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IFRS Nachrichten - September 2006

Klicken Sie hier für die Nachrichten vom Monat:

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30. September 2006: Stellungnahme von Deloitte zur vorgeschlagenen IFRIC-Arbeitsweise (IFRIC Due Process)

 

Wir haben die Deloitte-Stellungnahme an die Treuhänder der IASC-Stiftung zu deren vorgeschlagenem Handbuch zur Arbeitsweise von IFRIC (IFRIC Due Process Handbook)  (in englischer Sprache, 110 KB) eingestellt. Unsere Position lässt sich wie folgt zusammenfassen:

 

Wir unterstützen grundsätzlich die im Entwurf des Handbuches umrissenen Vorgehensweisen und denken, dass es ein nützliches Dokument darstellt, welches den Ansatz des IASB zur Interpretation der Standards erklärt. Ferner sind wir erfreut, dass der Entwurf des Handbuches auf unsere Bedenken, geäußert in der Stellungnahme zur IFRIC-Überprüfung der Arbeitsprozess-Konsultationen (IFRIC-Review of Operations Consultation), eingeht. Jedoch bleiben wir bei unseren Bedenken zur ersten Stellungnahme hinsichtlich der Prozesse des Agendakomitees von IFRIC (Frage 1), wie auch zu den Konsultations-Prozessen (Frage 3) bezüglich Sachverhalten, die nicht zur IFRIC-Agenda hinzugefügt wurden.

 

 

30. September 2006: Stellungnahme von Deloitte zu Änderungen an IAS 23

 

Wir haben die Deloitte-Stellungnahme an den IASB zu dessen vorgeschlagenen Änderungen an IAS 23 Fremdkapitalkosten (in englischer Sprache, 90 KB) eingestellt. Unsere Position lässt sich wie folgt zusammenfassen:

 

Wir nehmen zur Kenntnis, dass das allgemeine Ziel des Arbeitsprogramms des IASB die Verringerung von Bilanzierungswahlrechten innerhalb der Standards ist. Der Exposure Draft (ED) könnte als diesem Zwecke dienend aufgefasst werden. Jedoch können wir die Schlussfolgerung des IASB, dass die Anforderung der Aktivierung von Zinsen qualitativ höherwertige  Aussagen zulässt, nicht unterstützen.

Speziell gibt es in der Aufforderung zur Stellungnahme und den Schlussfolgerungen des Entwurfes keinen Beleg dafür, dass der IASB eine Analyse bezüglich der Behandlung  von Zinsen bei Anwendern durchgeführt hat. Zinsen können als Aufwand erfolgswirksam behandelt werden, dem gegenüberstehend aber auch als Teil der Anschaffungskosten dem Vermögenswert zugerechnet werden. Falls zugerechnet, sollte eine Angabe der Schlussfolgerungen einer solchen Behandlung vorgenommen werden. Wir sind uns bewusst, dass die durch das Institut der vereidigten Finanzanalysten (Chartered Financial Analyst Institute, CFAI) vertretenen Nutzer der Aktivierung von Fremdkapitalzinsen entgegenstehen. In Paragraph 3 der Grundlagen für Schlussfolgerungen (BC 3) sind die Vorschläge nur auf der Basis begründet, dass sowohl FAS 34 als auch IAS 23 gleich schwache Aussagen treffen. Wir sind der Meinung, dass eine solche Rechtfertigung nicht im Sinne von Konvergenz sein kann.

 

 

30. September 2006: FASB-Standard zu Pensionen und anderen Plänen zur Altersversorgung

 

Der US-amerikanische Financial Accounting Standards Board (FASB) hat den FASB-Standard FAS 158 Employers' Accounting for Defined Benefit Pension and Other Postretirement Plans herausgegeben. Der FASB führt sein Projekt zu Leistungen an Arbeitnehmer abschnittsweise durch. Die Zielsetzung von Phase 1 besteht darin, in Bilanzen mehr Vollständigkeit, Transparenz und Verständlichkeit zu verwirklichen. Mit Hilfe von FAS 158 soll dies erreicht werden. Phase 2 besteht in einer umfassenden Neubetrachtung der Bilanzierung von Pensionen und anderen Plänen zur Altersversorgung. Für börsennotierte Unternehmen treten die Ansatzvorschriften von FAS 158 (siehe unten) für Geschäftsjahre in Kraft, die nach dem 15. Dezember 2006 enden. Für nicht-börsennotierte Unternehmen tritt der Standard für Geschäftsjahre in Kraft, die nach dem 15. Juni 2007 enden. FAS 158 verpflichtet außerdem dazu, dass Arbeitgeber ihr Planvermögen und ihre Leistungsverpflichtungen (benefit obligations) zum Abschlussstichtag bewerten, wobei diese Vorschrift für alle Unternehmen für Geschäftsjahre in Kraft tritt, die nach dem 15. Dezember 2008 enden. Im Juli 2006 fügte der IASB ein zweistufiges Projekt zu Leistungen nach Beendigung des Arbeitsverhältnisses einschließlich Pensionen auf seine Agenda hinzu. Die Planungen des IASB sehen den Abschluss der Phase 1 mit einem Zwischenstandard vor, der die Darstellung und die Angaben, die Definition von leistungsorientierten und beitragsorientierten Vereinbarungen, die Bilanzierung von "Cash-balance"-Plänen (möglicherweise), die Glättungs- und Abgrenzungsverfahren und die Behandlung von Erfüllungen und Kürzungen regeln soll. Klicken Sie hier für die englischsprachige Pressemitteilung.

 

Nach FAS 158 ist ein Arbeitgeber im Sinne eines Geschäftsunternehmens zu Folgendem verpflichtet:

 

bullet Ansatz der Überdeckung oder Unterdeckung eines leistungsorientierten Altersversorgungsplans, die sich als Differenz zwischen dem beizulegenden Zeitwert des Planvermögens und der Leistungsverpflichtung ergibt. Im Rahmen eines Pensionsplans würde die Leistungsverpflichtung der in die Zukunft projizierten Leistungsverpflichtung entsprechen; für jeden anderen Altersversorgungsplan, wie etwa einem Krankenschutzprogramm für den Ruhestand, entspräche die Leistungsverpflichtung der kumulierten Leistungsverpflichtung nach Ende des Arbeitsverhältnisses.
bullet Erfassung der im Geschäftsjahr entstehenden versicherungsmathematischen Gewinne und Verluste und des Dienstzeitaufwands sowie der Prämien als Bestandteil des "other comprehensive income" ohne Berücksichtigung von Steuern, die gemäß den FASB-Standards FAS 87 Employers' Accounting for Pensions und FAS 106 Employers' Accounting for Postretirement Benefits Other Than Pensions nicht als Bestandteile der jährlichen Nettoleistungsaufwendungen erfasst werden. Die im kumulierten "other comprehensive income" erfassten Beträge würden so angepasst, so dass sie in der Folgezeit als Bestandteile der jährlichen Netto-Leistungsaufwendungen gemäß den Ansatz und Amortisierungsvorschriften von FAS 87 und FAS 106 erfasst werden.

 

 

29. September 2006: Heads Up-Newsletter zu Aktienoptionen

 

In unserer Nachricht vom 20. September 2006 berichteten wir über einen Brief des Büros des Chief Accountant (Office of the Chief Accountant, OCA) der US-amerikanischen Börsenaufsichtsbehörde (US Securities and Exchange Commission, SEC) an Financial Executives International (FEI) und das US-amerikanische Institut der Wirtschaftsprüfer (American Institute of Certified Public Accountants, AICPA). In dem Brief wurden die Ansichten des OCA bezüglich der Anwendung der Verlautbarungen zur Bilanzierung von Aktienoptionen in den vergangenen Jahresabschlüssen von börsennotierten Unternehmen für den Fall, dass eine Prämie in Form von Aktien oder Aktienoptionen vor das eigentliche Prämiendatum zurückdatiert (back-dated) wird, sowie für damit verbundene Umstände dargelegt. Unsere US-amerikanischen Deloitte-Kollegen haben eine englischsprachige Sonderausgabe des Heads Up-Newsletters (119 KB) herausgegeben, in welchem der Brief der SEC erläutert wird sowie ein Anhang mit erläuternden Beispielen enthalten ist.

 

 

28. September 2006: EFRAG-Forum zur Ertragserfassung

 

Die europäische Beratungsgruppe zur Rechnungslegung (European Financial Reporting Advisory Group, EFRAG) lädt am 18. Oktober 2006 zu einem Forum zur Ertragserfassung in Brüssel ein. Erklärtes Ziel dieses Forums wird es sein, "Rückmeldungen von hochrangigen Vertretern der wichtigsten Adressatengruppen zu erhalten und darüber zu diskutieren". Es sind noch einige wenige Plätze verfügbar. Sie finden weitere Informationen wie etwa eine Rednerliste sowie die Tagesordnung auf der EFRAG-Website (in englischer Sprache).

 

 

28. September 2006: Europäische Kommission wird wirtschaftliche Auswirkungen der IFRS untersuchen

 

Die Europäische Kommission wird in 2007 eine umfassende Untersuchung der wirtschaftlichen Auswirkungen ihres Aktionsplans für Finanzdienstleistungen (Financial Services Action Plan, FSAP) vornehmen. Der FSAP beinhaltet auch die Anwendung der International Financial Reporting Standards (IFRS) durch börsennotierte Unternehmen in Europa. Um die Beurteilung der wirtschaftlichen Auswirkungen zu planen, organisiert die Europäische Kommission am 25. Oktober 2006 in Brüssel ein Seminar zur Methodik. "Wirtschaftsexperten, die die Finanzdienstleistungsindustrie vertreten, Aufsichtsbehörden, Verbraucherorganisationen, und Universitäten wurden eingeladen, um ihre Sichtweise, wie ein derart komplexes Programm am besten bewertet werden kann, darzustellen." Klicken Sie auf die folgenden Links zur Ansicht der Dokumente zum Hintergrund des Seminars:

 

bullet Fortschrittsbericht der 45 FSAP-Maßnahmen (41 KB). Maßnahmen 6, 7, 8 und 9 beziehen sich auf Rechnungslegung und Wirtschaftsprüfung. Nr. 7 stellt die "IAS-Verordnung" dar;
bullet Informationen über das Seminar und die FSAP-Evaluierung (31 KB);
bullet Programm des Seminars (47 KB); und
bullet Online Registrierung sowie weitere Informationen.

