Startseite   Archiv   Standards   Interpretationen   Agenda   Newsletter   Publikationen   Rechtskreise   Links   Sitemap   Suche   Drucken

 

IFRS-Nachrichten – März 2008

Klicken Sie hier für die Nachrichten vom Monat:

Aufzählung 2012Jan Feb Mar Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
Aufzählung 2011Jan Feb Mar Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
Aufzählung 2010Jan Feb Mar Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
Aufzählung 2009Jan Feb Mar Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
Aufzählung 2008Jan Feb Mar Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
Aufzählung 2007Jan Feb Mar Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
Aufzählung 2006Jan Feb Mar Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
Aufzählung 2005Jan Feb Mar Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
Aufzählung 2004Sep Okt Nov Dez

31. März 2008: Bleiben Sie on-line am Ball – Neueste Informationen zu IFRS und UK-GAAP

Das IFRS Centre of Excellence von Deloitte in London sendet eine Serie von einstündigen, internetbasierten Informationssendungen zum neuesten Stand der Rechnungslegung mit dem Titel Stay Tuned Online IFRS and UK GAAP Update. Diese sollen an Finanzinformationen interessierten Gruppen helfen, bei IFRS und anderen Rechnungslegungssachverhalten auf dem neuesten Informationsstand zu bleiben. Jede Sendung dauert nicht länger als eine Stunde. Die Sitzungen werden dreimal im Jahr abgehalten – jeweils Ende März, Juli und November. Wir beabsichtigen, die Aufzeichnung jeder dieser Sitzungen auf IAS Plus über einen Zeitraum von mindesten vier Monaten nach Ausstrahlungsdatum zur Verfügung zu stellen. Die zweite Sendung dieser Reihe wurde am Donnerstag, den 27. März 2008 ausgestrahlt.

 

In der Ausgabe vom 27. März 2008 von Stay Tuned Online IFRS and UK GAAP Update wurden unter anderem die folgenden Themen besprochen:

 

Aufzählung die neue Fassung von IFRS 3 Unternehmenszusammenschlüsse und die Änderungen an IAS 27 Konzern- und separate Einzelabschlüsse nach IFRS,
Aufzählung die Änderungen an IFRS 2 Anteilsbasierte Vergütung,
Aufzählung die Änderungen an IAS 32 hinsichtlich kündbarer Finanzinstrumente und bei Kündigung entstehender Verpflichtungen,
Aufzählung die Deloitte-Studie zur Zwischenberichterstattung nach den Angabe- und Transparenzrichtlinien und IAS 34: Nur die halbe Geschichte (Half a Story).

 

Zu der Aufzeichnung der Sendung gelangen Sie hier. Es ist eine permanente Verknüpfung auf die Sendungen auf der englischsprachigen Seite von IAS Plus eingerichtet.

 

 

31. März 2008: Aus dem Financial Director„Sterne sehen, Streifen ändern“

„Früher war es für die amerikanischen Behörden ein Gräuel, jetzt können US-amerikanische Unternehmen davon ausgehen, dass sie IFRS anwenden dürfen. So werden IFRS wirklich ein weltweit gültiger Satz von Standards." So lautet der Untertitel zu einem Artikel, der in der Ausgabe vom 26. März 2008 im britischen Financial Director erschien. Im Artikel werden eine Reihe von Sachverhalten rund um die Anwendung von IFRS durch US-amerikanische Unternehmen erörtert. Folgen Sie dieser Verknüpfung auf den Artikel auf der Internetseite des Financial Director. Isobel Sharp, Partnerin bei Deloitte Großbritannien und Präsidentin des Instituts der Wirtschaftsprüfer von Schottland, wird darin zitiert:

 

Einer der schwierigsten Punkte des britischen Übergangs auf IFRS war, dass viele internationale Standards in den Jahren zwischen 2001 und 2005 verbessert wurden. Bis zu einem relativ späten Zeitpunkt innerhalb des Prozesses gab es keinen etablierten Satz von Standards. Erschwert wurde die Situation durch die Länge der Zeit, die Europa brauchte, um die verbesserten IFRS zu übernehmen. In dieser Situation umzustellen war in etwa so, als ob man versuche, auf bewegliche Ziele zu schießen. Aber jetzt sind die Bemühungen des IASB nicht länger mit Schrotflintenschüssen in die generelle Richtung vieler Standards gleichzeitig zu vergleichen, jetzt werden ganz bestimmte Schlüsselbereiche wie Leasinggeschäfte oder Eigen- und Fremdkapital quasi wie mit einem Zielfernrohr ganz gezielt angegangen. Daher wird es hoffentlich für zukünftige Umsteller auf IFRS leichter sein, das Ziel anzuvisieren...

 

Wir müssen von der Denkweise Abstand gewinnen, dass die Anwendung von IFRS bedeutet, dass es nur einen Weg geben kann, Dinge zu tun, und dass jegliche Abweichung gleichbedeutend mit einem Versagen des Systems sei. US-amerikanische Ersteller und Prüfer sind daran gewöhnt, tausende Seiten von begleitenden Leitlinien zu haben, viele davon auf branchenspezifischer Basis erstellt. Es liegt an Großbritannien und anderen, dafür zu sorgen, dass sich nicht übermäßig viele Regeln einschleichen, aber Abweichungen in vernünftigem Rahmen sollten einfach hingenommen werden.

 

 

28. März 2008: Verordnung der Eidgenössischen Revisionsaufsichtsbehörde

Mit Datum vom 26. März 2008 ist die Aufsichtsverordnung der Revisionsaufsichtsbehörde (ASV-RAB) in der Amtlichen Sammlung des Bundesrechts erschienen. Diese gilt für Revisionsunternehmen (Prüfungsgesellschaften), die Revisionsdienstleistungen für Publikumsgesellschaften (Aktiengesellschaften) erbringen und unter der Aufsicht der RAB stehen, sowie für Revisionsunternehmen, die sich freiwillig der Aufsicht durch die RAB unterstellt haben. Bezüglich der anzuwendenden Prüfungsstandards heißt es in der Verordnung:

 

Art. 2 Schweizer Prüfungsstandards

Jahres- und Konzernrechnungen, die nach den Bestimmungen des Obligationenrechts (OR) oder nach den Fachempfehlungen zur Rechnungslegung der Stiftung für Fachempfehlungen zur Rechnungslegung (Swiss GAAP FER) erstellt wurden, müssen in Übereinstimmung mit den von der Aufsichtsbehörde anerkannten Prüfungsstandards der Schweizer Treuhandkammer (Schweizer Prüfungsstandards) geprüft werden.

 

Art. 3 Ausländische Prüfungsstandards

1 Jahres- und Konzernrechnungen, die nach ausländischen Rechnungslegungsstandards erstellt wurden, müssen in Übereinstimmung mit den von der Aufsichtsbehörde anerkannten Prüfungsstandards des International Auditing and Assurance Standards Board (IAASB) geprüft werden.

2 Die Aufsichtsbehörde kann weitere gleichwertige Prüfungsstandards anerkennen.

3 Jahres- und Konzernrechnungen von Gesellschaften mit Sitz in der Schweiz, die nach ausländischen Rechnungslegungsstandards erstellt und nach ausländischen Prüfungsstandards geprüft wurden, müssen zusätzlich nach den Schweizer Prüfungsstandards geprüft werden.

 

Die Verordnung (477 KB) tritt per 1. April 2008 in Kraft.

 

 

28. März 2008: 14. Öffentliche Sitzung des DSR

Im Auftrag der Präsidentin des Deutschen Standardisierungsrates (DSR) sind alle interessierten Personen zur 14. Öffentlichen Sitzung des DSR für Montag, den 05. Mai 2007, 13.00 Uhr (ca. ½ Std.), in die Geschäftsstelle des DRSC e. V. Zimmerstr. 30, 10969 Berlin, eingeladen (Anmeldung unter bahrmann@drsc.de). Personen, die sich nicht spätestens bis Montag, den 28. April 2008 anmelden, können nur zugelassen werden, wenn das Platzangebot ausreicht.  

Es ist die folgende Tagesordnung vorgesehen:

  1. Genehmigung der Tagesordnung
  2. Feststellung der Voraussetzung für TOP 3
  3. Verabschiedung DRS 16 Zwischenberichterstattung
    1. Erörterung der wesentlichen Einwendungen zu E-DRS 21
    2. Beschlussfassung.

 

 

28. März 2008: Neuer Global Offerings Services-Newsletter erschienen

Auf IAS Plus.com haben wir die Ausgabe März 2008 des Global Offerings Services (GOS)-Newsletters zum Download bereitgestellt (in englischer Sprache, 288 KB). Global Offerings Services ist ein internationales Team von Deloitte-Praxisexperten, die nicht-amerikanischen Unternehmen und nicht-amerikanischen Beratungsteams bei der Anwendung US-amerikanischer und internationaler Rechnungslegungsstandards (d.h. US GAAP und IFRS) und bei der Befolgung der SEC-Berichtsanforderungen behilflich sind. Der GOS-Newsletter ist eine Aktualisierung der relevanten Rechnungslegungsvorschriften, aufsichtsrechtlicher und anderer Themen, Webcasts und Publikationen mit Links zu den Quellen. Frühere Ausgaben des GOS-Newsletters finden Sie hier (in englischer Sprache).

 

 

27. März 2008: Diskussionspapier zu Leistungen an Arbeitnehmer

Der IASB hat ein Diskussionspapier zu Vorläufigen Ansichten zu Änderungen an IAS 19 Leistungen an Arbeitnehmer zu öffentlicher Stellungnahme herausgegeben. Das Diskussionspapier stellt einen ersten Schritt in einem umfassenden Projekt zur Bilanzierung von Leistungen nach Beendigung des Arbeitsverhältnisses dar. Dieser Schritt ist im Umfang auf die folgenden Sachverhalte beschränkt:

 

Aufzählung Aufschiebung der Erfassung einiger Gewinne und Verluste aus leistungsorientierten Plänen (derzeit werden in IAS 19 verschiedene Möglichkeiten für die Aufschiebung der Erfassung zugelassen),
Aufzählung Darstellung von leistungsorientierten Schulden,
Aufzählung Bilanzierung von Zusagen, die auf Beiträgen und einer zugesagten Rendite basieren,
Aufzählung Bilanzierung von Leistungszusagen mit einem „das höhere von"-Wahlrecht

 

Das Diskussionspapier widmet sich daher einer Verbesserung von IAS 19. Auf längere Sicht beabsichtigt der IASB, gemeinsam mit dem US-amerikanischen Standardsetzer FASB einen gemeinsamen Standard zu Leistungszusagen nach Beendigung des Arbeitsverhältnisses zu entwickeln. Weil der Abschluss eines solchen Projekts mehrere Jahre in Anspruch nehmen wird, kam der Board zu dem Schluss, dass kurzfristige Verbesserungen notwendig seien, um den Adressaten bessere Informationen zu Verpflichtungen nach Beendigung des Arbeitsverhältnisses zur Verfügung zu stellen. Der Board beabsichtigt, die Stellungnahmen zu diesem Papier auszuwerten, seine vorläufigen Ansichten zu überarbeiten oder zu bestätigen und dann einen Entwurf von Änderungen an IAS 19 zu entwickeln, der wieder zu öffentlicher Stellungnahme herausgegeben werden wird.

 

Die vorläufigen Ansichten des Boards schließen die folgenden ein:
Aufzählung Erfassung aller Veränderungen in der Bewertung des Planvermögens und der Verpflichtungen nach Beendigung des Arbeitsverhältnisses im Abschluss der Periode, in der sie auftreten. Das bedeutet unter anderem den Wegfall der Möglichkeit einer aufgeschobenen Erfassung von Gewinnen und Verlusten in leistungsorientierten Plänen.
Aufzählung Klassifizierung von Leistungszusagen in die Kategorien leistungsorientierte Zusagen und beitragsbasierte Zusagen.
Aufzählung Bewertung von beitragsbasierten Zusagen (die Cash-Balance-Pläne einschließen) wie folgt:
Die Bewertung der Schuld eines Unternehmens aus einer beitragsbasierten Zusage sollte aus der gegenwärtigen besten Schätzung, erwartungsfreien wahrscheinlichkeitsgewichteten Beträgen und beobachtbaren Marktwerten bestehen, wenn diese zur Verfügung stehen. Darüber hinaus sollte das Unternehmen von der Annahme ausgehen, dass sich die Leistungszusage nicht verändert. Der IASB ist der Meinung, dass das Bewertungsattribut beizulegender Zeitwert unter der Annahme, dass sich die Leistungszusage nicht verändert diesen Ansatz am besten ausdrückt.
Aufzählung Erfassung verfallbaren nachzuverrechnenden Dienstzeitaufwands in der Periode einer Planänderung.
Aufzählung Erfassung von sowohl verfallbaren als auch unverfallbaren beitragsbasierten Leistungszusagen als Schuld.
Aufzählung Zuweisung der im Rahmen einer beitragsbasierten Zusage erdienten Leistungen auf Dienstzeitperioden nach der Planformel.

 

Der Board äußert keine vorläufige Ansicht zur Darstellung der Komponenten von Aufwendungen aus Leistungen nach Beendigung des Arbeitsverhältnisses im vollständigen Einkommen (innerhalb oder außerhalb der Gewinne und Verluste). Vielmehr werden verschiedene Möglichkeiten erörtert und Stellungnahmen erbeten.

