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Schweiz

 

bullet Internetseite der nationalen berufsständischen Rechnungslegungsorganisation: Treuhandkammer
bullet Internetseite des nationalen Standardsetzers: Stiftung für Fachempfehlungen zur Rechnungslegung

 

Aktuelle Nachrichten des Monats

bullet Januar 2012
bullet November 2011
bullet Oktober 2011
bullet September 2011
bullet August 2011
bullet Juli 2011
bullet Juni 2011
bullet April 2011
bullet Dezember 2010
bullet November 2010
bullet Oktober 2010
bullet Juli 2010
bullet Juni 2010
bullet März 2010
bullet Dezember 2009
bullet November 2009
bullet Oktober 2009
bullet September 2009
bullet Juni 2009
bullet Mai 2009
bullet April 2009
bullet März 2009
bullet Februar 2009
bullet Januar 2009
bullet Dezember 2008
bullet Oktober 2008
bullet März 2008
bullet Oktober 2007

 

Rahmen der Finanzberichterstattung in der Schweiz

 

 

 Die Schweiz ist nicht Mitglied der Europäischen Union und fällt dementsprechend nicht unter die IAS-Verordnung der EU oder unter die Bilanzierungsrichtlinien. Die Schweizer Vereinigung für Bilanzierung und Berichterstattung veröffentlicht Bilanzierungsstandards (Fachempfehlungen zur Rechnungslegung, FER). Die Befolgung der FER durch alle Unternehmen ist verpflichtend. Allerdings bedeutet eine Befolgung der IFRS gleichzeitig eine Befolgung der FER, und viele große Schweizer Unternehmen folgen der IAS/IFRS seit einer Reihe von Jahren.

 

Die meisten Schweizer Unternehmen, deren Aktien im Hauptsegment der Schweizer Börse notiert sind, müssen ihre Jahresabschlüsse seit 2005 und die Zwischenberichte seit 2006 entweder nach IFRS oder nach US GAAP erstellen. Die Anwendung der FER ist nicht mehr gestattet.

 

Die einzige Ausnahme besteht für Schweizer Unternehmen, die im Hauptsegment gelistet, aber nicht multinational sind (d.h. sie arbeiten vorrangig in der Schweiz). Diese Unternehmen dürfen die FER weiterhin anwenden, dürfen aber auch für IFRS oder US GAAP optieren.

 

Ausländische gelistete Unternehmen dürfen nationale Rechnungslegungsvorschriften, die die Börse als gleichwertig zu IFRS oder US GAAP ansieht, weiter verwenden. Im Hauptsegment der Schweizer Börse sind die Aktien von ungefähr 280 Schweizer und 120 ausländischen Unternehmen notiert.

 

 

Fachempfehlungen zur Rechnungslegung, FER

 

Auf der Internetseite der schweizerischen Fachempfehlungen zur Rechnungslegung (FER) steht eine Informationsbroschüre zu Swiss GAAP FER zur Verfügung. Die vierseitige Broschüre mit Stand Oktober 2008 kann frei heruntergeladen oder mit Hilfe eines Formulars in größeren Mengen bestellt werden.

 

Neue Nachrichten im Januar 2012
Änderungen am Rechnungslegungsrecht in der Schweiz

 

Die Eidgenössischen Räte haben mit Schlussabstimmung vom 23. Dezember 2011 eine Rechnungslegungsvorlage verabschiedet, die gewisse Änderungen des Rahmens der Finanzberichterstattung in der Schweiz mit sich bringt. Die Schweizerische Treuhand-Kammer fasst in ihrer heute veröffentlichten Information zum Jahresbeginn 2012 die diversen zukünftigen Änderungen in der Rechnungslegung zusammen.

Die Information zum Jahresbeginn ist außerdem Fragen gewidmet, die im Rahmen der laufenden Prüfungen von Jahres- und Konzernrechnungen wichtig sein könnten. Dazu gehören beispielsweise die Bilanzierung von Tochtergesellschaften im Ausland angesichts der derzeitigen Frankenstärke und die Bilanzierung von Euro-Staatsanleihen.

Weiterführende Informationen:

bullet Information zum Jahresbeginn 2012 auf der Internetseite der Treuhand-Kammer (148 KB)
Neue Nachrichten im November 2011
Bilanzierung von Fremdwährungspositionen und -transaktionen angesichts der derzeitigen Frankenstärke – Einladung zum Dialog

 

Wie am 18. Oktober 2011 berichtet wurde in der letzten Ausgabe des KMU-Newsletters der schweizerischen Treuhand-Kammer auf die Bilanzierung von Tochtergesellschaften im Ausland angesichts der derzeitigen Frankenstärke eingegangen. Aufgrund der Frankenstärke und der zunehmenden internationalen Verflechtungen auch der Schweizer KMU nehmen die Fragen rund um die Bilanzierung von Fremdwährungsgeschäften und Fremdwährungspositionen zu.

Die Treuhand-Kammer lädt jetzt dazu ein, mit ihr in einen Dialog zu treten und ihr kritische Praxisfälle mitzuteilen. Diese Fälle sollen gesammelt und in den Fachkommissionen diskutiert werden. Bei entsprechenden Rückmeldungen aus dem Mitgliederkreis ist zu gegebener Zeit eine weitere Publikation in Form von Fragen und Antworten vorgesehen.

Eine Kontaktaufnahme mit der Treuhand-Kammer ist über deren Internetseite möglich.

 

Neue Nachrichten im Oktober 2011
Neuer KMU-Newsletter enthält Hinweise zur Bilanzierung von Tochtergesellschaften im Ausland angesichts der derzeitigen Frankenstärke

 

Die neue Ausgabe des KMU-Newsletters der schweizerischen Treuhand-Kammer hat als Themenschwerpunkt "Rechnungslegung und Revision". Unter anderem wird auf die Bilanzierung von Tochtergesellschaften im Ausland angesichts der derzeitigen Frankenstärke eingegangen. Im Newsletter heißt es:

"Angesichts der Frankenstärke ergeben sich derzeit gewisse Fragen in Bezug auf die Bilanzierung von Vermögenswerten, die in ausländischer Währung denominiert sind. So ist fraglich, ob eine schweizerische Muttergesellschaft mit Tochtergesellschaften im Ausland (EU- oder Dollar-Raum) aufgrund der starken Aufwertung des Schweizerfrankens eine Abwertung ihrer Beteiligungen in ihren Büchern zu erfassen hat.

