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IFRS Nachrichten - Juli 2006

Klicken Sie hier für die Nachrichten vom Monat:

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bullet 2005 – Jan Feb Mar Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
bullet 2004 – Sep Okt Nov Dez

31. Juli 2006: IAS Plus-Newsletter für das zweite Quartal 2006 eingestellt

 

Auf IAS Plus.com wurde die neueste Ausgabe des IAS Plus-Newsletters eingestellt. In dem Newsletter berichten wir über die Aktivitäten des IASB, des IFRIC und der IASC-Stiftung während des zweiten Quartals 2006 sowie über weltweite Sachverhalte und Ereignisse im Zusammenhang mit der internationalen Rechnungslegung. Die asiatisch-pazifische Ausgabe enthält über die 28seitigen Nachrichten der weltweiten Ausgabe hinaus zehn Seiten mit den neuesten Entwicklungen der Rechnungslegungsstandards im asiatisch-pazifischen Raum.

 

bullet Juli 2006 Global Edition (in englischer Sprache, 311 KB);
bullet Juli 2006 Asia-Pacific Edition (in englischer Sprache, 373 KB).

 

Sämtliche früheren Ausgaben des IAS Plus-Newsletters finden Sie hier. Sie können sich hier für ein kostenfreies Email-Abonnement eintragen (in englischer Sprache).

 

 

31. Juli 2006: DRSC-Quartalsbericht veröffentlicht

 

Das Deutsche Rechnungslegungs Standards Committee (DRSC) hat den jüngsten Quartalsbericht auf seiner Website veröffentlicht, der über die Aktivitäten des IASB/IFRIC, anderer Organisationen wie vor allem EFRAG und über die Aktivitäten des DRSC (DSR/RIC) informiert. Sie finden den Bericht zum 1. und zum 2. Quartal 2006 hier. Das DRSC wird auch in Zukunft seine Quartalsberichte jeweils eine Woche nach Versand an die Mitglieder auf seiner Website veröffentlichen.

 

 

31. Juli 2006: Leitlinien des IAASB zu nationalen Abwandlungen der internationalen Prüfungsstandards (ISA)

 

Der International Auditing and Assurance Standards Board (IAASB) hat Ein Handbuch für nationale Standardsetter, welche die internationalen Prüfungsstandards des IAASB übernehmen, es allerdings als notwendig erachten, eingeschränkte Änderungen vorzunehmen, veröffentlicht. Das Handbuch ist nicht verbindlich. Es wurde vom IAASB veröffentlicht, um ein gemeinsames Verständnis unter nationalen Standardsetter, Aufsichtsbehörden und der Öffentlichkeit bezüglich der Umstände anzustreben, welche aus Sicht des IAASB gegeben sein sollten, bevor ein nationaler Standardsetter bescheinigen kann, dass seine Standards mit den internationalen Standards des IAASB im Einklang stehen. Klicken Sie hier zum Download des englischsprachigen Handbuchs zur Verfahrensweise von der Website des IAASB (174 KB).

 

 

30. Juli 2006: Webcasts zu den neusten Entwicklungen der IFRS und UK GAAP

 

Während der letzten beiden Jahre haben unsere Deloitte-Kollegen vom IFRS Centre of Excellence in Großbritannien eine Reihe von einstündigen internetbasierten fachlichen Updates mit dem Schwerpunkt auf den wichtigsten internationalen Rechnungslegungsstandards und deren Auswirkungen auf britische Unternehmen abgehalten. Von Juli 2006 an werden diese Internetsendungen (Webcasts) zwei- bis dreimal pro Jahr durchgeführt und hauptsächlich die neuesten Entwicklungen bei den IFRS und den britischen Rechnungslegungsstandards (UK GAAP) behandeln. Am Donnerstag, den 27. Juli 2006 lief die achtzehnte Sendung. Diese Sendung hatte folgende Inhalte:

 

bullet neueste IASB-Vorschläge (IFRS 2, IAS 14, IAS 32, IAS 1 und IAS 23);
bullet Update zur narrativen Berichterstattung (Operating and Financial Review - OFR und Enhanced Business Review - EBR);
bullet neueste Aktivitäten von IFRIC und UITF (IFRIC 8 bis IFRIC 10);
bullet IFRS7 Finanzinstrumente: Angaben (Praxisfragen); und
bullet andere auf Großbritannien bezogene Angelegenheiten (vorgeschlagene Angaben zu Pensionen, Konzernabschluss-Befreiungen und Angaben zur Honorarzahlung an Wirtschaftsprüfer).

 

Zum Zugriff auf die englischsprachigen Aufnahmen klicken Sie bitte hier. Da die einzelnen Aufzeichnungen 30 - 50 MB Speicherplatz benötigen, haben wir sie Ihnen bisher lediglich für ein paar Monate online zur Verfügung stellen können. Da sich die Sendungen allerdings bei den Besuchern von IAS Plus.com großer Beliebtheit erfreuen, sind wir zumindest momentan in der Lage, Ihnen sämtliche Aufzeichnungen bereit zu stellen. Sie finden Links zu den früheren Internetübertragungen auf der Großbritannien-Länderseite bei den Kollegen von IAS Plus.com.

 

 

29. Juli 2006: Heads Up-Newsletter zum Rahmenkonzeptpapier von IASB und FASB

 

Unsere US-amerikanischen Deloitte-Kollegen haben eine englischsprachige Sonderausgabe des Heads Up-Newsletters (90 KB) herausgegeben, in dem ein IASB-Diskussionspapier und ein verwandtes vorläufiges Ansichtspapier des FASB zum Thema Rahmenkonzept der Rechnungslegung: Das Ziel der Rechnungslegung und qualitative Merkmale entscheidungsnützlicher Informationen der externen Rechnungslegung zusammengefasst werden. Diese, in allen wesentlichen Punkten identischen Dokumente sind die ersten in einer Reihe von geplanten Veröffentlichungen, die ein Teil des gemeinsamen Projektes zum Ersatz der getrennten Rahmenkonzepte der beiden Boards sind. Das IASB-Diskussionspapier und das vorläufige Ansichtspapier des FASB können über die jeweiligen Websites des beiden Boards heruntergeladen werden (in englischer Sprache): www.iasb.org und www.fasb.org.

 

 

29. Juli 2006: PCAOB-Alert zur Bilanzierung und Prüfung von Aktienoptionen

 

Der US-amerikanische Public Company Accounting Oversight Board (PCAOB) hat den ersten einer neuen Reihe von, vom Stab des PCAOB erstellten Warnhinweisen zur Prüfungspraxis (Audit Practice Alerts) herausgegeben. Diese Warnhinweise weisen auf neue, entstehende oder andere beachtenswerte Sachverhalte hin, die die Art und Weise, wie Wirtschaftsprüfer nach den gegenwärtigen Vorschriften der PCAOB-Standards und den einschlägigen Gesetzen Prüfungen durchführen, beeinflussen können. Der PCAOB hat Staff Audit Practice Alert No. 1 zum Thema "Sachverhalte in Bezug auf den Zeitverlauf und die Bilanzierung der Ausgabe von Optionen" ("Matters Relating to Timing and Accounting for Options Grants") herausgegeben. Der Warnhinweis wurde durch jüngste Berichte und Veröffentlichungen über die Vorgehensweise der Emittenten in Bezug auf die Ausgabe von Aktienoptionen veranlasst, einschließlich der Zurückdatierung solcher Zuwendungen. Mit dem Warnhinweis werden Wirtschaftprüfer darauf aufmerksam gemacht, dass solche Vorgehensweisen Auswirkungen auf die Prüfung von Jahresabschlüssen oder die internen Rechnungslegungskontrollen haben können. Außerdem werden Einflussgrößen erörtert, die zur Beurteilung der mit diesen Sachverhalten in Verbindungen stehenden Risiken von Bedeutung sein können. Klicken Sie auf die folgenden Links zur Ansicht der englischsprachigen Dokumente:

 

bullet Staff Audit Practice Alert No. 1 (89 KB);
bullet Pressemitteilung.

 

 

26. Juli 2006: RIC-Eingabe zur Eigen- bzw. Fremdkapitalklassifizierung im Abschluss eines Anteilseigners

 

Das Rechnungslegungs Interpretations Committee (RIC) des Deutschen Rechnungslegungs Standards Committee (DRSC) hatte sich auf seinen letzten Sitzungen unter anderem mit der Fragestellung auseinandergesetzt, ob kündbare Anteile an einem Unternehmen, die nicht in den Anwendungsbereich des vor kurzem veröffentlichten Entwurfs der vorgeschlagenen Änderungen zu IAS 32 Finanzinstrumente: Darstellung fallen (siehe unsere Nachricht vom Juni 2006), sowohl beim ausgebenden Unternehmen als auch beim Anteilseigner als Fremdkapital, oder ob solche Anteile im Abschluss des Anteilseigners als Eigenkapital auszuweisen sind. Im Rahmen der Beantwortung dieser Frage würden sich etwa auch Konsequenzen für die Konsolidierung eines kündbare Anteile ausgebenden Tochterunternehmens im Konzernabschluss des Anteilseigners ergeben. Das RIC hat zu dieser Fragestellung eine englischsprachige Eingabe (RIC-Initiative (131 KB)) formuliert und diese heute an IFRIC übermittelt. IFRIC wird frühestens in seiner nächsten Sitzung im September 2006 darüber entscheiden, ob dieser Sachverhalt auf seine Agenda genommen werden wird.

 

 

26. Juli 2006: US-amerikanische SEC beruft neuen Chief Accountant

 

Conrad Hewitt, ehemaliger Leiter der Finanzaufsichtsbehörde des US-amerikanischen Bundesstaates Kalifornien, wurde mit Wirkung vom 18. August 2006 an zum neuen Chief Accountant der US-amerikanischen Börsenaufsichtsbehörde (US Securities and Exchange Commission – SEC) berufen. Conrad Hewitt ist derzeit Vorsitzender des Prüfungsausschusses von Varian, Inc, North Bay Bancorp, von S&P Co. und von Pabst Brewing Co. Von 1995 bis 1998 war er oberster Aufsichtsbeamter für den Finanzdienstleistungssektor und Kommissar des kalifornischen Referats für Finanzinstitutionen (Department of Financial Institutions - DFI). Von 1972 bis 1995 war Conrad Hewitt geschäftsführender Partner von Ernst&Young und von deren Vorgängergesellschaft, Ernst & Ernst, in den Gesellschaftsregionen Nordkalifornien (1985-1995), Seattle (1979-1986) und Honolulu (1972-1979). Klicken Sie hier zur Ansicht der englischsprachigen SEC-Pressemiteilung.

