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Randall Sogoloff
Wilton, Connecticut
USA
+1 203 761 3777

  • Partner, Gruppe für Rechnungslegungsstandards und Kommunikation, Deloitte & Touche LLP, USA
  • Teilnehmer an den Sitzungen des Deloitte Global IFRS Leadership Teams (GILT)
  • Mitglied des Deloitte IFRS Centre of Excellence für die Region Amerika
  • Spezialist im Bereich Bilanzierung und Rechnungslegung
  • Mitglied des Exekutivausschusses für Rechnungslegungsstandards des Amerikanischen Instituts der Wirtschaftsprüfer (American Institute of Certified Public Accountants, AICPA)
  • Von 2003 bis 2005 Accounting Practice Fellow beim FASB

 

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Die Nachrichtenseite zur internationalen Rechnungslegung in deutscher Sprache


9. Februar 2010: Trinidad und Tobago übernimmt den IFRS für KMU
Das Institut der Wirtschaftsprüfer von Trinidad und Tobago (Institute of Chartered Accountants of Trinidad and Tobago, ICATT) hat den IFRS für KMU wie vom IASB herausgegeben für die Anwendung für Abschlüsse für 2009 und frühere Perioden in Trinidad und Tobago übernommen. In der Verlautbarung des ICATT heißt es: "Die Einführung dieses Standards hat Auswirkungen auf die Mehrheit der Unternehmen in Trinidad und Tobago und würde die Bilanzierungs- und Prüfungsvorschriften für Unternehmen, die für eine Anwendung qualifizieren und sich für diese entscheiden, vereinfachen." Vor der Übernahme des IFRS für KMU mussten die entsprechenden Unternehmen in Trinidad und Tobago die vollen IFRS anwenden; nun haben sie die Wahl zwischen dem IFRS für KMU und den vollen IFRS. Die Ankündigung der Übernahme durch das ICATT finden Sie hier (in englischer Sprache, 327 KB).

9. Februar 2010: Tagesordnung für die IASB-Sitzung im Februar 2010
Der IASB wird seine reguläre monatliche Sitzung im Februar 2010 von Montag bis Freitag, den 15.-19. Februar 2010 in seinen Büroräumen in London abhalten. Die Sitzungsteile am Dienstag und am Mittwoch- und Donnerstagnachmittag finden gemeinsam mit dem FASB statt. Die Sitzung steht Beobachtern offen und wird im Internet übertragen. Nachfolgend geben wir die Tagesordnung für die Sitzung wieder. Der Standardbeirat wird am 22. und 23. Februar tagen. Die entsprechende Tagesordnung hatten wir Ihnen bereits zur Verfügung gestellt.

Tagesordnung für die IASB-Boardsitzung
15.-19. Februar 2010, London

Montag, 15. Februar 2010

IASB-Sitzung (15:00 - 17:00 Uhr Londoner Zeit)

bullet Ausbuchung von Finanzinstrumenten

 

Dienstag, 16. Februar 2010

Gemeinsame Sitzung mit dem FASB (12:00 - 19:30 Uhr Londoner Zeit)

bullet Unterrichtseinheit: Das Recht auf Verrechnung
bullet Erlöserfassung
bullet Darstellung des Abschlusses
bullet Bewertung zum beizulegenden Zeitwert

 

Mittwoch, 17. Februar 2010

IASB-Sitzung (10:00 - 11:30 Uhr Londoner Zeit)

bullet Konsolidierung
bullet Preisregulierte Geschäfte

Gemeinsame Sitzung mit dem FASB (12:00 - 19:30 Uhr Londoner Zeit)

bullet Ablösung von IAS 39: Bilanzierung von Sicherungsbeziehungen
bullet Ablösung von IAS 39: Klassifizierung und Bewertung – finanzielle Verbindlichkeiten
bullet Leasingverhältnisse
bullet Konsolidierung

 

Donnerstag, 18. Februar 2010

IASB-Sitzung (09:45 - 11:15 Uhr Londoner Zeit)

bullet Leistungen nach Beendigung des Beschäftigungsverhältnisses

Gemeinsame Sitzung mit dem FASB (12:00 - 19:00 Uhr Londoner Zeit)

bullet Leasingverhältnisse
bullet Finanzinstrumente mit Eigenschaften von Eigenkapital
bullet Versicherungsverträge

 

Freitag, 19. Februar 2010

IASB-Sitzung (11:30 - 12:30 Uhr Londoner Zeit)

bullet Joint Ventures

9. Februar 2010: IFRS-Newsletter von Deloitte in chinesischer Sprache
Unsere chinesischen Kollegen haben eine Übersetzung des IAS Plus Update-Newsletters zu den begrenzten Ausnahmen von den Vergleichsangaben nach IFRS 7 für Erstanwender angefertigt. Die chinesische Übersetzung finden Sie hier (127 KB); das englische Original steht Ihnen hier zur Verfügung (75 KB).

8. Februar 2010: RIC veröffentlicht Fortsetzung des Anwendungshinweises zu ausgewählten IFRS-Bilanzierungsfragen in Zusammenhang mit der Finanz- und Wirtschaftskrise
Die Fortsetzung des RIC Anwendungshinweises IFRS (2009/02) Ausgewählte IFRS-Bilanzierungsfragen in Zusammenhang mit der Finanz- und Wirtschaftskrise steht auf der Internetseite des DRSC zum Herunterladen bereit (232 KB). Der Anwendungshinweis wurde um die Hinweise 6 (zum Abzinsungssatz nach IAS 19.78 ff.) und 7 (zur Bilanzierung von sog. Halteprämien) erweitert.

8. Februar 2010: Checkliste zu Ausweis- und Angabevorschriften 2009
Wir haben für Sie eine deutschsprachige Übersetzung der IFRS-Checkliste zu Ausweis- und Angabevorschriften für die zum 31. Dezember 2009 endenden Geschäftsjahre erstellt (1.689 KB). Die Checklist ist so formatiert, dass die Prüfung des Abschlusses dokumentiert werden kann und Platz ist, ja/nein/nicht anwendbar für jeden Ausweis- und Angabeposten zu vermerken. Wir haben für Sie einen Quicklink auf die Publikation links oben auf unserer Startseite eingerichtet. Ziel der Checkliste ist es, den Nutzer bei der Erfüllung der nach den International Financial Reporting Standards (IFRS) vorgeschriebenen Darstellungs- und Angabepflichten zu unterstützen. Die Ansatz- und Bewertungsvorschriften der IFRS selbst sind nicht Gegenstand dieser Checkliste. Die Checkliste beinhaltet die Ausweis- und Angabevorschriften der zum 31. Dezember 2009 vom IASB veröffentlichten Standards und Interpretationen.