 

Das Diskussionspapier ist wie folgt aufgebaut:
Aufzählung Zusammenfassung der vorläufigen Ansichten
Aufzählung Einladung zur Stellungnahme
Aufzählung Kapitel 1: Einleitung
Aufzählung Kapitel 2: Aufgeschobene Erfassung von Änderungen in der Schuld für leistungsorientierte Zusagen
Aufzählung Kapitel 3: Ansätze für die Darstellung von leistungsorientierten Zusagen
Aufzählung Kapitel 4: Einführung in beitragsbasierte Zusagen
Aufzählung Kapitel 5: Definitionen
Aufzählung Kapitel 6: Fragen der Erfassung in Bezug auf beitragsbasierte Zusagen
Aufzählung Kapitel 7: Bewertung von beitragsbasierten Zusagen – Kernsachverhalte
Aufzählung Kapitel 8: Bewertung von Leistungen nach der Ansammelphase
Aufzählung Kapitel 9: Aufgliederung, Darstellung und Angaben von beitragsbasierten Zusagen
Aufzählung Kapitel 10: Leistungszusagen mit einem „das höhere von"-Wahlrecht
Aufzählung Anhang A: Klassifizierung von Leistungszusagen
Aufzählung Anhang B: Vergleich einer Zusage mit einer festgelegten Rendite von 0% und einer Zusage auf Basis eines Karrieredurchschnitts
Aufzählung Anhang C: Vergleich der vorläufigen Ansichten des Boards zu beitragsbasierten Zusagen mit den bestehenden Anforderungen in IAS 19

 

Das Diskussionspapier wird vom IASB herausgegeben. Der US-amerikanische Standardsetzer FASB erwägt jedoch ebenfalls, das Papier zur Stellungnahme durch seine Anwender zu veröffentlichen. Derzeit ist das Diskussionspapier nur für Abonnenten der eIFRS auf der Internetseite des IASB zugänglich. Öffentlich zugänglich wird es am dem 7. April 2008 sein. Die Kommentierungsfrist endet am 26. September 2008. Laden Sie sich die Pressemitteilung des IASB herunter (in englischer Sprache, 54 KB). Das Ziel des IASB ist es, bis 2011 einen überarbeiteten IAS 19 herauszugeben.

 

 

27. März 2008: Tagesordnung für die Sitzung der Arbeitsgruppe zu KMU

Die Arbeitsgruppe des IASB zu kleinen und mittelgroßen Unternehmen wird am Donnerstag und Freitag, den 10. und 11. April 2008 im The Grange Holborn Hotel (Orion Suite), 50 - 60 Southampton Row, London WC1B 4AR zu einer Sitzung zusammenkommen. Die Tagesordnung für diese Sitzung finden Sie nachfolgend. Weitere Informationen über dieses Projekt finden sie auf unserer Projektseite zu KMU.

 

Tagesordnung – Sitzung der IASB-Arbeitsgruppe zu KMU

 

Donnerstag, 10. April, 9:00h-17:30h

 
Aufzählung Einführende Bemerkungen
Aufzählung Vorstellung neuer Mitglieder der Arbeitsgruppe
Aufzählung Kurzer Überblick über die Ereignisse seit der letzten Sitzung der Arbeitsgruppe
Aufzählung Zielsetzung dieser Sitzung der Arbeitsgruppe
Aufzählung Erörterung von Sachverhalten, die in den Stellungnahmen aufgebracht wurden oder in den Feldversuchen zu Tage traten (ausschließlich des Bedarfs an zusätzlichen Leitlinien und Angaben)

 

Freitag, 11. April, 9:00h-16:00h

 

Aufzählung Fortsetzung der Erörterung des vorigen Tages (wenn notwendig)
Aufzählung Angemessenheit der Leitlinien
Aufzählung Angaben
Aufzählung Übungsmaterialien der IASC-Stiftung zum IFRS für KMU

 

 

 

26. März 2008: Neuer Deloitte-Ratgeber zu IFRS 5

Unsere Kollegen vom IFRS Global Office von Deloitte haben einen Ratgeber zu IFRS 5 Zur Veräußerung gehaltenen langfristige Vermögenswerte und aufgegebene Geschäftsbereiche (Guide to IFRS 5 Assets Held for Sale and Discontinued Operations, 76 Seiten in englischer Sprache, Stand März 2008, 813 KB). Seit IFRS 5 im Jahr 2004 herausgegeben wurde, haben sich verschiedene Fragen bezüglich der praktischen Anwendung ergeben – insbesondere da die Leitlinien im Standard nicht immer eindeutig hinsichtlich der Fragen sind, wie bestimmte Geschäftsvorfälle bilanziert werden sollen und wie die Bestimmungen in IFRS 5 mit denen in anderen Standards interagieren. Dieser Ratgeber stellt detaillierte Zusammenfassungen und Erläuterungen der Bestimmungen in IFRS 5 zur Verfügung. Darüber hinaus bietet er zusätzliche Leitlinien und Beispiele, die auf der Erfahrung von Deloitte mit dem Standard basieren. Der Ratgeber fasst die neuesten Erkenntnisse zu IFRS und die aktuelle Literatur zusammen – einschließlich der zu Sachverhalten wie Teilveräußerungen von Tochterunternehmen und die Auswirkung von Angabeerfordernisse anderer Standards. In den Anhängen finden sich ein Vergleich mit den US-amerikanischen Rechnungslegungsgrundsätzen und eine Darstellungs- und Angabencheckliste zu IFRS 5. Sehen Sie auch weitere englischsprachige und deutschsprachige Publikationen von Deloitte.

 

 

25. März 2008: IFAC-Handbuch zu Prüfung, Beratung und ethischen Grundsätzen 2008

Der internationale Wirtschaftsprüferverband (International Federation of Accountants, IFAC) hat das Handbuch der internationalen Vorschriften zu Prüfung, Beratung und ethischen Grundsätzen für das Jahr 2008 (2008 Handbook of International Auditing, Assurance, and Ethics Pronouncements) herausgegeben. Das Handbuch kann im PDF-Format kostenfrei von der IFAC-Website heruntergeladen, die Druckfassung für US$ 150 käuflich erworben werden. Das Handbuch enthält alle Verlautbarungen zu Prüfungs-, Durchsichts-, anderweitige Beratungs- und damit in Zusammenhang stehende Leistungen, die vom IAASB bis zum 1. Januar 2008 herausgegeben wurden. Es enthält zudem den IFAC-Kodex ethischer Grundsätze für berufsständische Rechnungsleger, der vom International Ethics Standards Board for Accountants herausgegeben wurde, sowie neue Begriffsabgrenzungen für 'Unternehmen', 'Netzwerk' und 'Netzwerkunternehmen'. Klicken Sie hier für eine Ansicht der englischsprachigen IFAC-Pressemitteilung.

 

 

25. März 2008: U.S. SEC – nächste Schritte in Richtung einer gegenseitigen Anerkennung

Die US-amerikanische Wertpapier- und Börsenaufsicht (Securities and Exchange Commission, SEC) hat eine Reihe Maßnahmen bekannt gegeben, die sie zu einzuleiten gedenkt, um die Umsetzung des Konzepts der gegenseitigen Anerkennung qualitativ hochwertiger Aufsichtsregime in anderen Ländern voranzutreiben. Die Ankündigung der SEC können Sie hier einsehen (in englischer Sprache). Hier ist ein Überblick:

 

Die Kommission erwägt, die nachfolgenden Maßnahmen einzuleiten:

 

Aufzählung die Sondierung der ursprünglichen Vereinbarungen mit einem oder mehreren der ausländischen regulatorischen Gegenspieler auf der Grundlage einer Beurteilung der Gleichwertigkeit durch die SEC und die ausländische Behörde eines anderen regulatorischen Regimes.
Aufzählung die Erwägung, einen formalen Prozess einzuleiten, um andere nationale Regulatoren zum Thema der gegenseitigen Anerkennung einzubinden. Dieser Prozess könnte durch Regelerlasse oder andere angemessene Maßnahmen erreicht werden, möglicherweise auf Veranlassung durch eine oder mehrere der ursprüngliche Vereinbarungen mit anderen Aufsichtsbehörden.
Aufzählung die Entwicklung eines Rahmens für Diskussionen zur gegenseitigen Anerkennung mit Rechtskreisen, die mehrere Wertpapieraufsichtsbehörden unterhalten, welche durch einen gemeinsamen rechtlichen Rahmen verbunden sind; dies schließt Kanada (wo es keine nationale Wertpapieraufsicht, sondern nur Regulatoren in den Provinzen gibt) und die Europäische Union (deren nationale Wertpapieraufsichten Gegenstand supranationaler Gesetzgebung und Richtlinien sind) ein.
Aufzählung den Vorschlag für eine Reform von Regel 15a-6, um den Prozess zu verbessern, über den US-amerikanische Anleger Zugang zu ausländischen Wertpapierhändlern haben.

 

 

23. März 2008: IASB-Webcast zum Diskussionspapier "Leistungen an Arbeitnehmer"

Am 27. März 2008 wird der IASB sein Diskussionspapier (DP) zu Leistungen nach Ablauf des Beschäftigungsverhältnisses mit dem Titel Vorläufige Sichtweisen zu Änderungen an IAS 19 Leistungen an Arbeitnehmern freigeben. An diesem Tag wird IASB-Mitglied Stephen Cooper in das DP live über eine Internetpräsentation einführen, die von 13:00 Uhr bis etwa 13:30 Uhr deutscher Zeit stattfinden wird. Nähere Informationen und Details der Registrierung finden Sie auf der Website des IASB.

 

 

21. März 2008: Zwei neue Publikation von Deloitte Tschechien

Unsere Kollegen aus der Tschechischen Republik haben den IFRS-Musterkonzernabschluss und eine Checkliste zu Darstellungs- und Angabepflichten in tschechischer Sprache veröffentlicht. Beide Publikationen beziehen sich auf das Geschäftsjahr 2007 und können durch Anklicken der nachfolgenden Links heruntergeladen werden (Sie finden Sie zudem auf unserer Länderseite für Tschechien):

 

Aufzählung IFRS-Musterkonzernabschluss 2007 (1,123 MB)
Aufzählung IFRS-Checkliste zu Darstellungs- und Angabepflichten 2007 (1,48 MB)

 

 

21. März 2008: IASB-IASC-Stiftung „Wer wir sind, und was wir tun“

Der IASB hat eine sechsseitige Broschüre herausgegeben, die den Titel IASB und IASC-Stiftung: Wer wir sind, und was wir tun (IASB and the IASC Foundation: Who we are and what we do, in englischer Sprache, 1,3 MB) trägt. Die Broschüre gibt einen schnellen Überblick über die Zielsetzung der Organisation, die Struktur, die Mitglieder, die Schritte des Konsultationsprozesses, die Finanzierung, die Erfolge bei der Einführung von IFRS weltweit sowie alle Kontaktinformationen. Dankenswerterweise hat die IASC-Stiftung gestattet, die Publikation auf IAS Plus zu veröffentlichen. Sie steht aber auch auf der Internetseite des IASB unter „Über uns" (About Us) zur Verfügung. Nachfolgend finden Sie die Übersetzung eines kurzen Auszugs.

 

Unser Ziel

 

Die zusammenwachsenden Kapitalmärkte der Welt mit einer gemeinsamen Sprache für die Finanzberichterstattung auszurüsten.

 

Wie erreichen wir das?

 

Aufzählung Ein unabhängiger Standardsetzungsrat, der von einem Aufsichtsgremium mit Mitgliedern verschiedener geographischer und beruflicher Hintergründe beaufsichtigt wird.
Aufzählung Ein gründlicher, offener und transparenter Konsultationsprozess.
Aufzählung Zusammenarbeit mit Anlegern, Aufsichtsbehörden, Marktführern und Vertretern der berufsständischen Rechnungslegungsorganisationen während des gesamten Prozesses.
Aufzählung Gemeinsame Anstrengungen mit den Standardsetzern weltweit.

 

 

21. März 2008: Countdown-Newsletter von Deloitte Kanada zum Übergang auf IFRS

Unsere kanadischen Kollegen haben die zweite Ausgabe ihres neuen Countdown-Newsletters zum Übergang auf IFRS freigegeben, mit dem sie einen Einblick geben, wo wir derzeit im Hinblick auf IFRS stehen – sowohl in Kanada als auch innerhalb von Deloitte. Diese Ausgabe widmet sich den ersten Schritten einer Einführung von IFRS, um kanadischen Unternehmen zu helfen, festzulegen, wie sie ihre Prioritäten zu setzen haben. Es finden sich Beiträge zu folgenden Themen: „Der Weg des Übergangs: Wo befinden wir uns?", „Planung eines IFRS-Übergangs", „Umstellungshilfen" mit Angeboten von Deloitte (einschließlich einer Internetsendung zu IFRS in Kanada am 14. April 2008), „Konferenzauftritte" mit Hinweise auf Vorträge von IFRS-Experten von Deloitte und „Auswirkungen von IFRS über die Rechnungslegung hinaus". Der Countdown-Newsletter wird in zwei Sprachen veröffentlicht:

 

Aufzählung Countdown-Newsletter in englischer Sprache (238 KB)
Aufzählung Countdown-Newsletter in französischer Sprache (360 KB)

 

Weitere Informationen zur Rechnungslegung in Kanada finden Sie auf unserer neu angelegten Länderseite Kanada.