[...]

Werden Beteiligungen zu historischen Kursen bewertet, bleibt der Buchwert im handelsrechtlichen Abschluss zunächst unverändert. Die Aufwertung des Schweizerfrankens führt somit nicht zu einer unmittelbaren Abschreibung des Beteiligungsbuchwertes. Jedoch bleibt zu fragen, ob die veränderten Wechselkurse das Geschäft der Tochtergesellschaft negativ beeinflussen. Diesfalls ist auf den inneren Wert (Ertragswert) der Tochtergesellschaft abzustellen. Sollte ein so in fremder Währung ermittelter Unternehmenswert nach der Umrechnung in Schweizerfranken den in der Bilanz der Muttergesellschaft ausgewiesenen Beteiligungsbuchwert nicht mehr decken, ist eine ausserordentliche Abschreibung angezeigt."

Den vollständigen Beitrag sowie weitere Beiträge zu Rechnungslegung und Revision finden Sie im KMU-Newsletter der Treuhand-Kammer (Nr. 7 vom 18. Oktober 2011), den Sie sich direkt aus dem Archiv auf der Internetseite der Treuhand-Kammer herunterladen können.

 

 

Offizielle Verlautbarungen zum 1. Januar 2011 erscheinen demnächst

 

Die IFRS-Stiftung teilt mit, dass die deutsche Ausgabe der International Financial Reporting Standards 2011 am 24. Oktober 2011 erscheint und ab sofort bestellt werden kann.

International Financial Reporting Standards 2011 ist die einzige offizielle gedruckte Ausgabe der konsolidierten Fassung der vom IASB veröffentlichten maßgeblichen Verlautbarungen zum 1. Januar 2011. Die Ausgabe ist in zwei Teile gegliedert:

bullet Teil A (Rahmenkonzept und Vorschriften) enthält die neueste Fassung der International Financial Reporting Standards (IFRS) einschließlich IFRS 9, International Accounting Standards (IAS) sowie der IFRIC- und SIC-Interpretationen und des Rahmenkonzepts für die Rechnungslegung.
bullet Teil B enthält vom IASB verabschiedete ergänzende Dokumente wie erläuternde Beispiele, Anwendungsleitlinien, Grundlage für Schlussfolgerungen und abweichende Meinungen.

Das Set aus beiden Teilen kostet € 89, inklusive USt und zuzüglich Versandkosten. Es gibt Mengenrabatte und Nachlässe für Buchhandlungen. Weitere Informationen und die Möglichkeit zur Bestellung finden Sie hier im Internetshop des IASB.

 

 

Schwerpunkte betreffend Durchsicht der Jahresabschlüsse 2011 der SIX Exchange Regulation

 

Die SIX Exchange Regulation, die Zulassungsstelle der Schweizer Börse SIX Swiss Exchange, hat die Mitteilung Nr. 4/2011 (37 KB) herausgegeben, die die Schwerpunkte betreffend Durchsicht der Jahresabschlüsse 2011 beinhaltet. Die SIX Exchange Regulation beabsichtigt, bei der Durchsicht der Jahresabschlüsse für das Geschäftsjahr 2011 insbesondere die Einhaltung der IFRS-Bestimmungen zu Finanzinstrumenten stichprobenweise zu überprüfen. Diese Überprüfung umfasst die Bewertung zum beizulegenden Zeitwert einschließlich Beurteilung des Gegenparteirisikos, die Darstellung insbesondere hinsichtlich des Eigenkapitalanteils von eingebetteten Derivaten sowie die Angaben im Anhang.

Die SIX Exchange Regulation hat ferner ihr Rundschreiben Nr. 2 (74 KB) aktualisiert, in welchem IFRS-Sachverhalte aufgeführt werden, die in der Vergangenheit zu Diskussionen oder Maßnahmen gegen Emittenten geführt haben.

 

Neue Nachrichten im September 2011
IFRS-Studie 2011: Genauere Betrachtung der Rechnungslegung in der Schweiz

 

Unsere Schweizer Kollegen haben eine zweite Studie zur Anwendung der IFRS-Rechnungslegungsstandards durch schweizerische börsennotierte Unternehmen abgeschlossen. Die Studie beruht auf Jahresabschlüssen für 2010 von 30 Schweizer Unternehmen mit einer Gesamtmarktkapitalisierung von 582 Billionen Franken, was 62% der Gesamtmarktkapitalisierung der Schweizer Börse entspricht.

Das Hauptziel der Studie lag darin, die folgenden Sachverhalte zu untersuchen:

bullet der Grad der Abweichung in der Darstellung des Hauptteils der Bilanz in den Abschlüssen der börsennotierten Unternehmen;
bullet wie die Einhaltung der Angabevorschriften und die Wahl der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden unter IFRS abweichen;
bullet die Qualität und die Relevanz der Angaben, die in Bezug auf komplexe Bereiche wie Pensionen, Steuern und Finanzinstrumente geleistet werden;
bullet die Auswirkung der Änderungen an den Bilanzierungsstandards, die 2010 das erste Mal in Kraft treten; und
bullet die absehbaren Auswirkungen künftiger Änderungen in Bezug auf die Pensions- und Leasingbilanzierung.

Weiterführende Informationen:

bullet Studie zur Anwendung der IFRS durch schweizerische börsennotierte Unternehmen (in englischer Sprache, 11,4 MB)

 

 

Vorgeschlagene Änderungen von Wahlrechten in den Swiss GAAP FER

 

Die FER-Fachkommission hat auf ihrer 58. Sitzung verschiedene in den Fachempfehlungen enthaltenen Wahlrechte geprüft und mögliche Lücken der Kern-FER diskutiert. Ergebnis ist eine Vernehmlassung zu Wahlrechten in verschiedenen Fachempfehlungen zur Rechnungslegung.