8. Februar 2010: AICPA/IASCF-Konferenz zu IFRS

Auf einer gemeinsam vom US-amerikanischen Institut der Wirtschaftsprüfer (American Institut of Certified Public Accountants, AICPA) und der IASC-Stiftung veranstalteten Konferenz zum Thema der IFRS in den Vereinigten Staaten wurde im Rahmen einer hochkarätig besetzten Podiumsdiskussion unter der Leitung von Thomas Jones, ehemals stellvertretender Vorsitzender des IASB, die Frage erörtert, welcher Nutzen und welche Herausforderungen darin liegen, dass die IFRS prinzipienbasiert sind, US-GAAP dagegen regelbasiert. Alle Teilnehmer des Podiums waren sich einig, dass die IFRS letztlich die maßgeblichen Bilanzierungsstandards fast überall in der Welt werden würden; sie warnten aber, dass gerade in Ländern mit regelbasierter Rechnungslegung ein radikales Umdenken und Umlernen erforderlich sein würde. James H. Quigley, Vorstandsvorsitzender von Deloitte Touche Tohmatsu, sagte:

Wir haben alle unsere Prüfer tausend und abertausend Seiten von Regeln lernen lassen, also wird ihre erste Frage immer sein: "Wo ist die Regel, die mir sagt, wie ich einen Geschäftsvorfall ansetze, berichte und bilanziere?" und nicht: "Welches Prinzip kann mir in diesem Fall weiterhelfen?" Meine Hoffnung ist, dass wir zu einem Regelungskonzept kommen, das einer Realität entspricht, die Ermessensspielräume vorsieht, und dass wir nicht länger einzelnen Regeln nachjagen sondern stattdessen unsere Urteilskraft in den Bereichen einsetzen, die nicht unbedingt eindeutig sind. Ich wünsche mir eine Kombination von Urteilskraft und Transparenz als eine Brücke zu neuen Standards, die auf grundlegendem Vertrauen aufbauen.

Ein kurzes Protokoll der Diskussion in englischer Sprache finden Sie auf der IFRS-Seite des AICPA.

8. Februar 2010: Fahrplan für den Übergang auf mit den IFRS vereinheitlichte indische Standards

Das indische Ministerium für Unternehmensangelegenheiten hat einen Plan für einen phasenweisen Übergang auf 'benannte indische Standards, die mit den IFRS vereinheitlicht wurden' (benannte Standards) durch börsennotierte und große indische Unternehmen mit Ausnahme von Banken und Versicherungsunternehmen verabschiedet. Die Presseerklärung des Ministeriums für Unternehmensangelegenheiten können Sie hier herunterladen (in englischer Sprache, 33 KB). Hier ist ein Überblick:

PhaseZeitpunktWelche Unternehmen?
Phase 1Eröffnungsbilanz zum 1. April 2011*
bullet Unternehmen, die Teil des NSE-Indexes sind - Nifty 50
bullet Unternehmen, die Teil des BSE Sensex sind - BSE 30
bullet Unternehmen, deren Aktien und andere Wertpapiere an einer Wertpapierbörse außerhalb Indiens notiert sind
bullet Unternehmen, gleich ob börsennotiert oder nicht, mit einem Nettovermögen** von mehr als Rs 1.000 Crore (1 Crore = 10 Millionen; Rs 1.000 Crore = EUR 155.497.000)
Phase 2Eröffnungsbilanz zum 1. April 2013* Unternehmen, die nicht durch Phase 1 abgedeckt sind und ein Nettovermögen** von mehr als Rs 500 Crore haben
Phase 3Eröffnungsbilanz zum 1. April 2014* Börsennotierte Unternehmen, die nicht durch die früheren Phasen abgedeckt sind (d.h. mit einem Nettovermögen** von Rs 500 Crore oder weniger)
* Falls das Geschäftsjahr eines Unternehmen an einem anderen Stichtag als dem 1. April beginnt, hat es seine Eröffnungsbilanz auf den Beginn des unmittelbar folgenden Geschäftsjahrs zu erstellen.
** das sich auf der Bilanz ergebende Nettovermögen nach indischen Rechnungslegungsprinzipien, nicht die Marktkapitalisierung

IFRS 1 erfordert mindestens ein Jahr von Vergleichsabschlüssen nach IFRS, wenn die IFRS erstmalig angewendet werden. Aus dem Bezug auf 'Eröffnungsbilanz' im Erlass des Ministeriums wird nicht klar, ob bspw. Unternehmen der Phase 1 von der Aufstellung von Vergleichsabschlüssen für Geschäftsjahre, die am 31. März 2011 enden, unter Anwendung der benannten Standards befreit sind. Unternehmen der folgenden Kategorien müssen die benannten Standards nicht anwenden (auch wenn sie sich freiwillig dafür entscheiden können), sondern müssen lediglich die 'benannten Bilanzierungsstandards, die nicht mit den IFRS vereinheitlicht wurden', anwenden:

bullet Nicht börsennotierte Unternehmen mit einem Nettovermögen** von Rs 500 Crore oder weniger, deren Aktien oder sonstige Wertpapiere nicht an einer Wertpapierbörse außerhalb von Indien notiert sind
bullet kleine und mittelgroße Unternehmen ('KMU').

Für Banken und Versicherungen wird die Veröffentlichung eines eigenständigen Fahrplans Ende Februar 2010 erwartet.

8. Februar 2010: Guyana übernimmt den IFRS für KMU
Das Institut der Wirtschaftsprüfer von Guyana hat den IFRS für kleine und mittelgroße Unternehmen in der Fassung der IASB für die Anwendung in Guyana für Abschlüsse, deren Berichtsperiode am oder nach dem 31. Dezember 2009 endet, übernommen. KMU können zwischen dem IFRS für KMU und den vollen IFRS wählen. Die Bekanntmachung der Übernahme finden Sie hier (in englischer Sprache, 462 KB).

7. Februar 2010: Mängel bei den Angaben zum Übergang auf IFRS in Kanada
Die Wertpapieraufsichtsbehörde von Ontario in Kanada hat die Ergebnisse ihrer Untersuchung der Angaben veröffentlicht, die von den 106 Wertpapieremittenten im Vorfeld deren Übergangs von kanadischen Rechnungslegungsgrundsätzen auf die IFRS zum 1. Januar 2011 geleistet wurden. Die Überprüfung lässt vermuten, dass die Emittenten ihre Arbeit bei der Angabe ihrer Fortschritte in Richtung Übergang einschließlich der möglichen Auswirkungen besser machen könnten, als dies im Lageberichtsabschnitt ihres Geschäftsberichts 2008 und der Zwischenberichte 2009 erfolge.
Im Lagebericht 2008 erwarteten wir, dass die Emittenten den Stand bei den wesentlichen Teilen und dem zeitlichen Ablauf dargelegt hätten [...].