 

 

20. März 2008: EBK veröffentlicht Bericht zu den EBK-Beauftragten

Die schweizerische Eidgenössische Bankenkommission (EBK) hat in ihrem "Finanzmarktenforcement" seit der Revision der gesetzlichen Bestimmung zu den Untersuchungsbeauftragten, welche Mitte 2004 in Kraft trat, vermehrt Beauftragte eingesetzt. Der EBK-Beauftragtenbericht (403 KB) gibt einen Überblick über die bisherigen Erfahrungen mit diesem Aufsichtsinstrument. Besonders interessant ist dieser Bericht vor dem Hintergrund, dass mit Inkrafttreten des Finanzmarktaufsichtsgesetzes (FINMAG) am 1. Januar 2009 dieses Aufsichtsinstrument eine Ausdehnung für alle von der Finanzmarktaufsicht (FINMA) wahrgenommenen Aufsichtsbereiche erfährt. Die in dem Bericht geschilderten Erfahrungen werden als „ausgesprochen positiv und von einem grossen Nutzen für den ganzen Finanzplatz" eingeordnet.

 

 

20. März 2008: IDW nimmt Stellung zu IFRIC D24

In einem englischsprachigen Schreiben (69 KB) vom 13. März 2008 an das International Financial Reporting Interpretations Committee (IFRIC) äußert sich das Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) zum Entwurf IFRIC D24: Kundenbeiträge. Nach Darstellung des IDW verbleiben in dem Entwurf Unklarheiten bezüglich des Anwendungsbereichs des Entwurfs und der Definitionen. Darüber hinaus ist das IDW der Meinung, dass die im Entwurf vorgeschlagene Bewertung zum beizulegenden Zeitwert bei erstmaligem Ansatz zwar im Ergebnis richtig sei, die Begründung für diese Entscheidung aber anders lauten müsse.

 

 

20. März 2008: Ergebnisse der 119. Sitzung des DSR

Der Deutsche Standardisierungsrat (DSR) hielt am 10. und 11. März 2008 seine 119. Sitzung  in Berlin ab. Die wesentlichen Inhalte und Beschlüsse der DSR-Sitzung mit einem Bezug zur internationalen Rechnungslegung sind nachfolgend wiedergegeben. Sie können das aktuelle Arbeitsprogramm des DSR und des Rechnungslegungs Interpretations Committee (RIC) mit Stand vom April 2008 hier herunterladen (36 KB).
Aufzählung Der Deutsche Standardisierungsrat verschaffte sich einen Überblick über den aktuellen Stand des IASB-Projekts zum Rahmenkonzept Phase A – Zielsetzung und qualitative Anforderungen, Phase B – Elemente und Ansatz und Phase C – Bewertung.
Aufzählung Der DSR beschäftigte sich erneut mit der Auswertung der eingegangenen Stellungnahmen zum PAAinE-Diskussionspapier Erlöserfassung – Ein europäischer Beitrag.
Aufzählung Weiterhin informierte sich der DSR über den Projektstatus des jährlichen Verbesserungsprojekts 2006-2007 und die sich aus den Stellungnahmen an den IASB ergebenden Änderungen der IFRS. Der DSR beschloss, zu der nunmehr vorgeschlagenen Änderung in IAS 38 erneut in einem Schreiben an das IASB Stellung zu nehmen. Des Weiteren wurden erste Vorschläge des jährlichen Verbesserungsprojekts 2008 diskutiert.
Aufzählung Dem DSR lagen der aktuelle Stand des Entwurfs der Transparenzrichtlinie-Durchführungsverordnung (TranspRLDV) sowie ein angepasster DRS 16 Zwischenberichterstattung vor. Der DSR entschied, den DSR 16 in öffentlicher Sitzung am 5. Mai 2008 zu verabschieden.
Aufzählung Außerdem diskutierte der Deutsche Standardisierungsrat anhand des ihm vorgelegten Stellungnahmeentwurfs das IASB-Diskussionspapier Finanzinstrumente mit Merkmalen von Eigenkapital. Der DSR verschaffte sich einen Überblick über das Diskussionspapier und bildete sich eine vorläufige Meinung zu den Fragen des IASB und des FASB, welche im Mittelpunkt der am 30. April 2008 stattfindenden öffentlichen Diskussion stehen werden.
Aufzählung Der DSR informierte sich zudem über die aktuelle Diskussion in Bezug auf das IASB-Projekt zu Pensionen und diesbezüglich insbesondere über einen möglichen alternativen Ansatz zur Abgrenzung und Bilanzierung von Pensionsplänen, der zuvor in der DSR-AG zu Pensionen diskutiert wurde. Der DSR entschied jedoch, den Ansatz aufgrund zahlreicher offener Fragen derzeit nicht weiter zu verfolgen.

 

 

19. März 2008: Diskussionspapier zur Bilanzierung von Finanzinstrumenten

Der International Accounting Standards Board hat heute ein Diskussionspapier zur Bilanzierung von Finanzinstrumenten mit dem Titel Reduzierung der Komplexität der Berichterstattung über Finanzinstrumente (Reducing Complexity in Reporting Financial Instruments) veröffentlicht. Es stellt das erste Zwischenergebnis eines langfristigen Agendaprojekts dar, in welchem ein Nachfolgestandard für IAS 39 Finanzinstrumente: Ansatz und Bewertung erarbeitet werden soll. In dem Diskussionspapier analysiert der IASB die wesentlichen Quellen der Komplexität der IFRS allgemein – viele Alternativen, viele Vorgaben „bester" Vorgehensweisen und viele Ausnahmen, die oft das zugrunde liegende Prinzip verschleiern. Es werden Argumente für und gegen einen langfristigen Ansatz zur Bilanzierung aller Finanzinstrumente, basierend auf nur einem Bewertungskonzept (Bilanzierung aller Finanzinstrumente zum beizulegenden Zeitwert) diskutiert und die Schlussfolgerung gezogen, dass „der beizulegende Zeitwert das einzige Bewertungsattribut zu sein scheint, das relevante Informationen für alle Finanzinstrumente liefert". Dennoch müsse man sich vieler Sachverhalte und Bedenken annehmen, bevor eine allgemeine Forderung nach Bewertung zum beizulegenden Zeitwert eingeführt werden könne. Daher werden im Diskussionspapier Zwischenschritte vorgeschlagen, die diese Komplexität in Bezug auf die Bilanzierung von Sicherungsbeziehungen (Hedge Accounting) und die Bewertung relativ rasch reduziert werden können. Dies schließt die folgenden Möglichkeiten einzeln oder in Kombination mit ein:

 

Aufzählung Änderung der bestehenden Anforderungen in IAS 39, beispielsweise durch Reduzierung der Anzahl der Kategorien von Finanzinstrumenten,
Aufzählung Ersetzung der bestehenden Bewertungsanforderungen in IAS 39 durch ein Prinzip der Bewertung zum beizulegenden Zeitwert mit einigen Ausnahmen von einer solchen Anforderung,
Aufzählung Vereinfachung der Bilanzierung von Sicherungsbeziehungen.

 

Das Diskussionspapier ist folgendermaßen aufgebaut:

 

Aufzählung Abschnitt 1: Probleme in Bezug auf Bewertung
Aufzählung Abschnitt 2: Zwischenlösungen zur Bewertung und damit verbundener Probleme
Aufzählung Abschnitt 3: Eine langfristige Lösung – eine Bewertungsmethode für alle Arten von Finanzinstrumenten
Aufzählung Anhänge
Aufzählung A Zu lösende Fragen des Anwendungsbereichs
Aufzählung B Zu lösende Fragen der Bewertung
Aufzählung C Überblick über betreffende Projekte des IASB und betreffende gemeinsame Projekte von IASB und FASB
Aufzählung D Überblick über Projekte des FASB zur Bilanzierung von Sicherungsbeziehungen
Aufzählung E Fragen für Stellungnahmen

 

Das Diskussionspapier wird vom IASB herausgegeben. Der US-amerikanische Standardsetzer FASB erwägt jedoch, das Papier zu Stellungnahme durch seine eigenen Anwender herauszugeben. Stellungnahmen werden bis zum 19. September 2008 erbeten.

 

Aufzählung Diskussionspapier Reducing Complexity in Reporting Financial Instruments (in englischer Sprache, 792 KB)
Aufzählung Presseerklärung des IASB zum Diskussionspapier (in englischer Sprache, 78 KB)
Aufzählung Agendaseite zum umfassenden Projekt des IASB zu Finanzinstrumenten
Aufzählung IASB-Seite für die Einreichung von Stellungnahmen

 

 

19. März 2008: Wir nehmen Stellung zu den vorgeschlagenen Änderungen an IFRS 2 und IFRIC 11

Deloitte hat eine englischsprachige Stellungnahme (153 KB) zu dem IASB-Entwurf der vorgeschlagenen Änderungen an IFRS 2 und IFRIC 11 – Änderung an IFRS 2 - Anteilsbasierte Vergütungen im Konzern, die in bar erfüllt werden – an den IASB übergeben. Der Entwurf stellt eine Reaktion auf Bitten um Leitlinien dar, wie ein Konzernunternehmen, das Güter oder Dienstleistungen von seinen Lieferanten (einschließlich seinen Mitarbeitern) erhält, die folgenden Vereinbarungen bilanzieren soll (vom IASB als anteilsbasierte Vergütungen im Konzern, die in bar erfüllt werden, bezeichnet):

 

Aufzählung Vereinbarung 1: Die Lieferanten des Unternehmens erhalten Barleistungen, die vom Preis der Anteile des Unternehmens abhängen.
Aufzählung Vereinbarung 2: Die Lieferanten des Unternehmens erhalten Barleistungen, die vom Preis der Anteile des Mutterunternehmens abhängen.

 

Wir stimmen dem Vorschlag zu, aber sind der Meinung, dass sich der IASB eine Gelegenheit entgehen lässt, ein Prinzip zu entwickeln, das allgemeiner angewendet werden könnte. Nachfolgend finden Sie die Übersetzung eines Auszuges aus unserer Stellungnahme:

 

Während wir die vorgeschlagenen Änderungen unterstützen, sind wir gleichzeitig der Meinung, dass diese Änderungen dem IASB die Gelegenheit geben, ein Prinzip für die Bilanzierung aller Arten von anteilsbasierten Vergütungsvereinbarungen zu entwickeln, die Konzernunternehmen und Eigentümer des Unternehmens als Ganzes betreffen. Ein solcher Ansatz würde dazu führen, dass der Board nicht scheibchenweise Interpretationen und Änderungen zu anteilsbasierten Vergütungen mit Barausgleich herausgeben müsste.

 

Um ein solches Prinzip zu etablieren, sind wir der Meinung, dass die Definition einer ,anteilsbasierten Vergütung mit Barausgleich' im Anhang A von IFRS 2 dahingehend geändert werden sollte, dass deutlich wird, das anteilsbasierte Vergütungen, die Konzernunternehmen betreffen, der Definition genügen.

 

Wir ermutigen den Board auch, sich Situationen anzunehmen, in denen die Verknüpfung von separaten Geschäftsvorfällen bei anteilsbasierten Vergütungen mit Barausgleich, die Konzernunternehmen betreffen, angemessen sei kann.

 

Frühere Stellungnahmen von Deloitte finden Sie hier.

 

 

19. März 2008: Diskussionsforum zur Abgrenzung von Eigen- und Fremdkapital

Der DSR lädt alle Mitglieder des DRSC sowie alle anderen interessierten Personen und Organisationen am Mittwoch, den 30. April 2008, 14.00 Uhr (vorauss. bis ca. 18.00 Uhr) ins Airport Conference Center, Frankfurt/Main, Raum K20 zu einem Diskussionsforum zur Abgrenzung von Eigen- und Fremdkapital. Im Einzelnen ist der folgende Entwurf des IASB angesprochen:
Aufzählung Diskussionspapier Finanzinstrumente mit Merkmalen von Eigenkapital (in englischer Sprache, 463 KB).
Dieses IASB-Diskussionspapier verweist auf das
Aufzählung FASB-Diskussionspapier Finanzinstrumente mit Merkmalen von Eigenkapital (in englischer Sprache, 390 KB)
und auf das
Aufzählung Europäische Diskussionspapier Unterscheidung zwischen Eigenkapital und Fremdkapital (in englischer Sprache, 1.115 KB), herausgegeben von EFRAG, DRSC u.a.

 

Teilnehmen wird voraussichtlich auch ein Vertreter des IASB. Sollten sich in den nächsten Wochen noch Änderungen ergeben bzw. weitere Veröffentlichungen zur Diskussion stehen, behält das DRSC sich vor, die Tagesordnung zu ändern. Bitte melden Sie Ihre Teilnahme unter bahrmann@drsc.de bis zum 23. April 2008 an. Das DRSC wird Ihre Anmeldung bestätigen, soweit die Platzkapazität das zulässt.

 

 

18. März 2008: Ergebnisse der 28. RIC-Sitzung

Das Rechnungslegungs Interpretations Committee (RIC) des DRSC hat am 14. März 2008 seine 28. Sitzung in Hamburg abgehalten. Im RIC-Ergebnisbericht (51 KB) werden die wesentlichen Beschlüsse wiedergegeben, die im Rahmen dieser Sitzungen getroffen wurden.

