-Konzept bis zur Finanzmarktkrise funktioniert habe, aber im Rückblick hätte man erkennen müssen, dass es eine tickende Zeitbombe gewesen sei. Die endgültigen Verlautbarungen sollen im Juni 2009 veröffentlicht werden und treten mit Beginn 2010 in Kraft.

bullet englischsprachige Presseerklärung des FASB
bullet weitere Informationen auf unserer IAS PLUS-Seite zur Finanzmarktkrise

 

19. Mai 2009: Öffentliche Telefonkonferenz des EFRAG-Fachexpertenausschusses

Am 27. Mai 2009 wird der Fachexpertenausschuss (Technical Experts Group, TEG) der europäischen Beratungsgruppe für Rechnungslegung (European Financial Reporting Advisory Group, EFRAG) eine öffentliche Telefonkonferenz abhalten. Folgende Themen stehen auf der Tagesordnung:

bullet Fertigstellung des Stellungnahmeentwurfs zum IASB-Entwurf zur Ertragsteuern
bullet Verabschiedung der Übernahmeempfehlungen zu IFRIC 17 und 18 sowie zu den Änderungen an IFRIC 9/IAS 39 und IFRS 7
bullet Erörterung einer Übernahmeempfehlung zu den jährlichen Verbesserungen 2008

Interessierte Zuhörer haben die Möglichkeit, sich in die Telefonkonferenz einzuwählen – Details dazu finden Sie auf der Internetseite von EFRAG.

 

19. Mai 2009: Protokoll der öffentlichen Diskussion vom 14. Mai 2009

Der DSR hatte für Donnerstag, den 14. Mai, zu einem Diskussionsforum zu folgendem Papier eingeladen:

bullet IASB-Entwurf zu Änderungen hinsichtlich der Regeln für die Ausbuchung von Finanzinstrumenten (Exposure Draft ED/2009/3 Derecognition – Proposed amendments to IAS 39 and IFRS 7)

Neben der Präsentation ist jetzt auch das Protokoll der Veranstaltung auf der Internetseite des DRSC veröffentlicht worden.

 

18. Mai 2009: Zusätzliche Boardsitzung am 5. Juni 2009
Auf seiner Sitzung im April entschied der IASB, gegebenenfalls künftig zusätzliche Boardsitzungen abhalten zu wollen, um die Arbeit am Projekt zur Ersetzung der bestehenden Vorschriften für Finanzinstrumente voranzutreiben. Eine erste zusätzliche Sitzung fand bereits am 5. Mai 2009 statt; die nächste ist für den 5. Juni 2009 angesetzt. Sie beginnt um 13:00h Londoner Zeit und soll etwa zwei bis zweieinhalb Stunden dauern.

 

16. Mai 2009: Britischer Parlamentsausschuss verteidigt Marktwertbilanzierung
In einem Bericht des Finanzausschusses des britischen Unterhauses wird der Schluss gezogen, dass schlechte Entscheidungen der Banken – und nicht Bilanzierungsregeln – die globale Finanzmarktkrise ausgelöst haben. In dem Bericht mit dem Titel Bankenkrise: Reform der Unternehmensführung und der Vergütung in der Londoner City werden unter anderem die beiden folgenden Punkte angemerkt:
Bilanzierung zum beizulegenden Zeitwert

Die Bilanzierung zum beizulegenden Zeitwert hat dazu geführt, dass Banken einige sehr entmutigende Ergebnisse veröffentlicht haben, aber das liegt daran, dass die Zahlen an sich schlecht waren, das liegt nicht an der Darstellung. Die unbequeme Wahrheit für die Banken lautet, dass die Marktteilnehmer Marktpreise aufgebläht haben, die nachher entsprechend korrigiert wurden. Die Bilanzierung zum beizulegenden Zeitwert hat diese Korrektur aufgezeigt, und sie hat dies schneller getan, als alternative Methoden das gekonnt hätten. Wichtige Merkmale von Rechnungslegungskonzepten sind, dass sie Transparenz und Einheitlichkeit über alle Unternehmen und Vermögenswertklassen hinweg fördern. Aber es wäre zu viel gefordert, wenn wir auch noch erwarten würden, dass sie zu intelligenten Entscheidungen führen würden. Wir sind also nicht der Meinung, dass die Bilanzierung zum beizulegenden Zeitwert der passende Sündenbock für die Hybris, die schlechte Risikokontrolle und die schlechten Entscheidungen des Bankensektors ist.

EU-Änderungen an den IFRS

Wir bedauern, dass die EU-Kommission die Möglichkeit hat, auszuwählen, welche internationalen Rechnungslegungsstandards in der EU eingeführt werden sollen. Wir rufen daher das Finanzministerium auf, die Einflussmöglichkeit der EU-Kommission zu überdenken und zu erwägen, welche Auswirkungen diese auf das Ziel der Einführung eines einzigen Satzes weltweit gültiger Rechnungslegungsstandards hat.

Folgende weiterführende Informationen stehen Ihnen zur Verfügung:

bullet vollständiger Bericht des Finanzausschusses des britischen Unterhauses (in englischer Sprache, 1.776 KB)
bullet IAS PLUS-Seite mit Empfehlungen und Materialien zur Finanzmarktkrise
bullet IAS PLUS-Länderseite Großbritannien

 

15. Mai 2009: Glossar zur Rechnungslegung von Finanzinstrumenten nach IFRS

In der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift für internationale und kapitalmarktorientierte Rechnungslegung (KoR) haben die Autoren Knut Henkel und Roland Eller Teil 1 (Buchstaben A bis F) eines Glossars zur Rechnungslegung von Finanzinstrumenten nach IFRS (und HGB) veröffentlicht. In der Einleitung heißt es:

Die Thematik der Finanzinstrumente im Allgemeinen und die ihrer Bilanzierung im Speziellen hat in der Zwischenzeit einen relativ hohen Komplexitätsgrad erreicht, der durch die Vielzahl der in den letzten Monaten veröffentlichten Stellungnahmen zu dieser Thematik nicht geringer geworden ist. Das nachfolgende Glossar soll daher eine Hilfe zur Komplexitätsreduktion derart darstellen, das für die Thematik benötigte Wissen zielgerichtet nachschlagen zu können.

Mit freundlicher Genehmigung der Autoren und der KoR stellen wir Ihnen den Artikel auf IAS PLUS zur Verfügung: Glossar zur Rechnungslegung von Finanzinstrumenten (2.265 KB). Die Veröffentlichung des zweiten Teils soll zeitnah folgen.

 

14. Mai 2009: Taiwan übernimmt IFRS ab 2013
Am 13. Mai 2009 hat die taiwanesische Finanzaufsicht (Financial Supervisory Commission, FSC) ihren Fahrplan für die vollständige Übernahme der IFRS in Taiwan verkündet. Alle börsennotierten Unternehmen müssen ab dem 1. Januar 2009 ihre Abschlüsse nach den IFRS erstellen. Eine freiwillige Anwendung der IFRS ist allen börsennotierten Unternehmen ab dem 1. Januar 2012 gestattet. Die FSC unternimmt nach eigenem Bekunden diesen Schritt, um Taiwans Kapitalmärkte für ausländische Investoren attraktiver zu machen und taiwanesischen Unternehmen zu helfen, im Ausland Kapital aufzunehmen.

 

14. Mai 2009: Agendaseiten aktualisiert

Im Nachgang der Übersetzung der Mitschrift von der IASB-Sitzung im März 2009, der gemeinsamen Sitzung von IASB und FASB im März 2009, der IASB-Sitzung im April 2009 und der Sondersitzung des IASB am 5. Mai 2009 haben wir folgende Agendaseiten für Sie aktualisiert, um die Erörterungen und Entscheidungen von den Sitzungen widerzuspiegeln:

bullet Änderung von IFRS 1 – Übergangssachverhalte, die Rechtskreise betreffen, die vermutlich in den nächsten Jahren IFRS einführen werden
bullet Änderung von IFRS 2 – Aktienbasierte Vergütungen, die im Konzern durch Barausgleich erfüllt werden
bullet Änderungen an IFRIC 9 und IFRIC 16
bullet Aufgegebene Geschäftsbereiche
bullet Ausbuchung
bullet Darstellung des Abschlusses (Erfolgsberichterstattung)
bullet Eigen- und Fremdkapital
bullet Emissionshandelsprogramme
bullet Ergebnis je Aktie
bullet Erlöserfassung
bullet Finanzinstrumente: Umfassendes Projekt
bullet Jährliche Verbesserungen an den IFRS ─ 2006-2007
bullet Jährliche Verbesserungen an den IFRS ─ 2008-2009
bullet Jährliche Verbesserungen an den IFRS ─ 2009-2010
bullet Konsolidierung, einschließlich Zweckgesellschaften
bullet Lagebericht
bullet Leitlinien zur Bewertung zum beizulegenden Zeitwert
bullet Leistungen nach Beendigung des Arbeitsverhältnisses einschließlich Pensionen
bullet Preisregulierte Geschäftsvorfälle
bullet Rahmenkonzept
bullet Rahmenkonzept Phase A: Zielsetzung und qualitative Anforderungen
bullet Rahmenkonzept Phase C: Bewertung
bullet Rahmenkonzept Phase D: Berichtseinheit
bullet Rechnungslegungsstandard für kleine und mittelgroße Unternehmen (IFRS für KMU)
bullet Schulden – Änderung von IAS 37
bullet Versicherungsverträge – Phase II

