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29. April 2005: McCreevy erörtert Konvergenz und
Äquivalenz
In
einer
am 20. April 2005 gehaltenen
Rede zur Integration der Europäischen Finanzmärkte und zur
internationalen Zusammenarbeit in New York erörterte
EU-Binnenmarktkommissar Charlie McCreevy - neben anderen Dingen - die
Überleitung von IFRS auf US GAAP, die Konvergenz der Rechnungslegung, die
Vorschriften zu internen Kontrollen aus Abschnitt 404 des Sarbanes-Oxley-Act
und De-Listing. Ein Ausschnitt:
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Das Ziel muss die gegenseitige Anerkennung der
Gleichwertigkeit sein. Sie können das auch das Heimatprinzip nennen.
Wenn Sie sich einverstanden erklären, jedes andere System als
gleichwertig anzusehen, verschwinden die Doppelanforderungen. Sie
können dann in dem anderen Land unter den Regeln ihres Heimatlandes
arbeiten. Ich denke, wir sollten mehr Gebiete in unserer
transatlantischen Beziehung ausmachen, auf die wir dieses Prinzip
anwenden - bei der Rechnungslegung, Versicherungen, den
Wertpapiermärkten und all den anderen Regulierungssachverhalten. |
29. April
2005: Die vorgeschlagene Hierarchie des FASB schließt IFRS mit ein
Der
US-amerikanische FASB hat einen Entwurf eines Rechnungslegungsstandards mit
dem Titel Die Hierarchie der Rechnungslegungsgrundsätze (The
Hierarchy of Generally Accepted Accounting Principles, GAAP)
herausgegeben. Die GAAP-Hierarchie ordnet die vom FASB und seinen
Vorgängern, dem AICPA und (für gelistete Unternehmen) der SEC
veröffentlichten Verlautbarungen nach ihrem jeweiligen Rang. Derzeit
ist in den Vereinigten Staaten die GAAP-Hierarchie in dem
AICPA-Prüfungsstandard Nr. 69 Die Bedeutung von ein den tatsächlichen
Verhältnissen entsprechendes Bild in Überstimmung mit GAAP (The
Meaning of Present Fairly in Conformity With Generally Accepted Accounting
Principles) enthalten. Der
FASB schlägt vor, dass ein Unternehmen, das die US-amerikanischen GAAP
anwendet, möglicherweise IFRS zu Rate ziehen müsse, wenn ein Problem
auftrete, das in den Standards des IASB behandelt wird, nicht aber in der
amerikanischen Literatur. Der Entwurf des FASB hält auch fest, dass „der
IASB seinen konzeptionellen Hinweisen einen höheren Wert in seiner
Hierarchie beimisst als den, den die derzeitige GAAP-Hierarchie den FASB
Concept Statements zugesteht. Da es das Ziel von FASB und IASB ist, die
Konzepte und Standards zu konvergieren, erkennt der FASB an, dass es nötig
sein wird zu überlegen, ob und wie die Hierarchie seiner
Rechnungslegungsliteratur mit der des IASB im Zuge des gemeinsamen
betriebenen Projekts zum Rahmenkonzept konvergiert werden kann.“ Die
Kommentierungsfrist endet am 27. Juni 2005. Klicken Sie auf die
nachfolgenden Links, um die englischsprachigen Dokumente herunterzuladen:
29. April
2005: CESR veröffentlicht Entwurf zum Äquivalenzbericht
Die
Kommission der europäischen Wertpapieraufsichtsbehörden (Committee of
European Securities Regulators, CESR) bittet um Stellungnahmen zu ihren
vorläufigen Beschlüssen, nach denen kanadische, japanische und
US-amerikanische Rechnungslegungsgrundsätze insgesamt „als den IFRS als
gleichwertig angesehen werden - unter der Voraussetzung einiger
weiterer Angaben -“, was
die Börsenzulassung von außereuropäischen Unternehmen an europäischen
Wertpapiermärkten angehe. Für europäische Unternehmen, die sich eines
europäischen Wertpapiermarktes bedienen, ist die Anwendung von IFRS ab 2005
verpflichtend. Außereuropäische Unternehmen können ihre nationalen
Rechnungslegungsstandards bis 2007 weiter verwenden. Die Europäische
Kommission überlegt, ob die Verwendung von kanadischen, japanischen und
US-amerikanischen Rechnungslegungsgrundsätzen auch nach 2007 weiterhin
gestattet sein soll und hat CESR um Stellungnahme gebeten. Die europäische
Kommission hat CESR weiterhin gebeten, in den Bericht zur Äquivalenz eine
Beschreibung der in jedem Land eingesetzten Durchsetzungsmechanismen
aufzunehmen. Die endgültige Stellungnahme durch CESR wird von der
Europäischen Kommission bis zum 30. Juni erbeten. Die Frist für
Stellungnahmen zur Kommentierung des CESR-Entwurfs läuft am 27. Mai 2005 ab.