 

 

28. September 2006: Zusammenarbeit zwischen Bankenaufsicht und Finanzberichterstattung

 

Malcolm Knight, der Geschäftsführer der Bank für internationalen Zahlungsausgleich (BIZ bzw. Bank for International Settlements, BIS) erörterte in einer Rede zum weltweiten Bankwesen (in englischer Sprache) bei der fünften Zusammenkunft der indischen Industrie- und Handelskammer (Fifth Federation of Indian Chambers of Commerce and Industry, FICCI) und des indischen Bankenverbands vom 26.- 27. September 2006 in Mumbai die Zusammenarbeit zwischen Standardsettern für Aufsichtsrecht und für Rechnungslegungsstandards. Im folgenden ein Auszug:

 

Zusammenarbeit zwischen Standardsettern für Aufsichtsrecht und Rechnungslegung

 

Die weltweiten Methoden im Bankwesen und in der Rechnungslegung gehen Hand in Hand miteinander. Konsistente und international harmonisierte Rechnungslegungsstandards sind wichtig für ein gut funktionierendes und stabiles Finanzsystem: konsistente Rechnungslegungsstandards sorgen für die Vollständigkeit von Finanzinformationen; harmonisierte Standards fördern ein gemeinsames Verständnis und eine gemeinsame Interpretation von Finanzinformationen. Diese Bestandteile ermöglichen den Märkten die effektivere Verfolgung des Erfolgs von Finanzinstitutionen.

Über die letzten Jahre wurde viel auf dem Gebiet der Harmonisierung von Rechnungslegungsstandards erreicht. In einer Anzahl von Rechtskreisen wurden die International Financial Reporting Standards (IFRS) übernommen, und in einer Anzahl weiterer Rechtskreise wie etwa Indien wurden die nationalen Rechnungslegungssysteme noch enger an die internationalen Rechnungslegungsstandards angelehnt. Dies ist ermutigend, da Rechnungslegungsinformationen die Grundlage für aufsichtsrechtliche Untersuchungen darstellen.

Zusätzlich zu den anhaltenden Anstrengungen zur Harmonisierung von Rechnungslegungsstandards entstand außerdem Bedarf nach einer stärkeren Zusammenarbeit zwischen den Standardsettern für Rechnungslegung und denen für Aufsichtsrecht, sowohl auf nationaler, als auch auf internationaler Ebene. Dies ist unabdingbar für eine gegenseitige Einschätzung und ein gegenseitiges Verständnis der Ansätze und Ziele von Rechnungslegern und Aufsichtsbehörden. Standardsetter für Rechnungslegung zielen auf eine "den tatsächlichen Verhältnissen entsprechende" Darstellung der Finanz- und Vermögenslage eines Unternehmens ab. Auf der anderen Seite stärken die aufsichtsrechtlichen Standardsetter ein "umsichtiges" Verhalten in den beaufsichtigten Institutionen. Die erstgenannten schauen eher auf die Vergangenheit, um die Gegenwart einzuschätzen. Letztere schauen nicht nur deshalb auf die Vergangenheit, um die Gegenwart einzuschätzen, sondern außerdem, um zu antizipieren, was in der Zukunft passieren könnte.

Es ist für die allgemeine finanzielle Stabilität wichtig, dass Standards für Rechnungslegung und Aufsichtsrecht nach Möglichkeit miteinander konsistent sind. Der von der BIZ organisierte Baseler Ausschuss hat sich auf eine enge Zusammenarbeit mit dem International Accounting Standards Board (IASB) festgelegt. Ich beispielsweise bin tatsächlich als Treuhänder der International Accounting Standards Committee (IASC) Foundation tätig, die die Tätigkeit des IASB überwacht. Der Baseler Ausschuss ist bereits in einen laufenden Dialog mit dem IASB und den Wirtschaftsprüfungsfirmen eingetreten, um nicht nur den Grundgedanken hinter einigen Rechnungslegungsstandards nachzuvollziehen, sondern auch dazu, um den IASB und die Wirtschaftsprüfungsgesellschaften in die Lage zu versetzen, aus Rechnungslegungsvorschriften folgende aufsichtsrechtliche Bedenken zu verstehen. Diese Zusammenarbeit war fruchtbar und von Vorteil für beide Seiten. Der IASB hat im Zuge der Überprüfung und Herausgabe des überarbeiteten IAS 39-Standards im letzten Jahr zur Bewertung von Finanzinstrumenten zahlreiche aufsichtsrechtliche Bedenken zur Kenntnis genommen. Der Baseler Ausschuss hat auf seiner Seite aufsichtsrechtliche Leitlinien zu verschiedenen Aspekten von IAS 39 herausgegeben, wie etwa die Anwendung der Fair Value-Option für Banken und die Einrichtung von funktionierenden Verfahren zur Beurteilung des Kreditrisikos. Diese Leitlinien sollen den Vorschriften der Rechnungslegungsstandardsetter nicht widersprechen oder diese ersetzen, sondern ergänzen. Eine enge Zusammenarbeit für ein gegenseitiges Verständnis zwischen den Standardsettern für Rechnungslegung und Aufsichtsrecht muss außerdem auch auf der nationalen Ebene gefördert werden.

 

 

28. September 2006: Ergebnisse der 101. Sitzung des DSR

 

Der Deutsche Standardisierungsrat (DSR) hielt am 4. und 5. September 2006 seine 101. Sitzung in Berlin ab. Klicken Sie hier für einen Sitzungsbericht (21 KB). Die wesentlichen Inhalte und Beschlüsse der DSR-Sitzung mit einem Bezug zur internationalen Rechnungslegung sind nachfolgend wiedergegeben. Sie können das aktuelle Arbeitsprogramm des DSR und des RIC mit Stand vom September 2006 hier herunterladen (18 KB).

 

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Der DSR verabschiedete seine Stellungnahme zu dem vom IASB veröffentlichten Entwurf der vorgeschlagenen Änderungen an IAS 23 Fremdkapitalkosten. Die englischsprachige DSR-Stellungnahme können Sie hier herunterladen (37 KB).

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Der DSR befasste sich ein weiteres Mal mit der Erarbeitung einer Stellungnahme zu dem IASB-Entwurf der vorgeschlagenen Änderungen an IAS 32 Finanzinstrumente: Darstellung und IAS 1 Darstellung des Abschlusses mit dem Titel "Financial Instruments Puttable at Fair Value and Obligations Arising on Liquidation" (Zum beizulegenden Zeitwert kündbare Finanzinstrumente und bei der Tilgung entstehende Verpflichtungen).

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Im Zentrum der Sitzung stand die Diskussion des IASB-Diskussionspapiers für ein verbessertes Rahmenkonzept für Finanzberichterstattung. Eine Stellungnahme wird vom DSR nach der öffentlichen Diskussion am 6. Oktober 2006 erarbeitet werden.

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In Bezug auf das IASB-Projekt der Änderungen an IAS 33 Ergebnis je Aktie diskutierte der DSR die geplanten Änderungen auch im Verhältnis zu den Änderungen auf Seiten des FASB.

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In Bezug auf den geplanten IFRS für kleine und mittlere Unternehmen (IFRS for SME bzw. IFRS für KMU) diskutierte der DSR über die weitere Vorgehensweise sowie über Maßnahmen zur stärkeren Einbeziehung der Öffentlichkeit.

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Der DSR führte auf der Grundlage eines EFRAG-Diskussionspapiers die Diskussion zum Projekt Ertragserfassung (Revenue Recognition) fort.

 

 

28. September 2006: Heads Up-Newsletter zu "Fair Value Measurements"

 

Unsere US-amerikanischen Deloitte-Kollegen haben eine englischsprachige Sonderausgabe des Heads Up-Newsletters (218 KB) herausgegeben, in welchem der FASB-Standard FAS 157 Fair Value Measurements zusammengefasst wird. Der am 15. September 2006 herausgegebene FAS 157 enthält verbesserte Leitlinien zur Bewertung von Vermögenswerten und Schulden mit dem beizulegenden Zeitwert (Fair Value). Der Standard ist immer dann anzuwenden, wenn andere Standards die Bewertung von Vermögenswerten oder Schulden mit dem beizulegenden Zeitwert verlangen oder erlauben. FAS 157 führt keinesfalls neue Möglichkeiten zur Anwendung von beizulegenden Zeitwerten ein. Klicken Sie hier für die englischsprachige FASB-Pressemitteilung. FAS 157 kann kostenfrei von der FASB-Website heruntergeladen werden (in englischer Sprache). Im Rahmen seines Projektes zur Bewertung mit dem beizulegenden Zeitwert (Fair Value Measurements Project) plant der IASB die Herausgabe eines Diskussionspapiers vor dem Jahresende 2006, mit dem zu Stellungnahmen zu FAS 157 und zu den vorläufigen Ansichten des IASB in Bezug auf die Grundsätze in FAS 157 aufgefordert werden wird.