 

 

26. Juli 2006: IFAC veröffentlicht Antworten zum zweiten Teil der "Compliance"-Umfrage

 

Die internationale Vereinigung der Wirtschaftsprüfer (International Federation of Accountants - IFAC) hat auf ihrer Website die Antworten von mehr als 95 Mitgliedsorganisationen und assoziierten Gremien zum zweiten Teil des "Compliance"-Programms für Mitgliedsorganisationen veröffentlicht. Im Rahmen des "Compliance"-Programms wurden die IFAC-Mitgliedsorganisationen und assoziierten Gremien dazu aufgerufen, Informationen über die Rahmenbedingungen in Bezug auf Aufsichtsrecht und Standardsetting in ihrem jeweiligen Land (Teil 1) und über die Aktivitäten ihrer Organisationen zum Umgang mit den IFAC-Mitgliedschaftsanforderungen (Teil 2) zur Verfügung zu stellen, welche in den IFAC-Mitgliedschaftsvorschriften beschrieben sind. Auf der englischsprachigen IFAC-Website finden Sie Links zu den Antworten zu Teil 1 und 2. Bei den 95 Antworten zu Teil 2 handelt es sich um endgültige Berichte mit Informationen zu den für Wirtschaftsprüfer vorhandenen berufsständischen Standards, zu Qualitätssicherung und zu Untersuchungs- und Disziplinarprogrammen. Diese werden gegenwärtig auf der IFAC-Website eingestellt, um sie der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Zu Teil 1 sind auch mehr als 150 Antworten verfügbar. Klicken Sie hier für weitere englischsprachige Informationen zum "Compliance"-Programm der IFAC.

 

 

26. Juli 2006: Neues Logo für Lehrprogramm der IASC-Stiftung

 

Die IASC-Stiftung (International Accounting Standards Committee Foundation - IASC Foundation) hat ein neues Logo für das IASC-Stiftungs-Lehrprogramm entwickelt, um der allgemeinen Öffentlichkeit die Unterscheidung zwischen den von der IASC-Stfitung entwickelten Lehrmaterialien und offiziellen Verlautbarungen des IASB zu erleichtern. Die Verwendung des neuen Logos wird den in manchen Kreisen geäußerten Bedenken begegnen, wonach die Lehrmaterialien der IASC-Stiftung fälschlicherweise für offizielle, vom IASB bestätigte Interpretationen der International Financial Reporting Standards (IFRS) gehalten werden könnten.

 

 

25. Juli 2006: Keine neuen bedeutenden IFRS bis 2009 in Kraft

 

Der IASB hat einige Schritte bekannt gegeben, die Rechtskreisen und Unternehmen die Übernahme der IFRS erleichtern sowie seine Abstimmungsprozesse verbessern sollen. Die mit Abstand wichtigste Ankündigung besteht darin, dass bis 2009 keine neuen IFRS in Kraft treten werden. Nach Abstimmung mit den Treuhändern der IASC-Stiftung (IASC Foundation), dem Standardbeirat (Standards Advisory Council – SAC) und einer großen Auswahl von interessierten Dritten einigte sich der IASB auf Folgendes:

 

bullet Längere Vorlaufzeit bei der Vorbereitung auf neue Standards: Der IASB gesteht zu, dass viele Länder mehr Zeit für Übersetzungen und die Umsetzung neuer Standards in die Praxis benötigen, und dort, wo IFRS rechtlich verbindlich sind, um diese in Gesetzesform zu bringen. Um den verlangten Zeitrahmen zur Verfügung zu stellen, beabsichtigt der IASB, einen Mindestzeitraum von einem Jahr zwischen dem Zeitpunkt der Veröffentlichung eines vollständig neuen IFRS oder bedeutender Änderungen an einem bestehenden IFRS und dem Zeitpunkt, zu dem eine Umsetzung verpflichtend wird, zu gewähren.
bullet Bessere Möglichkeiten zur Einbringung bei konzeptionellen Sachverhalten: Der IASB und der FASB einigten sich in Bezug auf einzelne Abschnitte des Rahmenkonzept-Projektes darauf, eher Diskussionspapiere zu veröffentlichen, anstatt sich unmittelbar Entwürfen zuzuwenden. Der IASB gab bei seiner Juni-Sitzung bekannt, dass er als nächsten Schritt im Rahmen seines Fair Value Measurement-Projektes ebenfalls ein Diskussionspapier veröffentlichen wird. Ziel dieses Projektes ist die Gewährleistung von Konsistenz bei der Anwendung bestehender Fair Value-Vorschriften. Die Entscheidung zur Verwendung von Diskussionspapieren als Bestandteile dieser Projekte hat zur Folge, dass sich zumindest zwei Möglichkeiten einer öffentlichen Kommentierung bieten.
bullet Öffentliche Diskussionsrunden zu entscheidenden Themengebieten: Der IASB wird in naher Zukunft öffentliche Diskussionsrunden zu zwei entscheidenden Themengebieten abhalten, gegenüber denen die Adressaten ihr besondere Interesse zum Ausdruck gebracht haben.
bullet Die erste findet zu den vorgeschlagenen Änderungen an den Ansatz- und Bewertungsgrundsätzen von IAS 37 Rückstellungen, Eventualschulden und Eventualforderungen statt. Diese Diskussionsrunden werden im November und Dezember dieses Jahres abgehalten.
bullet Die zweite bezieht sich auf den Abschnitt zur Bewertung im Rahmenkonzept-Projekt. Diskussionsschwerpunkte werden eine Reihe von möglichen Bewertungsgrößen sein, die sowohl bei der erstmaligen Erfassung als auch in der Folgezeit verwendet werden könnten, einschließlich Anschaffungs- oder Herstellungskosten und dem beizulegenden Zeitwert. Diese Diskussionsrunden werden im ersten Quartal 2007 stattfinden.
bullet Keine neuen bedeutenden Standards vor 2009 in Kraft: Im Einklang mit der oben beschriebenen Vorgehensweise wird der IASB keine Anwendung neuer in der Entwicklung befindlicher IFRS oder größerer Änderungen an bestehenden Standards vor dem 1. Januar 2009 verlangen. Die Festschreibung des Jahres 2009 als erster Zeitpunkt einer verpflichtenden Umsetzung neuer Standards wird außerdem den Ländern, die die IFRS noch nicht übernommen haben, ein eindeutiges Zieldatum für die Umstellung bieten. Durch das Absehen von der Anwendung neuer Standards vor 2009 wird der IASB den Unternehmen, die die IFRS in 2005 übernommen haben, eine Phase vierjähriger Stabilität der IFRS-Basis bieten. Die Einrichtung dieser Vorgehensweise schließt die Veröffentlichung neuer Standards vor 2009 nicht aus. Es wäre Unternehmen daher auch gestattet, einen neuen Standard auf freiwilliger Basis vor seinem Inkrafttreten anzuwenden. Interpretationen und kleinere Änderungen zur Behandlung möglicher, im Rahmen der Umsetzung aufgefallener Problembereiche würden von dieser Vorgehensweise nicht erfasst werden.

 

Klicken Sie hier zum Download der englischsprachigen IASB-Pressemitteilung (62 KB).

 

 

25. Juli 2006: Suche nach Kandidaten für Arbeitsgruppe zur Leasingbilanzierung

 

Am 19. Juli 2006 fügten der IASB und der US-amerikanische Financial Accounting Standards Board (FASB) ein gemeinsames Projekt zu Leasingverhältnissen auf ihre jeweiligen Agendas hinzu. Der Projektumfang beinhaltet eine Neubetrachtung der gegenwärtigen Standards zur Bilanzierung sowohl beim Leasingnehmer als auch beim Leasinggeber. Der gegenwärtige Projektplan sieht als ersten Schritt die Veröffentlichung eines Diskussionspapiers vor. Die beiden Boards haben vor, eine einzelne Arbeitsgruppe zur Beratung beider Boards im Rahmen dieses Projektes einzuberufen. Die Arbeitsgruppe wird Personen mit einer Vielfalt an Hintergründen umfassen, einschließlich Erstellern, Wirtschaftsprüfern und Abschlussadressaten, Leasingexperten sowie anderen. Die beiden Boards bitten bis zum 30. September 2006 um Nominierungen. Klicken Sie hier für die englischsprachige gemeinsame IASB-FASB Pressemitteilung zur Leasingarbeitsgruppe (37 KB).

 

 

23. Juli 2006: Chinesischsprachige Gegenüberstellung zwischen chinesischen Rechnungslegungsstandards und IFRS

 

Unsere chinesischen Kollegen von Deloitte haben eine Gegenüberstellung zwischen IFRS und den neuen chinesischen Bilanzierungsstandards veröffentlicht, die vom Finanzministerium der Volksrepublik China übernommen wurden und von 2007 an für börsennotierte Unternehmen in Kraft treten. Sie können die chinesischsprachige Fassung der Gegenüberstellung hier herunterladen (981 KB). In Kürze wird diese Gegenüberstellung auch in englischer Sprache erhältlich sein.

 

 

 

22. Juli 2006: Notizen vom vierten Tag der IASB-Sitzung vom Juli 2006

 

Der International Accounting Standards Board kommt von Dienstag, den 18. Juli bis Freitag, den 21. Juli 2006 zu seiner monatlichen Sitzung in seinen Londoner Büroräumen zusammen. Wir haben die Übersetzung der vorläufigen und inoffiziellen Notizen des vierten Sitzungstages von Deloitte-Beobachtern auf einer einzelnen Seite für Sie zusammengefasst.

 

 

22. Juli 2006: Notizen vom dritten Tag der IASB-Sitzung vom Juli 2006

 

Der International Accounting Standards Board kommt von Dienstag, den 18. Juli bis Freitag, den 21. Juli 2006 zu seiner monatlichen Sitzung in seinen Londoner Büroräumen zusammen. Wir haben die Übersetzung der vorläufigen und inoffiziellen Notizen des dritten Sitzungstages von Deloitte-Beobachtern auf einer einzelnen Seite für Sie zusammengefasst.

 

 

21. Juli 2006: Notizen vom zweiten Tag der IASB-Sitzung vom Juli 2006

 

Der International Accounting Standards Board kommt von Dienstag, den 18. Juli bis Freitag, den 21. Juli 2006 zu seiner monatlichen Sitzung in seinen Londoner Büroräumen zusammen. Wir haben die Übersetzung der vorläufigen und inoffiziellen Notizen des zweiten Sitzungstages von Deloitte-Beobachtern auf einer einzelnen Seite für Sie zusammengefasst.

 

 

20. Juli 2006: IFRIC-Interpretation zu Zwischenberichterstattung

 

Das International Financial Reporting Interpretations Committee (IFRIC) hat die Interpretation IFRIC 10 Interim Financial Reporting and Impairment (Zwischenberichterstattung und Wertminderung) herausgegeben. In der Interpretation wird der offensichtliche Widerspruch zwischen den Vorschriften von IAS 34 Zwischenberichterstattung und denen in anderen Standards in Bezug auf die Erfassung und die Wiederaufholung von Wertminderungsaufwendungen im Jahresabschluss beim Geschäfts- oder Firmenwert und bestimmten finanziellen Vermögenswerten behandelt. In IFRIC 10 wird festgehalten, dass:

 

bullet ein Unternehmen einen in einer früheren Zwischenperiode erfassten Wertminderungsaufwand beim Geschäfts- oder Firmenwert, bei einem gehaltenen Eigenkapitalinstrument oder bei einem zu Anschaffungskosten gehaltenen finanziellen Vermögenswert nicht wiederaufholen darf; und dass
bullet ein Unternehmen diesen Beschluss nicht durch Analogisierung auf andere Bereiche mit möglichen Widersprüchen zwischen IAS 34 und anderen Standards ausweiten darf.

 

IFRIC 10 tritt für am oder nach dem 1. November 2006 beginnende Geschäftsjahre in Kraft. Eine frühere Anwendung wird empfohlen. Klicken Sie hier für die englischsprachige Pressemitteilung (63 KB).