CESR wird am Nachmittag des 18. Mai 2005 eine öffentliche Anhörung in ihren
Räumen in Paris veranstalten. Klicken Sie auf die nachfolgenden Links, um
die englischsprachigen Dokumente herunterzuladen:
29. April
2005: Zwölfter britischer Webcast zum Übergang zu IFRS
Die
britischen Kollegen des Londoner IFRS Centres of Excellence
veröffentlichen eine monatliche Serie von einstündigen internetbasierten
fachlichen Updates zu IFRS. Im Mittelpunkt stehen die wichtigsten
internationalen Rechnungslegungsstandards und ihre Auswirkungen auf
britische Unternehmen. Die zwölfte Sendung lief am Donnerstag, dem 28. April
2005, und widmete sich in Fortsetzung der Sendung vom 22. Juli 2004 weiteren
Fragen, die sich aus IAS 39 Finanzinstrumente: Ansatz und Bewertung ergeben.
Klicken Sie
hier, um zur Aufzeichnung der Sendung zu gelangen (in englischer
Sprache). Die Aufzeichnung jeder Sendung wird auf dieser Seite während eines
Zeitraums von mindestens drei bis vier Wochen nach der Veröffentlichung zur
Verfügung stehen. Aufzeichnungen früherer Sendungen finden Sie
hier.
27. April 2005:
Stellungnahmen zur Arbeitsweise und IFRIC erbeten
Die Treuhänder der IASC-Stiftung
(IASCF) haben zwei englischsprachige Dokumente mit der Bitte um
Stellungnahme veröffentlicht:
Die Kommentierungsfrist für beide
Dokumente endet am 31. Juli 2005.
26. April 2005:
IASB erweitert seine KMU-Arbeitsgruppe
Der IASB hat seine Arbeitsgruppe
zur Rechnungslegung von kleinen und mittelgroßen Unternehmen (KMU) um
weitere Ersteller und Adressaten von KMU-Abschlüssen sowie weitere Personen
mit ausgewiesener KMU-Expertise erweitert. KMU sind Untenrehmen, die (a)
nicht öffentlich rechnungslegungspflichtig sind und (b) allgemeine
Abschlüsse für externe Adressaten erstellen. Weitere Informationen (in
englischer Sprache) finden Sie auf der Website
des IASB.
23. April 2003:
Mitschrift von der IASB-Sitzung mit dem FASB
Am
Donnerstag und Freitag, den 21.-22. April 2005, hielt der IASB eine
gemeinsame Sitzung mit dem US-amerikanischen Financial Accounting Standards
Board (FASB) ab. Wir haben unsere Mitschrift in einer einzelnen Seite zusammengefasst.
23. April 2005:
Update zur Rechnungslegung in China
Unsere
internationalen Kollegen haben die
Jahresausgabe 2004
zu Neuerungen in der Rechnungslegung in China herausgebracht (in
englischer Sprache, 62 KB). Diese Ausgabe enthält einen umfassenden
Rückblick auf die Rechnungslegungs-, Prüfungs- und
Regierungsunternehmensstandards sowie auf Hinweise, die im Jahr 2004 in der
Volksrepublik China vom Finanzministerium, der chinesischen
Börsenaufsichtskommission und der chinesischen Institut der
Wirtschaftsprüfer herausgegeben worden sind. Frühere Ausgaben des Updates
finden Sie hier.