 

14. Mai 2009: Die Rolle der nationalen Standardsetzer

Gilbert Gelard
Das IASB-Boardmitglied Gilbert Gelard hielt an der London School of Economics am 11. Mai 2009 einen Vortrag zum Thema Nationale Standardsetzer: Eine neue Rolle in einer sich globalisierenden Welt. Gelard erörterte die Bedeutung von weltweit gültigen Rechnungslegungsstandards, die europäische Übernahme der IFRS, den Unterschied von Übernahme und Anpassung und die Frage, wie die Verbreitung der IFRS über die ganze Welt dramatisch das Aufgabenfeld der nationalen Standardsetzer verändert hat. Sie können die englischsprachigen Ausführungen von Gelard, die wir mit seiner Erlaubnis auf IAS PLUS zur Verfügung stellen, hier herunterladen (43 KB). Nachfolgend finden Sie die Übersetzung eines Auszugs:
Wenn Standardsetzer in dieser neuen Welt eine Rolle spielen wollen, müssen sie den Einsatz ihrer knappen Ressourcen genau bedenken. Es gibt auch etwas, das zu tun sie verlockt sind und das sie nicht tun sollten: Sie sollten die IFRS nicht im Nachhinein kritisieren oder interpretieren. Das Argument, dass etwas nur in ihrem Rechtskreis auftritt und daher eine sachgerechte Lösung nur lokal entwickelt werden kann, erweist sich in fast allen Fällen als unbegründet. Eine scheinbar rein lokale Frage kann und sollte auf einen allgemeineren Sachverhalt zurückgeführt werden, der auch anderswo in der Welt auftritt. Die Interpretationsfragen sollten an IFRIC zwecks Überprüfung übergeben werden; das ist das zuständige Gremium. Das einzige, das auf die IFRS bezogen zu veröffentlichen einem Standardsetzer gestattet sein sollte, sind Hinweise und Lehrmaterialien; natürlich sollten diese Hinweise nicht anders bemäntelte Interpretationen sein. Abweichende lokale Ausübungen der IFRS sollten auf jeden Fall vermieden werden. In den Arbeitsabkommen, die vom IASB den Standardsetzern vorgeschlagen werden, wird die Frage nach Interpretationen unmissverständlich geklärt.

 

14. Mai 2009: "Bad Banks" - Auslagerung von strukturierten Wertpapieren in Zweckgesellschaften

Die Bundesregierung hat gestern ein Gesetz über die mögliche Auslagerung von strukturierten Wertpapieren in Zweckgesellschaften (sogenannte Bad Banks) beschlossen. Finanzholding-Gesellschaften oder Kreditinstitute oder deren Tochtergesellschaften sollen demnach ihre strukturierten Wertpapiere mit einem Abschlag von 10 Prozent an Zweckgesellschaften übertragen können – es sei denn, dass dies die Kernkapitalquote des Instituts unter 7 Prozent drückt. Dafür erhalten sie in gleicher Höhe von den Zweckgesellschaften begebene und vom Finanzmarktstabilisierungsfonds garantierte Anleihen. In der Begründung für diesen Schritt heißt es:

Mit dem Finanzmarktstabilisierungsgesetz und dem darauf aufbauenden Finanzmarktstabilisierungsbeschleunigungsgesetz wurden bereits maßgebliche Schritte zur Stabilisierung der Finanzmärkte in der aktuellen Krise unternommen. Die Vertrauensbildung an den Finanzmärkten wird jedoch weiterhin durch große Bestände strukturierter Wertpapiere in den Bilanzen von Kreditinstituten beeinträchtigt. Bei strukturierten Wertpapieren handelt es sich um Schuldverschreibungen, die im Rahmen komplexer Verbriefungstransaktionen entstehen (z.B. Asset Backed Securities, Collateralized Loan Obligations, Collaterialized Debt Obligations, CDOs of ABS) und in einem volatilen und durch Unsicherheiten geprägten Marktumfeld nur sehr schwer bewertbar und kaum veräußerbar sind. Die mit den Wertpapieren verbundenen Kredit- und Liquiditätsrisiken, die einen hohen Abschreibungsbedarf von den Buchwerten mit sich bringen können, führen dazu, dass das Vertrauen gegenüber den Haltern dieser Instrumente und ihre Finanzmöglichkeiten stark beeinträchtigt sind.

Vor diesem Hintergrund schlägt die Bundesregierung mit dem vorliegenden Gesetzentwurf Maßnahmen zur kurzfristigen Bereinigung der Bilanzen von Finanzholding-Gesellschaften oder Kreditinstituten oder deren Tochtergesellschaften von strukturierten Wertpapieren bei gleichzeitiger Schaffung von Planungssicherheit hinsichtlich erforderlicher Abschreibungen vor. Finanzholding-Gesellschaften oder Kreditinstituten oder deren Tochtergesellschaften wird die Möglichkeit eröffnet, die strukturierten Wertpapiere mit einem Abschlag vom Buchwert an Zweckgesellschaften zu übertragen. Im Gegenzug erhalten die übertragenden Unternehmen in gleicher Höhe vom Finanzmarktstabilisierungsfonds garantierte Anleihen, die von den Zweckgesellschaften begeben werden. Die mit den Maßnahmen verbundenen Kosten sollen jedoch letztlich von den Eigentümern der übertragenden Unternehmen getragen werden, um eine Belastung der öffentlichen Haushalte zu vermeiden. Zu diesem Zweck sieht das Gesetz die ratierliche Ausschüttung aus dem an die Anteilseigner auszuschüttenden Betrag an den Garantiegeber in Höhe der Differenz zwischen dem reduzierten Buchwert und Fundamentalwerten über die Laufzeit der Garantie, maximal 20 Jahre, sowie eine Verlustbeteiligung der Anteilseigner und die Zahlung einer marktgerechten Vergütung für die Garantie vor.

Über den Entwurf (178 KB), der auf der Internetseite des Finanzministeriums zur Verfügung steht, muss nun das Parlament abstimmen.

 

14. Mai 2009: IASB-Gesprächsrunden zu Konsolidierung und Ausbuchung: Orte und Zeiten
Wie am 21. April 2009 angekündigt, wird der IASB drei zweitägige Runden von öffentlichen Gesprächen am Runden Tisch zu seinen Entwürfen zu Konsolidierung und Ausbuchung von Finanzinstrumenten abhalten. Die Gesprächsrunden werden am 1. und 2. Juni 2009 in Toronto, am 8. und 9. Juni 2009 in Tokio und am 15. und 16 Juni 2009 in London stattfinden. Der IASB hat seine Presseerklärung nun um die genauen Veranstaltungsorte und -zeiten ergänzt.

 

14. Mai 2009: Tagesordnung für die IASB-Sitzung im Mai geändert
Der International Accounting Standards Board kommt von Dienstag, den 19. Mai bis Donnerstag, den 21. Mai 2009 zu seiner monatlichen Sitzung zusammen. Die Tagesordnung wurde nun leicht geändert: Die Erörterung des Themas Preisregulierte Geschäfte wurde von Mittwoch auf Donnerstag gelegt, dafür wurde das Thema Jährliche Verbesserungen an den IFRS ─ 2009-2010 von Donnerstag auf Mittwoch vorgezogen. Das bisher als vorläufig angegebene Thema Finanzinstrumente: Ansatz und Bewertung – Methode der Bewertung zum Gegenwartswert wurde von der Tagesordnung genommen. Wir haben die Agenda, die wir Ihnen am 10. Mai 2009 zur Verfügung gestellt hatten, entsprechend angepasst.