 

 

18. März 2008: IDW nimmt Stellung zu PCAOB-Leitlinien zu Regel 4012

In einem englischsprachigen Schreiben (454 KB) an die US-amerikanische Aufsichtsbehörde für Wirtschaftsprüfungsgesellschaften (Public Company Accounting Oversight Board, PCAOB) nimmt das Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) Stellung zu im Dezember 2007 von der PCAOB vorgeschlagenen Leitlinien zu Regel 4012  Prüfungen von in Ausland registrierten Wirtschaftsprüfungsgesellschaften (Inspections of Foreign Registered Public Accounting Firms). Diese Regel gestattet der PCAOB, den Grad, zu dem sie sich auf Prüfungsüberwachungsgremien verlässt, die in den Sitzländern von registrierten nicht US-amerikanischen Wirtschaftsprüfungsgesellschaften tätig sind, auf Grundlage der Unabhängigkeit und der Strenge dieser Gremien anzupassen. Nach den vorgeschlagenen Leitlinien würde die PCAOB den Grad erhöhen, zu dem sie sich auf ausländische Prüfungssysteme wo immer möglich verlässt (bis hin zu vollständigem Vertrauen), wenn bestimmte Merkmale erfüllt sind (s. unsere Nachricht vom 7. Dezember 2007). Das IDW begrüßt die Vorschläge und verweist auf gesteigerte Effizienz der Prüfungsüberwachung und auf Kostenersparnisse. Es werden allerdings Bedenken geäußert, ob die Vorschläge weit genug gehen, um den Zielen, die sie erreichen sollen, gerecht zu werden.

 

 

18. März 2008: Zusammenfassung von IFRIC abgelehnter Sachverhalte aktualisiert

Wir haben für Sie unsere nach IFRS sortierte Liste der Sachverhalte, die nicht in das Arbeitsprogramm von IFRIC aufgenommen wurden, ergänzt. Die Liste spiegelt den Stand, der mit den endgültigen Agendaentscheidungen vom März 2008 erreicht wurde, wider und beinhaltet nun über 130 Sachverhalte. Im Januar und März 2008 sind die folgenden Sachverhalte hinzugekommen:

 

Aufzählung IAS 7 – Klassifizierung von Aufwendungen als aus Investitions- oder Geschäftstätigkeit stammend
Aufzählung IAS 19 – Todesfallleistungen
Aufzählung IAS 19 – Definition von Planvermögen
Aufzählung IAS 19 – Zusagen auf der Basis von Erfolgsschwellen
Aufzählung IAS 23 – Fremdwährungsdifferenzen im Zusammenhang mit aktivierungsfähigen Fremdkapitalkosten
Aufzählung IAS 37 – Pfand auf rückgabefähige Behältnisse
Aufzählung IAS 39 – Anwendungsbereich von Paragraph IAS 39.2(g)

 

 

18. März 2008: Mitschrift der Sitzung der Treuhänder der IASC-Stiftung

Die Treuhänder der IASC-Stiftung, dem Kontrollorgan des IASB, kamen am Montag, den 17. März 2008, in London zu einer öffentlichen Sitzung zusammen. Nachfolgend finden Sie die Übersetzung der vorläufigen und inoffiziellen Mitschrift der Beobachter von Deloitte von der Sitzung. Unter anderem beschlossen die Treuhänder, eine Einladung zur Stellungnahme bezüglich der ersten Phase der Überarbeitung der Verfassung zu veröffentlichen. In der Einladung zur Stellungnahme werden  Meinungen zu den beiden folgenden Vorschlägen erbeten:

 

Aufzählung Einrichtung eines neuen Überwachungsgremiums, dem die Ernennung der Treuhänder  der IASC-Stiftung zukäme, und
Aufzählung Ausweitung der Anzahl der Mitglieder des IASB von 14 auf 16.

 

London, 17. März 2008

 

Bericht des Vorsitzenden der IASCF-Stiftung

 

Gerrit Zalm gab einen kurzen Überblick über seine Tätigkeiten seit der letzten IASCF-Sitzung im Januar 2008. Zusammen mit Phil Laskawy, dem stellvertretenden Vorsitzenden, hielt er fest, dass es eine Reihe von produktiven Treffen in den Vereinigten Staaten gegeben habe.

 

Überarbeitung der Verfassung

 

Der Stab der Stiftung stellte einen Entwurf der Vorschläge und Sachverhalte für die Überarbeitung der Verfassung vor, in dem die beiden Teile der vorgeschlagenen Überarbeitung der Verfassung der IASC-Stiftung dargestellt wurden: Teil A Bestimmte Vorschläge für die Überabreitung der Verfassung und Teil B, mit dem beabsichtigt wird, eine breitere Basis für Stellungnahmen zu anderen Teilen der Verfassung der IASC-Stiftung zu geben. Der Schwerpunkt der Diskussion lag auf Teil A.

 

Es gibt zwei wesentliche Veränderungen, die von den Treuhändern in Teil A vorgeschlagen werden:

 

Aufzählung Einrichtung eines Überwachungsgremiums und
Aufzählung Ausweitung der Anzahl der Mitglieder des IASB von 14 auf 16.

 

Der Stab hielt fest, dass das Überwachungsgremium als eine Möglichkeit vorgeschlagen würde, „strukturierte Kontakte" mit öffentlichen Gremien mit einem legitimen Interesse an Standardsetzung an einer Stelle zusammenzufassen. Der Vorsitzende der IASC-Stiftung hielt fest, dass das Überwachungsgremium als eine Möglichkeit vorgeschlagen würde, der Organisation eine „demokratische Legitimität" zu verleihen und gleichzeitig die Unabhängigkeit des IASB zu gewährleisten.

 

Fast alle Treuhänder beteiligten sich an der Diskussion und fast alle waren der Meinung, dass die Veröffentlichung von Teil A und Teil B zusammen nicht sinnvoll sei. Ein Treuhänder warnte den Stab davor, die Aufregung zu unterschätzen, die Teil A auslösen würde, und auch nicht die sorgfältige Arbeit zu unterschätzen, die notwendig sein würde, um zu erläutern, warum die Treuhänder sich für diese Vorschläge im Angesicht anderer Alternativen entschieden hätten. Es wurde viel Skepsis und mangelndem Vertrauen in den Markt Ausdruck verliehen; dies galt Meinungsmachern und Interessenvertretern und der IASC-Stiftung/dem IASB. Es sei also wichtig, den Weg sorgfältig zu bereiten. Nach einiger Diskussion wurde entschieden, Teil A allein herauszugeben, und sich den anderen Sachverhalten zur Verfassung zuzuwenden, sobald die Kommentierungsfrist abgelaufen sei.

 

Einige Treuhänder zeigten sich besorgt (und hatten ähnliche Bedenken in Zusammenkünften mit Anwendern gehört) über die Auswirkungen des vorgeschlagenen Überwachungsgremiums auf die Unabhängigkeit der IASC-Stiftung und des IASB, besonders der Unabhängigkeit von besonderer Fürsprache und politischer Eingriffe. Das Mandat und/oder der Aufgabenbereich des Überwachungsgremiums wären von äußerster Bedeutung. Darüber hinaus gab es Bedenken, dass das Gremium eine weitere Ebene der Überwachung darstellen würde, die die Überwachung der IASC-Stiftung eher verkomplizieren als erleichtern würde. Darüber hinaus gelte, dass, wenn das Gremium zu mächtig wirken würde, die Rolle und das Format der Treuhänder in Mitleidenschaft gezogen werden könnte.

 

Nach einiger Diskussion einigte man sich, den allgemeinen Aufgabenbereich des Überwachungsgremiums etwa wie folgt zu beschreiben:

Das Überwachungsgremium ist dafür zuständig, die Ernennung aller Treuhänder vorzunehmen, die Vakanzen füllen sollen, die durch routinemäßiges Ausscheiden oder andere Gründe entstanden sind. Bei der Ernennung (und damit Bestätigung) dieser Auswahl soll das Überwachungsgremium an die Kriterien gebunden sein, die in den Abschnitten 6 und 7 der Verfassung dargelegt sind. Die Treuhänder werden gemeinsam mit dem Überwachungsgremium einen Nominierungsprozess entwickeln und diesen betreuen. Die Treuhänder werden wie in Abschnitt 7 dargelegt mit internationalen Organisationen im Austausch stehen.

Ein Vorschlag des Stabs, wonach das Überwachungsgremium das Recht haben sollte, Kandidaten zu empfehlen, wurde abgelehnt; die Rolle sollte auf der Bestätigung der Kandidaten allein beschränkt sein.

 

Die vorgeschlagene Zusammensetzung wurde ebenfalls erörtert. Wahrscheinlich würde sich das Überwachungsgremium wie folgt zusammensetzen:

 

Aufzählung vier Mitglieder von der internationalen Vereinigung der Wertpapieraufsichtsbehörden (International Organization of Securites Commissions, IOSCO) vertreten durch den Vorsitzenden der Finanzdienstleistungsbehörde von Japan (Financial Services Agency of Japan, FSAJ), den Vorsitzenden der US-amerikanischen Wertpapier- und Börsenaufsicht (Securities and Exchange Commission, SEC), den Vorsitzenden des Komitees für neue Märkte der IOSCO und den Vorsitzenden des Fachkomitees der IOSCO (sollten der Vorsitzende der FSAJ oder der SEC gleichzeitig Vorsitzender des Fachkomitees sein, würde ein anderer Stellvertreter des Fachkomitees Mitglied des Überwachungsgremiums),
Aufzählung das verantwortliche Mitglied der Europäischen Kommission [derzeit der Binnenmarktkommissar],
Aufzählung der geschäftsführende Direktor des Internationalen Währungsfonds und
Aufzählung der Präsident der Weltbank.

 

Eine Mehrheit von mindestens fünf Mitgliedern des Überwachungsgremiums müsste der Ernennung eines Treuhänders zustimmen. Einige Mitglieder zeigten sich besorgt, dass sich ein Block aus den Vertretern von IOSCO und der EU bilden würde und möglicherweise Anwenderkreise, die vom IWF oder der Weltbank vertreten würden, überstimmen würde. Ein anderer Treuhänder wies mit gewisser Besorgnis darauf hin, dass sechs von sieben Mitgliedern die Interessen der OECD-Mitgliedstaaten verträten und 150 andere Rechtskreise durch den IWF vertreten würden. Auf die Abwesenheit anderer „interessierter" Marktregulatoren wie beispielsweise das Baselkomitee oder die internationale Vereinigung der Versicherungsaufsichten (International Association of Insurance Supervisors, IAIS) wurde ebenfalls hingewiesen.

 

Es gab keine tiefgreifende Erörterung der vorgeschlagenen Zusammensetzung des IASB. Es wurde jedoch darauf hingewiesen, dass in der vorgeschlagenen Einladung zur Stellungnahme erläutert werden solle, warum die Treuhänder der Meinung seien, dass eine Vergrößerung des Boards notwendig und wünschenswert sei.

 

Der Stab nahm die verschiedenen Kritikpunkte und Vorschläge der Treuhänder zur Kenntnis. Der Stab wird nach der Sitzung und vor der Veröffentlichung der Einladung zur Stellungnahme im April 2008 einen überarbeiteten Entwurf an die Treuhänder versenden. Die Kommentierungsfrist wird 90 Tage betragen.

 

Bericht des Überwachungskomitees für den Konsultationsprozess

 

Das Überwachungskomitee der Treuhänder für den Konsultationsprozess berichtete an die Treuhänder. Das Komitee wird einen zusammenfassenden Bericht in den Geschäftsbericht der IASC-Stiftung einfügen und einen umfassenderen Bericht über seine Aktivitäten auf der Internetseite der Stiftung zur Verfügung stellen.

 

Das Komitee wird im Jahr 2008 den Schwerpunkt insbesondere auf den Standardsetzungsprozess des IASB legen und auf die Wirksamkeit der Arbeitsgruppen.

 

Bericht des Vorsitzenden des IASB

 

Der Vorsitzende des IASB lieferte einen Bericht über die Aktivitäten des IASB und den aktuellen Stand seiner Projekte. Über die Aktivitäten können Sie sich detailliert auf IAS Plus.de informieren. Der Vorsitzende strich heraus, dass der IASB aufgefordert würde, vor dem Hintergrund der Sub-prime-Krise seine Arbeiten zu Konsolidierung, zu Leitlinien zur Bewertung zum beizulegenden Zeitwert und zu Ausbuchungen voranzutreiben. Der Board sei dabei, seine Arbeitsweise anzupassen, um besser auf Anliegen eingehen zu können und in Bezug auf Sachverhalte auf der Agenda stetige Fortschritte machen. Dies schließe die bessere Nutzung von Beratern des Board ein, um den Stab bei der Entwicklung detaillierter Vorschläge zu helfen.

 

Auf Einladung des Vorsitzenden des IASB berichtete der Vorsitzende kurz über die Arbeiten von IFRIC und hielt fest, dass IFRIC seine Altlast von Sachverhalten abgetragen habe und nun an einer zu bewältigenden Menge von Sachverhalten arbeite. Er gab der Meinung Ausdruck, dass die relativ geringe Anzahl von Anfragen zu Interpretationen, die derzeit von IFRIC bearbeitet würden, bedeuten könnten, dass die Anwender mit den Prinzipien der IFRS vertrauter würden.

 

Bericht des Vorsitzenden des Standardbeirats

 

Der Vorsitzende des Standardbeirats gab einen kurzen Bericht über die SAC-Sitzung im Februar 2008. Er hielt insbesondere fest, dass der Rat der starken Präsenz von Wertpapieraufsichtsbehörden in dem vorgeschlagenen Überwachungsgremium zurückhaltend gegenüber stehe.

 

Überprüfung der langfristigen Finanzierung der IASC-Stiftung

 

Die IASC-Stiftung gab einen sehr kurzen Bericht über die andauernden Bemühungen, eine langfristige stabile Finanzierungsbasis für die Stiftung sicherzustellen. Die Schwäche des amerikanischen Dollars und die derzeitigen Marktunruhen würden nicht dabei helfen, eine Lösung für diesen Sachverhalt zu finden. Derzeit hat die IASC-Stiftung erst knapp über 13 Millionen Pfund der 16 Millionen Pfund einwerben können, die sie sammeln möchte.