22. April 2005: EU
nimmt Stellung zum „Fahrplan“ der SEC
Die
EU-Kommission stellte den Fortschritt, der zwischen der EU und der SEC
erzielt wurde (siehe Nachricht weiter unten) in einer
Presseerklärung mit dem Titel Rechnungslegungsstandards: EU Kommissar
McCreevy sieht Übereinstimmung mit der SEC als Fortschritt in Richtung
Äquivalenz, heraus (in
englischer Sprache, 77 KB). Der
Bezug auf „Äquivalenz“ betrifft eine Studie, die derzeit von der
Europäischen Kommission durchgeführt wird, um beurteilen zu können, ob
US-amerikanische, kanadische und/oder japanische Rechnungslegungsgrundsätze
den IFRS gleichwertig sind und deswegen für nichteuropäische Unternehmen auf
dem europäischen Kapitalmarkt zulässig sein sollten. Hier ist ein Auszug aus
der Presseerklärung von Kommissar McCreevy:
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Ich begrüße den
konstruktiven Ansatz sehr, den die SEC im Vorantreiben dieser wichtigen
Sachverhalte verfolgt. Wir werden eng zusammenarbeiten, um für einen
stärkere Angleichung von IFRS und US GAAP zu werben und die Beseitigung
des Erfordernisses einer Überleitung auf US GAAP für ausländische
private Emittenten zu erreichen. Dies sind wesentliche Schritte auf dem
Weg in Richtung hochwertiger weltweiter Rechnungslegungsstandards, die
die Europäische Union stark unterstützt. Ohne Frage bleibt noch viel zu
tun, aber der Zug hat sich jetzt in Bewegung gesetzt. Standardsetzer der
internationalen Rechnungslegung, Anwender, Emittenten, Wirtschaftsprüfer
und Aufsichtsbehörden müssen nun ihre Anstrengungen verstärken und diese
einmalige Gelegenheit ergreifen. Sie müssen sich klare Ziele setzen und
die notwendige Konvergenz, Konsistenz und Durchsetzung erreichen. Ich
werde alle Beteiligten in Europa dazu anhalten, ihren Beitrag zu
leisten. |
22. April 2005:
Die Version 2005 des UK FRSSE ist herausgekommen
Der
britische Accounting Standards Board (ASB) hat die Version 2005 seines
Rechnungslegungsstandards für kleinere Unternehmen (Financial Reporting
Standard for Smaller Entities, FRSSE) herausgebracht. Er gilt für
Berichtsperioden, die am oder nach dem 1. Januar 2005 beginnen. Der FRSSE
ist ein Standard, der speziell für kleinere Unternehmen entwickelt wurde,
indem in einem Dokument in vereinfachter Form alle diejenigen Vorschriften
aus anderen Standards und Interpretationen zusammengetragen wurden, die für
kleinere Unternehmen von Bedeutung sind. Er kann von allen Unternehmen
angewendet werden, die nach der britischen Unternehmensgesetzgebung als
klein eingestuft werden (gegenwärtig im Allgemeinen jene Unternehmen, die
einen Jahresumsatz von weniger als 5,6 Mio. Pfund erzielen). Kleinere
Unternehmen, die sich für eine Anwendung des FRSSE entscheiden, sind von der
Anwendung aller anderen Standards und Interpretationen befreit. Kleinere
Unternehmen, die sich gegen eine Anwendung von FRSSE entscheiden,
unterliegen weiterhin der vollen Bandbreite der britischen
Rechnungslegungsstandards und -interpretationen.
Presseerklärung und
FRSSE können Sie von der
Internetseite des ASB herunterladen
(in englischer Sprache).
22. April 2005:
Der „Fahrplan“ der SEC zur Beseitigung der IFRS-Überleitung
William
Donaldson, der Vorsitzende der US-amerikanischen Börsenaufsichtsbehörde
(Securities and Exchange Commission, SEC), und Charles McCreevy, der
EU-Binnenmarktkommissar, trafen sich gestern in Washington, um über eine
Anzahl von Themen von beiderseitigem Interesse für die SEC und die
Europäische Union zu sprechen. Darunter waren auch die Ausweitung der
Anwendung hochwertiger weltweiter Rechnungslegungsstandards und die
Beseitigung der Überleitung auf US GAAP für IFRS-Bilanzierer. Die SEC
veröffentlichte eine
Pressemitteilung (in englischer Sprache), in der unter anderem folgendes
erklärt wird:
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Der Vorsitzende
Donaldson bekräftigte seine Unterstützung für das Konvergenzprogramm,
das derzeit gemeinsam vom International Accounting Standards Board und
dem US-amerikanischen Financial Accounting Standards Board (FASB)
betrieben wird. Der Vorsitzende Donaldson sprach mit Kommissar McCreevy
auch über einen „Fahrplan“, der vom Stab der SEC entwickelt wurde und
der die notwendigen Schritte aufzeigt, die für eine Beseitigung der
Überleitung von Abschlüssen ausländischer Emittenten, die die
Internationalen Rechnungslegungsstandards (IFRS) anwenden,
auf US
GAAP nötig sind. Der Fahrplan
zielt auf eine möglichst frühzeitige Beseitigung der Überleitung
zwischen dem gegenwärtigen Zeitpunkt und spätestens im Jahr 2009 ab. |
22. April 2005:
„Ein Regulierer blickt auf die Konvergenz“
Die
US-amerikanische Börsenaufsichtsbehörde (Securities and Exchange Commission,
SEC) hat einen Artikel ihres leitenden Rechnungslegers (Chief Accountant),
Donald T. Nicolaisen, mit dem
Titel „Ein Regulierer blickt auf die Konvergenz“ zur allgemeinen Verbreitung freigegeben.
