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IFRS-Nachrichten – August 2009

Klicken Sie hier für die Nachrichten vom Monat:

31. August 2009: Deloitte-Newsletter zur Versicherungsbilanzierung in spanischer Sprache
Unsere kolumbianischen Kollegen haben den Insurance Accounting Insight-Newsletter Nr. 1 – ¿Qué deben estar pensando ahora las funciones de impuestos y de finanzas? herausgegeben (214 KB). Dabei handelt es sich um eine spanischsprachige Übersetzung einer Ausgabe des regelmäßigerscheinenden Newsletters in englischer Sprache, der sich dem gemeinsamen Projekt von IASB und FASB zur Entwicklung eines neuen weltweit gültigen Rechnungslegungsstandards zu Versicherungen widmet. Viele weitere Materialien in spanischer Sprache finden Sie hier.

 

30. August 2009: Erinnerung an den Ablauf von Kommentierungsfristen

Wir erinnern Sie daran, dass die Frist zur Abgabe von Stellungnahmen der folgenden zwei IASB-Dokumente am 1. September 2009 endet:

bullet Bitte um Information zur Eignung der Verwendung eines Modells erwarteter Verluste für die Wertminderungen von finanziellen Vermögenswerten (Request for Information on the feasibility of an expected loss model for the impairment of financial assets)
bullet Diskussionspapier (DP/2009/2) Kreditrisiko bei der Bewertung von Schulden) (Credit risk in liability measurement)

 

30. August 2009: IVSC-Vorschlag zur Bewertung von Renditeimmobilien
Der internationale Rat für Bewertungsstandards (International Valuation Standards Council, IVSC) hat um Stellungnahmen zu einem Entwurf eines vorgeschlagenen Leitliniendokuments mit dem Titel Die Bewertung von im Bau befindlichen Renditeimmobilien gebeten. Stellungnahmen werden bis zum 31. Oktober 2009 erbeten. Die Leitlinien sind Ausfluss einer Reaktion auf eine Änderung des Anwendungsbereichs von IAS 40 Als Finanzinvestition gehaltene Immobilien, die der IASB im Mai 2008 im Rahmen seines Jährlichen Verbesserungsprojekts vorgenommen hatte. Der Anwendungsbereich von IAS 40 wurde mit Wirkung vom Januar 2009 ausgeweitet und erstreckt sich nunmehr auch auf Anlagen im Bau oder in der Entwicklung zur künftigen Nutzung als Renditeimmobilie. Solche Anlagen fielen bislang in den Anwendungsbereich von IAS 16. Dementsprechend müssen nach IFRS Rechnung legende Unternehmen Renditeimmobilien im Bau nunmehr in derselben Weise bilanzieren wie andere Immobilien, die als Finanzinvestition gehalten werden. Der Entwurf des IVSC kann von dessen Internetseite bezogen werden (in englischer Sprache, 598 KB). Die begleitende Presseerklärung des IVSC finden Sie hier (in englischer Sprache, 15 KB).

 

30. August 2009: Heads Up zum beizulegenden Zeitwert von Schulden

Unsere amerikanischen Kollegen haben eine Ausgabe von Heads Up veröffentlicht, in der sie die neuen Leitlinien des FASB zur Bemessung des beizulegenden Zeitwerts von Schulden erörtern. Die Leitlinien wurden in Form einer Aktualisierung von Bilanzierungsstandards (Accounting Standards Update, ASU) an Abschnitt 820 der FASB-Kodifizierung von Bilanzierungsstandards (Accounting Standards Codification, ASC) veröffentlicht, die zuvor als FAS 157 Bewertung zum beizulegenden Zeitwert bezeichnet worden war. ASC 820 zufolge ist der beizulegende Zeitwert von Schulden unter der Annahme zu bemessen, dass die Schuld auf einen Marktteilnehmer übertragen wird (d.h. die Schuld gegenüber der Gegenpartei wird nicht beglichen, sondern besteht weiter). In der Praxis sehen allerdings viele Schulden Beschränkungen vor, die deren Übertragung verhindern, und nur wenige Schulden werden auf eine andere Vertragspartei übertragen. Mit den neuen Leitlinien ändert der FASB ASC 820 in der Weise, dass ein Unternehmen den beizulegenden Zeitwert einer Schuld durch Einnahme der Sichtweise eines Anlegers bestimmen darf, der die entsprechende Verpflichtung als Vermögenswert hält. Damit wird in der ASU klargestellt, dass die Preisnotierung für eine identische Schuld – so diese als Vermögenswert in einem aktiven Markt gehandelt wird – eine 'Stufe 1'-Bemessung des beizulegenden Zeitwerts für diese Schuld darstellt, sofern keine Anpassung an die Preisnotierung erforderlich ist. Ist eine Bewertung auf Stufe 1 nicht möglich, muss ein Unternehmen eines oder mehrere der folgenden Bewertungsverfahren verwenden, um den beizulegenden Zeitwert zu schätzen:

bullet ein Bewertungsverfahren, bei dem eine Preisnotierung verwendet wird:
bullet Preisnotierung einer identischen Schuld, wenn diese als Vermögenswert gehandelt wird.
bullet Preisnotierung einer ähnlichen Schuld oder einer ähnlichen Schuld, wenn diese als Vermögenswert gehandelt wird.
bullet ein anderes Bewertungsverfahren (bspw. ein Markt- oder Einkommensansatz), einschließlich eines der folgenden:
bullet ein Verfahren auf Grundlage des Betrags, den ein Unternehmen bei Übertragung einer identischen Schuld zahlen würde.
bullet ein Verfahren auf Grundlage des Betrags, den ein Unternehmen bei Eingehung einer identischen Schuld erhalten würde.

Die neuen Leitlinien treten für die erste Berichtsperiode in Kraft, die nach der Herausgabe beginnt (dies schließt Zwischenberichtsperioden ein). Den Newsletter können Sie hier herunterladen (in englischer Sprache, 114 KB).

 

29. August 2009: CESR veröffentlicht Entscheidungen zur Durchsetzung der IFRS

Der Ausschuss der europäischen Wertpapierregulierungsbehörden (Committee of European Securities Regulators, CESR) hat den sechsten Satz Auszüge aus seiner vertraulichen Datenbank von Durchsetzungsentscheidungen veröffentlicht, die von den nationalen europäischen Durchsetzungsorganen zu Finanzinformationen getroffen wurden. Von Zeit zu Zeit veröffentlicht CESR Auszüge ausgewählter Entscheidungen als eine Quelle von Informationen zur Stärkung einer sachgerechten und einheitlichen Anwendung der IFRS in der EU. Zu den im sechsten Bündel von CESRs Auszügen behandelten Themen gehören die folgenden:

bullet Wertminderung von zur Veräußerung verfügbaren Eigenkapitalinstrumenten
bullet Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden für die Wertminderung von zur Veräußerung verfügbaren finanziellen Vermögenswerten
bullet Wertminderung von zur Veräußerung verfügbaren finanziellen Vermögenswerten
bullet Kapitalflussrechnungen
bullet Klassifizierung und Bewertung geschriebener Verkaufsoptionen auf Minderheitenanteile
bullet Angaben zur Vergütung von Personen in Schlüsselpositionen und Geschäftsvorfälle mit nahestehenden Personen in Führungspositionen
bullet Eventualschulden
bullet Angaben zum Aktienkapital

Diese und die früheren Zusammenfassungen können Sie über die folgenden Links herunterladen (alle in englischer Sprache):

bullet sechste Sammlung von Auszügen aus der CESR-Datenbank zu IFRS-Entscheidungen (247 KB) August 2009
bullet fünfte Sammlung von Auszügen aus der CESR-Datenbank zu IFRS-Entscheidungen (221 KB) März 2009
bullet vierte Sammlung von Auszügen aus der CESR-Datenbank zu IFRS-Entscheidungen (216 KB) Dezember 2008
bullet dritte Sammlung von Auszügen aus der CESR-Datenbank zu IFRS-Entscheidungen (173 KB) Mai 2008
bullet zweite Sammlung von Auszügen aus der CESR-Datenbank zu IFRS-Entscheidungen (175 KB) Dezember 2007
bullet erste Sammlung von Auszügen aus der CESR-Datenbank zu IFRS-Entscheidungen (49 KB) April 2007

 

29. August 2009: Vergleich von IFRS und niederländischen Rechnungslegungsgrundsätzen
Unsere niederländischen Kollegen haben die zweite Ausgabe von IFRS und niederländische Rechnungslegungsgrundsätze: ein handlicher Vergleich. Diese 18-seitige Broschüre nennt einige der Kernunterschiede zwischen den IFRS und den holländischen Rechnungslegungsgrundsätzen für Geschäftsjahre, die am oder nach dem 1. Januar 2009 beginnen. Sie enthält zudem die neuen und geänderten IFRS, die vor dem 31. Mai 2009 herausgegeben worden und noch nicht für Geschäftsjahre in Kraft sind, die am oder nach dem 1. Januar 2009 beginnen. Die Broschüre können Sie hier herunterladen (in englischer Sprache, 183 KB). Links zu unseren Vergleichen zwischen den IFRS und verschiedenen regionalen Rechnungslegungsgrundsätzen finden Sie hier.

 

28. August 2009: Prinzipien des Baseler Ausschusses für die Überarbeitung von IAS 39
Der Baseler Ausschuss für Bankenaufsicht hat einen Satz grober leitender Prinzipien veröffentlicht, um dem IASB bei der Adressierung von Sachverhalten im Zusammenhang mit der Risikovorsorge, der Bewertung zum beizulegenden Zeitwert und den damit zusammenhängenden Angaben behilflich zu sein. Mit der Veröffentlichung der Prinzipien sagte der Baseler Ausschuss, dass "die Prinzipien ihm dabei helfen werden, Standards hervorzubringen, die die Entscheidungsnützlichkeit und die Relevanz der Rechnungslegung für wesentliche Adressatengruppen einschließlich der Aufsichtsbehörden verbessern. Mehr noch: Die Prinzipien würden sicherstellen, dass Bilanzreformen sich der größerer Bedenken hinsichtlich Prozyklizität und Systemrisiko annähmen." Die Prinzipien des Baseler Ausschusses können Sie hier herunterladen (in englischer Sprache, 19 KB). Hier ist ein Ausschnitt:

Der neue Standard sollte:

bullet (a) die Notwendigkeit einer früheren Erfassung von Kreditverlusten widerspiegeln, um tragfähige Rückstellungen sicherzustellen;
bullet (b) anerkennen, dass der beizulegende Zeitwert nicht wirkungsvoll ist, wenn die Märkte außer Kontrolle geraten oder illiquide geworden sind;
bullet (c) Umklassifizierungen aus der Fair-Value- in die Kategorie fortgeführter Anschaffungskosten zulassen; dies sollte in seltenen Umständen zulässig sein, wenn eine Reihe von Ereignissen eindeutig zu einer Änderung des Geschäftsmodells geführt haben;
bullet (d) über die Rechtskreise hinweg gleiche Wettbewerbsbedingungen fördern.

 

28. August 2009: IFRS-Newsletter zur Versicherungsbilanzierung
Unsere britischen Kollegen haben die Augustausgabe 2009 ihres Newsletter zur Versicherungsbilanzierung veröffentlicht. In dieser Ausgabe geht es um die Unterschiede in den Sichtweisen von IASB und FASB hinsichtlich der Richtung eines neuen umfassenden Standards zur Bilanzierung von Versicherungsverträgen. Der Titel des Newsletters – die Scheidung einreichen? – hebt diese Möglichkeit hervor. Allerdings "haben sich bedeutende Auffassungsunterschiede gezeigt, und es besteht nunmehr das Risiko, dass die Vereinheitlichung von IFRS und US-GAAP noch schwieriger sein könnte". Sie können Ausgabe 7 des Newsletters zur Versicherungsbilanzierung hier herunterladen (in englischer Sprache, 88 KB). Wir bieten dauerhafte Verknüpfungen auf alle Ausgaben des Newsletters auf unserer IAS PLUS-Seite zum Versicherungsprojekt.

 

28. August 2009: Deloitte-Newsletter zum IFRS für KMU in spanischer Sprache

Unsere kolumbianischen Kollegen veröffentlichen eine Reihe spanischsprachiger Broschüren zum neuen IFRS für KMU. Die Merkblätter Nr. 1 bis 6 hatten wir bereits zuvor eingestellt – die Links finden Sie hier. Wir haben nun auch die Ausgabe Nr. 7 eingestellt:

bullet Merkblatt Nr. 7 (25. August 2009) befasst sich mit Ansatz- und Bewertungsprinzipien für Finanzinstrumente im IFRS für KMU. Laden Sie sich Bulletin Nr. 7 herunter (in spanischer Sprache, 215 KB).

Weitere Materialien in spanischer Sprache finden Sie hier.

 

28. August 2009: DSR verabschiedet Stellungnahme zum Request for Information des IASB
Der Deutsche Standardisierungsrat (DSR) hat seine Stellungnahme zur IASB-Anfrage, in der um Stellungnahmen zur Anwendbarkeit des Modells der erwarteten Verluste für die Bestimmung der Wertminderung bei finanziellen Vermögenswerten gebeten wird (Request for Information: Impairment of Financial Assets: Expected Cash Flow Approach), verabschiedet.

 

28. August 2009: IASB aktualisiert Übersicht über die Reaktionen auf die G-20-Empfehlungen
Der IASB hat seine tabellarische Übersicht über die Reaktionen auf die Empfehlungen der G-20 vom 2. April 2009 in Bezug auf Transparenz und Rechenschaftspflicht aktualisiert. In der Tabelle werden in der ersten Spalte die jeweiligen Empfehlungen dargestellt, in der zweiten die erfolgten bzw. derzeit erfolgenden Reaktionen genannt und in der dritten weitere Schritte aufgeführt. Die aktualisierte Übersicht in englischer Sprache finden Sie hier (52 KB).