 

13. Mai 2009: Deloitte Kanada veröffentlicht Newsletter zu Ertragsteuern

Unsere kanadischen Kollegen haben eine Sonderausgabe Mai 2009 ihres Countdown-Newsletters zum Übergang auf IFRS in Kanada herausgegeben. In dem Newsletter mit dem Titel Die herausfordernden Schritte auf dem Weg globaler Konvergenz: Der IASB schlägt Änderungen an der Bilanzierung von Ertragsteuern vor wird der IASB-Entwurf von Vorschlägen zur Änderung von IAS 12 Ertragsteuern erläutert. Die Kommentierungsfrist zum Entwurf endet am 31. Juli 2009; der endgültige Standard wird 2010 erwartet. Der Newsletter steht wie immer in zwei Sprachen zur Verfügung:

bullet Sonderausgabe Mai 2009 des Countdown-Newsletters – englisch (1.008 KB)
bullet Sonderausgabe Mai 2009 des Countdown-Newsletters – französisch (Compte à Rebours) (749 KB)

 

13. Mai 2009: 54. Ausgabe der Single Market News
Die Generaldirektion Binnenmarkt und Dienstleistungen der Europäischen Kommission hat auf ihrer Internetseite die englische Fassung der 54. Ausgabe der Single Market News (Inhaltsverzeichnis mit Verknüpfungen auf einzelne Beiträge) eingestellt. Von besonderem Interesse mögen für IAS PLUS-Nutzer vier Interviews mit David Wright, dem stellvertretenden Generaldirektor der GD Binnenmarkt und Dienstleistungen, zur Finanzmarktkrise sein.

 

13. Mai 2009: Präsentation zur öffentlichen Diskussion vom 14. Mai 2009

Der DSR hat für morgen, Donnerstag, den 14. Mai, zu einem Diskussionsforum zu folgendem Papier eingeladen:

bullet IASB-Entwurf zu Änderungen hinsichtlich der Regeln für die Ausbuchung von Finanzinstrumenten (Exposure Draft ED/2009/3 Derecognition – Proposed amendments to IAS 39 and IFRS 7)

Die zugehörige Präsentation steht jetzt auf der Internetseite des DRSC zum Herunterladen zur Verfügung (157 KB).

 

13. Mai 2009: Mitglieder der KMU-Arbeitsgruppe von EFRAG benannt
Die europäische Beratungsgruppe für Finanzberichterstattung (European Financial Reporting Advisory Group, EFRAG) hatte im April 2009 zu Bewerbung für die Mitgliedschaft in einer neuen Arbeitsgruppe für kleine und mittlere Unternehmen (KMU, englisch Small and Medium-sized Entities, SME) aufgerufen. Die Besetzung der neuen Arbeitsgruppe wurde jetzt bekanntgegeben:
bullet Stig Enevoldsen (Vorsitzender) – Vorsitzender von EFRAG
bullet Francoise Flores (stellvertretende Vorsitzende) – stellvertretende Vorsitzende von EFRAG
bullet Jean-Charles Boucher – Tuillet Audit
bullet José Maria Bové - Instituto de Censores Jurados de Cuentas de Espana
bullet Francis Chittenden – Manchester Business School
bullet Frederico Diomeda – EFAA
bullet Johannes Guigard – Dottori Commercialisti
bullet Luc Hendrickx – UEAPME
bullet Radislaw Ignatowski – Universität von Lodz
bullet Robin Jarvis – ACCA
bullet Manfred Jutz – Dr. August Oetker KG
bullet Gerhard Prachner – PricewaterhouseCoopers
bullet Brian Shearer – Grant Thornton
bullet Marc Spyker – l’ANR
bullet Danielle Stewart – Baker Tilly
bullet Knut Tonne – KPMG
bullet Hugo van den Ende – PricewaterhouseCoopers

 

12. Mai 2009: FCAG wird am 22. Mai in London tagen
Die Beratungsgruppe zur Finanzmarktkrise (Financial Crisis Advisory Group, wird am Freitag, den 22. Mai 2009 in London im Crowne Plaza Hotel, 19 New Bridge Street, tagen. IASB und FASB haben die FCAG als Reaktion auf die jüngste globale Finanzmarktkrise eingerichtet. Ihr Zweck besteht darin, die Boards zur Rolle der Bilanzierung während der Krise und zu möglichen Änderungen zu beraten. Am 11. März 2009 hatte die FCAG eine Bitte um Stellungnahme veröffentlicht, in der um Reaktionen auf sieben Fragen gebeten wurde, die der FCAG dabei helfen sollen, Sachverhalte in Bezug auf Bilanzierung und Berichterstattung im Zusammenhang mit der globalen Finanzmarktkrise zu erörtern und Empfehlungen gegenüber IASB und FASB auszusprechen. Dies wird die fünfte Sitzung der FCAG sein. Sie finden die Mitschriften der zurückliegenden Sitzungen auf dieser Seite.

 

12. Mai 2009: Leitlinien zur Erlöserfassung bei Software

Im Oktober 1997 hatte das amerikanische Institut der Wirtschaftsprüfer (American Institute of CPAs, AICPA) das Statement of Position (SOP) 97-2 Erlöserfassung bei Software veröffentlicht. SOP 97-2 gibt Leitlinien zur Erlöserfassung bei Software und damit in Beziehung stehenden Produkten. Auch wenn die Auslegung vornehmlich für die Softwarebranche entwickelt worden war, findet das SOP zunehmend auch in anderen Branchen Anwendung, in denen Software alles Andere als beiläufig für Güter und Dienstleistungen ist. Während die Erlöserfassung in IAS 18 grob behandelt wird, gibt es kein Pendant zu SOP 97-2 in den IFRS. Seit der Herausgabe von SOP 97-2 hat der US-amerikanische Standardsetzer eine große Menge an Leitlinien freigegeben (insgesamt über 50 Verlautbarungen!), mit den spezifische Aspekte der Erlöserfassung bei Software klargestellt werden; dazu gehören SOP 98-4, SOP 98-9, verschiedene fachliche Praxishilfen des AICPA, EITF-Sachverhalte sowie SEC-Leitlinien. Nichtsdestotrotz erfahren Unternehmen mit dem Fortschreiten der Softwaretechnologie ständig neue Herausforderungen bei der Erfassung von Erlös für Softwarevereinbarungen. Unsere amerikanischen Kollegen habe die zweite Auflage von Erlöserfassung bei Software – ein Fahrplan zur Anwendung des Positionspapiers 97-2 des AICPA herausgegeben (in englischer Sprache, 169 Seiten, 886 KB), um einige der am schwersten auszulegenden Vorschriften von SOP 97-2 zu behandeln und einen neuen Überblick über die wichtigsten Themen in SOP 97-2 unter den folgenden Überschriften zu geben:

bullet Anwendungsbereich
bullet Grundlegende Erlöserfassungsgrundsätze
bullet Mehrkomponentenvereinbarungen
bullet Weitere Softwareprodukte, Upgraderechte und Abschläge
bullet Unterstützungsleistungen für den Kunden nach Erfüllung des Vertrags
bullet Dienstleistungen
bullet Bilanzierung von Verträgen

 

11. Mai 2009: Diskussionsrunde zu Leasinggeschäften und zu Ertragsteuern
Der Deutsche Standardisierungsrat (DSR) lädt alle Mitglieder des DRSC sowie alle anderen interessierten Personen und Organisationen am Freitag, den 12. Juni 2009, 11.00 Uhr (voraussichtlich bis ca. 16.00 Uhr) ins Airport Conference Center, Frankfurt/Main, Raum K20 zu einem Diskussionsforum zum IASB-Diskussionspapier zu Leasinggeschäften und zum IASB-Entwurf zu Ertragsteuern ein. An der Veranstaltung werden auch Mitarbeiter des IASB teilnehmen. Sollten sich in den nächsten Wochen noch Änderungen ergeben bzw. weitere Veröffentlichungen zur Diskussion stehen, behält der DSR sich vor, die Tagesordnung zu ändern. Bitte melden Sie Ihre Teilnahme unter bahrmann@drsc.de bis zum 5. Juni 2009 an. Ihre Anmeldung wird bestätigt, soweit die Platzkapazität das zulässt.

 

11. Mai 2009: Deloitte-Ratgeber zu IFRS in französischer Sprache

Unsere kanadischen Kollegen haben Regroupments d'Enterprises et Changements dans les Participations: Guide portant sur la version révisée des normes IFRS 3 et IAS 27 (561 KB) veröffentlicht. Dabei handelt es sich um die französische Übersetzung unserer englischsprachigen Veröffentlichung Business Combinations and Changes in Ownership Interests: A Guide to the Revised IFRS 3 and IAS 27 (647 KB). Der Ratgeber hat im Wesentlichen die Bilanzierung von Unternehmenszusammenschlüssen nach der Fassung 2008 von IFRS 3 zum Gegenstand. Wo sachgerecht, wird auch auf die damit in Beziehung stehenden Vorschriften von IAS 27 (überarbeitet 2008) eingegangen – v.a. hinsichtlich der Definition von Kontrolle, der Bilanzierung nicht-beherrschender Anteile und Änderungen beim Anteilsbesitz. Andere Aspekte von IAS 27 (wie die Vorschriften zur Aufstellung von Konzernabschlüssen und das Vorgehen im Detail bei der Konsolidierung) werden nicht behandelt. Der Ratgeber enthält 16 Abschnitte nebst Anhängen, in denen (a) die 2008er Fassungen von IFRS 3 und IAS 27 mit den Vorgängerversionen verglichen und (b) die weiterhin bestehenden Unterschied zwischen IFRS und US-GAAP benannt werden. Eine deutsche Fassung dieses Ratgebers ist in Arbeit.