Nicolaisen beginnt seinen Beitrag wie folgt:
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Auf den folgenden
Seiten erläutere ich, warum ich der Ansicht bin, dass die Tendenz hin
zur Verwendung von einem Kanon weltweit akzeptierter
Rechnungslegungsstandards sowohl für den globalen Kapitalmarkt als auch
für Anleger und Gläubiger (insgesamt: die Investoren) gut ist. Ich
erörtere auch, was dieser Trend meines Erachtens für den
US-amerikanischen Kapitalmarkt bedeutet. In Beantwortung einer Frage,
die mir häufig gestellt wird, versuche ich, einen möglichen Fahrplan
aufzuzeigen, wie man das SEC-Erfordernis nach einer Überleitung der von
ausländischen Emittenten unter IFRS erstellten Abschlüsse auf die
Vorschriften nach US GAAP eliminieren kann. Weiterhin beschreibe ich
Faktoren, von denen ich glaube, dass sie zu einer erfolgreichen Einführung
und zu einer weit verbreiteten Akzeptanz und Anwendung von IFRS
beitragen können und die, wenn sie nicht angegangen werden, den
Fortschritt in dieser Sache behindern könnten. Abschließend bringe ich
meine Meinung zum Ausdruck, dass, wenn man den maximalen Nutzen aus
einem einheitlichen Kanon von Rechnungslegungsstandards – IFRS – ziehen
möchte, alle beteiligten Parteien bei den Interpretationsfragen, die
sich aus der Anwendung ergeben, zusammenarbeiten müssen. |
Klicken Sie
hier für die
Ausführungen von Nicolaisen (in englischer Sprache).
22. April 2005: Agenda für die Mai-Sitzung des ARC
Der
Regelungsausschuss für Rechnungslegung der Europäischen Kommission
(Accounting Regulatory Committee, ARC) wird zu seiner nächsten Sitzung am
20. Mai 2005 in Brüssel zusammenkommen. Die veröffentlichte
Agenda (in englischer Sprache, 17 KB) enthält folgende Sachverhalte mit
IFRS-Bezug:
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Formale
Abstimmung zur Übernahme der Ergänzungen zu IAS 39 und SIC-12 |
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Formale
Abstimmung zur Übernahme
von IFRS 6, Ergänzung zu
IAS 19, IFRIC 4 und IFRIC 5 |
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Informationen
zum Stand der Dinge bezüglich IFRIC 3 (die europäische
Beratungsgruppe für Finanzberichterstattung (European Financial
Reporting Advisory Group, EFRAG) hatte vorgeschlagen, dass die
Europäische Kommission IFRIC 3 für Europa nicht ´übernimmt) |
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Akzeptanz der
IFRS auf dem US-amerikanischen Kapitalmarkt und die Überprüfung der
Satzung der IASC-Stiftung |
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IFRS und
Europäische Amtliche Statistik– eine Präsentation von Eurostat |
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das
Projekt des IASB zur Entwicklung von Rechnungslegungsstandards für
KMU – Erörterung des Antwortentwurfs der Kommission auf den
Fragebogen des IASB |
21. April 2005:
Konferenz zu Konvergenz am 24. Juni
Der
IASB, der US-amerikanische Financial Accounting Standards Board (FASB) und
die US-amerikanische Börsenaufsichtsbehörde (Securities and Exchange
Commission, SEC) veranstalten gemeinsam eine Konferenz zum Thema
Konvergenz: Die Zukunft
internationaler Rechnungslegung weltweit, die am Freitag, den 24.