 

 

20. Juli 2006: Notizen vom ersten Tag der IASB-Sitzung vom Juli 2006

 

Der International Accounting Standards Board kommt von Dienstag, den 18. Juli bis Freitag, den 21. Juli 2006 zu seiner monatlichen Sitzung in seinen Londoner Büroräumen zusammen. Wir haben die Übersetzung der vorläufigen und inoffiziellen Notizen des ersten Sitzungstages von Deloitte-Beobachtern auf einer einzelnen Seite für Sie zusammengefasst.

 

 

19. Juli 2006: IDW veröffentlicht Entwurf einer Fortsetzung zu IDW RS HFA 9

 

Das Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) hat gestern den Entwurf einer Fortsetzung der IDW Stellungnahme zur Rechnungslegung: Einzelfragen zur Bilanzierung von Finanzinstrumenten nach IFRS (IDW RS HFA 9): Abgang von finanziellen Vermögenswerten nach IAS 39 veröffentlicht. In dem Entwurf werden die Regelungen des IAS 39 Finanzinstrumente: Ansatz und Bewertung im Hinblick auf den Abgang finanzieller Vermögenswerte erläutert. Der Entwurf gliedert sich in zwei Abschnitte:

 

bullet Im ersten Abschnitt wird die Anwendung der Abgangsregelungen von IAS 39 in Bezug auf die Übertragung finanzieller Vermögenswerte behandelt. Dabei werden die einzelnen Prüfschritte anhand des in IAS 39.AG36 vorgegebenen Schemas erläutert.
bullet Im zweiten Abschnitt werden diese Regelungen zur Veranschaulichung beispielhaft auf drei besondere Sachverhalte angewandt, nämlich auf Übertragungsvorgänge bei Verbriefungstransaktionen, bei der Diskontierung von Handelswechseln und bei Wertpapierpensions- und Wertpapierleihegeschäften.
 

 

19. Juli 2006: Deloitte veranstaltet IFRS 2006/2007-Konferenz

 

Deloitte veranstaltet IFRS 2006/2007. Dabei handelt es sich um eine Konferenz mit dem Schwerpunkt auf der Gegenwärtigen praktischen Interpretation und der zukünftigen strategischen Ausrichtung der IFRS. IFRS 2006/2007 findet am 10. Oktober 2006 in London statt. Zu den Referenten zählen:

 

bullet Sir David Tweedie, Vorsitzender des IASB
bullet Robert H. Herz, Vorsitzender des FASB
bullet Ken Wild, Global IFRS Leader von Deloitte

 

Klicken Sie hier zum Download der englischsprachigen Konferenzbroschüre (234 KB), die eine ausführliche Programmbeschreibung und ein Anmeldeformular beinhaltet.

 

 

18. Juli 2006: IASC-Stiftung auf der Suche nach vier Treuhändern

 

Die IASC-Stiftung hat damit begonnen, nach einem Ersatz für vier offene Positionen als Treuhänder zu suchen. Zwei der vier Nominierungen werden aus Nordamerika, eine aus Europa und eine aus einer anderen Weltregion stammen. Bezüglich der Auswahl eines Treuhänders aus einer anderen Weltregion haben sich die Treuhänder für einen Kandidaten aus Afrika ausgesprochen. Die Bestellungen gelten für drei Jahre, beginnend am 1. Januar 2007 und endend am 31. Dezember 2009. Die Amtszeiten können für weitere drei Jahre verlängert werden. Klicken Sie hier für die englischsprachige Pressemitteilung der IASC-Stiftung (25 KB).

 

 

18. Juli 2006: Zwei Änderungen an der Tagesordnung der Juli-Sitzung des IASB

 

Der IASB hat zwei Änderungen an seiner Tagesordnung für die Juli-Sitzung bekannt gegeben:

 

bullet das folgende Thema, das bisher für Freitag Vormittag angesetzt war, wurde von der Tagesordnung genommen: Vorgeschlagene Änderungen an IFRS 1 - Kosten für Anteile an einem Tochterunternehmen; und
bullet die Diskussion und mögliche Agenda-Entscheidung zu Angaben zu nahe stehenden Unternehmen und Personen wurde vom letzten Tagesordnungspunkt am Donnerstag auf den Freitag Vormittag verschoben.

 

 

17. Juli 2006: Accounting Roundup Rückschau 2. Quartal 2006

 

Auf IASPlus.com wurde die Rückschau auf das zweite Quartal unseres englischsprachigen Accounting Roundup-Newsletters, der von den amerikanischen Kollegen erstellt wird, eingestellt (397 KB). Im zweiten Quartal 2006 gaben mit der Rechnungslegung befasste Standardsetter und Aufsichtsbehörden eine Vielzahl an endgültigen und vorläufigen Verlautbarungen mit Auswirkungen auf Rechnungslegung, Berichterstattung und Corporate Governance heraus, wie z.B. FASB-Interpretationen, FASB Staff Positions (FSPs), Beschlüssen der Emerging Issues Task Force (EITF), SEC-Regeln, Regeln des Public Company Accounting Oversight Board (PCAOB), IFRS usw. Accounting Roundup: 2nd Quarter in Review–2006 gibt einen kurzen Abriss dieser Verlautbarungen sowie bestimmter anderer aufsichtsrechtlicher und berufsständischer Entwicklungen im Bereich der Bilanzierung und der Finanzberichterstattung. Die enthaltenen Beiträge stammen aus im ersten Quartal 2006 erschienenen Accounting Roundup-Newslettern, die sofern erforderlich, entsprechend aktualisiert worden sind. Ältere Ausgaben des Newsletters finden Sie hier.

 

 

17. Juli 2006: Bedenken hinsichtlich der Vorschläge zum Rahmenkonzept

 

Der britische Accounting Standards Board (United Kingdom Accounting Standards Board, ASB) hat kürzlich zwei Pressemitteilungen bezüglich des neuen IASB-Diskussionspapiers zu den Zielen und qualitativen Merkmalen des Rahmenkonzeptes für die Rechnungslegung herausgegeben. Eines der Dokumente des ASB enthält allgemeine Bedenken hinsichtlich der Vorschläge im Diskussionspapier. Diese Bedenken beziehen sich auf:

 

bullet den Vorschlag, wonach sich die Zielsetzung von Rechnungslegung nur auf die Entscheidungsnützlichkeit konzentrieren sollte und die Rechenschaftspflicht bzw. verantwortliche Führung (Stewardship) darunter fallen würde, anstatt einen besonderen Teil dieser Zielsetzung oder eine getrennte Zielsetzung darzustellen.
bullet die Konzentration auf die Rechnungslegung, und nicht lediglich auf den Jahresabschluss - kann das gleiche Rahmenkonzept auf weitergehende Art und Weise angewendet werden?
bullet die Ausweitung der Definition der primären Adressaten von Finanzberichten, um "gegenwärtige und zukünftige Investoren bzw. Eigenkapitalgeber und Fremdkapitalgeber und deren Berater" - hat dies die weitere Verschiebung des Blickfeldes weg von der Erfüllung der Bedürfnisse gegenwärtiger Anteilseigner zur Folge?
bullet den Vorschlag, die "Verlässlichkeit" als ein qualitatives Merkmal zu streichen und mit "getreuer Darstellung" zu ersetzen; und
bullet die Einführung der Nachprüfbarkeit als einen Bestandteil getreuer Darstellung.

 

Klicken Sie auf die folgenden Links zum Download der englischsprachigen Dokumente:

bullet IASB-FASB Pressemitteilung zum Diskussionspapier (37 KB).
bullet Pressemitteilung - ASB-Bedenken.

Das zweite ASB-Dokument bezieht sich auf die gemeinsamen Aktivitäten des ASB und anderer Rechnungslegungs-Standardsettern aus Australien, Kanada und Neuseeland zur Anwendbarkeit der Grundsätze des Diskussionspapiers auf gemeinnützige Organisationen im privaten und öffentlichen Sektor. Die Vorsitzenden und die Spitzen des Stabs der vier Boards haben gemeinsam ein Hintergrundpapier veröffentlicht, dass die drei mit der Zielsetzung von Rechnungslegung zusammenhängenden Sachverhalte hervorhebt:

bullet eine ungenügende Betonung der Rechenschaftspflicht/Verantwortlichen Führung;
bullet ein Bedürfnis zur Ausweitung der identifizierten Adressaten und zur Festlegung einer alternativen Primäradressatengruppe; und
bullet die Unangemessenheit des vorherrschenden Schwerpunkts auf Cashflows.

 

Klicken Sie auf die folgenden Links zum Download der englischsprachigen Dokumente:

bullet ASB-Pressemitteilung.
bullet Gemeinsames Hintergrundpapier (146 KB).

 

17. Juli 2006: Deloitte-Stellungnahme zu den vorgeschlagenen Änderungen an IAS 1

 

Wir haben die Deloitte-Stellungnahme an den IASB zu IAS 1 Darstellung des Abschlusses: Eine überarbeitete Darstellung (in englischer Sprache, 90 KB) eingestellt. Unsere Ansicht insgesamt lautet wie folgt:

 

Wir sind nicht der Meinung, dass die im Entwurf genannten Vorschläge zu diesem Zeitpunkt wünschenswert sind, da die grundsätzlicheren Themen im Hinblick auf die Darstellung des Jahresabschlusses gegenwärtig vom IASB und dem US-amerikanischen Financial Accounting Standards Board (FASB) im Rahmen von Segment B des Projektes zur Jahresabschlussdarstellung behandelt werden.

Insbesondere sind wir ungeachtet der gegensätzlichen Stellungnahmen von Seiten des IASB darüber besorgt, dass die Vorschläge im Entwurf unweigerlich Auswirkungen auf die Überlegungen des IASB zur Darstellung des Jahresabschlusses im Allgemeinen haben werden, falls sie als Änderungen an IAS 1 herausgegeben werden. Zusätzlich haben wir dahin gehend Bedenken, dass, obwohl viele Anwender den Übergang auf die IFRS bereits im Jahr 2005 absolviert haben, der Übergang in Rechtskreisen von wesentlicher Bedeutung im Zeitraum zwischen 2007 und 2009 vollzogen werden muss. Aus unserer Sicht wäre es eher im Sinne der gegenwärtigen als auch der zukünftigen Adressaten und Ersteller von IFRS-Jahresabschlüssen, wenn sie ihre Jahresabschlussdarstellung nur ein einziges Mal ändern würden, und zwar entsprechend dem Rechnungslegungsstandard, der das Ergebnis des gemeinsamen IASB-FASP-Projektes darstellt.

 

Sämtliche früheren Stellungnahmen von Deloitte in englischer Sprache an IASC und IASB finden Sie hier.

 

 

17. Juli 2006: Diskussionspapier zum Rahmenkonzept öffentlich erhältlich

 

Das vom IASB und FASB gemeinsam herausgegebene Diskussionspapier, das die vorläufigen Ansichten zu einem verbesserten Rahmenkonzept für die Rechungslegung enthält (siehe unsere Meldung vom 6. Juli 2006), ist nun öffentlich erhältlich. Inhalte des Diskussionspapiers sind die Zielsetzung der Rechnungslegung und qualitative Merkmale entscheidungsnützlicher Finanzberichterstattung. Sie können den Entwurf der ersten beiden Kapitel eines neuen Rahmenkonzeptes hier herunterladen (in englischer Sprache, 605 KB). Um Stellungnahmen wird bis zum 3. November 2006 gebeten.