 

 

26. September 2006: SEC plant interaktive elektronische Datenbank

 

Die US-amerikanische Börsenaufsichtsbehörde (US Securities and Exchange Commission, SEC) hat drei getrennte Verträge mit einem Gesamtbetrag von 54 Millionen US-Dollar vergeben, um ihr aus den 80er Jahren stammendes, veraltetes Berichterstattungssystem für börsennotierte Unternehmen von einem Formblatt-orientierten elektronischen Archivierungssystem auf eine in Echtzeit operierende Suchmaschine mit interaktiven Fähigkeiten umzustellen. Bei der Umstellung auf interaktive Daten unter Verwendung der Computersprache XBRL folgt die SEC der US Federal Deposit Insurance Corporation (FDIC), der US-Notenbank (Federal Reserve) sowie dem Comptroller of the Currency, welche interaktive Daten bereits von Banken einfordern. Ungefähr 8.200 US-amerikanische Finanzinstitutionen haben XBRL im letzten Jahr genutzt, um ihre Quartalsabschlüsse der Bankenaufsichtsbehörde vorzulegen. Das derzeitige Datenbanksystem der SEC (Electronic Data Gathering, Analysis and Retrieval System, EDGAR) kann die zusätzlichen Fähigkeiten von XBRL nicht umsetzen. Die drei heute angekündigten Verträge werden die Lücke schließen, um eine universelle XBRL-Registrierung durch Unternehmen zu ermöglichen, welche zurzeit freiwillig durchgeführt werden kann. Klicken Sie hier zur Ansicht der englischsprachigen Pressemitteilung der SEC.

 

 

25. September 2006: Deutsche Zusammenfassungen von IFRIC D19 und IFRIC D20 eingestellt

 

Wir haben die deutschen Zusammenfassungen von IFRIC D19 IAS 19 - The Asset Ceiling: Availability of Economic Benefits and Minimum Funding Requirements sowie von IFRIC D20 Customer Loyalty Programmes eingestellt. Klicken Sie auf die nachfolgenden Links für die deutschen Zusammenfassungen der beiden Interpretationsentwürfe von IFRIC:

 

bullet IFRIC D19 Die Vermögenswertobergrenze nach IAS 19: Verfügbarkeit des wirtschaftlichen Nutzens und Mindestfinanzierungsgrenzen; und
bullet IFRIC D20 Kundenbindungsprogramme.

 

 

24. September 2006: Aktualisierter EFRAG-Bericht zum Stand des Endorsement-Prozesses

 

Die Europäische Beratungsgruppe zur Rechnungslegung (European Financial Reporting Advisory Group - EFRAG) hat ihren Bericht zum Stand des Endorsement-Prozesses bezüglich jedes einzelnen IFRS (Standards, Interpretationen und Änderungen) gemäß der EU-Rechnungslegungsverordnung aktualisiert. Klicken Sie hier für den Stand des Endorsement-Prozesses per 15. September 2006 (in englischer Sprache, 59 KB). Gegenwärtig sind die folgenden Verlautbarungen des IASB noch nicht zur Anwendung in Europa freigegeben:

 

bullet IFRIC 10 Interim Financial Reporting and Impairment (Zwischenberichterstattung und Wertminderung).

 

 

23. September 2006: Notizen vom fünften Tag der IASB-Sitzung vom September 2006

 

Der International Accounting Standards Board kommt von Montag, den 18. September bis Freitag, den 22. September 2006 zu seiner monatlichen Sitzung in seinen Londoner Büroräumen zusammen. Wir haben die Übersetzung der vorläufigen und inoffiziellen Notizen des fünften und letzten Sitzungstages von Deloitte-Beobachtern auf einer einzelnen Seite für Sie zusammengefasst.

 

 

23. September 2006: Erinnerung an Ende von zwei Kommentierungsfristen in der kommenden Woche

 

Wir möchten Sie an die Fristen für Stellungnahmen bezüglich der folgenden Dokumente erinnern:

 

bullet Änderung an IAS 23 Fremdkapitalkosten - Kommentierungsfrist endet am 29. September 2006.
bullet Entwurf des Handbuchs zur Arbeitsweise (Due Process) für das International Financial Reporting Interpretations Committee - Kommentierungsfrist endet am 30. September 2006.

 

Klicken Sie auf die folgenden Links zum Download der englischsprachigen Dokumente:

 
bullet Entwurf des Handbuchs zur Arbeitsweise (292 KB); und
bullet Pressemitteilung (44 KB).

 

 

22. September 2006: Notizen vom vierten Tag der IASB-Sitzung vom September 2006

 

Der International Accounting Standards Board kommt von Montag, den 18. September bis Freitag, den 22. September 2006 zu seiner monatlichen Sitzung in seinen Londoner Büroräumen zusammen. Wir haben die Übersetzung der vorläufigen und inoffiziellen Notizen des vierten Sitzungstages von Deloitte-Beobachtern auf einer einzelnen Seite für Sie zusammengefasst.

 

21. September 2006: EITF Roundup Ausgabe vom September 2006

 

Unsere Kollegen von IAS Plus.com haben die EITF Roundup Ausgabe vom September 2006 eingestellt (in englischer Sprache, 178 KB), in der ein Überblick über die auf der Sitzung der Emerging Issues Task Force des FASB am 7. September 2006 erörterten Sachverhalte, getätigten Beschlüsse sowie besprochenen internen Angelegenheiten gegeben wird. Zurückliegende Ausgaben können Sie hier beziehen. Erörterte Sachverhalte in der Ausgabe September 2006 beinhalten:

 

bullet Sachverhalt Nr. 06-1 Bilanzierung für die von einem Dienstleistungsanbieter an einen Hersteller oder Wiederverkäufer gewährten Gegenleistungen, die für einen Endkunden zum Beziehen von Leistungen vom Dienstleistungsanbieter unerlässlich sind;
bullet Sachverhalt Nr. 06-4 Bilanzierung von aufgeschobenen vergütungs- und leistungsorientierten Bestandteilen von Lebensversicherungsvereinbarungen mit Split-Dollar-Klauseln;
bullet Sachverhalt Nr. 06-5 Bilanzierung des Kaufs von Lebensversicherungen – Bestimmung des Betrages, der in Übereinstimmung mit dem FASB-Technical Bulletin Nr. 85-4 Bilanzierung des Kaufs von Lebensversicherungen, realisiert werden könnte;
bullet Sachverhalt Nr. 06-6 Bilanzierung einer Änderung (oder einer Wandlung) von wandelbaren Fremdkapitalinstrumenten beim Schuldner;
bullet Sachverhalt Nr. 06-7 Bilanzierung einer vormalig aufgespaltenen Wandlungsoption bei einem wandelbaren Fremdkapitalinstrument, wenn die Wandlungsoption nicht länger die Aufspaltungskriterien im FASB-Standard SFAS 133 Bilanzierung von derivativen Instrumenten und Sicherungsmaßnahmen erfüllt;
bullet Sachverhalt Nr. 06-8 Anwendungsfragen zur Beurteilung einer fortlaufenden Beteiligung eines Käufers gemäß dem FASB-Standard SFAS 66 Verkäufe von Immobilien im Hinblick auf Verkäufe von Eigentumswohnungen;
bullet Sachverhalt Nr. 06-9 Berichterstattung über eine Änderung (oder des Abbaus) eines vorher existierenden Unterschieds zwischen dem Geschäftsjahresende eines Mutterunternehmens und dem eines nach der Equity-Methode bilanzierten Beteiligungsunternehmens eines konsolidierten Tochterunternehmens.

 

 

21. September 2006: Notizen vom dritten Tag der IASB-Sitzung vom September 2006

 

Der International Accounting Standards Board kommt von Montag, den 18. September bis Freitag, den 22. September 2006 zu seiner monatlichen Sitzung in seinen Londoner Büroräumen zusammen. Wir haben die Übersetzung der vorläufigen und inoffiziellen Notizen des dritten Sitzungstages von Deloitte-Beobachtern auf einer einzelnen Seite für Sie zusammengefasst.

 

 

20. September 2006: Ansichten der SEC zur Bilanzierung von Aktienoptionen

 

Das Büro des Chief Accountant (Office of the Chief Accountant - OCA) der US-amerikanischen Börsenaufsichtsbehörde (US Securities and Exchange Commission - SEC) hat seine Ansichten zur angemessenen Anwendung der Verlautbarungen zur Bilanzierung von Aktienoptionen in den vergangenen Jahresabschlüssen von börsennotierten Unternehmen unter den folgenden Umständen bekannt gegeben:

 

bullet Datierung einer Prämienoption zur Vordatierung des eigentlichen Gewährungszeitpunkts;
bullet Gewährung von Optionen mit administrativen Verzögerungen;
bullet Unsicherheit in Bezug auf den Bestand vergangener Gewährungen; und
bullet andere verbundene Umstände.

 

Die Ansichten des OCA sind in einem Brief an den Ausschuss zur Konzernberichterstattung von Financial Executives International und dem Zentrum für börsennotierte Wirtschaftsprüfungsgesellschaften des US-amerikanischen Instituts der Wirtschaftsprüfer dargelegt. Vor der Anwendung des FASB-Standards Nr. 123 (überarbeitet 2004) Share-based Payment (Anteilsbasierte Vergütung) bilanzierten viele US-Unternehmen ihre Aktienoptionen nach der Opinion Nr. 25 Accounting for Stock Issued to Employees (Bilanzierung von an Arbeitnehmer ausgegebene Aktien). Im Brief des OCA werden die Auswirkungen von Opinion Nr. 25 auf die Bilanzierung unter den oben genannten Umständen erörtert. Eine der Hauptschlussfolgerungen in dem Dokument lautet:

 