 

27. August 2009: Leitfaden zu IAS 34 in polnischer Sprache
Unsere polnischen Kollegen haben eine polnischsprachige Fassung des Leitfadens zu IAS 34 (überarbeitet 2009) Zwischenberichterstattung: Sródroczna sprawozdawczosc finansowa – Przewodnik po MSR 34 herausgegeben. In dem Leitfaden wird der Standard erläutert und die polnische Praxis bei der Anwendung von IAS 34 beschrieben. Den Leitfaden können Sie hier herunterladen (1.336 KB).

 

26. August 2009: IASB veröffentlicht Entwurf ED/2009/11 – jährliche Verbesserungen an den IFRS

Der IASB hat heute seine Vorschläge für Änderungen an seinen Verlautbarungen unter seinem Projekt der jährlichen Verbesserungen unterbreitet (Entwurf ED/2009/11). Darin schlägt er Änderungen an elf Standards vor. Folgende Standards sollen geändert werden:

bullet IFRS 1 Erstmaliger Anwendung der International Financial Reporting Standards
bullet IFRS 3 Unternehmenszusammenschlüsse
bullet IFRS 5 Zur Veräußerung gehaltene langfristige Vermögenswerte und aufgegebene Geschäftsbereiche
bullet IFRS 7 Finanzinstrumente: Angaben
bullet IAS 1 Darstellung des Abschlusses
bullet IAS 8 Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden, Änderungen von Schätzungen und Fehler
bullet IAS 27 Konzern- und separate Abschlüsse
bullet IAS 28 Beteiligungen an assoziierten Unternehmen
bullet IAS 34 Zwischenberichterstattung
bullet IAS 40 Als Finanzinvestition gehaltene Immobilien
bullet IFRIC 13 Kundentreueprogramme

Die vorgeschlagenen Änderungen spiegeln die Sachverhalte wider, die der IASB im Rahmen seiner Erörterungen im Projektzyklus 2008-2010 diskutiert hatte. Die Vorschläge reichen von Klarstellungen der Bewertung nicht-kontrollierender Anteile in IFRS 3 Unternehmenszusammenschlüsse (wie 2008 geändert) zu Änderungen in der Formulierung zur Klarstellung der Bedeutung der Standards und Abschaffung nicht gewollter Inkonsistenzen.

Sofern nicht anders wiedergegeben, treten die Änderungen für Geschäftsjahre in Kraft, die am oder nach dem 1. Januar 2011 beginnen, auch wenn Unternehmen eine vorzeitige Anwendung gestattet wird. Das vorgeschlagene Datum des Inkrafttretens für die Änderungen aus IFRS 3 und die Folgeänderungen an den Übergangsvorschriften von IAS 27 Konzern- und separate Abschlüsse (wie 2008 geändert) ist der 1. Juli 2010.

Der Entwurf steht Ihnen in der "Open to Comment"-Rubrik auf der Internetseite des IASB zur Verfügung; die Kommentierungsfrist endet am 24. November 2009.

bullet Presseerklärung des IASB (in englischer Sprache, 100 KB)
bullet Projektseite des IASB (in englischer Sprache)
bullet Projektseite zu Jährlichen Verbesserungen 2008-2010 auf IAS PLUS.de

 

26. August 2009: Ergebnisse der 134. DSR-Sitzung
Der Deutsche Standardisierungsrat (DSR) hielt am 17. August 2009 seine 134. Sitzung in Berlin ab. Die Inhalte und Beschlüsse der DSR-Sitzung werden im Ergebnisbericht wiedergegeben, den Sie von der Internetseite des DSRC herunterladen können (vier Seiten, 52 KB). Das aktuelle Arbeitsprogramm des DSR und des Rechnungslegungs Interpretations Committee (RIC) mit Stand vom August 2009 können Sie hier herunterladen (68 KB).

 

26. August 2009: DSR-Papiere der 135. Sitzung
Der größte Teil der Sitzungspapiere für den öffentlichen Teil der 135. Sitzung des Deutschen Standardisierungsrates vom 31. August und 1. September 2009 stehen zum Herunterladen von der Adresse http://www.standardsetter.de/v4/webcasts/index.php bereit. Die noch ausstehenden Papiere zum Tagesordnungspunkt 5 folgen in den nächsten Tagen.

 

26. August 2009: Ehemaliger Deloitte-Partner zum Leiter der SEC-Abteilung Rechnungslegung ernannt

Die Vorsitzende der US-amerikanischen Wertpapier- und Börsenaufsichtsbehörde (Securities and Exchange Commission, SEC), Mary Schapiro, hat gestern die Ernennung von James L. Kroeker zum Leiter der Abteilung Rechnungslegung der SEC bekanntgegeben. In dieser Funktion wird Kroeker die Aufsicht über Auslegungen im Bereich der Bilanzierung, Prüfungsangelegenheiten sowie Sachverhalten im Bereich der internationalen Bilanzierung ausüben. Kroeker folgt Conrad W. Hewitt, der im Januar 2009 aus dem Amt schied.

Kroeker war bereits seit Januar 2009 als kommissarischer Leiter der Abteilung Rechnungslegung tätig und führte das Tagesgeschäft der Abteilung während der jüngsten Finanzmarktkrise. Er diente als Direktor des SEC-Stabs für die vom Kongress eingeforderte Studie zu Fair-Value-Bilanzierungsstandards und leitete die Bemühungen der Abteilung, sich der gegenwärtigen Wirtschaftsturbulenzen anzunehmen, einschließlich der Schritte zur Verbesserung der außerbilanziellen Rechnungslegungsstandards.

Kroeker trat der SEC als stellvertretender Leiter der Abteilung Rechnungslegung im Februar 2007 bei. Zuvor war er als Partner in der Fachabteilung von Deloitte & Touche LLP tätig. Dort zeichnete er für Beratungs- und Unterstützungsleistungen hinsichtlich der Umsetzung, Anwendung, Kommunikation und Entwicklung von Bilanzierungsstandards – einschließlich Angabe- und Berichtssachverhalten – verantwortlich. Kroeker war zudem als Practice Fellow beim Financial Accounting Standards Boards tätig, wo er bei der Entwicklung von Bilanzierungsleitlinien in Bezug auf aufkommenden Bilanzierungssachverhalte half.

Bevor er in die Fachabteilung von Deloitte eintrat, war er für die Abschlussprüfung mehrerer großer nationaler und multinationaler Unternehmen verantwortlich und beriet Mandanten bei Fachfragen, koordinierte die Mandantenarbeit des Unternehmens im Bereich Unternehmenszusammenschlüsse und führte Sonderprojekte für das Unternehmen durch.

 

25. August 2009: Zwei Stellungnahmeentwürfe von EFRAG

Die Europäische Beratungsgruppe für Finanzberichterstattung (European Financial Reporting Advisory Group, EFRAG) hat auf ihrer Internetseite zwei Stellungnahmeentwürfe zur Verfügung gestellt: eine Stellungnahme zum IASB-Entwurf zur Klassifizierung von Bezugsrechten (vorgeschlagene Änderungen von IAS 32) und eine Stellungnahme zum IFRIC D25. Verknüpfungen auf die Stellungnahmeentwürfe finden sie in der jeweiligen englischsprachigen Presseerklärung von EFRAG. Kommentare sind bis zum 31. August 2009 (IAS 32) bzw. bis zum 29. September 2009 (IFRIC D25) bei EFRAG einzureichen.

bullet Presseerklärung zu IAS 32
bullet Presseerklärung zu IFRIC D25

 

24. August 2009: Protokoll zur Öffentlichen Diskussion des DSR verfügbar
Neben den Präsentationen hat das DRSC nunmehr auch das Protokoll der Öffentlichen Diskussion des DSR zur Bilanzierung von Finanzinstrumenten vom 18. August 2009 auf seiner Internetseite veröffentlicht. Alle Unterlagen finden Sie hier.

 

21. August 2009: Arbeitsgruppe des IASB zu Finanzinstrumenten tagt am 9. September
Die Arbeitsgruppe des IASB zu Finanzinstrumenten (Financial Instruments Working Group, FIWG) wird am 9. September 2009 von 12:00h bis 15:00h Londoner Zeit tagen, um den kürzlich vom IASB veröffentlichten Entwurf zur Klassifizierung und Bewertung von Finanzinstrumenten zu erörtern. Die Sitzung steht Beobachtern nicht offen, Interessierte können sich jedoch in einen live gesendeten Audiomitschnitt einwählen. Weitere Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung finden sie hier.

 

21. August 2009: Heads Up-Newsletter zu den Erwägungen des FASB zu Finanzinstrumenten
Unsere amerikanischen Kollegen haben einen Heads Up-Newsletter mit dem Titel FASB setzt seine Erörterungen zu Finanzinstrumenten fort und trifft Entscheidungen zur Darstellung veröffentlicht. Darin werden die Fortschritte des FASB bei seinem Projekt zur Bilanzierung von Finanzinstrumenten erörtert. Der US-amerikanische Standardsetzer war zu einer Sitzung am 13. August 2009 zusammengekommen, um Entscheidungen hinsichtlich der Darstellung von Finanzinstrumenten im Abschluss zu treffen. Der FASB beabsichtigt, bis Ende dieses Jahres oder bis Anfang 2010 einen Entwurf zur Klassifizierung, Bewertung, Wertminderung und Darstellung von Finanzinstrumenten sowie zum Hedge Accounting mit Finanzinstrumenten zu veröffentlichen. Sie finden den neuen Heads Up hier (in englischer Sprache, 110 KB).

 

20. August 2009: IASB veröffentlicht Entwurf zur Bestimmung des Diskontierungssatzes

Der International Accounting Standards Board (IASB) hat heute Vorschläge zur Änderung hinsichtlich der Bestimmung des Diskontierungssatzes bei der Bewertung von Leistungen an Arbeitnehmer zwecks öffentlicher Stellungnahme herausgegeben. Die Vorschläge stellen eine Reaktion auf Bitten der Anwender dar, sich einem Problem zu widmen, das durch die Finanzmarktkrise besonders hervorgetreten ist. In IAS 19 Leistungen an Arbeitnehmer ist vorgeschrieben, dass der Diskontierungssatz, den ein Unternehmen für die Bewertungen von Leistungen an Arbeitnehmer verwendet, in Anlehnung an Renditen für erstrangige, festverzinsliche Industrieanleihen zu bestimmen ist. Wenn es jedoch keinen liquiden Markt für erstrangige, festverzinsliche Industrieanleihen gibt, hat ein Unternehmen Marktrenditen für Regierungsanleihen zu verwenden. Die globale Finanzmarktkrise hat jedoch zu einer sich vergrößernden Spannweite zwischen Renditen aus Industrieanleihen und Renditen aus Regierungsanleihen geführt. Daher berichten Unternehmen mit ähnlichen Leistungsverpflichtungen gegenüber Arbeitnehmern diese zum Teil zu sehr unterschiedlichen Beträgen. Um sich diesem Sachverhalt rasch anzunehmen, schlägt der IASB vor, die Vorschrift der Verwendung von Renditen aus Regierungsanleihe zu streichen. Stattdessen würden Unternehmen die Renditen aus erstrangigen, festverzinslichen Industrieanleihen schätzen. Wenn diese Änderungen übernommen würden, sei sichergestellt, dass die Vergleichbarkeit von Abschlüssen zwischen einzelnen Rechtskreisen gewährleistet bleibe unabhängig davon, ob ein liquider Markt für erstrangige, festverzinsliche Industrieanleihen vorliege. Vor dem Hintergrund der Dringlichkeit des Sachverhalts und dem begrenzten Umfang der vorgeschlagenen Änderungne hat der IASB eine verkürzte Kommentierungsfrist für den Entwurf vereinbart. Der IASB beabsichtigt, Unternehmen zu gestatten, die Änderungen aus diesem Entwurf für ihre Abschlüsse zum Dezember 2009 zu übernehmen. Der Entwurf steht Ihnen in der "Open to Comment"-Rubrik auf der Internetseite des IASB zur Verfügung; die Kommentierungsfrist endet am 30. September 2009.

bullet Presseerklärung des IASB (in englischer Sprache, 100 KB)
bullet kurze Erläuterung der Änderungen durch den Stab des IASB (in englischer Sprache, 81 KB)
bullet Projektseite zu Leistungen nach Beendigung des Arbeitsverhältnisses auf IAS PLUS.de

 

20. August 2009: EFRAG Update Juli 2009 erschienen

Die Europäische Beratungsgruppe für Rechnungslegung (European Financial Reporting Advisory Group, EFRAG) hat die Juliausgabe 2009 des EFRAG Update-Newsletters veröffentlicht. Darin werden die Erörterungen des Fachexpertenausschusses (Technical Experts Group, TEG) des letzten Monats zusammengefasst.

bullet EFRAG Update-Newsletter vom Juli 2009 (in englischer Sprache, 356 KB)

 

18. August 2009: IFRS para PYMEs (IFRS für KMU)

Unsere kolumbianischen Kollegen veröffentlichen eine Reihe spanischsprachiger Broschüren zum neuen IFRS für KMU. Die Merkblätter Nr. 1 bis 5 hatten wir bereits zuvor eingestellt – die Links finden Sie hier. Wir haben nun auch die Ausgabe Nr. 6 eingestellt:

bullet Merkblatt Nr. 6 (11. August 2009) befasst sich mit den geforderten Bestandteilen eines Abschlusses, Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden, Änderungen von Schätzungen und Fehlern. Außerdem gibt es eine kolumbienbezogene Erörterung der Frage, welche Auswirkungen der IFRS für KMU auf die Bilanzierung insgesamt haben wird. Laden Sie sich Bulletin Nr. 6 herunter (in spanischer Sprache, 176 KB).

Weitere Materialien in spanischer Sprache finden Sie hier.

 

18. August 2009: 135. DSR-Sitzung
Die Agenda für die 135.Sitzung des Deutschen Standardisierungsrats (DSR) am 31. August und 1. September 2009 kann ab sofort heruntergeladen werden. Die Tagesordnung, weiterführende Informationen sowie Links für die Anmeldung finden Sie hier.

 

17. August 2009: Wir nehmen Stellung zu vier vorläufigen Agendaentscheidungen von IFRIC

Deloitte hat zu vier vorläufigen Entscheidungen von IFRIC Stellung genommen, bestimmte Sachverhalte nicht auf die Agenda zu nehmen. In allen Fällen stimmen wir der vorgeschlagenen Entscheidung von IFRIC zu. In dem folgenden Fall fügen wir einen zusätzlichen Rat für den Stab von IFRIC bei, wie die Gründe für die Entscheidung am besten erläutert werden können:

bullet Bewertung von nicht beherrschenden Anteilen bei einem Unternehmenszusammenschluss.

Sie können sich eine Zip-Datei unserer Stellungnahmen hier herunterladen (76 KB).

 

17. August 2009: IFRS Summer School von Deloitte – noch Plätze frei
Bei der Deloitte-„Summer School“ zu den IFRS unter der Überschrift Grundlagen und wesentliche Unterschiede zum neuen deutschen Bilanzrecht am 7. – 9. September 2009 in Berlin sind noch Plätze frei. Aufgrund der Komplexität, stellt die Anwendung der IFRS eine große Herausforderung für das Rechnungswesen und auch indirekt für andere Unternehmensbereiche dar. Zur Vermittlung der Grundlagen der Abschlusserstellung nach IFRS haben Experten von Deloitte ein 2½-tägiges Seminar konzipiert, durch das Sie einen praxisorientierten Überblick über die IFRS sowie die wesentlichen Unter schiede zum durch das BilMoG geänderten HGB erlangen. Praxiserfahrene Referenten werden Ihnen die grundsätzliche Konzeption der IFRS näher bringen und Sie durch die einzelnen Abschlusspositionen führen. Wir haben für Sie auf unserer Startseite rechts oben die Einladung mit dem Programm (83 KB) und das Anmeldeformular (137 KB) hinterlegt.

 

15. August 2009: Interview mit Tom Jones

Die Titelgeschichte in der Ausgabe Juli 2009 von The CPA Journal – veröffentlicht von der Wirtschaftsprüfervereinigung des Staates New York – trägt den Titel: Sind die USA bereit, das Geschäft mit den IFRS zu besiegeln? Der Bericht beinhaltet umfassende Interviews mit dem Vorsitzenden des FASB, Robert H. Herz, dem ehemaligen stellvertretenden Vorsitzenden des IASB, Tom Jones, sowie dem Treuhänder der IASC-Stiftung Samuel A. DiPiazza Jr. Auf IAS Plus.com wurde das Interview mit Tom Jones mit freundlicher Genehmigung von The CPA Journal eingestellt:

bullet Interview mit Tom Jones (in englischer Sprache, 3,07 MB) – Wiedergabe aus The CPA Journal, Juli 2009, Copyright 2009, mit Genehmigung der Wirtschaftsprüfervereinigung des Staates New York.
bullet Vollständiger Beitrag auf der Internetseite des CPA Journals

 

15. August 2009: Öffentliche Diskussion des DSR am 18. August 2009 - Präsentationen verfügbar

Die Präsentationen zur Öffentlichen Diskussion des DSR am 18. August 2009 können ab sofort von der Internetseite des DSRC heruntergeladen werden. Auf der Tagesordnung stehen:

bullet IASB ED/2009/7 Finanzinstrumente: Klassifizierung und Bewertung
bullet IASB Bitte um Informationsübermittlung (‘Modell der erwarteten Verluste’) Wertminderungen finanzieller Vermögenswerte: Ansatz der erwarteten Zahlungsströme
bullet IASB DP/2009/2 Kreditrisiko bei der Bewertung von Schulden

 

15. August 2009: Neue Länderseite für Malawi

Wir haben eine neue Länderseite für Malawi eingerichtet. In Malawi müssen alle Unternehmen, die öffentlich rechenschaftpflichtig sind, die vollen IFRS anwenden. Ein Unternehmen gilt als öffentlich rechenschaftspflichtig, wenn

bullet es ein börsennotiertes Unternehmen oder im Begriff ist, sich an der Wertpapierbörse von Malawi oder einer anderen anerkannten Wertpapierbörse listen zu lassen. Die Börsennotierung kann entweder in Eigen- oder Fremdkapitaltitel des Unternehmens geschehen;
bullet seine Satzung eine unbeschränkte Übertragung von Aktien zulässt oder es sich um ein öffentliches Unternehmen gemäß dem malawischen Unternehmensgesetz von 1984 handelt;
bullet es ihm qua Satzung gestattet ist, der Öffentlichkeit Aktien anzubieten;
bullet es Anteile in einer Treuhandfunktion für eine breite Gruppe an Außenstehenden hält, wie beispielsweise eine Bank, eine Versicherung, ein Wertpapierhändler/-broker, ein Pensions- oder Wertpapierfonds;
bullet es eine Gesellschaft oder ein Unternehmen ist, das der öffentlichen Hand über die Regierung gehört, wie beispielsweise eine Körperschaft (auch als 'Parastatals' bezeichnet)
bullet es ihm rechtlich vorgeschrieben ist, allgemeine Mehrzweckabschlüsse in irgendeinem öffentlichen Organ zu veröffentlichen; oder
bullet es ein wesentliches Tochterunternehmen eines Unternehmen ist, das öffentlich rechenschaftspflichtig ist.

Links auf alle Länder- und Rechtskreisseiten finden Sie hier.

 

15. August 2009: SEC verabschiedet PCOAB-Regeln zur Berichterstattung durch Prüfungsgesellschaften

Die US-amerikanische Wertpapier- und Börsenaufsicht SEC hat die neuen Regeln genehmigt und verabschiedet, die die amerikanische Aufsichtsbehörde für Wirtschaftsprüfungsgesellschaften (Public Company Accounting Oversight Board, PCAOB) eingeführt hat und nach denen registrierte Prüfungsgesellschaften von börsennotierten Unternehmen ab dem 12. Oktober 2009 Bericht erstatten müssen. Die Regeln stelle eine Umsetzung des Sarbanes-Oxley Acts von 2002 dar und sind die ersten Berichterstattungspflichten, die den registrierten Gesellschaften von der PCAOB auferlegt werden. Nach den neuen Regeln gilt Folgendes:

bullet Bestimmte Ereignisse, die am oder nach dem Datum des Inkrafttretens am 12. Oktober 2009 eintreten, müssen von registrierten Gesellschaften innerhalb von 30 Tagen in einem gesonderten Bericht auf dem PCAOB-Formblatt 3 gemeldet werden.
bullet Registrierte Gesellschaften müssen jährliche Berichte auf Formblatt 2 einreichen; die ersten Berichte sind am 30. Juni 2010 fällig. Von da an müssen alle Gesellschaften, die mit Stand 31. März eines Jahres bei der PCAOB registriert sind zum 30. Juni desselben Jahres einen Jahresbericht einreichen, der den 12-Monats-Zeitraum, der am 31. März endete, abdeckt.

Die Ankündigung der PCAOB in englischer Sprache finden Sie hier.

 

14. August 2009: Chinesische Übersetzung des Newsletters zur Preisregulierung

Unsere chinesischen Kollegen haben die chinesische Übersetzung des IAS Plus Update-Newsletters mit dem Titel IASB schlägt Leitlinien zu preisregulierten Geschäften vor veröffentlicht:

bullet chinesische Übersetzung (162 KB)
bullet englische Fassung (77 KB)

 

14. August 2009: Banken besorgt über die Geschwindigkeit und Richtung der Standardsetzung

Der US-amerikanische Bankenverband (American Bankers Association, ABA) hat ein Weißbuch herausgegeben, in welchem er Bedenken über Die gegenwärtige Geschwindigkeit und Richtung beim Setzen von Bilanzierungsstandards äußert (in englischer Sprache, 266 KB). In dem Papier wird festgestellt, dass, obwohl IASB und FASB an vielen ähnlichen Projekten arbeiten – dies schließt Finanzinstrumente ein –, sie sich in Richtung 'unterschiedlicher Lösungen und mit unterschiedlichem Tempo bewegen, was eine internationale Vereinheitlichung unmöglich machen kann'.

Die hohe Geschwindigkeit, mit der beide Organisationen arbeiten, sowie die Richtung, in die sie sich bewegen, sorgen dafür, dass einige sich fragen, ob es einen Standardsetzungsprozess für die Einwertung dieser wichtigen Sachverhalte gibt. Einige Bankenvertreter fragen zudem, ob derartige Maßnahmen von einer Suche nach einfachen Lösungen, Transparenz und Sorgfalt getrieben sind oder durch die Lust nach Ausweitung der Bilanzierung zum beizulegenden Zeitwert, ungeachtet der Auswirkungen.

 

14. August 2009: Südafrika übernimmt den IFRS für KMU – als erstes Land, das dies tut

Auf seiner gestrigen Sitzung stimmte der Accounting Practices Board des Südafrikanischen Instituts der Wirtschaftsprüfer dafür, den IFRS für KMU als südafrikanische Verlautbarung allgemein akzeptierter Rechnungslegungsprinzipien: IFRS für KMU zur sofortigen Anwendung freizugeben. Der Originaltext des IFRS für KMU wurde ohne jede Änderung übernommen. Wenn ein Prüfer einen Prüfungsbericht für ein Unternehmen herausgibt, das den neuen südafrikanischen Standard anwendet, wird der Rechnungslegungsrahmen in dem Prüfungsbericht als der International Financial Reporting Standard für kleine und mittelgroße Unternehmen bezeichnet werden. Alle Unternehmen, die in den Anwendungsbereich des IFRS für KMU fallen (d.h. Unternehmen, die nicht öffentlich rechenschafspflichtig sind), können den neuen Standard anwenden. Damit ist Südafrika das erste Land weltweit, das den IFRS für KMU, den vom IASB am 9. Juli 2009 herausgegeben wurde, übernommen hat. Alle Unternehmen, die an der Wertpapierbörse von Johannesburg notiert sind, müssen die vollen IFRS anwenden. Weiterführende Informationen zum IFRS für KMU erhalten Sie auf unseres Standardseite zum IFRS für KMU.

 

13. August 2009: Sitzungen des IASB 2010

Die nachfolgende Liste gibt einen Überblick über die Sitzungstermine des International Accounting Standards Board 2010. Sie steht Ihnen permanent in der rechten Spalte unserer Startseite unter Daten künftiger IASB-Sitzungen in der Rubrik IASB – Projekte und Sitzungen zur Verfügung. Soweit nicht anders vermerkt finden alle Sitzungen in London statt.

IASBMontag-Freitag, 18.-22. Januar 2010
IASBMontag-Freitag,15.-19. Februar 2010
StandardbeiratMontag und Dienstag, 22.-23. Februar 2010
IASBMontag-Freitag, 15.-19. März 2010
gemeinsame Sitzung von IASB und FASBMontag-Mittwoch, 22.-24. März 2010
IASBMontag-Freitag, 19.-23. April 2010
IASBMontag-Freitag, 17.-21. Mai 2010
IASBMontag-Freitag,14.-18. Juni 2010
StandardbeiratMontag und Dienstag, 21.-22. Juni 2010
IASBMontag-Freitag, 19.-23. Juli 2010
IASBMontag-Freitag, 13.-17. September 2010
IASBMontag-Freitag, 18.-22. Oktober 2010
IASBMontag-Freitag, 15.-19. November 2010
StandardbeiratMittwoch und Donnerstag, 3.-4. November 2010

 

13. August 2009: Rohstoffindustrien – Rohentwurf eines Diskussionspapiers

Der IASB hat auf seiner Internetseite den Rohentwurf eines Diskussionspapiers zu Rohstoffindustrien eingestellt. Der Entwurf wurde von einer Projektgruppe erstellt, in der Stabsmitarbeiter der nationalen Standardsetzer aus Australien, Kanada, Norwegen und Südafrika zusammenkamen. In dem Papier werden Rechnungslegungssachverhalte im Zusammenhang mit der Suche nach und dem Finden von Mineralien, Öl- und Erdgasvorkommen, der Entwicklung dieser Vorkommen sowie der Förderung der Mineralien, des Öls und des Erdgases behandelt. In dem Papier wird ausgeführt, dass ein Fehlen umfassender IFRS-Literatur zu diesem Thema dazu beigetragen hat, dass sich unter den IFRS unterschiedliche Handhabungen herausgebildet haben. In dem Papier werden die Sachverhalte einer Durchsicht unterzogen und Empfehlungen der Projektgruppe ausgesprochen. Das Papier wird lediglich zu Informationszwecken eingestellt – Stellungnahmen werden nicht erbeten. Der IASB plant, um Stellungnahmen zu den Vorschlägen der Projektgruppe erst im ersten Quartal 2010 zu ersuchen. Das Projekt ist derzeit noch nicht Teil des aktiven Arbeitsprogramms des IASB. Der IASB hat sich darauf verständigt, dass, wenn er das Projekt zu Rohstoffindustrien auf seine Agenda nimmt, er das Diskussionspapier als erste Stufe seines Standardsetzungsprozesses ansehe. In diesem Fall würde der IASB als nächste Projektphase einen Standardentwurf herausgeben.