 

Es gab positive Entwicklungen in Kanada, wo die kanadischen Wertpapierverwaltungen hofften, ein breites, marktbasiertes Finanzierungssystem einzuführen; der Berufstand der Rechnungsleger zeigte sich auch interessiert daran, einen Beitrag zu leisten. In Europa wendet sich die IASCF-Stiftung nun an die kleineren Mitgliedstaaten, da die wichtigsten Wirtschaftsmächte fast alle Finanzierungssysteme eingerichtet hätten.

 

Der Stab wies darauf hin, dass Beiträge aus Südostasien durch Abwesenheit glänzten. Derzeit würden jedoch Gespräche in Singapur geführt; und anderen Rechtskreisen in der Region würde man sich später zuwenden.

 

XBRL

 

Die Treuhänder wurden auf den neuesten Stand der Entwicklungen bezüglich der XBRL-Klassifizierungssystematik für IFRS gebracht. Der Stab für XBRL wies darauf hin, dass ein erster Entwurf der IFRS-Klassifizierungssystematik wie geplant im Februar 2008 an die XBRL-Qualitätssicherungsgruppe übergeben worden war, und das bisher keine bedeutenden Qualitätsmängel festgestellt worden waren. Die Klassifizierungssystematik wird eine März  2008 für 60 Tage zu öffentlicher Stellungnahmen veröffentlicht.

 

Die Sitzung wurde unter Ausschluss der Öffentlichkeit fortgesetzt.

 

 

18. März 2008: Tagesordnung für die Sitzung der Arbeitsgruppe zu Versicherungen

Die Arbeitsgruppe zu Versicherungen wird am Dienstag und Mittwoch, den 1. und 2. April 2008, in London zusammenkommen. Die Sitzung findet im Crowne Plaza Hotel - The City, 19 New Bridge Street, London EC4V 6DB statt. Nachfolgend geben wir die Tagesordnung für die Sitzung wieder:

 

Dienstag, 1. April 2008, 10:00h bis 17:30h

Aufzählung Einführung
Aufzählung Übersicht über die Unterlagen für diese Sitzung
Aufzählung Überblick über Stellungnahmen
Aufzählung Projektplanung
Aufzählung neuester Stand anderer relevanter Projekte
Aufzählung Feldversuche
Aufzählung Erfüllungswert
Aufzählung Nutzerbedürfnisse
Aufzählung Nichtlebenversicherungsverträge

 

Mittwoch, 2. April 2008, 9:00h bis 16:00h

Aufzählung Risikomargen
Aufzählung Erfolgsberichterstattung
Aufzählung Grenzen eines Vertrags
Aufzählung weitere Schritte und Zusammenfassung

 

 

17. März 2008: IASB-Agendaseiten aktualisiert

Nach Abschluss der Übersetzung der Mitschrift der Beobachter von Deloitte von allen Sitzungstagen haben wir im Nachgang der IASB-Sitzung von Dienstag bis Freitag, 11.-14. März 2008, die folgenden Seiten zu Sachverhalten auf der Agenda des International Accounting Standards Board (IASB) für Sie aktualisiert, um die Diskussionen und Entscheidungen der Sitzung widerzuspiegeln:

 

Aufzählung Darstellung des Abschlusses (Erfolgsberichterstattung)
Aufzählung Jährliche Verbesserungen an den IFRS ─ 2006-2007
Aufzählung Rechnungslegungsstandards für kleine und mittelgroße Unternehmen (IFRS für KMU)
Aufzählung Änderung von IFRS 1: Übergangssachverhalte, die Rechtskreise betreffen, die vermutlich in den nächsten Jahren IFRS einführen werden
Aufzählung Finanzinstrumente: Risikopositionen, die für das Hedge Accounting qualifizieren
Aufzählung Leitlinien zur Bewertung zum beizulegenden Zeitwert
Aufzählung Forschungsprojekt zu Rohstoffindustrien
Aufzählung Leistungen nach Beendigung des Arbeitsverhältnisses einschließlich Pensionen

 

 

17. März 2008: Märzausgabe des EITF Snapshot-Newsletters eingestellt

Wir haben die neueste Ausgabe des EITF Snapshot-Newsletters eingestellt (in englischer Sprache, 126 KB), der die Sitzung der Projektgruppe für neu auftretenden Sachverhalte (Emerging Issues Task Force, EITF) des US-amerikanischen Standardsetzers FASB vom 12. März 2008 zusammenfasst. Dieser Newsletter, der von den US-amerikanischen Kollegen veröffentlicht wird, erlaubt den Lesern die Identifizierung wichtiger Sachverhalte und ein schnelles Verständnis der Ergebnisse der Sitzung. Sie finden frühere Ausgaben des Newsletters hier.

 

Der EITF Snapshot erörtert die folgenden vier  Sachverhalte, bezüglich derer die EITF auf dieser Sitzung zu Entscheidungen gekommen ist:

Aufzählung Sachverhalt 07-4 Anwendung der Zwei-Klassen-Methode nach FASB Verlautbarung Nr. 128 Ergebnis je Aktie auf Personengesellschaften – Übereinkunft erzielt,
Aufzählung Sachverhalt 07-5 Bestimmung, ob ein Instrument (oder ein eingebettetes Merkmal) auf das Eigenkapital eines Unternehmens referenziert – Übereinkunft erzielt, dass öffentliche Stellungnahmen eingefordert werden sollen,
Aufzählung Sachverhalt 08-2 Erfassung von Erträgen aus Instandhaltungsdienstleistungen durch den Leasinggeber – vorläufige Übereinkunft erzielt (weitere Erörterung auf der nächsten EITF-Sitzung),
Aufzählung Sachverhalt 08-03 Bilanzierung von Instandhaltungskautionen im Rahmen von Leasingvereinbarungen durch den Leasingnehmer – Übereinkunft erzielt, dass öffentliche Stellungnahmen eingefordert werden sollen.

 

 

16. März 2008: Mitschrift vom vierten Tag der IASB-Sitzung vom März 2008

Der International Accounting Standards Board kommt von Dienstag bis Freitag, 11.-14. März 2008, zu seiner Märzsitzung 2008 in den Räumen des Boards, Cannon Street 30, London, zusammen. Wir fassen die Übersetzung der Mitschrift der Beobachter von Deloitte von allen Sitzungstagen auf einer einzelnen Seite für Sie zusammen.

 

 

14. März 2008: Neues Komitologieverfahren – geänderter Text der IAS-Verordnung verabschiedet

Es wird erwartet, dass die überarbeitete Verordnung (EG) Nr. 1606/2002, die das sog. „Regelungsverfahren mit Kontrolle“ einführt, im Amtsblatt der EU gegen Ende März veröffentlicht wird. Die wesentlichen Unterschiede, im Vergleich zum derzeitigen Verfahren, bestehen darin, dass einerseits eine planmäßige Abstimmung zwischen Europäischen Parlament und Rat der EU zu erfolgen hat, und dass andererseits die Überwachungsrechte des Europäischen Parlaments und des Rates wesentlich erweitert werden. Sowohl das Europäische Parlament als auch der Rat dürfen Vorschläge der Europäischen Kommission aus folgenden Gründen zurückweisen:

 

Aufzählung der Vorschlag der Kommission geht über die im Basisrechtsakt vorgesehenen Durchführungsbefugnisse hinaus,
Aufzählung der Vorschlag ist nicht vereinbar mit dem Ziel oder dem Inhalt der IAS-Verordnung oder
Aufzählung der Vorschlag missachtet den Grundsatz der Subsidiarität oder den Grundsatz der Verhältnismäßigkeit.

 

Im Fall des Widerspruchs durch das Europäische Parlament oder den Rat ist der Vorschlag der Kommission zu verwerfen. Darüber hinaus hat sowohl das Europäische Parlament als auch die Kommission eine längere, dreimonatige Widerspruchsfrist. Diese Frist beginnt mit der Übersendung aller sprachlichen Versionen des Entwurfs der Verordnung, mit der IFRS oder Interpretationen in europäisches Recht übernommen werden sollen.

 

 

14. März 2008: Stellungnahme des IDW zu den Änderungen an IFRS 2 und IFRIC 11

Mit einem Schreiben (in englischer Sprache, 88 KB) an den IASB vom 10. März 2008 nimmt das Institut der Wirtschaftsprüfer Stellung zum Entwurf der geplanten Änderungen an IFRS 2 Anteilsbasierte Vergütung und IFRIC 11 Konzerninterne Geschäfte und Geschäfte mit eigenen Anteilen nach IFRS 2. Grundsätzlich unterstützt das IDW die Bemühungen des IASB, die Bilanzierung von konzerninternen Geschäftsvorfällen, die anteilsbasierte Vergütungen betreffen, klarzustellen. Es werden jedoch Bedenken insbesondere bezüglich einer verbleibenden Uneindeutigkeit des Anwendungsbereichs von IFRS 2 angemeldet. Der Deutsche Standardisierungsrat hatte bereits am 27. Februar 2008 zu dem Entwurf Stellung genommen und ebenfalls Bedenken angemeldet. Weitere Informationen zu dem Projekt finden Sie auf unserer IASB-Projektseite zu Änderungen an IFRS 2. Die Kommentierungsfrist endet am 17. März 2008.

 

 

14. März 2008: Mitschrift vom dritten Tag der IASB-Sitzung vom März 2008

Der International Accounting Standards Board kommt von Dienstag bis Freitag, 11.-14. März 2008, zu seiner Märzsitzung 2008 in den Räumen des Boards, Cannon Street 30, London, zusammen. Wir fassen die Übersetzung der Mitschrift der Beobachter von Deloitte von allen Sitzungstagen auf einer einzelnen Seite für Sie zusammen.

 

 

13. März 2008: Mitschrift vom zweiten Tag der IASB-Sitzung vom März 2008

Der International Accounting Standards Board kommt von Dienstag bis Freitag, 11.-14. März 2008, zu seiner Märzsitzung 2008 in den Räumen des Boards, Cannon Street 30, London, zusammen. Wir fassen die Übersetzung der Mitschrift der Beobachter von Deloitte von allen Sitzungstagen auf einer einzelnen Seite für Sie zusammen.

 

 

13. März 2008: Rechnungslegungsbeirat der SEC wird tagen

Der beratende Ausschuss der SEC zu Verbesserungen in der Rechnungslegung (Securities and Exchange Commission's Advisory Committee on Improvements to Financial Reporting, ACIFR) wird am 13. und 14. März 2008 eine öffentliche Sitzung in San Francisco abhalten. Im Rahmen der Sitzung wird es drei Podiumsveranstaltungen geben, bei denen die Vorschläge des Rechnungsbeirats erörtert werden, die der ACIFR am 14. Februar 2008 im Rahmen seines Fortschrittsberichts (in englischer Sprache, 989 KB) an die SEC veröffentlicht hatte (s. unsere Nachricht vom 16. Februar 2008). Die drei Podiumsveranstaltungen werden die folgenden Themen abdecken:

 

Aufzählung Veranstaltung 1 – Neudarstellung und Wesentlichkeit und Erörterung der Vorschläge 3.1, 3.2 und 3.3;
Aufzählung Veranstaltung 2 – Professionelle Beurteilung und Erörterung des Vorschlags 3.4;
Aufzählung Veranstaltung 3 – XBRL und Erörterung des Vorschlags 4.1.

 

Hier ist die Tagesordnung für die Sitzung (in englischer Sprache, 62 KB). Die Sitzung wird per Webcast übertragen.

 

 

13. März 2008: Leistungen nach Beendigung des Arbeitsverhältnisses auf die Tagesordnung genommen

Leistungen nach Beendigung des Arbeitsverhältnisses sind kurzfristig noch auf die Tagesordnung für die Märzsitzung des IASB genommen worden und werden am Freitag, den 14. März 2008, behandelt. Die vollständige Agenda der Sitzung diese Woche können Sie hier einsehen.

 

 

13. März 2008: Neufassung des Prüfungsstandards zu Arbeitspapieren des Abschlussprüfers

Der Hauptfachausschuss des IDW hat in seiner Sitzung am 22. Februar 2008 eine Neufassung des IDW Prüfungsstandards Arbeitspapiere des Abschlussprüfers (IDW PS 460 n.F.) verabschiedet. Dieser geänderte IDW PS ist anzuwenden bei Prüfungen von Abschlüssen für Berichtszeiträume, die am oder nach dem 15. Dezember 2008 beginnen. Für frühere Berichtszeiträume gilt IDW PS 460 i.d.F. vom 28. Juni 2000, sofern keine freiwillige vorzeitige Anwendung der aktuellen Fassung erfolgt. Die neue Fassung wird im April in den IDW Fachnachrichten und später im Supplement 2/2008 der WPg veröffentlicht werden.