Insgesamt fanden wir, dass Emittenten die Informationen bezüglich ihrer Bemühungen beim Übergang auf die IFRS nicht angemessen angeben. Eine Zusammenfassung unserer Ergebnisse ergibt sich wie folgt:

bullet 40% der Emittenten erhielten ein Schreiben des Stabs, in welchem gefragt wurde, ob es überhaupt einen Plan gebe, weil dies aus dem Lesen der Angabe im Lagebericht nicht erkennbar sei. Angesichts der knappen Zeit, die bis zum Datum des Übergangs noch verbleibt, löst dies Bedenken aus, dass Emittenten womöglich nicht in Übereinstimmung mit den zukünftigen Anforderungen werden berichten können.
bullet Von jenen 60% der Emittenten, die zu ihrem Übergangsplan auf die IFRS in ihrem Lagebericht für das Jahr 2008 Stellung genommen haben, haben ungefähr die Hälfte lediglich eine allgemeine Beschreibung des Plans geliefert ohne jede unmittelbare Anwendung auf ihre eigenen Verhältnisse. Die für Anleger wertvollste Informationen besteht in einer Angabe zum Übergang auf die IFRS, die genau auf den Emittenten zugeschnitten ist.
bullet 80% der Emittenten, die den Übergangsplan auf die IFRS darlegten, haben wesentliche Meilensteine und erwartete Zeitverläufe im Zusammenhang mit jedem der wesentlichen Bestandteile des Plans nicht beschrieben. Es ist wichtig, dass Emittenten den Zeitverlauf im Zusammenhang mit jedem der Wesentlichen Bestandteile ausführen, so dass Anleger jederzeit beurteilen können, ob das Projekt entsprechend dem Übergangsplan voranschreitet.
bullet 48% der Emittenten, die sich zum IFRS-Übergang in ihrem Lagebericht 2008 äußerten, haben keine quartalsweisen Aktualisierungen im Zwischenbericht für 2009 zum Fortschritt ihres Übergangsplans gegeben. Anleger benötigen den aktuellen Stand hinsichtlich des Fortschritts, um sie bei der Beurteilung der Wahrscheinlichkeit zu unterstützen, dass der Emittent in der Lage sein wird, seinen Übergang auf die IFRS zeitgerecht abzuschließen.

Die Studie mit dem Titel Überprüfung der Angaben zum Übergang auf die IFRS (Stabsmitteilung 52-718) können Sie hier herunterladen (in englischer Sprache, 442 KB).

6. Februar 2010: Tagesordnung für die gemeinsame Sitzung von JIG und FIAG
Am 12. Februar 2010 wird in den Räumen des FASB in Norwalk von 8 bis 15 Uhr US-amerikanischer Ostküstenzeit eine gemeinsame Sitzung der beiden FASB/IASB-Beratergremien Gemeinsame internationale Arbeitsgruppe (Joint International Group, JIG) zur Darstellung von Abschlüssen und Beratungsgruppe für Finanzinstitute (Financial Institutions Advisory Group, FIAG) stattfinden. Die JIG setzt sich aus Praktikern mit umfangreicher Erfahrung und Verantwortung in der Erstelllung von Abschlüsse, ihrer Analyse und Prüfung sowie der Regulierung zusammen. Die FIAG berät zu Darstellungsfragen aus der Sicht derjenigen, die Abschlüsse von Finanzinstituten analysieren und erstellen. Nachfolgend ist die Tagesordnung für die Sitzung wiedergegeben.
Tagesordnung für die gemeinsame Sitzung von JIG und FIAG
12. Februar 2010, Norwalk, CT USA
bullet Begrüßung, Einleitung
bullet Klassifizierung, Kohärenz, Definitionen
bullet Disaggregationsprinzip (Art, Funktion, Vermögensaufstellung)
bullet Direkte Methode: Aufstellung über die Zahlungsströme
bullet Aufgliederung von Veränderungen der Posten in der Vermögensaufstellung
bullet Neubewertungen
bullet Übergangsvorschriften
bullet Paket an Entscheidungen und Veranschaulichung
bullet nach dem Standardentwurf: Befragungen, Feldtests, nächste Schritte

Die Papiere für die einzelnen Tagesordnungspunkte finden Sie hier.

6. Februar 2010: Heads Up-Newsletter zu Angaben zum Klimawandel

Unsere US-amerikanischen Kollegen haben eine Ausgabe des Heads Up-Newsletters mit dem Titel Ein Klima für Wandel? – SEC gibt Auslegungsleitlinien zu Angaben im Hinblick auf den Klimawandel heraus veröffentlicht (in englischer Sprache, 110 KB), in welchem der jüngst erschienene Auslegungserlass der SEC erläutert wird, in welchem diese ihre Sicht zu den bestehenden Angaberegeln zu klimawandelbezogenen Sachverhalten darlegt. Neben der Zusammenfassung der Angaberegeln und -vorschriften werden in dem Erlass Sachverhalte erörtert, die registrierte Unternehmen bei der Bestimmung, ob der Klimawandel und die damit verbundenen Konsequenzen ein Angabeerfordernis ausgelöst haben, in Erwägung zu ziehen haben. Hier sind:

bullet die IAS PLUS-Nachricht zu den SEC-Leitlinien
bullet der Auslegungserlass der SEC zu Angaben zum Klimawandel (in englischer Sprache, 136 KB)

5. Februar 2010: Tätigkeitsbericht 2009 der Deutschen Prüfstelle für Rechnungslegung

Die Deutsche Prüfstelle für Rechnungslegung (DPR) hat ihren Tätigkeitsbericht 2009 vorgelegt, der die folgenden Hauptaussagenenthält:

bullet Die Anzahl fehlerhafter Rechnungslegungen hat sich reduziert mit einer Fehlerquote von rund 20% (Vorjahr rund 27%).
bullet Der Umfang und die Komplexität der IFRS sowie die Finanz- und Wirtschaftskrise sind Haupttreiber für Fehler.
bullet Erstmals fanden sich auch größere Unternehmen mit hoher Fehlerquote.
bullet Fallbezogene Voranfragen an die DPR sind jetzt möglich.

Weitere Informationen finden Sie in der Presseerklärung der DPR (14 KB) und im Tätigkeitsbericht selbst (104 KB).

5. Februar 2010: Sondersitzung des IASB am 10. Februar – Agendapapiere verfügbar
Für die Sondersitzung des IASB am 10. Februar mit den Tagesordnungspunkten en Versicherungsverträge, Ablösung von IAS 39 – Klassifizierung und Bewertung und Jährliche Verbesserungen an den IFRS (Entwurf vom August 2009) stehen nun die Agendapapiere zur Verfügung.

5. Februar 2010: IFRS Insights-Newsletter

Wir haben die Ausgabe Januar/Februar 2010 des IFRS Insights-Newsletters unserer amerikanischen Kollegen eingestellt (in englischer Sprache, 415 KB). In den IFRS Insights stellen wir die jüngsten Entwicklungen bei den IFRS vor, geben Praxishinweise für Unternehmen, die sich mit den IFRS befassen, Aktualisierungen des regulatorischen Umfelds und Quellenhinweise auf relevante Werkzeuge und Ressourcen. Diese Ausgabe enthält:

bullet Den aktuellen Stand der Aktivitäten der SEC und bei den Harmonisierungsbemühungen von FASB und IASB,
bullet einen Artikel über bedeutende Unterschiede und damit zusammenhänge Auswirkungen zwischen US-GAAP und IFRS in Bezug auf anteilsbasierte Vergütungen,
bullet einen Überblich über IFRS 9 Finanzinstrumente und die Bilanzierungsunterschiede zu US-GAAP und
bullet Ergebnisse einer Studie zur IFRS-Beurteilung durch Unternehmen und die daraus resultierenden Einschätzungen zu Marktaussichten.