Die FER-Fachkommission schlägt vor, nicht mehr zeitgemäße oder von den Anwendern nicht beanspruchte Wahlrechte zu streichen und die Kern-FER in zwei Punkten zu ergänzen. Folgende Fachempfehlungen sind betroffen:

bullet Swiss GAAP FER 2 Bewertung: Percentage of Completion-Methode (POCM)
bullet Swiss GAAP FER 2 Bewertung: Im Finanzanlagevermögen ausgewiesene Wertschriften
bullet Swiss GAAP FER 17 Vorräte: Verbrauchsfolgeverfahren
bullet Swiss GAAP FER 18 Sachanlagen: Bewertung von Nicht-Renditeliegenschaften zu aktuellen Werten
bullet Swiss GAAP FER 27 Derivative Finanzinstrumente: Kategorien von Derivaten
bullet Swiss GAAP FER 30 Konzernrechnung: Umrechnung von in fremder Währung erstellten Abschlüssen für die Konzernrechnung

Eine detaillierte Darstellung der vorgeschlagenen Änderungen entnehmen Sie bitte der Medienmitteilung auf der Internetseite der Stiftung für Fachempfehlungen zur Rechnungslegung (43 KB). Eine Inkraftsetzung der Änderungen ist zum 1. Januar 2013 geplant. Stellungnahmen werden bis zum 21. Oktober 2011 erbeten.

 

Neue Nachrichten im August 2011
Neue Fachkommission für den öffentlichen Sektor

 

Vor dem Hintergrund der im Rahmen der Eurokrise immer deutlicher werdenden Bedeutung gesunder Staatsfinanzen hat die schweizerische Treuhand-Kammer entschieden, ihre Kompetenz in diesem Bereich zu stärken. Mit der Schaffung einer neuen Fachkommission für den öffentlichen Sektor will die Treuhand-Kammer die im Bereich der Prüfung und Beratung von öffentlichen Verwaltungen tätigen Wirtschaftsprüfer und KMU-Treuhänder unterstützen und ihnen künftig Arbeitshilfen an die Hand geben. Die entsprechende Presseerklärung finden Sie auf der Internetseite der Treuhand-Kammer.

 

Neue Nachrichten im Juli 2011
Deutsche Übersetzung der internationalen Prüfungsstandards

 

Das deutsche Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) hat in Kooperation mit dem Institut Österreichischer Wirtschaftsprüfer (IWP) und der schweizerischen Treuhand-Kammer eine Übersetzung der internationalen Prüfungsstandards (International Standards on Auditing, ISA) sowie des internationalen Standards zur Qualitätskontrolle (International Standard on Quality Control, ISQC) erarbeitet.

Diese Übersetzungen sind von der IFAC und der EU-Kommission genehmigt worden. Die IDW Textausgabe Englisch - Deutsch, die einen Zugang zur elektronischen Ausgabe einschließt, ist die einzige autorisierte deutsche Übersetzung der ISA und des ISQC. Die synoptische Gegenüberstellung der deutschen und englischen Texte wird ergänzt um eine Auflistung der im ISQC und in den ISA definierten Begriffe sowie um Anmerkungen der Übersetzer zum Verständnis für die Bedeutung bestimmter übersetzter Begriffe sowie eventuell abweichender Begrifflichkeiten in Österreich oder in der Schweiz.

Weitere Informationen und die Möglichkeit zur Bestellung finden Sie auf der Internetseite des IDW. Um seinen Mitgliedern dieses Werk gratis zugänglich zu machen, hat der Vorstand des IWP einen Sonderdruck anfertigen lassen, den die Mitglieder unentgeltlich vom IWP beziehen können. Weiter Informationen dazu finden Sie auf der Internetseite des IWP.

 

Neue Nachrichten im Juni 2011
Jahresberichte deutschsprachiger Aufsichtsbehörden

 

Die Finanzmarktaufsichten der verschiedenen Länder legen ihre Jahresberichte vor. Bestimmendes Thema ist nach wie vor die Finanzmarktkrise; daneben werden aber auch Basel III und die Entwicklungen bei den IFRS thematisiert. Nachfolgend finden Sie Verknüpfungen auf die in den letzten Tagen veröffentlichten Jahresberichte deutschsprachiger Aufsichtsbehörden:

bullet Deutschland: Jahresbericht der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht 2010 (Verknüpfung auf die Internetseite der BaFin, 2,92 MB); Pressemitteilung anlässlich der Veröffentlichung
bullet Österreich: Jahresbericht 2010 der Österreichischen Finanzmarktaufsicht (Verknüpfung auf die Internetseite der FMA, 2 MB); Pressemitteilung anlässlich der Veröffentlichung
bullet Schweiz: Jahresbericht 2010 der Eidgenössischen Finanzmarktaufsicht (Verknüpfung auf die Internetseite der FINMA, 8,07 MB)
bullet Liechtenstein: Geschäftsberichts 2010 der Finanzmarktaufsicht Liechtenstein (Verknüpfung auf die Internetseite der FMA, 1,98 MB)

 

Neue Nachrichten im April 2011
Schweiz und USA regeln die Zusammenarbeit bei der Aufsicht über die Prüfungsgesellschaften

 

Die Eidgenössische Revisionsaufsichtsbehörde (RAB) und die Eidgenössische Finanzmarktaufsichtsbehörde (FINMA) haben eine Protokollerklärung zur Zusammenarbeit mit der US-amerikanischen Aufsichtsbehörde für Wirtschaftsprüfungsgesellschaften (Public Company Accounting Oversight Board, PCAOB) vereinbart. Die RAB weist allerdings darauf hin, dass die Protokollerklärung keine rechtsverbindlichen Verpflichtungen enthält. Die PCAOB kann unter Berufung auf die Protokollerklärung Überprüfungen von schweizerischen Prüfungsgesellschaften durchführen, die Unternehmen prüfen, deren Wertpapiere auf US-amerikanischen Märkten gehandelt werden.