 

 

12. März 2008: Aktualisierter Bericht zum Status des EFRAG-Übernahmeprozesses

EFRAG hat seinen Bericht, der den Status zum Übernahmeprozess jedes IFRS, einschließlich Standards, Interpretationen und Änderungen gemäß der europäischen Rechnungslegungsregulierung aufzeigt, aktualisiert. Laden Sie sich den Status des Übernahmeprozesses vom 12. März 2008 (in englischer Sprache, 102 KB) herunter. Derzeit wurden die folgenden IASB-Verlautbarungen noch nicht für die Anwendung in Europa übernommen:

 

Aufzählung IFRS 2 Anteilbasierte Vergütungen: Ausübungsbedingungen und Annullierungen
Aufzählung IFRS 3 Unternehmenszusammenschlüsse (2008)
Aufzählung IAS 1 Darstellung des Abschlusses (überarbeitet September 2007)
Aufzählung IAS 23 Fremdkapitalkosten (überarbeitet März 2007)
Aufzählung IAS 27 Konzern- und separate Einzelabschlüsse (2008)
Aufzählung IAS 32 Änderungen bezüglich kündbarer Instrumente und bei Liquidation entstehender Verpflichtungen
Aufzählung IFRIC 12 Dienstleistungskonzessionsvereinbarungen
Aufzählung IFRIC 13 Kundentreueprogramme
Aufzählung IFRIC 14 IAS 19 - Die Begrenzung eines leistungsorientierten Vermögenswertes, Mindestfinanzierungsvorschriften und ihre Wechselwirkung

 

 

12. März 2008: Mitschrift vom ersten Tag der IASB-Sitzung vom März 2008

Der International Accounting Standards Board kommt von Dienstag bis Freitag, 11.-14. März 2008, zu seiner Märzsitzung 2008 in den Räumen des Boards, Cannon Street 30, London, zusammen. Wir fassen die Übersetzung der Mitschrift der Beobachter von Deloitte von allen Sitzungstagen auf einer einzelnen Seite für Sie zusammen.

 

 

11. März 2008: Diskussionsrunde zu IFRIC D23 und IFRIC D24

Der DSR lädt alle Mitglieder des DRSC sowie alle anderen interessierten Personen und Organisationen am Freitag, den 18. April 2008, 14.00 Uhr (vorauss. bis ca. 16.00 Uhr) in die Geschäftsstelle des DRSC e.V., Zimmerstr. 30, 10969 Berlin zu einem Diskussionsforum zu den folgenden Entwürfen des IASB ein:

 

Aufzählung IFRIC D23 Sachleistungen an Eigentümer (Entwurf in englischer Sprache, 228 KB, weitere Informationen)
Aufzählung IFRIC D24 Kundenbeiträge (Entwurf in englischer Sprache, 201 KB, weitere Informationen)

 

Gegenstand des Meinungsaustausches sind die Entwürfe. Sollten sich in den nächsten Wochen noch Änderungen ergeben bzw. weitere Veröffentlichungen zur Diskussion stehen, behält das DRSC sich vor, die Tagesordnung zu ändern. Bitte melden Sie Ihre Teilnahme unter bahrmann@drsc.de bis zum 11. April 2008 an. Das DRSC wird Ihre Anmeldung bestätigen, soweit die Platzkapazität das zulässt.

 

 

11. März 2008: Aktuelles zu XBRL von der IASC-Stiftung

Die XBRL-Gruppe der IASC-Stiftung hat die Märzausgabe 2008 des XBRL Updates der IASCF veröffentlicht (in englischer Sprache, 128 KB). Der Newsletter bietet einen aktuellen Überblick über die XBRL-Nutzbarkeit im Bereich der IFRS rund um die Welt. Diese Ausgabe enthält Neuigkeiten über IFRS-XBRL international und aus einer Reihe von Rechtskreisen, einschließlich Belgien, Europäische Union, Indien, Irland, Israel, Japan, Singapur und die Vereinigten Staaten. Ferner enthält sie Informationen über die IFRS-XBRL-Taxonomie und künftige Veranstaltungen.

 

 

11. März 2008: IASC-Stiftung ernennt drei Treuhänder

Drei neue Treuhänder wurden in die International Accounting Standards Committee Foundation, die IASC-Stiftung, unter der der IASB arbeitet, berufen. Die Ernennungen gelten für einen Zeitraum von drei Jahren und können einmal verlängert. werden.

 

Aufzählung Robert Glauber, pensionierter Vorsitzender des Aufsichtsrats und Vorstandsvorsitzender der nationalen Vereinigung der Wertpapierhändler, (National Association of Securities Dealers, NASD; die privatrechtliche Aufsicht über den US-amerikanischen Wertpapiermarkt) und ehemaliger Staatssekretär im Finanzministerium der Vereinigten Staaten
Aufzählung Pedro Malan, ehemaliger Finanzminister und ehemaliger Präsident der brasilianischen Zentralbank und gegenwärtiger Vorsitzender des Boards von Unibanco
Aufzählung Luigi Spaventa, ehemaliger Vorsitzender der nationalen Börsenaufsicht (Commissione nazionale per le societa e la borsa, Consob) und ehemaliger Finanzminister von Italien

 

Mit den Ernennungen werden die Lücken gefüllt, die durch den Abgang von William McDonough aus den USA, Roberto Teixeira da Costa aus Brasilien und Kees Storm aus den Niederlanden entstanden sind. Die englischsprachige Pressemitteilung können Sie hier einsehen (59 KB).

 

 

10. März 2008: Schweizer Prüfungsstandard zu internen Kontrollen

Die Schweizer Treuhand-Kammer hat jetzt einen neuen Schweizer Prüfungsstandard zur Prüfung der Existenz eines internen Kontrollsystems (PS 890) auf seiner Internetseite bereitgestellt (212 KB). Der Standard wurde vom Vorstand der Treuhand-Kammer am 17. Dezember 2007 verabschiedet und gilt für Perioden, die am 1. Januar 2008 oder danach beginnen. Der Standard ist in zwei Kapitel unterteilt. Kapitel A widmet sich den folgenden Aspekten:

 

Aufzählung Definitionen,
Aufzählung Verantwortlichkeiten,
Aufzählung Abgrenzung des Prüfungsumfanges und
Aufzählung Bemerkungen zur Ausgestaltung des internen Kontrollsystems.

 

Kapitel B enthält Ausführungen über die erforderlichen Prüfungshandlungen.

 

 

10. März 2008: Diskussionspapier zur Definition von Eigenkapitalinstrumenten

Wie in unserer Nachricht vom 28. Februar 2008 angekündigt wird heute das Diskussionspapier zu Finanzinstrumenten mit Eigenschaften von Eigenkapital des IASB auch der Allgemeinheit zu öffentlicher Stellungnahme auf der Internetseite des IASB bereitgestellt. Stellungnahmen werden bis zum 5. September 2008 erbeten.

 

 

9. März 2008: Deloittes Global Tax Alert

Die weltweiten Steuerhinweise (Global Tax Alerts), die von unseren Experten rund um den Globus ausgearbeitet werden, bieten Ihnen zeitnah Erläuterungen und Analysen zu Entwicklungen im steuerlichen Umfeld mit Einfluss auf grenzüberschreitende Geschäfte. Links auf die Global Tax Alerts von Deloitte finden Sie hier. Auf der Seite können Sie sich auch für einen Benachrichtigungsservice per Email einschreiben.

 

 

9. März 2008: IFRIC-Agendaseiten aktualisiert

Wir haben die nachfolgenden beiden IFRIC-Agendaseiten aktualisiert, um die Diskussionen und Entscheidungen der Sitzung des International Financial Reporting Committees vom 6. März 2008 widerzuspiegeln.

 

Aufzählung IAS 18 – Immobilienverkäufe
Aufzählung IAS 21 – Absicherungen einer Nettoinvestition in einen ausländischen Teilbetrieb

 

 

9. März 2008: Erinnerung an das Ende der Kommentierungsfrist zur Änderung von IFRS 2

Wir erinnern daran, dass die Frist zur Abgabe von Stellungnahmen zum IASB-Entwurf Vorgeschlagene Änderungen an IFRS 2 und IFRIC 11 Aktienbasierte Vergütungen, die im Konzern durch Barausgleich erfüllt werden am 17. März 2008 ausläuft. Der war am 13. Dezember 2007 veröffentlicht worden.

 

 

8. März 2008: Wechsel in der Eigentümerstruktur eines Tochterunternehmens nach Erlangung der Kontrolle

Einer der umstritteneren Sachverhalte in den vom IASB unlängst abgeschlossenen Änderungen an IAS 27 Konzern- und separate Abschlüsse bestand darin, wie man Änderungen in der Eigentümerstruktur eines Tochterunternehmens bilanzieren soll, nachdem Beherrschung erlangt wurde. Im Zuge seiner Erörterungen erwog der IASB sechs Methoden, die in der Praxis angewendet wurden, und kam zu folgenden Schlüssen:

 

Aufzählung Teilweise Veräußerung von Anteilen an einem Tochterunternehmen unter Beibehaltung von Kontrolle. Dies wird als Eigenkapitaltransaktion mit den Eigentümern bilanziert. Dabei wird kein Erfolg erfasst.
Aufzählung Erwerb weiterer Anteile am Tochterunternehmen, nachdem Kontrolle erlangt wurde. Dies wird als Eigenkapitaltransaktion mit den Eigentümern bilanziert (so wie der Erwerb 'eigener Anteile'). Der Geschäftswert bleibt unverändert.

 

Stabsmitarbeiter des IASB haben eine Erläuterung angefertigt, in der die verschiedenen Methoden beschrieben werden und erläutert wird, warum der Board entschieden hat, dass derartige Geschäftsvorfälle im Eigenkapital zu bilanzieren sind. Sie können die Erläuterung von der Projektseite für Unternehmenszusammenschlüsse auf der Website des IASB herunterladen.

 

 

8. März 2008: IFAC-Umfrage zur Erfolgsberichterstattung im öffentlichen Sektor

Der internationale Wirtschaftsprüferverband (International Federation of Accountants, IFAC) lädt hauptberufliche tätige Rechnungsleger und Andere, die im öffentlichen Sektor arbeiten, zu einer Online-Umfrage bezüglich der Art und Weise, wie Unternehmen des öffentlichen Sektors sich Ziele setzen, Erfolge messen und über Ergebnisse berichten, ein. Die Umfrage ist Teil eines Projekts, dass hauptberuflich tätigen Rechnungslegern und Anderen bei der Beurteilung und Verbesserung von Systemen zur Messung des Erfolgs helfen soll. Die Umfrage, die etwa 10 bis 15 Minuten in Anspruch nimmt, finden Sie unter www.ifac.org/publicsectorperformancesurvey. Antworten werden bis zum 30. April 2008 erbeten. Die englischsprachige Pressemitteilung können Sie hier einsehen.

 

 

7. März 2008: Mitschrift von der IFRIC-Sitzung im März 2008

Das International Financial Reporting Interpretations Committee (IFRIC) tagte am Donnerstag, den 6. März 2008, in den Geschäftsräumen des IASB in London. Wir haben die Übersetzung der inoffiziellen Mitschrift der Beobachter von Deloitte wie gewohnt auf einer einzelnen Seite zusammengefasst. IFRIC schloss seine Beratungen an einem einzigen Tag ab; der ursprünglich angesetzte zweite Sitzungstag wurde nicht benötigt.

 

 

7. März 2008: AFRAC-Stellungnahmen zur Bilanzierung von Zuschüssen im öffentlichen Sektor

Das österreichische Rechnungslegungskomitee (Austrian Financial Reporting and Auditing Auditing Committee, AFRAC) hat den Entwurf einer Stellungnahme zur Bilanzierung von Zuschüssen bei Betrieben und sonstigen ausgegliederten Rechtsträgern im öffentlichen Sektor (95 KB) zu öffentlicher Stellungnahme herausgegeben. Zur Motivation von Kommentaren zur Bilanzierung im öffentlichen Sektor heißt es in der Stellungnahme wie folgt:

 

In den vergangenen Jahren wurden Betriebe und Organisationseinheiten der öffentlichen Verwaltung vermehrt in eigenständige Rechtskörper, sei es in Kapitalgesellschaften des Privatrechts oder in eigenständige Anstalten und Stiftungen ausgegliedert.

 

International ist der Trend festzustellen, auch das Rechungswesen der öffentlichen Verwaltung selbst auf die doppelte Buchführung umzustellen. Vorschläge zur Gestaltung der Rechnungslegung der öffentlichen Verwaltung und deren Einheiten (sog. „Public Sector Entities“) wurden durch den International Public Sector Accounting Standards Board (IPSASB) der IFAC mit den International Public Sector Accounting Standards (IPSASs) veröffentlicht. Neben dem bestehenden Entwurf des deutschen Instituts der Wirtschaftsprüfer (IDW ERS ÖFA 1)1 stellen diese somit den Stand in der Diskussion um die Rechnungslegung der öffentlichen Verwaltung und deren Einheiten nach den Grundzügen der doppelten Buchführung dar.

 

Daraus abgeleitet, erscheint es auch hinsichtlich der österreichischen Rechnungslegungslegungsvorschriften für solche Einrichtungen („Betriebe und sonstige ausgegliederte Rechtsträger im öffentlichen Sektor“) vertretbar, besondere Grundsätze zu normieren. Mit diesem Ziel sollen vom AFRAC, als zuständigem Rechungslegungsgremium, Einzelfragen behandelt werden, die unter diesem Überbegriff gesammelt und herausgegeben werden.

 

Der Entwurf beantwortet unter anderem Fragen zu den folgenden Gebieten:

 

Aufzählung Definition von Betrieben und sonstigen ausgegliederten Rechtsträgern im öffentlichen Sektor,
Aufzählung von Betrieben und sonstigen ausgegliederten Rechtsträgern im öffentlichen Sektor zu beachtende Bilanzierungsvorschriften,
Aufzählung Definition von Zuschüssen,
Aufzählung Bilanzierung von echten Zuschüssen,
Aufzählung Bilanzierung von unechten Zuschüssen,
Aufzählung Berechnung der URG-Kennzahlen.

 

Stellungnahmen sind als pdf-Datei bis zum 7. April 2008 an office@afrac.at zu mailen.