Alle früheren Ausgaben der IFRS Insights finden Sie hier.

4. Februar 2010: Elke König neues IASB-Mitglied

Die Treuhänder der IASC-Stiftung haben heute zwei neue Boardmitglieder benannt: Dr. Elke König (Deutschland) und Darrel Scott (Südafrika). Deutschland ist damit nach drei Jahren wieder im IASB vertreten.

bullet Elke König – ehemals Finanzvorstand der Hannover Rück. Dr. König ist in verschiedenen Führungspositionen in der Versicherungsindustrie tätig gewesen. Von 2002 bis 2009 war sie Finanzvorstand bei der Hannover Rück. Davor war sie zwölf Jahre Leiterin für Rechnungswesen und Controlling bei der Münchener-Rück-Gruppe. Derzeit arbeitet sie als nicht geschäftsführende Vorsitzende der Hannover Finanz GmbH und als Mitglied des Aufsichtsrats der Deutschen Hypothekenbank Actiengesellschaft. Dr. König war Mitglied des CFO-Forums der Europäischen Versicherer; in dieser Funktion war sie aktiv in das IASB-Projekt zu Versicherungsverträgen eingebunden.
bullet Darrel Scott – Finanzvorstand der FirstRand Banking Group. Scott ist Finanzvorstand der FirstRand Banking Group, die eines der größte Finanzinstitute in Südafrika ist. Er ist sowohl für die gesetzliche Abschlusserstellung als auch die aufsichtliche Berichterstattung nach den Basel-II-Bestimmungen verantwortlich. Er ist Mitglied verschiedener Ausschüsse zur Unternehmensführung, zu Risiken, zur Geschäftsführung und zur Strategie der Gruppe. Scott ist außerdem Mitglied des International Financial Reporting Interpretations Committee (IFRIC) des IASB, eine Position, die er aufgeben wird, um IASB-Mitglied zu werden. Er ist außerdem ehemaliges Mitglied des Standardbeirats des IASB.

Die beiden neuen IASB-Mitglieder werden ihre Tätigkeit zum 1. Juli 2010 (Frau König) resp. 1. Oktober 2010 (Herr Scott) aufnehmen. Sie ersetzen die Boardmitglieder Gilbert Gélard und Bob Garnett, deren zweite Amtszeit zum 30. Juni 2010 ausläuft und die nicht erneut berufen werden können. Der Ersatz für das dritte zum 30. Juni 2010 ausscheidende Boardmitglied, Jim Leisenring, wird nach wie vor gesucht. Die englischsprachige Presseerklärung des IASB finden Sie hier (102 KB).

4. Februar 2010: Acht Verlautbarungen warten auf Übernahme durch die EU
EFRAG hat den Bericht, der den Status zum Übernahmeprozess jedes IFRS, einschließlich Standards, Interpretationen und Änderungen gemäß der europäischen Rechnungslegungsregulierung aufzeigt, aktualisiert. Laden Sie sich den Status des Übernahmeprozesses vom 4. Februar 2010 herunter (in englischer Sprache, 127 KB). Derzeit wurden die folgenden acht IASB-Verlautbarungen noch nicht für die Anwendung in Europa übernommen:

Standards

bullet IFRS 9 Finanzinstrumente

Interpretationen

bullet Änderungen an IFRIC 14 Vorauszahlungen im Rahmen einer Mindestfinanzierungsvorschrift
bullet IFRIC 19 Tilgung finanzieller Verbindlichkeiten durch Eigenkapitalinstrumente

Änderungen

bullet Änderungen an verschiedenen IFRS, die sich aus dem jährlichen Verbesserungsprozess ergeben
bullet IFRS 2 Anteilsbasierte Vergütungen – Bilanzierung von in bar erfüllten anteilsbasierten Vergütungen im Konzern
bullet IFRS 1 Erstmalige Anwendung der International Financial Reporting Standards – Änderungen bezüglich der rückwirkenden Anwendung der IFRS auf bestimmte Situationen
bullet IAS 24 Angaben zu nahe stehenden Unternehmen und Personen
bullet IFRS 1 Erstmalige Anwendung der International Financial Reporting Standards – Begrenzte Ausnahme von Vergleichsangaben nach IFRS 7

4. Februar 2010: Korrektur an EU-Verordnung 1126/2008
Die Europäische Union hat im Amtsblatt vom 2. Februar 2010 eine Berichtigung (695 KB) zur Verordnung (EG) Nr. 1126/2008 der Kommission vom 3. November 2008 zur Änderung der Verordnung (EG) Nr. 1126/2008 betreffend die Übernahme bestimmter internationaler Rechnungslegungsstandards in Übereinstimmung mit der Verordnung (EG) Nr. 1606/2002 des Europäischen Parlaments und des Rates veröffentlicht. Diese Berichtigung betrifft die deutsche Fassung von IFRS 5 Zur Veräußerung gehaltene langfristige Vermögenswerte und aufgegebene Geschäftsbereiche.

4. Februar 2010: Ergebnisse der 38. RIC-Sitzung
Das Rechnungslegungs Interpretations Committee (RIC) des DRSC hat am 15. Januar 2010 seine 38. Sitzung in Berlin abgehalten. Im RIC-Ergebnisbericht (170 KB) werden die wesentlichen Beschlüsse wiedergegeben, die im Rahmen dieser Sitzung getroffen wurden.

4. Februar 2010: Sondersitzung des IASB am 10. Februar – Agenda ergänzt
Für die Sondersitzung des IASB am 10. Februar wurde die Tagesordnungen ergänzt. Zu den Tagesordnungspunkten en Versicherungsverträge und Ablösung von IAS 39 – Klassifizierung und Bewertung, die von 12:00h bis 14:00h gemeinsam von IASB und FASB erörtert werden, kommt nun noch der Punkt Jährliche Verbesserungen an den IFRS (Entwurf vom August 2009), der von 14:05h bis 15:05h allein vom IASB erörtert wird. Eine Registrierung als Beobachter ist inzwischen möglich; Agendapapiere stehen noch nicht zur Verfügung.

4. Februar 2010: Abschließende Übernahmeempfehlungen und Auswirkungsanalysen zu IAS 24, IFRIC 14 und IFRIC 19
Die Europäische Beratungsgruppe für Rechnungslegung (European Financial Reporting Advisory Group, EFRAG) hat den Konsultationsprozess hinsichtlich IAS 24, IFRIC 14 und IFRIC 19 abgeschlossen und der Europäischen Kommission die Übernahme aller drei Verlautbarungen für die Anwendung in Europa empfohlen. In der englischsprachigen Presseerklärung von EFRAG finden Sie Verknüpfungen auf alle Empfehlungsschreiben und Auswirkungsanalysen.