In vielen Fällen, wenn Optionen vor Abschluss der verlangten Handlungen zur Gewährung (oder ohne solche) gewährt wurden, können die Bedingungen nicht als endgültig erfüllt angesehen werden, bis (und bevor) diese Handlungen abgeschlossen sind. Wie tatsächlich aufgrund der teilweise vorkommenden praktischen Vorgehensweise bei der Optionsgewährung sowie vom Stab entdeckten Verhaltensweisen bewiesen, lässt die Gewährung von Optionen auf eine Art und Weise, die nicht mit den vorgeschrieben Handlungen zur Gewährung im Einklang steht, den Schluss zu, dass Bedingungen und Empfänger der Optionen sich geändert haben. Wenn beispielsweise der Aktienkurs vor Abschluss der vorgeschriebenen Handlungen zur Gewährung abgesunken ist, ist es möglich, dass das Unternehmen Prämien widerrufen (etwa wegen Scheitern der Erfüllung der ursprünglich festgelegten Prämien) oder den Ausübungspreis der Optionen gesenkt hat. Diese Vorgehensweise in der Praxis deutet darauf hin, dass bei allen Prämien (einschließlich jenen Prämien, bei denen sich die Bedingungen nicht geändert haben) die Bedingungen und Empfänger vor dem Abschluss aller verlangten Handlungen zur Gewährung nicht endgültig festgelegt waren (und daher "unbekannt" waren). Auf ähnliche Weise würde jeder Hinweis, der darauf hindeuten würde, dass die Dokumentation so gestaltet wurde, dass die wahre Natur der Handlungen zur Gewährung verschleiert wäre, ein Unternehmen daran hindern, dass es zu einem Bewertungszeitpunkt vor Erfüllung aller verlangten Handlungen zur Gewährung kommt. Für den Fall, dass sich ein Unternehmen so verhält, als wenn die Bedingungen der Prämien nicht vor Abschluss aller verlangten Handlungen zur Gewährung endgültig sind (wie etwa durch Widerruf von Prämien oder Änderung ihrer Bedingungen), ist der Stab der Ansicht, dass das Unternehmen zu dem Schluss kommen sollte, dass der Bewertungszeitpunkt aller Prämien des Unternehmens (einschließlich solcher Prämien, die nicht verändert wurden) so lange verschoben würde, bis alle verlangten Handlungen zur Gewährung erfüllt sind.

 

Klicken Sie auf die folgenden Links zur Ansicht der englischsprachigen Dokumente:

bullet Brief des Stabs des SEC-OCA;
bullet SEC-Pressemitteilung.

 

 

20. September 2006: Notizen vom zweiten Tag der IASB-Sitzung vom September 2006

 

Der International Accounting Standards Board kommt von Montag, den 18. September bis Freitag, den 22. September 2006 zu seiner monatlichen Sitzung in seinen Londoner Büroräumen zusammen. Wir haben die Übersetzung der vorläufigen und inoffiziellen Notizen des zweiten Sitzungstages von Deloitte-Beobachtern auf einer einzelnen Seite für Sie zusammengefasst.

 

 

20. September 2006: RIC-Stellungnahme zu den vorläufigen Agenda-Entscheidungen von IFRIC

 

Die Stellungnahme des Rechnungslegungs Interpretations Committee (RIC) des Deutschen Rechnungslegungs Standards Committee (DRSC) zu den vorläufigen Agenda-Entscheidungen von IFRIC (auch als "Non-Interpretations" oder "Non-IFRICs" bezeichnet) ist auf der Website des DRSC veröffentlicht worden. Darin äußert sich das RIC zu der zunehmenden Zahl von Sachverhalten, die mit der Begründung nicht auf die Agenda von IFRIC genommen werden, dass sich in angemessener Zeit kein Konsensbeschluss von IFRIC erreichen ließe. Auf der Juli-Sitzung von IFRIC wurden drei verschiedene Sachverhalte mit dieser Begründung nicht auf die Agenda von IFRIC genommen. Zudem wird die Argumentation von IFRIC bei der Ablehnung von einigen möglichen Agenda-Themen kritisiert. Kritisch wird außerdem die Ablehnung der Aufnahme der folgenden Sachverhalte auf die Agenda von IFRIC gesehen:

 

bullet IAS 32 Finanzinstrumente: Darstellung - Puts und Forwards gehalten von Minderheiten;
bullet IAS 39 Finanzinstrumente: Ansatz und Bewertung - Definition eines Derivats: Indexierung an das eigene EBITDA oder den eigenen Umsatz; und
bullet IFRS 3 Unternehmenszusammenschlüsse - Sind von Minderheiten in einem Unternehmenszusammenschluss erhaltene Puts und Forwards bedingte Gegenleistungen?

 

Klicken Sie hier zum Download des englischsprachigen Dokumentes (20 KB).

 

 

19. September 2006: Notizen vom ersten Tag der IASB-Sitzung vom September 2006

 

Der International Accounting Standards Board kommt von Montag, den 18. September bis Freitag, den 22. September 2006 zu seiner monatlichen Sitzung in seinen Londoner Büroräumen zusammen. Wir haben die Übersetzung der vorläufigen und inoffiziellen Notizen des ersten Sitzungstages von Deloitte-Beobachtern auf einer einzelnen Seite für Sie zusammengefasst.

 

 

19. September 2006: SEC-Bulletin zur Wesentlichkeit von Fehlern

 

Drei Abteilungen der US-Börsenaufsichtsbehörde (US Securities and Exchange Commission - SEC) haben gemeinsam Staff Accounting Bulletin (SAB) 108 veröffentlicht, der erläutert, wie die Auswirkungen von Überträgen oder Aufholungen von Vorjahresfehlern auf die quantitative Bestimmung eines Fehlers im aktuellen Geschäftsjahr beurteilt werden sollten. In SAB 108 wird festgelegt, dass bei der SEC registrierende Unternehmen sowohl einen Bilanz- als auch einen GuV-orientierten Ansatz bei der quantitativen Bestimmung und Beurteilung der Wesentlichkeit eines Fehlers anwenden sollten.

 

"Der alleinige Verlass auf einen GuV-orientierten Ansatz kann dazu führen, dass sich bei dem registrierenden Unternehmen in der Bilanz Fehler anhäufen, die in der jeweiligen, einzelnen Gewinn- und Verlustrechnung nicht wesentlich sein mögen, die jedoch trotzdem zu Fehlern in einem oder mehreren Bilanzposten führen können. Auf ähnliche Weise kann der alleinige Verlass auf einen Bilanz-orientierten Ansatz dazu führen, dass ein sich registrierendes Unternehmen die Auswirkungen eines Fehlers in der Gewinn- und Verlustrechnung aus der Berichtigung eines Fehlers in einem vorher veröffentlichten Abschluss außer Acht lässt."

 

Klicken Sie auf die folgenden Links zur Ansicht der englischsprachigen Dokumente:

 

bullet die SEC-Pressemitteilung;
bullet der Staff Accounting Bulletin (58 KB); und
bullet der Heads Up Bulletin von Deloitte zu SAB 108 (93 KB).

 

 

19. September 2006: Neue Ausgabe des Global Offerings Services Newsletters

 

Unsere Kollegen von IAS Plus.com haben die Juli/August-Ausgabe 2006 des Deloitte Global Offerings Services Newsletter (in englischer Sprache, 143 KB) eingestellt. Global Offerings Services ist ein weltweites Team von Deloitte Praxisexperten, die nicht-amerikanischen Unternehmen und nicht-amerikanischen Beratungsteams bei der Anwendung US-amerikanischer und internationaler Rechnungslegungsstandards (d.h. US GAAP und IFRS) und bei der Befolgung der SEC-Berichtsanforderungen behilflich sind. Der neueste GOS-Newsletter enthält aktualisierte Informationen zu relevanten Rechnungslegungs-, Aufsichtsrechts- und anderen Themen, Webcasts und Publikationen. Frühere Ausgaben des GOS-Newsletters können Sie hier beziehen (in englischer Sprache).

 

 

19. September 2006: FASB gibt Standard zur Fair Value-Bewertung heraus

 

Der US-amerikanische Financial Accounting Standards Board (FASB) hat den FASB-Standard Nr. 157 (FAS) Fair Value Measurements herausgegeben. FAS 157 enthält verbesserte Leitlinien zur Bewertung von Vermögenswerten und Schulden mit dem beizulegenden Zeitwert (Fair Value). Der Standard ist immer dann anzuwenden, wenn andere Standards die Bewertung von Vermögenswerten oder Schulden mit dem beizulegenden Zeitwert verlangen oder erlauben. FAS 157 führt keinesfalls neue Möglichkeiten zur Anwendung von beizulegenden Zeitwerten ein. Klicken Sie hier für die englischsprachige FASB-Pressemitteilung.

 

Wichtige Informationen über FAS 157:
 

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Der beizulegende Zeitwert ist der Preis, der beim Verkauf eines Vermögenswertes erzielt oder zur Übertragung einer Schuld in einem Geschäftsvorfall zwischen Marktteilnehmern auf dem Markt, in dem das berichterstattende Unternehmen tätig ist, bezahlt werden würde.

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Der beizulegende Zeitwert sollte auf den Annahmen basieren, die die Marktteilnehmer bei der Bewertung des Vermögenswertes oder der Schuld heranziehen würden.

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FAS 157 begründet eine "Fair Value"-Hierarchie, die die verwendeten Informationen zur Herleitung dieser Annahmen in eine Rangfolge bringt. Nach der Fair Value-Hierarchie wird öffentlichen Preisnotierungen auf aktiven Märkten der höchste Rang und nicht-beobachtbaren Daten, wie etwa den eigenen Daten des berichterstattenden Unternehmens, der niedrigste Rang zugewiesen.

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FAS 157 tritt für Abschlüsse von Geschäftsjahren, die nach dem 15. November 2007 beginnen und für Zwischenabschlüsse dieser Geschäftsjahre in Kraft. Eine frühere Anwendung ist zulässig.

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FAS 157 kann kostenfrei von der FASB-Website heruntergeladen werden.

 

Auf der Agenda des IASB befindet sich ein Projekt zur Fair Value-Bewertung (Fair Value Mesurements), welches eines der gemeinsamen Projekte mit dem FASB darstellt. Danach haben der IASB und der FASB vor, ähnliche, wenn nicht sogar identische Definitionen und Leitlinien in Bezug auf die Bewertung mit dem beizulegenden Zeitwert zu haben. Nach Planung des IASB soll im vierten Quartal 2006 ein Diskussionspapier herausgegeben werden, mit dem:

 

bullet die vorläufigen Ansichten des IASB in Bezug auf die Vorschriften von FAS 157 umschrieben werden sollen;
bullet Unterschiede zwischen FAS 157 und den Leitlinien zur Bewertung mit dem beizulegenden Zeitwert in den vorliegenden IFRS aufgezeigt werden sollen; und
bullet zu Stellungnahmen zu den Vorschriften von FAS 157 und den vorläufigen Ansichten des IASB in Bezug auf diese Vorschriften eingeladen werden soll.