 

10. Mai 2009: Tagesordnung für die IASB-Sitzung im Mai
Der International Accounting Standards Board kommt von Dienstag, den 19. Mai bis Donnerstag, den 21. Mai 2009 zu seiner monatlichen Sitzung in seinen Londoner Büroräumen, 30 Cannon Street, zusammen. Die Sitzung ist öffentlich und wird über das Internet per Webcast übertragen. Nachfolgend geben wir die vorläufige Tagesordnung für die IASB-Sitzung wieder.
Tagesordnung der IASB-Boardsitzung
19.-21. Mai 2009, London

Dienstag, 19. Mai 2009

bullet Kreditwürdigkeit – Erörterung der Frage, ob in Bezug auf das Kreditrisiko Änderungen am Entwurf des Diskussionspapiers zur Bewertung von Schulden vor der Abstimmung über dessen Veröffentlichung vorgenommen werden müssen
bullet Konsolidierung – Analyse der eingegangenen Stellungnahmen
bullet Leistungen nach Beendigung des Arbeitsverhältnisses
bullet Änderung von IFRS 1 – Übergangssachverhalte, die Rechtskreise betreffen, die vermutlich in den nächsten Jahren IFRS einführen werden
bullet Finanzinstrumente: Ansatz und Bewertung – Wertminderungen im Modell der erwarteten Verluste und der Fair-Value-Methode
bullet Erlöserfassung

Mittwoch, 20. Mai 2009

bullet Gemeinsame Vereinbarungen – Überarbeitung von IAS 31
bullet Jährliche Verbesserungen an den IFRS ─ 2009-2010 – Änderungen an IFRS 3 und IAS 27
bullet Leasingverhältnisse
bullet Finanzinstrumente: Ansatz und Bewertung – Wertminderungen: Vergleich der drei Ansätze (Modelle der eingetretenen und der erwarteten Verluste sowie Fair-Value-Modell) und Unterschiede und mögliche Auswirkungen unterschiedlicher Wertminderungsmodelle für finanzielle und nicht-finanzielle Vermögenswerte
bullet Finanzinstrumente: Ansatz und Bewertung – Klassifizierung

Donnerstag, 21. Mai

bullet Rahmenkonzept Phase D: Berichtseinheit
bullet IAS 34 Zwischenberichterstattung – Erwägung, ob IAS 34 im Rahmen des jährlichen Verbesserungsprozesses geändert werden soll
bullet Preisregulierte Geschäfte
bullet Restanten (sofern erforderlich)
bullet Erlöserfassunggemeinsame Sitzung mit dem FASB
bullet Versicherungsverträge – Phase II
bullet Eigen- und Fremdkapital

 

10. Mai 2009: IASB-Mitglied äußert sich zur globalen Finanzmarktkrise
John Smith

Das IASB-Mitglied (und früherer Deloitte-Partner) John Smith sprach auf der Konferenz der EU-Kommission zur Rechnungslegung in einer sich ändernden Welt. Den Schwerpunkt seiner Ausführungen bildeten die Auswirkungen der globalen Finanzmarktkrise auf die Rechnungslegungsstandardsetzer allgemein und den IASB im Besonderen. Sie können sich die vollständige Rede von Smith in englischer Sprache von der Internetseite des IASB herunterladen (31 KB). Nachfolgend haben wir einen Auszug für Sie übersetzt:

Die Finanzmarktkrise hat drei Hauptlehren herausgestrichen, die wir Standardsetzer zu ziehen haben.

Erstens: Die ineinander verwobene Struktur der Kapitalmärkte kombiniert mit der Mobilität des Kapitals selbst zeigt den Bedarf nach einem allgemein akzeptierten Satz von Rechnungslegungsstandards.

Zweitens: Finanzinstitute, Aufsichtsbehörden und Anleger haben die Risiken nicht verstanden, auf die man sich einließ. Rechnungslegung sollte eine wichtige Rolle dabei spielen, in dieser Hinsicht allen diesen Parteien behilflich zu sein. Es gibt also einen Bedarf, zusätzliche Transparenz in Bezug auf die Risiken zu schaffen, auf die Finanzinstitute sich einlassen, und relevante Informationen für Anleger und Aufsichten zu bieten.

Drittens: Unter den gegenwärtigen Rechnungslegungsvorschriften werden zahlreiche Wahlrechte geboten, die die Vergleichbarkeit reduzieren und zu unnötiger Komplexität führen. Daher besteht die dringende Notwendigkeit, sich der Bilanzierung von Finanzinstrumenten zu widmen, um die Komplexität zu reduzieren, die Vergleichbarkeit und die Relevanz  zu erhöhen und eine Grundlage für weltweite Konvergenz zu schaffen.

Wir beim IASB arbeiten an all diesen Fronten.

 

9. Mai 2009: Treffen der nationalen Standardsetzer in Johannesburg
Am 8. und 9. April 2009 tagten die nationalen Standardsetzer gemeinsam in Johannesburg. Zweimal im Jahr kommen die Rechnungslegungsstandardsetzer der Welt zusammen, um die wichtigsten aktuellen Themen zu erörtern und herauszufinden, wie sie bei deren Lösung Unterstützung bieten können. Robert Bruce, der führende britische Journalist in Rechnungslegungs- und Finanzberichterstattungsfragen, hat über das Treffen einen kurzen Bericht geschrieben, der nun im INSIGHT-Journal des IASB veröffentlicht wurde: National Standard Setters meet in Johannesburg (in englischer Sprache, 118 KB). Zwei Aspekte wurden auf der Sitzung besonders deutlich: Die nationalen Standardsetzer bekräftigten ihre uneingeschränkte Unterstützung für den IASB und sie ermutigten ihn, bei seiner Haltung, Rechnungslegungs- und Aufsichtsfragen nicht vermischen zu wollen, standhaft zu bleiben.

 

9. Mai 2009: Deutsche Ausgabe der Single Market News
Die Generaldirektion Binnenmarkt und Dienstleistungen der Europäischen Kommission hat auf ihrer Internetseite die deutsche Fassung der 53. Ausgabe der Single Market News (Inhaltsverzeichnis mit Verknüpfungen auf einzelne Beiträge) eingestellt. Von besonderem Interesse mögen für IAS PLUS-Nutzer die Beiträge Wichtige Fortschritte bei Rechnungslegungsvorschriften der EU und Die Kapitalmärkte müssen offen bleiben, damit sich die Wirtschaftskrise nicht weiter vertieft sein.

 

9. Mai 2009: Mitschrift von der IFRIC-Sitzung im Mai 2009
Das International Financial Reporting Interpretations Committee (IFRIC) tagte am Donnerstag, den 7. Mai 2009 in den Büroräumen des IASB in London. Die Maisitzung dauerte nur einen Tag. Die Übersetzung der vorläufigen inoffiziellen Mitschrift von Beobachtern von Deloitte bei dieser Sitzung finden Sie hier.

 

8. Mai 2009: Leitfaden zur Prüfung börsennotierter Unternehmen des CAQ

Das Zentrum für Prüfungsqualität (Center for Audit Quality, CAQ) des US-amerikanischen Wirtschaftsprüferinstituts hat einen Leitfaden zur Prüfung börsennotierter Unternehmen herausgegeben. In dem Leitfaden wird für Interessengruppen des Kapitalmarkts die wichtige Rolle erläutert, die die Prüfung börsennotierter Unternehmen bei der Erhaltung der Stärke und der Stabilität US-amerikanischer Kapitalmärkte spielt. Zielgruppe sind Leser mit Laienkenntnissen. Für diese bietet der Leitfaden Antworten auf die am häufigsten gestellten Fragen in Bezug auf die Prüfung börsennotierter Unternehmen und damit in Zusammenhang stehender Themen. Folgende Themen werden unter anderem angesprochen:

bullet Die Beziehung zwischen der Unternehmensführung, dem Prüfungsausschuss und den Prüfern
bullet Zusammensetzung des Prüfungsteams
bullet Schritte des Prüfungsprozesses
bullet Feststellung von Betrug
bullet Unabhängigkeit des Prüfers

Sie können den englischsprachigen Leitfaden Guide to Public Company Auditing hier herunterladen (1.520 KB). Wir stellen ihn auf IAS PLUS mit freundlicher Genehmigung des CAQ zur Verfügung.

 

8. Mai 2009: Kommissar McCreevy äußert sich zu IFRS und IASB
Charlie McCreevy, der EU-Kommissar für Binnenmarkt und Dienstleistungen, widmete sich in seiner Ansprache als Hauptredner auf der gestrigen EU-Konferenz zur Rechnungslegung in einer sich ändernden Welt in Brüssel einer Reihe von Themen in Bezug auf die IFRS und den IASB. Er verwies auf die Vorteile der IFRS für Europa und forderte Länder, die die IFRS noch nicht eingeführt haben (einschließlich der USA), auf, den Schritt zu wagen. Er nannte jüngste Fortschritte bei der Verbesserung der Führungsstruktur der IASCF aber gab an, dass weitere Aktivitäten in Bezug auf die geografische Zusammensetzung des IASB, den Konsultationsprozess und die Ausgewogenheit des Boards im Hinblick auf Mitglieder mit mehr praktischer Erfahrung notwendig seien. Er forderte den IASB auf, die Arbeiten zu Sachverhalten, die als Ergebnis der Finanzmarktkrise identifiziert worden seien, zu beschleunigen. Die schließe die Bewertung zum beizulegende Zeitwert, die Anpassung der IASB-Wertminderungsregelungen an diejenigen in den Vereinigten Staaten und Rückstellungen für Kreditverluste ein. Die vollständige Rede McCreevys in englischer Sprache finden Sie hier (72 KB).

 

8. Mai 2009: IPSASB schlägt Konvergenz mit IFRS 3 und IAS 38 vor
Der Rat für internationale Rechnungslegungsstandards für den öffentlichen Sektor (International Public Sector Accounting Standards Board, IPSASB) hat zwei neue Entwürfe herausgegeben – Entwurf ED 40 Immaterielle Vermögenswerte und Entwurf ED 41 Unternehmenszusammenschlüsse aus Tauschtransaktionen –, in denen vorgeschlagen wird, dass Regierungen und andere Unternehmen des öffentlichen Sektors IFRS-entsprechende Vorschriften einhalten.
bullet Mit ED 40 wird ein IPSAS vorgeschlagen, der mit IAS 38 Immaterielle Vermögenswerte konvergiert ist. ED 40 enthält außerdem Leitlinien zu Websitekosten aus SIC-32 Immaterielle Vermögenswerte - Websitekosten. Des weiteren sind Leitlinien zu immateriellen Erbvermögenswerten enthalten.
bullet ED 41 ist mit IFRS 3 Unternehmenszusammenschlüsse konvergiert. Unternehmenszusammenschlüsse die nicht aus Tauschtransaktionen entstehen, werden in einem eigenen, für den öffentlichen Sektor spezifischen Projekt adressiert.
Die Kommentierungsfrist endet am 15. August. 2009. Die Entwürfe können von der Seite des internationalen Wirtschaftsprüferverbandes heruntergeladen werden: www.ifac.org/EDs.

 

7. Mai 2009: CIMA-Studie zur Komplexität der Unternehmensberichterstattung

Das Institut der betrieblichen Rechnungsprüfer (Chartered Institute of Management Accountants, CIMA) hat eine Studie zur Komplexität, Relevanz und Klarheit der Unternehmensberichterstattung aus Sicht von 350 Geschäftsführern von FTSE-Unternehmen veröffentlicht: Complexity, Relevance and Clarity of Corporate Reporting: The views of CIMA FTSE 350 Directors (in englischer Sprache, 181 KB). Insgesamt kommt das Institut in der Studie zu folgendem Schluss:

Wir befürchten, dass der gesetzliche Jahresabschluss den Umfang der Beschreibung dessen beschränkt, was ein Betrieb tatsächlich tut, dass die Prüfung nur noch bestätigt, dass die fachliche Bilanzierung nach den Vorschriften durchgeführt wurde, und dass die Geschäftsführung weniger Möglichkeiten hat, die Unternehmensleistung und -strategie seriös zu erläutern, weil sie durch komplizierte Regeln gezwungen ist, weniger relevante Informationen detailliert darzustellen.

Im Bericht werden die folgenden vier Bereiche möglicher Verbesserungen genannt:

bullet Prinzipienbasierte Standards. Zuerst dringen wir stark darauf, dass man sich weiterhin an den prinzipienbasierten Ansatz bei der Entwicklung von Vorschriften bezüglich der Berichterstattung hält, um die Regeln nicht zu eng zu setzen und Raum zu schafften für die Kommunikation wirklich nützlicher und Einblick gewährender Informationen. Der Druck, die IFRS an US-GAAP anzupassen, mag dazu geführt haben, dass die Balance sich mehr regelbasierten Standards zuneigt. Dies könnte jedoch die Finanzberichterstattung nur weiter verkomplizieren und die Möglichkeit der Finanzvorstände und des Vorstands und des Aufsichtsrats einschränken, gesundes Ermessen in Bezug darauf einzusetzen, wie praktische Managementinformationen in die veröffentlichten Berichte und Zahlen übersetzt werden.
bullet Wesentlichkeit. Die heutigen IT-Finanzsysteme und die weiterentwickelte Geschäftspraxis gestatten, große Mengen an Daten zu produzieren. Aber wir müssen im Blick behalten, was die Leistungs- und die Lebensfähigkeit eines Unternehmens ausmacht.
bullet Erläuternder Teil der Berichterstattung. Man muss darauf achten, den Lagebericht nicht zu verkomplizieren. Er ist ein wichtiger Teil der Finanzberichterstattung und hat sich innerhalb der letzten Jahre bedeutend weiterentwickelt. Wir sind der Meinung, dass veröffentlichte Abschlüsse einem großen Adressatenkreis die Art von Informationen bieten sollten, die normalerweise in Berichten von Analysten enthalten sind – mit anderen Worten: die Daten und Annahmen, die entscheidungsrelevant sind, Informationen, die sich oft außerhalb des Umfangs von Rechnungslegungsvorschriften finden.
bullet Integrität. Integrität und Professionalität sind die Eckpfeiler unseres Berufs, und wir müssen von unseren Mitgliedern erwarten können, dass sie diese Merkmale zu jeder Zeit verkörpern. Aber übermäßige Komplexität in den Bilanzierungsregeln kann es tatsächlich schwerer für sie machen, dies zu tun.

Wir danken dem Chartered Institute of Management Accountants für die Erlaubnis, die Studie auf IAS PLUS zur Verfügung zu stellen.

 

7. Mai 2009: IASB-Webcasts zum Diskussionspapier zu Leasinggeschäften

Am 13. Mai 2009 wird der IASB zwei Webcasts anbieten, in denen das gemeinsam mit dem FASB veröffentlichte Diskussionspapier zu Leasinggeschäften erläutert wird. Das Diskussionspapier war am 19. März 2009 herausgegeben worden; die Kommentierungsfrist endet am 17. Juli 2009. In dem Diskussionspapier schlagen IASB und FASB ein mögliches neues Modell für die Bilanzierung von Leasingverhältnissen vor. Das Modell basiert auf dem grundsätzlichen Gedanken, dass aus allen Leasingverhältnissen Schulden aus der Verpflichtung künftiger Leasingzahlungen und Vermögenswerte (das Recht auf Nutzung des geleasten Vermögenswertes) entstehen, die in der Darstellung der Finanz- und Vermögenslage des Leasingnehmers angesetzt werden sollten. Die live übertragenen Internetsendungen werden einen interaktiven Teil zu Fragen und Antworten beinhalten. Fragen können während der Sendung on-line eingereicht werden; Anweisungen dazu werden am Anfang der Sitzung gegeben. Weitere Informationen:

bullet Thema des Webcasts: Gemeinsames Diskussionspapier von IASB und FASB zu Leasinggeschäften
bullet Datum: Mittwoch, 13. Mai 2009
bullet Zeiten: 9:30h und noch einmal 15:30h (jeweils Londoner Zeit)
bullet Vortragende: Jan Engström, IASB-Mitglied, und Rachel Knubley, leitende Projektmanagerin
bullet Presseerklärung des IASB und Möglichkeit zur Anmeldung
bullet Herunterladen des Diskussionspapiers: Rubrik "Open to Comment" auf der Internetseite des IASB

 

6. Mai 2009: EFRAG-Stellungnahmeentwurf zur Erlöserfassung
Die Europäische Beratungsgruppe für Finanzberichterstattung (European Financial Reporting Advisory Group, EFRAG) stellt auf ihren Seiten einen Stellungnahmeentwurf zum IASB-Diskussionspapier zur Erlöserfassung zur Verfügung (in englischer Sprache, 313 KB). EFRAG begrüßt die Bemühungen, die in diesem Bereich unternommen werden, weil Erlöserfassung in der Praxis viele Probleme auslöse. Daher würde dem gesamten Adressatenkreis des IASB geholfen, wenn die bestehenden Leitlinien verbessert würden. EFRAG nimmt jedoch einen grundlegend anderen Standpunkt in Bezug auf die Frage ein, wann Erlös zu erfassen sein soll.

 

6. Mai 2009: IAS Plus-Newsletter zum Entwurf zu Ertragsteuern
Das IFRS Global Office von Deloitte hat einen IAS Plus Update-Newsletter – Vorgeschlagene Änderungen hinsichtlich der Ertragsteuerbilanzierung herausgegeben (in englischer Sprache, 102 KB), in dem der IASB-Entwurf zu Ertragsteuern erläutert wird, den der IASB am 31. März 2009 veröffentlicht hat. In dem Entwurf wird vorgeschlagen, IAS 12 Ertragsteuern mit einem neuen Standard zu ersetzen. In dem vorgeschlagenen Standard (im Entwurf ED/2009/2 Ertragsteuern dargestellt) wird der grundsätzliche Ansatz aus IAS 12 zur Bilanzierung von Ertragsteuern, der Ansatz über temporäre Differenzen, beibehalten. Der IASB schlägt jedoch vor, die meisten der Ausnahmen in IAS 12 zu streichen, um die Bilanzierung zu vereinfachen und das Prinzip des Standards zu stärken. Darüber hinaus schlägt der IASB eine geänderte Struktur des Standards vor, die die Anwendung erleichtern soll. Die Kommentierungsfrist endet am 31. Juli 2009. Mit dem Vorschlag werden außerdem die internationalen Standards näher an SFAS 109 Bilanzierung von Ertragsteuern herangebracht. Zurückliegende Ausgaben der IAS Plus-Newsletter finden Sie hier.

 

6. Mai 2009: Accounting Roundup – Ausgabe April 2009

Wir haben die Aprilausgabe 2009 von Accounting Roundup eingestellt (in englischer Sprache, 362 KB), die von unseren amerikanischen Kollegen veröffentlicht wird. Der Newsletter ist nun nach Themen statt nach Standardsetzern organisiert. Die in dieser Ausgabe behandelten Themen umfassen:

Bewertung zum beizulegenden Zeitwert
bullet FASB veröffentlicht Leitlinien zur Bestimmung des beizulegenden Zeitwerts, wenn die Marktaktivitäten zurückgehen
bullet FASB veröffentlicht FSP zur Angabe des beizulegenden Zeitwerts in Zwischenberichten
Anlagen in Schuld- und Eigenkapitaltiteln
bullet FASB veröffentlicht FSP zu nicht vorübergehenden Wertminderungen
bullet SEC veröffentlicht Staff Accounting Bulletin zu nicht vorübergehenden Wertminderungen
Unternehmenszusammenschlüsse
bullet FASB veröffentlicht FSP zu im Rahmen eines Unternehmenszusammenschlusses erworbenen Vermögenswerten oder übernommenen Verbindlichkeiten, die aus Eventualverpflichtungen entstehen
Pensionen und andere Leistungen nach Beendigung des Arbeitsverhältnisses
bullet GASB veröffentlicht Einladung zur Stellungnahme zu Pensionsstandard
Derivative Instrumente und Sicherungsmaßnahmen
bullet GASB veröffentlicht Leitfaden zu derivativen Instrumenten
Sonstige Rechnungslegungsthemen
bullet XBRL-Taxonomien 2009 herausgegeben
bullet GASB veröffentlicht Verlautbarung zur GAAP-Hierarchie
bullet GASB veröffentlicht Verlautbarung zu Geschäftsvorfällen zwischen nahe stehenden Parteien, zu Erwägungen der Unternehmensfortführung und zu Folgeereignissen
bullet IASB veröffentlicht jährliche Verbesserungen
bullet IASC-Stiftung veröffentlicht IFRS-Taxonomie 2009 und gibt XBRL-Handbuch zwecks öffentlicher Stellungnahme heraus
Sonstige SEC-Angelegenheiten
bullet SEC-Abteilung für Finanzierung von Aktiengesellschaften gibt aktualisiertes Handbuch zur Finanzberichterstattung heraus
bullet SEC-Stab veröffentlicht Einhaltungsleitfaden für kleine Unternehmen
bullet SEC veröffentlicht fachliche Änderungen, um verschiedenen Regelungen, Formulare und Tabellen an FAS 141(R) und FAS 160 anzupassen
bullet SEC veröffentlicht neue Interpretationen zur Einhaltung und zu Angaben
bullet Andere SEC-Regelungen, die im April 2009 vorgeschlagen oder veröffentlicht wurden
Sonstige Prüfungsthemen
bullet PCAOB veröffentlicht Staff Practice Alert 4 in Bezug auf Bewertungen zum beizulegenden Zeitwert, Angaben und nicht vorübergehenden Wertminderungen
bullet PCAOB veröffentlicht Konzeptentwurf zu möglichen Überarbeitungen von Prüfungsbestätigungsstandards
bullet AICPA schlägt vor, SAS zu verdeutlichen und zu konvergieren
bullet AICPA gibt Entwurf zur Zusammenstellung und Prüfung von Standards heraus
bullet AICPA veröffentlicht Leitlinien zur Anwendung vereinbarter Prozesse auf Daten mit XBRL-Etiketten

Zurückliegende Ausgaben von Accounting Roundup finden Sie hier.

 

6. Mai 2009: Deloitte nimmt Stellung zur Vereinfachung der 4. und 7. EG-Bilanzrichtlinien

Die Mitgliedsfirmen von Deloitte in Europa haben gemeinsame eine Stellungnahme zu den Vorschlägen der EU-Kommission zur Vereinfachung der 4. und 7. EG-Bilanzrichtlinien eingereicht (in englischer Sprache, 7.765 KB). Die Generaldirektion Binnenmarkt und Dienstleistungen hatte im März 2009 um Stellungnahme zu den Vorschlägen gebeten. Die Art von Sachverhalten, zu denen Stellungnahmen erbeten werden, beinhalten:

bullet Struktur der Richtlinien
bullet allgemeine Bilanzierungsprinzipien des Ansatzes und der Bewertung
bullet Größenkriterien für Kleinst-, kleine, mittelgroße und große Unternehmen
bullet welche Abschlussbestandteile für welches Unternehmen gefordert werden sollten
bullet elektronische Einreichungen
bullet Aussehen der Abschlussbestandteile
bullet Anhang
bullet Bewertungssachverhalte
bullet Konsolidierungsvorschriften

Die Kommission erwartet den Abschluss ihrer Untersuchung der Stellungnahmen und die Unterbreitung vorgeschlagener Änderungen an den Richtlinien gegenüber dem Europäischen Parlament bis Ende des Jahres 2009. Nachfolgend haben wir für Sie zwei Auszüge aus unserer Stellungnahme übersetzt:

Stellungnahme in Bezug auf Bilanzierungsoptionen und nationale 'Zusätze' zu den Richtlinien

Unserer Meinung nach sollten in den Richtlinien prinzipiell den Mitgliedstaaten keine Optionen, die sich auf reine Rechnungslegungsfragen beziehen (also den Ansatz und die Bewertung von Vermögenswerten und Schulden), eingeräumt werden. Die Harmonisierung der Rechnungslegung in der EU nützt Anwendern (größere Vergleichbarkeit von Abschlüssen in der EU) und Erstellern (reduzierte Kosten für Konzerne und Kostendegression allgemein) und erleichtert grundsätzlich grenzüberschreitenden Handel und Dienstleistungen einschließlich Rechnungslegung und Prüfung. Wir erkennen jedoch an, dass in den einzelnen Mitgliedstaaten Bilanzinformationen unterschiedlich genutzt werden und dass weiterhin ein Bedarf bestehen kann, bestimmte Optionen einzuräumen im Hinblick auf zusätzliche Informationen, die aus steuer- oder unternehmensrechtlichen Gründen oder aus Praxis- oder Regelungserfordernissen gefordert werden und die sich aus dem Wirtschaftsumfeld des einzelnen Mitgliedstaates ergeben. Hier wären die einzelnen Mitgliedstaaten gefordert, die zusätzlichen Kosten für Unternehmen zu rechtfertigen, die sich aus der Anwendung dieser Optionen ergeben, und zusätzliche Vorschriften zu denen in den Bilanzierungsrichtlinien zu erlassen, die im Zusammenhang mit den Bedürfnissen in den einzelnen Mitgliedstaaten stehen.

Stellungnahme in Bezug auf IFRS für KMU

Auf kurze und mittelfristige Sicht werden die (überarbeiteten) Bilanzierungsrichtlinien weiterhin den europäischen Bilanzierungsrechtsrahmen für nicht börsennotierte Unternehmen bilden. Wir sind jedoch der Meinung, dass dies auf lange Sicht nicht so bleiben sollte, da ihrem Wesen nach die Richtlinien nicht flexibel genug sind, die sich ändernden wirtschaftlichen Bedingungen widerzuspiegeln, und sie nicht unbedingt Sichtweisen von außerhalb Europas widerspiegeln. Wir unterstützen die Konvergenz hin zu einem einzigen Satz hochwertiger, weltweit gültiger Rechnungslegungsstandards, die je nach Gegebenheiten für nicht rechenschaftspflichtige Unternehmen und KMU angepasst werden und im Rahmen eines stabilen und unabhängigen Standardsetzungsprozesses entwickelt werden. Der Erhalt eines parallelen europäischen Rahmenkonzepts auf lange Sicht stellt keine gute Nutzung von Ressourcen dar und nützt europäischen Erstellern und Anwendern nicht.