4. Februar 2010: IDW RS HFA 24 wird veröffentlicht
Der Hauptfachauschuss des Instituts der Wirtschaftsprüfer (IDW) verabschiedete die IDW Stellungnahme zur Rechnungslegung: Einzelfragen zu den Angabepflichten des IFRS 7 zu Finanzinstrumenten (IDW RS HFA 24). IFRS 7 Finanzinstrumente: Angaben enthält Angaben, die es möglich machen sollen, die Bedeutung von Finanzinstrumenten für die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage und deren Risiken einzuschätzen. IDW RS HFA 24 greift ausgewählte Probleme der Anwendung von IFRS 7 auf. Die IDW Stellungnahme wird veröffentlicht in Heft 1/2 der IDW Fachnachrichten 2010.

4. Februar 2010: Fortschritte der PCAOB bei der Überprüfung internationaler Prüfungsgesellschaften
Die US-amerikanische Aufsichtsbehörde für Wirtschaftsprüfungsgesellschaften (Public Company Accounting Oversight Board, PCAOB) hat Informationen zum Stand der Überprüfung von bei ihr registrierten nicht US-basierten Prüfungsgesellschaften herausgegeben. (Mit Stand 20. Januar 2010 waren bei der PCAOB 926 nicht US-basierte Prüfungsgesellschaften registriert.) Laut PCAOB wurden Überprüfungen von einer oder mehreren Prüfungsgesellschaften in 33 Rechtskreisen bis Dezember 2009 durchgeführt. Gleichzeitig verwies die PCAOB darauf, dass ihr Zugang zu für die Durchführung der Überprüfungen notwendigen Informationen in China, Deutschland, Finnland, Frankreich, Griecheland, Irland, den Niederlanden, Norwegen, Portugal, Schweden, der Schweizer und dem Vereinigten Königreich verwehrt wurde. Die Diskussionen mit den entsprechenden Behörden in diesen Rechtskreisen würden fortgesetzt, um ihre Einwände gegen die Überprüfungen durch die PCAOB zu überwinden. Die PCAOB hat die 28 Rechtskreise benannt, in denen sie 2010 plant, Überprüfungen durchzuführen - dies schließt all diejenigen ein, in denen ihr 2009 der Zugang verwehrt wurde. Die englischsprachige Presseerklärung der PCAOB enthält Verknüpfungen auf weiterführende Informationen.

4. Februar 2010: Forschungspapier zur Definition eines Vermögenswertes

Die Europäische Beratungsgruppe für Rechnungslegung (European Financial Reporting Advisory Group, EFRAG) und der französische Standardsetzer (Autorité des Normes Comptables, ANC) haben gemeinsam ein Forschungspapier des Stabs zu der vorgeschlagenen neuen Definition eines Vermögenswerts herausgegeben, auf die sich der IASB und der FASB vorläufig geeinigt haben. Das Papier Pro-active Paper on the Definition of an Asset (in englischer Sprache, 334 KB) soll als Eingabe an den IASB dienen und diesen bei seinen Erörterungen während der Entwicklung der Phase B des Rahmenkonzepts unterstützen.

Gegenwärtige Definition eines Vermögenswerts im Rahmenkonzept des IASB:
Eine Vermögenswert ist eine Ressource, die auf Grund von Ereignissen der Vergangenheit in der Verfügungsmacht des Unternehmens steht und von der erwartet, dass dem Unternehmen aus ihr künftiger wirtschaftlicher Nutzen zufließt.
Vorgeschlagene neue Definition:
Der Vermögenswert eines Unternehmens ist eine gegenwärtige wirtschaftliche Ressource, auf die das Unternehmen das Recht oder einen anderen Zugang hat, über den andere nicht verfügen.

In dem Papier werden ein Dutzend Szenarios gegen die zwei Definitionen getestet: Kassenbestand, Forderungen, eine angenommene Belegschaft, Geschäfts- oder Firmenwert, ein Lotterielos, ein Angebot künftiger Nachlässe an potenzielle Kunden, als Ergebnis von Forschungsaufwendungen erworbenes Wissen, verbesserte Marktsituation/neue Kundenbeziehungen als Ergebnis von Marketingmaßnahmen, Verträge, Lizenz zur Tätigkeit in einem beschränkten Markt, eine latente Steuerposition aus noch nicht genutzten steuerlichen Verlustvorträgen und ein geplanter Geschäftsvorfall. Die ersten sechs Szenarios wurden auch vom IASB/FASB-Stab getestet; die weiteren sechs wurden nur vom EFRAG/ANC-Projektstab ausgewählt und untersucht.

3. Februar 2010: Mitschnitt der 140. DSR-Sitzung
Die Mitschnitte der einzelnen Tagesordnungspunkte der 140. DSR-Sitzung sind jetzt archiviert und können auf der Internetseite des DRSC abgerufen werden.

3. Februar 2010: IASB-Sitzungen in naher Zukunft
Der IASB hat über die nächsten zwei Monate eine Reihe von Sitzungen angesetzt; unter anderem einige Extrasitzungen gemeinsam mit dem US-amerikanischen Standradsetzer FASB, die darauf abzielen, Fortschritte bei Agendaprojekten zu erzielen, die bis Mitte 2011 abgeschlossen sein sollen. Für interessierte IAS PLUS-Leser haben wir nachfolgend eine Übersicht erstellt. Alle Sitzungen stehen für Beobachter offen. Die Sitzungen des Boards und von IFRIC werden außerdem im Internet übertragen. Tagesordnungen und weitere Details finden Sie (sobald verfügbar) auch auf der Internetseite des IASB in der Rubrik Meetings diary.
Gemeinsame Sondersitzung von IASB und FASB
bullet Datum: Mittwoch, 10. Februar 2010 (12:00h bis 14:00h)
bullet Ort: Räume des IASB, London
Sitzung der gemeinsamen internationalen Arbeitsgruppe zur Darstellung von Abschlüssen und der Beratungsgruppe für Finanzinstitute
bullet Datum: Freitag, 12. Februar 2010
bullet Ort: Räume des FASB, Norwalk, Connecticut
Reguläre monatliche IASB-Boardsitzung Februar 2010
bullet Datum: Montag - Freitag, 15. - 19. Februar 2010 (16. - 18. Februar gemeinsam mit dem FASB)
bullet Ort: Räume des IASB, London
Sitzung des Standardbeirats
bullet Datum: Montag - Dienstag, 22. - 23. Februar 2010
bullet Ort: Renaissance Chancery Court Hotel, London
Sitzung von IASB-Vertretern mit der Gruppe der Analystenvertreter
bullet Datum: Mittwoch, 24. Februar 2010
bullet Ort: Räume des IASB, London
Expertenbeirat zur Wertminderung von finanziellen Vermögenswerten
bullet Datum: Donnerstag - Freitag, 25. - 26. Februar 2010
bullet Ort: Räume des IASB, London
Gemeinsame Sondersitzung von IASB und FASB (noch nicht bestätigt)
bullet Datum: Mittwoch - Donnerstag, 2. - 3. März 2010
bullet Ort: Räume des IASB, London
IFRIC-Sitzung
bullet Datum: Donnerstag - Freitag, 4. - 5. März 2010
bullet Ort: Räume des IASB, London
Gemeinsame Sondersitzung von IASB und FASB (noch nicht bestätigt)
bullet Datum: Donnerstag, 11. März 2010
bullet Ort: Räume des IASB, London
Reguläre monatliche IASB-Boardsitzung März 2010
bullet Datum: Montag - Freitag, 15. - 19. März 2010 (15. - 17. März gemeinsam mit dem FASB)
bullet Ort: Räume des IASB, London
Gemeinsame Sitzung von IASB und FASB
bullet Datum: Montag - Mittwoch, 22. - 24. März 2010
bullet Ort: Räume des IASB, London