Weiterführende Informationen auf den Internetseiten von RAB und PCAOB:

bullet Presseerklärung der RAB (25 KB)
bullet Presseerklärung der PCAOB (in englischer Sprache)
bullet Vollständiger Text der Protokollerklärung (1,55 MB, in englischer Sprache)

 

Neue Nachrichten im Dezember 2010
Broschüre Swiss GAAP FER 2010/11 erschienen

 

Die neue Broschüre Swiss GAAP FER 2010/11 Fachempfehlungen zur Rechnungslegung ist im Dezember 2010 beim Verlag SKV erschienen. In der Ausgabe 2010/11 sind neu die FER 41 Rechnungslegung für Gebäudeversicherer und Krankenversicherer enthalten. Zusätzlich sind sämtliche Änderungen 2009 und 2010 in die Broschüre aufgenommen worden. Zur Internetseite des SKV-Verlags gelangen Sie hier.

 

 

Die Schweiz übernimmt klargestellte ISA

 

Die Treuhand-Kammer, Schweizerische Kammer der Wirtschaftsprüfer und Steuerexperten, hat sich für eine Einführung der klargestellten internationalen Prüfungsstandards (International Standards on Auditing, ISA) für Prüfungen in der Schweiz entschieden. Derzeit basieren die Schweizer Prüfungsstandards (PS) auf den ISA Stand Juni 2003. Der International Auditing und Assurance Standards Board (IAASB), das für Prüfungs- und Beratungsstandards zuständige internationale Gremium, hat allerdings inzwischen ein Klarstellungsprojekt durchgeführt (abgeschlossen 2009), in dessen Rahmen 16 Standards komplett überarbeitet und neu gefasst, 19 Standards nur neu gefasst und ein neuer Standard wurde hinzugefügt wurden. Die Treuhand-Kammer betrachtet eine erstmalige Anwendung der klargestellten ISA in der Schweiz für die Prüfung von Abschlüssen für das Geschäftsjahr 2013 (Prüfungsdurchführung im Jahre 2014) als realistisch. Sie stellt auf ihrer Internetseite eine Kurzinformation zum Thema zur Verfügung (196 KB).

 

 

FINMA und SIX Exchange Regulation verstärken Rechnungslegungsaufsicht

Die Eidgenössische Finanzmarktaufsicht FINMA und die SIX Exchange Regulation der Schweizer Börse haben die Rechnungslegungsaufsicht verstärkt und eindeutig auf die beiden Gremien verteilt.

Während sich die FINMA auf die Überprüfung und Durchsetzung der von ihr erlassenen Rechnungslegungsvorschriften konzentriert, werden zukünftig alle anderen bei Emittenten anerkannten Rechnungslegungsstandards (IFRS, US GAAP und Swiss GAAP FER) von der SIX Exchange Regulation überwacht. Diese wird das vorhandene Wissen zu IFRS, US GAAP und Swiss GAAP FER um die für die Anwendung bei Banken, Effektenhändlern und Versicherungen notwendigen Spezialkenntnisse erweitern und rechnet dafür mit einer mehrjährigen Aufbauphase.

Die gemeinsame Presseerklärung von FINMA und SIX Exchange Regulation finden Sie hier (73 KB).

 

Neue Nachrichten im November 2010
Vorgehensmodell zur IT-Risikoanalyse bei der Abschlussprüfung

Der Fachstab Informatik der schweizerischen Treuhand-Kammer hat ein Vorgehensmodell zur IT-Risikoanalyse bei der Abschlussprüfung erarbeitet. Das Dokument ist eine unverbindliche Arbeitshilfe, das insbesondere Prüfer von kleinen und mittelgroßen Unternehmen (KMU) bei der Beurteilung von beim Kunden vorhandenen IT-Systemen unterstützen soll. Die Arbeitshilfe steht Ihnen hier zur Verfügung (1,57 MB).

 

Neue Nachrichten im Oktober 2010
IFRS-Studie 2010: Genauere Betrachtung der Rechnungslegung in der Schweiz

Unsere Schweizer Kollegen haben eine erste Studie zur Anwendung der IFRS-Rechnungslegungsstandards durch schweizerische börsennotierte Unternehmen abgeschlossen. Die Studie beruht auf Jahresabschlüssen für 2009 von 30 Schweizer Unternehmen mit einer Gesamtmarktkapitalisierung von 572 Billionen Franken, was 62% der Gesamtmarktkapitalisierung der Schweizer Börse entspricht. Bei der Auswahl der Stichprobe lag das Ziel darin, nicht nur die größten börsennotierten Unternehmen auszuwählen, sondern auch sicherzustellen, dass die gewählten Unternehmen sowohl in Bezug auf das Geschäftsfeld als auch in ihrer geografischen Ansiedlung möglichst unterschiedlich sind. Zehn der Unternehmen gehören dem SMI-Index an.

Das Hauptziel der Studie lag darin, die folgenden Sachverhalte zu untersuchen:

bullet der Grad der Abweichung in der Darstellung des Hauptteils der Bilanz in den Abschlüssen der börsennotierten Unternehmen;
bullet welche ausschlaggebenden Ermessensentscheidungen und wesentlichen Schätzungen die Unternehmensführung für die bedeutendsten halt, wenn der Abschluss erstellt wird;
bullet wie die Einhaltung der Angabevorschriften und die Wahl der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden unter IFRS abweichen;
bullet die Auswirkung der Änderungen an den Bilanzierungsstandards, die 2009 das erste Mal in Kraft treten; und
bullet wie die Unternehmen die Angabevorschriften einhalten, die speziell für Schweizer börsennotierte Unternehmen gelten.