 

 

18. September 2006: Internationales Forum unabhängiger Prüfungsaufsichtsorganisationen

 

Achtzehn unabhängige Prüfungsaufsichtsorganisationen aus der ganzen Welt haben sich auf die Einrichtung eines Internationalen Forums unabhängiger Prüfungsaufsichtsorganisationen (International Forum of Independent Audit Regulators, IFIAR) verständigt. Zu den Zielen des Forums zählen:

 

bullet Teilen von Kenntnissen über die Verhältnisse im Prüfungsgeschäft und praktischen Erfahrungen hinsichtlich unabhängiger Prüfungsaufsichtsmaßnahmen;
bullet Förderung der Zusammenarbeit bei Aufsichtsmaßnahmen; und
bullet Bereitstellung einer Zugangsmöglichkeit für Kontakte mit anderen internationalen, an der Qualität von Prüfungen interessierten Organisationen.

 

Die 18 Staaten sind Australien, Österreich, Brasilien, Kanada, Dänemark, Frankreich, Deutschland, Irland, Italien, Japan, Mexiko, Niederlande, Norwegen, Singapur, Südafrika, Spanien, Schweden und Großbritannien. Der US-amerikanische Public Company Accounting Oversight Board (PCAOB) nahm als Beobachter teil. Zu den anderen, an der Sitzung zur Gründung des Forums teilnehmenden internationalen Organisationen zählten das Financial Stability Forum (FSP), die Weltbank, die international Organisation der Börsenaufsichten, der Baseler Ausschuss, die internationale Vereinigung der Versicherungsaufsichtsorganisationen, der Public Interest Oversight Board und die Europäische Kommission. Jeffrey Lucy, der Vorsitzende der australischen Wertpapieraufsichtsbehörde (Australian Securities and Investments Commission, ASIC), wird als Vorsitzender und Paul Boyle, der Leiter des britischen Rats für Rechnungslegung (UK Financial Reporting Council, FRC) wird als zweiter Vorsitzender des Forums fungieren. Die erste Sitzung des IFIAR wird am 18. März 2007 in Tokio stattfinden. Klicken Sie hier für die englischsprachige Pressemitteilung (65 KB).

 

 

18. September 2006: EU-Verordnung zur Übernahme von IFRIC 8 und IFRIC 9

 

Wir haben die Verordnung (EG) Nr. 1329/2006 der Europäischen Kommission (57 KB) vom 8. September 2006 eingestellt, die im Amtsblatt der Europäischen Union veröffentlicht wurde. Mit der Verordnung werden die beiden folgenden Interpretationen zur Anwendung in Europa übernommen:

 

bullet IFRIC 8 Anwendungsbereich von IFRS 2; und
bullet IFRIC 9 Neubeurteilung eingebetteter Derivate.

 

 

17. September 2006: Deloitte veranstaltet IFRS 2006/2007-Konferenz

 

Deloitte veranstaltet IFRS 2006/2007. Dabei handelt es sich um eine Konferenz mit dem Schwerpunkt auf der Gegenwärtigen praktischen Interpretation und der zukünftigen strategischen Ausrichtung der IFRS. IFRS 2006/2007 findet am 10. Oktober 2006 in London statt. Zu den Referenten zählen:

 

bullet Sir David Tweedie, Vorsitzender des IASB
bullet Robert H. Herz, Vorsitzender des FASB
bullet Ken Wild, Global IFRS Leader von Deloitte

 

Klicken Sie hier zum Download der englischsprachigen Konferenzbroschüre (232 KB), die eine ausführliche Programmbeschreibung und ein Anmeldeformular beinhaltet. Mit dem Anmeldeformular wird für Besucher der Deloitte-Website IAS Plus ein 25%-Rabatt und ein 3-für-2-Teilnehmer Angebot gewährt. Die Anzahl der verfügbaren Plätze ist begrenzt.

 

 

13. September 2006: Änderung an der Tagesordnung der IASB-Sitzung in der nächsten Woche

 

Der International Accounting Standards Board (IASB) wird seine September-Sitzung von Montag, den 18. September 2006 bis Freitag, den 22. September 2006 in seinen Büroräumen in 30 Cannon Street abhalten. Am 7. September 2006 hatten wir die Tagesordnung dieser Sitzung eingestellt. Der IASB hat nun eine überarbeitete Tagesordnung veröffentlicht, wonach IFRS 2 Ausübungsbedingungen und Annullierungen von der Dienstags-Tagesordnung gestrichen wurde.

 

 

12. September 2006: Baldige Sitzung des ARC

 

Der Regelungsausschuss für Rechnungslegung der Europäischen Kommission (Accounting Regulatory Committee - ARC) wird sich am 26. September 2006 in Brüssel zwecks Diskussion einer Reihe von mit den IFRS verbundenen Sachverhalten treffen. Auf der Tagesordnung (in englischer Sprache, 16 KB) steht u.a.:

 

bullet Diskussionsrunde zur konsistenten Anwendung der IFRS (Bericht über die Diskussionsrunde am 20. September 2006)
bullet IFRIC-Arbeitsweise und -Abstimmungsprozess ("Due Process") (Entwurf einer Stellungnahme der EU-Kommission)
bullet Gleichwertigkeit zwischen den IFRS und den Rechnungslegungsstandards von Drittstaaten, insbesondere US-GAAP (Diskussion des Entwurfs einer Verordnung (in englischer Sprache, 34 KB) und eines Entwurfs einer Kommissionsentscheidung (in englischer Sprache, 36 KB))
bullet Zusammenhang zwischen der IAS-Verordnung und den 4. und 7. Unternehmensrechts-Richtlinien (Bedeutung von: "Jahresabschlüsse im Einklang mit übernommenen IAS")
bullet IFRIC 10 Interim Financial Reporting and Impairment (Zwischenberichterstattung und Wertminderung) (Endorsement)
bullet Prüfgruppe für Standardübernahmeempfehlungen (Standards Advice Review Group - SARG)
bullet Projekt zur Zusammenführung und überarbeiteten Übersetzung der übernommenen IFRS
 

 

12. September 2006: Geoffrey Whittington zum britischen ASB berufen

 

Professor Geoffrey Whittington ist wieder zum britischen Accounting Standards Board (ASB) berufen worden, nachdem er am 30. Juni 2006 eine fünfjährige Amtszeit als Mitglied des International Accounting Standards Board (IASB) vollendet hat. Prof. Whittington war zwischen 1994 und 2001 als Mitglied des ASB tätig. Klicken Sie hier für die englischsprachige Pressemitteilung.

 

 

12. September 2006: Erinnerung an Nominierungen für Arbeitsgruppe zu Leasingverhältnissen

 

Der IASB erinnert daran, dass die Frist zum Einreichen von Nominierungen für die gemeinsame IASB-FASB-Arbeitsgruppe zur Bilanzierung von Leasingverhältnissen am 30. September 2006 endet. Die beiden Boards hatten im Juli 2006 ein gemeinsames Projekt zur Leasingbilanzierung auf ihre jeweiligen Agendas genommen. Der Projektinhalt umfasst eine Neubetrachtung der vorliegenden Standards zur Leasingbilanzierung, sowohl in Bezug auf Leasingnehmer als auch Leasinggeber. Die gegenwärtige Projektplanung sieht als ersten Schritt die Veröffentlichung eines gemeinsamen Diskussionspapiers vor. Die beiden Boards planen die Einsetzung einer einzelnen internationalen Arbeitsgruppe, die sie bei diesem Projekt beraten soll. Die Arbeitsgruppe wird sich aus Personen mit einer Vielzahl von Hintergründen zusammensetzen, einschließlich Abschlusserstellern, Wirtschaftsprüfern, Nutzern von Abschlüssen, Leasingexperten und anderen. Klicken Sie hier für die gemeinsame IASB-FASB-Mitteilung zur Arbeitsgruppe zu Leasingverhältnissen (in englischer Sprache, 37 KB). Die Mitteilung enthält Informationen zum Einsenden von Nominierungen.

 

 

11. September 2006: Treffen der Rechnungslegungs-Standardsetter der Welt

 

Der International Accounting Standards Board (IASB) wird am Montag, den 25. September 2006 und Dienstag, den 26. September 2006 im Renaissance Chancery Court Hotel in London ein Treffen von Rechnungslegungsstandardsetting-Gremien aus der ganzen Welt veranstalten. Die Sitzung wird öffentlich zu verfolgen sein. Am 2. August 2006 hatten wir die ursprünglich vom IASB bekannt gegebene Tagesordnung für die Sitzung eingestellt. Es wurden einige Änderungen vorgenommen, und die überarbeitete Tagesordnung ist wie folgt:

 

Tagesordnung: World Accounting Standard Setters Meeting
25. - 26. September 2006, London

Montag, 25. September 2006 (09.30 - 18.00 Uhr)

 

bullet

IFRS - Die Sichtweise einer "Big 4"-Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

bullet

IFRS - die Sichtweise der Treuhänder der IASC-Stiftung

bullet

Rahmenkonzept*

bullet

Diskussion der fachlichen Vorhaben des IASB

bullet

International Financial Reporting Standard für KMU

bullet

Lehraktivitäten der IASC-Stiftung und Zugang zu den Publikationen des IASB

 

Dienstag, 26. September 2006 (08.30 - 17.00 Uhr)

 

bullet

Fair Value Measurement*

bullet

IFRS - Die Sichtweise eines Analysten

bullet

Fortschritte bei der Übernahme/Konvergenz/Umsetzung der IFRS*

bullet

IFRIC*

 

*Diese Abschnitte beinhalten eine einführende Präsentation, separate Gruppendiskussionen und Stellungnahmen zur Rückmeldung

 

 

11. September 2006: Gegenüberstellung zwischen chinesischen Rechnungslegungsstandards und IFRS in englischer Sprache

 
Unsere Kollegen von IAS Plus.com haben die englischsprachige Fassung der Gegenüberstellung zwischen den Rechnungslegungsstandards der Volksrepublik China mit den International Financial Reporting Standards (IFRS) eingestellt. In dieser Publikation werden die IFRS mit (a) den gegenwärtigen chinesischen Rechnungslegungsstandards (in Kraft bis einschließlich 2006) und (b) den neuen, vom Finanzministerium der Volksrepublik China verabschiedeten Rechnungslegungsstandards verglichen, die von 2007 an für börsennotierte Unternehmen anzuwenden sind. Wir hatten die chinesischsprachige Fassung am 23. Juli 2006 eingestellt. In der englischsprachigen Fassung findet sich ein Vorwort von Sir David Tweedie. Klicken Sie auf die folgenden Links zum Download von:

 

bullet Gegenüberstellung der IFRS und der neuen chinesischen Rechnungslegungsstandards - englischsprachige Fassung (384 KB);
bullet Gegenüberstellung der IFRS und der neuen chinesischen Rechnungslegungsstandards - chinesischsprachige Fassung (877 KB).