3. Februar 2010: Deloittes iGAAP 2010 – Ein Leitfaden durch die IFRS-Berichterstattung

Deloitte hat iGAAP 2010 – Ein Leitfaden durch die IFRS-Berichterstattung herausgegeben. Dieses 2.918 Seiten umfassende Buch bietet umfassende Leitlinien für Unternehmen, die nach den IFRS Bericht erstatten. Der Leitfaden

bullet legt einen Schwerpunkt auf praktische Fragen, denen sich die berichtenden Unternehmen gegenübersehen,
bullet erläutert die Vorschriften der IFRS eindeutig,
bullet bietet Interpretationen und Kommentare in Fällen, die in den IFRS nicht geregelt, uneindeutig oder unklar sind und
bullet biete viele erläuternde Beispiele.

Der Leitfaden widmet sich umfassend den neuen Standards, die für Berichtsperioden gelten, die 2009 beginnen, und deckt auch diejenigen weiteren Verlautbarungen ab, die vom IASB bis zum 30. Juni 2009 herausgegeben wurden und ab 2010 gelten. Diese Ausgabe des Handbuchs enthält neue Materialien zu

bullet IFRS 6 Exploration und Evaluierung von mineralischen Ressourcen
bullet überarbeitete Fassung von IFRS 1 Erstmalige Anwendung der International Financial Reporting Standards (November 2008)
bullet Änderung an IFRS 2 Anteilsbasierte Vergütungen (Juni 2009)
bullet Änderung an IFRS 7 Verbesserung der Angaben über Finanzinstrumente (März 2009)
bullet Änderung an IAS 39 Risikopositionen, die für das Hedge Accounting qualifizieren (Juli 2008)
bullet Änderungen an IAS 39 und IFRS 7 Umklassifizierung finanzieller Vermögenswerte (Oktober 2008)
bullet Änderungen an IFRC 9 und IAS 39 Beurteilung eingebetteter Derivate (März 2009)
bullet Verbesserungen an den IFRS vom April 2009
bullet IFRIC 17 Sachausschüttungen an Eigentümer
bullet IFRIC 18 Übertragungen von Vermögenswerten von Kunden
bullet zusätzliche Beispiele und Leitlinien zu in der Praxis auftretenden Sachverhalten

Bestellungen können im Internet unter www.lexisnexis.co.uk/deloitte oder telefonisch unter +44 (0) 845 370 1234 aufgegeben werden. Eine Informationsbroschüre über diese und ähnliche iGAAP-Veröffentlichungen für 2010 finden Sie hier (in englischer Sprache, 248 KB).

3. Februar 2010: Mitschrift von der Sondersitzung des IASB am 2. Februar 2010
Der IASB und der FASB hielten am Dienstag, den 2. Februar 2010 eine gemeinsame Sondersitzung in den Räumen des IASB in London ab. Die Übersetzung der vorläufigen und inoffiziellen Übersetzung der Mitschrift, die Beobachter von Deloitte bei dieser Sitzung angefertigt haben, finden Sie hier.

3. Februar 2010: Accounting Roundup – Ausgabe Januar 2010

Wir haben die Januarausgabe 2010 von Accounting Roundup eingestellt (in englischer Sprache, 283 KB), die von unseren amerikanischen Kollegen veröffentlicht wird. Der Newsletter ist nun nach Themen statt nach Standardsetzern organisiert. Die in dieser Ausgabe behandelten Themen umfassen:

Unternehmenszusammenschlüsse
bullet FASB gibt Aktualisierung an den Bilanzierungsstandards zu gemeinnützigen Fusionen und Akquisitionen heraus
Konsolidierung
bullet FASB stimmt für Finalisierung des Aufschubs von Statement 167 für bestimmte Investmentfonds
bullet FASB stellt Anwendungsbereich der Vorsorge für einen Rückgang in der Inhaberschaft in ASC 810-10 klar
bullet FASB gibt Aktualisierung an den Bilanzierungsstandards für Zweckgesellschaften heraus
Eventualverbindlichkeiten
bullet IASB stellt Vorschläge zur Bewertung von Schulden in IAS37 erneut zur Stellungnahme
Ergebnis je Aktie
bullet FASB gibt Leitlinien zur Bilanzierung von Ausschüttungen an Anteilseigner in Zusammensetzung aus Aktien und Barmitteln heraus
Bewertung zum beizulegenden Zeitwert und Angaben
bullet FASB gibt Aktualisierung an den Bilanzierungsstandards zur Verbesserung der Angaben hinsichtlich Bewertungen zum beizulegenden Zeitwert heraus
bullet AICPA veröffentlicht Entwurf eines Thesenpapiers zur Bewertung zum beizulegenden Zeitwert und Angaben hinsichtlich bestimmter Fragen in Bezug auf gemeinnützige Organisationen
Finanzinstrumente
bullet FASB erörtert Ansatz für die Bilanzierung von Kreditverlusten und Zinserträgen
Ertragsteuern
bullet Änderungen am französischen Unternehmenssteuerrecht
Aktienbasierte Vergütung
bullet FASB gibt Aktualisierung an den Bilanzierungsstandards zu treuhänderisch verwalteten Vereinbarungen und zur Annahme der erfolgten Vergütung heraus
Übertragungen und Abwicklung
bullet FASB gibt Aktualisierung an den Bilanzierungsstandards hinsichtlich der Übertragung von finanziellen Vermögenswerten heraus
Branchenspezifische Rechnungslegung
bullet FASB aktualisiert Vorschriften zur Schätzung und entsprechenden Angaben von Öl- und Gasreserven
Sonstige Rechnungslegungsthemen
bullet Rechnungslegungserwägungen in Bezug auf die venezolanische Wechselkurskontrolle und den Status der Hochinflation
bullet FASB schlägt Änderungen an den Angabevorschriften zu Folgeereignissen vor
bullet FASB veröffentlicht überarbeiteten Anwenderhinweis zur Kodifizierung
bullet FASB veröffentlicht fachliche Korrekturen am SEC-Inhalt
bullet AICPA veröffentlicht Fachpraxishilfen
SEC-Angelegenheiten
bullet SEC verabschiedet Leitlinien zu "Klimawandel"-Angaben
bullet SEC verabschiedet PCAOB-Prüfungsstandard 7
bullet SEC veröffentlicht Einhaltungs- und Angabeinterpretationen zu nicht auf US-GAAP beruhenden Werten
bullet SEC veröffentlicht abschließenden Regeln zur Abstimmung der Anteilseigener über Vorstandsgehälter ("Say-on-Pay") bei Unternehmen im TARP-Programm
bullet SEC veröffentlicht Einhaltungs- und Angabeinterpretationen zur Verbesserung von Stellvertreterangaben
Sonstige Prüfungsthemen
bullet PCAOB veröffentlicht Stableitlinien
bullet ASB schlägt verschiedene Verlautbarungen zu Prüfungsstandards
bullet AICPA veröffentlicht Leitlinien zu Aufträgen über Erstellung und Prüfung
bullet GAQC des AICPA veröffentlicht Verlautbarung zu Einhaltungsprüfungen
GASB-Angelegenheiten
bullet GASB veröffentlicht endgültige Verlautbarung zu OPEB-Bewertungen
bullet GASB veröffentlicht endgültige Verlautbarung zu Kapitel 9 zu Konkursen
Sonstige internationale Themen
bullet FCAG veröffentlicht Schreiben an die G-20 zu Fortschritten von IASB und FASB
bullet IASB veröffentlicht Änderung an IFRS 1 zu begrenzten Ausnahmen

Zurückliegende Ausgaben von Accounting Roundup finden Sie hier.