 

 

7. März 2008: Neuordnung der schweizerischen Finanzmarktaufsicht

Am 22. Juni 2007 haben die eidgenössischen Räte das Bundesgesetz über die Eidgenössische Finanzmarktaufsicht (FINMAG) verabschiedet. Die Referendumsfrist endete am 11. Oktober 2007. Das Gesetz bezweckt die Zusammenführung der drei Behörden Eidgenössische Bankenkommission (EBK), Bundesamt für Privatversicherungen (BPV) und Kontrollstelle für die Bekämpfung der Geldwäscherei (Kst GwG) in der Eidgenössischen Finanzmarktaufsicht FINMA. Das FINMAG tritt am 1. Januar 2009 in Kraft. Der Bundesrat erlässt zwei ausführende Verordnungen zum FINMAG:

 

Aufzählung die Verordnung über die Erhebung von Gebühren und Abgaben durch die Eidgenössische Finanzmarktaufsicht (FINMA-Gebührenverordnung; FINMA-GebV)
Aufzählung die Finanzmarktprüfverordung (FINMA-PV).

 

Die Verordnungen liegen im Entwurf nun vor. Mit der Eröffnung der Anhörung gibt das eidgenössische Finanzdepartement (EFD) allen interessierten Organisationen und Personen die Gelegenheit, sich bis zum 6. Mai 2008 zu den Verordnungsentwürfen zu äußern. Alle Dokumente finden Sie auf der Internetseite des EFD. Grundsätzlichen Gegebenheite des schweizerischen Rechnungslegungsumfeldes finden Sie auf unserer Länderseite Schweiz.

 

 

7. März 2008: Tagesordnung für die Sitzung der IASCF-Treuhänder

Die Treuhänder der IASC-Stiftung, dem Kontrollorgan des IASB, werden am Montag, den 17. März 2008, in London zu einer öffentlichen Sitzung zusammenkommen. Die Sitzung findet in der Zeit von 10:00 bis 16:30 Uhr im Crowne Plaza Hotel - The City, Bridewell Suite, 19 New Bridge Street, London EC4V 6DB statt. Nachfolgend geben wir die Tagesordnung für diesen Teil der Sitzung wieder:

 


London, 17. März 2008

 

Aufzählung Bericht des IASCF-Vorsitzenden
Aufzählung Vorschläge und Maßnahmen aus der erneuten Beurteilung der Satzung
Aufzählung Bericht des Ausschusses für die Aufsicht über den Standardsetzungsprozess
Aufzählung Bericht des IASB-Vorsitzenden
Aufzählung Bericht des SAC-Vorsitzenden
Aufzählung Erneute Beurteilung der langfristigen Finanzierungsinitiative
Aufzählung Aktuelles zum Thema XBRL

 

 

6. März 2008: Ergebnisse der 118. Sitzung des DSR

Der Deutsche Standardisierungsrat (DSR) hielt am 25. und 26. Februar 2008 seine 118. Sitzung  in Berlin ab. Die wesentlichen Inhalte und Beschlüsse der DSR-Sitzung mit einem Bezug zur internationalen Rechnungslegung sind nachfolgend wiedergegeben. Sie können das aktuelle Arbeitsprogramm des DSR und des Rechnungslegungs Interpretations Committee (RIC) mit Stand vom Februar 2008 hier herunterladen (36 KB).
Aufzählung Der Deutsche Standardisierungsrat verschaffte sich einen Überblick über die eingegangenen Stellungnahmen zum PAAinE-Diskussionspapier Revenue Recognition – A European Contribution. Der DSR kam darin überein, dass als nächster Schritt eine gemeinsame Position der an der Erarbeitung des Diskussionspapiers beteiligten Standardsetzer auf Basis der eingegangenen Stellungnahmen erarbeitet werden soll.
Aufzählung Des Weiteren informierte sich der DSR über den Anpassungs- und Regelungsbedarf im Bereich der DRS 1 – 17 ausgelöst durch das BilMoG bzw. durch Änderungen der IFRS. Die Beratungen über das konkrete Vorgehen zur Anpassung der o.g. Deutschen Rechnungslegungs Standards werden in der kommenden DSR-Sitzung fortgesetzt.
Aufzählung Der DSR diskutierte die ersten vier Fragen, die im Zusammenhang mit dem im Januar 2008 veröffentlichten PAAinE-Diskussionspapier The Financial Reporting of Pensions gestellt werden. Die Diskussion dient der Vorbereitung einer Stellungnahme, die der DSR zu dem Papier abgegeben wird.
Aufzählung Dem DSR lagen überarbeitete Stellungnahmeentwürfe zum ED of Proposed Amendments to IFRS 2 and IFRIC 11 an den IASB sowie zum diesbezüglichen Stellungnahmeentwurf der EFRAG vor. Die Stellungnahmen wurden vom DSR diskutiert und im Ergebnis verabschiedet. Sie können auf der Website des DRSC unter www.drsc.de eingesehen werden.
Aufzählung Außerdem informierte sich der Deutsche Standardisierungsrat über Teil-Aspekte des FASB-Papiers zu Financial Instruments und führte seine Diskussion über die drei darin enthaltenen Ansätze zur

Abgrenzung zwischen Eigen- und Fremdkapital fort.

Aufzählung Weiterhin erhielt der DSR einen Überblick über den Diskussionsstand des IASB-Projekts Post-Employment Benefits. Insbesondere wurde über drei vorgeschlagene Ansätze berichtet. Hierzu wird

ein Diskussionspapier für Ende März/Anfang April erwartet.

Aufzählung Auf der Tagesordnung dieser Sitzung stand erneut die Diskussion über das Arbeitsprogramm des DSR für 2008 und die zukünftige Strategie des DRSC aus Sicht des DSR.

 

 

6. März 2008: Eine halbe Million Nutzer von IAS Plus.de

Gestern Abend konnten wird den 500.000sten Besucher auf IAS Plus.de begrüßen. Diesem Nutzer und allen anderen ganz herzlichen Dank für Ihr Interesse und dafür, dass Sie helfen, IAS Plus.de zu dem großen, verlässlichen und aktuell gepflegten deutschsprachigen Internetportal zu internationaler Rechnungslegung zu machen. Seitdem Deloitte Deutschland mit dieser Seite im Februar 2005 ins Netz gegangen ist, verzeichneten wir 947.466 Seitenzugriffe. Bleiben Sie uns gewogen und empfehlen Sie uns weiter, denn wir bemühen uns, Sie stets auf dem neuesten Stand der internationalen Rechnungslegung zu halten. Umfassend. Zeitnah. Kostenlos.

 

 

6. März 2008: Gesamtausgabe der IFRS 2008 veröffentlicht

Der IASB hat die International Financial Reporting Standards 2008 – die englischsprachige Gesamtausgabe, die den konsolidierten Text aller verpflichtend zu berücksichtigenden Verlautbarungen des IASB enthält – freigeben, die alle Verlautbarungen enthält, die vom IASB bis zum 1. Januar 2008 herausgegeben oder für die Veröffentlichung freigegeben wurden. Das schließt den überarbeiteten Standard IFRS 3 Unternehmenszusammenschlüsse und die geänderte Fassung von IAS 27 Konzern- und separate Abschlüsse ein, die Mitte Januar herausgegeben wurden. Die Gesamtausgabe 2008 (ISBN: 978-1-905590-54-4) umfasst 2.752 Seiten und kostet £60 zuzüglich Versand. Es gibt Nachlässe für Studenten, Lehrkräfte und Besteller aus Ländern mit geringem oder mittlerem Einkommen. Die Hauptänderungen der Ausgabe 2008 im Vergleich zur Ausgabe vom letzten Jahr sind die folgenden:
Aufzählung überarbeiteter IAS 1 Darstellung des Abschlusses
Aufzählung überarbeiteter IFRS 3 Unternehmenszusammenschlüsse
Aufzählung überarbeiteter IAS 23 Fremdkapitalkosten
Aufzählung geänderter IAS 27 Konzern- und separate Einzelabschlüsse nach IFRS
Aufzählung zwei neue Interpretationen:
Aufzählung IFRIC 13 Kundentreueprogramme
Aufzählung IFRIC 14 IAS 19 - Die Begrenzung eines leistungsorientierten Vermögenswertes, Mindestfinanzierungsvorschriften und ihre Wechselwirkung
Aufzählung Änderungen an IFRS 2 Anteilsbasierte Vergütung
Aufzählung Änderungen an anderen IFRS als Folgeänderungen dieser Verlautbarungen
Aufzählung das Due-Process-Handbuch von IFRIC

 

Ihre Bestellung können Sie elektronisch beim IASB aufgeben.

 

 

6. März 2008: Accounting Alert von Deloitte Neuseeland

Unsere neuseeländischen Kollegen haben die Ausgabe vom März 2008 des Accounting Alert Neuseeland veröffentlicht (in englischer Sprache, 120 KB). Die in der Ausgabe behandelten Themen sehen Sie unten. Frühere Ausgaben des Accounting Alert Neuseeland finden Sie hier.

 

Aufzählung Überarbeitete Standards ändern die Bilanzierung von Unternehmenszusammenschlüssen
Aufzählung NZ IAS 32 und NZ IAS 1 bezüglich kündbarer Finanzinstrumente und bei Liquidation entstehender Verpflichtungen geändert
Aufzählung Änderung von IFRS 2 Anteilsbasierte Vergütung zur Klarstellung von Ausübungsbedingungen und Annullierungen
Aufzählung Überarbeiteter NZ IAS 1 ändert die Darstellung von Abschlüssen
Aufzählung Interpretationsentwürfe zu Sachausschüttungen an Eigentümer und Kundenbeiträgen

 

 

5. März 2008: Accounting Roundup – Ausgabe Februar 2008

Unsere US-amerikanischen Kollegen von Deloitte & Touche LLP haben die Februarausgabe ihres Accounting Roundup-Newsletters herausgebracht (in englischer Sprache, 332 KB). Die Ausgabe umfasst folgende Themen:

 

Entwicklungen beim FASB
Aufzählung FASB verschiebt teilweise das Datum des Inkrafttretens der Verlautbarung 157 zum beizulegenden Zeitwert
Aufzählung FASB nimmt Leasinggeschäfte vom Anwendungsbereich der Verlautbarung 157 zum beizulegenden Zeitwert aus
Aufzählung FASB schiebt SOP 07-1 auf unbestimmte Zeit auf, was Auswirkungen für die Rechnungslegung von Investmentfirmen hat
Aufzählung FASB veröffentlicht eine Position des Stabs, nach der Rückkauffinanzierungsvereinbarungen Derivate sein können
Aufzählung FASB schlägt eine Position des Stabs vor zur Klassifizierung von Stiftungsfonds als Nettovermögen
Aufzählung FASB schlägt eine Position des Stabs vor zur Rechnungslegung bei Neuanfängen
Aufzählung FASB reduziert Anzahl der Boardmitglieder von sieben auf fünf
Aufzählung Bewertungsarbeitsgruppe des FASB erörtert sechs Sachverhalte
Aufzählung FASB erörtert Änderungen von Angaben zu Planvermögen in leistungsorientierten Plänen und andere Sachverhalte
Aufzählung Komitee für die Rechnungslegung nicht öffentlich gehandelter Unternehmen des FASB äußert sich zu „Emittenten" und „Nichtemittenten"

 

Entwicklungen bei der AICPA

Aufzählung AICPA veröffentlicht Überarbeitung der Leitlinien zu Prüfungsleistungen und prüfungsnahen Leistungen

 

Entwicklungen bei der Securities and Exchange Commission (SEC)

Aufzählung SEC veröffentlicht Angaberegelungen für kleinere Unternehmen
Aufzählung SEC schreibt elektronische Einreichung von Formular D vor
Aufzählung SEC stimmt über die Änderungen der Regelungen für ausländische Emittenten ab
Aufzählung SEC schlägt einjährigen Aufschub der Anforderungen aus Abschnitt 404 für kleinere öffentlich gehandelte Unternehmen vor
Aufzählung SEC schlägt Angabeerfordernisse für Unternehmen vor, die der Umsetzung des Gesetzes zur Rechenschaftspflicht und Veräußerung bezüglich des Sudans gelten
Aufzählung Rechungslegungsbeirat der SEC veröffentlicht Fortschrittsbericht
Aufzählung SEC startet den  „Financial Explorer", der Anlegern bei der Erfolgsbeurteilung von Unternehmen hilft

 

Entwicklungen bei der PCAOB

Aufzählung PCAOB schlägt neuen Prüfungsstandard zur Prüfung von Engagementqualität vor

 

Internationale Entwicklungen

Aufzählung IASB ändert Finanzinstrumentestandard zu kündbaren Instrumenten und bei Liquidation entstehenden Verpflichtungen
Aufzählung FASB schlägt enge Definition von Eigenkapital vor; IASB veröffentlicht Diskussionspapier, um Meinungen der Anwender zu erfahren

 

Andere Entwicklungen

Aufzählung Neue Steuerregelungen haben Auswirkungen auf Steuerpositionen bezüglich Vorstandsvergütungen

 

Frühere Ausgaben von Accounting Roundup finden Sie hier.

 

 

5. März 2008: Aktualisierte Umsetzungsstudie der in der IAS-Verordnung eingeräumten Wahlrechte

Die im Juli 2002 verabschiedete IAS-Verordnung räumt vier Wahlrechte ein, über deren Gebrauch jeweils auf Ebene der Mitgliedstaaten entschieden wird. Die einzelnen Länder der EU haben folgende Möglichkeiten:

 

Aufzählung IFRS für nicht börsennotierte Unternehmen zu fordern oder zuzulassen,
Aufzählung IFRS im nicht konsolidierenden Abschluss eines Mutterunternehmens zu fordern oder zuzulassen,
Aufzählung Unternehmen, deren einzige börsennotierte Titel Schuldtitel sind, die Aufschiebung der Anwendung der IFRS bis zum Jahr 2007 zu gestatten, und
Aufzählung Unternehmen, die an außereuropäischen Börsen notiert sind und die derzeit ihre Abschlüsse nach nicht europäischen Rechnungslegungsgrundsätzen erstellen (in den meisten Fällen wären dies US-GAAP), die Aufschiebung der Anwendung der IFRS bis zum Jahr 2007 zu gestatten.