 

 

11. September 2006: Treffen der Arbeitsgruppe zur Darstellung des Abschlusses in dieser Woche

 

Die gemeinsame IASB-FASB Arbeitsgruppe zur Darstellung des Abschlusses wird am Freitag, den 15. September 2006 von 9.00 Uhr bis 16.30 Uhr zu einer Sitzung im Millennium Gloucester Hotel in London zusammenkommen. Auf der Tagesordnung stehen:

 

bullet Entscheidungen bis heute
bullet Arbeitsgrundsätze und Arbeitsvorlage
bullet Finanzierungsschulden und Finanz-Vermögenswerte ("Treasury-Assets")
bullet Offene Fragen im Bereich "Geschäftstätigkeit"
bullet Strategische Beteiligungen
bullet Operative Vermögenswerte und Schulden sowie Informationen zur Liquiditätslage
bullet Zusätzliche Abschnitte und Kategorien
bullet Ertragsteuern
bullet Aufgegebene Geschäftsbereiche
bullet Verbleibende Arbeitsgrundsätze und Sachverhalte
bullet Bewertung von Vermögenswerten und Schulden
bullet Nettogewinn, "Other Comprehensive Income" sowie "Recycling"
bullet Desaggregation
bullet Stellungnahmen zu Phase A, nächste Schritte
bullet Nachbereitung, nächste Schritte
 

 

10. September 2006: Neue Ausgabe des EITF Snapshot-Newsletters eingestellt

 

Wir haben die neueste Ausgabe des EITF Snapshot-Newsletters eingestellt (in englischer Sprache, 88 KB), der die Sitzung vom 7. September 2006 der Emerging Issues Task Force (EITF) des US-Standardsetters FASB zusammenfasst. Dieser Newsletter, der von den US-amerikanischen Kollegen von Deloitte veröffentlicht wird, erlaubt den Lesern die Identifizierung der wichtigen Themengebiete und ein schnelles Verständnis der Ergebnisse der Sitzung. Ein verwandter Newsletter, nämlich EITF-Roundup, wird unmittelbar nach dem Zeitpunkt veröffentlicht, an dem sich der FASB mit den vorläufigen Schlussfolgerungen und den erreichten Konsensbeschlüssen befasst hat. Der EITF Roundup-Newsletter enthält detailliertere Informationen zu jedem der Themengebiete. Sie finden frühere Ausgaben beider Newsletter hier.

 

 

9. September 2006: Notizen vom zweiten Tag der Sitzung des IFRIC

 

Das International Financial Reporting Interpretations Committee (IFRIC) tritt am Donnerstag, den 7. September 2006 und Freitag, den 8. September 2006 in den Räumen des IASB in London zusammen. Wir haben die Übersetzung der vorläufigen und inoffiziellen Mitschriften von Deloitte-Beobachtern des zweiten Sitzungstages auf einer einzelnen Seite für Sie zusammengefasst.

 

 

8. September 2006: Notizen vom ersten Tag der Sitzung des IFRIC

 

Das International Financial Reporting Interpretations Committee (IFRIC) tritt am Donnerstag, den 7. September 2006 und Freitag, den 8. September 2006 in den Räumen des IASB in London zusammen. Wir haben die Übersetzung der vorläufigen und inoffiziellen Mitschriften von Deloitte-Beobachtern des ersten Sitzungstages auf einer einzelnen Seite für Sie zusammengefasst.

 

 

8. September 2006: Vorschlag für einen Standard zur Unterrichtung von Ethikgrundsätzen

 

Der International Accounting Education Standards Board (IAESB) hat einen Vorschlag für ein neues International Education Practice Statement (IEPS) mit dem Titel Approaches to Developing and Maintaining of Professional Values, Ethics and Attitudes (Vorgehensweisen in Bezug auf die Entwicklung und Aufrechterhaltung berufsständischer Werte, Ethikgrundsätze und Verhaltensweisen) zur öffentlichen Kommentierung freigegeben. Das Ziel des Standards liegt darin, die Mitgliedsorganisationen der IFAC bei der Entwicklung von Programmen zur Unterrichtung von Ethikgrundsätzen und zur stetigen beruflichen Weiterbildung für ihre Mitglieder zu unterstützen, die dabei mit den Vorschriften des International Education Standard (IES) 4 Professional Values, Ethics and Attitudes (Berufsständische Werte, Ethikgrundsätze und Verhaltensweisen) im Einklang stehen. Stellungnahmen zu diesem Vorschlag sind bis zum 15. Dezember 2006 erbeten. Klicken Sie auf die folgenden Links zur Ansicht der englischsprachigen Dokumente:

 

bullet der Entwurf (618 KB);
bullet die Pressemitteilung.

 

 

8. September 2006: Über 300.000 Zugriffe auf IAS Plus.de

 

Vor kurzem konnten wir den 300.000. Zugriff auf IAS Plus.de verzeichnen. Mit in jüngster Zeit durchschnittlich zwischen 1.000 und 1.500 Zugriffen pro Tag sind die Besucherzahlen seit dem erstmaligen Bestehen dieser Website im Februar 2005 kontinuierlich angestiegen. Unsere Besucher kommen gleichermaßen aus Unternehmen (hauptsächlich großen börsennotierten Unternehmen), namhaften Universitäten, Wirtschaftsprüfungsgesellschaften und der gesamten interessierten Öffentlichkeit aus Europa sowie dem Rest der Welt. Außer der deutschen Übersetzung der Nachrichten von IAS Plus.com bieten wir Ihnen Informationen aus erster Hand von den deutschen Standardsetting-Gremien sowie über Entwicklungen aus dem deutschsprachigen Raum in Bezug auf die IFRS.

 

 

8. September 2006: Finanzstabilitätsforum befasst sich mit Entwicklung der IFRS

 

Das Finanzstabilitätsforum (Financial Stability Forum, FSF) diskutierte auf seiner Sitzung am 6. September 2006 in Paris die Risiken und Schwachstellen des internationalen Finanzsystems und überprüfte die gegenwärtigen Anstrengungen zur Stärkung der Stabilität und Widerstandsfähigkeit des Finanzsystems. Einer der Diskussionsbereiche behandelte Sachverhalte im Bereich der internationalen Rechnungslegung und -Prüfung, einschließlich der IFRS:

 

Die Mitglieder befassten sich mit den jüngsten Entwicklungen bei Rechnungslegung und Prüfung, wie etwa der Notwendigkeit einer konsistenteren Interpretation der International Financial Reporting Standards (IFRS) sowie der "Standardsetting-Pause" des IASB. Nach dieser werden keine größeren Änderungen an den IFRS vor 2009 in Kraft treten. Sie begrüßten die begonnen Anstrengungen zu Konvergenz und Harmonisierung zwischen dem IASB, dem US-amerikanischen FASB und anderen zuständigen Stellen. Die Mitglieder betonten erneut die wesentliche Rolle, welche die Rechnungslegung und die Rechnungslegungsstandards bei der Sicherstellung von Stabilität im Finanzsystem spielen.

 

Klicken Sie hier für die englischsprachige Pressemitteilung.

 

 

7. September 2006: IFRIC D20 zu Kundenbindungsprogrammen veröffentlicht

 

Das International Financial Reporting Interpretations Committee (IFRIC) hat den Interpretationsentwurf D20 Customer Loyalty Programmes (Kundenbindungsprogramme) zur öffentlichen Kommentierung freigegeben. Kundenbindungsprogramme werden von Unternehmen verwendet, um Kunden Anreize zum Kauf ihrer Produkte zu bieten. Zu den Beispielen zählen Meilenprogramme von Fluggesellschaften oder Punkteprogramme von Hotels oder Banken. Der Kunde kann die Prämiengutschrift gegen Prämien wie etwa kostenfreie oder reduzierte Güter oder Dienstleistungen einlösen.

 

Die grundlegende von IFRIC behandelte Frage besteht darin, ob die Verpflichtung eines Unternehmens zur Bereitstellung von kostenfreien oder reduzierten Gütern oder Dienstleistungen wie folgt erfasst und bewertet werden sollte:

 

bullet

1. Aufteilung eines Teils der aus dem anfänglichen Verkaufsgeschäft erhaltenen oder zu erhaltenden Gegenleistung auf die Prämiengutschriften und Verschiebung der Ertragserfassung (d.h. Anwendung von Paragraph 13 von IAS 18); oder

bullet

2. Erfassung des vollständigen ursprünglichen Ertrages und gleichzeitige Erfassung einer Rückstellung für die geschätzten künftigen Aufwendungen für die Lieferung von Gütern oder Dienstleistungen (d.h. Anwendung von Paragraph 19 von IAS 18).

 

In IFRIC D20 hat IFRIC vorgeschlagen, dass ein Unternehmen:

 

bullet

den Paragraph 13 von IAS 18 anwenden und die Prämiengutschriften als einen getrennt identifizierbaren Ertragsbestandteil des ursprünglichen Verkaufsgeschäfts erfassen sollte;

bullet

den beizulegenden Zeitwert der erhaltenen oder zu erhaltenden Gegenleistung aus dem ursprünglichen Verkaufsgeschäft zwischen den ursprünglich verkauften Gütern und Dienstleistungen und den gewährten Prämiengutschriften auf der Grundlage der relativen beizulegenden Zeitwerte der Bestandteile aufteilen sollte.

 

Der Interpretationsentwurf würde drei Monate nach einer Veröffentlichung in Form einer endgültigen Interpretation in Kraft treten und rückwirkend anzuwenden sein, indem Abschlüsse früherer Perioden rückwirkend angepasst werden. Die Kommentierungsfrist endet am 6. November 2006. Klicken Sie hier für die englischsprachige Pressemitteilung (82 KB).

 

 

7. September 2006: Neues IPSASB-Büro in Toronto

 

Kanada unterstützt die Arbeit des International Public Sector Accounting Standards Board (IPSASB) auf zwei wichtigen Wegen: Der kanadische Treasury Board stellt für fünf Jahre Finanzmittel von jährlich 200.000 US-Dollar zur Verfügung, und das kanadische Institut der Wirtschaftsprüfer (Canadian Institute of Chartered Accountants, CICA) hat sich dazu bereit erklärt, auf eigene Kosten einen Mitarbeiter nur zum Zwecke der Unterstützung des IPSASB abzustellen. Beginnend von diesem Monat an werden einige Mitarbeiter des IPSASB einschließlich der neuen fachlichen Leiterin, Stephenie Fox, in einem Büro in Toronto (Kanada) beheimatet sein. Der IPSASB entwickelt Rechnungslegungs- und Finanzberichterstattungsstandards für nationale, regionale und lokale Regierungen und verbundene Regierungsbehörden. Die IPSASB-Standards fußen auf den IFRS, und Wirtschaftsunternehmen der öffentlichen Hand sind zur Anwendung der IFRS verpflichtet. Die kanadischen Maßnahmen spiegeln die wachsende Erkenntnis über die Bedeutung dieser Standards wider. Klicken Sie hier für die englischsprachige Pressemitteilung.

 

 

7. September 2006: PCAOB-Vorsitzender macht Aussagen zu Aktienoptionen

 

Mark W. Olson, Vorsitzender des US-amerikanischen Public Company Accounting Oversight Board (PCAOB) sagte vor dem Ausschuss zu Kredit- und Wohnungswesen sowie Stadtentwicklung des US-Senats zu Sachverhalten in Bezug auf die Vergabepraktiken von Aktienoptionen von Unternehmen und damit verbundenen Bilanzierungs- und Prüfungsangelegenheiten aus. Die Kernpunkte seiner Aussage:

 

bullet Die Vergabepraktiken für Aktienoptionen haben Bedenken hinsichtlich der Bilanzierung von bzw. der Berichterstattung über Vergütungsaufwendungen hervorgerufen.
bullet Veränderungen an den aufsichtsrechtlichen Vorschriften scheinen die Häufigkeit von auffällig datierten Optionsvergaben reduziert zu haben.
bullet Der PCAOB hat Wirtschaftsprüfer dahin gehend benachrichtigt, im Rahmen ihrer Prüfungen von mit Vergabepraktiken von Aktienoptionen verbundenen Sachverhalten besonders gewissenhaft vorzugehen.

 

Klicken Sie hier zur Ansicht der englischsprachigen Aussage vom Vorsitzenden Mark W. Olson.

 

 

7. September 2006: Tagesordnung für die September-Sitzung des IASB

 
Der International Accounting Standards Board (IASB) wird von Montag, den 18. September 2006 bis Freitag, den 22. September 2006 zu seiner monatlichen Sitzung in seinen Büroräumen in London zusammenkommen. Die vorläufige Tagesordnung für diese Sitzung ist unten wiedergegeben.


18. - 22. September 2006, London

 

Montag, 18. September 2006

 
bullet Versicherungsverträge - Phase 2 [Unterrichtseinheit] - Vertreter der Versicherungswirtschaft werden den Board zu Empfehlungen dieser Organisationen in Bezug auf das Bilanzierungsmodell für Versicherungsunternehmen unterrichten
bullet Konsolidierung (einschließlich Zweckgesellschaften) [Unterrichtseinheit] - Schwerpunkt auf SIC-12 Konsolidierung - Zweckgesellschaften

 

Dienstag, 19. September 2006

 

bullet Änderungen an IAS 37 - Neubetrachtung des im Entwurf vorgeschlagenen Bewertungsgrundsatzes
bullet Darstellung des Abschlusses
bullet Fair Value Measurements - Fortführung der Diskussion des FASB-Standards zu Fair Value Measurements
bullet IFRS 2 - Analyse der Stellungnahmen in Bezug auf die vorgeschlagenen Änderungen an IFRS 2 hinsichtlich Ausübungsbedingungen und Annulierungen
bullet Finanzinstrumente - Arbeitspapier

 

Mittwoch, 20. September 2006

 

bullet Versicherungsverträge - Phase 2:
bullet Berichterstattung über Veränderungen bei Versicherungsschulden
bullet Investmentverträge
bullet Bewertung auf Portfolio-Basis
bullet Aufspaltung (Unbundling)
bullet Beteiligungsansprüche von Versicherungsnehmern
bullet Universelle Lebensversicherungsverträge
bullet Änderungen an IAS 14 Segmentberichterstattung
bullet IFRIC-Themen
bullet Finanzinstrumente - IAS 39 Finanzinstrumente: Ansatz und Bewertung - Anwendungsfragen bei Ausbuchung
bullet Angaben zu nahe stehenden Unternehmen und Personen

 

Donnerstag, 21. September 2006

 

bullet Rechnungslegungsstandards für kleine und mittlere Unternehmen
bullet Rahmenkonzept
bullet Ertragserfassung

 

Freitag, 22. September 2006

 

bullet Rechnungslegungsstandards für kleine und mittlere Unternehmen
bullet IFRS 1 - Anschaffungskosten eines Tochterunternehmens im separaten Abschluss eines Mutterunternehmens bei erstmaliger Anwendung der IFRS
bullet Unternehmenszusammenschlüsse Phase II - Beratung über die vorgeschlagenen Überarbeitungen an IFRS 3
bullet Fachliche Planung

 

 

6. September 2006: FEE mahnt Anwendung der ISA für alle Abschlussprüfungen in Europa an

 

Die Europäische Vereinigung der Wirtschaftsprüfer (Fédération des Experts Comptables Européens, FEE) hat ein Informationsblatt für die Angehörigen des europäischen Parlaments erstellt, wonach es im öffentlichen Interesse wäre, wenn die gesetzlichen Abschlussprüfungen aller Unternehmen im Einklang mit den internationalen Prüfungsstandards (International Standards on Auditing, ISA) durchgeführt würden. Die FEE setzt sich mit ihrem Schreiben für Artikel 26 der Abschlussprüfungsrichtlinie ein, die das Parlament im April 2006 verabschiedet hat. Artikel 26 schreibt vor, dass alle gesetzlichen Abschlussprüfungen in Europa gemäß den ISA durchgeführt werden. Die ISA werden vom International Auditing and Assurance Standards Board (IAASB) entwickelt. Im Informationsblatt steht:

 

In diesem Informationsblatt untersucht die FEE, warum dem öffentlichen Interesse am besten entsprochen wird, wenn die gleichen Prüfungsstandards in gleicher Weise auf alle Abschlussprüfungen anzuwenden sind, unabhängig davon, ob es sich bei den geprüften Unternehmen um große oder kleine, um solche im öffentlichen Interesse oder um nicht börsennotierte Unternehmen handelt.

Bei der Anwendung der IFRS für Rechnungslegungszwecke und der ISA für Prüfungszwecke handelt es sich um angemessene Maßnahmen auf europäischer Ebene zur Stärkung des Vertrauens in die Kapitalmärkte.

Daher begrüßt die FEE den Artikel 26 der Abschlussprüfungsrichtlinie, wonach gesetzliche Abschlussprüfungen aller Unternehmen im Einklang mit den von der Europäischen Kommission übernommenen ISA durchgeführt werden sollen. Die IAS-Verordnung von 2002 schreibt börsennotierten Unternehmen bereits die Erstellung ihrer Konzernabschlüsse gemäß den von der Europäischen Kommission übernommenen International Financial Reporting Standards (IFRS) vor.

 

Klicken Sie auf die nachfolgenden Links für die folgenden englischsprachigen Dokumente:

 

bullet das FEE-Informationsblatt (39 KB); und
bullet die FEE-Pressemitteilung (20 KB).

 

 

6. September 2006: RIC-Stellungnahme zum IFRIC-Handbuch veröffentlicht

 

Die Stellungnahme des Rechnungslegungs Interpretations Committee (RIC) des Deutschen Rechnungslegungs Standards Committee (DRSC) zum Entwurf eines Handbuchs zur Arbeitsweise von IFRIC (IFRIC Due Process Handbook) ist auf der Website des DRSC veröffentlicht worden. Klicken Sie hier zum Download des englischsprachigen Dokumentes (155 KB).