2. Februar 2010: Newsletter zu den Änderungen an IFRS 1
Das IFRS Global Office von Deloitte hat einen IAS Plus Update-Newsletter zu den begrenzten Ausnahmen von den Vergleichsangaben nach IFRS 7 für Erstanwender herausgegeben: Limited Exemption from Comparative IFRS 7 Disclosures for First-time Adopters (in englischer Sprache, 75 KB). Der International Accounting Standards Board (IASB) hat am 28. Januar 2010 IFRS 1 Erstmalige Anwendung der International Financial Reporting Standards geändert, um Erstanwender von der Leistung zusätzlicher Angaben auszunehmen, die im März 2009 durch Verbesserte Angaben zu Finanzinstrumenten (Änderungen an IFRS 7) eingeführt worden waren. Mit der Änderung werden Erstanwendern die gleichen Übergangsvorschriften gewährt, die mit den Änderungen von IFRS 7 Erstellern gewährt wurden, die bereits die IFRS anwenden. Die Änderung tritt zum 1. Juli 2010 in Kraft; eine vorzeitige Anwendung ist zulässig. In diesem Newsletter werden die Änderungen erläutert. Frühere Ausgaben aller IAS Plus-Newsletter finden Sie hier.

1. Februar 2010: EFRAG-Übernahmeempfehlung und Auswirkungsanalyse zu den Änderungen an IFRS 1
Die Europäische Beratungsgruppe für Rechnungslegung (European Financial Reporting Advisory Group, EFRAG) bittet um Stellungnahmen in Bezug auf die Übernahme der Änderungen an IFRS 1 vom 28. Januar 2010. Es wird sowohl um Stellungnahme zur Einschätzung der Änderungen vor dem Hintergrund der Übernahmekriterien der EU als auch um Stellungnahme zur Einschätzung der Kosten und Nutzen gebeten, die sich aus der Übernahme der Änderungen in der EU ergeben würden. EFRAG ist in beiden Fragen zu einem positiven Schluss gekommen und erwägt, die Übernahme für eine Anwendung in Europa zu empfehlen. In der entsprechenden Presserklärung von EFRAG finden Sie eine Verknüpfung auf die Auswirkungsanalyse.

1. Februar 2010: Agenda für die Februarsitzung 2010 des Standardbeirats

Der Standardbeirat (Standards Advisory Council, SAC) wird sich am Montag und Dienstag, 22. und 23. Februar 2010 mit dem IASB im Renaissance Chancery Court Hotel, 252 High Holborn, London zu einer Sitzung treffen. Eine vorläufige Agenda wurde auf der Internetseite des IASB zur Verfügung gestellt; wir fassen sie nachfolgend zusammen. Der SAC stellt ein Forum für den IASB dar, sich mit einer großen Bandbreite interessierter Kreise, die durch die Arbeit des IASB berührt werden, auszutauschen. Folgende Aufträge soll der SAC erfülle:

bullet Beratung des Boards bei Agendaentscheidungen und Prioritäten bei der Arbeit des Boards,
bullet Inkenntnissetzung des Boards hinsichtlich der Sichtweisen der Organisationen und Einzelpersonen, die Mitglied des SAC sind, hinsichtlich der großen Standardsetzungsprojekte und
bullet weitere Beratung des Boards und der Treuhänder.

Die Agenda:

Tagesordnung der Sitzung des Standardbeirats
22.-23. Februar 2010, London

Montag, 22. Februar 2010 (10:00h - 17:30h)

bullet Begrüßung und Vorschau des Vorsitzenden
bullet Überblick über die letzten vier Monate
bullet IASB-Aktivitäten
bullet Bericht des Vorsitzenden und der stellvertretenden Vorsitzenden
bullet Aktueller Stand der großen Projekte, die hinsichtlich der Einhaltung der Frist vom Juni 2011 die größten Herausforderungen bieten
bullet Andere Aktivitäten
bullet NSS – Überblick über die Rolle, die die nationalen Standardsetzer (NSS) spielen, einschließlich der Projekte, die derzeit aktuell sind oder vorgeschlagen wurden
bullet EFRAG – Überblick über die Rolle, die EFRAG spielt, einschließlich der Projekte, die derzeit aktuell sind oder vorgeschlagen wurden
bullet SEC – Überblick über die jüngsten Entwicklungen bei der SEC und dem Fahrplan für die Übernahme der IFRS in den Vereinigten Staaten
bullet Aktivitäten der SAC-Mitglieder
bullet XBRL und die Zusammenwirkungen mit den Angabevorschriften
bullet Arbeitsprogramm des IASB nach dem Juni 2011
bullet Einzeldiskussionsgruppen (Arbeitsprogramm des IASB nach dem Juni 2011)

Dienstag, 23. Februar 2010 (9:15h - 12:30h)

bullet Arbeitsprogramm des IASB nach dem Juni 2011 – Zusammenführung der Ergebnisse der Einzeldiskussionsgruppen
bullet Auswirkungsanalyse – Was ist eine Auswirkungsanalyse?

1. Februar 2010: Aktualisierte Liste der von IFRIC nicht auf die Agenda genommenen Sachverhalte

Wir haben unsere Liste der von IFRIC nicht auf die Agenda genommenen Sachverhalte aktualisiert, um die Entscheidungen der IFRIC-Sitzung vom Januar 2010 widerzuspiegeln. Unsere nach Standards sortierte Liste umfasst jetzt über 175 Sachverhalte mit jeweils einer Beschreibung des Sachverhalts, dem Datum der endgültigen Agendaentscheidung und der Begründung. Folgende Sachverhalte sind neu dazugekommen:

bullet IFRS 2: Geschäftsvorfälle, bei denen die Art der Erfüllung von künftigen Ereignissen abhängt
bullet IFRS 4 und IAS 32: Frage des Anwendungsbereichs in Bezug auf REITs
bullet IAS 18: Erhalt einer Dividende in Form von Eigenkapitalinstrumenten
bullet IAS 27: Kombinierte Abschlüsse und Neudefinition der Berichtseinheit
bullet IAS 27: Darstellung von Vergleichszahlen bei Anwendung der Pooling-of-Interests-Methode
bullet IAS 32: Anwendung der "fest gegen fest"-Bedingung
bullet IAS 38: Abschreibungsmethode für immaterielle Vermögenswerte