 

 

17. Juli 2006: Heads Up-Newsletter zu FASB-Interpretation hinsichtlich Ertragsteuern

 

Unsere US-amerikanischen Deloitte-Kollegen haben eine englischsprachige Sonderausgabe des Heads Up-Newsletters (143 KB) herausgegeben, in der die FASB Interpretation Nr. 48 Accounting for Uncertainty in Income Taxes - an interpretation of FASB Statement No. 109 (Bilanzielle Berücksichtigung von Unsicherheit bei Ertragssteuern - eine Interpretation des FASB-Statements Nr. 109) zusammenfasst wird. Diese Interpretation tritt für Geschäftsjahre in Kraft, die nach dem 15. Dezember 2006 beginnen, wobei eine frühere Anwendung empfohlen wird. In der Interpretation wird beim Ansatz und der Bewertung von Steuervorteilen in zwei Schritten vorgegangen:

 

bullet 1. Ansatz: Ein Unternehmen muss für jeden steuerlichen Abzug oder andere steuerliche Position eine hypothetische Beurteilung durchführen: wenn eine Auseinandersetzung mit der Steuerbehörde als letztes Mittel vor Gericht ausgetragen würde, ist zu fragen, ob es eher wahrscheinlich als unwahrscheinlich erscheint, dass eine steuerliche Position, wie eingereicht, beibehalten werden kann. Falls dies zutrifft, ist das Ansatzkriterium erfüllt.
bullet 2. Bewertung: Ein Unternehmen sollte den größten Betrag des Steuervorteils ansetzen, welcher im Zuge der endgültigen Einigung mit der Steuerbehörde mit einer Wahrscheinlichkeit von mehr als 50% eingelöst werden kann. Bei diesem Schritt sollte das Unternehmen voraussetzen, dass die Steuerbehörde volle Kenntnis von allen relevanten Informationen hat.

 

Diese Angelegenheit liegt im Anwendungsbereich des gemeinsamen Konvergenzprojektes von IASB und FASB zu Ertragsteuern. Da die Vorgehensweise der beiden Boards grundsätzlich darin besteht, die jüngsten Verlautbarungen beider Boards zu berücksichtigen, um Konvergenz-Entscheidungen herbeizuführen, könnten sich die Schlussfolgerungen in der FASB-Interpretation Nr. 48 zur vorgeschlagene Lösung bei diesem gemeinsamen Projekt entwickeln. Sie können die vollständige FASB-Interpretation von der FASB-Website in englischer Sprache kostenlos herunterladen.

 

 

16. Juli 2006: IAS Plus Newsletter zum Entwurf zu kündbaren Anteilen

 

Im Juni 2006 veröffentlichte der IASB einen Entwurf mit dem Titel: "Financial Instruments Puttable at Fair Value and Obligations Arising on Liquidation" (Zum beizulegenden Zeitwert kündbare Finanzinstrumente und bei der Tilgung entstehende Verpflichtungen). Diese Vorschläge führen zur Änderung von IAS 32 Finanzinstrumente: Darstellung und IAS 1 Darstellung des Abschlusses. Deloitte hat eine englischsprachige Sonderausgabe des IAS Plus Newsletters zur Erläuterung der vorgeschlagenen Änderungen herausgegeben (58 KB). Der Entwurf würde Folgendes vorschreiben:

 

bullet Eine Verpflichtung zur Rücknahme oder zum Rückkauf eines zum beizulegenden Zeitwert kündbaren Finanzinstrumentes würde als Eigenkapital klassifiziert, wenn bestimmte Kriterien erfüllt sind, insbesondere dass es sich bei allen Finanzinstrumenten in der nachrangigsten Klasse von Finanzinstrumenten mit Anspruch auf die Vermögenswerte des Unternehmens um zum beizulegenden Zeitwert kündbare Finanzinstrumente handelt.
bullet Ein Instrument, dass eine Verpflichtung zur Übertragung eines proportionalen Anteils des Nettovermögens des Unternehmens an ein anderes Unternehmen bei dessen Liquidation auferlegt, wird bei Erfüllung bestimmter Kriterien als Eigenkapital klassifiziert. Daher würden etwa Stammaktien von Unternehmen mit begrenzter Lebensdauer und die Anteile von Partnern in einer "Partnership" (Partnergesellschaft), die bei Austritt eines Partners liquidiert werden müssen (etwa bei Ruhestand oder Tod) als Eigenkapital dargestellt.

 

Um Stellungnahmen wird bis zum 23. Oktober 2006 gebeten. Der Entwurf ist auf der Website des IASB erhältlich. Sämtliche früheren Ausgaben des Newsletters finden Sie hier.

 

 

15. Juli 2006: Termine der IFRIC-Sitzungen für 2007

 

Die Termine der Sitzungen des International Financial Reporting Interpretations Committee (IFRIC) für 2007 wurden bekannt gegeben. Alle Sitzungen finden in London in den Büroräumen des IASB in der Cannon Street Nr. 30 statt.

 

IFRIC-SITZUNGEN 2007

bullet

Donnerstag und Freitag, 11. - 12. Januar 2007

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Donnerstag und Freitag, 8. - 9. März 2007

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Donnerstag und Freitag, 3. - 4. Mai 2007

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Donnerstag und Freitag, 12. - 13. Juli 2007

bullet

Donnerstag und Freitag, 6. - 7. September 2007

bullet

Donnerstag und Freitag, 1. - 2. November 2007

 

Sie finden die Termine stets auf unserer Website zu den künftigen Sitzungen.

 

 

14. Juli 2006: DSR verabschiedet Stellungnahme zu vorgeschlagenen Änderungen an IAS 1

 

Der Deutsche Standardisierungsrat (DSR) hat seine Stellungnahme zum vorgeschlagenen IASB-Entwurf Amendments to IAS 1 Presentation of Financial Statements: A Revised Presentation (Änderungen an IAS 1 Darstellung des Abschlusses: Überarbeitete Darstellung) verabschiedet. Darin begrüßt der DSR zwar grundsätzlich die Absicht des IASB, die Regelungen in IAS 1 zu verbessern. Dennoch wird in der Stellungnahme an den IASB geäußert, dass die im Entwurf behandelten Fragen zusammen mit den anderen aufgeworfenen Sachverhalten in Phase B des Projekts zur Darstellung des Abschlusses berücksichtigt werden sollten, da die im Entwurf und in Phase B behandelten Sachverhalte miteinander verbunden und im Zuge von Phase B erneuten Änderungen unterworfen wären. Eine Vielzahl von Änderungsschritten innerhalb kurzer Zeit sollte vermieden werden. Außerdem würde sich bei einer zusammengefassten Behandlung in Phase B die Möglichkeit einer verbesserten Abstimmung mit dem FASB bieten. Sie können die englischsprachige DSR-Stellungnahme an den IASB hier herunterladen (181 KB).

 

 

14. Juli 2006: IASC-Stiftung sucht nach Ersatz für in 2007 frei werdende Stellen beim IASB

 


 

Anthony T. Cope


 

Patricia O'Malley


 

John T. Smith
 

Die IASC-Stiftung, die Dachorganisation des IASB, hat mit der Suche nach Ersatz für drei am 1. Juli 2007 frei werdende Posten als Mitglieder des Board begonnen. Die Bestellungen zweier Vollzeit-Mitglieder des IASB (Anthony T. Cope und Patricia O’Malley) und eines Teilzeit-Mitglieds des IASB (John T. Smith) enden am 30. Juni 2007. Anthony Cope und Patricia O’Malley stehen für eine erneute Berufung nicht zur Verfügung, wohingegen John Smith für eine erneute Nominierung in Frage kommt und von den IASC-Stiftungstreuhändern auf besondere Art und Weise bedacht werden wird. Die Treuhänder bitten um Bewerbungen sowohl für die Vollzeit- als auch für die Teilzeitstellen. Mitgliedschaft in Teilzeit bedeutet, dass das betroffene Mitglied die meiste Zeit in einem bezahlten Arbeitsverhältnis zur IASC-Stiftung steht. Die Qualifikation der Kandidaten wird auf der Grundlage der im Anhang der Satzung der IASC-Stiftung genannten Kriterien beurteilt (hier ein Auszug in englischer Sprache). Interessierte Personen werden gebeten, sich bis zum 15. September 2006 zu bewerben. Klicken Sie hier für das englischsprachige Stellengesuch (23 KB).

 

 

13. Juli 2006: ECOFIN-Beschlüsse zu IASB-Finanzierung

 
Bei seiner Sitzung am 11. Juli 2006 diskutierte der Rat "Wirtschaft und Finanzen" (Economic and Financial Affairs Council, ECOFIN) der Europäischen Union die folgenden Fragestellungen und fasste folgende Beschlüsse. Klicken Sie hier für für die vollständige englischsprachige Fassung des vorläufigen Berichts von der Sitzung (240 KB):

Der Rat weist auf die Bedeutung von qualitativ hochwertigen Jahresabschlüssen für die Entwicklung der EU-Finanzmärkte hin und erkennt die Rolle des International Accounting Standards Board (IASB) bei der Erstellung der International Financial Reporting Standards (IFRS) sowie bei Interpretationen dieser Standards an. Der Rat nimmt zur Kenntnis, dass der gegenwärtige Finanzplan für den IASB Ende 2007 ausläuft und ist der Ansicht, dass eine stabile und gesicherte Finanzierung gewährleistet sein muss, damit der IASB seiner Aufgabe voll und ganz nachkommen kann.

 

Der Rat begrüßt die gegenwärtigen Anstrengungen des privaten Sektors zum Aufbau eines breit angelegten Finanzierungssystems für den IASB auf freiwilliger Basis und versteht das Bedürfnis, das Finanzierungssystem fertig zu stellen, um jede Unterbrechung der Aktivitäten des IASB zu verhindern. Der Rat weist auf die Wichtigkeit der folgenden Einflussfaktoren hin, die bei der Gestaltung eines zukünftigen Finanzierungssystems für den IASB zu berücksichtigen sind:

 
bullet

das Finanzierungssystem würde von einer sehr breit angelegten Basis von Spendern und der Mitwirkung von Stakeholdern aus der ganzen Welt profitieren, da so mögliche Interessenkonflikte vermieden werden;

bullet

Budgetzuordnungen sollten für alle Kategorien von Spendern unter Berücksichtigung des genauen Finanzbedarfes festgelegt werden und auf objektiven Kriterien für Spender verschiedener geographischer Regionen oder Rechtskreise beruhen;

bullet

die von der Nutzung von IFRS-Jahresabschlüssen profitierenden Stakeholder sollten vorrangig Beiträge zur Finanzierung des IASB leisten;

bullet

die betroffenen Parteien werden in Bezug auf die praktischen Modalitäten bei der Finanzierung des IASB zur Zusammenarbeit in ihren jeweiligen Rechtskreisen aufgefordert. Die Kommission wird um die Überwachung dieses Prozesses innerhalb der EU und bei Bedarf um Unterstützung gebeten;

bullet

ein Finanzierungssystem auf der Grundlage freiwilliger Beiträge sollte nach dreijährigem Betrieb überprüft werden, um festzustellen, ob das System seine Zwecke erfüllt hat. Die Möglichkeit der teilweisen Finanzierung des IASB durch öffentliche Mittel bleibt zu untersuchen;

bullet

auf grundsätzlichere Art und Weise sollte der IASB weiterhin:

 
bullet

1. seine Führungsstrukturen verbessern...;

bullet

2. seinen Abstimmungsprozess mit den Stakeholdern verbessern...; sowie

bullet

3. sicherstellen, dass die Stakeholder auf angemessene Art und Weise in den Entscheidungsgremien der IASC-Stiftung, des IASB und des International Financial Reporting Interpretations Committee (IFRIC) vertreten sind und zusätzliche Fachkenntnisse einbringen.