 

 

6. September 2006: Vereinte Nationen übernehmen IPSAS

 

Die Hauptversammlung der Vereinten Nationen hat ein Programm zur Reform der Finanzverwaltung verabschiedet, das zur Übernahme der internationalen Rechnungslegungsstandards für den öffentlichen Sektor (International Public Sector Accounting Standards, IPSAS) seitens der UNO führt. Als Ergebnis wird die UNO von dem System einer abgewandelten Periodenabgrenzung abrücken und zu einem System der vollständigen Periodenabgrenzung wechseln. Die IPSAS werden vom International Public Sector Accounting Standards Board (IPSASB) entwickelt, bei dem es sich um einen unabhängigen Standardsetter innerhalb der internationalen Vereinigung der Wirtschaftsprüfer (International Federation of Accountants, IFAC) handelt. Die Standards enthalten Finanzberichterstattungsvorschriften für Regierungen und andere Organisationen des öffentlichen Sektors. Klicken Sie hier für die englischsprachige IFAC-Pressemitteilung.

 

 

5. September 2006: Ergebnisse der 19. RIC-Sitzung

 

Das Rechnungslegungs Interpretations Committee (RIC) des Deutschen Rechnungslegungs Standards Committee (DRSC) hat am 29. August 2006 seine 19. Sitzung in Düsseldorf abgehalten. Dabei wurden u.a. die folgenden Ergebnisse erzielt:

 

bullet Diskussion der überarbeiteten Fassung der RIC-Stellungnahme zum Entwurf eines Handbuchs zur Arbeitsweise von IFRIC; die RIC-Stellungnahme soll in Kürze auf der Website des DRSC veröffentlicht werden;
bullet Diskussion einiger in der Juli-Ausgabe des IFRIC-Update veröffentlichten Sachverhalte, die nicht auf die Agenda von IFRIC genommen wurden; RIC-Stellungnahme gegenüber IFRIC zu dieser Thematik für September 2006 erwartet;
bullet Diskussion des Interpretationsentwurfs D19 IAS 19 - The Asset Ceiling: Availability of Economic Benefits and Minimum Funding Requirements (Die Vermögenswertobergrenze nach IAS 19: Verfügbarkeit des wirtschaftlichen Nutzens und Mindestfinanzierungsgrenzen); Beginn der Entwicklung einer RIC-Stellungnahme zu diesem Sachverhalt und Fertigstellung im Rahmen der nächsten Sitzung des RIC; und
bullet Fortsetzung der Diskussion verschiedener potenzieller RIC-Initiativen (d.h. Eingaben beim IFRIC bezüglich bestimmter Sachverhalte); Veröffentlichung der RIC-Initiative zum Thema "Abgrenzung von zahlungsmittelgenerierenden Einheiten im filialisierenden Einzelhandel" im September 2006 auf der DRSC-Website.

 

Die nächste Sitzung des RIC wird am 30. Oktober 2006 in Düsseldorf stattfinden. Sie können den Ergebnisbericht hier herunterladen (88 KB).

 

 

5. September 2006: Erinnerung an Ende von Kommentierungsfristen im September

 

Wir möchten Sie an die anstehenden Fristen für Stellungnahmen bezüglich der folgenden Dokumente erinnern:

 

bullet Änderung an IAS 23 Fremdkapitalkosten - Kommentierungsfrist endet am 29. September 2006.
bullet Entwurf des Handbuchs zur Arbeitsweise (Due Process) für das International Financial Reporting Interpretations Committee - Kommentierungsfrist endet am 30. September 2006. Klicken Sie auf die nachfolgenden Links zum Download der englischsprachigen Dokumente:

 
bullet Entwurf des Handbuchs zur Arbeitsweise (292 KB); und
bullet Pressemitteilung (44 KB).

 

 

2. September 2006: SEC geht gegen Klage hinsichtlich Verfassungsmäßigkeit des PCAOB vor

 

Die US-amerikanische Börsenaufsichtsbehörde (US Securities and Exchange Commission - SEC) hat sich mit dem US-amerikanischen Justizministerium zusammengetan, um einer gerichtlichen Klage entgegenzutreten, wonach der Public Company Accounting Oversight Board (PCAOB) nicht mit der US-amerikanischen Verfassung vereinbar sei. Die Verfassungsmäßigkeit des PCAOB wurde von einer Organisation mit dem Namen "Free Enterprise Fund" angefochten. Klicken Sie hier zum Download des englischsprachigen Gerichtsantrags der SEC im Fall des Free Enterprise Fund gegen den Public Company Accounting Oversight Board (1,21 MB).

 

 

2. September 2006: DART heißt nun "Technical Library"

 

Das Deloitte Accounting Research Tool (DART) (internetbasiertes Rechercheprogramm für Bilanzierung von Deloitte) wird nun mit "Technical Library: The Deloitte Accounting Research Tool" (Fachbibliothek: Das Rechercheprogramm für Bilanzierung von Deloitte) bezeichnet. Die Fachbibliothek wird von unseren amerikanischen Kollegen von Deloitte geführt und beinhaltet eine umfangreiche Sammlung von Literatur im Bereich Bilanzierung und Finanzberichterstattung. Dazu zählen sowohl offizielle Veröffentlichungen als auch die eigenen Bilanzierungsleitfaden (Accounting Manual) sowie andere Deloitte-Leitlinien zur Interpretation. Die Fachbibliothek wird an jedem Werktag aktualisiert und verfügt über eine eingängige Gestaltung und ein Navigationssystem. Außerdem weist die Fachbibliothek leistungsfähige Suchfunktionen auf, welche die Nutzer in die Lage versetzen, Informationen schnell und jederzeit von jedem Computer aus zu finden. Darüber hinaus erhalten bei der Fachbibliothek registrierte Teilnehmer regelmäßig Emails, in denen auf jüngste Erweiterungen der Fachbibliothek hingewiesen wird.

 

Bestand der Fachbibliothek

bullet

Firmeneigene Leitlinien von Deloitte zur Interpretation

bullet

Die Publikationen des US-amerikanischen Financial Accounting Standards Board (FASB)

bullet

Konsensbeschlüsse und Verlautbarungen zu einzelnen Sachverhalten der Emerging Issues Task Force (EITF)

bullet

Regeln, Richtlinien und Formblätter der US-amerikanischen Börsenaufsichtsbehörde (Securities and Exchange Commission, SEC)

bullet

Literatur des amerikanischen Instituts der Wirtschaftsprüfer (American Institute of Certified Public Accountants, AICPA)

bullet

International Financial Reporting Standards

 

Für weitere Informationen, einschließlich Details zur Registrierung und einer Demonstration der Fachbibliothek im Internet, besuchen Sie die Deloitte Technical Library.

 

 

1. September 2006: DSR lädt zu Diskussionsrunde ein

 

Der Deutsche Standardisierungsrat (DSR) lädt alle Mitglieder des Deutschen Rechnungslegungs Standards Committee (DRSC) sowie alle anderen interessierten Personen und Organisationen am Freitag, den 6. Oktober 2006 von 13.00 Uhr bis voraussichtlich 17.00 Uhr ins Airport Conference Center (Raum K20) in Frankfurt am Main zu einer Diskussionsrunde zu den folgenden Entwürfen des IASB und von IFRIC ein:

 

bullet Entwurf der Änderungen an IAS 32 Finanzinstrumente: Darstellung - Zum beizulegenden Zeitwert kündbare Finanzinstrumente und bei der Tilgung entstehende Verpflichtungen.
bullet Entwurf des Projekts zum Rahmenkonzept: Ziele und qualitative Merkmale.
bullet IFRIC D19: Die Vermögenswertobergrenze nach IAS 19: Verfügbarkeit des wirtschaftlichen Nutzens und Mindestfinanzierungsgrenzen.
bullet IFRIC D20 Kundenbindungsprogramme (wird Anfang September vom IASB veröffentlicht).

 

Gegenstand der Diskussion sind die vorgenannten Entwürfe. Falls sich in den nächsten Wochen noch Änderungen ergeben bzw. weitere Veröffentlichungen zur Diskussion stehen sollten, behält sich der DSR eine Änderung der Tagesordnung vor. Sie können sich bis zum 29. September 2006 per Email unter bahrmann@drsc.de anmelden, sofern noch Kapazitäten verfügbar sind.

 

 

1. September 2006: August-Ausgabe von Accounting Roundup

 

Auf IAS Plus.com wurde die neueste Ausgabe des englischsprachigen Accounting Roundup-Newsletters August 2006 eingestellt (327 KB), der von den amerikanischen Kollegen erstellt wird. Diese Ausgabe beschäftigt sich mit:

 

Entwicklungen beim GASB
bullet GASB gibt vorgeschlagenes Konzeptionspapier mit dem Titel Elements of Financial Statements (Bestandteile des Jahresabschlusses) heraus.

Entwicklungen beim AICPA

bullet Anpassung der gemachten Änderungen am Standard zur Berichterstattung über die internen Rechnungslegungskontrollen eines Nicht-Emittenten, damit sie im Einklang mit SAS 112 stehen.
bullet Warnhinweis zum Prüfungsrisiko bezüglich Entwicklungen im Sektor der gemeinnützigen Organisationen.

Entwicklungen bei der SEC

bullet SEC vollendet Berichterstattungsvorschriften zur Führungskräftevergütung.
bullet Ausweitung der Befolgung von Abschnitt 404 auf bestimmte Unternehmen.
bullet SEC macht Fortschritte bei der Softwareentwicklung zur Veranschaulichung der interaktiven Möglichkeiten von XBRL.
bullet SEC und CESR verabschieden Arbeitsplan mit Schwerpunkt Finanzberichterstattung.

Internationale Entwicklungen

bullet IFRIC gibt Interpretationsentwurf zur Vermögenswertobergrenze und zu den Mindestfinanzierungsgrenzen in Bezug auf Leistungen an Arbeitnehmer heraus.
bullet IASB veröffentlicht jüngste Arbeitsfassung eines Entwurfs für kleine und mittlere Unternehmen (KMU).

Andere Entwicklungen

bullet GAO veröffentlicht Bericht über Untersuchungen zu rückwirkenden Anpassungen.

 

Ältere Ausgaben des Newsletters finden Sie hier.

 

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