31. Januar 2010: Japan schlägt 'Benennung' zusätzlicher IFRS vor

Die Finanzmarktaufsicht von Japan (Financial Services Agency, FSA) hat vorschlagen, die Liste der IFRS, die für die Anwendung durch Unternehmen, welche die IFRS in Japan freiwillig anwenden, benannt wurden, zu aktualisieren. Dieser Vorschlag ist eine Erweiterung der Verordnungen, welche die FSA am 11. Dezember 2009 verabschiedet hat (siehe dazu unsere Nachricht auf IAS PLUS vom gleichen Tag). Diese Verlautbarungen gestatten japanischen börsennotierten Unternehmen, die bestimmte Anforderungen erfüllen, freiwillig die durch den Kommissar der FSA durch öffentliche Bekanntmachung benannten IFRS für Geschäftsjahre, die am oder nach dem 31. März 2010 enden, anzuwenden. Am 11. Dezember 2009 hatte der Kommissar der FSA sämtliche IFRS einschließlich der IFRIC-Interpretationen, die vom IASB am oder vor dem 30. Juni 2009 herausgegeben worden waren, benannt. Dieser neue Vorschlag würde dem Kanon der 'benannten IFRS' die folgenden IFRS und IFRIC-Interpretationen hinzufügen, die zwischen dem 1. Juli und dem 31. Dezember 2009 herausgegeben wurden:

bullet IFRS 1 Erstmalige Anwendung der International Financial Reporting Standards (Änderung)
bullet IAS 32 Finanzinstrumente: Ausweis (Änderung)
bullet IAS 24 Angaben über Beziehungen zu nahe stehenden Unternehmen und Personen (Änderung)
bullet IFRS 9 Finanzinstrumente
bullet IFRIC 14 IAS 19 – Die Begrenzung eines leistungsorientierten Vermögenswertes, Mindestfinanzierungsvorschriften und ihre Wechselwirkung (Änderung)
bullet IFRIC 19 Tilgung finanzieller Verbindlichkeiten durch Eigenkapitalinstrumente

Die Presseerklärung der FSA in englischer Sprache können Sie hier einsehen. Stellungnahmen zu dem Vorschlag werden bis zum 22. Februar 2010 erbeten und sind an die FSA zu richten.

31. Januar 2010: Neue Leitlinien der SEC zu klimabezogenen Angaben

Die US-amerikanische Wertpapier- und Börsenaufsichtsbehörde (Securities and Exchange Commission, SEC) hat dafür gestimmt, öffentlichen Unternehmen Auslegungsleitlinien zu bestimmten bestehenden Angaberegeln zur Verfügung zu stellen, die vorsehen mögen, dass ein Unternehmen die Auswirkungen anzugeben hat, die unternehmens- oder rechtliche Entwicklungen in Bezug auf den Klimawandel auf dieses haben mögen. Die maßgeblichen Regeln decken die Risikofaktoren eines Unternehmen, eine Beschreibung des Unternehmens, Rechtsvorgänge sowie den Lagebericht ab. Die Auslegungsleitlinien der SEC stellen die folgenden Gebiete beispielhaft heraus, wo der Klimawandel Angabevorschriften auslösen mag:

bullet Auswirkung von Gesetzgebung und Regulierung
bullet Auswirkung internationaler Vereinbarungen
bullet Indirekte Auswirkungen der Regulierung oder Unternehmenstrends
bullet Physikalische Auswirkungen des Klimawandels

Die englischsprachige Presseerklärung der SEC können Sie hier einsehen. Die Auslegungsleitlinien der SEC werden in Kürze auf der Internetseite der SEC eingestellt werden.

31. Januar 2010: Neuer Standard im öffentlichen Sektor zu immateriellen Vermögenswerten
Der Rat für internationale Rechnungslegungsstandards für den öffentlichen Sektor (International Public Sector Accounting Standards Board, IPSASB) des internationalen Wirtschaftsprüferverbandes (International Federation of Accountants, IFAC) hat IPSAS 31 Immaterielle Vermögenswerte veröffentlicht. IPSAS 31 deckt die Bilanzierung von und Angaben zu immateriellen Vermögenswerten ab. Er beruht vorrangig auf IAS 38 Immaterielle Vermögenswerte. Er enthält zudem Auszüge aus SIC-32 Immaterielle Vermögenswerte – Kosten einer Website, unter Hinzufügung von Anwendungsleitlinien und Veranschaulichungen, die bislang nicht in den IAS übernommen wurden. Zu diesem Zeitpunkt befasst sich IPSAS 31 nicht mit Sachverhalten, die ausschließlich den öffentlichen Sektor betreffen, wie qua Gesetz, Verfassung oder vergleichbare Weise gewährte Macht und Rechte; der IPSASB wird die Anwendbarkeit des Standards auf diese Rechte im Zusammenhang mit seinem Projekt zum Rahmenkonzept neu erwägen, das derzeit in Arbeit ist. Der IPSASB hat ferner Verbesserungen an den IPSASs veröffentlicht, um den Einklang mit kleineren Änderungen an den IFRS herzustellen, die der IASB seit der ursprünglichen Herausgabe der entsprechenden IPSAS vorgenommen hat. Diese sind Teil einer Reihe jährlicher Verbesserungen, das nach dem erfolgreichen Programm jährlicher Aktualisierungen des IASB geschaffen wurde. Die englischsprachige Presseerklärung können Sie hier einsehen.

31. Januar 2010: Countdown-Newsletter von Deloitte Kanada zum Übergang auf IFRS

Unsere kanadischen Kollegen haben die Januarausgabe ihres Countdown-Newsletters zum Übergang auf IFRS freigegeben. Im Newsletter werden praktische Fragen erörtert, denen kanadische Unternehmen beim Übergang auf IFRS gegenüberstehen, und die jüngsten Ereignisse im Bereich der IFRS zusammengefasst. Zu den in dieser Ausgabe behandelten Themen gehören:

bullet IFRS-Voraussagen für 2010
bullet iGAAP: IFRSs for Canada – zweite Auflage jetzt verfügbar
bullet Der 'Hammer' – Ein Schwerpunkt in diesem Monat auf Fragen der doppelten Berichterstattung und ein Schattenbilanzierungskalender 2010
bullet Es ist offiziell – Die IFRS sind jetzt im Handbuch
bullet Aktueller Stand bei internationalen Standardsetzungsaktivitäten

Englische oder französische Fassung des Newsletters:

bullet Januarausgabe 2010 des Countdown-Newsletters in englischer Sprache (1.421 KB)
bullet Januarausgabe 2010 des Countdown-Newsletters in französischer Sprache (Compte à Rebours, 1.423 KB)

Weitere Informationen:

bullet IAS PLUS-Länderseite zu Kanada
bullet englischsprachige Seite unserer internationalen Kollegen mit Informationen für IFRS-Erstanwender

 

 

IASB – Projekte und Sitzungen

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