 

Die EU hat nun aktualisierte Informationen über die Entscheidungen der Mitgliedstaaten und assoziierten Länder betreffend des Gebrauchs der in der IAS-Verordnung eingeräumten Wahlrechte veröffentlicht (in englischer Sprache, 50 KB), die jetzt auch Informationen für Bulgarien und Rumänien enthalten.

 

 

5. März 2008: Kosten-/Nutzenanalyse von EFRAG zu IAS 1 und IFRIC 14

Noch bis zum 14. März 2008 können bei der Europäischen Beratungsgruppe für Finanzberichterstattung (European Financial Reporting Advisory Group, EFRAG) Stellungnahmen zu deren Kosten-/Nutzenanalyse von IAS 1 (überarbeitet) Darstellung des Abschlusses und IFRIC 14 IAS 19 - Die Begrenzung eines leistungsorientierten Vermögenswertes, Mindestfinanzierungsvorschriften und ihre Wechselwirkung eingereicht werden. Nach der Übernahme von IFRS 8 für die Anwendung in Europa wurde beschlossen, dass im Rahmen des Übernahmeprozesses künftig immer Kosten-/Nutzenanalysen durchzuführen seien. Bei allen IFRS und IFRIC, die bereits von EFRAG zur Übernahme vorgeschlagen wurden, wird die Europäische Kommission die Analysen übernehmen; dies geschah unlängst bei IFRIC 12 Dienstleistungskonzessionsvereinbarungen und IAS 23 Fremdkapitalkosten. Bei allen anderen IFRS und IFRIC wird sich EFRAG um diese Analysen kümmern. Für IAS 1 und IFRIC 14 hat EFRAG im Februar die Kosten-/Nutzenanalysen vorgelegt und kommt in beiden Fällen zu folgenden Schlüssen:

 

Aufzählung Es werden einige Einführungskosten für Ersteller entstehen, aber diese werden nicht bedeutend sein.
Aufzählung Es werden keine bedeutenden fortlaufenden Kosten für Ersteller entstehen.
Aufzählung Die Nutzern entstehenden  Anfangs- oder fortlaufenden Kosten werden unerheblich sein.

 

Die ausführlichen Analysen können von der Internetseite von EFRAG heruntergeladen werden. Sie beinhalten jeweils eine Einladung zur Stellungnahme mit entsprechenden Fragen zu den Ergebnissen von EFRAG.

 

Aufzählung Kosten-/Nutzenanalyse von IAS 1 (in englischer Sprache, 154 KB)
Aufzählung Kosten-/Nutzenanalyse von IFRIC 14 (in englischer Sprache, 106 KB)

 

 

4. März 2008: eIFRS-Sonderkonditionen für IAAER-Mitglieder

Die internationale Gesellschaft für Ausbildung und Forschung im Bereich Rechnungslegung (International Association for Accounting Education and Research, IAAER) und die IASC-Stiftung habe eine Vereinbarung getroffen, in deren Rahmen denjenigen Mitglieder der IAAER, die Lehrkräfte oder Studierende im Bereich Rechnungslegung sind, besonders günstig Zugang zu den eIFRS gewährt werden. eIFRS sind die gesammelte elektronische Fassung der International Financial Reporting Standards (einschließlich der International Accounting Standards und Interpretationen und der zugehörigen Dokumente (einschließlich der Entwürfe und Diskussionspapiere). Eine Mitgliedschaft bei der IAAER ($25 US für Lehrkräfte und $20 US für Studierende) gewährt den Zugriff auf die eIFRS über die Mitgliedsbereich der Internetseite der IAAER. Gruppenmitgliedschaften zu gesonderten Tarifen für ganze Universitäten können ebenfalls erworben werden. Der normale Zugangspreis für die eIFRS beträgt derzeit £200 (ca. $400 US). Für die Dauer des Jahres 2008 werden keine zusätzlichen Gebühren für den Zugang zu den eIFRS über die Internetseite der IAAER erhoben. Weitere Informationen in englischer Sprache:

 

Aufzählung Pressemitteilung der IAAER zu eIFRS (15 KB)
Aufzählung Internetseite der IAAER

 

 

4. März 2008: AFRAC und AG IFRS des AFRAC tagen morgen

Das österreichische Rechnungslegungskomitee (Austrian Financial Reporting and Auditing Auditing Committee, AFRAC) wird morgen nachmittag zu seiner vierteljährlichen Sitzung zusammenkommen. Im Vorfeld der Sitzung wird die Arbeitsgruppe "Internationale Finanzberichterstattung" unter dem Vorsitz von Prof. Dr. Alfred Wagenhofer tagen. Auf dem Arbeitsprogramm des AFRAC stehen für das erste Quartal 2008 ein Kommentar zum IASB-Entwurf ED 9 Gemeinsame Vereinbarungen und ein Kommentar zum IASB-Entwurf der vorgeschlagenen Änderungen im Rahmen des jährlichen Verbesserungsprozesses. Zu grundsätzlichen Gegebenheiten des österreichischen Rechnungslegungsumfeldes haben wir für Sie eine neue Länderseite Österreich angelegt.

 

 

3. März 2008: IASB-Arbeitsgruppen zu Versicherungen und KMU werden tagen

 

Im April werden zwei der Arbeitsgruppen des IASB tagen:

 

Aufzählung Arbeitsgruppe zu Versicherungen: Dienstag und Mittwoch, 1. und 2. April 2008, im Crowne Plaza Hotel, 19 New Bridge Street, London
Aufzählung Arbeitsgruppe zu KMU: Donnerstag und Freitag, 10. und 11. April 2008, im Grange Hoborn Hotel, 50-60 Southhampton Row, London

 

Die Tagesordnungen sind noch nicht bekannt gegeben worden.

 

 

3. März 2008: Neue IASB-Projektseite zu Finanzinstrumenten

Wir haben für Sie eine neue Agendaseite zum umfassenden Projekt des IASB zu Finanzinstrumenten eingerichtet. Es handelt sich um ein gemeinsam mit dem amerikanischen Standardsetzer betriebenes Projekt, in dessen Rahmen die Kernprinzipien von IAS 39 Finanzinstrumente: Ansatz und Bewertung im Kontext des IASB-Rahmenkonzepts untersucht und hinterfragt werden. Bei Ernennung der Arbeitsgruppe Finanzinstrumente im September 2004 hieß es:

 

Die Tätigkeiten werden sich daher auf die Verbesserung, Vereinfachung und letztlich die Ersetzung von IAS 39 konzentrieren und in der Untersuchung breiterer Fragestellungen der Anwendung und des Ausmaßes der Bilanzierung zum beizulegenden Zeitwert bestehen.

 

Der IASB plant die Veröffentlichung eines Diskussionspapiers mit dem Titel Reduzierung der Komplexität der Berichterstattung über Finanzinstrumente (Reducing Complexity in Reporting Financial Instruments) im ersten Quartal 2008.

 

 

1. März 2008: Wir nehmen Stellung zu den vorgeschlagenen Änderungen an IFRS 1

Deloitte hat eine Stellungnahme zu dem überarbeiteten IASB-Entwurf der vorgeschlagenen Änderungen an IFRS 1 bezüglich Anschaffungskosten einer Beteiligung an einer Tochtergesellschaft, einem gemeinschaftlich kontrollierten Unternehmen oder einem assoziierten Unternehmen an den IASB übergeben. Der überarbeitete Entwurf war am 13. Dezember 2007 veröffentlicht worden. Nach dem überarbeiteten Vorschlag gälte Folgendes:

 

Aufzählung Unternehmen wäre es gestattet, in ihren separaten Einzelabschlüssen bei der Bestimmung der Anschaffungskosten einer Beteiligung eine Option der "angenommene Anschaffungskosten" anzuwenden.
Aufzählung Diese "angenommenen Anschaffungskosten" könnten entweder der beizulegende Zeitwert (bestimmt in Übereinstimmung mit IAS 39 Finanzinstrumente: Ansatz und Bewertung) oder der Buchwert nach den vorher angewendeten nationalen Rechnungslegungsstandards sein.
Aufzählung Diese "angenommenen Anschaffungskosten"-Option gälte für gemeinschaftlich kontrollierte Unternehmen und assoziierte Unternehmen genauso wie für Tochtergesellschaften.
Aufzählung Ein neues Mutterunternehmen müsste die Anschaffungskosten unter Verwendung der Buchwerte des bestehenden Unternehmens zum Zeitpunkt der Bildung des neuen Mutterunternehmens bewerten.

 

Wir stimmen den meisten in dem Entwurf genannten Vorschlägen und unterstützen sie. Wir haben jedoch eine Reihe von Bedenken bezüglich einiger der Vorschläge. Laden Sie sich die vollständige Stellungnahme von Deloitte in englischer Sprache herunter (160 KB). Nachfolgend finden Sie die Übersetzung eines Auszuges daraus:

 

Wir stimmen den Vorschlägen hinsichtlich der angenommenen Anschaffungskosten im Rahmen von IFRS 1 zu. Insbesondere stimmen wir dem Vorschlag zu, den Ansatz des Buchwerts nach den vorher angewendeten nationalen Rechnungslegungsstandards als angenommene Anschaffungskosten zu gestatten. Außerdem unterstützen wir den Vorschlägen zu, IAS 27 durch Wegfall der Definition der Kostenmethode zu. Wir sind jedoch besorgt, dass das Erfordernis eines verpflichtenden Tests auf Wertminderung in Fällen, in denen eine Dividende von einem Tochterunternehmen, einem assoziierten Unternehmen oder einem Unternehmen unter gemeinschaftlicher Beherrschung im Berichtszeitraum erhalten wird, eine Belastung für viele Unternehmen darstellt. Dies gilt besonders für Fälle, in denen offensichtlich ist, dass keine Wertminderung eingetreten ist. Wie in unserer Antwort auf Frage 4 in Anhang A weiter ausgeführt wird, schlagen wir vor, dass der Erhalt einer Dividende unter bestimmten Umständen ein Hinweis auf eine Wertminderung sein sollte anstatt dass ein verpflichtender Test auf Wertminderung automatisch fällig werden sollte, wenn eine Dividende erhalten wird.

 

Frühere Stellungnahmen von Deloitte von Deloitte finden Sie hier.

 

 

1. März 2008: Tagesordnung für die Boardsitzung im März

Der International Accounting Standards Board kommt von Dienstag, den 11. März, bis Freitag, den 14. März 2008, zu seiner monatlichen Sitzung in seinen Londoner Büroräumen, 30 Cannon Street, zusammen. Die Sitzung ist öffentlich und wird über das Internet per Webcast übertragen. Nachfolgend geben wir die vorläufige Tagesordnung für die Sitzung wieder.

 

11. bis 14. März 2008, London

 

Dienstag, 11. März 2008 (nur nachmittags)

 

Aufzählung Darstellung des Abschlusses – Ertragsteuern
Aufzählung Jährliche Verbesserungen an den IFRS – 2006/2007 – Analyse der Stellungnahmen, die zum Entwurf vom 11. Oktober 2007 eingegangen sind

 

Mittwoch, 12. März 2008

 

Aufzählung Rechnungslegungsstandards für kleine und mittelgroße Unternehmen (IFRS für KMU) – Analyse der Stellungnahmen und Festlegung des weiteren Vorgehens
Aufzählung Änderung von IFRS 1 Erstmalige Anwendung der IFRS – Übergangssachverhalte, die Rechtskreise betreffen, die vermutlich in den nächsten Jahren IFRS einführen werden
Aufzählung IFRIC: Stand der Arbeiten

 

Donnerstag, 13. März 2008

 

Aufzählung IAS 39 Finanzinstrumente: Ansatz und Bewertung – Analyse der Stellungnahmen, die auf den Entwurf  IAS 39 – Risikopositionen, die für das Hedge Accounting qualifizieren eingegangen sind
Aufzählung Leitlinien zur Bewertung zum beizulegenden Zeitwert – Erörterung der Frage, ob das für Projekt eine Arbeitsgruppe berufen werden soll oder eine andere Art von Expertenbeirat
Aufzählung Forschungsprojekt zu Rohstoffindustrien – Lehreinheit – Definition von Reserven und Ressourcen

 

Freitag, 14. März 2008 (nur vormittags)

 

Aufzählung Forschungsprojekt zu Rohstoffindustrien
Aufzählung Leistungen nach Beendigung des Arbeitsverhältnisses [am 12. März 2008 kurzfristig auf die Agenda genommen]

Seitenanfang

 

   

 


  Impressum | Rechtliche Hinweise | Datenschutz/-sicherheit    
       
 

Deloitte bezieht sich auf Deloitte Touche Tohmatsu Limited, eine "private company limited by guarantee" (Gesellschaft mit beschränkter Haftung nach britischem Recht), und/oder ihr Netzwerk von Mitgliedsunternehmen. Jedes dieser Mitgliedsunternehmen ist rechtlich selbstständig und unabhängig. Eine detaillierte Beschreibung der rechtlichen Struktur von Deloitte Touche Tohmatsu Limited und ihrer Mitgliedsunternehmen finden Sie auf www.deloitte.com/de/UeberUns.
© 2012 Deloitte & Touche GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft.