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IFRS-Nachrichten – September 2008

Klicken Sie hier für die Nachrichten vom Monat:

30. September 2008: Wir nehmen Stellung zum Diskussionspapier zur Berichtseinheit (Rahmenkonzept Phase D)

Deloitte hat beim IASB eine Stellungnahme zum Diskussionspapier Vorläufige Ansichten hinsichtlich eines verbesserten Rahmenkonzepts für die Finanzberichterstattung – Die Berichtseinheit eingereicht (Comment Letter on the IASB's Discussion Paper on the Reporting Entity, in englischer Sprache, 196 KB). Wir stimmen dem größten Teil der vom Board gemachten Vorschläge in diesem Diskussionspapier zu und unterstützen diese. Einen Auszug haben wir Ihnen unten übersetzt. Frühere Stellungnahmen von Deloitte gegenüber dem IASB/IASC finden Sie hier.
Vom Ansatz her stimmen wir der vorgeschlagenen Definition einer Berichtseinheit zu und unterstützen den Vorschlag, die Definition weit zu halten. Wir glauben jedoch, dass die weit gefasste Definition von mehr Erörterung ergänzt werden sollte, warum es wichtig ist, das Konzept dessen zu definieren, was eine Berichtseinheit ausmacht. In gleicher Weise stimmen wir zwar zu, dass Beherrschung auf konzeptioneller Ebene definiert werden sollte und dass das Beherrschungsmodel verwendet werden sollte, um die Unternehmen zu definieren, die im Konzernabschluss erfasst werden sollten, schlagen aber vor,  dass der Board die Erläuterung zu dem Sachverhalt ausweitet und bestimmte Aspekte klarstellt. Einer der Schlüsselaspekte des Beherrschungsmodells, der auf konzeptioneller Ebene klargestellt werden muss, ist die Frage, ob Konsolidierung nur sachgerecht ist, wenn ein Unternehmen (der Investor) derzeit ein anderes Unternehmen beherrscht (das Unternehmen, in das investiert wurde), oder ob sie auch sachgerecht ist, wenn der Investor derzeit die Möglichkeit hat, das Unternehmen, in das investiert wurde, zu beherrschen. Die Unklarheit im Diskussionspapier wird dadurch deutlich, dass einerseits Beherrschung definiert wird als „die Möglichkeit besitzt, zu bestimmen...“, andererseits es in Paragraph 154 heißt, dass „die Möglichkeit, Beherrschung zu übernehmen“ nicht gleichbedeutend ist mit der Tatsache, derzeit über Beherrschung zu verfügen.

Schließlich stimmen wir zu, dass es unter bestimmten Umständen, die nicht vom Modell des beherrschenden Unternehmens abgedeckt sind, notwendig ist, die Erstellung von Mehrzweckabschlüsse eines „Konzerns“ zuzulassen. Wir glauben jedoch, dass das Modell der gemeinsamen Beherrschung auch nicht alle dieser Umstände abdeckt, und wir sind der Meinung,  dass die Beschränkung hinsichtlich der Erstellung kombinierter Abschlüsse dem Prinzip der Zulassung einer weiten Definition einer Berichtseinheit widerspricht.

 

 

30. September 2008: Wir nehmen Stellung zu den Vorschlägen zum Rahmenkonzept Phase A 

Deloitte hat beim IASB eine Stellungnahme zum Standardentwurf Ein verbessertes Rahmenkonzept für die Finanzberichterstattung eingereicht (Comment Letter on the IASB's Conceptual Framework Exposure Draft, in englischer Sprache, 152 KB):

 

Aufzählung Kapitel 1 Die Zielsetzung der Finanzberichterstattung
Aufzählung Kapitel 2 Qualitative Merkmale und Beschränkungen entscheidungsnützlicher Informationen der Finanzberichterstattung

 

In unserem Brief bringen wir eine starke Unterstützung des Projekts zum Rahmenkonzept und der Vorschläge im Entwurf zum Ausdruck. Einen Auszug haben wir Ihnen unten übersetzt. Frühere Stellungnahmen von Deloitte gegenüber dem IASB/IASC finden Sie hier.

 

Wir möchten hervorheben, dass unserer Meinung nach die Vorschläge zum Rahmenkonzept wie im Entwurf dargestellt eine deutliche Verbesserung gegenüber den Vorschlägen im Diskussionspapier darstellen. Wir halten das vorgeschlagenen Rahmenkonzept nun für gut strukturiert, und wir stimmen generell den darin dargestellten Ideen zu. Insbesondere unterstützen wir den zweifachen Schwerpunkt der dargestellten Zielsetzung der Finanzberichterstattung, Erzeugung von Zahlungsströmen und verantwortliche Unternehmensführung, und wir sind auch der Meinung, dass entscheidungsnützliche Informationen verschiedene qualitative Merkmale aufweisen, von denen Relevanz und getreue Darstellung die grundlegendsten sind. Wir sind jedoch der Meinung, dass Vergleichbarkeit, Überprüfbarkeit, Zeitnähe und Verständlichkeit unterstützende Komponenten sind (und nicht „verstärkende Merkmale“), die vorhanden sein müssen, um die Finanzinformationen relevant und einer getreuen Darstellung entsprechend zu gestalten. Darüber hinaus gibt es bestimmte Aspekte des vorgeschlagenen Rahmenkonzepts, von denen wir weiterhin der Meinung sind, dass sie verbessert werden können. Wir haben unsere Ansichten dazu im Anhang zu diesem Schreiben dargestellt...

Wir sind der Meinung, dass die einzelnen Kapital des Rahmenkonzepts nicht fertig gestellt werden sollten (oder zumindest nicht in Kraft gesetzt werden sollten), bis die Arbeit an allen Kapiteln abgeschlossen ist, um sicherzustellen, dass das gesamte Rahmenkonzept einen Satz Prinzipien mit innerem Zusammenhang darstellt.

 

 

29. September 2008: McCreevy kündigt wichtige Initiativen zur Rechnungslegung für Kleinstunternehmen an

EU-Binnenmarktkommissar Charlie McCreevy hat sich dafür ausgesprochen, Kleinstunternehmen von der jährlichen Abschlusserstellungspflicht zu befreien. In einer Konsultation zu Änderungen des EU-Gesellschaftsrechts habe sich eine Mehrheit der Unternehmen und nationalen Behörden für den Vorschlag ausgesprochen, der zu Programm der Reduzierung der bürokratischen Belastung von KMU gehört. Die Vorschläge sind von Edmund Stoibers Arbeitsgruppe zum Bürokratieabbau erarbeitet worden. Nimmt die EU-Kommission die Vorschläge an, steht es Mitgliedstaaten frei, Kleinstunternehmen von der Anwendung der 4. und der 7. Richtlinie zu befreien. McCreevy äußerte sich in der Presseerklärung wie folgt:

 

Deshalb habe ich entschieden, der EU-Kommission Folgendes zu empfehlen:

 

Aufzählung Ich glaube, dass insgesamt ein Nutzen in dem Vorschlag von Stoibers Gruppe liegt, dass den Mitgliedstaaten das Wahlrecht gegeben werden sollte, Kleinstunternehmen von den Rechnungslegungsanforderungen auszunehmen.
Aufzählung Ich glaube, dass jetzt die Zeit gekommen ist, die Richtlinien zu überarbeiten, ja sie zu modernisieren. Natürlich können wir weiterhin Änderungen im Flickstil vornehmen und die Anforderungen zur Veröffentlichung, zu den Angaben und sogar zur Gestaltung der Bilanz  einzeln vereinfachen. Aber es ergibt keinen Sinn, an Gesetzesvorgaben nur herumzubasteln. Bei dieser Überarbeitung werden wir uns von dem Prinzip leiten lassen, zuerst an die Bedürfnisse der Kleinen zu denken.

 

Die vollständige Presseerklärung in englischer Sprache finden Sie hier (75 KB).

 

 

29. September 2008: IDW-Stellungnahme zum Regierungsentwurf des BilMoG

In einem Schreiben (100 KB) vom 26. September 2008 an den Rechtsausschuss des Deutschen Bundestages äußert sich das Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) zum Regierungsentwurf des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes (BilMoG). Darin begrüßt das IDW, dass viele der in seiner Stellungnahme zum Referentenentwurf vorgetragenen Vorschläge im Regierungsentwurf Berücksichtigung gefunden haben. Zu bedauern sei indes die fehlende Einbeziehung von Zweckgesellschaften in den Konzernabschluss entsprechend der weitergehenden Möglichkeiten der 7. EU-Richtlinie, vor allem im Hinblick auf die mitunter hohe Bedeutung solcher Zweckgesellschaften in der aktuellen Finanzkrise. Ferner sei leider - abweichend vom Referentenentwurf - im Regierungsentwurf auf die gesetzliche Verankerung eines allgemeinen Grundsatzes der wirtschaftlichen Betrachtungsweise und die damit verbundene Klarstellung verzichtet worden.

 

 

29. September 2008: Ergebnisse der 31. RIC-Sitzung

Das Rechnungslegungs Interpretations Committee (RIC) des DRSC hat am 22. September 2008 seine 30. Sitzung in München abgehalten. Im RIC-Ergebnisbericht (40 KB) werden die wesentlichen Beschlüsse wiedergegeben, die im Rahmen dieser Sitzung gefasst wurden.

 

 

29. September 2008: Tagesordnung zur Sitzung am 2. Oktober
Wie am 24. September gemeldet wird der IASB einen zusätzlichen Sitzungstag am 2. Oktober 2008 einschieben. Um die verschiedenen Zeitzonen berücksichtigen können, aus denen sich die IASB-Mitglieder zum Teil nur per Videoverbindung zuschalten, wird die Sitzung zweimal stattfinden: Von 9:00h bis 12:00h und von 15:00h bis 18:00h Londoner Zeit. Die genaue Tagesordnung ist jetzt bekanntgegeben worden:

2. Oktober 2008, London

 

9:00h-10:00h bzw. 15:00h-16:00h

Aufzählung Finanzmarktkrise – Vorgeschlagene Änderungen an den Angabeerfordernissen in IFRS 7
Aufzählung Liquiditätsrisiko
Aufzählung Angabeerfordernisse bezüglich des beizulegenden Zeitwerts

10:00h-12:00h bzw. 16:00h-18:00h

Aufzählung Stabversion des Standardentwurfs zu Konsolidierung – Risiko aus außerbilanziellen Vehikeln: Vorgeschlagene Änderungen an den Angabeerfordernissen

 

 

29. September 2008: Wir nehmen Stellung zu den Vorschlägen zur Stärkung von EFRAG

Im Juli 2008 hatte die Europäische Beratungsgruppe für Rechnungslegung (European Financial Reporting Advisory Group, EFRAG) hat zu öffentlicher Stellungnahme zu einem Vorschlag zur Stärkung von EFRAG eingeladen, der eine Stärkung der proaktiven Eingaben an den IASB mit sich bringen sollte. In dem Vorschlag waren eine neue Struktur, ein Budget von 3 Mio. Euro für 2009 vorgesehen mit Verdoppelung auf 6 Mio. Euro 2010 und ein Fachmitarbeiterstab von 20 EFRAG-Mitarbeitern vorgesehen. Deloitte hat zu dem Vorschlag eine Stellungnahme eingereicht (in englischer Sprache, 18 KB). Obwohl wir die Vorschläge von EFRAG unterstützen, dass EFRAG zu einer starken und koordinierten Stimme für hochwertige Bilanzierungsstandards für Anwender in der EU werden soll, mahnen wir doch, dass in der Satzung von EFRAG deutlich gemacht werden sollte, dass EFRAG weder ein Standardsetzer ist noch die bestehenden nationalen Standardsetzer der EU ersetzen kann.

 

 

29. September 2008: Bilanzierungsvorschriften im Notfallpaket für US-Banken

Das Notfallgesetz für die wirtschaftliche Stabilisierung (Emergency Economic Stabilization Act), das derzeit vom US-amerikanischen Kongress erörtert wird, hat das Ziel „die Regierung der Vereinigten Staaten mit dem Recht auszustatten, bestimmte notleidende Vermögenswerte zu kaufen und zu versichern, um unter anderem die Wirtschaft zu stabilisieren und einen Zusammenbruch des Wirtschafts- und Finanzsystems zu verhindern sowie die Steuerzahler zu schützen“. Zwei Abschnitte des Gesetzentwurfs (in englischer Sprache, 193 KB) beziehen sich auf Fragen der Bilanzierung zum beizulegenden Zeitwert:

Abschn. 132. Recht, die Bilanzierung zum letzten Börsenkurs auszusetzen.
„Die Wertpapier- und Börsenaufsicht hat das Recht, nach dem Wertpapiergesetz 12 (wie definiert in Abschnitt  3(a)(47) des Wertpapiergesetzes von 1934 (15 U.S.C. 78c(a)(47)) die Anwendung von SFAS 157 des FASB für jeden Emittenten (wie definiert in Abschnitt  3(a)(8) dieses Gesetzes) oder hinsichtlich jeder Klasse oder Kategorie von Geschäftsvorfall durch Regeln, Erlasse oder Vorschriften auszusetzen, wenn die SEC feststellt, dass dies notwendig oder sachgerecht im öffentlichen Interesse ist und dem Schutz der Anleger dient.“

Abschn. 133. Untersuchung der Bilanzierung zum letzten Börsenkurs.

„Die Wertpapier- und Börsenaufsicht wird in Absprache mit de Gouverneuren des Notenbanksystems und dem Finanzminister die Bilanzierung zum letzten Börsenkurs wie in SFAS 157 des FASB vorgeschrieben und ihre Anwendung auf Finanzinstitute einschließlich Depotgesellschaften untersuchen. Die Untersuchung hat mindestens die folgenden Aspekte zu umfassen:
Aufzählung (1) Die Auswirkungen solcher Rechnungslegungsstandards auf die Bilanzen von Finanzinstituten;
Aufzählung (2) die Auswirkung dieser Bilanzierung auf die Bankeninsolvenzen von 2008;
Aufzählung (3) die Auswirkung solcher Rechnungslegungsstandards auf die Qualität der den Anlegern zur Verfügung stehenden Informationen;
Aufzählung (4) den Standardsetzungsprozess des FASB;
Aufzählung (5) die Ratsamkeit und die Möglichkeit der Änderung solcher Standards; und
Aufzählung (6) alternative Rechnungslegungsstandards zu denen, die in SFAS 157 vorgeschrieben sind.“
Die SEC muss dem Kongress den entsprechenden Bericht spätestens 90 Tage nach Inkrafttreten des Gesetzes vorlegen.

 

 

29. September 2008: Tagesordnung für Diskussionsrunde erweitert

Die Tagesordnung des am Montag, den 27. Oktober 2008, 14.00 Uhr (voraus. bis ca. 18.00 Uhr) im Airport Conference Center, Frankfurt/Main, Raum K05 stattfindenden Diskussionsforums hat sich erweitert. Weitere Tagesordnungspunkte werden die vom IASB veröffentlichten Entwürfe zu

 

Aufzählung zum Entwurf vorgeschlagener zusätzlicher Ausnahmen für Erstanwender: Änderungen an IFRS 1 und
Aufzählung die Änderungen an IFRS 5: Zur Veräußerung gehaltene langfristige Vermögenswerte und aufgegebene Geschäftsbereiche

 

sein. Bisher standen schon die folgenden Tagesordnungspunkte auf der Agenda:

 

Aufzählung Standardentwurf IAS 33 Ergebnis je Aktie und
Aufzählung Entwurf der jährlichen Verbesserungen.

 

Alle Papiere können von der Internetseite des DRSC heruntergeladen werden. Bitte melden Sie Ihre Teilnahme unter bahrmann@drsc.de bis zum 20. Oktober 2008 an. Das DRSC wird Ihre Anmeldung bestätigen, soweit die Platzkapazität das zulässt.

 

 

29. September 2008: IASCF-Treuhänder werden am 9. Oktober in Peking tagen

Die Treuhänder der IASC-Stiftung, unter der der IASB agiert, wird am Donnerstag, den 9. Oktober 2008 im Westin Grand Hotel, 9b Financial Street, Xicheng Distrikt, Peking von 9:15h bis 17:15h tagen. Die Tagesordnung für den öffentlichen Teil der Sitzung ist wie folgt:

Peking, 9. Oktober 2008 (öffentlicher Teil der Sitzung)

 

Aufzählung Eröffnung der Sitzung
Aufzählung Bericht des Vorsitzenden der Treuhänder
Aufzählung Genehmigung des Protokolls vom Juli
Aufzählung Überarbeitung der Satzung – Erster und zweiter Teil
Aufzählung Erörterung der zum ersten Teil der Überarbeitung der Satzung eingegangenen Stellungnahmen und abschließende Empfehlungen
Aufzählung Erörterung Konsultationsdokuments zum zweiten Teils der Überarbeitung der Satzung und Bestimmung des Ansatzes
Aufzählung Bericht des Ausschusses für die Aufsicht über den Standardsetzungsprozess
Aufzählung Bericht von der gemeinsame Sitzung des Ausschusses mit dem IASB vom 15. September 2008
Aufzählung Aktueller Stand der Überprüfung der Besetzung der IASB-Arbeitsgruppen
Aufzählung Aktueller Überblick über das IASB-Handbuch zur Verfahrensweise
Aufzählung Bericht zu XBRL
Aufzählung Bericht des IASB-Vorsitzenden
Aufzählung Bericht zum Fortschritt hinsichtlich des Arbeitsabkommens (Memorandum of Understanding) und des Arbeitsprogramms des IASB
Aufzählung Antworten auf die Finanzmarktkrise und den Bericht des Finanzstabilitätsforums
Aufzählung Bericht zum IFRS für nicht börsennotierte Unternehmen (KMU)
Aufzählung Beziehung zum internationalen Ausschuss für Bewertungsstandards (International Valuation Standards Committee, IVSC)
Aufzählung Bericht des SAC-Vorsitzenden
Aufzählung Bericht zu Veröffentlichungen und Lehraktivitäten
Aufzählung Lehraktivitäten
Aufzählung Strategie hinsichtlich Veröffentlichungen und Übersetzungen
Aufzählung Aktueller Stand der langfristigen Finanzierung

 

 

29. September 2008: IFRS und die Versicherungsindustrie

Öffentlich rechenschaftspflichtige Unternehmen in Kanada müssen ab 2011 die International Financial Reporting Standards (IFRS) anwenden (eine frühere Anwendung ist sogar schon ab 2008 möglich, wenn die Wertpapieraufsicht der jeweiligen Provinz zustimmt). Der Übergang von den bisherigen kanadischen Rechnungslegungsstandards wird für jedes Unternehmen anders sein. In bestimmten Branchen jedoch werden die gleichen Sachverhalte und Fragen auftreten. Unsere kanadischen Kollegen haben daher eine englischsprachige Publikation zu den wichtigsten zehn Bilanzierungsfragen in der Versicherungsindustrie herausgegeben (On the Road Ahead: IFRS Top Ten Accounting Issues in Insurance Industry, 437 KB). In der Versicherungsbranche werden die folgenden Bereiche vermutlich von besonderer Bedeutung sein und die größten Abweichungen von der bisherigen Rechnungslegung aufweisen:
  1. Versicherungsverträge – Bewertungsprinzipien
  2. Produktklassifikation
  3. Versicherungsverträge – Darstellung im Abschluss und Angaben
  4. Versicherungsverträge – Eingebettete Derivate und Zerlegung
  5. Versicherungsverträge – Änderungen in den Bilanzierungsmethoden
  6. Wertminderung
  7. Finanzinstrumente
  8. Immobilien
  9. Erstmalige Anwendung der IFRS
  10. Andere Bereiche wie Unternehmenszusammenschlüsse, Leasingverhältnisse, anteilsbasierte Vergütung, nahe stehende Unternehmen und Personen und Leistungen an Arbeitnehmer

 

 

28. September 2008: Änderung der Bilanzierungsvorschriften in Brasilien

Kürzlich erfolgte Änderungen am brasilianischen Unternehmensrecht (Gesetz Nr. 11.638) haben zu Änderungen an den allgemein akzeptierten Bilanzierungsgrundsätzen in Brasilien geführt, die für Geschäftsjahre in Kraft treten, die am oder nach dem 1. Januar 2008 beginnen. Das Gesetz ist darauf ausgelegt, die Bilanzierungspraxis nach brasilianischem Unternehmensrecht auf den aktuellen Stand zu bringen, 'um die Konvergenz brasilianischer Bilanzierungspraxis mit den Bilanzierungsstandards zu ermöglichen, die an den internationalen Kapitalmärkten allgemein akzeptiert sind'. Unsere brasilianischen Kollegen haben ein Merkblatt in englischer und portugiesischer Sprache veröffentlicht, in denen die Änderungen erläutert werden:

 

Aufzählung Deloitte-Merkblatt zum Gesetz Nr. 11.638 – englische Fassung (135 KB)
Aufzählung Deloitte-Merkblatt zum Gesetz Nr. 11.638 – portugiesische Fassung (113 KB)

 

 

28 September 2008: IFRS in your Pocket in portugiesischer Sprache

Unsere brasilianischen Kollegen haben IFRS ao seu Alcance – IFRS in your Pocket 2007 in portugiesischer Sprache veröffentlicht (341 KB). Diese Publikation ist eine Übersetzung der englischen Ausgabe, der ein Vorwort in Bezug auf das brasilianische Rechtsumfeld hinzugefügt wurde. Unsere Länderseite für Brasilien finden Sie hier. Diese und viele andere IFRS-Veröffentlichungen von Deloitte können Sie stets hier abrufen. Deutschsprachige Veröffentlichungen finden Sie hier.

 

IFRS ao seu Alcance: Um guia de bolso para aproximar sua empresa do novo padrão contábil global

Em outras regiões do mundo, como o Brasil, a Deloitte tem procurado apoiar, das mais diversas maneiras, as organizações sujeitas às regulamentações relacionadas ao IFRS.

Com esse objetivo, a Deloitte elaborou, no Brasil e no mundo, uma série de conteúdos técnicos sobre o IFRS. Entre esses conteúdos, está esta publicação, 'IFRS ao seu alcance', cujo formato visa facilitar a consulta de profissionais e tomadores de decisão em suas jornadas rumo à adoção do padrão contábil internacional.

 

 

27. September 2008: Marc A. Siegel zum FASB-Mitglied ernannt

Gestern gaben die Treuhänder der US-amerikanischen Financial Accounting Foundation, unter der der amerikanische Standardsetzer Financial Accounting Standards Board arbeitet, bekannt, dass Marc A. Siegel in den Board berufen wird. Vor seiner Ernennung leitete er die Gruppe für Grundsatzfragen bei der RiskMetrics Group in Rockville, Maryland. Siegel ist ein anerkannter Fachmann in forensischer Bilanzierung, der für seine neue Aufgabe auf 17 Jahre Erfahrung in unterschiedlichen, globalen Branchen zurückgreifen kann, darunter Technologie, Medien, Telekommunikation, Gesundheit, Handel und Versicherungen. Siegel nimmt den Platz von George J. Batavick ein, dessen Amtszeit eigentlich am 30. Juni endete, der aber bis zur Ernennung eines Nachfolgers im Amt blieb. Seine Amtszeit läuft bis 2013. Die englischsprachige Pressemitteilung können Sie hier einsehen.

 

 

27. September 2008: Bericht des beratenden Ausschusses zum Berufsstand der Wirtschaftsprüfer

Auf seiner gestrigen Sitzung stimmte der beratende Ausschuss zum Berufsstand der Wirtschaftsprüfer beim US-amerikanischen Finanzministerium für die Verabschiedung seines endgültigen Berichts, der mehr als 30 Empfehlungen zu Verbesserung der Aufrechterhaltung des Berufsstands der privatwirtschaftlichen Wirtschaftsprüfer beinhaltet. Die Empfehlungen konzentrieren sich auf drei bestimmte Gebiete:

 

Aufzählung Verbesserung der Ausbildung im Bereich der Rechnungslegung und Stärkung des Humankapitals;
Aufzählung Verbesserung der Governance, der Transparenz, der Verantwortung, der Kommunikation der Prüfungsfirmen und der Prüfungsqualität; sowie
Aufzählung Erhöhung des Wettbewerbs im Prüfungsmarkt und bei der Wahl des Abschlussprüfers.

 

Mehrere Empfehlungen beziehen sich auf die zunehmende Verwendung der IFRS in den Vereinigten Staaten. Der Ausschuss wurde im Mai 2007 eingerichtet, um die Kernthemen zu untersuchen, denen sich der Berufsstand der Prüfer ausgesetzt sieht, um das Vertrauen der Anleger zu vergrößern. Der Ausschuss stand unter der gemeinsamen Leitung des ehemaligen SEC-Vorsitzenden Levitt und des früheren Leiters der Abteilung Rechnungslegung bei der SEC, Nicolaisen. Die Einrichtung des Ausschuss war Folge einer öffentlichen Konferenz im März 2007, die vom US-amerikanischen Finanzminister Henry M. Paulson, Jr., veranstaltet wurde, um Wege zu untersuchen, die Wettbewerbsfähigkeit der US-amerikanischen Kapitalmärkte zu verbessern. Teilnehmer der Konferenz nannten Rechnungslegung und Anlegervertrauen als wesentlichen Faktoren bei der Wettbewerbsfähigkeit der US-Märkte. Weitere Informationen in englischer Sprache:

 

Aufzählung Pressemitteilung (29 KB)
Aufzählung Datenblatt mit einer Zusammenfassung der im Bericht geäußerten Empfehlungen (25 KB)
Aufzählung Entwurf des Abschlussberichts (1.502 KB)
Aufzählung Details zur Einrichtung des beratenden Ausschusses (in deutscher Sprache)

 

 

27. September 2008: Countdown-Newsletter von Deloitte Kanada zum Übergang auf IFRS

Unsere kanadischen Kollegen haben die Septemberausgabe ihres Countdown-Newsletters zum Übergang auf IFRS freigegeben, mit dem sie einen Einblick geben, wo wir derzeit im Hinblick auf IFRS stehen – sowohl in Kanada als auch innerhalb von Deloitte. Zu den in dieser Ausgabe behandelten Themen gehören

 

Aufzählung Entwurf vorgeschlagener Änderungen an IFRS 1 Erstmalige Anwendung der IFRS
Aufzählung IFRS-Projektmanagement – ein wesentlicher Erfolgsfaktor für Ihre Einführung
Aufzählung Tipps zur Anwendung von IFRS 1: A Fokus auf die erstmalige Anwendung der IFRSs
Aufzählung Die IFRS-Übergangsreise: Wo stehen wir jetzt?
Aufzählung Internationale Zusammenfassung: Aktuelles und Nachrichten vom IASB

 

Nachfolgend können Sie die englische oder französische Fassung herunterladen:

 

Aufzählung Septemberausgabe 2008 des Countdown-Newsletter in englischer Sprache (613 KB)
Aufzählung Septemberausgabe 2008 des Countdown-Newsletter in französischer Sprache (726 KB)
Aufzählung Hintergrundinformationen zum Übergang auf IFRS in Kanada einschließlich zurückliegender Ausgaben des Countdown-Newsletters.

 

 

27. September 2008: Unsere Sichtweise zum IASB-Diskussionspapier zu Leistungen an Arbeitnehmer

Deloitte hat eine Stellungnahme zum IASB-Diskussionspapier Vorläufige Ansichten zu Änderungen an IAS 19 Leistungen an Arbeitnehmer eingereicht (in englischer Sprache, 174 KB) Grundsätzlich äußern wir schwere Bedenken dahingehend, dass die Vorschläge über die Änderungen hinausgehen, die mit einem kurzfristigen Projekt eingeführt werden sollten. Einen Ausschnitt aus unserem Brief finden Sie nachstehend. Zurückliegende Stellungnahmen finden Sie hier.
Wir erkennen an, dass die Bilanzierung von Leistungen an Arbeitnehmer Gegenstand von Kritik dafür war, dass sie bei langfristigen leistungsorientierten Plänen keine klaren Hinweise auf Verpflichtung der zusagenden Einheiten gegenüber ihren Mitarbeitern ermöglichte und IAS 19 kein sachgerechtes Modell für die Bilanzierung bestimmter Arten von Plänen (im Wesentlichen bestimmte Cash-Balance-Pläne) lieferte. Wir teilen viele der Bedenken. Gleichwohl, auch wenn wir das Bedürfnis des IASB, die drängendsten Sachverhalte anzugehen, anerkennen, sind wir besorgt, dass Vorschläge in dem Diskussionspapier über das hinausgehen, was durch ein Kurzfristprojekt eingeführt werden sollte. Insbesondere empfehlen wir dem Board nachdrücklich, nicht mit seinem Vorschlag, die Erfassungsschemata für Leistungen an Arbeitnehmer in leistungsorientierte und beitragsbasierte Zusagen zu ändern. Wie wir in unserer ausführlichen Stellungnahme ausführen, hätten die vorgeschlagenen Änderungen weitreichende Konsequenzen und würden Inkonsistenzen bei der Bilanzierung von Plänen einführen, die dem Gehalt nach identisch sind. Weiter stellen wir fest, dass beitragsbasierte Zusagen nicht klar definiert sind und wir deshalb nicht sicher sind, ob wir genau verstehen, was der im Diskussionspapier vorgeschlagene Bewertungsansatz für beitragsbasierte Zusagen ist und wie sich dieser von anderen, gegenwärtig in den IFRS verwendeten Bewertungsansätzen unterscheidet.

Zu guter Letzt: Auch wenn wir grundsätzlich den Vorschlag des Boards zur Aufhebung des Wahlrechts, den Ansatz von Veränderungen leistungsbezogener Vermögenswerte und Verpflichtungen abzugrenzen, unterstützen, kann die Beseitigung dieses Ansatz ohne eine vernünftige Lösung der Sachverhalte im Zusammenhang mit der Darstellung dieser Änderungen nicht in Angriff genommen werden. Daher sind wir der Ansicht, dass die Umsetzung dieses Vorschlags zum gleichen Zeitpunkt in Kraft treten sollte wie der überarbeitete Standard zur Darstellung der Erfolgslage.

 

 

26. September 2008: Stellungnahme des DSR zu den Kapiteln 1 und 2 eines verbesserten Rahmenkonzepts

Der Deutsche Standardisierungsrat (DSR) hat seine Stellungnahme (in englischer Sprache, 112 KB) zum IASB-Standardentwurf zu den Kapiteln 1 und 2 eines verbesserten Rahmenkonzepts, die Aussagen zu einer weiterentwickelten Zielsetzung der Rechnungslegung, den qualitativen Merkmalen von Rechnungslegungsinformationen und Beschränkungen der erforderlichen Informationsbereitstellung enthalten, verabschiedet. Auch wenn der DSR der Ansicht ist, dass die Erarbeitung eines neuen Rahmenkonzepts ein Projekt von großer Wichtigkeit ist, so meldet er doch Bedenken an, die gerade in der Verfahrensweise der Erarbeitung liegen. Nach Meinung des DSR ist unter anderem folgendes zu bedenken:

 

Aufzählung Da die vorliegenden Kapitel nur ein Teil des gesamten Rahmenkonzepts sind, wird sich nicht verhindern lassen, dass die Schlussfolgerungen und Entscheidungen noch einmal überprüft werden müssen, wenn die weiteren Teile fertig gestellt sind. Auf jeden Fall sollte nach Abschluss des Projekts das gesamte Rahmenkonzept noch einmal überarbeitet werden, um Einheitlichkeit zu gewährleisten.
Aufzählung Das Veröffentlichen einzelner Kapitel führt zu einer Vermischung des alten und des neuen Rahmenkonzepts. Das widerspricht der Anforderung, dass das Rahmenkonzept eine stabile Grundlage für die Rechnungslegungsstandards und für die Fälle bilden sollte, zu denen keine Regelungen vorliegen.
Aufzählung Der IASB sollte festlegen, wie mit der derzeitigen Mischung von altem und neuem Rahmenkonzept auf Seiten der Standardsetzer und der Ersteller umzugehen ist, um unbeabsichtigte Inkonsistenzen zu vermeiden. Es bestehe hier ein Konflikt zwischen der zügigen Abarbeitung des Projekts und dem Bedarf an einer stabilen Grundlage für die Bilanzierung. Nach Meinung des DSR sollte daher das neue Rahmenkonzept Grundlage für die Erarbeitung neuer Standards sein, das alte Rahmenkonzept jedoch Grundlage für die Anwendung und Interpretation der bestehenden Standards.

 

 

26. September 2008: EU-Kommission schlägt weitere Vereinfachung bei Verschmelzungen und Spaltungen vor

Die Europäische Kommission will mit einem neuen Richtlinienvorschlag den Verwaltungsaufwand bei der Verschmelzung bzw. Spaltung europäischer Aktiengesellschaften weiter verringern. Der Vorschlag sieht eine Vereinfachung der Anforderungen hinsichtlich der Berichtspflichten und der Veröffentlichung der Verschmelzungs- bzw. Spaltungspläne vor und ergänzt die beiden Maßnahmenpakete, die die Kommission im März 2007 und April 2008  im Rahmen des „beschleunigten Verfahrens“ vorgelegt hat. Charlie McCreevy, für Binnenmarkt und Dienstleistungen zuständiges Mitglied der Europäischen Kommission, erklärte hierzu: „Mit diesem Vorschlag lösen wir einen weiteren Teil der Versprechen ein, die wir letztes Jahr gegeben haben. Die Richtlinien, die wir ändern wollen, sind rund 30 Jahre alt. Wir wollen den Verwaltungsaufwand für EU-Unternehmen auf ein Minimum beschränken, und müssen deshalb dafür sorgen, dass die Bestimmungen dem aktuellen Stand der Technik und den heutigen Geschäftsabläufen entsprechen.“

 

Der aktuelle Vorschlag zielt u. a. darauf ab,

 

Aufzählung die Berichtspflichten der Gesellschaften bei Verschmelzungen und Spaltungen zu verringern, insbesondere in Fällen, in denen die Aktionäre bestimmte Berichte nicht für erforderlich halten, und bei so genannten „vereinfachten“ Verschmelzungen und Spaltungen zwischen Mutter- und Tochtergesellschaften,
Aufzählung eine doppelte Berichterstattung zu vermeiden, wenn aufgrund anderer EU-Bestimmungen bereits eine Berichtspflicht besteht, und
Aufzählung den Gesellschaften die Möglichkeit zu bieten, bei der Veröffentlichung der Verschmelzungs- oder Spaltungspläne und der Bereitstellung der erforderlichen Unterlagen an die Aktionäre auf das Internet und die elektronische Datenübermittlung zurückzugreifen.

 

Weitere Informationen finden Sie in der Presseerklärung der EU-Kommission (101 KB).

 

 

26. September 2008: „Die IFRS-Reise in der Versicherungsbranche“

In einer neuen Deloitte-Veröffentlichung mit dem Titel Die IFRS-Reise in der Versicherungsbranche: Ein Blick über die Bilanzierungsänderungen hinaus (The IFRS Journey in Insurance: A Look Beyond the Accounting Changes) werden die Auswirkungen der Anwendung von IFRS in der Versicherungsbranche weltweit untersucht. In dem Bericht wird festgehalten, dass in einigen Märkten die IFRS zu bedeutenden Änderungen in den folgenden Bereichen führen werden:

 

Aufzählung Gestaltung von Versicherungsprodukten, Preise und Emissionen
Aufzählung Anlagestrategie
Aufzählung Risikomanagementpraxis
Aufzählung Verbriefung
Aufzählung Fusionen und Akquisitionen

 

Diese Änderungen werden zu Druck sowohl hinsichtlich Konvergenz als auch hinsichtlich Divergenz bei den verschiedenen Versicherungsarten führen, was zu weiterer Komplexität und Dynamik in der Marktstruktur der Versicherungsbranche führen wird.

 

Die Versicherer können durch ein aktives Bemühen um das Verständnis der Auswirkungen der IFRS-Einführung auf die Hauptgeschäftsstrategien das Risiko vermeiden, einer branchenweiten Veränderung unvorbereitet gegenüberzustehen, und können auftretende Chancen nutzen, um sich von den Wettbewerbern abzusetzen.

 

Sie können Sich die Publikation hier herunterladen (in englischer Sprache, 438 KB).

 

 

26. September 2008: Vier Stellungnahmen an den IASB von AFRAC

Der österreichische Standardsetzer AFRAC (Austrian Financial Reporting and Auditing Committee) hat am 22. September 2008 die vier unten angegebenen Stellungnahmen an den IASB übersendet. Die Verknüpfungen führen Sie auf die Internetseite des IASB. Sie können jederzeit alle beim IASB eingegangenen Stellungnahmen, um deren Nichtveröffentlichung nicht ausdrücklich gebeten wurde, auf den Projektseiten des IASB einsehen. Die AFRAC-Stellungnahme zur Änderungen an IAS 19 können Sie beispielsweise über folgenden Pfad finden: www.iasb.org®Current Projects®IASB Projects®Post-employment Benefits (including Pensions)®Discussion Paper and Comment Letters®Comment Letters®CL25.

 

Aufzählung Stellungnahme zum Diskussionspapier Reduzierung der Komplexität in der Berichterstattung über Finanzinstrumente (in englischer Sprache, 49 KB)
Aufzählung Stellungnahme zum Diskussionspapier Vorläufige Ansichten zu Änderungen an IAS 19 Leistungen an Arbeitnehmer (in englischer Sprache, 61 KB)
Aufzählung Stellungnahme zum Diskussionspapier Vorläufige Ansichten hinsichtlich eines verbesserten Rahmenkonzepts – Die Berichtseinheit (in englischer Sprache, 50 KB)
Aufzählung Stellungnahme zum Standardentwurf zu den Kapiteln 1 und 2 eines verbesserten Rahmenkonzepts (in englischer Sprache, 50 KB)

 

 

26. September 2008: Reaktion von IOSCO auf die Finanzmarktkrise benennt Bilanzierung als Priorität

Das Fachkomitee der internationalen Vereinigung der Wertpapieraufsichtsbehörden (International Organization of Securities Commissions, IOSCO) hat am 16. September getagt, um die derzeitigen Marktbedingungen zu erörtern und weiter festzulegen, welche Prioritäten bei der Arbeit der IOSCO in Reaktion auf die Finanzmarktkrise gesetzt werden sollen. Bilanzierung und Bewertung gehören zu den folgenden Prioritäten des Fachkomitees:

 

Aufzählung stärkere internationale Koordination bei der Aufsicht von Kreditratingagenturen
Aufzählung Schutzklauseln für Kleinanleger
Aufzählung Risikomanagement auf Seiten der Unternehmen
Aufzählung Finanzaufsicht
Aufzählung Bilanzierung und Bewertung

 

Die Presseerklärung des Fachkomitees können Sie hier herunterladen (in englischer Sprache, 131 KB). Mehr Informationen zur Finanzmarktkrise finden Sie hier.

 

 

26. September 2008: Leasingarbeitsgruppe von IASB und FASB wird tagen

Die gemeinsame Arbeitsgruppe von IASB und FASB zu Leasingverhältnissen wird am Dienstag, den 7. Oktober 2008 in den Räumen des FASB in Norwalk, Connecticut tagen. Hauptpunkt der Sitzung wird die Erörterung eines Stabentwurfs des Diskussionspapiers zu Leasingverhältnissen sein. In dem Entwurf des Diskussionspapiers, der bisher noch nicht vom IASB oder vom FASB genehmigt wurde, würde die vorläufige Ansicht des Boards ausgedrückt, dass das bisherige Rechnungslegungsmodell für Leasingverhältnisse durch ein neues Modell ersetzt werden soll. Nach dem derzeitigen Modell werden Leasingverhältnisse als Finanzierungs- oder Mietleasingverhältnisse klassifiziert, wobei ersteres im Wesentlichen als finanzierter Erwerb des geleasten Vermögenswertes bilanziert wird. Nach dem vorgeschlagenen neuen Modell würde der Leasingnehmer als Vermögenswerte und Schulden alle wesentlichen Rechte und Verpflichtungen aus allen Leasingverträgen ansetzen, auch solche Rechte und Verpflichtungen, die aus Leasingverhältnissen entstehen, die derzeit als Mietleasingverhältnisse klassifiziert sind. Ein Leasingnehmer würde also folgendes ansetzen:

 

Aufzählung einen Vermögenswert, der das Recht darstellt, den Leasinggegenstand für die Dauer des Leasingverhältnisses zu nutzen, und
Aufzählung eine Schuld für die Verpflichtungen, die Leasingzahlungen zu leisten.

 

Die Unterscheidung zwischen Finanzierungs- und Mietleasingverhältnis würde wegfallen. Die Materialien für Beobachter enthalten einen Entwurf des Diskussionspapier, sie können sie sich hier herunterladen (in englischer Sprache, 930 KB).

 

 

26. September 2008: Agendaseiten aktualisiert

Im Nachgang der Übersetzung der Mitschrift der Beobachter von Deloitte von allen Sitzungstagen der IASB-Sitzung vom September 2008 haben wir die folgenden Seiten zu Sachverhalten auf der Agenda des International Accounting Standards Board (IASB) für Sie aktualisiert bzw. neu erstellt, um die Diskussionen und Entscheidungen der Sitzung widerzuspiegeln:

 

Aufzählung Änderung von IFRS 1 – Übergangssachverhalte, die Rechtskreise betreffen, die vermutlich in den nächsten Jahren IFRS einführen werden
Aufzählung Angaben zu nahe stehenden Unternehmen und Personen
Aufzählung Eigen- und Fremdkapital
Aufzählung Erlöserfassung
Aufzählung Finanzmarktkrise – Vorgeschlagene Änderungen an den Angabeerfordernissen in IFRS 7 (neue Projektseite)
Aufzählung IFRS für nicht börsennotierte Unternehmen (vormals IFRS für KMU)
Aufzählung Jährliche Verbesserungen an den IFRS ─ 2009 (neue Projektseite)
Aufzählung Leitlinien zur Bewertung zum beizulegenden Zeitwert
Aufzählung Rohstoffindustrien
Aufzählung Sachverhalte im Zusammenhang mit IFRS 2 Anteilsbasierte Vergütung (neue Projektseite)
Aufzählung Versicherungsverträge – Phase II

 

 

25. September 2008: IASB schlägt Änderung an IFRS 1 vor

Der IASB hat einen Entwurf vorgeschlagener zusätzlicher Ausnahmen für Erstanwender: Änderungen an IFRS 1 herausgegeben. Ursprünglich gehen die Änderungen auf Anfragen zurück, die vom kanadischen Standardsetzer (Canadian Accounting Standards Board, AcSB) und der kanadischen Öl- und Gasindustrie eingereicht worden waren. Der IASB beabsichtigt, Ende des Jahres eine strukturell überarbeitete Version von IFRS 1 auf Grundlage von Vorschlägen herauszugeben, die im Oktober 2007 veröffentlicht worden waren. Die Neustrukturierung wird die heute veröffentlichen Vorschläge inhaltlich nicht beeinflussen. Hier können Sie die Pressemitteilung herunterladen (in englischer Sprache, 47 KB). Die Frist zur Abgabe von Stellungnahmen läuft am 23. Januar 2009 ab. Der Entwurf kann kostenfrei von der Website des IASB heruntergeladen werden (in englischer Sprache, 435 KB).

 

Im Entwurf wird folgendes vorgeschlagen:

 

Aufzählung Unternehmen werden von der rückwirkenden Anwendung der IFRS für Öl- und Gasvermögenswerte bei Anwendung der Vollkostenmethode und für preisregulierte Geschäfte ausgenommen.
Aufzählung Unternehmen mit bestehenden Leasingverträgen, die in Übereinstimmung mit IFRIC 4 Beurteilung, ob eine Vereinbarung ein Leasingverhältnis enthält bilanziert werden, sind von der Neueinschätzung der Klassifizierung dieser Verträge nach den IFRS ausgenommen, wenn dieselbe Klassifizierung vorher schon in Übereinstimmung mit den vorher angewendeten Rechnungslegungsstandards vorgenommen wurde.

 

 

25. September 2008: EFRAG will Arbeitsgruppe zu Versicherungen neu besetzen

Die Europäische Beratungsgruppe für Rechnungslegung (European Financial Reporting Advisory Group, EFRAG) möchte die Arbeitsgruppe zur Rechnungslegung von Versicherungsverträgen (Insurance Accounting Working Group, IAWG) neu besetzen, um frische Expertise zu erhalten. Die Rolle der IAWG liegt in der Unterstützung von EFRAG bei der Einflussnahme auf die Entwicklung von IFRS und IFRIC im Zusammenhang mit versicherungstechnischen Fragen. Des Weiteren soll die Anwendung der Verlautbarungen in Europa durch fachliche Analysen und den Austausch mit Vertretern anderer Organisationen aus der Versicherungsbranche gefördert werden. Kandidaten sollten über ein starke fachliche Expertise in Bezug auf die Berichterstattung über Versicherungen und die Rechnungslegung von Finanzinstrumenten verfügen sowie allgemeines IFRS-Fachwissen mitbringen. Bewerbungsschluss ist der 10. Oktober 2008. Weitere Informationen finden Sie in der englischsprachigen Presseerklärung von EFRAG.

 

 

25. September 2008: IASB schlägt Änderung an der Definition eines aufgegebenen Geschäftsbereichs vor

Der IASB hat einen Entwurf vorgeschlagener Änderungen an IFRS 5 Zur Veräußerung gehaltene langfristige Vermögenswerte und aufgegebene Geschäftsbereiche herausgegeben. Die Vorschläge sehen eine Änderung der Definition eines aufgegebenen Geschäftsbereichs vor und fordern zusätzliche Angaben über Teile eines Unternehmens, von dem es sich getrennt hat oder das zur Veräußerung gehalten wird. Die Vorschläge sind das Ergebnis eines gemeinsamen Projekts von IASB und dem US-amerikanischen Financial Accounting Standards Board zur Entwicklung einer gemeinsamen Definition eines aufgegebenen Geschäftsbereichs und Forderung nach einheitlichen Angaben über diese. Der FASB veröffentlicht zeitgleich Vorschläge zur Änderung seiner Standards. Hier können Sie die Pressemitteilung herunterladen (in englischer Sprache, 35 KB). Die Frist zur Abgabe von Stellungnahmen läuft am 23. Januar 2009 ab. Der Entwurf kann kostenfrei von der Website des IASB heruntergeladen werden (in englischer Sprache, 368 KB).

 

 

25. September 2008: Neuer Global IFRS and Offerings Services-Newsletter erschienen

Auf IAS Plus.com haben wir die Ausgabe September 2008 des Global IFRS and Offerings Services (GIOS)-Newsletters zum Download bereitgestellt (in englischer Sprache, 216 KB), die alle Nachrichten bis zum 4. September 2008 enthält. Global IFRS and Offerings Services ist ein internationales Team von Deloitte-Praxisexperten, die nicht-amerikanischen Unternehmen und nicht-amerikanischen Beratungsteams bei der Anwendung US-amerikanischer und internationaler Rechnungslegungsstandards (d.h. US GAAP und IFRS) und bei der Befolgung der SEC-Berichtsanforderungen behilflich sind. Der GIOs-Newsletter ist eine Aktualisierung der relevanten Rechnungslegungsvorschriften, aufsichtsrechtlicher und anderer Themen, Webcasts und Publikationen mit Links zu den Quellen. Frühere Ausgaben finden Sie hier (in englischer Sprache).

 

 

24. September 2008: IASB wird einen weiteren Sitzungstag am 2. Oktober einlegen
Während der Septembersitzung haben die Mitglieder des IASB vereinbart, einen zusätzlichen Sitzungstag am 2. Oktober 2008 einzuschieben. An dem Tag sollen mögliche Änderungen an IFRS 7 Finanzinstrumente: Angaben und eine Stabversion eines Entwurfs des vorgeschlagenen Standards zur Konsolidierung erörtert werden. Da die Sitzung so kurzfristig anberaumt wurde, werden manche Boardmitglieder per Videoschaltung teilnehmen. Um die verschiedenen Zeitzonen berücksichtigen können, wird die Sitzung zweimal stattfinden: Von 9:00h bis 12:00h und von 15:00h bis 18:00h Londoner Zeit. Diskutiert werden jeweils die gleichen Themen. Beide Sitzungsteile stehen Beobachtern offen. Weitere Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie in der englischsprachigen Presseerklärung des IASB.

 

 

24. September 2008: IDW äußert sich zum IASB Diskussionspapier zu IAS 19

In einem Schreiben (in englischer Sprache, 58 KB) an den IASB hat das Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) Stellung zum IASB-Diskussionspapier zu Vorläufigen Ansichten zu Änderungen an IAS 19 Leistungen an Arbeitnehmer genommen. Neben allgemeiner Unterstützung für das Projekt werden in dem Schreiben auch Bedenken genannt. Insbesondere scheint es dem IDW im Rahmen der kurzfristigen Änderungen, die späteren, umfassenderen Änderungen vorausgehen sollen, unangemessen, eine neue, vermutlich nur temporäre Klassifizierung (leistungsbasierte Pläne) mit neuer Bewertungsgrundlage einzuführen. Durch Verschiebung solcher Entscheidungen in die Langfristphase des Projekts, die mit dem FASB gemeinsam abgearbeitet wird, könne sichergestellt werden, dass nicht in kurzer Zeit eventuell zweimal die Rechnungslegung von Leistungszusagen nach Beendigung des Arbeitsverhältnisses geändert werden müsse.

 

 

24. September 2008: IDW ES 7 veröffentlicht

Der Hauptfachausschuss (HFA) des IDW hat den Entwurf eines IDW Standards: Grundsätze für die Erstellung von Jahresabschlüssen durch Wirtschaftsprüfer (IDW ES 7) verabschiedet (58 KB). IDW S 7 soll die gleichnamige IDW Stellungnahme HFA 4/1996 ersetzen. Der Entwurf aktualisiert die Anforderungen, die gelten, wenn ein Jahresabschluss von einem Wirtschaftsprüfer erstellt wird und passt die Formulierungen für die Bescheinigungen an mittlerweile berufsübliche Formate an. IDW ES 7 wird im Heft 10 der „IDW Fachnachrichten“ 2008 und dem Supplement 4/2008 der Zeitschrift „Die Wirtschaftsprüfung“ veröffentlicht werden.

 

 

24. September 2008: Aufhebung des IDW RH HFA 1.008 und des IDW ERS HFA 20

Der HFA hat in seiner 213. Sitzung am 1. und 2. September 2008 beschlossen, den IDW Rechnungslegungshinweis: Berichterstattung nach § 289 Abs. 4 HGB bzw. § 315 Abs. 4 HGB i.d.F. des Übernahmerichtlinie-Umsetzungsgesetzes (IDW RH HFA 1.008) und den Entwurf einer IDW Stellungnahme zur Rechnungslegung: Berichterstattung nach § 285 Satz 1 Nr. 9a HGB bzw. § 314 Abs. 1 Nr. 6a HGB über die Vergütung der Organmitglieder (IDW ERS HFA 20) aufzuheben. Dies geschah vor dem Hintergrund der Regelungen zu diesen Themen in den Deutschen Rechnungslegungsstandards DRS 15a „Übernahmerechtliche Angaben und Erläuterungen im Konzernlagebericht“ und DRS 17 „Berichterstattung über die Vergütung der Organmitglieder.

 

 

24. September 2008: EFRAG erbittet Stellungnahmen zur fachlichen Einschätzung von IAS 39

Die Europäische Beratungsgruppe für Rechnungslegung (European Financial Reporting Advisory Group, EFRAG) hat um Stellungnahmen in Bezug auf die Übernahme von Änderungen an IAS 39 hinsichtlich Risikopositionen, die für das Hedge Accounting qualifizieren für die Anwendung in Europa gebeten. Es wird sowohl um Stellungnahme zur Einschätzung der Änderungen vor dem Hintergrund der Übernahmekriterien der EU als auch um Stellungnahme zur Einschätzung der Kosten und Nutzen gebeten, die sich aus der Einführung der Änderungen in der EU ergeben würden. EFRAG ist in beiden Fragen zu einem positiven Schluss gekommen und erwägt, die Übernahme für eine Anwendung in Europa zu empfehlen. Weitere Informationen finden Sie in der englischsprachigen Presseerklärung von EFRAG.

 

 

24. September 2008: Prabhakar Kalavacherla zum neuen IASB-Mitglied berufen

Die Treuhänder der IASC-Stiftung haben heute die Ernennung von Prabhakar „PK‟ Kalavacherla als neues Mitglied des International Accounting Standards Board bekannt gegeben. Kalavacherla wird dem IASB als Vollzeitmitglied am 1. Januar 2009 beitreten; seine Amtszeit wird am 30. Juni 2013 enden. Kalavacherla ist gebürtiger Inder und arbeitet derzeit im IFRS Centre von KPMG in den Vereinigten Staaten. Sein Spezialgebiet sind Technologie und Biotechnologie. Die Pressemitteilung des IASB können Sie hier herunterladen (in englischer Sprache, 166 KB)

 

 

24. September 2008: Stellungnahmen des DSR zu den Änderungen an IAS 19

Der Deutsche Standardisierungsrat hat seine Stellungnahme zum IASB-Diskussionspapier zu Vorläufigen Ansichten zu Änderungen an IAS 19 Leistungen an Arbeitnehmer verabschiedet (in englischer Sprache, 167 KB). Im Wesentlichen werden die folgenden drei Punkte zum Ausdruck gebracht:

 

Aufzählung Der Board sollte die neue Klassifizierung (leistungsbasierte Pläne) fallenlassen und die bestehende Unterscheidung nach IAS19 in leistungsorientierte und beitragsorientierte Pläne beibehalten. Der DSR schließt Vorschläge zum Umgang mit problematischen Plänen in seine Stellungnahme ein.
Aufzählung Der DSR unterstützt die Ansicht, dass der aufgeschobene Ansatz von leistungsbasierten Zusagen und der Korridoransatz beseitigt werden sollten.
Aufzählung Hinsichtlich der Darstellung leistungsbasierter Zusagen zieht den DSR den im Diskussionspapier dargestellten Ansatz 3 in Verbindung mit der Methode des erwarteten Ertrags für die Bewertung der Zinseinkünfte vor.

 

 

 

23. September 2008: Stellungnahmen des DSR zum Überprüfung der Satzung der IASCF und zur Umstrukturierung von EFRAG

Der Deutsche Standardisierungsrat hat seine Stellungnahmen zum:

 

Aufzählung Diskussionspapier der IASCF mit dem Titel Überprüfung der Satzung – Öffentliche Rechenschaft und die Zusammensetzung des IASB und
Aufzählung EFRAG-Vorschlag mit dem Titel Öffentliche Konsultation zur Stärkung des europäischen Beitrags im internationalen Prozess der Standardsetzung

 

verabschiedet.

 

 

23. September 2008: Neuer Vergleich zwischen IFRS und US-GAAP

Das IFRS Global Office von Deloitte einen neuen Vergleich zwischen den IFRS und US-GAAP herausgegeben: IFRSs and US GAAP – A Pocket Comparison (In englischer Sprache, 378 KB, 76 Seiten), Stand 30. Juni 2008. Seit der letzten Ausgabe dieses Ratgebers im März 2007 hat der IASB grundlegend überarbeitete Fassungen von IFRS 3 Unternehmenszusammenschlüsse, IAS 1 Darstellung des Abschlusses und IAS 27 Konzern- und separate Abschlüsse herausgegeben. Zudem wurde IFRS 8 Geschäftssegmente (durch den IAS 14 Segmentberichterstattung ersetzt wurde), im November 2006 neu herausgegeben. Diese neuen und überarbeiteten Standards treten nicht vor 2009 in Kraft. Um gleichwohl ständig den bestmöglichen Ratgeber für Unterschiede zwischen den IFRS und US-GAAP zur Verfügung zu stellen, spiegelt die Vergleichstabelle die Änderungen an diesen Standards sowie - im Hinblick auf IFRS 3 und IAS 27 - die entsprechenden Änderungen nach US-GAAP wieder. Ferner haben wir durch den gesamten Ratgeber die grundlegenden terminologischen Veränderungen übernommen, die aus der Änderung von IAS 1 (überarbeitet 2007) resultieren. Auch wenn dieser Vergleich umfassend ist, versucht er nicht, alle Unterschiede einzufangen, die für den Abschluss eines bestimmten Unternehmens bestehen oder für dieses wesentlich sind. Unser Fokus liegt auf jenen Unterschieden, die man häufig in der Praxis antrifft. Die Bedeutung der Unterschiede, die in der Veröffentlichung aufgelistet sind, sowie der anderen, nicht berücksichtigten können sich von Unternehmen zu Unternehmen in Abhängigkeit von Einflussgrößen wir der Art der Geschäftstätigkeit des Unternehmens, der Branche, in der es tätig ist, und der gewählten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden unterschieden. Wir freuen uns, Lehrkräften und Studenten die Erlaubnis zu erteilen, Kopien für Ausbildungszwecke zu erstellen. Zu dieser und anderen IFRS-Veröffentlichungen von Deloitte besteht ein ständiger Link auf der Seiten der Publikationen auf IAS PLUS.com. Deutschsprachige Veröffentlichungen finden Sie hier.

 

 

23. September 2008: G-7 äußert sich zu den Finanzmarktunruhen weltweit

Die Finanzminister und Zentralbankgouverneure der G-7 haben eine Verlautbarung zu den Finanzmarktunruhen weltweit veröffentlicht. Unter anderem wird in der Verlautbarung eine effektivere Regulierung gefordert. Insbesondere heißt es: „Wir fühlen uns weiter der raschen und vollständigen Umsetzung der Empfehlungen des Finanzstabilitätsforums (Financial Stability Forum, FSF) zur langfristigen Stärkung des globalen Finanzsystem verpflichtet. Wir erwarten mit großem Interesse den Bericht des FSF in diesem Herbst, in dem die Fortschritte dargestellt werden, die in der Stärkung der Finanzaufsicht und -regulierung, der Verbesserung der Risikomanagementpraxis der Unternehmen, der Verbesserung der Angaben und der Transparenz und der Stärkung der Regelungen des Rahmenwerks der Rechnungslegung erzielt wurden.“ Den vollständigen Bericht in englischer Sprache finden Sie hier (85 KB). Weitere Informationen zu den Finanzmarktunruhen finden Sie auf unserer eigens eingerichteten Seite zur Finanzmarktkrise.

 

 

23. September 2008: Heads Up-Newsletter zu vorgeschlagenen Änderungen am US-Konsolidierungsmodell

Unsere US-amerikanischen Kollegen haben einen Heads Up-Newsletter verfasst (in englischer Sprache, 202 KB), in dem die drei letzte Woche vom US-amerikanischen Standardsetzer FASB veröffentliche Entwürfe mit vorgeschlagenen Änderungen an den Ausbuchungsleitlinien in SFAS 140 und am Konsolidierungsmodell in FIN 46(r) erörtert werden. Mit den Vorschlägen würden unter anderem qualifizierende Zweckgesellschaften (qualifying special purpose entities, QSPE) wegfallen, das Konsolidierungsmodell in FIN 46(R) geändert und die entsprechenden Angabeerfordernisse ausgeweitet. Der Entwurf spiegelt die Reaktion des FASB auf die zunehmende kritische Hinterfragung der Bilanzierungs- und Angabevorschriften in SFAS 140 und FIN 46(R) durch die SEC, den Kongress und Abschlussadressaten im Nachgang des kürzlichen Verfalls der Kreditmärkte weltweit wider.

 

 

22. September 2008: Materialien zum Treffen der Weltstandardsetzer

Auf der Internetseite des IASB stehen jetzt die Präsentationen und Agendapapiere von der Sitzung des IASB gemeinsam mit den Standardsetzern der Welt zur Verfügung, die am 11. und 12. September 2008 stattgefunden hat. Auf der Sitzung wurden folgende Themen besprochen:

 

Aufzählung Konsolidierung
Aufzählung IFRS-Implementierung
Aufzählung Aktueller Stand der Implementierung: IFRIC und jährlicher Verbesserungsprozess
Aufzählung Arbeitsplan des IASB und Prioritäten
Aufzählung Implementierung des [vorgeschlagenen] IFRS für nicht börsennotierte Unternehmen: Südafrikanische Erfahrungen
Aufzählung IFRS für nicht börsennotierte Unternehmen
Aufzählung Eigen- und Fremdkapital
Aufzählung Reduzierung der Komplexität in der Berichterstattung über Finanzinstrumente
Aufzählung Darstellung von Finanzinstrumenten
Aufzählung Erlöserfassung
Aufzählung IFRS: Fachlicher aktueller Stand und Fragen und Antworten

 

 

20. September 2008: EFRAG-Stellungnahme zu Eigen-/Fremdkapital

Die europäische Beratungsgruppe für Rechnungslegung (European Financial Reporting Advisory Group, EFRAG) hat eine Stellungnahme zum IASB-Diskussionspapier Finanzinstrumente mit Merkmalen von Eigenkapital veröffentlicht (in englischer Sprache, 109 KB). In der Stellungnahme werden erhebliche Bedenken hinsichtlich des Diskussionspapiers angemeldet; die Hauptpunkte fassen wir nachfolgend für Sie zusammen:
Aufzählung Das Diskussionspapier stellt einen begrüßenswerten Beitrag zur Verbesserung der Unterscheidung zwischen Eigen- und Fremdkapital dar, die ein wichtiger Bereich in der Finanzberichterstattung in Europa ist.

 

Aufzählung EFRAG hält allerdings die im Diskussionspapier entwickelten Vorschläge nicht für geeignet, bestehende IFRS-Anforderungen in diesem Bereich zu ersetzen.

 

Aufzählung EFRAG äußert für die weitere Arbeit an diesem Projekt die folgenden Empfehlungen:

 
Aufzählung Der Zweck der Unterscheidung zwischen Eigen- und Fremdkapital sollte sorgfältig erwogen werden.
Aufzählung Die meisten Sachverhalte sollten erst auf konzeptioneller Ebene im Rahmenkonzept gelöst werden. Der neue Standard zur Klassifizierung von Finanzinstrumenten als finanzielle Schulden oder Eigenkapital könnte dann beinah aus Anwendungsleitlinien zu diesen allgemein anzuwendenden Prinzipien bestehen.

 

Aufzählung EFRAG ist der Meinung, dass es von äußerster Wichtigkeit ist, dass unabhängig davon, welcher Ansatz im Endeffekt gewählt wird, dieser sowohl für separate als auch für Konzernabschlüsse geeignet sein muss, ohne dass zusätzliche, willkürliche Regelungen notwendig sind.

 

 

20. September 2008: EFRAG Update September 2008 erschienen

Die Europäische Beratungsgruppe für Rechnungslegung (European Financial Reporting Advisory Group, EFRAG) hat die Septemberausgabe 2008 des EFRAG Update veröffentlicht, in der die Erörterungen der jüngsten Sitzung des Fachexpertenausschusses (Technical Experts Group, TEG) zusammengefasst werden. Sie kann hier heruntergeladen werden (in englischer Sprache, 293 KB).

 

 

20. September 2008: EFRAG erbittet Stellungnahmen zur fachlichen Einschätzung von IFRIC 16

Die Europäische Beratungsgruppe für Rechnungslegung (European Financial Reporting Advisory Group, EFRAG) hat um Stellungnahmen in Bezug auf die Übernahme von IFRIC 16 Absicherungen einer Nettoinvestition in einen ausländischen Geschäftsbetrieb für die Anwendung in Europa gebeten. Es wird sowohl um Stellungnahme zur Einschätzung der Interpretation vor dem Hintergrund der Übernahmekriterien der EU als auch um Stellungnahme zur Einschätzung der Kosten und Nutzen gebeten, die sich aus der Einführung der Interpretation in der EU ergeben würden. EFRAG ist in beiden Fragen zu einem positiven Schluss gekommen und erwägt, die Übernahme für eine Anwendung in Europa zu empfehlen. Weitere Informationen finden Sie in der englischsprachigen Presseerklärung von EFRAG.

 

 

20. September 2008: Mitschrift vom vierten Tag der IASB-Sitzung vom September 2008

Der International Accounting Standards Board kommt von Dienstag bis Freitag, 16.-19. September 2008, zu seiner Septembersitzung 2008 in den Räumen des Boards, Cannon Street 30, London, zusammen. Wir fassen die Übersetzung der Mitschrift der Beobachter von Deloitte von allen Sitzungstagen auf einer einzelnen Seite für Sie zusammen.

 

 

20. September 2008: Unsere Ansichten zum Diskussionspapier zu Finanzinstrumenten

Deloitte hat eine englischsprachige Stellungnahme (243 KB) zum IASB-Diskussionspapier zur Reduzierung der Komplexität in der Berichterstattung über Finanzinstrumente an den IASB übergeben. Allgemein erheben wir ernsthafte Bedenken hinsichtlich der möglichen Ansätze, die im Diskussionspapier dargestellt werden. Im Gegenzug beschreiben wir in unserer Stellungnahme einen Ansatz, der, obwohl er ein Modell gemischter Bewertungsattribute vorsieht, dennoch eine deutliche Verbesserung gegenüber den derzeit in den IFRS enthaltenen Leitlinien darstellt. Nachfolgend finden Sie die Übersetzung einiger Auszüge. Frühere Stellungnahmen von Deloitte finden Sie hier.
Wir begrüßen die Bemühungen des IASB, die Berichterstattung über Finanzinstrumente zu vereinfachen. Wir sind der Meinung, dass die derzeit in den IFRS enthaltenen Leitlinien komplex sind und deutlicher Verbesserungen bedürfen, um die inhärente Komplexität zu reduzieren.

 

Um jedoch das Ziel der Verbesserung der Berichterstattung über Finanzinstrumente durch die Reduzierung der Komplexität zu erreichen, ist es wichtig, dass Komplexität angemessen definiert wird. Darüber hinaus sollten jegliche Änderungen an bestehenden Standards nicht dazu führen, dass die Komplexität einfach nur von einem Anwender auf einen anderen verschoben wird.

 

Außerdem werden in dem Diskussionspapier wichtige Fragen der Bilanzierung von Finanzinstrumenten wie Anwendungsbereich und Ausbuchung übergangen, die auch nicht in anderen gegenwärtigen Projekten des IASB behandelt werden. Dort, wo sie in anderen Projekten behandelt werden, werden diese erst mit erheblicher zeitlicher Verzögerung nach dem Projekt zu Finanzinstrumenten abgeschlossen werden. Wir sind der Meinung, dass Leitlinien zu diesen Fragen die Annahmen beeinflussen würden, die im Rahmen der Vorschläge in dem Diskussionspapier getroffen wurden.

 

Des Weiteren stimmen wir der impliziten Annahme in dem Diskussionspapier nicht zu, dass eine Bilanzierung allein zum beizulegenden Zeitwert die ultimative Verbesserung der Bilanzierung von Finanzinstrumenten mit sich bringen würde. Wir sind der Meinung, dass eine solche Schlussfolgerung zum derzeitigen Zeitpunkt voreilig ist. Wir glauben, dass derzeit die Änderung bestehender Standards, möglicherweise über einen längeren Zeitraum, ein gangbarer Weg ist, um die Bilanzierung von Finanzinstrumenten für alle Anwender erheblich zu verbessern, ohne ihnen unnötige Kosten oder Mühen aufzuerlegen.

 

 

19. September 2008: Mitschrift vom dritten Tag der IASB-Sitzung vom September 2008

Der International Accounting Standards Board kommt von Dienstag bis Freitag, 16.-19. September 2008, zu seiner Septembersitzung 2008 in den Räumen des Boards, Cannon Street 30, London, zusammen. Wir fassen die Übersetzung der Mitschrift der Beobachter von Deloitte von allen Sitzungstagen auf einer einzelnen Seite für Sie zusammen.

 

19. September 2008: Wir nehmen Stellung zur Überarbeitung der Satzung

Deloitte hat eine englischsprachige Stellungnahme (176 KB) zum Diskussionspapier der IASC-Stiftung (International Accounting Standards Committee Foundation, IASCF), der Dachorganisation des IASB, hinsichtlich der Überarbeitung der Satzung an die IASCF übergeben. Nachfolgend finden Sie die Übersetzung einiger Auszüge. Frühere Stellungnahmen von Deloitte finden Sie hier.
Wir sind der Meinung, dass in einer Reihe von Bereichen der Bedarf nach schnellen Taten dazu geführt hat, dass die Treuhänder die Wirkungsweisen der überarbeiteten Struktur nicht vollständig ausgearbeitet haben oder diese zumindest nicht klar in den Vorschlägen artikuliert haben. Daher sind diese Vorschläge möglicherweise nicht immer eindeutig.

 

Überwachungsgremium:
Wir unterstützen die Einrichtung eines Überwachungsgremiums als eine Möglichkeit, eine direkte Verbindung zwischen der IASC-Stiftung und den höchsten Ebenen der offiziellen Institutionen zu schaffen, die ein legitimes Interesse an Rechnungslegungsstandardsetzung und Transparenz in der Finanzberichterstattung haben. Die Rolle des Überwachungsgremiums sollte jedoch deutlicher definiert werden als das in dem Diskussionspapier derzeit der Fall ist.

 

Größe und Zusammensetzung des IASB:
Hinsichtlich der Vorschläge, die den IASB direkt betreffen, sind wir eher nicht geneigt, den Vorschlag, die Anzahl der Mitglieder des IASB von 14 auf 16 zu erhöhen, zu unterstützen. Wir sind aber bereit, eine solche Erhöhung als Möglichkeit zu sehen, mehr Teilzeitmitglieder in den Board aufzunehmen. Wir sind nicht der Meinung, dass die Treuhänder überzeugend argumentiert haben, weswegen der IASB vergrößert werden soll. Wir sind eher der Meinung, dass der IASB mit einer Größe von 14 Mitgliedern bereits am oberen Ende geschäftlicher Effizienz angekommen ist. Außerdem unterstützen wir in keiner Art und Weise die Einführung geografischer Zusammensetzungen, Quoten oder anderer Beschränkungen.

 

 

19. September 2008: CFA Institute befürwortet IFRS-Konvergenz

Das Institut der eingetragenen Finanzanalysten (Chartered Financial Analyst Institute, CFA Institute) hat sechs Initiativen aus dem abschließenden Bericht des Beratungskomitees zur Verbesserung der Rechnungslegung (Advisory Committee on Improvements to Financial Reporting, CIFiR) der US-amerikanischen Wertpapier- und Börsenaufsicht (Securities and Exchange Commission, SEC) identifiziert, auf die es sich stützen will, um die Anlegerperspektive weiter zu stärken. Eine der Initiativen ist die IFRS-Konvergenz. Die englischsprachige Presseerklärung finden Sie hier (42 KB).

Die sechs Initiativen, auf die sich das CFA Institute stützen will, sind die folgenden:
  1. Gemeinsames Projekt zur Darstellung des Abschlusses: „Dies ist ein sehr wichtiges Projekt für Anleger, weil es ihre Möglichkeiten verbessern wird, die in den Abschlüssen dargestellten wirtschaftlichen Aktivitäten zu verstehen, indem operative, Finanzierungs- und Investitionsergebnisse getrennt werden. Das steht im Einklang mit unserem Modell der umfassenden Berichterstattung über die Geschäftsaktivitäten. Wir unterstützen die Absicht der SEC, die, wie es in dem Bericht heißt, darin liegt, ‚die Art der Veränderungen im Ergebnis aufzuzeigen und den Grad einzuschätzen, zu dem die Unternehmensleitung die einzelnen Veränderungen kontrollieren kann‛.“
  2. IFRS-Konvergenz: „Das CFA Institute plädiert auch weiterhin für die globale Verwendung hochwertiger Standards. Es erkennt an, dass das Tempo der Konvergenz einen direkten Einfluss auf die Einführung haben kann und damit der Entwicklung eines zeitlich festgelegten Einführungsfahrplans im Gegensatz zum derzeitigen Plan, nachdem eine Wahlmöglichkeit zwischen den beiden Standardsätzen bestünde.“
  3. XBRL
  4. Wichtigste Erfolgskennzahlen (Key Performance Indicators, KPI)
  5. Vierteljährliche Presseerklärungen
  6. Internetseiten und Zusammenfassungen

 

 

19. September 2008: Reduzierung der Komplexität in der Berichterstattung über Finanzinstrumente

Der Deutsche Standardisierungsrat hat seine Stellungnahme zum IASB-Diskussionspapier zur Reduzierung der Komplexität in der Berichterstattung über Finanzinstrumenten verabschiedet (in englischer Sprache, 141 KB). Es werden einige schwerwiegende Bedenken angemeldet:

 

Aufzählung Es sei voreilig, den beizulegenden Zeitwert zum einzigen sachgerechten Bewertungsmaßstab zu erklären, bevor die anderen Projekte, die bedeutenden Einfluss auf die Berichterstattung über Finanzinstrumente haben, abgeschlossen seien.
Aufzählung Der beabsichtigte Einsatzzweck des Finanzinstruments müsse bei der Festlegung des sachgerechten Bewertungsmaßstabs berücksichtigt werden.
Aufzählung Der Prognosewert des beizulegenden Zeitwerts für künftigen Zahlungsströme sei unklar, wenn der beabsichtigte Einsatzzweck des betreffenden Finanzinstruments nicht berücksichtigt werde.
Aufzählung Die Analyse der Veränderungen des beizulegenden Zeitwerts nach der vorgeschlagenen Darstellungsweise biete keine klare Aussage über die Zahlungsströme aus dem Kerngeschäft des Unternehmens.
Aufzählung Kurzfristige Vereinfachungsmöglichkeiten ergäben sich jedoch im Hinblick auf die Hedge-Accounting-Vorschriften in IAS 39.

 

 

19. September 2008: Heads Up-Newsletter zu Kreditderivaten und Finanzgarantien

Unsere US-amerikanischen Kollegen haben einen Heads Up-Newsletter verfasst (in englischer Sprache, 106 KB), in dem die kürzlich vom US-amerikanischen Standardsetzer FASB veröffentliche Stabposition FAS 133-1 and FIN 45-4, mit der die Angabeerfordernisse für Verkäufer von Kreditderivaten und Finanzgarantien ergänzt und verbessert werden, erörtert wird. Die neuen Angaben müssen für Berichtsperioden geleistet werden (Jahresberichte und Zwischenberichte), die nach dem 15. November 2008 enden.

 

 

19. September 2008: Der Vorsitzende des FASB: Was ich aus der Finanzmarktkrise gelernt habe

In einer Rede vor einer großen Gruppe von Finanzvorständen bei einer Gesprächsrunde zu strukturierter Finanzierung in New York hat sich der Vorsitzende des US-amerikanischen Standardsetzers FASB, Robert H. Herz, dazu geäußert, was er persönlich aus der Finanzmarktkrise über Bilanzierung und andere Themen gelernt und wieder neu gelernt hat: Lessons Learned, Relearned, and Relearned Again from the Credit Crisis – Accounting and Beyond (in englischer Sprache, 52 KB). Nachfolgend finden Sie einige Auszüge in deutscher Übersetzung. Viele weitere Informationen und Meinungen finden Sie auf unserer Seite zur Finanzmarktkrise.

 

Hier ist also meine Liste mit einigen der Hauptsachverhalte, die zu lernen und in manchen Fällen auch neu zu lernen sind, und mit einigen wichtigen Fragen, die meiner Meinung nach gestellt werden sollten:

 

Aufzählung immer die Risiken bedenken
Aufzählung Liquidität ist wichtig
Aufzählung Leverage ist eine zweischneidige Sache
Aufzählung „aus den Augen, aus dem Sinn“
Aufzählung „als Käufer muss man vorsichtig sein“
Aufzählung Bilanzierung hat Folgewirkungen – aber sind wir bereit, der Wahrheit ins Auge zu sehen?
Aufzählung auf Ausnahmen aufpassen
Aufzählung gute Berichterstattung erfordert sowohl gute Standards als auch eine getreue Anwendung dieser Standards
Aufzählung der beizulegende Zeitwert – Schuft oder Retter?
Aufzählung stabile Märkte brauchen eine angemessene Infrastruktur
Aufzählung möglicherweise sind grundlegende Änderungen in den Kapitalmärkten und der Finanzdienstleistungsindustrie unumgänglich
Aufzählung globale Probleme erfordern globale Lösungen
Aufzählung perverse Anreizstrukturen führen zu perversen Ergebnissen
Aufzählung jede Krise birgt viele Herausforderungen aber auch viele Möglichkeiten für Veränderung und Verbesserung

 

Hinsichtlich der Anwendung des beizulegenden Zeitwerts bei Finanzinstrumenten sagte Herz:

 

Natürlich ist es keine Frage, dass die Einführung des beizulegenden Zeitwerts in illiquiden Märkten eine Herausforderung und schwierig ist, und es müssen wichtige Fragen gestellt werden. Spiegelt er die Realität wieder oder läuft er ihr voraus oder nach? Gibt es echte Bedenken hinsichtlich Prozyklizität? Dies sind wichtige Fragen und Sachverhalte; aber lassen Sie mich fragen: Was wäre die Alternative? Nicht ehrlich zu sein hinsichtlich des gegenwärtigen Werts der eigenen Vermögenswerte, die Anschaffungskosten oder einen anderen geglätteten Wert zu verwenden, der die gegenwärtigen Marktbedingungen ignoriert? Und doch ist das in einigen Fällen genau das, um das uns die Leute gebeten haben – die schlechten Nachrichten einfach eine Weile zurückzuhalten, bis es wieder besser aussieht. Und das ist genau das, was Japan ohne Erfolg über zehn Jahre lang zu tun versuchte.

 

Die Anleger waren deutlich: Sie wollen die gegenwärtigen Zeitwerte der finanziellen Vermögenswerte eines Unternehmens sehen. Sie sind der Meinung, dass das die sachgerechte Bilanzierung solcher Posten ist, und sie spenden allgemein der zusätzlichen Transparenz Beifall, die durch die neuen Angabeforderungen nach FAS 157 entstanden ist (und hätten sogar gerne noch mehr Angaben wie beispielsweise Schwankungsbreiten und Sensitivität).

 

 

19. September 2008: Diskussionsrunde zu IASB-Entwürfen von IAS 33 und den jährlichen Verbesserungen

Der DSR lädt alle Mitglieder des DRSC sowie weitere interessierte Personen und Organisationen am Montag, den 27. Oktober 2008, 14.00 Uhr ins Airport Conference Center, Frankfurt/Main, Raum K05 zu einem Diskussionsforum zu folgenden Entwürfen ein:  
bullet Standardentwurf IAS 33 Ergebnis je Aktie
bullet Entwurf der jährlichen Verbesserungen

 

Die Papiere können von der Internetseite des DRSC heruntergeladen werden. Sollten sich in den nächsten Wochen noch Änderungen ergeben bzw. weitere Veröffentlichungen zur Diskussion stehen, behält sich das DRSC vor, die Tagesordnung zu ändern. Bitte melden Sie Ihre Teilnahme unter bahrmann@drsc.de bis zum 20. Oktober 2008 an. Das DRSC wird Ihre Anmeldung bestätigen, soweit die Platzkapazität das zulässt.

 

 

19. September 2008: CEBS-Ratschläge für die EU-Kommission zum Liquiditätsrisikomanagement

Der Ausschuss der europäischen Bankenaufsichtsbehörden (Committee of European Banking Supervisors, CEBS) hat der Europäischen Kommission den zweiten Teil seiner Ratschläge zum Liquiditätsrisikomanagement übergeben. Der übergebene Bericht besteht aus einer Analyse von bestimmten Sachverhalten, die von der EU-Kommission angegeben wurden, sowie aus Herausforderungen, die derzeit im Europäischen Wirtschaftsraum nicht adressiert werden. Darüber hinaus sind 30 konkrete Empfehlungen enthalten:
Aufzählung Die 30 Empfehlungen des CEBS zum Liquiditätsrisikomanagement sind prinzipienbasiert und folgen einem übergeordneten Prinzip der Angemessenheit.
Aufzählung Die ersten 18 Empfehlungen betreffen Kreditinstitute und Investmentunternehmen in der Europäischen Union und sollen sicherstellen, dass ein angemessenes Liquiditätsrisikomanagement sowohl in normalen als auch in unruhigen Zeiten eingerichtet ist. Insbesondere sollte das Management auf einer Streuung der Finanzierungsquellen, auf einer angemessenen Liquiditätsreserve, robusten Stresstests und regelmäßig geprüften Notfallfinanzierungsplänen aufbauen.
Aufzählung Die letzten 12 Empfehlungen des CEBS gelten der Beaufsichtigung des Liquiditätsrisikos. Die Aufsichtsbehörden sollten erwägen, ob ihre Anforderungen durch interne Methodologien ergänzt oder ersetzt werden könnten, die von Institutionen auf Grundlage einer gründlichen vorherigen Prüfung der Aufsichtssituation entwickelt werden würden. Eine verbesserte Koordination der Aufsichtsgremien sollte angestrebt werden; dies geschieht am besten durch eine aktive Einbindung von Ausschüssen oder durch das Delegieren von Aufgaben.

 

Folgende Dokumente stehen Ihnen in englischer Sprache zur Verfügung:

 

Aufzählung Ratschläge des CEBS zum Liquiditätsrisikomanagement (568 KB)
Aufzählung CEBS-Presseerklärung

 

 

18. September 2008: Mitschrift von den Gesprächen am Runden Tisch zu Konsolidierung

Am 17. September 2008 bot der IASB öffentliche Gespräche am Runden Tisch zu Fragen aus seinem derzeitigen Projekt zur Konsolidierung an. Die Gespräche wurden in zwei Runden unterteilt. Auf seiner Internetseite hat der IASB zwei englischsprachige Dokumente zur Verfügung gestellt – einen Stabvorschlag für einen Entwurf (159 KB) und einen Diskussionsleitfaden (83 KB), der 15 Fragen enthält, zu denen die Gesprächsteilnehmer Stellung nehmen sollten. Die Übersetzung einer Mitschrift von Deloitte-Beobachtern bei diesen Gesprächen haben wir Ihnen auf unserer Seite zum Konsolidierungsprojekt zur Verfügung gestellt. Die erörterten 15 Fragen waren die folgenden:

 

  1. Sind Sie der Meinung, dass die überarbeitete Definition von Beherrschung auf herkömmliche Beherrschungsvereinbarungen und jene Unternehmen anwendbar ist, die mit einem engen und genau definierten Zweck gegründet werden? Wenn nicht, wo liegen die Schwächen der Definition?
  2. Ist es nach dem allgemeinen Beherrschungsprinzip wahrscheinlich, dass die richtigen Unternehmen konsolidiert werden?
  3. Stimmen Sie zu, dass die fortlaufende Einschätzung der Beherrschung nicht dazu führen sollte, dass Unternehmen in die Konsolidierung „ständig raus- und reinrutschen“?
  4. Stimmen Sie der Annahme zu, dass je größer die Variabilität der Ergebnisse, denen einen Partei ausgesetzt ist, desto größer ist die erwartete Möglichkeit dieser Partei, die Ertragskraft der Vermögenswerte dieses Unternehmens zu beeinflussen? Wenn nicht, warum nicht?
  5. Wir sehen Umstände, unter denen ein Unternehmen von gar keiner Partei beherrscht wird. Stimmen Sie zu? Wenn nicht, warum nicht?
  6. Stimmen Sie zu, dass eine Partei ein Unternehmen beherrschen kann, auch wenn sie weniger als die Hälfte der Stimmrechte hält? Wenn nicht, warum nicht?
  7. Sind die im Entwurf genannten Indikatoren ausreichend, um die Unternehmen zu erfassen, die konsolidiert werden sollten, und um eine einheitliche Anwendung zu gewährleisten?
  8. Stimmen Sie zu, dass das Bestehen einer Option allein nicht ausreichend ist, um einer Partei die Beherrschung über ein Unternehmen zu geben? Wenn nicht, warum nicht?
  9. Stimmen Sie zu, dass mit der Definition einer bedeutenden Beteiligung die richtigen Unternehmen einfangen werden, über die Sie weitere Informationen wünschen, oder glauben Sie, dass wir unser Netz zu weit ausgeworfen haben? Welche Unternehmen, die wir damit einfangen, sollten Ihrer Meinung draußen bleiben bzw. vice versa?
  10. Unterstützen Sie eine Angabeforderung nach zusätzlichen Informationen für Situationen, in denen die Konsolidierungsentscheidung nicht eindeutig war?
  11. Unterstützen Sie den Vorschlag, die Angabe von weiteren Informationen über die Ansprüche nicht beherrschender Anteile zu fordern?
  12. Unterstützen Sie die vorgeschlagenen Angaben in Bezug auf eine bedeutende Beteiligung?
  13. Würden Sie, als Abschlussersteller, in der Lage sein, die zusätzlichen Informationen bereitzustellen, die in dem Entwurf gefordert werden?
  14. Stimmen Sie zu, dass in Fällen, in denen ein Fondsmanager eine doppelte Rolle erfüllt – er agiert als Treuhänder und hält gleichzeitig direkt Anteile am Unternehmen –, er die beiden Positionen zusammen in Erwägung ziehen sollte, wenn er bestimmt, ob Beherrschung vorliegt? Wenn nicht, warum nicht? Bitte nennen Sie Beispiele für Fälle, in denen Sie der Meinung sind, dass es trotz der Doppelfunktion des Fondsmanagers sachgerecht ist, das Unternehmen nicht zu konsolidieren.
  15. Stimmen Sie zu, dass Investmentunternehmen jegliche Unternehmen konsolidieren müssen sollten, die sie beherrschen? Wenn nicht, warum nicht?

 

 

18. September 2008: Die Herausforderungen der Einführung weltweit gültiger Standards in den USA

In einer Rede, die er am 16. September 2008 an der North Carolina State University hielt, widmete sich Bill Gradison, ein Mitglied der US-amerikanischen Aufsichtsbehörde für Wirtschaftsprüfungsgesellschaften (Public Company Accounting Oversight Board, PCAOB) den Auswirkungen und Herausforderungen der Übernahme globaler Rechnungslegungs- und Prüfungsstandards in den Vereinigten Staaten. Die vollständige Rede in englischer Sprache finden Sie hier. Nachfolgend übersetzen wir zwei Auszüge für Sie:
Heute Abend möchte ich mich den Auswirkungen dieser neuen Realität widmen, wobei ich besonderes Augenmerk auf die Auswirkungen auf die PCAOB legen möchte. Derzeit haben wir es mit zwei Sätzen von Rechnungslegungsstandards zu tun, US-GAAP und IFRS (mit vielen lokalen Spielarten), und mit drei Sätzen von Prüfungsstandards, die sich alle ständig weiterentwickeln: ISA, auf die sich nicht meisten nicht-amerikanischen Länder zuzubewegen scheinen, ASB-Standards, die sich auf nicht öffentlich gehandelte Unternehmen in den Vereinigten Staaten beziehen (und im Wesentlichen verschärfte ISA sind), und die PCAOB-Standards für öffentlich gehandelte Unternehmen...

 

Auch die Aufsichtsbehörden werden von den Herausforderungen nicht verschont. Derzeit sind 873 nicht-amerikanische Prüfungsgesellschaften bei der PCAOB registriert, und 250 Gesellschaften in 51 Ländern werden derzeit regelmäßig überprüft, d.h. sie prüfen öffentlich gehandelte Unternehmen. Nachdem nun ausländische Emittenten nicht länger ihre Abschlüsse auf US-GAAP überleiten müssen, überprüfen die Inspektoren der PCAOB die durchgeführten Prüfungen allein auf der Basis von IFRS. Daher entwickelt die PCAOB derzeit ein stabiles Ausbildungsprogramm, das im Endeffekt für fast alle Abteilungen durchgeführt werden wird. Aber zuerst einmal werden wir unsere Bemühungen darauf verwenden, dass unsere internationalen Inspektoren IFRS in- und auswendig kennen.

 

 

18. September 2008: 14 Sonderausgaben von IAS Plus-Newslettern in chinesischer Sprache

Unsere chinesischen Kollegen haben die folgenden vierzehn Sonderausgaben des IAS Plus-Newsletter ins Chinesische übersetzt. Die Verknüpfungen finden sie auf der neu eingerichteten Publikationsseite auf CAS Plus.
August 2008 Sonderausgabe – Vorgeschlagene Änderungen zum Ergebnis je Aktie
August 2008 Sonderausgabe – IASB gibt Omnibus-Standardentwurf der jährlichen Verbesserungen 2008 frei
Juli 2008 Sonderausgabe – Entwurf des Rahmenkonzepts bezüglich der Zielsetzung und der qualitativen Merkmale
Juli 2008 Sonderausgabe – Diskussionspapier zur Berichtseinheit
Juli 2008 Sonderausgabe – IAS 39 – Risikopositionen, die für das Hedge Accounting qualifizieren
Juli 2008 Sonderausgabe – IFRIC 16 Absicherungen einer Nettoinvestition in einen ausländischen Geschäftsbetrieb
Juli 2008 Sonderausgabe – IFRIC 15 Vereinbarungen über die Errichtung von Immobilien
Mai 2008 Sonderausgabe – Änderungen an IFRS 1 und IAS 27 hinsichtlich der Bestimmung der Anschaffungskosten einer Beteiligung an Tochterunternehmen, assoziierten Unternehmen und Unternehmen unter gemeinsamer Kontrolle
Mai 2008 Sonderausgabe – Jährliche Verbesserungen an den IFRS 2008
Januar 2008 Sonderausgabe – Unternehmenszusammenschlüsse: IASB überarbeitet IFRS 3 und IAS 27
September 2007 Sonderausgabe zum überarbeiteten IAS 1 – Überarbeiteter Standard zur Darstellung des Abschlusses
Juni 2007 Sonderausgabe – IFRIC 13 Kundenbindungsprogramme
Dezember 2006 Sonderausgabe – IFRS 8 Geschäftssegmente
Dezember 2006 Sonderausgabe – IFRIC 12 Dienstleistungskonzessionsvereinbarungen

 

 

18. September 2008: Entscheidungsnützlichkeit der Abschlüsse von KMU für Banken

Das Deutsche Rechnungslegungs Standards Committee (DRSC) veröffentlicht die ersten Ergebnisse einer in Kooperation mit dem Lehrstuhl „Financial Accounting and Auditing“ an der Universität Regensburg durchgeführten Studie zur Einschätzung von Jahresabschlüssen kleiner und mittelgroßer Unternehmen durch Banken (in englischer Sprache, 313 KB). Diese auch dem IASB vorgestellten ersten Ergebnisse beschränken sich auf Aspekte im Hinblick auf den IASB-Vorschlag für einen IFRS für kleine und mittelgroße Unternehmen. Die Veröffentlichung der kompletten Studie, die auch die Regelungen des BilMoG berücksichtigt, ist für Ende Oktober 2008 vorgesehen.

 

 

18. September 2008: Schreiben der SEC zur Bewertung zum beizulegenden Zeitwert

Am 28. März 2008 hatte die Abteilung für Unternehmensfinanzierung der US-amerikanischen Wertpapier- und Börsenaufsicht (Securities and Exchange Commission, SEC) ein Schreiben an bestimmte Finanzinstitute gesendet, das die Erwägung weiterer Angaben im Lagebericht bezüglich des beizulegenden Zeitwerts bei Einreichung der nächsten 10-Q-Formulare betraf. Obwohl das Schreiben nur an Finanzinstitute geschickt wurde, hatte der Stab der SEC verlauten lassen, dass es für alle Arten von Unternehmen anwendbar sein könnte. Unsere US-amerikanischen Kollegen hatten seinerzeit einen englischsprachigen Deloitte Financial Reporting Alert (57 KB) veröffentlicht, in dem das Schreiben erörtert wird. Am 16. September 2008 hat die SEC einen Nachtrag zu dem Schreiben veröffentlicht (Addendum to the 28 March 2008 Letter, 49 KB), in dem weitere Angaben in Bezug auf beizulegende Zeitwerte erläutert werden, die Unternehmen bei Erstellung ihrer Lageberichte in Erwägung ziehen können wollen. Diese weiteren Angaben haben sich aus Prüfungen der SEC ergeben und aus den Gesprächen am Runden Tisch, die während des Sommers abgehalten wurden.

 

 

18. September 2008: Webcast – Was bedeuten die SEC-Überlegungen zu IFRS für Sie?

Die neuesten Überlegungen der US-amerikanischen Wertpapier- und Börsenaufsicht (Securities and Exchange Commission, SEC) zu IFRS haben wichtige Fragen unter den Finanzvorständen US-amerikanischer Unternehmen aufgeworfen. Dies gilt besonders einem vorgeschlagenen Regelungserlass, nach dem bestimmte US-Emittenten die Wahl hätten, ihre Abschlüsse entweder nach IFRS oder nach US-GAAP zu erstellen. Was müssen Finanzvorstände über diese neuen Regelungsabsichten wissen und wie sollen sie reagieren? Am 19. September 2008 um 14:00h amerikanischer Ostküstenzeit (EDT) bieten unsere US-amerikanischen Kollegen einen Webcast an, um folgende Punkte zu erörtern:

 

Aufzählung Hintergründe zur Entwicklung und Anwendung der IFRS,
Aufzählung der vorgeschlagenen SEC-Fahrplan einschließlich der zeitlichen Planung der Übernahme der IFRS durch US-Emittenten,
Aufzählung die vorgeschlagene Regelung, nach der manche Unternehmen ein Wahlrecht bezüglich der IFRS-Anwendung hätten, und die Frage, welche Unternehmen dafür in Frage kämen,
Aufzählung die Auswirkung dieser Überlegungen auf die Berichterstattung der Unternehmen und allgemeinere Auswirkungen der IFRS-Übernahme.

 

Robert Uhl, der Partner und nationaler Direktor für Rechnungslegungsstandards und Kommunikation von Deloitte & Touche LLP, USA, ist und den wir Ihnen kürzlich in unserem Spotlight vorstellten, wird die Sendung moderieren. Weitere Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie hier.

 

 

18. September 2008: Globale Steuerauswirkungen der IFRS

Das Center for Corparate Governance unserer US-amerikanischen Schwesterfirma hat einen englischsprachigen Kurzüberblick über die globalen Steuerauswirkungen der IFRS veröffentlicht (Global Tax Implications of International Financial Reporting Standards, 540 KB). In diesem Bericht wird unterstrichen, wie wichtig es für US-amerikanische Steuerabteilungen ist, den Übergang auf IFRS in anderen Ländern und auch in den Vereinigten Statten zu beobachten und die möglichen Auswirkungen in jedem Land zu verstehen, in dem das jeweilige Unternehmen tätig ist. Auf der Internetseite des Centers for Corporate Governance werden weitere englischsprachige Materialien zur Verfügung gestellt.

 

 

18. September 2008: Ist Ihr Unternehmen vorbereitet, falls in den Vereinigten Staaten IFRS übernommen werden?

Das Center for Corparate Governance unserer US-amerikanischen Schwesterfirma hat einen englischsprachigen Kurzüberblick mit dem Titel Ist Ihr Unternehmen vorbereitet, falls in den USA die IFRS übernommen werden? Was die Zukunft bringen wird veröffentlicht (Is Your Firm Ready for the Shift? What the Future Holds, 85 KB). Weil ein verpflichtender Übergang auf IFRS immer wahrscheinlicher wird, ist es wichtig, dass die Unternehmen sich der Veränderungen, die dies mit sich bringen wird, gewahr sind und sich darauf vorbereiten. Dies gilt nicht nur in Bezug auf die Berichterstattung, sondern auch für die Auswirkungen auf die Unternehmensführung und die Anlagegemeinde. In dem Artikel wird SEC-Fahrplan hervorgehoben, und die  strategische Bedeutung für die Hauptinvolvierten werden untersucht. Auf der Internetseite des Centers for Corporate Governance werden weitere englischsprachige Materialien zur Verfügung gestellt.

 

 

18. September 2008: EFRAG-Stellungnahme zur CESR-Verlautbarung zu inaktiven Märkten

Die europäische Beratungsgruppe für Rechnungslegung (European Financial Reporting Advisory Group, EFRAG) hat ihre Stellungnahme (in englischer Sprache, 119 KB) zum Entwurf einer Verlautbarung des Ausschusses der europäischen Wertpapierregulierungsbehörden (Committee of European Securities Regulators, CESR) zur Bewertung zum beizulegenden Zeitwert und damit verbundenen Angaben zu Finanzinstrumenten in inaktiven Märkten eingereicht. Aufgrund der Kürze der Kommentierungsfrist war die Stellungnahme von EFRAG keiner öffentlichen Konsultation unterzogen worden. EFRAG unterstützt im Wesentlichen die Aussagen der Verlautbarung, meldet jedoch Bedenken hinsichtlich der Stoßrichtung des Papiers an. CESR sieht die Verlautbarung als Anwendungshilfe in Bezug auf IFRS für Ersteller und Prüfer; EFRAG verweist darauf, dass die Verlautbarung in eine Eingabe an den IASB umgewandelt werden sollte, da es dem IASB als Standardsetzer als erstem zukomme, auf Bilanzierungsfragen zu reagieren, die sich aus der Finanzmarktkrise ergeben haben.

 

CESR erörtert in der Verlautbarung die vier folgenden Fragen, die im Zusammenhang mit den Finanzmarktunruhen besondere Aufmerksamkeit gefunden haben:

 

Aufzählung Wie ist für Zwecke von IAS 39 zu bestimmen, ob ein Markt aktiv oder inaktiv ist?
Aufzählung Welche Quotierungen werden (wenn überhaupt) in IAS 39 zur Bewertung von Instrumenten vorgeschrieben, die in relativ inaktiven Märkten gehandelt werden?
Aufzählung Welche Variablen sind zu verwenden, wenn kein aktiver Markt besteht und der beizulegende Zeitwert eines Finanzinstruments, das „von der Finanzmarktkrise betroffen ist“, mit Hilfe eines Bewertungsmodells zu bestimmen ist?
Aufzählung Welche Informationen müssen angegeben werden, damit Adressaten die Auswirkungen bestimmter Transaktionen und anderer Ereignisse und Bedingungen in solchen Zeiten verstehen können?

 

 

18. September 2008: Ergebnisse der 123. DSR-Sitzung

Der Deutsche Standardisierungsrat (DSR) hielt am 1., 2. und 3. September 2008 seine 123. Sitzung in Berlin ab. Die Inhalte und Beschlüsse der DSR-Sitzung sind nachfolgend wiedergegeben. Sie können das aktuelle Arbeitsprogramm des DSR und des Rechnungslegungs Interpretations Committee (RIC) mit Stand vom September 2008 hier herunterladen (35 KB).
Aufzählung Der Standardisierungsrat beschäftigte sich mit der Auswertung der Studie „Evaluation des DRSC“, die anlässlich des 10jährigen Jubiläums des DRSC von der Universität Bochum durchgeführt worden war. Diese Ergebnisse gingen in die Diskussion über die zukünftige Strategie des DRSC aus Sicht des DSR ein. Ebenfalls auf der Agenda stand der Entwurf der Stellungnahme des DSR zur Umstrukturierung von EFRAG (Strengthening the European Contribution to the International Standard-setting Process – Proposals for Public Consultation).
Aufzählung Die Deutsche Prüfstelle für Rechnungslegung (DPR) stellte dem DSR ihre Erfahrungen aus dem Enforcement im Hinblick auf potenzielle Schwächen der IFRS vor.
Aufzählung Weiterhin lag dem Standardisierungsrat ein Entwurf einer Stellungnahme zu den beim IASCF geplanten Reformbestrebungen im Rahmen des turnusmäßig durchzuführenden Constitution Review vor.
Aufzählung Der Standardisierungsrat verabschiedete eine Stellungnahme zum IASB-Diskussionspapier zur Bilanzierung von Finanzinstrumenten mit dem Titel Reducing Complexity in Reporting Financial Instruments. Ebenso wurden die Stellungnahmen zum Entwurf des IASB Aussagen zur Zielsetzung und den qualitativen Charakteristika der Rechnungslegung (ED of An improved Conceptual Framework for Financial Reporting – Chapter 1: The Objective of Financial Reporting – Chapter 2: Qualitative Characteristics and Constraints of Decision-useful Financial Reporting Information) sowie zum Entwurf einer CESR-Verlautbarung zum beizulegenden Zeitwert in illiquiden Märkten (Fair value measurement and related disclosures of financial instruments in illiquid markets) verabschiedet.
Aufzählung Der Standardisierungsrat informierte sich über die Struktur und den Inhalt des vom IASB veröffentlichten Standardentwurfs Vorgeschlagene Änderungen zur Vereinfachung des IAS 33 Ergebnis je Aktie (Simplifying Earnings Per Share – Proposed amendments to IAS 33) und diskutierte die vorgeschlagenen Änderungen. Auf Grundlage der Ergebnisse dieser Diskussion wird demnächst eine Stellungnahme des DSR verfasst.
Aufzählung Der DSR setzte seine Diskussion zur Vorbereitung seiner Stellungnahme gegenüber dem IASB in Bezug auf das Diskussionspapier Vorläufige Überlegungen zum Konzept der berichterstattenden Einheit (Preliminary Views on an improved Conceptual Framework for Financial Reporting – The Reporting Entity) fort und erarbeitete zu weiteren Punkten eine gemeinsame Position.
Aufzählung Des Weiteren besprach der DSR den Entwurf einer Stellungnahme zum IASB-Diskussionspapiers Vorläufige Ansichten zu Änderungen an IAS 19 Leistungen an Arbeitnehmer (Preliminary Views on Amendments to IAS 19 Employee Benefits).
Aufzählung Als weiterer Punkt auf der Tagesordnung stand die Information des Standardisierungsrates über die zum PAAinE-Diskussionspapier Abgrenzung von Eigen- und Fremdkapital (Distinguishing between Liabilities and Equity) eingegangen Stellungnahmen. Der DSR verabschiedete einen Nachtrag zur bereits im Mai 2008 abgegeben Stellungnahme zum IASB-Diskussionspapier Finanzinstrumente mit Eigenkapitalcharakter (Financial Instruments with Characteristics of Equity), der die Ergebnisse aus der Analyse der Stellungnahmen zum PAAinE-Diskussionspapier beinhaltet.
Aufzählung Der DSR hatte bei Verabschiedung des DRS 15a (Dezember 2007) entschieden, die Standards zur Lageberichterstattung mittelfristig zu überarbeiten. In dieser Sitzung wurde ein Projektvorschlag zur Umsetzung dieser Entscheidung zur Diskussion gestellt.
Aufzählung Ebenfalls befasste sich der DSR mit der bisherigen Diskussion von Zweifelsfragen bei der Anwendung/Interpretation des IAS 32amend zur Vorbereitung einer RIC-Interpretation und bildete sich eine Meinung zu ausgewählten Zweifelsfragen im Vorgriff der Erarbeitung eines Interpretationsentwurfes.

 

 

18. September 2008: Mitschrift vom zweiten Tag der IASB-Sitzung vom September 2008

Der International Accounting Standards Board kommt von Dienstag bis Freitag, 16.-19. September 2008, zu seiner Septembersitzung 2008 in den Räumen des Boards, Cannon Street 30, London, zusammen. Wir fassen die Übersetzung der Mitschrift der Beobachter von Deloitte von allen Sitzungstagen auf einer einzelnen Seite für Sie zusammen.

 

 

17. September 2008: Mitschrift vom ersten Tag der IASB-Sitzung vom September 2008

Der International Accounting Standards Board kommt von Dienstag bis Freitag, 16.-19. September 2008, zu seiner Septembersitzung 2008 in den Räumen des Boards, Cannon Street 30, London, zusammen. Wir fassen die Übersetzung der Mitschrift der Beobachter von Deloitte von allen Sitzungstagen auf einer einzelnen Seite für Sie zusammen.

 

 

17. September 2008: Tagesordnung der Boardsitzung vom September

Der ursprünglich für Dienstag vorgesehene Tagesordnungspunkt Änderung von IFRS 2 – Aktienbasierte Vergütungen, die im Konzern durch Barausgleich erfüllt werden wird nach neuesten Ankündigungen des IASB entweder am Donnerstag oder am Freitag abgehandelt – wenn die auf andere Tagesordnungspunkte verwendete Zeit das zulässt. Ansonsten wird der Punkt auf eine spätere Boardsitzung verschoben.

 

 

17. September 2008: Erste Ergebnisse der Boardsitzung vom September

Als erste Ergebnisse der Sitzung vom gestrigen Tag hat der IASB zu zwei Punkten Dokumente veröffentlicht: Eine aktualisierte Übersicht und Beschreibung der Projekte, die von der Finanzmarktkrise betroffen sind (in englischer Sprache, 182 KB) mit den Projekten

 

Aufzählung Bewertung zum beizulegenden Zeitwert
Aufzählung Ansatz und Bewertung
Aufzählung Konsolidierung
Aufzählung Ausbuchung
Aufzählung Angaben
Aufzählung Ersetzung von IAS 39
Aufzählung Konvergenz der Rechnungslegungsstandards weltweit

 

und den Entwurf des Berichts des Expertenpanels zur Bewertung von Finanzinstrumenten in Märkten, die inaktiv geworden sind (in englischer Sprache, 430 KB). Stellungnahmen zum Entwurf werden bis zum 3. Oktober 2008 erbeten.

Zwei Auszüge aus dem Berichtsentwurf:

Bewertung. In inaktive Märkten bestimmen Unternehmen den beizulegenden Zeitwert von Finanzinstrumenten dadurch, dass sie alle verfügbaren Marktinformationen auswerten. Ein grundlegendes Verständnis des zu bewertenden Instruments ist notwendig, um entscheiden zu können, welche Informationen relevant sind. Informationen, die in Erwägung gezogen werden sollten sind Preise jüngster Transaktionen mit ähnlichen Instrumenten, Händlerquotierungen und Quotierungen von Preisagenturen, Indizes und andere Variablen, die in modellbasierten Bewertungsmethoden Anwendung finden. Unternehmen verwenden diese Informationen, um den beizulegenden Zeitwert dadurch zu bestimmen, dass die vorhandenen Informationen eingeordnet und in angemessener Weise verwendet werden.

Angaben. Es ist wichtig, dass die Unternehmen den Adressaten von Abschlüssen helfen, die angewendeten Verfahren und die getroffenen Beurteilungen bei der Bestimmung des beizulegenden Zeitwerts zu verstehen (obwohl es nicht der Zweck der Angaben sein sollte, dass die beizulegenden Zeitwerte exakt nachgerechnet werden können).  Die Zurverfügungstellung verbesserter und detaillierter Angaben bezüglich des beizulegenden Zeitwerts von Instrumenten, die für die Adressaten von besonderen Interesse sind, würde für Unternehmen das Erreichen dieses Ziels erleichtern. Die Instrumente, die von besonderen Interesse sind, werden sich im Lauf analog zu den sich ändernden Marktbedingungen ändern und werden wahrscheinlich die beinhalten, die auch unter besonderer Beobachtung der unternehmensinternen Berichterstattung stehen und an externen Märkten von besonderem Interesse sind.

 

 

17. September 2008: Aufzeichnung des Webcasts zum IFRS für nicht börsennotierte Unternehmen

Vor sechs Monaten (im März 2008) begann der Board mit der erneuten Erörterung seines Standardentwurfs zu einem IFRS für nicht börsennotierte Unternehmen (vormals IFRS für KMU). Der IASB-Direktor für die Standards für nicht börsennotierte Unternehmen, Paul Pacter, hat am 10. September 2008 im Rahmen einer live ausgestrahlten Internetpräsentation einen Überblick über den aktuellen Stand der Erörterungen sowie über die ausstehenden Sachverhalte gegeben. Der IASB stellt nun auf seiner Internetseite eine Aufzeichnung der Sendung zur Verfügung.

 

16. September 2008: IFRS im Überblick 2008 erschienen

Die erste deutschsprachige Ausgabe des beliebten englischsprachigen Deloitte-Leitfadens zu IFRS ist erschienen – IFRS im Überblick 2008 (1.753 KB).  Der 132-seitige Leitfaden enthält die folgenden Informationen:

 

Aufzählung Struktur des IASB und Kontaktinformationen.
Aufzählung Konsultationsprozess des IASB.
Aufzählung Anwendung der IFRS weltweit einschließlich aktueller Informationen zu Europa, Asien, Kanada und den Vereinigten Staaten.
Aufzählung Zusammenfassung aller IASB-Standards, die bis zum 31. Juli 2008 herausgegeben waren, und jeder Interpretationen (bis einschließlich IFRIC 16) sowie des Rahmenkonzepts und des Vorworts zu den IFRS.
Aufzählung Hintergrund und gegenwärtiger Stand aller laufenden IASB-Projekte mit Stand August 2008.
Aufzählung Geschichte von IASC und IASB.
Aufzählung Neueste Informationen zur Konvergenz von IFRS und US-GAAP.
Aufzählung Andere nützliche Informationen in Bezug auf den IASB.

 

Wir geben Lehrkräften und Studenten im Bereich Rechnungslegung hiermit gerne das Recht, sich eine Fassung von IFRS im Überblick zu Studienzwecken auszudrucken. Wenden Sie sich an Ihren lokalen Ansprechpartner von Deloitte, um ein gedrucktes Exemplar  zu erhalten. Wir bieten Ihnen weitere Publikationen von Deloitte in deutscher und englischer Sprache.

 

 

16. September 2008: Tagesordnung der Boardsitzung geändert

Der International Accounting Standards Board kommt von Dienstag, den 16. September bis Freitag, den 19. September 2008 zu seiner monatlichen Sitzung in seinen Londoner Büroräumen, 30 Cannon Street, zusammen. Die Sitzung ist öffentlich und wird über das Internet per Webcast übertragen. Die Tagesordnung ist gegenüber der von uns am 6. September 2008 genannten Fassung erheblich geändert worden. Nachfolgend der aktualisierte Überblick wie vom IASB herausgegeben (bitte beachten Sie auch die Ergänzungen unserer Beobachter):

16. bis 19. September 2008, London

 

Dienstag, 16. September 2008

Aufzählung Finanzmarktkrise – Vorgeschlagene Änderungen an den Angabeerfordernissen
Erörterung vorgeschlagener Verbesserungen bei den Angabeerfordernissen in Bezug auf das Liquiditätsrisiko, die Bewertung zum beizulegenden Zeitwert und außerbilanzielle Vehikel – wird am Freitagmorgen fortgesetzt
Aufzählung Expertenpanel zur Bewertung von Finanzinstrumenten in Märkten, die inaktiv geworden sind – Aktuelles – von Freitagmorgen vorverlegt
Aufzählung IFRIC: Stand der Arbeiten
Aufzählung Jährliche Verbesserungen an den IFRS ─ 2009: IFRIC 13 – Bestimmung des beizulegenden Zeitwerts von Treuepunkten
Aufzählung Änderung von IFRS 1 – Übergangssachverhalte, die Rechtskreise betreffen, die vermutlich in den nächsten Jahren IFRS einführen werden
Aufzählung Erlöserfassung – Erfüllungsverpflichtungen
Aufzählung Änderung von IFRS 2 – Aktienbasierte Vergütungen, die im Konzern durch Barausgleich erfüllt werden – ursprünglich für Dienstagmorgen vorgesehen; zunächst auf Dienstagnachmittag und/oder am Mittwochmorgen verschoben; hat nach Aussage unserer Beobachter aber nicht stattgefunden!

Mittwoch, 17. September 2008 (nur vormittags)

Aufzählung Änderung von IFRS 2 – Aktienbasierte Vergütungen, die im Konzern durch Barausgleich erfüllt werden – ursprünglich für Dienstagmorgen vorgesehen; zunächst auf Dienstagnachmittag und/oder am Mittwochmorgen verschoben; wird nach Aussage unserer Beobachter aber nicht stattfinden!
Aufzählung IFRS für nicht börsennotierte Unternehmen (vormals IFRS für KMU)
Aufzählung Eigen- und Fremdkapital – Lehreinheit der europäischen Vereinigung der Genossenschaftsbanken

 

Donnerstag, 18. September 2008

Aufzählung IFRS 2 Anteilsbasierte Vergütung – Vorschlag einer allgemeinen Überarbeitung von IFRS 2
Aufzählung Leitlinien zur Bewertung zum beizulegenden Zeitwert
Aufzählung Angaben zu nahe stehenden Unternehmen und Personen – Staatlich kontrollierte Unternehmen und die Definition eines nahe stehenden Unternehmens oder einer nahe stehenden Person
Aufzählung Versicherungsverträge – Phase II

 

 

Freitag, 19. September 2008

Aufzählung Finanzmarktkrise – Vorgeschlagene Änderungen an den Angabeerfordernissen
Erörterung vorgeschlagener Verbesserungen bei den Angabeerfordernissen in Bezug auf das Liquiditätsrisiko, die Bewertung zum beizulegenden Zeitwert und außerbilanzielle Vehikel – Fortsetzung von Dienstagmorgen
Aufzählung Rohstoffindustrien
Aufzählung Expertenpanel zur Bewertung von Finanzinstrumenten in Märkten, die inaktiv geworden sind – Aktuelles – entfällt; wurde bereits Dienstagmorgen erörtert
Aufzählung IFRS für nicht börsennotierte Unternehmen (vormals IFRS für KMU)

 

 

16. September 2008: Heads Up-Newsletter zum aktualisierten Arbeitsabkommen von IASB und FASB

Am 11. September 2008 haben der International Accounting Standards Board (IASB) und der US-amerikanische Standardsetzer Financial Accounting Standards Board (FASB) gemeinsam eine aktualisierte Fassung ihres Arbeitsabkommens von 2006 veröffentlicht. In dem Arbeitsabkommen werden die Prioritäten und die Meilensteine beschrieben, die von beiden Boards für den Abschluss der großen gemeinsamen Projekte bis 2011 gesetzt worden sind. Unsere Kollegen von Deloitte USA haben heute einen Heads Up-Newsletter veröffentlicht (in englischer Sprache, 158 KB), in dem das aktualisierte Arbeitsabkommen erörtert wird. Nachfolgend haben wir einen Auszug daraus für Sie übersetzt.

Es gibt zwei Gründe, warum es wichtig ist, die Projekte bis 2011 abzuschließen. Zum Einen habe eine Reihe von Rechtskreisen einschließlich Indien, Japan, Kanada und Korea angekündigt, die IFRS ab 2011 zu übernehmen oder mit ihnen zu konvergieren. Wenn die Projekte vorher abgeschlossen werden, müssen diese Rechtskreise nicht kurz nach dem Übergang auf IFRS neue Standards übernehmen. Zum Anderen wird die SEC nach dem von ihr vorgeschlagenen IFRS-Fahrplan 2011 entscheiden, ob die verpflichtende Übernahme der IFRS für alle US-Emittenten ab 2014 gefordert werden soll. Dabei wird sie auch das Erreichen verschiedener Meilensteine prüfen, die im IFRS-Fahrplan benannt werden – einer davon sind Verbesserungen an den IFRS.

 

 

16. September 2008: Neue Ausgabe der Single Market News

Die Generaldirektion Binnenmarkt und Dienstleistungen der Europäischen Kommission hat auf ihrer Internetseite die Ausgabe für das dritte Quartal 2008 der englischsprachigen Single Market News (Inhaltsverzeichnis mit Verknüpfungen auf einzelne Beiträge) eingestellt. Der Schwerpunkt der Ausgabe liegt diesmal mit drei Beiträgen auf dem wirtschaftlichen Umfeld für kleine und mittelgroße Unternehmen (KMU) in Europa.

 

 

16. September 2008: Jährliches Kammer-Seminar zu Swiss GAAP FER

Die schweizerische Stiftung für Empfehlungen zur Rechnungslegung bietet einmal im Jahr ein öffentliches Seminar zu aktuellen Themen bei Swiss GAAP FER an. Das diesjährige Seminar findet am 11. November 2008 in Zürich statt. Details zum Programm und zur Anmeldung finden Sie im entsprechenden Informationsblatt (195 KB).

 

 

16. September 2008: Swiss GAAP FER 14 (überarbeitet) Rechnungslegung für Versicherungsorganisationen

Die schweizerische Stiftung für Empfehlungen zur Rechnungslegung hat die überarbeitete Fassung von Swiss GAAP FER 14 Rechungslegung für Versicherungsorganisationenn zwecks Einholung öffentlicher Stellungnahmen herausgegeben. Die Bewertungskonzepte für Aktiven und Passiven im neuen Entwurf sind folgendermaßen charakterisiert:

 

Aktiven:
Aufzählung Bewertung zu aktuellen Werten
Aufzählung Erfassung der Bewertungsdifferenzen über die Erfolgsrechnung
Aufzählung Zulassung einer Schwankungsrückstellung, Offenlegung der entsprechend erfassten Differenzen und des Bewertungsansatzes im Anhang
Passiven:
Aufzählung Berechnung der versicherungstechnischen Rückstellungen nach anerkannten versicherungsmathematischen Verfahren
Aufzählung Zulassen einer Schwankungsrückstellung für künftige Schadens- und Leistungsfälle, Offenlegung der entsprechend erfassten Differenzen in der Erfolgsrechung und des Bewertungsansatzes im Anhang

 

Den genauen Wortlaut des Entwurfs sowie Fragen zu den einzelnen Aspekten finden in der entsprechenden Veröffentlichung zur Vernehmlassung (2.435 KB). Die Kommentierungsfrist endet am 7. Oktober 2008.

 

 

16. September 2008: Drei FASB-Entwürfe zu Ausbuchung

Als Reaktion auf die Finanzmarktkrise hat der US-amerikanische Standardsetzer drei einzelne, aber dennoch in Verbindung stehende Entwürfe zwecks öffentlicher Stellungnahme herausgegeben. Die vorgeschlagenen FASB-Verlautbarungen Bilanzierung von Übertragungen von finanziellen Vermögenswerten (Accounting for Transfers of Financial Assets) und Änderung der FASB-Interpretation Nr. 46(R) (Amendments to FASB Interpretation No. 46(R)) gelten SFAS 140 Accounting for Transfers and Servicing of Financial Assets and Extinguishments of Liabilities und FASB-Interpretation 46 (2003) Consolidation of Variable Interest Entities. Die FASB-Stabsposition FAS 140-e und FIN 46 (R)-e Angaben zur Übertragung von Vermögenswerten und zu Anteilen an Zweckgesellschaften (Disclosures about Transfers of Financial Assets and Interests in Variable Interest Entities) bezieht sich auf vergleichbare Angabeforderungen für börsennotierte Unternehmen.

 

 

15. September 2008: 7. Jahresstudie zu Festlegung des beizulegenden Zeitwerts

Unsere US-amerikanischen Kollegen haben wieder eine Jahresüberblicksstudie dazu erstellt, wie in der Praxis der beizulegende Zeitwert ermittelt wird. In der Studie mit dem Titel 7th Annual Fair Value Pricing Survey (in englischer Sprache, 439 KB) kommen sie zu dem Schluss, dass Investmentfonds sich bestimmte universelle Bewertungsmethoden in Bezug auf den beizulegenden Zeitwert zu Eigen gemacht haben. Mehr als 50 Fondsmanager, die 2.700 Fonds repräsentieren und mehr als 3,5 Billionen USD verwalten, nahmen an der Studie teil. Dies ist die siebte Studie, die Deloitte USA zur Bewertungspraxis und den branchenüblichen Methoden und Vorgehensweisen der Fondsmanager erstellt hat. Im Gesamtüberblick kann man erkennen, dass die Bewertungspraxis einen ausgereiften Kanon von Methoden und Vorgehensweisen hervorgebracht hat, der stets verbessert wird, um der zunehmenden Bandbreite und Komplexität der Anlageformen und den zunehmend feineren Bewertungsinstrumenten Rechnung zu tragen. Zu den besonderen Ergebnissen für das Jahr 2008 zählen die folgenden:

 

Aufzählung 74% der Befragten gaben an, dass sie ihre Bewertungsmethoden und -vorgehensweisen geändert haben.
Aufzählung 63% gaben an, dass FAS 157 ihre Bewertungsmethoden und -vorgehensweisen beeinflusst hat.
Aufzählung 37% haben als Reaktion auf die Finanzmarktkrise interne Kontrollen über den Bewertungsprozess eingebaut.
Aufzählung Bei der Einholung von Händlerquotierungen für festverzinsliche Wertpapiere erfragen mehr als 50% mehr als eine Quotierung.
Aufzählung Mehr als 75% hielten fest, dass sie Fragen zur Preispolitik und händlerspezifische Fragen stellen, die darauf abzielen, die hinter den Tagespreisen stehenden Einflussfaktoren und Prozesse zu verstehen, die Investmentfonds zur Verfügung gestellt werden.

 

 

15. September 2008: Öffentliche Telefonkonferenz des EFRAG-Fachexpertenausschusses

Morgen, am 16. September 2008 wird der Fachexpertenausschuss (Technical Experts Group, TEG) der europäischen Beratungsgruppe für Rechnungslegung (European Financial Reporting Advisory Group, EFRAG) eine öffentliche Telefonkonferenz abhalten. Einziger Programmpunkt ist die Fertigstellung einer Stellungnahme gegenüber dem IASB bezüglich des Diskussionspapiers zu Finanzinstrumenten mit Merkmalen von Eigenkapital. Interessierte Zuhörer haben die Möglichkeit, sich in die Telefonkonferenz einzuwählen - Details dazu finden Sie auf der Internetseite von EFRAG.

 

 

14. September 2008: Aktuelles zur Antwort der EU auf die Unruhen an den Finanzmärkten

Der europäische Binnenmarktkommissar Charlie McCreevy stellte dem Wirtschafts- und Währungsausschuss des Europaparlaments am 10. September 2008 einen Bericht mit dem Titel Finanzielle Unruhen: Jüngste Entwicklungen bei einer politischen Antwort vor. Er ging dabei u.a. auch auf Geschehnisse beim IASB ein. Sie können die Anmerkungen von Kommissar McCreevy hier herunterladen (in englischer Sprache, 78 KB). Hier sind einige Ausschnitte:
Die Unruhen haben einen chronischen Mangel an Disziplin und Kompetenz sowie einige Schwächen im globalen Finanzaufsichtsrahmen offenbart. Wir müssen Belastbarkeit des Marktes und der Institutionen stärken. Das ist genau das, was mit dem ECOFIN-Fahrplan vom Oktober 2007 beabsichtigt ist. [...]

Zur Verbesserung von Bewertungsmethoden, insbesondere im Hinblick auf die Bewertung illiquider Vermögenswerte. Die Arbeiten werden vom Baseler Ausschuss und dem International Accounting Standards Board (IASB) geführt, die ein Expertenpanel zur sachgerechten Bewertung eingerichtet haben. Ratschläge werden gegen Ende des dritten Quartals 2008 erwartet. Der IASB arbeitet auch an außerbilanziellen Posten, wobei die Kernfrage in folgendem besteht: Wann sollte ein Unternehmen auf die Bilanz eines anderen Unternehmens genommen werden? Die bei diesen Sitzungen erhaltenen Eingaben werden dem IASB helfen, seine demnächst erscheinenden Vorschläge zur Überprüfung der Konsolidierungsvorschriften nach IFRS abzufassen. Mit Ergebnissen wird 2009 gerechnet. Der Standardsetzungsprozess muss peinlich genau eingehalten werden. Ich denke, dass wir uns Dinge wie laufende Wertberichtigungen* mal ganz genau ansehen müssen – genauso wie die Bilanzierung von aufsichtsrechtlich gebildeten Rücklagen durch Banken, um einen Puffer für schlechte Zeiten anzulegen. Es dürfte der Aufmerksamkeit der Allgemeinheit nicht entgangen sein, dass die spanischen Banken besser in der Lage waren, den Unruhen Stand zu halten, weil sie noch nicht den maßgeblichen IFRS-Standard angewendet haben. Daraus sollte man seine Lehren ziehen. [...]

Bezüglich der Rechnungslegung hat der SEC-Vorsitzende Cox einen Fahrplan vorgestellt, nach dem US-amerikanische Unternehmen bis 2014 von US-GAAP auf IFRS übergehen würden. Vor nur zwei Jahren wäre das undenkbar gewesen! Ein wahrhaft bedeutendes Zeichen. Genauso wie die EU deuten die USA an, dass sie globale Standards wählen möchten. Endlich ist also ein Satz in Sichtweite. Und wir müssen natürlich die Verfassungsmäßigkeit des IASB stärken. Das ist der Grund, warum wir mit unseren wesentlichen Gesprächspartnern an der Einrichtung neuer und schärferer Aufsichtsmechanismen arbeiten.

*Anmerkung von IAS PLUS: Laufende Wertberichtigungen beziehen sich darauf, dass die Kreditrisikovorsorge auf der Grundlage zukünftig erwarteter statt eingetretener Verluste ermittelt wird..

 

 

14. September 2008: Zusammenfassung der Sachverhalte, die nicht auf die Agenda von IFRIC genommen wurden, aktualisiert

Wir haben unsere Zusammenfassung der Sachverhalte, die nicht auf die Agenda von IFRIC genommen wurden, um die endgültigen Entscheidungen von IFRIC auf seiner Septembersitzung ergänzt. Unsere Zusammenfassung beinhaltet nunmehr über 135 Sachverhalte:

 

Aufzählung IAS 17 Leasingverhältnisse – Zeitlicher Nutzenverlauf auf Seiten des Nutzers
Aufzählung IAS 18 Erlöse/IAS 39 Finanzinstrumente: Ansatz und Bewertung – Bilanzierung nachlaufender Provisionen
Aufzählung IAS 32 Finanzinstrumente: Darstellung – Vom Eigenkapital abzuziehende Transaktionskosten

 

 

14. September 2008: IFRS Insights – 4. Ausgabe des Newsletters von Deloitte USA

Unsere amerikanischen Kollegen haben die vierte Ausgabe ihre IFRS Insights-Newsletter veröffentlicht. Sie soll den wachsenden Bedarf US-amerikanischer Unternehmen hinsichtlich aktueller Informationen zu Entwicklungen in den IFRS und die wachsende Nachfrage nach IFRS-Umsetzungshinweisen abdecken. Die neue Publikation stellt sich diesem Informationsbedarf, indem sie die neuesten Entwicklungen in den IFRS aufzeigt, praktische Ratschläge für Unternehmen bietet, die IFRS anwenden wollen, den neuesten Stand des aufsichtsrechtlichen Umfelds darstellt und auf relevante Werkzeuge und Ressourcen verweist. Laden Sie sich die vierte Ausgabe der IFRS Insights herunter (in englischer Sprache, 910 KB). Sie können den Newsletter auch direkt abonnieren.

 

 

13. September 2008: FASB verlangt neue Angaben über Kreditderivate und Garantien

Der US-amerikanische Financial Accounting Standards Board hat das FASB-Stabspositionspapier (FASB Staff Position, FSP) Nr. 133-1 und FIN 45-4 Angaben über Kreditderivate und bestimmte Garantien herausgegeben. Mit dem FSP wird beabsichtigt, die Angaben über Kreditderivate zu verbessern, indem mehr Information über mögliche negative Auswirkungen von Veränderungen des Kreditrisikos auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Verkäufer von Kreditderivaten verlangt werden. Das FSP ist für Verkäufer von Kreditderivaten einschlägig; dazu gehören auch in Kreditderivate, die in strukturierte Produkte eingebettet sind. Die neuen Angaben treten für jährliche oder Zwischenberichtsperioden in Kraft, die nach dem 15. November 2008 enden. Die englischsprachige Pressemitteilung des FASB können Sie hier einsehen. Das FSP können Sie von der Website des FASB kostenfrei herunterladen (in englischer Sprache, 49 KB).

 

 

13. September 2008: EITF Snapshot für September 2008

Unsere US-amerikanischen Kollegen haben die Septemberausgabe 2008 des EITF Snapshot-Newsletters herausgegeben (in englischer Sprache, 177 KB), in welchem die Ergebnisse der Sitzung der Emerging Issues Task Force (EITF) des FASB vom 10. September 2008 zusammengefasst werden. Der EITF Snapshot ermöglicht Lesern, die für sie relevanten Sachverhalte zu identifizieren und die Ergebnisse der Sitzung schnell zu verstehen. Zurückliegende Ausgaben können Sie hier herunterladen.
In dieser Ausgabe von EITF Snapshot werden die folgenden Sachverhalte abgedeckt, die auf der EITF-Sitzung erörtert wurden:

 

Aufzählung Sachverhalt 08-1 Erlöserfassung bei einer einzelnen Bilanzierungseinheit – vorläufige Beschlussfassung
Aufzählung Sachverhalt 08-5 Bilanzierung von zum beizulegenden Zeitwert bewerteten Schulden mit einer von einem Dritten gestellten Garantie aus Sicht des Emittenten – endgültige Beschlussfassung
Aufzählung Sachverhalt 08-6 Überlegungen hinsichtlich der Bilanzierung nach der Equity-Methode – Beschlussfassung zur Stellungnahme
Aufzählung Sachverhalt 08-7 Bilanzierung abgeschotteter immaterieller Vermögenswerte – Beschlussfassung zur Stellungnahme
Aufzählung Sachverhalt 08-8 Bilanzierung eines Instrumentes (oder eines eingebetteten Teils) mit einem Fälligkeitsbetrag, der auf Aktien eines konsolidierten Tochterunternehmens basiert – Beschlussfassung zur Stellungnahme

 

Erstmalige Beschlussfassungen der EITF (sog. 'Beschlussfassungen zur Stellungnahme') werden mit der Bitte um Stellungnahme für eine bestimmte Zeit nach Ratifizierung durch den FASB veröffentlicht. Auf der ersten planmäßigen Sitzung nach Ablauf der Kommentierungsfrist erwägt die EITF die eingegangenen Stellungnahmen und bestätigt, sofern gerechtfertigt, seine Beschlussfassung zur Stellungnahme als endgültige Beschlussfassung. Diese Beschlussfassungen werden dann an den Board zur endgültigen Ratifizierung übermittelt.

 

 

12. September 2008: IDW nimmt Stellung zum Eigenkapital/Fremdkapital-Diskussionspapier

In einem Schreiben (in englischer Sprache, 86 KB) an den International Accounting Standards Board vom 5. September 2008 äußert sich das Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) zum Diskussionspapier zu Finanzinstrumenten mit Eigenschaften von Eigenkapital, das im Februar 2008 herausgegeben worden war. Vor dem Hintergrund der grundlegenden Bedeutung der Unterscheidung zwischen Eigen- und Fremdkapital für die Finanzberichterstattung beklagt das IDW, dass in dem Papier weder der Zweck der Unterscheidung zwischen Eigen- und Fremdkapital erörtert wird noch mögliche Kriterien genannt werden, anhand derer Prinzipien für die Unterscheidung geprüft werden könnten. Des Weiteren fehlten Verbindungen zum Rahmenkonzeptprojekt und der dortigen Definition einer Schuld. Letztlich könnten IASB und FASB und ihr Projekt zu Eigen- und Fremdkapital nur davon profitieren, den von der Initiative zu proaktiven Rechnungslegungsaktivitäten in Europa (Pro-active Accounting Activities in Europe, PAAinE) entwickelten Ansatz, der auf der Fähigkeit des Kapitals basiert, Verluste zu tragen (Loss Absorption Approach), in ihre Überlegungen mit einzubeziehen.

 

 

12. September 2008: IASB gibt weitere redaktionelle Änderungen heraus

Der IASB hat zum 11. September 2008 weitere redaktionelle Änderungen an der Gesamtausgabe der IFRS 2008 sowie an den jährlichen Verbesserungen 2006/7 herausgegeben, die hier heruntergeladen werden können (164 KB).

 

 

12. September 2008: IDW nimmt Stellung zum Entwurf eines verbesserten Rahmenkonzepts

In einem Schreiben (in englischer Sprache, 98 KB) an den International Accounting Standards Board vom 9. September 2008 äußert sich das Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) zum Standardentwurf zu den Kapiteln 1 und 2 eines verbesserten Rahmenkonzepts, der im Mai 2008 herausgegeben worden war. Neben vielen detaillierten Anmerkungen zur Zielsetzung der Rechnungslegung und zu den qualitativen Merkmalen bietet das IDW auch einige allgemeine Beobachtungen an:

 

Aufzählung Bedenklich sei die Veröffentlichung eines Entwurfs zu einem der Kapitel, bevor die Ergebnisse der anderen Phasen abgeschätzt werden könnten. Das Ergebnis müsse notwendigerweise Stückwerk bleiben. Vorzuziehen sei die Veröffentlichung des gesamten überarbeiteten Rahmenkonzepts zu einem Zeitpunkt.
Aufzählung Es fehle eine eindeutige Verpflichtung des Standardsetzers auf das Rahmenkonzept. Der IASB müsse bei der Entwicklung neuer Standards an das Rahmenkonzept gebunden sein. Sonst gehe die innere Einheitlichkeit der IFRS verloren. Sollten sich später Situationen ergeben, die Abweichungen von den Vorschriften im Rahmenkonzept nötig machten, sei eine Anpassung des Rahmenkonzepts vorzunehmen und nicht eine Ausnahmeregelung zu schaffen.
Aufzählung Schließlich seien einige Begriffe nicht eindeutig definiert.

 

 

12. September 2008: IDW nimmt Stellung zur Überarbeitung der Satzung der IASC-Stiftung

In einem Schreiben (in englischer Sprache, 80 KB) an die IASC-Stiftung (International Accounting Standards Committee Foundation, IASCF) vom 3. September 2008 äußert sich das Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) zum Diskussionspapier zur Überarbeitung der Satzung der IASCF, das im Juli 2008 herausgegeben worden war. Im Wesentlichen unterstützt das IDW die im Diskussionspapier vorgestellten Vorschläge, weil sie die Glaubwürdigkeit der IASCF und des IASB erhöhen. Die Tatsache, dass das vorgeschlagene Überwachungsgremium die Ernennungen von Treuhändern bestätigen muss, werde der häufig geäußerten Forderung nach Abschaffung der Selbsternennungen gerecht. In Bezug auf die geografische Balance des IASB äußert das IDW jedoch Bedenken, dass die Vergabe von vier Sitzen nach Nordamerika eine Dominanz durch eine geografische Region darstellen könne, und schlägt vor, dass die vier Sitze auf Nord-, Mittel- und Südamerika verteilt werden sollten.

 

 

12. September 2008: Qualitätssicherung in kleinen und mittelgroßen Prüfungsgesellschaften

Die schweizerische Treuhand-Kammer und schweizerische Treuhänder-Verband haben eine Anleitung erarbeitet, die eine Umsetzung der in PS 220 Qualitätssicherung in der Wirtschaftsprüfung beschriebenen Anforderungen in kleinen und mittelgroßen Wirtschaftsprüfungsgesellschaften darstellt. Wirtschaftsprüfungsgesellschaften mit Zulassung als Revisionsexperte im Rahmen der ordentlichen Revision haben grundsätzlich die Schweizer Prüfungsstandards (PS) anzuwenden. Für Wirtschaftsprüfungsgesellschaften mit Zulassung als Revisor, die im Rahmen der eingeschränkten Revision tätig sind, sind die PS hingegen nicht anwendbar. Die vorliegende Anleitung schließt diese Lücke und ist somit zunächst anwendbar für zugelassene Revisoren im Rahmen der eingeschränkten Revision. Für Wirtschaftsprüfungsgesellschaften mit der Zulassung als Revisionsexperte und für staatlich beaufsichtigte Revisionsunternehmen hingegen ist die Anleitung nicht geeignet. Die Anleitung ist für Mitglieder der Treuhand-Kammer ab dem 1. Oktober 2008 verbindlich anwendbar; ihre Einhaltung kann im Rahmen der Kontrolle der Einhaltung der Mitgliedschaftsbedingungen überprüft werden.

 

Aufzählung Pressemitteilung der Treuhand-Kammer
Aufzählung Anleitung zur Qualitätssicherung bei kleinen und mittelgroßen Revisionsunternehmen (91 KB)

 

 

11. September 2008: IASB und FASB veröffentlichen aktualisiertes Arbeitsabkommen

Im April 2008 hatten der IASB und der US-amerikanische Standardsetzer FASB eine Überarbeitung des derzeitigen Arbeitsabkommens angestoßen. Bestimmte Projekte sollten priorisiert werden, um der Tatsache Rechnung zu tragen,
  1. dass für Kapitalmärkte, die IFRS bis jetzt noch nicht übernommen haben (das würde die Vereinigten Staaten einschließen), das Zieldatum der verpflichtenden Anwendung nicht später als 2013 sein soll und
  2. dass eine „Ruhephase“ von mindestens einem Jahr vor diesem Datum zur Verfügung stehen soll.

Außerdem sind sich beide Boards bewusst, dass weitere Fortschritte bei der Konvergenz ein Faktor sein werden, den die US-amerikanische Wertpapier- und Börsenaufsicht (Securities and Exchange Commission, SEC) bei den Erwägungen in Betracht ziehen wird, ob die Anwendung von IFRS in den Vereinigten Staaten zugelassen oder vorgeschrieben werden soll.

 

Heute hat der IASB die aktualisierte Fassung des Arbeitsabkommens von 2006 veröffentlicht und stellt folgende Dokumente in englischer Sprache zur Verfügung:

 

Aufzählung das aktualisierte Arbeitsabkommen (66 KB)
Aufzählung einen Fortschrittsbericht und aktualisierten Zeitplan (47 KB)
Aufzählung eine gemeinsame Presseerklärung von IASB und FASB (178 KB)

 

Die beiden Vorsitzenden äußerten sich dazu wie folgt:

 

Sir David Tweedie, IASB:

 

Diese Aktualisierung beschreibt Vorgehensweisen und einen geplanten zeitlichen Rahmen für den Abschluss der verbleibenden gemeinsamen Projekte im Arbeitsabkommen. In einer Reihe von Rechtskreisen einschließlich Indien, Japan, Kanada und Korea ist angekündigt worden, die IFRS ab 2011 zu übernehmen oder mit ihnen zu konvergieren. Die Projekte aus dem Arbeitsabkommen vorher abzuschließen, vermeidet, dass diese Rechtskreise kurz danach wesentliche Änderungen vornehmen müssen, weil Projekte aus dem Arbeitsabkommen abgeschlossen werden.

 

Obwohl das Arbeitsabkommen einen wesentlichen Teil unserer Strategie ausmacht, werden wir uns natürlich auch weiterhin den anderen wichtigen Projekten auf unserer Agenda widmen, wie beispielsweise der Bilanzierung von Versicherungsverträgen und den Standards, die von der Finanzmarktkrise betroffen sind.

 

Robert Herz, FASB:

 

Mit der Aktualisierung des Arbeitsabkommens von 2006 haben sich FASB und IASB das Ziel gesetzt, eine Reihe bedeutender Projekte innerhalb der nächsten Jahre abzuschließen. Ich glaube, dass das Erreichen dieses Ziels bedeutende Verbesserungen sowohl an den US-GAAP als auch an den IFRS in Bereichen mit sich bringen wird, die für Anleger wichtig sind. Wir werden darüber hinaus Ende des Jahres entscheiden, ob wir beim kurzfristigen Konvergenzprogramm Abstriche machen wollen, um mehr Augenmerk auf die Hauptverbesserungsprojekte legen zu können. Dies spiegelt unsere Bemühungen wieder, zusammenzuarbeiten, um einen einzigen Satz hochwertiger internationaler Rechnungslegungsstandards zu entwickeln.

 

 

11. September 2008: IASB und ASBJ treffen sich zu gemeinsamer Sitzung zu Konvergenz

Am 8. und 9. September 2008 haben sich der IASB und der japanische Standardsetzer (Accounting Standards Board of Japan, ASBJ) in London getroffen, um die Konvergenz zwischen den japanischen Rechnungslegungsgrundsätzen und den IFRS zu beschleunigen. Vertreter des ASBJ stellten die Fortschritte vor, die in Bezug auf die Projekte gemacht worden sind, die im Projektplan vom Dezember 2007 enthalten sind. Allgemein wurde festgehalten, dass der zeitliche Rahmen des Projekts zur Beseitigung wesentlicher Unterschiede zwischen den IFRS und japanischen Rechnungslegungsstandards bis Ende 2008 eingehalten werden kann. Details zur gemeinsamen Sitzung finden Sie in der Presseerklärung des IASB (in englischer Sprache, 52 KB).

 

 

11. September 2008: Präsentationen zur öffentlichen Diskussion vom 5. September 2008

Der DSR hatte alle Mitglieder des DRSC sowie weitere interessierte Personen und Organisationen am 5. September 2008 zu einem Diskussionsforum zu den folgenden Entwürfen eingeladen:  
bullet Standardentwurf hinsichtlich eines verbesserten Rahmenkonzepts: die Zielsetzung der Rechnungslegung und qualitative Merkmale (Phase A)
bullet Diskussionspapier mit vorläufigen Ansichten hinsichtlich eines verbesserten Rahmenkonzepts: die Berichtseinheit (Phase D)
bullet IASCF – Überarbeitung der Satzung
bullet EFRAG – Stärkung des europäischen Beitrags zum internationalen Standardsetzungsprozess – Vorschläge für eine öffentliche Konsultation

 

Die zugehörigen Präsentationen wurden heute auf der Internetseite des DRSC veröffentlicht. Das Protokoll der Diskussion ist für die nächsten Tage angekündigt.

 

 

10. September 2008: Webcast des FASB zur Bewertung zum beizulegenden Zeitwert

Der Rat für internationale Rechnungslegungsstandards für den öffentlichen Sektor (International Public Sector Accounting Standards Board, IPSASB) hat einen Entwurf veröffentlicht, in dem vorgeschlagen wird, den internationalen Rechnungslegungsstandard für den öffentlichen Sektor (International Public Sector Accounting Standard, IPSAS) Nr. 5 Fremdkapitalkosten zu ändern. Wenn der Vorschlag übernommen wird, wird künftig in IPSAS 5 vorgeschrieben, dass alle Unternehmen des öffentlichen Sektors mit einer Ausnahme alle Fremdkapitalkosten als Aufwand erfassen müssen. Es würde nur das Wahlrecht bestehen, Fremdkapitalkosten in Bezug auf Mittel zu aktivieren, die speziell für den Erwerb, die Konstruktion oder das Produzieren eines qualifizierten Vermögenswertes stehen. Der IPSASB erkennt an, dass dies ein Abweichen von IAS 23 (2007) Fremdkapitalkosten darstellt, in dem die Aktivierung sowohl der speziellen als auch der allgemeinen Fremdkapitalkosten in Bezug auf einen qualifizierten Vermögenswert ab 2009 vorgeschrieben wird. Die englischsprachige Presseerklärung des IPSASB enthält eine Verknüpfung zum Herunterladen des Entwurfs. Die Kommentierungsfrist endet am 7. Januar 2009.

 

 

10. September 2008: Webcast des FASB zur Bewertung zum beizulegenden Zeitwert

Der US-amerikanische Standardsetzer FASB bietet am 29. September 2008 um 11:00h amerikanischer Ostküstenzeit (EDT) einen Webcast zur Bewertung zum beizulegenden Zeitwert an. Die Podiumsteilnehmer Leslie Seidman, Jim Kroeker, Don Charles und Tony Sondhi werden aktuelle Fragen in Bezug auf die Anwendung des FASB-Standards 157 Bewertung zum beizulegenden Zeitwert erörtern. Unter der Leitung des fachlichen Direktors Russ Golden vom FASB werden die Teilnehmer häufige Anwendungs- und Umsetzungsfälle bei der Bewertung von Vermögenswerten und Schulden nach SFAS 157 diskutieren. Der IASB hat ein Projekt zur Bewertung zum beizulegenden Zeitwert auf seiner Agenda und hat ein Diskussionspapier auf Grundlage von SFAS 157 veröffentlicht, mit dem Stellungnahmen zu diesem Standard erbeten wurden. Weitere Informationen zum Webcast und zur Anmeldung finden Sie auf der Internetseite des FASB.

 

 

10. September 2008: IDW nimmt Stellung zum IASB-Diskussionspapier zur Berichtseinheit

In einem Schreiben (in englischer Sprache, 86 KB) an den International Accounting Standards Board vom 05. September 2008 äußert sich das Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) zum Diskussionspapier Vorläufige Sichtweisen hinsichtlich eines verbesserten Rahmenkonzepts: die Berichtseinheit des IASB, das am 29. Mai 2008 herausgegeben worden war. In dem Diskussionspapier werden die vorläufigen Ansichten der Boards zum Konzept der Berichtseinheit und damit verbundenen Fragen dargestellt. Obwohl das Konzept der Berichtseinheit bestimmend für einige wichtige Aspekte der Finanzberichterstattung ist, war man im bestehenden Rahmenkonzept des Boards nicht gesondert darauf eingegangen. Im Wesentlichen unterstützt das IDW die im Diskussionspapier dargelegten Ansichten, bietet jedoch einige allgemeine Anmerkungen.

 

 

9. September 2008: AFRAC 2008

Der österreichische Standardsetzer AFRAC (Austrian Financial Reporting and Auditing Committee) lädt am 30. Oktober 2008 zu einer kostenlosen Informationsveranstaltung ein. Der Schwerpunkt der halbtägigen Veranstaltung wird auf der Präsentation ausgewählter AFRAC-Facharbeiten liegen:

 

Aufzählung Bilanzierung von Umweltrückstellungen (Univ.-Prof. Dr. Eva Eberhartinger)
Aufzählung Modernisierung der Rechnungslegung (o. Univ.-Prof. Dr. Christian Nowotny)
Aufzählung Berichtspflicht des Bankprüfers gem § 63 Abs 3 BWG (Dr. David Grünberger)
Aufzählung Bilanzeid der gesetzlichen Vertreter gemäß BörseG (Dr. David Grünberger)

 

Weitere Informationen finden Sie auf der Internetseite des AFRAC.

 

 

9. September 2008: IFRIC-Agendaseiten aktualisiert

Im Nachgang zur Sitzung des International Financial Reporting Interpretations Committees am 4. und 5. September 2008 haben wir die nachfolgenden Agendaseiten aktualisiert, um die dort erfolgten Erörterungen und Entscheidungen wiederzugeben:

 

Aufzählung IAS 27 Konsolidierung – Sachausschüttungen
Aufzählung IAS 18 Erlöserfassung – Kundenbeiträge
Aufzählung IAS 38 – Regulierte Vermögenswerte und Schulden
Aufzählung IFRS 3/IAS 38 – Kundenbezogene immaterielle Vermögenswerte

 

 

7. September 2008: Adopción del valor razonable (Übernahme des beizulegenden Zeitwerts)

Unsere kolumbianischen Kollegen haben die Publikation Adopción del valor razonable – Actualización Desarrollos y observaciones a partir de la adopción amplia del SFAS 157 y del SFAS 159, die spanische Version der US-amerikanischen Veröffentlichung Fair Value Adoption – An Update: Developments and observations from the widespread adoption of SFAS 157 and SFAS 150 veröffentlicht. Zum Download klicken Sie bitte die folgenden Links an:

 

Aufzählung spanische Ausgabe: Adopción del valor razonable (706 KB)
Aufzählung englische Ausgabe: Fair Value Adoption (397 KB)

 

Auf der englischsprachigen IAS PLUS-Seite ist eine Rubrik mit Materialien in spanischer Sprache eingerichtet: Recursos en Español.

 

 

7. September 2008: CEBS veranstaltet Workshop zu Bewertung

Der Ausschuss der europäischen Bankenaufsichtsbehörden (Committee of European Banking Supervisors, CEBS) wird am 23. September 2008 von 14 bis 16.30 Uhr einen offenen Workshop veranstalten, um die Ergebnisse seines Berichts zu Sachverhalten hinsichtlich der Bewertung komplexer und illiquider Finanzinstrumente (in englischer Sprache, 228 KB), der am 18. Juni 2008 veröffentlicht wurde, zu erörtern. Dieser Workshop wird Banken und anderen interessierten Parteien Gelegenheit geben, ihre Sichtweise zu den von CEBS aufgeworfenen Sachverhalten zu unterbreiten und Wege zu erörtern, wie man sie bewältigt. Weitere Informationen erhalten Sie auf der Website von CEBS.

 

 

7. September 2008: Mitschrift von der IFRIC-Sitzung im September 2008

Das International Financial Reporting Interpretations Committee (IFRIC) kam am Donnerstag und Freitag, den 4. und 5. September 2008, in den Büroräumen des IASB in London zu seiner Septembersitzung zusammen. Die Übersetzung der vorläufigen und inoffiziellen Mitschrift der Beobachter von Deloitte finden Sie hier. IFRIC entschied u.a.:

 

Aufzählung eine endgültige Interpretation zu Sachausschüttungen an Eigentümer zu verabschieden und
Aufzählung ein Agendaprojekt zu kundenbezogenen immateriellen Vermögenswerten in sein Arbeitsprogramm aufzunehmen.

 

 

6. September 2008: Accounting Roundup – Ausgabe August 2008

Unsere US-amerikanischen Kollegen von Deloitte & Touche LLP haben die Augustausgabe ihres Accounting Roundup-Newsletters herausgebracht (in englischer Sprache, 380 KB). Die Ausgabe umfasst folgende Themen:

Entwicklungen beim FASB

Aufzählung FASB gibt Leitlinien zu Stiftungsvermögen heraus
Aufzählung FASB gibt überarbeiteten Entwurf zum Ergebnis je Aktie heraus
Aufzählung FASB aktualisiert Kodifikation um Sachverhalte zu Unternehmenszusammenschlüssen

 

Entwicklungen bei der Securities and Exchange Commission (SEC)
Aufzählung SEC genehmigt Änderungen an den Regelungen für ausländische Emittenten
Aufzählung SEC genehmigt die neuen Regelungen des PCAOB hinsichtlich Unabhängigkeit und Ethik
Aufzählung SEC gibt Leitlinien für die Verwendung von Unternehmenswebseiten heraus
Aufzählung SEC schlägt einen Fahrplan für die Anwendung der IFRS vor
Aufzählung SEC kündigt Nachfolgelösung für EDGAR an
Aufzählung SEC hält vierte Gesprächsrunde zu IFRS ab

 

Entwicklungen beim GASB

Aufzählung GASB schlägt Leitlinien zur freiwilligen Berichterstattung über die Bemühungen und Zielerreichung von Dienstleistungen vor

 

Internationale Entwicklungen

Aufzählung IASB gibt vorgeschlagene Änderungen an IAS 33 Ergebnis je Aktie heraus
Aufzählung IASB gibt vorgeschlagene Änderungen an acht IFRS heraus

 

Frühere Ausgaben von Accounting Roundup finden Sie hier.

 

 

6. September 2008: Tagesordnung für die Boardsitzung im September

Der International Accounting Standards Board kommt von Dienstag, den 16. September bis Freitag, den 19. September 2008 zu seiner monatlichen Sitzung in seinen Londoner Büroräumen, 30 Cannon Street, zusammen. Die Sitzung ist öffentlich und wird über das Internet per Webcast übertragen. Nachfolgend geben wir die vorläufige Tagesordnung für die Sitzung wieder.

16. bis 19. September 2008, London

 

Dienstag, 16. September 2008

Aufzählung Finanzmarktkrise – Vorgeschlagene Änderungen an den Angabeerfordernissen
Erörterung vorgeschlagener Verbesserungen bei den Angabeerfordernissen in Bezug auf das Liquiditätsrisiko, die Bewertung zum beizulegenden Zeitwert und außerbilanzielle Vehikel
Aufzählung Änderung von IFRS 2 – Aktienbasierte Vergütungen, die im Konzern durch Barausgleich erfüllt werden
Aufzählung IFRIC: Stand der Arbeiten
Aufzählung Jährliche Verbesserungen an den IFRS ─ 2009: IFRIC 13 – Bestimmung des beizulegenden Zeitwerts von Treuepunkten
Aufzählung Änderung von IFRS 1 – Übergangssachverhalte, die Rechtskreise betreffen, die vermutlich in den nächsten Jahren IFRS einführen werden
Aufzählung Erlöserfassung – Erfüllungsverpflichtungen

Mittwoch, 17. September 2008 (nur vormittags)

Aufzählung IFRS für nicht börsennotierte Unternehmen (vormals IFRS für KMU)
Aufzählung Eigen- und Fremdkapital – Lehreinheit der europäischen Vereinigung der Genossenschaftsbanken

Donnerstag, 18. September 2008

Aufzählung IFRS 2 Anteilsbasierte Vergütung – Vorschlag einer allgemeinen Überarbeitung von IFRS 2
Aufzählung Leitlinien zur Bewertung zum beizulegenden Zeitwert
Aufzählung Angaben zu nahe stehenden Unternehmen und Personen – Staatlich kontrollierte Unternehmen und die Definition eines nahe stehenden Unternehmens oder einer nahe stehenden Person
Aufzählung Versicherungsverträge – Phase II

 

 

Freitag, 19. September 2008

Aufzählung Restanten der Sitzung – Mögliche weitere Erörterung von Sachverhalten, die während der Woche bereits erörtert wurden
Aufzählung Rohstoffindustrien
Aufzählung Expertenpanel zur Bewertung von Finanzinstrumenten in Märkten, die inaktiv geworden sind – Aktuelles
Aufzählung IFRS für nicht börsennotierte Unternehmen (vormals IFRS für KMU)

 

 

5. September 2008: Stellungnahme des DSR zur CESR-Verlautbarung zum beizulegenden Zeitwert

Der Deutsche Standardisierungsrat (DSR) hat seine Stellungnahme (in englischer Sprache, 53 KB) zur Verlautbarung Die Bewertung zum beizulegenden Zeitwert und verwandte Angaben zu Finanzinstrumenten in illiquiden Märkten (Fair Value Measurement and Related Disclosures of Financial Instruments in illiquid Markets) verabschiedet. Diese Verlautbarung wurde im Juli vom Ausschuss der europäischen Wertpapierregulierungsbehörden (Committee of European Securities Regulators, CESR) zur Stellungnahme veröffentlicht.

 

 

5. September 2008: Finanzinstrumente mit Eigenschaften von Eigenkapital

Deloitte hat seine Stellungnahme zum Diskussionspapier des IASB mit dem Titel Finanzinstrumente mit Eigenschaften von Eigenkapital eingereicht (in englischer Sprache, 277 KB). Wir stehen ganz eindeutig hinter der Entwicklung eines Standards, in dem die Abgrenzung von Eigen- und Fremdkapital behandelt wird. Auch wenn wir keinen der drei Ansätze unterstützen, die im Diskussionspapier dargestellt werden, sind wir der Ansicht, dass der sog. Basic Ownership Approach einen geeigneten Startpunkt darstellt. Nachfolgend geben wir einen Ausschnitt aus der Stellungnahme wieder. Zurückliegende Stellungnahmen finden Sie hier.
Aufgrund der Verbreitung dieser Sachverhalte ermuntern wir den IASB nachdrücklich, gemeinsam mit dem FASB einen neuen Ansatz zur Klassifizierung zu entwickeln. Angesichts des hohen Maßes an Abhängigkeiten zwischen diesem Projekt und den gemeinsamen Projekten zur Darstellung des Abschlusses und zum Rahmenkonzept empfehlen wir eine enge Abstimmung mit diesen Projekten. Da die Einstufung und Bewertung bestimmter Instrumente nach dem Basic Ownership Approach zu einer wesentlichen Änderung – und der Darstellung von größeren Schwankungen – in Bilanz und GuV führen würde, sollten zudem die Auswirkungen dieser Änderungen auf die aufsichtsrechtlichen Vorschriften weiter untersucht werden, v.a. wenn diese weltweit Geltung besitzen.

Obgleich jeder der drei im Diskussionspapier vorgestellten Klassifizierungsansätze einige der Probleme, die in den heutigen Bilanzierungsvorschriften bestehen, angeht, unterstützen wir keinen der Ansätze in ihrer derzeitigen Ausprägung. Wie wir im Anhang zu dieser Stellungnahme eingehender ausführen, sind wir der Ansicht, dass jeder Ansatz derzeit mit einer Reihe fundamentaler konzeptioneller und praktischer Schwächen behaftet ist, die angegangen werden müssen, bevor ein Ansatz ein effektives Klassifizierungsprinzip darstellen kann.

Auch wenn der Basic Ownership Approach in seiner derzeitigen Form gewisse fundamentale Schwächen aufweist, sind wir der Ansicht, dass dieser Ansatz – sofern sachgerecht geändert – einen geeigneten Startpunkt für ein Projekt darstellt, IAS 32 zu verbessern und zu vereinfachen. Im Anhang schlagen wir bestimmte Änderungen am Basic Ownership Approach vor, von denen wir glauben, dass sie erforderlich sind, um ein effektives konzeptionelles Klassifikationsprinzip zu schaffen und den Basic Ownership Approach praxistauglich und nützlich für die Nutzer von Abschlüssen zu machen.

 

 

4. September 2008: Analyse der Stellungnahmen zum Diskussionspapier zu Eigen- und Fremdkapital

Der Deutsche Standardisierungsrat (DSR) hat auf seiner 123. Sitzung die Stellungnahmen diskutiert, die zu dem im Januar 2008 veröffentlichten PAAinE-Diskussionspapier zur Abgrenzung zwischen Eigen- und Fremdkapital eingegangen sind. Die Stellungnahmen drückten mehrheitlich eine Zustimmung sowohl zu der Analyse im Diskussionspapier als auch zu dem auf der Grundlage dieser Analyse entwickelten Loss-Absorption-Ansatz aus. Eine Analyse der Stellungnahmen ist hier abrufbar (in englischer Sprache, 129 KB). Der DSR  hat diese Analyse auch dem International Accounting Standards Board (IASB) als Nachtrag zu der Stellungnahme des DSR vom Mai 2008 übermittelt (in englischer Sprache, 186 KB). Der Nachtrag ist hier abrufbar (in englischer Sprache, 185 KB).

 

 

4. September 2008: Die deutsche Fassung der Single Market News ist on-line

Die Generaldirektion Binnenmarkt und Dienstleistungen der Europäischen Kommission hat auf ihrer Internetseite nun die deutschsprachige Übersetzung der Ausgabe für das zweite Quartal 2008 der Single Market News (Inhaltsverzeichnis mit Verknüpfungen auf einzelne Beiträge) eingestellt. Von Interesse für IAS PLUS-Leser mag vor allem das Spezialdossier sein: EU handelt, um den internationalen Turbulenzen auf den Finanzmärkten zu trotzen.

 

 

4. September 2008: IASB trifft sich mit den Standardsetzern der Welt

Der International Accounting Standards Board (IASB) wird am Donnerstag, den 11. September 2008 und Freitag, den 12. September 2008 im Renaissance Chancery Court Hotel in London sein jährliches Treffen mit den Standardsetzern der Welt veranstalten. Die Sitzung steht Beobachtern offen, wird aber nicht im Internet übertragen. Sie wird an beiden Tagen von IASB-Mitglied Warren McGregor geleitet. Nachfolgend geben wir die vorläufige Tagesordnung für die Sitzung wieder.

11. bis 12. September 2008, London

 

Donnerstag, 11. September 2008 (9:30 bis 17:30)

Aufzählung 9:30 Begrüßung, Sir David Tweedie, Vorsitzender des IASB
Aufzählung 10:00 Konsolidierung
Aufzählung 13:30 IFRS-Implementierung
Aufzählung 16:30 Aktueller Stand der Implementierung: IFRIC und jährlicher Verbesserungsprozess

 

Freitag, 23. Juli 2008 (9:00 bis 16:00)

Aufzählung 9:00 Arbeitsplan des IASB und Prioritäten
Aufzählung 10:00 Implementierung des [vorgeschlagenen] IFRS für nicht börsennotierte Unternehmen: Südafrikanische Erfahrungen
Aufzählung 11:15 Angebot 1 – IFRS für nicht börsennotierte Unternehmen
Aufzählung 11:15 Angebot 2 – Projektsitzungen: Wahl zwischen den folgenden Themen
Aufzählung Eigen- und Fremdkapital
Aufzählung Reduzierung der Komplexität in der Berichterstattung über Finanzinstrumente
Aufzählung Darstellung von Finanzinstrumenten
Aufzählung Erlöserfassung
Aufzählung 14:00 Angebot 1 – IFRS: Fachlicher aktueller Stand und Fragen und Antworten
Aufzählung 14:00 Angebot 2 – Projektsitzungen: Wahl zwischen den folgenden Themen
Aufzählung Eigen- und Fremdkapital
Aufzählung Reduzierung der Komplexität in der Berichterstattung über Finanzinstrumente
Aufzählung Darstellung von Finanzinstrumenten
Aufzählung Erlöserfassung
Aufzählung Abschließende Bemerkungen

 

 

4. September 2008: Japanische Wirtschaftsprüfer unterstützen IFRS für börsennotierte Unternehmen

Das japanische Institut der Wirtschaftsprüfer (Japanese Institute of Certified Public Accountants, JICPA) hat verkündet, dass es den Vorschlag unterstützt, dass es börsennotierte Unternehmen in Japan gestattet sein soll, die International Financial Reporting Standards (IFRS) anzuwenden. Dies stellt eine bedeutende Änderung der Haltung des JICPA dar, das sich vorher dafür ausgesprochen hatte, für börsennotierte Unternehmen die japanischen Rechnungslegungsstandards beizubehalten und diese dann mit den IFRS zu konvergieren. Das JICPA ließ verlauten, dass der Vorschlag der SEC, IFRS für öffentlich rechenschaftspflichtige Unternehmen in den USA schrittweise einzuführen, diesen Stimmungswechsel ausgelöst hat. Die neue Haltung des JICPA kann einer japanischsprachigen Presseerklärung auf der Internetseite des JICPA entnommen werden. In englischer Sprache steht diese Verlautbarung noch nicht zur Verfügung.

 

 

3. September 2008: Spanische Übersetzung der IFRS-Umfrage von Deloitte USA

Unsere kolumbianischen Kollegen haben Encuesta IFRS 2008: ¿Dónde nos encontramos hoy? veröffentlicht, eine spanische Übersetzung von 2008 IFRS Survey – Where Are We Today?, zuerst im Mai 2008 veröffentlicht von unseren amerikanischen Kollegen. Dieser Bericht erörtert die Ergebnisse einer Umfrage, bei der rund 200 führende Rechnungsleger von US-amerikanischen Unternehmen von Deloitte zu IFRS befragt wurden. Hauptziel der Umfrage lag darin, den Grad zu eruieren, zu dem US-amerikanischen Unternehmen über IFRS auf dem Laufenden sind und Interesse an dem Thema haben. Ein interessantes Ergebnisse war, dass 30% der Befragten angaben, dass sie, wenn sie jetzt vor die Entscheidung gestellt wären, eine Einführung von IFRS in Erwägung ziehen würden.

 

Aufzählung Encuesta IFRS 2008: ¿Dónde nos encontramos hoy? (in spanischer Sprache, 1.260 KB)
Aufzählung 2008 IFRS Survey – Where Are We Today? (in englischer Sprache, 850 KB)

 

 

3. September 2008: Auslaufende Kommentierungsfristen bei EFRAG

Im September 2008 laufen eine Reihe von Kommentierungsfristen bei der europäischen Beratungsgruppe für Rechnungslegung (European Financial Reporting Advisory Group, EFRAG) aus. Es handelt sich um Entwürfe von Stellungnahmen an den IASB, Entwürfe von Übernahmeempfehlungen und Diskussionspapiere. Die nachfolgende Tabelle bietet einen Überblick über Dokumente und Fristen sowie Verknüpfungen auf entsprechende Projektseiten von EFRAG und IAS PLUS.
Dokument Ende der Kommentierungsfrist EFRAG-Projektseite IAS PLUS-Seite
Entwurf einer Stellungnahme an den IASB: Finanzinstrumenten mit Eigenschaften von Eigenkapital 5. September 2008 Liabilities and Equity Accounting Eigen- und Fremdkapital
Entwurf einer Stellungnahme an den IASB: Reduzierung der Komplexität der Berichterstattung über Finanzinstrumente 18. September 2008 Financial Instruments Accounting Finanzinstrumente: Umfassendes Projekt
Entwurf einer Übernahmeempfehlung: IFRS 3 Unternehmenszusammenschlüsse 19. September 2008 IFRS 3 - Business Combinations Phase II IFRS 3 Unternehmenszusammenschlüsse (2008)
Entwurf einer Übernahmeempfehlung: IFRIC 15 Vereinbarungen über die Errichtung von Immobilien 22. September 2008 IFRIC - Real Estate Sales IFRIC 15 Vereinbarungen über die Errichtung von Immobilien
Diskussionspapier zur Stärkung von EFRAG 22. September 2008 EFRAG enhancement

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Entwurf einer Stellungnahme an den IASB: Vorläufige Ansichten zu Änderungen an IAS 19 Leistungen an Arbeitnehmer 24. September 2008 IAS 19 Amendments - Employee Benefits - Short term improvements Leistungen nach Beendigung des Arbeitsverhältnisses einschließlich Pensionen
Entwurf einer Stellungnahme an den IASB: Ein verbessertes Rahmenkonzept für die Finanzberichterstattung: Zielsetzung der Finanzberichterstattung und qualitative Merkmale und Beschränkungen 26. September 2008 Conceptual Framework - Phase A Objectives and qualitative characteristics Rahmenkonzept Phase A: Zielsetzung und qualitative Anforderungen
Entwurf einer Stellungnahme an den IASB: Vorläufige Ansichten zum Konzept der Berichtseinheit 26. September 2008 Conceptual Framework - Phase D Reporting entity Rahmenkonzept Phase D: Berichtseinheit

 

 

2. September 2008: Fünf neue IFRS-Publikationen in spanischer Sprache

Unsere kolumbianischen Kollegen haben die folgenden fünf IFRS-Publikationen in spanischer Sprache veröffentlicht:
Aufzählung Boletín IAS Plus Agosto 2008 Mejoramientos Anuales para el 2008 (IAS Plus-Newsletter zu den jährlichen Verbesserungen, 161 KB)
Aufzählung Boletín IAS Plus Agosto 2008 El Denominador Común (IAS Plus-Newsletter zum Ergebnis je Aktie, 141 KB)
Aufzählung Por qué usted necesita saber acerca de XBRL (Warum Sie über IFRS Bescheid wissen müssen, 375 KB)
Aufzählung Planeación para la adopción de los IFRS ('Planning for IFRS Adoption' von Deloitte USA, 404 KB; das englische Original finden Sie hier)
Aufzählung Boletín de presentación de reportes en los Estados Unidos para compañías que no tienen sede en los Estados Unidos (GIOs-Newsletter vom Juni/Juli 2008, 362 KB)

Auf der englischsprachigen IAS PLUS-Seite ist eine Rubrik mit Materialien in spanischer Sprache eingerichtet: Recursos en Español.

 

 

1. September 2008: Sechs Kommentierungsfristen enden im September

Wir erinnern unsere Leser daran, dass im September 2008 die Kommentierungsfristen von vier IASB-Diskussionspapieren, einem IASB-Entwurf und der Vorschläge der IASCF zur Überarbeitung der Satzung enden. Nähere Informationen finden Sie in der nachfolgenden Tabelle.
Dokument Ende der Kommentierungsfrist
Diskussionspapier: Finanzinstrumenten mit Eigenschaften von Eigenkapital 5. September 2008
Diskussionspapier: Reduzierung der Komplexität der Berichterstattung über Finanzinstrumente 19. September 2008
Überarbeitung der Satzung: Öffentliche Rechenschaftspflicht und Zusammensetzung des IASB – Änderungsvorschläge 20. September 2008
Diskussionspapier: Vorläufige Ansichten zu Änderungen an IAS 19 Leistungen an Arbeitnehmer 26. September 2008
Entwurf: Ein verbessertes Rahmenkonzept für die Finanzberichterstattung: Zielsetzung der Finanzberichterstattung und qualitative Merkmale und Beschränkungen 29. September 2008
Diskussionspapier: Vorläufige Ansichten zum Konzept der Berichtseinheit 29. September 2008

 

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