 

 

12. Juli 2006: Termine der IASB-Sitzungen für 2007

 
Die Termine der IASB-Sitzungen im Jahre 2007, einschließlich der Sitzungen zusammen mit dem Standardbeirat (Standards Advisory Council - SAC) und mit weltweit existierenden Standardsettern sind wie folgt. Alle finden in London statt mit Ausnahme der gemeinsamen Sitzung mit dem FASB im Oktober 2007, welche in den Büroräumen des FASB in Norwalk, Connecticut (USA) stattfinden wird:

 

IASB-SITZUNGEN 2007

bullet Montag, 22. Januar - Freitag, 26. Januar 2007
bullet Montag, 19. Februar - Freitag, 23. Februar 2007 und 26. - 27. Februar 2007 mit dem Standardbeirat
bullet Montag, 19. März - Freitag, 23. März 2007
bullet Montag, 16. April - Freitag, 20. April 2007
bullet Montag, 23. April - Dienstag, 24. April 2007 – Gemeinsame Sitzung mit dem FASB
bullet Montag, 14. Mai - Freitag, 18. Mai 2007
bullet Montag, 18. Juni - Freitag, 22. Juni 2007, und 25. - 26. Juni 2007 mit dem Standardbeirat
bullet Montag, 16. Juli - Freitag, 20. Juli 2007
bullet Montag, 17. September - Freitag, 21. September 2007
bullet Montag, 24. September - Dienstag, 25. September 2007 – Treffen mit weltweit existierenden Standardsettern
bullet Montag, 15. Oktober - Freitag, 19. Oktober 2007
bullet Montag, 22. Oktober - Dienstag, 23. Oktober 2007 – Gemeinsame Sitzung mit dem FASB
bullet Montag, 12. November - Freitag, 16. November 2007, und 8. - 9. November 2007 mit dem Standardbeirat
bullet Montag, 10. Dezember - Freitag, 14. Dezember 2007

 

Sie finden die Termine stets auf unserer Website zu den künftigen Sitzungen.

 

 

12 Juli 2006: SEC-Konzeptionspapier zur Berichterstattung über interne Kontrollen herausgegeben

 

Die US-amerikanische Börsenaufsichtsbehörde (US Securities and Exchange Commission –SEC) hat zum Auftakt ihrer bevorstehenden Leitlinien zur Unterstützung der Unternehmensführung bei der Beurteilung der internen Kontrollen eines Unternehmens gemäß Abschnitt 404 des Sarbanes-Oxley Act von 2002 ein Konzeptionspapier (Concept Release) herausgegeben. Dies stellt einen weiteren Schritt zur besseren Umsetzung des Sarbanes-Oxley Investorenschutzgesetzes dar. Die SEC geht davon aus, dass die bevorstehenden Leitlinien für die Unternehmensführung mindestens die folgenden Bereiche abdecken:

 

bullet Identifizierung von Risiken für die Richtigkeit der Jahresabschlussgrößen und -angaben sowie die damit zusammenhängenden internen Kontrollen zur Berücksichtigung dieser Risiken, einschließlich, auf welche Art und Weise die Unternehmensführung Kontrollen auf Unternehmensebene dazu verwenden könnte, um den Risiken zu begegnen.
bullet Zielsetzung der Beurteilungsverfahren und -methoden oder -ansätze, die der Unternehmensführung zum Einholen von Informationen zur Stützung ihrer Beurteilung zur Verfügung stehen.
bullet Einflussgrößen, welche die Unternehmensführung bei der Bestimmung der Art, der zeitlichen Abfolge und des Ausmaßes ihrer Beurteilungsverfahren berücksichtigen sollte.
bullet Dokumentationsanforderungen, einschließlich den allgemeinen Zielen der Dokumentationsanforderungen sowie den Einflussgrößen, welche die Dokumentationsanforderungen gegebenenfalls beeinflussen könnten.

 

Im Rahmen des Konzeptionspapiers wird um Rückmeldungen zu den einzelnen Themenbereichen und dazu gebeten, ob zu anderen Gebieten ebenfalls Leitlinien zur Verfügung gestellt werden sollten. Eine der in dem Dokument gestellten Fragen bezieht sich darauf, ob für ausländische nicht-börsennotierte Emittenten besondere Sachverhalte existierten, die die SEC bei der Entwicklung von Leitlinien für die Unternehmensführung zur Beurteilung der Wirksamkeit der internen Rechnungslegungskontrollen berücksichtigen sollte. Stellungnahmen sind bis 60 Tage nach der Veröffentlichung im Federal Register erbeten. Klicken Sie auf die folgenden englischsprachigen Links für:

 

bullet den Konzeptionspapier (213 KB); und
bullet die Pressemitteilung.

 

 Inkrafttreten von Abschnitt 404 für:

Für Geschäftsjahre endend am oder nach:

Inländische US-amerikanische Unternehmen mit verkürzten Abgabefristen

15. November 2004

Nicht-börsennotierte, ausländische Emittenten mit verkürzten Abgabefristen

15. Juli 2006

Inländische und ausländische Unternehmen ohne verkürzte Abgabefristen

15. Juli 2007

 

 

12. Juli 2006: Kanada plant Schritte in Richtung IFRS für kapitalmarktorientierte Unternehmen

 

Ein Bericht mit der Überschrift ‚Going Global’ in der Juni-Ausgabe des CA Magazine (herausgegeben vom Institut der Wirtschaftsprüfer in Kanada - Canadian Institute of Chartered Accountants, CICA) erläutert das Vorhaben Kanadas zur Konvergenz der kanadischen Rechnungslegungsstandards mit den IFRS innerhalb einer Übergangsperiode von fünf Jahren (2006 - 2010). Während dieser Zeit konzentrieren sich die Bemühungen des kanadischen Accounting Standards Board auf die Beseitigung der Unterschiede zwischen den kanadischen Rechnungslegungsstandards und den IFRS, indem einzelne kanadische Standards durch IFRS ersetzt werden. Der Bericht stellt die Ansichten zum kanadischen Konvergenzvorhaben von Finanzvorständen, Wirtschaftsprüfern, Aufsichtsbehörden und Standardsettern vor. Klicken Sie hier zur Ansicht des englischsprachigen Berichts auf der Website des CICA.

 

 

11. Juli 2006: Finanzierung des IASB auf Tagesordnung von ECOFIN

 

Bei seiner Sitzung am 11. Juli 2006 diskutiert der Rat "Wirtschaft und Finanzen" (Economic and Financial Affairs Council, ECOFIN) der Europäischen Union die Finanzierung des International Accounting Standards Board (IASB), insbesondere, wie der IASB bei der Finanzierung weniger abhängig von den großen Wirtschaftsprüfungsgesellschaften werden könnte. Es wird erwartet, dass sich die EU-Finanzminister auch der Frage zuwenden, wie die finanzielle Grundlagen zur Unterstützung des IASB verbreitert und ob öffentliche Finanzierungsquellen für den Fall herangezogen werden könnten, dass ein ausgeweitetes System auf freiwilliger Basis keinen Zuspruch finden sollte. Ein Auszug aus der Tagesordnung:

 

Eine Fortführung des gegenwärtigen Finanzierungssystems über 2007 hinaus, das sich nur auf eine kleine Anzahl von Spenden stützt, wird vor dem Hintergrund zunehmend weltweiter Anwendung als nicht tragfähig angesehen. Dies würde dem internationalen Standardsetter nicht erlauben, unabhängig und ausreichend ausgestattet zu sein, um seine Arbeiten auf zeitnahe Art und Weise fertig zu stellen. Daher ist ein neues System mit verbreiteter Grundlage und einer besseren Aufteilung zwischen den geografischen Regionen nötig.

 

Klicken Sie hier zum Download der ECOFIN-Tagesordnung (in englischer Sprache, 98 KB). Dies ist im Übrigen die erste ECOFIN-Sitzung, die von der EU in fünf verschiedenen Sprachen über das Internet übertragen wird (Webcast).

 

 

11. Juli 2006: Weltweite Einladung der American Accounting Association für eine Studentenmitgliedschaft

 

Die American Accounting Association (AAA) hat ihre Studentenmitgliedschaften für Vollzeitstudenten geöffnet, die ihren Wohnsitz irgendwo in der Welt haben. Studentische Mitglieder zahlen vergünstigte Mitgliedsbeiträge, erhalten ihre gewünschten Association-Zeitschriften über das Internet und können bei Sitzungen und Aktivitäten der AAA teilnehmen. Zusätzlich können sich studentische Mitglieder zur Teilnahme am Jahrestreffen der AAA zu einer wesentlich vergünstigten Anmeldegebühr von 180 US-Dollar anmelden.

 

bullet Informationen und einen Mitgliedsantrag finden Sie auf der englischsprachigen Website http://aaahq.org/membership/student_member.htm.
bullet Studenten, die Interesse an einer Anmeldung für das Jahrestreffen der AAA haben, das vom 6. bis 9. August 2006 in Washington (DC) abgehalten wird, sollten eine Email an die folgende Email-Adresse schicken, um Hinweise zur Anmeldung zu erhalten: membership@aaahq.org.
bullet Klicken Sie hier, um zur englischsprachigen Website des Jahrestreffens 2006 zu gelangen.

 

 

11. Juli 2006: Redaktionelle Änderungen am Bound Volume 2006 der IFRS

 

Der IASB hat auf seiner Website eine englischsprachige Liste der Redaktionellen Änderungen am Bound Volume 2006 der IFRS eingestellt. Es handelt sich um 15 kleinere Änderungen.

Das Bound Volume 2006 der International Financial Reporting Standards beinhaltet alle per 1. Januar 2006 verabschiedeten IFRS, IAS, Interpretationen und weitere, vom IASB veröffentlichte Verlautbarungen, wie die Grundlagen für Schlussfolgerungen ("Bases for Conclusions"), Umsetzungshinweise ("Implementation Guidance") und die erläuternden Beispiele ("Illustrative Examples"). Exemplare des Bound Volume 2006 sind über die IASB-Website (Dort auf „IASCF Shop“ klicken) zum Stückpreis von 60 Pfund Sterling erhältlich. Mengenrabatte sind möglich.