Zu den wesentlichen Vorschlägen in dem Rohentwurf gehören die folgenden:
bullet Ansatz von Vermögenswerten. Die Projektgruppe schlägt vor, dass juristisch durchsetzbare Rechte wie beispielsweise Such- und Schürfrechte die Grundlage für einen Mineralien- bzw. Öl-und-Gas-Vermögenswert sein sollten. Der Vermögenswert wird aktiviert, wenn das juristisch durchsetzbare Recht erworben wird. Informationen, die man aus nachfolgender Suche, Evaluationstätigkeiten und Entwicklungsarbeiten erlangt, die unternommen werden, um Zugang zu den Mineral- bzw. Öl- und Gasvorkommen zu erlangen, würden sämtlich als Erhöhungen des juristisch durchsetzbaren Vermögensrechts behandelt.
bullet Bewertung. Die Sichtweise der Projektgruppe sieht so aus, dass diese Vermögenswerte zu historischen Kosten bewertet werden sollten und dass zusätzlich ausführliche Angaben über die Vermögenswerte in Form von Mineralien resp. Öl und Gas geleistet werden sollten, um die Relevanz des Abschlusses zu erhöhen.
bullet Bilanzierungsobjekt. Der Sichtweise der Arbeitsgruppe zufolge würde die geografische Grenze des Bilanzierungsobjekts entsprechend den gehaltenen Schürfrechten definiert. In dem Maße, wie Such-, Evaluations- und Entwicklungsarbeiten stattfinden, wird sich das Bilanzierungsobjekt solange zunehmend verkleinern, bis es maximal einem einzelnen Gebiet oder einer Gruppe an zusammenhängenden Gebieten entspricht, für die juristisch durchsetzbare Rechte gehalten und die eigenständig geführt werden und von denen erwartet wird, dass sie im Großen und Ganzen voneinander unabhängige Zahlungsströme generieren.

Hier kommen Sie zur Projektseite auf der Internetseite des IASB, von der der Entwurf heruntergeladen werden kann.

 

12. August 2009: Aktueller Stand bei der Anwendung der IFRS in Kroatien
Wir haben unsere Länderseite Kroatien aktualisiert, um einige Änderungen in den Größenanforderungen für große nicht börsennotierte Unternehmen, die die IFRS anwenden müssen, sowie Übersetzungen und Bekanntmachungen verschiedener jüngster IFRS widerzuspiegeln, darunter IFRS 6, 7 und 8 und Änderungen an IAS 39.

 

12. August 2009: Vorschlag zur Übernahme des IFRS für KMU anstelle britischer FRS

Der UK Accounting Standards Board (ASB) hat ein Konsultationspapier mit dem Titel Politischer Vorschlag: die Zukunft der britischen Rechnungslegungsgrundsätze herausgegeben, in welchem er seine Vorschläge für die künftigen Berichtsanforderungen an britische und irische Unternehmen darlegt. Der Board schlägt einen dreigestuften Ansatz vor, die britischen Rechnungslegungsgrundsätze mit den IFRS wie folgt in Einklang zu bringen:

bullet Stufe 1 – öffentlich rechenschaftspflichtige Unternehmen würden die IFRS anwenden, wie sie in der EU gelten.
bullet Stufe 2 – alle andere Unternehmen des Vereinigten Königreichs würden mit Ausnahme derer, die sich dafür entscheiden, den Rechnungslegungsstandard für kleinere Unternehmen (Financial Reporting Standard for Smaller Entities, FRSSE) anzuwenden, den IFRS für KMU anwenden.
bullet Stufe 3 – kleine Unternehmen können sich dafür entscheiden, weiterhin den FRSSE anzuwenden, solange sie nicht zwei der folgenden Kriterien überschreiten: Umsatz £6.500.000; Bilanzsumme £3.260.000; und durchschnittliche Anzahl der Beschäftigten – 50.

Unternehmen in Stufe 2 und 3 würden das Wahlrecht besitzen, die von der EU übernommenen IFRS anzuwenden, so sie das wollen, und jene in Stufe 3 würden zudem das Wahlrecht haben, den IFRS für KMU anzuwenden. Der ASB hat diese Vorschläge gemeinsam mit UK Department for Business Innovation and Skills (BIS) entwickelt. Die Vorschläge sehen ein Berichtsregime auf der Grundlage öffentlicher Rechenschaftspflicht vor, das im Großen und Ganzen mit der Definition des IASB im IFRS für KMU übereinstimmt und wonach Unternehmen öffentlich rechenschaftspflichtig sind, wenn sie (a) ihre Schuld- oder Eigenkapitalinstrumente in einem öffentlichen Markt handeln oder (b) Vermögenswerte in treuhänderischer Funktion für eine große Menge an Außenstehenden als einen ihrer Geschäftszwecke halten. Im Konsultationspapier wird der Frage nachgegangen, ob die Adressaten lieber die gegenwärtig gültige rechtliche Definition von öffentlicher Rechenschaftspflicht beibehalten wollen. Dies würde u.a. bedeuten, dass alle großen Unternehmen öffentlich rechenschaftspflichtig sind und somit die von der EU übernommenen IFRS anwenden müssten. In dem Papier wird ferner dargelegt, welche Auswirkungen der Board für gemeinnützige Unternehmen sieht.

Bei der Ankündigung der Herausgabe des Konsultationspapier sagte der ASB-Vorsitzende Ian Mackintosh:
'Seit einer Reihe von Jahren hat der Board gesagt, dass es mittelfristig keine Zukunft für die Anwendung zweier unterschiedlicher Bilanzierungsrahmen im Vereinigten Königreich gibt. Die jüngste Veröffentlichung des IFRS für KMU seitens des IASB gibt dem Board die Möglichkeit, Rat einzuholen, was wir als den zukünftigen Rahmen der Rechnungslegung für britische und irische Unternehmen ansehen. Ich würde alle interessierten Kreise dringend auffordern, die Vorschläge zu erwägen und uns ihre Sichtweise zu übermitteln.'

Der ASB erbittet Stellungnahmen bis zum 1. Februar 2010. Falls der Vorschlag verabschiedet würde, ist als das Datum des 'Wechsels' das Geschäftsjahr vorgesehen, das am oder nach dem 1. Januar 2012 beginnt. Das Konsultationspapier können Sie hier herunterladen (in englischer Sprache, 492 KB).

 

12. August 2009: Spanische Übersetzung von IFRS-Publikationen von Deloitte

Unsere kolumbianischen Kollegen veröffentlichen eine Reihe spanischsprachiger Broschüren zum neuen IFRS für KMU. Die Merkblätter Nr. 1 und 4 hatten wir bereits zuvor eingestellt – die Links finden Sie hier. Wir haben nunmehr auch die Ausgabe Nr. 5 eingestellt:

bullet Ausgabe Nr. 5 (11. August 2009) gilt den geforderten Abschlussbestandteilen, den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden, Schätzungsänderungen und Fehlern. Es gibt ferner eine länderspezifische Erörterung darüber, wie der IFRS für KMU die Bilanzierung in Kolumbien beeinflussen wird. Die Ausgabe können Sie hier herunterladen (in spanischer Sprache, 247 KB)

Unsere kolumbianischen Kollegen haben ferner eine spanische Übersetzung der folgenden IFRS-Publikation von Deloitte erstellt (die englischsprachigen Originale finden Sie darunter):

bullet Boletín de presentación de reportes en los Estados Unidos para compañías que no tienen sede en los Estados Unidos – Edición de Mayo-Junio 2009 (112 KB)
US-amerikanischer Rechnungslegungs-Newsletter für nicht-amerikanische Unternehmen – Mai-Juni 2009 (PDF 123 KB)

Unsere internationalen Kollegen haben eine eigene Seite mit Materialien in spanischer Sprache eingerichtet: Pagina de Recursos en Español.

 

12. August 2009: Neue Daten zu grenzüberschreitenden Wertpapiernotierungen
Wir haben unsere statistische Datenbank aktualisiert, die unseres Erachtens ein klarer Beleg für die Globalisierung der Kapitalmärkte in der Welt und für die Notwendigkeit globaler Rechnungslegungsstandards ist:

3,100 grenzüberschreitende Notierungen an 52 Wertpapierbörsen weltweit

bullet Zum 30. Juni 2009 waren an den 52 Wertpapierbörsen, die Mitglieder im Weltverband der Börsen (World Federation of Exchanges, WFE) sind, mehr als 46.000 Unternehmen gelistet, von denen 3.100 ausländische (grenzüberschreitende) Notierungen sind. Die Daten können Sie als Excel-Spreadsheet herunterladen (33 KB).

Zum 31. Dezember 2009 waren 1.024 nicht US-amerikanische Unternehmen aus 50 Rechtskreisen bei der US-amerikanischen Wertpapier- und Börsenaufsicht (Securities and Exchange Commission, SEC) registriert

bullet Alphabetische Auflistung der ausländischen Unternehmen 2008 (148 KB)
bullet Geografische Auflistung der ausländischen Unternehmen 2008 (153 KB)
bullet Auflistung der US-Märkte, auf dem die Aktien der ausländischen Unternehmen gehandelt wurden 2008 (38 KB)
bullet Geografische Auflistung nach Herkunftsländern 2008 (21 KB)

 

11. August 2009: Aktualisiertes Rechnungslegungshandbuch der SEC
Die Abteilung Unternehmensfinanzen der US-amerikanischen Wertpapier- und Börsenaufsicht (Securities and Exchange Commission, SEC) hat ihr Rechnungslegungshandbuch aktualisiert. Dieses 323-seitige Handbuch ist das informelle Referenzdokument für die Stabsmitarbeiter der SEC und stellt lediglich allgemeine Leitlinien zur Verfügung. Die SEC hat es auf ihrer der Öffentlichkeit zugänglichen Internetseite verfügbar gemacht.
Die in dem Rechnungslegungshandbuch der Abteilung Unternehmensfinanzen abgedeckten Themen beinhalten:
bullet Abschlüsse von bei ihr registrierten Unternehmen
bullet sonstige erforderliche Abschlüsse
bullet Pro-forma-Finanzinformationen
bullet Einbeziehung unabhängiger Prüfer
bullet kleinere Berichtsunternehmen
bullet ausländische börsennotierte Emittenten & ausländische Geschäftseinheiten
bullet Sachverhalte in Bezug auf nahe stehende Unternehmen und Personen
bullet Nicht nach den Rechnungslegungsvorschriften ermittelte (Non-GAAP) Kennzahlen für die finanzielle Leistungskraft, Liquidität und das Nettovermögen
bullet Lageberichterstattung (Management's Discussion and Analysis, MD&A) zur Vermögens- und Ertragslage
bullet Umgekehrte Unternehmenserwerbe und umgekehrte Rekapitalisierungen
bullet Effekte aus Ereignissen nach dem Bilanzstichtag auf den bei der Registrierung geforderten Abschluss
bullet Angebote
bullet Mitarbeiteraktienpläne
bullet Länderübergreifendes System an Angaben

Weiterführende Informationen in englischer Sprache:

bullet Online-Fassung des Rechnungslegungshandbuchs auf der Internetseite der SEC
bullet PDF-Fassung des Rechnungslegungshandbuchs (Juli 2009) (2,683 MB)

 

11. August 2009: Stabsmitarbeiter des IAASB geben Q&A zu klargestellen ISA heraus

Um Prüfern bei der Umsetzung der klargestellten internationalen Prüfungsstandards (International Standards on Auditing (ISA) zu helfen, haben Stabsmitarbeiter des International Auditing and Assurance Standards Board (IAASB) eine neue Veröffentlichung im Frage-und-Antwort-Stil mit dem Titel Anwendung der ISA entsprechend der Größe und Komplexität eines Unternehmens herausgegeben (in englischer Sprache). Die Publikation ist im Zusammenhang jedweder Prüfung relevant, wird aber vor allem denen helfen, die kleine und mittelgroße Unternehmen (KMU) prüfen oder deren Prüfung beaufsichtigen. Weiterführende Informationen in englischer Sprache:

bullet Informationen zum Klarheitsprojekt des IAASB auf der Internetseite des IAASB.
bullet Link auf die Q&A- Veröffentlichung auf der Internetseite des IAASB.

 

11. August 2009: IAS Plus Update-Newsletter zum Standardentwurf Preisregulierung

Am 22. Juli 2009 veröffentlichte der IASB einen Standardentwurf zu preisregulierten Geschäftstätigkeiten. Stellungnahmen werden bis zum 20. November 2009 erbeten. Die Zielsetzung der Vorschläge besteht darin, festzustellen, ob und wie Vermögenswerte und Schulden aus preisregulierten Tätigkeiten nach IFRS angesetzt und bewertet werden sollen. Sofern verabschiedet, würde der vorgeschlagene IFRS:

bullet regulatorische Vermögenswerte und regulatorische Verbindlichkeiten begrifflich abgrenzen;
bullet Kriterien für ihren Ansatz vorgeben;
bullet regeln, wie diese bewertet werden sollten;
bullet Angaben zu deren finanziellen Auswirkungen erfordern.

Das IFRS Global Office von Deloitte hat einen IAS Plus Update-Newsletter mit dem Titel IASB schlägt Leitlinien zu preisregulierten Tätigkeiten vor herausgegeben (in englischer Sprache, 77 KB), in welchem der vorgeschlagene Standard erläutert wird. Zu der Projektseite auf IAS PLUS gelangen Sie hier. Zurückliegende Ausgaben des IAS Plus Update-Newsletters (früher IAS Plus-Newsletter) finden Sie hier.

 

11. August 2009: Überwachungsgremium wird Reformen bei IFAC beurteilen
Das Überwachungsgremium, das die Verfassung des internationalen Wirtschaftsprüferverbands (International Federation of Accountants, IFAC) überwacht, hat mit einer Überprüfung der Wirksamkeit der Verfassungsreformen von IFAC begonnen, die 2003 verabschiedet wurden. Die Zielsetzung dieser Reformen bestand darin, das Vertrauen, dass IFACs Tätigkeiten angemessen auf das öffentliche Interesse reagieren und zur Schaffung qualitativ hochwertiger Standards und Praktiken durch den International Accounting and Assurance Standards Board (IAASB), den internationalen Rat für die Verabschiedung von Standards zur Berufsethik für Wirtschaftsprüfer (International Ethics Standards Board for Accountants, IESBA) und den internationalen Standardsetzer für Standards zur Aus- und Weiterbildung für alle Mitglieder des Wirtschaftsprüfungs- und Rechnungslegungsberufes (International Accounting Education Standards Board, IAESB)führen werden, zu erhöhen. Das Überwachungsgremium von IFAC besteht aus aufsichtsrechtlichen und internationalen Organisationen und wird von Hans Hoogervoorst geführt, der auch das Überwachungsgremium der IASC-Stiftung leitet. Die Bekanntmachung der Überprüfung können Sie hier herunterladen (in englischer Sprache, 12 KB).

 

10. August 2009: IFRS para PYMEs (IFRS für KMU)

Unsere kolumbianischen Kollegen veröffentlichen eine Reihe spanischsprachiger Broschüren zum neuen IFRS für KMU. Die Merkblätter Nr. 1 und 4 hatten wir bereits zuvor eingestellt – die Links finden Sie hier. Wir haben nunmehr auch die Ausgaben Nr. 2 und 3 eingestellt:

bullet Merkblatt Nr. 2 (21. Juli 2009) ist der Frage gewidmet, wer den IFRS für KMU anwenden darf, sowie der Darstellung des Abschlusses. Laden Sie sich Bulletin Nr. 2 herunter (in spanischer Sprache, 169 KB).
bullet Merkblatt Nr. 3 (28. Juli 2009) befasst sich mit den Zielen, Konzepten und grundlegenden Prinzipien in dem IFRS für KMU. Laden Sie sich Bulletin Nr. 3 herunter (in spanischer Sprache, 207 KB).

 

10. August 2009: Aufzeichnung der Internetsendung zur Erörterung von IAS 39 erhältlich

Am 6. August 2009 war Deloitte Gastgeber einer live ausgestrahlten Internetsendung mit dem IASB zu dessen Vorschlägen bezüglich der Ersetzung von IAS 39 Finanzinstrumente: Ansatz und Bewertung. Die Aufzeichnung der Internetsendung ist hier erhältlich (in englischer Sprache). Bitte beachten Sie, dass Sie sich zuvor registrieren müssen, um die Sendung hören zu können. An der Internetsendung nahmen teil:

bullet John Smith, IASB-Boardmitglied
bullet Gavin Francis, IASB-Direktor für Kapitalmärkte
bullet Sue Lloyd, Leitende fachliche Beraterin des IASB
bullet Jens Berger, Practice Fellow
bullet Veronica Poole, Leiterin des britischen IFRS Centre of Excellence, sowie
bullet Andrew Spooner, leitender Deloitte-Partner für Finanzinstrumente

 

10. August 2009: Agendaseiten aktualisiert

Wir haben die nachfolgenden Seiten auf IAS PLUS aktualisiert, um die Erörterungen und Entscheidungen zu reflektieren, die auf der regulären Sitzung des IASB im Juli 2009, der gemeinsamen Sitzung von IASB und FASB im Juli 2009 und der Sondersitzung am 4. August 2009 erfolgten:

bullet Jährliche Verbesserungen 2009-2010
bullet Konsolidierung
bullet Aufgegebene Geschäftsbereiche
bullet Leistungen an Arbeitnehmer
bullet Finanzinstrumente: Ersetzung von IAS 39
bullet Finanzinstrumente mit Eigenschaften von Eigenkapital
bullet Darstellung des Abschlusses
bullet Versicherungsverträge
bullet Leasingverhältnisse
bullet Schulden – Änderungen an IAS 37
bullet Geschäftsvorfälle mit nahe stehenden Unternehmen und Personen
bullet Erlöserfassung

 

9. August 2009: Newsletter Finanzinstrumente: Klassifizierung und Bewertung
Unsere britischen Kollegen haben einen umfassenden Newsletter mit dem Titel Zeit für neue Maßnahmen zu den Vorschlägen des IASB hinsichtlich der Ersetzung der der Klassifizierungs- und Bewertungsvorschriften für Finanzinstrumente in IAS 39 herausgegeben (in englischer Sprache, 241 KB). Der Newsletter enthält beispielhafte Vermögensaufstellungen für ein Industrieunternehmen, eine Bank und einen Versicherer, in welchem die möglichen Auswirkungen der Vorschläge im Vergleich zu den derzeitigen Klassifizierungs- und Bewertungsvorschriften dargestellt werden.

 

9. August 2009: Dritte Ausgabe von Der Weg zu einer kosteneffizienten Umstellung

Kanada wird mit Beginn des Jahres 2012 IFRS-Abschlüsse für alle börsennotierten Unternehmen fordern und die IFRS für Andere zulassen. Unsere kanadischen Kollegen haben eine breite Palette an Leitfäden veröffentlicht, um Unternehmen bei der Bewältigung des Übergangs zu helfen. Dazu gehört der Countdown für die IFRS-Newsletter (monatlich nebst Sonderausgaben, erhältlich über unsere Länderseite Kanada) und eine Reihe an Broschüren mit dem Titel Der Weg zu einer kosteneffizienten Umstellung. Die dritte Ausgabe dieser Umstellungsreihe – Maximierung der Rendite ihrer IFRS-Investition – ist soeben veröffentlicht worden. Sie bietet Vorschläge, wie Unternehmen die Kosten einer Umstellung dadurch reduzieren können, dass sie interne Bilanzierungsressourcen hebeln, externe Ressourcen strategisch nutzen und längerfristig eine Rechnungslegungsabteilung einrichten, die sich mit IFRS auskennt. Die Reihe ist in englischer und französischer Sprache verfügbar:

Der Weg zu einer kosteneffizienten Umstellung
Ausgabe 1:
Abgrenzung der Aufgabenstellung
englische Ausgabe
(591 KB)
französische Ausgabe
(1.397 KB)
Ausgabe 2:
Strategische Wahlmöglichkeiten bei der Umstellung auf IFRS
englische Ausgabe
(298 KB)
französische Ausgabe
(331 KB)
Ausgabe 3:
Maximierung der Rendite ihrer IFRS-Investition
englische Ausgabe
(228 KB)
französische Ausgabe
(281 KB)

 

8. August 2009: IASCF-AICPA-Konferenz zu IFRS

Die IASC-Stiftung und das US-amerikanische Institut der Wirtschaftsprüfer (American Institute of Certified Public Accountants, AICPA) werden am 29. und 30. Oktober 2009 in New York City gemeinsam eine Konferenz mit dem Titel International Financial Reporting Standards (IFRS) in Nordamerika 2009: Die Sichtweise der USA ausrichten. Zu den abgedeckten Themen zählen gehören die folgenden:

bullet Aktueller Stand bei dem von der SEC vorgeschlagenen Fahrplan für die IFRS
bullet Wann sollten die Vorbereitungen zur IFRS-Anwendung beginnen
bullet IFRS für kleine und mittelgroße Unternehmen (KMU)
bullet Prüfungsimplikationen der IFRS bei den Einreichungen bei der US-amerikanischen Wertpapier- und Börsenaufsicht
bullet Bilanzierungsimplikationen infolge der Finanzmarktkrise
bullet Auswirkungen der IFRS-Anwendung in den Kapitalmärkten der Welt

Der Konferenz voran gehen ferner Workshops am 28. Oktober 2009:

bullet Lernen, IFRS zu sprechen
bullet IFRS für Versicherungsverträge
bullet IFRS für Leasingverhältnisse
bullet Erstmalige Anwendung der IFRS und der IFRS für kleine und mittelgroße Unternehmen (KMU)
bullet Schulungen, Aus- und Weiterbildung sowie Forschung auf dem Gebiet der IFRS

Die Grundsatzrede wird Paul A. Volcker halten, der ehemalige Vorsitzende der IASCF. Zu den weiteren Rednern gehörden der Vorsitzende des US-amerikanischen Financial Accounting Standards Board, Robert H. Herz, und der Vorsitzende des International Accounting Standards Board, Sir David Tweedie. Weiterführende Informationen finden Sie hier.

 

7. August 2009: 134. DSR-Sitzung – Sitzungspapiere
Die Sitzungspapiere für den öffentlichen Teil der 134. Sitzung des Deutschen Standardisierungsrates vom 17. August 2009 können von der Internetseite des DRSC heruntergeladen werden.

 

7. August 2009: praxis-forum Alert! zum IFRS für KMU
Am 9. Juli 2009 hat der IASB einen eigenständigen internationalen Rechnungslegungsstandard für kleine und mittelgroße Unternehmen (IFRS für KMU) veröffentlicht. Dieser soll mit einem Umfang von knapp 10 Prozent der für kapitalmarktorientierte Unternehmen geltenden "vollen IFRS" eine vereinfachte und kostengünstige Bilanzierungsalternative für kleine und mittelgroße Unternehmen sein. Deloitte hat dazu eine Sonderausgabe des praxis-forums veröffentlicht (96 KB), in der ein Überblick über den Standard gegeben und der Frage seiner Umsetzung in Deutschland nachgegangen wird.

 

6. August 2009: Studie zu Zwischenberichten in Großbritannien
Unsere britischen Kollegen haben Auf vielerlei Art und Weise: Das zweite Jahr mit Zwischenberichten der Unternehmensleitung herausgegeben. In der Studie wird untersucht, wie börsennotierte Unternehmen in Großbritannien die Vorschriften zur Zwischenberichterstattung im zweiten Jahr der Einhaltung der britischen Angabe- und Transparenzregelungen (Disclosure and Transparency Rules, DTR) umgesetzt haben. Im Einzelnen werden in der Studie die Zwischenberichte der Unternehmensleitung britischer börsennotierter Unternehmen untersucht (einschließlich einer eigenständigen Betrachtung von Investmentfonds), die Einhaltung der Vorschriften überprüft und die Ergebnisse mit dem ersten Deloitte-Bericht von 2008, Erste Eindrücke, verglichen. Den neuen Bericht finden Sie hier (in englischer Sprache, 627 KB).

 

6. August 2009: IFRS para PYMEs (IFRS für KMU)
Unsere kolumbianischen Kollegen haben das vierte in einer Reihe von spanischsprachigen Merkblättern über den neuen IFRS für KMU veröffentlicht. In diesem Merkblatt wird der Schwerpunkt auf die Darstellung von Abschlüssen in Übereinstimmung mit dem IFRS für KMU gelegt. Es enthält außerdem eine Erläuterung der Abweichungen zu den gegenwärtigen Rechnungslegungsgrundsätzen in Kolumbien. Das Merkblatt können Sie hier herunterladen (220 KB). Alle unsere spanischsprachigen Ressourcen finden Sie hier.

 

6. August 2009: IASB veröffentlicht Entwurf zur Klassifizierung von Bezugsrechten

Der International Accounting Standards Board (IASB) hat heute einen Entwurf zur Klassifizierung von Bezugsrechten veröffentlicht. Mit den Vorschlägen soll die Bilanzierung von Bezugsrechten klargestellt werden, wenn diese in einer anderen als der funktionalen Währung des Unternehmens denominiert sind. Nach derzeitiger Praxis scheint vorgeschrieben zu sein, dass solche Rechte als derivative Finanzverbindlichkeiten eingestuft werden. Im Entwurf wird ausgesagt, dass solche Bezugsrechte, wenn sie anteilsgemäß an die gegenwärtigen Anteilseigner des Unternehmens zu einem festen Betrag ausgegeben werden, als Eigenkapital zu klassifizieren sind, unabhängig davon, in welcher Währung der Ausübungspreis festgelegt ist. In der Presseerklärung heißt es:

Viele Bezugsrechte sind in einer anderen als der funktionalen Währung des Emittenten denominiert, und die globale Finanzmarktkrise hat zu einer Erhöhung der Anzahl solcher Emissionen geführt, da Unternehmen versuchen, zusätzliches Kapital aufzubringen. Der IASB hat deshalb seine Arbeit im Hinblick auf diesen Aspekt seiner umfassenden Reaktion auf die Krise beschleunigt.

Die Vorschläge sind in Form einer Änderung an IAS 32 Finanzinstrumente: Darstellung abgefasst und mit einer Kommentierungsfrist von 30 Tagen versehen (Ende der Kommentierungsfrist: 7. September 2009). Sie wären bei einer Übernahme rückwirkend anzuwenden. Der IASB plant, nach Erörterung der eingegangenen Stellungnahmen die endgültigen Änderungen noch vor Ende 2009 zu veröffentlichen, wobei eine vorzeitige Anwendung gestattet sein soll. Der Entwurf steht Ihnen in der Rubrik Open to Comment der Internetseite des IASB zur Verfügung. Die englischsprachige Presseerklärung finden Sie hier (100 KB).

 

6. August 2009: Interpretationsentwurf IFRIC D25 herausgegeben

Das International Financial Reporting Interpretations Committee (IFRIC) hat heute den Interpretationsentwurf IFRIC D25 Tilgung finanzieller Verbindlichkeiten durch Eigenkapitalinstrumente herausgegeben. Im gegenwärtigen Umfeld verhandeln manche Unternehmen die Bedingungen ihrer Finanzschulden mit ihren Kreditgebern neu. In manchen Fällen sind die Kreditgeber bereit, Aktien des Unternehmens oder andere Eigenkapitalinstrumente zur vollständigen oder partiellen Tilgung der finanziellen Verbindlichkeit zu akzeptieren. IFRIC war um Leitlinien gebeten worden, wie ein Unternehmen solche Geschäftsvorfälle im Einklang mit IAS 39 Finanzinstrumente: Ansatz und Bewertung und IAS 32 Finanzinstrumente: Darstellung bilanzieren soll. In IFRIC D25 werden die folgenden Vorschläge unterbreitet:

bullet Die Eigenkapitalinstrumente des Unternehmens sind Teil der zur Tilgung der Verbindlichkeit geleisteten Gegenleistungen.
bullet Die Eigenkapitalinstrumente werden entweder zu ihrem beizulegenden Zeitwert oder mit dem beizulegenden Zeitwert der getilgten Verbindlichkeit bewertet, je nachdem, was verlässlicher ermittelt werden kann.
bullet Jegliche Differenz zwischen dem Buchwert der getilgten finanziellen Verbindlichkeit und dem erstmaligen Bewertungsbetrag dieser Eigenkapitalinstrumente wird in der laufenden Periode erfolgswirksam erfasst.

IFRIC D25 steht Ihnen in der Rubrik Open to Comment der Internetseite des IASB zur Verfügung. Die Kommentierungsfrist endet am 5. Oktober 2009. Die englischsprachige Presseerklärung finden Sie hier (105 KB).

 

6. August 2009: Newsletter zur Versicherungsbilanzierung in deutscher Sprache
Die Ausgabe Juli 2009 des monatlich erscheinenden Newsletters, der von unseren britischen Kollegen herausgegeben wird und sich dem gemeinsamen Projekt von IASB und FASB zur Entwicklung eines neuen weltweit gültigen Rechnungslegungsstandards zu Versicherungen widmet, steht Ihnen nun auch in deutscher Sprache zur Verfügung. Die erste übersetzte Ausgabe trägt den Titel Current Exit Price ist vom Tisch und steht Ihnen hier zur Verfügung (339 KB).

 

6. August 2009: Mitschnitt der 133. DSR-Sitzung
Die Mitschnitte der einzelnen Tagesordnungspunkte der 133. Sitzung des Deutschen Standardisierungsrats (DSR) vom 2. und 3. Juli 2009 sind jetzt archiviert und können auf der Internetseite des DRSC abgerufen werden.

 

6. August 2009: Neue IFRS-Präsentationen auf den Seiten des IASB
Am 29. und 30. Juli 2009 wurde in Seoul in Korea eine internationale IFRS-Konferenz abgehalten, auf der von Seiten des IASB unter anderem der Vorsitzende Sir David Tweedie und die Mitglieder Bob Garnett, Warren McGregor, Tatsumi Yamada und Wei-Guo Zhang sowie das frühere Boardmitglied Mary Barth Vorträge hielten. Die Präsentationen stehen jetzt auf der Internetseite des IASB zur Verfügung.

 

6. August 2009: Neuer Entwurf einer AFRAC-Stellungnahme
Der österreichische Standardsetzer Austrian Financial Reporting and Auditing Committee (AFRAC) hat auf seiner Internetseite den Entwurf einer Stellungnahme zum Thema "Anhangangaben zu Geschäften mit nahe stehenden Unternehmen und Personen gemäß §§ 237 Z 8b und 266 Z 2b UGB" zur Verfügung gestellt (72 KB). Bereits im Februar 2009 wurde ein Entwurf einer Stellungnahme zu diesem Thema veröffentlicht. Nach Auswertung der öffentlichen Stellungnahmen wurde entschieden, aufgrund von nicht unwesentlichen Veränderungen erneut einen Entwurf zu veröffentlichen.

 

5. August 2009: Übergang auf den IFRS für KMU in Großbritannien
Seit 2005 müssen alle börsennotierten Konzerne im Vereinigten Königreich ihre Konzernabschlüsse nach IFRS erstellen. Beinahe allen anderen Konzernen steht die Wahl frei. Sie können IFRS, UK-GAAP wie vom britischen Standardsetzer (Accounting Standards Board, ASB) herausgegeben oder, wenn sie klein sind, können sie auch noch den britischer Rechnungslegungsstandard für kleinere Unternehmen (Financial Reporting Standard for Smaller Entities, FRSSE) anwenden. Aber es wird damit gerechnet, dass sich ab 2012 die Wahlmöglichkeiten ändern. UK-GAAP wird dann vermutlich durch den IFRS für KMU ersetzt. Unsere britischen Kollegen haben einen Newsletter herausgegeben: Wählen Sie Ihre Grundsätze: Vorkehrungen treffen für den vorgeschlagenen Wegfall von UK-GAAP (in englischer Sprache, 236 KB), in dem die Absichten des ASB erläutert werden. In dem Newsletter werden die Wahlmöglichkeiten untersucht und die wesentlichen Bereiche Rechnungslegung und steuerliche Auswirkungen dargestellt. Weitere Leitlinien zur Planung für den Übergang werden ebenfalls zur Verfügung gestellt.

 

5. August 2009: 1 Million Leser zu Gast bei IAS PLUS.de!
 

Am 4. Februar 2005 ist IAS PLUS.de, Ihr Wegweiser durch die Welt der IFRS in deutscher Sprache, ins Netz gegangen. Genau 54 Monate später, gestern, am 4. August 2009 haben wir um kurz nach 14:00h die Grenze von 1.000.000 Lesern überschritten.

Wir danken allen unseren Lesern. Bleiben sie uns gewogen und empfehlen Sie uns weiter, denn wir bieten unseren Lesern kostenfrei

bullet täglich aktuelle Informationen aus der Welt der internationalen Rechnungslegung, die wir auch für Sie archivieren,
bullet Zusammenfassungen aller Standards und Interpretationen des IASB,
bullet Informationen zu allen Projekten des IASB,
bullet Mitschriften von Deloitte-Beobachtern bei den Sitzungen von IASB und IFRIC,
bullet eine Übersicht über die Anwendung der IFRS weltweit und Hintergrundinformationen zur Rechnungslegung in mehr als 50 Ländern,
bullet IFRS-Publikationen von Deloitte,
bullet IFRS-Schulungsmaterial von Deloitte.

IAS PLUS.de begann ursprünglich als deutschsprachige Übersetzung von IAS Plus.com, aber inzwischen haben wir unser Angebot erweitert und ergänzen nun die Übersetzung aller Nachrichten der internationalen Kollegen exklusiv um Nachrichten aus Europa und Informationen aus den Gremien in Deutschland, Österreich und der Schweiz.

 

5. August 2009: Accounting Roundup – Ausgabe Juli 2009

Wir haben die Juliausgabe 2009 von Accounting Roundup eingestellt (in englischer Sprache, 302 KB), die von unseren amerikanischen Kollegen veröffentlicht wird. Der Newsletter ist nun nach Themen statt nach Standardsetzern organisiert. Die in dieser Ausgabe behandelten Themen umfassen:

Erlöse

bullet EITF gibt Stellungnahmeentwürfe zu Erlösvereinbarungen mit mehreren durchzuführenden Arbeiten und zur Erlöserfassung bei Software heraus

Derivative Instrumente und Sicherungsgeschäfte

bullet IASB schlägt Verbesserungen hinsichtlich Bilanzierung von Finanzinstrumenten vor
bullet GASB schlägt Verlautbarung zu Finanzinstrumenten vor

Sonstige Rechnungslegungsthemen

bullet FASB startet Kodifizierung
bullet IASB ändert die rückwirkende Anwendung der IFRS für erstmalige Anwender
bullet IASB schlägt Leitlinien für preisregulierte Geschäfte vor
bullet IASB gibt IFRS für kleine und mittelgroße Unternehmen heraus

Sonstige SEC-Angelegenheiten

bullet SEC schlägt Regel zu Angaben über kommunale Wertpapiere vor
bullet SEC schlägt Regel zur Verbesserung von Proxy-Angaben und Angeboten
bullet SEC schlägt Regel zur Genehmigung der Vorstandsvergütung durch die Aktionäre bei Empfängern von Notfallkrediten vor
bullet SEC gibt endgültige Regel zur Verabschiedung des aktualisierten Handbuchs für über EDGAR einreichende Unternehmen heraus

Sonstige Prüfungsthemen

bullet PCAOB verabschiedet neuen Prüfungsstandards zur Überprüfung der Auftragsqualität
bullet GAO gibt Leitfaden zur Beurteilung der Verlässlichkeit computerverarbeiteter Daten heraus

Sonstige GASB-Angelegenheiten

bullet GASB schlägt mögliche Leitlinien für die freiwillige Berichterstattung über Informationen zur Leistungskraft hinsichtlich der Bemühungen und dem Erreichtem bei Dienstleistungen vor
bullet GASB schlägt Verlautbarung zu Dienstleistungskonzessionsvereinbarungen vor
bullet GASB schlägt Verlautbarung zu Finanzinstrumenten vor

Zurückliegende Ausgaben von Accounting Roundup finden Sie hier.

 

4. August 2009: IFRIC-Sondersitzung
IFRIC hat heute per Telefonkonferenz eine Sondersitzung abgehalten, in der der Tausch von Fremd- in Eigenkapital (Debt to Equity Swaps) erörtert wurde. Die Übersetzung der vorläufigen und inoffiziellen Mitschrift, die Beobachter von Deloitte bei dieser Sitzung angefertigt haben, finden Sie hier. Im September wird keine IFRIC-Sitzung stattfinden; die nächste reguläre Sitzung ist für November 2009 anberaumt.

 

4. August 2009: Sondersitzung des IASB
Der IASB hat heute per Telefonkonferenz eine Sondersitzung abgehalten, in der Leistungen nach Beendigung des Arbeitsverhältnisses (Übergangsregeln für eine kurzfristige Änderung an den Vorschriften hinsichtlich des Abzinsungssatzes in IAS 19) erörtert wurden. Die Übersetzung der vorläufigen und inoffiziellen Mitschrift, die Beobachter von Deloitte bei dieser Sitzung angefertigt haben, finden Sie hier.

 

4. August 2009: praxis-forum Alert! zum BilMoG

Am 28. Mai 2009 wurde das Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz (BilMoG) als Gesetz vom 25. Mai 2009 verkündet. Deloitte hat dazu eine Sonderausgabe des praxis-forums veröffentlicht, in der ein Überblick über die wesentlichen Änderungen des bisherigen deutschen Bilanzrechts durch das BilMoG gegeben wird. Die Publikation umfasst folgende Kapitel:

bullet Zusammenfassung der wesentlichen Änderungen zum Regierungsentwurf
bullet Jahresabschluss
bullet Konzernabschluss
bullet Kapitalmarktorientierung und Corporate Governance
bullet Sonstige Änderungen bzw. Neuregelungen im HGB
bullet Branchenspezifische Regelungen
bullet Steuerliche Änderungen
bullet Inkrafttreten
bullet Fazit

Die Veröffentlichung steht Ihnen in deutscher und in englischer Sprache zur Verfügung (650 bzw. 798 KB).

 

4. August 2009: VorstAG im Bundesgesetzblatt veröffentlicht
Im Bundesgesetzblatt Nr. 50 vom 4. August 2009, S. 2509 wurde das Gesetz zur Angemessenheit der Vorstandsvergütung (VorstAG) vom 31. Juli 2009 veröffentlicht (Lesevariante des Gesetzes). Die Überarbeitung des DRS 17 Berichterstattung über die Vergütung der Organmitglieder erfolgt derzeit.

 

4. August 2009: Offizieller Vertreter der US-amerikanischen SEC äußert sich zu den IFRS

In einer am 3. August 2009 in New York gehaltenen Rede auf der Jahresversammlung der amerikanischen Gesellschaft für Rechnungslegung (American Accounting Association, AAA) äußerte der Leiter der Abteilung Rechnungslegung innerhalb des Bereichs Unternehmensfinanzen der US-amerikanischen Wertpapier- und Börsenaufsicht (Securities and Exchange Commission, SEC), Wayne Carnell, zu Sachverhalten in Bezug auf die Anwendung der IFRS durch bei der SEC registrierte Unternehmen. Unter anderem machte Carnell die folgenden Aussagen:

bullet Im November 2007 hatte die SEC dafür gestimmt, ausländischen, bei ihr registrierten Unternehmen die Anwendung der IFRS ohne eine Überleitung auf US-GAAP zu gestatten. Seitdem haben sich lediglich 137 der mehr als 1.000 ausländischen Unternehmen dafür entschieden, die IFRS anzuwenden.
bullet Die Zahl ausländischen, in den Vereinigten Staaten registrierten Unternehmen ist über die vergangenen Jahre zurückgegangen, darunter um zwei Drittel unter europäischen registrierten Unternehmen. Carnall machte für diesen Rückgang vor allem Kosten- Nutzen-Erwägungen verantwortlich.
bullet In November 2008 bat die SEC um Stellungnahmen zu einem vorgeschlagenen Fahrplan für die mögliche Verwendung von Abschlüssen, die von US-amerikanischen Emittenten in Übereinstimmung mit den International Financial Reporting Standards aufgestellt werden. Carnall wies darauf hin, dass der Entwurf des Fahrplans 'weit von einem Vorschlag entfernt sei' und es zu diesem Zeitpunkt kein 'sicheres Datum' hinsichtlich der Anwendung der IFRS durch US-amerikanische, inländische Registranten gebe. Carnell brachte sein Bedauern darüber zum Ausdruck, dass die SEC weniger als 250 Stellungnahmen zu einem Vorschlag erhalten habe, der bedeutende Auswirkungen auf alle 12.000 bei der SEC registrierten Unternehmen haben könne.
bullet Im November 2008 schlug die SEC gleichzeitig mit dem vorgelegten Fahrplan vor, einer begrenzten Gruppe großer US-amerikanischer (basierend auf Branche und Größe) eine vorzeitige Anwendung für Perioden zu gestatten, die nach dem 15. Dezember 2009 enden (Einreichungen für 2010). Carnell meinte, dass die Antworten 'nicht darauf hinwiesen, dass das Wahlrecht viel Unterstützung erfahre.'
bullet Carnall stellte fest, dass es weiterhin 'bedeutende und fundamentale Unterschiede zwischen den IFRS und US-GAAP' gebe, sowohl hinsichtlich der kodifizierten Standards als auch hinsichtlich der Art und Weise, wie diese Standards umgesetzt würden.
bullet Er drückte Bedenken dahingehend aus, dass die IFRS durch unterschiedliche Auslegungen oder Veränderungen regional oder lokal zersplittern könnten. Das Ziel, so sagte er, sollte ein gemeinsamer Standard rund die Welt sein.
bullet Carnall stellte fest, dass aus von Seiten der SEC kein Verbot gebe, das US-amerikanischen und bei ihr registrierten Unternehmen die Veröffentlichung von IFRS-Abschlüssen zusätzlich zu einem US-GAAP-Abschluss untersagen würde – gleichwohl würde dies kein Unternehmen tun. Falls es der Markt verlangte oder Unternehmen sähen, dass IFRS-Abschlüsse ihren Zugang zu Kapital verbesserten, würden sie vermutlich freiwillig IFRS-Abschlüsse veröffentlichen. Er stellte eine Zurückhaltung auf Seiten der Unternehmen fest, Mittel für die IFRS aufzuwenden (Systeme, Schulungen usw.), solange die SEC nicht ein festes Datum nennt.

 

4. August 2009: 55% der US-amerikanischen Finanzvorstände sind sich über die IFRS-Auswirkungen im Unklaren

Eine Befragung hat ergeben, dass sich 55% der US-amerikanischen Finanzvorstände unsicher sind, in welcher Form ihre Unternehmen durch einen Übergang auf die IFRS betroffen sein könnten, ungeachtet der Anzeichen, dass die Vereinigten Staaten die IFRS in den kommenden Jahren wahrscheinlich einführen werden. Die Befragung wurde von Robert Half Management Resources entwickelt und durch ein unabhängiges Marktforschungsunternehmen durchgeführt. Die Befragung enthält Antworten von 1.400 Finanzvorständen aus einer geschichteten Zufallsstichprobe aus US-Unternehmen mit mindestens 20 Mitarbeitern. Die Vorstände wurden gefragt: 'Falls die Vereinigten Staaten die International Financial Reporting Standards einführen, wie vertraut sind sie damit, wie Ihr Unternehmen davon betroffen sein wird?' Deren Antworten:

bullet Sehr vertraut 8%
bullet ein bisschen vertraut 31%
bullet eher weniger vertraut 12%
bullet gar nicht vertraut 43%
bullet weiß nicht/keine Antwort 6%

Den Bericht mit dem Titel International Financial Reporting Standards für die Vereinigten Staaten: Bewältigung des Übergangs der Fähigkeiten können Sie hier frei herunterladen (in englischer Sprache, 167 KB). Der Bericht enthält eine Tabelle der 'bei der IFRS-Einführung in anderen Ländern gemachten Erfahrungen' und eine Fallstudie zum Übergang.

 

4. August 2009: iGAAP 2009 – Fassung in chinesischer Sprache

Unsere taiwanesischen Kollegen haben den zweiten Band der chinesischen Fassung von iGAAP 2009 veröffentlicht. Dieser dreibändige Satz in traditionellem Chinesisch enthält den gesamten Inhalt der englischen Originalfassung. Die chinesische Fassung ist wie folgt gegliedert:

bullet Band 1: Vorwort, Rahmenkonzept, IAS 1, IAS 8, IAS 16, IAS 40, IAS 38, IAS 36, IAS 2, IAS 12, IAS 18, IAS 19, IFRS 2, IFRS 8, IAS 26
bullet Band 2: enthält alle iGAAP-Abschnitte mit Bezug zu Finanzinstrumenten (IAS 32, IAS 39, IFRS 7) und Versicherungsverträgen (IFRS 4)
bullet Band 3: IAS 37, IAS 23, IAS 21, IFRS 5, IAS 7, IAS 10, IAS 24, IAS 27, IFRS 3, IAS 28, IAS 31, IAS 33, IAS 34, IAS 11, IAS 20, IAS 29, IAS 41, IFRS 1

Der dritte Band wird am 14. August 2009 erscheinen. Für Informationen zum Erwerb von iGAAP 2009 in chinesischer Sprache senden Sie bitte eine Email an fltsai @ deloitte.com.tw.

 

3. August 2009: Gesprächsrunden zu Finanzinstrumenten

Im September 2009 werden der IASB und der FASB gemeinsam Gesprächsrunden zu ihren Vorschlägen in Bezug auf Finanzinstrumente anbieten. Diese werden in Nordamerika, Asien und Europa stattfinden. Der IASB und der FASB haben getrennt voneinander ein sachgerechtes Modell für die Klassifizierung und Bewertung von Finanzinstrumenten erarbeitet. In den Gesprächsrunden sollen die beiden alternativen Ansätze erörtert werden. Jede Gesprächsrunde soll zwei Stunden dauern. Bei großem Interesse wird eventuell jeweils eine zweite Gesprächsrunde am gleichen Ort abgehalten. Aufzeichnungen der Veranstaltungen werden nach jeder Gesprächsrunde zur Verfügung gestellt. Nachfolgend nennen wir Ihnen Daten und Orte der Veranstaltungen; eine Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie in der englischsprachigen Presseerklärung des IASB.

bullet 3. September 2009 in Tokio
The Accounting Standards Board of Japan
Fukoku Seimei Building 20F, 2-2
Uchisaiwaicho 2-chome
Chiyodaoku
Tokyo 100-0011, Japan
bullet 10. September 2009 in London
The International Accounting Standards Board
First Floor
30 Cannon Street
London EC4M 6XH
bullet 14. September 2009 in Norwalk
The Financial Accounting Standards Board
401 Merritt 7
Norwalk, CT 06856-5116

 

3. August 2009: Klarstellung zum Hinweis des RIC zum PSV-Beitrag

Am 8. Juli 2009 hat das Rechnungslegungs Interpretations Committee (RIC) einen Hinweis zu Bewertungsfragen im Rahmen der Rückstellungsbildung für Zwischenabschlüsse zum 30. Juni 2009 aufgrund der zu erwartenden deutlichen Erhöhung des Pflichtbeitrags zum Pensions-Sicherungs-Verein (PSV) veröffentlicht. Erhaltene Rückmeldungen haben gezeigt, dass dieser Hinweis vereinzelt so interpretiert wurde, dass für die Bemessung der Rückstellung der im Rundschreiben des PSV genannte Satz von 13,5 Promille in voller Höhe und nicht zeitanteilig zugrunde zu legen sei. Daher wurde heute nochmals die folgende Klarstellung veröffentlicht:

bullet Der Beitragssatz 2009 steht derzeit nicht fest und ist daher vom bilanzierenden Unternehmen zu schätzen.
bullet Der genannte Satz von 13,5 Promille stellt keine Prognose oder Hochrechnung dar, er berücksichtigt nur die bis zum 30. Juni 2009 bereits angefallenen Insolvenzfälle. Jeder weitere in der zweiten Jahreshälfte anfallende Insolvenzfall führt zu einer Erhöhung dieses Satzes. Die im Hinweis genannten Einflussgrößen (mögliche Glättung, Ermäßigung der Beiträge) können eine gegenläufige Wirkung haben.
bullet Der PSV-Beitrag ist ein Jahresbeitrag. Daher sind zum 30. Juni 2009 zeitanteilig 6/12 zurückzustellen.

Die genannten 13,5 Promille werden einen wesentlichen Bestandteil des endgültigen Beitragssatzes für das Jahr 2009 darstellen. Für die Rückstellungsbildung zum Halbjahr kann der vom bilanzierenden Unternehmen zu schätzende Beitrag mathematisch auch als (13,5 + x) Promille ausgedrückt werden. Somit erfolgt die Bemessung der Rückstellung zum 30. Juni mit 6/12 von 13,5 Promille zuzüglich 6/12 von x Promille. Das RIC hat seinen Hinweis entsprechend angepasst (41 KB).

 

3. August 2009: EFRAG-Stellungnahme zum IASB-Entwurf zu Ausbuchungen
Die Europäische Beratungsgruppe für Rechnungslegung (European Financial Reporting Advisory Group, EFRAG) hat auf ihrer Internetseite eine Stellungnahme gegenüber dem IASB bezüglich dessen Entwurf zur Ausbuchung zur Verfügung gestellt. Auch wenn EFRAG die Meinung des IASB teilt, dass viele der Vorschriften zur Ausbuchung in IAS 39 überarbeitungswürdig sind, schlägt EFRAG vor, in einem ersten Schritt nur Änderungen am bestehenden Ausbuchungsmodell vorzunehmen, die als Ergebnis der Finanzmarktkrise notwendig geworden sind. In einem zweiten Schritt könnte dann das Ausbuchungsmodell grundlegend überarbeitet werden. Dies würde eine gründliche und umfassende Erörterung des Themas und die Durchführung von Feldversuchen ermöglichen. Die vollständige Stellungnahme von EFRAG in englischer Sprache finden Sie hier (192 KB).

 

3. August 2009: Mehr als die Hälfte der US-amerikanischen KMU wollen eigenständige Standards

Eine Untersuchung durch Deloitte hat ergeben, dass mehr als die Hälfte (51%) der befragten kleinen und mittelgroßen nicht-börsennotierten Unternehmen (Umsatz weniger als eine Milliarde US-Dollar) getrennte Bilanzierungsstandards für nicht börsennotierte und börsennotierte Unternehmen unterstützen. Deloitte befragte im Juni 2009 Finanzfachleute aus 225 nicht börsennotierten Unternehmen, um Daten und Informationen bezüglich der mit den gegenwärtigen US-amerikanischen Rechnungslegungsprinzipien verbundenen Herausforderungen und das Ausmaß an Interesse an dem IFRS für KMU zu erheben. Finanzfachleute aus nicht börsennotierten Unternehmen verschiedener Branchen und Größe antworteten. Zwei Drittel der Unternehmen hatten nicht mehr als 20 Beschäftigte, und 42% hatte Umsatzerlöse von weniger als 100 Millionen US-Dollar. Zu den wesentlichen Ergebnissen der Untersuchung zählen die folgenden:

bullet 51% der befragten KMU glauben, dass es getrennte Bilanzierungsstandards für börsennotierte und nicht börsennotierte Unternehmen geben sollte.
bullet 43% der befragten KMU kennen den IFRS für KMU des IASB nicht und deuteten Bedarf an weiterer Unterrichtung an.
bullet Die befragten KMU sehen die Bewertung zum beizulegenden Zeitwert (42%), die Bilanzierung von Ertragsteuern (23%) und Konsolidierungen (10%) als die wichtigsten Gebiete in den US-amerikanischen Rechnungslegungsprinzipien an, die einer Vereinfachung bedürfen.
bullet 10% der befragten KMU wenden derzeit entweder die IFRS an oder würden die Anwendung des IFRS für KMU auf kurze Sicht erwägen, wohingegen 63% die Regelungen dann anwenden würden, wenn sie dies müssten.

Der Bericht der Deloitte-Untersuchung können Sie hier herunterladen (in englischer Sprache, 156 KB).

 

3. August 2009: Alle registrierten kanadischen Unternehmen müssen die IFRS anwenden
Die kanadische Wertpapierverwaltung (Canadian Securities Administrators, CSA) hat beschlossen, dass alle registrierten Unternehmen die IFRS für Geschäftsjahre, die am oder nach dem 1. Januar 2011 beginnen, anwenden sollen, unabhängig davon, ob das registrierte Unternehmen die Definition eines öffentlich rechenschaftspflichtigen Unternehmens gemäß dem kanadischen Standardsetzer (Canadian Accounting Standards Board, AcSB) erfüllt oder nicht. Der Beschluss der CSA ist in der Bekanntmachung des CSA-Stabs 33-314 International Financial Reporting Standards und registrierte Unternehmen enthalten (in englischer Sprache, 31 KB).
Bekanntmachung 33-314 enthält zudem die folgenden Angabeleitlinien zum Übergang auf IFRS:

Wie wir in unserer vorherigen Bekanntmachung dargelegt haben, wird der Wechsel von den derzeitigen kanadischen Rechnungslegungsprinzipien zu IFRS ein bedeutendes Unterfangen sein, dass die von einem registrierten Unternehmen berichtete Vermögens- und Ertragslage wesentlich beeinträchtigen kann. Registrierte Unternehmen werden in deren erstem Jahre nach IFRS Vergleichsinformationen zur Verfügung stellen müssen. So muss beispielsweise der Abschluss eines registrierten Unternehmens für dessen zum 31. Dezember 2011 endenden Geschäftsjahr vergleichende IFRS-Informationen für die Periode beinhalten, die am 31. Dezember 2010 endete. Registrierte Unternehmen müssen angemessene Aufzeichnungen vorhalten, um diese Vergleichsinformationen erstellen zu können. Zudem werden registrierte Unternehmen, deren Geschäftsjahr am 31. Dezember endet, verpflichtet sein, ihre Berechnungen des Working Capitals auf einer Grundlage anzustellen, die mit den IFRS zum 1. Januar 2011 in Einklang steht.

 

3. August 2009: IFAC bittet G-20, globale Standards zu übernehmen
Der internationale Wirtschaftsprüferverband (International Federation of Accountants, IFAC) hat die Führer der G-20 aufgefordert, auf deren Treffen im September in Pittsburgh, Pennsylvania, USA, zur Übernahme und Einführung globaler Bilanzierungs-, Prüfungs- und Unabhängigkeitsstandards für Prüfer zu ermuntern. IFAC bittet auch darum, weitere Schritte zur Verbesserung der Governance des International Accounting Standards Board zu unternehmen. Das Schreiben von IFAC enthält zudem Empfehlungen zur Verbesserung der Unternehmensverfassung, der Stärkung des Berufsstands in sich entwickelnden Ländern und der Entwicklung neuer Werkzeuge und Verfahrensweisen zur Erreichung globaler Nachhaltigkeit. IFAC ersucht die G-20 ferner, Erörterungen zu ermöglichen, um Sachverhalte zwischen der Rechnungslegung – dazu gedacht, die wirtschaftliche Ertragskraft an Anleger zu berichten – und der aufsichtsrechtlichen Berichterstattung zuzulassen, die zur Beobachtung und Aufrechterhaltung der Finanzstabilität verwendet wird. Die Presseerklärung von IFAC können Sie hier herunterladen (in englischer Sprache, 17KB).