Wir regen daher an, dass die Kommission daran arbeitet, einen Mechanismus für die Mitgliedstaaten zur Verfügung zu stellen, mit dem diesen die Option eingerichtet wird, direkt den demnächst erscheinen Standard des IASB für nicht börsennotierte Unternehmen anzuwenden. Dieser Mechanismus sollte auf einem Test basieren, der zeigt, dass die Anfordernisse aus den Richtlinien mit der Anwendung dieses vereinfachten IFRS erfüllt werden.

 

6. Mai 2009: Deloitte-Partnerin Laurence Rivat als Mitglied von IFRIC ernannt
Die Treuhänder der IASC-Stiftung haben Laurence Rivat, eine Partnerin bei Deloitte in Frankreich ab 1. Juli 2009 für drei Jahre als neues Mitglied des International Financial Reporting Interpretations Committee (IFRIC) ernannt. Sie folgt Ken Wild nach, einem Partner von Deloitte Großbritannien, dessen Amtszeit am 30. Juni 2009 endet. Die Treuhänder haben außerdem die Amtszeiten von drei aktuellen IFRIC-Mitgliedern um drei Jahre verlängert – Sara York Kenny, Consulting Advisor, International Finance Corporation (World Bank Gruppe); Takatsugu Ochi, Assistant General Manager, Financial Resources Management Group, Sumitomo Corporation; und Ruth Picker, Partner und Global Director, Global IFRS Services, Ernst and Young. Laurence Rivat führt (seit 2001) eines der sechs IFRS Centres of Excellence von Deloitte und ist Mitglied unseres Global IFRS Leadership Team (GILT). Sie ist aktiv weltweit in IFRS-Fragen zu verschiedenen Themen eingebunden. Die englischsprachige Presseerklärung der IASC-Stiftung finden Sie hier (100 KB).

 

5. Mai 2009: Mitschrift der heutigen zusätzlichen Boardsitzung

Der IASB hat am 5. Mai 2009 eine zusätzliche Sitzung abgehalten. Aufgrund der kurzfristigen Anberaumung konnten nicht alle Boardmitglieder persönlich in London sein und nahmen zum Teil per Konferenzschaltung teil. Wir haben Ihnen die vorläufige und inoffizielle Mitschrift, die Beobachter von Deloitte angefertigt haben, auf einer eigenen Seite zur Verfügung gestellt. Die nächste reguläre Sitzung findet vom 18. bis22. Mai 2009 in den Büroräumen des IASB in London statt.

 

5. Mai 2009: Stellungnahme des IDW zum EU-Papier zur Überarbeitung der 4. und 7. EG-Richtline
Das Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) hat in einer Eingabe an die EU-Kommission zu einem Konsultationspapier zu den Überlegungen der EU-Kommission hinsichtlich einer mittelfristigen Modernisierung der 4. und 7. Richtlinie (sog. Bilanzrichtlinien) Stellung genommen. Das IDW steht der angedachten Modernisierung der Richtlinien grundsätzlich aufgeschlossen gegenüber. Im Hinblick auf eine stärkere Harmonisierung des Bilanzrechts in der EU unterstützt das IDW einen umfassenden Abbau bestehender Mitgliedstaaten- und Unternehmenswahlrechte. Die Antworten des IDW auf die einzelnen von der EU-Kommission aufgeworfenen Fragen sind in den Frage- und Antwortkästen des englischsprachigen Konsultationspapiers (206 KB) grau unterlegt.

 

5. Mai 2009: AFRAC-Stellungnahme zur Darstellung des Abschlusses
Der österreichische Standardsetzer Austrian Financial Reporting and Auditing Committee (AFRAC) hat beim IASB eine Stellungnahme zu dessen Diskussionspapier zur Darstellung des Abschlusses eingereicht. Eine der Hauptaussagen der Stellungnahme ist, dass eine Überfrachtung des Abschlusses mit Informationen nicht unbedingt der Transparenz und damit der Vergleichbarkeit dient. Die englischsprachige Stellungnahme finden Sie hier (64 KB).

 

5. Mai 2009: Ausgabe 2009 des IFAC-Handbuchs zu Prüfungsstandards
Der internationale Wirtschaftsprüferverband (International Federation of Accountants, IFAC) hat das Handbuch 2009 der internationalen Standards zur Prüfung und Qualitätskontrolle herausgegeben. Im Handbuch sind alle internationalen Prüfungsstandards (International Standards on Auditing, ISA) und alle internationalen Standards zur Qualitätskontrolle enthalten, die vom International Auditing and Assurance Standards Board (IAASB), dem für Prüfungs- und Beratungsstandards zuständige internationalen Gremium, zwecks Verbesserung ihrer Klarheit überarbeitet worden sind. Die Standards treten am 15. Dezember 2009 in Kraft. Das Handbuch ersetzt Teil II des Handbuchs 2008 der internationalen Standards zur Prüfung und Beratung und zu ethischen Grundsätzen. Teil I des Handbuchs 2008 bleibt 2009 in Kraft. Er enthält Verlautbarungen zu Prüfungs-, Durchsichts-, anderweitige Beratungs- und damit in Zusammenhang stehende Leistungen, die vom IAASB bis zum 1. Januar 2008 herausgegeben wurden, und den IFAC-Kodex ethischer Grundsätze für berufsständische Rechnungsleger. Die Verlautbarungen zur Prüfung in Teil I des Handbuchs 2008 bleiben bis zum 14. Dezember 2009 in Kraft und werden danach durch die des Handbuchs 2009 ersetzt. Das Handbuch kann im PDF-Format kostenfrei von der IFAC-Website heruntergeladen werden (www.ifac.org/store). Eine Druckfassung kann käuflich erworben werden.

 

5. Mai 2009: Chinesische Übersetzung des Newsletters zu den jährlichen Verbesserungen
Unsere chinesischen Kollegen haben den IAS Plus Update-Newsletter zum jährlichen Verbesserungsprozess 2009 übersetzt:
bullet Chinesische Übersetzung des Newsletters (156 KB)
bullet Englisches Original (108 KB)

 

4. Mai 2009: Diskussionsrunde zum Entwurf zur Fair-Value-Bewertung
Der Deutsche Standardisierungsrat (DSR) lädt alle Mitglieder des DRSC sowie alle anderen interessierten Personen und Organisationen am Freitag, den 5. Juni 2009, 11.00 Uhr (voraussichtlich bis ca. 13.00 Uhr) ins Airport Conference Center, Frankfurt/Main, Raum K20 zu einem Diskussionsforum zum vom IASB geplanten Standardentwurf zur Bewertung zum beizulegenden Zeitwert ein. An der Veranstaltung wird auch ein Mitarbeiter des IASB teilnehmen. Sollten sich in den nächsten Wochen noch Änderungen ergeben bzw. weitere Veröffentlichungen zur Diskussion stehen, behält der DSR sich vor, die Tagesordnung zu ändern. Bitte melden Sie Ihre Teilnahme unter bahrmann@drsc.de bis zum 29. Mai 2009 an. Ihre Anmeldung wird bestätigt, soweit die Platzkapazität das zulässt.

 

4. Mai 2009: Anwendung der IFRS in den Abschlüssen 2006 in der EU

Die Kommissionsdienststellen haben einen in ihrem Auftrag erstellten Bericht über die Anwendung der Internationalen Rechnungslegungsstandards (International Financial Reporting Standards, IFRS) in der EU im Jahr 2006 vorgelegt. Ziel und Zweck des Berichts ist es, der Europäischen Kommission eine allgemeine Analyse der Anwendung der IFRS in der EU im Jahr 2006 an die Hand zu geben, damit die Dienststellen der Generaldirektion Binnenmarkt und Dienstleistungen die Entwicklungen in Bezug auf die Stetigkeit der Rechnungsführungsmethoden bei den unter die IAS-Verordnung fallenden Unternehmen in der EU insbesondere im Vergleich zum ersten Jahr der IFRS-Anwendung (2005) verfolgen können. In dem Bericht werden unter anderem folgende Schlussfolgerungen gezogen:

bullet Die Anwendung der IFRS hilft dem Ziel einer verbesserten Vergleichbarkeit.
bullet Die geprüften Angaben zeigen verstärkte Bemühungen von Erstellern und Prüfern.
bullet Sachverhalte in Bezug auf Standardsetzung, Übernahme und Durchsetzung:
bullet Allgemeine Durchsetzungsfragen sollten adressiert werden, um Einheitlichkeit und Vergleichbarkeit zu erhöhen. Der Grad der Durchsetzung weicht in den einzelnen Mitgliedstaaten noch vorneinander ab.
bullet Wenige Unternehmen wenden neue Standards vorzeitig an. Das scheint darauf hinzudeuten, dass die meisten Ersteller nicht der Meinung sind, dass ihnen Schaden daraus erwächst, auf die vollständige Übernahme durch die EU-Kommission zu warten.
bullet Eine Reihe von standardspezifischen Fragen muss entweder aus Standardsetzungs- oder aus Standarddurchsetzungsperspektive noch erörtert werden. [Im Bericht werden verschiedenen Einzelpunkte aufgeführt.]
bullet Es gibt eine Nachfrage nach Ausweitung der IFRS-Anwendung.