 

 

11. Juli 2006: Juni-Ausgabe von Accounting Roundup

 

Auf IAS Plus.com wurde die neueste Ausgabe des englischsprachigen Accounting Roundup-Newsletters Juni 2006 eingestellt (301 KB), der von den amerikanischen Kollegen erstellt wird. Diese Ausgabe beschäftigt sich mit:

 

Entwicklungen beim FASB
bullet Vorgeschlagene endgültige Äußerung des Stabes (FASB Staff Positions - FSP) zu Änderungen oder einem Austausch von anteilsbasierten Vergütungsprämien in Verbindung mit einer Eigenkapitalumschichtung oder einem Unternehmenszusammenschluss
bullet Vorgeschlagene FSP zur Definition eines börsennotierten Unternehmens
bullet Vorschlag zur Verbesserung des Standardsettings für nicht-börsennotierte Unternehmen

Entwicklungen bei der EITF

bullet EITF-Sitzung Juni 2006

Entwicklungen beim GASB

bullet Endgültiger technischer Hinweis (Technical Bulletin) regelt Rechnungslegung von "Medicare Part D"-Zahlungen

Entwicklungen beim AICPA

bullet Technical Practice Aid (TPA) zu Konzernabschlüssen
bullet Verschiebung der Leitlinien zur Berichterstattung über die internen Rechnungslegungskontrollen bei einem Nicht-Emittenten

Entwicklungen bei der SEC

bullet SEC übernimmt endgültige Regelung zu in Fonds investierende Fonds
bullet SEC bittet um Stellungnahmen zur Führung und Kontrolle von Investmentgesellschaften

Entwicklungen beim PCAOB

bullet PCAOB gibt "Fragen und Antworten" zu Anpassungen von von einem vorherigen Wirtschaftsprüfer geprüften Abschlüssen der Vorperiode heraus
bullet Wichtigste Punkte der Juni-Sitzung 2006 der Standing Advisory Group des PCAOB
bullet SEC gibt Berufung von neuem PCAOB-Vorsitzenden bekannt

Internationale Entwicklungen

bullet Vorgeschlagene Änderungen an Finanzinstrumente: Darstellung

 

Ältere Ausgaben des Newsletters finden Sie hier.

 

 

8. Juli 2006: Notizen vom zweiten Tag der Sitzung des IFRIC

 

Das International Financial Reporting Interpretations Committee (IFRIC) tritt am Donnerstag, den 6. Juli und Freitag, den 7. Juli 2006 in den Räumen des IASB in London zusammen. Wir haben die Übersetzung der vorläufigen und inoffiziellen Mitschriften von Deloitte-Beobachtern des zweiten Sitzungstages auf einer einzelnen Seite für Sie zusammengefasst.

 

7. Juli 2006: Notizen vom ersten Tag der Sitzung des IFRIC

 

Das International Financial Reporting Interpretations Committee (IFRIC) tritt am Donnerstag, den 6. Juli und Freitag, den 7. Juli 2006 in den Räumen des IASB in London zusammen. Wir haben die Übersetzung der vorläufigen und inoffiziellen Mitschriften von Deloitte-Beobachtern des ersten Sitzungstages auf einer einzelnen Seite für Sie zusammengefasst.

 

 

7. Juli 2006: Neuer Weiterbildungsstandard zur Fachkompetenz von Wirtschaftsprüfern

 

Der International Accounting Education Standards Board (IAESB), ein unabhängiger Standardsetting Board innerhalb der Internationalen Vereinigung der Wirtschaftsprüfer (International Federation of Accountants, IFAC), hat einen neuen Standard herausgegeben, in dem er die notwendigen fachlichen Fähigkeiten, die Aus- und Weiterbildung, die berufsständischen Werte und die Verhaltensweisen skizziert, damit Wirtschaftsprüfer ihren Beruf auf kompetente Art und Weise ausüben können. Der Internationale Weiterbildungsstandard (International Education Standard,- IES) 8 Compentence Requirements for Audit Professionals (Kompetenzanforderungen an Prüfungsmitarbeiter) bezieht sich auf alle Prüfungsmitarbeiter, nicht lediglich auf die für die Prüfungsmandate verantwortlichen Partner. Im Standard werden außerdem bestimmte Kompetenzanforderungen für Prüfungsmitarbeiter festgelegt, die an grenzüberschreitenden Prüfungen beteiligt sind.

 

Mit dem In-Kraft Treten am 1. Juli 2008 wird von den IFAC-Mitgliedsorganisationen erwartet, dass sie ihre Grundsätze und Verfahren abändern, um sicherzustellen, dass Prüfungsmitarbeiter die Anforderungen von IES 8 erfüllen. Zu diesen Anforderungen zählen, dass man über Wissen zu Wirtschaftsprüfung und Rechnungslegung, über einschlägiges Wissen im Bereich der Informationstechnologie und über die fachlichen Fähigkeiten und berufsständischen Werte, Ethikgrundsätze und die Einstellung verfügt, die von Prüfungsmitarbeitern erwartet werden.

 

Klicken Sie hier für die englischsprachige Pressemitteilung.

 

 

7. Juli 2006: Neue Ausgabe des Global Offerings Services Newsletters

 

Unsere Kollegen von IAS Plus.com haben die Juni Ausgabe 2006 des Deloitte Global Offerings Services Newsletter (in englischer Sprache, 114 KB) eingestellt. Global Offerings Services ist ein weltweites Team von Deloitte Praxisexperten, die nicht-amerikanischen Unternehmen und nicht-amerikanischen Beratungsteams bei der Anwendung US-amerikanischer und internationaler Rechnungslegungsstandards (d.h. US GAAP und IFRS) und bei der Befolgung der SEC-Berichtsanforderungen behilflich sind. Der neueste GOS-Newsletter enthält aktualisierte Informationen zu relevanten Rechnungslegungs-, Aufsichtsrechts- und anderen Themen, Webcasts und Publikationen. Frühere Ausgaben des GOS-Newsletters können Sie hier beziehen (in englischer Sprache).

 

 

6. Juli 2006: Diskussionspapier zum Rahmenkonzept

 

Als ersten Schritt ihres gemeinsamen Projektes zum Rahmenkonzept für Rechnungslegung haben der US-amerikanische Financial Accounting Standards Board (FASB) und der IASB jeweils ein ihre vorläufigen Ansichten darstellendes Diskussionspapier veröffentlicht und dazu um Stellungnahmen gebeten. Inhalte des Diskussionspapiers sind:

 

bullet die Zielsetzung der Rechnungslegung; und
bullet qualitative Merkmale entscheidungsnützlicher Finanzberichterstattung.

 

Das Diskussionspapier beinhaltet Entwürfe der ersten beiden Kapitel eines neuen Rahmenkonzeptes, welches Leitlinien zur Entwicklung von Rechnungslegungsstandards für die beiden Boards enthält. In den vorläufigen Ansichten wird die Definition des gegenwärtigen Rahmenkonzeptes zur Zielsetzung allgemeiner externer Rechnungslegung, nämlich die Bereitstellung von nützlichen Informationen bei Investitions-, Kreditvergabe- oder ähnlichen Entscheidungen zu Ressourcenverteilungen für gegenwärtige und zukünftige Investoren, Fremdkapitalgeber und anderen, umformuliert. Das Dokument identifiziert unter anderem auch Relevanz, eine getreue Darstellung, Vergleichbarkeit (einschließlich Stetigkeit) und Verständlichkeit als Merkmale einer entscheidungsnützlichen Finanzberichterstattung. Einige Einzelheiten:

 

bullet Pressemitteilung: Klicken Sie hier zum Download des englischsprachigen Dokumentes (37 KB).
bullet Wie zu beziehen: Druckfassungen des Diskussionspapiers können beim IASB bestellt werden. Eine PDF-Fassung zum Herunterladen wird auf der IASB-Website ab dem 17. Juli 2006 erhältlich sein. Der FASB hat vor, das Dokument auf seiner Website einstellen.
bullet Titel des Dokumentes: Preliminary Views on an improved Conceptual Framework for Financial Reporting: The Objective of Financial Reporting and Qualitative Characteristics of Decision-useful Financial Reporting Information (Vorläufige Ansichten zu einem verbesserten Rahmenkonzept der Rechnungslegung: Das Ziel der Rechnungslegung und qualitative Merkmale entscheidungsnützlicher Informationen der externen Rechnungslegung).
bullet Ende der Kommentierungsfrist: 3. November 2006.
bullet Nächste Schritte: Entwurf der beiden Kapitel irgendwann im Jahr 2007.
bullet Zusätzliche Schritte: Das Projekt wird in den folgenden Phasen abgehandelt:
bullet Phase A: Ziele und qualitative Merkmale
bullet Phase B: Bilanzposten: Eigenschaften für Ansatz und Bewertung
bullet Phase C: Erstmalige Bewertung und Folgebewertung
bullet Phase D: Berichterstattendes Unternehmen
bullet Phase E: Darstellung und Angaben
bullet Phase F: Status des Rahmenkonzeptes in der Hierarchie der Rechnungslegungsstandards (GAAP)
bullet Phase G: Anwendbarkeit auf nicht-gewinnorientierte Organisationen
bullet Phase H: Erneute Betrachtung des gesamten Rahmenkonzeptes

 

 

6. Juli 2006: Deloitte Länderbroschüren und -"Snapshots"

 

Deloitte veröffentlicht zwei Reihen von Broschüren mit ausführlichen Informationen zu Investitionsbedingungen, Steuersystemen und aufsichtsrechtlichen Vorschriften von mehr als 75 Ländern weltweit. Informationen für im Ausland arbeitende Führungskräfte sind auch mit enthalten:

bullet

Länderbroschüren. Detaillierte und ausführliche aufsichtsrechtliche, steuerliche sowie personalbezogene Informationen für mehr als 50 Länder weltweit.

bullet

Snapshots. Bereitstellung von Fakten, Zahlenmaterial, wirtschaftlichen Indikatoren und länderspezifischen Steuersätzen von mehr als 75 Ländern weltweit. Zu den neu zur Verfügung stehenden Snapshots zählen Kanada, Finnland, Guam, Italien, Libanon, Niederländische Antillen, Papua-Neuguinea und Usbekistan.

 

Sie erhalten Zugang zu diesen englischsprachigen Veröffentlichungen über den Link www.deloittecountryguides.com.

 

 

6. Juli 2006: Tagesordnung für die Juli-Sitzung des IASB

 

Der International Accounting Standards Board (IASB) wird von Dienstag, den 18. Juli 2006 bis Freitag, den 21. Juli 2006 zu seiner monatlichen Sitzung in seinen Büroräumen in der Cannon Street Nr. 30 in London zusammenkommen. Die vorläufige Tagesordnung für diese Sitzung ist unten wiedergegeben. Bitte beachten Sie, dass der Board im August keine Sitzung abhalten wird.

 


18. - 21. Juli 2006, London

 

Dienstag, 18. Juli 2006

 

bullet

Änderungen an IAS 37

bullet

IFRIC-Update

bullet

IFRS 2 - Ausübungsbedingungen und Annulierungen

bullet

Rahmenkonzept - Definitionen von Vermögenswerten und Schulden

bullet

Pensionen

bullet

Versicherungsverträge - Phase 2:

bullet

Fondsgebundene Versicherungsverträge. Es könnten sich Auswirkungen auf die Gewinn- und Verlustrechnung ergeben, wenn im Rahmen von gebundenem Fondsvermögen Anteile gehalten werden, die nicht erfolgwirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertet werden.

bullet

Prämiendarstellung. Sollte ein Versicherer alle Prämien als Ertrag, alle Prämien als Spareinzahlungen oder einige Prämien als Ertrag und einige Prämien als Spareinzahlungen darstellen?

Mittwoch, 19. Juli 2006 (nur nachmittags)

 

bullet

Leasingverhältnisse

bullet

Vorgehensweise für nicht-dringliche, kleinere Änderungen an Standards  - Der Board wird eine Vorgehensweise zur Vornahme kleinerer Änderungen an Standards diskutieren.

bullet

Rechnungslegungsstandards für kleine und mittlere Unternehmen  - Überprüfung des Abschnitts zu Finanzinstrumenten eines überarbeiteten Entwurfs für einen Standardentwurf

 

Donnerstag, 20. Juli 2006

 

bullet

Kurzfristige Konvergenz: Anteile an Joint Ventures - Klassifizierung von direkten und indirekten Anteilen an einem gemeinsamen Arrangement. Analyse der Szenarien.

bullet

Konsolidierung - Beherrschung (Control)

bullet

Unternehmenszusammenschlüsse II - Fortführung der Beratungen zu dem vorgeschlagenen überarbeiteten IFRS 3.

bullet

Segmentberichterstattung - Diskussion der Hauptsachverhalte in Bezug auf ED 8 Operating Segments (Geschäftssegmente), die von Stellungnehmenden eingebracht wurden.

bullet

Ertragserfassung - Der Board wird sich mit Sachverhalten befassen, die sich aus der Anwendung seines Ertragserfassungskriteriums ergeben, welches er bei seiner gemeinsamen April-Sitzung mit dem FASB entwickelt hat.