 

2. August 2009: Countdown-Newsletter von Deloitte Kanada zum Übergang auf IFRS

Unsere kanadischen Kollegen haben die Juliausgabe ihres Countdown-Newsletters zum Übergang auf IFRS freigegeben. Im Newsletter werden praktische Fragen erörtert, denen kanadische Unternehmen beim Übergang auf IFRS gegenüberstehen, und die jüngsten Ereignisse im Bereich der IFRS zusammengefasst. Zu den in dieser Ausgabe behandelten Themen gehören:

bullet IFRS rund um die Welt
bullet Der 'Hammer' – Währungsumrechnung
bullet Standardentwurf des Public Sector Accounting Board – Rechnungslegung durch bestimmte Regierungsorganisationen
bullet Standardentwurf – Finanzinstrumente: Klassifizierung und Bewertung
bullet Deloitte-Veröffentlichungen und -Veranstaltungen
bullet Zusammenfassung der internationalen Entwicklungen – Aktuelles und Neuigkeiten vom IASB

Weiterführende Informationen:

bullet Juliausgabe 2009 des Countdown-Newsletters in englischer Sprache (1.702 KB)
bullet Juliausgabe 2009 des Countdown-Newsletters in französischer Sprache (Compte à Rebours) (1.767 KB)

Weiterführende Informationen zur Rechnungslegung in Kanada finden Sie auf unserer Länderseite Kanada.

 

1. August 2009: Wir stimmen dem Standardentwurf des IASB zu Ertragsteuern nicht zu

Deloitte hat seine Stellungnahme zum Standardentwurf des IASB zu Ertragsteuern übermittelt. Wir erkennen die Zielsetzung des Boards bei dessen Projekt zu Ertragsteuern an, die bedeutenden praktischen und konzeptionellen Themen im Zusammenhang mit Ertragsteuern anzugehen und eine weitergehende Vereinheitlichung mit US-GAAP zu erreichen. Gleichwohl bezweifeln wir, ob diese Ziele mit dem Standardentwurf erreicht wurden. Wir empfehlen dem IASB, mit den im Standardentwurf enthaltenen Vorschlägen nicht weiterzumachen und stattdessen ein eingehenderes und umfassenderes Projekt zu beginnen. Wir sind uns bewusst, dass dies zu einer weiteren Verzögerung hinsichtlich der Erfüllung des Zeitplan des IASB auf diesem Gebiet führen wird und schlagen vor, dass jedweder drängende Sachverhalt im Rahmen des Verbesserungsprozesses behandelt wird, solange das umfassendere Projekt läuft. Wir haben in unserem Antwortschreiben durchgehend zu einer Reihe von Themen Stellung genommen, welche durch jährliche Verbesserungen behoben werden können. Nachfolgend geben wir einen Ausschnitt aus dem Schreiben wieder. Weitergehende Informationen:

bullet Unsere Stellungnahme (in englischer Sprache, 189 KB)
bullet Hier finden Sie alle zurückliegenden Stellungnahmen an den IASB

Wir glauben, dass in dem Standardentwurf keine klaren Prinzipien aufgestellt und ausgedrückt werden. Des Weiteren sind viele Vorschläge zweifelhaft oder führen zu kontraintuitiven Ergebnissen, die aus konzeptioneller Sicht schwer zu erklären sind. Es ist schwierig, die Absicht des IASB bei der Entwicklung der verschiedenen vorgeschlagenen 'Regeln' zu verstehen, möglicherweise abgesehen von der Absicht, den gegenwärtigen Standard zu vereinfachen, indem ein bestimmter Ansatz vorgeschrieben wird. Wir erwarten allerdings, dass ein IFRS auf Grundlage der gegenwärtig im Standardentwurf enthaltenen Vorschläge von den Adressaten nicht wohlwollend aufgenommen werden wird, weil diese 'Regeln'

bullet zu Ergebnissen führen, die im Widerspruch zum Rahmenkonzept stehen,
bullet die wirtschaftliche Substanz der erwarteten zugrundeliegenden steuerlichen Konsequenzen nicht getreu abbilden werden und
bullet schwerlich rational erklärt werden können.

Wir glauben insbesondere, dass der Ausgangspunkt der vorgeschlagenen Berechnungsweise, die Definition der Steuerbasis, und deren Rückgriff auf die Annahme eines Verkaufs zum Berichtsstichtag fehlerhaft ist, keine sinnvollen Ergebnisse hervorbringt und bei der Adressierung der Sachverhalte, die regelmäßig bei IAS 12 aufkommen, unhilfreich ist. Wir glauben, dass der bestehende Ansatz der 'Sichtweise der Geschäftsleitung' beibehalten und spezielle Leitlinien entwickelt werden sollten, um die bestehenden Unsicherheiten bei der Anwendung des Ansatzes zu beseitigen. Unseres Erachtens würde dies zu sinnvolleren Informationen für die Abschlussnutzer führen, weil es die tatsächlichen steuerlichen Konsequenzen widerspiegelt, die ein Unternehmen erwartet.

 

1. August 2009: Spanische Übersetzung von IFRS-Publikationen von Deloitte

Unsere kolumbianischen Kollegen haben spanische Übersetzungen der folgenden IFRS-Publikationen von Deloitte erstellt (die englischsprachigen Originale finden Sie darunter):

bullet Boletín de Actualización IAS Plus, Junio 2009: IASB busca puntos de vista sobre el rol del riesgo de crédito en la medición del pasivo (25 KB)
IAS Plus Update-Newsletter Juni 2009: Der IASB bittet um Meinungen zur Rolle des Kreditrisikos bei der Bewertung von Schulden (72 KB)
bullet Boletín de Actualización IAS Plus, Julio 2009: Información financiera simplificada – IASB proporciona alivio para las PYME (25 KB)
IAS Plus Update-Newsletter Juli 2009: Vereinfachte Rechnungslegung – IASB gewährt KMU Vereinfachungen (86 KB)
bullet Boletín de Actualización IAS Plus, Junio 2009: IASB propone enmiendas a la IFRIC 14 (23 KB)
IAS Plus Update-Newsletter Juni 2009: IASB schlägt Änderungen an IFRIC 14 vor (86 KB)

Unsere internationalen Kollegen haben eine eigene Seite mit Materialien in spanischer Sprache eingerichtet: Pagina de Recursos en Español.

 

1. August 2009: Neuer Global IFRS and Offerings Services-Newsletter erschienen
Auf IAS Plus.com haben wir die Ausgabe Mai/Juni 2009 des Global IFRS and Offerings Services (GIOS)-Newsletters zum Herunterladen bereitgestellt (in englischer Sprache, 123 KB), in der die aktuellen Geschehnisse bis einschließlich 15. Juli zusammengefasst sind. Global IFRS and Offerings Services ist ein internationales Team von Deloitte-Praxisexperten, die nicht-amerikanischen Unternehmen und nicht-amerikanischen Beratungsteams bei der Anwendung US-amerikanischer und internationaler Rechnungslegungsstandards (d.h. US GAAP und IFRS) und bei der Befolgung der SEC-Berichtsanforderungen behilflich sind. Der GIOS-Newsletter ist eine Aktualisierung der relevanten Rechnungslegungsvorschriften, aufsichtsrechtlicher und anderer Themen, Internetsendungen und Publikationen mit Links zu den Quellen. Frühere Ausgaben finden Sie hier (in englischer Sprache).
In dieser Ausgabe des GIOS-Newsletters:
IFRS-Sachverhalte
bullet IASB gibt Standard mit jährlichen Verbesserungen heraus
bullet IASB gibt Standardentwurf zur Bewertung zum beizulegenden Zeitwert heraus
bullet IASB schlägt Änderungen zur Klarstellung der Bilanzierung von Vorauszahlungen bei Pensionsplänen vor
bullet Tipps zur Anwendung der IFRS
bullet IFRS-Werkzeuge
US GAAP-Sachverhalte
bullet SEC gibt fachliche Änderungen zur Bestätigung verschiedener Regelungen, Formulare und Anhänge zu Verlautbarungen 141(R) und 160 heraus
bullet Deloitte-Fahrplan zu SOP 97-2
bullet FASB-Kodifizierung
bullet FASB schlägt Leitlinien zur Bewertung von Schulden zum beizulegenden Zeitwert vor
bullet FASB gibt Verlautbarung zu Fusionen und Erwerben von nicht-gewinnorientierten Unternehmen heraus
bullet FASB schlägt Leitlinien zur Anwendung von Interpretation 48 auf Durchleitungs- und steuerfreie nicht-gewinnorientierte Unternehmen vor
bullet FASB gibt Verlautbarung zu Ereignissen nach dem Bilanzstichtag heraus
bullet FASB gibt Vorschlag zur Schätzung des beizulegenden Zeitwerts von Anlagen in Investmentgesellschaften heraus
bullet SEC gibt Bilanzierungsbulletin 112 des Stabs heraus
bullet FASB gibt neuen Standard zu Übertragungen finanzieller Vermögenswerte heraus und ändert Leitlinien bezüglich Variable Interest Entities
Sonstige Sachverhalte
bullet AICPA gibt Leitlinien zur Anwendung der vereinbarten Vorgehensweise bei XBRL-markierten Daten heraus
bullet AICPA gibt Standardentwurf zu Standards betreffend die Zusammenstellung und die Durchschau heraus
bullet XBRL-Taxonomie für 2009 freigegeben
bullet Praxishinweis Nr. 4 des PCAOB-Stabs hebt Erwägungen des Prüfers hinsichtlich Bewertungen zum beizulegenden Zeitwert, Angaben und nicht vorübergehende Wertminderungen hervor
bullet SEC gibt neue Auslegungen zu Befolgung und Angaben heraus
bullet PCAOB gibt Konzeptentwurf zu möglichen Änderungen am Standard zu Prüfungsbescheinigungen heraus
bullet AICPA schlägt Klarstellung und Konvergenz von Prüfungsstandards vor
bullet IASC-Stiftung gibt IFRS-Taxonomie für 2009 heraus und veröffentlicht XBRL-Handbuch mit der Bitte um Stellungnahme
bullet SEC-Stabsmitarbeiter geben für kleine Unternehmen Leitfaden zur Befolgung heraus
bullet Sonstige herausgegebene oder kürzlich vorgeschlagene SEC-Regelungen
bullet Wichtige Arbeitsergebnisse der International Practices Task Force
bullet AICPA gibt Praxishinweis zu Angaben über die Bewertung zum beizulegenden Zeitwert bei Master Trusts heraus
bullet Sichtweise der SEC-Stabsmitarbeiter zur Einreichung von Registrierungsunterlagen nach Anwendung der Verlautbarung 160, FSP APB 14-1 und FSP EITF 03-6-1
bullet SEC-Stabsmitarbeiter geben Auslegungen zu XBRL-Regeln, Angaben zur Vorstandsvergütung und Formular 8-K heraus
bullet SEC schlägt Regeländerungen zur Erhöhung der Schutzmaßnahmen bei Anlegerfonds vor
bullet CAQ gibt Leitfaden zur Prüfung börsennotierter Unternehmen frei
bullet SEC bildet beratenden Ausschuss der Anleger
bullet SEC erwägt Vorschläge für die Vorstandsvergütung

 

1. August 2009: IASB und Deloitte erörtern die Vorschläge zu IAS 39

Am 6. August 2009 wird Deloitte Gastgeber eines Webcasts sein, in dessen Rahmen der International Accounting Standards Board (IASB) zu seinen Vorschlägen zur Ersetzung von IAS 39 Finanzinstrumente: Ansatz und Bewertung befragt werden soll. Diese kostenfreie Veranstaltung bietet Ihnen Folgendes:

bullet aktuelle Informationen zum IASB-Projekt zur Ersetzung von IAS 39 und zum Entwurf Finanzinstrumente: Klassifizierung und Bewertung, der am 14. Juli 2009 veröffentlicht wurde,
bullet Erörterung der Hauptmerkmale des Entwurfs und Hinterfragung der Schlussfolgerungen und praktischen Auswirkungen und
bullet Möglichkeit, eigene Fragen an den IASB, seine projektführenden Stabmitarbeiter und führende Experten von Deloitte im Hinblick auf die Bilanzierung von Finanzinstrumenten zu stellen.

Wenn die Vorschläge verabschiedet werden, werden sie weitreichende Auswirkungen haben, deshalb ist der Webcast von Interesse für alle, die nach IFRS berichten oder beabsichtigen, IFRS zu übernehmen. Die Kommentierungsfrist endet am 14. September 2009. Weitere Informationen zum Webcast:

bullet Thema: IAS 39 – Die Fortsetzung
bullet Zeit: Donnerstag, 6. August 2009, 14:00h bis 15:00h Londoner Zeit
bullet Vortragende: John Smith, IASB-Boardmitglied; Gavin Francis, IASB-Direktor für Kapitalmärkte; Sue Lloyd, führende fachliche Beraterin des IASB; Jens Berger, IASB Practice Fellow; Veronica Poole, Deloitte, Leiterin des Centre of Excellence in Großbritannien; Andrew Spooner, Deloitte, verantwortlicher Partner für Finanzinstrumente
bullet Weitere Informationen und Registrierung

Für diejenigen, die den Webcast nicht live ansehen können, wird später eine Aufzeichnung auf IAS PLUS zur Verfügung stehen.

 

1. August 2009: Spanische Übersetzung einer IFRS-Publikation von Deloitte

Unsere kolumbianischen Kollegen haben eine spanische Übersetzung der folgenden IFRS-Publikation von Deloitte erstellt (das englischsprachige Original finden Sie darunter):

bullet Boletín de Actualización IAS Plus, Julio 2009: Aclaración de la contabilidad para las transacciones de pago basado-en-acciones liquidado-en-efectivo del grupo (23 KB)
IAS Plus Update-Newsletter Juli 2009: Klarstellung der Bilanzierung von in bar erfüllten anteilsbasierten Vergütungen im Konzern (114 KB)

Unsere internationalen Kollegen haben eine eigene Seite mit Materialien in spanischer Sprache eingerichtet: Pagina de Recursos en Español.

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