Auf der Internetseite der Generaldirektion Binnenmarkt stehen Ihnen sowohl der Bericht (5.964 KB) als auch eine Zusammenfassung (180 KB) in englischer Sprache zur Verfügung.

 

4. Mai 2009: IFRS in your Pocket 2009 erschienen

Die achte Auflage des beliebten englischsprachigen Deloitte-Leitfadens zu IFRS ist erschienen – IFRS in your Pocket 2009 (777 KB). Die deutschsprachige Fassung ist in Arbeit. Der 124-seitige Leitfaden enthält die folgenden Informationen:

bullet Struktur des IASB und Kontaktinformationen.
bullet Standardsetzungsprozess des IASB.
bullet Anwendung der IFRS weltweit einschließlich aktueller Informationen zu Europa, Asien, Kanada und den Vereinigten Staaten.
bullet Zusammenfassung jedes IASB-Standards und jeder Interpretationen sowie des Rahmenkonzepts und des Vorworts zu den IFRS.
bullet Hintergrund und aktueller Stand aller laufenden IASB-Projekte.
bullet Geschichte von IASC und IASB.
bullet Neueste Informationen zur Konvergenz von IFRS und US-GAAP.
bullet Andere nützliche Informationen in Bezug auf den IASB.

Wir geben Lehrkräften und Studenten im Bereich Rechnungslegung hiermit gerne das Recht, sich eine Fassung von IFRS in your Pocket zu Studienzwecken auszudrucken. Wenden Sie sich an Ihren lokalen Ansprechpartner von Deloitte, um ein gedrucktes Exemplar zu erhalten. Wir bieten Ihnen weitere Publikationen von Deloitte in deutscher und englischer Sprache.

 

4. Mai 2009: Chinesische Übersetzung zweier IAS Plus Update-Newsletter

Unsere chinesischen Kollegen haben chinesische Übersetzungen der beiden folgenden IAS Plus Update- Newsletter erstellt:

bullet Chinesische Übersetzung des IAS Plus Update-Newsletters – Standardentwurf zu Ausbuchungen (161 KB) sowie
bullet Chinesische Übersetzung des IAS Plus Update-Newsletters – Diskussionspapier zur Bilanzierung von Leasingverhältnissen (164 KB).

 

4. Mai 2009: Countdown-Newsletter von Deloitte Kanada zum Übergang auf IFRS

Unsere kanadischen Kollegen haben die Aprilausgabe ihres Countdown-Newsletters zum Übergang auf IFRS freigegeben. Im Newsletter werden praktische Fragen erörtert, denen kanadische Unternehmen beim Übergang auf IFRS gegenüberstehen, und die jüngsten Ereignisse im Bereich der IFRS zusammengefasst. Zu den in dieser Ausgabe behandelten Themen gehören:

bullet Die Rolle der internen Revision bei der Umstellung auf IFRS
bullet Der Standardentwurf des IASB zu Ertragsteuern – Überlegungen für kanadische Unternehmen
bullet Der 'Hammer' – richtige Sachverhalte und Lösungen bei der IFRS-Umstellung im Zusammenhang mit Unternehmenszusammenschlüssen
bullet Deloitte-Veröffentlichungen und -Veranstaltungen und wie man an sie herankommt
bullet Ein aktueller Stand zu den gegenwärtigen Ereignissen rund um die IFRS – einschließlich verschiedener wichtiger Standardentwürfe und Diskussionspapiere

Englische oder französische Fassung des Newsletters und weiterführende Informationen:

bullet Aprilausgabe 2009 des Countdown-Newsletters in englischer Sprache (1.760 KB)
bullet Aprilausgabe 2009 des Countdown-Newsletters in französischer Sprache (Compte à Rebours, 1.791 KB)
bullet IAS PLUS-Länderseite zur Rechnungslegung in Kanada

 

1. Mai 2009: 131. DSR-Sitzung – Sitzungspapiere
Der größte Teil der Sitzungspapiere für den öffentlichen Teil der 131. Sitzung des Deutschen Standardisierungsrates (DSR) am 11. und 12. Mai 2009 steht auf der Internetseite des DRSC zum Herunterladen bereit. Die noch fehlenden Papiere zum TOP 5 sind für die nächsten Tage angekündigt.

 

1. Mai 2009: FCAG-Schreiben an die G-20-Mitglieder
Wie schon im März 2009 hat die Beratungsgruppe zur Finanzmarktkrise (Financial Crisis Advisory Group, FCAG) des IASB hat einen Brief an Premierminister Brown geschrieben (in englischer Sprache, 19 KB), den dieser an die G-20-Mitglieder weiterreichen soll. Darin wird unter anderem über die Fortschritte berichtet, die IASB und FASB in Hinblick auf die Empfehlungen der G-20 erzielt haben. Es wird aber auch vor einer Überfrachtung der Boards mit Aufgaben gewarnt. Wir haben nachfolgend die entsprechenden Auszüge aus dem Schreiben für Sie übersetzt:
Der IASB hat in diesem Jahr bereits vorgeschlagene Verbesserungen im Bereich bilanzunwirksamer Posten veröffentlicht (Konsolidierungs- und Ausbuchungsstandards) und arbeitet bei diesen Themen mit dem FASB zusammen. Der FASB wird im Mai Verbesserungen an den gegenwärtigen US-amerikanischen Standards in diesem Bereich veröffentlichen. Diese Projekte folgen einer Reihe von anderen Verbesserungen, die die Boards allein oder gemeinsam in den letzten Monaten erarbeitet haben. Die beiden Boards haben weltweit einheitliche Leitlinien zur Bewertung zum beizulegenden Zeitwert in inaktiven Märkten und verbesserte Vorschriften zu Angaben zu Bewertungen zum beizulegenden Zeitwert zur Verfügung gestellt. Anfang Mai wird der IASB einen Vorschlag zur Verbesserung von Angaben in Bezug auf Bewertungen zum beizulegenden Zeitwert veröffentlichen. Der FASB hat außerdem im März 2009 Verbesserungen an Leitlinien zur Wertminderung von Vermögenswerten in Bezug auf einen US-spezifischen Wertminderungsansatz veröffentlicht.

[...]

Wir verstehen vollkommen, dass politische Entscheidungsträger unter großem Druck stehen, sowohl kurz- als auch langfristige Reformen in Bezug auf die vielen Herausforderungen, denen sie sich gegenüber sehen, anzustoßen. Wir sind bereit zu helfen, wo immer wir das können. Die FCAG ist jedoch absolut überzeugt, dass die beiden Boards nur erreichen können, was die G-20 erbittet, wenn sie sich ausschließlich auf die hochkomplizierte fachliche Arbeit konzentrieren können, die diese Projekte mit sich bringen. Zusätzliche Arbeiten zu anderen Sachverhalten, die über die Projekte hinausgehen, die die beiden Boards bereits auf sich genommen haben, würden unweigerlich zu Verzögerungen bei den Projekten führen, die am wichtigsten sind.

 

1. Mai 2009: IFRS in der Bank- und Kapitalmarktbranche - spanische Übersetzung

Unsere kolumbianischen Kollegen haben einen Leitfaden aus der Reihe zur Darstellung der IFRS für die einzelnen Industriezweige unserer US-amerikanischen Kollegen in Spanische übersetzt:

bullet El camino de la conversión hacia los IFRS: Consideraciones para la industria bancaria y de merados de capital (201 KB)
bullet Englisches Original: The Path to IFRS Conversion: Considerations for the Banking and Capital Markets Industries (267 KB)

Diese Veröffentlichung enthält Kapitel zu folgenden Themen:

bullet Die Auswirkung der IFRS in der Bank- und Kapitalmarktindustrie auf Bilanzierung, Finanzierung, Systeme und Steuern verstehen
bullet Hauptunterschiede zwischen den IFRS und US-GAAP in der Bank- und Kapitalmarktbranche
bullet Evaluierung der verschiedenen Ansätze hinsichtlich des Übergangs auf IFRS
bullet Entwicklung eines IFRS-Fahrplans
bullet Was aus der europäischen IFRS-Erfahrung zu lernen ist

 

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