Juni, in London stattfinden wird. Diese eintägige Konferenz wendet sich an
Finanz- und Rechnungswesenvorstände von bei der SEC registrierten
Unternehmen, börsennotierte Unternehmen und andere Interessierte. Vertreter
von IASB und FASB werden ihre Pläne zur Konvergenz von
Rechnungslegungsstandards erörtern, und Vertreter der SEC werden die
Auswirkungen der Konvergenz auf die bei der SEC registrierten Unternehmen
erklären. Unter den Vortragenden werden Sir David Tweedie, der Vorsitzende
des IASB, und Bob Herz, der Vorsitzende des FASB sein. Klicken Sie
hier, um weitere
Informationen über die Konferenz zu erhalten (in englischer Sprache).
21. April 2005: Strukturierte Finanzierungsvereinbarungen
In seinen englischen
Anmerkungen vor
der Bond Market Association gestern in New York erörterte der
Vorsitzenden der SEC, William H. Donaldson, unter anderem
Rechnungslegungssachverhalte mit Bezug auf strukturierte
Finanzierungsvereinbarungen. Die Anmerkungen von Donaldson sind sowohl unter
IFRS als auch unter US GAAP von Relevanz:
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Strukturierte
Finanzierungsvereinbarungen
Die letzte
Regulierungsinitiative, zu der ich mich äußern möchte, betrifft die
komplizierten strukturierten
Finanzierungstätigkeiten, in
die sich Finanzinstitute mit ihren Firmenkunden begeben. Im Mai
vergangenen Jahres bat die Kommission gemeinsam mit den
Bankaufsichtsbehörden auf Bundesebene um Stellungnahmen zu einer
vorgeschlagenen überbehördlichen Äußerung bezüglich dieser Aktivitäten.
Diese Hinweise betonten, dass es unerlässlich ist, dass
Finanzintermediäre sorgfältig darauf achten, nicht mit Produkten befasst
zu werden, die darauf ausgelegt sind, gesetzliche oder
Rechnungslegungsforderungen zu umgehen.
Lassen Sie uns
festhalten, was als anerkannt vorauszusetzen ist. Wir werden wohl alle
darin übereinstimmen, dass wir nicht zum Handel auf einer nigerianischen
Barkasse zurückkehren können, zu Flugsauriern und Jedis, wobei Bankiers,
Rechtsanwälte und Rechnungsleger fieberhaft daran arbeiten, immer
kompliziertere Transaktionen zu entwickeln, die keinem legalen
Geschäftszweck dienen, sondern nur dazu gedacht sind, ein attraktives
Jahresergebnis zeigen zu können. Es besteht inzwischen allgemeine
Übereinstimmung, dass die Anbieter finanzieller Dienstleistungen für die
Transaktionen, die sie ihren Kunden zu entwickeln und durchzusetzen
helfen, verantwortlich zu halten sind, mit ihrem Ruf und bisweilen auch
gesetzlich.
Strukturierte
Finanzierungsgeschäfte stellen
für den Markt oder die Marktteilnehmer kein Problem dar, solange sie
ordentlich angegeben werden und legitimen Geschäftszwecken dienen – so
wie eine tatsächliche Risikoübertragung, eine tatsächliche Absicherung
einer Schuld oder ein realen Zufluss von Drittkapital. Firmen bedürfen
oft komplizierter Strukturen, um diese Ziele in möglichst effektiver Art
und Weise zu erreichen, und es ist niemandem vorzuwerfen, wenn er die
klügsten Köpfe aus Finanzwesen, Recht und Rechnungslegung
zusammenbringt, um seinem Mandanten eine optimale Strategie anbieten zu
können. Genau diese Fachleute müssen aber auch erkennen, dass sie die
wahren Gründe des Mandanten für diese Transaktion nicht ignorieren
können. Wir müssen uns absolut im Klaren darüber sein, dass das
Erreichen eines bestimmten Rechnungslegungsergebnisses nicht ein
legitimes Unternehmensziel an sich ist. |
20. April 2005: Mitschrift vom ersten Tag des IASB April-Meetings
Der
IASB hielt seine monatliche Boardsitzung am Dienstag, den 19. April 2005,
ab. Wir haben unsere Mitschrift in einer einzelnen Seite zusammengefasst.