Zugang zur Publikation:

bullet Studie zur Anwendung der IFRS durch schweizerische börsennotierte Unternehmen (in englischer Sprache, 2.507 KB)

 

Neue Nachrichten im Juli 2010
Änderungen an den Swiss GAAP FER

Die Fachkommission der Stiftung für Fachempfehlungen zur Rechnungslegung (FER) hat auf ihrer letzten Sitzung den neuen Branchenstandard Swiss GAAP FER 41 "Rechnungslegung für Gebäudeversicherer und Krankenversicherer" genehmigt. Die neue Fachempfehlung wird per 1. Januar 2012 in Kraft treten. Zusätzlich haben die Mitglieder der Fachkommission beschlossen, das bisherige Wahlrecht in Ziffer 4 von Swiss GAAP FER 16 für die Darstellung der wirtschaftlichen Auswirkungen von Vorsorgeeinrichtungen nach einem international anerkannten Rechnungslegungsstandard zu streichen. Die entsprechende Presseerklärung finden Sie hier (16,9 KB).

 

Neue Nachrichten im Juni 2010
PS 880 – Prüfung von öffentlichen Kaufangeboten

Der Kammervorstand der schweizerischen Treuhand-Kammer hat den neuen Prüfungsstandard PS 880 zur Prüfung von öffentlichen Kaufangeboten verabschiedet. Alle Prüfungsstandards der Treuhand-Kammer finden Sie hier.

 

Neue Nachrichten im März 2010
Schweizer Prüfungsstandards, Ausgabe 2010

Die Treuhand-Kammer der Schweiz hat die Ausgabe 2010 der Prüfungsstandards (PS) zur Verfügung gestellt. Die Prüfungsstandards in der Ausgabe 2010 berücksichtigen das neue Revisionsrecht sowie das Revisionsaufsichtsgesetz. Das Konzept der PS der vorliegenden Ausgabe 2010 hat sich gegenüber der Ausgabe 2004 nicht verändert. Umfassend überarbeitet wurden allein PS 260 Kommunikation über die Abschlussprüfung mit den Verantwortlichen für die Leitung und Überwachung und PS 700 Bericht des Abschlussprüfers. Mit Ausnahme von PS 260 und PS 700, welche per sofort für den umfassenden Bericht an den Verwaltungsrat resp. für Revisionsberichte an die Generalversammlung gelten, sind die anderen geänderten PS erstmals anzuwenden für Prüfungen von Abschlüssen und verwandten Dienstleistungen bezüglich Finanzinformationen für Perioden, die am 1. Januar 2010 oder danach beginnen. Alle übrigen PS, welche von der neuen Schweizer Gesetzgebung nicht betroffen sind und folglich keine Änderungen erfahren haben, behalten ihr ursprüngliches Inkraftsetzungsdatum. Die Prüfungsstandards in der Ausgabe 2010 können Sie von der Internetseite der Treuhand-Kammer herunterladen.

 

Neue Nachrichten im Dezember 2009
Änderungen an den Swiss GAAP FER

Auf der letzten Fachkommissionssitzung der Stiftung für Fachempfehlungen zur Rechnungslegung (FER) haben die Mitglieder Änderungen bzw. Präzisierungen bezüglich Swiss GAAP FER 16, Swiss GAAP FER 18, Swiss GAAP FER 23 und Swiss GAAP FER 27 beschlossen. Zusätzlich ist der neu überarbeitete Entwurf von Swiss GAAP FER 41 "Rechnungslegung für Gebäudeversicherer und Krankenversicherer" genehmigt und in eine abschließende "kleine" Vernehmlassung bei den direktbetroffenen Versicherungsgesellschaften geschickt worden. Die entsprechende Presseerklärung finden Sie hier (19 KB); die einzelnen Änderungen können Sie direkt auf der FER-Internetseite abrufen.

 

 

Publikation zur Rechnungslegung und Prüfung von Banken und Effektenhändlern

Seit Anfang Dezember ist das neue Handbuch der Wirtschaftsprüfung HWP 2009 erhältlich (weitere Hinweise und Bestellinformationen). Ergänzend zum neuen HWP biete die schweizerische Treuhand-Kammer auf ihrer Internetseite als zusätzlichen kostenlosen Service eine umfassende Dokumentation zur Rechnungslegung und Revision von Banken und Finanzdienstleistern (60 Seiten, 470 KB). Diese Dokumentation wurde ganz bewusst nicht in das neue HWP 2009 integriert, da die Ausführungen bereits in kurzer bzw. mittelfristiger Perspektive starken Änderungen unterliegen dürften. Denn sowohl die Einführung des Finanzmarktaufsichtsgesetzes (FINMAG) als auch die derzeit laufenden weltweiten Konsultationen zur weiteren Regulierung der Finanzbranche als Folge der globalen Finanzmarktkrise werden die Rechnungslegung und Revision im Bankensektor nicht unberührt lassen. Die Treuhand-Kammer begleitet die weitere Entwicklung und wird zu gegebener Zeit eine ergänzende Publikation ins Auge fassen.
Neue Nachrichten im November 2009
Anpassung des FINMA-Rundschreibens 2008/2 "Rechnungslegung Banken"

Die Eidgenössische Finanzmarktaufsicht FINMA hat das Rundschreiben 2008/2 "Rechnungslegung Banken" leicht angepasst (720 KB). Die einzige Änderung betrifft die Angaben zu Vorsorgeeinrichtungen in Rz 167a-2. Damit werden bereits in Swiss GAAP FER beschlossene Änderungen von FER 16 Vorsorgeverpflichtungen nachvollzogen. Die Anpassungen im FINMA-Rundschreiben 2008/2 "Rechnungslegung Banken" haben bereits für den Jahresabschluss 2009 Gültigkeit.
Neue Nachrichten im Oktober 2009

Schwerpunkte betreffend Durchsicht der Jahresabschlüsse 2009 der Schweizer Börse


Die SIX Swiss Exchange hat die Mitteilung Nr. 5/2009 herausgegeben, die die Schwerpunkte betreffend Durchsicht der Jahresabschlüsse 2009 beinhaltet. Die SIX Exchange Regulation beabsichtigt, bei der Durchsicht der Jahresabschlüsse für das Geschäftsjahr 2009 insbesondere die Einhaltung der folgenden IFRS-Bestimmungen zu überwachen:

bullet A. Bewertung und Offenlegung von Finanzinstrumenten (IAS 39/IFRS 7)
bullet B. Ausweis der Geschäftssegmente (IFRS 8/IAS 36)

Die Zulassungsstelle der SIX Swiss Exchange hat ferner ihr Rundschreiben Nr. 2 aktualisiert, in welchem IFRS-Sachverhalte aufgeführt werden, die in der Vergangenheit zu Diskussionen oder Maßnahmen gegen Emittenten geführt haben.

 

 

Rechnungslegung kleiner und mittelgroßer Unternehmen in der Schweiz

 

Die Schweizer Stiftung für Fachempfehlungen zur Rechnungslegung (FER) hat in Zusammenarbeit mit dem Institut für Rechnungswesen und Controlling der Universität Zürich eine Studie durchgeführt, in der mit einer umfassenden Erhebung den Stand der Rechnungslegung kleiner und mittelgroßer Unternehmen in der Schweiz ermittelt wird. 4.848 kleine und mittelgroße Unternehmen ohne Kotierung (Börsennotierung) wurden angeschrieben. Davon haben 849 an der Befragung teilgenommen (17.5%). Ergänzt wurde die Erhebung um 55 Unternehmen mit Kotierung am Domestic Standard SIX Swiss Exchange oder an der BX Berne eXchange. Die Rücklaufquote betrug 36.4%. Einige Ergebnisse der Studie:

Rechnungslegung und Informationsstand

bullet 71% der befragten Unternehmen orientieren ihre Rechnungslegung ausschließlich an den gesetzlichen Bestimmungen.
bullet Mit zunehmender Unternehmensgröße erhöht sich der Anteil der Anwender eines anerkannten Rechnungslegungsstandards (Swiss GAAP FER, IFRS oder US GAAP). So basieren 16% der Unternehmen mit 50 bis 249 Mitarbeitenden, 31% der Unternehmen mit 250 bis 500 Mitarbeitenden und 38% der Unternehmen mit mehr als 500 Mitarbeitenden ihr Accounting auf den Swiss GAAP FER.
bullet Unternehmen mit Kotierung wenden Swiss GAAP FER (85%) und IFRS (15%) an.
bullet 67% der Unternehmen ohne Kotierung verzichten auf eine aktive Informationsbeschaffung bezüglich der Entwicklung der Rechnungslegung.
bullet 90% der mittelgroßen Unternehmen mit Kotierung bestätigen, dass sie aktiv Informationen zur Rechnungslegung beschaffen.

Zukünftige Entwicklungen

bullet Über die Bestrebungen zur Neuregelung der gesetzlichen Bestimmungen zur Rechnungslegung sind 70% der Unternehmen ohne Kotierung orientiert.
bullet Nur 31% der Unternehmen, die ausschließlich die gesetzlichen Bestimmungen anwenden, begrüßen diese Entwicklung.
bullet Grundsätzlich sprechen sich 73% der befragten Unternehmen ohne Kotierung für einen Rechnungslegungsstandard aus, der sich an ihren Bedürfnissen ausrichtet.
bullet Mit dem neuen IFRS für KMU haben sich 10% der Unternehmen ohne Kotierung befasst, jedoch nur 9% der Swiss GAAP FER-Anwender befürworten den IFRS für KMU als eine Alternative zu Swiss GAAP FER.
bullet Die Vorteile von Swiss GAAP FER werden in der geringeren Komplexität (72%), im begrenzteren Umfang (69%) und im niedrigeren Umsetzungsaufwand (65%) gesehen.
Die vollständige Studie steht kostenfrei auf der Internetseite der FER zur Verfügung (1.648 KB). Die Presseerklärung zur Studie finden Sie hier (15 KB).

 

 

Vernehmlassung zu E-PS 880 und PS-Neuausgabe

 

Die Schweizer Treuhand-Kammer hat die öffentliche Vernehmlassung zu zwei Verlautbarungen eröffnet. Zweck des neu erarbeiteten E-PS 880 ist die Aufstellung von Grundsätzen und Erläuterungen für die Prüfstelle bei einem Auftrag zur Prüfung von öffentlichen Kaufangeboten sowie zu Form und Inhalt der Berichte, die die Prüfstelle im Zusammenhang mit solchen Aufträgen erstattet. Des Weiteren haben die Neuregelung der Revision sowie das Revisionsaufsichtsgesetz eine Überarbeitung diverser Schweizer Prüfungsstandards (PS) notwendig gemacht. Angepasst wurden die schweizerischen Besonderheiten in PS 120, PS 200, PS 210, PS 220, PS 240, PS 250, PS 290, PS 560, PS 570, PS 580, PS 620 sowie PS 800, die ansonsten den internationalen Prüfungsstandards mit Stand 30. Juni 2003 entsprechen. Umfassend revidiert wurden hingegen PS 260 sowie PS 700, um die gesetzgeberischen Vorgaben in Bezug auf den umfassenden Bericht an den Verwaltungsrat sowie den zusammenfassenden Bericht an die Generalversammlung angemessen und praxisgerecht zu berücksichtigen. Vernehmlassungsfrist ist jeweils der 13. November 2009.

bullet E-PS 880
bullet Entwurf zur Vernehmlassung (230 KB)
bullet Begleitschreiben zur Vernehmlassung (211 KB)
bullet PS-Neuausgabe
bullet Entwurf zur Vernehmlassung (1,43 MB)
bullet Begleitschreiben zur Vernehmlassung (207 KB)

 

Neue Nachrichten im September 2009

FINMA legt Bericht zur Finanzmarktkrise vor

 