 

Freitag, 21. Juli 2006 (nur vormittags)

 

bullet

Angaben zu nahe stehenden Unternehmen und Personen - Agenda-Entscheidung.

bullet

Darstellung des Abschlusses - Anwendung der Arbeitsgrundsätze: Wie Informationen in der Bilanz kategorisiert und dargestellt werden könnten (siehe die Notizen der Board-Sitzung vom März 2006).

 

 

6. Juli 2006: Drei IFRIC-Mitglieder nominiert

 

Die Treuhänder der IASC-Stiftung haben drei neue Mitglieder des International Financial Reporting Interpretations Committee (IFRIC) berufen. Die neuen Mitglieder sind:

 

bullet Sara York Kenny, Chefberaterin für Bilanzierung der International Finance Corporation der Weltbank Gruppe;
bullet Takatsugu Ochi, General Manager der Planungs- und Verwaltungsabteilung der Financial Resources Management Group der Sumitomo Aktiengesellschaft in Japan; und
bullet Ruth Picker, Partner bei der Fachberatungsgruppe von Ernst & Young Australien.

 

Die Nominierungen beziehen sich auf dreijährige Amtszeiten, die am 30. Juni 2009 enden. Jedes dieser Mitglieder kann erneut für eine weitere dreijährige Amtszeit berufen werden. Klicken Sie für:

 

bullet eine komplette Liste der IFRIC-Mitglieder (in englischer Sprache);
bullet die Pressemitteilung zur Nominierung (in englischer Sprache, 57 KB); und
bullet Hintergrundinformationen zu IFRIC.
 

 

5. Juli 2006: Ergebnisse der öffentlichen Diskussionsrunde des DSR vom 30. Juni 2006

 

Am 30. Juni 2006 richtete der Deutsche Standardisierungsrat (DSR) von 10 bis 14 Uhr eine öffentliche Diskussionsrunde zu den neuesten Entwicklungen beim IASB und IFRIC im Frankfurter Airport Conference Center aus, zu der Vertreter aus Wirtschaft, von Wirtschaftsprüfungsgesellschaften und der interessierten Öffentlichkeit eingeladen waren (wir berichteten). Die diskutierten Themen umfassten die geplanten Änderungen an IAS 1 Darstellung des Abschlusses, den Entwurf zur Rechnungslegung von zum beizulegenden Zeitwert kündbaren Unternehmensanteilen, den Entwurf zur Änderung von IAS 23 Fremdkapitalkosten, durch den im Rahmen des IASB-Konvergenzprojektes das Wahlrecht zur aufwandswirksamen Erfassung bestimmter Fremdkapitalkosten entfallen soll, sowie das IFRIC Handbuch zur Arbeitsweise. Bitte klicken Sie auf die nachfolgenden Links zum Download der im Rahmen der Diskussion gehaltenen Präsentationen:

 

bullet Entwurf Vorgeschlagene Änderungen an IAS 1 Darstellung des Abschlusses: Eine geänderte Darstellung (191 KB);
bullet Entwurf Änderungen an IAS 32 Finanzinstrumente: Darstellung - Zum beizulegenden Zeitwert kündbare Finanzinstrumente und bei der Tilgung entstehende Verpflichtungen (214 KB);
bullet Entwurf Änderungen an IAS 23 Fremdkapitalkosten (154 KB); und
bullet Entwurf eines IFRIC-Handbuchs zur Arbeitsweise (158 KB).

 

Zum Download des Ergebnisprotokolls klicken Sie bitte hier (101 KB).

 

 

5. Juli 2006: Musterjahresabschluss 2005 unter Anwendung der neuseeländischen IFRS

 

Unsere neuseeländischen Deloitte-Kollegen haben einen englischsprachigen neuseeländischen Musterjahresabschluss veröffentlicht (1,55 MB), der eine Anleitung zur Erstellung eines Jahres- und Konzernabschlusses bei erstmaliger Anwendung der neuseeländischen IFRS-Äquivalenzstandards (NZ-IFRS) für am oder nach dem 31. Dezember 2005 endende Geschäftsjahre darstellt. Die Publikation beinhaltet:

 

bullet Ein erläuterndes Beispiel zu von einem Konzern bei erstmaliger Anwendung der NZ-IFRS erstellten Jahresabschlüsse
bullet Diskussion und Beispiele zu anderen Sachverhalten, die normalerweise im Jahresabschluss eines Unternehmens enthalten sind, um den Vorschriften von Abschnitt 211 des Companies Act von 1993, den Zulassungsvorschriften der neuseeländischen Börse und dem neuseeländischen Wertpapiergesetz zu entsprechen.

 

Es besteht ein ständiger Link zu dieser Publikation, einem Vergleich von NZ-IFRS und IFRS und zu anderen Informationen zur Rechnungslegung in Neuseeland auf der Neuseeland-Länderseite bei den Kollegen von IAS Plus.com (in englischer Sprache).

 

 

5. Juli 2006: Prüfungsleitlinien für den öffentlichen Sektor werden auf den ISA basieren

 

Der International Auditing and Assurance Standards Board (IAASB) und das Komitee für fachliche Normen (Professional Standards Committee, PSC) der internationalen Organisation der obersten Rechnungslegungskontrollbehörden (International Organization of Supreme Audit Institutions, INTOSAI) haben eine Vereinbarung unterzeichnet, die dem PSC die Verwendung der International Standards on Auditing (ISA) auf Grundlage der Leitlinien für die Finanzprüfung im öffentlichen Sektor gestattet.

 

 

4. Juli 2006: "Konvergente Durchsetzung" der IFRS in Europa

 

Der Ausschuss der europäischen Wertpapierregulierungsbehörden (Committee of European Securities Regulators, CESR) hat seinen Jahresbericht für 2005 herausgegeben (in englischer Sprache, 2,08 MB). In dem Bericht wird als eines der wichtigsten Ziele von CESR im Jahre 2006 die "Förderung einer sich angleichenden Durchsetzung der IFRS für alle in Europa kapitalmarktorientierten Unternehmen" festgehalten. Die Arbeit von CESR für den Bereich Rechnungslegung in Europa wird von CESR-Fin koordiniert, einer dauerhaften Arbeitsgruppe innerhalb von CESR unter dem Vorsitz von John Tiner, Vorsitzender der britischen Wertpapieraufsichtsbehörde (United Kingdom Financial Services Authority, FSA). Im CESR-Bericht 2005 schreibt John Tiner:

 

Seit Januar 2005 haben wir mit angesehen, wie die International Accounting Standards (IAS/IFRS) für alle kapitalmarktorientierten Konzerne in der EU übernommen wurden. Dies stellt den tiefgreifendsten und wichtigsten Wandel in Rechnungslegung seit der Einführung der 4. und 7. Richtlinien zur Unternehmensgesetzgebung dar. Mit der Einführung der IFRS in Europa wird die im Aktionsplan für Finanzdienstleistungen geäußerte Vision eines einheitlichen Jahresabschlusses für börsennotierte Unternehmen nun Wirklichkeit. Die grundlegende Zielsetzung besteht darin, Unternehmen der Europäischen Union in die Lage zu versetzen, auf der gleichen Grundlage um die auf den Kapitalmärkten verfügbaren Finanzmittel zu konkurrieren. In dieser Hinsicht werden die nächsten zwei Jahre ausschlaggebend sein, da dann die IAS/IFRS für beinahe 8.000 börsennotierte Konzernunternehmen in der EU anzuwenden sind.

CESR war eng in den Prozess eingebunden, der zu der Einführung der Standards in der EU führte, insbesondere durch seine Überwachungstätigkeiten in Bezug auf die Entwicklung und Übernahme der EU-Standards oder mit der Veröffentlichung zusätzlicher Empfehlungen als Begleitung des Übergangs auf die IFRS sowie außerdem mit der an die Europäische Kommission im Juni 2005 abgegebenen Empfehlung zur Gleichwertigkeit zwischen Rechnungslegungsstandards von bestimmten Drittländern und den IFRS. Nun da wir damit anfangen können zu beobachten, wie IFRS-Informationen und der entsprechende Prozess langsam Wirklichkeit werden, müssen wir weitergehen und uns zur Konsistenz bei Anwendung und Interpretation Gedanken machen.

CESR-Fin hat bereits die Initiative ergriffen, bei der Entwicklung einer stabilen und koordinierten EU-weiten Durchsetzung (Enforcement) zu helfen, indem ein Rahmen zur Diskussion und zum Informationsaustausch zwischen den europäischen Enforcement-Behörden eingerichtet wurde. Es liegt in jedermanns Interesse, dass die Standards auf allen größeren Kapitalmärkten auf konsistente Art und Weise angewendet, interpretiert und durchgesetzt werden, und damit Investoren den Finanzinformationen von börsennotierten Unternehmen vertrauen können. In dieser Hinsicht wird die Koordinierung der europäischen Enforcement-Aktivitäten und der Ausbau der Beziehungen mit den Enforcement-Behörden von Drittstaaten auf der Agenda der nahen Zukunft von CESR-Fin weit oben angesiedelt.

 

 

4. Juli 2006: Erneute Berufung von John Kellas zum IAASB-Vorsitzenden

 

Der Board der internationalen Vereinigung der Wirtschaftsprüfer (International Federation of Accountants, IFAC) hat John Kellas erneut zum Vorsitzenden des International Auditing and Assurance Standards Board (IAASB) berufen. Dieses Gremium entwickelt internationale Prüfungsstandards. John Kellas war seit Oktober 2000 für das IAASB tätig und hatte den Vorsitz seit Januar 2004 inne. Das Amt des Vorsitzenden ist seit dem 1. Oktober 2004 als Vollzeit-Position ausgestaltet. Die Bestellung zu seiner zweiten Amtszeit, die am 1. Januar 2007 beginnt und am 31. Dezember 2008 endet, wurde vom Public Interest Oversight Board (PIOB) befürwortet. Der PIOB beaufsichtigt die Aktivitäten des IAASB um sicher zu stellen, dass diese dem öffentlichen Interesse in angemessener Weise entsprechen. Klicken Sie hier für die englischsprachige Pressemitteilung.

 

 

4. Juli 2006: Rat der Europäischen Union ändert 4. und 7. Richtlinie

 

Der Rat der Europäischen Union hat Überarbeitungen an den bestehenden EU-Richtlinien zu Jahres- und Konzernabschlüssen europäischer Unternehmen beschlossen. Die neue Richtlinie ändert die 4. und 7. Richtlinie zur Unternehmensgesetzgebung ("Bilanzierungsrichtlinien" 78/660/EWG und 83/349/EWG) sowie die Richtlinien zur Bilanzierung von Banken (86/635/EWG) und von Versicherungsunternehmen (91/674/EWG). Die Richtlinie begründet eine gemeinsame Verantwortung von Mitgliedern des Vorstands für die Abschlüsse bzw. Jahresabschlüsse, sie verbessert die Transparenz in Bezug auf Geschäftsvorfälle mit nahe stehenden Unternehmen bzw. Personen und in Bezug auf außerbilanzielle Vereinbarungen und führt für börsennotierte Unternehmen eine verpflichtende Stellungnahme zur Corporate Governance ein. Außerdem wurden die Größenkriterien zur Befreiung kleiner und mittlerer Unternehmen von speziellen Bilanzierungs- und Prüfungsvorschriften angehoben. Die neue Richtlinie muss von den Präsidenten des Rates und dem Europäischen Parlament abgezeichnet werden und tritt 20 Tage nach der Veröffentlichung im Amtsblatt der EU in Kraft. Die Mitgliedsstaaten der EU haben im Anschluss zwei Jahre Zeit, um die Vorgaben der neuen Richtlinie in nationales Recht umzusetzen. Klicken Sie hier für die englischsprachige Pressemitteilung (117 KB).

 

 

3. Juli 2006: Sitzungstermine von EFRAG für das Jahr 2007

 

Die Europäische Beratungsgruppe zur Rechnungslegung (European Financial Reporting Advisory Group, EFRAG) hat ihre Sitzungstermine für das Jahr 2007 bekannt gegeben (siehe unten). Die Sitzungstermine für 2006 sowie weitere Informationen finden Sie auf der englischsprachigen EFRAG-Website, auf die Sie auch über unser "Quicklinks"-Fenster zugreifen können.

 

EFRAG Sitzungstermine 2007
bullet 10. - 12. Januar 2007
bullet 14. - 16. Februar 2007
bullet 14. - 16. März 2007
bullet 24. - 26. April 2007
bullet 30. - 31. Mai and 1. Juni 2007
bullet 11. - 13. Juli 2007
bullet 5. - 7. September 2007
bullet 10. - 12. Oktober 2007
bullet 7. - 9. November 2007
bullet 17. - 19. Dezember 2007

 

 

3. Juli 2006: US-amerikanische SEC und koreanische FSC im aufsichtsrechtlichen Dialog

 

Die US-amerikanische Börsenaufsichtsbehörde (US Securities and Exchange Commission, SEC) und die koreanische Finanzaufsicht (Korea Financial Supervisory Commission, FSC) werden sich im Rahmen eines vereinbarten aufsichtsrechtlichen Dialoges zwischen beiden Behörden mit Bilanzierungs- und Prüfungsstandards befassen. Die beiden Hauptziele dieses Dialoges zwischen der SEC und FSC sind:

 

bullet die Verbesserung der Zusammenarbeit und des Informationsaustausches bei grenzüberschreitenden Durchsetzungsangelegenheiten im Wertpapierbereich; und
bullet die Identifizierung und Erörterung von im gemeinsamen Interesse liegenden aufsichtsrechtlichen Sachverhalten.

 

Der Dialog schließt regelmäßige Treffen und einen Austausch von Ad-hoc Informationen auf Ebene der Fachmitarbeiter und zwischen hochrangigen Vertretern der SEC und FSC und dem Ausführungsorgan der FSC, des Korea Financial Supervisory Service (FSS) mit ein. Aufgrund der jüngsten Entwicklungen sowohl auf den Märkten der USA als auch von Korea wurden die folgenden Themen zur Diskussion im Rahmen des Dialoges identifiziert:

 

bullet Grenzüberschreitende Zusammenarbeit und Informationsaustausch bei Durchsetzungsangelegenheiten;
bullet Bilanzierungs- und Prüfungsstandards;
bullet Corporate Governance und interne Kontrollen; und
bullet Vorgehensweisen für im Regulierungsbereich liegende Unternehmen und Marktintermediäre.

 

Klicken Sie hier für die englischsprachige Pressemitteilung.

 

 

3. Juli 2006: Heads Up-Newsletter zu US-amerikanischer Versicherungsbilanzierung

 

Unsere US-amerikanischen Deloitte-Kollegen haben eine Sonderausgabe des englischsprachigen Heads Up-Newsletters herausgegeben (83 KB), der die jüngst vom FASB herausgegebene Einladung zu Stellungnahmen Bifurcation of Insurance and Reinsurance Contracts for Financial Reporting (Aufspaltung von Versicherungs- und Rückversicherungsverträgen für die Rechnungslegung) zusammenfasst. Dieses Projekt könnte die Bilanzierung für bestimmte Versicherungsverträge in den Vereinigten Staaten auf grundlegende Art und Weise beeinflussen. Obwohl die Einladung des FASB nicht gemeinsam mit dem IASB veröffentlicht wird, hat der IASB ein Projekt zur Versicherungsbilanzierung auf seiner Agenda. Der FASB bittet um Stellungnahmen bis zum 24. August 2006.

 

Der Heads Up-Newsletter weist auf einige in der Einladung angesprochene Konzepte hin, die im Falle einer Umsetzung dramatische Auswirkungen auf Käufer und Verkäufer von Versicherungen wie Gruppenunfall- und Krankenversicherungen, Fuhrparkversicherungen und Dachversicherungen (Umbrella-Policies) hätten. Zu den Auswirkungen zählen:

bullet

Verpflichtung der Käufer (einschließlich Nicht-Versicherungsunternehmen) vieler Versicherungsarten zur Durchführung ausführlicher Analysen zur Feststellung, ob das Versicherungsrisiko übertragen wurde und zum Aufbau oder der Aktualisierung ihrer Systeme, um eine Aufspaltung in die "Risiko"-Bestandteile der Verträge und der "Finanzierungs"-Bestandteile zu ermöglichen.

bullet

Verpflichtung zur Bilanzierung der "Finanzierungs"-Bestandteile, so als ob diese Sparvermögen wären. Auch dann, wenn bei einem Vertrag keine risikobegrenzenden Merkmale vorliegen. Dies würde zu einer grundlegenden Änderung der Ergebnisse in der Gewinn- und Verlustrechnung führen, da die Finanzierungselemente so behandelt würden, als ob der Risiko-Teil eigenversichert gewesen wäre.

bullet

Änderung der steuerlichen Behandlung von Versicherungs- und Rückversicherungsverträgen.

 

 

2. Juli 2006: Die IFRIC-Sitzung vom 6. bis 7. Juli wird über das Internet übertragen

 

Erstmalig wird eine Sitzung des International Financial Reporting Interpretations Committee (IFRIC) über das Internet übertragen (Webcast), wenn IFRIC am Dienstag, den 6. Juli und Freitag, den 7. Juli 2006 zu seiner Sitzung in London zusammenkommt. Der Webcast-Service ist kostenfrei. Eine Anmeldung über die IASB-Website ist erforderlich. Die Tagesordnung und die Abfolge der einzelnen Tagesordnungspunkte der Sitzung ist nachfolgend wiedergegeben.

 

 

6. bis 7. Juli 2006, London

 

Donnerstag, 6. Juli 2006

 

bullet

Einleitung - Eröffnungsrede; Verwaltungsthemen; Protokoll der Mai-Sitzung 2006

bullet

Kundenbindungsprogramme - Überprüfung eines Textes für einen Interpretationsentwurf

bullet

IFRIC D17 - Konzerninterne Geschäfte mit eigenen Anteilen nach IFRS 2

bullet

IFRIC D12-D14: Dienstleistungskonzessionsvereinbarungen

bullet

IAS 19 Leistungen nach Beendigung des Arbeitsverhältnisses - Auswirkungen von Mindestfinanzierungsgrenzen auf die Vermögenswertobergrenze (Asset Ceiling) - Überprüfung eines Textes für einen Interpretationsentwurf

bullet

IAS 18 Erträge - Leitlinien zur Identifizierung von Vertretungsgeschäften

bullet

IAS 39 Finanzinstrumente: Ansatz und Bewertung - Verbriefungstransaktionen: Ausbuchung von Gruppen von finanziellen Vermögenswerten

bullet

Überprüfung der im vorherigen IFRIC Update veröffentlichten, vorläufigen Agenda-Entscheidungen

bullet

IFRS 2 Anteilsbasierte Vergütung - Fair-Value-Bewertung einer Transferbeschränkung nach Ablauf des Erdienungszeitraums

bullet

IAS 17 Leasingverhältnisse - Ansatz von bedingten Mietzahlungen

 

Freitag, 7. Juli 2006

 

bullet

IFRS 2 Anteilsbasierte Vergütung - Treuhandvermögen für Leistungen an Mitarbeiter in den separaten Einzelabschlüssen des Gebers

bullet

IAS 39 Finanzinstrumente: Ansatz und Bewertung - Kriterien zur Identifizierung von "Teilen" ("Portions")

bullet

Empfehlungen des Agendaausschusses bezüglich Anträgen zur Aufnahme von Sachverhalten auf die IFRIC-Agenda

bullet

Bewertung von Stromderivaten

bullet

IAS 32 Finanzinstrumente: Darstellung - Puts und Forwards gehalten von Minderheiten

bullet

IFRS 3 Unternehmenszusammenschlüsse - Sind von Minderheiten in einem Unternehmenszusammenschluss erhaltene Puts und Forwards bedingte Gegenleistungen?

bullet

SIC-12 Konsolidierung - Zweckgesellschaften - Aufgabe der Beherrschung

bullet

IAS 39 Finanzinstrumente: Ansatz und Bewertung - Definition eines Derivats: Indexierung an das eigene EBITDA oder den eigenen Umsatz

bullet

IAS 32 Finanzinstrumente: Darstellung - Fremdwährungsinstrumente wandelbar in Eigenkapitalinstrumente des Mutterunternehmens des Emittenten

bullet

IAS 32 Finanzinstrumente: Darstellung - Änderungen in den Vertragsbedingungen eines bestehenden Eigenkapitalinstrumentes, die zu einer Umklassifizierung als finanzielle Verbindlichkeit führen

bullet

IAS 1 Darstellung des Abschlusses - Ob der Schuldbestandteil eines wandelbaren Instrumentes als kurzfristig oder langfristig klassifiziert werden sollte

bullet

IFRS 2 Anteilsbasierte Vergütung - Zunahme des für Beschäftigte relevanten beizulegenden Zeitwertes als Ergebnis von nicht-vorhersehbaren Kapitalumschichtungen

bullet

IAS 16 Sachanlagen - Neubewertung von im Bau befindlichen als Finanzinvestitionen zu haltenden Immobilien

 

 

1. Juli 2006: Heads Up-Newsletter zu den jüngsten US-Vorschlägen

 

Unsere US-amerikanischen Deloitte-Kollegen haben die Juni-Ausgabe des englischsprachigen Heads Up-Newsletters veröffentlicht (98 KB), der drei von US-amerikanischen Standardsettern jüngst herausgegebene Vorschläge zusammenfasst:

 

bullet FASB und AICPA: Einladung zu Stellungnahmen, Verbesserung des Bilanzierungs- bzw. Rechnungslegungs-Standardsetting-Prozesses für nicht-börsennotierte Unternehmen;
bullet FASB: Vorgeschlagene FASB Staff Position (FSP) Nr. FAS 126-a, Überarbeitung der Definition eines kapitalmarktorientierten Unternehmens, um auch Schuldner von Conduit-Schuldinstrumenten mit einzuschließen; und
bullet GASB: Vorläufige Ansichten, Bilanzierung bzw. Rechnungslegung für Derivate.

 

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