20. April 2005: EFRAG übermittelt Stellungnahme zur Fair Value Option
an den IASB
Die
Europäische Beratungsgruppe für Finanzberichterstattung (European Financial
Reporting Advisory Group, EFRAG) hat ihre Stellungnahme zur Ergänzung zu
IAS 39 Finanzinstrumente: Ansatz und Bewertung - Die Fair Value Option:
Datum des Inkrafttretens und Übergangsvorschriften an den IASB
übermittelt. Die Stellungnahme kann von
EFRAGs Website heruntergeladen werden.
20. April 2005: EFRAG schlägt Übernahme der Ergänzung zu IAS 39 vor
Die
Europäische Beratungsgruppe für Finanzberichterstattung (European Financial
Reporting Advisory Group, EFRAG) hat auf ihrer
Website den Vorschlag eines Briefs
eingestellt, in welchem Sie der Europäischen Kommission die Übernahme der
jüngsten Ergänzung zu IAS 39 Finanzinstrumente: Ansatz und Bewertung -
Cash Flow Hedge Accounting bei erwarteten konzerninternen Geschäften des
IASB zur Anwendung in Europa empfiehlt. EFRAG bitte um Stellungnahmen bis
zum 16. Mai 2005.
19. April 2005: IAS Plus Newsletter für das 1. Quartal 2005 eingestellt
Unsere
internationalen Kollegen haben die neueste Ausgabe unseres IAS Plus
Newsletters in einer weltweiten und der asiatisch-pazifischen Version
eingestellt. Der englischsprachige Newsletter, der quartalsweise erscheint,
berichtet über die jüngsten Tätigkeiten des IASB und des IFRIC sowie über
weltweite Sachverhalte und Ereignisse mit Bezug zur internationalen
Finanzberichterstattung. Die asiatisch-pazifische Ausgabe besteht aus
denselben Inhalten wie die weltweite Ausgabe, enthält aber zusätzlich noch
Länderupdates für die Länder des asiatisch-pazifischen Raums.
Vergangene Ausgaben finden Sie
hier.
19. April 2005: Aktuelles zum Public Sector Accounting Standards Board
Im
November 2004 wurde das Komitee des Öffentlichen Sektors (Public Sector
Committee, PSC) der internationalen Vereinigung der Wirtschaftsprüfer
(International Federation of Accountants, IFAC) zum International Public
Sector Accounting Standards Board (IPSASB) umgestaltet. Der IPSASB
entwickelt Standards für die Rechnungslegung und die
Finanzberichtserstattung von nationalen, regionalen und lokalen Regierungen
und Gebietskörperschaften. Diese Standards fußen grundsätzlich auf den IFRS,
und gewinnorientierte Staatsunternehmen müssen die IFRS unmittelbar
anwenden. Unsere internationalen Kollegen haben die englischsprachige
Ausgabe des IPSASB Updates vom April 2005 eingestellt, die erste Ausgabe des
Newsletters des öffentlichen Sektors von IFAC seit der Umwandlung des PSC in
den IPSASB. Der Newsletter berichtet über die im Rahmen der Märzsitzung 2005
des IPSASB gefassten Beschlüsse und enthält eine Zusammenfassung des
aktuellen Arbeitsprogramms des IPSASB. Klicken Sie
hier für das
englischsprachige IPSASB Update vom April 2005 (168 KB).
18. April 2005: EU wird IAS-Verordnung 2007 überprüfen
Die
Europäische Kommission hat auf ihrer Website unter der Rubrik Binnenmarkt
eine aktualisierte Fassung des
Evaluierungsplans 2005 - 2009 veröffentlicht. Mit diesem Plan soll der
Erfolg einer ganzen Reihe von Binnenmarktinitiativen überprüft werden. Der
Plan sieht u.a. eine Überprüfung des Erfolgs der Verordnung 1606/2002 (die
IAS-Verordnung) für 2007 vor.
18. April 2005: IASB tagt mit FASB nun am 21. und 22. April 2005
Die
für diese Woche angesetzte Sitzung von IASB und dem US Financial Accounting
Standards Board (FASB) wird am Donnerstag und Freitag, 21. und 22. April
2005, stattfinden. Die ursprüngliche Ankündigung des Boards (siehe unsere
Berichterstattung vom 8. April 2005) sah eine Sitzung nur für Donnerstag,
den 21. April 2005, vor. Die Tagesordnung für die zweitägige Sitzung finden
Sie hier.
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