Mit dem Bericht „Finanzmarktkrise und Finanzmarktaufsicht“ legt die schweizerische Finanzmarktaufsicht FINMA eine umfassende Analyse der Finanzmarktkrise sowie des Verhaltens der Eidgenössischen Bankenkommission (EBK) vor. Die Ursachen der Krise und die davon ausgehenden Gefahren wurden von allen Beteiligten nicht rechtzeitig erkannt. Darüber hinaus zeigt die Analyse einzelne Mängel und teilweise zu wenig Durchsetzungskraft in der Bankenaufsicht auf. Verknüpfungen auf den Bericht und eine Zusammenfassung der Kernpunkte finden Sie in der Presseerklärung der FINMA.
Neue Nachrichten im Juni 2009

Schwerpunkte betreffend Durchsicht der Halbjahresabschlüsse 2009 an der Schweizer Börse

 

Die SIX Swiss Exchange hat die Mitteilung Nr. 1/2009 herausgegeben, die die Schwerpunkte betreffend Durchsicht der Halbjahresabschlüsse 2009 beinhaltet (56 KB). Die SIX Exchange Regulation beabsichtigt, bei der Durchsicht der Halbjahresabschlüsse für das Geschäftsjahr 2009 insbesondere die Einhaltung der folgenden IFRS-Bestimmungen zu überwachen:

bullet Bewertung von Finanzinstrumenten (IAS 39)
bullet Werthaltigkeit von Vermögenswerten (IAS 36)
bullet Ausweis der Geschäftssegmente (IFRS 8)
bullet Anwendung der Bestimmungen zu Unternehmenszusammenschlüssen (IFRS 3 und IAS 27)
bullet Ausweis des Gesamtergebnisses («comprehensive income») (IAS 1)

Beinahe drei Viertel der an der Börse notierten Unternehmen wenden IFRS an. Weitere Informationen zur Kotierung (Börsennotierung) und den Anforderungen an die Finanzberichterstattung finden Sie auf der Unterseite Rechnungslegung der Internetpräsenz der Schweizer Börse. Die Börse hat außerdem zum 1. Juli 2009 neue Kotierungsregularien erlassen, die Sie hier finden (59 KB). 

Neue Nachrichten im Mai 2009

Broschüre Swiss GAAP FER 2009 erschienen

 

Die Broschüre Swiss GAAP FER 2009 ist erschienen und in vier Sprachen (deutsch, französisch, italienisch und englisch) über den Verlag SKV erhältlich. Die Ausgabe 2009 enthält den Entwurf zu „Swiss GAAP FER 14 (überarbeitet) – Rechnungslegung für Versicherungsorganisationen“ unter Berücksichtigung der Ergebnisse aus der Vernehmlassung. Ansonsten erfolgten vorwiegend formelle Anpassungen. Auf der Seite der Stiftung für Fachempfehlungen zur Rechnungslegung (FER) steht Ihnen ein Dokument zur Verfügung, mit dessen Hilfe Sie die Änderungen im Einzelnen nachvollziehen können (24 KB).

 

Neue Nachrichten im April 2009

Leasinggeschäfte nach SWISS GAAP FER

 

Auf der Internetseite der schweizerischen Fachempfehlungen zur Rechnungslegung (FER) wird ein Artikel zur Verfügung gestellt, der in der Ausgabe 4/2009 des Schweizer Treuhänders erschienen ist. Der Artikel mit dem Titel "Leasinggeschäfte nach SWISS GAAP FER" wurde von Prof. Dr. Conrad Meyer, dem Präsidenten der FER, mit verfasst. Leasinggeschäfte sind gemäß Swiss GAAP FER nach ihrem wirtschaftlichen Gehalt und nicht nach Maßgabe der rechtlichen Form anzusetzen. Die Problematik liegt dabei in der Beurteilung der rechtlichen und wirtschaftlichen Sachverhalte, die in Swiss GAAP FER 13 explizit geregelt wird. Der Beitrag zeigt, unter welchen Voraussetzungen und auf welche Art eine Bilanzierung von Leasinggeschäften im Rahmen der Swiss GAAP FER vorzunehmen ist und welche bilanziellen Konsequenzen sich ergeben.

bullet Verknüpfung auf den Artikel auf der Seite der FER (383 KB)

 

Neue Nachrichten im März 2009

Ertragsvereinnahmung nach SWISS GAAP FER

 

Auf der Internetseite der schweizerischen Fachempfehlungen zur Rechnungslegung (FER) wird ein Artikel zur Verfügung gestellt, der in der Ausgabe 3/2009 des Schweizer Treuhänders erschienen ist. Der Artikel mit dem Titel "Langfristiger Aufträge nach SWISS GAAP FER", der von Prof. Dr. Conrad Meyer, dem Präsidenten der FER, mit verfasst wurde, behandelt die Frage, ob und auf welche Art ein zwischenzeitlicher Projekterfolg gemäß Swiss GAAP FER 22 auszuweisen ist.

 

bullet Verknüpfung auf den Artikel auf der Seite der FER (349 KB)

 

Neue Nachrichten im Februar 2009

Treuhand-Kammer überarbeitet Leitliniendokument zu Prüfungsfragen

 

Die Schweizer Treuhand-Kammer hat ihre ausgewählten Fragen und Antworten zum neuen Revisionsrecht aufgrund neuerer Erkenntnisse überarbeitet und ergänzt. Die Neuerungen gegenüber der Fassung vom Juni 2008 sind zur besseren Orientierung durch Unterstreichung kenntlich gemacht: Überarbeitete Fassung der Fragen und Antworten zum neuen Revisionsrecht (209 KB).

Neue Nachrichten im Januar 2009

Lehrbuch zu Swiss GAAP FER erschienen

 

Im Januar 2009 ist ein Lehrbuch zu Swiss GAAP FER mit dem Titel «Swiss GAAP FER – Erläuterungen, Illustrationen und Beispiele» im Handel erschienen. Im Zentrum des neuen Lehrbuchs stehen die Fachempfehlungen zur Rechnungslegung (FER). Jede Fachempfehlung wird erläutert, es werden die relevanten Problemstellungen gezeigt und praxisgerechte Lösungen präsentiert. Die Kapitel sind durch anschauliche Illustrationsbeispiele ergänzt. Abgerundet wird das Lehrbuch durch eine Gesamtfallstudie, welche die konkrete Anwendung der Swiss GAAP FER am Beispiel eines Konzerns aufzeigt. Die Autoren des Lehrbuchs sind mehrheitlich Mitglieder des Fachausschusses der FER, aber das Lehrbuch ist kein offizieller Erlass der FER. Weitere Informationen finden Sie in der Presseerklärung der Stiftung für Empfehlungen zur Rechnungslegung.

 

Anwendbarkeit der RzA im Rahmen des neuen Revisionsrechts

 

Die Schweizerische Treuhand-Kammer hat eine Mitteilung der Kommission für Wirtschaftsprüfung hinsichtlich der Anwendbarkeit der Richtlinien zur Abschlussprüfung (RzA) im Rahmen des neuen Revisionsrechts veröffentlicht (185 KB). Danach gilt folgendes:

 

bullet RzA 2 ist außer Kraft gesetzt worden.
bullet Die Grundsätze von RzA 3 haben zunächst weiterhin Gültigkeit.
bullet RzA 4 ist außer Kraft gesetzt worden.
bullet RzA 5 ist außer Kraft gesetzt worden.
Neue Nachrichten im Dezember 2008

FINMA-Start steht kurz bevor

Am 1. Januar 2009 nimmt die neue Eidgenössische Finanzmarktaufsicht (FINMA) ihre Tätigkeit auf. Damit tritt das 2007 von den eidgenössischen Räten verabschiedete Bundesgesetz über die Eidgenössische Finanzmarktaufsicht (Finanzmarktaufsichtsgesetz FINMAG) vollständig in Kraft. Mit dem FINMAG werden das Bundesamt für Privatversicherungen (BPV), die Eidgenössische Bankenkommission (EBK) und die Kontrollstelle für die Bekämpfung der Geldwäscherei (Kst GwG) in der Eidgenössischen Finanzmarktaufsicht FINMA zusammengeführt. Bis zur Überführung in die FINMA verbleiben die drei Fusionsbehörden für ihre jeweiligen Tätigkeitsbereiche zuständig.

 

Neue Nachrichten im Oktober 2008

Leitlinien der Schweizer Börse zur IFRS-Umsetzung

Die Zulassungsstelle der Schweizer Börse SIX hat in der Mitteilung Nr. 9/2008 (52 KB) bekannt gegeben, welche Schwerpunkte sie bei der Durchsicht der Geschäftsberichte 2008 und der Halbjahresberichte 2009 jener Unternehmen zu überwachen erwartet, die an der Schweizer Börse SIX gelistet sind. Die Prüfungsgebiete sind die folgenden:

 

bullet Bewertung und Angaben von Finanzinstrumenten (IAS 39/IFRS 7)
bullet Wertminderungen von Vermögenswerten (IAS 36)
bullet Vorsorgeaktiven und -verpflichtungen (IAS 19/IFRIC 14)
bullet Zur Veräußerung gehaltene Vermögenswerte und aufgegebene Geschäftsbereiche (IFRS 5)

 

Die Zulassungsstelle der SWX hat ferner ihr Rundschreiben Nr. 6 aktualisiert, in welchem 22 IFRS-Sachverhalte aufgeführt werden, die in der Vergangenheit zu Diskussionen oder Maßnahmen gegen Emittenten geführt haben.
Neue Nachrichten im März 2008

Neuordnung der schweizerischen Finanzmarktaufsicht

Am 22. Juni 2007 haben die eidgenössischen Räte das Bundesgesetz über die Eidgenössische Finanzmarktaufsicht (FINMAG) verabschiedet. Die Referendumsfrist endete am 11. Oktober 2007. Das Gesetz bezweckt die Zusammenführung der drei Behörden Eidgenössische Bankenkommission (EBK), Bundesamt für Privatversicherungen (BPV) und Kontrollstelle für die Bekämpfung der Geldwäscherei (Kst GwG) in der Eidgenössischen Finanzmarktaufsicht FINMA. Das FINMAG tritt am 1. Januar 2009 in Kraft. Der Bundesrat erlässt zwei ausführende Verordnungen zum FINMAG:

 

bullet die Verordnung über die Erhebung von Gebühren und Abgaben durch die Eidgenössische Finanzmarktaufsicht (FINMA-Gebührenverordnung; FINMA-GebV)
bullet die Finanzmarktprüfverordung (FINMA-PV).

 

Die Verordnungen liegen im Entwurf nun vor. Mit der Eröffnung der Anhörung gibt das eidgenössische Finanzdepartement (EFD) allen interessierten Organisationen und Personen die Gelegenheit, sich bis zum 6. Mai 2008 zu den Verordnungsentwürfen zu äußern. Alle Dokumente finden Sie auf der Internetseite des EFD.
Neue Nachrichten im Oktober 2007
Leitlinien der Schweizer Börse zur IFRS-Umsetzung

Die Zulassungsstelle der Schweizer Börse SWX hat in der Mitteilung Nr. 8/2007 (28 KB) bekannt gegeben, welche Schwerpunkte sie bei der Durchsicht der Geschäftsberichte 2007 und der Halbjahresberichte 2008 jener Unternehmen zu überwachen erwartet, die an der Schweizer Börse gelistet sind. Die Prüfungsgebiete sind die folgenden:

 

bullet Finanzinstrumenten: Angaben (IFRS 7)
bullet Rechnungslegungsgrundsätze (IAS 1)
bullet Ertragsteuern (IAS 12)
bullet Angaben zu nahe stehenden Unternehmen und Personen (IAS 24)
bullet Im Zuge eines Unternehmenszusammenschlusses erworbene immaterielle Vermögenswerte (IAS 38/IFRS 3)

 

Die Zulassungsstelle der SWX hat ferner ihr Rundschreiben Nr. 6 aktualisiert, in welchem 24 IFRS-Sachverhalte aufgeführt werden, die in der Vergangenheit zu Diskussionen oder Maßnahmen gegen Emittenten geführt haben.

 

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